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	<title>Neustrelitz &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Neustrelitz &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Das Ende einer Ära oder ein Aufbruch in eine neue Zeit &#8211; Die 40. Tage der Raumfahrt in Neubrandenburg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/40-tage-der-raumfahrt-in-neubrandenburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 16:32:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gedanken zu den 40. Raumfahrttagen in Neubrandenburg im November 2025 Bilder: A. Weise; Quelle: Veranstaltungsbesuch. 40 mal „Raumfahrttage in Neubrandenburg“! Was für eine Leistung! Die Wurzeln dieser Veranstaltung reichen bis in das Ende der 1970er Jahre zurück. In die Zeit, in der der Flug von Sigmund Jähn eine Welle der Begeisterung für die Raumfahrt in [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gedanken zu den 40. Raumfahrttagen in Neubrandenburg im November 2025</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Bilder: A. Weise; Quelle: Veranstaltungsbesuch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">40 mal „Raumfahrttage in Neubrandenburg“! Was für eine Leistung! Die Wurzeln dieser Veranstaltung reichen bis in das Ende der 1970er Jahre zurück. In die Zeit, in der der Flug von Sigmund Jähn eine Welle der Begeisterung für die Raumfahrt in der damaligen DDR auslöste. Nach der Wende entwickelten sich die „Tage der Raumfahrt in Neubrandenburg“ zu einem Eldorado für Raumfahrtfans und Raumfahrtprofis, für Autogrammsammler und Briefmarkenfreunde. Nirgendwo sonst kamen so viele Kosmonauten und Astronauten regelmäßig zusammen. Legendär die Podiumsdiskussionen im Einstein-Gymnasium (mit der traditionell schlechten Akustik) oder die langen Abende, bzw. Nächte, an der Bar im ehemaligen Radisson Blue mit Dozenten und Raumfahrern. Raumfahrt buchstäblich zum Anfassen eben. Für viele waren die Raumfahrttage ein fester Bestandteil in der Jahresplanung und das Ganze dann ein richtig schönes großes Familientreffen, auf das man sich jedes Jahr freute. Möglich wurde das Alles durch ein eingeschworenes, aufopferungsvolles Team, was die Organisation immer im Griff hatte. Als Frontmann, Chef-Organisator bzw. als Gesicht der Veranstaltung fungierte, auch wenn er das nicht hören wollte, Uwe Schmaling. Mit seiner unnachahmlichen Einfühlsamkeit (die, die ihn kennen, wissen was hier gemeint ist.) hielt er den Laden zusammen und am Laufen. Aber auch Sponsoren, die nicht nur einmal, sondern über Jahre hinweg im Hintergrund die finanzielle Absicherung der Veranstaltung gewährleisteten, müssen hier Erwähnung finden. Denn ohne Moos nichts los.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der 40. Veranstaltung dieses Jahr sind mir einige persönliche Höhepunkte im Gedächtnis geblieben. Da war das Statement von Eugen Reichl in seinem Vortrag, dass es heute nur zwei wirkliche Raumfahrtnationen gibt: USA und China. Alles andere wäre nur „Hintergrundrauschen“. Armes Europa!</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2.webp" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blick in die Glaskugel: Was wird in 30 Jahren sein? Links Volker Schmid (DLR), rechts Dr. Amelie Schoenenwald (ESA)." data-rl_caption="" title="Blick in die Glaskugel: Was wird in 30 Jahren sein? Links Volker Schmid (DLR), rechts Dr. Amelie Schoenenwald (ESA)." data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2-1024x768.webp" alt="" class="wp-image-149206" style="width:264px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2-1024x768.webp 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2-300x225.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2-768x576.webp 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2-1536x1152.webp 1536w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild2-2048x1536.webp 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick in die Glaskugel: Was wird in 30 Jahren sein? <br>Links Volker Schmid (DLR), rechts Dr. Amelie Schoenenwald (ESA).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Podiumsdiskussion, unter anderem mit Reserveastronautin Dr. Amelie Schoenenwald (ESA) und Volker Schmid (DLR), wurde nach den persönlichen Plänen für die nächsten 30 Jahre gefragt. Man wolle gerne zur ISS oder zum Mond. Die Nachfrage, ob Europa in den nächsten 30 Jahren einen eigenen bemannten Zugang zum All haben werde, blieb unbeantwortet. Den letzten Vortrag bestritt traditionell Ulrich Köhler vom DLR in Adlershorf. Wie immer fesselte er sein Publikum mit dem was da draußen so los ist im All. Und er hätte noch eine Stunde drauf packen können, wenn, ja wenn man nicht zum Mittagessen gerufen hätte….