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	<title>ATMOS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>ATMOS Space Cargo sammelt 4 Millionen Euro für Rückkehrkapseln ein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atmos-space-cargo-sammelt-4-millionen-euro-fuer-rueckkehrkapseln-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2023 16:18:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ATMOS entwickelt und fertigt Rückkehrkapseln und steigt in den wachsenden Markt für Fertigung im Weltraum (In-orbit Manufacturing) ein – zu einem Bruchteil der aktuellen Kosten. Die 4 Millionen Euro Seed-Finanzierungsrunde war überzeichnet. Eine Pressemitteilung des High-Tech Gründerfonds (HTGF). Quelle: High-Tech Gründerfonds (HTGF) 22. Juni 2023. Baden-Airpark, Rheinmünster, Deutschland – 22. Juni 2023 – ATMOS Space [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ATMOS entwickelt und fertigt Rückkehrkapseln und steigt in den wachsenden Markt für Fertigung im Weltraum (In-orbit Manufacturing) ein – zu einem Bruchteil der aktuellen Kosten. Die 4 Millionen Euro Seed-Finanzierungsrunde war überzeichnet. Eine Pressemitteilung des High-Tech Gründerfonds (HTGF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: High-Tech Gründerfonds (HTGF) 22. Juni 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Baden-Airpark, Rheinmünster, Deutschland – 22. Juni 2023 – ATMOS Space Cargo (ATMOS), ein deutsches NewSpace-Startup, gibt den erfolgreichen Abschluss seiner ersten Finanzierungsrunde in Höhe von 4 Millionen Euro bekannt. Die Runde war überzeichnet, mit Investitionen von führenden Raumfahrt-Investoren wie dem High-Tech Gründerfonds und dem Amadeus APEX Technology Fund sowie Seraphim, E2MC, VENTIS und another.vc. Das Unternehmen ist auf dem besten Weg, Ende 2024 zu seiner ersten Demomission aufzubrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ATMOS ist auf die Entwicklung und Herstellung von wiederverwendbaren Raumkapseln spezialisiert, die in der Lage sind, jede Art von Fracht und Experimenten jeder Größe sicher aus dem Weltraum zurückzubringen. Die patentierten und innovativen Phoenix-Kapseln stellen die erste nachhaltige Lösung für eine Vielzahl von Nutzlasten und Experimenten im Weltraum dar. Sie sind so konzipiert, dass sie Mikrogravitation von drei Stunden bis zu drei Monaten in der Erdumlaufbahn ermöglichen. Dadurch eröffnet die Technologie beispiellose Möglichkeiten für ein breites Spektrum von Anwendungen, darunter biomedizinische und materialwissenschaftliche Forschung, In-Orbit-Demonstration und -Verification (IOD/IOV) sowie die Herstellung von Produkten im Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ATMOS wurde von Sebastian Klaus gegründet, einem Luft- und Raumfahrtingenieur (M. Sc.) und Piloten (CPL) mit über 10 Jahren Führungserfahrung als ehemaliger Offizier der Bundeswehr. Sebastian hat mehrere patentierte Technologien für den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre entwickelt und eingereicht. Sein erfahrenes Team von Co-Foundern kann auf eine bemerkenswerte Projekterfahrung bei herausragenden Weltraummissionen verweisen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erfolgreiche Abschluss der Seed-Finanzierung markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein für ATMOS. Das Unternehmen ist seit 2021 Teil des ESA Business Incubation Centre. 2022 gewann das Unternehmen den Preis für den besten Startup-Pitch auf dem ESA-Investorenforum in Berlin und arbeitet seit mehreren Jahren mit dem Institut für Raumfahrtsysteme Stuttgart, Deutschlands führender akademischer Einrichtung für atmosphärischen Wiedereintritt, zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Seed-Finanzierung in Höhe von 4 Millionen Euro ermöglicht es ATMOS nun, seinen ersten Demonstrationsflug Ende 2024 durchzuführen. Bei diesem Meilensteinflug wird das Unternehmen ein Microgravity-Experiment aus einer niedrigen Erdumlaufbahn mit seiner Phoenix-Rückkehrkapsel zurückbringen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SebastianKlausCEOuCoFounderATMOSSpaceCargoATMOS.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sebastian Klaus, CEO und Co-Founder von ATMOS Space Cargo. (Bild: ATMOS)" data-rl_caption="" title="Sebastian Klaus, CEO und Co-Founder von ATMOS Space Cargo. (Bild: ATMOS)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SebastianKlausCEOuCoFounderATMOSSpaceCargoATMOS26.jpg" alt="Sebastian Klaus, CEO und Co-Founder von ATMOS Space Cargo. (Bild: ATMOS)" class="wp-image-128286"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sebastian Klaus, CEO und Co-Founder von ATMOS Space Cargo. (Bild: ATMOS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sebastian Klaus, CEO und Co-Founder von ATMOS Space Cargo: «Was mich an den Biowissenschaften im Weltraum begeistert, ist, dass jeder auf der Erde davon profitieren kann – und wird. Die vor uns stehende Herausforderung erfolgreich zu meistern erfordert Führungsstärke und das bestmögliche Team. Ich bin stolz darauf, dies mit den fähigsten Co-Foundern zu tun, die ich mir wünschen kann und gleichzeitig den Support von erfahrenen Beratern und erstklassigen Investoren zu bekommen. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, vor Ende nächsten Jahres in die Erdumlaufbahn zu gelangen und ebenso sicher zur Erde zurückzukehren. Diese Finanzierung wird uns dorthin bringen.