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	<title>Mondhabitat &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Mondhabitat &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Fertigung und Montage in der Raumfahrt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fertigung-und-montage-in-der-raumfahrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 22:44:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Drucker]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was kommt als Nächstes im Weltraum? Eine Fabrik, die nicht von dieser Welt ist.Die bevorstehende Eröffnung der nächsten Airbus-Produktionsstätte wird nicht in Europa oder den Vereinigten Staaten stattfinden… Sie wird wirklich nicht von dieser Welt sein &#8211; im Weltraum! Eine Pressemitteilung von Airbus. Quelle: Airbus. 31.05.2022. Bislang war dies reine Science-Fiction. Aber schon im nächsten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/top.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/top_1296x400.jpg" alt=""/></a></figure>



<h4 class="wp-block-heading">Was kommt als Nächstes im Weltraum? Eine Fabrik, die nicht von dieser Welt ist.<br>Die bevorstehende Eröffnung der nächsten Airbus-Produktionsstätte wird nicht in Europa oder den Vereinigten Staaten stattfinden… Sie wird wirklich nicht von dieser Welt sein &#8211; im Weltraum! Eine Pressemitteilung von Airbus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.airbus.com/en/newsroom/news/2022-05-in-space-manufacturing-and-assembly" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Airbus</a>. 31.05.2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang war dies reine Science-Fiction. Aber schon im nächsten Jahr wird es Realität werden &#8211; zumindest bis zu einem gewissen Grad. Und Airbus macht es möglich. Denn dann werden die Astronauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) ihren eigenen praktischen Begleiter mit an Bord nehmen: Metal3D, den ersten Metall-3D-Drucker im Weltraum.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brick1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brick1_720x400.jpg" alt=""/></a><figcaption>Baustein Nr. 1: Metallurgie der Mikrogravitation</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Metal3D, der von Airbus für die Europäische Weltraumorganisation (ESA) entwickelt wurde, ist ein echter &#8222;Game Changer&#8220;. Er verwendet Metall als Ausgangsmaterial und druckt es bei 1.200 Grad Celsius, um neue Teile wie Strahlenschutzschilde, Werkzeuge oder Ausrüstungen direkt in der Umlaufbahn herzustellen. Künftige Versionen des 3D-Druckers könnten auch Materialien wie Regolith (Mondstaub) oder recycelte Teile aus ausgemusterten Satelliten verwenden. Bereits Ende dieses Jahrzehnts könnten 3D-Drucker auch auf dem Mond eingesetzt werden und dort eine nachhaltige menschliche Präsenz ermöglichen, indem sie Strukturen für Mondrover oder Habitate drucken.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="#1 In-Space Manufacturing - Metal 3D printing in orbit" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/eVfWRMJN_Us?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der 3D-Druck im Weltraum oder auf dem Mond ist nur der Anfang. Airbus wäre nicht Airbus, wenn es die Fertigung im Weltraum nicht auf die nächste Stufe heben würde. Schon in den nächsten drei bis vier Jahren wird das Unternehmen ganze Satelliten im Weltraum produzieren und montieren. Die nächste Satellitenfabrik wird also nicht in Europa oder in den Vereinigten Staaten stehen, sondern im Weltraum, Hunderte von Kilometern über uns!</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="#2 In-Space Manufacturing - Smart robotic arm for space operations" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/KyZpYynvnvg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">All dies ist zweifellos ehrgeizig, aber dank seines wahren Pioniergeistes wird das Unternehmen auch das zum Laufen bringen. In ihren Labors in ganz Europa und aufbauend auf den Erkenntnissen, die sie bei der Überarbeitung des Satellitendesigns für die OneWeb-Satellitenkonstellation gewonnen haben, arbeiten ihre Teams hart daran, das Weltraummontageband Wirklichkeit werden zu lassen. Sie haben bereits einen Robotermanipulator entwickelt, der präzise und komplexe Vorgänge beim Zusammenbau und der Herstellung von Satelliten durchführen kann. Er kann sogar zum Wiederauftanken und Reparieren von Raumfahrzeugen eingesetzt werden. Außerdem haben die Experten Algorithmen entwickelt, damit die Roboterarme zusammenarbeiten &#8211; und sogar selber Solche aufbauen können.