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	<title>Peregrine &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Peregrine &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>„Wanderfalke“ erreicht Mond nicht &#8211; private Mondlandung von Astrobotic abgebrochen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2024 22:06:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dass eine Mondlandung auch heute noch eine große Herausforderung darstellt, musste nun auch das amerikanische Unternehmen Astrobotic aus Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania erfahren. Direkt nach dem Start des „Peregrine Lunar Lander“ (Peregrine bedeutet „Wanderfalke“) kam es zu einer Anomalie, die die erste privat finanzierte Mondlandung scheitern ließ. Astrobotic entschied sich für eine Rückkehr zur Erde, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Dass eine Mondlandung auch heute noch eine große Herausforderung darstellt, musste nun auch das amerikanische Unternehmen Astrobotic aus Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania erfahren. Direkt nach dem Start des „Peregrine Lunar Lander“ (Peregrine bedeutet „Wanderfalke“) kam es zu einer Anomalie, die die erste privat finanzierte Mondlandung scheitern ließ. Astrobotic entschied sich für eine Rückkehr zur Erde, wo das Raumfahrtzeug am 18. Januar 2024 über dem Südpazifik in die Atmosphäre eintrat und verglühte. Die am 23. Januar geplante Mondlandung konnte nicht erfolgen. Der Traum wird bleiben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph" style="font-size:44px"> Autor: Thomas Geuking, Quellen: Astrobotic</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Grafik-Lander-auf-dem-Mond.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine künstlerische Darstellung von Peregrine auf der Oberfläche des Mondes (Bild: Astrobotic)" data-rl_caption="" title="Eine künstlerische Darstellung von Peregrine auf der Oberfläche des Mondes (Bild: Astrobotic)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Titel-Astrobotic.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine künstlerische Darstellung von &#8222;Peregrine&#8220; auf der Oberfläche des Mondes (Bild: Astrobotic)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">21. Januar 2024 &#8211; Gegründet wurde Astrobotic im Jahre 2007 zur Teilnahme am Google Lunar X-Prize (GLXP) vom Professor für Robotik William L. Whittacker an der Carnegie Mellon University (CMU). Heute versteht sich Astrobotic nach eigenen Angaben als Mondlogistikunternehmen, daß umfassende Lieferdienste für Nutzlasten zum Mond anbieten will um die Erkundung des Mondes erschwinglich zu machen. Astrobotic ist keineswegs das erste Raumfahrtunternehmen, dass in den letzten fünf Jahren auf dem Mond landen wollte. Von neun Landeversuchen sind sechs gescheitert. Neben der indischen Chandrayaan-3 Mission, über die Raumfahrer.net ausführlich berichtete, gelang nur noch China eine erfolgreiche Landung auf dem Mond und erst vor wenigen Tagen noch Japan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei fing alles sehr vielversprechend an. Am 8. Januar 2024 um 8:18 Uhr deutscher Zeit startete der Peregrine Lunar Lander mit einer Vulcan-Rakete der United Launch Alliance (ULA) von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida. Etwa 50 Minuten nach dem Start trennte sich der Lander von der Rakete. Nach der Trennung nahm Astrobotic erfolgreich Kontakt mit dem Lander auf und begann mit dem Empfang von Telemetriedaten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PeregrineAtAstrotech1gross.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Peregrine-Raumfahrzeug bei Astrotech Space Operations vor der Integration in die Rakete (Bild: Astrobotic)" data-rl_caption="" title="Das Peregrine-Raumfahrzeug bei Astrotech Space Operations vor der Integration in die Rakete (Bild: Astrobotic)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PeregrineAtAstrotech1_635x463.jpg" alt="Das Peregrine-Raumfahrzeug bei Astrotech Space Operations vor der Integration in die Rakete (Bild: Astrobotic)"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Peregrine-Raumfahrzeug bei Astrotech Space Operations vor der Integration in die Rakete (Bild: Astrobotic)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Peregrine sollte insgesamt 20 Nutzlasten befördern aus sieben Nationen und für 16 kommerzielle Kunden. Die Nutzlasten kamen von Raumfahrtagenturen, Universitäten, Unternehmen und Einzelpersonen. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war mit dabei mit einem speziellen in Deutschland gebauten Strahlungsdetektor <a href="https://www.raumfahrer.net/dlr-m-42-fuer-strahlungsmessung-auf-dem-mond/" data-type="post" data-id="79854" data-wpel-link="internal">(M-42)</a>. Er sollte wichtige Strahlungsdaten auf dem Flug zum Mond und auf der Mondoberfläche sammeln im Vorfeld der bevorstehenden Artemis-Missionen der NASA. Auch mit an Bord war eine kleine Box in der Leute aus aller Welt persönliche Erinnerungsstücke, angefangen von Fotografien und Romanen bis hin zu studentischen Arbeiten und einem Stück Mount Everest mit zum Mond senden konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits kurz nach dem Start zeichneten sich erste Probleme ab, die man auf eine Anomalie des Antriebssystems zurückführte. Das Raumfahrzeug ließ sich nicht stabil zur Sonne ausrichten. Was dazu führte, dass die Batterien nicht von den Solarzellen ausreichend geladen werden konnten. Dies führte zu einem gefährlichen Tiefstand des Ladezustands der Batterien. Allerdings gelang des den Verantwortlichen im Kontrollzentrum von Astrobotic mit einem gezielten Manöver gegen zu steuern. Analysen ergaben jedoch, dass das Raumfahrtzeug Treibstoff verlor. Dieser Treibstoffverlust erzeugte in der Schwerelosigkeit des Alls eine Schubkraft, die nur mit einem ununterbrochenen Einsatz der Steuerdüsen ausgeglichen werden konnte. Da Treibstoff auf den meisten Raumfahrtmissionen generell ein knappes Gut ist, war damit das Ende der Mission besiegelt. Um zu verhindern, dass das Raumfahrzeug mit dem Ende der Treibstoffvorräte völlig außer Kontrolle gerät und eventuell andere Missionen gefährdet, entschloss man sich zur Rückkehr zur Erde und einem kontrollierten Eintritt in die Atmosphäre über dem Südpazifik.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PeregrineJourneyGraphicWebsite-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Geplantes Missionsprofil (Grafik: Astrobotic)" data-rl_caption="" title="Geplantes Missionsprofil (Grafik: Astrobotic)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="475" height="296" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Geplantes-Missionsprofil.png" alt="Geplantes Missionsprofil (Grafik: Astrobotic)" class="wp-image-136070" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Geplantes-Missionsprofil.png 475w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Geplantes-Missionsprofil-300x187.png 300w" sizes="(max-width: 475px) 100vw, 475px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Geplantes Missionsprofil (Grafik: Astrobotic)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem wertet Astrobotic die Mission als Teilerfolg. Der Start gelang problemlos, das Raumfahrtzeug blieb die ganze Zeit über kontrollierbar. Es wurden Bilder und Messdaten übertragen, alle Nutzlasten konnten eingeschaltet werden und lieferten Messdaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Mission ist bestimmt nicht die letzte Mission eines Unternehmens mit dem Ziel auf dem Mond zu landen. Astrobotic plant bereits selbst mit der „Griffin Mission One“ einen weiteren Versuch. Weiter mit im Rennen ist unter anderem das japanische Unternehmen Ispace und das amerikanische Raumfahrtunternehmen Intuitive Machines mit der Nova-C-Mission. Dies zeigt, dass es nicht nur den großen staatlichen Raumfahrtkonzernen vorbehalten ist auf dem Mond zu landen. Auch Start-Ups haben eine Chance neben den etablierten Raumfahrtkonzernen und Nationen beim neuen Wettlauf zum Mond.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raumfahrer.net wird weiter berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15640.msg558039#msg558039" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ULA Vulcan Jungfernflug mit Astrobotic Peregrine Mission One (PM1)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA Wissenschaft, Astrobotic Peregrine Mission One abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-wissenschaft-astrobotic-peregrine-mission-one-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2024 08:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Exploration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erste Flug des kommerziellen Mondtransportdienstes der NASA, der Wissenschaft und Technologie der Behörde sowie andere für den Mond bestimmte Nutzlasten von Kunden transportiert, ist zu Ende gegangen. Nach 10 Tagen und 13 Stunden im Weltraum trat die Peregrine Mission One von Astrobotic am 18. Januar um ca. 16:04 Uhr EST über dem offenen Meer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der erste Flug des kommerziellen Mondtransportdienstes der NASA, der Wissenschaft und Technologie der Behörde sowie andere für den Mond bestimmte Nutzlasten von Kunden transportiert, ist zu Ende gegangen. Nach 10 Tagen und 13 Stunden im Weltraum trat die Peregrine Mission One von Astrobotic am 18. Januar um ca. 16:04 Uhr EST über dem offenen Meer im Südpazifik einen kontrollierten Wiedereintritt zur Erde an. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle:<em> </em>NASA</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/astrobotic-concludes1-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Kameras an Bord von Peregrine fangen die amerikanische Flagge und das NASA-Zeichen auf einem der Tanks der Landefähre ein, um Amerikas Rückkehr zum Mond zu symbolisieren. (Bild: Astrobotic)" data-rl_caption="" title="Die Kameras an Bord von Peregrine fangen die amerikanische Flagge und das NASA-Zeichen auf einem der Tanks der Landefähre ein, um Amerikas Rückkehr zum Mond zu symbolisieren. (Bild: Astrobotic)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/astrobotic-concludes1.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Kameras an Bord von Peregrine fangen die amerikanische Flagge und das NASA-Zeichen auf einem der Tanks der Landefähre ein, um Amerikas Rückkehr zum Mond zu symbolisieren.<br>(Bild: Astrobotic)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Washington, 19. Januar 2024 &#8211; Astrobotic war der erste kommerzielle Anbieter, der im Rahmen der CLPS-Initiative (Commercial Lunar Payload Services) der NASA, die im Rahmen der Artemis-Kampagne der Behörde Fähigkeiten für die Wissenschaft, Erforschung oder kommerzielle Erschließung des Mondes fördern soll, eine Mission zum Mond startete. Sieben weitere CLPS-Lieferungen wurden an mehrere amerikanische Unternehmen vergeben, und weitere Aufträge werden in diesem Jahr und in den kommenden Jahren erwartet. Der nächste kommerzielle CLPS-Flug ist frühestens für Februar geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem erfolgreichen Start und der Trennung von der Rakete am 8. Januar kam es zu einem Antriebsproblem, das eine sanfte Landung von Peregrine auf dem Mond verhinderte. Nach einer Analyse und Empfehlungen der NASA und der Raumfahrtgemeinschaft entschied Astrobotic, dass die beste Option zur Risikominimierung und zur Gewährleistung einer verantwortungsvollen Entsorgung des Raumfahrzeugs darin bestünde, die Flugbahn von Peregrine zur Erde beizubehalten, wo es beim Wiedereintritt verglühte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Erforschung des Weltraums ist ein gewagtes Unterfangen, und die von der Astrobotic-Mondlandefähre gesammelten wissenschaftlichen und raumfahrttechnischen Daten bereiten die NASA besser auf künftige CLPS-Lieferungen und bemannte Missionen unter Artemis vor&#8220;, sagte NASA-Administrator Bill Nelson. &#8222;Die Zukunft der Erforschung wird durch Zusammenarbeit gestärkt. Gemeinsam mit unseren kommerziellen Partnern unterstützt die NASA eine wachsende kommerzielle Raumfahrtindustrie, die dazu beitragen wird, die Menschheit zurück zum Mond und darüber hinaus zu bringen.&#8220;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/astrobotic-concludes.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Von links nach rechts) Hailey Moosebrugger, Payload Manager, Astrobotic, arbeitet mit den Projektwissenschaftlern Maria Banks und Paul Niles, CLPS, im Kontrollzentrum von Astrobotic. (Bild: Astrobotic)" data-rl_caption="" title="(Von links nach rechts) Hailey Moosebrugger, Payload Manager, Astrobotic, arbeitet mit den Projektwissenschaftlern Maria Banks und Paul Niles, CLPS, im Kontrollzentrum von Astrobotic. (Bild: Astrobotic)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/astrobotic-concludes_390x260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Von links nach rechts) Hailey Moosebrugger, Payload Manager, Astrobotic, arbeitet mit den Projektwissenschaftlern Maria Banks und Paul Niles, CLPS, im Kontrollzentrum von Astrobotic.<br>(Bild: Astrobotic)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vier von fünf NASA-Nutzlasten auf Peregrine haben sich erfolgreich eingeschaltet und während des Flugs Daten gesammelt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Linear Energy Transfer Spectrometer (LETS, Lineares Energieübertragungsspektrometer)</li>



