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	<title>IAA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>IAA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Neuer Glanz für Sunrise-Teleskop</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-glanz-fuer-sunrise-teleskop/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2019 17:55:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ballonmission Sunrise soll in zwei Jahren erneut abheben. Der Hauptspiegel des Teleskops wurde jetzt mit einer frischen Aluminiumschicht bedampft. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen. Quelle: MPS. Die Ballonmission Sunrise, die aus einer Flughöhe von mehr als 35 Kilometern ein hochauflösendes Teleskop auf die Sonne richtet, bereitet sich auf ihren nächsten Flug [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Ballonmission Sunrise soll in zwei Jahren erneut abheben. Der Hauptspiegel des Teleskops wurde jetzt mit einer frischen Aluminiumschicht bedampft. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: MPS.</p>



<p>Die Ballonmission Sunrise, die aus einer Flughöhe von mehr als 35 Kilometern ein hochauflösendes Teleskop auf die Sonne richtet, bereitet sich auf ihren nächsten Flug vor. Im Sommer 2021 soll das Observatorium auf seine dritte Forschungsreise aufbrechen. Die Vorbereitungsarbeiten am Hauptspiegel, dem ein Meter großen Herzstück des Teleskops, haben bereits begonnen. Am Calar Alto Observatorium im Süden Spaniens wurde der Spiegel jetzt mit einer neuen Aluminiumschicht bedampft. Wissenschaftler und Ingenieure des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen, das die Mission leitet, haben die Arbeiten dort begleitet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102019195527_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102019195527_small_1.jpg" alt="MPS" width="260"/></a><figcaption>
Sunrise Hauptspiegel vor dem Bedampfen 
<br>
(Bild: MPS)
</figcaption></figure></div>



<p>Sunrise ist eine abenteuerliche Mission: Getragen von einem riesigen Heliumballon schaut das unbemannte Observatorium aus einer Flughöhe von mehr als 35 Kilometern auf die Sonne; nach mehrtägigem Flug folgt dann die halsbrecherische Landung am Fallschirm. Zweimal bereits hat der empfindliche Hauptspiegel des Sunrise-Teleskops die tollkühne Forschungsreise mit Sonnenblick unbeschadet überstanden. „Ganz spurlos geht ein solcher Flug an dem Spiegel aber nicht vorbei“, erklärt Sunrise-Projektleiter Dr. Andreas Lagg vom MPS. Die äußere Schicht aus spiegelndem Aluminium leidet und muss deshalb vor jedem weiteren Flug erneuert werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102019195527_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102019195527_small_2.jpg" alt="MPS" width="260"/></a><figcaption>
Sunrise Hauptspiegel nach dem Bedampfen mit Aluminium 
<br>
(Bild: MPS)
</figcaption></figure></div>


<p>Teleskopen, die vom Boden aus ins All schauen, geht es nicht anders: Wind und Wetter setzen auch ihrer dünnen Aluminiumschicht zu. Das Calar Alto Observatorium in der Sierra de los Filabres im Süden Spaniens, welches das Andalusische Institut für Astrophysik (IAA), ein Partner der Sunrise-Mission, betreibt, verfügt deshalb über eine eigene Anlage, um Spiegel mit einer neuen Aluminiumschicht zu versehen. Auch der Sunrise-Spiegel wurde dort nun auf Vordermann gebracht.</p>


<p>„Alles hat wunderbar geklappt“, freut sich MPS-Wissenschaftler Dr. Achim Gandorfer, der zusammen mit weiteren MPS-Kolleginnen und -Kollegen, vor Ort war. „Der Spiegel ist wieder so gut wie neu.“ </p>



<p>Bis das gute Stück erneut abheben darf, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Der dritte Flug von Sunrise ist für Juni 2021 geplant. Bis dahin sind auch die wissenschaftlichen Instrumente, die das Sonnenlicht des Teleskops nutzen und auswerten, startklar. Sunrise III wird mit drei Messinstrumenten ausgestattet sein. Diese messen die Magnetfelder an der Oberfläche der Sonne, untersuchen ihre ultraviolette (UV-)Strahlung sowie ihr sichtbares Licht bis hin zur nahen Infrarotstrahlung. „Durch unsere Messinstrumente erhalten wir Informationen aus verschiedenen Schichten der Sonne“, erklärt Missionsleiter Prof. Dr. Sami K. Solanki, Direktor am MPS. „Mit Sunrise lässt sich die vertikale Schichtstruktur der Sonnenatmosphäre mit bisher unerreichter Genauigkeit bestimmen“, fügt er hinzu. Neben dem Teleskop selbst trägt das MPS den UV-Spektrographen SUSI, die Lichtverteileinheit ISLiD und den 320 Terabyte-Datenspeicher an Bord zur Mission bei. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102019195527_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102019195527_small_3.jpg" alt="MPS (S.K.Solanski)" width="260"/></a><figcaption>
Sunrise bei seinem ersten Start 2009 
<br>
(Bild: MPS (S.K.Solanski))
</figcaption></figure></div>


<p>Ebenso entscheidend für den einzigartigen Blick auf die Sonne ist die Flughöhe des Observatoriums. „Der Beobachtungsstandort in der Stratosphäre ist der jedes irdischen Sonnenteleskops überlegen. Und das ohne die immensen Kosten einer Weltraummission“, erklärt Lagg. In der Stratosphäre angekommen hat Sunrise mehr als 95 Prozent der Atmosphäre unter sich gelassen. Diese wabernde Luftschicht schluckt einen Großteil der ultravioletten Strahlung von der Sonne, die Informationen über die äußeren Schichten des Gasballs enthält. Bodengebundenen Teleskopen steht dieser Teil der Strahlung deshalb nicht zur Verfügung.</p>


