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	<title>Hyperspektralinstrument &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Hyperspektralinstrument &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>DLR: Deutscher Umweltsatellit EnMAP sendet erste Bilder</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-deutscher-umweltsatellit-enmap-sendet-erste-bilder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 06:09:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Umweltsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat einen Monat nach seinem Start seine ersten Bilder geliefert. Schon die ersten Daten zeigen die Leistungsfähigkeit des Hyperspektralinstruments HSI. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 4. Mai 2022. 4. Mai 2022 &#8211; Seit ihrem Start am 1. April 2022 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der deutsche Umweltsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat einen Monat nach seinem Start seine ersten Bilder geliefert. Schon die ersten Daten zeigen die Leistungsfähigkeit des Hyperspektralinstruments HSI. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 4. Mai 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapverschiedinfDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapverschiedinfDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>EnMAP &#8211; ein Bild viele verschiedene Informationen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">4. Mai 2022 &#8211; Seit ihrem Start am 1. April 2022 ist die deutsche Umweltsatellitenmission EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program), die von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt wird, gut einen Monat im All und hat jetzt die ersten hochaufgelösten Satellitenbilder geliefert. Nachdem die Mission die &#8222;Launch and Early Orbit Phase&#8220; erfolgreich abgeschlossen hatte, wurden Stück für Stück die einzelnen Subsysteme des hochkomplexen Hyperspektral-Instrumentes unter Kontrolle des Deutschen Raumfahrtkontrollzentrums (GSOC) in Betrieb genommen. Nun hat EnMAP erstmals einen Streifen von etwa 30 Kilometern Breite und 180 Kilometern Länge über Istanbul am Bosporus in der Türkei mit Europa und Asien aufgenommen und die Daten dann über die DLR-Bodenstation in Neustrelitz zur Erde heruntergesendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Schon die ersten Daten von EnMAP zeigen, was der deutsche Umweltsatellit leisten kann&#8220;, freut sich Dr. Sebastian Fischer, EnMAP-Gesamtprojektleiter in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Zwar befinde man sich mit der Mission erst in der ersten Phase, in der das Instrument kalibriert und exakt eingestellt werde. &#8222;Diese ersten Bilder geben uns aber schon einen sehr guten Vorgeschmack darauf, was Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt erwarten dürfen. Sie zeigen, dass EnMAP einen großen Beitrag dazu leisten kann, die Folgen des Klimawandels aufzuzeigen und der fortschreitenden Umweltzerstörung entgegenzuwirken.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfangen wurden die ersten Daten vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) sowie dem DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung, die die Bilder auch prozessieren und archivieren. Denn die Daten, die der Satellit zur Erde schickt, sind für den Nutzer nicht direkt verwendbar. Nur wenn sie weiterverarbeitet, also kalibriert, mit Lage- und Positionsbestimmungen versehen sowie die Einflüsse der Atmosphäre korrigiert werden, können die Nutzer am Ende quantitative und qualitative Aussagen aus den Produkten ziehen. Dabei wurde die Kalibration dieser ersten Aufnahmen mit Daten, die vom Instrument im Labor gemessen wurden, durchgeführt. Im Rahmen der sogenannten Commissioning Phase, die sechs Monate dauert, werden diese Kalibrationen nun noch auf die Eigenschaften des Instrumentes im Orbit optimiert und die Datenqualität weiter verbessert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapfirstlightspektrenDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapfirstlightspektrenDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ein Pixel &#8211; viele Spektren. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erste EnMAP-Bilder machen Unsichtbares für unsere Augen sichtbar</strong><br>Doch was ist in den EnMAP-Bildern eigentlich sichtbar? Jedes Material auf der Erdoberfläche reflektiert das Sonnenlicht in einer für ihn charakteristischen Art und Weise und hinterlässt so eine sogenannte Spektralsignatur. Diesen &#8222;farbigen Fingerabdruck&#8220; kann EnMAP mit Hilfe seines Messinstruments erkennen, unterscheiden und abbilden. So steht die Mission unter dem Motto &#8222;Unsere Erde in mehr als allen Farben&#8220;, weil jedes EnMAP-Bild in ganz viele kleine Wellenlängenbereiche zerteilt wird &#8211; viel mehr, als unsere Augen wahrnehmen können. &#8222;Die hohe Qualität der Daten in allen Kanälen wird gut sichtbar zum einem in typischen Spektren wie für Vegetation und zum anderen in geringem Rauschen und störenden Bildstreifen bei dem umfangreichen Dynamikbereich, welches gerade in dunklen Bereichen wie Wasser deutlich wird. Bereits basierend auf diesen ersten Daten konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Earth Observation Center im DLR nach Atmosphärenkorrektur und mittels inverser Modellierung vorläufige Resultate zur Verteilung der Chlorophyll-a Konzentration an der Wasseroberfläche ableiten&#8220;, ergänzt Dr. Tobias Storch, Projektleiter des EnMAP-Bodensegments am Earth Observation Center im DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP &#8211; die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong><br>Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Aufbau und dem Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden die Daten ausprobieren und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWK-Förderprogramme unterstützt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="The first images of our environmental satellite #EnMAP!" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/NF4CXPfGFZ4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption><em><strong>Die ersten Bilder von Umweltsatellit EnMAP</strong><br>Der Hyperspektralsatellit EnMAP hat die ersten Bilder von der Erde geliefert. Projektleiter Dr. Sebastian Fischer erläutert die Aufnahmen und erklärt, welche Rückschlüsse bereits jetzt daraus gezogen werden können. (Credit: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg532519#msg532519" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Fraunhofer IOF lieferte Spiegel für EnMAP</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fraunhofer-iof-lieferte-spiegel-fuer-enmap/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 05:45:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich ist der erste in Deutschland entwickelte und gebaute Hyperspektralsatellit ins Weltall gestartet. Sein Name: EnMAP. Vom All aus soll er künftig unsere Umwelt analysieren und damit nicht nur Folgen des Klimawandels, sondern auch potenzielle Naturgefahren sichtbar machen. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF. Quelle: Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kürzlich ist der erste in Deutschland entwickelte und gebaute Hyperspektralsatellit ins Weltall gestartet. Sein Name: EnMAP. Vom All aus soll er künftig unsere Umwelt analysieren und damit nicht nur Folgen des Klimawandels, sondern auch potenzielle Naturgefahren sichtbar machen. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik 5. Mai 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPlightweightmirrorfraunhoferiofIOF2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPlightweightmirrorfraunhoferiofIOF26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Für EnMAP wurden am Fraunhofer IOF Metallspiegel hergestellt. (Bild: Fraunhofer IOF)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">5. Mai 2022 &#8211; Insgesamt elf Spiegel sowie diverse optische Schichten für Teleskop- und Spektrometer-Optiken wurden dafür am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena hergestellt. Einen Monat nach dem Start liegen nun die ersten Aufnahmen aus dem All vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist eine der wichtigsten Fragen unserer Zeit: Wie können wir unsere Umwelt und unser Klima besser schützen? Antworten darauf soll eine neue deutsche Satellitenmission liefern: Das »Environmental Mapping and Analysis Program« – kurz: EnMAP – ist der erste deutsche Hyperspektral-Satellit. Die Mission wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist die Bereitstellung exzellenter Bilder kombiniert mit Spektraldaten, um diagnostische Informationen über den Zustand unserer Erde und Gewässer, zu sammeln. Auch die Auswirkungen menschlicher Eingriffe auf Ökosysteme kann damit betrachtet und die Verwaltung natürlicher Ressourcen, z. B. in der Landwirtschaft, erleichtert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. April 2022 ist der EnMAP-Satellit vom Gelände der Cape Canaveral Space Force Station in Florida aus mit einer SpaceX Rakete Falcon 9 erfolgreich ins Weltall gestartet. Mit an Bord: Metallspiegel, hergestellt und optisch vergütet am Fraunhofer IOF in Jena.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fraunhofer IOF lieferte Metallspiegel für das EnMAP-Messinstrument</strong><br>Aus ca. 650 Kilometern Entfernung soll der Satellit in den nächsten fünf Jahren unsere Erde beobachten – und das auf 242 Spektralkanälen. Sein zentrales Messinstrument ist dabei der sogenannte Hyperspectral Imager (HSI). Er ist in der Lage, die von der Erdoberfläche reflektierte Sonnenstrahlung als kontinuierliches Spektrum im Spektralbereich von 420 nm bis 2.450 nm zu messen, mit einer spektralen Abtastung von 6,5 nm (VNIR) und 10 nm (SWIR). Gleichzeitig liefert das abbildende Spektrometer brillante Bilder mit einer räumlichen Auflösung von 30 m x 30 m auf der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Für den HSI haben wir am Fraunhofer IOF insgesamt elf plane, sphärische und asphärische Metallspiegel entwickelt. Die Entwicklung beinhaltete dabei das Spiegeldesign bis hin zur Herstellung und die Vergütung der Spiegel sowie die Charakterisierung mit optischen und taktilen Messverfahren«, erklärt Dr. Stefan Risse, Leiter des Projektes am Fraunhofer IOF.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anwendung finden die Spiegel im visuellen sowie infraroten Spektralbereich. Die Herstellung erfolgte daher durch die Kombination von ultrapräzisen Verfahren der Diamantbearbeitung mit Poliertechniken zur lokalen Formkorrektur und Glättung der Oberflächenrauheit. Abschließend wurden die optischen Flächen mit Vergütungsschichten – geschütztes Silber für den visuellen Spektralbereich und gesputtertes Gold für den infraroten Spektralbereich – versehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Eingesetzt werden Metallspiegel aus einer Aluminiumlegierung kombiniert mit einer röntgen-amorphen Dickschicht aus Nickel-Phosphor. Damit konnten modernste Verfahren der Optikfertigung auch für Metalloptiken angewendet werden. Im Ergebnis wurden Spiegel mit einer Mikrorauheit von kleiner 0,8 nm rms und Formgenauigkeiten von kleiner 12 nm rms erreicht«, so der Forscher weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP sendet erste Aufnahmen aus dem All</strong><br>Hyperspektrale Analysen zerlegen das Licht in viele, eng beieinanderliegende Wellenbereiche. So tut es auch der HSI an Bord von EnMAP: Er betrachtet das Sonnenlicht, das von Materialien auf der Erdoberfläche reflektiert wird. Da jedes Material dabei seine eigene Art und Weise hat, Licht zurückzuwerfen, entsteht eine sehr spezifische, farbige Spektralsignatur, die für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Nicht umsonst beansprucht EnMAP daher das Motto für sich, »unsere Erde in mehr als allen Farben« sehen zu können.