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	<title>Raumsonden &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Raumsonden &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Volldampf voraus: Die NASA-Sonde „Psyche“ nimmt Kurs auf den Asteroidengürtel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 11:55:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psyche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem der erfolgreiche Mars-Gravity-Assist hinter ihr liegt, hat die NASA-Raumsonde „Psyche“ ihre Triebwerke gezündet und beschleunigt nun in Richtung des gleichnamigen, metallreichen Asteroiden. Während der ersten Etappe ihrer Reise nach dem Start im Oktober 2023 nutzte die Mission ihr elektrisches Antriebssystem zeitweise, um sich an die richtige Position zu manövrieren, um die Schwerkraft des Mars [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der erfolgreiche <a href="https://www.nasa.gov/missions/psyche-mission/nasas-psyche-mission-aces-mars-flyby-targets-metal-rich-asteroid/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars-Gravity-Assist</a> hinter ihr liegt, hat die NASA-Raumsonde „Psyche“ ihre Triebwerke gezündet und beschleunigt nun in Richtung des gleichnamigen, metallreichen Asteroiden. Während der ersten Etappe ihrer Reise nach dem <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/nasas-psyche-spacecraft-optical-comms-demo-en-route-to-asteroid/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Start im Oktober 2023</a> nutzte die Mission ihr elektrisches Antriebssystem zeitweise, um sich an die richtige Position zu manövrieren, um die Schwerkraft des Mars für einen treibstoffsparenden Geschwindigkeitsschub und eine leichte Kursänderung zu nutzen. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/psyche/2026/10/22/pedal-to-the-metal-nasas-psyche-heads-toward-asteroid-belt/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 22. Oktober 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-1-PIA21499_-_Artists_Concept_of_Psyche_Spacecraft_with_Five-Panel_Array.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="500" height="281" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-1-PIA21499_-_Artists_Concept_of_Psyche_Spacecraft_with_Five-Panel_Array-500x281-1.jpg" alt="" class="wp-image-154810" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-1-PIA21499_-_Artists_Concept_of_Psyche_Spacecraft_with_Five-Panel_Array-500x281-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-1-PIA21499_-_Artists_Concept_of_Psyche_Spacecraft_with_Five-Panel_Array-500x281-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Wie in dieser künstlerischen Darstellung zu sehen ist, wird sich die NASA-Raumsonde „Psyche“ im Sommer 2029 mithilfe ihres solarelektrischen Antriebssystems, das von großen, kreuzförmigen Solarpaneelen gespeist wird, dem metallreichen Asteroiden Psyche nähern.<br>Credit: NASA/JPL-Caltech</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 28. September begann das Raumschiff, sein Antriebssystem nahezu ununterbrochen zu nutzen, wobei es nur einmal pro Woche eine Pause einlegte, um sich bei den Missionskontrollzentren auf der Erde zu melden. Dadurch bleibt die Mission auf Kurs für ihr Rendezvous mit dem Asteroiden Psyche im Hauptasteroidengürtel bis zum Sommer 2029.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Jetzt heißt es ‚Vollgas‘ zum Asteroiden Psyche“, sagte Don Han, Leiter der Navigation für die Psyche-Mission am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien, das im Auftrag der Behörde vom Caltech betrieben wird. „Wir werden unser Antriebssystem bei jeder sich bietenden Gelegenheit betreiben und nur für notwendige technische Arbeiten eine Pause einlegen. Die Triebwerke werden von nun an bis zum Erreichen des Asteroiden fast 90 % der Zeit in Betrieb sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Effizienz des Xenon-Antriebs</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Während herkömmliche Raumfahrzeugtriebwerke auf große Mengen an Treibstoff angewiesen sind, um für relativ kurze Zeiträume kraftvolle Schubimpulse zu erzeugen, nutzt das <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/solar-electric-propulsion-makes-nasas-psyche-spacecraft-go/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">solarbetriebene Antriebssystem</a> der Raumsonde „Psyche“ elektromagnetische Felder, um kontinuierlich eine Kraft von bis zu 250 Millinewton zu erzeugen – etwa so viel Kraft, wie man durch das Gewicht spürt, wenn man eine AA-Batterie in der Hand hält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hocheffiziente System basiert auf einem als <a href="https://www.jpl.nasa.gov/images/pia24030-psyches-hall-thruster/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hall-Effekt</a> bekannten Mechanismus, bei dem geladene Atome – sogenannte Ionen – des Edelgases Xenon ausgestoßen werden, um Schub zu erzeugen – und ein helles blaues Leuchten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-E-psyche-hall-thruster-jpl-test.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="281" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-E-psyche-hall-thruster-jpl-test-500x281-1.jpg" alt="" class="wp-image-154812" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-E-psyche-hall-thruster-jpl-test-500x281-1.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-E-psyche-hall-thruster-jpl-test-500x281-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Hall-Triebwerk, das mit denen an Bord der NASA-Sonde „Psyche“ identisch ist, wurde im JPL in einer Vakuumkammer getestet, bevor die Mission im Jahr 2023 startete. Das blaue Licht entsteht durch Xenon-Ionen, die durch ein elektromagnetisches Feld beschleunigt werden, wodurch das Raumfahrzeug eine sanfte, aber gleichmäßige Beschleunigung erhält.<br>Credit: NASA/JPL-Caltech</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes der vier Triebwerke wird jeweils einzeln betätigt. Obwohl der Schub sehr gering ist, summiert er sich im Laufe der Reise, sodass das Raumschiff auf seinem Weg durch den interplanetaren Raum an Geschwindigkeit gewinnen kann. Bei seiner Höchstgeschwindigkeit während der Reise wird sich die Raumsonde „Psyche“ relativ zu einem Beobachter auf der Erde mit mehr als 160.900 km/h fortbewegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Raumschiff nutzt seine beiden <a href="https://www.nasa.gov/missions/psyche-mission/huge-solar-arrays-permanently-installed-on-nasas-psyche-spacecraft/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">kreuzförmigen Solaranlagen</a> mit jeweils fünf Panelen, mit einer Sonnenlicht-Sammelfläche von 75 Quadratmeter, um Strom zu erzeugen, mit dem seine Batterien geladen und seine Systeme, einschließlich des Antriebssystems, mit Energie versorgt werden. Die Sonde startete mit fast 1.090 Kilogramm Xenon in sieben Treibstofftanks. In den drei Jahren seit dem Start hat sie etwa ein Drittel dieses Vorrats verbraucht, sodass noch reichlich übrig ist, um ihr Ziel zu erreichen und die Sonde während ihrer zweijährigen wissenschaftlichen Hauptmission bei der Umlaufbahn um den Asteroiden Psyche zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es gibt einige Besonderheiten, die Missionsplaner bei einem solarbetriebenen Antriebssystem berücksichtigen müssen“, sagte Steve Snyder, leitender Ingenieur für Antriebsoperationen der Psyche-Mission am JPL. „In den nächsten drei Monaten werden wir mit voller Leistung beschleunigen, bevor wir langsam auf etwa die Hälfte der Leistung drosseln, wenn sich das Raumfahrzeug weiter entfernt und seine Solarpaneele weniger Sonnenlicht erhalten und weniger Strom erzeugen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Drehmoment vom Antrieb</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Aspekt, den Missionsplaner berücksichtigen müssen: Auch wenn die Hall-Effekt-Triebwerke sehr schonend arbeiten, erfordert ihr Einsatz während des gesamten Fluges eine konsequente Steuerung. Wenn die Triebwerke Xenon-Ionen ausstoßen, bewirkt das dabei entstehende Magnetfeld, dass sich die Ionen wirbelnd bewegen. Diese wirbelnden Ionen können ein geringes Drehmoment – also eine Drehkraft – erzeugen, das, wenn es nicht kontrolliert wird, die Ausrichtung des Raumfahrzeugs beeinträchtigen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um das Drehmoment auszugleichen und den dadurch erzeugten überschüssigen Drehimpuls zu absorbieren, nutzt die Raumsonde „Psyche“ <a href="https://svs.gsfc.nasa.gov/14525/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Reaktionsräder</a>, deren Drehgeschwindigkeit verändert wird. Nach einigen Stunden geben die Ingenieure dem Raumschiff den Befehl, sein Triebwerk abzuschalten, sich zu drehen und dann mehrere Minuten lang ein anderes Triebwerk mit geringer Leistung in eine andere Richtung laufen zu lassen, um den in den Reaktionsrädern aufgebauten Drehimpuls abzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für einen Antriebsingenieur ist es spannend, dass man dieses Drehmoment nur im Weltraum und nicht auf der Erde messen kann, da es so gering ist“, sagte Snyder. „Tatsächlich ist dies das erste Mal, dass es jemandem gelungen ist, diesen Effekt an einem Hall-Triebwerk in Abhängigkeit von der Leistungsstufe und der Betriebszeit zu messen – und das über einen so langen Zeitraum im Weltraum. Die Raumsonde ‚Psyche‘ ist ein hervorragendes Labor, um dies zu testen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sicher durch den Weltraum</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei seiner Ankunft im Jahr 2029 wird die Raumsonde in eine Umlaufbahn um den Asteroiden Psyche einschwenken, der vermutlich Teil eines Kerns eines Planetesimals ist, also eines Bausteins eines frühen Planeten. Das Raumschiff wird den Asteroiden kartografieren und wissenschaftliche Daten sammeln, während es eine Reihe von Umlaufbahnen durchläuft, die zunächst in geringerer und dann in höherer Höhe um Psyche verlaufen, der an seiner breitesten Stelle einen Durchmesser von etwa 280 Kilometer hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich der Asteroid als metallischer Kern eines uralten Planetesimals erweisen, könnte er einen einzigartigen Einblick in das Innere von Gesteinsplaneten wie der Erde bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Vorbeiflug am Mars war für das Team eine unglaubliche Gelegenheit, <a href="https://science.nasa.gov/blogs/psyche/2026/07/17/nasas-psyche-mission-delivers-mars-flyby-data-time-lapse-video/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">die Instrumente zu kalibrieren</a> und die Abläufe für eine Planetenannäherung zu üben, bevor wir den Asteroiden Psyche erreichen“, sagte Lindy Elkins-Tanton, Leiterin der Psyche-Mission an der University of California, Berkeley. „Jetzt fliegen wir voller Zuversicht, angetrieben von Sonnenlicht, tiefer in das Sonnensystem hinein und sind bereit, eine geheimnisvolle neue Welt im Asteroidengürtel zu erkunden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15696.msg593675#msg593675" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Psyche-Mission auf Falcon Heavy (B1064.4/B1079.1/B1065.4)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marsmondlander soll am 19. Oktober starten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsmondlander-soll-am-19-oktober-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 18:51:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX) soll am 19. Oktober 2026 um 21:41 Uhr MESZ vom Tanegashima Space Center aus mit einer H3-Rakete ins All starten. MMX wird die erste Mission sein, die eine Probe vom Marsmond Phobos entnimmt und zur Erde zurückbringt.MMX wird von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) in Zusammenarbeit mit der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Mission „Martian Moons eXploration“ (<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/MMX_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MMX</a>) soll am 19. Oktober 2026 um 21:41 Uhr MESZ vom Tanegashima Space Center aus mit einer H3-Rakete ins All starten. MMX wird die erste Mission sein, die eine Probe vom Marsmond Phobos entnimmt und zur Erde zurückbringt.<br>MMX wird von der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) in Zusammenarbeit mit der National Aeronautics and Space Administration (NASA), der französischen Raumfahrtagentur (CNES), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) geleitet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_moon_lander_set_to_launch_on_19_October" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science</a>, 13. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/MMX_factsheet#:~:text=European%20contributions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Europäische Beiträge zu MMX</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum die Marsmonde?</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="MMX bei Mars und Phobos Credit: JAXA" data-rl_caption="" title="MMX bei Mars und Phobos Credit: JAXA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-154657" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-MMX_at_Mars_and_Phobos_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>MMX bei Mars und Phobos<br>Credit: JAXA</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mars hat zwei Monde: Phobos (Furcht) und Deimos (Schrecken). Trotz der zahlreichen Missionen, die zum Roten Planeten entsandt wurden, geben diese Monde nach wie vor Rätsel auf, und es bleiben große offene Fragen hinsichtlich ihrer Entstehung und ihrer Zusammensetzung. Da sich noch kein Raumfahrzeug längere Zeit in ihrer Nähe aufgehalten hat, wissen wir eigentlich nur das, was einige wenige Vorbeiflüge enthüllt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir kennen nicht einmal ihre Entstehungsgeschichte. Möglicherweise handelt es sich um Asteroiden, die in die Marsumlaufbahn eingefangen wurden, oder um Trümmerreste, die nach einer gewaltigen Kollision auf der Marsoberfläche in die Umlaufbahn geschleudert wurden. Um dies herauszufinden, müssen wir Proben entnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die von MMX gelieferten Daten und Proben bieten einen Einblick in die Entwicklung des Mars und des Sonnensystems“, sagt Elliot Sefton-Nash, MMX-Projektwissenschaftler der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau wie die Erde hat sich auch der Mars seit seiner Entstehung vor 4,5 Milliarden Jahren stark verändert. Die Bedingungen dort könnten einst für Leben geeignet gewesen sein. Die Erforschung dieser Geschichte wird uns auch mehr darüber verraten, wie die Erde und der Rest des Sonnensystems entstanden sind und sich entwickelt haben – und vielleicht sogar über Gesteinsplaneten um andere Sterne.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist neu?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">MMX wird das erste Raumfahrzeug sein, das Phobos umkreist, das erste, das auf einem anderen Mond als unserem eigenen landet, und das erste, das Proben von der Oberfläche dieses Mondes entnimmt. Es wurde eine spezielle Technologie entwickelt, um die Landung, das Manövrieren und die robotergestützte Probenentnahme unter den extrem niedrigen Schwerkraftbedingungen auf Phobos zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem all dies erreicht ist, wird MMX die erste Mission sein, die nach einem Besuch im Marssystem zur Erde zurückkehrt. Die Fähigkeit, solche Hin- und Rückflüge durchzuführen, könnte für zukünftige robotergestützte Missionen von Interesse sein, die Proben vom Mars selbst zurückbringen, und möglicherweise sogar für zukünftige bemannte Marsmissionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das MMX-Mutterraumschiff wird Phobos aus der Ferne untersuchen, anschließend einen Rover namens Idefix auf der Mondoberfläche absetzen und schließlich auf Phobos landen, um Proben für den Rücktransport zur Erde zu sammeln. Auf dem Rückweg wird es an Deimos und dem Mars vorbeifliegen und diese weiter untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/MMX_factsheet#:~:text=spacecraft%20here.-,Instruments%3A,-Main%20spacecraft%20instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die Mission</a> verfügt über insgesamt 11 wissenschaftliche Instrumente: sieben auf dem Hauptraumschiff und vier auf dem Rover. Das Hauptraumschiff verfügt außerdem über einen Strahlungsmonitor, zwei hochauflösende Kameras und zwei verschiedene Probenentnahmegeräte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 25 kg schwere Rover „Idefix“ hat zwei Hauptaufgaben: Er liefert Informationen zur Vorbereitung der Landung des Hauptraumschiffs zur Probenentnahme und analysiert die Zusammensetzung und Beschaffenheit der Oberfläche von Phobos. Die Schwerkraft auf Phobos ist so gering, dass „Idefix“ auf dessen Oberfläche nur das Äquivalent von 15 Gramm wiegen wird!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie sieht der Zeitplan der Mission aus?</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX) Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX) Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="289" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration-400x289-1.jpg" alt="" class="wp-image-154659" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration-400x289-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Die-Mission-Martian-Moons-eXploration-400x289-1-300x217.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Mission „Martian Moons eXploration“ (MMX)<br>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MMX wird etwa ein Jahr benötigen, um den Mars zu erreichen. Es wird erwartet, dass die Sonde im August 2027 in die Umlaufbahn um den Roten Planeten eintritt und ab September 2027 den Phobos umkreist. Nachdem MMX den Phobos (und den Deimos) aus der Ferne untersucht hat, wird die Sonde Anfang 2029 Idefix ausklinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da bestätigt wurde, dass die ESA-Sonde „Mars Express“ mindestens bis 2029 am Mars im Einsatz bleiben wird, könnte der langjährige Orbiter möglicherweise die Beobachtungen von MMX unterstützen. Der kommende ExoMars-Rover „Rosalind Franklin“ der ESA wird MMX hervorragend ergänzen, indem er Proben aus dem Untergrund des Mars entnimmt und diese mit einem bordeigenen Labor analysiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2030 wird das Mutterraumschiff auf Phobos landen, um Proben zu entnehmen und diese in ein Rückflugmodul für die Reise zurück zur Erde zu verpacken. Dieses Modul wird 2031 auf der Erde eintreffen und mindestens zehn Gramm Phobos-Material in einer Probenrückführungskapsel zur Erde befördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kapsel wird in Australien landen, bevor sie nach Japan weiterbefördert wird, wo die Probe entnommen, katalogisiert und an die Missionspartner weitergegeben wird. Es ist geplant, die Proben europäischen Wissenschaftlern zur Verfügung zu stellen, und die ESA arbeitet mit dem CNES, dem DLR und der JAXA zusammen, um Ausschreibungen für die Arbeit mit den Proben zu veröffentlichen. Selbst winzige Probenmengen können eine Fülle von Informationen enthalten, die durch präzise Messungen erschlossen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Proben in unsere modernsten Labore hier auf der Erde zu bringen, wirkt sich positiv auf die Zahl der Entdeckungen aus, da unsere präzisesten Instrumente zu groß, zu komplex oder zu empfindlich sind, um sie ins All zu schicken“, sagt Elliot. „Selbst nachdem die Mission abgeschlossen ist, werden zukünftige Generationen von Wissenschaftlern die Phobos-Proben mit noch fortschrittlicheren Instrumenten untersuchen – die auf die Erde gebrachten Proben sind ein Geschenk, das immer wieder neue Erkenntnisse liefert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verfolgen Sie den Start live</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie den Start live auf Japanisch/Englisch über den YouTube-Kanal der JAXA. Folgen Sie @<a href="https://twitter.com/jaxa_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JAXA_en</a> für aktuelle Informationen und beteiligen Sie sich an der Diskussion unter #MMX. Am 20. Oktober wird die ESA eine Pressemitteilung veröffentlichen, in der der erfolgreiche Start bestätigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14363.msg593334#msg593334" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MMX Phobos Sample Return (JAXA) auf H3-24L</a></li>
