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	<title>Anna Christmann &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Anna Christmann &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Mehr Sicherheit und ein guter Wettbewerbsrahmen für die Raumfahrt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 17:14:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundeskabinett beschließt Eckpunkte für ein Weltraumgesetz. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz 4. September 2024. 4. September 2024 &#8211; Das Bundeskabinett hat heute die Eckpunkte für ein Weltraumgesetz beschlossen. Die Bedeutung einer funktionsfähigen Weltrauminfrastruktur für die moderne Industrie- und Informationsgesellschaft nimmt stetig zu. Das zeigt sich auch [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Bundeskabinett beschließt Eckpunkte für ein Weltraumgesetz. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz 4. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">4. September 2024 &#8211; Das Bundeskabinett hat heute die Eckpunkte für ein Weltraumgesetz beschlossen. Die Bedeutung einer funktionsfähigen Weltrauminfrastruktur für die moderne Industrie- und Informationsgesellschaft nimmt stetig zu. Das zeigt sich auch daran, dass hierzulande immer mehr private Weltraumakteure auf dem Markt drängen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/anna-christmann/" data-wpel-link="internal">Anna Christmann</a>, MdB: „Das Bundeskabinett hat Eckpunkte für ein Weltraumgesetz beschlossen. Ich freue mich sehr, dass wir einen solchen Meilenstein bei einem wichtigen Schlüsselprojekt der neuen Raumfahrtstrategie erreichen konnten. Ein Weltraumgesetz wird für Verkehrssicherheit und damit Nachhaltigkeit deutscher Weltraumaktivitäten sorgen und gleichzeitig so ausgestaltet sein, dass es zu einem innovativen und wettbewerbsfähigen Standort für Raumfahrtunternehmen beiträgt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Eckpunkte halten die zentralen Regelungsinhalte für ein Weltraumgesetz fest, mit dem die Bundesrepublik Deutschland nicht nur ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen erfüllen, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Minimierung von Risiken aus dem bislang nicht regulierten Sektor privater Weltraumaktivitäten und Starteinrichtungen leisten wird. Das Weltraumgesetz wird Fragen der zivilen (Betriebs-) Sicherheit von Weltraumaktivitäten und Starteinrichtungen regeln und damit einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung von <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/weltraumschrott/" data-wpel-link="internal">Weltraumschrott</a> leisten. Darüber hinaus werden auch die nationale Sicherheit, die Verteidigungsinteressen und die internationalen Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland berücksichtigt. Gleichzeitig wird die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Raumfahrtindustrie durch das Weltraumgesetz gestärkt, indem es einen verlässlichen Rechtsrahmen für Investitionen bietet und völkerrechtliche Verpflichtungen umsetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Eckpunkte haben folgende Kerninhalte:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Weltraumgesetz wird einen Genehmigungsvorbehalt für Weltraumaktivitäten vorsehen.</li>



<li>Das Weltraumgesetz wird regeln, dass die die zuständige Behörde Weltraumaktivitäten überwachen und erforderliche Anordnungen treffen kann.</li>



<li>Das Weltraumgesetz wird die Registrierung von Weltraumgegenständen regeln.</li>



<li>Das Weltraumgesetz enthält die Möglichkeit für die Bundesrepublik Deutschland, im Falle einer Haftung nach den völkerrechtlichen Verträgen bei einem privaten Betreiber Regress zu nehmen. Dabei wird die Regelung besondere Rücksicht auf die Belange von Start-Ups und KMU, aber auch von Universitäten und Forschungseinrichtungen nehmen, indem diese geringer belastet werden. Die Regelung wird gleichzeitig für die Unternehmen transparent und mit geringem Bürokratieaufwand verbunden sein.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erarbeitet nun auf Grundlage der Eckpunkte einen Referentenentwurf. Es folgt damit eine wichtige Phase der Konkretisierung, in der Rückmeldungen aus der Praxis und Entwicklungen auf europäischer Ebene berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Eckpunkte finden Sie hier (pdf):</strong><br><a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-der-bundesregierung-fuer-ein-weltraumgesetz.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-der-bundesregierung-fuer-ein-weltraumgesetz.pdf?__blob=publicationFile&#038;v=2</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg565851#msg565851" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Europäischer Raumfahrtgipfel in Sevilla am 6. und 7. November 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europaeischer-raumfahrtgipfel-in-sevilla-am-6-und-7-november-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
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		<category><![CDATA[Walther Pelzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Nachhaltigkeit und mehr Wettbewerb für die europäische Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 6. November 2023. 6. November 2023 &#8211; Raumfahrttechnologien und -anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und können vielfältig zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen. So hat Raumfahrt eine klimapolitische, industriepolitische und sicherheitspolitische Dimension [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mehr Nachhaltigkeit und mehr Wettbewerb für die europäische Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 6. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="248" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja60.jpg" alt="Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)" class="wp-image-133246" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja60-300x124.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel
Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">6. November 2023 &#8211; Raumfahrttechnologien und -anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und können vielfältig zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen. So hat Raumfahrt eine klimapolitische, industriepolitische und sicherheitspolitische Dimension und Relevanz. Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen für Raumfahrtaktivitäten und der Raumfahrtsektor selbst mit hohem Tempo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim europäischen Raumfahrtgipfel am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla einigten sich die 22 ESA-Mitgliedsstaaten vor diesem Hintergrund auf eine Resolution mit den Schwerpunkten einer grünen und nachhaltigen Raumfahrt, eines unabhängigen, verlässlichen und international wettbewerbsfähigen Zugangs zum All sowie neue Beschaffungsansätze der Europäischen Weltraumorganisation ESA, um die Zusammenarbeit zwischen ESA und Industrie kommerzieller und dienstleistungsbasierter zu gestalten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropaeischerRaumfahrtgipfelSevillaDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropaeischerRaumfahrtgipfelSevillaDLR26.jpg" alt="Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)" class="wp-image-133250"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus Innovation und Wettbewerb</strong><br>„Von Sevilla geht ein starkes Zeichen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt aus. Mit der European Launcher Challenge setzen wir auf Wettbewerb und Innovation bei Trägerraketen. Das wird ein Meilenstein für den europäischen Zugang zum All. Es freut mich, dass wir während des deutschen Vorsitzes des ESA-Ministerrates so gemeinschaftlich neue Wege für einen starken europäischen Raumfahrtstandort gehen&#8220;, erklärt Luft- und Raumfahrtkoordinatorin Dr. Anna Christmann (MdB), die die Bundesregierung in Sevilla vertritt und den ESA-Rat am 6. November mit ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher geleitet hat.