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	<title>Asteroid Impact Mission &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Asteroid Impact Mission &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Asteroid Impact Mission: Konsolidierungsphase begonnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroid-impact-mission-konsolidierungsphase-begonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2016 14:42:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AIDA]]></category>
		<category><![CDATA[AIM]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid Impact Mission]]></category>
		<category><![CDATA[DART]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB beginnt mit Konsolidierungsphase der Asteroid Impact Mission. Eine Pressemitteilung der OHB System AG. Quelle: OHB System AG. Bremen, 8. November 2016 &#8211; Die OHB System AG, Tochtergesellschaft der börsennotierten Technologie- und Raumfahrtgruppe OHB SE (Prime Standard, ISIN: DE0005936124), hat sich im Wettbewerb durchgesetzt und erfolgreich die Definitionsphase der ESA-Mission „Asteroid Impact and Deflection Mission“ [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">OHB beginnt mit Konsolidierungsphase der Asteroid Impact Mission. Eine Pressemitteilung der OHB System AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB System AG.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/AIMbeobachtetDidymoonnachDARTEinschlagOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/AIMbeobachtetDidymoonnachDARTEinschlagOHB26.jpg" alt="" width="260" height="200"/></a><figcaption>AIM beobachtet Didymoon nach dem DART-Einschlag. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 8. November 2016 &#8211; Die OHB System AG, Tochtergesellschaft der börsennotierten Technologie- und Raumfahrtgruppe OHB SE (Prime Standard, ISIN: DE0005936124), hat sich im Wettbewerb durchgesetzt und erfolgreich die Definitionsphase der ESA-Mission „Asteroid Impact and Deflection Mission“ (AIM) erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das ist ein großer Erfolg für uns und eine Ehre für OHB, nun das einzig verbliebene Konsortium in der Definitionsphase von AIM zu führen. Damit ist OHB Teil des weltweit ersten Projekts mit dem Ziel herauszufinden, wie die Erde vor einem Asteroideneinschlag geschützt werden könnte. Eine wichtigere Mission kann es wohl kaum geben&#8220;, sagt OHB Vorstandsvorsitzender Marco Fuchs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Mission ist es, einen entfernten Zwillings-Asteroiden namens Didymos zu erforschen und zu erfassen. Dann soll beobachtet werden, was bei einem Zusammenstoß mit dem von der NASA ausgesandten Raumfahrzeug geschieht. Die gesammelten Daten sollen anschließend helfen, Verteidigungsstrategien für den Fall zu entwickeln, dass ein Asteroid auf der Erde kollidieren würde. Darüber hinaus bietet die Mission eine hervorragende Möglichkeit neue Plattformtechnologien für zukünftige Weltraummissionen zu validieren. Dazu führt OHB das europäische Konsortium mit QinetiQ Space (Belgien), GMV (Spanien), Antwerpen Space (Belgien), Astronika (Polen), GMV-PL (Polen), Spin.Works (Portugal), GMV-PT Portugal) und GMV-RO (Rumänien), das gerade mit der detaillierten Definition der Mission begonnen hat – noch bevor die endgültige Entscheidung der ESA über die tatsächliche Umsetzung der Mission getroffen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte Herausforderung ist derzeit der knappe Zeitplan. Die Mission muss bereits im Oktober 2020 gestartet werden, um das Zeitfenster zu treffen, an dem der Asteroid und sein Mond der Erde am nächsten sind. „Deshalb sind Leitung und Navigation ganz entscheidende Teile des Missionskonzepts“, sagt OHB-Projektleiter Marc Scheper. „Zunächst einmal muss das Raumfahrzeug über eine Distanz von 480 Millionen Kilometern seinen Weg zum Zielasteroiden finden. Die nächste Aufgabe besteht darin, über visuelle Erkennung um Didymos herum zu manövrieren, ohne dabei allzu viel Treibstoff zu verbrauchen“, so Scheper weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AIM-Mission