</ul>
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		<title>AstroGeo Podcast: Mysteriöser Merkur – kleinster Planet, große Fragen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-mysterioeser-merkur-kleinster-planet-grosse-fragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 07:07:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
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		<category><![CDATA[protoplanetare Scheibe]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkanismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum ist Merkur anders als die anderen Gesteinsplaneten? Seine rätselhafte Umlaufbahn quälte Astronomen schon vor 150 Jahren und verhalf Albert Einstein zu seinem Ruhm. Bis heute ist Merkur für die Forschung rätselhaft – aber das könnte sich bald ändern.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Warum ist Merkur anders als die anderen Gesteinsplaneten? Seine rätselhafte Umlaufbahn quälte Astronomen schon vor 150 Jahren und verhalf Albert Einstein zu seinem Ruhm. Bis heute ist Merkur für die Forschung rätselhaft – aber das könnte sich bald ändern.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="600" height="461" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/ag147-rn.jpg" alt="Selfie der Raumsonde mit Merkur: Der Planet Merkur ist fast komplett grau, mit vielen Kratern und glatten runden Ebenen. Im Vordergrund ein Ausleger einer Raumsonde." class="wp-image-154650" style="aspect-ratio:1.301534045953899;width:460px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/ag147-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/ag147-rn-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Am 8. Januar 2025 flog die europäisch-japanische Mission BepiColombo zum sechsten und letzten Mal an Merkur vorbei. Am 21. November 2026 soll sie in seine Umlaufbahn eintreten (Quelle: CC BY-SA 3.0 IGO ESA/BepiColombo/MTM).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 18. November 1915 hält Albert Einstein einen Vortrag vor der ehrwürdigen Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Dort stellt er seine Allgemeine Relativitätstheorie vor, die ihn schon bald weltberühmt machen wird. Viele seiner Fachkollegen überzeugt er mit einem Kniff: Es ist eine Rechnung, die den inneren Planeten Merkur betrifft. Denn die neue Theorie kann ein wissenschaftliches Problem lösen, das die Astronomen über 50 Jahre lang beschäftigt hatte: Die Umlaufbahn des Merkur stimmt nicht völlig mit den Vorhersagen von Newtons Gravitationsgesetz überein. Erst Einsteins neue Theorie kann helfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl erzählt in dieser Folge des AstroGeo Podcast vom innersten Planeten des Sonnensystems, dem Merkur. Er ist zwar nur selten am Himmel zu sehen, war aber vermutlich schon lange vor der Antike bekannt. Die alten Griechen nennen ihn Apollon oder Hermes, je nachdem, ob er am Morgen- oder Abendhimmel erscheint. Die Römer benennen Hermes in Mercurius um und verleihen damit dem Planeten seinen bis heute gültigen Namen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis weit in die Moderne bleibt Merkur schwer zu erforschen. Seine Nähe zur Sonne verhindert gestochen scharfe astronomische Aufnahmen, die Planetenscheibe verschwimmt im Dunst des Dämmerungshimmels. Allein die Dauer einer Eigendrehung – also die Tageslänge – wird erst 1965 mit dem damals größten Radioteleskop Arecibo ermittelt: Ein Tag auf dem Merkur ist demnach rund 54 Erdtage lang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Raumsonde Mariner 10 bringt ab 1973 noch mehr Merkwürdiges zu Tage: Der kleine Merkur hat eine immense Dichte, so dass sein Schwerefeld ähnlich stark ist wie das des viel größeren Planeten Mars. Dazu besitzt er wie die Erde ein Dipol-Magnetfeld, was auf einen inneren Dynamo hindeutet. Erst 2008 erreicht eine zweite Raumsonde den Merkur und schwenkt drei Jahre später in seine Umlaufbahn ein. Diese NASA-Mission namens Messenger liefert zwar viele wertvolle Daten, vertieft aber die Rätsel um den kleinen Planeten nur noch weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis heute bleiben viele Fragen offen: Warum unterscheidet sich der Merkur so sehr von den anderen felsigen Planeten im Sonnensystem, was seine Dichte, die chemische Zusammensetzung oder das Magnetfeld betrifft? Um was handelt es sich bei den tiefen Löchern, die bis heute in seiner Oberfläche entstehen und die erst auf den Aufnahmen von Messenger entdeckt wurden? Wie entstand dieser merkwürdige Planet eigentlich – und was können wir aus diesen Prozessen über weit entfernte Exoplaneten lernen? Eine neue Mission von Europas Raumfahrtagentur und der Japans könnte diese Fragen schon bald lösen: Noch in diesem Jahr soll diese Mission namens BepiColombo beim Merkur ankommen.</p>



<iframe loading="lazy" title="Podlove Web Player: AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie - Mysteriöser Merkur – der kleinste Planet wirft große Fragen auf" width="100%" height="200" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fdefault&amp;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F4996" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=628.msg580770#msg580770" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg588130#msg588130" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=782.msg474845#msg474845" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Der Merkur</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4112.msg592066#msg592066" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">BepiColombo</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4199.msg378730#msg378730" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Messenger</a></li>
</ul>
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		<title>Bremsung! Zeit für ESAs Hera-Asteroidenmission, die Geschwindigkeit zu drosseln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bremsung-zeit-fuer-esas-hera-asteroidenmission-die-geschwindigkeit-zu-drosseln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 19:34:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hera]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[DART]]></category>
		<category><![CDATA[Didymos]]></category>
		<category><![CDATA[Dimorphos]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Francesco Castellini]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hera-Mission der Europäischen Weltraumorganisation zum Schutz der Erde, die heute vor zwei Jahren gestartet wurde, rast seitdem immer weiter von der Erde weg. Das Raumschiff, das etwa so groß ist wie ein Kleinwagen, bereitet sich nun auf seine bislang größte Herausforderung seit dem Start vor: die anhaltenden Bremsmanöver, mit denen es abgebremst wird, um [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Hera-Mission der Europäischen Weltraumorganisation zum Schutz der Erde, die heute vor zwei Jahren gestartet wurde, rast seitdem immer weiter von der Erde weg. Das Raumschiff, das etwa so groß ist wie ein Kleinwagen, bereitet sich nun auf seine bislang größte Herausforderung seit dem Start vor: die anhaltenden Bremsmanöver, mit denen es abgebremst wird, um sich seinen Zielasteroiden anzunähern.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Space_Safety/Hera/Braking_news%21_Time_for_ESA_s_Hera_asteroid_mission_to_go_slow" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Space Safety / Hera</a>, 7. Oktober 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hera startete am 7. Oktober 2024 von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida, USA, kurz vor dem herannahenden Hurrikan Milton.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Hera_asteroid_mission_launches_to_the_sky_on_7_October_2024_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="225" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Hera_asteroid_mission_launches_to_the_sky_on_7_October_2024_pillars-225x337-1.jpg" alt="" class="wp-image-154536" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Hera_asteroid_mission_launches_to_the_sky_on_7_October_2024_pillars-225x337-1.jpg 225w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/1-Hera_asteroid_mission_launches_to_the_sky_on_7_October_2024_pillars-225x337-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera liftoff: Die Asteroidenmission „Hera“ startet am 7. Oktober 2024 in den Weltraum.<br>Credit: ESA &#8211; S. Corvaja; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem hat Isaac Newton den größten Teil der Steuerung von Hera übernommen, unterbrochen von zwei Manövern im Weltraum sowie einem entscheidenden Vorbeiflug am Mars im Frühjahr 2025, der den Kurs des Raumfahrzeugs veränderte und seine Geschwindigkeit erhöhte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit fliegt Hera mit einer Geschwindigkeit von mehr als 12 Kilometern pro Sekunde relativ zur Erde und bewegt sich dabei wie ein Rennwagen, der die Spur wechselt: Zunächst überquerte sie die Marsbahn und nähert sich nun der Umlaufbahn des Didymos-Doppelasteroidenpaares.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Hera_separated_from_its_launcher_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="224" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Hera_separated_from_its_launcher_pillars-400x224-1.jpg" alt="" class="wp-image-154538" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Hera_separated_from_its_launcher_pillars-400x224-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/2-Hera_separated_from_its_launcher_pillars-400x224-1-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera hat sich von ihrer Trägerrakete getrennt<br>Credit: SpaceX; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um sich der Geschwindigkeit ihrer Ziele anzunähern, muss Hera nun kräftig abbremsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am frühen Dienstag, dem 15. Oktober, wird sich Hera so drehen, dass ihr Ring aus Bahnsteuerungstriebwerken in Richtung des Didymos-Systems zeigt. Drei dieser mit Hydrazin betriebenen Triebwerke werden gleichzeitig gezündet und brennen insgesamt 93 Minuten lang ununterbrochen, um Heras Geschwindigkeit relativ zu den Asteroiden um einige hundert Meter pro Sekunde zu verringern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies erfordert einige knifflige Flugmanöver, da auch die Reaktionssteuerungsdüsen von Hera – die paarweise an den Spitzen des würfelförmigen Raumfahrzeugs Hera angebracht sind – eingesetzt werden müssen, um die Lage des Raumfahrzeugs aufrechtzuerhalten, sowie eine unterstützende Feinabstimmung der Bahnsteuerungsdüsen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Hera_spacecraft_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Hera_spacecraft_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154540" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Hera_spacecraft_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/3-Hera_spacecraft_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera Spacecraft:<br>(A) Asteroid Deck; (B) Reaction Control Thruster; (C) High Gain Antenne; (D) Low Gain Antenne; (E1 &amp; E2) Solar Arrays; (F) Orbit Control Thruster<br>Credit: ESA-Science Office; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Zur Vorbereitung dieses ersten Bremsmanövers, bekannt als BRM-1, haben wir am 2. Oktober einen kurzen Testschub durchgeführt; anschließend haben wir mit der Erstellung der vollständigen Abfolge von Fernsteuerbefehlen begonnen“, erklärt FD-Ingenieur Francesco Castellini vom Flugdynamik-Team der ESA, dessen Aufgabe es ist, die aktuelle Position der ESA-Missionen im Weltraum zu ermitteln und zu berechnen, wie sie an ihren Bestimmungsort gebracht werden können.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-ESA_s_Deep_Space_Antenna_1_DSA_1_and_Deep_Space_Antenna_4_DSA_4_at_New_Norcia_ground_station_site_in_Australia_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-ESA_s_Deep_Space_Antenna_1_DSA_1_and_Deep_Space_Antenna_4_DSA_4_at_New_Norcia_ground_station_site_in_Australia_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154542" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-ESA_s_Deep_Space_Antenna_1_DSA_1_and_Deep_Space_Antenna_4_DSA_4_at_New_Norcia_ground_station_site_in_Australia_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/4-ESA_s_Deep_Space_Antenna_1_DSA_1_and_Deep_Space_Antenna_4_DSA_4_at_New_Norcia_ground_station_site_in_Australia_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Deep Space Antenne 1 (DSA 1) und die Deep Space Antenne 4 (DSA 4) der ESA am Standort Bodenstation New Norcia in Australien<br>Credit: ESA/Fisheye; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„So bald wie möglich nach Beendigung des Manövers werden wir über eine der beiden 35 Meter durchmessenden ESA-Tiefraumantennen in New Norcia, Australien, ein Signal vom Raumfahrzeug empfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„An diesem Punkt beginnt für uns die wirklich harte Arbeit: Wir werden die Ausgangssignale der GNC-Sensoren (Guidance, Navigation und Control) von Hera anhand der empfangenen Telemetriedaten sowie der im Signal selbst enthaltenen Entfernungs- und Doppler-Daten auswerten, um zu überprüfen, ob Richtung und Stärke der Bremsung mit der erwarteten Änderung des ‚Delta-v‘ übereinstimmen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Hera_glides_past_Didymos_to_Dimorphos_pillars-400x225-1.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Hera_glides_past_Didymos_to_Dimorphos_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154545" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Hera_glides_past_Didymos_to_Dimorphos_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/5-Hera_glides_past_Didymos_to_Dimorphos_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera gleitet an Didymos vorbei zu Dimorphos<br>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einigen arbeitsreichen Tagen voller Überprüfungen und Berechnungen wird die Fernsteuerungssequenz für ein zweites, kürzeres Bremsmanöver (BRM-2) an Hera übertragen, das am frühen Morgen des Donnerstags, dem 22. Oktober, durchgeführt werden soll. Dieser zweite, etwa 31-minütige Triebwerksschub sollte den Großteil des Delta-V bereitstellen, der erforderlich ist, um die Geschwindigkeit des Didymos-Systems anzupassen, und gleichzeitig etwaige Leistungsabweichungen bei BRM-1 ausgleichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-How_DART_impacted_Dimorphos_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="225" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-How_DART_impacted_Dimorphos_pillars-225x337-1.jpg" alt="" class="wp-image-154547" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-How_DART_impacted_Dimorphos_pillars-225x337-1.jpg 225w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/6-How_DART_impacted_Dimorphos_pillars-225x337-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Wie sich DART auf Dimorphos ausgewirkt hat<br>Credit: NASA/Johns Hopkins APL; Licence: ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese beiden Manöver folgen gegen Ende des Monats drei kleinere „Übergangsmanöver“, die die Relativgeschwindigkeit von Hera gegenüber Didymos auf nahezu null reduzieren werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Asteroid Dimorphos, der um seinen Mutterkörper Didymos kreist, ist das erste Objekt im Sonnensystem, das durch menschliches Handeln verändert wurde. Im Jahr 2022 prallte die DART-Sonde der NASA gezielt auf Dimorphos, um dessen Umlaufbahn um Didymos zu verändern.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-Hera_mission_timeline_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-Hera_mission_timeline_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-154549" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-Hera_mission_timeline_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/10/7-Hera_mission_timeline_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hera mission timeline<br>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hera wird eine Untersuchung der Einschlagstelle aus nächster Nähe durchführen, um wichtige Daten über den Asteroiden und dessen Reaktion auf den DART-Einschlag zu sammeln und damit zentrale Fragen zu klären, die für die planetare Verteidigung von entscheidender Bedeutung sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Haben Sie Fragen zur Reise der Hera? Fragen Sie den „Hera Space Companion“: Er ist nicht nur ein KI-Chatbot, sondern eine dynamische, missionsbezogene Kommunikationsplattform, die darauf ausgelegt ist, die erste Planetenschutzmission der Europäischen Weltraumorganisation für alle zugänglich zu machen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13528.msg593041#msg593041" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HERA (vormals AIDA) auf Falcon 9 (B1061.23)</a></li>
