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	<title>BEAM &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>BEAM &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Falcon 9 landet &#8211; SpaceX triumphiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/falcon-9-landet-spacex-triumphiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2016 23:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BEAM]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag den 08. April 2016 um 22:51 MESZ ist die erste Stufe der Falcon 9 erfolgreich auf der SpaceX-Seeplattform gelandet. Dragon wurde in einen Rendezvous-Orbit zur Internationalen Raumstation geschickt. Erstellt von Tobias Willerding. Quelle: NASA, SpaceX Am 08. April 2016 um 22:43 MESZ ist eine Falcon 9-Rakete mit der Dragonkapsel erfolgreich Richtung ISS gestartet. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am Freitag den 08. April 2016 um 22:51 MESZ ist die erste Stufe der Falcon 9 erfolgreich auf der SpaceX-Seeplattform gelandet. Dragon wurde in einen Rendezvous-Orbit zur Internationalen Raumstation geschickt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von Tobias Willerding.   Quelle: NASA, SpaceX</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_crs8_latecargo-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_crs8_latecargo_low.jpg" alt="Späte Fracht wird in die Dragon-Kapsel geladen
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Späte Fracht wird in die Dragon-Kapsel geladen<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 08. April 2016 um 22:43 MESZ ist eine Falcon 9-Rakete mit der Dragonkapsel erfolgreich Richtung ISS gestartet. Dies ist der erste Flug der Dragonkapsel seit dem Fehlstart im Juni 2015. Am Sonntag Vormittag soll Dragon die ISS erreichen. Dragon hat neben Experimenten und Nachschub auch das aufblasbare BEAM-Modul von Bigelow Aerospace an Bord. BEAM soll am 15. April installiert und am 26. April entfaltet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist der insgesamt 8te von 12 ISS-Flügen, mit denen SpaceX 2008 von der NASA beauftragt wurde. Inzwischen ist die Anzahl der beauftragten Dragonflüge zur ISS durch Folgeaufträge auf über 20 angestiegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seeplattformlandung</strong><br>Zum ersten Mal überhaupt hat eine Raketenstufe einer orbitalen Trägerrakete eine vertikale Landung auf einer Seeplattform hingelegt. Dazu führte die erste Stufe nach der Stufentrennung eine Reihe von Manövern aus, um einen Zielanflug auf die Seeplattform zu machen. Die Landung der ersten Stufe der Falcon 9-Trägerrakete erfolgte ca. 8 Minuten nach dem Start auf der SpaceX-Seeplattform getauft auf den Namen &#8222;Of Course I Still Love You&#8220;. Die Landung wurde live im Stream gezeigt. Von einem Fluggerät gefilmtes Videomaterial wurde zurück zum Schiff gefunkt und von dort per Satellit zurück zum Land übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landung erfolgte bei einem starken Wind von 50 mph, also 80 km/h. Dies hatte einen stark geneigten Anflug zur Folge, wie im Livebild deutlich zu sehen war. Die Landung erfolgte ein paar Meter von der Mitte der Seeplattform entfernt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_crs8_asds.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/f9_crs8_asds_low.jpg" alt="Die Erststufe nach der Landung
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>Die Erststufe nach der Landung<br>(Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Als nächstes sollen &#8222;Stahlschuhe&#8220; über die Landebeine der Stufe geschweißt werden, sodass die Stufe fest mit dem metallischen Untergrund der Plattform verbunden ist und nicht mehr umfallen kann. Die Rückkehr in den Hafen von Cape Canaveral soll am Sonntag erfolgen und dürfte von vielen Schaulustigen verfolgt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Pressekonferenz nach dem Start hat Musk außerdem verkündet, dass geplant ist, die bei diesem Flug geborgene Erststufe bereits im Juni diesen Jahres wiederzufliegen. Es laufen derzeit Gespräche mit einem Kunden darüber, was impliziert, dass es kein Testflug mit einer Dummynutzlast sein wird, sondern ein Flug mit einem zahlenen Kunden. Ein großer Rabatt scheint jedoch wahrscheinlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste Start der Falcon 9 ist für Ende April mit JCSAT-14 geplant. Auch bei diesem Flug ist wieder eine Seeplattformlandung geplant.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="CRS-8 | First Stage Landing on Droneship" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/sYmQQn_ZSys?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13638.msg334718#msg334718" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Falcon 9 / Dragon CRS-8</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Noch ein ISS-Modul &#8211; BEAM fertiggestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/noch-ein-iss-modul-beam-fertiggestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2015 19:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[entfaltbares Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fertigstellung des Bigelow Aerospace Expandable Activity Module (BEAM) hat am 12. März 2015 einen wichtigen Meilenstein hinter sich gelassen. Im Bigelow-Werk in Las Vegas, Nevada, wurde das fertige Modul zusammen mit der NASA präsentiert und an die Raumfahrtbehörde übergeben. Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Bigelow Aerospace. Auf dem Weg zum Langzeit-Test eines [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Fertigstellung des Bigelow Aerospace Expandable Activity Module (BEAM) hat am 12. März 2015 einen wichtigen Meilenstein hinter sich gelassen. Im Bigelow-Werk in Las Vegas, Nevada, wurde das fertige Modul zusammen mit der NASA präsentiert und an die Raumfahrtbehörde übergeben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, Bigelow Aerospace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032015201252_small_1.jpg" alt="NASA, Stefanie Schierholz" width="260"/><figcaption>
NASA-Associate Administrator William Gerstenmaier (links) und Jason Crusan, Direktor der Advanced Exploration Systems Division der NASA, neben dem gepackten BEAM im Bigelow-Werk in Las Vegas.    