wird alle technischen Daten liefern, die für die Validierung von Wirkungsmodellen erforderlich sind. &#8222;Die breite Palette von Aktivitäten, die derzeit durchgeführt wird unterstreichen, dass AIM immer mehr zu einem echten europäischen Projekt wird&#8220;, sagt Ian Carnelli, Programmmanager der ESA. &#8222;Wir haben gerade unsere detaillierte Definitionsphase mit der Industrie begonnen. Die Entscheidung über die vollständige Umsetzung der Mission wird dann auf dem Ministerrat der ESA im Dezember getroffen. Das ist ein wirklich wichtiger Schritt, um unser Tempo hoch zu halten und neue Ansätze zu testen, die eine schnellere Realisierung durch die Integration von ESA-, Industrie- und Nutzlastteams ermöglichen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gemeinsame AIDA-Programm wird auch für die Raumfahrtagenturen ESA und NASA von strategischem Nutzen sein. &#8222;Nachdem NASA und ESA ihre innovative Zusammenarbeit im gemeinsamen AIDA-Programm fortsetzen, ist es sehr inspirierend die Fortschritte bei der Entwicklung des AIM-Designs zu sehen&#8220;, erklärte Lindley Johnson, Programmdirektor des Planetary Defense Coordination Office der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich werden AIM und DART unabhängig voneinander wertvolle Ergebnisse erzielen. Und durch das gemeinsame AIDA-Programm werden sich im Rahmen der internationalen Asteroidenabwehr zahlreiche Synergieeffekte realisieren lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund zu AIM, DART und AIDA</h2>



<p class="wp-block-paragraph">AIM muss vor Ende 2022 in Position sein. Für diesen Zeitpunkt ist der Double Asteroid Redirection Test (DART) der NASA geplant. Der Zusammenstoß mit dem Asteroidenmond wird dabei in Vor- und Nachphase detailliert aufgezeichnet. Anhand dieser Beobachtungen wird man bestimmen können, inwieweit der Aufprall von DART die Bewegung des Mondes verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionen AIM und DART sind zwei Komponenten einer internationalen Mission von ESA und NASA zur Demonstration einer Asteroidenablenkung namens Asteroid Impact and Deflection Assessment (AIDA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">AIDA ist ein spannendes und kostengünstiges Konzept zur Demonstration unterschiedlicher Techniken, durch die sich wertvolle Erkenntnisse in der Erforschung von Asteroiden und zum Schutz der Erde gewinnen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Deep Impact II alias Don Quijote</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deep-impact-ii-alias-don-quijote/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2005 09:55:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid Impact Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Kollision]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Menschheit geht in die Offensive gegen die Bedrohung aus dem All. Nicht etwa gegen außerirdische Alien, sondern gegen die Bedrohung von Asteroiden. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: ESA. Kaum ist Deep Impact mit seinem überragenden Erfolg beendet, plant die ESA eine Wiederholungsmission von Deep Impact. Diesmal soll aber mehr auf das Ziel, den [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Menschheit geht in die Offensive gegen die Bedrohung aus dem All. Nicht etwa gegen außerirdische Alien, sondern gegen die Bedrohung von Asteroiden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum ist Deep Impact mit seinem überragenden Erfolg beendet, plant die ESA eine Wiederholungsmission von Deep Impact. Diesmal soll aber mehr auf das Ziel, den Orbit des Asteroiden zu verändern, wert gelegt werden, denn bei Deep Impact war es ja nur ein eher nebensächliches &#8222;Nice-to-have&#8220;. Die Raumsonde wird ähnlich aufgebaut sein und aus zwei Teilen bestehen. Der Raumsonde selbst und dem Einschlagsgeschoss (bei Deep Impact <i>Impactor</i> genannt). Die Mission wird <i>Don Quijote</i> heißen, wobei sowohl Raumsonde und Einschlagsgeschoss einen eigenen Namen erhalten: <i>Sancho</i>, der Orbiter und <i>Hidalgo</i> der <i>Impactor</i>. Das Duo soll zu einem Zielasteroiden aufbrechen und <i>Hidalgo</i> soll auf den Asteroiden einschlagen. Das die Mission nicht in naher Zukunft geplant ist zeigt der Zeitplan über Entscheidungen, denn über das endgültige Missionsziel soll erst 2007 entschieden werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01102005115557_small_1.jpg" alt="None" width="318" height="397"/><figcaption>
