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	<title>SIGINT &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>SIGINT &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Weltraum-Aufklärungssystem CERES erfolgreich gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltraum-aufklaerungssystem-ceres-erfolgreich-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 13:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das von Airbus und Thales entwickelte Weltraum-Aufklärungssystem CERES ist erfolgreich gestartet. Es baut auf den Signalaufklärungs-Demonstratoren ESSAIM und ELISA auf. Eine gemeinsame Pressemitteilung von Airbus Defence and Space und Thales. Quelle: Airbus Defence and Space. Kourou, 16. November 2021 &#8211; Die von Airbus Defence and Space und Thales für die französische Beschaffungsbehörde DGA entwickelten und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das von Airbus und Thales entwickelte Weltraum-Aufklärungssystem CERES ist erfolgreich gestartet. Es baut auf den Signalaufklärungs-Demonstratoren ESSAIM und ELISA auf. Eine gemeinsame Pressemitteilung von Airbus Defence and Space und Thales.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DieCERESSatellitenAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DieCERESSatellitenAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die CERES-Satelliten. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kourou, 16. November 2021 &#8211; Die von Airbus Defence and Space und Thales für die französische Beschaffungsbehörde DGA entwickelten und gebauten CERES-Satelliten (Capacité de Renseignement Electromagnétique Spatiale oder Space Signal Intelligence Capability) sind an Bord einer Vega-Trägerrakete erfolgreich vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir sind bereit, die nächste Generation der Weltraumüberwachung für Frankreich zu starten: CERES! Die Beauftragung von Airbus mit dem Bau und der Gesamtverantwortung für das Raumfahrtsystem ist eine eindrucksvolle Bestätigung für unser Fachwissen und die Qualität unserer Technologie, die wir auch bei den ESSAIM- und ELISA-Demonstratoren erworben haben&#8220;, sagte Jean Marc Nasr, Leiter von Airbus Space Systems. &#8222;Die drei CERES-Satelliten werden Frankreich sein erstes Satellitensystem für die Signalaufklärung liefern und bestätigen damit unsere Position als Hauptauftragnehmer für alle französischen weltraumgestützten Aufklärungssysteme&#8220;, so Nasr weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CERES wurde entwickelt, um elektromagnetische Signale von Funkkommunikations-Systemen und Radaranlagen in Gebieten zu erkennen und zu lokalisieren, die von Bodensensoren nicht erreicht werden können. Von seiner niedrigen Erdumlaufbahn aus ist CERES frei von Einschränkungen beim Überfliegen des Luftraums und kann bei allen Wetterlagen eingesetzt werden. Das System wird detaillierte Informationen zur Unterstützung militärischer Operationen der französischen Streitkräfte liefern und so das Lagebewusstsein im Einsatzgebiet verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;CERES wird die französischen strategischen und taktischen Aufklärungskapazitäten im Verteidigungsbereich mit dem ersten SIGINT-Satellitensystem vervollständigen. Thales, das von der DGA mit der End-to-End-Mission von CERES betraut wurde, stützt sich auf seine einzigartige 25-jährige Erfahrung im Bereich SIGINT aus dem Weltraum mit ESSAIM und ELISA, auf unser einzigartiges Know-how in Bezug auf Satellitennutzlasten und Bodensegmente für Nutzer sowie unser umfassendes Wissen in den Bereichen SIGINT und elektronische Kriegsführung in allen Bereichen&#8220;, sagte Philippe Duhamel, Executive Vice-President, Defence Mission Systems bei Thales.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CERESsatartairbus15.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CERESsatartairbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>CERES-Satelliten über der Erde &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das System umfasst das Raumsegment, das aus einem Schwarm von drei identischen Satelliten besteht, die die SIGINT-Nutzlast tragen, sowie das Nutzer- und das Bodenkontrollsegment.