<br>
(Bild: NASA, Stefanie Schierholz)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Weg zum Langzeit-Test eines auffaltbaren Weltraummoduls an Bord der Internationalen Raumstation ISS geht es in den Endspurt. Im zweiten Halbjahr  2015 soll das jetzt bei Bigelow fertiggestellte Testmodul mit dem achten Versorgungsflug durch SpaceX zur ISS gebracht werden. Momentan steht der Starttermin auf dem 02. September 2015. Das Testmodul wird bis dahin noch einige Prüfungen bei der NASA zu absolvieren haben.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">BEAM hat im gepacktem Zustand einen Durchmesser von 2,4 Metern und passt damit in den Trunk, so der offene Stauraum im Fachjargon, eines Dragon-Versorgungsfrachters. Der Trunk befindet sich im nicht unter Druck stehenden Zylinder unterhalb der druckbeaufschlagten Dragonkapsel, an dem auch die Solarzellenausleger und Wärmetauscher angebracht sind. In ihm werden vorzugsweise Außenbordinstrumente der ISS transportiert.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">BEAM wiegt 1,36 Tonnen. Angesichts der üblichen Nutzlast von rund 2,5 Tonnen in einem Dragon-Frachter auf einer Falcon 9v1.1-Rakete  ist das eine erhebliche Masse. Der NASA scheint diese Fracht jedoch wichtig genug zu sein, markiert die Technologie in ihren Augen einen großen Schritt hin  zu leichteren und damit hinsichtlich Gewichts-Volumen-Verhältnis (start-)kostengünstigeren Konstruktionen im Raumschiffbau. Grundlegende Forschungen wurden von der NASA bereits bis in die 1990er Jahre getätigt. Die Weiterentwicklung wurde 2000 aber auf Bigelow Aerospace übertragen. Der BEAM-Entwicklungsauftrag wurde im Jahr 2013 vereinbart und hat ein Volumen von 17,8 Mio. US-Dollar.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16032015201252_small_2.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="260"/><figcaption>
So könnte es aussehen &#8211; BEAM am Tranquility-Modul. Die Flugversion hat allerdings eine weiße Außenhaut. Im 90-Grad-Winkel dazu die (geschlossene) Aussichtskuppel &#8222;Cupola&#8220;. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">An der ISS angekommen, wird BEAM am Tranquility Modul angedockt. Bevor es aufgeblasen wird, stehen eingehende Systemtests an. Entfaltet wird es einen etwa 16 Kubikmeter großen und begehbaren  Raum bieten. BEAM wird mindestens zwei Jahre als Testmodul dienen. Währenddessen werden die ISS-Besatzungsmitglieder als auch Ingenieure am Boden BEAM überwachen. Die Astronauten werden BEAM zudem regelmäßig betreten, um Messungen vorzunehmen und seinen Zustand zu überprüfen. Insbesondere möchte man Erfahrung über das Verhalten einer entfaltbaren, weichen Struktur unter den thermischen Bedingungen des Weltraums sammeln, ebenso wie über die Strahlungsresistenz und die Robustheit der mehrlagigen Außenhaut gegenüber Einschlägen von Mikrometeoriten und Weltraumschrott.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine unüberwindbaren Probleme beim BEAM-Versuch vorausgesetzt, hat die NASA große Pläne mit entfaltbaren Weltraummodulen. Im erdnahen Orbit könnte der revolutionäre Ansatz kommerziell genutzte Plattformen ermöglichen. Mit Blick auf Langzeitmissionen zum Mars oder andere Ziele jenseits des erdnahen Orbits möchte man im kommenden Jahrzehnt neue Technologien auch im Mondorbit testen. Dabei geht es nicht nur um die notwendige Technik, sondern auch um Abläufe und notwendige Fähigkeiten und Ressourcen, um längere Zeit unabhängig von einer Versorgung von der Erde aus operieren zu können.           </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/bigelow-baut-entfaltbares-testmodul-fuer-die-iss/" data-wpel-link="internal"> Bigelow baut entfaltbares Testmodul für die ISS</a> </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.195" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow</a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Umfangreiche Umbauten an der ISS in Planung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/umfangreiche-umbauten-an-der-iss-in-planung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2013 17:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den nächsten Jahren soll es erhebliche Umbauten an der Internationalen Raumstation geben. Damit soll auch ein längerer Betrieb vorbereitet werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Energija, NASA. Vertont von Peter Rittinger. Beginnen soll die Umorganisation zunächst mit dem Ablegen des bisherigen Schleusenmoduls Pirs vom unteren Kopplungsaggregat am Kopfteil von Swesda. Dies könnte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In den nächsten Jahren soll es erhebliche Umbauten an der Internationalen Raumstation geben. Damit soll auch ein längerer Betrieb vorbereitet werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, Energija, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-19-47221.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082013192114_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="300" height="250"/><figcaption>
Naúka mit Schleuse, Roboterarm, Solarzellenpaneelen und Radiator. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beginnen soll die Umorganisation zunächst mit dem Ablegen des bisherigen Schleusenmoduls Pirs vom unteren Kopplungsaggregat am Kopfteil von Swesda. Dies könnte Ende dieses Jahres erfolgen. Der Frachter Progress-M 20M, der am 27. Juli von Baikonur aus gestartet ist und am Folgetag an Pirs andockte, soll das seit 2001 an der Station befindliche Modul beim Abflug in einigen Monaten einfach mitnehmen. Bei weiteren Verzögerungen soll dies dessen Nachfolger Progress-M 22M übernehmen. Pirs verglüht dann mit dem Frachter weitgehend in den dichten Schichten der Erdatmosphäre. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An die frei gewordene Kopplungsstelle kommt dann das Wissenschaftsmodul Naúka (sprich: Na-u-ka). Dieses könnte wohl Anfang 2014 starten. Es ist äußerlich dem Modul Sarja sehr ähnlich, da es aus dem Reservemodul für den FGB abgeleitet wurde. Im Inneren befindet sich aber auch ein Schlafquartier während an der Außenseite der Europäische Roboterarm ERA operieren wird. Kurze Zeit später sollen dann am Kopfteil die bereits im All befindliche Experimentierschleuse und an der Seite ein Radiator zur Abführung von Wärme montiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach gegenwärtigen Plänen etwa Mitte 2014 folgt dann das Kopplungsmodul UM, dass am Nadir-Port von Naúka ankoppeln soll. Hier stehen dann 5 weitere Kopplungsstellen zur Verfügung, von denen eine etwa 2016 mit einem ersten Wissenschafts- und Energiemodul NEM besetzt werden soll. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082013192114_small_2.jpg" alt="NASA" width="347" height="255"/><figcaption>
