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	<title>Astrobiologie &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Astrobiologie &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Johanna Piepjohn verbindet Iserlohn mit der ISS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 20:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Studentin der Fachhochschule Südwestfalen bereitet Weltraumexperiment vor / Durchführung voraussichtlich nächstes Jahr. Eine Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen. Quelle: Fachhochschule Südwestfalen 19. April 2024. 19. April 2024 &#8211; Iserlohn. Im Auto. Auf dem Weg zum Flughafen: „Du hast doch an die Flugtickets gedacht, oder?“ Umkehren wäre jetzt schwierig. Aber möglich. Im Spaceshuttle. Auf dem Weg zur [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Studentin der Fachhochschule Südwestfalen bereitet Weltraumexperiment vor / Durchführung voraussichtlich nächstes Jahr. Eine Pressemitteilung der Fachhochschule Südwestfalen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Fachhochschule Südwestfalen 19. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltraumversuchISSFHSuedwestfalen2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Iserlohner Studentin Johanna Piepjohn hat einen Weltraumversuch vorbereitet, der im kommenden Jahr auf der ISS durchgeführt wird. Betreut wurde ihre Arbeit von Prof. Dr. Kilian Hennes. (Bild: FH Südwestfalen)" data-rl_caption="" title="Die Iserlohner Studentin Johanna Piepjohn hat einen Weltraumversuch vorbereitet, der im kommenden Jahr auf der ISS durchgeführt wird. Betreut wurde ihre Arbeit von Prof. Dr. Kilian Hennes. (Bild: FH Südwestfalen)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="258" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltraumversuchISSFHSuedwestfalen26.jpg" alt="Die Iserlohner Studentin Johanna Piepjohn hat einen Weltraumversuch vorbereitet, der im kommenden Jahr auf der ISS durchgeführt wird. Betreut wurde ihre Arbeit von Prof. Dr. Kilian Hennes. (Bild: FH Südwestfalen)" class="wp-image-138581"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Iserlohner Studentin Johanna Piepjohn hat einen Weltraumversuch vorbereitet, der im kommenden Jahr auf der ISS durchgeführt wird. Betreut wurde ihre Arbeit von Prof. Dr. Kilian Hennes. (Bild: FH Südwestfalen)</figcaption></figure>



<p>19. April 2024 &#8211; Iserlohn. Im Auto. Auf dem Weg zum Flughafen: „Du hast doch an die Flugtickets gedacht, oder?“ Umkehren wäre jetzt schwierig. Aber möglich. Im Spaceshuttle. Auf dem Weg zur Internationalen Weltraumstation. Oder zum Mars: „Du hast doch alles für unseren Bakterien-Versuch dabei, oder? Umkehren ist jetzt unmöglich. Kaum etwas muss so akribisch vorbereitet werden, wie eine Mission ins All. Alle, aber auch wirklich alle Eventualitäten müssen mitgedacht werden. Was die Fachhochschule Südwestfalen damit zu tun hat? Das erzählen Johanna Piepjohn und Prof. Dr. Kilian Hennes.</p>



<p>Johanna Piepjohn hat kürzlich den Masterstudiengang Life Science Engineering an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn abgeschlossen. Das ist ein Verbundstudiengang. Wer einen solchen Studiengang studiert, ist in aller Regel parallel berufstätig. Johanna Piepjohn arbeitet in der Arbeitsgruppe Astrobiologie am Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin. Das wiederum ist angesiedelt am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln. Für ihre Masterarbeit hat Johanna Piepjohn ein Weltraumexperiment geplant. Es geht darum, zu untersuchen, welchen Einfluss die Schwerelosigkeit auf die Konjugation von Bakterien hat. Stichwort Antibiotikaresistenz. Das Experiment wird voraussichtlich im kommenden Jahr durchgeführt. Von Astronauten. Auf der Internationalen Raumstation ISS. Betreut und unterstützt wurde die Masterarbeit von Prof. Dr. Kilian Hennes vom Fachbereich Informatik und Naturwissenschaften der Fachhochschule und Dr. Petra Rettberg, Leiterin der Astrobiologie am DLR.</p>



<p>Bakterien stehen auf Austausch. Unwissenschaftlich ausgedrückt: Treffen sich zwei, dauert es nicht lange und sie übertragen für sie vorteilhafte Eigenschaften aufeinander. Johanna Piepjohn erklärt es wissenschaftlicher: „Man nennt das Konjugation. Bakterien übergeben über ihre Plasmide bestimmte genetisch kodierte Eigenschaften. Im Fall unseres Experiments geht es um Antibiotikaresistenz und die Frage, wie sich diese in der Schwerelosigkeit des Weltraums überträgt.“ Auf der Erde geschieht die Weitergabe der Resistenz ziemlich schnell. Dauert es im All länger? Oder geht es vielleicht sogar noch schneller? „Genau das wollen wir klären“, antwortet Johanna Piepjohn.</p>



