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	<title>Notfall &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Notfall &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Raumschiff Shenzhou-20 &#8211; Mission &#8222;Notfallreaktion&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumschiff-shenzhou-20-mission-notfallreaktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 23:04:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[chinesische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor dem Rückflug der Besatzung des Raumschiff Shenzhou-20 wurde beim Check der Rückkehrkapsel ein Schaden an einem Bullauge festgestellt und an die CNSA gemeldet. Daraufhin wurde an der Lösung des Problems gearbeitet und letzlich auch gefunden. Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Autors HausD. Quelle: CNSA, CMSA, CMSE, FCS, NSF, CSF, CCTV 13; 30. Januar 2026 Aufbau [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vor dem Rückflug der Besatzung des Raumschiff Shenzhou-20 wurde beim Check der Rückkehrkapsel ein Schaden an einem Bullauge festgestellt und an die CNSA gemeldet. Daraufhin wurde an der Lösung des Problems gearbeitet und letzlich auch gefunden. Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Autors HausD.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: CNSA, CMSA, CMSE, FCS, NSF, CSF, CCTV 13; 30. Januar 2026</p>



<p><strong>Aufbau des Bullauges</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-up083393.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Grafik CMSA: Dreischeibiges Bullauge Anordnung: oben: Aussenseite der Shenzhou unten: Innenseite der Shenzhou Beschriftung: oben links: hitzebeständiges Glas oben mitte: mittleres druckbeständiges Glas oben rechts: innere Schicht aus drucktragendem Glas rechts: Versiegelung" data-rl_caption="" title="Grafik CMSA: Dreischeibiges Bullauge Anordnung: oben: Aussenseite der Shenzhou unten: Innenseite der Shenzhou Beschriftung: oben links: hitzebeständiges Glas oben mitte: mittleres druckbeständiges Glas oben rechts: innere Schicht aus drucktragendem Glas rechts: Versiegelung" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="215" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-up083393-400x215-1.jpg" alt="" class="wp-image-150347" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-up083393-400x215-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-up083393-400x215-1-300x161.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Grafik CMSA</mark>: Dreischeibiges Bullauge</em><br><em>Anordnung: oben: Aussenseite der Shenzhou</em><br><em>                   </em> <em>unten: Innenseite der Shenzhou<br>Beschriftung: oben links: hitzebeständiges Glas<br>                     oben mitte: mittleres druckbeständiges Glas<br><em>                     </em>oben rechts: innere Schicht aus drucktragendem Glas</em><br><em>                    </em> <em>rechts: Versiegelung</em></figcaption></figure>



<p>Auf der äußeren, anorganischen siliziumbasierten hitzebeständigen Scheibe (oben) ist der Schaden entstanden und diese Scheibe ist noch nicht druckentlastend. Sie ist aber bereits umschlossen von der Hitzeisolierung, die das ganze Rückkehrteil umschließt. Die inneren, metallsilikatbasierten Scheiben sind in eine versiegelnde Schicht eingebettet, ähnlich wie die Dichtungsgummis am Koppelstutzen. Die beiden inneren Glasschichten weisen Temperaturen nahe dem mittleren und normalen Temperaturbereich auf, was die Abdichtung erleichtert.</p>



<p>Der Rückflug der Besatzung der CSS mit dem Raumschiff Shenzhou-20 war geplant. Vor dem Ablegetermin wurden am 04.11.2025 die Funktionen und der Zustand der Rückkehrkapsel von Shenzhou-20 routinemäßig überprüft. Bei der Inspektion des Zustandes der Sichtfenster fielen dem Piloten von Shenzhou-20 Verletzungen am Sichtfenster auf der Seite des 1. Flug-Ingenieurs auf, wovon er von innen einige Fotos machte und diese an die Chinesische Raumfahrtbehörde schickte. Darauf war, etwas undeutlich, eine Scharte und eine dreieckige Absplitterung der äußeren Scheibe am Rand dieses Sichtfensters zu erkennen.</p>