</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja das war‘s. Es hätte alles so schön weiterlaufen können und gerne wieder nächstes Jahr. Doch über die Jahre rückblickend gab es zwei einschneidende Ereignisse, die den geschichtlichen Verlauf dieser Veranstaltungsreihe beeinflussten: 2020 Corona und 2022 der Beginn des Ukraine-Krieges. Kontakte, speziell nach Russland, brachen sofort weg. Preise explodierten. Es wurde immer schwieriger, die Veranstaltung am Leben zu halten. Hinzu kamen, dass bei manchen Sponsoren das Geld nicht mehr so locker saß. Mit den verbliebenen, treuen Sponsoren wurde die Luft sehr dünn. Vor zwei Jahren sinnierten die Organisatoren bereits im internen Kreise, dass das die letzte Veranstaltung gewesen sein könnte. Dass man die 40 nun doch noch Voll gemacht hat, ist einer großen Kraftanstrengung aller Beteiligten zu danken.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4.webp" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Seit Jahren ein Hauptsponsor: Dr. Paul Jahn" data-rl_caption="" title="Seit Jahren ein Hauptsponsor: Dr. Paul Jahn" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4-1024x768.webp" alt="" class="wp-image-149210" style="width:267px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4-1024x768.webp 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4-300x225.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4-768x576.webp 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4-1536x1152.webp 1536w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild4-2048x1536.webp 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Seit Jahren ein Hauptsponsor: Dr. Paul Jahn</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Veranstaltung wurde offiziell bekannt gegeben, dass das die letzten Raumfahrttage in Neubrandenburg in der Form, wie man Sie kenne, gewesen seien. Einige schienen das schon vorab gewusst zu haben, denn beim traditionellen Tagesordnungspunkt „Grußwort der Kommune“ glänzten Stadt und Landkreis mit Abwesenheit, warum auch immer. Ob die Stadtväter eigentlich wissen, was sie an dieser Veranstaltung hatten, bzw. nun verloren haben? </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3.webp" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Auf Grund der Dankesreden an Ihn sehr gerührt: Organisator Uwe Schmaling" data-rl_caption="" title="Auf Grund der Dankesreden an Ihn sehr gerührt: Organisator Uwe Schmaling" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3-1024x768.webp" alt="" class="wp-image-149211" style="width:267px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3-1024x768.webp 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3-300x225.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3-768x576.webp 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3-1536x1152.webp 1536w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/bild3-2048x1536.webp 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Auf Grund der Dankesreden an ihn sehr gerührt: <br>Organisator Uwe Schmaling</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt, dass die Organisatoren auch älter geworden sind. Ebenso das Publikum, was in den Jahren immer das Gleiche war. Man muss kritisch bemerken, dass es nicht gelungen ist, hier neue, jüngere Interessenten in größerer Anzahl zu begeistern, die dieser Veranstaltung eine zukunftsweisende Perspektive geben würden. Eine Staffelstabübergabe war nicht ersichtlich. Auch hat mich die Reaktion des Publikums bei der Verkündung des Endes etwas geärgert. Diese war fast gleich Null. Das war‘s und Tschüss? Vielleicht glauben manche, dass man sich trotzdem wieder aufrappelt und findet. Tot geglaubte leben länger. „Uwe wird’s schon richten.“ Ich selber bin diesmal nicht so optimistisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fakt ist: Es muss sich was ändern. Ob und wie es weiter geht? Zu lesen wird das laut Eugen Reichl „irgendwann“ auf den Seiten von Raumfahrt Concret. Ich selber hoffe auf eine stärkere Kooperation mit der Stadt Neustrelitz, die ja auch DLR-Standort ist. Hier scheint noch ungehobenes Potential vorhanden zu sein. Man wird sehen, wie es sich entwickeln wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schön wäre ein neuer Aufbruch …und kein Ende</strong>!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9030.msg578170#msg578170" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tage der Raumfahrt in Neubrandenburg</a> <br></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB: Erfolgreicher Start für Heinrich-Hertz-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-erfolgreicher-start-fuer-heinrich-hertz-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 21:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommunikationssatellit auf dem Weg ins All. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 6. Juli 2023. Bremen / Kourou, 6. Juli 2023. Heute um Mitternacht Mitteleuropäischer Sommerzeit hob die letzte Ariane-5-Rakete (VA261) vom europäischen Startplatz Kourou in Französisch-Guyana ab. Gemeinsam mit dem französischen Kommunikationssatelliten Syracuse-4B startete der deutsche Technologiedemonstrator und Kommunikationssatellit Heinrich Hertz. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Kommunikationssatellit auf dem Weg ins All. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 6. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHprepOHBStefanGerding.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-rl_caption="" title="Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HHprepOHBStefanGerding26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kurz vor seiner Reise nach Kourou: der Satellit Heinrich Hertz bei OHB im Reinraum. (Foto: OHB, Stefan Gerding)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen / Kourou, 6. Juli 2023. Heute um Mitternacht Mitteleuropäischer Sommerzeit hob die letzte Ariane-5-Rakete (VA261) vom europäischen Startplatz Kourou in Französisch-Guyana ab. Gemeinsam mit dem französischen Kommunikationssatelliten Syracuse-4B startete der deutsche Technologiedemonstrator und Kommunikationssatellit Heinrich Hertz. OHB übernimmt in der Heinrich-Hertz-Mission die Gesamtverantwortung für die Entwicklung und den Bau des Satelliten sowie die Beschaffung und Koordination des Startsegments. Zudem verantworten wir den Aufbau des Bodensegments im Kontrollzentrum in Bonn. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26.jpg" alt="" class="wp-image-128657" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/A5VA261liftoff1ESASCorvaja26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ariane-5-Start mit Heinrich Hertz an Bord. (Bild: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Unseren Satelliten mit der letzten Ariane-5 ins All abheben zu sehen, war ein besonderer Moment – im doppelten Sinne. Mein Dank geht an alle bei OHB und an unsere Partner, die über Jahre so intensiv an der Mission und dem Launcher gearbeitet haben. Ich bin stolz und glücklich, dass wir dazu beitragen, nicht nur den wissenschaftlich-technischen Anteil der Heinrich-Hertz-Mission zu realisieren, sondern auch den passenden Satelliten für sichere Kommunikationszwecke gefertigt haben. Diese Mission demonstriert einmal mehr die Fähigkeiten des Systemhaus OHB komplexe Telekommunikationssysteme zu realisieren“, sagt der OHB-Vorstandsvorsitzende Marco Fuchs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Satellit im All seinen Dienst aufgenommen hat, wird er rund 15 Jahre lang im geostationären Orbit auf einer Höhe von rund 36.000 Kilometern verbleiben. Ein Ziel der Heinrich-Hertz-Mission ist es, neue Technologien für die Satellitenkommunikation auf ihre Weltraumtauglichkeit zu testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Heinrich-Hertz-Mission und ihre Partner</strong><br>Mit der Heinrich-Hertz-Mission startet erstmals ein eigener deutscher Kommunikationssatellit zur Erforschung und Erprobung neuer Technologien und Kommunikationsszenarien. Die Mission leistet damit einen Beitrag zur Informationsgesellschaft in Deutschland. Die Heinrich-Hertz-Mission wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten wurde die OHB-System AG beauftragt. An der Entwicklung und dem Test des Satelliten sind zudem die Firmen IABG GmbH, MDA AG und TESAT GmbH &amp; Co. KG beteiligt. Das Bodensegment wird von der OHB Digital Connect in Zusammenarbeit mit der Firma CGI verantwortet. Dabei wurde das Satellitenkontrollzentrum in Bonn realisiert. Die Standorte für die neuen Bodenstationen befinden sich in Hürth (Nordrhein-Westfalen) und Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern). Für den Start der Mission an Bord der Ariane-5-Trägerrakete (VA261) ist Arianespace verantwortlich. An der Mission sind weitere 36 Partner beteiligt – davon 14 an der wissenschaftlichen Nutzlast.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9064.msg551411#msg551411" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Syracuse-4B und Heinrich Hertz auf Ariane 5 ECA+ von Kourou</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Pipeline-Lecks im Fokus der DLR-Forschung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pipeline-lecks-im-fokus-der-dlr-forschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2022 19:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Satelliten haben die Lecks und ihre Ausbreitung an der Wasseroberfläche beobachtet. Erstmals flugbasierte Messungen der Methankonzentrationen an den Lecks von Nord Stream 1 und 2. Wissenschaftsteam untersucht Methanaustritt aus dem Meer sowie die lokale Ausbreitung der Emissionen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 7. Oktober 2022. 7. Oktober 2022 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Satelliten haben die Lecks und ihre Ausbreitung an der Wasseroberfläche beobachtet. Erstmals flugbasierte Messungen der Methankonzentrationen an den Lecks von Nord Stream 1 und 2. Wissenschaftsteam untersucht Methanaustritt aus dem Meer sowie die lokale Ausbreitung der Emissionen. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 7. Oktober 2022.</p>



