<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Artensterben &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/artensterben/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Fri, 22 Oct 2021 00:48:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Artensterben &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Mensch folgenreicher als Asteroiden-Impakt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mensch-folgenreicher-als-asteroiden-impakt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2021 15:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Artensterben]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroiden]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=80541</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine internationale Studie unter Beteiligung des Naturhistorischen Museums in Wien zeigt die dramatische Auswirkung des Menschen auf die Süßwassersysteme der Erde. Eine Pressemitteilung des Naturhistorischen Museums Wien. Quelle: Naturhistorisches Museum Wien. Die derzeitige Krise der Biodiversität gehört zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Zahlreiche Arten sind vom Aussterben bedroht, meist als direkte oder indirekte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mensch-folgenreicher-als-asteroiden-impakt/" data-wpel-link="internal">Mensch folgenreicher als Asteroiden-Impakt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine internationale Studie unter Beteiligung des Naturhistorischen Museums in Wien zeigt die dramatische Auswirkung des Menschen auf die Süßwassersysteme der Erde. Eine Pressemitteilung des Naturhistorischen Museums Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Naturhistorisches Museum Wien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die derzeitige Krise der Biodiversität gehört zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Zahlreiche Arten sind vom Aussterben bedroht, meist als direkte oder indirekte Folge menschlichen Handelns. Lebensraumzerstörung, Klimawandel, Übernutzung und Umweltverschmutzung sind die Hauptursachen für den Niedergang der Artenvielfalt. Um das Tempo des Aussterbens zu untersuchen und die Erholungsphase vorherzusagen, verglich ein internationales Team von Evolutionsbiolog<em>innen, Paläontolog</em>innen, Geolog<em>innen und Modellierer</em>innen unter der Leitung der Justus-Liebig-Universität Gießen die heutige Krise mit dem letzten globalen Massensterben vor 66 Millionen Jahren. Damals vernichtete ein gigantischer Asteroideneinschlag nicht nur die Dinosaurier, sondern auch 76% aller anderen Arten. Das Forscherteam, dem auch Paläontologen des Naturhistorischen Museums in Wien angehören, konzentrierte sich dabei auf das heute besonders bedrohte Leben in Süßwasserseen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VolviSeeNHMWien1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Verlandung des Volvi-Sees in Nordgriechenland. (Bild: NHM Wien)" data-rl_caption="" title="Verlandung des Volvi-Sees in Nordgriechenland. (Bild: NHM Wien)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VolviSeeNHMWien26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Verlandung des Volvi-Sees in Nordgriechenland.<br>(Bild: NHM Wien)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team sammelte einen großen Datensatz von tausenden fossilen und lebenden Schneckenarten Europas aus den letzten 200 Millionen Jahren. Mit diesen Daten konnten die Wissenschaftler*innen nun erstmals zeigen, wie schnell neue Arten entstehen und wie lange die Erholungsphasen nach großen Aussterbeereignissen dauern. Das Aussterben vor 66 Millionen Jahren war wesentlich stärker als bisher vermutet und hätte fast das Ende für das Leben im Süßwasser bedeutet. Wesentlich erschreckender ist aber, dass diese Krise von der vorhergesagten zukünftigen Aussterbewelle noch drastisch übertroffen wird. Die prognostizierte Aussterberate ist um drei Größenordnungen höher als während des Asteroiden-Einschlags. Bereits 2120 ist wahrscheinlich ein Drittel der heute lebenden Süßwasserarten verschwunden. „Das Tempo, mit dem wir heute Arten verlieren, ist beispiellos und wurde in der Vergangenheit noch nicht einmal bei größten Aussterbungskrisen erreicht“, sagt der Hauptautor der Studie, Thomas A. Neubauer von der Justus-Liebig-Universität Gießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Asteroiden-Impakt brauchten die Ökosysteme fast 5 Millionen Jahre, um sich wieder einigermaßen zu erholen. Erst nach unvorstellbaren 12 Millionen Jahren war das Gleichgewicht zwischen Entstehen und Verschwinden von Arten wieder erreicht. „Wir denken in geologisch gesehen lächerlich kurzen Zeitspannen und dabei wird unser Handeln noch für Millionen von Jahren das Leben auf der Erde beeinflussen – selbst wenn es dann schon längst keine Menschen mehr geben wird“, so Mathias Harzhauser, Direktor der Geologisch-Paläontologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Veröffentlichung der Studie:</strong><br>Zeitschrift Communications Earth &amp; Environment<br><a href="https://www.nature.com/articles/s43247-021-00167-x" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Current extinction rate in European freshwater gastropods greatly exceeds that of the late Cretaceous mass extinction</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/asteroidenstaub-im-dinosaurier-killer-krater-gefunden/" data-wpel-link="internal">Asteroidenstaub im Dinosaurier-Killer-Krater gefunden</a> (24. Februar 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/dinosaurier-sterben-impakt-zweifler-geben-nicht-auf/" data-wpel-link="internal">Dinosaurier-Sterben: Impakt-Zweifler geben nicht auf</a> (11. April 2010)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/globale-feuersbrunst-nach-asteroiden-einschlag/" data-wpel-link="internal">Globale Feuersbrunst nach Asteroiden-Einschlag</a> (30. August 2004)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg511470#msg511470" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=827.msg344320#msg344320" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chicxulub-Einschlag Dino-Killer?