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	<title>London &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>London &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Lúnasa und RFA unterzeichnen Absichtserklärung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lunasa-und-rfa-unterzeichnen-absichtserklaerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 14:24:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>RFA schließt sich mit Lúnasa zusammen, um flexible und kosteneffiziente Dienste im Orbit anzubieten. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG. Quelle: Rocket Factory Augsburg AG. Augsburg, 16. November 2021 – Lúnasa Ltd. und Rocket Factory Augsburg AG (RFA) haben gemeinsam eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die beiden Unternehmen festigen damit ihre Partnerschaft im Bereich der Raumfahrtlogistik, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">RFA schließt sich mit Lúnasa zusammen, um flexible und kosteneffiziente Dienste im Orbit anzubieten. Eine Pressemitteilung der Rocket Factory Augsburg AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Rocket Factory Augsburg AG.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LunasaRFAAbsichtserklaerungRFA15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LunasaRFAAbsichtserklaerungRFA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: RFA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Augsburg, 16. November 2021 – Lúnasa Ltd. und Rocket Factory Augsburg AG (RFA) haben gemeinsam eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die beiden Unternehmen festigen damit ihre Partnerschaft im Bereich der Raumfahrtlogistik, um den Kunden von Kleinsatelliten flexible und kostengünstige Startdienste anzubieten. Sie profitieren gegenseitig von den Erfahrungen, Methoden und Netzwerken des jeweils anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gemeinsame Ziel beider Unternehmen ist es, Kleinsatellitenbetreibern einen flexiblen und kostengünstigen Zugang zum Weltraum zu ermöglichen. Die Absichtserklärung spiegelt den gegenseitigen Wunsch wider, eng zusammenzuarbeiten, um den Start von Kleinsatelliten in ihre endgültige Umlaufbahn zu erleichtern. Die von RFA entwickelte Trägerrakete RFA ONE wird das wiederverwendbare Orbital Transfer Vehicle (OTV) &#8222;VIA&#8220; in eine erdnahe Umlaufbahn bringen und für Versorgungsflüge eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vereinbarung wurde bereits Anfang Oktober abgeschlossen und soll nun auf der Space Tech Expo Europe in Bremen bekannt gegeben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir haben unsere RFA ONE von Anfang an so konzipiert, dass sie mit anderen Transferfahrzeugen kompatibel ist. Lúnasa´s wiederverwendbares &#8222;VIA&#8220; ist eine optimale Ergänzung zu unserer eigenen Trägertechnologie und ermöglichen es uns, unsere Startdienste noch vielfältiger und maßgeschneiderter anzubieten&#8220;, sagt Dr. Stefan Tweraser, Chief Executive Officer von RFA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jörn Spurmann, Chief Commercial Officer von RFA, fügt hinzu: &#8222;Die Kompatibilität unserer Rakete mit einer großen Anzahl von OTVs ist ein Schlüsselelement unseres Business Case und geht Hand in Hand mit unserer Vision, den Weltraum für jedermann zugänglich zu machen – einfach, schnell und kostengünstig.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Ziele von Lúnasa und RFA stimmen gut überein, wenn es darum geht, KMU, Universitäten und andere Einrichtungen in die Lage zu versetzen, innovativ zu sein und Dienstleistungen und Technologien anzubieten, die ansonsten aufgrund der hohen Kosten für den Zugang zum Weltraum von größeren Unternehmen dominiert werden. Wir glauben, dass dies einige der Zugangsbarrieren beseitigen und den Raumfahrtmarkt mit noch wettbewerbsfähigeren und innovativeren Produkten beleben wird, während gleichzeitig mehr Arbeitsplätze geschaffen werden&#8220;, sagt Amin Chabi, Gründer und Chief Executive Officer von Lúnasa.