<li>Near-Infrared Volatile Spectrometer System (NIRVSS, Nahinfrarot-Flüchtigkeitsspektrometer-System)</li>



<li>Neutron Spectrometer System (NSS, Neutronenspektrometer-System)</li>



<li>Peregrine Ion-Trap Mass Spectrometer (PITMS, Peregrine-Ionenfallen-Massenspektrometer)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Da das LRA-Instrument (Laser Retroreflector Array) der NASA ein passives Experiment ist, könnte der Betrieb nur auf der Mondoberfläche stattfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wissenschaftsteams der NASA arbeiten derzeit an der Interpretation der Ergebnisse. Vorläufige Daten deuten darauf hin, dass die Instrumente natürliche Strahlung und chemische Verbindungen in der Umgebung des Landers gemessen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Peregrine-Mission von Astrobotic bot eine unschätzbare Gelegenheit, unsere Wissenschaft und unsere Instrumente im Weltraum zu testen, unseren Prozess der Datenerfassung zu optimieren und einen Maßstab für künftige Missionen zu setzen&#8220;, sagte Nicola Fox, Associate Administrator für das Science Mission Directorate der NASA im NASA-Hauptquartier in Washington. &#8222;Die während des Fluges gesammelten Daten bilden die Grundlage für das Verständnis, wie sich einige unserer Instrumente in der rauen Umgebung des Weltraums verhalten könnten, wenn einige der Duplikate auf zukünftigen CLPS-Flügen fliegen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA ist entschlossen, ihre kommerziellen US-Anbieter bei der Bewältigung der Herausforderungen zu unterstützen, die mit der Entsendung von Wissenschaft und Technologie auf die Mondoberfläche verbunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen über das CLPS finden Sie im Internet: <a href="https://www.nasa.gov/commercial-lunar-payload-services/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/commercial-lunar-payload-services/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Übersetzung DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15640.msg557987#msg557987" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ULA Vulcan Jungfernflug mit Astrobotic Peregrine Mission One (PM1)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-wissenschaft-astrobotic-peregrine-mission-one-abgeschlossen/" data-wpel-link="internal">NASA Wissenschaft, Astrobotic Peregrine Mission One abgeschlossen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unendliche Weiten: DHL will Andenken von Kunden zum Mond liefern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/unendliche-weiten-dhl-will-andenken-von-kunden-zum-mond-liefern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2024 22:54:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für eine der ersten kommerziellen Missionen zum Mond arbeitet DHL mit dem Raumfahrtunternehmen Astrobotic zusammen. Der Peregrine-Raumtransporter von Astrobotic ist heute erfolgreich gestartet und befindet sich jetzt in der Umlaufbahn. Eine Pressemitteilung von DHL. Quelle: DHL 8. Januar 2024. Bonn, 8. Januar 2024: In einer wegweisenden Zusammenarbeit mit dem Raumfahrtunternehmen Astrobotic verbindet DHL Kunden auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Für eine der ersten kommerziellen Missionen zum Mond arbeitet DHL mit dem Raumfahrtunternehmen Astrobotic zusammen. Der Peregrine-Raumtransporter von Astrobotic ist heute erfolgreich gestartet und befindet sich jetzt in der Umlaufbahn. Eine Pressemitteilung von DHL.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DHL 8. Januar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dhl-moonbox-lift-off-ula-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vulcan-Rakete mit Peregrine an Bord hebt zum Jungfernflug ab. (Bild: United Launch Alliance (ULA))" data-rl_caption="" title="Vulcan-Rakete mit Peregrine an Bord hebt zum Jungfernflug ab. (Bild: United Launch Alliance (ULA))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dhl-moonbox-lift-off-ula-26.jpg" alt="Vulcan-Rakete mit Peregrine an Bord hebt zum Jungfernflug ab. (Bild: United Launch Alliance (ULA))" class="wp-image-135614" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dhl-moonbox-lift-off-ula-26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dhl-moonbox-lift-off-ula-26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vulcan-Rakete