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brick2_robotics.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brick2_robotics_720x375.jpg" alt=""/></a><figcaption>Baustein Nr. 2: Autonome Robotik für die Weltraummontage und Interaktionstests</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da es im Weltraum genügend Platz gibt, wird es möglich sein, größere Strukturen wie riesige Reflektoren zu bauen, mit denen Telekommunikationssatelliten den gesamten Planeten abdecken können. Die Lösung von Airbus besteht darin, Bausatzteile zu starten, die im Weltraum von den Roboterarmen unserer Weltraumfabrik zusammengesetzt werden.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brick3_assembly.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/brick3_assembly_720x317.jpg" alt=""/></a><figcaption>Baustein Nr. 3: Bausatz für große Reflektoren</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Produktion von Satelliten und größeren Strukturen direkt in der Umlaufbahn wird die herkömmliche Herstellung von Raumfahrtsystemen revolutionieren: Nicht nur die Produktion auf der Erde wird überflüssig, sondern auch die Gewichts- und Größenbeschränkungen, die mit dem Transport der Satelliten in ihre Umlaufbahn verbunden sind, werden der Vergangenheit angehören.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="#3 In-Space Manufacturing - robotic reflector kit assembly in orbit" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/rY1LKZmXiag?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz zu schweigen davon, dass die Produktion im Weltraum nachhaltig ist: Es sind weniger Raketenstarts erforderlich, und das Material für die Produktion kann aus dem umherfliegenden Weltraumschrott gewonnen werden. Mit der Weltraumfabrik leistet Airbus also auch einen Beitrag zur Säuberung des Weltraums und zur Sicherung einer nachhaltigen Zukunft für die Branche.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Photo_labo_Demetra.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Photo_labo_Demetra_720x400.jpg" alt=""/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist keine Science-Fiction, die Weltraumfabrik wird bald eine wissenschaftliche Tatsache sein. Bei Airbus sorgen wir dafür, dass sie Wirklichkeit wird.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">  #NextSpace:</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://web.archive.org/web/20240421054048/https://www.airbus.com/en/NextSpace" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NextSpace_360x224.jpg" alt=""/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12191.msg533118#msg533118" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Airbus Defence and Space</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bigelow: Ziel ist ein Mond-Habitat</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bigelow-ziel-ist-ein-mond-habitat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 May 2013 14:38:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha]]></category>
		<category><![CDATA[BA-330]]></category>
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		<category><![CDATA[entfaltbares Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Mondhabitat]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen einer längeren Studie wurden etwa 20 kommerzielle Raumfahrtfirmen durch die NASA kontaktiert, um herauszufinden, was diese über den Erdorbit hinaus leisten können und wollen. Erste Ergebnisse der Studie wurden auf einer Pressekonferenz am 23. Mai mit Bigelow Aerospace (BA) vorgestellt. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: New Space Watch. Hauptakteure auf dem Briefing [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen einer längeren Studie wurden etwa 20 kommerzielle Raumfahrtfirmen durch die NASA kontaktiert, um herauszufinden, was diese über den Erdorbit hinaus leisten können und wollen. Erste Ergebnisse der Studie wurden auf einer Pressekonferenz am 23. Mai mit Bigelow Aerospace (BA) vorgestellt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: New Space Watch.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052013163842_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052013163842_small_1.jpg" alt="Bigelow Aerospace" width="400" height="309"/></a><figcaption>
Bigelow Alpha soll 2016 zusammengebaut werden. 