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Rocket Factory</strong><br>Rocket Factory Augsburg wurde 2018 gegründet. Ziel des Start-up Unternehmen ist es, bis Ende 2022 einen Trägerraketen-Prototypen zu entwickeln, mit dem Satelliten wöchentlich zu konkurrenzlos günstigen Preisen in erdnahe Umlaufbahnen transportiert werden können. Die Trägerrakete RFA ONE vereinigt drei wichtige Wettbewerbsvorteile: eine äußerst kostengünstige Architektur und geringste Entwicklungskosten, eine präzise Positionierung im Orbit und eine überlegene Antriebstechnologie mit Triebwerken mit gestufter Verbrennung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Lúnasa</strong><br>Lúnasa Space ist ein Space-Tech-Start-up mit Sitz in London, das Anfang 2021 von Amin Chabi, CEO, gegründet wurde. Das Unternehmen bringt ein Team hochqualifizierter Raumfahrtingenieure zusammen, um die Vision des Unternehmens zu verwirklichen: Mit seinem wiederverwendbaren OTV will Lúnasa Space den erschwinglichen, zuverlässigen und nachhaltigen Zugang zum Weltraum beschleunigen. Die Plattform &#8222;VIA&#8220; nutzt moderne Raumfahrttechnologie, um in ein wiederverwendbares Fahrzeug umgewandelt zu werden, das während seiner Lebensdauer mehrere Rideshare-Missionen durchführen kann und der Kleinsatellitenindustrie einen sehr erschwinglichen und regelmäßigen Zugang zum Weltraum ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17958.msg522674#msg522674" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rocket Factory Augsburg (RFA)</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Cosmonauts: Birth of the Space Age</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cosmonauts-birth-of-the-space-age/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2016 10:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In London ist derzeit eine einmalige Ausstellung zur sowjetischen und russischen Weltraumgeschichte zu sehen. Für Raumfahrer.net war Andreas Weise vor Ort. Erstellt von Andreas Weise. Quelle: Museumsbesuch, Science Museum London. Juwelenschau Warum setzt man sich mitten in der Woche zu nachtschlafender Zeit in ein Flugzeug und fliegt nach London? Nun, zum ersten sind zur Wochenmitte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In London ist derzeit eine einmalige Ausstellung zur sowjetischen und russischen Weltraumgeschichte zu sehen. Für Raumfahrer.net war Andreas Weise vor Ort.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Erstellt von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Andreas Weise</a>.   Quelle: Museumsbesuch, Science Museum London.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/UnterstuetzerAW1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/UnterstuetzerAW260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Unterstützer der Ausstellung<br>(Bild: Autor)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Juwelenschau<br></strong> Warum setzt man sich mitten in der Woche zu nachtschlafender Zeit in ein Flugzeug und fliegt nach London? Nun, zum ersten sind zur Wochenmitte die Flugpreise am niedrigsten. Und zum zweiten gibt es in London die Kronjuwelen zu bestaunen. Und die sind wirklich sehenswert! Allerdings meine ich nicht die wohl behüteten, im Tower auf den täglichen Touristenansturm wartenden Insignien der Britischen Krone.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In London sind zur Zeit die Kronjuwelen der sowjetischen Raumfahrt ausgestellt. Dem Science Museum London ist es gelungen, bedeutende, wichtige und auch schöne Ausstellungsstücke aus öffentlichen, nicht öffentlichen und privaten Museen Russlands zu vereinigen. Die Vorbereitung dieser Ausstellung hat nicht nur enormes diplomatisches Geschick erfordert, sie erstreckte sich darüber hinaus über mehrere Jahre. Die Liste der Leihgeber und Unterstützer der Ausstellung liest sich wie ein Who-is-who der russischen Raumfahrt. Museen und Ausstellungen, die ein „normalsterblicher Raumfahrtfan“ nicht ohne weiteres betreten kann, gaben Leihstellungen. Stellvertretend sei hier Zvesda, Energia, Lavochkin und das Moskauer Staatliche Luftfahrtinstitut genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin geneigt hier ein Superlativ zu bemühen. Es wird vermutlich mindestens auf absehbare Zeit, wenn nicht, dann überhaupt nie wieder, solch eine Ausstellung in diesem Umfang außerhalb Russlands geben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B10scmu1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B10scmu260.jpg" alt=""/></a><figcaption><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sowjetisch-britische Zusammenarbeit<br></strong> Doch warum ausgerechnet London? Warum ausgerechnet bei den Briten? Großbritannien ist ja auf diplomatischer Ebene im Moment nicht gerade der besondere Freund Russlands. Die Liste der Meinungsverschiedenheiten ist lang. Sie könnte mit der Ukraine beginnen und würde mit Syrien nicht aufhören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diesen Widerspruch zu verstehen muss man etwas tiefer in die Geschichte der sowjetischen Raumfahrt blicken. Wie wir aus den Memoiren von Boris Tschertok wissen, griff man in den Anfangsjahren der sowjetischen