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	<title>Alina &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Alina &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>PTScientists: Ikarus oder Phönix?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ptscientists-ikarus-oder-phoenix/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Aug 2019 11:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Alina]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gedanken zu PTScientists &#8211; 50 Tage nach der Insolvenzanmeldung Quelle: PTScientists, Andreas Weise, Raumfahrer.net. Dem Berliner Start-Up-Unternehmen PTScientists geht es, wenn man die wenigen Nachrichten in der Presse verfolgt, nicht besonders gut. Eigentlich wollte das Unternehmen einen, seit langen Jahren immer wieder verschobenen, Start einer Mondlandesonde inklusive Rover durchführen. Allerdings meldete die Firma im letzten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading"> Gedanken zu PTScientists &#8211; 50 Tage nach der Insolvenzanmeldung </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: PTScientists, Andreas Weise, Raumfahrer.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Berliner Start-Up-Unternehmen PTScientists geht es, wenn man die  wenigen Nachrichten in der Presse verfolgt, nicht besonders gut. Eigentlich wollte das Unternehmen einen, seit langen Jahren immer wieder verschobenen, Start einer Mondlandesonde inklusive Rover durchführen. Allerdings meldete die Firma im letzten Monat, genauer am 5. Juli 2019,  Insolvenz an.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Raumfahrtfan-Gemeinde, die Politik und die Raumfahrtbranche begleitende Presse war PTScientists immer ein Aushängeschild, ein Leuchtturm. Da gab es eine Firma, die will zum Mond, man krempelt sich die Ärmel hoch und macht es. „Hell Yeah, It’s Rocket Science!“ Was für eine Dynamik! Und jeder wollte mit auf das Gruppenbild. Und diese gab es zu Hauf.                              </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem für die Öffentlichkeit völlig überraschenden Insolvenzantrag wurde es schlagartig still. Es gab einige wenige Artikel in der Presse, ausgeschlachtet wurde das Thema nicht. Ganz im Gegenteil konnte man den Eindruck bekommen, PTScientists sei auf Tauchstation im Schweigemodus verschwunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Lag es nun daran, dass man die Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Mondlandung nicht stören wollte, oder gedachte man die auch von der Politik beschworene Aufbruchstimmung  „zurück zum Mond“ nicht zu gefährden?  <br>Offizielle Mitteilungen zu konkreten Gründen für die momentane Schieflage von PTScientists fielen spärlich aus. Mögliche Ursachen liegen mit Sicherheit zu einem Teil an den von der Politik gesetzten Rahmenbedingungen. Vom Schulter klopfen raucht der Schornstein eben nicht. In den USA haben Visionäre wie Elon Musk die nötige Finanzkraft, ihre Ideen auf eigene Rechnung umzusetzen und dann damit Profit zu erwirtschaften. In Deutschland hat PTScientists-Chef Robert Böhme zwar auch tolle, weitsichtige Ideen, die vielleicht auch einmal profitabel werden. Aber das eigene Startkapital scheint aufgebraucht. Investoren achten sicher darauf, eigenes Risiko zu minimieren. Aktuell wahrscheinlich keine guten Bedingungen für so ein Projekt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Beschreibung der derzeitigen Situation bei PTScientists bieten sich zwei Beispiele aus der Sagenwelt an: <br>Zum einen <em>die Legende von Ikarus</em>. Letzterer baute sich unter Anleitung seines Vaters Flügel, um von seinem Verbannungsort zu fliehen. Die Idee war klasse, visionär und schien zu funktionieren. Man flog los. Zunächst lief alles gut. Dann aber wurde Ikarus übermütig und flog immer höher. Dabei gingen seine  Flügel kaputt und er stürzte schließlich ab. Tod! Aus der Traum! Geschichte aus! <br>Doch dann gibt es noch <em>die Legende von Phönix</em>. Dabei handelt es sich um einen sagenumwobenen Vogel, der nach seinem Tod verbrennt und aus seiner Asche wiedergeboren wird. Er steht für den Glauben, dass welches schon verloren geglaubt war, wieder in neuem Glanz erscheinen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre nun im Falle PTScientists zutreffender? Ein Totalschaden nach einem Höhenflug oder eine Konsolidierung und Neuausrichtung? Hierbei gehen die Meinungen  anscheinend weit auseinander. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmer des Raumcon-Treffs 2017 in Potsdam und Berlin durften den  Stammsitz von PTScientists besichtigen und Rover und Lander im Modell  begutachten. Man zeigte sich öffentlichkeitsorientiert. Alles schien nach Plan zu laufen. Alles war großartig und hoch interessant. Im Jahr davor hatte man auf der ILA, wo Landermodell und Rover gezeigt wurden, einen ersten Eindruck gewinnen können. Zeitgleich fand eine nicht zu übersehende Präsentation auf dem Space-Film-Festival im Berliner Sony-Center statt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">All das ist nun schon einige Zeit her und der Eindruck entsteht, dass es immer wieder die selben Rover-Modelle sind, die im Sandkasten gezeigt werden. Und am Landermodell von Alina hat sich wesentliches augenscheinlich nur  hinsichtlich der Sponsorenaufdrucken getan. Es gibt Stimmen, die meinen,  das Ganze sei nur eine riesige Medienblase, ein künstlich erzeugter Hype, der nun unweigerlich seinem finalen Platzen entgegen steuert. Andere sind der Meinung, dass die mit an Bord sitzenden Sponsoren und strategischen Partner, wie der ArianeGroup, wie Audi und Vodafone sich kaum auf ein mediales Hirngespinst eingelassen hätten und schon längst abgesprungen wären, wenn hinter der Geschäftsidee nicht wirkliches Potential stecken würde.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein denkbares Szenario: Da haben einige dutzend hochmotivierte Ingenieure  einen Traum gelebt und ein produktionsreifes Projekt entwickelt. Sie haben dabei Herzblut und Leidenschaft investiert. Nun geht es an den Bau, also die Umsetzung. Und genau jetzt laufen die Jugendfreunde gegen  eine finanzielle Wand, und ein Dritter bemächtigt sich schließlich der Ergebnisse aus der Konkursmasse für den berühmten Appel und das Ei.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ist dem so? Und wohin geht die Reise  wirklich? Das Thema war uns zu spannend und so wichtig, so dass wir jemanden gefragt haben, der sich mit der aktuellen Situation bei PTScientists und deren Interna bestens auskennen muss: Andreas Schepers.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Herr Schepers ist seit Januar 2019 bei PTScientists als „Head of Communications“ beschäftigt, also quasi Pressesprecher. Zuvor war Schepers  bei der ESA im Bereich Kommunikation und soziale Medien tätig. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/PTS01k1000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/PTS01k260.jpg" alt="Robert Böhme (PTScientists), Thomas Jarzombek (Bund), Pierre Godart (ArianeGroup)
(Bild: Andreas Weise)"/></a><figcaption>Robert Böhme (PTScientists), Thomas <br>Jarzombek (Bund), Pierre Godart<br> (ArianeGroup)<br> (Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autor konnte am Rande der Veranstaltung, bei der die strategische  Partnerschaft mit ArianeGroup in Berlin unterzeichnet wurde, mit Herrn Schepers schon einige Worte wechseln. Das war am 8. Mai 2019. <br>Darauf entstand die Idee, insgesamt etwas tiefgreifender nachzufragen, „…was die Damen und Herren bei PTScientists denn aktuell so tun und wie das mit dem Mond dann wirklich weiter gehen soll….“ Ende Mai fragten wir ein Interview an. Mit dem Hinweis auf die vielen Veranstaltungen rund um das Mondflugjubiläum, in denen PTScientists involviert war/ist, wurden wir auf August vertröstet. In diese Wartezeit platzte dann die Nachricht von der Insolvenz-Anmeldung am 5. Juli 2019.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die aktuellen Ereignisse gewinnt diese Interviewanfrage natürlich eine besondere Aktualität, die wir so nicht voraussehen konnten. Außerdem wuchs unser Fragenkatalog bei der Beschäftigung mit der Angelegenheit. