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	<title>Sentinel-6A &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Sentinel-6A &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ESA: Sentinel-6 Michael Freilich gestartet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 23:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Copernicus-Satellit Sentinel-6 Michael Freilich wurde mit einer Falcon-9-Rakete des Unternehmens SpaceX in die Umlaufbahn der Erde gebracht. Mit Hilfe modernster Radarhöhenmesstechnik soll dieser Satellit einen neuen Überblick über die Topographie der Ozeane geben und die 1992 begonnene Langzeitaufzeichnung von Höhenmessungen an der Meeresoberfläche vorantreiben – Messungen, die für die Klimawissenschaft, politische Entscheidungen und letztlich [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Copernicus-Satellit Sentinel-6 Michael Freilich wurde mit einer Falcon-9-Rakete des Unternehmens SpaceX in die Umlaufbahn der Erde gebracht. Mit Hilfe modernster Radarhöhenmesstechnik soll dieser Satellit einen neuen Überblick über die Topographie der Ozeane geben und die 1992 begonnene Langzeitaufzeichnung von Höhenmessungen an der Meeresoberfläche vorantreiben – Messungen, die für die Klimawissenschaft, politische Entscheidungen und letztlich für den Schutz des Lebens von Millionen von Menschen von relevanter Bedeutung sind. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/Sentinel6readyforencapsESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel 6 vor dem Schließen der Nutzlastverkleidung. (Bild: ESA / S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Sentinel 6 vor dem Schließen der Nutzlastverkleidung. (Bild: ESA / S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/Sentinel6readyforencapsESASCorvaja26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sentinel 6 vor dem Schließen der Nutzlastverkleidung.<br>(Bild: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem 1,2 Tonnen schweren Satelliten Sentinel-6 hob die Rakete Falcon 9 am 21. November um 17:17 Uhr GMT (18:17 Uhr MEZ, 09:17 Uhr PST) von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien, USA, ab. Der Satellit wurde knapp eine Stunde nach dem Start in die Umlaufbahn gebracht, der Kontakt zur Bodenstation in Alaska wurde um 19:49 Uhr MEZ hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Direktor für Erdbeobachtung der ESA, Josef Aschbacher, sagte dazu: „Ich bin sehr stolz darauf, heute Abend den Start von Copernicus Sentinel-6 erlebt zu haben. Ich weiß, dass er auf dem besten Weg ist, seine Mission zur Fortsetzung der Meeresspiegelmessung zu beginnen. Dies ist so notwendig, um den besorgniserregenden Trend des Meeresanstiegs zu verstehen und zu überwachen. Ich möchte nicht nur den ESA-Teams danken, die so hart gearbeitet haben, um an diesen Punkt zu gelangen, sondern auch der EK, Eumetsat, NASA, NOAA und CNES. Natürlich freuen wir uns sehr auf die weitere fruchtbare Zusammenarbeit zwischen unseren jeweiligen Organisationen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Millionen von Menschen, die in Küstengemeinden auf der ganzen Welt leben, steht das Ansteigen der Meere ganz oben auf der Liste der größten Sorgen im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die Überwachung der Meeresspiegelhöhe ist entscheidend für das Verständnis der stattfindenden Veränderungen, damit geeignete politische Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels durch Beweise belegt und schließlich umgesetzt werden können. Behörden können dadurch Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Gemeinden ergreifen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten drei Jahrzehnten dienten die französisch-amerikanischen Topex-Poseidon- und Jason-Missionen als Referenzmissionen. In Kombination mit den früheren ERS- und Envisat-Satelliten der ESA sowie den heutigen CryoSat- und Copernicus Sentinel-3-Satelliten haben sie gezeigt, wie der Meeresspiegel jedes Jahr durchschnittlich um 3,2 mm angestiegen ist. Noch alarmierender ist, dass sich dieser Anstieg beschleunigt hat; in den letzten Jahren lag die durchschnittliche Anstiegsrate bei 4,8 mm pro Jahr.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/Sentinel6padESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Falcon-9-Rakete mit Sentinel 6 an Bord auf der Startrampe 4E der VAFB. (Bild: ESA / S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Falcon-9-Rakete mit Sentinel 6 an Bord auf der Startrampe 4E der VAFB. (Bild: ESA / S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/Sentinel6padESASCorvaja26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Falcon-9-Rakete mit Sentinel 6 an Bord auf der Startrampe 4E der VAFB.