<p>Außerdem stören die ständigen Luftbewegungen in der Atmosphäre den Blick von der Erdoberfläche. Ununterbrochene Beobachtungen über mehrere Stunden hinweg sind nahezu unmöglich. „Sunrise hingegen hat das Potential zu verfolgen, wie sich einzelne Strukturen auf der Sonne über einen deutlich längeren Zeitraum hinweg verändern und entwickeln“, so Solanki. </p>



<p>Die Sunrise-Mission wird geleitet vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen. Das Institut entwickelt zudem das Teleskop des Observatoriums, den UV-Spektrographen SUSI, die Lichtverteilungseinheit und den Bordspeicher. Das National Astronomical Observatory of Japan (NAOJ), das Andalusischen Institut für Astrophysik (IAA), das Leibniz-Institut für Sonnenphysik (KIS) in Freiburg sowie das Applied Physics Laboratory der Johns Hopkins University in den USA tragen weitere Messinstrumente und entscheidende Hardware-Komponenten zu der Mission bei. Ein weiterer Partner ist die Columbia Scientific Balloon Facility (CSBF) der amerikanische Weltraumagentur NASA. Bereits zweimal, 2009 und 2013, ist Sunrise abgehoben und nach erfolgreichem Flug nach mehreren Tagen wieder gelandet.  </p>



<p><strong>Raumcon und Raumfahrer.net haben das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung 2015 besucht:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treffen-2015-in-kassel-und-goettingen/" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treffen 2015 in Kassel und Göttingen</a> ( 31. Mai 2015)</li></ul>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1170.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SUNRISE &#8211; Sonnenobservatorium am Ballon</a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Gelegenheit zur Untersuchung von Trümmerbildung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gelegenheit-zur-untersuchung-von-truemmerbildung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2019 06:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Centaur-Oberstufe]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Explosion]]></category>
		<category><![CDATA[IAA]]></category>
		<category><![CDATA[Observatorium]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Raketenexplosion bietet seltene Gelegenheit zur Untersuchung von Trümmerbildung. Die ausgediente Oberstufe einer vor fast 10 Jahren gestarteten Rakete ist kürzlich explodiert. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. „Dieses Fragmentierungsereignis erzeugte eine Trümmerwolke, die Raumfahrtexperten die seltene Gelegenheit bietet, ihr Verständnis dieser wichtigen Prozesse zu überprüfen“, erklärt Tim Flohrer, Experte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Raketenexplosion bietet seltene Gelegenheit zur Untersuchung von Trümmerbildung. Die ausgediente Oberstufe einer vor fast 10 Jahren gestarteten Rakete ist kürzlich explodiert. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16042019084524_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16042019084524_small_1.jpg" alt="Deimos Sky Survey" width="260"/></a><figcaption>
Raketenkörperfragmente (Punkte im mittleren Bereich) 
<br>
(Bild: Deimos Sky Survey)
</figcaption></figure></div>



<p>„Dieses Fragmentierungsereignis erzeugte eine Trümmerwolke, die Raumfahrtexperten die seltene Gelegenheit bietet, ihr Verständnis dieser wichtigen Prozesse zu überprüfen“, erklärt Tim Flohrer, Experte für die Beobachtung und Katalogisierung von Weltraumobjekten bei der ESA. </p>



<p><strong>Hauptgrund für Weltraumtrümmer: Fragmentierungsereignisse</strong>
<br>
Solche Fragmentierungsereignisse, die entweder durch Explosionen oder Kollisionen verursacht werden, sind die Hauptursache für Weltraumtrümmer, die wenige Millimeter oder mehrere zehn Zentimeter groß sein können. Der mit hoher Geschwindigkeit durch das All rasende Technologieschrott stellt eine Bedrohung für die Weltrauminfrastruktur dar, wie z.B. für Satelliten, die Wetter- und Navigationsdienste anbieten und sogar für Astronauten auf der ISS. </p>



<p><a class="a" href="https://deimos-space.com/fragmentation-event-dess/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deimos Sky Survey </a>in Spanien zeichnete ein Video auf, das einen Strom von neu entstandenen Trümmerobjekten zeigt, die über den Himmel rasen. </p>



<p>Im Video ist zudem eine Reihe kleiner punktförmiger Fragmente zu sehen, die horizontal über das Bild laufen. Während das Observatorium den Trümmerobjekten folgt, sind die Sterne im Hintergrund als weiße Streifen zu sehen. </p>



<p>Aus der Oberstufe einer im September 2009 gestarteten Rakete ist ein Überrest als größter und hellster Punkt in der Mitte von etwa 40-60 kleineren Stücken, die größer als 30 cm sind, deutlich zu erkennen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16042019084524_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16042019084524_small_2.jpg" alt="NASA / Roy Allison" width="260"/></a><figcaption>
Beispiel einer Centaur-Oberstufe einer Atlas-V-Rakete 
<br>
(Bild: NASA / Roy Allison)
</figcaption></figure></div>



<p>Ursprünglich handelt es sich bei diesem großen, fast zylindrischen Objekt um eine Atlas V Centaur Oberstufe mit einer Länge von etwa 12,5 Metern und einem Durchmesser von drei Metern bei einem Gewicht von mehr als zwei Tonnen. </p>



<p>Die nach internationalem Code als Objekt 2009-047B bekannte ausgediente Raketenstufe befand sich seit knapp einem Jahrzehnt in einer exzentrischen Umlaufbahn um unseren Planeten. Die Stufe war an ihrem entferntesten Punkt bis zu 34.700 km und am nächsten Punkt nur 6.675 km von der Erde entfernt. </p>



<p>Aus noch unbekannten Gründen zerfiel der Raketenkörper irgendwann zwischen dem 23. und 25. März 2019 zu Trümmern. </p>