<p class="wp-block-paragraph">7. Oktober 2022 &#8211; Seit vergangener Woche bestimmen die Lecks an den Erdgaspipelines Nord Stream 1 und 2 die Schlagzeilen im Ostseeraum. Ersten Schätzungen zufolge sind dabei innerhalb weniger Tage zwischen 100 und 500 Kilotonnen Methan ins Meer geströmt. Unklar ist derzeit noch, welcher Anteil des Methans davon im Ozean verbleibt, und wieviel Methan in die Atmosphäre entwichen ist. In Zusammenarbeit mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen gelang es nun dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Technischen Universität Braunschweig und weiteren Partnern erstmals direkt vor Ort in der Luft die Methankonzentrationen an den Lecks der Nord-Stream-Pipelines zu vermessen. Dazu bestückte das Forschungsteam eine Hubschraubermesssonde mit Instrumenten und flog diese am 5. Oktober 2022 über der Ostsee. Zudem werteten Forscherinnen und Forscher des DLR Radardaten sowie optische Satellitenaufnahmen aus, die den Gasaustritt an den bekannten Lecks bestätigen und den Verlauf ihrer Ausdehnung andeuten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ausdehnungderlecksannordstream1CopernicusESADLR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ausdehnung der Lecks an Nord Stream 1. (Bild: Copernicus, ESA, DLR (Beinhaltet modifizierte Copernicus Sentinel-Daten [2022] für Sentinel-1))" data-rl_caption="" title="Ausdehnung der Lecks an Nord Stream 1. (Bild: Copernicus, ESA, DLR (Beinhaltet modifizierte Copernicus Sentinel-Daten [2022] für Sentinel-1))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ausdehnungderlecksannordstream1CopernicusESADLR60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ausdehnung der Lecks an Nord Stream 1. (Bild: Copernicus, ESA, DLR (Beinhaltet modifizierte Copernicus Sentinel-Daten [2022] für Sentinel-1))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die kurzfristig organisierten Aktivitäten des DLR rund um die Analyse der Lecks an den Nord Stream-Pipelines zeigen unsere Leistungsfähigkeit und vielschichtigen Möglichkeiten der Erdbeobachtung“, sagt DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt Dr. Anke Pagels-Kerp. „Mit den Flügen in der Region der Leckagen werden wir genauer verstehen können, wieviel Methan auch jetzt noch austritt und wie es sich lokal an den Austrittsstellen ausbreitet. Mittels der Radarbeobachtungen aus dem All, sehen wir das Potential unsere maritime Infrastruktur zukünftig intensiver zu überwachen, unabhängig von Bewölkung, Wetter und Tageszeit.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Messinstrumente schweben 50 Meter über dem Meer</strong><br>In enger Kooperation mit dem Institut für Flugführung (IFF) der Technischen Universität Braunschweig fanden insgesamt zwei Hubschrauberflüge ausgehend von der polnischen Küste bei Kohlberg statt. Das IFF betreibt die hubschraubergetragene Schleppsonde HELiPOD mit umfangreicher Technik für atmosphärische Messungen, die bereits im Juni 2022 bei Messungen der Methan-Emissionen aus Steinkohle-Schächten in Polen sowie bei der internationalen Arktis-Driftkampagne MOSAiC im Einsatz war. Der HELiPOD wird als Schlingenlast an einem rund 25 Meter langen Seil unter dem Hubschrauber geflogen. Für die aktuellen Flüge war dieser zusätzlich mit einem Methaninstrument des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre bestückt. Eine wichtige Hilfestellung leistete das Technische Hilfswerk Braunschweig (THW) bei der kurzfristigen logistischen Vorbereitung der Messungen. Den Hubschrauber stellte die polnische Firma Helipoland zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Messflüge wurden zudem durch die IMEO Initiative des UN-Umweltprogramms (UNEP) unterstützt. &#8222;Die Methanlecks von Nord Stream 1 und 2 haben deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Methanemissionen weltweit genau zu überwachen, und zwar auf allen zeitlichen und räumlichen Skalen. UNEP ist stolz darauf, diese Messung durch das DLR unterstützt zu haben&#8220;, sagt Manfredi Caltagirone, Leiter des International Methane Emissions Observatory (IMEO) des UN-Umweltprogramms, und fügt hinzu: &#8222;IMEO wird weiterhin daran arbeiten, Methanemissions-Daten weltweit verfügbar zu machen, um die Reduzierung der Methanemissionen zu beschleunigen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den Flügen konnten Messungen auf der windzugewandten Seite (im Luv) und auf der windabgewandten Seite (im Lee) der bekannten Stellen der Lecks durchgeführt werden. „Dabei konnten wir mit den Instrumenten im HELiPOD auf niedrigen Höhen bis hinunter auf etwa 50 Meter über dem Meer Daten sammeln“, erklärt die Leiterin der Messkampagne Dr. Anke Roiger vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Die detaillierten Messungen der Methankonzentration im Umfeld der Lecks werden uns helfen die Ausbreitung der Methanemissionen aus den verschiedenen Lecks zu charakterisieren und somit die Schätzungen der Emissionsraten zu prüfen. Diese direkten flugbasierten Messungen in der Luft schließen die Beobachtungslücke zwischen den Boden- und Satellitenbeobachtungen der letzten Tage.