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	<title>SATEX &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>SATEX &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>JMU: Mit Kleinsatelliten den Asteroiden Apophis erforschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2024 16:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In fünf Jahren fliegt ein größerer Asteroid sehr nah an der Erde vorbei – eine einmalige Chance, ihn zu erforschen. An der Uni Würzburg werden Konzepte für eine nationale Kleinsatellitenmission geprüft. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 8. Mai 2024. 8. Mai 2024 &#8211; Der Autor eines Katastrophenromans hätte es sich nicht [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In fünf Jahren fliegt ein größerer Asteroid sehr nah an der Erde vorbei – eine einmalige Chance, ihn zu erforschen. An der Uni Würzburg werden Konzepte für eine nationale Kleinsatellitenmission geprüft. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 8. Mai 2024.</p>



<p>8. Mai 2024 &#8211; Der Autor eines Katastrophenromans hätte es sich nicht schöner ausdenken können: Ausgerechnet an einem Freitag, dem Dreizehnten, wird der potenziell gefährliche <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Apophis" data-wpel-link="internal">Asteroid (99942) Apophis</a> der Menschheit extrem nahekommen. Nur noch rund 30.000 Kilometer liegen am 13. April 2029 zwischen dem kosmischen Gesteinsbrocken und der Erde. Man wird Apophis dann auch von Würzburg aus mit bloßem Auge als Lichtpunkt am Abendhimmel sehen können.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NeaLight1JMaennelEyesontheSolarSystemNASAJPL1k2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der 360 Meter durchmessende Asteroid Apophis wird der Erde am 13. April 2029 sehr nahekommen. (Bild: Jonathan Männel / mit Eyes on the Solar System, NASA/JPL)" data-rl_caption="" title="Der 360 Meter durchmessende Asteroid Apophis wird der Erde am 13. April 2029 sehr nahekommen. (Bild: Jonathan Männel / mit Eyes on the Solar System, NASA/JPL)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="258" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NeaLight1JMaennelEyesontheSolarSystemNASAJPL60.jpg" alt="Der 360 Meter durchmessende Asteroid Apophis wird der Erde am 13. April 2029 sehr nahekommen. (Bild: Jonathan Männel / mit Eyes on the Solar System, NASA/JPL)" class="wp-image-139772" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NeaLight1JMaennelEyesontheSolarSystemNASAJPL60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NeaLight1JMaennelEyesontheSolarSystemNASAJPL60-300x129.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der 360 Meter durchmessende Asteroid Apophis wird der Erde am 13. April 2029 sehr nahekommen. (Bild: Jonathan Männel / mit Eyes on the Solar System, NASA/JPL)</figcaption></figure>



<p>Der Asteroid hat einen mittleren Durchmesser von 340 Metern. Zumindest in den nächsten 100 Jahren wird er die Erde verschonen, wie die NASA berechnet hat. Seit der Asteroid 2004 entdeckt und als gefährlich eingestuft wurde, haben die US-amerikanische und andere Weltraumorganisationen seine Bahn genau im Blick und wissen mittlerweile, dass er an der Erde vorbeifliegen wird, erklärt Jonathan Männel, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Raumfahrttechnik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/jmu/" data-wpel-link="internal">JMU</a>).</p>



<p><strong>Apophis bietet der Forschung eine seltene Gelegenheit</strong><br>Asteroiden sind unregelmäßig geformte Objekte, die sich auf Umlaufbahnen um die Sonne bewegen. Bislang sind an die 1,3 Millionen Asteroiden in unserem Sonnensystem bekannt, etwa 2500 gelten als potenziell gefährlich – weil sich ihre Umlaufbahnen der Erdbahn auf weniger als circa 20 Mondentfernungen annähern und ihr Durchmesser größer als 140 Meter ist. Die Wissenschaft weiß nicht besonders viel über Asteroiden: Bisher gab es nur gut 20 Satellitenmissionen, die diese Himmelskörper als Ziel hatten.</p>