<p><strong>Internationale Bemühungen</strong>
<br>
Während einer Sitzung der Internationalen Akademie der Astronautik (<a class="a" href="https://iaaspace.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IAA</a>) am 26. März traf sich das <a class="a" href="https://www.esa.int/Space_Safety/Space_Debris" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Space Debris Team</a> der ESA mit Kollegen aus Russland, von denen die internationale Gemeinschaft über die am Himmel entdeckten Fragmente informiert wurden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16042019084524_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16042019084524_small_3.jpg" alt="Zimmerwald Observatory, AIUB" width="260"/></a><figcaption>
Observatorium Zimmerwald liefert erste Aufnahmen 
<br>
(Bild: Zimmerwald Observatory, AIUB)
</figcaption></figure></div>



<p>Nur wenige Stunden später leitete das <a class="a" href="https://www.aiub.unibe.ch/forschung/observatorium_zimmerwald/index_ger.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Observatorium Zimmerwald</a> in der Schweiz die sofortige Beobachtung der Trümmerwolke in die Wege und erhielt bis zum 26. März 2019 erste Aufnahmen. </p>



<p>Das 80cm-Teleskops ZimMAIN folgte der Schrottwolke. Zu sehen sind mehrere kleine Punkte, die jeweils ein Fragment von mehr als zehn Zentimetern Größe darstellen, wobei auch hier die Sterne im Hintergrund als lange Streifen erscheinen. </p>



<p>Wenig später erfolgte die Deimos Sky Survey mit Beobachtungen des Ereignisses vom 26. bis 28. März (Leitanimation in diesem Artikel) mit dem optischen Sensor „Antsy“ in Spanien, der zur Verfolgung von Objekten im erdnahen Orbit verwendet wird. </p>



<p>Während das Observatorium Zimmerwald die Wolke weiterhin in enger Zusammenarbeit mit russischen und ESA-Experten beobachtet, beteiligte sich das 1-Meter-Teleskop der ESA an der Optischen Bodenstation im spanischen Teneriffa ebenfalls an der Beobachtungskampagne und entdeckte eine große Anzahl von Fragmenten mit einer Größe von nur 10-20 cm. </p>



<p><strong>Chaos gestalten</strong>
<br>
Die ESA beobachtet solche Ereignisse und hält die internationale Gemeinschaft durch ihre <a class="a" href="https://fragmentation.esoc.esa.int/home" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">öffentliche Datenbank</a> auf dem Laufenden. So können Forscher Muster finden und Abhilfestrategien für Raumfahrzeuge in den unterschiedlichsten Formen, Größen und Bahnen entwickeln. Die Datenbank ermöglicht Betreibern von Satelliten und Raumfahrzeugen, das sich ändernde Risiko für ihre Missionen durch spezifische Fragmentierungsereignisse zu bestimmen. </p>



<p>Sobald solche Ereignisse erkannt und beobachtet wurden, werden sie in „<a class="a" href="https://sdup.esoc.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Weltraummüllmodelle</a>“ aufgenommen. Dies ermöglicht den Teams, die Fragmentierung von realen Trümmern mit Prognosen zu vergleichen &#8211; eine seltene, aber wichtige Gelegenheit, um Modelle zu validieren oder bei Bedarf anzupassen. </p>



<p>Modelle über die Umgebung von Weltraummüll ermöglichen der ESA, Raumfahrzeuge zu entwerfen, die dem Aufprall kleinerer Objekte standhalten und Systeme zu entwickeln, um Kollisionen zu vermeiden. Ausgehend von diesen Modellen kann nicht nur die gegenwärtige, sondern auch die künftige Weltraummüllumgebung prognostiziert werden. Dies ist entscheidend für die Entwicklung effizienter Richtlinien zur Reduzierung von Weltraummüll. </p>



<p>Die internationale Zusammenarbeit ist für den Austausch von Daten und Modellen unerlässlich und erfolgt über das Inter-Agency Space Debris Coordination Committee, ein Forum, in dem alle wichtigen europäischen und internationalen Weltraumorganisationen vertreten sind. </p>



<p>„Dieses Beispiel zeigt, dass die internationale Zusammenarbeit unerlässlich ist, wenn wir schnell auf Trümmerereignisse reagieren wollen“, erklärt Holger Krag, Leiter des Space Safety Office der ESA. </p>



<p>„Vorfälle wie diese sind selten, daher bieten derart umfangreiche Beobachtungen und Daten aus der ganzen Welt eine einzigartige Gelegenheit, die von Menschen geschaffene Weltraumumgebung, in der unsere ausgedienten Satelliten kreisen, besser zu verstehen.“ </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg451107#msg451107" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5642.msg115783#msg115783" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PAN alias Nemesis 1 (USA 207) auf Atlas V 401 AV-018 vom LC-41 CC</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IAC 2018: Stoßlüften &#8211; #InvolvingEveryone</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iac-2018-stosslueften-involvingeveryone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2018 19:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[CNSA]]></category>
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		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 1. bis zum 5. Oktober 2018 fand der 69. International Astronautical Congress in Bremen statt. Der Zuspruch von Seiten der Teilnehmer und Besucher übertraf alle Erwartungen. Unter dem Slogan #InvolvingEveryone ging es um den Stand der globalen Raumfahrtbranche und die Trends und Ziele der kommenden Jahre. Dabei wurde die Zusammenarbeit auf allen Ebenen und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom 1. bis zum 5. Oktober 2018 fand der 69. International Astronautical Congress in Bremen statt. Der Zuspruch von Seiten der Teilnehmer und Besucher übertraf alle Erwartungen. Unter dem Slogan #InvolvingEveryone ging es um den Stand der globalen Raumfahrtbranche und die Trends und Ziele der kommenden Jahre. Dabei wurde die Zusammenarbeit auf allen Ebenen und zwischen allen Protagonisten groß geschrieben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Stefan Goth</a>. Quelle: IAC, IAF, RN, ZARM.</p>