<br>
(Bild: Bigelow Aerospace)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptakteure auf dem Briefing waren William Gerstenmaier (NASA) und Robert Bigelow (BA). Bigelow Aerospace hatte die Studie der ersten Phase 40 Tage vor Ablauf der Frist fertiggestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während man den möglichen Beitrag kommerzieller Unternehmen zur Infrastruktur im erdnahen Weltraum als bedeutend ansieht, versucht man nun, mit dieser Studie darüber hinaus gehende Ambitionen und Möglichkeiten zu evaluieren. Hierbei stellte Robert Bigelow fest, dass sein primäres Ziel auf lange Sicht eine bewohnbare Station auf dem Mond ist. Dazu würden in naher Zukunft Tests mit entfaltbaren Habitaten auf der Erde beginnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine erste Raumstation im erdnahen Orbit soll bereits 2016 aufgebaut werden, wenn dafür bemannte Raumschiffe zur Verfügung stünden. Die Station Bigelow Alpha solle (zunächst) aus zwei BA-330-Modulen bestehen, von denen das erste unbemannt gestartet und über einen gewissen Zeitraum erprobt würde. Danach solle die erste (zweiköpfige) Besatzung starten und ankoppeln. Im Verlaufe der Mission solle die Station für den bemannten Betrieb sowie die Ankopplung des zweiten Moduls vorbereitet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage, ob eine kommerzielle Station wie Bigelow Alpha die ISS ersetzen könne, antwortete Gerstenmaier, die Aufgaben einer solchen Station würden nicht mit denen der ISS übereinstimmen. Er sehe kommerzielle Anwendungen für eine kommerzielle Station. Er erwarte, dass die Internationale Raumstation bis 2028 betrieben würde. Damit könne man kommerziellen Anbietern einen Anreiz zur Entwicklung und Vervollkommnung ihrer Transportsysteme bieten. Zur Frage des Monds als neuem &#8211; altem NASA-Ziel äußerte Gerstenmaier, Asteroiden und der Mars genössen Priorität, man wolle aber durchaus allgemeine, umfassende Lösungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bigelow-ziel-ist-ein-mond-habitat/" data-wpel-link="internal">Bigelow: Ziel ist ein Mond-Habitat</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Asteroid oder Mond?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroid-oder-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 May 2013 06:56:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid]]></category>
		<category><![CDATA[Einfang]]></category>
		<category><![CDATA[Mondhabitat]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Vorhaben der NASA, einen Asteroiden einzufangen, ihn in eine Umlaufbahn um den Mond zu verfrachten, um anschließend Astronauten dorthin zu entsenden, war vor einigen Tagen Thema eines Hearings des Komitees für Wissenschaft, Weltraum und Technologie des US-Repräsentantenhauses. Ein Beitrag von Hans Lammersen. Quelle: US House of the Representatives, space.com. Zweck der Veranstaltung war es, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Vorhaben der NASA, einen Asteroiden einzufangen, ihn in eine Umlaufbahn um den Mond zu verfrachten, um anschließend Astronauten dorthin zu entsenden, war vor einigen Tagen Thema eines Hearings des Komitees für Wissenschaft, Weltraum und Technologie des US-Repräsentantenhauses.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Hans Lammersen</a>. Quelle: US House of the Representatives, space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26052013085610_small_1.jpg" alt="NASA" width="600" height="319"/><figcaption>
So stellte man sich in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Mission zu einem Asteroiden vor. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zweck der Veranstaltung war es, die Frage zu erörtern, welchen Weg die US-amerikanische Raumfahrt einschlagen soll um das Fernziel einer bemannten Marslandung zu erreichen. Während die NASA und das Weiße Haus die Asteroidenmission planen, gibt es in den USA zahlreiche Stimmen, die den Sinn einer solchen Aktion bezweifeln und stattdessen lieber eine erneute Landung und eine permanente Station auf dem Mond sehen würden. Als Teilnehmer bzw. Redner waren neben den Politikern auch Wissenschaftler geladen, darunter auch Dr. Louis Friedman, einer der Autoren der Studie, auf der das Asteroidenkonzept beruht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Erinnerung: Das Konzept der NASA sieht die Asteroidenmission als einen Weg vor, Technologien, die man auch bei einem Flug zum Mars brauchen würde, zu erproben. Also will man 2017 einen etwa sieben Meter großen Brocken einfangen (robotgesteuert) und diesen dann in eine lunare Umlaufbahn bugsieren, um ihn dort auszusetzen. Dann soll eine bemannte Orionkapsel ihn (nach zwei Testflügen in den Jahren 2014 und 2017) 2021 ansteuern, damit US-amerikanische Astronauten ihn betreten können. Soweit der Plan, der die vorherigen Konzepte einer Mondlandung als Zwischenschritt zum Mars ersetzen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Hearing zeigte sich aber, dass nicht jeder der US-amerikanischen Politiker und Wissenschaftler mit dieser Konzeption der zukünftigen bemannten amerikanischen Raumfahrt  einverstanden ist. Vielmehr würde es einige von ihnen als sinnvoller ansehen, den Mond als Zwischenstation zum Mars zu präferieren. Die Gründe dafür sind:     </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Durch eine Mondlandung können ebenfalls Technologien erprobt werden, die für den Mars von Bedeutung sein können und dieses z.T. auch besser. Dazu gehört die Landung auf und der Aufstieg von einem großen Gesteinskörper mit einem bemannten Raumfahrzeug, etwas, was die NASA seit der letzten Mondlandung nicht mehr gemacht hat.