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	<title>Peter Beck &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Peter Beck &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>RocketLab: Entwicklung neuer Rakete und Börsengang</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/rocketlab-entwicklung-neuer-rakete-und-boersengang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Patrick Schemel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 10:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Neutron]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Lab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie die amerikanisch-neuseeländische Firma RocketLab vergangene Woche mitteilte, beabsichtigt sie die Entwicklung einer neuen größeren Rakete namens Neutron, außerdem den Börsengang noch im Jahr 2021 durch Fusion mit einem bereits börsengelisteten Kapitalunternehmen. Quelle: Peter Beck, RocketLab. Peter Beck, seines Zeichens Gründer und CEO von RocketLab erklärte einst, dass man niemals eine größere Rakete entwickeln werde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wie die amerikanisch-neuseeländische Firma RocketLab vergangene Woche mitteilte, beabsichtigt sie die Entwicklung einer neuen größeren Rakete namens Neutron, außerdem den Börsengang noch im Jahr 2021 durch Fusion mit einem bereits börsengelisteten Kapitalunternehmen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Peter Beck, RocketLab.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210309RocketLabNeutron.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="RocketLab Neutron mit Grunddaten - Illustration. (Bild: RocketLab)" data-rl_caption="" title="RocketLab Neutron mit Grunddaten - Illustration. (Bild: RocketLab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/20210309RocketLabNeutron26.jpg" alt=""/></a><figcaption>RocketLab Neutron mit Grunddaten &#8211; Illustration.<br>(Bild: RocketLab)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Beck, seines Zeichens Gründer und CEO von RocketLab erklärte einst, dass man niemals eine größere Rakete entwickeln werde und auch nie Wiederverwendung in Betracht ziehe. Nachdem die Wiederverwendung für die Electron bereits letztes Jahr beschlossen wurde, ist nun auch das zweite &#8222;niemals&#8220; Geschichte. Die neue Trägerrakete, die man nun ankündigte, ist mit einer geplanten Nutzlast von 8 Tonnen in einen niedrigen Erdorbit (zum Vergleich: die Electron wiegt insgesamt knapp 13 Tonnen vollgetankt) nicht nur ein deutliches Stück schwerer, sie ist auch von Anfang an als teilweise wiederverwendbar geplant. Bereits ab 2024 soll von Pad 0A, das derzeit von der Antares genutzt wird, des Mid-Atlantic Regional Spaceport in Virginia, USA, gestartet werden, wobei man die erste Stufe dann wenig später auf einer schwimmenden Plattform im atlantischen Ozean landen lassen will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">RocketLab möchte die 40 Meter hohe und 4,5 Meter durchmessende Neutron explizit als direkte Konkurrenz zur Falcon 9 platzieren und zielt insbesondere auf Kunden im Bereich der LEO-Großkonstellationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während man bei der Avionik plant, zahlreiche Komponenten von der Electron zu übernehmen, soll die Struktur der Neutron aufgrund der zu erwartenden Hitzebelastung beim Wiedereintritt nicht aus Kohlefaser-Werkstoff bestehen. Den Antrieb soll ein ebenfalls neu zu entwickelndes Triebwerk besorgen. Auch hier möchte man von der bisherigen Philosophie abweichen und statt neun nur noch so viele Triebwerke einsetzen wie nötig sind, um schließlich mit einem einzelnen sicher landen zu können. Auch für mögliche Weiterentwicklungen rüstet man sich: Neutron soll technisch so ausgelegt werden, dass später auch bemannte Missionen oder Versorgungsflüge zur ISS möglich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Entwicklung sowie die Ausweitung der Produktion und eventuelle Zukäufe zu finanzieren, möchte das Unternehmen mit einer Bewertung von 4,1 Milliarden US-Dollar noch dieses Jahr an die Börse gehen. Dies soll über ein sogenanntes SPAC-Unternehmen (Special Purpose Acquisition Company) geschehen, das bereits an der Börse gelistet ist und mit dem man fusioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SPACs sind, wie der Name schon sagt, spezielle Unternehmen, die mit dem Zweck gegründet werden, ein anderes vielversprechendes Unternehmen aufzukaufen bzw. zu fusionieren und so an die Börse zu bringen. Durch ein solches Vehikel ist bereits das Unternehmen Virgin Galactic an die Börse gegangen und auch weitere Unternehmen aus dem Raumfahrtsektor planen einen derartigen Schritt, unter anderem der direkte RocketLab-Konkurrent Astra Space. Für die Raumfahrtunternehmen hat diese Vorgehensweise den Vorteil, dass man deutlich schneller an die Börse kommt und sich so große Mengen an frischem Kapital besorgen kann. Im Fall von RocketLab ist die Rede von über 700 Millionen US-Dollar, die auf diese Weise in die Firma fließen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7152.msg504246#msg504246" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RocketLab &#8211; Private Raumfahrt aus Neuseeland</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Electron: Satellitenstart für fünf Millionen Dollar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/electron-satellitenstart-fuer-fuenf-millionen-dollar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2014 19:42:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[LEO]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Beck]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der leichten Trägerrakete Electron möchte Rocket Lab einen erschwinglichen Zugang zum Weltraum für Nutzlasten bis 110 kg anbieten. Ein Beitrag von Roman van Genabith. Quelle: ESA, Rocket Lab, stuff.co.nz. Das neuseeländische Weltraumstartup Rocket Lab entwickelt mit Electron eine neue, besonders leichte Trägerrakete, mit der ab 2015 Satelliten für rund fünf Millionen US-Dollar pro Start [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit der leichten Trägerrakete Electron möchte Rocket Lab einen erschwinglichen Zugang zum Weltraum für Nutzlasten bis 110 kg anbieten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roman van Genabith. Quelle: ESA, Rocket Lab, stuff.co.nz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neuseeländische Weltraumstartup <a class="a" href="https://rocketlabcorp.