<p>Der 69. International Astronautical Congress 2018 (IAC 2018) ist zu Ende. Zeit ein kurzes Resümee zu ziehen. Wie Gayle Tufts während der Eröffnungszeremonie am Montag den 1. Oktober 2018 ganz plastisch verdeutlichte, ist es manchmal notwendig, die Wohnung, das Büro, den Arbeitsplatz, aber auch den Kopf gründlich durchzulüften, sich zu öffnen und den Blick frei zu machen: Luftschnappen, Stoßlüften! Die globale Raumfahrt-Community hatte sich in Bremen versammelt, um genau das zu tun. 
<br>
Unter dem Motto #InvolvingEveryone galt es den Blick über den eigenen Tellerrand bis zum Horizont und darüber hinaus zu weiten; wortwörtlich „in Space“ aber auch im übertragenen Sinne. Neue Betätigungsfelder galt es zu finden für Agenturen und Firmen, ebenso neue Wege der Kommunikation mit Tiefraumsonden und der zu begeisternden Öffentlichkeit, mit dem Ziel, Raumfahrt zum Thema für Jeden und Jede zu machen. </p>



<p>Den ganzen Kongress in wenige Worte zu fassen ist angesichts des Mammutprogramms und der überwältigenden Beteiligung an Vortragenden (über 2.000 Vorträge in sog. Technical Sessions, weitere rund 500 Veranstaltungen), Ausstellenden (mehr als 140 Firmen, Agenturen und Organisationen), Teilnehmenden (mehr als 6.500 aus 83 Ländern), 13.000 Besuchern am „Public Day“ am 3. Oktober und einer unüberschaubaren Zahl an professionellen und engagierten Helferinnen und Helfern, die dieses Großevent überhaupt erst möglich gemacht haben, kaum möglich. Veranstaltet wurde der IAC 2018 durch die International Astronautical Federation (IAF) in Zusammenarbeit mit der International Academy of Astronautics (IAA), dem International Institut of Space Law (IISL) und dem Space Generation Advisory Council (SGAC). Die lokale Organisation übernahm das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation an der Universität Bremen (ZARM). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_small_1.jpg" alt="Stefan Goth" width="260"/></a><figcaption>
IAC 2018 Ausstellungsimpressionen 
<br>
(Bild: Stefan Goth)
</figcaption></figure></div>



<p>Das Motto #InvolvingEveryone war nicht nur als sichtbares Logo, sondern auch als Grundthema in den meisten Veranstaltungen und Reden zu spüren. So betonte Jean-Yve Le Gall als Präsident des IAF bei seiner Rede während der Eröffnungszeremonie, wie wichtig es sei, alle Menschen für die Raumfahrt zu begeistern, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft oder ihrem Alter. Dieser Grundtenor spiegelte sich auch in der schon erwähnten alle Rekorde brechenden Beteiligung, zu der weitere 200 Bremer Bürgerinnen und Bürger am Eröffnungstag, sowie Kinder als „Yuris Kids“ am Public Day und weitere Schülerinnen und Schüler hinzukamen. Das DLR School_Lab veranstaltete einen Schulkongress unter dem Motto „Teen Spirit for Space“ (sinngemäß: jugendlicher Geist für den Weltraum). Am 4. Oktober konnten die ausgewählten 33 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland ihre Beiträge am DLR-Stand präsentieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_small_2.jpg" alt="Stefan Goth" width="260"/></a><figcaption>
IAC 2018 Stand von Firefly Aerospace mit Triebwerk 
<br>
(Bild: Stefan Goth)
</figcaption></figure></div>



<p>Auch die internationale Berichterstattung hat zur Verbreitung der Losung #InvolvingEveryone beigetragen. Allerdings zielte das Motto nicht nur auf die Öffentlichkeit, sondern sollte auch die sich sehr dynamisch entwickelnde Raumfahrt-Community einbinden, die sich längst nicht mehr nur aus staatlichen Agenturen und klassischen Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtbranche („Old Space“) zusammensetzt. Zu „New Space“ gehören Größen wie SpaceX, Blue Origin aber auch Start-Ups, die sich in Folge des ohne Missionserfüllung beendeten Google Lunar XPRIZE gebildet haben. Hinzu kommen zahlreiche weitere Firmen, Organisationen und sich neu bildende Agenturen, wie die vor einem Jahr gegründete Australian Space Agency, sozusagen bereits die zweite Generation von „New Space“.  </p>



<p>Faszinierend ist, dass diese neuen Unternehmungen mit einer großen Portion Optimismus gestartet werden. So betonte Kyle Acierno, Managing Director bei ispace Europe (der Luxembourger Niederlassung des ehemals unter „Team Hakuto“ am Google Lunar XPRIZE beteiligten japanischen Start-Ups), dass nach einer Untersuchung rund 97,3 % aller Start-Ups, die sich mit Hardware beschäftigen (leider fehlen hierzu konkrete Quellenangaben), scheitern. Trotz dieser düsteren Aussichten ein Unternehmen zu gründen, ist schon bemerkenswert. Noch bemerkenswerter ist, dass sie mit dem Ziel Transporte zur Mondoberfläche anzubieten Ende 2017 über 90 Millionen US-Dollar (vorwiegend von japanischen Geldgebern) einwerben konnten. Damit haben sie zwei Starts als Mitfluggelegenheit bei SpaceX gebucht, um möglichst 2020 zu einer Mondumrundung und ein Jahr später zu ihrer ersten Mondlandung mit ihrem Rover Hakuto-R zu starten. </p>