<br>„Von Sevilla geht ein starkes Zeichen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt aus. Mit der European Launcher Challenge setzen wir auf Wettbewerb und Innovation bei Trägerraketen. Das wird ein Meilenstein für den europäischen Zugang zum All. Es freut mich, dass wir während des deutschen Vorsitzes des ESA-Ministerrates so gemeinschaftlich neue Wege für einen starken europäischen Raumfahrtstandort gehen&#8220;, erklärt Luft- und Raumfahrtkoordinatorin Dr. Anna Christmann (MdB), die die Bundesregierung in Sevilla vertritt und den ESA-Rat am 6. November mit ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher geleitet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf den europäischen Trägerraketen-Markt ist in Sevilla ein Durchbruch gelungen. Die von Deutschland initiierte sogenannte „European Launcher Challenge“ ebnet den Weg für einen effizienteren künftigen Trägersektor. „Damit haben wir einen Paradigmenwechsel erreicht: Wir wollen den Markt für den Wettbewerb kommerzieller Trägerraketen öffnen und damit mehr Kosteneffizienz und Resilienz schaffen. Denn in Europa können wir nur dann unabhängig und wettbewerbsfähig werden, wenn wir den Ansätzen aus der Vergangenheit eine neue Vision gegenüberstellen“, erläutert Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, der mit seinem Team in Bonn die deutschen Positionen der Konferenz vorbereitet und mit der Bundesregierung abgestimmt hat. Die gemeinsame Umsetzung der European Launcher Challenge sei der entscheidende Schritt in diese Richtung und solle nun bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland vorbereitet werden, so Dr. Pelzer weiter.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuRaumfahrtgipfelSevillaDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuRaumfahrtgipfelSevillaDLR26.jpg" alt="Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)" class="wp-image-133248"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA-Mitgliedsstaaten sicherten zudem die notwendige Unterstützung für den baldigen Erststart der Ariane 6 sowie die weitere Nutzung der Vega-C als feste Bestandteile der europäischen Launcher-Familie für institutionelle und kommerzielle Starts zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus grüne und nachhaltige Raumfahrt</strong><br>Darüber hinaus unterstützen die Mitgliedsstaaten die Ankündigung einer internationalen „Zero Debris“-Charter, die das Ziel hat, durch Raumfahrt verursachte Emissionen und Weltraumrückstände im Weltall selbst zu minimieren und Nachhaltigkeit zu stärken. Im Rahmen des informellen ESA-EU-Rates am 7. November soll zudem eine Deklaration verabschiedet werden, die den Nutzen und die Bedeutung der Raumfahrt für die europäischen Klimaziele und das kommerzielle Potenzial des europäischen Raumfahrtökosystems betont.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für Deutschland hat die Förderung des Klimaschutzes und die Nutzung von sauberen Technologien, die nur geringe bis keine Treibhausgasemissionen verursachen, oberste Priorität. Weltraumgestützte Daten und Dienste stellen hier ein entscheidendes Puzzleteil dar. Ohne unsere Aktivitäten im Weltraum könnten wir den Klimawandel nicht systematisch verfolgen und effektiv auf die Klimakrise reagieren. Zur grünen Raumfahrt gehört auch das Thema Nachhaltigkeit im All. Wir sind uns innerhalb der ESA-Mitgliedsstaaten einig, dass wir diese Schwerpunkte konkret ausbauen und vertiefen müssen, wenn wir unseren eigenen Zielen, dem Pariser Klimaabkommen und dem EU-Green Deal, gerecht werden wollen“, betont DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus Kommerzialisierung und Exploration</strong><br>Das zweite Schwerpunktthema – die ESA als Motor für Europas Zukunft in der Raumfahrt und die Modernisierung der Durchführung ihrer Programme – umfasst neben der Frage des sicheren und eigenständigen Zugangs zum All auch nächste Schritte in der Weltraumexploration auf der Basis von Kommerzialisierung, dienstleitungsbasierten Ansätzen und konkurrenzfähigen Beschaffungsmodellen. Auf Wunsch vieler ESA-Mitgliedstaaten, auch Deutschlands, soll es vorbereitende Studien für einen Frachtdienst im so genannten Low Earth Orbit (LEO) geben. Dieser niedrige Erdorbit reicht bis in etwa 2.000 Kilometer Höhe, die meisten Satelliten und auch die Internationale Raumstation befinden sich hier. Auch hier sollen neue Beschaffungsansätze etabliert werden, ähnlich wie bei der „European Launcher Challenge“. Dazu soll ein kommerzieller Wettbewerb für einen Cargo-Rückholservice starten, bei dem sich Unternehmen aus Europa bewerben können, die bis 2028 Nachschub zur Internationalen Raumstation liefern und die Fracht zur Erde zurückbringen. Die öffentliche Finanzierung für die ersten Phasen des Projekts ist laut ESA bereits gesichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg555566#msg555566" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wichtige Weichenstellung im Rahmen des Europäischen Raumfahrtgipfels 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wichtige-weichenstellung-im-rahmen-des-europaeischen-raumfahrtgipfels-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 21:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Wettbewerb und mehr Nachhaltigkeit in der europäischen Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 6. November 2023. 6. November 2023 &#8211; Am 6. und 7. November 2023 treffen sich die Spitzen der europäischen Raumfahrt zum europäischen Raumfahrtgipfel (European Space Summit) in Sevilla. Die Koordinatorin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wichtige-weichenstellung-im-rahmen-des-europaeischen-raumfahrtgipfels-2023/" data-wpel-link="internal">Wichtige Weichenstellung im Rahmen des Europäischen Raumfahrtgipfels 2023</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mehr Wettbewerb und mehr Nachhaltigkeit in der europäischen Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 6. November 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. November 2023 &#8211; Am 6. und 7. November 2023 treffen sich die Spitzen der europäischen Raumfahrt zum europäischen Raumfahrtgipfel (European Space Summit) in Sevilla. Die Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, vertritt Deutschland und führt auch den deutschen Vorsitz beim ESA-Ministerrat. Der Gipfel der europäischen Weltraumorganisation ESA, der Europäischen Union (EU) und ihren jeweiligen Mitgliedern soll dazu dienen die europäischen Raumfahrtaktivitäten besser zu koordinieren und die Möglichkeiten der Raumfahrt für Wirtschaft und Gesellschaft besser zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Koordinatorin für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann: „Von Sevilla geht ein starkes Zeichen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt aus. Es freut mich, dass wir während des deutschen Vorsitzes des ESA-Ministerrats gemeinschaftlich neue Wege für einen starken souveränen Raumfahrtstandort gehen. Mit der European Launcher Challenge setzen wir auf Wettbewerb und Innovation bei Trägerrakten, das wird ein Meilenstein für den europäischen Zugang zum All. Gleiches gilt für die Zeit nach der Internationalen Raumstation ISS und die Nutzung von Raumfahrt für den Klimaschutz. Weltraumgestützte Daten und Dienste stellen hier ein entscheidendes Puzzleteil dar. Ohne unsere Aktivitäten im Weltraum könnten wir den Klimawandel nicht systematisch verfolgen und effektiv auf die Klimakrise reagieren“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich am ersten Tag haben sich die 22 ESA-Mitgliedsstaaten für einen autonomen Zugang Europas zum Weltall zur baldigen Inbetriebnahme der neuen Trägerrakete Ariane 6 sowie deren Betrieb in den nächsten Jahren bekannt. Gleichzeitig soll erstmals in der Geschichte der europäischen Raumfahrt ein Wettbewerb kommerzieller Trägerraketen initiiert werden, um Schritt für Schritt die nächste Generation europäischer Trägerraketen vorzubereiten. Um diesen Prozess zu unterstützen, haben Deutschland, Frankreich und Italien eine <a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/231106-trilateral-joint-statement-on-the-occasion-of-the-european-space-summit-2023.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" type="link" id="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/231106-trilateral-joint-statement-on-the-occasion-of-the-european-space-summit-2023.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gemeinsame Erklärung</a> unterzeichnet. Zukünftig sollen in einem kommerziellen Wettbewerb Konzepte für europäische Frachtflüge zu Raumstationen in der erdnahen Umlaufbahn erarbeitet werden. So soll Europa für die Zeit nach der Außerdienststellung der Internationalen Raumstation ISS Anfang der nächsten Dekade fit gemacht werden. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass die ESA ihre Bemühungen, die Beiträge der Raumfahrt für eine nachhaltigere Umwelt- und Klimapolitik zu intensivieren, verstärken soll. Damit soll das Erreichen der Ziele des Pariser Klimaabkommen und des Green Deals der EU signifikant unterstützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am zweiten Tag des europäischen Raumfahrtgipfels kommt es zu einem informellen Treffen der EU-Raumfahrtministerinnen und -minister. Hier soll der Fokus auf der Rolle der Raumfahrt für die Sicherheits- und Verteidigungspolitik liegen. Durch mehr Investitionen in europäische Weltrauminfrastrukturen, zum Beispiel für die sichere satellitengestützte Kommunikation, aber auch die bessere Nutzung marktorientierter Lösungen soll Europa bei wichtigen Fähigkeiten unabhängiger agieren können und somit im Krisenfall resilienter werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss des Gipfels findet unter der Leitung Deutschlands als Vorsitz des ESA-Rates auf Ministerebene und Spanien als EU-Ratspräsident der sogenannte informelle Austausch gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten von ESA und EU sowie der EU-Kommission und ESA-Führung statt. In einer Abschlusserklärung soll hier die enorme Bedeutung der Raumfahrt für eine nachhaltige Umwelt- und Klimapolitik festgehalten werden. Dabei soll das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus weiter gestärkt werden. Als ein weiterer Schwerpunkt des Abschlusspapiers sollen künftig dienstleistungsorientierte, kommerzielle Ansätze in der Raumfahrt noch stärker verfolgt werden, um die europäische Raumfahrt effizienter und wettbewerbsfähiger zu machen.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg555565#msg555565" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
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		<title>Habeck zu Gast bei drei deutschen Mikrolauncherfirmen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/habeck-zu-gast-bei-drei-deutschen-mikrolauncherfirmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 17:05:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Hightech-Startups aus Deutschland geben wichtige Impulse für die Raumfahrt in Europa.“ Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 27. Juli 2023. 27. Juli 2023 &#8211; Heute und morgen besucht Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck drei aufstrebende deutsche Raumfahrtfirmen in Süddeutschland: die HyImpulse Technologies GmbH, die Rocket [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">„Hightech-Startups aus Deutschland geben wichtige Impulse für die Raumfahrt in Europa.“ Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) 27. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/download-pressefoto-habeck-querformat-2-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. (Bild: BMWK / Dominik Butzmann)" data-rl_caption="" title="Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. (Bild: BMWK / Dominik Butzmann)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/download-pressefoto-habeck-querformat-2-26.jpg" alt="Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. (Bild: BMWK / Dominik Butzmann)" class="wp-image-129341"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. (Bild: BMWK / Dominik Butzmann)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">27. Juli 2023 &#8211; Heute und morgen besucht Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck drei aufstrebende deutsche Raumfahrtfirmen in Süddeutschland: die HyImpulse Technologies GmbH, die Rocket Factory Augsburg AG und die Isar Aerospace Technologies GmbH. Alle drei Firmen entwickeln neue Trägerraketen, mit denen in Zukunft Satelliten in den Weltraum gebracht werden sollen. Anna Christmann, die Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, begleitet Minister Habeck auf der Mikrolauncher-Tour.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Noch vor wenigen Jahren hätte niemand geglaubt, dass man in Deutschland eine Raketenfirma gründen kann – heute haben wir drei davon. Hightech-Start-ups aus Deutschland geben wichtige Impulse für die Raumfahrt in Europa!“ sagte Wirtschaftsminister Habeck im Vorfeld der Reise. „Deutschland und Europa brauchen einen eigenen Zugang zum All – auch dies ist eine Frage der Wirtschaftssicherheit. Derzeit hat Europa keine eigenen Startmöglichkeiten für Satelliten. Das zeigt, dass sich im europäischen Trägerbereich etwas ändern muss. Wir brauchen mehr Wettbewerb und privatwirtschaftliches Engagement. Private Anbieter treiben die Innovation, steigern unsere Resilienz und sorgen dafür, dass staatliche Akteure zukünftig als Ankerkunden Startdienstleistungen einkaufen können – und zwar günstiger, als wenn sie weiter alles selber machen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle drei besuchten Unternehmen fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen seines Mikrolauncher-Wettbewerbs mit insgesamt rund 25 Millionen Euro. Mikrolauncher sind kleine moderne Raketen, die zunächst Nutzlasten in der Größenordnung von 150 bis ca. 1000 Kilogramm ins Weltall bringen sollen. Das Ziel der Förderung ist es, die Kommerzialisierung des Sektors voranzutreiben, also private Anbieter von Startdienstleistungen bei der Entwicklung ihrer Träger und beim Aufbau ihrer Firmen zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste Station der Reise ist heute das baden-württembergische Neunstadt am Kocher, wo die HyImpulse Technologies GmbH ihren Sitz hat. Hier, in der Nähe des größten deutschen Raketentestgeländes im benachbarten Lampoldshausen, arbeitet ein Team von 55 Mitarbeitenden aktuell an der Höhenforschungsrakete „SR75“. Auf sie soll die Orbitalrakete „SL1“ folgen, welche Nutzlasten von bis zu 400 Kilogramm in den Weltraum bringen soll. Einen besonders innovativen Ansatz verfolgt HyImpluse beim Haupttriebwerk seiner Rakete: Ein fester Treibstoff, nämlich Paraffin (Wachs), wird mit flüssigem Sauerstoff kombiniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss geht es weiter zur Rocket Factory Augsburg AG im bayrischen Schwaben, einer Ausgründung des deutschen Raumfahrtkonzerns OHB und dessen Tochter MT Aerospace. 220 Mitarbeitende arbeiten an Standorten in Augsburg, Portugal und Schweden an der Trägerrakete „RFA One“. Mit ihr sollen bis zu 1,3 Tonnen Nutzlast in den Weltraum starten können. Auch hier kommt eine besondere Triebwerkstechnologie zum Einsatz: Eine in Europa einmalige, sogenannte „staged combustion engine“, welche als besonders treibstoffeffizient gilt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss der Reise besucht Minister Habeck am Freitag die Isar Aerospace Technologies GmbH südlich von München in Ottobrunn. 300 Mitarbeitende arbeiten hier an der „Spectrum“-Rakete. Diese soll Satelliten bis zu einem Gewicht von einer Tonne starten können. Isar Aerospace konnte bisher circa 330 Millionen Euro an privater Finanzierung einwerben. Das Unternehmen ist damit das am besten finanzierte neue Raumfahrtunternehmen in Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anna Christmann: „Im neuen Zeitalter der Raumfahrt ist es entscheidend, dass der Staat als Ankerkunde für neue Technologien auftritt und so privates Kapital anzieht. Das ist bei den drei Mikrolauncherfirmen hervorragend gelungen und wird auch ein Schwerpunkt unserer neuen Raumfahrtstrategie sein. Wir sind sehr gespannt darauf, den ersten deutschen Mikrolauncher von einem europäischen Startplatz aus ins All fliegen zu sehen. Grundlegend für den bisherigen Erfolg der Start-ups ist auch die Nachwuchsförderung durch die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die deutschen Hochschulen, aus deren Studierendengruppen die Unternehmen maßgeblich hervorgegangen sind.“</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg551857#msg551857" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li>
</ul>
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		<title>DLR: Sieben Jahre INNOspace Masters</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-sieben-jahre-innospace-masters/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 14:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Anna Christmann]]></category>
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		<category><![CDATA[DSI Aeropsace Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer LBF]]></category>