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Rocket Lab</a> entwickelt mit Electron eine neue, besonders leichte Trägerrakete, mit der ab 2015 Satelliten für rund fünf Millionen US-Dollar pro Start in einen niedrigen Erdorbit (Low Earth Orbit, LEO) transportiert werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Rakete will Electron Nutzlasten mit einer Masse von bis zu 110 Kilogramm starten, deutlich weniger als die europäische Ariane mit einer maximalen Nutzlast von rund 20 Tonnen. Die dreistufige Electron ist mit einer Höhe von rund 18 Metern und einem Durchmesser von einem Meter allerdings auch deutlich kleiner als die Ariane mit ihrer Höhe von 54 Metern bei 5,4 Metern Durchmesser.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leicht = günstig</strong>
<br>
Der Clou bei Electron ist ihre geringe Masse von rund 10 Tonnen inklusive Tank. Erreicht wird das durch eine Fertigung aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Die so eingesparte Masse erlaubt einen ungewöhnlich geringen Treibstoffverbrauch. Laut Rocket Lab werde für einen <a class="a" href="https://web.archive.org/web/20161022083152/http://rocketlabusa.com/our-mission/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Start</a> weniger Treibstoff benötigt, als für einen Flug von Los Angeles nach San Francisco.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den im Vergleich zu bisherigen Starts um rund das Zehnfache reduzierten Kosten soll auch die Wartezeit der Kunden stark schrumpfen, um durchschnittlich 91%. Mit verantwortlich für die günstigen Konditionen ist die Verwendung handelsüblicher State-of-the-art-Komponenten, etwa in der <a class="a" href="https://web.archive.org/web/20161022081719/http://rocketlabusa.com/about-us/electronic-systems/avionics/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Avionik</a> der Raketen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rocket Lab plant zwei Starts pro Woche bzw. 100 Starts im Jahr. Eine hohe Startfrequenz bei geringen Kosten sieht das Unternehmen als den Missing Link der Raumfahrt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Vorstellungen von Rocket Lab kann eine so realisierbare um Größenordnungen höhere Anzahl an Erdtrabanten u.a. zum Aufbau einer globalen satellitengestützten Breitbandanbindung oder besserer Wettervorhersage beitragen, sowie bei Aspekten der Erdbeobachtung, etwa in der Katastrophenprognose oder der Überwachung und Erforschung natürlicher Rohstoffvorkommen zum Tragen kommen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11082014214226_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11082014214226_small_1.jpg" alt="Rocket Lab" width="260"/></a><figcaption>
Peter Beck und Electron 
<br>
(Bild: Rocket Lab)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Our mission is to make space open for business</strong>
<br>
Rocket Lab-Gründer und technischer Direktor Peter Beck (36), ehemaliger Wissenschaftler bei den Crown Research Institutes, einer 1992 von der Neuseeländischen Regierung ins Leben gerufenen Forschungsgemeinschaft, beschreibt die <a class="a" href="https://rocketlabcorp.com/updates/rocket-lab-usa-poised-to-change-the-space-industry/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vision</a> seines Unternehmens: Ähnlich wie das Model T von Ford Mobilität für jedermann brachte, will sein Unternehmen einen einfachen und günstigen Zugang zum Weltraum für Unternehmen ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Erstflug einer Electron soll 2015 stattfinden, die Aufnahme des kommerziellen Betriebs ist für das selbe Jahr geplant. 30 Aufträge für Satellitenstarts habe Rocket Lab bereits.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 80 bisher erfolgten Starts des 2007 gegründeten Unternehmens, bei denen eine maximale Aufstiegshöhe von 100 km erreicht wurde, machen deutlich, dass die ambitionierten Pläne von Rocket Lab über reine Gedankenspiele und Konzeptstudien hinausgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine durch günstige Startmöglichkeiten befeuerte exponentiell ansteigende Zahl von Satelliten führt zu einem potenziell gefährlich hohem Niveau an Weltraummüll, ein Problem, das zunehmende Bedeutung für die erdnahe Raumfahrt erlangte. Zwar werden bereits verschiedene <a class="a" href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Weltraumschrott_Internationale_Experten_einig_ueber_dringenden_Handlungsbedarf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Konzepte zur Müllbeseitigung</a> im Orbit untersucht &#8211; dies beinhaltet sowohl die Konzeption von Satelliten, die zu einem eigenständigen De-Orbiting fähig sind, als auch die aktive Müllbeseitigung durch verschiedene fliegende Systeme &#8211; einer praktischen und standardmäßigen Umsetzung ist man jedoch noch nicht nah. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In wie weit die von Rocket Lab gestarteten leichteren Satelliten, die eine prognostizierte Betriebszeit von fünf bis sieben Jahren haben sollen, in diesem Kontext einzuordnen sind, bleibt abzuwarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7152.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RocketLab &#8211; Private Raumfahrt aus Neuseeland</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/electron-satellitenstart-fuer-fuenf-millionen-dollar/" data-wpel-link="internal">Electron: Satellitenstart für fünf Millionen Dollar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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