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	<title>Sichtbar &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Sichtbar &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Komet am westlichen Abendhimmel sichtbar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/komet-am-westlichen-abendhimmel-sichtbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 17:45:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[C/2011 L4]]></category>
		<category><![CDATA[freiäugig]]></category>
		<category><![CDATA[Komet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kometen gehören zweifelsfrei zu den spektakulärsten Erscheinungen, welche sich dem irdischen Betrachter am nächtlichen Himmel präsentieren. Allerdings erreicht durchschnittlich lediglich alle fünf bis zehn Jahre ein solches Relikt aus der Entstehungsphase unseres Sonnensystems auf seiner Umlaufbahn um die Sonne eine ausreichende Helligkeit, um dabei auch mit dem bloßen Auge betrachtet werden zu können. Ein Beitrag [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Kometen gehören zweifelsfrei zu den spektakulärsten Erscheinungen, welche sich dem irdischen Betrachter am nächtlichen Himmel präsentieren. Allerdings erreicht durchschnittlich lediglich alle fünf bis zehn Jahre ein solches Relikt aus der Entstehungsphase unseres Sonnensystems auf seiner Umlaufbahn um die Sonne eine ausreichende Helligkeit, um dabei auch mit dem bloßen Auge betrachtet werden zu können.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032013184557_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032013184557_small_1.jpg" alt="NASA" width="300" height="164"/></a><figcaption>
Die Positionen, welche der Komet C/2011 L4 (PANSTARRS) in den kommenden Tagen am Himmel einnehmen wird. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und <i>jetzt</i> ist es endlich wieder einmal soweit&#8230;</strong> <br>Bereits im Juni 2011 entdeckten Astronomen auf Aufnahmen des Pan-STARRS-Teleskops auf Hawaii, so die Kurzbezeichnung für das &#8222;Panoramic Survey Telescope And Rapid Response System&#8220;, einen Kometen, welcher sich auf seiner elliptischen Umlaufbahn um die Sonne dem inneren Bereich unseres Sonnensystems näherte (<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.raumfahrer.net/sichtbarer-komet-im-fruehjahr-2013/" target="_blank" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am heutigen Sonntag durchläuft dieser zwischenzeitlich mit dem unspektakulär klingenden <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Benennung_von_Asteroiden_und_Kometen" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Namen</a> C/2011 L4 (PANSTARRS) versehene Komet in einer Entfernung von lediglich 45 Millionen Kilometern zur Sonne den sonnennächsten Punkt seiner elliptischen Umlaufbahn um das Zentralgestirn unseres Sonnensystems und dürfte dabei zugleich seine maximale Helligkeit erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der südlichen Hemisphäre der Erde aus konnte der Komet in den vergangenen 18 Monaten bereits erfolgreich beobachtet werden. Ab diesem Wochenende wird eine solche Beobachtung auch von der Nordhalbkugel aus möglich sein, während der Komet aufgrund der Geometrie seiner Umlaufbahn von jetzt an nicht mehr von der Südhemisphäre aus zu beobachten ist. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032013184557_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032013184557_small_2.jpg" alt="Astronomy Education Services, Gingin Observatory" width="300" height="440"/></a><figcaption>
Der Komet PANSTARRS  &#8211; aufgenommen von einen Beobachtungsstandpunkt nahe des Mount Dale/Western Australia. Die Lichtquellen nahe des Horizonts stammen von der südöstlich von Perth gelegenen Stadt Armadale.  