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		<category><![CDATA[Mynaric]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt kürt Sieger des Innovationswettbewerbs in Berlin. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 13. Juli 2023. 13. Juli 2023 &#8211; Seit 2015 wurde der INNOspace-Masters-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in bislang sieben Runden erfolgreich durchgeführt. Die besten Entwicklungen wurden nun am 12. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt kürt Sieger des Innovationswettbewerbs in Berlin. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 13. Juli 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">13. Juli 2023 &#8211; Seit 2015 wurde der INNOspace-Masters-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in bislang sieben Runden erfolgreich durchgeführt. Die besten Entwicklungen wurden nun am 12. Juli 2023 im Rahmen einer Highlightskonferenz in Berlin ausgezeichnet. Gewürdigt wurden dabei Teilnehmende aus den Kategorien „Start-ups“, „KMUs und ScaleUps“ sowie „Forschungsinstitute &amp; Universitäten“. Außerdem vergaben die beteiligten Partner eine Ehrung für die besten Einreichungen in ihren jeweiligen Wettbewerbskategorien.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PartnerderINNOspaceMastersDLRJensGyarmaty.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die INNOspace-Masters-Highlightskonferenz fand am 12. Juli 2023 in Berlin statt. An der Preisverleihung des Wettbewerbs nahmen teil (v.l.n.r.): Alexander Satanowsky, Manager NeXt Scouting, Mercedes-Benz AG, Janusz Heitmann, Projektleiter INNOspace Masters, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Andreas Lindenthal, Head of Business Operations and Products Space Systems, Head of Site Airbus Defence and Space, Immenstaad, AIRBUS Defence and Space, Dr. Franziska Zeitler, Abteilungsleiterin Innovation und Neue Märkte, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Geraldine Naja, Direktorin für Kommerzialisierung, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Dr. Lutz Bertling, Mitglied des Vorstands, OHB SE und Dr. Walther Pelzer, Mitglied des DLR-Vorstands und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)" data-rl_caption="" title="Die INNOspace-Masters-Highlightskonferenz fand am 12. Juli 2023 in Berlin statt. An der Preisverleihung des Wettbewerbs nahmen teil (v.l.n.r.): Alexander Satanowsky, Manager NeXt Scouting, Mercedes-Benz AG, Janusz Heitmann, Projektleiter INNOspace Masters, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Andreas Lindenthal, Head of Business Operations and Products Space Systems, Head of Site Airbus Defence and Space, Immenstaad, AIRBUS Defence and Space, Dr. Franziska Zeitler, Abteilungsleiterin Innovation und Neue Märkte, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Geraldine Naja, Direktorin für Kommerzialisierung, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Dr. Lutz Bertling, Mitglied des Vorstands, OHB SE und Dr. Walther Pelzer, Mitglied des DLR-Vorstands und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PartnerderINNOspaceMastersDLRJensGyarmaty60.jpg" alt="Die INNOspace-Masters-Highlightskonferenz fand am 12. Juli 2023 in Berlin statt. An der Preisverleihung des Wettbewerbs nahmen teil (v.l.n.r.): Alexander Satanowsky, Manager NeXt Scouting, Mercedes-Benz AG, Janusz Heitmann, Projektleiter INNOspace Masters, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Andreas Lindenthal, Head of Business Operations and Products Space Systems, Head of Site Airbus Defence and Space, Immenstaad, AIRBUS Defence and Space, Dr. Franziska Zeitler, Abteilungsleiterin Innovation und Neue Märkte, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Geraldine Naja, Direktorin für Kommerzialisierung, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Dr. Lutz Bertling, Mitglied des Vorstands, OHB SE und Dr. Walther Pelzer, Mitglied des DLR-Vorstands und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)" class="wp-image-128750" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PartnerderINNOspaceMastersDLRJensGyarmaty60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PartnerderINNOspaceMastersDLRJensGyarmaty60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die INNOspace-Masters-Highlightskonferenz fand am 12. Juli 2023 in Berlin statt. An der Preisverleihung des Wettbewerbs nahmen teil (v.l.n.r.): Alexander Satanowsky, Manager NeXt Scouting, Mercedes-Benz AG, Janusz Heitmann, Projektleiter INNOspace Masters, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Andreas Lindenthal, Head of Business Operations and Products Space Systems, Head of Site Airbus Defence and Space, Immenstaad, AIRBUS Defence and Space, Dr. Franziska Zeitler, Abteilungsleiterin Innovation und Neue Märkte, Deutsche Raumfahrtagentur im DLR, Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Geraldine Naja, Direktorin für Kommerzialisierung, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit, Europäische Weltraumorganisation (ESA), Dr. Lutz Bertling, Mitglied des Vorstands, OHB SE und Dr. Walther Pelzer, Mitglied des DLR-Vorstands und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt 1.554 Unternehmen aus 40 Ländern haben sich seit Beginn mit rund 700 zukunftsgerichteten Ideen an dem Innovationswettbewerb beteiligt. Prämiert wurden dabei 86 Finalisten mit Preis- und Fördergeldern in Höhe von mehr als 9,4 Millionen Euro. In diesem Jahr waren die ehemaligen Wettbewerbsteilnehmer aufgefordert, Ergebnisse zu ihrer Entwicklung seit der Teilnahme am Wettbewerb einzureichen. Prämiert wurden die Teilnehmer von Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt und Dr. Walther Pelzer, Mitglied des Vorstandes im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Auch Vertreter der langjährigen Wettbewerbspartner Airbus, OHB und der deutschen ESA Business Incubation Centres waren vor Ort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Entwicklung der ehemaligen INNOspace Masters Finalisten ist beeindruckend“, erklärt Dr. Anna Christmann. „Seit ihrer Teilnahme haben diese Unternehmen, Start-ups sowie Forschungs- und Hochschulteams nicht nur bedeutende technische Herausforderungen gemeistert, sondern auch einen bemerkenswerten ökonomischen Fortschritt durchlaufen.“ Insbesondere junge Unternehmen, die bereits in der Frühphase am Wettbewerb teilgenommen haben, konnten seither ein deutliches Wachstum in Bezug auf Personal, Umsatz und die Akquise privaten Risikokapitals verzeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sieben Jahre Innovationen für und aus der Raumfahrt</strong><br>Im Jahr 2015 hatte der Wettbewerb mit 50 Teilnehmern angefangen – bei der letzten Runde in den Jahren 2021/22 waren es bereits 337 Bewerber. Insgesamt kamen rund 70 Prozent der knapp 700 Einreichungen aus raumfahrtfremden Branchen. „Die stetig wachsende Zahl von Einreichungen verdeutlicht, dass sich der Wettbewerb seit der ersten Wettbewerbsrunde mit ambitionierten und zukunftsweisenden Themen befasst“, betont Dr. Walther Pelzer. „Die große Vielfalt der Bereiche, aus denen die Projektvorschläge stammen, zeigt dabei das hohe Potenzial für den branchenübergreifenden Wissens- und Technologietransfer sowie die wechselseitigen Synergien beim INNOspace Masters als Innovationswettbewerb“.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerTeilnehmerPartnerDLRJensGyarmaty.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Auf der INNOspace-Masters-Konferenz wurden die besten Entwicklungen aus den vergangenen Wettbewerben ausgezeichnet. Außerdem vergaben die beteiligten Partner eine Ehrung für die besten Einreichungen in ihren jeweiligen Wettbewerbskategorien. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)" data-rl_caption="" title="Auf der INNOspace-Masters-Konferenz wurden die besten Entwicklungen aus den vergangenen Wettbewerben ausgezeichnet. Außerdem vergaben die beteiligten Partner eine Ehrung für die besten Einreichungen in ihren jeweiligen Wettbewerbskategorien. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerTeilnehmerPartnerDLRJensGyarmaty60.jpg" alt="Auf der INNOspace-Masters-Konferenz wurden die besten Entwicklungen aus den vergangenen Wettbewerben ausgezeichnet. Außerdem vergaben die beteiligten Partner eine Ehrung für die besten Einreichungen in ihren jeweiligen Wettbewerbskategorien. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)" class="wp-image-128747" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerTeilnehmerPartnerDLRJensGyarmaty60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GewinnerTeilnehmerPartnerDLRJensGyarmaty60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Auf der INNOspace-Masters-Konferenz wurden die besten Entwicklungen aus den vergangenen Wettbewerben ausgezeichnet. Außerdem vergaben die beteiligten Partner eine Ehrung für die besten Einreichungen in ihren jeweiligen Wettbewerbskategorien. (Bild: DLR/Jens Gyarmaty)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die ausgezeichneten Entwicklungen der INNOspace-Masters-Highlightskonferenz</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beste Startup-Entwicklung: OKAPI:Orbits GmbH</strong><br>OKAPI:Orbits hat eine erfolgreiche Software-Lösung entwickelt, die einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der wachsenden Bedrohung durch Weltraummüll und Kollisionen im Orbit leistet. Durch präzise Risikovorhersagen und intelligente Manövervorschläge werden Kollisionen zwischen Satelliten und Trümmerteile verhindert, wodurch die Ausbreitung von Weltraumschrott eingedämmt wird. Mit Risikokapital-Investitionen von 6,5 Millionen Euro und einem Team von 35 Vollzeitkräften wird die Lösung von OKAPI heute bereits für über 150 Satelliten in den Erdumlaufbahnen verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beste KMU/ScaleUp-Entwicklung: Mynaric AG</strong><br>Als ehemaliger Teilnehmer des Inkubationsprogramms ESA BIC Bavaria hat sich die <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Mynaric" data-wpel-link="internal">Mynaric</a> AG zu einem führenden Anbieter von Laserkommunikationsterminals entwickelt und ermöglicht so schnelle, satellitengestützte Datenübertragung über tausende Kilometer. Ihre Produkte finden Anwendung in Konstellationen und Erdbeobachtungsmissionen im niedrigen Erdorbit. Von 20 Vollzeitkräften im Jahr 2016 ist das Team auf 294 Mitarbeiter im Jahr 2023 gewachsen. In 2017 erfolgte zudem der Gang an die deutschen Börse, seit 2021 ist die Mynaric-Aktie zudem an der NASDAQ gelistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beste Forschungseinrichtungs-/Universitätsprojekt-Entwicklung: Fraunhofer LBF</strong><br>Für das Forschungsprojekt „Silent Running“ hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF) in Zusammenarbeit mit den Firmen MT Aerospace und OHB-System AG drei Weltraumdemonstratoren entwickelt. Das Projekt hat gezeigt, dass der Einsatz von vibroakustischen Materialien – also Materialien, die Körperschall absorbieren können – im Weltraum realisierbar ist. Es bietet so eine Lösung für den Konflikt zwischen Leichtbau und schwingungstechnischem Verhalten. Die Materialien sind zudem nachhaltig herstellbar. Das Forschungsteam ist seit der Teilnahme am INNOspace Masters von zwei Teilzeitstellen auf sechs Vollzeitkräfte sowie zehn studentische Hilfskräfte angewachsen, um die Technologie auch für andere Anwendungsbereiche nutzbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehrung DLR Challenge: TU Berlin und Universität Würzburg (Spin-In-Transfer) sowie DSI Aeropsace Technologie GmbH (Spin-Off-Transfer)</strong><br>Als beste Spin-In-Idee wurde das Verbundprojekt InnoCube der TU Berlin und der Universität Würzburg geehrt. Die Vorhaben „Skip the Harness – SKITH“ und Fibre-Reinforced Spacecraft Wall for Storing Energy – Wall#E” fügen sich für die Entwicklung eines neuartigen Satellitenkonzepts zusammen. Die beste Idee für einen Spin-Off-Transfer kam von der DSI Aeropsace Technologie GmbH. Um die Diagnostik von Herzerkrankungen signifikant zu verbessern, entwickelte das Unternehmen ein tragbares Gerät zur kontinuierlichen Überwachung der Herzfunktion. Die Technologie dafür basiert auf einer speziellen Kardiographie, welche ursprünglich für die Überwachung von Messwerten wichtiger Körperfunktionen in der astronautischen Raumfahrt entwickelt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehrung ESA BIC Challenge: Deployables Cubed GmbH</strong><br>In der Raumfahrt werden zunehmend kostengünstige Kleinsatelliten – so genannte CubeSats – eingesetzt, die jedoch aufgrund ihrer Standardgröße von zehn Zentimetern Kantenlänge Einschränkungen in der Missionsvielfalt unterliegen. Während der Inkubation im ESA BIC Bavaria entwickelte die Deployables Cubed GmbH spezielle Auslösemechanismen, um ausfaltbare Strukturen im Weltall zu ermöglichen. Die Firma konnte bereits signifikante Marktanteile erobern: 14 Auslösemechanismen werden heute schon erfolgreich im Weltraum eingesetzt, insgesamt wurden über 100 Produkte verkauft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehrung Airbus Challenge: DigiFarm AS</strong><br>Das norwegische Unternehmen DigiFarm AS schafft es mit einem eigens entwickelten Algorithmus, die Auflösung von Daten des europäischen Erdbeobachtungssatelliten <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Sentinel-2" data-wpel-link="internal">Sentinel-2</a> von zehn auf einen Meter zu verbessern. Damit können Feldgrenzen und Abgrenzungen von Bewirtschaftungszonen in der Landwirtschaft genau bestimmt werden. Diese werden für die Präzisionslandwirtschaft als Grundlage für wichtige Entscheidungen benötigt. Der neuartige Algorithmus basiert dabei auf neuronalen Netzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehrung OHB Challenge: AVES Reality GmbH</strong><br>Unter der Verwendung von Satellitenbildern aus der Erdbeobachtung erstellt das Start-up AVES Reality GmbH mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz eine präzise und physikalisch korrekte virtuelle Kopie der realen Welt. Die so erzeugten Simulationsumgebungen können dabei hohen Anforderungen an Qualität, Skalierbarkeit, Preis und Flexibilität gerecht werden. Das Unternehmen ermöglicht damit hochwertige Simulationen, insbesondere für die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Innovationswettbewerb INNOspace Masters</strong><br>Der INNOspace Masters Wettbewerb wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veranstaltet. Der Wettbewerb ist Teil der Initiative INNOspace, die seit 2013 den Innovations- und Technologietransfer zwischen der Raumfahrt- und Nicht-Raumfahrtindustrie fördert. Partner des Wettbewerbs sind die ESA Business Incubation Centres (BIC) in Deutischland sowie die Industriepartner Airbus, OHB, Mercedes-Benz AG (Wettbewerbsrunde 2021/2022) sowie die DB Netz AG (Wettbewerbsrunden 2018/19 bis 2020/21).<br>Der INNOspace Masters Wettbewerb wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veranstaltet. Der Wettbewerb ist Teil der <a href="https://www.dlr-innospace.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Initiative INNOspace</a>, die seit 2013 den Innovations- und Technologietransfer zwischen der Raumfahrt- und Nicht-Raumfahrtindustrie fördert. Partner des Wettbewerbs sind die ESA Business Incubation Centres (BIC) in Deutschland sowie die Industriepartner Airbus, OHB, Mercedes-Benz AG (Wettbewerbsrunde 2021/2022) sowie die DB Netz AG (Wettbewerbsrunden 2018/19 bis 2020/21).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ausführliche Übersicht über alle prämierten Teilnehmer, einschließlich aller nominierten Ideen der Kategorien und Challenges, ist auf der <a href="https://innospace-masters.de/winners/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">INNOspace Masters-Website</a> zu finden. Der nächste INNOspace-Masters-Wettbewerb startet Anfang des Jahres 2024.</p>



