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	<title>DAMPE &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>DAMPE &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>China / Wukong: Reset und Positronenanomalie</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-wukong-reset-und-positronenanomalie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Feb 2018 07:54:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bordrechner der auch als DAMPE für DArk Matter Particle Explorer bezeichneten chinesischen Raumsonde Wukong wurde zum Jahreswechsel neu gestartet. Grund dafür war eine Anomalie bei der Erfassung von Messdaten. Die von der Sonde bisher erfassten Daten bestätigen eine Häufung von Partikeln mit bestimmter Energie. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CAS, CCTV, PMO. Gemäß [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading"> Der Bordrechner der auch als DAMPE für DArk Matter Particle Explorer  bezeichneten chinesischen Raumsonde Wukong wurde zum Jahreswechsel neu  gestartet. Grund dafür war eine Anomalie bei der Erfassung von  Messdaten. Die von der Sonde bisher erfassten Daten bestätigen eine  Häufung von Partikeln mit bestimmter Energie. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: CAS, CCTV, PMO.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/dampeartcas1000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/dampeartcas260.jpg" alt="Wukong alias DAMPE über der Erde - Illustration
(Bild: CAS)"/></a><figcaption>Wukong alias DAMPE über der Erde &#8211; Illustration<br> (Bild: CAS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gemäß Angaben des chinesischen Staatsfernsehens (China Central Television, CCTV) war die Zahl der gemessenen Partikel aus der kosmischen Strahlung am letzten Tag des Jahres 2017 unerwartet eingebrochen. Missionsspezialisten der Sternwarte am purpurnen Berg (Purple Mountain Observatory, PMO) der chinesischen Akademie der Wissenschaften (Chinese Academy of Sciences, CAS) bei Nanjing hatten sich dann unmittelbar des Problems angenommen und kamen zu dem vorläufigen Schluß, dass Wukong möglicherweise von einem Mikrometeroiten getroffen worden war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem man also annahm, dass das in rund 500 Kilometern über der Erde kreisende Raumfahrzeug mit einem einige Kilometer pro Sekunde schnellen Mikrometeroiten kollidiert war, galt es, Maßnahmen zu überlegen, mit deren Hilfe Wukong wieder in den Regelbetrieb versetzt werden könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Also wurde ein koordiniertes Zusammenwirken des nationalen Zentrums für  Weltraumwissenschaften (National Space Science Centre, NSSC) der CAS in Peking und des Satellitenkontrollzentrum Xi&#8217;an (Xi&#8217;an Satellite Control Centre, XSCC) in der Provinz Shaanxi organisiert. Dann sendete man Kommandos an Wukong, die bei erfolgreicher Ausführung einen Neustart von Wukongs Bordrechner veranlassen würden. So geschah es dann auch. Rund 19 Stunden nach Auftreten der Anomalie arbeitete die Sonde nach offiziellen Angaben aus China wieder wie vorgesehen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/electronpluspositronspectDAMPEcollaboration600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/electronpluspositronspectDAMPEcollaboration260.jpg" alt="unsteter Verlauf von Partikeln mit ansteigender Energie
(Bild: DAMPE Collaboration)"/></a><figcaption>unsteter Verlauf von Partikeln mit ansteigender Energie<br> (Bild: DAMPE Collaboration)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgabe der seit dem 17. Dezember 2015 im All befindliche Sonde ist die Suche nach Hinweisen auf Dunkle Materie, und insbesondere der nach Anzeichen für sogenannte WIMPS (weakly interacting massive particles), Masseanhäufungen mit ausschließlich schwacher Wechselwirkung. Sollten WIMPS existieren, würden sie sich nach Erwartungen von Forschen hin und wieder gegenseitig auslöschen oder gelegentlich einfach zerfallen. Dabei sollten, so wird vermutet, Elektronen und Positronen entstehen, die sich mit technischen Mitteln – und den Detektoren an Bord von Wukong – erfassen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den ersten 530 Tagen seiner Arbeit hat Wukong nach Angaben des PMO unter rund 2,8 Milliarden Erfassungen hochenergetischer kosmischer Partikel rund 1,5 Millionen kosmische Partikel mit Energien über 25 GeV aufgefangen. Auffällig bei den Messungen ist ein Fehlen von Partikeln mit Energien im Bereich von 0,9  TeV und eine Häufung von Partikeln im Bereich von 1,4 TeV, was als Hinweis auf die Existenz bisher nicht nachgewiesener Teilchen oder besonderer exotischer physikalischer Prozesse gewertet werden könnte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/W0201712pmo600.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/W0201712pmo260.jpg" alt="Wukong-Messungen im Vergleich