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christian Ziach, Principal beim HTGF: «Das Team von ATMOS Space Cargo hat eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Durchführung der anspruchsvollsten Luft- und Raumfahrtprojekte, weshalb ich mich freue, diese Finanzierungsrunde zusammen mit dem Amadeus APEX Technology Fund anzuführen. Die von Sebastian Klaus entwickelte Technologie ist nicht nur hochinnovativ, sondern auch extrem skalierbar und herkömmlichen Kapseldesigns in Bezug auf Massen- und Kosteneffizienz überlegen. Die Überlegenheit dieses technologischen Ansatzes wird auch durch das Konsortium global agierender und sehr erfahrener Raumfahrtinvestoren bestätigt. Damit erfüllt ATMOS Space Cargo alle Voraussetzungen, um ein entscheidender Enabler für die wachsende In-Orbit Manufacturing Industrie zu werden.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andreas Riegler, Founding Partner bei APEX Ventures: «ATMOS Space Cargo passt zu unserem Engagement, in Spitzentechnologien zu investieren, die den Weltraum nachhaltiger gestalten. Wir sind überzeugt, dass das Unternehmen eine zielgerichtete Vision hat, die den Weltraumtransport vorantreiben wird. Wir sind zuversichtlich, dass diese Finanzierung das Unternehmen zu einem wichtigen Akteur in der globalen Raumfahrtindustrie machen wird.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maureen Haverty, Vice President von Seraphim Space: «Wir haben immer wieder gehört, dass der wahre Engpass in der Forschung und Entwicklung im Bereich der Biowissenschaften im Weltraum die Zeit ist, die für den Start und die Rückkehr von der ISS benötigt wird, was die Forschung insgesamt stark verlangsamt. ATMOS Raumkapsel wird dieses Problem lösen und schließlich zu einer regelmäßigen und flexiblen Rückkehr aus dem Weltraum skalieren.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raphael Röttgen, Managing Partner E2MC: «Die Fertigung und Produktion im Weltraum, insbesondere für die Biowissenschaften, birgt ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial sowie eine Vielzahl positiver Auswirkungen. Das ATMOS-Team und seine einzigartige Technologie haben alles, um eine regelmäßige, kommerzielle Fertigung im Weltraum und die Rückkehr zur Erde Realität werden zu lassen. Wir freuen uns, ihnen dabei helfen zu können.»</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ATMOS Space Cargo</strong><br>ATMOS Space Cargo GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Technologien zur Rückführung von Fracht jeder Größe aus dem Weltraum, von Experimenten in der Mikrogravitation über kommerzielle Produkte bis hin zu ganzen Raketenstufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ATMOS website:</strong> <a href="https://atmos-space-cargo.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">atmos-space-cargo.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den High-Tech Gründerfonds</strong><br>Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotential und hat seit 2005 mehr als 700 Start-ups begleitet. Mit dem Start des vierten Fonds hat der HTGF rund 1,4 Milliarden Euro under Management. Das Team aus erfahrenen Investment Managern und Start-up-Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Unternehmergeist und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Bereichen Digital Tech, Industrial-Tech, Life Sciences, Chemie und angrenzende Geschäftsfelder. Mehr als 4,5 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in mehr als 2.000 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds bereits Anteile an mehr als 160 Unternehmen erfolgreich verkauft.<br> <br>Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg550724#msg550724" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Unterstützung von Raketenstarts: DLR entwickelt Launch-Coordination-Center</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/unterstuetzung-von-raketenstarts-dlr-entwickelt-launch-coordination-center/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 16:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zukünftig werden zahlreiche Starts von Kleinsatelliten erwartet. Häufige Starts kleiner Raketen benötigen eine automatisierte Koordinierung mit der Luft- und Seefahrt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) baut Demonstrator eines Launch-Coordination-Center am Standort Braunschweig auf. Ziel ist der spätere Technologietransfer in den regulären Betrieb. Eine Pressemitteilung des DLR. Quelle: DLR. 23 September 2021 &#8211; [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Zukünftig werden zahlreiche Starts von Kleinsatelliten erwartet. Häufige Starts kleiner Raketen benötigen eine automatisierte Koordinierung mit der Luft- und Seefahrt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) baut Demonstrator eines Launch-Coordination-Center am Standort Braunschweig auf. Ziel ist der spätere Technologietransfer in den regulären Betrieb. Eine Pressemitteilung des DLR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AirportandControlCenterSimulatorACCESDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AirportandControlCenterSimulatorACCESDLR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>DLR Airport and Control Center Simulator (ACCES). (Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">23 September 