mit Peregrine an Bord hebt zum Jungfernflug ab. (Bild: United Launch Alliance (ULA))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bonn, 8. Januar 2024: In einer wegweisenden Zusammenarbeit mit dem Raumfahrtunternehmen Astrobotic verbindet DHL Kunden auf der Erde mit dem Weltraum und lässt Lieferungen zum Mond Realität werden. Im Rahmen der Peregrine Mission von Astrobotic und als Teil des NASA Commercial Payload Services (CLPS) Initiative ist der Astrobotic-Mondlandgerät Peregrine heute Morgen in Cape Canaveral, Florida, erfolgreich gestartet und befindet sich jetzt in der Umlaufbahn. Mit an Bord sind auch DHL MoonBoxen, speziell gefertigte Kapseln mit Andenken von Menschen aus aller Welt. Die Kooperation ebnet den Weg für eine der ersten kommerziellen Missionen zum Mond – ein historischer Meilenstein. Die Landung auf dem Mond, genauer gesagt an den Gruithuisen-Kuppeln, ist für den 23. Februar 2024 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Als führendes Logistikunternehmen der Erde mit Zustellungen in über 220 Ländern und Territorien wollen wir die Grenzen des Machbaren verschieben und unseren Kunden das scheinbar Unmögliche anbieten. Mit der DHL MoonBox und unserem Partner Astrobotic wagen wir uns nun erstmals ins All vor und erkunden neue Horizonte“, sagt Arjan Sissing, Head of Global Brand Marketing bei DHL Group. „Diese Zusammenarbeit markiert nicht nur den nächsten Innovationsschritt in der Raumfahrt, sondern stellt auch einen gewaltigen Sprung in der Geschichte der Logistik dar.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt 151 MoonBoxen haben die Reise zum Mond angetreten, gefüllt mit besonderen Gegenständen von Menschen aus aller Welt. Darunter befinden sich ein Brief des ersten privaten Astronauten Richard Garriott, von Kindern geschriebene Geschichten und sogar ein Stein des sagenumwobenen Mounts Everest. DHL hat einen Datenstick beigesteuert, der 100.000 rund um den Globus über soziale Medien eingereichte Liebesbezeugungen enthält. Die DHL MoonBox ist eine spezielle Kapsel, die bis zu 2,54 Zentimeter breit und 5,08 Zentimeter hoch ist. Mit diesem Projekt macht DHL es möglich, bedeutsame Momente auf der Erde für immer mit dem Mond zu verbinden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dhl-moonbox-ula.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Peregrine vor dem Start nach der Integration auf der Trägerrakete. (Bild: United Launch Alliance (ULA))" data-rl_caption="" title="Peregrine vor dem Start nach der Integration auf der Trägerrakete. (Bild: United Launch Alliance (ULA))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/dhl-moonbox-ula-26.jpg" alt="Peregrine vor dem Start nach der Integration auf der Trägerrakete. (Bild: United Launch Alliance (ULA))" class="wp-image-135617"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Peregrine vor dem Start nach der Integration auf der Trägerrakete. (Bild: United Launch Alliance (ULA))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Astrobotic Peregrine Mission ist die erste von mehreren Nutzlastmissionen zum Mond. Ziel dieser Missionen ist es, verschiedenen Kunden, darunter wissenschaftlichen Einrichtungen, Unternehmen und staatlichen Organisationen, einen kosteneffizienten Nutzlasttransport zum Mond anzubieten. Damit läutet dieses Projekt ein neues Zeitalter ein, in dem der Erdtrabant für alle Menschen zugänglich wird. Der Peregrine-Transporter verfügt über fünf Haupttriebwerke und hat mit etwas über 1,8 Meter Höhe und 2,4 Meter Breite in etwa die Größe eines Kleinwagens. Er kann bis zu 120 Kilogramm Fracht transportieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über DHL</strong><br>DHL ist die weltweit führende Marke in der Logistik. Mit unseren DHL-Divisionen bieten wir ein einzigartiges Logistikportfolio – von der nationalen und internationalen Paketzustellung über Transport- und Fulfillment-Lösungen im E-Commerce, dem internationalen Expressversand sowie Straßen-, Luft- und Seefrachttransport bis zum Supply-Chain-Management. Mit rund 395.000 Mitarbeiter:innen in über 220 Ländern und Territorien weltweit verbindet DHL sicher und zuverlässig Menschen und Unternehmen und ermöglicht so globalen nachhaltigen Handel. Mit einer einzigartigen Präsenz in Entwicklungs- und Schwellenländern und spezialisierten Lösungen für Wachstumssektoren wie „Technology“, „Life Sciences &amp; Healthcare“, „Engineering, Manufacturing &amp; Energy“, „AutoMobility“, und „Retail“ ist DHL „The logistics company for the world“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DHL ist Teil des Konzerns DHL Group. Die Gruppe erzielte 2022 einen Umsatz von mehr als 94 Milliarden Euro. Mit nachhaltigem Handeln sowie dem Engagement für Gesellschaft und Umwelt leistet der Konzern einen positiven Beitrag für die Welt. Bis 2050 strebt DHL Group die netto NullEmissionen-Logistik an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15640.msg557643#msg557643" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ULA Vulcan Jungfernflug mit Astrobotic Peregrine Mission One (PM1)</a></li>