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapfirstlightchlorophykonzenDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapfirstlightchlorophykonzenDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Chlorophyll-Konzentration im Bosporus. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Monat nach dem Start hat EnMAP nun die ersten Aufnahmen aus dem All nachhause geschickt. Sie zeigen einen Streifen von etwa 30 Kilometern Breite und 180 Kilometern Länge über Istanbul am Bosporus in der Türkei. Die Daten wurden über die DLR-Bodenstation in Neustrelitz zur Erde gesendet. In weiteren fünf Monaten soll die Mission planmäßig in die operationelle Phase übergehen. Dann können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beginnen, Daten über spezielle Gebiete der Erde zu sammeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Das abbildende Hyperspektralinstrument der EnMAP-Mission wurde in Verantwortung des DLR mit deutscher Technik realisiert und bildet aktuell in seiner spektralen Breite und exzellenten Abbildungsqualität eine Instrumentierung der Spitzenklasse«, erklärt Prof. Dr. Andreas Tünnermann, Leiter des Fraunhofer IOF. »Ultrapräzise Optiken des Fraunhofer IOF haben dabei einen entscheidenden Anteil. EnMAP liefert einen ganz herausragenden Beitrag, um Deutschland und die Welt auf die Herausforderungen des Klimawandels vorzubereiten. Als Fraunhofer IOF sind wir daher sehr stolz darauf, Teil dieser zukunftsweisenden Mission zu sein.«</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Partner der deutschen Umweltmission EnMAP</strong><br>Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Aufbau und dem Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden die Daten ausprobieren und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWK-Förderprogramme unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spiegel wurden am Fraunhofer IOF im Auftrag der OHB System AG hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg532518#msg532518" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umweltsatellit EnMAP erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/umweltsatellit-enmap-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2022 06:48:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. April 2022 um 18:24 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (12:24 Uhr Ortszeit) ist der erste in Deutschland gebaute und entwickelte Hyperspektralsatellit EnMAP an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-amerikanischen Raumfahrtkonzerns SpaceX von Cape Canaveral in Florida ins All gestartet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Der deutsche Hyperspektralsatellit schließt eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/umweltsatellit-enmap-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Umweltsatellit EnMAP erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="am-1-april-2022-um-1824-uhr-mitteleuropaischer-sommerzeit-1224-uhr-ortszeit-ist-der-erste-in-deutschland-gebaute-und-entwickelte-hyperspektralsatellit-enmap-an-bord-einer-falcon9rakete-des-usamerikanischen-raumfahrtkonzerns-spacex-von-cape-canaveral-in-florida-ins-all-gestartet-tralsatellit-schliesst-eine-lucke-in-der-modernen-erdbeobachtung-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr--b8d6d2c3-e1dc-492e-835c-15027d192521">Am 1. April 2022 um 18:24 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (12:24 Uhr Ortszeit) ist der erste in Deutschland gebaute und entwickelte Hyperspektralsatellit EnMAP an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-amerikanischen Raumfahrtkonzerns SpaceX von Cape Canaveral in Florida ins All gestartet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2022/02/20220401_umweltsatellit-enmap-erfolgreich-gestartet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR</a>.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Der deutsche Hyperspektralsatellit schließt eine Lücke in der modernen Erdbeobachtung.</li><li>Die Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt.</li><li>Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt, das Bodensegment wird vom DLR in Oberpfaffenhofen entwickelt und betrieben. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Koordination des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ).</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-launch.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="500" height="281" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-launch_500x281.jpg" alt="" class="wp-image-107572" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-launch_500x281.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-launch_500x281-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption>Start von Fal­con 9 mit dem deut­schen Um­welt­sa­tel­li­ten En­MAP
Credit: SpaceX </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">1. April 2022. Alles begann 2003 mit einem Wettbewerb im so genannten Nationalen Raumfahrtprogramm, den die <a href="https://www.dlr.de/de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsche Raumfahrtagentur im DLR</a> ausgeschrieben hatte. Die Aufgabe lautete, ein neuartiges Hyperspektralinstrument und einen dazu passenden Satelliten zu designen, zu bauen und beides &#8211; Instrument und Satellit &#8211; für seinen mehrjährigen Einsatz unter den harschen Bedingungen des Weltraums zu testen. Parallel fand sich eine (inter-)nationale Gemeinschaft von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die zum einen die Nutzungsbedingungen und Zielstellungen der ersten deutschen &#8211; und auch ersten europäischen Hyperspektralmission &#8211; definierten. Welche Daten unserer Erde wollen wir mit <a href="https://www.dlr.de/de/ar/themen-missionen/erde-klima/landflaechen/enmap" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EnMAP</a> erheben, für welchen Zweck? Randbedingungen, unter denen der besondere Umweltsatellit &#8211; das Kürzel steht für Environmental Mapping and Analysis Program &#8211; geboren wurde.<br>Am 1. April 2022 hat der etwa kleinwagengroße und eine Tonne schwere EnMAP nun um 18:24 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) als die größte Nutzlast einer Falcon 9-Rakete des US-amerikanischen Raumfahrtkonzerns SpaceX vom Cape Canaveral in Florida aus seine Reise ins All begonnen. EnMAP soll aus 650 Kilometern unsere Erde mit 242 Spektralkanälen aufnehmen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Die Spannung steigt: Umweltsatellit EnMAP steht kurz vor dem Start mit SpaceX aus Florida" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/LUx_90tz6yw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption><em>Die Spannung steigt: Umweltsatellit EnMAP steht kurz vor dem Start mit SpaceX aus Florida<br>Der Hyperspektralsatellit EnMAP soll mindestens fünf Jahre lang Daten über den Zustand unseres Heimatplaneten erheben. Projektleiter Dr. Sebastian Fischer blickt auf die Entwicklung des Satelliten zurück.<br>Credit: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video ist auch auf <a href="https://vimeo.com/691479270" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vimeo</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Deutschland leistet mit dem Start von EnMAP einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz. Seine innovative Hyperspektral-Sensorik wird uns die Erde wirklich mit anderen Augen sehen lassen. Wir werden Feinheiten entdecken, die uns bislang verborgen waren. Dank dieser Detailtiefe können wir Veränderungen unserer Umwelt rechtzeitig erkennen und so unser Klima und unsere Umwelt noch besser schützen. EnMAP wird uns auf diese Weise dabei helfen, die globale Landnutzung nachhaltiger zu gestalten, die Folgen des Klimawandels aufzuzeigen und der fortschreitenden Umweltzerstörung entgegenzuwirken. Mit EnMAP Leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag für europäische Raumfahrttechnologie zum Wohle unseres Planeten&#8220;, sagt Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt im <a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Navigation/DE/Home/home.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-falcon-auf-pad.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="231" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-falcon-auf-pad_500x231.jpg" alt="" class="wp-image-107574" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-falcon-auf-pad_500x231.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-falcon-auf-pad_500x231-300x139.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption>Fal­con-9-Trä­ger­ra­ke­te mit En­MAP auf dem Launch­pad
Credit: SpaceX </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Mit der Technologie der hyperspektralen Fernerkundung lassen sich stoffliche Zusammensetzungen auf der Erdoberfläche quantifizieren. Die möglichen Anwendungsbereiche reichen dabei von der Land- und Forstwirtschaft und der Landnutzung, der Beobachtung von Gewässern, bis hin zur Geologie, urbanen Nutzung, sowie zu Georisiken und Naturgefahren&#8220;, erläutert Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR. &#8222;Satellitendaten liefern zuverlässige qualitative Informationen zum Beispiel über die Landbedeckung und deren räumliche Verteilung. Für die quantitativen Informationen hingegen, wie die Nährstoffversorgung von Ackerpflanzen, die Wasserqualität von Seen oder die Identifikation von Bodenmineralen, werden spektral hochaufgelöste Daten benötigt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Mit dem Start von EnMAP schließen wir eine Lücke in der modernen Erdbeobachtung. Der Weg, den wir dafür gegangen sind, war extrem wichtig für die Leistungsfähigkeit der deutschen Raumfahrtwissenschaft und -industrie. Die Mission hat auf vielen Gebieten neue Entwicklungen an der Grenze des technisch Machbaren erfordert. Am Ende ist ein Satellit dabei herausgekommen, der der gesamten Menschheit zugutekommt. Denn die EnMAP-Daten können zum Beispiel dazu beitragen, die Erträge in der Landwirtschaft nachhaltig zu verbessern und damit die Ernährungssicherheit bei einer steigenden Weltbevölkerung sicherzustellen&#8220;, betont Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn, die die EnMAP-Mission im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) führt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-instrument-still.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="281" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-instrument-still_500x281.jpg" alt="" class="wp-image-107578" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-instrument-still_500x281.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-instrument-still_500x281-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption>En­MAP &#8211; das In­stru­ment