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus Defence and Space und Thales sind Co-Auftragnehmer für das gesamte End-to-End-System. Airbus ist für die End-to-End-Systemintegration und das Raumfahrtsegment mit den drei Satelliten verantwortlich, während Thales für die gesamte Missionskette und deren Leistung zuständig ist, von der Nutzlast an Bord bis zum Bodensegment für die Nutzer. Darüber hinaus fungiert Thales Alenia Space als Unterauftragnehmer von Airbus bei der Lieferung der Satellitenplattformen. Die französische Raumfahrtbehörde CNES, die der DGA als Partner zur Seite steht, beschaffte die Startdienste und das Bodenkontrollsegment.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CERES stützt sich auf die Erfahrungen, die Airbus und Thales mit den 2004 bzw. 2011 gestarteten Mikrosatelliten-Demonstratoren ESSAIM (Communications Intelligence) und ELISA (Electronic Intelligence) gesammelt haben. Die bei diesen Systemen gewonnenen technischen und betrieblichen Erkenntnisse waren der Schlüssel zu einer sehr hohen Leistung bei der elektromagnetischen Erkennung und Kompatibilität, die für diese Mission entscheidend ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19139.msg522672#msg522672" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ceres 1-3 auf Vega von Kourou</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>US-Marinecomsat MUOS 5 in GTO gestrandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2016 22:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Air Force]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[MUOS 5]]></category>
		<category><![CDATA[SIGINT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 10. Juli 2016 berichteten wir, dass der US-amerikanische militärische Kommunikationssatellit MUOS 5 nicht in der Lage war seinen geplanten geostationären Orbit zu erreichen. Nun werden weitere Schritte unternommen um eine Lösung zu finden. Autor: Star-Light, Quelle: U.S. Air Force. Die US-amerikanische Luftwaffe (Air Force) teilte am 18. August 2016 mit, einen ihrer ehemals geheimen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 10. Juli 2016 berichteten wir, dass der US-amerikanische militärische Kommunikationssatellit MUOS 5 nicht in der Lage war seinen geplanten geostationären Orbit zu erreichen. Nun werden weitere Schritte unternommen um eine Lösung zu finden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: Star-Light, Quelle: U.S. Air Force.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/160624FZZ999101ULA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/160624FZZ999101ULA260.jpg" alt="Atlas-V-Start mit MUOS 5 am 24. Juni 2016. (Bild: ULA)" width="260" height="200"/></a><figcaption>Atlas-V-Start mit MUOS 5 am 24. Juni 2016. (Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die US-amerikanische Luftwaffe (Air Force) teilte am 18. August 2016 mit, einen ihrer ehemals geheimen Aufklärungssatelliten aus dem geostationären Weltraumlageerfassungsprogramm (GSSAP &#8211; Geosynchronous Space Situational Awareness Program) einzusetzen, um hochauflösende Bilder und Daten des gestrandeten MUOS 5 Satelliten zu gewinnen. Diese sollen helfen die Ursache zu finden, weshalb die Bahnanhebung aus dem Transferorbit in den geostationären Orbit nicht zum Abschluss gebracht werden konnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/04/GSSAPKlein.jpg" alt=""/><figcaption>GSSAP Satelliten Programm<br>(Bild: U.S. Air Force Illustration)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die ersten beiden GSSAP Satelliten wurden im Jahre 2014 gestartet und vor kurzem durch zwei weitere Satelliten ergänzt. Die Satelliten operieren im Umfeld des geostationären Orbits in ca. 36.000 km Höhe. Dort befinden sich wichtige amerikanische Militärsatelliten unter anderem für das Atomwaffenprogramm. Die GSSAP Satelliten dienen hier der Weltraumlageüberwachung. Neben der Verhinderung von Kollisionen sollen sie helfen Bedrohungen für amerikanische Satelliten zu erkennen. Dazu fliegen die Satelliten Rendezvousmanöver, um aus der Nähe hochauflösende Detailfotos zu gewinnen und sicherlich auch um elektronische Aufklärung (SIGINT) zu betreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Erklärung der Air Force heißt es, die