<p>Mit dem Ziel Mond sind sie nicht alleine und das ist die zweite große Gemeinsamkeit neben #InvolvingEveryone: Es geht zum Mond! NASA-Administrator Jim Bridenstine sagte „We´re going back to the moon!“, also „Wir fliegen zurück zum Mond“. Dem widersprach ESA Generaldirektor Jan Wörner nur in einem Punkt, nämlich dem Wörtchen „back“. Dem setzt er ein „forward“ (wörtlich übersetzt: vorwärts, voraus, voran) entgegen. Die großen Raumfahrtagenturen, allen voran die NASA, wollen dies mit der Einrichtung einer, etwas sperrig als „Lunar Orbital Plattform – Gateway (LOP-G)“ bezeichneten, kleinen Raumstation im Mondorbit erreichen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Darstellung geplanter Module für einen lunaren Außenposten 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Praktisch auf allen Ständen der großen Player (z.B. bei Lockheed Martin, Sierra Nevada Corporation (SNC), Airbus aber auch beim DLR) waren Modelle und Poster von Entwürfen für den lunaren Außenposten ausgestellt. Diese Station soll aus Komponenten unterschiedlicher Partner aufgebaut werden. Das erste Modul „Power und Propulsion Element (PPE)“ soll 2022 gestartet werden. Auch ein „European System Providing Refuelling, Infrastructure and Telecommunications (ESPRIT)“ genanntes europäisches Modul ist geplant, Kanada soll einen Roboterarm ähnlich dem auf der Internationalen Raumstation ISS beisteuern, Japan und andere Länder sollen gewonnen werde. Ob sich Russland letztlich mit einer Luftschleuse beteiligen wird, erscheint angesichts politischer Meinungsverschiedenheiten und Uneinigkeit bezüglich technischer Anforderungen momentan eher unsicher.  </p>



<p>Der Mond soll aber keinesfalls den staatlichen Agenturen vorbehalten bleiben, bereits das PPE soll auf einer „kommerziellen“ Rakete gestartet werden. Weitere Versorgungsflüge könnten ähnlich der Versorgung der ISS von Dienstleistern erbracht werden. </p>



<p>Der gerade in Entwicklung befindlichen amerikanischen Schwerlastrakete SLS bleiben die besonders großen und schweren Habitat-Module und insbesondere die Orion-Kapsel vorbehalten. SLS und Orion sollen voraussichtlich 2020 zum ersten gemeinsamen, noch unbemenschten Testflug in einen Distand-Retrograd-Orbit (DRO) um den Mond starten. Bekanntlich steuert die europäische Raumfahrtagentur ESA für diesen Flug das erste flugfähige europäische Service Modul bei. Dieses wurde bei Airbus in Bremen gebaut und soll am 29. Oktober 2018 nzum Kennedy Space Center in Florida in den USA transportiert werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_small_4.jpg" alt="Thales Alenia Space, Stefan Goth" width="260"/></a><figcaption>
Folie aus einer Präsentation zur Lunar Exploration 
<br>
(Bild: Thales Alenia Space, Stefan Goth)
</figcaption></figure></div>



<p>Neben dem lunaren Gateway „entdecken“ zahlreiche alte und neue Raumfahrt-Firmen und Agenturen (wieder) den Mond. Auch wenn der schon erwähnte Google Lunar XPRIZE nicht zum Erfolg führte, stehen zahlreiche Start-Ups in den Startlöchern, um doch noch den Mond zu erreichen. Darunter befinden sich beispielsweise Astrobotik aus den Vereinigten Staaten, indische und israelische Teams und die inzwischen als PTScientists bekannte Firma, die vorwiegend in Berlin beheimatet ist. </p>



<p>Die Konzepte verschiedener Protagonisten schließen auch Ausflüge zur Mondoberfläche mit ein.</p>



<p>Diese „Wiederentdeckung“ des Mondes erfolgt jedoch nicht als abgeschottete Einzelaktionen sondern zielt auf die Schaffung eines „lunaren Ökosystems“ für institutionelle, wissenschaftliche und kommerzielle Kooperation. Das führt zur dritten großen Gemeinsamkeit des 69. IAC, der Kollaboration auf allen Ebenen und möglichst zwischen allen potentiellen Mitspielern. Bezogen auf den Mond wurde aus der Idee, die Jan Wörner bereits vor einigen Jahren als „Moon Village“ plakativ formulierte, eine Bewegung, die eine große Eigendynamik entwickelt. Unter dem Namen „Moon Village Association“ hat sich ein Zusammenschluss zahlreicher etablierter Unternehmen und Start-Ups, Einzelpersonen und Universitäten gebildet, dessen Ziel es ist, den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit aller am Mond Interessierter zu verbessern und zu koordinieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_small_5.jpg" alt="Lockheed Martin, Stefan Goth" width="260"/></a><figcaption>
Lockheed Martin präsentiert sein Lunar Exploration Konzept 
<br>
(Bild: Lockheed Martin, Stefan Goth)
</figcaption></figure></div>



<p>Dieser Wille zur Zusammenarbeit zeigt sich beispielsweise darin, dass es sich der Luft- und Raumfahrt-Riese Lockheed Martin nicht nehmen lässt, bei der Präsentation seiner möglichen Beteiligung am Lunar Gateway und dessen potentieller Erweiterung um einen wiederverwendbaren, wiederbetankbaren Mondlander für bemenschte Missionen zur Mondoberfläche, auf der großen Bühne auch den kleinen Audi Lunar Quadro Rover der PTScientists zu platzieren. </p>



<p>Auch die „ganz Großen“ demonstrierten ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bereits bei der Diskussionsrunde der Chefs der Raumfahrtagenturen am ersten Tag. Der schon fast zwanghafte Drang von Jim Bridenstine, Administrator der NASA, Einigkeit mit seinem Gegenüber Zhang Kejian von der China National Space Administration (CNSA) durch wiederholtes Händeschütteln zu demonstrieren war, nicht zu übersehen. Auch in der späteren Pressekonferenz bestätigte Jim Bridenstine das Interesse der NASA an einer verbesserten Zusammenarbeit mit China. Momentan gibt es allerdings noch Gesetze in den USA, die beispielsweise eine Teilnahme Chinas an der Internationalen Raumstation ISS verhindern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102018211548_small_6.jpg" alt="CAST, CASC; Stefan Goth" width="260"/></a><figcaption>
Konzept der chinesischen Raumstation CSS 
<br>
(Bild: CAST, CASC; Stefan Goth)
</figcaption></figure></div>