“ Während der Flüge zeigte der HELiPOD-Missionsmonitor im Cockpit die Messungen online an, sodass der Hubschrauber erfolgreich durch die optisch unsichtbaren Methanwolken fliegen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erdgas besteht größtenteils aus Methan, das nach Kohlenstoffdioxid das zweitwichtigste anthropogene Treibhausgas ist. Messflüge des DLR hatten in den letzten Monaten bereits mit HALO-Flügen in Kanada und Falcon-Flügen an der Westküste Zentralafrikas Methanquellen untersucht. Besonderes Interesse galt dabei der Analyse von Emissionen der jeweils aktiven Öl- und Gasindustrie, aber auch natürlichen Quellen wie Feuchtgebieten und auftauende Permafrostböden. Die Methandetektion aus dem All ist mit heutigen passiven Satelliten insbesondere über dem Meer noch sehr ungenau. Zukünftig wird die deutsch-französische Satellitenmission MERLIN (Methane Remote Sensing Mission) mittels eines am DLR entwickelten laserbasierten LIDAR-Sensors regionale und globale Emissionen des Treibhausgases Methan deutlich präziser aus dem All bestimmen können.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZweidervierGaslecksNordStream1CopernicusESADLR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Zwei der vier Gaslecks in der Ostsee an der Pipeline Nord Stream 1. (Bild: Copernicus, ESA, DLR (Beinhaltet modifizierte Copernicus Sentinel-Daten [2022] für Sentinel-1))" data-rl_caption="" title="Zwei der vier Gaslecks in der Ostsee an der Pipeline Nord Stream 1. (Bild: Copernicus, ESA, DLR (Beinhaltet modifizierte Copernicus Sentinel-Daten [2022] für Sentinel-1))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ZweidervierGaslecksNordStream1CopernicusESADLR60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zwei der vier Gaslecks in der Ostsee an der Pipeline Nord Stream 1. (Bild: Copernicus, ESA, DLR (Beinhaltet modifizierte Copernicus Sentinel-Daten [2022] für Sentinel-1))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Satellitenbeobachtung aus dem All – Potential für das Monitoring maritimer Infrastrukturen</strong><br>Satellitenaufnahmen aus dem Weltall, aufgenommen vom europäischen Radarsatelliten Sentinel-1A, konnten am 29. September und 1. Oktober 2022 das fortwährende Austreten von Gas bestätigen. Die hohe austretende Gasmenge erzeugte an der Wasseroberfläche starke Strudel, die das Radarsignal stärker zurückstreuen als das umgebende &#8222;ruhigere&#8220; Wasser und dadurch in den Radaraufnahmen gut sichtbar sind. Sentinel-1A umkreist die Erde in einer Höhe von rund 700 km auf einer sonnensynchronen Umlaufbahn und ist dank seiner aktiven Radarantenne in der Lage, die Meeresoberfläche durch Wolken und Nebel hindurch abzubilden &#8211; bei jedem Wetter, Tag und Nacht. Hinzugezogen zu den Auswertungen wurden auch Aufnahmen des optischen Satelliten Sentinel-2 vom 30. September.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den unerwarteten Lecks in den Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 rückt das kontinuierliche Monitoring kritischer maritimer Infrastrukturen verstärkt in den Fokus. Hier könnten vor allem wetterunabhängig beobachtende Radarsatelliten zukünftig eine wichtige Rolle spielen. „Die notwendigen Satelliten wie Sentinel-1A, aber auch die deutschen Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X sind bereits im Orbit. Hinzu kommt bereits 2023 mit Sentinel-1C der nächste Copernicus Radar-Satellit“, erklärt Prof. Stefan Dech, Direktor am Earth Observation Center (EOC) des DLR. „Durch Anpassung der Beobachtungsroutinen könnten die Satelliten zukünftig verstärkt auch zur Beobachtung maritimer Infrastrukturen genutzt werden, um beispielsweise ungewöhnliche Schiffsbewegungen und andere Auffälligkeiten nahe solcher Einrichtungen auf dem Meer frühzeitig zu erfassen. Hier haben wir dank der großen Fortschritte bei der automatischen Datenauswertung und Mustererkennung mittels künstlicher Intelligenz ein großes Potential für zukünftige Monitoring-Systeme und Beobachtungsalgorithmen.“ Ergänzt werden diese Fähigkeiten schon heute durch die Nutzung optischer Satelliten wie beispielsweise Sentinel-2 oder auch Landsat.