So soll die Raumsonde namens Sanchos mit dem Geschoss namens Hidalgo aussehen (Grafik: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher wurden zwei Asteroiden ausgewählt die zu engeren Auswahl zählen. Don Quijote wurde von einem ESA Team, dem <i>Advanced Concepts Team (ACT)</i>, entwickelt. In der ersten Jahreshälfte 2005 wurde dieses Team aus führenden Asteroidenexperten gebildet. Dieses Team hat zur Aufgabe, die Mission möglichst kostengünstig zu designen und potenzielle und interessante Ziele für die Mission zu finden. Diese Ziele MÜSSEN bestimmte Bedingungen erfüllen. Die wichtigste davon ist, das Ziel muss nahe der Erde sein, damit man nicht jahrelang auf Ergebnisse warten muss, wie es zurzeit bei <i>Rosetta</i> ist. Das Team hat jetzt mit Hilfe mehrere anderer Teams ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet und entsprechende Pläne vorgelegt. Diese enthalten Startmöglichkeiten, das gesamte Raumsonden Design, Antriebsmöglichkeiten und natürlich die wichtigen Experimente (sprich Geräte) an Bord der Raumsonde. In diesen Plänen ist von zwei Teilen die Rede: dem Einschlagsgeschoss (Hidalgo) und der Raumsonde (Sancho) selbst. Hidalgo soll auf dem Asteroiden einschlagen und Sancho soll in sicherer Entfernung Daten sammeln und Änderungen im Orbit des Asteroiden messen. Dabei soll die Mission aber länger dauern als die von Deep Impact. Für den Start werden jetzt entsprechende Alternativen entwickelt und gesucht, damit man im Notfall schnell und kostengünstig eine rettende Raumsonde zur Verfügung hat. Dies dürfte die erste von wenigen Naturkatastrophe sein die wir durch unsere Technologie verhindern könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die unerkannte und oft unterschätzte Gefahr</strong>
<br>
Während die Welt auf die Tsunami Katastrophe im letzten Jahr schaut, sehen eine wenige Forscher einer weiteren, weit gefährlicheren Bedrohung ins Auge. Ein Asteroideneinschlag könnte für die Menschheit weit schlimmere Auswirkungen haben als beispielsweise ein Tsunami. Am 19. Dezember 2004, also mitten in der Tsunami-Diskussion wurde ein Asteroid, mit 400 Meter Durchmesser, wieder entdeckt und sein Kurs berechnet. Das Ergebnis war sehr überraschend. Denn, an einem Freitag dem 13. im Jahr 2029 wird sich der Asteroid sehr gefährlich der Erde nähern, mit Pech auch mit der Erde kollidieren. Die Gefahr ist überdimensional hoch. In Italien arbeitete man schon an einer Skala für die Wahrscheinlichkeit eines Asteroideneinschlags, ähnlich wie die Richter-Skala bei Erdbeben. Der Asteroid der im Dezember 2004 entdeckt wurde ist laut der Skala trotzdem noch im unteren Drittel, das heißt die Kollisionswahrscheinlichkeit ist sehr gering, kann aber weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Potenzielle Asteroiden, die sich eventuell früher oder später auf Kollisionskurs mit der Erde befinden, sind heute noch nicht erkennbar. Deswegen ist es wichtig, dass man in Raumsonden investiert, die versuchen den Orbit und somit den Kurs eines Asteroiden zu ändern. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anmerkung zur Mission</strong>:
<br>
Die Mission ist zwar äußerlich und auch inhaltlich der Deep Impact Mission sehr ähnlich. Jedoch gibt es auch sehr gravierende Unterschiede. Denn diese Mission besteht tatsächlich aus zwei Raumsonden, das bedeutet das Geschoss wird diesmal nicht von der Raumsonde mitgezogen. Die Raumsonde selbst (Sanchos) startet viel früher. Vorteil dieses ganzen Systems ist: man kann ein viel schwereres und viel effizienteres Geschoss auf die Reise schicken, das auch wirklich groß genug ist, um den Orbit des Asteroiden zu ändern. 