<p>Eine Weltraummission ist ein technisches und logistisches Meisterwerk. Alles muss funktionieren. Millionen technische Abläufe müssen zeitlich passend ineinandergreifen, damit die Rakete abhebt und das Shuttle letztlich da ankommt, wo es ankommen soll. Sollbruchstellen gibt es viele. Aber eine Schwachstelle übersieht der Außenstehende dabei oft. „Den Menschen“, erklärt Prof. Dr. Kilian Hennes, „der Mensch ist die Schwachstelle der Raumfahrt. Ist er krank, funktioniert nichts mehr richtig, ist die Mission zum Scheitern verurteilt. Das ist genau so ein Risiko für die Mission, wie als würde die Rakete explodieren.“ Astronautengesundheit sichert also den Erfolg einer Allexpedition. Das gilt besonders für Flüge zur ISS. „Dort bleiben die Astronauten länger und auf engem Raum zusammen. Es macht also einen Unterschied, ob beispielsweise Antibiotikaresistenzen schneller übertragen werden können als auf der Erde“, erläutert Kilian Hennes.</p>



<p>Astronauten gibt es allerdings nicht viele. Rein rational betrachtet: Wiegt die Erhaltung ihrer Gesundheit diese Forschungsinvestitionen auf? „Auf jeden Fall“, antwortet Johanna Piepjohn energisch, „es geht ja nicht nur um die Astronauten selbst. Wir forschen für die gesamte Menschheit. Irgendwann werden vielleicht mehr Menschen im All unterwegs sein. Vielleicht auf Mars-Mission. Dann aber ist es zu spät für Grundlagenforschung. Wir brauchen die Ergebnisse vorher.“</p>



<p>Besonders wichtig für das Gelingen des Experiments ist eine akribische und vor allem weitsichtige Planung. Astronautenarbeitszeit ist teuer. Mögliche Probleme müssen im Voraus erkannt werden. Alles muss an Bord sein. Umkehren ist nicht. Wie also bereitet man einen solchen Allversuch vor? Schließlich ist es wahrscheinlich nicht damit getan, Bakterien zusammenzubringen und einfach nur zu beobachten, was passiert. „Im Grunde entspräche das dem optimalen Verlauf“, erklärt Johanna Piepjohn. „Meine Aufgabe war es, den Versuch so optimal vorzubereiten, dass im All praktisch nichts mehr schiefgehen kann. Die Astronauten bekommen eigentlich nur eine Box, die sie dann in das Gerät stellen und auf Start drücken. Die Box wird auf der Erde gepackt und ermöglicht eine automatische Versuchsdurchführung.“</p>



<p>Das Experiment wird dann live nach Köln ins Zentrum für Luft- und Raumfahrt übertragen. Die Versuchsparameter werden in Echtzeit abrufbar sein. Die Wissenschaftler werden das Experiment beobachten und mit den Astronauten in Kontakt stehen. Schneller oder langsamer, das ist dann die Frage? Schaffen die Bakterien die Weitergabe der Resistenzen schneller als auf der Erde? Johanna Piepjohn hat eine Vermutung: „Ich wäre sehr überrascht, wenn gar keine Konjugation stattfindet, vermute, dass sie schneller läuft als auf der Erde“. Aber sicher ist sie nicht. „Schließlich ist das neu.“ Wichtiger als das Ergebnis ist Johanna Piepjohn aber wahrscheinlich, dass das Experiment gelingt. Dann hätte sie ihre Mission erfüllt.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20191.msg561008#msg561008" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrtbezogene Ausbildung / studentischer Satellitenbau</a></li>
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		<item>
		<title>2. Rostocker Sternenabend &#8211; Vorträge zu Raumfahrt und Weltraumforschung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rostocker-sternenabend-vortraege-zu-raumfahrt-und-weltraumforschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 20:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spekulationen über mögliche außerirdische Ökosysteme &#8211; locker und lebendig vorgetragen, das erwartet Interessenten am Donnerstag, 19. Oktober 2023, zwischen 18:00 und 20:15 Uhr beim 2. &#8222;Rostocker Sternenabend&#8220; in der Volkshochschule. Eine Pressemitteilung aus dem Rathaus Rostock. Quelle: Rathaus Rostock 4. Oktober 2023. 4. Oktober 2023 &#8211; Ulrich Köhler vom DLR Institut für Planetenforschung Berlin berichtet [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Spekulationen über mögliche außerirdische Ökosysteme &#8211; locker und lebendig vorgetragen, das erwartet Interessenten am Donnerstag, 19. Oktober 2023, zwischen 18:00 und 20:15 Uhr beim 2. &#8222;Rostocker Sternenabend&#8220; in der Volkshochschule. Eine Pressemitteilung aus dem Rathaus Rostock.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Rathaus Rostock 4. Oktober 2023.</p>