2021 &#8211; Die zunehmende Kommerzialisierung der Raumfahrt, häufig als „New-Space“ bezeichnet, führt zukünftig zu deutlich mehr Starts von Raumfahrzeugen. Allein im aktuellen Jahrzehnt werden voraussichtlich mehr als 15.000 Satelliten neu auf den Weg gebracht. Viele dieser Satelliten werden der Kommunikation, Navigation oder Erdbeobachtung dienen. Um einen durchgehenden Betrieb sicher zu stellen, werden einige dieser Satelliten insbesondere in niedrigen Umlaufbahnen regelmäßig ersetzt werden müssen. Neben den etablierten Raumfahrtakteuren drängen zunehmend neue Anbieter mit kleineren Raketen, sogenannten Micro-Launchern, auf den sich dynamisch entwickelnden Markt. Hinzukommen weitere Akteure, die etwa Transportaufgaben von und zur ISS übernehmen. Und auch Weltraumtourismus wird mittlerweile von privaten Raumfahrtunternehmen angeboten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><img decoding="async" width="260" height="173" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/09/image.jpeg" alt="" class="wp-image-93641"/><figcaption>Supervisor-Arbeitsplatz im LCC. (Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Starts kurzfristig und von unterschiedlichen Orten aus durchführen zu können, sind automatisierte Abläufe sowohl für die Vorbereitung der Mission als auch für deren Durchführung vom Start bis hin zum Missionsende notwendig. „Hierfür baut das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein Launch-Coordination-Center (LCC) auf“, erläutert Prof. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand für Innovation, Transfer und wissenschaftliche Infrastrukturen. „Dieser erste Demonstrator soll zeigen, wie zukünftig eine Vielzahl an Starts und Wiedereintritten mit Abläufen in der Luft- und Seefahrt sicher koordiniert werden kann. Potentielle Nutzer aus Wirtschaft und Behörden bringen sich in die Gestaltung des LCC ein, damit auf die Anwendung für eine Pilotmission der Weg in den regulären Betrieb folgen kann.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Boden bis zum Weltraum</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Aufbau erfolgt am Braunschweiger DLR-Institut für Flugführung im Rahmen des Innovationsprojekts Spacetracks. Das Koordinierungszentrum soll mit softwaregestützten Verfahren eine sichere, effiziente sowie flexible Durchführung von Raumfahrtaktivitäten beim Start und beim Wiedereintritt insbesondere durch den Luftraum ermöglichen. Missionen sollen von der Planung über die Echtzeitüberwachung bis hin zur Auswertung begleitet und unterstützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genauer gesagt, entwickelt das DLR eine Planungskomponente und eine Flugführungskomponente vom Boden durch den Luftraum bis zur Schnittstelle des Weltraumbetriebs. Dieser wird dann von einem Raumfahrtkontrollzentrum, beispielsweise dem German Space Operations Center (GSOC) des DLR, verantwortet. In der Planungskomponente wird unter anderem die Logistik mit Nutzlast und Treibstoff vor dem Start sowie nach Beendigung der Mission berücksichtigt. Das LCC wird für alle Arten von Raketen, Raumfahrzeugen und Missionsvarianten bei Start und Landung einsetzbar sein. Damit soll die Nutzung des Luftraumes optimiert werden, wenn die Anzahl von Startaktivitäten auch von Europa wie prognostiziert ansteigt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SpaceOperationsDashboardSODDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SpaceOperationsDashboardSODDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Space Operations Dashboard (SOD). (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erster Prototyp eines Space Operations Dashboard (SOD) zur Missionsüberwachung wurde bereits am Institut für Flugführung entwickelt. Ergänzt werden dessen Funktionen durch einen erweiterten Lotsenradarbildschirm, der es dem Fluglotsen erlaubt, auf nicht nominale Ereignisse bei Startvorgängen angemessen zu reagieren. Beide Anzeigen wurden in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern erfolgreich getestet. Dabei spielt der echtzeitfähige Datenaustausch zwischen LCC, Raumfahrzeugbetreiber und involvierten Flugsicherungen eine besondere Rolle. Beide bereits entwickelten Werkzeuge sowie Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit zwischen dem DLR und der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA werden im zukünftigen LCC genutzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zum Jahr 2024 wird der erste LCC Demonstrator durch das DLR-Institut für Flugführung mit Unterstützung des DLR-Technologiemarketings am Standort Braunschweig aufgebaut und in die vorhandenen Infrastrukturen des Validierungszentrums Luftverkehr integriert. Dazu werden der Airport and Control Center Simulator (ACCES) sowie der Air Traffic Management &amp; Operations Simulator (ATMOS) modifiziert und ausgebaut. Schon jetzt werden potentielle industrielle, wissenschaftliche und hoheitliche Nutzer eingebunden, um das LCC bedarfsorientiert und nutzerzentriert zu entwickeln. Erklärtes Ziel ist es, das Launch Coordination Center erst bei einer Pilotmission anzuwenden und es dann in den regulären Betrieb bei einem zukünftigen Betreiber zu überführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg519757#msg519757" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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