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fragen über Fragen</strong><br>Wir würden gerne einiges mehr über die Geschichte von PTScientists erfahren. Als Teilnehmer am Google Lunar X-Prize sollte doch allen von Anfang klar gewesen sein, dass man mit einem Preisgeld von 35 Millionen Dollar keinen Mondflug finanzieren kann. Warum konkret ist PTScientists beim Google Lunar X-Prize ausgestiegen? Wie war der Umgang mit den innerhalb des Google-Wettbewerbes entwickelten technischen Lösungen und Patenten? OpenSource für Mondflüge wird es wohl nicht geben, oder doch?  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was waren die Ziele nach dem Ausstieg aus dem Google Lunar X-Prize? Ist das offizielle Landeziel, der Rover von Apollo 17, nur das Aushängeschild?  Wer würde einen Besuch bei einem altertümlichen Stück  Weltraum-Auto-Schrott finanzieren, wenn nicht mehr dahinter stecken sollte? Die Mission soll immerhin 120 Millionen Euro kosten. Die Nutzlastkosten werden mit 750.000 €/kg beziffert. In mancher Presseveröffentlichung ist zu lesen, dass „die Rakete“ auch schon „gekauft“ sei. Das mag natürlich Unsinn sein, aber eine verbindliche Bestellung bei SpaceX ist vielleicht auch nicht ganz kostenlos. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist die Rede von einer zweiten und dritten Mission. Da soll die Nutzlast dann 950.000 €/kg kosten. Sind es tatsächlich entstehende Kosten? Ist es ein  Angebot an den Markt? Gibt es einen Zusammenhang mit einem auszuwählenden Träger, vielleicht der Ariane 6? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Presse hat PTScientists rund 70 Mitarbeiter, darunter etwa 60 Ingenieure. Also eine geballte ingenieurtechnische Kraft für ein Startup. Welche Kosten verursacht diese Kraft? Arbeiten die Beteiligten, vermutlich  hochmotivierten jungen Leute „auch wegen der Romantik“ bei PTScientists? Die Romantik hatte Kosmonaut Oleg Artemjew auf einer Veranstaltung im Russischen Haus in Berlin  ins Spiel gebracht, als er zur Gehaltssituation russischer Kosmonauten gefragt wurde. Vielleicht hatte aber auch nur der Dolmetscher nicht richtig übersetzt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/PTS05k3c1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/PTS05k3c600.jpg" alt="Alina-Lander-Mockup
(Bilder: Andreas Weise / Thomas Weyrauch)" width="1027" height="308"/></a><figcaption>Alina-Lander-Mockup<br> (Bilder: Andreas Weise / Thomas Weyrauch)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">2021 war das zuletzt genannte Startjahr für die erste Mission von PTScientists. Soll das klappen, müsste der Bau von Flughardware in die Gänge kommen. Außerdem muss solche Hardware natürlich getestet und qualifiziert werden. Das soll dem Vernehmen nach zum Teil in Berlin geschehen. Wann wird es wohl etwas neues,  aufregendes zu sehen geben? Für einen Außenstehenden stagniert es auf der Hardwareseite seit 2016. Hinter den Kulissen kann das aber ganz anders aussehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ist die Rolle des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)?  Berät es? Betätigt es sich als Zulieferer oder als Auftraggeber oder beides? Hier denke ich beispielsweise an den Antrieb des Rovers Asimov R3 von PTScientists. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was macht eigentlich der Bund in Sachen PTScientists? Der Koordinator für Luft- und Raumfahrt der Bundesregierung, Herr Thomas Jarzombek, schien ja ein gern gesehener Gast beim Gruppenfoto gewesen zu sein. <br>Und dann wäre da noch das Land Berlin. Auf der Titelseite der Broschüre  „New Space Berlin“ von Berlin Partner for Business and Technology sind  PTScientists-Entwicklungen zu sehen. Natürlich ist uns bekannt, dass die  öffentliche Hand keine Privatunternehmen subventionieren darf. Aber gibt es vielleicht Unterstützung in anderer Form? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Rolle spielen Sponsoren und strategische Partner aktuell? Wie gestaltet sich beispielsweise die Unterstützung der ArianeGroup, die Mondlander von PTScientists  als gut passende Zweitnutzlast bei Ariane-6-Doppelstarts sehen mag? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht wird man auf viele der Fragen keine Auskunft bekommen. Sicher gibt es Firmeninterna, die man nicht mit der breiten Öffentlichkeit teilen möchte. Der „einfache Raumfahrtfan“ mag jenseits von ganzseitigen Zeitungsartikeln verwundert zurückbleiben. Wir wollen versuchen zu verstehen, welche Zukunft das Projekt hat. PTScientists könnte als Beispiel dienen, wie man mit den viel beschworenen Startups auf dem Gebiet der Raumfahrt umgeht. Ob diese eine Chance haben oder ob man das Geschäft lieber den „Großen Profis“ überlassen sollte, die bislang den Markt dominieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsache ist: PTScientists hat es bis heute geschafft, zu existieren. Und das ist ein Erfolg, den viele dem Unternehmen nicht zugetraut hatten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie geht es weiter?</strong><br>In der Fragestellung ist bereits die feste Gewissheit enthalten, dass es weiter geht. Die eigentliche Frage lautet: Mit welchen Partnern geht es weiter? Wie eigenständig wird PTScientists künftig agieren können? Wir sind gespannt, wohin die Reise geht. Und welche Ideen (nicht nur) der Insolvenzverwalter präsentieren wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum machen wir uns Gedanken? </strong><br>Wieso haken wir hier nach? Dazu fällt mir ein Gespräch mit Tim Florian Horn, Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin, ein. Ich führte dieses Gespräch weit vor der Insolvenz von PTScientists im Mai. Horn erzählte mir sinngemäß: Hierher ins Planetarium kommen Schulklassen voller Kinder. Und die staunen, wenn Sie etwas von den Sternen, der Sonne, den Planeten und dem Mond erfahren. Und wenn man denen erzählt: In der direkten Nachbarschaft, also nicht in den USA, China oder Russland, sondern ein paar Straßen weiter in Berlin-Hohenschönhausen, da bauen junge Leute einen Lander, der zum Mond fliegt. Und dieser hat dann Rover zur Erforschung des Mondes dabei…. Die Inspiration für Naturwissenschaft und Technik könnte nicht größer sein. Wenn dieses Projekt jetzt krachend den Bach herunter gehen würde, das wäre ein Desaster &#8211; für bereits Motivierte, und für eine mögliche Motivierung  weiterer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Abseits aller wirtschaftlichen, finanziellen Zahlen gibt es eine große Verantwortung. Es steht einiges auf dem Spiel. Nicht nur für die Mitarbeiter von PTScientists. Kann es glaubwürdig sein, zu behaupten, man können in  diesem Land in Sachen Mondraumfahrt etwas jenseits der Big Player bewegen? </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mondmission trotz vorläufiger Insolvenz im Fokus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mondmission-trotz-vorlaeufiger-insolvenz-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2019 14:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Robert Boehme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PTScientists treibt Mondmission trotz vorläufiger Insolvenz voran. Eine Pressemitteilung der PTScientists GmbH. Quelle: PTScientists GmbH. Berlin, den 8. Juli 2019. Die PTScientists GmbH, ein Berliner Raumfahrt-Start-up, hat am Freitag, 5. Juli 2019, beim zuständigen Amtsgericht Berlin Charlottenburg Insolvenzantrag gestellt. Hintergrund ist, dass es bei der Einwerbung von weiteren Inverstoren- und Fördergeldern für die geplante Mondmission [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">PTScientists treibt Mondmission trotz vorläufiger Insolvenz voran. Eine Pressemitteilung der PTScientists GmbH. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: PTScientists GmbH.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/PTRoberandAlineLandertw1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/PTRoberandAlineLandertw260.jpg" alt="Rover und Lander Alina (Mockup) in Berlin.