</ul>
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		<title>Das Ende des blauen Leuchtens: BepiColombo schaltet den solarelektrischen Antrieb vor der Ankunft am Merkur ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-ende-des-blauen-leuchtens-bepicolombo-schaltet-den-solarelektrischen-antrieb-vor-der-ankunft-am-merkur-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 21:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BepiColombo]]></category>
		<category><![CDATA[Merkur]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[MTM]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Wallace]]></category>
		<category><![CDATA[SEP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 15. Juni 2026 um 15:24 Uhr MESZ erlosch ein schwaches blaues Leuchten im Weltraum zum letzten Mal. Nachdem es BepiColombo auf seiner achtjährigen Reise durch das innere Sonnensystem angetrieben hatte, vollendete das solarelektrische Antriebssystem (SEP) der Sonde seinen letzten Schub und markierte damit das Ende der langen Flugphase von BepiColombo und den Beginn seiner [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 15. Juni 2026 um 15:24 Uhr MESZ erlosch ein schwaches blaues Leuchten im Weltraum zum letzten Mal. Nachdem es BepiColombo auf seiner achtjährigen Reise durch das innere Sonnensystem angetrieben hatte, vollendete das solarelektrische Antriebssystem (SEP) der Sonde seinen letzten Schub und markierte damit das Ende der langen Flugphase von BepiColombo und den Beginn seiner Ankunft am Merkur.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Operations/End_of_the_blue_glow_BepiColombo_turns_off_solar_electric_propulsion_for_Mercury_arrival" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support / Operations</a>, 24. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Twin_ion_thrusters_firing_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="251" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Twin_ion_thrusters_firing_pillars-400x251-1.jpg" alt="" class="wp-image-153298" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Twin_ion_thrusters_firing_pillars-400x251-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-Twin_ion_thrusters_firing_pillars-400x251-1-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Feuern der zwei Ionen Triebwerke<br><mark>Credit: QinetiQ; Licemce: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit ihrem Start im Oktober 2018 befindet sich die ESA/JAXA-Mission „BepiColombo“ zum innersten Planeten des Sonnensystems in einer achtjährigen Flugphase, die durch solarelektrischen Antrieb (SEP) angetrieben wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vier QinetiQ T6-Triebwerke für den solarelektrischen Antrieb befinden sich im Merkur-Transfermodul (MTM) von BepiColombo und nutzen den von den Solarpaneelen des Raumfahrzeugs erzeugten Strom, um Xenongas zu ionisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zum herkömmlichen chemischen Antrieb nutzt dieses System Sonnenenergie, um Xenongas in einen elektrisch geladenen Strom (Plasma) umzuwandeln, der anschließend beschleunigt und mit sehr hoher Geschwindigkeit ausgestoßen wird. Da das SEP-System weitaus weniger Treibstoff benötigt und seinen Schub an die verfügbare Sonnenenergie anpassen kann, ist es eines der effizientesten und flexibelsten Antriebssysteme, die bisher im Weltraum zum Einsatz gekommen sind, und ermöglicht es BepiColombo, eine der komplexesten interplanetaren Reisen zu absolvieren, die je unternommen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Ende eines Kapitels</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-1611_048_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="262" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-1611_048_AR_EN-400x262-1.jpg" alt="" class="wp-image-153300" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-1611_048_AR_EN-400x262-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-1611_048_AR_EN-400x262-1-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Neil Wallace: Elektrifizierung von Raumfahrzeugantrieben<br><mark>Credit: ESA; Licemce: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer langen, anspruchsvollen Flugphase mit neun Planetenvorbeiflügen (einem an der Erde, zwei an der Venus und sechs am Merkur) hat BepiColombo dieses Kapitel am vergangenen Montag endgültig abgeschlossen, indem es seine SEP-Triebwerke dauerhaft abgeschaltet hat. Die Befehle wurden bereits rechtzeitig von der Erde gesendet, um die Triebwerke genau zum richtigen Zeitpunkt während der letzten Schubphase der Sonde abzuschalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Morgen vor der für den Nachmittag geplanten Abschaltung des SEP-Systems traf sich Neil Wallace – der leitende SEP-Triebwerksingenieur – mit dem Missionsteam und den Industriepartnern im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt. Gemeinsam werteten sie die Erfahrungen aus dem SEP von BepiColombo aus – ein wichtiger Schritt für den Einsatz dieses Systems in zukünftigen Weltraummissionen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-76244d4b"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-BepiColombo_thrusters_switch_off_pillars.gif" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="226" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-BepiColombo_thrusters_switch_off_pillars-400x226-1.jpg" alt="" class="wp-image-153304" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-BepiColombo_thrusters_switch_off_pillars-400x226-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-BepiColombo_thrusters_switch_off_pillars-400x226-1-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Triebwerke der BepiColombo, die sich im Merkur-Transfermodul befinden, werden endgültig abgeschaltet, womit der solarelektrische Antrieb beendet ist.<br><mark>Credit: ESA; Licemce: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Beginn der Ankunft</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne weitere Antriebsquelle wird BepiColombo einer „ballistischen“ Flugbahn bzw. einer freien Fallbahn folgen, während es am 3. September 2026 sein erstes wichtiges Ankunftsmanöver – die MTM-Trennung – einleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst wenn der verbleibende Raumfahrzeugverbund (MPO-Mio-MOSIF) Ende November den Punkt für den Eintritt in die Merkurumlaufbahn erreicht, wird das Flugkontrollteam von BepiColombo den chemischen Antrieb des MPO aktivieren. Dieses System wird den dreiteiligen Raumfahrzeugverbund dann bis Anfang Dezember antreiben, bis schließlich die Orbiter MPO und Mio ausgesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleiben Sie hier auf dem Laufenden, um weitere Neuigkeiten zu BepiColombo zu erfahren, während wir eine der ehrgeizigsten Planetenmissionen Europas zu ihrem endgültigen Ziel – dem Merkur – bringen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-3fec8e0e"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Mercury_arrival_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Mercury_arrival_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153307" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Mercury_arrival_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Mercury_arrival_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das aus vier Modulen bestehende Raumfahrzeug BepiColombo nähert sich dem Merkur. Die solarelektrischen Triebwerke wurden abgeschaltet, um das Raumfahrzeug auf den Beginn der komplexen Ankunftssequenz am Planeten vorzubereiten.<br><mark>Credit: ESA; Licemce: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4112.msg588780#msg588780" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">BepiColombo auf Ariane 5 ECA</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Dutzende Staubteufel, die nicht leicht zu entdecken sind</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dutzende-staubteufel-die-nicht-leicht-zu-entdecken-sind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 09:31:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[HRSC]]></category>
		<category><![CDATA[HRSC-Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Mamers Valles]]></category>
		<category><![CDATA[Staubteufel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sonde „Mars Express“ der ESA hat einen Teil der Mamers Valles auf dem Mars eingefangen: ein faszinierendes Talsystem, das von kurzen, tornadoähnlichen Wirbelstürmen übersät ist, die als Staubteufel bekannt sind. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration / Space Science / Mars Express, 17. Juni 2026 Staubteufel entstehen, wenn [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Sonde <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">„Mars Express“ der ESA</a> hat einen Teil der Mamers Valles auf dem Mars eingefangen: ein faszinierendes Talsystem, das von kurzen, tornadoähnlichen Wirbelstürmen übersät ist, die als Staubteufel bekannt sind. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Dozens_of_dust_devils_hidden_in_plain_sight" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science / Mars Express</a>, 17. Juni 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Dark_dust_devil_tracks_on_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Staubteufel</a> entstehen, wenn sich Teile des Mars in der Sonne erwärmen, wodurch die Luft direkt über der Oberfläche nach oben wirbelt und dabei Staub mit sich führt. Die Staubteufel auf dem Mars ähneln denen, die wir in trockenen, staubigen Landschaften auf der Erde beobachten, sind jedoch weitaus größer; sie ragen bis zu acht Kilometer in die Höhe, ziehen kilometerweit umher und erreichen Höchstgeschwindigkeiten von 45 Metern pro Sekunde. Sie spielen eine Schlüsselrolle bei der Verteilung von Staub auf dem Planeten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mars Express ist in einzigartiger Weise dafür ausgerüstet, diese Mini-Wirbelstürme zu erkennen. Um mit seiner <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Mars_Express_orbiter_instruments" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hochauflösenden Stereokamera</a> – dem Instrument, das für diese neuen Aufnahmen verantwortlich ist – ein einzelnes Bild zu erstellen, kombiniert das Raumfahrzeug aufeinanderfolgende Aufnahmen von bis zu neun separaten Kamerakanälen (die den Mars in einer anderen Farbe, aus einer anderen Richtung oder einer Kombination aus beidem betrachten). Wenn sich während der Aufnahme nichts auf der Marsoberfläche verändert, stimmen die verschiedenen Perspektiven überein – bewegt sich jedoch etwas, hebt es sich deutlich von seiner Umgebung ab (<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Dancing_dust_devils_trace_raging_winds_on_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">lesen Sie mehr über diesen Vorgang</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Bildkomposition hat Mars Express nicht nur einen, sondern Dutzende aktiver Staubteufel eingefangen. Sie können mehr als 30 davon sehen, welche jeweils mit einem Kreis markiert sind und als kleiner gelber Punkt mit einem rosafarbenen „Schatten“ hinter sich sichtbar sind.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-dust-devils.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Staubteufel in Hülle und Fülle: Mars Express untersucht Mamers Valles auf dem Mars Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Staubteufel in Hülle und Fülle: Mars Express untersucht Mamers Valles auf dem Mars Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="289" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-dust-devils-750x289-1.jpg" alt="" class="wp-image-153255" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-dust-devils-750x289-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-dust-devils-750x289-1-300x116.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Staubteufel in Hülle und Fülle: Mars Express untersucht Mamers Valles auf dem Mars<br><mark>Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Ausrichtung und Kombination der verschiedenen Kamerakanäle von Mars Express können wir zudem die <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2025/10/Mars_Express_sees_a_dust_devil_dancing_across_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Richtung und Geschwindigkeit der Staubteufel</a> auf dem Mars ermitteln. Dies haben Wissenschaftler anhand von Daten sowohl von Mars Express als auch vom <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Exploration/ExoMars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ExoMars</a> Trace Gas Orbiter der ESA getan und dabei aufgedeckt, wie sich mehr als 1000 dieser tornadoähnlichen Stürme bewegen – und nachverfolgt, wie die Winde um den Planeten wehen (<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Dancing_dust_devils_trace_raging_winds_on_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">mehr dazu</a>).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Topographic_map_of_Mamers_Valles_on_Mars_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Topografische Karte von Mamers Valles auf dem Mars Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Topografische Karte von Mamers Valles auf dem Mars Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="149" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Topographic_map_of_Mamers_Valles_on_Mars_pillars-400x149-1.jpg" alt="" class="wp-image-153257" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Topographic_map_of_Mamers_Valles_on_Mars_pillars-400x149-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-Topographic_map_of_Mamers_Valles_on_Mars_pillars-400x149-1-300x112.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Topografische Karte von Mamers Valles auf dem Mars<br><mark>Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schluchten und Kanäle</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mamers Valles ist ein ausgedehntes, zerklüftetes, labyrinthartiges System aus Schluchten und Tälern, das sich in die Marsoberfläche eingegraben hat. Das Gebiet wurde 1976 in Anlehnung an die antike oskische Sprache des vorrömischen Italiens benannt, wobei „Mamers“ für „Mars“ und „Valles“ für „Tal“ steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Rinnen erstrecken sich über eine Länge von rund 1000 km, <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Crossing_the_boundary_from_high_to_low_on_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">führen vom alten südlichen Hochland des Mars in die nördlichen Tiefebenen</a> des Planeten und sind an einigen Stellen bis zu 25 km breit und 1,2 km tief (wie auf der beigefügten topografischen Karte besonders deutlich zu sehen ist).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Kanäle herum finden sich verschiedene faszinierende Merkmale: steile, flache Hügel, sogenannte Mesas, steile Klippen und mit Geröll bedeckte Gletscher. Diese Gletscher enthalten Wassereis, das unter einer Schicht aus Gestein und Staub verborgen ist, und man kann beobachten, wie sie sich am Fuße der hier abgebildeten steilen Hänge auftürmen. All diese Landformen bilden zusammen ein <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2020/02/Fragmented_terrain_on_Mars" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zerklüftetes oder „ausgefrästes“ Gelände</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Bird_s-eye_view_of_Mamers_Valles_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Überblick über Mamers Valles Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Überblick über Mamers Valles Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Bird_s-eye_view_of_Mamers_Valles_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-153260" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Bird_s-eye_view_of_Mamers_Valles_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Bird_s-eye_view_of_Mamers_Valles_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Überblick über Mamers Valles<br><mark>Credit: ESA/DLR/FU Berlin; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An einigen Tälern sind zudem Flecken aus dunklem Material zu erkennen – wahrscheinlich vulkanischer Sand, der sich entweder vor Ort gebildet hat oder vom Wind herangetragen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele der hier sichtbaren Merkmale sind Zeichen vergangener Aktivitäten im Zusammenhang mit Wasser, Lava oder Eis, die alle einst über dieses Gelände flossen und dabei verräterische Spuren hinterließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So sind die Talsohlen beispielsweise von langen Graten und Strukturen geprägt, die entstanden, als mit Geröll bedeckte Gletscher an beiden Talflanken hinabglitten und schließlich in der Mitte aufeinandertrafen. Dieselben eisigen Spuren ziehen sich auch an den steilen Klippen und Hängen entlang. Obwohl Wassereis auf der Marsoberfläche heute nicht stabil ist, hat es hier überdauern können, da es von Gesteinsmaterial bedeckt war, das verhindert hat, dass es in die Marsatmosphäre entweichen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mamers Valles</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mars Express“ hat diese Region des Mars bereits zuvor besucht und dabei die Gebiete rund um <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express/Crater_in_martian_valley_Mamers_Valles" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mamers Valles</a> (2008) sowie das benachbarte <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2019/11/Plan_view_of_Deuteronilus_Mensae" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deuteronilus Mensae</a> (2019) abgebildet.