<p>4. Oktober 2023 &#8211; Ulrich Köhler vom DLR Institut für Planetenforschung Berlin berichtet über die Mission der Planetensonde &#8222;JUICE&#8220;, deren Ziel es ist, herauszufinden, ob es mächtige Ozeane unter den Eiskrusten der drei Eismonde des Planeten Jupiter gibt. Der Planetengeologe hat bereits die NASA-Mission GALILEO zum Jupiter 1995 bis 2003 begleitet und verfügt über profunde Kenntnisse der damaligen Messungen und Beobachtungen, die die jetzige Aufgabenstellung der Planetensonde JUICE maßgeblich beeinflusst haben.</p>



<p>Dr. Alessandro Airo, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung Berlin, wird im Rahmen seines Vortrags erläutern, wie man sich Leben auf Eismonden vorstellen kann, welche Grundbedingungen gegeben sein müssen, damit Leben existieren kann und was dies für außerirdische Ökosysteme bedeutet. Dr. Airo ist Geomikrobiologe, sein Forschungsgebiet die Astrobiologie: Die Suche nach dem Leben im Weltall.</p>



<p>Die Veranstaltung wird moderiert von Kapitän Peter Jungnickel und die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung im Internet unter der Adresse <a href="https://web.archive.org/web/20250328100434/https://www.vhs-hro.de/kurse-und-veranstaltungen/politik-gesellschaft-umwelt/kurs/RaumfahrtWeltraumforschung/23H11A0002" type="link" id="https://www.vhs-hro.de/kurse-und-veranstaltungen/politik-gesellschaft-umwelt/kurs/RaumfahrtWeltraumforschung/23H11A0002" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.vhs-hro.de</a>, unter Tel. 0381 381-4300 oder persönlich während der Sprechzeiten wird gebeten.</p>



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</ul>
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		<item>
		<title>Hochschule Kaiserslautern: Leben außerhalb der Erde?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hochschule-kaiserslautern-leben-ausserhalb-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 18:58:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobiologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Hochschule Kaiserslautern]]></category>
		<category><![CDATA[Kalziumkarbonat]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Pirmasens]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Forscher der Hochschule Kaiserslautern untersuchen Ursprung und Evolution des Lebens auf der Erde. Sie wollen herauszufinden, ob und wie Leben außerhalb der Erde existieren könnte. Diese interdisziplinäre Forschungsrichtung wird als „Astrobiologie“ bezeichnet. Eine Pressemitteilung der Hochschule Kaiserslautern. Quelle: Hochschule Kaiserslautern 6. März 2023. 6. März 2023 &#8211; Mit zwei internationalen Veröffentlichungen im Fachjournal „Frontiers in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Forscher der Hochschule Kaiserslautern untersuchen Ursprung und Evolution des Lebens auf der Erde. Sie wollen herauszufinden, ob und wie Leben außerhalb der Erde existieren könnte. Diese interdisziplinäre Forschungsrichtung wird als „Astrobiologie“ bezeichnet. Eine Pressemitteilung der Hochschule Kaiserslautern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Hochschule Kaiserslautern 6. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EscalonHoehleCyanobakterienPatrickJung.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Höhlensystem in Kantabrien, Spanien: die Forscher unterwegs in der Escalon-Höhle beim Untersuchen der Biofilme aus Cyanobakterien, die an den Höhlenwänden wachsen. (Bild: Patrick Jung)" data-rl_caption="" title="Höhlensystem in Kantabrien, Spanien: die Forscher unterwegs in der Escalon-Höhle beim Untersuchen der Biofilme aus Cyanobakterien, die an den Höhlenwänden wachsen. (Bild: Patrick Jung)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EscalonHoehleCyanobakterienPatrickJung26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Höhlensystem in Kantabrien, Spanien: die Forscher unterwegs in der Escalon-Höhle beim Untersuchen der Biofilme aus Cyanobakterien, die an den Höhlenwänden wachsen. (Bild: Patrick Jung)</figcaption></figure>



<p>6. März 2023 &#8211; Mit zwei internationalen Veröffentlichungen im Fachjournal „Frontiers in Astronomy and Space Sciences“ hat die Hochschule Kaiserslautern aktuell auf sich aufmerksam gemacht. Darin beschreiben Dr. rer. nat. Michael Lakatos und Dr. rer. nat. Patrick Jung vom Standort Pirmasens die mögliche Adaptierung von Leben an sehr unwirtlichen Orten. Und zwar sowohl auf der Erde als auch im Weltall. Sie untersuchen, wie diese extremophilen Organismen genutzt werden können.</p>