Raumfahrt gerne auf eine unabhängige Beobachtungsquelle zurück: Das <a href="https://www.jb.man.ac.uk/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jodrell-Bank-Radioobservatorium</a> bei Manchester. Sendefrequenzen von sowjetischen Sonden wurden den dortigen Wissenschaftlern zugespielt. Und diese konnten dann den Flug, z.B. von interplanetaren Raumflugkörpern, neutral bestätigen. Dass die Sowjetunion dazu teilweise selber nicht in der Lage war, das wusste man damals noch nicht. So war das ein etwas sonderbarer, aber intensiver wissenschaftlicher Austausch. Dann kam der 12. April 1961 und mit ihm der erste bemannte Flug in den Kosmos. Auch in Großbritannien waren die Menschen begeistert. Kalter Krieg hin oder her. Die Leistung wurde als das verstanden, was sie war: Der Beginn eines neuen Zeitalters. Und dabei war es (fast) egal, welches Land die Leistung vollbrachte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B14scmu1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B14scmu260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sputnik-Satelliten, Mond- und Venus-Sonden<br>(Bilder: Science Museum London)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begeisterung war so groß, dass eine der größten Gewerkschaften, The Foundry Workers&#8216; Union in Manchester, Gagarin zu einem Besuch einlud. Und dieser kam tatsächlich. Die Sowjetunion sah darin die Chance, den historischen Flug entsprechend international zu würdigen. So fand dieser denkwürdige Besuch fast genau drei Monate nach Gagarins Raumflug statt. Inzwischen war aus der geplanten Visite der englischen Arbeiter, deren Situation schon Karl Marx für die Untermauerung der Kommunistischen Philosophie diente, ein großangelegter Staatsbesuch geworden. Der beinhaltete auch Empfänge bei Premierminister Harold Macmillan und der jungen Queen Elizabeth. Und das sympathische, einfache Auftreten Gagarins bei seinem Besuch wirkt noch heute nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Wissenschaftskreisen wird es noch heute als großes Zeichen der Verbundenheit angesehen, dass Gagarin gerade nach Großbritannien zuerst gereist ist. Davon zeugen auch die Wertschätzungen zu seinem 50sten Flugjubiläum 2011. Vor dem Gebäude des British Council direkt beim Admiralty Arch in der Nähe des Trafalgar Square wurde eine Gagarin-Plastik im Beisein von Gagarins Tochter aufgestellt. Die Plastik stand genau gegenüber der Statue von Kapitän James Cook. Symbolträchtiger konnte der Standort nicht gewählt werden. Die Skulptur war ein Geschenk der Raumfahrtbehörde Russlands Roskosmos und ist mittlerweile nach Greenwich umgezogen.<br>In diesem Umfeld gelang dem Londoner Science Museum ein Meisterstück.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B18scmu1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B18scmu260.jpg" alt=""/></a><figcaption><br><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Museeum<br></strong> Das Science Museum in London ist ein sehr großes Gebäude. Viele hundert Menschen, oft inklusive mehrerer Schulklassen, sind an einem Werktag hier anwesend. Eigentlich ist das Gebäude immer voll. Der Eintritt ist frei. Dafür sind die Preise an der Garderobe, im Museumsshop und in der Cafeteria nicht gerade günstig. Für Sonderausstellungen werden gesonderte Eintrittspreise verlangt. Speziell für die Raumfahrtausstellung COSMONAUTS werden Eintrittskarten nur für bestimmte Uhrzeiten ausgegeben. So besteht durchaus die Gefahr, dass man am aktuellen Tag keinen Zutritt mehr bekommt. Daher ist ein Kartenkauf vorab über die Homepage des Museums dringendst angeraten. Alle erforderlichen Informationen zu Öffnungszeiten, Adressen und anderes findet man unter <a href="https://www.sciencemuseum.org.uk/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Science Museum</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B15scmu1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B15scmu260.jpg" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Ausstellung<br></strong> Erfreulich ist: In allen Räumen ist Museumspersonal anwesend, das auch bereitwillig Auskunft zu einzelnen Objekten gibt. Bemerkenswert ist, dass Spiegel an langen Stangen bereitgehalten werden, damit man an den Großobjekten auch mal „um die Ecke“ schauen kann. Eine nützliche und kreative Lösung!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung ist in mehrere Sektionen bzw. Themenbereiche gegliedert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B17scmu1500.