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Where_on_Mars_is_Mamers_Valles_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wo auf dem Mars liegt Mamers Valles? Credit: NASA/USGS; ESA/DLR/FU Berlin" data-rl_caption="" title="Wo auf dem Mars liegt Mamers Valles? Credit: NASA/USGS; ESA/DLR/FU Berlin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="422" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Where_on_Mars_is_Mamers_Valles_pillars-750x442-1.jpg" alt="" class="wp-image-153263" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Where_on_Mars_is_Mamers_Valles_pillars-750x442-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/4-Where_on_Mars_is_Mamers_Valles_pillars-750x442-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Wo auf dem Mars liegt Mamers Valles?<br><mark>Credit: NASA/USGS; ESA/DLR/FU Berlin</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Region geht auf eine Zeit vor etwa 3,8 Milliarden Jahren zurück, auf einen Abschnitt der Marsgeschichte, der als späte Noachium-Periode bekannt ist. Diese Epoche ist von großer Bedeutung, da sie den Zeitpunkt markiert, zu dem der Mars begann, sich von einer wärmeren, feuchteren und geologisch aktiveren Welt zu dem kalten, trockenen Planeten zu wandeln, den wir heute sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jahrzehntelange Marsforschung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild stammt von der HRSC-Kamera, einem von acht Instrumenten an Bord von Mars Express. Seit seinem Start im Jahr 2003 hat Mars Express die vielfältigen Landschaften des Mars erfasst und erforscht. Der Orbiter kartiert die Oberfläche des Planeten seit nunmehr über zwei Jahrzehnten mit beispielloser Auflösung, in Farbe und dreidimensional und liefert Erkenntnisse, die unser Verständnis unseres planetarischen Nachbarn grundlegend verändert haben (lesen Sie <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Mars_Express" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a> mehr über Mars Express und seine Ergebnisse).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4079.msg588691#msg588691" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Express (MEX) auf Sojus-Fregat ST11 von Baikonur</a></li>
</ul>
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		<title>Die NASA nimmt Abschied von der Marsmission MAVEN</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-nasa-nimmt-abschied-von-der-marsmission-maven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 21:41:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erste Mission zur Beobachtung der Marsatmosphäre und ihrer Entwicklung, die NASA-Mission MAVEN (Mars Atmosphere and Volatile Evolution), ist nach mehr als elf Jahren in der Marsumlaufbahn und einem Jahrzehnt über ihre ursprünglich auf ein Jahr angelegte Hauptmission hinaus zu Ende gegangen. Der letzte Kontakt mit dem Raumschiff erfolgte am 6. Dezember 2025, als ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die erste Mission zur Beobachtung der Marsatmosphäre und ihrer Entwicklung, die NASA-Mission MAVEN (Mars Atmosphere and Volatile Evolution), ist nach mehr als elf Jahren in der Marsumlaufbahn und einem Jahrzehnt über ihre ursprünglich auf ein Jahr angelegte Hauptmission hinaus zu Ende gegangen. Der letzte Kontakt mit dem Raumschiff erfolgte am 6. Dezember 2025, als ein unerwarteter Signalverlust auftrat, nachdem es hinter den Roten Planeten vorbeigeflogen war. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-says-farewell-to-maven-mars-mission-hosts-media-call-today/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>, 3. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/maven.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung der NASA-Raumsonde MAVEN am Mars. Die Sonde trat 2014 in die Umlaufbahn des Planeten ein und hat über elf Jahre lang die obere Marsatmosphäre, die Ionosphäre sowie die Wechselwirkungen mit der Sonne und dem Sonnenwind beobachtet, um den Verlust der Atmosphäre des Roten Planeten ins All zu erforschen. Bildquelle: NASA/Goddard/University of Colorado/Laboratory for Atmospheric and Space Physics" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung der NASA-Raumsonde MAVEN am Mars. Die Sonde trat 2014 in die Umlaufbahn des Planeten ein und hat über elf Jahre lang die obere Marsatmosphäre, die Ionosphäre sowie die Wechselwirkungen mit der Sonne und dem Sonnenwind beobachtet, um den Verlust der Atmosphäre des Roten Planeten ins All zu erforschen. Bildquelle: NASA/Goddard/University of Colorado/Laboratory for Atmospheric and Space Physics" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/maven-750x456-1.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung der NASA-Raumsonde MAVEN am Mars. Die Sonde trat 2014 in die Umlaufbahn des Planeten ein und hat über elf Jahre lang die obere Marsatmosphäre, die Ionosphäre sowie die Wechselwirkungen mit der Sonne und dem Sonnenwind beobachtet, um den Verlust der Atmosphäre des Roten Planeten ins All zu erforschen.<br>Bildquelle: NASA/Goddard/University of Colorado/Laboratory for Atmospheric and Space Physics</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">3. Juni 2026, Washington / Greenbelt Md. &#8211; Die Behörde berief im Februar einen Untersuchungsausschuss ein, um die Bergungsbemühungen zu bewerten und den wahrscheinlichen aktuellen Zustand des Raumfahrzeugs einzuschätzen. Der Untersuchungsausschuss kam zu dem Schluss, dass das MAVEN-Raumfahrzeug nicht mehr rettbar ist und seine wissenschaftliche Mission sowie die Datenübertragung nicht mehr erfüllen kann, was mit den Erkenntnissen des Missionsteams übereinstimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Telemetriedaten von MAVEN vor dem Passieren des Raumfahrzeugs hinter dem Mars im Dezember zeigten, dass alle Teilsysteme normal funktionierten. Nachdem das Raumfahrzeug wieder hinter dem Mars hervorkam, konnte das Deep Space Network (DSN) der NASA kein Signal mehr empfangen. Ein kurzer Ausschnitt aus den Telemetriedaten, der aus der Analyse der vom Open-Loop-Empfänger des DSN aufgezeichneten Funksignale gewonnen wurde, deutete darauf hin, dass sich das Raumfahrzeug im Sicherheitsmodus befand und sich mit ungewöhnlich hoher Geschwindigkeit drehte, als es hinter dem Mars wieder auftauchte, was auf eine Störung in der Umlaufbahn von MAVEN hindeutete. Der Untersuchungsausschuss kam zu dem Schluss, dass aufgrund dieser Drehung die Batterien des Raumfahrzeugs leerliefen, wodurch das Kommunikationssystem die Stromversorgung verlor und MAVEN in einen nicht mehr wiederherstellbaren Zustand geriet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese vorläufigen Ergebnisse gehen nicht auf eine mögliche Ursache für die Anomalie ein, die noch untersucht wird. Der Untersuchungsausschuss wird voraussichtlich noch in diesem Jahr seinen Abschlussbericht vorlegen. Die NASA hat den offiziellen Prozess zur Stilllegung der MAVEN-Mission eingeleitet und folgt dabei den Standardverfahren zur Archivierung des gesamten Missionsdatensatzes für die Wissenschafts- und Forschungsgemeinschaften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die uns MAVEN geliefert hat, sind entscheidend dafür, welche Strahlenschutz- und Sicherheitsmaßnahmen wir ergreifen müssen, bevor wir Menschen zum Mars schicken“, sagte Louise Prockter, Direktorin der Abteilung für Planetenwissenschaften im NASA-Hauptquartier in Washington. „Die von MAVEN gesammelten Daten werden auch in den kommenden Jahrzehnten weiterhin wertvolle Einblicke in den Mars liefern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im November 2013 gestartete MAVEN-Mission erforschte die obere Atmosphäre des Roten Planeten, die Ionosphäre und die Wechselwirkungen mit der Sonne, um den Verlust der Marsatmosphäre ins All zu untersuchen. Das Verständnis des atmosphärischen Verlusts gibt Wissenschaftlern Einblicke in die Geschichte der Atmosphäre und des Klimas des Planeten, in flüssiges Wasser und in die Bewohnbarkeit des Planeten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die MAVEN-Mission hat unser Verständnis der Marsatmosphäre und ihrer Entwicklung wirklich vorangebracht. Dieser Datensatz hat enorme Auswirkungen auf das Fachgebiet gehabt“, sagte Shannon Curry, MAVEN-Projektleiterin und Forscherin am Labor für Atmosphären- und Weltraumphysik der University of Colorado Boulder.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Unser Wissenschaftsteam ist außerordentlich stolz auf all diese erstaunlichen Entdeckungen.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Einfluss der Sonne auf den Mars</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der ersten wichtigen Ergebnisse von MAVEN war, dass die Erosion der Marsatmosphäre während Sonnenstürmen deutlich zunimmt. Das Team untersuchte, wie der Sonnenwind – ein Strom geladener Teilchen, der kontinuierlich von der Sonne ausströmt – und Sonnenstürme die Marsatmosphäre kontinuierlich abtragen, sowie wie dieser Prozess eine entscheidende Rolle dabei spielte, das Marsklima von einer potenziell bewohnbaren Welt in den heutigen kalten, trockenen Planeten zu verwandeln. Die MAVEN-Mission hat unser Verständnis davon, wie die Sonne und das Weltraumwetter den Mars beeinflussen, in beispielloser Weise vorangebracht, da sie das einzige Raumfahrzeug war, das gleichzeitig Messungen sowohl der Sonne als auch der Reaktion der Marsatmosphäre vornehmen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lichterspektakel auf dem Mars</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MAVEN-Mission entdeckte mehrere Arten von Polarlichtern, die aufleuchten, wenn energiereiche Teilchen in die Atmosphäre eintauchen, Gase bombardieren und diese zum Leuchten bringen. Das MAVEN-Team zeigte, dass Protonen auf dem Mars neue Arten von Polarlichtern erzeugen. Auf der Erde treten Protonen-Auroren nur in sehr kleinen Regionen nahe den Polen auf, während sie auf dem Mars überall auftreten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Marsatmosphäre &#8222;sputtert&#8220; ins All</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um besser zu verstehen, wie der Mars den Großteil seiner Atmosphäre verloren hat, hat MAVEN zum ersten Mal bei einem Planeten die atmosphärische Verflüchtigung gemessen. Das Team tat dies durch die Beobachtung von Argon, einem Edelgas, das nur selten mit anderen Bestandteilen der Marsatmosphäre reagiert. Der einzige nennenswerte Weg, auf dem es entfernt werden kann, ist das atmosphärische Sputtering – ein Prozess, bei dem Ionen mit ausreichend hoher Geschwindigkeit in die Marsatmosphäre einschlagen, sodass sie Gasmoleküle aus der Atmosphäre herausspritzen, ähnlich wie bei einem Kopfsprung in einen Pool. Das Team nutzte Daten aus elf Jahren, um das Vorhandensein von gesputtertem Argon in großen Höhen genau an den Stellen nachzuweisen, an denen die energiereichen Teilchen in die Atmosphäre einschlugen, und zeigte so das Sputtering in Echtzeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die staubigen Geheimnisse des Mars entschlüsseln</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2018 entstand durch eine Reihe von Staubstürmen eine Staubwolke, die so groß war, dass sie den Roten Planeten vollständig umhüllte. Das MAVEN-Team untersuchte, wie sich dieser „globale“ Staubsturm auf die obere Marsatmosphäre auswirkte, um zu verstehen, wie solche Ereignisse den Wasserverlust ins All beeinflussen. Es bestätigte, dass die Erwärmung durch Staubstürme Wassermoleküle weit höher in die Atmosphäre befördern kann als gewöhnlich, was zu einem plötzlichen Anstieg des Wasserverlusts ins All führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf der Jagd nach Kometen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Marsforschung trug MAVEN zu den Bemühungen der NASA bei, den Kometen 3I/ATLAS am Mars zu beobachten. Im Laufe von 10 Tagen im letzten Jahr entwarf das MAVEN-Team eine neue Beobachtungskampagne, um 3I/ATLAS zu erfassen, indem es mehrere Bilder des Kometen in verschiedenen Wellenlängen aufnahm, ähnlich wie bei der Verwendung verschiedener Filter an einer Kamera. Anschließend nahm es hochauflösende UV-Bilder auf, um den vom Kometen stammenden Wasserstoff zu identifizieren. Durch die Auswertung dieser Bilder können Wissenschaftler eine Vielzahl von Molekülen identifizieren und die Zusammensetzung sowie die Geschichte des Kometen besser verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der gesamten Missionsdauer veröffentlichte das Wissenschaftsteam von MAVEN mehr als 800 Publikationen, und weitere Veröffentlichungen sind geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der wissenschaftlichen Arbeit spielte die MAVEN-Sonde eine entscheidende Rolle im Mars-Relay-Netzwerk der NASA, indem sie Daten von den Marsrovern zur Erde übertrug. Sie hält zudem den Rekord im Sonnensystem für die meisten Daten, die an einem einzigen Tag von einem anderen Planeten übertragen wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MAVEN-Mission ist Teil des Mars-Erkundungsprogramms der NASA. Der leitende Wissenschaftler der Mission ist am Labor für Atmosphären- und Weltraumphysik der University of Colorado in Boulder tätig, das auch für die Leitung der wissenschaftlichen Operationen sowie für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation zuständig ist. Das Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, leitet die MAVEN-Mission. Lockheed Martin Space hat das Raumfahrzeug gebaut und ist für den Missionsbetrieb verantwortlich. Das Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien stellt die Navigation und die Unterstützung durch das Deep Space Network bereit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zum Mars-Erkundungsprogramm der NASA finden Sie unter:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://science.nasa.gov/planetary-science/programs/mars-exploration/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/planetary-science/programs/mars-exploration</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4087.msg588006#msg588006" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MAVEN &#8211; Mars Atmosphere and Volatile EvolutioN</a></li>
</ul>