<p>Die Arbeitsgruppe „Integrative Biotechnologie“ um Lakatos und Jung arbeitet an Mikroorganismen, die in extremen Lebensräumen überleben. Diese Mikroorganismen weisen häufig außergewöhnliche Eigenschaften auf, die in der Biotechnologie oder Pharmazie als Wert- und Wirkstoffe gefragt sind. Auf der Suche nach neuen Organismen reisen die Forscher aus Pirmasens an unwirtliche Lebensräume wie Wüsten oder Höhlen. Dort isolieren sie Mikroorganismen, die sich beispielsweise an Trockenheit oder wenig Licht angepasst haben. Die isolierten Organismen werden charakterisiert und auf ihr biotechnologisches Potential hin erforscht.</p>



<p>Vor allem haben die beiden Wissenschaftler dabei Flechten, Algen und Cyanobakterien im Blick. Cyanobakterien – früher Blaualgen genannt – sind Bakterien, welche die oxygene Fotosynthese vor 3,5 Milliarden Jahren entwickelt haben. Sie produzieren aus Licht, Wasser und CO<sub>2</sub> den lebensnotwendigen Zucker und Sauerstoff. Mit dieser Fotosynthese haben Cyanobakterien nicht nur die Sauerstoffatmosphäre der Erde geformt, sondern auch die Grundlage allen pflanzlichen Lebens gelegt. „Unsere Forschung beschäftigt sich mit austrocknungstoleranten Organismen aus Extremstandorten. Zuletzt wurde ich auf internationalen Fachtagungen immer wieder darauf angesprochen, ob denn unsere Erkenntnisse nicht auch relevant für die Astrobiologie sein könnten“, sagt Jung. Von dieser Fragestellung beseelt, beleuchtet nun das Team der Hochschule Kaiserslautern zusammen mit verschiedenen internationalen Forschern aus den renommierten Institutionen Astroland Agency (Spanien), Freie Universität Berlin, Corporación Nacional Forestal (Chile), Universität Graz (Österreich), Philipps-Universität Marburg, Ludwig-Maximilian-Universität München, Universität Neuchâtel (Schweiz), Universität Santiago (Chile), Universität Tübingen, Universität Verona (Italien) in gleich zwei Fachpublikationen mögliche Anwendungen dieser extremophilen Organismen auf anderen Planeten.</p>



<p>Einer der Artikel behandelt die Nutzung einer von Jung erst kürzlich entdeckten Lebensgemeinschaft aus winzigen Flechten, Grünalgen, Cyanobakterien und Pilzen. Diese bedeckt quadratkilometerweise den steinigen Boden der küstennahen Atacama-Wüste. Die sogenannte „Grit Crust“-Lebensgemeinschaft eignet sich als neues und spannendes Modell zur Erforschung früher Lebensformen. Unter Umständen könnte man diese auf anderen Planeten ansiedeln und ihr partnerschaftliches Zusammenwirken nutzen. Denn sie existiert in einer Landschaft, der man immer wieder Bedingungen attestiert, die auch auf dem Mars herrschen.</p>



<p>Der zweite Artikel fokussiert hingegen nicht auf wüstentypische Trockenheit und starke UV-Strahlung, sondern auf sehr wenig Sonnenschein. Besonders in Höhlen erschwert mangelndes Licht das Überleben von Bakterien und Co. Andererseits taugen die zahlreichen Höhlensysteme auf dem Mars und anderen planetaren Gesteinskörpern als Schutz für Menschen. Sie überleben nur in vor Strahlung und starken Temperaturschwankungen geschützten Bereichen.</p>



<p>Für die Kolonisierung anderer Planeten können außerdem nur einfachste Ressourcen, die optimalerweise regenerativ sind, genutzt werden – und auch sie nur in geringstmöglichen Mengen. Eine denkbare Lösung: In den Grotten liefern Schwachlicht-adaptierte Mikroorganismen durch biotechnologische Verfahren kontinuierlich verschiedenste, ressourcenschonende Produkte wie z. B. Lebensmittel oder sogar Bausubstanzen. Genau solche Cyanobakterien haben die Forscher der Hochschule Kaiserslautern nun zusammen mit Kollegen aus Deutschland, Italien und Spanien gefunden. In ihrem neuen Artikel beschreiben die Forschenden die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten dieser spezielleren Cyanobakterien im Kontext der Astrobiologie.</p>