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OptischeAufnahmeNordStream2GasleckCopernicusESADLR.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Optische Aufnahme des Nord Stream-2-Gaslecks. (Bild: Copernicus, ESA, DLR (Beinhaltet modifizierte Copernicus Sentinel-Daten [2022] für Sentinel-2))" data-rl_caption="" title="Optische Aufnahme des Nord Stream-2-Gaslecks. (Bild: Copernicus, ESA, DLR (Beinhaltet modifizierte Copernicus Sentinel-Daten [2022] für Sentinel-2))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OptischeAufnahmeNordStream2GasleckCopernicusESADLR60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Optische Aufnahme des Nord Stream-2-Gaslecks. (Bild: Copernicus, ESA, DLR (Beinhaltet modifizierte Copernicus Sentinel-Daten [2022] für Sentinel-2))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Earth Observation Center (EOC) betreibt am DLR-Standort in Neustrelitz neben Funktionen des ESA Kern-Bodensegments auch eigene Systeme, um Sentinel-Daten zu empfangen und diese in nahe Echtzeit auszuwerten. Dabei stellt die Nutzung im Kontext der maritimen Sicherheit einen Schwerpunkt dar: So liefern Satellitendaten längst eine wichtige Grundlage bei der Beobachtung der Wind- und Seegangsverhältnisse sowie bei der Erkennung von Ölverschmutzungen, Gefahrstoffverklappung oder illegaler Fischerei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An den Standorten in Neustrelitz und in Bremen betreibt das DLR zwei Forschungsstellen &#8222;Maritime Sicherheit“. In Bremen entwickelte thematische Prozessoren, etwa zur Detektion von Schiffen oder Eisbergen aus Radarsatellitenaufnahmen, werden in die hierfür in Neustrelitz entwickelten Systeme eingebunden und operationalisiert. Ergänzend arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Neustrelitz an Daten optischer Satelliten für integrierte Lösungen, die verschiedene Satelliteninstrumente und Aufnahmen kombinieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am neugegründeten DLR-Institut für den Schutz maritimer Infrastrukturen in Bremerhaven laufen bereits erste Forschungsarbeiten, wie zukünftig Lagebilder über und unter Wasser realisiert und geschickt genutzt werden können. Unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen werden diese Technologien in enger Abstimmung mit Behörden und Betreibern erprobt und für die Marktreife vorbereitet.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19340.msg538839#msg538839" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Krieg in der Ukraine &#8211; Auswirkungen auf die Raumfahrt</a></li></ul>
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		<title>DLR in Neustrelitz baut Sonnenwindforschung aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-in-neustrelitz-baut-sonnenwindforschung-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2022 18:46:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Triband-Antenne zur Messung von Sonnenwinddaten eingeweiht. Eine Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern. Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten 1. Juli 2022. 1. Juli 2022 &#8211; In Neustrelitz hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt eine neu errichtete, 11 Meter lange Tri-Band-Antenne in Betrieb [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Neue Triband-Antenne zur Messung von Sonnenwinddaten eingeweiht. Eine Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten 1. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tribandantenneneustrelitzDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tribandantenneneustrelitzDLRCCBYNCND3060.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die neue Tri-Band-Antenne am DLR-Standort Neustrelitz. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">1. Juli 2022 &#8211; In Neustrelitz hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt eine neu errichtete, 11 Meter lange Tri-Band-Antenne in Betrieb genommen. Damit können Sonnenwinddaten von Satelliten in gleich drei Frequenzbändern empfangen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der DLR-Standort Neustrelitz steht für exzellente und weltweit anerkannte Forschung und Entwicklung sowie wissenschaftlichen Austausch“, hob Wissenschaftsministerin Bettina Martin die Bedeutung des Standortes für M-V und die Luft- und Raumfahrtforschung insgesamt in ihrer zugeschalteten Ansprache hervor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Land hat in den vergangenen Jahren insbesondere auf den infrastrukturellen Ausbau wie Gebäude, wissenschaftliche Infrastruktur, Satelliten-Empfangs-Antennen und Verarbeitungssysteme für Maritime Anwendungen gesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des DLR-Standortes Neustrelitz in diesem Sektor konnten wir so nachhaltig