Credit: DLR German Space Agency</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom Start bis zu den ersten Daten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet ist EnMAP unter der Spitze einer Falcon-9-Rakete zusammen mit 39 weiteren, teilweise sehr kleinen Nutzlasten vom Space Launch Complex 40 auf dem Gelände der Cape Canaveral Space Force Station in Florida. Die Reise von EnMAP markiert den 145. Start einer Falcon-9-Rakete, deren erste Stufe nun zum siebten Mal ins All geflogen ist. Mit der Crew-1 und Crew-2 hat sie bereits zweimal Astronauten sicher zur <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/projekte-und-missionen/iss" target="_blank" data-wpel-link="external">Internationalen Raumstation ISS</a> gebracht. Geplant ist eine Landung auf einem der “Autonomous Spaceport Drone Ships” (<a href="https://www.raumfahrer.net/glossary/asds/" data-wpel-link="internal">ASDS</a>), damit diese Stufe auch zukünftig weiterverwendet werden kann.<br>Bereits 15 Minuten nach dem Start hat sich der Satellit von seiner Trägerrakete getrennt. Um 19:45 Uhr <a href="https://www.raumfahrer.net/glossary/mesz/" data-wpel-link="internal">MESZ</a> wurden die ersten Daten ins Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum nach Oberpfaffenhofen übertragen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-satellit-still.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="281" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-satellit-still_500x281.jpg" alt="" class="wp-image-107576" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-satellit-still_500x281.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-satellit-still_500x281-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption>En­MAP &#8211; der Sa­tel­lit
Credit: DLR German Space Agency </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wird EnMAP in Betrieb genommen, die Systeme hochgefahren und der Zielorbit eingestellt. Es folgt eine Phase, in der das ordnungsgemäße Funktionieren des Satelliten überprüft wird. &#8222;In dieser Phase wird besonders darauf geachtet, ob die Qualität dieser ersten Daten unseren Erwartungen entspricht. Sechs Monate nach dem Start geht die Mission dann in die operationelle Phase über. Dann können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konkret sagen, welche Gebiete der Erde sie zu einer bestimmten Jahreszeit durch die `Augen‘ von EnMAP kartographiert bekommen möchten&#8220;, erklärt Dr. Sebastian Fischer, EnMAP-Gesamtprojektleiter in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.<br>Die Daten werden vom Satelliten aufgenommen und dann über den DLR-Bodenstationen in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern) und im kanadischen Inuvik während der Überflüge des Satelliten zur Erde heruntergeladen. Diese Rohdaten sind für den Nutzer allerdings noch nicht direkt verwendbar. Sie müssen weiterverarbeitet werden, indem sie mit Lage- und Positionsbestimmungen versehen werden. Nur so wissen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Ende auch, wo welcher Pixel am Boden verortet werden kann. Das <a href="https://www.dlr.de/de/eoc/ueber-uns/deutsches_fernerkundungsdatenzentrum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD)</a> sowie das <a href="https://www.dlr.de/de/eoc/ueber-uns/institut-fuer-methodik-der-fernerkundung" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Institut für Methodik der Fernerkundung im DLR</a> prozessieren, archivieren und validieren die Daten, so dass sie am Ende der Wissenschaft weltweit und kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie EnMAP unsere Erde sieht</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-chlorophyll.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="281" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-chlorophyll_500x281.jpg" alt="" class="wp-image-107580" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-chlorophyll_500x281.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap-start-chlorophyll_500x281-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption>Kleins­te Um­welt­ver­än­de­run­gen im Blick
Credit: Data source Copernicus MyOcean; Animation DLR Earth Observation CenterScience Communication and Visualization</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wie gewinnt EnMAP eigentlich diese wichtigen Daten? Jedes Material auf der Erdoberfläche reflektiert das Sonnenlicht in einer für ihn charakteristischen Art und Weise und hinterlässt so eine sogenannte Spektralsignatur. Diesen &#8222;farbigen Fingerabdruck&#8220; kann EnMAP mit Hilfe seines Messinstruments erkennen, unterscheiden und abbilden. So steht die Mission unter dem Motto &#8222;Unsere Erde in mehr als allen Farben&#8220;, weil jedes EnMAP-Bild in ganz viele kleine Wellenlängenbereiche zerteilt wird &#8211; viel mehr, als unsere Augen wahrnehmen können. &#8222;Jeder einzelne Bereich liefert ein Foto, dass den Wissenschaftlern spezielle Informationen über den Zustand unserer Erde gibt. So können wir zum Beispiel den Gesundheitszustand von Pflanzen aus dem All messen und genau verorten. Der Bauer hat Dank der Satellitenperspektive jeden Winkel seines gesamten Feldes im Blick. Er kann dann anhand dieser Daten zielgerichtet entscheiden, wie und wo er düngen und bewässern muss. Das schont nachhaltig Ressourcen und liefert gleichzeitig mehr Ertrag&#8220;, erklärt Dr. Sebastian Fischer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP &#8211; die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die <a href="https://www.ohb.de/suche?tx_auwsolr_searchlist%5Bq%5D=enmap" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OHB-System AG</a> beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des <a href="https://web.archive.org/web/20230203105423/https://www.gfz-potsdam.de/sektion/fernerkundung-und-geoinformatik/themen/optische-fernerkundung/sensordesign/validierung/enmap" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ)</a>.<br>Mit dem Aufbau und dem Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das <a href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/standorte-und-bueros/oberpfaffenhofen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen</a> wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden die Daten ausprobieren und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWK-Förderprogramme unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Infos auf <a href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/projekte-und-missionen/enmap" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die deut­sche Um­welt­mis­si­on En­MAP</a> und <a href="https://www.enmap.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.enmap.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg530095#msg530095" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/umweltsatellit-enmap-erfolgreich-gestartet/" data-wpel-link="internal">Umweltsatellit EnMAP erfolgreich gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SpaceX hat EnMAP-Launch-Termin bestätigt &#8211; Start live bei Phoenix</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-hat-enmap-launch-termin-bestaetigt-start-live-bei-phoenix/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2022 15:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB-Erdbeobachtungssatellit soll am 1. April 2022 von Cape Canaveral starten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Oberpfaffenhofen, 30. März 2022. Der Countdown läuft, nur noch wenige Tage bis zum Start der ersten deutschen Hyperspektralmission EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program). Der Lift Off am SLC-40 der Cape Canaveral Space Force Station in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">OHB-Erdbeobachtungssatellit soll am 1. April 2022 von Cape Canaveral starten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Transporter4cSpaceX202203csxviaohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Transporter4cSpaceX202203csxviaohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Erdbeobachtungssatellit EnMAP sitzt ganz oben auf dem Adapter, auf dem auch eine ganze Gruppe an deutlich kleineren Satelliten untergebracht ist. Mit einer SpaceX Falcon-9 Rakete soll es diesen Freitag in den Weltraum gehen. Gute Reise! (Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 30. März 2022. Der Countdown läuft, nur noch wenige Tage bis zum Start der ersten deutschen Hyperspektralmission EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program). Der Lift Off am SLC-40 der Cape Canaveral Space Force Station in Florida/USA ist für 18:24 Uhr deutscher Sommerzeit geplant. EnMAP wird dann mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX zu seiner sonnensynchronen Erdumlaufbahn in rund 650 Kilometer Höhe aufbrechen, um uns künftig die Welt in mehr als allen Farben zu zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neue Ära der Erdbeobachtung</strong><br>Das hochkomplexe Instrument des Erdbeobachtungsatelliten wurde im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am OHB-Raumfahrtzentrum „Optik und Wissenschaft“ in Oberpfaffenhofen entwickelt und gebaut und ist an Ingenieurskunst kaum zu überbieten: „EnMAP wird uns die Welt so zeigen, wie wir sie bisher noch nicht gesehen haben. Mit EnMAP startet Deutschland in eine völlig neue Ära der Erdbeobachtung. Ich bin sehr stolz, dass wir es gemeinsam mit unserem Partner DLR geschafft haben, dieses ambitionierte Projekt in die Tat umzusetzen. Wir alle sind gespannt auf die ersten Daten und Bilder, die unser Satellit senden wird“, sagt Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB System AG. „Für Umweltschutz und den Kampf gegen den Klimawandel sind die Erkenntnisse aus der EnMAP-Mission ein ganz wichtiges Instrument.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Deutschland leistet mit dem Start von EnMAP einen außergewöhnlich wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Der Weg, den wir dafür gegangen sind, war extrem wichtig für die Leistungsfähigkeit der deutschen Raumfahrtwissenschaft und -industrie. Die Mission hat auf vielen Gebieten neue Entwicklungen an der Grenze des technisch Machbaren erfordert. Am Ende ist ein Satellit herausgekommen, der der gesamten Menschheit zugutekommt. Denn die EnMAP-Daten können zum Beispiel dazu beitragen, die Erträge in der Landwirtschaft nachhaltig zu verbessern und damit die Ernährungssicherheit bei einer steigenden Weltbevölkerung sicherzustellen“, sagt Dr. Walther Pelzer, Vorstandsmitglied des DLR und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startvorbereitungen laufen reibungslos</strong><br>Die Vorbereitungen und Tests für den Ritt ins All laufen erfolgreich nach Plan. Der Hightech-Umweltbeobachter EnMAP wurde betankt und in den Ruhezustand versetzt, bevor er auf den „Rideshare Stack“ montiert wurde. Dort wird er gut geschützt durch die danach angebrachte Fairing, wie die Außenhülle der Rakete bezeichnet wird. Diese sogenannte Nutzlastspitze krönt seit dem 29. März die Rakete. Die Generalprobe des Start-Countdowns im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen, an der das EnMAP-Team in Cape Canaveral vom SpaceX Start- und Landekontrollzentrum aus teilgenommen hat, lief glatt. Der Start des Satelliten rückt in greifbare Nähe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser Satellit hat alle Tests und Aktivitäten während der Startvorbereitungen hervorragend bestanden, sodass wir uns auf einen weiteren leistungsstarken und zuverlässigen OHB-Satelliten freuen können! Unser Team hat auch hier in Cape Canaveral großen Einsatz und Pragmatismus gezeigt. Jetzt vertrauen wir der hervorragenden Ingenieurskunst und den Spezialisten von SpaceX, dass sie unser „Baby“ sicher ins All bringen. Erst danach wird OHB wieder tätig: Wir unterstützen vom Kontrollraum aus das DLR während der ersten Lebensphase des Satelliten im Weltraum“, berichtet OHB-Projektleiter Peter Honold vom Cape.