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	<title>Astrolab-Mission &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Astrolab-Mission &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Empfang des Bundeskanzlers von Österreich im ESA-Hauptquartier</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/empfang-des-bundeskanzler-von-oesterreich-im-esa-hauptquartier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jul 2025 20:23:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Astrolab-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Stocker]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA PhiLab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag, den 18. Juli, besuchte Dr. Christian Stocker, Bundeskanzler von Österreich, die ESA-Zentrale in Paris und erhielt von Generaldirektor Josef Aschbacher eine Führung durch die Anlage. Eine Pressemitteilung der europäischen Raumfahrtagentur ESA. Quelle: ESA , 18. Juli 2025 Es war der erste Besuch des Bundeskanzlers in einer ESA-Einrichtung nach seiner Angelobung Anfang des Jahres. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Freitag, den 18. Juli, besuchte Dr. Christian Stocker, Bundeskanzler von Österreich, die ESA-Zentrale in Paris und erhielt von Generaldirektor Josef Aschbacher eine Führung durch die Anlage. Eine Pressemitteilung der europäischen Raumfahrtagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA </a>, 18. Juli 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Federal_Chancellor_of_Austria_welcomed_to_ESA_Headquarters_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am Freitag, dem 18. Juli, besuchte Christian Stocker, Bundeskanzler von Österreich, den Hauptsitz der ESA in Paris und wurde von Generaldirektor Josef Aschbacher durch den Standort geführt. Bidl: ESA" data-rl_caption="" title="Am Freitag, dem 18. Juli, besuchte Christian Stocker, Bundeskanzler von Österreich, den Hauptsitz der ESA in Paris und wurde von Generaldirektor Josef Aschbacher durch den Standort geführt. Bidl: ESA" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="375" height="250" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Federal_Chancellor_of_Austria_welcomed_to_ESA_Headquarters_pillars_375x250.jpg" alt="" class="wp-image-147485" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Federal_Chancellor_of_Austria_welcomed_to_ESA_Headquarters_pillars_375x250.jpg 375w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Federal_Chancellor_of_Austria_welcomed_to_ESA_Headquarters_pillars_375x250-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/Federal_Chancellor_of_Austria_welcomed_to_ESA_Headquarters_pillars_375x250-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 375px) 100vw, 375px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es war der erste Besuch des Bundeskanzlers in einer ESA-Einrichtung nach seiner Angelobung Anfang des Jahres. Beim Besuch des Astrolabiums erfuhr Stocker, wie Österreichs Beteiligung an der ESA zu den Zielen der nachhaltigen Entwicklung und der wissenschaftlichen Exzellenz beiträgt, und hörte auch, wie sich die kommerzielle Raumfahrt in Österreich rasch entwickelt hat. Begleitet wurde er von der österreichischen Botschafterin in Frankreich, Barbara Kaudel-Jensen.<br>Österreich wurde mit der Ratifizierung des ESA-Übereinkommens im Dezember 1986 der zwölfte Mitgliedstaat der ESA. Obwohl sich Österreich schon immer stark für die Erdbeobachtung und Weltraumanwendungen eingesetzt hat, hat es in letzter Zeit seine Weltrauminteressen diversifiziert und sich stärker in den Bereichen Trägerraketen, Navigation sowie menschliche und robotische Erkundung engagiert. Die Österreicherin Carmen Possnig wurde als Mitglied der ESA-Astronautenreserve für das Jahr 2022 ausgewählt und wird im Herbst mit ihrer zweiten Ausbildungsphase beginnen. Carmen nahm an dem Besuch teil und beantwortete begeistert die Fragen der versammelten österreichischen Medien.