</ul>
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		<title>DLR bei der Astrobotic Peregrine Mission One dabei</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-bei-der-astrobotic-peregrine-mission-one-dabei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2024 13:13:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Strahlungsdetektor M-42 fliegt zum Mond. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 8. Januar 2024. 8. Januar 2024 &#8211; Ein Strahlungsmessgerät des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist unterwegs Richtung Mond: Der Strahlungsdetektor M-42 befindet sich an Bord der kommerziellen Astrobotic Peregrine Mission One, die am 8. Januar [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Strahlungsdetektor M-42 fliegt zum Mond. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 8. Januar 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/634957DLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="M-42 Strahlungsdetektor M-42 wiegt nur 250 Gramm und ist etwa 20 Zentimeter lang. Der Strahlungsdetektor ist am 8. Januar 2024 an Bord der kommerziellen Astrobotic Peregrine Mission One Richtung Mond gestartet. M-42 soll während des Flugs und von der Mondoberfläche aus Strahlungswerte zur Erde senden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="M-42 Strahlungsdetektor M-42 wiegt nur 250 Gramm und ist etwa 20 Zentimeter lang. Der Strahlungsdetektor ist am 8. Januar 2024 an Bord der kommerziellen Astrobotic Peregrine Mission One Richtung Mond gestartet. M-42 soll während des Flugs und von der Mondoberfläche aus Strahlungswerte zur Erde senden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/634957DLRCCBYNCND3026.jpg" alt="M-42 Strahlungsdetektor M-42 wiegt nur 250 Gramm und ist etwa 20 Zentimeter lang. Der Strahlungsdetektor ist am 8. Januar 2024 an Bord der kommerziellen Astrobotic Peregrine Mission One Richtung Mond gestartet. M-42 soll während des Flugs und von der Mondoberfläche aus Strahlungswerte zur Erde senden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" class="wp-image-135559"/></a><figcaption class="wp-element-caption">M-42 Strahlungsdetektor
M-42 wiegt nur 250 Gramm und ist etwa 20 Zentimeter lang. Der Strahlungsdetektor ist am 8. Januar 2024 an Bord der kommerziellen Astrobotic Peregrine Mission One Richtung Mond gestartet. M-42 soll während des Flugs und von der Mondoberfläche aus Strahlungswerte zur Erde senden. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">8. Januar 2024 &#8211; Ein Strahlungsmessgerät des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist unterwegs Richtung Mond: Der Strahlungsdetektor M-42 befindet sich an Bord der kommerziellen Astrobotic Peregrine Mission One, die am 8. Januar 2024 mit dem Erstflug der United Launch Alliance (ULA) Vulcan VC2S-Rakete von Cape Canaveral (USA) gestartet ist. Geplant ist, dass der Peregrine Lander im Nordwesten des Mondes aufsetzt. M-42 wird von der Mondoberfläche aus Strahlungswerte zur Erde senden, aber auch schon auf seiner Reise zum Mond die Strahlungsdosis im freien Weltraum bestimmen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/930561dAstrobotic.