<p>Auch deshalb gewinnen die Bestrebungen Chinas, eine eigene Raumstation im Orbit um die Erde zu platzieren, eine wachsende Bedeutung. Diese soll ab 2020 aufgebaut werden. Die chinesischen Vertreter warben bei der internationalen Gemeinschaft um möglichst zahlreiche Teilnahme und Partizipation. ESA-Astronauten lernen längst auch Chinesisch und vor kurzem haben zwei in China an Notfallübungen teilgenommen. </p>



<p>Somit bleiben auch in Zukunft noch viele spannende Themen für den 70. IAC der passend zum 50. Mondlandejubiläum nächstes Jahr in Washington D.C. stattfinden wird. Hatte Jean-Yve Le Gall in seiner Eröffnungsrede noch der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass nach diesem Rekord-Kongress in Bremen bei künftigen Kongressen bald die 10.000er-Marke bei den Teilnehmern erreicht werden würde, wurde diese Herausforderung von Jim Bridenstine aufgenommen mit der Ankündigung, diese Marke bereits beim IAC in den USA in 2019 erreichen zu wollen. Als Zeichen für die wachsende Bedeutung aufstrebender Nationen wird der IAC 2020 in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten durch die dortige ambitionierte Raumfahrtorganisation veranstaltet. Zu guter Letzt wurde in Bremen die Entscheidung für den Veranstaltungsort und den Ausrichter für 2021 getroffen: Die Wahl für den 72. IAC fiel auf Paris und die französische Raumfahrtbehörde CNES. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15798.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IAC 2018 in Bremen</a> </li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IAC 2018: 69. International Astronautical Congress</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iac-2018-69-international-astronautical-congress/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Aug 2018 19:42:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach 2003 findet dieses Jahr erstmals der International Astronautical Congress (IAC) wieder in Bremen statt. Vom 1. bis zum 5. Oktober trifft sich die globale Raumfahrt-Community zum jährlichen Erfahrungsaustausch. Das rekordverdächtige Kongressprogramm und die Ausstellung richten sich an ein professionelles Publikum. Am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober 2018) stehen Messehalle und ausgewählte Veranstaltungen, u.a. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach 2003 findet dieses Jahr erstmals der International Astronautical Congress (IAC) wieder in Bremen statt. Vom 1. bis zum 5. Oktober trifft sich die globale Raumfahrt-Community zum jährlichen Erfahrungsaustausch. Das rekordverdächtige Kongressprogramm und die Ausstellung richten sich an ein professionelles Publikum. Am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober 2018) stehen Messehalle und ausgewählte Veranstaltungen, u.a. mit einer Live-Schaltung zu Alexander Gerst auf der ISS, der interessierten Öffentlichkeit offen. <br><b><u>UPDATE: IAC 2018 bietet Livestreams zu ausgewählten Veranstaltungen</u></b></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Stefan Goth. Quelle: IAF, ZARM, IAA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082018214201_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082018214201_small_1.jpg" alt="IAF" width="589" height="100"/></a><figcaption>
IAC 2018 Banner mit den Organisatoren 
<br>
(Bild: IAF)
</figcaption></figure></div>



<p>Beim International Astronautical Congress 2018 (IAC 2018) diskutieren mehr als 4.500 Fachleute im Oktober in der Messe Bremen über das weite Feld der verschiedenen Raumfahrtdisziplinen. </p>



<p>Zum 69sten mal richtet die <a class="a" href="https://www.iafastro.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">International Astronautical Federation (IAF)</a> den IAC aus. Nach 2003 ist dieser wieder in Bremen zu Gast. Letztes Jahr fand der IAC in Adelaide, Australien und 2016 in Guadalajara, Mexico statt. Lokaler Organisator ist das <a class="a" href="https://www.zarm.uni-bremen.de/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)</a> an der Universität Bremen. Weitere Mitorganisatoren sind <a class="a" href="https://iaaspace.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">The International Academy of Astronautics (IAA)</a>, <a class="a" href="https://iisl.space/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">The International Institute of Space Law (IISL)</a> und das <a class="a" href="https://spacegeneration.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Space Generation Advisory Council (SGAC)</a>.       </p>



<p>Vom 1. bis zum 5. Oktober 2018 findet ein umfangreicher Kongress mit zahlreichen Symposien, Vorträgen, Plenarveranstaltungen, Präsentationen und vielem mehr statt. Alleine das „Technical Programme“ umfasst voraussichtlich 179 „Sessions“ mit mehr als 2.000 Vorträgen, 480 interaktiven Präsentationen, 31 „Special Sessions“, Keynotes und weiteren Veranstaltungen. Meist finden Veranstaltungen in 20 Räumen gleichzeitig statt!        </p>



<p>Bereits im Vorfeld findet vom 28. bis zum 30. September in den Kongresshallen ein Workshop des Büros der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (<a class="a" href="https://www.unoosa.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">United Nations Office for Outer Space Affairs &#8211; UNOOSA</a>) statt. Ergebnisse dieser Arbeitsrunde unter dem Motto „Space Technology for Socio-Economic Benefits Industry, Innovation and Infrastructure for Development (3Is4D)“ werden beim IAC vorgestellt.       </p>



<p>Inhaltlich werden praktisch alle denkbaren Fachgebiete der Raumfahrt abgedeckt. Dies umfasst aktuelle technische und wissenschaftliche Entwicklungen, zukünftige Projekte, Raketenentwicklung, kleine und große Satelliten, Weltraumschrott, Forschungsmissionen aber auch marktwirtschaftliche Entwicklungen z.B. bedingt durch neue Marktteilnehmer und Wiederverwendbarkeit. Darüber hinaus wird rechtlichen Aspekten von Raumfahrt- und Satellitenanwendungen großer Raum eingeräumt, ebenso wie historischen Ereignissen. Studierenden, „young professionals“ und  Startup-Unternehmern aus der Luft- und Raumfahrt ist ein eigener größerer Bereich gewidmet. Ebenso möchte man neue Länder ins internationale Raumfahrtnetzwerk integrieren sowie die Raumfahrtwissenschaft neuen Nutzergruppen näher bringen.       </p>