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B17scmu260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Woschod 1 (oberes Bild) und Wostok 6<br>(Bilder: Science Museum London)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sektion 1<br></strong> Zum Anfang, quasi zum aufwärmen, geht es um die Anfänge und Grundlagen der sowjetischen Raumfahrt. Künstlerische Darstellungen aus den 1920er Jahren und Ziolkowskis Vision eines Raumfahrzeuges gehören ebenso dazu, wie persönliche Dinge Koroljows aus seiner Zeit im stalinistischen Straflager. Der aufgezeigte Weg führt bis zum Triebwerk RD-108, das als Modell im Raum zentral präsentiert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sektion 2<br></strong> Hier werden die Anfänge der Weltraumfahrt behandelt. Modelle von Sputnik 1, 2 und 3, sowie von Luna 3 und Venus 7 sind hier zu sehen. Angenehm ist, dass zu jedem Objekt auch Herkunft und Leihgeber genannt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sektion 3<br></strong> „Space Race“ – der Beginn der bemannten Weltraumfahrt. Neben persönlichen Dingen von Gagarin und der Filmkamera aus Titows Wostok-2-Flug, sind hier zwei ganz außergewöhnliche Exponate zu bestaunen: Die originalen Landekapseln von Wostok 6 (Tereschkowa, erste Frau im Weltraum) und Woschod 1 (erstes 3-Mann-Raumschiff). Ich gebe zu, ich habe in mitgebrachten Fotos geblättert, ob es wirklich die „richtigen“ Kapseln sind. Ich konnte beide Kapseln 2008 im Werksmuseum von Energia schon einmal bestaunen. Die Abbrandspuren am Hitzeschild, die bei jeder Kapsel individuell ausgefallen sind, bestätigten für mich die Identität der Kapseln. Dass Russland diese Exponate auf Reisen geschickt hat, ist für mich die eigentliche Sensation. Beide Exponate waren hinter Glas. Im Gegensatz zum Energia-Werksmuseum, wo man unmittelbar an die Kapseln heran kam. Das Energia-Museum ist allerdings auch nicht für die breite Öffentlichkeit gedacht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B16scmu1500.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B16scmu260.jpg" alt=""/></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den abgedunkelten Raum der Sektion 3 und die perfekte Ausleuchtung konnte man alle Einzelheiten sehr gut erkennen. Auch waren andernorts benutzte gewölbte Plexiglasabdeckungen über den Einstiegen entfernt worden. Somit war der Einblick ungetrübt. Da die beiden Kapseln direkt nebeneinander standen, war ein direkter Vergleich der Inneneinrichtung möglich. Fazit für mich: Hut ab vor den Männern von Woschod 1! Für diesen Flug war mehr als nur etwas Mut und technisches Selbstvertrauen nötig.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B11scmu1500.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B11scmu260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Лунный корабль 3 / Lunniy Korabl 3 (LK-3)<br>(Bilder: Science Museum London)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sektion 3 und Sektion 4<br></strong> Hier geht es um den Mond. Das Prunkstück hierbei ist der LK-3-Lander aus dem geheimen Lunar-Programm. Dessen Existenz wurde erst in den 1990er Jahren bekannt. Das ausgestellte Modell zeigt einen <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10546.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">LK</a>, wie er einen einzelnen Kosmonauten auf die Mondoberfläche bringen sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ausgestellte Objekt ist restaurativ in einem sehr guten Zustand. Als Eigentümer wird das Moskauer Staatliche Luftfahrtinstitut (MAI) genannt. Sucht man etwas im Internet, findet man Bilder dieses Exponates von Anfang der 1990er Jahre. 2007 stand das Objekt wieder im MAI. Davor war der LK in Eurodisney bei Paris ausgestellt. Auch dazu findet man Bilder im Internet. Zur Präsentation in Eurodisney wurden offenbar einige Bemalungen angebracht, die nicht dem Standard für die Kennzeichnung sowjetischer Raumfahrzeuge entsprechen. Diese sind noch vorhanden. Ich meine hier „Rote Sterne“ ohne die typische weiße Umrandung, Schriftzüge „CCCP“ und Hammer und Sichel“-Logos. Diese sehen eher aus, als ob hier der Mondlander aus dem Roman „Ascent“ von Jed Mercurio nachempfunden wurde. Eine sehr traurige, emotionale, aber genau auf den Mondlander passende Geschichte eines Phantom-Kosmonauten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Mondlander wurde ein 1:1-Modell von Lunochod 1 von Lavotschkin ausgestellt. Im Gegensatz zum Lander für einen bemannten Besuch des Mondes gelang es der Sowjetunion, zwei Exemplare des <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12187.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">unbemannten Mondmobils</a> über Monate hinweg auf der Mondoberfläche einzusetzen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B1scmu1500.