<br>(Bild: ESA / S. Corvaja)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Copernicus Sentinel-6 Michael Freilich, der sich jetzt in der Umlaufbahn befindet, wird somit in die Fußstapfen seines Vorgängers steigen und den benötigten Datensatz erweitern – ein Datensatz, der den „Goldstandard&#8220; für Klimastudien darstellt. Die Mission besteht aus zwei identischen Satelliten, die nacheinander starten werden. Das heißt, dass in fünf Jahren Copernicus Sentinel-6B starten wird, um wiederum den Datensatz zu erweitern. Somit wird der Fortlauf der Daten bis mindestens 2030 gewährleistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Satellit trägt einen Radarhöhenmesser, welches die Zeit misst, die die Radarimpulse von der Erdoberfläche und zurück zum Satelliten benötigen. Kombiniert mit präzisen Satellitenstandortdaten ergeben die Höhenmessungen die Höhe der Meeresoberfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den weiteren Instrumenten des Satelliten gehört auch ein fortschrittliches Mikrowellenradiometer, das die Wasserdampfmenge in der Atmosphäre erfasst. Diese beeinflusst die Geschwindigkeit der Radarimpulse des Radarhöhenmessers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl die Nachfolge des Satelliten bei der Entwicklung der Mission im Mittelpunkt stand, bringt Sentinel-6 zum ersten Mal ein Radar mit synthetischer Apertur in die Reihe der Altimeter-Referenzmissionen. Das Radarinstrument arbeitet in einem kontinuierlichen Stoßbetrieb (Burst-Modus), um sicherzustellen, dass keine Störungen in die Datenreihe eingebracht werden. Somit liefert es sowohl herkömmliche Messungen im niedrig auflösenden Modus als auch die verbesserte Leistung der Radarverarbeitung durch synthetischer Apertur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um sicherzustellen, dass die Datenzeitreihe trotz des Wechsels der Instrumententechnologien kontinuierlich ist, verbringt Sentinel-6 Michael Freilich sein erstes Jahr im Orbit nur 30 Sekunden hinter Jason-3.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-6 umkreist die Erde in einer Höhe von über 1300 km und erreicht 66°N und 66°S. Sentinel-6 liefert somit ausreichende Messungen, um alle zehn Tage die Höhe der Meeresoberfläche von über 95 Prozent der eisfreien Ozeane zu kartieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl Sentinel-6 zur Familie der Copernicus-Missionen der Europäischen Union gehört, ist seine Durchführung das Ergebnis einer einzigartigen Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission, ESA, Eumetsat, NASA und NOAA, mit einem Beitrag der französischen Raumfahrtbehörde CNES.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Timo Pesonen, Generaldirektor für Verteidigungsindustrie und Weltraum bei der Europäischen Kommission, sagte: &#8222;Es freut uns sehr, diesen Newcomer in der Copernicus Sentinel-Satellitenflotte der EU aufzunehmen zu können. Copernicus Sentinel-6 Michael Freilich wird es möglich machen, erweiterte Produkte und Informationen über die Ozeane und die Atmosphäre zu liefern und somit das tägliche Leben der Bürger zu verbessern. Die Ankunft dieses Satelliten ist ein weiterer Erfolg für Copernicus, für Europa, und für alle Missionspartner weltweit.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA war für die Entwicklung des Radarhöhenmessers Poseidon-4 und die Entwicklung des Satelliten Copernicus Sentinel-6 Michael Freilich als Ganzes verantwortlich. Sie ist auch für die Beschaffung des Copernicus Sentinel-6B im Auftrag der Europäischen Kommission und Eumetsat zuständig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eigentumsübertragung geht zum Zeitpunkt des Starts an die Europäische Kommission. Die ESA kümmert sich um die frühe Umlaufbahnphase sowie um die Planung der Verifikation im Orbit und unterstützt den von Eumetsat durchgeführten Flugbetrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eumetsat ist für die Entwicklung des Bodensegments und für den Betrieb nach der Start- und frühen Umlaufbahnphase verantwortlich. Eumetsat verarbeitet die Daten und liefert die Datenprodukte an europäische Nutzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Generaldirektor von Eumetsat, Alain Ratier, sagte: „Die Daten von Copernicus Sentinel-6 Michael Freilich werden die bisher genauesten sein. Sie werden dazu dienen, ein tieferes Verständnis des globalen Meeresspiegelanstiegs, einem Schlüsselindikator des Klimawandels, zu gewinnen. Die Daten werden auch für Wettervorhersagen verwendet werden, von der Verbesserung der Genauigkeit saisonaler Vorhersagen bis hin zur Vorhersage von Wirbelstürmen und Zyklonen&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA trägt die Verantwortung für die Startdienste, die Entwicklung des Mikrowellenradiometers, des Laser-Retroreflektors und des GNSS-Radiookkultationsempfängers. Sie leistet auch Unterstützung für das Bodensegment und trägt zu den Operationen und der Datenverarbeitung in den USA bei. Die NASA und die NOAA teilen sich die Verantwortung für die Verteilung der Datenprodukte an die Benutzer in den USA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Mike Freilich trug dazu bei, dass die NASA ein standhafter Partner für Wissenschaftler und Raumfahrtagenturen auf der ganzen Welt war, und seine Liebe zur Ozeanographie und Geowissenschaft half uns, das Verständnis unseres schönen Planeten zu verbessern&#8220;, sagte Thomas Zurbuchen, Associate Administrator des NASA-Wissenschaftsdirektorats im Headquater in Washington. &#8222;Dieser Satellit, der von unseren europäischen Partnern liebenswürdigerweise nach ihm benannt wurde, wird die kritische Arbeit ausführen, an die Mike so sehr glaubte. Er wird an ein Vermächtnis essentieller Daten über unsere Ozeane anknüpfen und es zum Wohle künftiger Generationen weiterführen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18026.msg493938#msg493938" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel 6A &#8222;Michael Freilich&#8220; auf Falcon 9 (B1063.1) von Vandenberg</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Airbus: Sentinel-6 Michael