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	<title>Hale-Teleskop &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Hale-Teleskop &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Erste spektrale Fernerkundung eines Planetensystems</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erste-spektrale-fernerkundung-eines-planetensystems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 15:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>
		<category><![CDATA[Hale-Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Keck-Observartorium]]></category>
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		<category><![CDATA[Spektrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; und dies in einem Durchgang. Dabei handelt es sich um das Planetensystem um den Stern HR 8799, bei dem 2008 drei und zwei Jahre später vier Planeten direkt fotografiert werden konnten. Ein Beitrag von Günther Glatzel und Gertrud Felber. Quelle: American Museum of Natural History, CalTech. US-Astronomen haben mit einem neuen abbildenden Infrarot-Sensor am [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">&#8230; und dies in einem Durchgang. Dabei handelt es sich um das Planetensystem um den Stern HR 8799, bei dem 2008 drei und zwei Jahre später vier Planeten direkt fotografiert werden konnten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a> und Gertrud Felber. Quelle: American Museum of Natural History, CalTech.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032013163736_small_1.jpg" alt="Keck-Observatorium" width="260"/><figcaption>
Drei Planeten des Systems HR 8799 wurden 2008 direkt abgelichtet. 2010 kam ein weiterer Planet hinzu. In der Mitte sieht man ein sehr unruhiges Bild, was einerseits durch die unvollkommen arbeitende adaptive Optik kommt und zum zweiten durch die koronografische Methode verursacht wird. 
<br>
(Bild: Keck-Observatorium)
</figcaption></figure></div>



<p>US-Astronomen haben mit einem neuen abbildenden Infrarot-Sensor am 5-Meter-Hale-Teleskop des Palomar-Observatoriums in Kalifornien Spektren der vier im Jahre 2008 entdeckten Planeten um den Stern HR 8799 gewonnen. Dabei zeigte sich, dass die Planetenatmosphären recht unterschiedliche und ungewöhnliche Zusammensetzungen besitzen. Normalerweise würde man bei derart großen und warmen Planeten, die Temperaturen liegen um 1.000 K, eine bestimmte Mischung von Ammoniak und Methan erwarten. Die Planeten von HR 8799 zeigten hingegen nur Spektrallinien des einen oder des anderen Stoffes. Zusätzlich fand man neben Kohlendioxid auch Hinweise auf Azetylen. </p>



<p>Ein weiterer erstaunlicher Fakt war, dass die Planeten &#8222;röter&#8220; als angenommen waren, das heißt, die reflektierte Strahlung war langwelliger als erwartet. Man erklärt dies durch eine unvollständige Bewölkung in den Atmosphären. Auf jeden Fall ist die Luft auf allen Planeten zu giftig und zu heiß, um Leben nach unseren Vorstellungen zu ermöglichen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032013163736_small_2.jpg" alt="American Museum of Natural History" width="260"/><figcaption>
Das neue Graustufenbild (eigentlich infrarot) des Systems HR 8799. Das Loch im Zentrum ist rund, da hier das Licht des Sterns nicht verdeckt sondern durch ein Loch &#8222;aussortiert&#8220; wird. 
<br>
(Bild: American Museum of Natural History)
</figcaption></figure></div>



<p>Auch der Stern HR 8799 ist ungewöhnlich. Er besitzt die 1,6-fache Masse unserer Sonne, ist fünfmal heller, strahlt etwa 1.000-mal mehr UV-Strahlung ab und seine Helligkeit kann im Verlaufe von 2 Tagen um 8% variieren. HR 8799 befindet sich im Sternbild Pegasus. (HR steht für Harvard Revisited Photometry Catalogue, dessen Nachfolger der aktuelle Bright Star Cataloge ist. Im Nachhinein hat man übrigens die Planeten des Systems auf Aufnahmen des Hubble Space Telescope gefunden, die bereits im Jahre 1998 angefertigt wurden.) </p>