<p>Wie sind Asteroiden aufgebaut? Was beeinflusst ihre Flugbahn? Was passiert mit ihnen, wenn sie nah an anderen Objekten vorbeifliegen und deren Gravitationskraft zu spüren bekommen? Viele Fragen sind zu klären. Weil nur etwa alle 1000 Jahre ein Asteroid dieser Größe der Erde so nah kommt, ergibt sich die seltene Gelegenheit, den Asteroiden mit relativ geringem Aufwand zu untersuchen. Dabei könnte die Menschheit auch Erkenntnisse gewinnen, mit deren Hilfe sich Abwehrmaßnahmen gegen gefährliche Asteroiden entwickeln lassen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="600" height="286" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NeaLightJMaennelNEOToolkitESA60.jpg" alt="Auch von Würzburg aus wird der Asteroid Apophis sichtbar sein – er wird sogar relativ hoch über dem Horizont stehen. (Bild: Jonathan Männel mit NEO Toolkit, ESA)" class="wp-image-139776" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NeaLightJMaennelNEOToolkitESA60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NeaLightJMaennelNEOToolkitESA60-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auch von Würzburg aus wird der Asteroid Apophis sichtbar sein – er wird sogar relativ hoch über dem Horizont stehen. (Bild: Jonathan Männel mit NEO Toolkit, ESA)</figcaption></figure>



<p><strong>Drei Konzepte werden unter die Lupe genommen</strong><br>Welchen Beitrag könnte Deutschland zur Erforschung von Apophis leisten? Dieser Frage geht ein JMU-Team um den Raumfahrttechniker Professor Hakan Kayal im Projekt NEAlight nach.</p>



<p>Mit rund 300.000 Euro Förderung vom Bundeswirtschaftsministerium untersuchen derzeit Projektleiter Jonathan Männel und die wissenschaftlichen Mitarbeiter Tobias Neumann und Clemens Riegler drei Konzepte für deutsche Kleinsatellitenmissionen. Alle drei basieren auf den Ergebnissen des SATEX-Projekts aus dem Jahr 2023, in dem das Würzburger Team das Potenzial von Kleinsatelliten für interplanetare Missionen analysiert hat.</p>



<p><strong>Konzept Nummer eins:</strong> Für eine nationale Mission baut Kayals Team einen Kleinsatelliten, der den Asteroiden Apophis zwei Monate lang auf seinem Weg zum erdnächsten Punkt begleitet und auch einige Wochen danach an ihm dranbleibt. In dieser Zeit sollen die Veränderungen von Apophis fotografisch dokumentiert und mit verschiedenen Messungen untersucht werden. Diese Strategie hält einige technische Herausforderungen bereit, weil der Kleinsatellit eine weite Distanz zurücklegen und dabei weitgehend autonom funktionieren muss.</p>



<p><strong>Konzept Nummer zwei:</strong> Deutschland beteiligt sich an der geplanten europäischen RAMSES-Mission. Diese sieht einen größeren Satelliten vor, bestückt mit Kleinsatelliten, Teleskopen und anderen Messinstrumenten, der zu Apophis fliegt und ihn beim Vorbeiflug an der Erde über längere Zeit begleitet. Einer der Kleinsatelliten könnte aus Würzburg sein und den Asteroiden im Verbund mit den anderen Satelliten erforschen. Für das JMU-Team wäre hier der technische Aufwand kleiner und der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn größer. Ob die RAMSES-Mission letzten Endes realisiert wird, hängt auch von der Bereitschaft der europäischen ESA-Partner ab, das Projekt mitzufinanzieren.</p>