(Bild: PMO)"/></a><figcaption>Wukong-Messungen im Vergleich<br> (Bild: PMO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Wukong durchgeführten Messungen bestätigen den auch als  Positronenanomalie bezeichnen Überschuss an hochenergetischen Positronen, den das Alpha-Magnet-Spektrometer 2 (AMS-02) an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) und das Instrument Pamela (payload for antimatter matter exploration and light-nuclei astrophysics) an Bord des russischen Erdbeobachtungssatelliten Resurs-DK 1 aufgezeigt hatten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wu Ji. Direktor des NSSC, wird vom CCTV mit den Worten zitiert, dass die festgestellten Auffälligkeiten im elektromagnetischen Spektrum  von Astrophysikern und Theoretikern als mögliche Folge der Existenz Dunkler Materie interpretiert werden, bei deren Zerfall neue Teilchen entstünden. Wukong ist für die aktuelle Forschung von besonderer Bedeutung, da die Detektoren an Bord der Sonde Messungen mit einer besonders hohen (Energie-)Auflösung ermöglichen und wenigen Beeinflussungen durch die kosmische Hintergrundstrahlung unterliegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wukong besitzt eine Auslegungsbetriebsdauer von drei Jahren. In den ersten beiden Jahren soll die Sonde zwei vollständige Himmelsdurchmusterungen absolvieren, um dann im dritten Einsatzjahr bestimmte Himmelsregionen mit hoher Wahrscheinlichkeit für das  Vorhandensein von Dunkler Materie besonders intensiv unter die  Lupe zu nehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"> Wukong alias DAMPE ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.173 und als COSPAR-Objekt 2015-078A. Die chinesische Bezeichnung Wukong bedeutet König der Affen. </p>
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		<item>
		<title>China berichtet über geplante Teleskopprojekte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-berichtet-ueber-geplante-teleskopprojekte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 08:46:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[DAMPE]]></category>
		<category><![CDATA[FAST]]></category>
		<category><![CDATA[IAU]]></category>
		<category><![CDATA[LAMOST]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chinesische Teilnehmer der 28. Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union (IAU) sprachen über einige ambitionierte Projekte, die in den nächsten Jahren verwirklicht werden sollen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Xinhua, Wikipedia. Vertont von Peter Rittinger. Dazu gehören mehrere Weltraumteleskope. Eines dient der Untersuchung der Umgebung von Schwarzen Löchern und erfasst den Bereich der harten Röntgenstrahlung. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Chinesische Teilnehmer der 28. Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union (IAU) sprachen über einige ambitionierte Projekte, die in den nächsten Jahren verwirklicht werden sollen. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle:  Xinhua, Wikipedia. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-02-87632.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören mehrere Weltraumteleskope. Eines dient der Untersuchung der  Umgebung von Schwarzen Löchern und erfasst den Bereich der harten Röntgenstrahlung. Englischsprachiger Projekttitel ist Hard X-ray  Modulation Telescope, HXMT. Vorgesehen ist ein Start im Zeitraum von 2014 bis 2016. Es wird das erste Weltraumteleskop aus dem Reich der Mitte sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Raumfahrzeug dieser Art soll Partikel der Dunklen Materie aufspüren. Hier lautet der englischsprachige Projekttitel Dark Matter Particle Explorer (DAMPE). Weitere neue Teleskope sollen u.a. auch auf der Erde entstehen, so ein Sonnenteleskop (englisch: Chinese Giant Solar Telescope, CGST) mit einem ringförmigen Spiegel von 8 Metern Außendurchmesser und dem Lichtsammeläquivalent eines 5-Meter-Spiegels sowie in chinesisch-französischer Kooperation das Teleskop POLAR zur Erfassung von Gammastrahlungsausbrüchen an Bord der Raumstation Tiangong 2, bereits im Jahr 2014. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/wikipedia-fabian_rrrr-lamost.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/wikipedia-fabian-rrrr-lamost-260.jpg" alt="LAMOST
(Bild: Paul Hilscher (Sheliak in Wikipedia), CC-BY-SA-3.0)"/></a><figcaption> LAMOST <br>(Bild: Paul Hilscher (Sheliak in Wikipedia), CC-BY-SA-3.0)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Erinnert wurde ebenso an das im Bau befindliche Radioteleskop mit einem Antennendurchmesser von 500 Metern (englisch: Five-hundred-meter Aperture Spherical Radio Telescope, FAST), ein Spektroskopisches Teleskop, welches erfasstes Licht über Glasfasern zu einer ganzen Batterie an Spektralsensoren weiterleitet (englisch: Large Sky Multi-Object Fiber Spectroscopic Telescope, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/LAMOST" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">LAMOST</a>) sowie an verschiedene Projekte, welche die Stationierung von Teleskoptechnik auf einem Hochplateau der Antarktis vorsehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines davon ist das Antarktische Durchmusterungsteleskop (englisch: Antarctic Survey Telescope, AST), dessen erster Baustein bereits in diesem Jahr aufgebaut und in Betrieb genommen wurde. Zum einen bietet der Standort mit trockener, kalter und vergleichsweise ruhiger Luft sehr gute Beobachtungsbedingungen. Zum anderen sind auch Weltraumteleskope niedrigen Temperaturen ausgesetzt, so dass man sich dafür nutzbare Erkenntnisse verspricht. Zwei weitere automatische Teleskope mit Spiegeldurchmessern von 50 cm werden in den nächsten Jahren folgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit will die Volksrepublik China auf dem Gebiet der Astronomie  zunehmend Spitzenforschung betreiben. Bisher sei dieser  Wissenschaftsbereich vernachlässigt worden. Ein weiteres Mittel zu einem  schnelleren Fortschritt seien Vereinbarungen zur Nutzung weiterer, bereits existierender Teleskope. Ein größerer Teil davon steht im chilenischen Hochland. Damit verfügt Chile über das Recht an Beobachtungszeit u.a. mit dem Very Large Telescope. Institutionen beider Länder haben nun eine Kooperationsvereinbarung getroffen, welche es chinesischen Astronomen erlaubt, im Rahmen des chilenischen Kontingents Forschungen mit verschiedenen Teleskopen vorzunehmen </p>
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