Freilich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-sentinel-6-michael-freilich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 23:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der von Airbus gebaute europäische Ozeansatellit &#8222;Copernicus Sentinel-6 Michael Freilich&#8220; hat seine &#8222;Seeing-the-Seas&#8220;-Mission erfolgreich begonnen. Am 21. November 2020 hob die Rakete mit dem Satelliten vom Space Launch Complex 4E auf der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien, USA, ab. Ungefähr eineinhalb Stunden nach dem Start wurden die ersten Signale des Satelliten von einer Bodenstation [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der von Airbus gebaute europäische Ozeansatellit &#8222;Copernicus Sentinel-6 Michael Freilich&#8220; hat seine &#8222;Seeing-the-Seas&#8220;-Mission erfolgreich begonnen. Am 21. November 2020 hob die Rakete mit dem Satelliten vom Space Launch Complex 4E auf der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien, USA, ab. Ungefähr eineinhalb Stunden nach dem Start wurden die ersten Signale des Satelliten von einer Bodenstation in Alaska empfangen. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/Sentinel-6MF-launch-prep-Copyright-Airbus-2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel 6 während der Vorbereitung auf den Start. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Sentinel 6 während der Vorbereitung auf den Start. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/Sentinel-6MF-launch-prep-Copyright-Airbus-260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sentinel 6 während der Vorbereitung auf den Start.<br>(Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Copernicus-Satellit Sentinel-6 Michael Freilich wird hochpräzise Messungen der Topographie der Meeresoberfläche durchführen. Der Satellit wird seine Entfernung zur Ozeanoberfläche mit einer Genauigkeit von wenigen Zentimetern messen und diese Daten für die Kartierung verwenden, wobei der Beobachtungs-Zyklus sich alle 10 Tage wiederholt. Die Mission kann bis zu sieben Jahre dauern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Messung des globalen Meeresspiegelanstiegs und der Ozeanzirkulation wird der Satellit auch vertikale Profile von Temperatur und Feuchtigkeit in der Atmosphäre aufzeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Ergebnisse der Mission werden Regierungen und Institutionen in die Lage versetzen, einen wirksamen Schutz für Küstenregionen aufzubauen. Die Daten werden nicht nur für Katastrophenschutzorganisationen von unschätzbarem Wert sein, sondern auch für Behörden, die sich mit Stadtplanung, der Sicherung von Gebäuden oder der Inbetriebnahme von Deichen befassen. Die Daten werden den Wissenschaftlern auch helfen, Wetterprognosen und Hurrikanvorhersagen weiter zu verbessern“, sagte Philippe Pham, Leiter Earth Observation, Navigation and Science bei Airbus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit befindet sich auf einer 1.336 km hohen, nicht-sonnensynchronen Umlaufbahn mit einer Neigung von 66 Grad, so dass er zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten über Orte hinwegfliegt und so Veränderungen messen kann, die wie die Gezeiten während 24 Stunden variieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der globale Meeresspiegel steigt derzeit als Folge der globalen Erwärmung um durchschnittlich 3,3 Millimeter pro Jahr; dies könnte möglicherweise dramatische Folgen für Länder mit dicht besiedelten Küstengebieten haben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/Sentinel-6-infographic-16x9-1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-6-Infografik. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Sentinel-6-Infografik. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/Sentinel-6-infographic-260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sentinel-6-Infografik.<br>(Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sentinel-6-Mission ist Teil des Umweltprogramms Copernicus der Europäischen Union. Diese Mission umfasst zwei Satelliten und wurde unter der industriellen Führung von Airbus entwickelt. Obwohl es sich um eine europäische Mission handelt, ist Sentinel-6 ein echtes Beispiel für internationale Zusammenarbeit: Er wurde gemeinsam von ESA, NASA, EUMETSAT und NOAA mit Unterstützung des CNES entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Satellit trägt einen Radar-Höhenmesser, der die Zeit misst, die die Radarimpulse benötigen, um zur Oberfläche und wieder zurück zum Satelliten zu gelangen. Kombiniert mit präzisen Daten der Satellitenposition ergeben die Höhenmessungen die Höhe der Meeresoberfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Instrumenten-Paket der Satelliten umfasst auch ein fortschrittliches Mikrowellen-Radiometer, das die Wasserdampfmenge in der Atmosphäre erfasst, die die Geschwindigkeit der Radarimpulse des Höhenmessers beeinflusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wiegt etwa 1,5 Tonnen. Die Satelliten werden nun, beginnend mit „Sentinel-6 Michael Freilich“, satellitengestützte Messungen der Ozeanoberflächen vornehmen und damit eine Aufgabe fortsetzen, die erstmals 1992 begonnen wurde. Der zweite Sentinel-6-Satellit wird voraussichtlich im Jahr 2025 folgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Airbus</strong><br>Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug € 70 Mrd. im Jahr 2019, die Anzahl der Mitarbeiter rund 135.000. Airbus bietet die umfangreichste Verkehrsflugzeugpalette. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeugen und eines der größten Raumfahrtunternehmen der Welt. Die zivilen und militärischen Hubschrauber von Airbus zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sind weltweit gefragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18026.msg493938#msg493938" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel 6A &#8222;Michael Freilich&#8220; auf Falcon 9 (B1063.1) von Vandenberg</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>8. Satellit des Copernicus-Programms vor dem Start</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/8-satellit-des-copernicus-programms-vor-dem-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2020 23:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Achter Satellit des europäischen Copernicus-Programms soll am 21. November 2020 starten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Mit Sentinel-6 Michael Freilich soll nun ein neuer Klimawächter die Erde aus dem All beobachten: Am 21. November 2020 um 18:17 Uhr mitteleuropäischer Zeit (9:17 Uhr Ortszeit) soll der achte Satellit des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Achter Satellit des europäischen Copernicus-Programms soll am 21. November 2020 starten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/sentinel6aussetzenESAPCarril.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Aussetzen des Sentinel-Satelliten im All - Illustration (Bild: ESA /P. Carril)" data-rl_caption="" title="Aussetzen des Sentinel-Satelliten im All - Illustration (Bild: ESA /P. Carril)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/sentinel6aussetzenESAPCarril26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Aussetzen des Sentinel-Satelliten im All &#8211; Illustration<br>(Bild: ESA /P. Carril)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Sentinel-6 Michael Freilich soll nun ein neuer Klimawächter die Erde aus dem All beobachten: Am 21. November 2020 um 18:17 Uhr mitteleuropäischer Zeit (9:17 Uhr Ortszeit) soll der achte Satellit des europäischen Copernicus-Programms mit einer Falcon-9-Trägerrakete von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien (USA) starten. &#8222;Der Klimawandel ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit&#8220;, erklärt Dr. Walther Pelzer, Vorstand für das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). &#8222;Sentinel-6 wird dazu beitragen, den globalen Anstieg des Meeresspiegels kontinuierlich und zuverlässig zu überwachen. Mit der Mission bauen wir daher unsere führende Rolle in der weltraumgestützten Klimabeobachtung weiter aus.&#8220; Neben der Höhe des Meeresspiegels erfasst der Satellit außerdem den Seegang sowie die Meeresströmungen in den Ozeanen. Der Satellit soll mindestens bis zum Jahr 2025 betrieben werden. Danach wird der baugleiche Sentinel-6B Satellit die Messreihe fortführen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/sentinel6earthesaatgmedialab.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel 6 über der Erde - Illustration. (Bild: ESA/ATG Medialab)" data-rl_caption="" title="Sentinel 6 über der Erde - Illustration. (Bild: ESA/ATG Medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/sentinel6earthesaatgmedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sentinel 6 über der Erde &#8211; Illustration.<br>(Bild: ESA/ATG Medialab)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Meeresspiegel-Anstieg beträgt mehr als drei Millimeter im Jahr</strong><br>Aktuell steigt der Meeresspiegel weltweit durchschnittlich um etwas mehr als drei Millimeter pro Jahr &#8211; Tendenz steigend. Etwa die Hälfte dieses Anstiegs wird auf die Effekte schmelzender Eisschilde und Gletscher zurückgeführt, der Rest durch die Wärmeausdehnung der Ozeane bei steigenden Temperaturen. &#8222;Durch die Mission wollen wir erfahren, wie sich der Meeresspiegel in Zukunft weiterentwickelt&#8220;, sagt Dr. Jörn Hoffmann, Programmleiter für Copernicus im DLR Raumfahrtmanagement. &#8222;Anhand der Satellitendaten lässt sich etwa beurteilen, ob politische Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels Wirkung zeigen und wie gut globale Klimamodelle die Entwicklung des Meeresspiegels vorhersagen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem soll Sentinel-6 den Seegang und die Meeresströmungen beobachten. Diese Informationen erlauben Rückschlüsse auf den Wärmetransport in den Ozeanen, der direkten Einfluss auf das globale Klima hat &#8211; so ist etwa der warme Golfstrom verantwortlich für das relativ milde Klima in Nordeuropa. Die Informationen sind eine wichtige Eingangsgröße für Modellberechnungen zur Klimaentwicklung. Sämtliche Daten von Sentinel-6 werden für die Nutzer kostenfrei zur Verfügung stehen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/gletscherCopSentinel2019procESA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vatnajökull-Gletscher auf Island. (Bild: Contains modified Copernicus Sentinel data (2019), processed by ESA)" data-rl_caption="" title="Vatnajökull-Gletscher auf Island. (Bild: Contains modified Copernicus Sentinel data (2019), processed by ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/gletscherCopSentinel2019procESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Vatnajökull-Gletscher auf Island.