<p><strong>Konzept Nummer drei:</strong> Ein an der JMU gebauter Kleinsatellit fliegt einmal kurz am Asteroiden vorbei, wenn dieser der Erde am nächsten ist, und macht Fotos. Auf diese Weise ließe sich demonstrieren, dass eine solche Mission auch mit preisgünstigen Kleinsatelliten möglich ist. Der Aufwand wäre relativ klein, die Beobachtungszeit aber kurz und der Erkenntnisgewinn vermutlich eher gering. Diese Mission könnte wenige Tage vor dem Eintreffen von Apophis beginnen – bei den ersten beiden Konzepten müsste der Satellit schon ein Jahr zuvor starten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NeaLight2satSATEXTeamUniWuerzburg50.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="So könnte ein Würzburger Kleinsatellit aussehen, der zum Asteroiden Apophis geschickt wird. (Bild: SATEX-Team / Universität Würzburg)" data-rl_caption="" title="So könnte ein Würzburger Kleinsatellit aussehen, der zum Asteroiden Apophis geschickt wird. (Bild: SATEX-Team / Universität Würzburg)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/NeaLight2satSATEXTeamUniWuerzburg26.jpg" alt="So könnte ein Würzburger Kleinsatellit aussehen, der zum Asteroiden Apophis geschickt wird. (Bild: SATEX-Team / Universität Würzburg)" class="wp-image-139774"/></a><figcaption class="wp-element-caption">So könnte ein Würzburger Kleinsatellit aussehen, der zum Asteroiden Apophis geschickt wird. (Bild: SATEX-Team / Universität Würzburg)</figcaption></figure>



<p><strong>Ausarbeitung der Szenarien bis April 2025</strong><br>Im Projekt NEAlight wird Kayals Team die Anforderungen an diese drei Missionsszenarien detailliert ausarbeiten, die grundlegenden Missionsarchitekturen definieren und die Realisierungsmöglichkeiten bewerten. Weiterhin wird es anhand der drei Konzepte Realisierungsmöglichkeiten für zukünftige interplanetare Kleinsatelliten betrachten, die beispielsweise zum Mond oder zu anderen erdnahen Asteroiden (NEA) fliegen.</p>



<p>Das Projekt ist Anfang Mai 2024 gestartet und läuft ein Jahr. Es wird im Interdisziplinären Forschungszentrum für Extraterrestrik (IFEX) an der Professur für Raumfahrttechnik durchgeführt.</p>



<p>Das Projekt „Untersuchung von Kleinsatellitenmissionsideen zu Near Earth Astroids (NEA) mit Fokus auf (99942) Apophis“ (NEAlight) wird mit rund 306.000 Euro vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags unter dem Förderkennzeichen 50OO2413 gefördert.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=880.msg561646#msg561646" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Asteroid 2004 MN4 &#8211; APOPHIS</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Satelliten für erdferne Missionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/satelliten-fuer-erdferne-missionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2022 15:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was können Kleinsatelliten im Umfeld des Mondes oder noch weiter weg von der Erde leisten? Eine neue Studie an der Uni Würzburg soll das klären. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 29. September 2022. 29. September 2022 &#8211; Satelliten für die Kommunikation, Navigation oder Erdbeobachtung drehen ihre Runden in erdnahen Umlaufbahnen. Doch es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Was können Kleinsatelliten im Umfeld des Mondes oder noch weiter weg von der Erde leisten? Eine neue Studie an der Uni Würzburg soll das klären. Eine Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 29. September 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KleinsatMondHakanKayalUniWuerzburg2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Visualisierung eines Kleinsatelliten bei einem extraterrestrischen Einsatz im Umfeld des Mondes. (Bild: Hakan Kayal / Universität Würzburg)" data-rl_caption="" title="Visualisierung eines Kleinsatelliten bei einem extraterrestrischen Einsatz im Umfeld des Mondes. (Bild: Hakan Kayal / Universität Würzburg)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KleinsatMondHakanKayalUniWuerzburg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Visualisierung eines Kleinsatelliten bei einem extraterrestrischen Einsatz im Umfeld des Mondes. (Bild: Hakan Kayal / Universität Würzburg)</figcaption></figure>



<p>29. September 2022 &#8211; Satelliten für die Kommunikation, Navigation oder Erdbeobachtung drehen ihre Runden in erdnahen Umlaufbahnen. Doch es zeichnet sich ab, dass die Menschheit bald auch Satelliten in größeren Entfernungen von der Erde einsetzen wird. Schon jetzt kommen bei Mondmissionen Kleinsatelliten zum Einsatz, die etwa so groß wie ein Schuhkarton sind. Sie agieren teils autonom, dienen aber auch der Unterstützung größerer Raumfahrzeuge.</p>