<p>Einige der gefundenen Arten bilden z. B. Hüllen aus Kalziumkarbonat. Damit lässt sich Beton herstellen. Eben diese Höhlenbakterien produzieren auch Bioplastik-Komponenten. „Wir hoffen, dass wir mit der Einführung dieser neuen Modelle, also der Grit Crust der Atacama Wüste und den Höhlencyanobakterien, neue Impulse für die Astrobiologie geben können. Gerade jetzt, wo das einzigartige James Webb Teleskop und die neuen Rover auf dem Mars unsere Wissen über das Universums ständig erweitern,“ so Jung.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1181.msg545499#msg545499" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Leben im Universum</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Was Schleim mit uns und der Erde macht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-was-schleim-mit-uns-und-der-erde-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 05:29:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Schleim]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=117155</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der Leinwand sind viele Aliens schleimig. Da draußen etwa auch? Die Frage ist berechtigt, schließlich hängt das Leben, ob Mikrobe, Mensch, Pflanze oder Tier von Schleim ab, einem höchst komplexen Biomaterial. Schleim hat es nicht leicht. Er ist vielleicht das einzige Biomaterial mit gleich zwei Imageproblemen. Er macht äußerlich nicht viel her, gilt also [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Auf der Leinwand sind viele Aliens schleimig. Da draußen etwa auch? Die Frage ist berechtigt, schließlich hängt das Leben, ob Mikrobe, Mensch, Pflanze oder Tier von Schleim ab, einem höchst komplexen Biomaterial.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ein grüner Schleimpilz wächst mit fingerartigen Auswüchsen entlang einer Holzoberfläche" data-rl_caption="" title="Ein grüner Schleimpilz wächst mit fingerartigen Auswüchsen entlang einer Holzoberfläche" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn-1024x788.jpg" alt="Ein grüner Schleimpilz wächst mit fingerartigen Auswüchsen entlang einer Holzoberfläche" class="wp-image-117159" width="286" height="219" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn-1024x788.jpg 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn-300x231.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn-768x591.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn-600x462.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn.jpg 1200w" sizes="(max-width: 286px) 100vw, 286px" /></a><figcaption>Ein Schleimpilz (Bild: CC-BY-SA 3.0 Rich Hoyer)</figcaption></figure>



<p>Schleim hat es nicht leicht. Er ist vielleicht das einzige Biomaterial mit gleich zwei Imageproblemen. Er macht äußerlich nicht viel her, gilt also als banal oder Abfall. Und er ist ein außerordentlich potenter Ekel-Auslöser. Das hat seine Berechtigung, denn diese Emotion soll uns mit starken Abwehrreaktionen von Pathogenen und Parasiten fernhalten. Und Schleim ist tatsächlich oft kontaminiert. Er fängt Erreger ein und Mikroben produzieren selbst eigene Schleime. Das sind gute Gründe, um einen großen Bogen um Schleim zu machen. Aus der Distanz wird aber leicht übersehen, wie wichtig, komplex und unverzichtbar dieses Biomaterial ist.</p>



<p>Schleim hat das Leben auf der Erde wohl von Beginn an begleitet und liefert mehrere essenzielle Funktionen, etwa als Gleitmittel, als Klebstoff und als selektive Barriere, die etwa im Darm Nährstoffe passieren lässt und gleichzeitig Erreger abfängt. Dabei ähneln sich biologische Schleime und gehören zur großen Gruppe der Hydrogele. Sie bestehen fast nur aus Wasser, das aber so gebunden ist, dass es nur langsam fließen kann, Das ergibt die charakteristische Schleimigkeit, wobei der Organismus die Konsistenz und Eigenschaften von Schleimen verändern und so an den jeweiligen Bedarf anpassen kann.</p>



<p>In dieser Folge des AstroGeo Podcast erzählt Susanne Wedlich, wie sie ihren Ekel überwand und den Schleim lieben lernte. Vor allem aber geht es um die Rolle des Schleims auf der Erde und wie das Leben sie dank des besonderen Materials gestaltete. Susanne Wedlich ist Autorin des <a href="https://web.archive.org/web/20240209055018/https://www.riffreporter.de/de/magazine/schleimwelten" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Riffreporter-Magazins Schleimwelten</a> und <a href="https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/das-buch-vom-schleim.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hat ein Buch über das Thema geschrieben</a>.</p>



<p>Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban alle zwei Wochen eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


[podloveaudio chaptersVisible=&#8220;false&#8220; title=&#8220;AstroGeo Podcast: Was Schleim mit uns und der Erde macht&#8220; src=&#8220;https://astrogeo.de/podlove/file/707/s/feed/c/m4a-raumfahrernet/ag057-schleim-leben-erde-weltraum.m4a&#8220; poster=&#8220;https://astrogeo.de/media/ag057-schleim-leben-erde-weltraum.jpg&#8220; chapters=&#8220;https://astrogeo.de/media/ag057-schleim-leben-erde-weltraum.chapters.txt&#8220; duration=&#8220;00:52:44.994&#8243;]



