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	<title>EAGLE &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Beobachter der Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/beobachter-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2020 07:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
		<category><![CDATA[EAGLE]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität Würzburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Corona-Krise hat der Lkw-Verkehr stark abgenommen. Das kann man sogar vom Weltraum aus nachweisen – der Würzburger Student Henrik Fisser hat das gemacht und dafür einen Preis bekommen. Eine Information der Universität Würzburg. Quelle: Universität Würzburg Geschlossene Grenzen, gestörte Lieferketten, gedrosselte Produktion: Die Einschränkungen in der Corona-Krise haben im März und April 2020 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In der Corona-Krise hat der Lkw-Verkehr stark abgenommen. Das kann man sogar vom Weltraum aus nachweisen – der Würzburger Student Henrik Fisser hat das gemacht und dafür einen Preis bekommen. Eine Information der Universität Würzburg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Würzburg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geschlossene Grenzen, gestörte Lieferketten, gedrosselte Produktion: Die Einschränkungen in der Corona-Krise haben im März und April 2020 die Wirtschaft weitgehend lahmgelegt. Das führte auch dazu, dass es auf den Straßen viel weniger Verkehr gab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Situation hatte der Würzburger Student Henrik Fisser eine Idee: Ob er wohl mit Satellitendaten die Lastkraftwagen auf den Straßen ausmachen und zählen könnte? Und ob sich aus dem Vergleich aktueller und älterer Daten erkennen ließe, wie stark der Lkw-Verkehr durch die Corona-Krise geschrumpft ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beides funktioniert. Fisser hat sich Aufnahmen des Satelliten Sentinel-2 vorgenommen, die das Ruhrgebiet mit seinen vielen Autobahnen abbilden. „Weil Lkw sich bewegen und eine bestimmte Größe haben, ergibt sich in den Daten eine regenbogenartige Signatur“, erklärt der Student. Es gelang ihm, die Lkw in den Satellitendaten automatisiert zu detektieren – dank eines speziellen Rechenverfahrens, das er dafür entwickelt hat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/csm22HenrikFisserTobiasGutzmann1280.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Henrik Fisser" data-rl_caption="" title="Henrik Fisser" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/csm22HenrikFisserTobiasGutzmann600.jpg" alt=""/></a><figcaption>Henrik Fisser hat im Ruhrgebiet Lkw detektiert. Durch den Vergleich von Satellitendaten vor und während der Corona-Pandemie konnte er die Veränderungen berechnen. Das Bild beinhaltet modifizierte Sentinel-2-Daten, prozessiert durch Euro Data Cube.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Viertel weniger Lkw-Verkehr</strong><br>Ergebnis: Im Lockdown der Corona-Krise waren im Schnitt rund 25 Prozent weniger Lkw im Ruhrgebiet unterwegs als an vergleichbaren Tagen in den Vorjahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Worüber sich der Würzburger Student besonders freut: Seine Zahlen stimmen gut mit denen überein, die das Institut der deutschen Wirtschaft im Mai 2020 veröffentlicht hat. Demnach ist der Lkw-Verkehr um ein Viertel, der Pkw-Verkehr sogar um über die Hälfte zurückgegangen. Grundlage für diese Zahlen waren Maut- und andere auf der Erde erhobene Verkehrsdaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausgezeichnet von der ESA</strong><br>Für sein schönes Ergebnis hat Henrik Fisser einen mit 1.000 Euro dotierten Preis bekommen. Im laufenden COVID-19-Custom-Script-Wettbewerb der Europäischen Raumfahrtagentur ESA wurde er Ende Mai zum Wochengewinner in der Kategorie „Covid-Auswirkungen auf die Wirtschaft“ gekürt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Studium beschäftigt sich Fisser ebenfalls mit dem Thema Erdbeobachtung. Er ist an der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg im internationalen Masterstudiengang EAGLE (Earth Observation and Geoanalyses for the Living Environment) eingeschrieben. Hier gefällt ihm unter anderem, dass auf Englisch unterrichtet wird und dass seine Mitstudierenden von allen Kontinenten kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Praktikum in Uganda als Initialzündung</strong><br>Fissers Interesse an der Erdbeobachtung wurde in Uganda geweckt. Dort absolvierte er – nach dem abgeschlossenen Bachelorstudium der Geographie an der Uni Köln – ein Praktikum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir waren in einer ländlichen Region, wo es große Probleme mit Dürren gibt. Mein damaliger Betreuer hat mir klargemacht, dass die Erdbeobachtung potenziell dabei helfen kann, die Ernährung der Menschen zu sichern und besser auf Naturkatastrophen zu reagieren. Danach war ich voll motiviert, das als Master zu studieren.