<br>(Bild: Contains modified Copernicus Sentinel data (2019), processed by ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sechs wissenschaftliche Instrumente beobachten die Ozeane</strong><br>Aus einer Umlaufbahn in rund 1300 Kilometern Höhe wird Sentinel-6 die Erde mit Hilfe von sechs wissenschaftlichen Instrumenten an Bord beobachten. POSEIDON-4 ist das Hauptinstrument des Satelliten. Das Radar-Altimeter misst den Meeresspiegelanstieg bis auf wenige Zentimeter genau. Über längere Zeitreihen wird es so möglich, die langfristigen Änderungsraten im Zehntel-Millimeter-Bereich pro Jahr zu ermitteln. Außerdem liefern die Messungen Information zu Meerestopographie und Wellengang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Mikrowellen-Radiometer, AMR-C, ermittelt den atmosphärischen Wasserdampf zwischen Erde und Satellit, um mit Hilfe dieses Wertes die Höhenmessungen von POSEIDON-4 zu präzisieren. Die Instrumente DORIS and GNSS-POD sowie ein Laser Reflektor-Array (LRA) dienen dazu, die Satellitenbahn genau zu bestimmen. Die exakte Bahninformation ermöglicht es erst, die genaue Meeresspiegelhöhe zu erfassen. Ein Star-Tracker ermittelt die Position von Sentinel-6. Mit einem Radio-Okkultations-Empfänger werden Temperatur und Feuchtigkeit in den verschiedenen Atmosphärenschichten bestimmt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/sentinel6integ1ESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Integration von Sentinel-6 &quot;Michael Freilich&quot;. (Bild: ESA/S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Integration von Sentinel-6 &quot;Michael Freilich&quot;. (Bild: ESA/S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/sentinel6integ1ESASCorvaja26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Integration von Sentinel-6 &#8222;Michael Freilich&#8220;.<br>(Bild: ESA/S. Corvaja)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit fast 30 Jahren messen hochpräzise Satelliten-Altimeter die Höhe des Meeresspiegels als wichtigen Indikator des Klimawandels. Sentinel-6 Michael Freilich wird diese Aufgabe nun von dem im Januar 2016 gestarteten Jason-3-Satelliten übernehmen und mindestens fünfeinhalb Jahre lang Umweltdaten sammeln. Der baugleiche Copernicus Sentinel-6B-Satellit soll im Jahr 2025 starten und die Messreihe ins nächste Jahrzehnt fortsetzen. Den Beinamen &#8222;Michael Freilich&#8220; führt Copernicus Sentinel-6A zu Ehren des in diesem Jahr verstorbenen ehemaligen Direktors für die Erdwissenschaften bei der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA, um ihn und seine Verdienste um die Erdbeobachtung und die Satellitenbeobachtung der Meere zu würdigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europäisch-amerikanische Kooperation bei Sentinel-6A</strong><br>Das Copernicus-Programm wird von der Europäischen Kommission gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA durchführt. Sentinel-6 Michael Freilich wurde in europäisch-amerikanischer Kooperation entwickelt. Auf europäischer Seite sind die ESA und die europäische Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) mit Unterstützung der französischen Raumfahrtagentur CNES beteiligt, auf US-amerikanischer Seite die NASA und die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). Die industrielle Führung hat der Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space in Friedrichshafen übernommen und auch die Satellitenplattform gebaut, mit wichtigen Bauteilen von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) in Deutschland. Das Hauptinstrument, das Poseidon-4-Radar-Altimeter, stammt von der Firma Thales-Alenia Space in Toulouse. Das Mikrowellen-Radiometer AMR-C, der GNSS-Empfänger und das Laser-Reflektor-Array wurden von der NASA beigestellt. Das DLR Raumfahrtmanagement betreut im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) das ESA Copernicus Space Component Programm, aus dem die Entwicklung von Sentinel-6 Michael Freilich finanziert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Copernicus &#8211; das europäische Erdbeobachtungsprogramm</strong><br>Copernicus ist ein Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union (EU), das sie in Partnerschaft mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) umsetzt. Es dient der Sammlung und Auswertung von Fernerkundungsdaten der Erde. Die Daten werden von Behörden, Unternehmen, der Wissenschaft und interessierten Bürgern genutzt. Speziell für Copernicus wurden bislang sechs Satellitenfamilien entwickelt, die sogenannten Sentinels (&#8222;Wächter&#8220;), welche den Zustand von Erde und Atmosphäre erfassen und somit wichtige Daten zu Klimaschutz, nachhaltiger Entwicklung, humanitärer Hilfe und ziviler Sicherheit liefern. Ergänzt werden die Satelliten-Daten durch Messgeräte am Boden, in der Luft und in Gewässern. Sechs weitere Satellitenmissionen wurden 2019 auf der ESA Ministerratskonferenz in Sevilla beschlossen. Den Betrieb der insgesamt 20 Umweltsatelliten übernehmen ESA und EUMETSAT. In Deutschland ist das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) federführend für Copernicus verantwortlich. Das DLR Raumfahrtmanagement in Bonn begleitet die Implementierung des Programms in Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18026.msg493860#msg493860" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel 6A &#8222;Michael Freilich&#8220; auf Falcon 9 (B1063.1) von Vandenberg</a></li></ul>