<p><strong>Mission &#8222;Notfallreaktion&#8220;</strong></p>



<p>Daraufhin war ein Rückflug der Besatzung von Shenzhou-20 fraglich geworden und es wurde sofort eine Expertenkommision zusammengeholt. Diese organisierte umgehend Simulationsanalysen und experimentelle Überprüfungen, passte den Missionsplan an, aktivierte Notfallmaßnahmen, und entschied auch, dass sofort damit begonnen wird hochauflösende Fotos der Schadensstelle anzufertigen.</p>



<p>Da eine Rückkehrkapsel beim Wiedereintritt in die Atmosphäre, auch an der Schadstelle, Reibungstemperaturen von über 1.000 °C ausgesetzt sein dürfte, wurde die Shenzhou-20 im Ergebnis als ungeeignet für eine bemannte Rückkehr eingestuft und die Rückkehr der Taikonauten verschoben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-jbQ4rk2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/BACC: Zhang Lu (rote Streifen) untersucht das Bullauge von SZ-20 Er steht dabei auf dem Hand-Ende des Roboterarms und schaut auf die Rückkehrkapsel in der Höhe des beschädigten Fensters." data-rl_caption="" title="Bild CMSA/BACC: Zhang Lu (rote Streifen) untersucht das Bullauge von SZ-20 Er steht dabei auf dem Hand-Ende des Roboterarms und schaut auf die Rückkehrkapsel in der Höhe des beschädigten Fensters." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-jbQ4rk2-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150350" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-jbQ4rk2-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-jbQ4rk2-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/BACC: </mark>Zhang Lu (rote Streifen) untersucht das Bullauge von SZ-20</em><br><em>Er steht dabei auf dem Hand-Ende des Roboterarms und schaut auf die Rückkehrkapsel in der Höhe des beschädigten Fensters.</em></figcaption></figure>



<p>Am 14.11.2025, ist die Besatzung Shenzhou-20 mit dem Raumschiff Shenzhou-21 in der Inneren Mongolei gelandet. Damit war ein Anlegeplatz für ein nächstes Shenzhou Raumschiff freigeworden und Shenzhou-22 wurde dann am 25.11.2025 als &#8222;Notfallreaktion&#8220; ohne eine Besatzung, aber mit 600 kg Material und Versorgungsgütern für die beiden Besatzungen auf der CSS gestartet. Bei der Pressekonferenz der Shenzhou-20 Besatzung betonten die Rückkehrer auch, dass die ihnen gegebenen Aufgaben sie, in der &#8222;Wartezeit&#8220; auf den dann endgültigen Plan, psychisch und physisch stabil gehalten haben.</p>



<p><strong>Untersuchung des Bullauges</strong></p>



<p>Die Taikonauten von Shenzhou-20 fotografierten die Anomalie dann gemäß den Anweisungen aus verschiedenen Winkeln, Vergrößerungen und unter verschiedenen Lichtverhältnissen von innen. Das Team von Shenzhou-21 führte am 09.12.2025 einem Aussenbord-Einsatz mit der Unterstützung durch den Roboter-Arm durch und fertigte dabei mit einer hochauflösenden Kamera auch noch Nahaufnahmen des beschädigten Fensters der Rückkehrkapsel an.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-73406710.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/BACC: Feitian-Anzug B (blau) verpackt" data-rl_caption="" title="Bild CMSA/BACC: Feitian-Anzug B (blau) verpackt" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-73406710-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150353" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-73406710-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-73406710-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/BACC</mark>: Feitian-Anzug B (blau) verpackt</em></figcaption></figure>



<p><strong>Vorbereitung der Fracht zur Rückkehr</strong></p>



<p>Li Liang, Ing. des BACC, erläuterte den Teil des Notfallplans der sich mit der Rüchführung der Landekapsel befasst und erklärte, dass die Beladung der Kapsel sehr genau erfolgen muss. Eine unbemannte Konfiguration, kombiniert mit den mehreren großen Nutzlasten, die das Raumschiff transportiert, führt zu einer deutlich anderen Massenverteilung als bei einer Standardmission mit Besatzung. Daher mussten die Taikonauten vor der Rückkehr des Raumschiffs die Nutzlast sorgfältig ausbalancieren und den Schwerpunkt des Raumschiffs beibehalten, um die Stabilität während der Rückkehr zu gewährleisten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-005Meirwly.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CCTV 13: EVA-B Anzug blau" data-rl_caption="" title="Bild CCTV 13: EVA-B Anzug blau" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-005Meirwly-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150355" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-005Meirwly-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-005Meirwly-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CCTV 13</mark>: EVA-B Anzug blau</em></figcaption></figure>