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		<title>DLR: Erste deutsche Kleinsatellitenkonferenz in Berlin: Zukunftsmarkt Kleinsatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-erste-deutsche-kleinsatellitenkonferenz-in-berlin-zukunftsmarkt-kleinsatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 13:54:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kleinsatelliten (Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm) sind vielfältig und flexibel einsetzbar – für Telekommunikationsleistungen, die Erdbeobachtung und Klimaforschung oder die Erprobung neuer Technologien im All. Sie können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen damit vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Sie [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kleinsatelliten (Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm) sind vielfältig und flexibel einsetzbar – für Telekommunikationsleistungen, die Erdbeobachtung und Klimaforschung oder die Erprobung neuer Technologien im All. Sie können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen damit vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Sie gelten daher als einer der wesentlichen Motoren des dynamischen Zukunftsmarkts Raumfahrt, insbesondere im Hinblick auf den Bereich New Space, also die Kommerzialisierung der Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 6. Dezember 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/podiumsdiskussionauftaktkleinsatkonfdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Podiumsdiskussion zum Auftakt der Kleinsatellitenkonferenz. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Podiumsdiskussion zum Auftakt der Kleinsatellitenkonferenz. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/podiumsdiskussionauftaktkleinsatkonfdlr600.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Podiumsdiskussion zum Auftakt der Kleinsatellitenkonferenz. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">6. Dezember 2022 &#8211; Um die deutsche Raumfahrtindustrie zu stärken und KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) und insbesondere Start-ups im Bereich Kleinsatelliten zu fördern, hat die Bundesregierung die „Kleinsatelliten-Initiative“ ins Leben gerufen. Hierfür hat der Bundestag für 2022 insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Am 6. Dezember 2022 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Forschung und Politik in Berlin, um zu diskutieren, wie das Thema „Kleinsatelliten in Deutschland“ auch im Rahmen der neuen Raumfahrtstrategie des Bundes gestaltet werden kann. Auf der von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veranstalteten Konferenz wurden auch die Gewinner des Mikrolauncher-Nutzlast-Wettbewerbs der Deutschen Raumfahrtagentur ausgezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die nationale Kleinsatelliten-Initiative: Förderung von Kommerzialisierung und Forschung</strong><br>Kleinsatelliten (Satelliten mit einem Gewicht bis zu 500 Kilogramm) sind vielfältig und flexibel einsetzbar – für Telekommunikationsleistungen, die Erdbeobachtung und Klimaforschung oder die Erprobung neuer Technologien im All. Sie können in größeren Stückzahlen und damit günstiger und schneller als herkömmliche Satelliten produziert werden und eröffnen damit vielfältige neue Möglichkeiten für kommerzielle Dienste und Wissenschaft. Kleinsatelliten gelten daher als einer der wesentlichen Motoren des dynamischen Zukunftsmarkts Raumfahrt, insbesondere im Hinblick auf den Bereich New Space, also die Kommerzialisierung der Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu erläutert Dr. Anna Christmann (MdB), die Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt: „Neue Raumfahrtanwendungen mittels Kleinsatelliten bieten enormes Potential für ein besseres Leben auf dem Planeten und eine intakte Umwelt. Durch die bessere Kosteneffizienz und den geringeren Ressourceneinsatz ermöglichen Kleinsatelliten deutlich mehr Datenerfassung aus dem All und damit mehr sogenannte Downstream-Anwendungen. Jetzt gilt es, mit der Kleinsatellitenstrategie den Markt für diese Technologie in Deutschland und Europa aufzubauen. Dafür bringen wir alle Akteure aus Wissenschaft, Start-ups, KMUs und Industrie zusammen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die weitere Stärkung des Standorts Deutschland im Segment Kleinsatelliten soll über ein Programm mit mehreren Schwerpunkten erfolgen. Dazu zählen die Durchführung von Wettbewerben für die Entwicklung neuer Kleinsatellitenplattformen und für günstige Mitfluggelegenheiten, die gezielte Förderung von Kleinsatellitentechnologien an Hochschulen und KMUs sowie Start-ups und die Verbesserung des Technologietransfers aus Forschungsinstituten und Hochschulen in die Industrie. Zudem sollen regelmäßig Missionen für die Technologieerprobung im All durchgeführt werden. Mit dem zunehmenden Bedarf an Kleinsatelliten treten auch der Aufbau von Kapazitäten für die Serienproduktion und die Entwicklung von Technologien zur Vermeidung von Weltraumschrott in den Vordergrund sowie die Weltraumqualifizierung von bereits existierenden „EEE“-Bauteilen (elektrische, elektronische und elektromechanische Bauteile, zum Beispiel aus der Automobilindustrie).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mikrolauncher-Nutzlastwettbewerb: Mitfluggelegenheit für Kleinsatelliten</strong><br>„Technologische Exzellenz einerseits und kosteneffiziente Wertschöpfungsprozesse andererseits sind die Basis, um sich im dynamisch wachsenden Markt der Kleinsatelliten gut zu positionieren. Start-ups und KMU spielen dabei aufgrund ihrer Agilität eine wesentliche Rolle“, betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur. „Die verlässliche Aussicht auf öffentliche Aufträge hilft vor allem jungen Unternehmen, ihre Finanzierung zu sichern. Hier sind unsere Mikrolauncher- und Nutzlastwettbewerbe zentrale Bausteine“, ergänzt Pelzer mit Blick auf die Rolle des Staates als Ankerkunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Konferenz in Berlin wurden auch die 17 Gewinner des DLR-Nutzlastwettbewerbs bekanntgegeben, deren Kleinsatellitentechnologien auf den Mikrolaunchern (kleinen Trägerraketen) der Raumfahrt-Unternehmen Isar Aerospace Technologies GmbH und Rocket Factory Augsburg AG eine kostenlose Mitfluggelegenheit erhalten. Bewerben konnten sich Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland und Europa, die einen oder mehrere Kleinsatelliten für wissenschaftliche oder kommerzielle Missionen sowie zur Technologieerprobung im All starten wollen. Weitere Informationen zu den Gewinnern gibt es <a href="https://web.archive.org/web/20221207041734/https://www.dlr.de/rd/desktopdefault.aspx/tabid-18765/30054_read-80790/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">dort</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Nutzlast-Wettbewerb ist eingebettet in den Mikrolauncher-Wettbewerb der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Ziel dieses Programms ist es, die Kommerzialisierung der europäischen Raumfahrt voranzutreiben und die Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, insbesondere im Bereich der kleineren Nutzlasten, zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutschen Start-Ups Isar Aerospace Technologies GmbH (Trägerrakete Spectrum), Rocket Factory Augsburg AG (RFA One) sowie die HyImpulse Technologies GmbH (SL1) konnten sich in verschiedenen Phasen des Mikrolauncher-Wettbewerbs durchsetzen. Die beiden Raketen Spectrum und RFA One wurden für die Durchführung der insgesamt vier Missionen ausgewählt. Sie sind mit nur 28 beziehungsweise 30 Metern Länge und zwei Metern Durchmesser auf den Transport von Nutzlasten bis zu 1,5 Tonnen Gewicht ausgelegt und eignen sich damit ideal für den Start von Kleinsatelliten.</p>



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		<title>DeSK: Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt besucht Backnang</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/desk-koordinatorin-der-bundesregierung-fuer-die-deutsche-luft-und-raumfahrt-besucht-backnang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2022 17:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Anna Christmann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das DeSK präsentiert das vielschichtige Know-how innerhalb des Expertennetzwerks und das Potenzial der Hochtechnologie ‚Satellitenkommunikation‘. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK). Quelle: DeSK 2. September 2022. Backnang, 2. September 2022: Frau Dr. Anna Christmann, seit Anfang 2022 Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt sowie Beauftragte für Digitale Wirtschaft &#38; [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das DeSK präsentiert das vielschichtige Know-how innerhalb des Expertennetzwerks und das Potenzial der Hochtechnologie ‚Satellitenkommunikation‘. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DeSK 2. September 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/desk02092022a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Frau Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt sowie Beauftragte für Digitale Wirtschaft &amp; Start-ups trägt sich im historischen Rathaus Backnang ins goldene Buch ein, Oberbürgermeister Maximilian Friedrich (rechts) freut sich über den Austausch mit TESAT-CEO Thomas Reinartz und DeSK-Geschäftsführerin Dilara Betz (links). (Bild: TESAT)" data-rl_caption="" title="Frau Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt sowie Beauftragte für Digitale Wirtschaft &amp; Start-ups trägt sich im historischen Rathaus Backnang ins goldene Buch ein, Oberbürgermeister Maximilian Friedrich (rechts) freut sich über den Austausch mit TESAT-CEO Thomas Reinartz und DeSK-Geschäftsführerin Dilara Betz (links). (Bild: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/desk02092022a26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Frau Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt sowie Beauftragte für Digitale Wirtschaft &amp; Start-ups trägt sich im historischen Rathaus Backnang ins goldene Buch ein, Oberbürgermeister Maximilian Friedrich (rechts) freut sich über den Austausch mit TESAT-CEO Thomas Reinartz und DeSK-Geschäftsführerin Dilara Betz (links). (Bild: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Backnang, 2. September 2022: Frau Dr. Anna Christmann, seit Anfang 2022 Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt sowie Beauftragte für Digitale Wirtschaft &amp; Start-ups, besuchte den Raumfahrstandort Backnang. Zunächst wurde sie von Oberbürgermeister Maximilian Friedrich und Wirtschaftsförderer Reiner Gauger im historischen Rathaus Backnangs begrüßt.<br>Unternehmensvertreter des DeSK-Netzwerks waren ebenfalls anwesend als Frau Dr. Christmann im goldenen Buch der Stadt Backnang einen herzlichen Gruß hinterließ.<br>„Wir sind stolz, so zukunftsträchtige Unternehmen sowie den dazugehörigen Verband in unserer Stadt zu haben und werden alles tun, diese wichtige Branche weiter zu unterstützen&#8220;, erklärt Wirtschaftsförderer Reiner Gauger.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/desk02092022b.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Frau Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt sowie Beauftragte für Digitale Wirtschaft &amp; Start-ups zu Besuch beim DeSK. (Bild: TESAT)" data-rl_caption="" title="Frau Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt sowie Beauftragte für Digitale Wirtschaft &amp; Start-ups zu Besuch beim DeSK. (Bild: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/desk02092022b26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Frau Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt sowie Beauftragte für Digitale Wirtschaft &amp; Start-ups zu Besuch beim DeSK. (Bild: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Termin wurde danach im vereinseigenen Showroom des Deutschen Zentrums für Satelliten-Kommunikation (DeSK) fortgeführt.<br>Zunächst stellte Geschäftsführerin Dilara Betz das Netzwerk sowie die am Standort aufgebaute Infrastruktur vor.<br>Die anwesenden DeSK-Mitglieder hatten anschließend die Gelegenheit, mit Frau Dr. Christmann über die wichtigen Themen und auch Herausforderungen der Raumfahrt zu diskutieren, vor allem mit Blick auf die satellitengestützte Technologie: Besonders die im November anstehende Ministerratskonferenz sowie die Überlegungen bzgl. der sogenannten EU-Konnektivitätsinitiative (ein Kleinsatellitennetzwerk auf europäischer Ebene) sind von großer Bedeutung für die DeSK-Mitglieder. Frau Dr. Christmann betonte, dass sie sich in diesem Zusammenhang für die deutschen Interessen einsetzen und speziell auch die kleineren und mittleren Unternehmen stärken wolle.<br>&#8222;Die Erkenntnisse aus der Raumfahrt sind unverzichtbar für den Klimaschutz, für Mobilität, Digitalisierung und Sicherheit. Auf der kommenden ESA Ministerratskonferenz im November werden wichtige Weichen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt gestellt. Deutschland wird auch zukünftig bei der Finanzierung und programmatischer Ausrichtung eine Führungsrolle einnehmen. Mir ist wichtig, dass wir aus Deutschland heraus bei der europäischen Konnektivitätsinitiative als aktiver Gestalter agieren&#8220;, erklärt sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem zeigte sich die Koordinatorin für Luft- und Raumfahrt an den Aktivitäten des DeSK-Netzwerks im Bereich der Nachwuchskräfteförderung interessiert. „Mit Blick auf den Frauenanteil gibt es noch einiges zu tun“, stellt Dilara Betz dabei fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jens Freymuth vom Institut für Luft- und Raumfahrt der Technischen Universität Berlin und Vertreter der Berliner Nanosatelliten Allianz warf mit dem RACCOON (Robust And seCure post quantum COmmunication fOr critical iNfrastructure)-Projekt einen Blick in die Zukunft: Das geplante Vorhaben soll hochmoderne Technologien aus den Bereichen Raumfahrt, Kommunikation und IT-Sicherheit kombinieren, um volkwirtschaftlich relevante bzw. kritische Infrastruktur zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DeSK-Vorstandsvorsitzender Dr. Hans-Peter Petry blickt optimistisch in die Zukunft: „Sie setzen sich für ein gewisses Maß an deutscher Führerschaft ein, wir unterstützen das Anliegen auch in Zukunft sehr gerne in einem weiterführenden Dialog“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Kreiswirtschaftsförderer Dr. John waren weitere teilnehmende Akteure:<br>AFT Microwave GmbH: <a href="https://www.aft-microwave.com" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.aft-microwave.com</a><br>Hiltron GmbH: <a href="https://hiltron.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://hiltron.de/</a><br>ND SatCom GmbH: <a href="https://www.ndsatcom.com/de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.ndsatcom.com/de/</a><br>telent GmbH: <a href="https://www.telent.de/de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.telent.de/de/</a><br>Tesat-Spacecom GmbH: <a href="https://www.tesat.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.tesat.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK)</strong><br>Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich der Satellitenkommunikation haben sich im Jahr 2008 im Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) zusammengeschlossen.<br>Ziel des DeSK ist es, die inzwischen 45 Mitglieder zur Erweiterung der Geschäftsbeziehungen zusammenzuführen sowie zu einem schlagkräftigen Netzwerk zu bündeln und dabei Synergien zu erzeugen. Außerdem werden gemeinsame Aktivitäten zur Fachkräftegewinnung durchgeführt. Ferner obliegt dem DeSK der Betrieb eines Showrooms zum Thema ‚Satellitenkommunikation‘.<br>Als Teil der Kompetenzzentren Initiative der Region Stuttgart wird das DeSK von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) gefördert.</p>



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		<title>Dr. Anna Christmann besuchte OHB in Bremen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dr-anna-christmann-besuchte-ohb-in-bremen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 17:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[Meteosat Third Generation]]></category>
		<category><![CDATA[MTG]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Wettervorhersage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt Dr. Anna Christmann hat OHB in Bremen besucht. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Bremen, 4. Mai 2022. Dr. Anna Christmann MdB, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, besuchte gestern den OHB-Standort in Bremen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand dabei die Besichtigung der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt Dr. Anna Christmann hat OHB in Bremen besucht. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm77c2fb3f2dohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm77c2fb3f2dohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gruppenfoto zum Abschluss des Besuchs (v.l.n.r.): Hans-Georg Tschupke, Dr. Anna Christmann, Wolfgang Paetsch, Sabine von der Recke, Siegfried Monser und Prof. Rolf Henke. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 4. Mai 2022. Dr. Anna Christmann MdB, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, besuchte gestern den OHB-Standort in Bremen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand dabei die Besichtigung der verschiedenen Integrationshallen, hier informierte sie sich über die aktuell in Bremen laufenden Projekte und erhielt Einblicke in die in den Reinräumen durchgeführten Arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Besuch im Reinraum ist wirklich beeindruckend, hier sieht man, dass die Raumfahrt eine wirklich herausragende Ingenieursleistung ist und was wirklich getan werden muss, damit wir abends die Wettervorhersage in den Nachrichten zu sehen bekommen“, fasst Dr. Anna Christmann ihre in den Integrationshallen gesammelten Eindrücke zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfangen und beim Firmenrundgang begleitet wurde Dr. Anna Christmann von Sabine von der Recke und Dr. Wolfgang Paetsch aus dem Vorstand der OHB System AG, sowie von Dr. Rüdiger Schönfeld, der als Direktor für den Bereich Erdbeobachtung zuständig ist. Aus Bremen ergänzten der Raumfahrtkoordinator Siegfried Monser, der Luftfahrtkoordinator Prof. Rolf Henke, sowie Hans-Georg Tschupke aus dem Hause der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa die Besuchergruppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Wettersatelliten helfen bei der Vorhersage von Extremwetterereignissen</strong><br>Ein Fokusthema des Besuchs war das europäische Wettersatellitenprogramm Meteosat Third Generation (MTG). Im Reinraum konnte die Koordinatorin sich die Satelliten aus nächster Nähe anschauen und sich ihre Funktionsweise am Objekt erklären lassen. Mit verbesserter Auflösung und der Fähigkeit zur Echtzeitverfolgung der dreidimensionalen atmosphärischen Struktur über Europa werden die MTG-Satelliten nicht nur die kontinuierliche Bereitstellung von Daten für die Wettervorhersage aus der geostationären Umlaufbahn für die nächsten zwei Jahrzehnte sicherstellen, sondern die europäischen Wettervorhersagefähigkeiten auf die nächste Stufe heben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Präzise Wettervorhersagen sind unverzichtbar – gerade in Zeiten des Klimawandels“, betont Dr. Wolfgang Paetsch, der im Vorstand der OHB System AG unter anderem den Bereich Erdbeobachtung verantwortet. „Extreme Wetterereignisse treten immer häufiger auf und mit den MTG-Satelliten werden wir diese in Zukunft deutlich früher erkennen und entsprechende Warnungen ausgeben können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„MTG ist ein wichtiges Programm, weil die Kenntnisse über Wetter und Klima einfach immer essentieller werden. Im Bereich der Wettervorhersage gibt es noch immer Datenlücken, die es zu schließen gilt. Nur wenn wir die entsprechenden Daten zur Verfügung haben, können wir uns für die Herausforderungen der Zukunft wappnen und Katastrophen besser vorbeugen“, ergänzt Dr. Anna Christmann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des ersten MTG-Satelliten ist für Ende diesen Jahres geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sabine von der Recke zieht ein sehr positives Fazit: „Wir haben uns sehr über den Besuch der Raumfahrtkoordinatorin bei OHB gefreut und konnten ihr einen guten Einblick ins Unternehmen vermitteln. Mit dem deutschen Umweltsatelliten EnMAP, den wir im letzten Monat gestartet haben, und den MTG-Wettersatelliten, sind wir bei OHB an vorderster Stelle wenn es um Klimaschutz aus dem All geht, und das haben wir heute zeigen können.“</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg531646#msg531646" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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		<title>OHB: Dr. Anna Christmann besucht MT Aerospace AG</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-dr-anna-christmann-besucht-mt-aerospace-ag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 11:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschlands neue Koordinatorin für Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, besucht MT Aerospace AG in Augsburg. Raumfahrt als strategisch bedeutsame Schlüsselindustrie gewürdigt. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Augsburg, 3. März 2022. Die neue Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, hat gestern zu einem Antrittsbesuch das [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Deutschlands neue Koordinatorin für Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, besucht MT Aerospace AG in Augsburg. Raumfahrt als strategisch bedeutsame Schlüsselindustrie gewürdigt. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BBeschornerUScheibDrAChristmannFoyerMTAerospace.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BBeschornerUScheibDrAChristmannFoyerMTAerospace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bernd Beschorner, Ulrich Scheib und Koordinatorin Dr. Christmann mit einem Modell der europäischen Ariane-6 Trägerrakete. (Bild: MT Aerospace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Augsburg, 3. März 2022. Die neue Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, hat gestern zu einem Antrittsbesuch das Raumfahrtunternehmen MT Aerospace AG in Augsburg besucht. MT Aerospace ist ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Raumfahrt ist eine strategisch bedeutsame Schlüsselindustrie und essentiell für ein sicheres und technologisch souveränes Deutschland und Europa. Mit europäischen Raketen können wir wissenschaftliche Leuchtturmprojekte wie das James Webb Space Teleskop ebenso wie Klima- und Navigationssatelliten ins All bringen. Es ist spannend zu sehen, wie in Deutschland die Bausteine entwickelt und gefertigt werden, die diese wichtigen Projekte ermöglichen. Diese Expertise brauchen wir in Europa“, erklärte Dr. Anna Christmann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hans Steininger, Vorstandsvorsitzender von MT Aerospace, hat Dr. Christmann zusammen mit seinen Vorstandskollegen Ulrich Scheib und Bernd Beschorner das Unternehmen vorgestellt. „Wir haben Dr. Christmann neben unserem klassischen Ariane-Geschäft aufgezeigt, wie gut es um unsere Innovationsfähigkeit und die zukunftsfeste Ausrichtung des Unternehmens in einem dynamischen Markt steht“, sagte Steininger.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UScheibDrAChristmannBBeschornerA6HalleMTMTAerospace.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UScheibDrAChristmannBBeschornerA6HalleMTMTAerospace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ulrich Scheib, Dr. Anna Christmann und Bernd Beschorner (v. l.) in der Produktionshalle der MT Aerospace AG für Ariane-6 Komponenten. (Bild: MT Aerospace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Anna Christmann hatte Gelegenheit, sich die große Fertigungshalle, in der Bauteile für die europäische Trägerrakete Ariane 6 gefertigt werden, anzusehen. MT Aerospace ist mit einem Anteil von zehn Prozent größter deutscher Zulieferer zum europäischen Ariane-Programm. Die Bandbreite des Unternehmens wurde ihr auch anhand von additiv gefertigten Bauteilen und CFK-Komponenten erläutert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Neben hochgenauen metallischen Bauteilen für die Luft- und Raumfahrt, die höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen, sind wir auch bei CFK-Bauteilen (etwa Tanks für Satelliten und Flugzeuge) und in der additiven Fertigung ein gefragter Partner. Selbstverständlich fertigen wir auch in diesen Sparten auf höchstem Niveau“, erklärte COO Bernd Beschorner. „Den industriellen 3D-Druck haben wir in unsere zertifizierte Prozesskette integriert, um ihn möglichst schnell für Kunden aus der Luft- und Raumfahrt sowie anderen Industrien etablieren zu können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kompetenz der Ingenieurinnen und Ingenieure sowie die Bauteile des Augsburger Unternehmens sind weltweit gefragt, unter anderem in Nordamerika: „Beim bevorstehenden Erststart des US-amerikanischen Space Launch System (SLS) sind Bauteile aus Augsburg an Bord, ohne die die Trägerrakete gar nicht abheben könnte“, sagte Ulrich Scheib.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die MT Aerospace AG</strong><br>MT Aerospace AG ist führend im Leichtbau aus Metall- und Verbundwerkstoffen und genau dort zuhause, wo jedes Gramm zählt: in der Luft- und Raumfahrt. Die international führende Unternehmensgruppe im Bereich Raumtransport, Satelliten und Flugzeugausrüstung hat Fertigungstechnologien entwickelt, die weltweit einzigartig sind. MT Aerospace ist spezialisiert auf Systeme und Baugruppen für Trägerraketen, Raumfahrzeuge und Satelliten und entwickelt und fertigt bahnbrechende Produkte, darunter große tragende Strukturen sowie Kryo-, Satelliten- und Luftfahrttanks.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg528501#msg528501" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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