</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mensch-folgenreicher-als-asteroiden-impakt/" data-wpel-link="internal">Mensch folgenreicher als Asteroiden-Impakt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einschlag eines Asteroiden löste globale Brände aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-86/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2002 21:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Artensterben]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Yucatan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=8035</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Einschlag eines größeren Asteroiden auf der Erde kann globale Brände auslösen. Der so genannte &#8222;Artenschnitt&#8220; vor rund 65 Millionen Jahren, den unter anderem auch die Dinosaurier nicht überlebt haben, ist amerikanischen Forschern zufolge auch auf diese Folgeerscheinung des Einschlags eines Asteroiden auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan zurückzuführen. Autor: Michael Stein, Quelle: NSAS/Univ. Arizona Space [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-86/" data-wpel-link="internal">Einschlag eines Asteroiden löste globale Brände aus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Einschlag eines größeren Asteroiden auf der Erde kann globale Brände auslösen. Der so genannte &#8222;Artenschnitt&#8220; vor rund 65 Millionen Jahren, den unter anderem auch die Dinosaurier nicht überlebt haben, ist amerikanischen Forschern zufolge auch auf diese Folgeerscheinung des Einschlags eines Asteroiden auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan zurückzuführen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Michael Stein, Quelle: NSAS/Univ. Arizona Space Imagery Center.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/n020905_01.jpg" alt=""/><figcaption>Ausdehnung der durch Asteroideneinschlag ausgelösten Brände 12 Stunden nach dem Ereignis.<br>(Grafik: NSAS/Univ. Arizona Space Imagery Center)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits seit einigen Jahren gibt es verschiedene starke Indizien für die Annahme, dass der Einschlag eines großen Asteroiden für das globale Artensterben beim Übergang von der Kreidezeit zum Tertiär verantwortlich ist. Mittlerweile sind sich die Geologen auch sicher, den Einschlagsort gefunden zu haben: Demnach wäre ein im Durchmesser mehr als 10&nbsp;Kilometer messender Gesteinsbrocken mit der ungeheuren Geschwindigkeit von über 25&nbsp;Kilometern pro Sekunde an der Spitze der mexikanischen Halbinsel Yucatan in ein damals dort vorhandenes flaches Meer eingeschlagen. Durch die enorme kinetische Energie des Asteroiden drang er mehrere Kilometer tief in die Erdkruste ein, was zur Verdampfung und dem Aufschmelzen riesiger Mengen an Karbonat- und Sulfat-Gestein führte.<br><br>Die Folgen für die Erde waren verheerend: Zunächst raste eine gigantische Flutwelle um den Planeten und richtete große Verwüstungen in den Küstenregionen rund um den Globus an. Viel schwerwiegender waren aber die mehrere hundert Millionen Tonnen an Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Staub, Gesteinsbrocken und -trümmer sowie Wasserdampf, die durch den Einschlag in die Atmosphäre geschleudert wurden. Alleine dadurch wurde die Sonneneinstrahlung für längere Zeit erheblich reduziert, was gravierende Folgen für das globale Klima und natürlich auch für die Pflanzenwelt des Planeten hatte. In dieser Zeit starben mehr als die Hälfte sämtlicher damals vorhandenen Tier- und Pflanzenarten an Land und im Wasser aus.<br></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/n020905_02.jpg" alt=""/><figcaption>Grafische Darstellung der Magnetfeldanomalien im Inneren des &#8222;Chicxulub&#8220;-Kraterrings.<br>(Grafik: U. Meyer, GFZ Potsdam)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Amerikanische Wissenschaftler haben nun Nachweise in Form von theoretischen Modellen und empirischen Untersuchungsergebnissen für ihre Vermutung geliefert, dass bei einem derartig gigantischen Treffer das Ökosystem der Erde auch durch unmittelbar nach dem Einschlag entstehende globale Brände stark gestört wird. Im Falle des so genannten Chicxulub-Einschlags vor 65&nbsp;Millionen Jahren haben diese Brände weite Teile des Planeten ergriffen und Unmengen an Rauch- und Rußwolken erzeugt, die den Planeten verdunkelten. Dadurch wurde die Vegetation großräumig zerstört, was außer der Vernichtung von Lebensräumen für Tiere wahrscheinlich auch den Zusammenbruch kompletter Nahrungsketten im kontinentalen Maßstab bedeutete.<br><br>Den empirischen Nachweis lieferten Wissenschaftler der <em>University of Chicago</em>, die an den verschiedensten Orten der Erde Russ-Spuren in den steinernen Überresten der Katastrophe fanden. Außerdem stellte ein anderes Wissenschaftlerteam für die Zeit nach dem Einschlag ein stark erhöhtes Aufkommen von Farnsporen in Sedimentschichten fest. Dies deckt sich mit heutigen Beobachtungen, wonach Farne zu den ersten Pionieren bei der Besiedlung niedergebrannter Waldflächen gehören.<br><br>Die globalen Brände wurden vor allem durch enorme Strahlungswärme verursacht. Das beim Einschlag bis über den Rand der Erdatmosphäre hinausgeschleuderte Material regnete teilweise tausende von Kilometer entfernt wieder auf die Erde zurück und erzeugte beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre aufgrund der schieren Menge enorme Wärmemengen, die teilweise in Richtung Boden gestrahlt wurden und dort die Temperatur auf mehrere hundert Grad (!) aufheizten, wodurch die Vegetation großflächig in Brand geriet. Neuen Modellen zufolge begannen die Brände rund um die Einschlagsstelle und an einem ihr gegenüberliegenden Punkt auf der Erdoberfläche, wo das herausgeschleuderte Material konzentriert herab regnete. Mit der Drehung der Erde unter den herabstürzenden Gesteins- und Erdmengen hinweg pflanzten sich die Brände dann westwärts fort, bis sie Stunden und Tage später große Teile Nord- und Südamerikas, Afrikas und Asiens erfasst hatten &#8211; Dantes &#8222;Inferno&#8220; hatte Gestalt angenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-86/" data-wpel-link="internal">Einschlag eines Asteroiden löste globale Brände aus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