<p><strong>INVOLVING-EVERYONE und Public Day</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082018214201_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14082018214201_small_2.jpg" alt="IAF" width="300" height="124"/></a><figcaption>
IAC-Motto 
<br>
(Bild: IAF)
</figcaption></figure></div>



<p>Unter dem Hashtag #INVOLVING-EVERYONE wirbt die IAF für eine Öffnung nach außen und versucht neben Studenten und Profis auch das allgemeine Publikum einzubinden. Neben zahlreichen begleitenden Veranstaltungen in Bremen und um den Kongress herum, besteht am „Public Day“ (<a class="a" href="https://www.iafastro.org/events/iac/iac-2018/space-is-big-space-is-public.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Programm</a>) dem 3. Oktober 2018 von 12:00 bis 18:00 Uhr für Jedermann kostenlos die Möglichkeit, die Ausstellungshalle und ausgewählte Veranstaltungen zu besuchen. Die Gäste erleben unter anderem hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Industrie sowie eine Live-Schaltung zur Internationalen Raumstation ISS.         </p>



<p>Das Highlight Event „space is big – space is public“ beginnt um 13.30 Uhr mit einer Diskussionsrunde zu Sicherheit im Weltraum. Ein Thema laut Information der Veranstalter: Wie regelt man den Verkehr im Weltraum? Wie können Kollisionen vermieden werden? Neben immer mehr neuen Satelliten reichert sich Weltraumschrott an – 750.000 Objekte größer als 1 cm sollen zurzeit unsere Erde umkreisen. Technische Anlagen auf der Erde wie beispielsweise unsere Stromnetze sind dem Weltraumwetter ausgesetzt und damit anfällig für Störungen. „Planetare Schutzmaßnahmen“ stehen ebenso auf dem Diskussionsprogramm: die Früherkennung, Verhinderung oder Abmilderung von Asteroiden- oder Kometen-Einschlägen.        </p>



<p>Ab ca. 14.30 Uhr steht das größte internationale Technologieprojekt in der Geschichte der Menschheit im Fokus: Es gibt eine Live-Schaltung zur Internationalen Raumstation ISS. Gesprächspartner ist Alexander Gerst, der zweite ESA- und erste deutsche Kommandant in der zwanzigjährigen Geschichte der Internationalen Raumstation ISS. Gerst startete am 6. Juni 2018 für seine Mission &#8222;horizons &#8211; Knowledge for Tomorrow&#8220;. Seine Aufgabe ist es unter anderem, 65 europäische Experimente durchzuführen – 41 davon werden vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt.        </p>



<p>Gegen 14.45 Uhr kommen Besucher leibhaftigen Astronauten noch näher: Frauen und Männer aus der ganzen Welt berichten über ihre Erlebnisse im All und nehmen sich Zeit, um Fragen zu beantworten.       </p>



<p>Darüber hinaus können sich Interessierte die Fachausstellung ansehen, die ab 12:00 Uhr geöffnet sein wird. In der „Exhibition Hall“ (Messehalle 5) präsentieren sich Raumfahrtforschung und -industrie sowie alle großen Raumfahrtagenturen von der amerikanischen NASA bis zur chinesischen CNSA. Die deutsche und insbesondere Bremer Raumfahrt-Szene ist entlang des Team-Germany-Boulevards anzutreffen. Hier stellen Organisationen aus, die von Anfang an in die Planung des IAC 2018 eingebunden waren, allen voran der örtliche Kongressveranstalter, das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen, sowie Firmen wie OHB, Airbus, ArianeGroup, MT Aerospace und der Raumfahrtstandort Bremen. Besonders für Schüler und Studierende interessant: Mit Ständen sind zum Beispiel die private International Space University und die Universität Bremen vertreten, die ihre neuen Masterstudiengänge zu Weltraumwissenschaften vorstellen.        </p>



<p>An Jedermann wendet sich die Ausstellung INNOspaceEXPO „ALL.täglich!“ welche von DLR konzipiert wurde. Darin geht es um Ergebnisse aus der Forschung für die Raumfahrt und der Wissenschaft im Weltraum, die unmittelbaren Nutzen für das Leben auf der Erde hatten und haben.        </p>



<p><strong>Professioneller Weltraumkongress</strong> <br>Der größte Teil des Kongresses ist nur für registrierte Besucher zugänglich. Mit regulären Preisen zwischen 980 und 1.200 € wird eindeutig ein professionelles Publikum angesprochen. Studierende und Lehrkräfte können allerdings schon für maximal 130 € an den fünf Tagen teilnehmen. Für „young professionells“ und Rentner gibt es ebenfalls Vergünstigungen. Wer teilnehmen möchte sollte sich vorher ausgiebig mit dem Programm auseinandersetzen, um einigermaßen den Überblick zu behalten.       </p>



<p>Eine auch nur annähernde Zusammenfassung an dieser Stelle ist nicht möglich, daher nur ein paar eher willkürliche Hinweise auf einige Programmpunkte:Eine <a class="a" href="https://web.archive.org/web/20210510214825/https://www.iafastro.org/events/iac/iac-2018/plenary-programme/plenary-events/plenary-4-the-game-changers-%E2%80%93-for-a-joint-future-in-space.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Diskussionsrunde mit Frauen aus dem Raumfahrtsektor</a> findet am 2. Oktober 2018 von 13:30 – 14:30 Uhr statt.       </p>