Satelliten können Daten über die Position, den Orbit und die Größe aller von Menschen gemachten Objekte im geostationären Orbit zur Verfügung stellen. Hersteller der Satelliten ist Orbital ATK aus Dulles (Verginia). Die Satelliten wurden von der Cape Canaveral Air Force Station in Florida aus gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In wie weit die Bilder der GSSAP-Satelliten hilfreich sein werden, eine Lösung für MUOS 5 zu finden, läßt sich noch nicht sagen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong><br><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14433.msg366839#msg366839" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MUOS-5 auf Atlas V 551</a></p>
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		<item>
		<title>USA: Delta IV Heavy transportiert geheime Nutzlast</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/usa-delta-iv-heavy-transportiert-geheime-nutzlast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2016 06:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
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		<category><![CDATA[ULA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 11. Juni 2016 erfolgte ein Start der derzeit leistungsfähigsten US-amerikanischen Trägerrakete Delta IV Heavy. Dabei wurde von Cape Canaveral in Florida aus ein Satellit für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO) in den Weltraum transportiert. Wahrscheinlich ist der Satellit Aufgaben im Bereich der Fernmelde- und elektronischen Aufklärung gewidmet. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Nautilus [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 11. Juni 2016 erfolgte ein Start der derzeit leistungsfähigsten US-amerikanischen Trägerrakete Delta IV Heavy. Dabei wurde von Cape Canaveral in Florida aus ein Satellit für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (NRO) in den Weltraum transportiert. Wahrscheinlich ist der Satellit Aufgaben im Bereich der Fernmelde- und elektronischen Aufklärung gewidmet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Nautilus Institute, Sputniknews, ULA, USAF, Yorkshire CND.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nrol37l36112016115712PM63ula1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nrol37l36112016115712PM63ula260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Delta-IV-Heavy hebt ab<br>(Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet wurde von der Rampe SLC-37B (Space Launch Complex 37B) der Luftwaffenbasis Cape Canaveral (Cape Canaveral Air Force Station, CCAFS). Startzeitpunkt war 17:51 Uhr UTC bzw. 19:51 Uhr MESZ. Es flog die Delta-Rakete mit der Baunummer 374.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wetterbedingt fand der 32. Start einer Delta IV insgesamt und neunte Start einer Delta IV Heavy zwei Tage später als zuletzt geplant statt. Er wurde unter der Ägide der United Launch Alliance (ULA) durchgeführt. Für die ULA war es die zweite im Jahr 2016 abgewickelte Mission einer von diesem Anbieterkonsortium betriebenen Trägerrakete vom Typ Delta IV.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nrol37l176112016115848PM63ula1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/nrol37l176112016115848PM63ula260.jpg" alt="Delta-IV-Heavy-Start am 11. Juni 2016
(Bilder: ULA)"/></a><figcaption>Delta-IV-Heavy-Start am 11. Juni 2016<br>(Bild: ULA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit mit der Bezeichnung NROL 37 erhielt nach dem Start die Tarnbezeichnug USA 268. Die Masse des Raumfahrzeugs wurde von offizieller Seite nicht genannt. Beobachter der US-amerikanischen Aufklärungssatellitenprogramme nehmen an, dass es sich bei dem neuen, vielleicht von Northrop Grumman gebauten Satelliten um einen vom Typ „Advanced Orion“ (auch „Mentor“ genannt) handelt und seine Masse größer ist als 5,2 Tonnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ULA hatte den Start im Internet live gezeigt, und die Übertragung wie bei Flügen mit NRO-Nutzlasten üblich kurz nach dem Abwurf der Nutzlastverkleidung abgebrochen. Animierte Bilder vom Schluss der Übertragung zeigen einen sehr großen Satelliten auf der zweiten Stufe (Delta Cryogenic Second Stage, DCSS) der Delta-IV-Rakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrzeug im Dienst der Dienste</strong><br>Auswahl der Trägerrakete und eingeschlagene Flugrichtung können Hinweise auf einen Einsatz des neuen Raumfahrzeugs in einer geosynchronen, also an die Erdrotation angepassten Umlaufbahn sein. In der Vergangenheit flogen Delta-IV-Raketen von Cape Canaveral bereits mehrfach mit NRO-Nutzlasten für geosynchrone Orbits.