<p><strong>Der Feitian-Anzug B gehörte zur Fracht</strong></p>



<p>Der Text, der Kamera der Rückkehrkapsel aus Shenzhou, auf dem Bild der beladenen Rückkehrkapsel, das vom Flugleitzentrum in Peking empfangen wurde, zeigt auch, dass die Geräte auf der Landekapsel stabil (über die &#8222;Himmels-Brücke&#8220;, dem Sat.-System Chinas) mit dem Peking Raumfahrt Kontroll-Zentrum (BACC) verbunden sind.</p>



<p>Der Feitian-EVA-Anzug liegt verpackt auf dem mittleren Sitz der SZ-20 Kapsel und ragt etwas über die beiden Nachbarsitze. An den Befestigungspunkten , die für die Kniehalterungen der Taikonauten gedacht sind, ist das Paket mit dem Anzug gegen Umherfliegen bei der Landung gesichert. Links oben ist das intakte Bullauge zu sehen, rechts unten sieht man die Kopfschale des Sitzes von Flug-Ing. 2, dort befindet sich das betroffene Bullauge. Dieser Feitian-EVA-Anzug B wurde von 11 Taikonauten bei 8 bemannten Raumflügen verwendet. Es sind weitere Pakete und Teile am Fußende und Kopfende des mittleren Sitzes und auf der Innenseite des dahinterliegenden Hauptfallschirm-Containers auszumachen, die gut verzurrt mit auf die Rückreise gehen sollen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/5-imag2403.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/FCS: Anbringung der grauen Matte als Abdeckung" data-rl_caption="" title="Bild CMSA/FCS: Anbringung der grauen Matte als Abdeckung" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/5-imag2403-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150357" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/5-imag2403-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/5-imag2403-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/FCS</mark>: Anbringung der grauen Matte als Abdeckung</em></figcaption></figure>



<p><strong>Landung</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/6-82e4e451ly1i9fy512seoj21hc140nis.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/CNSA: Die Abdeckung der Schadstelle nach der Landung" data-rl_caption="" title="Bild CMSA/CNSA: Die Abdeckung der Schadstelle nach der Landung" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/6-82e4e451ly1i9fy512seoj21hc140nis-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150360" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/6-82e4e451ly1i9fy512seoj21hc140nis-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/6-82e4e451ly1i9fy512seoj21hc140nis-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/CNSA:</mark> Die Abdeckung der Schadstelle nach der Landung</em></figcaption></figure>



<p>Die Landung erfolgte ohne Zwischenfälle, jedoch stand die Kamera etwas zu niedrig, sodass man nur die Staubwolke nach dem Abbremsen der Kapsel, aber nicht die Kapsel selbst sehen konnte. Auch die Bilder vom Hubschrauber aus zeigen nur den relativ ruhigen Zusammenfall des Fallschirms. Die ersten Bilder zeigten dann schon die stehende Kapsel mit dem am Boden liegenden Fallschirm und die Bergemannschaft, die deutlich kleiner war, als wenn eine Besatzung gelandet wäre. Die erste Arbeit der Experten vorort war das Anbringen einer Abdeckung der Schadstelle. Diese dient offenbar dem Schutz der Schadstelle vor Veränderung und Schmutzteilchen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/7-0033ImPzly1i9fwekenm6j61hc0zk45002.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/weipu/NSF: Erste Güter werden entnommen" data-rl_caption="" title="Bild CMSA/weipu/NSF: Erste Güter werden entnommen" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/7-0033ImPzly1i9fwekenm6j61hc0zk45002-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150362" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/7-0033ImPzly1i9fwekenm6j61hc0zk45002-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/7-0033ImPzly1i9fwekenm6j61hc0zk45002-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/weipu/NSF</mark>: Erste Güter werden entnommen</em></figcaption></figure>