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B1scmu260.jpg" alt=""/></a><figcaption><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sektion 5 und Sektion 6<br></strong> Hier findet man die Landekapsel von Sojus-TM 14, verschiedene Garderobenteile für Raumfahrer, Sokol- und Orlan-Raumanzüge. Aber auch der MARS-500-Raumanzug war zu besichtigen. Dabei handelt es sich um eine Orlan-Version, die speziell für den Einsatz auf dem Mars entwickelt wurde. Zum Einsatz kam der Anzug beim MARS-500-Experiment, einer 500-Tage-Marsflugsimulation. Fehlen durfte auch nicht die Weltraumtoilette aus der Raumstation MIR. Ganze zwei Kippschalter sind für die Bedienung notwendig. Wer erinnert sich da nicht gerne an das Weltraum-Klo in Standley Kubricks „2001“? Allein die <a href="http://www.visual-memory.co.uk/amk/doc/zg.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bedienungsanleitung</a> ließ jegliches Bedürfnis ersticken.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B3scmu1500.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B3scmu260.jpg" alt=""/></a><figcaption><br></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Final Room<br></strong> Am Ende der Ausstellung gibt es zum Abschluss ein absolutes Highlight zu bestaunen. Hier liegt in magisches Licht gehüllt eine lebensgroße menschliche Puppe. Ein „Ivan Ivanowitsch“. Dieser Dummy ist 1969 mit Zond 7 (Sonde 7) als Vorbereitung für die sowjetische bemannte Mondumrundung um den Mond geflogen. Da die Amerikaner mit Apollo 8 im Dezember 1968 den Mond sogar mehrfach umkreisten, wurde das sowjetische Vorhaben gestrichen – eine neuerliche Erstleistung war nicht mehr zu erzielen. Im Körper des Dummys befinden sich Sensoren für die Messung der Strahlungsbelastung. Das Gesicht des „Mondfliegers“ ist weltbekannt: Es ähnelt … Juri Gagarin.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B12scmu1500.jpg" data-rel="lightbox-image-10" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/B12scmu260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Raumanzüge, Landekapsel Sojus-TM 14<br>(Bilder: Science Museum London)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Empfehlung<br></strong> Wer die Möglichkeit hat, die Ausstellung zu besuchen, der sollte das unbedingt tun. Die Ausstellung ist voraussichtlich noch bis zum 13. März 2016 zu besichtigen. Nicht mehr viel Zeit also. Der Museumskatalog ist sehr ausführlich und direkt über das Science Museum zu beziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Danksagung<br></strong> Besonderer Dank gilt Ms. Julia Murray vom Science Museum London für die Bereitstellung von Pressefotos, Informationen und für die wertvollen Hinweise bei der Vorbereitung des Besuchs.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=380.msg353826#msg353826" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Museen und Ausstellungen</a></li></ul>
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		<title>Der EPSC-Kongress 2013 in London</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-epsc-kongress-2013-in-london/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2013 12:16:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dawn]]></category>
		<category><![CDATA[EPSC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 8. bis zum 13. September 2013 findet in London die mittlerweile achte European Planetary Science Conference statt. Es werden bis zu 800 Teilnehmer aus der weltweiten Wissenschaftsgemeinde der Planetenforscher erwartet, welche im Rahmen dieses internationalen Kongresses unter anderem den Vorträgen führender Projektwissenschaftler der ESA, der NASA und verschiedener in die planetare Forschung involvierter Institute [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vom 8. bis zum 13. September 2013 findet in London die mittlerweile achte European Planetary Science Conference statt. Es werden bis zu 800 Teilnehmer aus der weltweiten Wissenschaftsgemeinde der Planetenforscher erwartet, welche im Rahmen dieses internationalen Kongresses unter anderem den Vorträgen führender Projektwissenschaftler der ESA, der NASA und verschiedener in die planetare Forschung involvierter Institute und Universitäten folgen werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: Europlanet, EPSC 2013.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092013141625_small_1.jpg" alt="Europlanet" width="550" height="69"/><figcaption>
Europlanet: Ein europäisches Forschungsnetzwerk zur Förderung und Weiterentwicklung der planetaren Forschung in Europa. 