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der erreichten Übergangsbahn wird NROL 37 sicher mit eigenem Antrieb seinen Arbeitsorbit anstreben. Welche Aufgaben konkret der neue Erdtrabant dort zu erfüllen hat, wurde von Regierungsstellen der Vereinigten Staaten von Amerika nicht konkret beschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Mitteilung der <a href="https://web.archive.org/web/20190603181856/https://www.afspc.af.mil/News/Article-Display/Article/799861/45th-sw-supports-successful-delta-iv-nrol-37-launch/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">US-Luftwaffe</a> spricht sparsam nur von einer Mission mit einer der nationalen Sicherheit dienenden Nutzlast für die nationale US-amerikanische Aufklärungsbehörde (National Reconnaissance Office, NRO). Die <a href="https://www.ulalaunch.com/about/news/2016/06/11/united-launch-alliance-successfully-launches-nrol-37-payload-for-the-national-reconnaissance-office" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ULA</a> meldet eine Mission zur Unterstützung der Verteidigung des Landes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">NROL 37 alias USA 268 hat vermutlich Aufgaben im Bereich der Signals Intelligence (SIGINT), dient also der Erfassung von Radiowellen, die absichtlich und unabsichtlich von Anlagen mit elektronischer Ausrüstung abgestrahlt werden. Wie seine Vorgänger Orion 3 bis Orion 8 gehört der jetzt gestartete Satellit damit wohl als Orion 9 in die Gruppe der Advanced-Orion-Satelliten. Die von diesen Satelliten gesammelten Daten werden vom NRO vermutlich etwa 15 weiteren Diensten und Organisationen in den Vereinigten Staaten zur Verfügung gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Großer Satellit mit großen Ohren</strong><br>Die Advanced-Orion-Satelliten sollen eine Ausrüstung mit einem regelrechten Antennenwald besitzen und darüber hinaus jeweils eine Antenne mit einem sehr großen, im All zu entfaltenden Gitternetzreflektor. Der Reflektor könnte Mutmaßungen zufolge einen Durchmesser von 100 Metern erreichen oder überschreiten. Als Hersteller des Reflektors kommt beispielsweise die <a href="https://www.l3harris.com/all-capabilities/space-antennas" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Harris</a> Corporation aus Melbourne in Florida oder <a href="https://www.northropgrumman.com/what-we-do/space" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Northrop Grumman</a> in Frage. Beide Unternehmen verfügen über langjährige Erfahrung mit großen Gitternetzreflektoren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PineGap2008WikipUserSkyringCCBYSA30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PineGap2008WikipUserSkyringCCBYSA30260.jpg" alt="Pine Gap 2008
(Bild: Wikipedia)"/></a><figcaption>Pine Gap 2008<br>(Bild: Wikipedia)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Überwacht und gesteuert werden die geosynchronen SIGINT-Satelliten der USA nach der Einschätzung von Fachleuten abhängig von ihrer Position durch Bodenstationen im australischen <a href="https://www.openstreetmap.org/?mlat=-23.797778&amp;mlon=133.736667&amp;zoom=15#map=15/-23.7978/133.7367" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pine Gap</a> bei Alice Springs (23.7988 S , 133.7368 E) und im englischen <a href="https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.0085&amp;mlon=-1.6902&amp;zoom=15#map=15/54.0085/-1.6902" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Menwith Hill</a> in der Nähe von Harrogate (54.0085 N , 1.6883 W). Orion 7 alias NROL 32 und USA 223 (COSPAR 2010-063A), der seit dem 21. November 2010 um die Erde kreist und zuletzt bei 95,6 Grad Ost auf rund 3,8 Grad gegen den Erdäquator geneigter geosynchroner Bahn beobachtet wurde, soll sich unter Kontrolle der Station Pine Gap befinden. Orion 8 alias NROL 15 und USA 237 (COSPAR 2012-034A), seit dem 29. Juni 2012 im All, wird wahrscheinlich von Menwith Hill aus überwacht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MenwithHillYorkshireCNDviaWikipedia.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MenwithHillYorkshireCNDviaWikipedia260.jpg" alt="Menwith Hill