<br>Als Teil der österreichischen Innovationsgemeinschaft wurde im vergangenen Jahr das <a href="https://esaphilab.at/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA PhiLab</a> eröffnet, dessen Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen derzeit bis zum 8. Oktober läuft. Erst letzten Monat war Österreich Gastgeber des <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Living_Planet_Symposium_highlights_in_pictures" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Living Planet Symposiums</a>, das 6500 Mitglieder der Erdbeobachtungsgemeinschaft zusammenbrachte, um wissenschaftliche Ergebnisse zu präsentieren und zukünftige Aktivitäten zu planen. Unterstützt wurde es durch ein stadtweites „Space in the City“-Festival in Wien, das vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und der Urban Innovation Vienna GmbH (UIV) organisiert wurde und die alltäglichen Verbindungen zwischen den Bürgern und dem Weltraum demonstrierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg576692#msg576692" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutsche Raumfahrtausstellung startet durch</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deutsche-raumfahrtausstellung-startet-durch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2007 10:58:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astrolab-Mission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Morgenröthe-Rautenkranz, der Geburtstort des ersten Deutschen im All, Sigmund Jähn, ist um eine Attraktion reicher: Am 8. Juni wird die neue „Deutsche Raumfahrtausstellung“ im modernen Gebäude offiziell eröffnet. Ein dreitägiges Festprogramm begleitet diesen Event, der mit einem Vortrag des ESA-Astronauten Thomas Reiter eingeleitet wird, Europas Langzeit-Außerirdischem mit 350 Tagen Weltraumaufenthalt. Quelle: ESA. Schwerpunkte der neuen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Morgenröthe-Rautenkranz, der Geburtstort des ersten Deutschen im All, Sigmund Jähn, ist um eine Attraktion reicher: Am 8. Juni wird die neue „Deutsche Raumfahrtausstellung“ im modernen Gebäude offiziell eröffnet. Ein dreitägiges Festprogramm begleitet diesen Event, der mit einem Vortrag des ESA-Astronauten Thomas Reiter eingeleitet wird, Europas Langzeit-Außerirdischem mit 350 Tagen Weltraumaufenthalt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwerpunkte der neuen Ausstellung sind die Geschichte der Raumfahrt von den Anfängen bis zur Gegenwart, die unbemannte und bemannte Raumfahrt sowie Missionen mit deutscher Beteiligung. Auf 1.000 Quadratmetern werden über 1.000 Exponate präsentiert. Die Palette reicht dabei vom Originalmodell des Basismoduls der MIR-Station sowie des europäischen Columbusmoduls über originalgetreue Nachbildungen der Raumanzüge von Juri Gagarin, John Glenn und Neil Armstrong, russische Sokol- und Orlan-Anzüge, Modelle aller wichtigen Trägerraketen bis hin zu Originalkacheln der US-Raumfähre Columbia. Nicht zu übersehen sind eine sechs Meter hohe Ariane, Europas Trägerrakete, die deutsch-amerikanische Sonnensonde Helios sowie der erste in Europa gebaute geostationäre Kommunikationssatellit Symphonie.   <br>Die 10. Raumfahrttage begleiten die offizielle Eröffnung der Deutschen Raumfahrtausstellung als besonderen Event. Sie finden vom 8. bis zum 10. Juni 2007 auf dem Gelände der Ausstellung statt. An dem Programm wird noch ein wenig gefeilt, da einige Überraschungen zur Eröffnung zu erwarten sind. Fest steht, dass Thomas Reiter – Europas Langzeit-Außerirdischer mit 350 Tagen Weltraumaufenthalt – mit seinem Vortrag über die ASTROLAB-Mission das Festprogramm einleiten wird. Angekündigt sind ferner die Kosmonauten Pawel Winogradow, Vladimir Remek und Sigmund Jähn sowie Gerhard Thiele, Leiter des ESA-Astronauten-Korps. Den Abschluss bildet am 10. Juni eine interessante Talkrunde. Nach den zwei Tagen sind nämlich alle Referenten und Raumfahrer soweit aufgetaut, dass sie im Frage-Antwort-Spiel erfahrungsgemäß etliche „Schmankerl“ preisgeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Eröffnung präsentiert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die „Mission Mars“ – eine Sonderausstellung zur Erforschung des Roten Planeten mit einmaligen Bildern der deutschen HRSC-Kamera auf der ESA-Raumsonde Mars Express. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr zur Ausstellung finden Sie auf deren <a href="https://www.deutsche-raumfahrtausstellung.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Webseite</a>.  <br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deutsche Raumfahrtausstellung </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bahnhofstraße 4  </p>



<p class="wp-block-paragraph">08262 Morgenröthe-Rautenkranz </p>