<br>
(Bild: Europlanet)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diverse Raumsonden und Rover, welche mit hochauflösenden Kamerasystemen, hochmodernen Messinstrumenten, immer intelligenteren Sensoren und leistungsfähigeren Computersystemen und Softwareprogrammen ausgerüstet sind, dringen gegenwärtig immer tiefer in die Weiten unseres Sonnensystems vor. Sowohl verschiedene Weltraumteleskope wie zum Beispiel das <i>Hubble Space Telescope</i> oder das <i>Spitzer-Teleskop</i> als auch erdgestützte Groß-Teleskope liefern zudem ständig neue Fotoaufnahmen und Daten über die Planeten, Monde, Kometen und Asteroiden unseres heimatlichen Sonnensystems und erfassen mit ihren innovativen Aufnahmetechniken mittlerweile auch bereits die Exoplaneten, welche fremde und oftmals viele hunderte von Lichtjahren entfernt gelegene Sterne umkreisen. Mittlerweile vergeht dabei keine Woche mehr, in welcher nicht neue Forschungsdaten, atemberaubende Bilder und sensationelle Erkenntnisse aus dem weiten Forschungsfeld der Planetologie veröffentlicht werden, welche sowohl die in die Planetenforschung involvierten Experten als auch die interessierte Öffentlichkeit begeistern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092013141625_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092013141625_small_2.jpg" alt="EPSC" width="260"/></a><figcaption>
Das Poster zum diesjährigen EPSC-Kongress. 
<br>
(Bild: EPSC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesen neu gewonnenen Daten, aber auch aus teilweise bereits mehrere Jahrzehnte alten Messergebnissen, leiten die Wissenschaftler weitere Erkenntnisse über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte unseres Planetensystems und des Universums sowie über die physikalischen, chemischen und geologischen Eigenschaften der einzelnen planetaren Objekte ab. Gleichzeitig ergeben sich dabei aber mit jeder erhaltenen Antwort fast automatisch auch immer wieder neue Fragestellungen, welche durch weitere Forschungen und durch zukünftige Raummissionen beantwortet werden sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 8. bis zum 13. September 2013 wird sich die weltweite Wissenschaftsgemeinde der Planetenforscher im Rahmen des diesjährigen &#8222;European Planetary Science Congress&#8220; (EPSC) neben der Präsentation weiterer neuer Forschungsergebnisse genau solchen neu aufgetretenen Fragen widmen und dabei nach Wegen suchen, um diese im Rahmen zukünftiger Forschungsprojekte und Weltraummissionen zu beantworten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den mittlerweile seit dem Herbst 2006 regelmäßig stattfindenden EPSC-Kongress ergibt sich die Gelegenheit, Fachkräfte aus den verschiedensten Bereichen der Planetenforschung &#8211; Wissenschaftler, Techniker und Ingenieure der einzelnen gegenwärtig aktiven und für die Zukunft geplanten interplanetaren Missionen, Fachleute für bodengebundene astronomische Beobachtungen und überwiegend in den verschiedensten theoretischen Arbeitsbereichen tätige Forscher &#8211; an einem Ort zu einem gegenseitigen Wissens- und Gedankenaustausch zusammenzuführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der EPSC-Kongress ist der größte regelmäßig in Europa stattfindende Kongress der Planetenforscher. Für den EPSC-Kongress 2013, welcher in diesem Jahr auf dem Gelände des <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/University_College_London" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">University College London</a> stattfindet, haben sich rund 800 Teilnehmer aus Europa und den USA, aber zum Beispiel auch aus Russland und Japan angekündigt. Die von Montag bis Freitag stattfindende Fachtagung setzt sich aus 75 verschiedenen Sessions und verschiedenen, auf spezielle Themen ausgerichtete Splinter-Meetings und Workshops zusammen, welche ein umfassendes Themenspektrum abdecken. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092013141625_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092013141625_small_3.jpg" alt="Raumfahrer.net" width="260"/></a><figcaption>
Willkommen beim European Planetary Science Congress, welcher in diesem Jahr in London stattfindet. 