(Bild: Yorkshire CND via Wikipedia)"/></a><figcaption>Menwith Hill<br>(Bild: <a href="https://yorkshirecnd.org.uk/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Yorkshire CND</a> via Wikipedia)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Bodenstationen gehören nach Informationen des Europäischen Parlaments mutmaßlich zum Spionagenetzwerk ECHELON. Dieses Netzwerk wird von Nachrichtendiensten der USA sowie aus Australien, England, Kanada und Neuseeland betrieben. Die genannten Staaten sollen unter dem Titel UKUSA Geheimabkommen getroffen haben, die ihnen Spionagetätigkeit auf dem Boden der Partnerstaaten erlaubt. Das Spionagenetz wird insbesondere dafür verwendet, Daten aus Telefongesprächen, Fax- und Internet-Verbindungen zu erfassen (Communications Intelligence, COMINT). Eine entsprechende zusätzliche Ausrüstung der Advanced-Orion-Satelliten gilt als wahrscheinlich.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MenwithHilRadomes112005WikipUserMattCrypto1500.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/MenwithHilRadomes112005WikipUserMattCrypto260.jpg" alt="Radome in Menwith Hill
(Bild: Wikipedia)"/></a><figcaption>Radome in Menwith Hill<br>(Bild: Wikipedia)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beispielsweise wird es für möglich gehalten, dass mit Hilfe der Satelliten mit Mobiltelefonen an Bord von Flugzeugen geführte Telefongespräche mitgeschnitten werden können. Erfassen sollen die Satelliten vor allem aber die von Flugkörpern wie Drohen, Marschflugkörpern und Raketen, von militärischen Land-, Wasser- und Luftfahrzeugen, Satelliten und ortsfesten Installationen am Boden abgestrahlten elektromagnetischen Wellen (Electronic Signals Intelligence, ELINT).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem unmittelbaren Mithören von Daten-, Sprach- und Video-Kommunikation erlaubt auch das Mitschneiden der Abstrahlung anderer Radiostrahlung, Informationen über Fähigkeiten und Zweck fremder Einrichtungen zu gewinnen und die Absichten ihrer Besitzer und Nutzer besser einzuschätzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Actio und Reactio</strong><br>Bezeichnender Weise veröffentlichte das staatliche russische Nachrichtenportal Sputniknews am 14. Juni 2016 passend zum Start des US-amerikanischen Satelliten eine Meldung, nach der russische „Kommunikationssysteme, Radare, Anlagen zur elektronischen Kampfführung und Kommandozentralen“ künftig in neuen Containern unterzubringen seien, die eine Weiterverbreitung elektromagnetischer Strahlung unterdrücken sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von bisher üblichen Fahrzeugaufbauten und flexibel verwendbaren Großraumbehältern würden sich die neuen Container laut Sputniknews äußerlich kaum unterscheiden. Sie besäßen aber eine spezielle Beschichtung sowie weitere Ausrüstung, die die Verbreitung von elektromagnetischen Wellen verhindern könnten.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14188.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NROL 37 (USA 268) auf Delta IV Heavy von der CCAFS</a></li></ul>
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			</item>
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		<title>Intelsat unglücklich mit russischem Comsat</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-ungluecklich-mit-russischem-comsat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2015 07:40:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2014-058A]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 7]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 901]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Luch]]></category>