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		<title>Thomas Reiter begeistert mit seinem ISS-Bericht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/thomas-reiter-begeistert-mit-seinem-iss-bericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2007 11:35:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Astrolab-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Reiter]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ISS, Symbol internationaler Zusammenarbeit, wurde mit dem Langzeitaufenthalt des ESA-Astronauten ein Stück internationaler. Am 18. Januar traf er zum ersten Mal nach seiner Rückkehr von der Mission „Astrolab“ die Medien im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln. Quelle: ESA. Gebannt folgten die etwa 80 anwesenden Medienvertreter dem 45minütigen Vortrag Reiters, der von der Astrolab-Mission, dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ISS, Symbol internationaler Zusammenarbeit, wurde mit dem Langzeitaufenthalt des ESA-Astronauten ein Stück internationaler. Am 18. Januar traf er zum ersten Mal nach seiner Rückkehr von der Mission „Astrolab“ die Medien im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Thomas Reiter bei der Pressekonferenz in Köln. 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gebannt folgten die etwa 80 anwesenden Medienvertreter dem 45minütigen Vortrag Reiters, der von der Astrolab-Mission, dem Leben auf der ISS und der ganz besonderen Perspektive aus dem All erzählte. Reiter begann seine Mission am 4. Juli mit dem Start der US-Raumfähre <i>Discovery</i>. Zwei Tage später meldete er sich als Flugingenieur auf der ISS zum Dienst. Damit war auch erstmals seit Februar 2003, als nach dem tragischen „Columbia“-Unglück die Shuttle-Flüge vorerst ausgesetzt wurden, wieder eine dreiköpfige ständige Mannschaft auf der Station. <br> <strong>„Ein erhebender Moment, wenn es dann endlich losgeht“</strong> <br>Der Start, einerseits einer der Höhepunkte nach so langer Vorbereitungszeit, stelle aber auch eine beachtliche Belastung dar, berichtete Reiter, da man bereits nach neun Minuten den Erdorbit erreicht und die Schwerelosigkeit zu fühlen beginnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der zweitätigen Reise in der Enge des Shuttle kam ihm die ISS mit ihrer Ausdehnung von 60 Metern in der Längsachse „richtig geräumig“ vor.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Thomas Reiter beim Durchführen des Plasmakristall-Experiments an Bord der ISS. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leben und arbeiten auf der ISS</strong> <br>Reiter erfüllte sowohl im amerikanischen als auch im russischen ISS-Segment eine Vielzahl von Betriebs- und Wartungsaufgaben. Darüber hinaus bediente er Forschungseinrichtungen zur Unterstützung internationaler wissenschaftlicher Experimente auf Gebieten wie Humanphysiologie und -psychologie, Mikrobiologie, Plasmaphysik und Strahlungsdosimetrie sowie Technologiedemonstrationen. Aber auch Experimente für Industrie- und Bildungszwecke, sowohl für Universitäten als auch für Sekundar- und Grundschulen, gehörten zum straff organisierten Programm des ESA-Astronauten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über das große Echo bei Schülern und Studenten freute er sich besonders, denn es gälte, Neugier zu wecken, die als treibende Kraft und Motivation auch hinter seiner Mission stehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachschub – ab Mitte 2007 auch mit dem europäischen ATV</strong> <br>Zum Arbeitsalltag gehörte neben den insgesamt 19 wissenschaftlichen Experimenten, dem zweistündigen Sportprogramm und der Wartung der Raumstation auch das Entladen der alle drei bis vier Monate ankommenden unbemannten russischen Progress-Versorgungsraumschiffe. Deren 2,5 t Nutzlast umfasst neben Nahrung, Wasser, Kleidung, technischen und medizinischen Versorgungsmitteln auch Briefe und kleine Geschenke der Familie. Im Rahmen der Astrolab-Mission wurde zudem wichtiges europäisches Gerät zur ISS befördert, darunter die ISS-Gefriereinrichtung bei -80° C (MELFI) und die Europäische Modulare Pflanzenzucht-Vorrichtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab Mitte diesen Jahres soll das europäische Versorgungsraumschiff ATV sogar bis zu 7,5 t Nutzlast zur ISS bringen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_small_3.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Sonnenuntergang von der ISS aus. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine andere Perspektive</strong> <br>Seit seiner früheren Langzeitmission „Euromir 95“ ein erfahrener Astronaut, war Reiter trotzdem immer wieder vom Blick auf die Erde, dem Schauspiel der Sonnenauf- und untergänge „in Zeitraffer“ gefesselt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">“Wir können Teile von Kontinenten überschauen und sind begeistert von der Vielfalt der Farben und Formen, welche die Landmassen, das Meer und die Wolken zu bieten haben. Das ist einfach etwas, das unter die Haut geht“, schwärmte er. &#8222;Europa überschauen Sie fast mit einem Blick.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen der Höhepunkte seines Aufenthalts markierte daher auch der Außenbordeinsatz (EVA): Am 3. August verließen Reiter und der NASA-Astronaut Jeffrey Williams die Station für 5 Stunden und 54 Minuten. Während dieses Außenbordeinsatzes brachten sie neue Ausrüstung für den weiteren Zusammenbau der ISS sowie eine Reihe von Instrumenten und Experimenten an der Außenstruktur an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Draußen arbeiten bedeutet, in einer Höhe von 400 km mit einer Geschwindigkeit von 27.000 km pro Stunde an der Station herumzuklettern. &#8211; Ein überwältigendes, ein fast unbeschreibliches Gefühl.&#8220;, berichtet Reiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn die Raumanzüge technisch und ergonomisch kleine Wunderwerke darstellten, sei jede Bewegung in der Schwerelosigkeit anstrengend wie eine sportliche Aktivität. Dass er seinen Außenbordeinsatz zusammen mit seinem amerikanischen Kollegen Jeffrey Williams trotzdem eineinhalb Stunden vor der veranschlagten Zeit beendete und so zusätzliche Aufgaben erledigen konnte, spreche für seine gute Vorbereitung und die hohe Qualität der europäischen Astronautenausbildung. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_small_4.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Thomas Reiter während seines Außenbordeinsatzes. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kann man sich auf der ISS heimisch fühlen?</strong> <br>Ja, denn der Abschied von den beiden Crewmitgliedern sei Thomas Reiter nach vielen gemeinsamen Erlebnissen recht schwer gefallen: „Es gibt gute Tage und es gibt schlechte Tage, man erlebt das zusammen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 22. Dezember 2006 kehrte er gemeinsam mit seinem schwedischen ESA-Kollegen Christer Fuglesang, der im Rahmen der Celsius-Mission am 10. Dezember die Crew der ISS ergänzte, an Bord der <i>Discovery</i> zurück zur Erde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dreitägiger Rückreise an Bord der Raumfähre fühlte sich Reiter nach der Landung in Cape Canaveral, Florida, relativ gut – „das hält dann so lange an, bis man versucht, aufzustehen…“ Dank des täglichen Sportprogramms auf der ISS gehe die Rehabilitationsphase, die noch weitere sechs Monate andauert, jedoch zügig voran.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zurück auf der Erde</strong> <br>Die beiden großen Ziele der Mission, das europäische Programm an Bord der ISS zu absolvieren und den Start des <i>Columbus</i>-Labors in diesem Jahr vorzubereiten, wurden erreicht. In den nächsten Monaten heißt es nun, die Ergebnisse auszuwerten.  <br>Michel Tognini, Leiter des EAC, und ehemaliger Astronaut lobte Thomas Reiter als den europäischen Astronauten mit der meisten Erfahrung. Für die Astrolab-Mission verbrachte Thomas Reiter 171 Tage im Weltraum. Aufgrund der 179 Tage, die er bereits von September 1995 bis Februar 1996 im Rahmen von „Euromir 95“ im All war, hält er damit den neuen europäischen Rekord. Auf die Frage, ob er noch einmal ins All wolle antwortete Reiter mit einem Schmunzeln „Ich habe die Nase noch nicht voll“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Vorsitzender des ESA-Rates und DLR-Vorstand bedankte sich Prof. Sigmar Wittig für die ausgezeichnete Kooperation aller Partner und war stolz, dass die Europäer ihren Teil zum Aufbau der ISS beitragen. Dazu gehöre für Deutschland insbesondere auch das <i>Columbus</i>-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. <br>Astrolab wurde auch vom <i>Columbus</i>-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen bei München aus überwacht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22012007123513_small_5.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
Columbus (Schnittdarstellung). 