<p>Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist der Podcast von <a href="https://www.riffreporter.de/de/genossenschaft/recherche-kollektive/weltraum-reporter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die Weltraumreporter</a>, einem Magazin der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement die Weltraumreporter für 3,49 Euro pro Monat oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg539251#msg539251" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li></ul>
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		<title>Meteoritengestein ist bessere Diät</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/meteoritengestein-ist-bessere-diaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 22:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Meteoriten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Archaeon kann Meteoritengestein aufnehmen – und sich davon ernähren. Eine Presse-Mitteilung der Universität Wien. Quelle: Universität Wien. Das Archaeon Metallosphaera sedula kann außerirdisches Material aufnehmen und verarbeiten. Das zeigt ein internationales Team um Astrobiologin Tetyana Milojevic, die mikrobielle Fingerabdrücke auf dem Meteoritengestein untersucht. Die ForscherInnen kommen außerdem zum Schluss, dass M. sedula das Gestein von [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Archaeon kann Meteoritengestein aufnehmen – und sich davon ernähren. Eine Presse-Mitteilung der Universität Wien. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Quelle: Universität Wien.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Meteoritenstaub01TMilojevic15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/Meteoritenstaub01TMilojevic26.jpg" alt="Meteoritenstaubfragmente kolonisiert und biotransformiert von Metallosphaera sedula.
(Bild: Tetyana Milojevic)" width="260" height="200"/></a><figcaption> Meteoritenstaubfragmente kolonisiert und biotransformiert von Metallosphaera sedula. <br>(Bild: Tetyana Milojevic)</figcaption></figure></div>



<p>Das Archaeon Metallosphaera sedula kann außerirdisches Material  aufnehmen und verarbeiten. Das zeigt ein internationales Team um  Astrobiologin Tetyana Milojevic, die mikrobielle Fingerabdrücke auf dem  Meteoritengestein untersucht. Die ForscherInnen kommen außerdem zum Schluss, dass M. sedula das Gestein von Meteoriten schneller besiedelt als jenes irdischen Ursprungs. Die Ergebnisse erscheinen in Scientific Reports. </p>



<p>Chemolithotrophe Mikroorganismen beziehen ihre Energie aus anorganischen Quellen. Die Erforschung der physiologischen Vorgänge dieser Organismen – die auf Meteoritengestein gezüchtet werden – ermöglicht neue Einblicke in das Potential außerirdischer Materialen als mögliche Nährstoff- und Energiequelle für Mikroorganismen der frühen Erde. Meteoriten haben eine Vielzahl von essentiellen Verbindungen geliefert, die die Evolution des Lebens, wie  wir es auf der Erde kennen, vorangetrieben haben. </p>



<p>Ein internationales Team rund um Astrobiologin Tetyana Milojevic von der Universität Wien untersuchte die Physiologie und die metallmikrobielle Grenzfläche des extrem metallophilen Archaeons Metallosphaera sedula, das extraterrestrisches Material – in diesem Fall den Meteoriten Northwest Africa 1172 – besiedelt und damit interagiert. Die Nahrungsaufnahme von M. sedula ist eine wertvolle Informationsquelle für die Erforschung der außerirdischen bioanorganischen Chemie, die im  Sonnensystem aufgetreten sein könnte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Metallosphaera01TMilojevic15.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/news/Metallosphaera01TMilojevic26.jpg" alt="Der Pfad anorganischer Bestandteile innerhalb einer mikrobiellen Zelle, untersucht durch Element-spezifische Ultrastrukturanalyse von Metallosphaera sedula, kultiviert auf NWA 1172.
(Bild: Tetyana Milojevic)" width="260" height="288"/></a><figcaption> Der Pfad anorganischer Bestandteile innerhalb einer  mikrobiellen Zelle, untersucht durch Element-spezifische  Ultrastrukturanalyse von Metallosphaera sedula, kultiviert auf NWA 1172.  <br>(Bild: Tetyana Milojevic)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Archaeon bevorzugt Meteoritengestein</strong><br>Zellen von M. sedula sind in der Lage, das Meteoritengestein schneller zu kolonisieren als Gesteine irdischen Ursprungs. &#8222;Die Meteoriten-Fitness scheint für diesen uralten Mikroorganismus vorteilhafter zu sein als eine Diät mit terrestrischen Mineralen. Der Meteorit North West Africa 1172 enthält  möglicherweise viel mehr Spurenmetalle als irdische Materialen und fördert so die Stoffwechselaktivität und das mikrobielle Wachstum von M. sedula in einem höheren Grad. Darüber hinaus könnte die Porosität des Meteoriten auch die überlegene Wachstumsrate von M. sedula erklären&#8220;, sagt Tetyana Milojevic. </p>