<br>
(Bild: Raumfahrer.net)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die darin enthaltenen fast 1.100 Beiträge, welche in Form kurzer mündlicher Vorträge oder im Rahmen einer Posterpräsentation dargebracht werden, reichen vom Themenbereich der Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun, deren Ringsystemen, Atmosphären und Monden über die sogenannten terrestrischen (erdähnlichen) Planeten Merkur, Venus und Mars und über unseren Erdmond bis hin zu den kleinsten Objekten unseres Sonnensystems, den Asteroiden, Kometen und Meteoren. Besondere Höhepunkte dürften dabei die Präsentationen der jüngsten Forschungsergebnisse der Raumsonde <i>DAWN</i>, welche sich bis Anfang September 2012 in einem Orbit um den Asteroiden Vesta befand, und des immer noch aktiven Merkurorbiters <i>Messenger</i> sein. Und auch von der neuesten Rovermission der NASA, von dem Marsrover <i>Curiosity</i>, sollen weitere Ergebnisse präsentiert werden.  <br>Aber auch neueste Erkenntnisse aus dem Themenbereich der Exoplanetenforschung, aktuelle Forschungsergebnisse aus der Astrobiologie und diverse Feldforschungsstudien sollen vorgestellt und dabei im Rahmen der jeweiligen Vorträge kurz diskutiert werden. Ebenso werden auch die technischen Aspekte zukünftiger Raum-Missionen bei dem Kongress nicht außer Acht gelassen. Neben den technischen Erfahrungen der aktuellen Missionen wird im Rahmen mehrerer Workshops auch ein Austausch über zukünftige Raummissionen stattfinden. So werden die Wissenschaftler und Ingenieure zum Beispiel über die Zielsetzungen künftiger Missionen oder die technischen Möglichkeiten von Orbitern, Landern und Rovern bei der Erforschung fremder Planeten und Monde und die mit der Planung und Durchführung solcher Missionen verbundenen Probleme diskutieren. Neben der <i>ExoMars</i>-Mission der ESA, welche aus einem 2016 zu startenden Marsorbiter und einem Rover &#8211; voraussichtlicher Starttermin ist das Jahr 2018 &#8211; besteht, wird hierbei auch die zukünftige Jupitermission <i>JUICE</i> im Detail erörtert, welche im Juni 2022 zum größten Planeten innerhalb unseres Sonnensystems aufbrechen soll. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092013141625_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092013141625_small_4.jpg" alt="Raumfahrer.net" width="260"/></a><figcaption>
Der diesjährige EPSC-Kongress wurde vor wenigen Stunden offiziell eröffnet. 