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		<title>Psyche absolviert Flyby am Mars und steuert auf metallreichen Asteroiden zu</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/psyche-absolviert-flyby-am-mars-und-steuert-auf-metallreichen-asteroiden-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 08:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA-Sonde „Psyche“ hat am 15. Mai ihre Annäherung an den Mars abgeschlossen und sich dabei bis auf 4.609 Kilometer der Planetenoberfläche genähert. Bei diesem Vorbeiflug nutzte die Sonde den Gravitationseffekt des Mars, um einen zusätzlichen Impuls zu erhalten und ihre Umlaufbahn anzupassen, ohne Treibstoff zu verbrauchen. Damit wurde sie auf ihren Weg zum metallreichen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA-Sonde „Psyche“ hat am 15. Mai ihre Annäherung an den Mars abgeschlossen und sich dabei bis auf 4.609 Kilometer der Planetenoberfläche genähert. Bei diesem Vorbeiflug nutzte die Sonde den Gravitationseffekt des Mars, um einen zusätzlichen Impuls zu erhalten und ihre Umlaufbahn anzupassen, ohne Treibstoff zu verbrauchen. Damit wurde sie auf ihren Weg zum metallreichen Asteroiden Psyche gebracht. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/psyche-mission/nasas-psyche-mission-aces-mars-flyby-targets-metal-rich-asteroid/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jet Propulsion Laboratory</a>, 19. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese Aufnahme eines Marshalbmondes wurde am 15. Mai 2026 gegen 5:03 Uhr PDT von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen, als sich diese dem Planeten für einen Gravitationsmanöver näherte. Das Bild wurde unter Verwendung der Rot-, Grün- und Blau-Daten des Multispektral-Kamerasystems zu einer Aufnahme in Naturfarben verarbeitet. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Diese Aufnahme eines Marshalbmondes wurde am 15. Mai 2026 gegen 5:03 Uhr PDT von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen, als sich diese dem Planeten für einen Gravitationsmanöver näherte. Das Bild wurde unter Verwendung der Rot-, Grün- und Blau-Daten des Multispektral-Kamerasystems zu einer Aufnahme in Naturfarben verarbeitet. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152749" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Di<em>ese Aufnahme eines Marshalbmondes wurde am 15. Mai 2026 gegen 5:03 Uhr PDT von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen, als sich diese dem Planeten für einen Gravitationsmanöver näherte. Das Bild wurde unter Verwendung der Rot-, Grün- und Blau-Daten des Multispektral-Kamerasystems zu einer Aufnahme in Naturfarben verarbeitet.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Raumschiff steuert nun direkt auf den Asteroiden zu, der sich im Hauptasteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter befindet. Nach dem Vorbeiflug am Mars analysierte das Flugteam die Funksignale zwischen dem Raumschiff und dem Deep Space Network (DSN) der NASA – dem weltweiten Kommunikationssystem der Behörde für interplanetare Raumfahrzeuge –, um zu bestätigen, dass sich Psyche auf der richtigen Flugbahn befand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Obwohl wir von unseren Berechnungen und unserem Flugplan überzeugt waren, war es dennoch spannend, das Doppler-Signal des DSN während des Vorbeiflugs in Echtzeit zu überwachen“, sagte Don Han, Leiter der Navigation für Psyche am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Wir haben bestätigt, dass der Mars dem Raumschiff einen Schub von 1.600 Kilometer pro Stunde verliehen und seine Bahnebene um etwa 1 Grad relativ zur Sonne verschoben hat. Wir sind nun auf Kurs für die Ankunft am Asteroiden Psyche im Sommer 2029.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einzigartiger Blick auf den Mars</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dies ist der erste Blick auf einen fast „vollständigen Mars“, wie ihn die NASA-Sonde „Psyche“ kurz nach ihrer größten Annäherung an den Planeten am 15. Mai 2026 aufgenommen hat. Der Blick reicht von der Südpolkappe nach Norden bis zum Canyonsystem Valles Marineris und darüber hinaus. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Dies ist der erste Blick auf einen fast „vollständigen Mars“, wie ihn die NASA-Sonde „Psyche“ kurz nach ihrer größten Annäherung an den Planeten am 15. Mai 2026 aufgenommen hat. Der Blick reicht von der Südpolkappe nach Norden bis zum Canyonsystem Valles Marineris und darüber hinaus. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152751" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist der erste Blick auf einen fast „vollständigen Mars“, wie ihn die NASA-Sonde „Psyche“ kurz nach ihrer größten Annäherung an den Planeten am 15. Mai 2026 aufgenommen hat. Der Blick reicht von der Südpolkappe nach Norden bis zum Canyonsystem Valles Marineris und darüber hinaus.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In den Tagen vor und während der nahen Annäherung wurden alle Instrumente von Psyche zur <a href="https://science.nasa.gov/blogs/psyche/2026/05/08/nasas-psyche-mission-to-fly-by-mars-for-gravity-assist/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kalibrierung</a> eingeschaltet, darunter die Kameras, Magnetometer sowie das Gamma- und Neutronenspektrometer. Die Begegnung mit dem Planeten bot der Mission einen wertvollen Probelauf für die Ankunft am <a href="https://science.nasa.gov/solar-system/asteroids/16-psyche/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Asteroiden Psyche</a>; als Bonus gelang es ihr, Bilder vom Mars aus einer seltenen Perspektive aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich Psyche dem Mars aus einem hohen Winkel näherte, erschien der Planet in den Tagen vor der größten Annäherung als <a href="https://science.nasa.gov/photojournal/nasas-psyche-mission-captures-mars-during-gravity-assist-approach/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">dünner Halbmond</a>, beleuchtet durch das von seiner Oberfläche reflektierte Sonnenlicht. In den <a href="https://science.nasa.gov/mission/psyche/psyche-multimedia-raw-images/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Aufnahmen</a> des <a href="https://science.nasa.gov/mission/psyche/spacecraft/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Multispektral-Bildgebers</a> des Raumfahrzeugs erschien der Halbmond heller und erstreckte sich weiter um die Planetenscheibe herum als erwartet, was auf die starke Streuung des Sonnenlichts durch die staubige Atmosphäre des Planeten zurückzuführen war. Als Psyche vom nächtlichen Himmel des Mars in den Tag überging, nahm es um den Zeitpunkt der größten Annäherung herum eine schnelle Bilderserie der Oberfläche auf.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dies ist die hochauflösendste Aufnahme der wasserreiche Südpolkappe des Mars, die von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen wurde, nachdem sie sich dem Planeten für einen Gravitationsmanöver genähert hatte. Die Kappe hat einen Durchmesser von mehr als 700 Kilometern. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Dies ist die hochauflösendste Aufnahme der wasserreiche Südpolkappe des Mars, die von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen wurde, nachdem sie sich dem Planeten für einen Gravitationsmanöver genähert hatte. Die Kappe hat einen Durchmesser von mehr als 700 Kilometern. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152753" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist die hochauflösendste Aufnahme der wasserreiche Südpolkappe des Mars, die von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen wurde, nachdem sie sich dem Planeten für einen Gravitationsmanöver genähert hatte. Die Kappe hat einen Durchmesser von mehr als 700 Kilometern.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben Tausende von Bildern von der Annäherung an den Mars sowie von der Oberfläche und der Atmosphäre des Planeten bei der größten Annäherung aufgenommen. Dieser Datensatz bietet uns einzigartige und wichtige Möglichkeiten, die Leistung der Kameras zu kalibrieren und zu charakterisieren sowie die frühen Versionen unserer Bildverarbeitungswerkzeuge zu testen, die für den Einsatz beim Asteroiden Psyche entwickelt werden“, sagte Jim Bell, Leiter des Psyche-Imager-Instruments an der Arizona State University (ASU) in Tempe. „Während das Raumfahrzeug nach dem Vorbeiflug seine Reise fortsetzt, werden wir den Rest des Monats über die Kalibrierungsaufnahmen des Mars fortsetzen, während er sich in die Ferne entfernt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bell leitet außerdem die <a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-2020-perseverance/science-instruments/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mastcam-Z</a>-Bildgebungsuntersuchungen im Team der Perseverance-Marsrover-Mission der NASA, die zu den mehreren Missionen gehörte, die während des Vorbeiflugs ergänzende Oberflächen- und Atmosphärenbilder sowie Navigationsdaten lieferten, um die Kalibrierungsbemühungen zu unterstützen. Zu den weiteren beteiligten Missionen zählen der Mars Reconnaissance Orbiter der NASA, der Orbiter 2001 Mars Odyssey und der Rover Curiosity sowie Mars Express und der ExoMars Trace Gas Orbiter der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Bildgeber könnten frühe Kalibrierungsmessungen der Magnetometer von Psyche den <a href="https://science.nasa.gov/science-research/astrophysics/cosmic-bow-shocks/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Stoßwellenbereich</a> des Mars erfasst haben, als das Raumfahrzeug den Planeten passierte. Das Team für das Gamma- und Neutronenspektrometer sammelte ebenfalls zügig Daten zur Kalibrierung des Instruments, indem es seine Messungen mit der umfangreichen Sammlung vorhandener Marsdaten verglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf zum Asteroiden Psyche</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese Aufnahme der Marsoberfläche zeigt Streifen, die durch den Wind entstanden sind, der über die Einschlagkrater in der Region Syrtis Major weht. Die Windstreifen erstrecken sich über eine Länge von etwa 50 Kilometern, und die großen Krater im unteren mittleren Bereich des Bildes haben einen Durchmesser von durchschnittlich etwa 30 Meilen. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Diese Aufnahme der Marsoberfläche zeigt Streifen, die durch den Wind entstanden sind, der über die Einschlagkrater in der Region Syrtis Major weht. Die Windstreifen erstrecken sich über eine Länge von etwa 50 Kilometern, und die großen Krater im unteren mittleren Bereich des Bildes haben einen Durchmesser von durchschnittlich etwa 30 Meilen. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152755" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Aufnahme der Marsoberfläche zeigt Streifen, die durch den Wind entstanden sind, der über die Einschlagkrater in der Region Syrtis Major weht. Die Windstreifen erstrecken sich über eine Länge von etwa 50 Kilometern, und die großen Krater im unteren mittleren Bereich des Bildes haben einen Durchmesser von durchschnittlich etwa 30 Meilen.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Mars nun im Rückspiegel liegt, wird das Raumschiff bald wieder sein solarelektrisches Antriebssystem nutzen, um direkt auf den Hauptasteroidengürtel zuzusteuern. Bei seiner Ankunft im August 2029 wird es sich in eine Umlaufbahn um den Asteroiden Psyche einfügen, von dem angenommen wird, dass er der Teilkern eines Planetesimal ist, also eines Bausteins eines frühen Planeten. In einer Reihe von kreisförmigen Umlaufbahnen, die um den Asteroiden Psyche – der an seiner breitesten Stelle einen Durchmesser von etwa 280 Kilometern hat – zunächst tiefer und dann höher verlaufen, wird das Raumschiff den Asteroiden kartografieren und wissenschaftliche Daten sammeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich der Asteroid als metallischer Kern eines uralten Planetesimalen erweisen, könnte er einen einzigartigen Einblick in das Innere von Gesteinsplaneten wie der Erde bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben den Vorbeiflug am Mars schon seit Jahren erwartet, aber nun ist er geschafft. Wir können dem Roten Planeten dafür danken, dass er unserem Raumschiff einen entscheidenden Schwung gegeben hat, um weiter ins Sonnensystem vorzudringen“, sagte Lindy Elkins-Tanton, die leitende Forscherin für die Psyche-Mission an der University of California in Berkeley. „Auf zum Asteroiden Psyche!“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über Psyche</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese vom Multispektral-Kamera-Instrument von Psyche aufgenommene, farbverstärkte Ansicht zeigt den großen Doppelringkrater Huygens (oben rechts; Durchmesser ca. 470 Kilometer) und das umliegende, stark verkraterte südliche Hochland. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Diese vom Multispektral-Kamera-Instrument von Psyche aufgenommene, farbverstärkte Ansicht zeigt den großen Doppelringkrater Huygens (oben rechts; Durchmesser ca. 470 Kilometer) und das umliegende, stark verkraterte südliche Hochland. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152758" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese vom Multispektral-Kamera-Instrument von Psyche aufgenommene, farbverstärkte Ansicht zeigt den großen Doppelringkrater Huygens (oben rechts; Durchmesser ca. 470 Kilometer) und das umliegende, stark verkraterte südliche Hochland.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Psyche-Mission wird von der ASU geleitet. Das JPL, eine Abteilung des Caltech in Pasadena, ist für das Gesamtmanagement der Mission, die Systemtechnik, die Integration und Erprobung sowie den Missionsbetrieb verantwortlich. Intuitive Machines in Palo Alto, Kalifornien, lieferte das Chassis für das Raumfahrzeug mit hochleistungsfähigem solarelektrischem Antrieb. Der Betrieb des Bildgebungsinstruments wird von der ASU geleitet, die bei der Konstruktion, Fertigung und Erprobung der Kameras mit Malin Space Science Systems in San Diego zusammenarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Psyche ist die 14. Mission, die im Rahmen des Discovery-Programms der NASA ausgewählt wurde, das vom Marshall Space Flight Center der Behörde in Huntsville, Alabama, verwaltet wird. Das Launch Services Program der NASA mit Sitz im Kennedy Space Center der NASA in Florida war für den Start verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur Psyche-Mission der NASA finden Sie unter: <a href="https://science.nasa.gov/mission/psyche/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/mission/psyche/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15696.msg587424#msg587424" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Psyche-Mission auf Falcon Heavy (B1064.4/B1079.1/B1065.4)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Smile gestartet; Enthüllung des unsichtbaren Schutzschilds der Erde gegen den Sonnenwind</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/smile-gestartet-enthuellung-des-unsichtbaren-schutzschilds-der-erde-gegen-den-sonnenwind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 19:35:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Smile]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[CAS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[SMILE]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152740</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Raumsonde „Smile“ startete am 19. Mai 2026 um 05:52 Uhr MESZ mit einer Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana. Der Start markiert den Beginn einer ehrgeizigen Mission, deren Ziel es ist, Sonnenstürme, geomagnetische Stürme und die Wissenschaft des Weltraumwetters besser zu verstehen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Raumsonde „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Smile</a>“ startete am 19. Mai 2026 um 05:52 Uhr MESZ mit einer <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vega-C</a>-Rakete vom <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Europe_s_Spaceport/Europe_s_Spaceport2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">europäischen Weltraumbahnhof</a> in Französisch-Guayana. Der Start markiert den Beginn einer ehrgeizigen Mission, deren Ziel es ist, Sonnenstürme, geomagnetische Stürme und die Wissenschaft des Weltraumwetters besser zu verstehen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_lifts_off_on_quest_to_reveal_Earth_s_invisible_shield_against_the_solar_wind" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science / Smile</a>, 19. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/01-2605_020_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/01-2605_020_AR_EN-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152719" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/01-2605_020_AR_EN-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/01-2605_020_AR_EN-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Highlights des SMILE Starts<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start und der Trennung von der Trägerrakete wurde das erste Signal von Smile um 06:48 Uhr MESZ von der ESA-Bodenstation New Norcia in Australien empfangen. Um 06:49 Uhr MESZ wurden die Solarpaneele des Raumfahrzeugs ausgefahren, sodass Smile nun Sonnenlicht sammeln kann, um seine Systeme und wissenschaftlichen Instrumente mit Energie zu versorgen. Mit dem Abschluss dieses Vorgangs war der Start erfolgreich.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/02-Vega-C_shoots_through_the_sky_with_a_Smile_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="SMILE startet in den Himmel Credit: ESA" data-rl_caption="" title="SMILE startet in den Himmel Credit: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/02-Vega-C_shoots_through_the_sky_with_a_Smile_pillars-267x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-152721" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/02-Vega-C_shoots_through_the_sky_with_a_Smile_pillars-267x400-1.jpg 267w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/02-Vega-C_shoots_through_the_sky_with_a_Smile_pillars-267x400-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>SMILE startet in den Himmel<br><mark>Credit: ESA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Smile“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der ESA und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Es soll Aufschluss darüber geben, wie die Erde auf Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert. Dazu werden mithilfe einer Röntgenkamera die weltweit ersten Röntgenbeobachtungen des Erdmagnetfelds durchgeführt und mit einer Ultraviolettkamera die daraus resultierenden Nordlichter jeweils 45 Stunden lang ununterbrochen beobachtet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Start der Vega-C von SMILE Credit: ESA" data-rl_caption="" title="Der Start der Vega-C von SMILE Credit: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152723" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Start der Vega-C von SMILE<br><mark>Credit: ESA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir stehen kurz davor, etwas zu erleben, was wir noch nie zuvor gesehen haben – die unsichtbare Schutzhülle der Erde in Aktion“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. „Mit Smile erweitern wir die Grenzen der Wissenschaft, um Antworten auf große Fragen zu finden, die seit unserer Entdeckung vor über siebzig Jahren, dass die Erde sicher in einer riesigen magnetischen Blase liegt, ein Rätsel geblieben sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er fügt hinzu: „Die ESA und China blicken auf eine 25-jährige Zusammenarbeit zurück, die von frühen Vereinbarungen zum Datenaustausch in den 1990er Jahren bis zur gemeinsam entwickelten Smile-Mission reicht. Diese Mission ist ein Beweis für das Engagement der ESA für internationale Zusammenarbeit, die Förderung wissenschaftlicher Erkenntnisse und die friedliche Nutzung des Weltraums.