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was wird EnMAP sehen?</strong><br>EnMAPs „Augen“ werden tatsächlich mehr sehen als wir mit unseren Augen wahrnehmen können: Der Satellit trägt ein Hyperspektralinstrument, das über zwei abbildende Spektrometer mit insgesamt 242 Aufnahmebändern im Wellenlängenbereich von 420 bis 2450 Nanometern verfügt. Die spektrale Auflösung liegt dabei bei 6,5 Nanometern im sichtbaren und nahinfraroten Bereich und bei 10 Nanometern im kurzwelligen Infrarotbereich. So kann der Satellit die von der Erdoberfläche reflektierte Sonnenstrahlung vom sichtbaren Licht bis in den kurzwelligen Infrarotbereich in kontinuierlichen Spektren erfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wissenschafts-Community auf der ganzen Welt, und allen voran das GeoForschungszentrum (GFZ) in Potsdam, unter deren wissenschaftlicher Koordination die Mission steht, blickt von daher mit großer Spannung auf den Start von EnMAP: Die Hyperspektraldaten können zum Beispiel zeigen, welche Mineralien oder auch Schadstoffe in einem Gebiet sind, ob Pflanzen ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden oder ob ein Gewässer mit Schadstoffen belastet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start am 1. April 2022 live verfolgen</strong><br>Über den Start des Satelliten mit SpaceX wird live im Internet berichtet werden. So wird das DLR in einer Kooperation mit Phoenix und SpaceX eine live Berichterstattung streamen. Programmstart ist für 17:25 Uhr deutscher Sommerzeit angesetzt. Link zum Stream: <a href="https://www.phoenix.de/mission-enmap-a-2730959.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.phoenix.de/mission-enmap-a-2730959.html</a> .</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP &#8211; die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong><br>Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Aufbau und dem Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden die Daten ausprobieren und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWK-Förderprogramme unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg530007#msg530007" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DLR: Umweltsatellit EnMAP vor dem Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-umweltsatellit-enmap-vor-dem-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2022 13:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hyperspektralsatellit EnMAP soll am 1. April 2022 vom Kennedy Space Center (USA) ins All abheben. Die Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz geleitet. Der EnMAP-Satellit mit seinem optischen Instrument wurde von der OHB-System AG entwickelt, gefertigt und getestet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Hyperspektralsatellit EnMAP soll am 1. April 2022 vom Kennedy Space Center (USA) ins All abheben. Die Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz geleitet. Der EnMAP-Satellit mit seinem optischen Instrument wurde von der OHB-System AG entwickelt, gefertigt und getestet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapkuenstlerischedarstohbdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapkuenstlerischedarstohbdlr260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der deutsche Umweltsatellit EnMAP ist bereit für seinen Einsatz im All &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: OHB System AG/DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">30. März 2022 &#8211; EnMAP sieht die Welt ganz anders, als Menschen sie sehen: Der deutsche Umweltsatellit misst die Sonnenstrahlung, die von der Erdoberfläche reflektiert wird. Dabei registriert EnMAP nicht nur das sichtbare Licht, sondern auch kurzwelliges Infrarot. Mit diesen Aufnahmen sind präzise Aussagen zum Zustand und zu Veränderungen auf der Erdoberfläche möglich. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR in Bonn leitet im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz diese einzigartige Mission. Institute und Einrichtungen im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind an der Vorbereitung und dem Betrieb der Mission beteiligt und werten die Daten wissenschaftlich aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hyperspektralsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) soll am Freitag, 1. April 2022, an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX von Cape Canaveral in Florida (USA) starten. Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) in Oberpfaffenhofen übernimmt den Satellitenbetrieb im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im GSOC führen in ihren Kontrollräumen schon seit 1969 Raumflugmissionen durch. Das GSOC hat inzwischen über 70 Missionen erfolgreich betrieben. Dazu zählt auch das Satelliten-System TerraSAR-X und TanDEM-X, das seit 2007 die Erde mit Radarwellen beobachtet. Daraus lassen sich zum Beispiel Lagekarten von Überschwemmungen und Erdbeben für den Katastrophenschutz erzeugen. Die Daten von EnMAP helfen nun, aktuelle Fragen aus den Bereichen Umwelt, Landwirtschaft, Landnutzung, Wasserqualität und Geologie zu beantworten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>242 Kanäle für mehr Farbtöne als Rot, Grün und Blau</strong><br>Das Earth Observation Center (EOC) im DLR ist für die Verarbeitung der EnMAP-Daten zuständig: „Wir empfangen die Missionsdaten und verarbeiten sie weiter. Anschließend stellen wir sie über ein Webportal Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit kostenfrei zur Verfügung“, sagt Prof. Günter Strunz vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD). Der Satellit überträgt die Daten an die Empfangsstationen des DLR in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern) und Inuvik (Kanada). Sie werden kalibriert, korrigiert und als Bildkarte dargestellt. „Die Daten von EnMAP sind keine Bilder im klassischen Sinne, sondern spektrale Messwerte“, ergänzt Günter Strunz. Im sichtbaren Licht lassen sich alle Farben aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau erzeugen. Klassische Kameras nehmen wie unsere Augen das Licht nur in den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau wahr. Ein hyperspektrales System wie EnMAP unterscheidet eine Vielzahl von Farbtönen – und dies sogar in Teilen des Infrarot-Spektrums, das für das menschliche Auge unsichtbar ist. Insgesamt bildet der Satellit die Erdoberfläche in Spektren aus 242 Kanälen ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Störende Einflüsse der Atmosphäre werden korrigiert</strong><br>Die Aufbereitung der Daten ermöglicht aussagekräftige Ergebnisse. Der letzte standardisierte Verarbeitungsschritt im EOC ist die Atmosphärenkorrektur. „Das reflektierte Signal wird durch die Atmosphäre verändert. Der Einfluss von Teilchen wie Wasserdampf und Aerosolen muss also korrigiert werden, damit wir nur die genaue Reflektanz an der Erdoberfläche erhalten“, erklärt Prof. Peter Reinartz vom DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung. Das Institut bildet gemeinsam mit dem DFD das EOC. „Aus den Ergebnissen lassen sich zum Beispiel physikalische, chemische und biologische Parameter von Böden ableiten. Eine Frage könnte sein, wieviel Kohlenstoff die Böden binden. Oder ob aus einer Pipeline Methan entweicht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im DLR wird auch das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) die EnMAP-Daten nutzen. Das ZKI ist in globale Netzwerke wie die Internationale Charta „Space and Major Disasters“ eingebunden. Bei großen Naturkatastrophen beschafft und analysiert das ZKI Erdbeobachtungsdaten mit dem Ziel, aktuelle Lageinformationen für Behörden und Rettungskräfte bereitzustellen. Diese Lageinformationen wurden etwa bei den Überschwemmungen in NRW und Rheinland-Pfalz im vergangenen Juli verwendet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapaugedlr.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapaugedlr260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das „Auge“ des Satelliten. (Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Technologie für das „Auge“ des Satelliten</strong><br>Das DLR-Institut für Optische Sensorsysteme in Berlin hat im Unterauftrag der OHB-System AG eines der beiden „Augen“, beziehungsweise eine der sogenannten „Fokalebenen“ von EnMAP entwickelt. Die Fokalebene ist mit der Netzhaut eines menschlichen Auges vergleichbar. Bei optischen Satelliten trifft das Licht entsprechend auf die Fokalebene, wird dort in ein elektrisches Signal umgewandelt und weitergeleitet. Das Modul für den sichtbaren und Nahinfrarot-Bereich (kurz VNIR) ist nur etwa 12 x 12 x 4 Zentimeter groß und wiegt 1050 Gramm. Der gesamte Satellit hat ein Gewicht von 950 Kilogramm. „Die Fokalebene, die das Institut für EnMAP entwickelt hat, gehört zu einer langen Reihe erfolgreicher Projekte“, sagt Institutsleiter Prof. Heinz-Wilhelm Hübers. Dazu zählt ebenfalls das vom DLR entwickelte Hyperspektral-Instrument DESIS auf der Internationalen Raumstation ISS, das Daten über den Vegetationszustand der Erde liefert. Wie DESIS steht auch die Fokalebene von EnMAP für den Technologietransfer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP &#8211; die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong><br>Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Aufbau und dem Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung (IMF) werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden die Daten ausprobieren und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWK-Förderprogramme unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg529984#msg529984" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
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		<title>Umweltsatellit EnMAP ist sicher in den USA angekommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/umweltsatellit-enmap-ist-sicher-in-den-usa-angekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2022 18:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[EnMAP]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[GFZ]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperspektralinstrument]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltsatellit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 27. Februar 2022 um 13:05 Uhr Ortszeit (19:05 Uhr Mitteleuropäische Zeit) ist der deutsche Umweltsatellit EnMAP in Florida gelandet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. 2. März 2022 &#8211; Der deutsche Umweltsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program), der erste in Deutschland entwickelte und gebaute Hyperspektralsatellit, ist am [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 27. Februar 2022 um 13:05 Uhr Ortszeit (19:05 Uhr Mitteleuropäische Zeit) ist der deutsche Umweltsatellit EnMAP in Florida gelandet. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPbereitzumVerpackenOHBSystemAG.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPbereitzumVerpackenOHBSystemAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>EnMAP bereit zum Verpacken. (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">2. März 2022 &#8211; Der deutsche Umweltsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program), der erste in Deutschland entwickelte und gebaute Hyperspektralsatellit, ist am 27. Februar 2022 um 13:05 Uhr Ortszeit (19:05 Uhr Mitteleuropäische Zeit) sicher auf dem NASA-Raumflughafengelände in Florida gelandet. In den Hallen des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX wird er nun für den Flug vorbereitet und auf die Falcon-9-Rakete integriert. An deren Spitze soll EnMAP voraussichtlich Anfang April 2022 zu seinem Zielorbit aufbrechen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPaufRollenOHBSystemAG.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPaufRollenOHBSystemAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>EnMAP auf Rollen. (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hyperspektralsatellit soll mindestens fünf Jahre lang Daten über den Zustand unseres Heimatplaneten erheben. &#8222;Wir sind sehr froh, dass EnMAP jetzt sicher in Florida angekommen ist. Es war ein tolles Gefühl, das Flugzeug mit EnMAP landen zu sehen und den Satelliten dort in Empfang zu nehmen. Jetzt gehen wir mit großen Schritten auf den Start zu&#8220;, freut sich Dr. Sebastian Fischer, EnMAP-Projektleiter in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, der vor Ort in Florida ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPeingepacktOHBSystemAG.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPeingepacktOHBSystemAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>EnMAP eingepackt. (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Los ging es in den Abendstunden des 24. Februar 2022. Um 21:00 Uhr verließen zwei Schwertransporter mit einem 8,9 (Länge) mal 2,8 (Höhe) mal 3,2 (Breite) Meter großen Spezialcontainer für den Satelliten und einem weiteren Container mit Testequipment im Gepäck das Werksgelände der OHB System AG in Bremen. Als Ziel hatte der EnMAP-Tross den Flughafen Hannover-Langenhagen. Dort wurde der Container mit dem EnMAP-Satelliten nach seiner Ankunft um 24:00 Uhr dann in ein Transportflugzeug umgeladen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPamHakenOHBSystemAG.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPamHakenOHBSystemAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>EnMAP am Haken. (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start am 25. Februar um 16:00 Uhr ging es dann über Keflavik im Südwesten von Island und den Portsmouth International Airport at Pease in New Hampshire (USA) zur Space Shuttle Landebahn des NASA Kennedy Space Center. Dort wurde der Satellit dann am 28. Februar 2022 aus dem Container ausgeladen und in die Integrationshalle von SpaceX gebracht, wo er für seine Reise an der Spitze einer Falcon-9-Rakete vorbereitet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neues EnMAP-Video erklärt die Mission</strong><br>Bei der deutschen Umweltmission EnMAP geht es darum, das Ökosystem unserer Erde besser zu verstehen. Wie und wem die Mission genau dabei hilft, erklären Dr. Walther Pelzer, Vorstandsmitglied des DLR und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, und Dr. Sebastian Fischer, EnMAP-Projektleiter in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, gemeinsam mit den Partnern in unserem EnMAP-Video auf dem YouTube-Kanal der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Umweltsatellit EnMAP - Das Missionsvideo" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/9IOa9CDRf30?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption><em>Missionsvideo: Umweltsatellit EnMAP<br>Jedes Material auf der Erdoberfläche reflektiert das Sonnenlicht in einer für ihn charakteristischen Art und Weise, einer sogenannten Spektralsignatur. Diese Signatur kann der Umweltsatellit EnMAP mit Hilfe seines Messinstruments &#8222;lesen&#8220;. (Credit: DLR)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP &#8211; die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong><br>Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Aufbau und dem Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden die Daten ausprobieren und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWK-Förderprogramme unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg528529#msg528529" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
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		<title>Mit EnMAP die Welt in mehr als allen Farben sehen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mit-enmap-die-welt-in-mehr-als-allen-farben-sehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 18:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seine Reise ins All rückt näher: Der deutsche Umweltsatellit EnMAP soll voraussichtlich Anfang April 2022 vom Kennedy Space Center der NASA in Florida starten. EnMAP ist der erste deutsche Hyperspektralsatellit und soll mindestens fünf Jahre lang mit neuartiger Technologie hochpräzise Daten von unserer Erde erheben. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mit-enmap-die-welt-in-mehr-als-allen-farben-sehen/" data-wpel-link="internal">Mit EnMAP die Welt in mehr als allen Farben sehen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="seine-reise-ins-all-ruckt-naher-der-deutsche-umweltsatellit-enmap-soll-voraussichtlich-anfang-april-2022-vom-kennedy-space-center-der-nasa-in-florida-starten-enmap-ist-der-erste-deutsche-hyperspektralsatellit-und-soll-mindestens-funf-jahre-lang-mit-neuartiger-technologie-hochprazise-daten-von-unserer-erde-erheben-eine-pressemitteilung-des-deutschen-zentrums-fur-luft-und-raumfahrt-dlr">Seine Reise ins All rückt näher: Der deutsche Umweltsatellit EnMAP soll voraussichtlich Anfang April 2022 vom Kennedy Space Center der NASA in Florida starten. EnMAP ist der erste deutsche Hyperspektralsatellit und soll mindestens fünf Jahre lang mit neuartiger Technologie hochpräzise Daten von unserer Erde erheben. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UmweltsatellitEnMAPOHBHvonderFecht.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UmweltsatellitEnMAPOHBHvonderFecht26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der deutsche Umweltsatellit EnMAP. (Bild: OHB/H. von der Fecht)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Farewell für den ersten deutschen Hyperspektralsatelliten in Bremen</strong><br>2. Februar 2022 &#8211; Noch steht der deutsche Umweltsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program), der erste in Deutschland entwickelte und gebaute Hyperspektralsatellit, in einer Reinraumhalle in Bremen. Letzte Arbeiten werden durchgeführt, man ist auf der Zielgeraden. Wenn alles planmäßig läuft, soll der neue deutsche Umweltsatellit Ende Februar 2022 mit einem Iljuschin Il-76 Transportflugzeug zum NASA-Raumflughafen nach Florida gebracht werden. Von dort soll EnMAP voraussichtlich Anfang April 2022 an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX zu seinem Zielorbit aufbrechen. Der Hyperspektralsatellit soll mindestens fünf Jahre lang Daten über den Zustand unseres Heimatplaneten erheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus rund 650 Kilometern Höhe wird EnMAP unsere Erde fest im Blick behalten und mit einzigartigen Aufnahmen aus dem Weltraum unseren Planeten in &#8222;mehr als allen Farben&#8220; aufnehmen. Dafür analysiert er die von der Erdoberfläche reflektierte Sonnenstrahlung. Seine spektral hochauflösenden Aufnahmen können eine wichtige Rolle im Kampf gegen Klimawandel und Umweltzerstörung spielen und wertvolle Hinweise für Gegenmaßnahmen liefern. Die Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HyperspektralinstrumentEnMAPOHBHvonderFecht.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HyperspektralinstrumentEnMAPOHBHvonderFecht26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Hyperspektralinstrument EnMAP. (Bild: OHB/H. von der Fecht)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Deutschland ist bei der Erdbeobachtung weltweit führend &#8211; das beweist der heutige Tag einmal mehr. Dank der innovativen Hyperspektral-Sensorik von EnMAP lässt sich die Erde zukünftig in einer noch nie dagewesenen Detailtiefe beobachten&#8220;, erläutert Dr. Anna Christmann (MdB), Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, und ergänzt: &#8222;Mit Daten aus dem All können wir unseren Planeten schützen. EnMAP wird uns dabei helfen, die globale Landnutzung nachhaltig zu gestalten, die Folgen des Klimawandels aufzuzeigen und der fortschreitenden Umweltzerstörung entgegenzuwirken. Der Satellit ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie modernste Raumfahrttechnik zum Wohle der Menschheit und der Umwelt eingesetzt werden kann.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Erde verändert sich ständig. Satelliten sind ein wichtiges Werkzeug, um den Klimawandel und andere Wechsel zu registrieren und zu dokumentieren. Beispiel &#8222;Precision Farming&#8220;: Hier kann EnMAP dazu beitragen, die Nährstoff- und Wasserversorgung der Pflanzen sowie Bodeneigenschaften präzise zu bestimmen. Das kann beim Thema globale Ernährungssicherheit helfen, aber auch bei Fragen von nachhaltigem Rohstoffabbau und -lagerung.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ImReinraumderOHBSystemAGOHBHvonderFecht.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ImReinraumderOHBSystemAGOHBHvonderFecht26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Im Reinraum der OHB-System AG. (Bild: OHB/H. von der Fecht)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Spektrometer von EnMAP basieren auf Technologien für die Erdbeobachtung, die seit Jahren in Deutschland erfolgreich entwickelt und eingesetzt werden. Diese lassen uns die Erde mit anderen Augen sehen&#8220;, betont Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, die Vorstandsvorsitzende des DLR. &#8222;Die Daten, die EnMAP liefern wird, eröffnen Wissenschaftlern neue Möglichkeiten. Insbesondere beziehen sich diese unter anderem auf das Überwachen des globalen Ökosystems, das Monitoring und die Suche nach Ressourcen, sowie eine Verbesserung der Reaktion auf humanitäre Krisen. Das Management solcher anspruchsvollen Missionen, der wissenschaftliche Umgang mit Daten, deren Bearbeitung und Auswertung, sowie in der Missionskontrolle, demonstrieren die vielfältigen und interdisziplinären Fähigkeiten des DLR als nationales Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn, betont: &#8222;EnMAP hat für uns technologische, wissenschaftliche und industriepolitische Zielstellungen: Er ist unser Wegbereiter für die hyperspektrale Fernerkundung, eine Sensorik, die bisher nur vom Flugzeug aus eingesetzt wurde. Wir setzen diese Technologie nun erstmals für eine operationelle Satellitenmission ein. Wir ‘messen‘ zum Beispiel wirklich quantitativ die Zusammensetzung von Bestandteilen der Erdoberfläche &#8211; also die stoffliche Zusammensetzung, das funktioniert nur mit hyperspektraler Fernerkundung. EnMAP hat zudem mehr als 220 Farbkanäle, die aus 650 Kilometern Höhe eine Auflösung von 30 Metern am Boden erreichen können. Zum Vergleich: Ein handelsüblicher Fotoapparat hat eine dreikanalige Kamera.&#8220; Die NASA bereite ebenfalls eine Hyperspektralmission vor und tausche sich mit den deutschen Experten aus, so Pelzer weiter. Auf europäischer Ebene werde diese in Deutschland entwickelte und gebaute Technologie in den künftigen Copernicus-Missionen Anwendung finden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPKonferenzBremenOHBHvonderFecht.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPKonferenzBremenOHBHvonderFecht26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Teilnehmende EnMAP-Konferenz in Bremen. (Bild: OHB/H. von der Fecht)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. &#8222;Die Satellitenplattform aus Bremen und das hochkomplexe EnMAP-Instrument, das am OHB-Raumfahrtzentrum ‘Optik &amp; Wissenschaft‘ im bayerischen Oberpfaffenhofen erdacht und gefertigt wurde, legen die Basis für eine ganz neuartige globale Erdbeobachtungsmission. Wir haben am Rande des technisch Machbaren gearbeitet und mit Sachverstand, Erfahrung und Leidenschaft ein leistungsfähiges Instrument erschaffen. Dabei haben wir Pionierarbeit geleistet und unsere Expertise enorm erweitert. Dieses Wissen bringen wir in andere Satellitenmissionen ein. EnMAP wird einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel und für mehr Umweltschutz leisten, denn seine Daten werden eindeutige Handlungsempfehlungen zur Bewältigung der drängenden Fragen unserer Zeit liefern&#8220;, ergänzt Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EnMAP wurde als wissenschaftliche Mission entwickelt und stellt daher primär Wissenschaftlern und Entwicklern aus Forschung und Unternehmen Daten zur Verfügung. Klassische Anwendungsgebiete sind hier Forst- und Landwirtschaft, Geologie und Böden, sowie Wassermanagement und Detektion von Umweltverschmutzung. Aber auch aus der Atmosphären- und Treibhausgasforschung gibt es ein klares Interesse an den EnMAP-Daten. Das Anwendungsspektrum der Daten ist sehr breit. &#8222;Der Start des Satelliten markiert einen Meilenstein in der GFZ-Geschichte&#8220;, sagt der Direktor des GFZ-Departments &#8222;Geodäsie&#8220;, Prof. Harald Schuh. &#8222;Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam mit der internationalen EnMAP Science Advisory Group am Forschungsprogramm der Mission.&#8220; Das Potsdamer Team koordiniert auch das umfangreiche EnMAP-PI-Projekt zur wissenschaftlichen Nutzungsvorbereitung und Unterstützung. Es wird gemeinsam mit den Partnerinstitutionen Humboldt-Universität Berlin, Universität Greifswald, AWI Bremerhaven und LMU München getragen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LogoEnMAPDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LogoEnMAPDLR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Logo EnMAP. (Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie funktioniert EnMAP?</strong><br>Jedes Material auf der Erdoberfläche reflektiert das Sonnenlicht in einer für ihn charakteristischen Art und Weise, einer sogenannten Spektralsignatur. Diese Signatur kann EnMAP mit Hilfe seines Messinstruments &#8222;lesen&#8220;. Um es aber nicht mit anderen Elementen zu verwechseln, müssen diese Signaturen sehr genau abgetastet werden. Dies macht man mithilfe von vielkanaligen Bildern (sogenannte Hyperspektralbilder), mit speziellen Auswerteverfahren können dann die Materialien und Zusammensetzung verschiedener Landoberflächen, natürlichen wie städtischen, identifiziert und qualifiziert werden. Als ein Beispiel: man kann damit nicht nur erkennen, welche Fruchtart auf einem Acker angebaut wird, sondern auch, wie gut diese mit Nährstoffen versorgt ist. Auch können Mineralien in Böden erkannt und quantifiziert werden, oder Algen und Schwebstoffe in Gewässern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP &#8211; die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong><br>Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Aufbau und dem Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden die Daten ausprobieren und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWK-Förderprogramme unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg526789#msg526789" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB: EnMAP startet im April 2022</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-enmap-startet-im-april-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 18:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[EnMAP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch steht der deutsche Umweltsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program), der erste in Deutschland entwickelte und gebaute Hyperspektralsatellit, in einer Reinraumhalle der OHB System AG in Bremen. Letzte Arbeiten werden durchgeführt. Eine kleine Besuchergruppe aus den Reihen von Auftraggebern, Kunden und Partnern nahm EnMAP in Augenschein, bevor er sich auf den Weg zum Startplatz [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="noch-steht-der-deutsche-umweltsatellit-enmap-environmental-mapping-and-analysis-program-der-erste-in-deutschland-entwickelte-und-gebaute-hyperspektralsatellit-in-einer-reinraumhalle-der-ohb-system-ag-in-bremen-letzte-arbeiten-werden-durchgefuhrt-eine-kleine-besuchergruppe-aus-den-reihen-von-auftraggebern-kunden-und-partnern-nahm-enmap-in-augenschein-bevor-er-sich-auf-den-weg-zum-startplatz-macht-dr-anna-christmann-die-neue-koordinatorin-der-bundesregierung-fur-die-deutsche-luft-und-raumfahrt-nahm-virtuell-am-hybriden-element-der-veranstaltung-teil-eine-pressemitteilung-der-ohb-se-bremen">Noch steht der deutsche Umweltsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program), der erste in Deutschland entwickelte und gebaute Hyperspektralsatellit, in einer Reinraumhalle der OHB System AG in Bremen. Letzte Arbeiten werden durchgeführt. Eine kleine Besuchergruppe aus den Reihen von Auftraggebern, Kunden und Partnern nahm EnMAP in Augenschein, bevor er sich auf den Weg zum Startplatz macht. Dr. Anna Christmann, die neue Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt nahm virtuell am hybriden Element der Veranstaltung teil. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/02022022bHvonderFechtOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/02022022bHvonderFechtOHB26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Tage im Bremer Reinraum sind bald gezählt: EnMAP geht in wenigen Wochen auf seine Reise in die USA, wo er Anfang April 2022 in den Orbit starten wird. (Foto: H. von der Fecht OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 2. Februar 2022 &#8211; Voraussichtlich Anfang April 2022 wird EnMAP an Bord einer Falcon-9-Rakete von SpaceX vom Kennedy Space Center aus in den Weltraum aufbrechen. Aus rund 650 Kilometern Höhe wird EnMAP unsere Erde fest im Blick behalten und mit einzigartigen Aufnahmen aus dem Weltraum unseren Planeten in mehr als allen Farben aufnehmen. Dafür analysiert er die von der Erdoberfläche zurückgeworfene Sonnenstrahlung. Seine spektral hochauflösenden Aufnahmen aus übergeordneter Perspektive können eine zentrale Rolle im Kampf gegen Klimawandel und Umweltzerstörung spielen und wertvolle Handlungshinweise für Gegenmaßnahmen liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben viel Herzblut und Leidenschaft in den EnMAP-Satelliten gelegt, um unserem Kunden einen höchst leistungsfähigen Satelliten mit einem weltweit einzigartigen hyperspektralen Sensor übergeben zu können. Eigentlich haben wir EnMAP für die ganze Welt gebaut – jeder Erdenbürger und jede Erdenbürgerin profitiert schließlich davon, wenn in Zukunft sorgsamer mit unserer Erde umgegangen wird“, sagt Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender der OHB SE. „OHB ist auch in europäischen Erdbeobachtungsprogrammen ein gefragter Partner. Die Daten und Bilder aus dem All werden sowohl der Wissenschaft als auch Politik und Gesellschaft stichhaltige Argumente pro Klima- und Umweltschutz an die Hand geben und dazu beitragen, für die wesentlichen Herausforderungen unserer Zeit Lösungen zu erarbeiten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„EnMAP hat für uns technologische, wissenschaftliche und industriepolitische Zielstellungen: Er ist unser Wegbereiter für die hyperspektrale Fernerkundung, eine Sensorik, die bisher nur vom Flugzeug aus eingesetzt wurde. Wir setzen diese Technologie nun erstmals für eine operationelle Satellitenmission ein“, erklärt Dr. Walther Pelzer, Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Wir ‚messen‘ zum Beispiel wirklich quantitativ die Zusammensetzung von Bestandteilen der Erdoberfläche – also die stoffliche Zusammensetzung, das funktioniert nur mit hyperspektraler Fernerkundung. Ein handelsüblicher Fotoapparat hat eine dreikanalige Kamera. EnMAP hat hingegen mehr als 220 Farbkanäle, die aus 650 Kilometern Höhe eine Auflösung von 30 Metern am Boden erreichen können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Deutschland ist bei der Erdbeobachtung weltweit führend – das beweist der heutige Tag einmal mehr. Dank der innovativen Hyperspektralsensorik von EnMAP lässt sich die Erde zukünftig in einer noch nie dagewesenen Detailtiefe beobachten“, erläutert die virtuell zugeschaltete Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt die Bedeutung der Mission und ergänzt: „Mit Daten aus dem All können wir unseren Planeten schützen. EnMAP wird uns dabei helfen, die globale Landnutzung nachhaltig zu gestalten, die Folgen des Klimawandels aufzuzeigen und der fortschreitenden Umweltzerstörung entgegenzuwirken. Der Satellit ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie modernste Raumfahrttechnik zum Wohle der Menschheit und der Umwelt eingesetzt werden kann.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Start des Satelliten wird einen Meilenstein in der Geschichte des GeoForschungsZentrum GFZ Potsdam setzen“, sagt der Direktor des GFZ-Departments „Geodäsie“, Prof. Harald Schuh. „Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam mit der internationalen EnMAP Science Advisory Group am Forschungsprogramm der Mission. Sie koordinieren auch das umfangreiche EnMAP-PI-Projekt zur wissenschaftlichen Nutzungsvorbereitung und Unterstützung, das gemeinsam mit den Partnerinstitutionen Humboldt-Universität Berlin, Universität Greifswald, AWI Bremerhaven und LMU München getragen wird.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/02022022aHvonderFechtOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/02022022aHvonderFechtOHB26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dr. Walther Pelzer (Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR), Prof. Harald Schuh (Direktor des GFZ-Departments „Geodäsie“ im GeoForschungsZentrum Potsdam) und OHB-CEO Marco Fuchs (von links) nahmen heute Abschied von EnMAP. (Foto: H. von der Fecht OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„EnMAP ist ein einzigartiger Satellit, an dem viele Partner und Teams mitgearbeitet haben und ihnen allen gilt unser großer Dank! Dass ein so hochkomplexes System uns und alle Beteiligten an die Grenze des technisch Machbaren geführt hat, hat auch allen Mitwirkenden bei OHB, in der Deutschen Raumfahrtagentur, aber natürlich auch beim GFZ und den vielen Zulieferern und letztendlich auch bei unseren Kunden oft viel abverlangt“, sagt Sabine von der Recke, Vorständin OHB System AG.