(Bild: Thomas Weyrauch)"/></a><figcaption>Rover und Lander Alina (Mockup) in Berlin.<br> (Bild: Thomas Weyrauch)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin, den 8. Juli 2019. Die PTScientists GmbH, ein Berliner Raumfahrt-Start-up, hat am Freitag, 5. Juli 2019, beim zuständigen Amtsgericht Berlin Charlottenburg Insolvenzantrag gestellt. Hintergrund ist, dass es bei der Einwerbung von weiteren Inverstoren- und Fördergeldern für die geplante Mondmission zu ungeplanten Verzögerungen gekommen war. Der daraus resultierende Liquiditätsengpass machte die Antragstellung rechtlich erforderlich. Rechtsanwalt Sascha Feies wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der Geschäftsbetrieb und die Forschungsprojekte des Wissenschaftsunternehmens laufen auch im Rahmen der Insolvenz ohne Einschränkungen weiter. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>PTScientists arbeitet mit Raumfahrtexperten an europäischer Mond-Mission</strong><br>Die Raumfahrer von PTScientists arbeiten weiter daran, die erste europäische Mond-Mission Wirklichkeit werden zu lassen. Sie sind das einzige Unternehmen in Europa, dass über ein Mondlandegerät in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium verfügt. PTScientists arbeiten auf europäischer Ebene mit der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA und dem Raumfahrt-Konzern ArianeGroup zusammen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ArianeGroup und PTScientists untersuchen im Rahmen einer gemeinsamen Studie eine zukünftige Mond-Mission der ESA. Die ISRU-Mission soll technische  Verfahren zur Nutzung der Ressourcen des Mondes erproben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Insolvenzantrag wirft uns zeitlich etwas zurück, weil wir zunächst gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter die weitere Finanzierung des Unternehmens sichern müssen“, so Robert Boehme, Gründer und CEO von PTScientists. „Aber aufgrund unserer klaren Fortschritte und Erfolge, die wir in den letzten Monaten nachweisen konnten, haben wir beste Voraussetzungen, um aus dem Insolvenzverfahren gestärkt hervorzugehen und unsere Mondmission wie geplant umzusetzen.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sascha Feies zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt</strong><br>Das Amtsgericht Charlottenburg hat den Rechtsanwalt Sascha Feies von der Kanzlei GÖRG zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der erfahrene Insolvenzexperte wird in den nächsten Tagen Unterlagen sichten und mit Verantwortlichen des Unternehmens sprechen, um Finanzierungs- und Förderungsoptionen und damit Fortführungsoptionen für das Weltraum-Unternehmen und seine rund 60 Mitarbeiter, darunter ein Großteil hochqualifizierte Ingenieure und Wissenschaftler, zu eruieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über PTScientists</strong><br>PTScientists ist ein Berliner New Space-Unternehmen. Die von PTScientists entwickelte Mondlandefähre ALINA und der Mond-Rover sollen erstmals 2021 zum Mond starten. PTScientists kooperiert mit einer Reihe von Industrie-Partnern wie der ArianeGroup sowie Raumfahrtorganisationen wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA. PTScientists beschäftigt derzeit etwa 60 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Salzburg (AT) und Houston (USA). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14753.msg455451#msg455451" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PT Scientists &#8211; Shot to the Moon</a>  </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>PTScientists und ArianeGroup arbeiten zusammen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ptscientists-und-arianegroup-arbeiten-zusammen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2019 06:56:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Alina]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ISRU]]></category>
		<category><![CDATA[Mondmission]]></category>
		<category><![CDATA[Space19+]]></category>
		<category><![CDATA[Zeiss Großplanetarium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berliner New-Space-Unternehmen PTScientists und europäischer Raumfahrtkonzern ArianeGroup vereinbaren weitreichende Zusammenarbeit für Mond-Missionen. Eine Pressemitteilung der PTScientists GmbH. Quelle: PTScientists GmbH. Berlin, 8.5.2019 – PTScientists und ArianeGroup haben heute in Berlin eine weitreichende Zusammenarbeit vereinbart. Der Vertrag regelt die Kooperation beider Unternehmen für zukünftige Mond-Missionen wie der geplanten ISRU-Mission der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA und darüber hinaus. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Berliner New-Space-Unternehmen PTScientists und europäischer Raumfahrtkonzern ArianeGroup vereinbaren weitreichende Zusammenarbeit für Mond-Missionen. Eine Pressemitteilung der PTScientists GmbH.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: PTScientists GmbH.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052019085615_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052019085615_small_1.jpg" alt="Andreas Wesie" width="260"/></a><figcaption>
Robert Böhme (li.) und ArianeGroup CFO Pierre Godart (re.) 