PMA-3 oben am Kopfteil und PMM &#8222;Leonardo&#8220; an Tranquility, in Richtung der Längsachse montiert. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischendurch möchte auch die NASA den US-basierten Teil für die weitere Nutzung fit machen. Dazu sollen zwei Kopplungsstellen für autonom andockende Raumschiffe am Bug und zwei für Transportraumschiffe, die mittels Manipulatorarm an der Station festgemacht werden, am Kiel geschaffen werden. Letzteres soll bewerkstelligt werden, indem das Lagermodul PMM (Leonardo) im Juli 2015 vom nach unten gerichteten Port an Unity (Node 1) zum nach vorn gerichteten Port an Tranquility (Node 3) versetzt wird. Damit sind dann die beiden unteren Kopplungsstellen an Harmony (Node 2) und Unity frei und gleichzeitig von einem Ankerpunkt des Canadarm2 erreichbar. Auf diese Weise könnten sich durchaus zwei Missionen von Kounotori, Dragon oder Cygnus zeitweilig überschneiden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die bemannten Raumschiffe wird eine Kopplung mittels Manipulatorarm nicht in Betracht gezogen. Bei einer Evakuierung wäre kein Personal zu dessen Bedienung mehr an Bord der Station. Auf eine Fernbedienung von der Erde aus will man sich in einem solchen Falle verständlicherweise nicht verlassen. Also werden passende Kopplungsaggregate an den anfliegenden Raumschiffen benötigt. Zunächst soll der Adapter PMA 3 von der Backbordseite von Tranquility (Node 3) zu Harmony-Zenit verlegt werden. Anschließend sollen ab Mai 2015 neue Kopplungsaggregate nach dem Soft Impact Mating Attenuation Concept (SIMAC) über die alten gestülpt werden. Die Raumschiffe verwenden dann das passende Gegenstück, was deutlich leichter ist, allerdings große Ähnlichkeiten zum bisher dort montierten APAS-System aufweist, aber in den USA gebaut wird. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082013192114_small_3.jpg" alt="NASA" width="442" height="292"/><figcaption>
Das Bigelow Expandable Activity Module (BEAM) an der ISS. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende stehen dann im vorderen Teil je zwei Kopplungsstellen für bemannte bzw. unbemannte Raumschiffe zur Verfügung, am hinteren Teil der ISS sechs Kopplungsstellen für bemannte oder unbemannte Raumschiffe russischer Bauart. Eine Verlängerung der Betriebsdauer der Internationalen Raumstation wäre dann auch über 2020 hinaus möglich. Sogar einer Aufstockung der Besatzungsstärke sowie kürzeren Besuchsbesatzungen stände wenig im Wege. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten bemannten Schiffe, welche über kommerzielle Partner der NASA in den USA entwickelt werden, könnten ab 2017 an der ISS festmachen. Bereits für 2015 ist zudem das Ankoppeln eines BEAM (Bigelow Expandable Activity Module) genannten entfaltbaren Moduls geplant. Es soll an den rückwärts gerichteten Port an Tranquility angedockt werden. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein BEAM kommt selten allein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ein-beam-kommt-selten-allein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 21:26:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BEAM]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Tranquility]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bigelow hat angekündigt, neben dem für die NASA bestimmten entfaltbaren Testmodul für die Internationale Raumstation ein zweites derartiges Modul für eine eigene Raumstation bauen zu wollen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: GizMag. Dieses soll dann an der Bigelows-Station als Ausstiegsschleuse fungieren und es wegen des größeren Volumens mindestens 3 Personen ermöglichen, gemeinsam einen Außenbordaufenthalt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bigelow hat angekündigt, neben dem für die NASA bestimmten entfaltbaren Testmodul für die Internationale Raumstation ein zweites derartiges Modul für eine eigene Raumstation bauen zu wollen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: GizMag.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21012013222605_small_1.jpg" alt="Bigelow/NASA" width="530" height="297"/><figcaption>
BEAM soll 2 Jahre lang an der ISS getestet werden. 