stärken und ausbauen“, so Ministerin Martin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich freue mich außerordentlich darüber, dass diese Investitionspolitik des Landes durch signifikante Eigenbeiträge des DLR gewürdigt und komplementär unterstützt wurden und werden. Die Errichtung der neuen Tri-Band-Antenne gehört dazu. Sie wurde zu 100 Prozent aus Selbstbewirtschaftungsmitteln des DLR finanziert“, erläutert Martin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hilfe der neuen Antenne können Sonnenwinddaten erfasst werden. Sonnenwinde haben Einfluss auf das Erdmagnetfeld. Dies kann die technische Infrastruktur auf der Erde negativ beeinflussen und satellitengestützte Systeme empfindlich stören. Daher sind zuverlässige Vorhersagen des Weltraumwetters besonders wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sonnenwinddaten aus Neustrelitz werden international intensiv genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere hochgradig vernetzte, digitalisierte Welt mit ihren satellitengestützten Navigations- und Kommunikationssystemen braucht Informationen und Erkenntnisse über mögliche Schwankungen im und Einflüsse auf das Erdmagnetfeld. Das DLR Neustrelitz betreibt die einzige europäische Empfangsanlage für diese entscheidenden Sonnenwinddaten und hat dadurch eine einzigartige europäische und internationale Sichtbarkeit“, sagte Martin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach pandemiebedingten Ausfällen und Einschränkungen findet in diesem Jahr am Standort Neustrelitz auch wieder das Space Weather Camp statt. Mit dem International Space Weather Camp wird Studierenden aus Deutschland, Südafrika und den USA die Möglichkeit geboten, sich intensiv mit dem Thema Weltraumwetter zu beschäftigen. Nach Online-Vorträgen im Juni wird das Programm im August durch Projektarbeiten und Exkursionen vor Ort ergänzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg534368#msg534368" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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		<title>DLR: Deutscher Umweltsatellit EnMAP sendet erste Bilder</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-deutscher-umweltsatellit-enmap-sendet-erste-bilder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 06:09:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Umweltsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat einen Monat nach seinem Start seine ersten Bilder geliefert. Schon die ersten Daten zeigen die Leistungsfähigkeit des Hyperspektralinstruments HSI. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 4. Mai 2022. 4. Mai 2022 &#8211; Seit ihrem Start am 1. April 2022 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der deutsche Umweltsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) hat einen Monat nach seinem Start seine ersten Bilder geliefert. Schon die ersten Daten zeigen die Leistungsfähigkeit des Hyperspektralinstruments HSI. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 4. Mai 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapverschiedinfDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapverschiedinfDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>EnMAP &#8211; ein Bild viele verschiedene Informationen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">4. Mai 2022 &#8211; Seit ihrem Start am 1. April 2022 ist die deutsche Umweltsatellitenmission EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program), die von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt wird, gut einen Monat im All und hat jetzt die ersten hochaufgelösten Satellitenbilder geliefert. Nachdem die Mission die &#8222;Launch and Early Orbit Phase&#8220; erfolgreich abgeschlossen hatte, wurden Stück für Stück die einzelnen Subsysteme des hochkomplexen Hyperspektral-Instrumentes unter Kontrolle des Deutschen Raumfahrtkontrollzentrums (GSOC) in Betrieb genommen. Nun hat EnMAP erstmals einen Streifen von etwa 30 Kilometern Breite und 180 Kilometern Länge über Istanbul am Bosporus in der Türkei mit Europa und Asien aufgenommen und die Daten dann über die DLR-Bodenstation in Neustrelitz zur Erde heruntergesendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Schon die ersten Daten von EnMAP zeigen, was der deutsche Umweltsatellit leisten kann&#8220;, freut sich Dr. Sebastian Fischer, EnMAP-Gesamtprojektleiter in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Zwar befinde man sich mit der Mission erst in der ersten Phase, in der das Instrument kalibriert und exakt eingestellt werde. &#8222;Diese ersten Bilder geben uns aber schon einen sehr guten Vorgeschmack darauf, was Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt erwarten dürfen. Sie zeigen, dass EnMAP einen großen Beitrag dazu leisten kann, die Folgen des Klimawandels aufzuzeigen und der fortschreitenden Umweltzerstörung entgegenzuwirken.