<br>
 Aber wer weiß, vielleicht kann uns früher oder später so eine Raumsonde das Leben retten&#8230;&#8230;</p>
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		<title>Deep Impact sichtet ihr Ziel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deep-impact-sichtet-ihr-ziel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2005 23:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid Impact Mission]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumsonde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>69 Tage bevor sie dem Kometen &#8222;Tempel 1&#8220; auf den Leib rückt, fotografierte Deep Impact erstmals ihr Ziel, aus einer Entfernung von 64 Millionen Kilometern. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA. Dieses Bild, das erste von vielen Kometenporträts, die die Sonde in den nächsten 10 Wochen aufnehmen soll, wird ihren Navigatoren helfen, die endgültige [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">69 Tage bevor sie dem Kometen &#8222;Tempel 1&#8220; auf den Leib rückt, fotografierte <i>Deep Impact</i> erstmals ihr Ziel, aus einer Entfernung von 64 Millionen Kilometern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29042005010014_small_1.jpg" alt="None" width="411" height="277"/><figcaption>
<i>Deep Impacts</i>
 erstes Bild von ihrem Zielkometen &#8222;Tempel&nbsp;1&#8220;.
<br>
(Bild: NASA/JPL/UMD)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild, das erste von vielen Kometenporträts, die die Sonde in den nächsten 10 Wochen aufnehmen soll, wird ihren Navigatoren helfen, die endgültige Flugbahn zum spektakulärsten Rendezvous zu planen, zu dem je eine irdische Raumsonde geflogen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Es ist schon großartig, mit unserem Raumschiff einen ersten flüchtigen Blick auf den Kometen zu erhaschen&#8220;, sagte der leitende Wissenschaftler der Mission, Dr. Michael A&#8217;Hearn. &#8222;Mit den täglichen Observationen ab Mai wird &#8218;Tempel 1&#8216; in dem Maße beeindruckender werden, wie wir die Lücke zwischen Raumschiff und Komet schließen. Was jetzt noch nur ein paar Pixel groß ist, wird sich bis zum 4. Juli zu den besten, detailliertesten Kometenbildern entwickeln, die je aufgenommen wurde.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ball aus schmutzigem Eis und Felsen wurde am 25. April von <i>Deep Impacts</i> mittelauflöseder Kamera gleich beim ersten Versuch entdeckt. Auf dem Bild sieht die Kamera überdies Sterne bis hinunter zu Magnitude 11, das ist 100mal schwächer, als ein Mensch nachts am klaren Himmel noch wahrnehmen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das ist das erste von buchstäblich Tausenden von Bildern, die wir von &#8218;Tempel 1&#8216; noch aufnehmen werden&#8220;, sagte der stellvertretende Programmmanager, Keyur Patel vom JPL. &#8222;Unser Ziel ist es, ein ein Meter langes Geschoss in ein 6,5 Kilometer großes Ziel zu bringen, dass sich mit 10,2 Kilometern pro Sekunde bewegt, während beide 133,6 Millionen Kilometer weit von der Erde weg sind. Es ist daher wichtig, den Kometen so früh und so weit weg wie möglich zu finden und seine Flugbahn so genau wie möglich zu bestimmen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rest der Raumsonde besteht im Wesentlichen aus einer Instrumentenplattform mit drei Kameras und Infrarot-Spektrometern, die den Crash und vor allem die sich bildende, riesige Explosionswolke in allen Details aufzeichnen sollen. Eine vierte Kamera ist in das Geschoss, genannt &#8222;Impaktor&#8220;, selbst eingebaut.  </p>
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