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Vega-C mit SMILE Credit: ESA" data-rl_caption="" title="Die Vega-C mit SMILE Credit: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152725" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Vega-C mit SMILE<br><mark>Credit: ESA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Smile wird Licht in die Geheimnisse des Erdmagnetfelds bringen“, sagt David Agnolon, Projektleiter für Smile bei der ESA. „Die Mission wird durch eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen der ESA und der CAS sowie durch Beiträge von Partnern aus ganz Europa ermöglicht. Es ist das erste Mal, dass die ESA und China gemeinsam eine Mission ausgewählt, konzipiert, umgesetzt, gestartet und betrieben haben, und wir sind alle sehr gespannt auf die bedeutenden wissenschaftlichen Entdeckungen, die wir in den nächsten drei Jahren von Smile erwarten.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/05-Smile_s_X-ray_camera_sees_Earth_reacting_to_coronal_mass_ejection_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Röntgenkamera von Smile beobachtet, wie die Erde auf einen koronalen Massenauswurf reagiert Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Die Röntgenkamera von Smile beobachtet, wie die Erde auf einen koronalen Massenauswurf reagiert Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/05-Smile_s_X-ray_camera_sees_Earth_reacting_to_coronal_mass_ejection_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152727" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/05-Smile_s_X-ray_camera_sees_Earth_reacting_to_coronal_mass_ejection_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/05-Smile_s_X-ray_camera_sees_Earth_reacting_to_coronal_mass_ejection_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Röntgenkamera von Smile beobachtet, wie die Erde auf einen koronalen Massenauswurf reagiert<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Zeit ist gekommen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit fast vier Milliarden Jahren hält die Erde einen riesigen Schutzschild gegen den unerbittlichen Ansturm geladener Teilchen von der Sonne aufrecht. Dieser <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/The_solar_wind" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sonnenwind</a> kann alles auf seinem Weg beschädigen, besonders wenn er sich zu Sonnenstürmen aufbaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sonnenwind würde unsere blühende grüne und blaue Erde in eine felsige, braune Ödnis verwandeln – gäbe es nicht das Magnetfeld, das tief im Inneren unseres Planeten entsteht. Dieses Magnetfeld bildet eine riesige Schutzblase um uns herum, die <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/02/Anatomy_of_Earth_s_magnetosphere" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Magnetosphäre</a> genannt wird.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/06-Smile_in_numbers_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="SMILE in Zahlen Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="SMILE in Zahlen Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/06-Smile_in_numbers_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152729" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/06-Smile_in_numbers_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/06-Smile_in_numbers_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>SMILE in Zahlen<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zum ersten Mal in der Geschichte sind wir an einem Punkt angelangt, an dem unsere wissenschaftlichen Instrumente und Technologien so weit fortgeschritten sind, dass wir genau auf den Grund gehen können, wie diese Abwehr gegen den Sonnenwind funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Carole Mundell, Wissenschaftsdirektorin der ESA, sagt: „Smile ist das <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2022/07/ESA_science_missions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">neueste Mitglied der Flotte der Weltraumforschungsmissionen</a> der ESA. Es baut auf dem bahnbrechenden wissenschaftlichen und technologischen Erbe früherer Missionen wie <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cluster" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cluster</a> und <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/XMM-Newton" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">XMM-Newton</a> auf und nutzt bewährte Technologien auf neue Weise, um die magnetische Umgebung der Erde wie nie zuvor zu erforschen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie fährt fort: „Die bewährte Zusammenarbeit zwischen unseren Ingenieur- und Wissenschaftsteams in Europa und China hat globale Herausforderungen wie pandemiebedingte Reisebeschränkungen und geografisch verteilte Teams überstanden. Es ist spannend zu sehen, wie all dies heute zusammenkommt, und ich freue mich auf die neuen wissenschaftlichen Entdeckungen, die Smile liefern wird.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/07-2505_029_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/07-2505_029_AR_EN-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152731" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/07-2505_029_AR_EN-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/07-2505_029_AR_EN-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das ist Smile – ein Überblick über die Mission<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist mit einer <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_s_science_toolbox" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">einzigartigen Instrumentenausstattung</a> ausgestattet, die uns erstmals einen umfassenden Einblick darin geben soll, wie das Erdmagnetfeld auf die unerbittlichen Angriffe der Sonne reagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird die erste Mission sein, die das magnetische Schutzschild der Erde mit <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_s_X-ray_vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Röntgenaugen</a> betrachtet, um aufzudecken, wo und wie es vom Sonnenwind getroffen wird. Diese Wechselwirkung löst Störungen aus, die von kleinen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JZcSEdz54k0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Substürmen</a> bis hin zu großen geomagnetischen Stürmen reichen und sich durch unsere Magnetosphäre in Richtung Nord- und Südpol ausbreiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort lösen die Magnetstürme ein Lichtspektakel aus, die Aurora (das Nord- und Südlicht). Smile wird die Nordlichter mit Hilfe von <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_s_ultraviolet_vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ultraviolettstrahlung</a> 45 Stunden am Stück aufzeichnen und ist damit die erste Mission, die sie so lange beobachtet, sowie die erste seit 2008, die den gesamten Kreis der Aurora um den Nordpol im ultravioletten Licht beobachtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den Vergleich der Röntgen- und Ultraviolettbilder werden wir in Echtzeit verfolgen können, wie die Erde auf den Ansturm des Sonnenwinds reagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die von Smile gesammelten Daten werden uns helfen, den Planeten Erde und unser Sonnensystem als Ganzes besser zu verstehen“, sagt Philippe Escoubet, Projektwissenschaftler für Smile bei der ESA. „Und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die sich daraus ergeben, werden unsere Modelle der magnetischen Umgebung der Erde verbessern, was letztlich dazu beitragen könnte, die Sicherheit unserer Astronauten und Weltraumtechnologien für die kommenden Jahrzehnte zu gewährleisten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorbereitungen für die Wissenschaft</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/08-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die drei Mysterien, die SMILE aufdecken soll. Bild: ESA" data-rl_caption="" title="Die drei Mysterien, die SMILE aufdecken soll. Bild: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/08-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152733" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/08-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/08-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die drei wichtigsten Mysterien, die SMILE aufdecken soll.<br>Bild: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vega-C-Rakete, die „Smile“ ins All beförderte, wurde ausgewählt, da sie den Anforderungen der Mission perfekt entsprach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Géraldine Naja, Direktorin für Raumtransport bei der ESA, sagt: „Von der ersten Idee über den Start bis hin zu den Ergebnissen arbeiten Tausende von Menschen in Teams auf der ganzen Welt zusammen, um „Smile“ zu einem Erfolg zu machen. Die für einen Start erforderliche Präzisionstechnik macht jeden einzelnen Start zu einer Leistung. Herzlichen Glückwunsch an alle beteiligten Partner, die Vega-C heute zum Strahlen gebracht haben – insbesondere an Avio, das zum ersten Mal als Startdienstleister fungierte – und damit einen reibungslosen Start für Smiles wissenschaftliche Reise ermöglichten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start ist erst der Anfang. Im Laufe des nächsten Monats wird Smile durch elf Triebwerkszündungen schrittweise an Höhe gewinnen und schließlich in eine extrem elliptische Umlaufbahn gelangen, die ihn 121.000 km über den Nordpol führt, um dort Daten zu sammeln, bevor er auf 5.000 km über den Südpol absinkt, um diese effizient an die gespannt wartenden Wissenschaftler auf der Erde zu übermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datenerfassung wird im Juli ernsthaft beginnen, nachdem das Team die Ausleger ausgefahren, die Kamerabeschläge geöffnet und sich vergewissert hat, dass alles wie erwartet funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europäische Zusammenarbeit</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/09-Smile_s_special_orbit_pillars.gif" alt="" class="wp-image-152735" style="width:551px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dank seiner besonderen Umlaufbahn fliegt „Smile“ hoch über den Nordpol, um dort jeweils 45 Stunden lang die Nordlichter zu beobachten<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist ein wahrhaft internationales Projekt, zu dem Europa einen wesentlichen Beitrag leistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Auftrag der ESA hat Airbus Defence and Space in Spanien das Nutzlastmodul von Smile gebaut. Dieser entscheidende Teil des Raumfahrzeugs beherbergt drei der vier wissenschaftlichen Instrumente der Mission – darunter die Röntgen- und Ultraviolettkameras sowie die Steuereinheit für die Instrumente und den Kommunikationskanal, über den alle wertvollen wissenschaftlichen Daten zur Erde zurückgesendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Europa war auch für die Röntgenkamera verantwortlich, das größte Instrument von Smile. Im Auftrag der ESA wurde diese Kamera in Großbritannien von der University of Leicester in Zusammenarbeit mit dem Mullard Space Science Laboratory und der Open University sowie mehreren anderen Institutionen in ganz Europa entwickelt und gebaut.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/10-Labelled_Smile_spacecraft_artist_impression_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Raumsonde „Smile“ mit Erleuterungen (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Raumsonde „Smile“ mit Erleuterungen (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/10-Labelled_Smile_spacecraft_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152736" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/10-Labelled_Smile_spacecraft_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/10-Labelled_Smile_spacecraft_artist_impression_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Raumsonde „Smile“ mit Erleuterungen (Künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An der Entwicklung des Nutzlastmoduls und der Röntgenkamera waren Institute und Unternehmen aus 14 europäischen Ländern beteiligt, wobei das Vereinigte Königreich und Spanien die größten Beiträge leisteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der finanzielle Beitrag der ESA zur Mission beläuft sich auf 130 Millionen Euro und umfasst über 25 Beschaffungsverträge mit mehr als 40 Unternehmen und Instituten. Alle ESA-Mitgliedstaaten leisten über das <a href="https://www.science.esa.int/web/cm25/about" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wissenschaftsprogramm</a> der Agentur einen indirekten Beitrag, wobei sich der durchschnittliche Beitrag zu Smile auf etwa 28 Cent pro Einwohner Europas beläuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Smile-Projekt hat sieben Jahre lang Hunderte von Menschen in Europa und China beschäftigt, und Hunderte von Wissenschaftlern werden in den kommenden Jahren anhand der von Smile gesammelten Daten Forschungsarbeiten durchführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Smile</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/11-Smile_European_partners_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Europäische Partner von SMILE Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Europäische Partner von SMILE Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/11-Smile_European_partners_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152738" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/11-Smile_European_partners_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/11-Smile_European_partners_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Europäische Partner von SMILE<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Smile</a> (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile wird mithilfe von vier wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen, wie die Erde auf den Sonnenwind reagiert. Auf diese Weise wird Smile unser Verständnis von Sonnenstürmen, geomagnetischen Stürmen und der Weltraumwetterforschung verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist verantwortlich für die Bereitstellung des Nutzlastmoduls von Smile (das drei der vier wissenschaftlichen Instrumente trägt), eines der vier wissenschaftlichen Instrumente des Raumfahrzeugs (den Soft-Röntgen-Imager, SXI), die Trägerrakete sowie die Einrichtungen und Dienstleistungen für die Montage, Integration und Erprobung. Die ESA trägt zu einem zweiten wissenschaftlichen Instrument (dem Ultraviolett-Imager, UVI) sowie zum Missionsbetrieb bei, sobald Smile sich in der Umlaufbahn befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CAS stellt die übrigen drei wissenschaftlichen Instrumente sowie die Raumfahrzeugplattform bereit und ist für den Betrieb des Raumfahrzeugs im Orbit verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist Teil des „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_s_Cosmic_Vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic Vision</a>“-Programms der ESA und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Beantwortung der Frage: „Wie funktioniert das Sonnensystem?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Science_Exploration/Smile</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Vega-C</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäische <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vega-C</a>-Rakete kann 2300 kg ins All befördern, beispielsweise kleine wissenschaftliche Satelliten und Erdbeobachtungssatelliten. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen und erreicht die Umlaufbahn mit drei feststoffgetriebenen Stufen, bevor die vierte, flüssigtreibstoffbetriebene Stufe die präzise Platzierung der Satelliten in ihre gewünschte Umlaufbahn um die Erde übernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ergänzung zur Ariane-Familie, die alle Arten von Nutzlasten in ihre gewünschten Umlaufbahnen befördert, gewährleistet Vega-C, dass Europa über einen vielseitigen und unabhängigen Zugang zum Weltraum verfügt. Die ESA leitet das Vega-C-Programm und arbeitet dabei mit <a href="https://www.avio.com/vega-c" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Avio</a> als Hauptauftragnehmer und Konstruktionsbehörde zusammen. Bei diesem Start fungiert Avio auch als Startdienstleister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg587415#msg587415" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/01-2605_020_AR_EN.mp4" length="34849296" type="video/mp4" />