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Analyselabor im Weltraum</strong><br>Satelliten können die Erde rund um die Uhr, mit globalem Fokus und über einen langen Zeitraum hinweg beobachten. So können Klimawandel und andere Veränderungen der Erde, sei es zu Wasser oder zu Lande, registriert und dokumentiert werden. Deutschland ist beim wissenschaftlichen und industriellen Engagement in der Erdbeobachtung weltweit führend und baut dies mit der hyperspektralen Satellitenmission EnMAP weiter aus: Mit Hyperspektraldaten lässt sich die Erde in einer vorher nicht möglichen Detailtiefe beobachten. EnMAP kann gezielt Aufschluss geben, welche Mineralien oder Schadstoffe sich in einem Gebiet befinden, was an einer bestimmten Stelle wächst, wie es um die Versorgung bestimmter Pflanzen mit Nährstoffen steht oder wie verschmutzt ein Gewässer ist. Die Datenreihen und Datenprodukte, die daraus erhoben werden können, werden einen weiteren wesentlichen Baustein für Handlungsempfehlungen an Politik und Gesellschaft darstellen. Das „System Erde“ wird immer besser verstanden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Partner hinter EnMAP</strong><br>Der hyperspektrale Erdbeobachtungssatellit EnMAP wird im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz von der OHB System AG entwickelt und gebaut. Die wissenschaftliche Leitung liegt beim Deutschen GeoForschungsZentrum in Potsdam. Das Bodensegment wird durch das DLR in Oberpfaffenhofen aufgebaut und betrieben. EnMAP und vor allem die neuartigen hyperspektralen Daten werden sehnlichst von vielen Akteuren in Deutschland und der ganze Welt erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP Datenblatt des DLR</strong><br><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPdatenblattDLR.pdf" data-wpel-link="internal">EnMAP<br>Der deutsche Hyperspektralsatellit</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Entstehung des EnMAP-Instruments im Zeitraffer</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="The making of HSI - or: How the EnMAP instrument took shape" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/aydWIQgk1YM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg526812#msg526812" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wissenschaft bereitet sich auf EnMAP-Start im April vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wissenschaft-bereitet-sich-auf-enmap-start-im-april-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2022 17:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Umweltsatellit EnMAP wird im Verlauf des April 2022 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) mit einer Falcon-9-Rakete ins All fliegen. Unter der wissenschaftlichen Leitung des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ soll EnMAP spektral hoch aufgelöste Bilder der Erdoberfläche in mehr als zweihundert Wellenlängenbändern aufnehmen, so genannte Hyperspektralbilder mittels abbildender Spektroskopie. Eine Information des Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/wissenschaft-bereitet-sich-auf-enmap-start-im-april-vor/" data-wpel-link="internal">Wissenschaft bereitet sich auf EnMAP-Start im April vor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="der-umweltsatellit-enmap-wird-im-verlauf-des-april-2022-vom-weltraumbahnhof-cape-canaveral-florida-mit-einer-falcon-9-rakete-ins-all-fliegen-unter-der-wissenschaftlichen-leitung-des-deutschen-geoforschungszentrums-gfz-soll-enmap-spektral-hoch-aufgeloste-bilder-der-erdoberflache-in-mehr-als-zweihundert-wellenlangenbandern-aufnehmen-so-genannte-hyperspektralbilder-mittels-abbildender-spektroskopie-eine-information-des-helmholtz-zentrum-potsdam-deutsches-geoforschungszentrum-gfz">Der Umweltsatellit EnMAP wird im Verlauf des April 2022 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) mit einer Falcon-9-Rakete ins All fliegen. Unter der wissenschaftlichen Leitung des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ soll EnMAP spektral hoch aufgelöste Bilder der Erdoberfläche in mehr als zweihundert Wellenlängenbändern aufnehmen, so genannte Hyperspektralbilder mittels abbildender Spektroskopie. Eine Information des Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: GFZ.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPArtDLROHB2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Illustration des fliegenden Satelliten EnMAP. (Bild: DLR/OHB)" data-rl_caption="" title="Illustration des fliegenden Satelliten EnMAP. (Bild: DLR/OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPArtDLROHB26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Illustration des fliegenden Satelliten EnMAP. (Bild: DLR/OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">19. Januar 2022 &#8211; Das Startdatum wird immer konkreter: Der Umweltsatellit EnMAP wird im April 2022 vom US-amerikanischen Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) mit einer Falcon-9-Rakete ins All fliegen. Unter der wissenschaftlichen Leitung des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ soll EnMAP spektral hoch aufgelöste Bilder der Erdoberfläche in mehr als zweihundert schmalen aneinander angrenzenden Wellenlängenbändern aufnehmen, so genannte Hyperspektralbilder mittels abbildender Spektroskopie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir versprechen uns davon detaillierte Informationen über die Vegetation und den Klimawandel, aber auch über Boden- und mineralische Ressourcen, Gewässergüte und Umweltverschmutzungen“, sagt Sabine Chabrillat, Arbeitsgruppenleiterin in der GFZ-Sektion „Fernerkundung und Geoinformatik“ und wissenschaftliche Leiterin der Mission. Die Projektkoordination liegt bei der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn. Entwickelt und gebaut hat den Erdbeobachter die OHB System AG in Bremen. Das Unternehmen SpaceX stellt die Trägerrakete und hat das Startfenster auf 30 Tage beginnend mit dem 1. April festgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Start markiert einen Meilenstein in der GFZ-Geschichte“, sagt der wissenschaftliche Vorstand (Interim) des GFZ, Niels Hovius. „Die Kolleginnen und Kollegen am GFZ arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam mit der internationalen EnMAP Science Advisory Group am Forschungsprogramm der Mission.“ Das Potsdamer Team koordiniert auch das große EnMAP-PI-Projekt zur wissenschaftlichen Nutzungsvorbereitung und Unterstützung der Mission. Es wird gemeinsam mit den Partnerinstitutionen Humboldt-Universität Berlin, Universität Greifswald, AWI Bremerhaven und LMU München getragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt umfasst ein umfangreiches wissenschaftliches Programm einschließlich der Entwicklung von freier und quelloffener Software für die wissenschaftliche Gemeinschaft. Die entwickelten Werkzeuge zur unabhängigen Vorverarbeitung von EnMAP-Daten und zur Analyse von Hyperspektraldaten in verschiedenen Anwendungsbereichen wie Bodenkartierung, Mineralienexploration, Landwirtschaft sowie Binnen- und Küstengewässer werden in der EnMAP-Box zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um eine freie und offene Toolbox, die im Rahmen des EnMAP-Wissenschaftsprogramms entwickelt und im ebenfalls frei verfügbaren Geodatenverarbeitungsprogramm QGIS als Erweiterung verfügbar gemacht wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere wichtige wissenschaftliche Aufgabe der aktuellen Projektphase ist die wissenschaftliche Validierung und Datenqualitätsbewertung der EnMAP-Strahlungs- und Reflexionsdaten, die während der sechsmonatigen Inbetriebnahme und im laufenden Betrieb durchgeführt werden soll. Der Validierungsplan wird bereits in Zusammenarbeit mit mehreren internationalen Partnern vorbereitet, die Messungen an geeigneten Referenzstandorten auf der ganzen Welt beisteuern werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus sind eine Reihe von Schulungs- und Gemeinschaftsbildungsaktivitäten im Gange, wie z. B. die Entwicklung von Online-Lernressourcen und Online-Kursen zur abbildenden Spektroskopie im Rahmen der Bildungsinitiative HYPERedu. Der erste Massive Open Online Course (MOOC „Beyond the Visible – Introduction to Hyperspectral Remote Sensing“) zu den Grundlagen der bildgebenden Spektroskopie wurde bereits im November 2021 eröffnet und richtet sich an potenzielle künftige Nutzende von EnMAP- und hyperspektralen Fernerkundungsdaten, wie Studierende sowie Fachleute aus Forschung, Unternehmen, Behörden und Regierungseinrichtungen. Der Kurs hat schon mehr als 800 Anmeldungen. Saskia Förster, Wissenschaftlerin in der Sektion Fernerkundung und Geoinformatik, sagt: „Wir erwarten, dass die EnMAP-Daten von einer wachsenden Zahl von Nutzerinnen und Nutzern für die Kartierung und Überwachung des Zustands von Ökosystem sowie für die Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen und die Bewertung von Gefahren und Risiken eingesetzt werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP – die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong><br>Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Aufbau und dem Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden die Daten ausprobieren und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWK-Förderprogramme unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg526510#msg526510" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
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		<title>DLR: Umweltsatellit EnMAP meistert Testkampagne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-umweltsatellit-enmap-meistert-testkampagne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 14:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Umweltsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat seine finalen Tests erfolgreich bestanden. EnMAP wird im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) von der OHB System AG entwickelt und gebaut. Die wissenschaftliche Leitung der Mission liegt beim Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ. Das Bodensegment wird durch [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der deutsche Umweltsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat seine finalen Tests erfolgreich bestanden. EnMAP wird im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) von der OHB System AG entwickelt und gebaut. Die wissenschaftliche Leitung der Mission liegt beim Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ. Das Bodensegment wird durch das DLR in Oberpfaffenhofen entwickelt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmaptestkampagnetestiabgohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmaptestkampagnetestiabgohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>EnMAP auf Herz und Nieren getestet. (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">17. Dezember 2021 &#8211; Seine Reise hat begonnen: Der deutsche Umweltsatellit EnMAP, der im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) in Deutschland entwickelt und gebaut und für seinen Einsatz im All getestet wurde, ist bereit für seinen Start. &#8222;EnMAP hat als deutsche Umweltmission vor allem den Klimawandel und seine Auswirkungen auf alle Ökosysteme im Visier &#8211; zu Land wie zu Wasser. Auch Deutschland bleibt von diesen Veränderungen nicht verschont. Gerade die Wälder sind hierzulande stark betroffen, denn durch negative Umwelteinflüsse hat der &#8218;Stress&#8216; für unseren Wald zugenommen. Die Schäden werden bislang vor Ort durch die Forstbeamten größtenteils visuell erhoben &#8211; eine Mammutaufgabe, denn 90 Milliarden Bäume verteilen sich über eine Fläche von 11,4 Millionen Hektar&#8220;, verdeutlicht Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Drittel der Fläche Deutschlands sind mit Wald bedeckt: &#8222;Hier kann EnMAP helfen. Sein Hyperspektralinstrument wird mit 242 Kanälen auch die Waldgebiete &#8218;abtasten&#8216; und so den Gesundheitszustand der Bäume und Pflanzen aus 640 Kilometern Höhe bestimmen&#8220;, verdeutlicht Pelzer. Mit der EnMAP-Mission wolle Deutschland einen wichtigen Beitrag zur globalen Überwachung von Umweltveränderungen in der Land- und Forstwirtschaft, der Bodenkunde, Geologie oder auch in der Erforschung der Küstengebiete und Inlandsgewässer leisten. Der Satellit selbst wurde von der OHB System AG entwickelt und gebaut und von der IABG mbH für seinen Einsatz im All getestet. Die wissenschaftliche Leitung der Mission liegt beim Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, ebenso