<p>Das Project 1640 wird von Ben E. Oppenheimer geleitet und vereint Bemühungen und Ressourcen von Forschern des California Institute of Technology (CalTech, USA), des Jet Propulsion Laboratory (JPL, USA) der NASA, der Universitäten Cambridge (Großbritannien) und New York (USA), des Space Telescope Science Institute (STScI) sowie des Amerikanischen Museums für Naturgeschichte der USA. Der neue Messkomplex ist ein Integralfeld-Spektrograph, der dem 5-Meter-Spiegel, einer präzisen adaptiven Optik mit Korrekturbewegungen im Mikrosekundenbereich, einer weiteren Korrekturoptik sowie einem besonders genauen Koronographen nachgeschaltet ist und über eine auf 77 K gekühlte Quecksilber-Cadmium-Tellur-Detektormatrix mit 4 Megapixeln verfügt, in der Infrarot-Spektren parallel in 30 Bändern im Bereich von 1,06 bis 1,78 µm Wellenlänge aufgenommen werden können. Zum System gehört auch eine spezielle Software, welche die Korrekturoptik steuert, die Daten speichert und die Spektren auswertet. </p>



<p>Das Licht des zentralen Sterns wird durch eine Lochblende ausgeblendet, während das Licht der Umgebung des Sterns in die hochkomplizierte Apparatur reflektiert wird. Hier erfolgt nicht nur die spektrale Zerlegung sondern auch ein Ausgleich atmosphärischer Disperion sowie eine weitere Korrektur der Luftbewegungen. Das Licht des Sterns wird außerhalb der Apparatur auf einen Wellenfrontdetektor geleitet. Damit lässt sich mit einer Präszision von etwa 10 nm übrig bleibendes direktes Sternlicht aus den Spektren der beobachteten Planeten herausrechnen. Der Koronograph lässt die Beobachtung von Objekten in der Nähe von Sternen zu, die 1 bis 10 Millionen Mal schwächer leuchten als diese. </p>



<p>Geplant ist eine dreijährige Studie am Palomar-Observatorium, die im Juni 2012 begann und während der etwa 200 Sterne unter die Lupe genommen werden sollen, die sich innerhalb von ca. 150 Lichtjahren um unser Sonnensystem befinden. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=645.msg251456#msg251456" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Direkt beobachtete Exoplaneten</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Mount Palomar rüstet auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mount-palomar-ruestet-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 22:21:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Auflösung]]></category>
		<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>
		<category><![CDATA[Hale-Teleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der jetzt erfolgten Installation der adaptiven Optik &#8222;PALM-3000&#8220; spielt das altehrwürdige Hale-Teleskop auf dem Mount Palomar in Kalifornien wieder in der ersten Liga. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: AstronomyNow. Das Hale-Teleskop ging 1947 in Betrieb und war mit seinem 5,1m großen Hauptspiegel für drei Jahrzehnte das größte Teleskop der Welt. In dieser Zeit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Mit der jetzt erfolgten Installation der adaptiven Optik &#8222;PALM-3000&#8220; spielt das altehrwürdige Hale-Teleskop auf dem Mount Palomar in Kalifornien wieder in der ersten Liga.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: AstronomyNow.</p>



<p>Das Hale-Teleskop ging 1947 in Betrieb und war mit seinem 5,1m großen Hauptspiegel für drei Jahrzehnte das größte Teleskop der Welt. In dieser Zeit gelangen bahnbrechende Erkenntnisse wie der Nachweis anderer Galaxien oder die ersten Hinweise auf die Expansion des Universums. Mit modernen Großteleskopen konnte das Observatorium aber zuletzt nicht mehr konkurrieren. 
<br>
Dies wird sich jetzt ändern. Das Hale-Teleskop verfügt jetzt über eine adaptive Optik. Dies bedeutet, dass die Unruhe der Luft vermessen wird und der Spiegel von einer Vielzahl von Stempeln verformt wird. Dieses &#8222;PALM-3000&#8220; genannte System bricht gleich zwei Rekorde. Zum Einen ist die Anzahl von 3.888 Stempeln Weltrekord, zum Anderen ist auch die Geschwindigkeit von 2.000 Korrekturen pro Sekunde eine neue Bestmarke. Das Hale-Teleskop ist zwar kleiner als die 8-10 Meter messenden modernen Großteleskope, kommt aber dichter an sein ideales Auflösungsvermögen heran. </p>



<p>In Verbindung mit diesem System setzt man große Hoffnungen in neue Koronagraphen. Diese blenden das Licht eines Sterns aus, um die Umgebung betrachten zu können. Damit will man Fotografien und Spektralaufnahmen von Exoplaneten ermöglichen. Durch diese Beobachtungen wird man endlich mehr als nur Masse und Umlaufbahn der Exoplaneten erfahren können und somit letztlich auch besser einschätzen können, was für Typen von Planeten es gibt und wie normal oder unnormal unsere Erde in diesem Zusammenhang ist.</p>
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