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		<title>Save the date: Raumcon-Treffen 2027 in Berlin/Potsdam</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/save-the-date-raumcon-treffen-2027-in-berlin-potsdam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 17:08:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Sonntag 02. Mai 2027 (Anreisetag) bis Samstag 8. Mai 2027 (Abreisetag) findet das nächste Raumcon-Treffen statt. Raumfahrt- und Astronomieinteressierte aus dem ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus treffen sich in der Jugendherberge Potsdam. Eine Information des Vorstands von Raumfahrer.net e.V. Quelle: Raumfahrer.net e.V., 17. Mai 2026 Seit vielen Jahren treffen sich Forist:innen, stille Mitlesende, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Von Sonntag 02. Mai 2027 (Anreisetag) bis Samstag 8. Mai 2027 (Abreisetag) findet das nächste Raumcon-Treffen statt. Raumfahrt- und Astronomieinteressierte aus dem ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus treffen sich in der Jugendherberge Potsdam. Eine Information des Vorstands von Raumfahrer.net e.V.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Raumfahrer.net e.V., 17. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Bar_Gagarin_20170526_120344.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017) Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017) Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Bar_Gagarin_20170526_120344_533x300.jpg" alt="" style="width:533px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017)<br>Bild: Stefan Goth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit vielen Jahren treffen sich  Forist:innen, stille Mitlesende, Vereinsmitglieder und einfach raumfahrt- und astronomiebegeisterte Menschen zum Raumcon-Treffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Raumcon-Treffen 2024 in Bremen und 2025 in Augsburg hat das Orgateam beschlossen, dass mehr Zeit für die Vorbereitung des nächsten Treffens gebraucht wird. Deshalb findet nach September 2025 das nächste Treffen erst im Mai 2027 in der Woche von Christi Himmelfahrt statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den guten Erfahrungen die wir 2017 gemacht haben, wird das Treffen wieder in der Jugendherberge Potsdam stattfinden, wobei wir bei unseren Exkursionen den ganzen Großraum Berlin einbeziehen. Auch 2027 werden wir wieder zahlreiche Institutionen, Firmen, Museen und Raumfahrt- und Astronomie-Highlights besuchen. Vorträge, Diskussionen und Filme im Konferenzraum und das gemütliche Beisammensein werden die Veranstaltung abrunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Organisiert wird das Treffen durch die Foristen, Redakteure und Vereinsvorstände F-D-R (Andreas Weise) und Rücksturz (Stefan Goth). Sie werden unterstützt durch Spacecat und bei administrativen und kaufmännischen Angelegenheiten durch die weiteren Vorstandsmitglieder.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/20170527_093245.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Jugendherberge Potsdam (2017) Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Jugendherberge Potsdam (2017) Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/20170527_093245_JH_Potsdam_533x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Jugendherberge Potsdam (2017)<br>Bild: Stefan Goth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ergeht herzliche Einladung an alle Raumfahrt- und Astronomieinteressierte sich den Termin vorzumerken und teilzunehmen. Die Anmeldeseite wird voraussichtlich Ende dieses Jahres freigeschaltet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anregungen zum Programm, insbesondere eigene Vorträge, sind ausdrücklich willkommen und können beim Orga-Team und im Diskussionsthread eingebracht werden</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20990.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treff Berlin/Potsdam vom 2.5. bis 8.5.2027 &#8211; Ankündigung und Diskussion</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer wissen möchte wie wir über frühere Treffen diskutiert haben, kann hier nachlesen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13877.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treff 2016 &#8211; Darmstadt &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14338.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treff 2017 &#8211; Berlin/Potsdam &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15566.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treff 2018 &#8211; Lindau &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16571.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treffen 2019- Dachau &#8211; Ankündigung und Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19643.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon Treff 2023 in Bonn &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20080.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2024 in Bremen &#8211; Diskussionsthread</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20563.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treffen 2025 &#8211; Augsburg 21.09. &#8211; 26.09. &#8211; Diskussionsthread</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer (noch mehr) wissen möchte, kann in den Berichten zu früheren Treffen schmökern:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treffen-2015-in-kassel-und-goettingen/" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treffen 2015 in Kassel und Göttingen</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2017/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2017</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2018/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2018</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2019-2/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2019</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treff-2023-in-bonn/" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2023 in Bonn</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20563.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treffen-2024-in-bremen/" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treffen 2024 in Bremen</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorbereitung von &#8222;Smile&#8220; auf den Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vorbereitung-von-smile-auf-den-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 19:13:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Smile]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[SMILE]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152641</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bevor „Smile“ beginnen kann, zu erforschen, wie die Erde auf die Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert, musste das Raumschiff hier auf der Erde eine außergewöhnliche Reise hinter sich bringen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 15. Mai 2026 Verfolgen Sie die Mission während der letzten Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vorbereitung-von-smile-auf-den-weltraum/" data-wpel-link="internal">Vorbereitung von &#8222;Smile&#8220; auf den Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bevor „Smile“ beginnen kann, zu erforschen, wie die Erde auf die Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert, musste das Raumschiff hier auf der Erde eine außergewöhnliche Reise hinter sich bringen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 15. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2605_015_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152639" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Vorbereitung von &#8222;Smile&#8220; auf den Weltraum<br><mark>Credit: European Space Agency; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie die Mission während der letzten Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana; vom Betanken und Einbau in die Schutzverkleidung bis hin zur Verbindung mit dem Rest der Vega-C-Rakete, die sie ins All befördern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile fliegt mit dem Vega-C-Flug VV29 ins All. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen. Die Rakete wird Smile mit drei feststoffbetriebenen Stufen in die Umlaufbahn bringen, bevor die vierte Stufe mit Flüssigtreibstoff die Kontrolle übernimmt, um Smile präzise in die Erdumlaufbahn zu befördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame europäisch-chinesische Mission zur Erforschung der Wechselwirkungen zwischen dem Sonnenwind und der magnetischen Umgebung der Erde aus einer einzigartigen, stark elliptischen Umlaufbahn. In den nächsten drei Jahren wird die Sonde alle zwei Tage hoch über den Nordpol fliegen, um Röntgen- und Ultraviolettbilder des magnetischen Schutzschilds der Erde und der Nordlichter aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg587303#msg587303" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Leistungsstarkes, Lithium betriebenes Triebwerk für Marsflüge getestet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/leistungsstarkes-lithium-betriebenes-triebwerk-fuer-marsfluege-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 21:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Jared Isaacman]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Lithium]]></category>
		<category><![CDATA[magnetoplasmadynamisches Triebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[MPD Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Technologie, die bemannte Missionen zum Mars und unbemannte Raumfahrzeuge durch das Sonnensystem vorantreiben könnte, wurde kürzlich im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien getestet. Am 24. Februar starteten Wissenschaftler zum ersten Mal einen elektromagnetischen Antrieb der mit Lithiummetalldampf betrieben, wird mit einer Leistung die alle bisherigen Tests in den Vereinigten Staaten übertraf. Eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Technologie, die bemannte Missionen zum Mars und unbemannte Raumfahrzeuge durch das Sonnensystem vorantreiben könnte, wurde kürzlich im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien getestet. Am 24. Februar starteten Wissenschaftler zum ersten Mal einen elektromagnetischen Antrieb der mit Lithiummetalldampf betrieben, wird mit einer Leistung die alle bisherigen Tests in den Vereinigten Staaten übertraf. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/tech-demonstration/nasa-fires-up-powerful-lithium-fed-thruster-for-trips-to-mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jet Propulsion Laboratory</a>, 28. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=6XsqSA9tNfY" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152462" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Prototyp eines mit Lithium betriebenen magnetoplasmadynamischen Triebwerks wurde im Februar 2026 in einer Spezialkammer im Jet Propulsion Laboratory der NASA getestet. Nach weiterer Entwicklung könnten Triebwerke dieser Art Teil eines nuklear-elektrischen Antriebssystems werden, das bemannte Missionen zum Mars antreibt.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Prototyp erreichte Leistungswerte, die über denen der leistungsstärksten Elektroantriebe aller derzeitigen Raumfahrzeuge der Behörde liegen. Wertvolle Daten aus dem ersten Zündversuch dieses Triebwerks werden in eine bevorstehende Testreihe einfließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Bei der NASA arbeiten wir an vielen Dingen gleichzeitig, und wir haben den Mars nicht aus den Augen verloren. Die erfolgreiche Leistung unseres Triebwerks in diesem Test zeigt echte Fortschritte auf dem Weg dahin, einen amerikanischen Astronauten auf den Roten Planeten zu schicken“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Dies ist das erste Mal in den Vereinigten Staaten, dass ein elektrisches Antriebssystem mit einer so hohen Leistung von bis zu 120 Kilowatt betrieben wurde. Wir werden weiterhin strategische Investitionen tätigen, die diesen nächsten großen Sprung vorantreiben werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während fünf Zündvorgängen glühte die Wolframelektrode in der Mitte des Triebwerks hellweiß und erreichte Temperaturen von über 2.800 Grad Celsius. Die Arbeiten wurden im Electric Propulsion Lab des JPL durchgeführt, wo sich die Vakuumanlage für verdampfbare Metalltreibstoffe befindet – eine einzigartige nationale Einrichtung für die sichere Erprobung von Elektrotriebwerken, die Metalldampf-Treibstoffe bei Leistungen bis in den Megawattbereich nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inbetriebnahme</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152464" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Elektrische Antriebe verbrauchen bis zu 90 % weniger Treibstoff als herkömmliche chemische Raketen mit hohem Schub. Aktuelle elektrische Triebwerke, wie jene, die die Psyche-Mission der NASA antreiben, nutzen Solarenergie, um Treibstoffe zu beschleunigen, und erzeugen so einen geringen, kontinuierlichen Schub, der im Laufe der Zeit hohe Geschwindigkeiten erreicht. Das NASA JPL testet derzeit ein mit Lithium betriebenen magnetoplasmadynamischen (MPD) Triebwerk, eine Technologie, die seit den 1960er Jahren erforscht wird, aber noch nie im Einsatz war. Der MPD-Motor unterscheidet sich von bestehenden Triebwerken dadurch, dass er hohe Ströme nutzt, die mit einem Magnetfeld interagieren, um Lithiumplasma elektromagnetisch zu beschleunigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Tests erreichte das Team eine Leistung von bis zu 120 Kilowatt. Das ist mehr als das 25-Fache der Leistung der Triebwerke von Psyche, das derzeit über die leistungsstärksten elektrischen Triebwerke aller NASA-Raumsonden verfügt. Im Vakuum des Weltraums beschleunigt die sanfte, aber konstante Kraft, die die Triebwerke von Psyche im Laufe der Zeit liefern, die Raumsonde auf 200.000 Kilometer pro Stunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Entwicklung und der Bau dieser Triebwerke in den letzten Jahren waren eine lange Vorbereitung auf diesen ersten Test“, sagte James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL. „Das ist ein großer Moment für uns, denn wir haben nicht nur gezeigt, dass das Triebwerk funktioniert, sondern auch die angestrebten Leistungswerte erreicht. Und wir wissen, dass wir über einen guten Teststandort verfügen, um die Herausforderungen der Skalierung anzugehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Übergang zu Elektroantriebstechnik</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152467" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Test zu beobachten, spähte Polk durch eine kleine Öffnung in die 8 Meter lange, wassergekühlte Vakuumkammer. Im Inneren sprang der Antrieb an, wobei seine düsenförmige Außenelektrode glühend hell leuchtete und eine leuchtend rote Abgasfahne ausstieß. Polk forscht seit Jahrzehnten an lithiumbetriebenen MPD-Antrieben und hat an der Dawn-Mission der NASA sowie an Deep Space 1 mitgearbeitet, der ersten Demonstration elektrischen Antriebs jenseits der Erdumlaufbahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team strebt an, in den kommenden Jahren Leistungswerte zwischen 500 Kilowatt und 1 Megawatt pro Triebwerk zu erreichen. Da die Hardware bei so hohen Temperaturen arbeitet, wird es eine zentrale Herausforderung sein, in vielen Teststunden nachzuweisen, dass die Komponenten der Hitze standhalten können. Eine bemannte Mission zum Mars könnte 2 bis 4 Megawatt Leistung benötigen, was mehrere MPD-Triebwerke erfordern würde, die mehr als 23.000 Stunden lang in Betrieb sein müssten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lithium-betriebene MPD-Triebwerke haben das Potenzial, mit hoher Leistung zu arbeiten, Treibstoff effizient zu nutzen und einen deutlich höheren Schub zu liefern als derzeit eingesetzte elektrische Triebwerke. In ihrer ausgereiften Form und in Kombination mit einer nuklearen Energiequelle könnten sie die Startmasse reduzieren und die für bemannte Marsmissionen erforderlichen Nutzlasten ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die seit zweieinhalb Jahren andauernde Entwicklung des MPD-Triebwerks wird vom JPL in Zusammenarbeit mit der Princeton University in New Jersey und dem Glenn Research Center der NASA in Cleveland geleitet. Sie wird durch das Space Nuclear Propulsion-Projekt der NASA finanziert, das seit 2020 ein Programm für nuklear-elektrische Antriebe der Megawattklasse für bemannte Marsmissionen unterstützt, wobei der Schwerpunkt auf fünf entscheidenden Technologieelementen liegt, zu denen auch das elektrische Antriebssubsystem gehört. Das Projekt mit Sitz im Marshall Space Flight Center der Behörde in Huntsville, Alabama, ist Teil des Space Technology Mission Directorate der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5309.msg586924#msg586924" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Elektrische Antriebe</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Smile startet am 19. Mai</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/smile-startet-am-19-mai/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 20:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[chinesische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[CAS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[SMILE]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<category><![CDATA[SXI]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die europäisch-chinesische „Smile“-Mission soll am Dienstag, dem 19. Mai 2026, um 05:52 Uhr MESZ mit einer europäischen Vega-C-Rakete starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 23. April 2026 Der ursprüngliche Starttermin wurde vorsorglich verschoben, nachdem an der Fertigungslinie einer Komponente des Vega-C-Subsystems ein technisches Problem festgestellt worden war. Sowohl [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die europäisch-chinesische „Smile“-Mission soll am Dienstag, dem 19. Mai 2026, um 05:52 Uhr MESZ mit einer europäischen Vega-C-Rakete starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_set_to_launch_on_19_May" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 23. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_delivered_to_space_artist_impression_GIF_pillars.gif" alt="" class="wp-image-152301" style="aspect-ratio:1.7777280979990957;width:402px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Smile wird im Weltraum ausgesetzt (künsterlische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA; Acknowledments: ATG Europe; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der ursprüngliche Starttermin wurde vorsorglich verschoben, nachdem an der Fertigungslinie einer Komponente des Vega-C-Subsystems ein technisches Problem festgestellt worden war. Sowohl „Smile“ als auch die Vega-C, die es ins All befördern wird, sind weiterhin stabil und sicher. Nach Abschluss sorgfältiger Untersuchungen des Problems haben sich alle Partner auf den 19. Mai als neuen Starttermin geeinigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist ein Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Es wird Aufschluss darüber geben, wie die Erde auf Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert. Dazu wird eine Röntgenkamera eingesetzt, um erstmals Röntgenbeobachtungen des Erdmagnetfelds durchzuführen, sowie eine Ultraviolettkamera, um die Nordlichter 45 Stunden lang ununterbrochen zu beobachten.