<br>
(Bild: Bigelow/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses soll dann an der Bigelows-Station als Ausstiegsschleuse fungieren und es wegen des größeren Volumens mindestens 3 Personen ermöglichen, gemeinsam einen Außenbordaufenthalt durchführen zu können. Das zweite Modul soll an ein 330 m³ großes, ebenfalls entfaltbares Modul angekoppelt werden, welches den Grundstock einer privaten Raumstation bilden und mit Solarzellenpaneelen ausgerüstet werden soll. Es könnte bereits 2016 ins All transportiert werden. Dies hängt vor allem davon ab, ob es bis dahin Raumschiffe gibt, mit denen man die Station auch erreichen kann. Hier sind wohl SpaceX Dragon und Boeing CST-100 die größte Hoffnung für Bigelow. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst soll aber BEAM, Bigelow Expandable Activity Module, bis 2015 gebaut und dann für 2 Jahre am Knotenmodul Tranquility angekoppelt werden. Die Hülle des etwa 4 Meter langen und 3,20 m durchmessenden Moduls verfügt über etwa 20 Schichten, die eine mit starren Konstruktionen vergleichbare Sicherheit vor Mikrometeoriten bieten soll. Die dünne, metallarme Hülle wird zudem von den meisten energiereichen Teilchen einfach durchdrungen, so dass kein Schauer von Sekundärpartikeln erzeugt wird, die für das Leben in der Station sogar gefährlicher sind als das Primärpartikel selbst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Testphase an der ISS soll das Modul die meiste Zeit geschlossen bleiben. Im Inneren überwachen allerdings Sensoren Atmosphäre, Dichtheit und Strahlungsumfeld. 2017 soll BEAM dann abgekoppelt werden und in den dichten Atmosphärenschichten der Erde verglühen. Nach oben soll es im Rumpf eines Dragon-Raumschiffs gelangen, da es im zusammengelegten Zustand sowohl kürzer als auch bedeutend schlanker sein wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls die Tests erfolgreich verlaufen, könnte der Weg für eine breite Nutzung entfaltbarer Stationsmodule frei sein. Ob eines davon noch an der Internationalen Raumstation zum Einsatz kommen soll, bleibt abzuwarten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow</a></li></ul>
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			</item>
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		<title>Neues von Genesis-1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neues-von-genesis-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Aug 2006 10:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[BEAM]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[entfaltbares Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[Normalbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Privatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die private Raumfahrtfirma Bigelow Aerospace gab vor einigen Tagen bekannt, dass die erste aufblasbare Station der Welt jetzt in einer weitgehend stabilen Fluglage ist. Der bisherige Erfolg gibt Hoffnung für die Pläne der Zukunft. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Bigelow Aerospace. Nach der Behebung einiger Fehler konnte das Lagekontrollsystem der Station endlich in Betrieb [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die private Raumfahrtfirma Bigelow Aerospace gab vor einigen Tagen bekannt, dass die erste aufblasbare Station der Welt jetzt in einer weitgehend stabilen Fluglage ist. Der bisherige Erfolg gibt Hoffnung für die Pläne der Zukunft.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Bigelow Aerospace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_1.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="260"/></a><figcaption>
Über den Wolken: Ein Bild der Außenkamera mit der aufgeblasenen Außenhülle, den Sonnenpaneelen und der Erde im Hintergrund. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Behebung einiger Fehler konnte das Lagekontrollsystem der Station endlich in Betrieb genommen werden und hat seitdem die erhebliche Taumelbewegung der Station drastisch reduziert: Anfänglich rotierte <i>Genesis 1</i> in sechs Minuten einmal um sich selbst, jetzt nur noch einmal pro Orbit, wobei eine solche Erdumkreisung etwa 100 Minuten dauert. Die endgültige Fluglage soll in wenigen Tagen erreicht sein; die Station ist dann so ausgerichtet, dass immer die selbe Seite zur Erde weist, was auch die Kommunikation mit der Bodenstation erheblich verbessern soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wem solche &#8222;Fortschritte&#8220; bereits derart selbstverständlich erscheinen, dass Organisationen wie NASA und ESA darüber schon gar nicht mehr berichten würden, dem sei in Erinnerung gerufen, dass <i>Genesis 1</i> das erste echte Weltraumprojekt einer privaten Raumfahrtfirma ist und darüber hinaus ein Technologieträger ersten Ranges: <i>Genesis 1</i> ist nicht wie bisherige Raumstationen aus starren, schweren Segmenten aufgebaut, sondern besteht aus einem leichten Stützgerüst, um das herum eine flexible Hülle einfach <i>aufgeblasen</i> wird. Die NASA hatte die Technologie der aufblasbaren Raumstation schon in den 1980er-Jahren entwickelt, aber aus Kostengründen nicht weiter verfolgt. Robert T. Bigelow lizenzierte die Technik von der NASA, um seine Weltraumtourismus-Pläne darauf aufzubauen. Der Prototyp <i>Genesis 1</i> ist nun der erste Schritt dahin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_2.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="550" height="196"/><figcaption>