<p>„Ein gutes Beispiel ist auch die Mission Mars Cube One, die aus zwei Nanosatelliten bestand und 2018 die Landung der MarsInsight-Mission unterstützt hat“, sagt Hakan Kayal, Professor für Raumfahrttechnik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). In ihrem Artemis-Programm will die NASA zehn Nanosatelliten zum Mond bringen. Und die Hera-Asteroidenmission der Europäischen Weltraumagentur ESA sieht vor, dass zwei Kleinsatelliten die Mission begleiten und sie unterstützen.</p>



<p>Warum Kleinsatelliten hier zunehmend gefragt sind? Zum einen wachsen ihre technischen Fähigkeiten, zum anderen sinken die Kosten für ihren Transport in den interplanetaren Raum.</p>



<p>„Derzeit stehen wir allerdings noch am Anfang solcher extraterrestrischer Missionen“, erklärt Professor Kayal. Bislang gebe es kaum kommerziell verfügbare Komponenten, die sich für interplanetare Missionen an Bord von Kleinsatelliten eignen. Man könne aber davon ausgehen, dass sich diese Situation mit zunehmend erfolgreichen Missionen schnell ändert.</p>



<p><strong>Finanzmittel vom Bundeswirtschaftsministerium</strong><br>Darum will man auch in Deutschland die Entwicklung in diesem Bereich im Auge behalten und nicht den Anschluss verlieren. „Es erscheint sinnvoll, die notwendigen Technologien, die Herausforderungen, potenziellen Ziele und Nutzen solcher Missionen systematisch zu untersuchen, um eine solide Grundlage für den Einsatz von Kleinsatelliten in der Extraterrestrik zu schaffen“, so der Würzburger Professor.</p>



<p>Mit dieser Aufgabe wurde das interdisziplinäre Zentrum für Extraterrestrik (<a href="https://www.uni-wuerzburg.de/ifex" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IFEX</a>) an der <a href="https://www.uni-wuerzburg.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">JMU</a> betraut. Das neue Projekt SATEX startet am 1. Oktober 2022 und läuft ein Jahr. Gefördert wird es von der Raumfahrtagentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (Förderkennzeichen FKZ 50OO2222).</p>



<p><strong>Ziele des neuen Forschungsprojekts</strong><br>Im Projekt SATEX untersuchen Kayal und sein Team auf technisch-wissenschaftlicher Grundlage, welche Schwerpunkte sich für den Einsatz von Kleinsatellitenmissionen in der Extraterrestrik aus Nutzersicht anbieten. Gleichzeitig werden die technischen Möglichkeiten im nationalen, europäischen und internationalen Rahmen systematisch analysiert, um die Machbarkeit wissenschaftlicher Missionen mit Kleinsatelliten bewerten zu können. Die Ergebnisse sollen eine Priorisierung der Aktivitäten ermöglichen.</p>



<p>In einem zweiten Schritt werden dann konkrete Vorschläge für mögliche nationale Missionen ausgearbeitet.</p>



<p><strong>Das interdisziplinäre Zentrum für Extraterrestrik</strong><br>Das IFEX verfolgt insbesondere das Ziel, die interdisziplinären Aspekte der Extraterrestrik zu fördern. Es ist eng mit der JMU-Professur für Raumfahrttechnik und deren Erfahrungen mit dem Bau und Betrieb von Kleinsatelliten (SONATE, SONATE-2) verknüpft.</p>



<p>Die Technologien, die an der Professur entwickelt werden, sind seit längerem auf Einsätze in interplanetaren Missionen ausgerichtet. Dabei bildet der Aspekt der Autonomie mittels Künstlicher Intelligenz einen wichtigen Schwerpunkt – er ist bei interplanetaren Missionen aufgrund der langen Signallaufzeiten von großer Bedeutung.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7116.msg538473#msg538473" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Satelliten für erdferne Missionen</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/satelliten-fuer-erdferne-missionen/" data-wpel-link="internal">Satelliten für erdferne Missionen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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