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		<title>ESA: Anfangsphase von Sentinel-6 als Herausforderung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-anfangsphase-von-sentinel-6-als-herausforderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2020 23:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mission Control bereitet sich auf die herausfordernde Anfangsphase von Sentinel-6 vor. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Die Teams der ESA-Missionskontrolle bereiten sich darauf vor, sicherzustellen, dass eine neue Sentinel-Erdbeobachtungsmission heil in ihrer vorgesehenen Umlaufbahn eintrifft, von wo sie aus nach ihrem Start am 10. November den Anstieg des Meeresspiegels [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mission Control bereitet sich auf die herausfordernde Anfangsphase von Sentinel-6 vor. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/Sent6ueberderErdeESAATGMedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sentinel-6 über der Erde - Illustration. (Bild: ESA/ATG Medialab)" data-rl_caption="" title="Sentinel-6 über der Erde - Illustration. (Bild: ESA/ATG Medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/Sent6ueberderErdeESAATGMedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sentinel-6 über der Erde &#8211; Illustration.<br>(Bild: ESA/ATG Medialab)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teams der ESA-Missionskontrolle bereiten sich darauf vor, sicherzustellen, dass eine neue Sentinel-Erdbeobachtungsmission heil in ihrer vorgesehenen Umlaufbahn eintrifft, von wo sie aus nach ihrem Start am 10. November den Anstieg des Meeresspiegels kartieren, messen und überwachen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das 1,5 Tonnen schwere Raumfahrzeug Copernicus Sentinel-6 &#8222;Michael Freilich&#8220; wird mit einer Space X Falcon 9-Rakete von Vandenberg, Kalifornien, in den Vereinigten Staaten starten. Sobald es sich sicher im Orbit befindet, wird das ESOC-Kontrollzentrum der ESA in Darmstadt die Führung übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den folgenden drei Tagen wird das Missionskontrollteam von Sentinel-6 die noch junge Mission durch ihre kritische &#8222;Start- und frühe Orbitphase&#8220; führen. Das bedeutet auch, dass die Solarpaneele ausgefahren und der Satellit akvitiert wird, um seine Kernfunktion zu testen. Anschließend wird dieser in die richtige Bahn manövriert. Dabei ist er gleichzeitig den Gefahren des Weltraums ausgesetzt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/VorbereitungeninCOVIDLageESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Vorbereitungen inmitten der aktuellen COVID-19-Lage. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Die Vorbereitungen inmitten der aktuellen COVID-19-Lage. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/VorbereitungeninCOVIDLageESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Vorbereitungen inmitten der aktuellen COVID-19-Lage.<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jason wird ersetzt</strong><br>Sentinel-6 Michael Freilich ist das erste von zwei Raumfahrzeugen, die gestartet werden, um die &#8222;Kontinuität des Dienstes&#8220; der Jason-Missionen zu gewährleisten, die derzeit Daten über die sich verändernden Ozeane der Erde liefern, aber das Ende ihrer Lebensdauer erreichen. Dies macht die ohnehin schon schwierigen Operationen noch komplizierter, da der neue Sentinel in Tandem mit dem Jason-3-Satelliten, den er ersetzen wird, fliegen muss, bis dieser in eine andere Umlaufbahn gebracht wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zielumlaufbahn für die neue Mission ist eine polare Umlaufbahn, hoch über den Eispolen der Erde in etwa 1300 km Höhe. Das Timing ist hier äußerst wichtig, da Sentinel-6 mit einem Abstand von nur 30 Sekunden, also etwa 230 Kilometern, hinter dem Raumschiff Jason 3 in Position geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teams im ESOC werden in den ersten Tagen zwei Umlaufbahnmanöver durchführen, um das Raumschiff näher an die vorgesehene Stelle zu bringen. Sobald Sentinel-6 die Nachfolge von Jason antritt, wird EUMETSAT, die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten, nach dem dritten Tag das Satellitenkommando und die Kontrolle von der ESA übernehmen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/Sentinel6factsesa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sechs Fakten über Copernicus Sentinel-6. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Sechs Fakten über Copernicus Sentinel-6. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/Sentinel6factsesa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Warum steigt der Meeresspiegel?<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald Sentinel-6 die kritische Frühphase durchlaufen hat und seine Zielumlaufbahn ansteuert, wird EUMETSAT die endgültige &#8222;Orbiterfassung&#8220; abschließen und die Verantwortung für die Inbetriebnahme, den Routinebetrieb und die Verteilung der Vitaldaten der Mission innerhalb Europas übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Den Erfolg während einer Pandemie simulieren</strong><br>Kontrollteams sind es gewohnt, sich auf unerwartete Eventualitäten vorzubereiten. Tatsächlich besteht ein großer Teil der Aufgabe darin, Echtzeitsimulationen zu durchlaufen, in denen sie allen möglichen Problemen ausgesetzt werden – Angefangen von allen Arten von Raumfahrzeuganomalien bis hin zu Computerabstürzen und sogar der Vermeidung von Weltraumschrott.