<p>Deutlich erkennt man, dass diese Schutzmatte nicht mit im All war, sondern noch neu ist. Auf dem Bild liegt die zusammengeklappte, an die Kapselkontur angepasste Leiter, mit deren Hilfe das untere Seil mit dem Schloss des Fallschirms zurück in den Container des Hauptfallschirms (große runde Öffnung) gelegt wurden. Das über der Schutzmatte befindliche Funk- und Lichtbakensystem wurde damit ebenfalls deaktiviert. Nachdem alle Sicherungsmaßnahmen an der Kapsel erfolgt waren, wurden die beiden Sichtfenster mit Abdeckscheiben , die von einem blauen Spanngurt gehalten wurden, für den Abtransport mit dem Bergetransporter vorbereitet. Zum Entladen wurde dann die Arbeitsbühne aufgestellt und die zurückgebrachten Güter über die Rutsche zu Boden gelassen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-4778f047"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/8-bafkreidk64.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMS/CNSA: Anzug-Paket wird aus der SZ-20 Kapsel gehoben" data-rl_caption="" title="Bild CMS/CNSA: Anzug-Paket wird aus der SZ-20 Kapsel gehoben" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="250" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/8-bafkreidk64-250x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-150364" style="width:250px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/8-bafkreidk64-250x400-1.jpg 250w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/8-bafkreidk64-250x400-1-188x300.jpg 188w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMS/CNSA</mark>: Anzug-Paket wird aus der SZ-20 Kapsel gehoben</em></figcaption></figure>



<p>Nachdem mehrere Pakete und Teile aus der Rückkehrkapsel SZ-20 gehoben wurden, wird nun auch vom Kran des Bergetransporters das Paket mit dem Feitian-EVA-Anzug herausgezogen. Er ist der erste Raumanzug für Außenbordeinsätze, der das Ziel &#8222;4 Jahre, 20 Nutzungen&#8220; für die CSS Tiangong erreicht hat.</p>



<p>Damit hat die Landung der beschädigten Rückkehrkapsel von SZ-20 noch ein gutes Ende genommen, es hätte auch schlimmer kommen können.</p>



<p>Die letzte Meldung besagt, dass sie sich in den Händen der Pekinger Fachleute befinden soll…</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-e16fe4e2"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20422.msg583261#msg583261" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou-20 auf CZ-2F Y20</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weltraumteleskop Kepler überstand Notfallmodus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-11/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 20:03:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Space Network]]></category>
		<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>
		<category><![CDATA[Kepler]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Notfall]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während eines geplanten Kontakts am Donnerstag den 7. April 2016 stellten die Missionsspezialisten fest, dass das Weltraumteleskop Kepler in den Notfallmodus gegangen war, teilte die NASA mit. Erste Priorität hatte anschließend die Beendigung dieses Modus. Autor: Star-Light, Quelle: Ames Research Center, NASA . Die Missionsspezialisten erklärten einen Notfall am Raumfahrzeug, was Ihnen einen priorisierten Zugang [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während eines geplanten Kontakts am Donnerstag den 7. April 2016 stellten die Missionsspezialisten fest, dass das Weltraumteleskop Kepler in den Notfallmodus gegangen war, teilte die NASA mit. Erste Priorität hatte anschließend die Beendigung dieses Modus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: Star-Light, Quelle: Ames Research Center, NASA .</p>



<p>Die Missionsspezialisten erklärten einen Notfall am Raumfahrzeug, was Ihnen einen priorisierten Zugang auf das „Deep Space Network“ zur Kommunikation mit Kepler ermöglichte.</p>



<p>Die große Entfernung des Weltraumteleskops von der Erde (aktuell sind es 75 Millionen Meilen bzw. 120,7 Millionen Kilometer) hat zur Folge, dass ein Signal zum Teleskop und zurück 13 Minuten benötigt, auch wenn sich das Funksignal mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/169628keplerlithohiresnasa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/169628keplerlitho260nasa.jpg" alt="" /></a><figcaption>Teleskop Kepler im Weltraum &#8211; <br>Illustration (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p>Der letzte reguläre Kontakt zum Raumfahrzeug war am 4. April 2016, zu diesem Zeitpunkt funktionierte Kepler noch wie geplant.</p>