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Lander der Peregrine Mission One ist für den Start vorbereitet Die Peregrine Mission One ist die erste kommerzielle Mond-Mission des US-Raumfahrtunternehmens Astrobotic. Neben dem DLR schicken die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA, weitere Raumfahrtorganisationen und Unternehmen Nutzlasten zum Mond. Der M-42-Strahlungsdetektor des DLR befindet sich auf einer Seitenklappe (roter Kreis). (Bild: Astrobotic)" data-rl_caption="" title="Der Lander der Peregrine Mission One ist für den Start vorbereitet Die Peregrine Mission One ist die erste kommerzielle Mond-Mission des US-Raumfahrtunternehmens Astrobotic. Neben dem DLR schicken die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA, weitere Raumfahrtorganisationen und Unternehmen Nutzlasten zum Mond. Der M-42-Strahlungsdetektor des DLR befindet sich auf einer Seitenklappe (roter Kreis). (Bild: Astrobotic)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/930561dAstrobotic26.jpg" alt="Der Lander der Peregrine Mission One ist für den Start vorbereitet Die Peregrine Mission One ist die erste kommerzielle Mond-Mission des US-Raumfahrtunternehmens Astrobotic. Neben dem DLR schicken die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA, weitere Raumfahrtorganisationen und Unternehmen Nutzlasten zum Mond. Der M-42-Strahlungsdetektor des DLR befindet sich auf einer Seitenklappe (roter Kreis). (Bild: Astrobotic)" class="wp-image-135561"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Lander der Peregrine Mission One ist für den Start vorbereitet. Die Peregrine Mission One ist die erste kommerzielle Mond-Mission des US-Raumfahrtunternehmens Astrobotic. Neben dem DLR schicken die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA, weitere Raumfahrtorganisationen und Unternehmen Nutzlasten zum Mond. Der M-42-Strahlungsdetektor des DLR befindet sich auf einer Seitenklappe (roter Kreis). (Bild: Astrobotic)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Strahlenbelastung auf dem Mond ist rund 800 Mal höher als auf der Erde, wo das Magnetfeld und die Erdatmosphäre wie ein Schutzschild gegen die kosmische Strahlung wirken. Ein Langzeitaufenthalt auf dem Mond würde deswegen eine hohe Belastung für den menschlichen Körper bedeuten. Um weitere Informationen für künftige astronautische Mond-Missionen zu sammeln und entsprechende Schutzmaßnahmen entwickeln zu können, soll M-42 nun Werte aus der ungeschützten, freien Mondumgebung liefern. Der Strahlungsdetektor, der im DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin entwickelt wurde, ist etwa 20 Zentimeter lang und wiegt 250 Gramm. Er ist identisch mit 16 Strahlungsmessgeräten, die in die „Mond-Astronautinnen“ Helga und Zohar verbaut waren. Die beiden Messpuppen haben mit der NASA-Mission Artemis I bereits im November und Dezember 2022 den Mond umrundet. Die Ergebnisse von insgesamt tausenden passiven Detektoren, die sich in den beiden „Luna-Twins“ befanden, werden aktuell noch im DLR analysiert. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2024 vorliegen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/bcb960dNASAGSFCArizonaStateUniversity.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gruithuisen Vulkankuppeln im Nordwesten der Mondvorderseite Der Lander soll in der Nähe der Gruithuisen-Kuppeln ankommen. Die beiden Vulkanberge Mons Gruithuisen Gamma (links) und Mons Gruithuisen Delta (rechts; Bildmosaik aus vier Aufnahmen der Lunar Reconnaissance Orbiter Camera 2009-2011, Bildbreite etwa 55 Kilometer) sind vulkanischen Ursprungs. Vulkanismus war auf dem Mond nicht selten, er bildete vor allem die von der Erde gut sichtbaren ausgedehnten dunklen Ebenen. Diese sind aus dünnflüssiger basaltischer Lava entstanden. Die Gruithuisen-Kuppeln müssen jedoch aus einer zäheren, kaum fließfähigen Lava entstanden sein, die auf der Erde durch Beimengung von Wasser entsteht – das es auf dem Mond aber nicht gibt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhoffen sich neue Erkenntnisse zu der Entstehungsgeschichte der Erhebungen. (Bild: NASA/GSFC/Arizona State University)" data-rl_caption="" title="Gruithuisen Vulkankuppeln im Nordwesten der Mondvorderseite Der Lander soll in der Nähe der Gruithuisen-Kuppeln ankommen. Die beiden Vulkanberge Mons Gruithuisen Gamma (links) und Mons Gruithuisen Delta (rechts; Bildmosaik aus vier Aufnahmen der Lunar Reconnaissance Orbiter Camera 2009-2011, Bildbreite etwa 55 Kilometer) sind vulkanischen Ursprungs. Vulkanismus war auf dem Mond nicht selten, er bildete vor allem die von der Erde gut sichtbaren ausgedehnten dunklen Ebenen. Diese sind aus dünnflüssiger basaltischer Lava entstanden. Die Gruithuisen-Kuppeln müssen jedoch aus einer zäheren, kaum fließfähigen Lava entstanden sein, die auf der Erde durch Beimengung von Wasser entsteht – das es auf dem Mond aber nicht gibt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhoffen sich neue Erkenntnisse zu der Entstehungsgeschichte der Erhebungen. (Bild: NASA/GSFC/Arizona State