<br>
(Bild: Astronomy Education Services, Gingin Observatory)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Unter optimalen Umständen, dies setzt einen klaren und nicht durch eine <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtverschmutzung" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Lichtverschmutzung</a> beeinträchtigten Himmel voraus, sollte der Komet dabei auch ohne den Einsatz von technischen Hilfsmitteln mit dem bloßem Auge sichtbar sein. Laut aktueller Prognosen wird C/2011 L4 (PANSTARRS) in den kommenden Tagen eine Helligkeit von bis zu 1 <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Scheinbare_Helligkeit" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">mag</a> entwickeln, was in etwa der Helligkeit der beiden Sterne Castor und Pollux im <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zwillinge_(Sternbild)" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Sternbild Zwillinge</a> entspricht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Untergangszeiten des Kometen in den kommenden Tagen jedoch noch zwischen 19.30 Uhr und 20.30 Uhr MEZ liegen werden und der Komet daher nur wenige Minuten nach dem Ende der <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Astronomische_D%C3%A4mmerung" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">astronomischen Dämmerung</a> unter dem westlichen Horizont untergeht, empfiehlt sich für eine erfolgreiche Beobachtung zunächst noch die Verwendung eines Fernglases oder eines Teleskops. Nur mit diesen Hilfsmitteln kann wohl auch der Schweif des Kometen deutlich erkannt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. und 13. März gesellt sich unmittelbar nach dem Sonnenuntergang zudem noch die schmale Sichel des Mondes zu dem Kometen, was dessen Auffinden in der Dämmerung nicht nur zusätzlich erleichtern sollte, sondern der zu betrachtenden Szenerie auch einen zusätzlichen ästhetischen Aspekt verleihen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den folgenden Tagen verbessern sich die Beobachtungsbedingungen dann für die auf der nördlichen Erdhemisphäre befindlichen interessierten Beobachter noch weiter. Zum zweifelsfreien Erkennen des Schweifs wird jedoch auch in diesen Tagen sehr wahrscheinlich weiterhin zumindestens ein Fernglas nötig sein. Gegen Ende des Monats ist C/2011 L4 (PANSTARRS) dann bis kurz vor Mitternacht am nächtlichen Himmel zu sehen. Allerdings dürfte die Helligkeit des Kometen dabei bereits deutlich zurückgegangen sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem dürfte sich die Beobachtung dieses sowohl seltenen wie spektakulären Ereignisses definitiv lohnen. Und sollte es Ihnen dabei trotz der aktuell nicht wirklich optimalen Wetterbedingungen eventuell gelingen, Aufnahmen dieses Kometen anzufertigen, so teilen Sie diese doch mit den Nutzern unseres <a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=667.270" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Forums</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit in Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=667.270" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kometen</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11624.90" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">C/2013 A (Siding Spring)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11585.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">C/2012 S1 (ISON)</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Raumstation als leuchtender Stern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-raumstation-als-leuchtender-stern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2006 17:21:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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		<category><![CDATA[Webportal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei wolkenlosem Himmel kann die Internationale Raumstation ISS, auf der demnächst der ESA-Astronaut Thomas Reiter seinen Dienst antreten wird, nachts auch in Deutschland als vorbeisausender Stern beobachtet werden. Im Juni ist das sogar bis zu viermal in einer Nacht möglich. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA. Die Internationale Raumstation ISS ist ein imposanter Stern [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei wolkenlosem Himmel kann die Internationale Raumstation ISS, auf der demnächst der ESA-Astronaut Thomas Reiter seinen Dienst antreten wird, nachts auch in Deutschland als vorbeisausender Stern beobachtet werden. Im Juni ist das sogar bis zu viermal in einer Nacht möglich.