<p><strong>Untersuchungen im Nanometer-Maßstab</strong><br>Die WissenschafterInnen verfolgten den Transport von anorganischen Meteoritenbestandteilen in eine Mikrobenzelle und untersuchten die Eisen-Redox-Chemie. Dazu analysierten sie die Grenzfläche zwischen Meteorit und Mikrobe mit einer räumlichen Auflösung im Nanometerbereich. Eine Kombination von verschiedenen analytischen Spektroskopietechniken mit der Transmissionselektronenmikroskopie ermöglichte die Entdeckung von biogeochemischen Fingerabdrücken, die durch das Wachstum von M. sedula auf dem außerirdischen Gestein hinterlassen wurden. &#8222;Unsere Forschung bestätigt die Fähigkeit von M. sedula, die Biotransformation von Meteoritenmineralien durchzuführen, entziffert mikrobielle Fingerabdrücke auf Meteoritenmaterial und liefert den nächsten Schritt zu einem tieferen Verständnis der Meteoritenbiogeochemie&#8220;, konkludiert Milojevic. </p>



<p><strong>Publikation in &#8222;Scientific Reports&#8220;</strong><br>Tetyana Milojevic, Denise Kölbl, Ludovic Ferrière, Mihaela Albu, Adrienne Kish, Roberta Flemming, Christian Koeberl, Amir Blazevic, Ziga  Zebec, Simon Rittmann, Christa Schleper, Marc Pignitter, Veronika  Somoza, Mario Schimak, and Alexandra Rupert (2019) Exploring the microbial biotransformation of extraterrestrial material on nanometer scale. Sci. rep. <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-019-54482-7" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Exploring the microbial biotransformation of extraterrestrial material on nanometer scale</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=747.msg468300#msg468300" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Meteoriten &amp; Co &#8211; Boten aus dem Weltall.</a>  </li></ul>
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		<title>Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auf-der-suche-nach-dem-ursprung-des-lebens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2019 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[NHM]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europäische ForscherInnen diskutieren unter dem Titel &#8222;Life in the Universe&#8220; über Leben im Universum an der Universität Wien. Eine Presse-Mitteilung der Universität Wien. Quelle: Universität Wien. Die Astrobiologie beschäftigt sich als junger, schnell entwickelnder Wissenschaftszweig unter anderem mit der Frage, ob Leben abseits der Erde existiert oder jemals existiert hat. Diese interdisziplinäre Wissenschaft, verknüpft die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Europäische ForscherInnen diskutieren unter dem Titel &#8222;Life in the Universe&#8220; über Leben im Universum an der Universität Wien. Eine Presse-Mitteilung der Universität Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Universität Wien.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/5808f286a0HilmarOtt1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/5808f286a0HilmarOtt26.jpg" alt="Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens im Universum
(Bild: Hilmar Ott)" width="260" height="149"/></a><figcaption>Auf der Suche nach dem Ursprung des Lebens im Universum<br>(Bild: Hilmar Ott)</figcaption></figure></div>



<p>Die Astrobiologie beschäftigt sich als junger, schnell entwickelnder Wissenschaftszweig unter anderem mit der Frage, ob Leben abseits der Erde existiert oder jemals existiert hat. Diese interdisziplinäre Wissenschaft, verknüpft die Suche nach den Ursprüngen des Lebens mit den Bedingungen unter welchen es entsteht. Am Donnerstag, 26. und Freitag, 27. September befassen sich internationale ExpertInnen unter dem Titel &#8222;Life in the Universe&#8220; mit dem Thema und beleuchten dabei die neuesten astrobiologischen Erkenntnisse dazu.</p>



<p>Wir stehen an der Schwelle zum Zeitalter welches uns die Entdeckung von potentiellem Leben auf anderen Himmelskörpern ermöglichen könnte. ForscherInnen bemühen sich, die Entdeckung und Analyse von Exoplaneten, die Untersuchung von Asteroiden und Kometen sowie die auf der Erde geborgenen Meteoriten mit der Detektion von Biosignaturen zu verbinden. Eine Reihe von Experimenten mit Mikroorganismen wurde bereits erfolgreich direkt an Bord und außerhalb der Internationalen Raumstation in der niedrigen Erdumlaufbahn durchgeführt. Verglichen mit erdbasierten Simulationen zeigen Versuche im Weltraum die direkten Einflüsse sämtlicher Umgebungsparameter auf die mikrobielle Überlebens- und Anpassungsfähigkeit.</p>



<p>&#8222;Wir sind außerdem nur ein paar Schritte von der Gewinnung und Rückkehr der ersten Proben von der Marsoberfläche entfernt. Es gibt bereits weitreichendes Wissen welches von bereits durchgeführten Feld-, Labor- und Weltraumexperimenten gesammelt wurde. Jenes Wissen wird unverzichtbar sein um die ersten retournierten Marsproben umfassend zu charakterisieren und auf potentielle Exobiologie zu analysieren&#8220;, erklärt Tetyana Milojevic, Astrobiologin an der Universität Wien. Die Entschlüsselung noch unbekannter Grenzen für prokaryotisches Leben unter extremen Bedingungen ist eine Voraussetzung um ein tieferes Verständnis vom Leben auf der Erde und im weiteren Sinne im Weltall zu bekommen.</p>