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorbereitungen inmitten der COVID-19-Pandemie gestalten sich allerdings als schwierig.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/Sentinel6heritageesaatgmedialab2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Copernicus Sentinel-6 wird das Erbe der Jason-Missionen fortsetzen. (Bild: ESA/ATG Medialab)" data-rl_caption="" title="Copernicus Sentinel-6 wird das Erbe der Jason-Missionen fortsetzen. (Bild: ESA/ATG Medialab)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/Sentinel6heritageesaatgmedialab26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Copernicus Sentinel-6 wird das Erbe der Jason-Missionen fortsetzen.<br>(Bild: ESA/ATG Medialab)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Natürlich sind die Vorbereitungen für den Start von Sentinel-6 durch COVID-19 beeinträchtigt worden, und wir haben alle Maßnahmen ergriffen, um in dieser schwierigen Situation erfolgreich zu sein. Wir müssen immer einen Sicherheitsabstand voneinander einhalten, wir haben Plexiglaswände, die alle in den Kontrollräumen voneinander trennen, Masken, die ständig getragen werden, und die Anzahl der Personen vor Ort ist auf das zur Unterstützung der Operationen unbedingt erforderliche Maß beschränkt&#8220;, erklärt Massimo Romanazzo, der für die Mission zuständige Raumflugbetriebsleiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir tun alles, was wir können, um die Gesundheit und Sicherheit unserer Teams zu gewährleisten, und glücklicherweise haben wir trotz aller Widrigkeiten keine Verzögerungen zu verzeichnen und liegen im Zeitplan für den Start am 10. November&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team hat noch zwei weitere &#8222;Notfallsimulationen&#8220; vor sich, bei denen Probleme in die Startsequenz eingebracht werden und zwei abschließende &#8222;nominale Simulationen&#8220;, bei denen alles nach dem Zeitplan der &#8222;nominalen&#8220; Operationen abläuft.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/S6controlteampractisesesa.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Sentinel-6-Kontrollteam erprobt auch einen nicht ganz so perfekten Start. (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Das Sentinel-6-Kontrollteam erprobt auch einen nicht ganz so perfekten Start. (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/S6controlteampractisesesa26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das Sentinel-6-Kontrollteam erprobt auch einen nicht ganz so perfekten Start.<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wenige Tage vor dem Start werden sie dann die Generalprobe durchlaufen, während sie diesmal mit dem Sentinel-6-Satelliten in Vandenberg verbunden sind, der auf seiner Falcon 9 sitzt und Echtzeitdaten sendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Breite Unterstützung vom Boden aus</strong><br>Sentinel-6 wird sich einer Flotte von Erdbeobachtungssatelliten in einer der verkehrsreichsten Umlaufbahnen im erdnahen Orbit anschließen. Das im ESOC angesiedelte Space Debris Office der ESA wird in den kritischen ersten Tagen deshalb präsent sein, um das Risiko von Kollisionen mit herumschwirrendem Weltraumschrott zu überwachen, zu berechnen und darüber zu beraten, wie die Mission am sichersten durchgeführt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA-Bodenstation Kiruna wird die ersten Tage des Raumschiffs mitverfolgen, während die Nordpol-Satellitenstation in Alaska nach der Trennung von der Trägerrakete die ersten Signale aus dem Weltraum empfangen soll.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/StationKirunaESASCorvaja.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Station Kiruna. (Bild: ESA-S.Corvaja)" data-rl_caption="" title="Station Kiruna. (Bild: ESA-S.Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/StationKirunaESASCorvaja26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Station Kiruna.<br>(Bild: ESA-S. Corvaja)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl Sentinel-6 zur Familie der Copernicus-Missionen der Europäischen Union gehört, ist seine Umsetzung das Ergebnis der einzigartigen Zusammenarbeit zwischen ESA, NASA, Eumetsat und NOAA, mit einem Beitrag der französischen Raumfahrtbehörde CNES.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Sentinel-6-Mission vereint in perfekter Weise die besten Aspekte des Weltraumbetriebs: internationale Zusammenarbeit, Spitzentechnologie und den Wunsch, die Vorteile aus dem einzigartigen Blickwinkel der erdnahen Umlaufbahn auf die Erde zu bringen&#8220;, sagt Simon Plum, der neue Missionsleiter der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Führung eines Raumfahrzeugs durch seine risikoreichste Anfangsphase zeigt, was die Teams im ESOC am besten können, wenn sie ihre jahrelange Ausbildung und Erfahrung in die Praxis umsetzen, und das alles unter zusätzlichen Einschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie. Ich bin sehr stolz darauf, mich einem Team mit einer solchen Professionalität und einem solchen Engagement anzuschließen, und freue mich auf meinen ersten Start hier bei der ESA-Missionskontrolle&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18026.msg492353#msg492353" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel 6A &#8222;Michael Freilich&#8220; auf Falcon 9 (B1063.1) von Vandenberg</a></li></ul>