<br>
(Bild: ESA / D.Ducros)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europa bleibt auf der ISS</strong>
<br>
Astrolab ermöglichte Europas Raumfahrt, wichtige Erkenntnisse im Bereich der bemannten Langzeitmissionen zu erlangen und die Ankopplung von Europas Columbus-Labor in diesem Jahr vorzubereiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">2007 sollen mindestens zwei ESA-Astronauten für Montagemissionen zur ISS fliegen. Die ESA verhandelt außerdem über eine Fluggelegenheit für einen dritten Raumfahrer, der als zweiter ESA-Astronaut als Mitglied der ständigen Bordmannschaft für eine längere Zeit auf der ISS leben und arbeiten würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits genehmigt sind die Flüge des Italieners Paolo Nespoli, der im Rahmen der Mission STS-120 im Sommer den Verbindungsknoten 2 zur ISS bringen soll, und des Deutschen Hans Schlegel mit Flug STS-122, mit dem im Herbst das Columbus-Labor gestartet wird. Über den Langzeitflug des Franzosen Léopold Eyharts wird gegenwärtig mit der NASA diskutiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>Text und Bilder übernommen von www.esa.de</i></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Besuch im ESOC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bundeskanzlerin-angela-merkel-zu-besuch-im-esoc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 20:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Astrolab-Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Reiter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30352</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sprach mit ESA-Astronaut Thomas Reiter, der sich gerade an Bord der ISS befindet. Um 12:30 Uhr wurde vom ESOC-Konferenzraum in Darmstadt aus eine 20-minütige Live-Schaltung ins All hergestellt. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA. Merkel sprach mit dem in Frankfurt geborenen Astronauten Reiter unter anderem über seinen anstehenden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bundeskanzlerin-angela-merkel-zu-besuch-im-esoc/" data-wpel-link="internal">Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Besuch im ESOC</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sprach mit ESA-Astronaut Thomas Reiter, der sich gerade an Bord der ISS befindet. Um 12:30 Uhr wurde vom ESOC-Konferenzraum in Darmstadt aus eine 20-minütige Live-Schaltung ins All hergestellt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/merkelcallingreiteresa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/merkelcallingreiteresa260.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption> Bundeskanzlerin Merkel telefoniert mit Thomas Reiter. (Bild: ESA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Merkel sprach mit dem in Frankfurt geborenen Astronauten Reiter unter anderem über seinen anstehenden Außenbordeinsatz, die wissenschaftlichen Untersuchungen an Bord und seine Reaktion auf die Schwerelosigkeit zehn Jahre nach seiner letzten Mission. Ministerpräsident Roland Koch und ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain nahmen ebenfalls an dem Gespräch teil, das von ESA-Astronaut Dr. Reinhold Ewald vor Ort moderiert wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Weltraumfahrt übt nicht nur große Faszination aus, sondern liefert durch wissenschaftliche Experimente auch wichtige Erkenntnisse, insbesondere für die Forschung in den Bereichen Gesundheit und Medizin&#8220;, sagte Bundeskanzlerin Merkel. Sie ergänzte: &#8222;Dieser Besuch im ESOC-Kontrollzentrum zeigt abermals, dass ehrgeizige Weltraumprogramme nicht von einem Land allein durchgeführt werden können; internationale Kooperation ist hierbei unabdingbar. Daher wird Deutschland ein beständiger und verlässlicher Partner im Europäischen Weltraumprogramm bleiben.