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-03f19d90"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Startablauf von Smile Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Startablauf von Smile Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2.jpg" alt="" class="wp-image-152302" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Startablauf von Smile<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana schreiten gut voran. Im März wurde „Smile“ betankt, mit dem Vega-C-Raketenadapter verbunden und in die Raketenverkleidung eingebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Starts werden sich die vier Stufen der Vega-C nacheinander abtrennen, bevor „Smile“ nach 57 Minuten schließlich freigesetzt wird. Nach 63 Minuten werden sich die Solarpaneele von „Smile“ entfalten – ein Meilenstein, nach dem Start. Der Start wird Smile in eine erdnahe Umlaufbahn bringen. Von dort aus übernimmt das Raumfahrzeug selbst die Steuerung, um sich in seine endgültige, eiförmige Umlaufbahn zu begeben, die 121 000 km über dem Nordpol verläuft, um Daten zu sammeln, bevor es 5000 km über den Südpol kommt, um diese an die wartenden Bodenstationen zu übermitteln.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a0747871"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Smile</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS).<br>Smile wird mithilfe von vier wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen, wie die Erde auf den Sonnenwind reagiert. Auf diese Weise wird Smile unser Verständnis von Sonnenstürmen, geomagnetischen Stürmen und der Weltraumwetterforschung verbessern.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="226" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1.jpg" alt="" class="wp-image-152304" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Was wird Smile entdecken?<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist verantwortlich für die Bereitstellung des Nutzlastmoduls von Smile (das drei der vier wissenschaftlichen Instrumente trägt), eines der vier wissenschaftlichen Instrumente des Raumfahrzeugs (den Soft-Röntgen-Imager, SXI), der Trägerrakete sowie der Einrichtungen und Dienstleistungen für die Montage, Integration und Erprobung. Die ESA leistet einen Beitrag zu einem zweiten wissenschaftlichen Instrument (dem Ultraviolett-Imager, UVI) und zum Missionsbetrieb, sobald Smile sich im Orbit befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CAS stellt die übrigen drei wissenschaftlichen Instrumente sowie die Raumfahrzeugplattform bereit und ist für den Betrieb des Raumfahrzeugs im Orbit verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Vega-C</strong><br>Die europäische Vega-C-Rakete kann 2300 kg ins All befördern, beispielsweise kleine wissenschaftliche Satelliten und Erdbeobachtungssatelliten. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen und erreicht die Umlaufbahn mit drei feststoffbetriebenen Stufen, bevor die vierte Stufe mit Flüssigtreibstoff die präzise Platzierung der Satelliten in ihre gewünschte Umlaufbahn um die Erde übernimmt. Als Ergänzung zur Ariane-Familie, die alle Arten von Nutzlasten in ihre gewünschten Umlaufbahnen befördert, gewährleistet Vega-C, dass Europa über einen vielseitigen und unabhängigen Zugang zum Weltraum verfügt. Die ESA leitet das Vega-C-Programm und arbeitet dabei mit Avio als Hauptauftragnehmer und Konstruktionsbehörde zusammen. Bei diesem Start fungiert Avio auch als Startdienstleister.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg586740#msg586740" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Um den Betrieb von Voyager 1 aufrecht zu erhalten muß ein Instrument deaktiviert werden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/um-den-betrieb-von-voyager-1-aufrecht-zu-erhalten-muss-ein-instrument-deaktiviert-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 05:57:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmische Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[LECP]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Radioisotopengenerator]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager 1]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152174</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dem Raumschiff mit nuklearelektrischer Stromversorgung geht die Energie aus. Am 17. April sendeten Ingenieure des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Südkalifornien Kommandos, um ein Instrument an Bord von Voyager 1 abzuschalten, das als „Low-energy Charged Particles Experiment“ (LECP) bezeichnet wird. Das Abschalten des LECP gilt als die beste Möglichkeit, den ersten interstellaren Erkundungssatelliten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dem Raumschiff mit nuklearelektrischer Stromversorgung geht die Energie aus. Am 17. April sendeten Ingenieure des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Südkalifornien Kommandos, um ein Instrument an Bord von Voyager 1 abzuschalten, das als „Low-energy Charged Particles Experiment“ (LECP) bezeichnet wird. Das Abschalten des LECP gilt als die beste Möglichkeit, den ersten interstellaren Erkundungssatelliten der Menschheit weiterfliegen zu lassen. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/voyager/2026/04/17/nasa-shuts-off-instrument-on-voyager-1-to-keep-spacecraft-operating/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 17. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1_Voyager_artist_concept.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Missionsingenieure am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien haben am 17. April 2026 das Experiment zur Erforschung niederenergetischer geladener Teilchen an Bord von Voyager 1 abgeschaltet. Bildnachweis: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="Die Missionsingenieure am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien haben am 17. April 2026 das Experiment zur Erforschung niederenergetischer geladener Teilchen an Bord von Voyager 1 abgeschaltet. Bildnachweis: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="394" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1_Voyager_artist_concept-700x394-1.jpg" alt="" class="wp-image-152172" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1_Voyager_artist_concept-700x394-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1_Voyager_artist_concept-700x394-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Missionsingenieure am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien haben am 17. April 2026 das Experiment zur Erforschung niederenergetischer geladener Teilchen an Bord von Voyager 1 abgeschaltet.<br><mark>Bildnachweis: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das LECP ist seit dem Start von <a href="https://science.nasa.gov/mission/voyager/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Voyager 1</a> im Jahr 1977 – also seit fast 49 Jahren – nahezu ununterbrochen in Betrieb. Es misst niederenergetische geladene Teilchen, darunter Ionen, Elektronen und kosmische Strahlung, die aus unserem Sonnensystem und unserer Galaxie stammen. Das Instrument hat wichtige Daten über die Struktur des interstellaren Mediums geliefert und dabei Druckfronten und Regionen mit unterschiedlicher Teilchendichte im Weltraum jenseits unserer Heliosphäre erfasst. Die beiden Voyager-Sonden sind die einzigen Raumfahrzeuge, die weit genug von der Erde entfernt sind, um diese Informationen zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Voyager 2 ist auch Voyager 1 auf einen <a href="https://science.nasa.gov/planetary-science/programs/radioisotope-power-systems/power-radioisotope-thermoelectric-generators/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Radioisotopengenerator</a> angewiesen, ein Gerät, das die Wärme aus zerfallendem Plutonium in Elektrizität umwandelt. Beide Sonden verlieren jährlich etwa 4 Watt an Leistung. Nach fast einem halben Jahrhundert im Weltraum sind die Leistungsreserven hauchdünn geworden, sodass das Team Energie sparen muss, indem es Heizungen und Instrumente abschaltet und gleichzeitig sicherstellt, dass die Raumfahrzeuge nicht so kalt werden, dass ihre Treibstoffleitungen einfrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während eines routinemäßigen, geplanten Rollmanövers am 27. Februar sank die Leistungsaufnahme von Voyager 1 unerwartet. Den Missionsingenieuren war bewusst, dass jeder weitere Leistungsabfall das Unterspannungs-Fehlerschutzsystem des Raumfahrzeugs auslösen könnte, das zum Schutz der Sonde Komponenten eigenständig abschalten würde, was eine Wiederherstellung durch das Flugteam erfordern würde – ein langwieriger Prozess, der eigene Risiken birgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Voyager-Team musste zuerst handeln.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Auch wenn niemand gerne ein wissenschaftliches Instrument abschaltet, ist dies die beste verfügbare Option“, sagte Kareem Badaruddin, Voyager-Missionsleiter am JPL. „Voyager 1 verfügt noch über zwei funktionierende wissenschaftliche Instrumente – eines, das Plasmawellen abhört, und eines, das Magnetfelder misst. Sie arbeiten nach wie vor hervorragend und senden Daten aus einem Bereich des Weltraums zurück, den noch kein anderes von Menschen gebautes Raumfahrzeug jemals erkundet hat. Das Team konzentriert sich weiterhin darauf, beide Voyager-Sonden so lange wie möglich am Laufen zu halten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein weitreichender Plan</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung, welches Instrument als nächstes abgeschaltet werden sollte, fiel nicht spontan. Vor Jahren setzten sich die Wissenschafts- und Technikteams von Voyager zusammen und einigten sich auf die Reihenfolge, in der sie Teile des Raumfahrzeugs abschalten würden, während sie sicherstellten, dass die Mission ihre einzigartigen wissenschaftlichen Untersuchungen fortsetzen kann. Von den 10 identischen Instrumentensätzen, die jedes Raumfahrzeug mitführt, wurden bisher <a href="https://science.nasa.gov/mission/voyager/where-are-voyager-1-and-voyager-2-now/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">sieben</a> abgeschaltet. Für Voyager 1 stand das LECP als Nächstes auf dieser Liste. Das Team schaltete das LECP auf Voyager 2 im März 2025 ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Voyager 1 mehr als 25 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt ist, wird es etwa 23 Stunden dauern, bis die Befehlssequenz zum Abschalten des Instruments das Raumschiff erreicht, und der Abschaltvorgang selbst wird etwa drei Stunden und 15 Minuten dauern. Ein Teil des LECP – ein kleiner Motor, der den Sensor kreisförmig dreht, um in alle Richtungen zu scannen – bleibt eingeschaltet. Er verbraucht nur wenig Strom (0,5 Watt), und wenn er weiterläuft, hat das Team die besten Chancen, das Instrument eines Tages wieder einschalten zu können, falls zusätzliche Energie zur Verfügung steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was kommt als Nächstes</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ingenieure sind zuversichtlich, dass die Abschaltung des LECP der Voyager 1 etwa ein Jahr Atempause verschaffen wird. Sie nutzen diese Zeit, um eine ehrgeizigere Energiesparmaßnahme für beide Voyager-Sonden fertigzustellen, die sie „Big Bang“ nennen und die darauf abzielt, den Betrieb der Voyager-Sonden weiter zu verlängern. Die Idee besteht darin, eine Gruppe von stromversorgten Geräten auf einmal auszuwechseln – daher der Spitzname –, einige Komponenten abzuschalten und durch stromsparendere Alternativen zu ersetzen, um das Raumschiff warm genug zu halten, damit es weiterhin wissenschaftliche Daten sammeln kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team wird den „Big Bang“ zunächst bei Voyager 2 umsetzen, da diese etwas mehr Leistungsreserven hat und näher an der Erde ist, was sie zum sichereren Testobjekt macht. Die Tests sind für Mai und Juni 2026 geplant. Wenn sie gut verlaufen, wird das Team frühestens im Juli versuchen, dieselbe Lösung bei Voyager 1 anzuwenden. Wenn dies funktioniert, besteht sogar die Chance, dass das LECP von Voyager 1 wieder eingeschaltet werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4090.msg586485#msg586485" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Voyager / Pioneer 10 + 11</a></li>
</ul>
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		<title>Parker Solar Probe entdeckt Überraschungen bei Explosion in Sonnennähe</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/parker-solar-probe-entdeckt-ueberraschungen-bei-explosion-in-sonnennaehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 19:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Parker Solar Probe]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[magnetische Rekonnexion]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Sonneneruption]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bevor ein Sonnensturm durch den Weltraum rast und sich auf die Technik auf der Erde auswirkt, beginnt er mit einem explosiven Vorgang auf der Sonne, der als magnetische Rekonnexion bekannt ist. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Goddard Space Flight Center / Mara Johnson-Groh, 15. April 2026 Nun haben [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bevor ein Sonnensturm durch den Weltraum rast und sich auf die Technik auf der Erde auswirkt, beginnt er mit einem explosiven Vorgang auf der Sonne, der als magnetische Rekonnexion bekannt ist. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/science-news/2026/04/15/science-nasa-gov-parker-solar-probe-finds-explosive-surprises-on-sun/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Goddard Space Flight Center / Mara Johnson-Groh</a>, 15. April 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun haben Beobachtungen der Parker Solar Probe der NASA neue Erkenntnisse darüber geliefert, wie solche magnetischen Ereignisse Teilchen auf gefährliche Geschwindigkeiten beschleunigen. Bei einem Vorbeiflug an der Sonne im Jahr 2022 flog die Parker Solar Probe zwischen der Sonne und dem Ort eines magnetischen Rekonnektionsereignisses im Sonnenwind vorbei – jenem kontinuierlichen Strom aus Teilchen und Magnetfeldern, den die Sonne aussendet. Da die sturmauslösenden Rekonnektionsereignisse in der schwer zugänglichen Sonnenatmosphäre stattfinden, bieten Ereignisse im Sonnenwind die Möglichkeit, direkte Messungen an Teilchen vorzunehmen, die durch magnetische Rekonnektion beschleunigt werden. Und genau das hat die Parker Solar Probe getan.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/sun-sequence-slow.00300-print.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die magnetische Rekonnexion ist einer der wichtigsten Prozesse im Weltraum. Eine Rekonnexion findet statt, wenn sich kreuzende Magnetfeldlinien plötzlich lösen und dabei Partikel in ihrer Umgebung mit hoher Geschwindigkeit explosionsartig wegschleudern. Diese Animation veranschaulicht diese magnetische Explosion auf der Sonne, die Sonnenstürme auslösen und Partikel durch das Sonnensystem jagen kann. Bildnachweis: NASA’s Conceptual Image Laboratory" data-rl_caption="" title="Die magnetische Rekonnexion ist einer der wichtigsten Prozesse im Weltraum. Eine Rekonnexion findet statt, wenn sich kreuzende Magnetfeldlinien plötzlich lösen und dabei Partikel in ihrer Umgebung mit hoher Geschwindigkeit explosionsartig wegschleudern. Diese Animation veranschaulicht diese magnetische Explosion auf der Sonne, die Sonnenstürme auslösen und Partikel durch das Sonnensystem jagen kann. Bildnachweis: NASA’s Conceptual Image Laboratory" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="394" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/sun-sequence-slow.00300-print-700x394-1.jpg" alt="" class="wp-image-152165" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/sun-sequence-slow.00300-print-700x394-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/sun-sequence-slow.00300-print-700x394-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die magnetische Rekonnexion ist einer der wichtigsten Prozesse im Weltraum. Eine Rekonnexion findet statt, wenn sich kreuzende Magnetfeldlinien plötzlich lösen und dabei Partikel in ihrer Umgebung mit hoher Geschwindigkeit explosionsartig wegschleudern. Diese Animation veranschaulicht diese magnetische Explosion auf der Sonne, die Sonnenstürme auslösen und Partikel durch das Sonnensystem jagen kann.<br><mark>Bildnachweis: NASA’s Conceptual Image Laboratory</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Parker Solar Probe beobachtete einen auf die Sonne gerichteten Teilchenstrahl aus Protonen und schweren Ionen – Elementen mit zusätzlichen Elektronen. Überraschenderweise ergab die Auswertung der Daten jedoch, dass Protonen und Ionen auf unterschiedliche Weise beschleunigt wurden. Theorien zur magnetischen Rekonnexion gehen davon aus, dass diese beiden Partikeltypen auf die gleiche Weise beschleunigt werden, doch die neuen Beobachtungen zeigten, dass die Protonen einen gestreuten Strahl bildeten, ähnlich dem einer Taschenlampe, während die schwereren Ionen wie ein Laserstrahl in einer geraden Linie ausgerichtet waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse, die am 31. März im <a href="https://doi.org/10.3847/1538-4357/ae48f2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Astrophysical Journal</a> veröffentlicht wurden, werden Wissenschaftlern helfen, theoretische Modelle der magnetischen Rekonnexion zu verfeinern, um besser zu verstehen, wie Sonnenstürme entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4043.msg586479#msg586479" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Parker Solar Probe auf Delta IV Heavy</a></li>
</ul>
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