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		<title>Sentinel-6A im Test bei der IABG in Ottobrunn</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sentinel-6a-im-test-bei-der-iabg-in-ottobrunn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 22:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
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		<category><![CDATA[IABG]]></category>
		<category><![CDATA[Sentinel-6A]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Airbus prüft Ozean-Satellit Sentinel-6A auf Einsatzbereitschaft. Testprogramm erfolgreich angelaufen – Start für November 2020 geplant. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Die Raumfahrtingenieure von Airbus testen gegenwärtig im Raumfahrtzentrum der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) in Ottobrunn bei München den Satelliten Copernicus Sentinel-6A auf seine Einsatztauglichkeit im Weltall. Im Rahmen der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Airbus prüft Ozean-Satellit Sentinel-6A auf Einsatzbereitschaft. Testprogramm erfolgreich angelaufen – Start für November 2020 geplant. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Sentinel6ESA15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Sentinel6ESA26.jpg" alt="Sentinel-6-Satellit über der Erde - Künstlerische Darstellung
(Bild: ESA)" width="260" height="146"/></a><figcaption>Sentinel-6-Satellit über der Erde &#8211; Künstlerische Darstellung<br> (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumfahrtingenieure von Airbus testen gegenwärtig im  Raumfahrtzentrum der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (IABG) in Ottobrunn bei München den Satelliten Copernicus Sentinel-6A auf seine Einsatztauglichkeit im Weltall. Im Rahmen der Testkampagne, die noch bis zum Frühjahr&nbsp;2020 läuft, stellt das Airbus-Team sicher, dass der Satellit den starken Belastungen beim Start und der rauen Umgebung des Weltraums standhält.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Sentinel6ANov2019Airbus15.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Sentinel6ANov2019Airbus26.jpg" alt="Sentinel-6A bei der IABG
(Bild: Airbus Defence and Space)"/></a><figcaption>Sentinel-6A bei der IABG<br> (Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Copernicus Sentinel-6 ist eine operationelle Altimetrie-Mission, mit der die Vermessung der Ozeantopografie im nächsten Jahrzehnt fortgesetzt wird. Sentinel-6 ist mit einem Radarhöhenmesser für hochpräzise, zeitnahe Beobachtungen der weltweiten Meeresspiegelhöhen ausgestattet. Die Veränderung der Meeresspiegelhöhen ist ein wichtiger Indikator für den Klimawandel und die operative Ozeanografie. Sentinel-6 kartiert alle zehn Tage bis zu 95&nbsp;Prozent der eisfreien Meeresoberfläche und liefert wichtige Informationen über Windgeschwindigkeiten, Meeresströmungen und Wellen, die für die Sicherheit auf See von Bedeutung sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/airbussentinel6aspacetestcentreottobrunn15.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/airbussentinel6aspacetestcentreottobrunn26.jpg" alt="Sentinel-6A bei der IABG
(Bild: Airbus Defence and Space)"/></a><figcaption>Sentinel-6A bei der IABG<br> (Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Erkenntnisse sollen es Regierungen und Institutionen ermöglichen, einen wirksamen Schutz für küstennahe Regionen aufzubauen. Die Daten sind nicht nur für Katastrophenschutz-organisationen sehr wertvoll, sondern auch für Behörden, die Städteplanung betreiben, Gebäudesicherungen vornehmen oder Deichbauten in Auftrag geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Infolge der Erderwärmung steigen die globalen Meeresspiegel derzeit um durchschnittlich 3,3 Millimeter jährlich – mit möglicherweise dramatischen Konsequenzen für Länder, deren Küsten dicht besiedelt  sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/airbussentinel6aspacetestcentreottobrunnb15.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/airbussentinel6aspacetestcentreottobrunnb26.jpg" alt="Sentinel-6A bei der IABG
(Bild: Airbus Defence and Space)"/></a><figcaption>Sentinel-6A bei der IABG<br> (Bild: Airbus Defence and Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der industriellen Führung von Airbus wurden zwei Sentinel-6-Satelliten für das europäische Umwelt- und Sicherheitsprogramm Copernicus entwickelt. Sentinel-6 gehört zwar zu den Copernicus-Satellitenmissionen der Europäischen Union, wird aber auch dank der internationalen Zusammen-arbeit zwischen der ESA, der NASA, der NOAA und der Eumetsat verwirklicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Satellit  wiegt etwa 1,5 Tonnen. Ab November 2020 wird Sentinel-6A als erster der beiden Sentinel-6-Satelliten die 1992 begonnenen satellitengestützten Messungen der Meeresoberflächen fortführen. Sentinel-6B soll 2025 folgen. Copernicus Sentinel-6 baut auf dem Erbe der Jason-Satelliten zur Vermessung der Ozeantopografie und den ESA-Missionen CryoSat-2 und Sentinel-2 sowie auf Grace (die unter der industriellen Führung von  Airbus entstanden sind) auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12191.msg468121#msg468121" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Airbus Defence and Space</a>  </li></ul>
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