wie das DLR ein Helmholtz-Zentrum. Das Bodensegment wird durch das DLR in Oberpfaffenhofen entwickelt. EnMAP soll mit seinem präzisen Blick aus dem All helfen, Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ließe sich beispielsweise künftig großflächig der Pflanzenstoffwechsel untersuchen und erkennen, in welchen Gebieten bestimmte Nährstoffe fehlen oder welche Luftschadstoffe den Pflanzen zusetzen. &#8222;Durch die Informationen aus dem All können &#8211; trotz sich verändernder Klima- und Umweltbedingungen &#8211; Wälder und Felder künftig ökonomisch besser und ökologisch nachhaltiger bewirtschaftet werden. Deswegen werden nicht nur Forst- sondern auch Landwirte stark von den EnMAP-Daten profitieren&#8220;, erklärt Dr. Sebastian Fischer, EnMAP-Projektleiter in der Deutschen Raumfahrtagentur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom Gelände der OHB System AG in Bremen soll der Satellit Ende Februar 2022 mit einem Iljuschin Il-76 Transportflugzeug zum NASA-Raumflughafen Cape Canaveral in Florida gebracht werden. Von dort soll EnMAP dann im April 2022 an Bord einer Falcon-9-Rakete des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX zu seinem Zielorbit aufbrechen. EnMAP soll mindestens fünf Jahre lang Umweltdaten erheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Umwelttests als Basis für eine erfolgreiche Mission</strong><br>&#8222;Um seinen Flug und den Aufenthalt im Weltraum unbeschadet zu überstehen, musste EnMAP vorher auf Herz und Nieren getestet werden. Denn der &#8218;Ritt&#8216; auf der Rakete, extreme Temperaturschwankungen und die harte Strahlung im Weltraum fordern den äußerst empfindlichen Instrumenten auf dem Satelliten einiges ab&#8220;, sagt Projektleiter Sebastian Fischer. Daher wurde der Satellit einer mehrmonatigen Prüfkampagne im Raumfahrttestzentrum der IABG in Ottobrunn bei München unterzogen. &#8222;Die Tests hat EnMAP mit Bravour gemeistert. Die Instrumente und die gesamte Technik haben unter Extrembedingungen hervorragend funktioniert.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapkuenstlerischedarstellungohbdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapkuenstlerischedarstellungohbdlr26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der deutsche Umweltsatellit EnMAP ist bereit für seinen Einsatz im All. ( Bild: OHB System AG/DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit 242 Kanälen Umweltveränderungen auf der Spur</strong><br>Doch was ist das Besondere an EnMAP, wie funktioniert dieser Satellit? Alle Materialien auf der Erdoberfläche reflektieren das Sonnenlicht in einer charakteristischen Art und Weise, einer sogenannten Spektralsignatur. Diese Signatur kann EnMAP mit Hilfe seines Messinstruments &#8222;lesen&#8220;. Um aber Verwechslungen mit anderen Elementen zu vermeiden, müssen diese Signaturen sehr genau erkannt werden. Dies geschieht mithilfe von vielkanaligen Bildern, so genannten Hyperspektralbildern. Dieses Verfahren erlaubt somit die direkte Identifikation der aufgezeichneten Materialien und deren Quantifizierung. Ein Beispiel: man kann so nicht nur erkennen, welche Fruchtart auf einem Acker angebaut wird, sondern auch, wie gut diese mit Nährstoffen versorgt ist. Auch können Mineralien in Böden erkannt und quantifiziert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Großflächig und hoch detailliert</strong><br>EnMAP hat nicht nur die Landfläche im Visier. Das Hyperspektralinstrument wird mit seinen zwei abbildenden Spektrometern einen Wellenlängenbereich von 420 bis 2.450 Nanometer auch die Küstengebiete und Binnengewässer genau unter die Lupe nehmen. Mit einer spektralen Auflösung von 6,5 Nanometern im sichtbaren und nahinfraroten Bereich und bei zehn Nanometern im kurzwelligen Infrarotbereich sieht EnMAP Details, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Sein Hyperspektralinstrument macht zum Beispiel Schadstoffe in Seen und Küstengewässern sichtbar und lässt sie quantitativ genau bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo früher aufwendig Wasserproben entnommen wurden, reicht künftig also ein Blick aus dem All, um die Wasserqualität großflächig zu ermitteln. Gleiches gilt für mineralische Proben, um zum Beispiel den Grad der Bodenverschmutzung zu erheben. Das kann zum Beispiel nach Unglücken in Chemiefabriken nützlich sein. &#8222;Statt Menschen der Gefahr auszusetzen, Proben vor Ort einzusammeln, reicht künftig ein risikofreier Blick aus dem All. Da der EnMAP-Satellit um 30 Grad geschwenkt werden kann, kann er jeden beliebigen Punkt auf der Erdoberfläche alle vier Tage mit einer räumlichen Auflösung von 30 Metern unter die Lupe nehmen. So lassen sich vergleichsweise schnell ablaufende räumlich-zeitliche Veränderungen, wie etwa Erosionsvorgänge oder Pflanzenwachstum, sehr gut dokumentieren&#8220;, erläutert Sebastian Fischer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP &#8211; die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong><br>Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ). Mit dem Aufbau und dem Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden die Daten ausprobieren und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWi-Förderprogramme unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg524508#msg524508" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
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		<title>OHB: Hyperspektralsatellit EnMAP fit für den Orbit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-hyperspektralsatellit-enmap-fit-fuer-den-orbit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 13:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Ottobrunn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Testkampagne erfolgreich absolviert / Im April 2022 soll es ins All gehen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Oberpfaffenhofen, 17. Dezember 2021. Der Hyperspektralsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat den nächsten Meilenstein erreicht und die Umwelttests im Testzentrum der IABG im bayerischen Ottobrunn erfolgreich abgeschlossen. Weitere Funktionstests in der OHB-Firmenzentrale [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Testkampagne erfolgreich absolviert / Im April 2022 soll es ins All gehen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPatohbOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EnMAPatohbOHB260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Fitnesstest check! EnMAP hat heute in der OHB-Firmenzentrale in Bremen die finalen Funktionstests absolviert. Von Bremen aus wird der Satellit dann im Frühjahr seine Reise Richtung Startplatz antreten. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 17. Dezember 2021. Der Hyperspektralsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat den nächsten Meilenstein erreicht und die Umwelttests im Testzentrum der IABG im bayerischen Ottobrunn erfolgreich abgeschlossen. Weitere Funktionstests in der OHB-Firmenzentrale in Bremen, wo der Satellit jetzt auf die Abreise Richtung Startplatz vorbereitet wird, haben die Funktionalität des Satelliten nun umfassend bestätigt. Damit ist der Satellit fit für den Ritt ins All! EnMAP soll neuartige Datensätze über den Zustand des Ökosystems auf der Landoberfläche und dessen Veränderungen liefern. Im April 2022 soll der „Umweltbeobachter“ mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX zu seiner sonnensynchronen Erdumlaufbahn in rund 650 Kilometer Höhe aufbrechen. Der Satellit wird im Auftrag der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) von der OHB System AG entwickelt und gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Analyselabor im All</strong><br>„Mit EnMAP starten wir in eine völlig neue Ära der Erdbeobachtung. Ich bin froh und stolz, dass wir es gemeinsam mit unserem Partner DLR geschafft haben, dieses ambitionierte Projekt in die Tat umzusetzen“, sagt Marco Fuchs, der Vorstandsvorsitzende der OHB System AG. „Hyperspektraldaten werden eine Fülle neuartiger Erdbeobachtungsdaten generieren, die für die so wichtigen Klimaschutzanstrengungen und Nachhaltigkeitsziele von immenser Bedeutung sind. Daher wird auch die europäische Copernicus-Mission CHIME, die ebenfalls mit einer Hyperspektral-Nutzlast aus dem Hause OHB ausgestattet wird, bei den europäischen Wissenschaftlern so sehnsüchtig erwartet.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap2297DLRCCBYNCND3026.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmap2297DLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>EnMAP Erdbeobachtungssatellit &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bewährungsprobe unter Weltraumbedingungen</strong><br>Ehe der Satellit im All seinen Dienst verrichten kann, ging es für das Technikwunder im Sommer für viele Monate in die Testkammer. Im Raumfahrttesthaus der IABG wurde EnMAP einer mehrmonatigen Überprüfung auf Herz und Nieren unterzogen. Dabei musste der Satellit umfangreiche Umwelttests absolvieren. Darunter der Thermalvakuumtest, bei dem der Satellit sich in heißer und eiskalter Umgebung bewähren musste, ebenso eine Reihe intensiver mechanischer Tests. Es folgten der EMC- (hier geht es um die elektromagnetische Verträglichkeit) und Autokompatibilitäts-Test. Dabei galt es, nachzuweisen, dass EnMAP den Belastungen durch einen Raketenstart und den extremen Bedingungen im Orbit standhalten kann, denn beim Launch wird der Satellit kräftig durchgerüttelt und ist extremer Lautstärke ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie arbeitet EnMAP?</strong><br>Das am OHB-Raumfahrtzentrum „Optik und Wissenschaft“ in Oberpfaffenhofen entwickelte EnMAP-Instrument wird aus dem Weltraum die von der Erdoberfläche reflektierte Sonnenstrahlung analysieren. EnMAP erfasst von der Erdoberfläche zurückgeworfene Sonnenstrahlung vom sichtbaren Licht bis in den kurzwelligen Infrarotbereich und in kontinuierlichen Spektren. Die spektral hochaufgelösten Aufnahmen von EnMAP werden Antworten auf Fragen wie diese geben: Wie verschmutzt ist das Gewässer? Welche Mineralien oder Schadstoffe sind hier im Boden? Was wächst dort und wie steht es um die Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen? Wie wirkt sich der Klimawandel auf die unterschiedlichsten Ökosysteme aus? „Obwohl es sich bei EnMAP in erster Linie um eine wissenschaftliche Mission handelt, gibt es ein klares Potenzial, operative Anwendungen beispielsweise für die Landwirtschaft oder den Umweltschutz zu entwickeln. Dafür liefert uns EnMAP einzigartige Daten“, sagt Hans-Peter Honold, Gesamtprojektleiter EnMAP bei OHB.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP – die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong><br>Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn geleitet und im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi) im nationalen Raumfahrtprogramm ausgeführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ). Mit dem Aufbau und Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden mit den neuartigen Daten arbeiten und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWi-Förderprogramme projektbegleitend unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg524508#msg524508" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-hyperspektralsatellit-enmap-fit-fuer-den-orbit/" data-wpel-link="internal">OHB: Hyperspektralsatellit EnMAP fit für den Orbit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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