</li><li>Wenn man eine ständig besetzte Station auf dem Mond aufbauen würde, würden Astronauten die Möglichkeit erhalten, dauerhaft in einer Umgebung zu leben, die der des Mars nahe kommt. So wäre ein Aufenthalt auf dem Mond ein Training für den Aufenthalt auf dem Mars. Der Vorsitzende des Komitees, der Republikaner Lamar Smith aus Texas, hieb in diese Kerbe, als er davon sprach, dass er sich keinen besseren Ort als den Mond vorstellen könne, um das Leben und Arbeiten auf einem anderen Himmelskörper zu lernen und zu trainieren.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Louis Friedman hielt dem entgegen, dass der Weg über die Asteroidenmission im Moment aus technischen und finanziellen (laut der Keck-Studie sollen die Kosten für das komplette Missionskozept bei etwa 2,6 Milliarden US-Dollar liegen) Gründen der einzig gangbare sei, um eine Marsmission vorzubereiten. Dies hat auch der Administrator der NASA, Charles Bolden, vor einigen Tagen bei zwei Ansprachen in Washington bestätigt, als er sagte, eine erneute Landung auf dem Mond halte die NASA davon ab, den Mars in den 2030er Jahren zu erreichen.  <br>Grundlegendere Kritik an der Entscheidungsfindung für die Asteroidenmission hatte dagegen Douglas Cooke, ein früherer NASA-Mitarbeiter, der jetzt eine Consulting-Firma leitet. Seiner Meinung nach habe man zu wenige Experten in den Prozess eingebunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einig war man sich hingegen darin, dass die NASA für die Ziele, die sie erreichen soll, auch mit den entsprechenden finanziellen Mitteln ausgestattet werden muss. Da habe sich die Lage in den letzten Jahren verschlechtert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10974.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Asteroid Retrieval Feasibility Study</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bemannte Mondstation 2024</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bemannte-mondstation-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2004 19:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Mondhabitat]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Führende Forscher rufen zu einer internationalen Koalition aller Raumfahrtagenturen auf, um eine bemannte Mondstation bis 2024 zu realisieren. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: SpaceDaily. In einem neuen Schreiben der führenden und einflussreichsten Forscher weltweit an alle Raumfahrtagenturen heißt es, dass der Mond mehr genutzt werden müsse, nicht nur in der Forschung, sondern auch als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bemannte-mondstation-2024/" data-wpel-link="internal">Bemannte Mondstation 2024</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Führende Forscher rufen zu einer internationalen Koalition aller Raumfahrtagenturen auf, um eine bemannte Mondstation bis 2024 zu realisieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Martin Ollrom</a>. Quelle: SpaceDaily.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem neuen Schreiben der führenden und einflussreichsten Forscher weltweit an alle Raumfahrtagenturen heißt es, dass der Mond mehr genutzt werden müsse, nicht nur in der Forschung, sondern auch als Lebensraum. So könnte das menschliche Verhalten auf anderen Planeten gezeigt werden und Rohstoffe auf dem Mond abgebaut werden. Als Fernziel ist sogar eine Startrampe auf den Mond geplant, sodass alle Raumsonden und Raumschiffe der Menschheit vom Mond starten können. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29112004201134_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
So soll in Zukunft eine bemannte Mondstation aussehen, wenn es nach den Forschern geht (Grafik: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Es ist ein Fernziel, das vorher noch einen wichtigen Zwischenschritt haben muss, nämlich eine unbemannte Raumsonde, die auf dem Mond landet&#8220;, mein Bernard Foing, Direktor der internationalen Mond Arbeitsgruppe. Alle führenden Raumfahrtmächte, ausgenommen Russland, planen Flüge zum Mond. China, Europa, USA, Japan und sogar Indien. &#8222;Der nächste Schritt sind &#8222;Mars Rovers&#8220; am Mond. Diese sollen um 2010 verwirklicht werden. Wenn alle zusammenarbeiten, können wir eine vereinte Basis am Mond bauen, mit modernster Robotic am Werk.&#8220; Die meisten Länder planen den Mond als eine Art Zwischenstation auf dem Weg zu weiter entfernten Planeten, speziell dem Mars.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nächste Treffen der Mond Arbeitergruppe im September 2005 in Kanada und im darauffolgenden Jahr in China soll zeigen, dass man mit jeder Raumfahrtnation Gespräche führen will.</p>
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