<br>
(Bild: Raumfahrer.net)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Gespräche und Diskussionen der Beteiligten in einer möglichst entspannten Atmosphäre zu ermöglichen, wurde für den diesjährigen Kongress &#8211; wie auch bereits in den Vorjahren &#8211; erneut ein vielfältiger Mix aus teilweise parallel stattfindenden Vorträgen, Workshops, Splinter-Meetings, Panels und Posterpräsentationen als Veranstaltungsform gewählt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie sind gerade in London? Schauen Sie vorbei!</strong> <br>Ein spezieller Themenkomplex wird sich dabei erneut der Zusammenarbeit der professionellen Wissenschaftler mit der internationalen Gemeinde der Amateurastronomen und &#8222;Hobbyplanetologen&#8220; widmen. Diese Zusammenarbeit erwies sich in den vergangenen Jahren bereits als sehr erfolgreich und erstreckte sich dabei speziell auf die Beobachtung der Planeten Jupiter und Saturn, wo Amateurastronomen wertvolle Bilder über Kometen- und Asteroidenimpakte (Jupiter) oder das aktuelle Wettergeschehen (Saturn) liefern konnten, welche aufgrund der begrenzten Beobachtungszeiten in diesem Umfang nicht mit professionellen Instrumenten hätten angefertigt werden können. Aber auch bei der gezielten und regelmäßig erfolgenden Beobachtung des Mondes, der Venus, von Kometen oder von Meteoren und der Bestimmung von deren Fallraten sind Amateurastronomen gefragt und werden aktiv in aktuelle Beobachtungsprogramme der Wissenschaftler eingebunden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092013141625_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092013141625_small_5.jpg" alt="Raumfahrer.net" width="260"/></a><figcaption>
Zwischen den einzelnen Sessions ergeben sich für die Kongressteilnehmer immer wieder Gelegenheiten für angeregte Gespräche. 
<br>
(Bild: Raumfahrer.net)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Zusammenarbeit geht Hand in Hand mit einem weiteren erklärten Ziel des Kongresses. Durch die Arbeit der Wissenschaftler soll unter anderem auch das sogenannte &#8222;Public Outreach&#8220;, die Verbreitung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und die gleichzeitig erfolgende Einbindung der interessierten Öffentlichkeit in die damit verbundenen Arbeiten der beteiligten Wissenschaftler der verschiedenen europäischen Forschungsinstitute verbessert werden. Durch eine innovative Öffentlichkeitsarbeit, so das Ziel, sollen die Aktivitäten der Planetenforscher bei den Bürgern, bei der Industrie und nicht zuletzt auch bei den für die Vergabe der benötigten Finanzmitteln verantwortlichen politischen Entscheidungsträgern mehr Beachtung finden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das &#8222;Festival der Planeten&#8220; in London</strong> <br>Um deren Interesse an der Erforschung des Weltalls noch weiter voranzutreiben findet parallel zu dem EPSC ein von verschiedenen Partnerorganisationen des diesjährigen Kongresses (UCL, Bloomsbury Theatre, British Interplanetary Society, Baker Street Irregular Astronomers, Royal Observatory Greenwich, Natural History Museum, Royal Astronomical Society) organisiertes &#8222;Festival der Planeten&#8220; statt. Diese Veranstaltungen beinhalten unter anderem künstlerische Darbietungen, mehrere Filmvorführungen, eine &#8222;Star Party&#8220; und öffentliche Fachvorträge. Sollten Sie sich gegenwärtig gerade in London aufhalten, so schauen Sie doch einfach einmal vorbei und teilen Ihr Interesse an Astronomie und Raumfahrt mit anderen Menschen! Nähere Details zu den diversen Veranstaltungen finden Sie auf einer <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://web.archive.org/web/20130822074151/http://www.europlanet-eu.org/epsc2013/outreach-activities" target="_blank" data-wpel-link="external">entsprechenden Internetseite</a>. Aber auch ein direkter Besuch des Kongresses und eine Teilnahme an den diversen Vorträgen ist <a class="a" rel="noopener noreferrer follow" href="https://www.epsc2013.eu/registration.html" target="_blank" data-wpel-link="external">für Interessierte</a> möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der European Planetary Science Congress 2014 findet im nächsten Jahr vom 7. bis zum 12. September am &#8222;Estoril Congress Center&#8220; in der Nähe von Lissabon/Portugal statt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Website:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.epsc2013.eu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EPSC-Kongress 2013</a> (engl.)</li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/der-epsc-kongress-2013-in-london/" data-wpel-link="internal">Der EPSC-Kongress 2013 in London</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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