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ingo Froeschmann</a>. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Internationale Raumstation ISS ist ein imposanter Stern am Nachthimmel. Denn ihre Abmessungen sind im Verhältnis zu anderen Satelliten gewaltig. Mit 73 Metern Spannweite der Solarzellenflächen, 52 Metern Länge und 27 Metern Höhe ist sie das größte von Menschen geschaffene Bauwerk im Weltraum und dabei befindet sie sich noch im Aufbau. Sie ist deshalb mit dem bloßen Auge zu sehen und nach dem Mond und der Venus das hellste Objekt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13062006192148_small_1.jpg" alt="ESA" width="400" height="300"/><figcaption>
So soll die Internationale Raumstation nach der Montage aussehen 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann ist die ISS zu sehen?</strong> <br>Die ISS umkreist die Erde auf einer elliptischen Umlaufbahn mit einer Geschwindigkeit von rund 28.000 Kilometern pro Stunde. Für eine Umrundung der Erde benötigt sie etwa 90 Minuten. Deshalb kann ein Beobachter auf der Erde sie nur wenige Minuten als einen sich relativ schnell bewegenden hellen Punkt am Himmel verfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die ISS oder andere Raumflugkörper beobachten zu können, sind zwei Voraussetzungen erforderlich:     
 
</p>



<ul class="wp-block-list"><li>am Standort des Beobachters muss es ausreichend dunkel sein und </li><li>der Satellit muss von der Sonne beleuchtet werden. </li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist der Fall, wenn der Beobachter sich auf der Nachtseite der Erde befindet, die ISS aber noch von der Sonne angestrahlt wird, d.h. eine Beobachtung ist nur kurz nach Sonnenunter- beziehungsweise kurz vor Sonnenaufgang möglich.  <br><strong>Service der ESA: Die Überflugzeiten über Europa</strong> <br>Der genaue Zeitpunkt der Sichtbarkeit muss in Abhängigkeit vom Standort des Beobachters errechnet werden. Zur Ermittlung der exakten Daten sind im Internet einige Webpages eingerichtet worden. Dort kann man für eine Vielzahl von Orten auf der Welt die Sichtbarkeitsdaten der ISS abfragen. Die entsprechende ESA-Seite kann über diesen <a href="https://heavens-above.com/main.aspx" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Link</a> erreicht werden. In zwei Schritten gelangt man dann zum Ziel. Zunächst wird das Land, also beispielsweise Deutschland ausgewählt, im zweiten Schritt folgt der Ort, von dem aus die Beobachtung erfolgen soll. Die Datenbank enthält die Angaben von über zwei Millionen Orten, so dass die Auswahl kein Problem sein sollte. Im Ergebnis wird eine Tabelle mit den Sichtbarkeiten für mehrere Tage angezeigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der MAG-Wert gibt die Helligkeit der ISS bei dieser Beobachtung an. Je kleiner dieser Wert ist, desto größer die Helligkeit. So hat die Venus als hellster Planet den Wert &#8211; 4,4. Sirius, der hellste Stern, kommt auf den Wert &#8211; 1,2. Die Raumstation kann bei guten Bedingungen eine maximale Helligkeit von &#8211; 2,0 erreichen, leuchtet also am 12. Juni schwächer. Dann folgen drei Zeiten für den Beginn, die maximale Höhe (engl. Altitude) über dem Horizont und das Ende der Sichtbarkeit. Die Höhe wird in Grad über dem Horizont angegeben. Az. steht für Azimut und gibt die Blickrichtung beginnend von Norden im Uhrzeigersinn an. Die Angabe E steht hier für Ost (engl. East) und bedeutet, dass der Beobachter genau in Richtung Osten schauen muss. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum im Juni bessere Bedingungen? </strong> <br>Zweimal im Jahr, nämlich im Juni und im Dezember tritt für kurze Zeit der Fall ein, dass durch die räumliche Konstellation von Sonne, Erde und Umlaufbahn die Raumstation gar nicht durch den Erdschatten fliegt und ununterbrochen beleuchtet wird. Abhängig vom Ort des Beobachters ist sie dann bis zu viermal in einer Nacht zu sehen. In diesem Jahr wird das vom 17. bis 21. Juni der Fall sein. In diesem Zeitraum und etwa eine Woche vorher und nachher ergeben sich für ganz Mitteleuropa mehrfache Sichtungsmöglichkeiten pro Nacht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Voraussetzung für eine einwandfreie Beobachtung ist allerdings ein wolkenfreier Himmel. 
</p>
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