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kanzlerin besichtigt Satellitensteuerungsanlagen</strong> <br>Merkel und Koch nutzten den Besuch außerdem, um das ESOC-Gelände mit den verschiedenen Anlagen zur Satellitensteuerung zu besichtigen, von wo aus bislang 54 europäische Satellitenmissionen erfolgreich betreut wurden. Bei dieser Gelegenheit informierten ESA-Generaldirektor Prof. Jean-Jacques Dordain, ESA-Direktor für Operationen und Zentrumsleiter Gaele Winters und weitere ESA-Führungskräfte die hochrangigen Gäste auch über die Cassini-Huygens-Mission zum Saturnmond Titan, über Mars Express, Venus Express, den Erdbeobachtungssatelliten Envisat und Europas zukünftige Pläne in der Erforschung des Sonnensystems. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Es ist für uns eine große Ehre und Freude, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Hessens Ministerpräsident Roland Koch hier im ESOC für dieses Live-Telefongespräch begrüßen zu dürfen. Ihr Besuch ist Ausdruck ihrer großen Unterstützung für Thomas Reiters ISS-Mission als Schlüssel zu unserem bemannten Raumfahrtprogramm und bedeutungsvoll für das ESA-Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt&#8220;, betonte ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Highlight: ISS Live-Gespräch mit dem in Hessen geborenen Astronauten Reiter</strong> <br>Das Telefonat der besonderen Art fand in Darmstadt, ganz in der Nähe von Reiters Geburtsort Frankfurt, statt. Aus diesem Grunde freute sich der deutsche ESA-Astronaut besonders, mit Bundeskanzlerin Merkel, einer promovierten Physikerin, und dem Ministerpräsidenten seiner hessischen Heimatregion über Wissenschaft und Flugbetrieb auf der ISS zu sprechen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Reiters Astrolab-Mission ist der erste Langzeitaufenthalt eines ESA-Astronauten auf der ISS. Das wissenschaftliche Programm umfasst europäische Experimente in Biologie, Materialwissenschaften und Astrophysik. Am Tag des Inflight Calls hat Thomas Reiter die ersten zwei Wochen seines sechsmonatigen Weltraumaufenthaltes im Rahmen der Astrolab-Mission an Bord der Raumstation absolviert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Experimenten, die europäische Wissenschaftler für die Mission entwickelt haben, soll Reiter unter anderem ISS-Wartungsmaßnahmen verrichten und &#8211; voraussichtlich am 3. August &#8211; einen Außenbordeinsatz durchführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die so genannte Astrolab-Mission ermöglicht Europas Raumfahrt, wichtige Erkenntnisse im Bereich der bemannten Langzeitmissionen zu erlangen und die Ankopplung von Europas Columbus-Labor im Jahr 2007 vorzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Hessens Tor zum All&#8220; &#8211; das Europäische Satellitenkontrollzentrum ESA/ESOC</strong> <br>Das Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt, Ort der Live-Schaltung zur ISS, ist für den reibungslosen Betrieb aller ESA-Satelliten verantwortlich. Seit 1967 wurden mehr als 50 Missionen erfolgreich von dort aus gesteuert &#8211; einschließlich Huygens, Venus Express, Mars Express, Rosetta, XMM-Newton, Smart-1 und Envisat. ESOC-Kontrollräume, die mit Bodenstationen in aller Welt vernetzt sind, verfolgen und überwachen Satelliten während ihrer gesamten Einsatzdauer, lösen Korrekturmanöver aus und steuern den Betrieb ihrer Nutzlasten. ESOC beschäftigt etwa 250 Festangestellte sowie 550 Mitarbeiter von Vertragsfirmen.  </p>
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