<p>Im „Global Neworking Forum“ spricht Hans Koenigsmann von SpaceX am 3. Oktober 2018 um 11:20 Uhr über <a class="a" href="https://www.iafastro.org/events/iac/iac-2018/gnf/reusability-the-key-to-reliability-and-affordability.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">„Reusability: The Key to Reliability and Affordability“</a>.       </p>



<p>Peter Beck von Rocketlabs berichtet in seiner Keynote am 3. Oktober 2018 um 14:45 Uhr über <a class="a" href="https://www.iafastro.org/events/iac/iac-2018/technical-programme/keynotes/wednesday-3-october-2018/b45-rocket-lab-liberating-the-small-satellite-market.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">„Rocket Lab: Liberating the Small Satellite Market“</a>.       </p>



<p>Diese, wie alle anderen Vorträge und Veranstaltungen, finden in englischer Sprache statt.       </p>



<p>Insgesamt ist es das umfangreichste Programm bei einem IAC bisher. Dazu wurde ein entsprechender <a class="a" href="https://www.youtube.com/watch?v=xfJcFvY9f0M" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Trailer</a> bei Youtube eingestellt.       </p>



<p>Raumfahrer Net wird auf dem Kongress präsent sein, um von dort zu berichten.        </p>



<p><strong><u>UPDATE:</u></strong> <br>Für alle die nicht selbst nach Bremen kommen können, bietet der IAC 2018 auch einige Livestreams an.    Die sog. <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://www.iafastro.org/events/iac/iac-2018/technical-programme/global-technical-sessions.html" target="_blank" data-wpel-link="external">&#8222;Global Technical Sessions&#8220; </a> können als kostenloser    Livestream verfolgt werden. Allerdings muss man sich vorher unter folgendem Link registrieren: bit.ly/2LTz7OU</p>



<p>Weitere Vorträge und Veranstaltungen werden online verfügbar gemacht, diese sind jedoch mit einer &#8222;kleinen&#8220; Gebühr verbunden. Unter folgendem Link werden insgesamt 20 Streams zu je 20 € angeboten. <a class="a" href="https://www.youtube.com/c/iafastro/search?query=iac+2018&amp;cbrd=1&amp;ucbcb=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">LIVE STREAMING</a></p>



<p>Es gibt auch Paketangebote mit 5 bis 20 Sessions, mit Preisen zwischen 90 und 240 €!  </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15798.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IAC 2018 in Bremen</a> </li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/iac-2018-69-international-astronautical-congress/" data-wpel-link="internal">IAC 2018: 69. International Astronautical Congress</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Symposium: Kleinsatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/symposium-kleinsatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 08:02:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[IAA]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Internationale Astronautische Akademie (IAA) veranstaltet vom 23. bis 26. April 2007 in Berlin das sechste Symposium zum Thema &#8222;Kleinsatelliten für Erderkundungsaufgaben&#8220;. Quelle: DLR. Der Kongress wird organisiert und unterstützt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das auch Gastgeber der Veranstaltung ist. Rund 150 Wissenschaftler und Ingenieure aus 24 Ländern präsentieren und diskutieren [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Internationale Astronautische Akademie (IAA) veranstaltet vom 23. bis 26. April 2007 in Berlin das sechste Symposium zum Thema &#8222;Kleinsatelliten für Erderkundungsaufgaben&#8220;.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<p>Der Kongress wird organisiert und unterstützt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das auch Gastgeber der Veranstaltung ist. 
<br>
Rund 150 Wissenschaftler und Ingenieure aus 24 Ländern präsentieren und diskutieren dabei bewährte und neue Nutzungsmöglichkeiten von Kleinsatelliten. In den einzelnen Arbeitsgruppen geht es auch um die Entwicklung von integrierten Anwendungen für Raum- und Luftfahrtsysteme. Dabei sollen die aus der Erdumlaufbahn erfassten Daten mit denen vom Flugzeug und den am Erdboden erhobenen verbunden werden, um Synergieeffekte in der umfassenden Bewertung der Daten zu erreichen. Zum dritten Mal gibt es auch eine Studentenkonferenz, auf der heftig präsentiert und diskutiert wird. </p>



<p>Das IAA-Symposium bietet seit Jahren ein erfolgreiches Forum zum Informationsaustausch für Wissenschaftler, Ingenieure und Manager. Dabei werden nicht nur neue Ideen und Aufgabenstellungen für Kleinsatellitenmissionen diskutiert, sondern auch Technologie- und Management-Aspekte erörtert. </p>



<p><strong>Technologie im Erdorbit – Kleinsatellit BIRD spürt Waldbrände auf</strong> <br>Ein konkretes Beispiel für den Nutzen von Kleinsatelliten ist der im Oktober 2001 gestartete BIRD (Bispectral Infra-Red Detection), der vom DLR entwickelt und gebaut wurde. Mit diesem Kleinsatelliten wurde erstmalig demonstriert, dass man Waldbrände in ihrer Ausdehnung und die dabei auftretenden Flammentemperaturen vom Weltall aus bestimmen kann. Darüber hinaus gehören die genauen Beobachtungen von Vulkan-Aktivitäten sowie Wolken- und Vegetationsanalysen zur wissenschaftlichen Zielstellung des Projektes. </p>



<p>Für das Jahr 2007 ist zudem der Start des ersten Satelliten der RapidEye-Flotte geplant. Dieses Projekt in Public-Private-Partnership wird Aufgaben zur Erdbeobachtung wahrnehmen. Gegenwärtig geplant ist der Einsatz von Technologieerprobungsträgern (TET) in der Erdumlaufbahn. Vergleichbar mit einem Kleinsatelliten wird diese Plattform dem Test von Hardware im Weltraumeinsatz dienen. Realisiert wird dieses Vorhaben in Kooperation zwischen dem DLR und der Firma Astro- und Feinwerktechnik Adlershof in Berlin. 
</p>
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