Die Dnepr kommt aus ihrem Loch: Nach Art von Interkontinentalraketen startete die ehemalige SS-18 mit Genesis-1 an der Spitze aus einem getarnten Raketensilo, dessen geöffneten Deckel man in dieser Fotomontage unten am Boden gut erkennen kann. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Und das Projekt verlief bisher erstaunlich erfolgreich: Sowohl der Start mit einer russischen <i>Dnepr</i>-Rakete (eine umgebaute SS-18 aus der Zeit des Kalten Krieges, die aus einem Raketensilo startet) verlief am 12. Juli einwandfrei, und dann auch das Aufblasen der Hülle. Insgesamt fünf Jahre wird die Station sich schätzungsweise im Orbit halten, den harten Bedingungen des Weltraums ausgesetzt, und Telemetriedaten und Bilder zur Erde übertragen, um Erfahrungen für zukünftige Projekte zu sammeln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_3.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="300" height="225"/></a><figcaption>
Die aufblasbare Hülle von innen: Die Wände mit Logos tapeziert, von links kommt eine Spielkarte in&#8217;s Bild. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Insbesondere die Bilder sind für Bigelow noch aus einem anderen Grund sehr wichtig: Der reinen Erprobungsstation <i>Genesis 1</i> soll noch eine zweite Station <i>Genesis 2</i> folgen, die schon erste kommerzielle Ziele verfolgt: Jeder, der will, kann für kleine persönliche Gegenstände oder Fotos einen Platz an Bord von <i>Genesis 2</i> buchen. Gesetzt den Fall, deren Start mit einer <i>Dnepr</i> verläuft wieder fehlerfrei, werden Webcams an Bord der neuen Station permanent Bilder der unter Schwerelosigkeit frei umhertreibenden Gegenstände zur Erde übertragen, die im Internet veröffentlicht werden. Bigelow garantiert jedem Kunden, dass innerhalb von 90 Tagen sein gebuchter Gegenstand mindestens einmal deutlich erkennbar zu sehen sein wird &#8211; wenn nicht, kann der Kunde sein Geld zurück fordern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_4.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="300" height="222"/></a><figcaption>
In dieser Box haben Bigelow-Mitarbeiter ausgewählte Gegenstände deponiert. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In der Hülle von <i>Genesis 1</i> fliegen schon jetzt etliche Gegenstände und Fotos herum, die aber von Bigelow-Mitarbeitern beigesteuert wurden &#8211; und die Bilder dieser Gegenstände, die teilweise auf der <a href="	https://web.archive.org/web/20070927001249/http://www.bigelowaerospace.com/out_there/view_photos.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Bigelow-Homepage</a> veröffentlicht werden, sollen quasi als Appetitanreger für die Buchung von Flügen an Bord der Schwesterstation dienen. Nach dem Motto: &#8222;Das könnte Ihr altes Matchbox-Auto sein&#8230;&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von <i>Genesis 2</i> hat sich schon mehrfach nach hinten verschoben: Ursprünglich für September geplant, dann auf Dezember verschoben, gab Bigelow jetzt bekannt, dass der Start wegen der Weihnachtsfeiertage erst im Januar 2007 erfolgen soll. Die Firma gab ferner bekannt, dass es nach <i>Genesis 2</i> keine weitere Gelegenheit geben wird, eigene Gegenstände in den Weltraum fliegen zu lassen. Als Buchungsschluss wurde der 31. Oktober 2006 festgelegt. Nach dem erfolgreichen Start von <i>Genesis 2</i> will Robert Bigelow seine weiteren Pläne bekannt geben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19082006122725_small_5.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="300" height="222"/></a><figcaption>
Die linke Hälfte dieser Box enthält mexikanische Springbohnen. Die rechte Hälfte enthält ein magnetisches Experiment: Unzählige frei fliegende Stahlkugeln werden in regelmäßigen Abständen von einem Magneten angezogen und fügen sich jedesmal in anderer Form zusammen  
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Ankündigung könnte spannend werden. Denn das Fernziel von Bigelow ist ein &#8222;Hotel Orbit&#8220; von gleicher Machart, aber der dreifachen Größe der <i>Genesis</i>-Stationen. Weltraumtouristen sollen Flüge zu diesem Hotel buchen und einen oder mehrere Tage in der Gesellschaft von Gleichgesinnten verbringen können &#8211; und das bestimmt nicht zu den exorbitanten Preisen, die in den letzten Jahren einige betuchte Personen gezahlt haben und noch zahlen, um mal ein paar Tage an Bord der <i>MIR</i> oder <i>ISS</i> zu verbringen. Das Transportmittel zu diesem Hotel steht noch nicht fest &#8211; vielleicht das geplante, orbitalflugfähige <i>SpaceShipThree</i> der ebenfalls privaten Raumfahrtfirma Scaled Composites?</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/genesis-1-ein-aufblasbares-wohnmodul-im-orbit/" data-wpel-link="internal">Der Start von <i>Genesis 1</i></a></p>
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