<br>
(Bild: Andreas Weise)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin, 8.5.2019 – PTScientists und ArianeGroup haben heute in Berlin eine weitreichende Zusammenarbeit vereinbart. Der Vertrag regelt die Kooperation beider Unternehmen für zukünftige Mond-Missionen wie der geplanten ISRU-Mission der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA und darüber hinaus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Unterzeichnung erfolgte im Zeiss-Großplanetarium in Berlin in Anwesenheit von Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt und dem ESA-Direktor für astronautische Raumfahrt und robotische Exploration, David Parker. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund eines sich verschärfenden internationalen Wettbewerbs im Bereich von Mond-Missionen unterstreicht die Vereinbarung den Willen und die Ambition von PTScientists, sich mit Unterstützung der ArianeGroup als europäischer Transportanbieter in den Mond-Orbit, als führender Anbieter von Transportdiensten zur Mondoberfläche für private und institutionelle Kunden zu positionieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir fühlen uns sehr geehrt durch das Vertrauen, das ArianeGroup in uns setzt&#8220;,&nbsp;erklärte Robert Böhme, Geschäftsführer und Gründer von PTScientists. „Für PTScientists ist dies ein bedeutender Meilenstein in der Entwicklung unseres noch jungen Unternehmens. Gemeinsam werden wir ein zu 100% europäisches Angebot schaffen, um einen kostengünstigen Zugang zum Mond anzubieten.&#8220; ergänzte Böhme. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052019085615_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21052019085615_small_2.jpg" alt="Andreas Weise" width="260"/></a><figcaption>
ALINA-Mockup am 8. Mai 2019 
<br>
(Bild: Andreas Weise)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">PTScientists stellt mit dem autonomen Lande- und Navigationsmodul ALINA eine Mondlandefähre mit einer Nutzlastkapazität von bis zu 300kg zur Verfügung, während ArianeGroup ihre neue, leistungsfähige Trägerrakete Ariane 64 und ihre langjährige Expertise im Bereich von Antriebssystemen in die Kooperation einbringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mond ist für die ArianeGroup ein wichtiges Thema, und die Ariane 64 ermöglicht Europa Flüge dorthin. Sie besitzt alle für Versorgungsflüge erforderlichen Fähigkeiten und kann für Transportdienste in den Orbit eingesetzt werden&#8220;, erklärte André Hubert Roussel, CEO der ArianeGroup. „Dieser erste Vertrag mit einem europäischen Start-up ist ein hervorragendes Beispiel für eine Kooperation, von der alle profitieren, und ein weiterer Beleg dafür, dass die europäische Industrie in der Lage ist, sich über agile, disruptive Allianzen neu zu erfinden – als europäisches Raumfahrtteam im besten Sinne. Ein traditioneller europäischer Akteur der internationalen Raumfahrt und ein Vertreter des Besten, was New Space zu bieten hat, finden hier auf ideale Weise zusammen. Dieses ambitionierte Gemeinschaftsprojekt ist wegweisend für die gesamte Raumfahrt. Mit dem neuen Bündnis komplettieren wir das Angebot für den Transport von Ausrüstung zur Mondoberfläche.&#8220; so Roussel weiter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist die Aufgabe der ESA, die Innovation in der europäischen Raumfahrtindustrie zu fordern und zu fördern. Ich begrüße daher die heute zwischen PTScientists und ArianeGroup vereinbarte Zusammenarbeit mit dem Ziel, Transportdienste für den Mond anzubieten.&nbsp; Kunden auf der ganzen Welt könnten davon profitieren, einschließlich der ESA für ihre geplante Weltraumressourcen-Mission, die Teil unseres Vorschlags für die Space19+-Konferenz im Laufe dieses Jahres ist&#8220;, erklärte David Parker, ESA-Direktor für bemannte Raumfahrt und robotische Exploration. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Januar 2019 gaben ArianeGroup und PTScientists bekannt, an einer Studie für die geplante In-Situ-Resource-Utilisation (ISRU) – Mission zu arbeiten. In der Raumfahrt ist ISRU der Begriff für das Sammeln, Verarbeiten, Lagern und Verwenden von Materialien, die auf anderen Himmelskörpern, wie zum Beispiel dem Mond, gefunden oder produziert wurden. Sie sollen Materialien ersetzen, die sonst von der Erde gebracht würden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISRU-Mission konzentriert sich auf die Verwendung von Mondregolith. Die Fähigkeit, Wasser und Sauerstoff aus Regolith zu gewinnen, ist eine Voraussetzung für eine nachhaltige Präsenz des Menschen auf dem Mond. Darüber hinaus könnte auf diese Weise der notwendige Treibstoff für zukünftige Missionen in tiefere Teile des Sonnensystems produziert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um gemeinsam Transportdienste zum Mond anbieten zu können, wie sie zum Beispiel für die ISRU-Mission der ESA benötigt werden, ist die Kooperation zwischen PTScientists und ArianeGroup vereinbart worden. </p>
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		<title>ESA unterstützt PTScientists bei Mondmission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-unterstuetzt-ptscientists-bei-mondmission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 14:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Alina]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ESA-Experten für den Missionsbetrieb unterstützen das europäische Startup PTScientists mit Sitz in Berlin dabei, zum Mond zu fliegen. Das Unternehmen plant, Lander und Rover in Zukunft regelmäßig für Mondmissionen einzusetzen. Der Jungfernflug wird für das Jahr 2020 erwartet. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. ESA-Experten werden PTScientists beratenDie Experten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die ESA-Experten für den Missionsbetrieb unterstützen das europäische Startup PTScientists mit Sitz in Berlin dabei, zum Mond zu fliegen. Das Unternehmen plant, Lander und Rover in Zukunft regelmäßig für Mondmissionen einzusetzen. Der Jungfernflug wird für das Jahr 2020 erwartet. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European  Space Agency, ESA).  </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA-Experten werden PTScientists beraten</strong><br>Die Experten des Europäischen Satellitenkontrollzentrums der ESA in Darmstadt werden <a href="https://web.archive.org/web/20240825121800/https://www.pts.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">PTScientists</a> in den Bereichen Flugdynamik und Flugbetrieb beraten und den Einsatz von zwei Mondrovern vorbereiten.   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/SimulatingLunarSurfaceOpsESA1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="195" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/SimulatingLunarSurfaceOpsESA260.jpg" alt="" class="wp-image-5474"/></a><figcaption>Simulation von Operationen auf der Mondoberfläche &#8211; METERON-Kontrollraum am ESOC in Darmstadt
(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Jahren hat die ESA an Experimenten im Rahmen von METERON, kurz &#8222;Multipurpose End to End Robotic Network&#8220; gearbeitet, an dem auch  das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die NASA und die russische Weltraumagentur Roskosmos beteiligt sind. Dabei wurde das Fachwissen zum Betrieb von Robotern und zur Arbeit mit spezialisierten Netzwerken entwickelt, die für die Fernsteuerung eines Fahrzeugs auf einer Mond- oder Planetenoberfläche aus dem Weltraum aus erforderlich sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ESA-Team unterstützte Live-Tests, unter anderem  wurde von Darmstadt aus ein Rover im kanadischen Quebec gesteuert und der ESA-Astronaut Tim Peake lenkte einen Rover in Großbritannien von der Internationalen Raumstation aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Erfahrung der ESA