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Empfangen wurden die ersten Daten vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) sowie dem DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung, die die Bilder auch prozessieren und archivieren. Denn die Daten, die der Satellit zur Erde schickt, sind für den Nutzer nicht direkt verwendbar. Nur wenn sie weiterverarbeitet, also kalibriert, mit Lage- und Positionsbestimmungen versehen sowie die Einflüsse der Atmosphäre korrigiert werden, können die Nutzer am Ende quantitative und qualitative Aussagen aus den Produkten ziehen. Dabei wurde die Kalibration dieser ersten Aufnahmen mit Daten, die vom Instrument im Labor gemessen wurden, durchgeführt. Im Rahmen der sogenannten Commissioning Phase, die sechs Monate dauert, werden diese Kalibrationen nun noch auf die Eigenschaften des Instrumentes im Orbit optimiert und die Datenqualität weiter verbessert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapfirstlightspektrenDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/enmapfirstlightspektrenDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ein Pixel &#8211; viele Spektren. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erste EnMAP-Bilder machen Unsichtbares für unsere Augen sichtbar</strong><br>Doch was ist in den EnMAP-Bildern eigentlich sichtbar? Jedes Material auf der Erdoberfläche reflektiert das Sonnenlicht in einer für ihn charakteristischen Art und Weise und hinterlässt so eine sogenannte Spektralsignatur. Diesen &#8222;farbigen Fingerabdruck&#8220; kann EnMAP mit Hilfe seines Messinstruments erkennen, unterscheiden und abbilden. So steht die Mission unter dem Motto &#8222;Unsere Erde in mehr als allen Farben&#8220;, weil jedes EnMAP-Bild in ganz viele kleine Wellenlängenbereiche zerteilt wird &#8211; viel mehr, als unsere Augen wahrnehmen können. &#8222;Die hohe Qualität der Daten in allen Kanälen wird gut sichtbar zum einem in typischen Spektren wie für Vegetation und zum anderen in geringem Rauschen und störenden Bildstreifen bei dem umfangreichen Dynamikbereich, welches gerade in dunklen Bereichen wie Wasser deutlich wird. Bereits basierend auf diesen ersten Daten konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Earth Observation Center im DLR nach Atmosphärenkorrektur und mittels inverser Modellierung vorläufige Resultate zur Verteilung der Chlorophyll-a Konzentration an der Wasseroberfläche ableiten&#8220;, ergänzt Dr. Tobias Storch, Projektleiter des EnMAP-Bodensegments am Earth Observation Center im DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EnMAP &#8211; die deutsche Umweltmission und ihre Partner</strong><br>Die Umweltmission EnMAP wird von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geführt. Mit der Entwicklung und dem Bau des Satelliten sowie des Hyperspektralinstrumentes wurde die OHB-System AG beauftragt. Die Mission steht unter der wissenschaftlichen Leitung des GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Aufbau und dem Betrieb des Bodensegments sind drei Institute und Einrichtungen des DLR beauftragt worden: Das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird den Satellitenbetrieb durchführen und überwachen. Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum und das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung werden die empfangenen Satellitendaten archivieren, prozessieren, validieren und für die Wissenschaft zugänglich machen. Auch Firmen und Behörden werden die Daten ausprobieren und damit künftige Services vorbereiten. Die zukünftige Nutzung der EnMAP-Hyperspektraldaten durch Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklung von speziellen Anwendungen werden durch BMWK-Förderprogramme unterstützt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="The first images of our environmental satellite #EnMAP!" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/NF4CXPfGFZ4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption><em><strong>Die ersten Bilder von Umweltsatellit EnMAP</strong><br>Der Hyperspektralsatellit EnMAP hat die ersten Bilder von der Erde geliefert. Projektleiter Dr. Sebastian Fischer erläutert die Aufnahmen und erklärt, welche Rückschlüsse bereits jetzt daraus gezogen werden können. (Credit: Deutsche Raumfahrtagentur im DLR)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18078.msg532519#msg532519" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) auf Falcon 9</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dlr-deutscher-umweltsatellit-enmap-sendet-erste-bilder/" data-wpel-link="internal">DLR: Deutscher Umweltsatellit EnMAP sendet erste Bilder</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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