<p>Erste Hinweise, dass etwas nicht stimmt, ergaben sich ca. 36 Stunden bevor das Teleskop im Rahmen seiner „K2-Mission“ mit einer erneuten Suche nach Planeten über ein als &#8222;gravitational microlensing&#8220; bekanntes Verfahren beginnen sollte.</p>



<p>Kepler hat seine Primärmission bereits 2012 beendet und dabei fast 5.000 Exoplaneten-Kandidaten erfasst, von denen bis dato mehr als 1.000 bestätigt werden konnten. Im Jahre 2014 begann Kepler seine nächste als „K2“ bezeichnete Mission, um Exoplaneten, junge Sterne, Supernovae und andere astronomische Objekte zu studieren.</p>



<p><strong>Update 11. April 2016:</strong> Kepler ist zurück aus dem Notfallmodus und stabil!<br>Den Missionsspezialisten ist es erfolgreich gelungen, Kepler aus dem Notfallmodus in einen stabilen Zustand zu bringen. Am Sonntagmorgen konnte die Antenne direkt auf die Erde ausgerichtet werden, um wichtige Telemetriedaten zur Erde zu übertragen. Kepler befindet sich aktuell in einem Zustand mit minimalem Treibstoffverbrauch. Der ausgerufene Raumfahzeugs-Notfall konnte beendet werden. Das „Deep Space Network“ ist zum normalen Betrieb zurückgekehrt.</p>



<p>Sobald alle Daten vorliegen wird das Team eine gründliche Bewertung vornehmen, um sicherzustellen, dass Kepler in der Lage ist, seine wissenschaftliche Arbeit an der sogenannten Kampagne 9 der „K2-Mission“ wieder aufzunehmen. Es wird erwartet, dass die Auswertung noch die kommende Woche in Anspruch nimmt.</p>



<p>Erdgebundene Sternwarten, die ebenfalls an der Kampagne teilnehmen, werden ihre Beobachtungen fortsetzen, solange Keplers Gesundheitscheck andauert. Die Kampagne 9 der „K2-Mission“ kann noch bis zum 1. Juli fortgesetzt werden, bis das galaktische Zentrum für das Raumfahrzeug außer Sicht gerät.</p>



<p>Die vorherige Wissenschaftskampagne von K2 wurde am 23. März 2016 beendet. Nach dem Download der dabei gesammelten Daten wurde Kepler in den sogenannten PRS Modus (Point Rest State Modus) gebracht. Dabei ist die Antenne direkt auf die Erde ausgerichtet und das Raumfahrzeug auf einen treibstoffsparenden Betriebsmodus eingestellt. Wegen Problemen mit gealterten Reaktionsrädern ist das Teleskop auf einen regelmäßigen Triebwerkseinsatz zur Lageregelung angewiesen, weshalb man mit den verbliebenen Treibstoffreserven möglichst sparsam umgehen möchte.</p>



<p>Der Notfallmodus von Kepler begann ungefähr 14 Stunden vor einem geplanten Manöver zur Ausrichtung des Raumfahrzeuges an der Milchstraße im Rahmen der Kampagne 9. Die Mannschaft hat deshalb das Manöver und die Reaktionsräder als mögliche Ursachen des Notfallereignisses ausgeschlossen. Eine Untersuchung dessen, was das Ereignis verursacht hat, wird parallel zur vorrangigen Wiederaufnahme des wissenschaftlichen Betriebes verfolgt.</p>



<p>In den sieben Jahren, in denen sich Kepler im All befindet, ist es zum ersten Mal zu einer derartigen Versetzung in den Notfallmodus gekommen. Trotzdem bleiben die Missionsspezialisten am „NASA Ames Research Center“, von „Ball Aerospace“ und am „Laboratory for Atmospheric and Space Physics“ der Universität von Colorado wachsam.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1184.msg358963#msg358963" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kepler</a></li></ul>