und ihr langjähriges Know-how im Missionsbetrieb sollen PTScientists dabei helfen, ihre Ziele bei der geplanten Mondmission zu erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir unterstützen PTScientists bei der Definition ihrer Konzepte für den Missionsbetrieb &#8211; und das bei allen wichtigen Elementen“, erklärt Kim Nergaard, ESA-Projektleiter aus der Abteilung Flugbetrieb von Sonnen- und Planetenmissionen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Damit die Mission erfolgreich ist, muss sich das Team auf den kompletten Betrieb des Landers vom Start bis zur Landung auf dem Mond vorbereiten und sich um  alle Aspekte der Oberflächenoperationen in Fast-Echtzeit kümmern; gleichzeotig muss das größere Umfeld der Missionskontrolle berücksichtigt werden.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Im Moment befinden wir uns in der Anfangsphase und ermitteln, was die Bedürfnisse sein werden. Sobald klar ist, was gebraucht wird, um Missionserfolge zu erzielen, können wir das Unternehmen entsprechend unterstützen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenarbeit passt auch zu den langfristigen Plänen der ESA</strong><br>Die Zusammenarbeit baut nicht nur auf einem reichen Erfahrungsschatz auf, sondern passt auch perfekt zu den langfristigen Plänen der ESA für den Einsatz auf dem Mond. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir freuen uns, zusammen mit PTScientists an der Definition des Missionsbetriebs zu arbeiten und die Zusammenarbeit vielleicht in Zukunft auszubauen“, erklärt Andrea Accomazzo, Leiter Flugbetrieb von Sonnen- und Planetenmissionen bei der ESA. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/ESActrlroomESAJMaiCCBYSA30IGO1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/03/ESActrlroomESAJMaiCCBYSA30IGO260.jpg" alt="ESA-Kontrollzentrum ESOC Darmstadt
(Bild: ESA / J. Mai / CC BY-SA 3.0 IGO)"/></a><figcaption>ESA-Kontrollzentrum ESOC Darmstadt<br> (Bild: ESA / J. Mai / CC BY-SA 3.0 IGO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir helfen dem Unternehmen bei der Entwicklung von Know-how; dabei ist  es auch für die ESA sinnvoll, Aspekte unserer Betriebskonzepte zu konsolidieren. Davon können tatsächlich beide Seiten profitieren.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der ersten Mission soll die Technologie präsentiert werden. Dazu gehören auch ein 4G-Kommunikationsnetz auf dem Mond sowie der Besuch des letzten Apollo-Landeplatz &#8211; aus sicherer Entfernung. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/estrack-esa-und-dlr-buendeln-kompetenzen/" data-wpel-link="internal">ESTRACK</a>, das Netz von Bodenstationen der ESA, wird dazu beitragen, dass  Flugingenieure am Boden mit ALINA, dem Lande- und Navigationsmodul der  PTScientists, kommunizieren können, ähnlich, wie es bei den jüngsten  chinesischen Mondmissionen der Fall war. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erste, privat finanzierte europäische Mondlandung</strong><br>„Wir freuen uns über die Unterstützung, die wir vom ESOC und seinen  hochqualifizierten Experten erhalten. Gemeinsam werden wir die erste privat finanzierte europäische Mondlandung durchführen. Für PTScientists ist dies die erste Phase einer langfristigen Zusammenarbeit mit der ESA“, erklärt Robert Böhme, CEO und Gründer von PTScientists. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Grund dafür, dass die ESA neue, kommerzielle  Raumfahrtunternehmen unterstützt, besteht darin, dass die europäische  Industrie die Möglichkeit bekommen soll, das Know-how und die Infrastruktur der ESA zu nutzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So kündigte die ESA Anfang des Jahres an, sie werde Organisationen wie Universitäten oder kleine Unternehmen, die ihre eigenen CubeSats starten möchten, Einrichtungen zur Missionskontrolle zur Verfügung stellen.  </p>
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