<p>Unter dem Titel &#8222;Life in the Universe&#8220; treffen von Donnerstag, 26. bis Freitag, 27. September WissenschafterInnen unterschiedlicher Disziplinen im Naturhistorischen Museum Wien zusammen und stellen die neuesten Forschungserkenntnisse aus Gebieten wie Weltraumbiologie, Ursprung des Lebens oder auch zu Exoplaneten und Weltraummissionen vor. Die wissenschaftlichen Beiträge zu diesem Workshop werden in der Sonderausgabe von &#8222;Frontiers in Astronomy and Space Sciences&#8220; zusammengefasst.</p>



<p><strong>&#8222;Life in the Universe&#8220;</strong><br><strong>Zeit:</strong> Donnerstag, 26. bis Freitag, 27. September 2019<br><strong>Ort:</strong> Naturhistorisches Museum Wien, NHM, Burgring 7 , 1010 Wien</p>



<p>Um <strong>Anmeldung</strong> bei der Organisatorin der Veranstaltung Dr. Tetyana Milojevic per E-mail unter tetyana.milojevic@univie.ac.at wird gebeten.</p>
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		<title>Zuckermoleküle in Meteoriten entdeckt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zuckermolekuele-in-meteoriten-entdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2001 15:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Ames]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Grundbausteine]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Meteoriten]]></category>
		<category><![CDATA[Murchison]]></category>
		<category><![CDATA[Murray]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Wissenschaftlerteam der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA hat Zucker und andere damit verwandte Moleküle in zwei Meteoriten gefunden. Diese Entdeckung unterstützt die Hypothese, daß wichtige Grundbausteine für die Entstehung lebendiger Organismen mit Hilfe von Meteoriten auf die Erde gelangt sind. Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA. 20. Dezember 2001 &#8211; Die Entdeckung von Zucker ist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Wissenschaftlerteam der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA hat Zucker und andere damit verwandte Moleküle in zwei Meteoriten gefunden. Diese Entdeckung unterstützt die Hypothese, daß wichtige Grundbausteine für die Entstehung lebendiger Organismen mit Hilfe von Meteoriten auf die Erde gelangt sind.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Michael Stein. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CC372MurchisonMeteorite2001NewEnglandMeteoriticalServices400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CC372MurchisonMeteorite2001NewEnglandMeteoriticalServices260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Stark kohlenstoffhaltiger Meteorit &#8222;Murchison&#8220;. (Bild: New England Meteoritical Services)</figcaption></figure></div>



<p>20. Dezember 2001 &#8211; Die Entdeckung von Zucker ist deswegen so bedeutend, weil diese Molekülfamilie nach heutigen Erkenntnissen schon von Beginn an eine wichtige Rolle in der Chemie lebendiger Organismen spielt. Gerade in der Frühphase der Erdentstehung regneten hunderte von Millionen Jahre lang Meteoriten auf die Erde herab und brachten dabei wichtige Grundbausteine organischer Strukturen wie Sauerstoff, Schwefel, Wasserstoff und Stickstoff mit.</p>



<p>Die beiden am &#8222;Ames Research Center&#8220; der NASA untersuchten stark kohlenstoffhaltigen Meteoriten &#8222;Murchison&#8220; und &#8222;Murray&#8220; sind der erste Beweis, daß fundamentale Bausteine des Lebens auf der Erde aus dem Weltraum gekommen sein können. Bereits früher sind andere organische Verbindungen wie Aminosäuren in Meteoriten entdeckt worden, aber bisher noch keine derartig komplexen Moleküle wie Zucker. &#8222;Die Entdeckung dieser [chemischen] Verbindungen vergrößert enorm unser Verständnis darüber, welche organischen Materialien vor der Entstehung des Lebens auf der Erde vorhanden gewesen sein könnten&#8220;, so Dr. Cooper, dessen Team die Entdeckung gemacht hat.</p>



<p>Neueste Forschungsergebnisse datieren den Anfang des Lebens auf der Erde auf die Zeit vor ungefähr 3,8 Milliarden Jahren, und Zuckermoleküle sind dabei anscheinend von Beginn an im Spiel gewesen. Sie sind Bestandteil von DNA und RNA im Zellkern, bilden wesentliche Elemente von Zellmembranen und von intrazellulären Energiequellen. &#8222;Diese Entdeckung zeigt, daß die Bildung organischer Moleküle, die elementar für lebende Organismen sind, höchstwahrscheinlich im gesamten Universum vor sich gegangen ist&#8220;, so Kenneth Souza, Direktor für Astrobiologie und Weltraumforschung beim Ames-Forschungszentrum. &#8222;Als dann auf der Erde auch die anderen kritischen Elemente vorhanden waren, konnte das Leben aufblühen.&#8220;</p>
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