“ Bei Recherchen im Web stieß er auf den Studiengang an der JMU. Er bewarb sich hier, weil ihn unter anderem die informative Internet- und Twitterpräsenz von EAGLE überzeugt hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aquakulturen für die Fischzucht detektieren</strong><br>Aktuell macht der EAGLE-Student ein Praktikum beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit dem die JMU eng zusammenarbeitet. Dort ist er in ein Projekt eingebunden, in dem aus Satellitendaten ermittelt wird, wie stark Aquakulturen für die Fischzucht in Afrika verbreitet sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das sind meist rechteckige Pools an Land, deren Zahl in den vergangenen Jahren vor allem in China, aber auch in Afrika enorm zugenommen hat.“ Aktuell verarbeitet Fisser mit einer DLR-Berechnungsmethode die Satellitendaten für Ägypten – dieses Land ist der größte Aquakultur-Fischproduzent des Kontinents.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Infos zum Masterstudiengang EAGLE</strong><br>Der englischsprachige <a href="https://eagle-science.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Masterstudiengang EAGLE</a> (Earth Observation and Geoanalyses for the Living Environment) ist am Lehrstuhl für Fernerkundung des Instituts für Geographie und Geologie der JMU angesiedelt. Er vereint Studierende aus aller Welt. Sie lernen hier, wie man Satelliten- und andere Erdbeobachtungsdaten nutzen kann, um die globale Umwelt zu beobachten und Problemen gegenzusteuern, etwa mit einem passenden Management der Landnutzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17621.msg481586#msg481586" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt und Corona-Virus</a></li></ul>
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		<title>Apollo 11</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/apollo-11/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2002 07:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[EAGLE]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn V]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die erste Mondlandung. Ein Beitrag von Karl Urban. Am 16. Juli 1969 hebt nach 10 bemannten und unbemannten Testflügen erneut eine Saturn V-Rakete vom Cape Kennedy-Weltraumbahnhof ab. Die Nutzlast bilden das Kommandomodul Columbia und das Mondlandemodul Eagle. An Bord befinden sich die Astronauten, deren Namen bis heute jeder kennt: Neil A. Armstrong, Michael Collins und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die erste Mondlandung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban.</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Apollo11insignianasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Apollo11insignianasa260.jpg" alt="" width="207" height="205"/></a><figcaption>Missionslogo</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. Juli 1969 hebt nach 10 bemannten und unbemannten Testflügen erneut eine <em>Saturn V</em>-Rakete vom <em>Cape Kennedy</em>-Weltraumbahnhof ab. Die Nutzlast bilden das Kommandomodul <em>Columbia</em> und das Mondlandemodul <em>Eagle</em>. An Bord befinden sich die Astronauten, deren Namen bis heute jeder kennt: Neil A. Armstrong, Michael Collins und Edwin E. Aldrin. Die Erfahrungen, die die NASA mit den vorhergegangen <em>Apollo</em>-Testflügen gesammelt hatte, sollten nun ausreichen, die erste bemannte Mondlandung der Geschichte durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Der Adler ist gelandet&#8220;</strong><br>Nach einem viertägigem Flug erreicht das Apolloraumschiff wie geplant den Mond und beginnt, ihn zu umkreisen. Dann wird die Mondlandefähre <em>Eagle</em> vom Kommandomodul abgetrennt und beginnt einen von den Schubdüsen abgebremsten Sinkflug. Michael Collins bleibt weiter in der Mondumlaufbahn, während sich Neil Armstrong und Edwin Aldrin langsam der Oberfläche nähern. Während des Sinkflugs kommt es zu einigen Fehlfunktionen im Bordcomputer der Mondlandefähre und sie kommt von ihrem Kurs ab. Zuletzt übernimmt Neil Armstrong die manuelle Steuerung. Als das Vehikel schließlich im &#8222;Mare Tranquillitatis&#8220; aufsetzt, bestätigt Armstrong dies mit den Worten: &#8222;Tranquility Base here, the Eagle has landed&#8220;. Auf der Erde in 400.000 km Entfernung verfolgen über eine halbe Milliarde Menschen das Ereignis am Fernseher. Immerhin bildet die Apollo-Übertragung eine der ersten Live-Sendungen überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Stunden nach dem Aufsetzten auf dem Mond, beginnt Neil Armstrong im Raumanzug die Leiter der Mondlandefähre hinunterzuklettern. Er kommentiert seinen ersten Schritt auf dem Mond mit den Worten &#8222;One small step for [a] man, one giant leap for mankind&#8220;. Aldrin und Armstrong richten an ihrem Landeplatz einige Experimente ein, stellen die amerikanische Flagge auf und sammeln 22 Kilogramm Mondgestein. Nach 152 Minuten begeben sich die Astronauten wieder in die Landefähre und bereiten den Start zum Kommandomodul vor. Am 21. Juli 1969 hebt <em>Eagle</em> wieder vom Mond ab und dockt ans Mutterschiff im Mondorbit an. Daraufhin beginnt der Rückflug zur Erde. Am 24. Juli 1969 landet die <em>Apollo</em>-Wiedereintrittskapsel südwestlich von Hawaii im Pazifik. Sie wird von einem US-Marineschiff geborgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Bildergalerie: Apollo 11</li></ul>
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