University)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/bcb960dNASAGSFCArizonaStateUniversity26.jpg" alt="Gruithuisen Vulkankuppeln im Nordwesten der Mondvorderseite Der Lander soll in der Nähe der Gruithuisen-Kuppeln ankommen. Die beiden Vulkanberge Mons Gruithuisen Gamma (links) und Mons Gruithuisen Delta (rechts; Bildmosaik aus vier Aufnahmen der Lunar Reconnaissance Orbiter Camera 2009-2011, Bildbreite etwa 55 Kilometer) sind vulkanischen Ursprungs. Vulkanismus war auf dem Mond nicht selten, er bildete vor allem die von der Erde gut sichtbaren ausgedehnten dunklen Ebenen. Diese sind aus dünnflüssiger basaltischer Lava entstanden. Die Gruithuisen-Kuppeln müssen jedoch aus einer zäheren, kaum fließfähigen Lava entstanden sein, die auf der Erde durch Beimengung von Wasser entsteht – das es auf dem Mond aber nicht gibt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhoffen sich neue Erkenntnisse zu der Entstehungsgeschichte der Erhebungen. (Bild: NASA/GSFC/Arizona State University)" class="wp-image-135563"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Gruithuisen Vulkankuppeln im Nordwesten der Mondvorderseite. Der Lander soll in der Nähe der Gruithuisen-Kuppeln ankommen. Die beiden Vulkanberge Mons Gruithuisen Gamma (links) und Mons Gruithuisen Delta (rechts; Bildmosaik aus vier Aufnahmen der Lunar Reconnaissance Orbiter Camera 2009-2011, Bildbreite etwa 55 Kilometer) sind vulkanischen Ursprungs. Vulkanismus war auf dem Mond nicht selten, er bildete vor allem die von der Erde gut sichtbaren ausgedehnten dunklen Ebenen. Diese sind aus dünnflüssiger basaltischer Lava entstanden. Die Gruithuisen-Kuppeln müssen jedoch aus einer zäheren, kaum fließfähigen Lava entstanden sein, die auf der Erde durch Beimengung von Wasser entsteht – das es auf dem Mond aber nicht gibt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhoffen sich neue Erkenntnisse zu der Entstehungsgeschichte der Erhebungen. (Bild: NASA/GSFC/Arizona State University)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Strahlungswerte, die wir durch die Peregrine Mission One erwarten, können unsere bisherigen Erkenntnisse ergänzen. Es gibt bislang nicht viele Messdaten zur galaktischen kosmischen Strahlung, die direkt von der Mondoberfläche stammen. Wir sind sehr stolz, Teil dieser Mission zu sein“, sagt Projektleiter Dr. Thomas Berger vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln. Das DLR hat sich bereits vor zweieinhalb Jahren einen Platz auf dem Peregrine-Lander gesichert und neue Instrumente der M-42-Detektorfamilie sind derzeit in der Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>M-42 ist auf einer Seitenklappe des Peregrine-Landers der Strahlung ausgesetzt</strong><br>Die Peregrine Mission One ist die erste kommerzielle Mond-Mission des US-Raumfahrtunternehmens Astrobotic. Neben dem DLR schicken die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA, weitere Raumfahrtorganisationen und Unternehmen Nutzlasten Richtung Mond. Der von Astrobotic entwickelte Peregrine-Lander ist etwa 1,90 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 2,50 Metern. Der M-42 Strahlungsdetektor ist auf einer Seitenklappe befestigt und knapp über der Oberfläche direkt der kosmischen Strahlung auf dem Mond ausgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich sollte Peregrine den Lacus Mortis („See des Todes“) auf der Mondvorderseite ansteuern. Anfang 2023 hat die NASA angekündigt, dass der Lander nicht im Nordosten, sondern weiter westlich in der Nähe der Gruithuisen-Vulkankuppeln ankommen soll. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhoffen sich neue Erkenntnisse zu einem geologischen Rätsel in dieser Mondregion: Es wird vermutet, dass die Gruithuisen Vulkankuppeln – zwei Erhebungen am Rand des Oceanus Procellarum („Ozean der Stürme“) – durch ein zähes, kaum fließfähiges kieselsäurereiches Magma entstanden sind. In seiner Zusammensetzung ähnelt es wohl dem irdischen Granit oder dessen vulkanischem Pendent, dem Gestein Rhyolith. Auf der Erde benötigen solche Formationen einen hohen Wassergehalt und Plattentektonik, um sich zu bilden. Da beides auf dem Mond fehlt, fragen sich die Forschenden, wie die Kuppeln („Domes“) entstanden sind und sich über die Zeit verändert haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg557586#msg557586" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>
</ul>
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