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		<title>Straßenverwaltung mit Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/strassenverwaltung-mit-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2003 19:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Galileo]]></category>
		<category><![CDATA[Notfall]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Weltraumbehörde ESA arbeitet mit portugiesischen Organisationen zusammen, um die Verkehrssicherheit auf Europas Strassen mit Raumfahrttechnik zu verbessern. Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: ESA. Jedes Jahr sterben in Europa 40.000 Menschen aufgrund von Verkehsunfällen, und 1.700.000 verletzen sich bei Verkehrsunfällen. Statistiken zeigen, dass einer von drei Europäern während seiner Lebensdauer zum Verkehrsopfer wird. Um [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Weltraumbehörde ESA arbeitet mit portugiesischen Organisationen zusammen, um die Verkehrssicherheit auf Europas Strassen mit Raumfahrttechnik zu verbessern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von meiklampmann. Quelle: ESA.</p>



<p>Jedes Jahr sterben in Europa 40.000 Menschen aufgrund von Verkehsunfällen, und 1.700.000 verletzen sich bei Verkehrsunfällen. Statistiken zeigen, dass einer von drei Europäern während seiner Lebensdauer zum Verkehrsopfer wird.  
<br>
Um diese Zahlen zu senken, überprüft man nun, die bisherige Verkehsüberwachung durch Satelliten zu unterstützen beziehungsweise ausführen zu lassen.  </p>



<p>Ein neues System dafür wird gegenwärtig in Portugal entwickelt und getestet. Das Projekt namens <i>ARMAS</i> (aktive Straßenverwaltung mithilfe von Satelliten), ist ein System für die Überwachung von Fahrzeugen über Satelliten basierend auf das System <i>EGNOS</i> (europäische Geostationäre Navigationsüberwachungsdienst).  </p>



<p>Die ersten Zeittests werden zur Zeit auf der &#8222;Vasco Da Gamma&#8220;-Brücke, einer der längsten Brücken in Europa, durchgeführt.  </p>



<p>Ein Empfänger, der sich im Fahrzeug befindet, berechnet die Position des Fahrzeuges in Echtzeit und ermöglicht so einen Informationenaustausch mit einem regionalen Kontrollzentrum.  Der erste Nutzen dieses System wird die Durchführung einer virtuellen Zahlung der Benutzungsgebühr von Tunneldurchfahrten. Dies erspart Zeit und ein Ende der gefährlichen Verkehrsschlangen vor den Tunneleingängen.  </p>



<p>Das neuartige System erlaubt auch, Informationen über Probleme zu senden, die auftreten könnten, während sie mit ihren Auto unterwegs sind. Ein S.O.S. Alarm kann im Notfall ausgelöst werden. Das Signal erscheint dann sofort auf einem Bildschirm im Kontrollzentrum, das dann sofort Hilfe senden kann, sobald es den genauen Standort des Fahrzeugs kennt. Es ist auch möglich, nahe am Kontrollzentrum fahrende Autofahrer zu warnen, langsamer zu fahren.  </p>



<p>Auf der gleichen Weise können Fahrer vor Vorfällen gewarnt werden, auf die sie während ihrer Fahrt stoßen könnten. Die Informationen darüber werden auf einen Bildschirm angezeigt. Das ermöglicht den Fahrerm, die notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um auf die kommenden Gefahren wie zum Beispiel Rückstaus, Gassenänderungen usw. reagieren zu können.  </p>



<p><i>ARMAS</i> konnte dann später für alle Straßennetze in Europa gelten.  </p>



<p>Andere Verwendungen, die monentan entwickelt werden, sind Hinderniswahrnehmung und deren Umgehung sowie intelligente Geschwindigskeitvorschläge bis hin zur umstrittenen Durchsetzung der Tempovorschläge in Ausnahmefällen mittels automatischer Drosselung.  All diese Funktionalitäten werden durch die Verwendung des EGNOS-Signals möglich gemacht &#8211; und zukünftig von Europas neues Navigationssystem <i>Galileo</i>.  
<br>
Das EGNOS-Signal wird Mitte 2004 verfügbar sein, und <i>Galileo</i> soll im 2008 betriebsbereit sein und das amerikansiche GPS-System in Europa ablösen.  </p>



<p>EGNOS ist eine Initiative der europäischen Weltraumbehörde, der Europäischen Kommission und des Eurocontrol.</p>
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