		<category><![CDATA[Lutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Olymp]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[SIGINT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat hat Fragen hinsichtlich der Stationierung des russischen militärischen Kommunikationssatelliten Lutsch (Luch, Луч) alias Olymp. Der Satellit war im Geostationären Orbit zeitweilig unmittelbar zwischen Satelliten von Intelsat positioniert. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Raumfahrer.net, Roskosmos, SpaceNews, SWF. Das Raumfahrzeug aus Russland kreist seit dem 27. September 2014 um die Erde. Eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Kommunikationssatellitenbetreiber Intelsat hat Fragen hinsichtlich der Stationierung des russischen militärischen Kommunikationssatelliten Lutsch (Luch, Луч) alias Olymp. Der Satellit war im Geostationären Orbit zeitweilig unmittelbar zwischen Satelliten von Intelsat positioniert. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Intelsat, Raumfahrer.net, Roskosmos, SpaceNews, SWF. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-f6a76f86"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/IntelsatHeadquarters2012k1WikipMatthewGBisanz1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/IntelsatHeadquarters2012k1WikipMatthewGBisanz260.jpg" alt="Intelsat-Hauptquartier in Washington im Mai 2012
(Bild: Wikipedia Matthew G. Bisanz - Bearbeitung T. Weyrauch)"/></a><figcaption>Intelsat-Hauptquartier in Washington im Mai 2012<br> (Bild: Wikipedia Matthew G. Bisanz &#8211; Bearbeitung T. Weyrauch)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Raumfahrzeug aus Russland kreist seit dem 27. September 2014 um die  Erde. Eine ihm unterstellte Rolle ist die eines Werkzeugs zum Abhören und zur Aufklärung elektromagnetischer Signale. In diesem Zusammenhang spricht man von signal intelligence (SIGINT).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der russische Satellit den Geostationären Orbit (GEO) erreicht hatte, wurde Lutsch, der möglicherweise über elektrische, Xenon-Gas ausstoßende Triebwerke verfügt, immer wieder in Drift versetzt, um seine Position zu verändern. Halt machte er unter anderem bei 53 und bei 96 Grad Ost im GEO.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund sieben Monate nach seinem Start wurde Lutsch schließlich auf eine Position von 18,1 Grad West zwischen Intelsat 7 (18,2 Grad West) und Intelsat 901 (18 Grad West) manövriert. Die beiden Satelliten von Intelsat stehen im GEO in einem Bereich von deutlich unter einem halben Grad. Lutsch bezog innerhalb dieses Bereichs zwischen den beiden Satelliten von Intelsat Stellung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Branchendienst <a href="https://spacenews.com/russian-satellite-maneuvers-silence-worry-intelsat/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SpaceNews</a> meldete am 9. Oktober 2015, dass nicht weiter bezeichnete Quellen  berichteten, Lutsch habe sich einem Raumfahrzeug von Intelsat teilweise bis auf 10 Kilometer genähert, einen Abstand, den man seitens der Unternehmensleitung von Intelsat als mögliches Risiko für die eigenen Satelliten sieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein technischer Berater der Stiftung für eine sichere Welt (Secure World Foundation, <a href="https://www.swfound.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SWF</a>) aus den USA, Brian Weeden, hatte am 5. Oktober 2015 im Branchendienst The Space Review bereits auf die Problematik hingewiesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Interview, dass die SpaceNews am 8. Oktober 2015 mit Kay Sears, Präsident von <a href="https://www.ses.com/solutions/government" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Intelsat General</a>, führten, teile letzterer seine Besorgnis angesichts des unüblichen Verhaltens des russischen Satelliten mit und formulierte seine Erwartung, dass es unbedingt verantwortlich handelnder Betreiber bedürfe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sears stellte angeblich auch klar, dass es keine Interferenzprobleme zwischen dem russischen Raumfahrzeug und den von Intelsat bereitgestellten Satellitenkommunikationsdiensten gegeben habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil man den geringen Abstand als Gefahr für die eigenen Satelliten betrachte, habe man sich laut Sears an den Eigentümer des fremden Satelliten gewendet. Von dem Eigentümer habe man weder auf direktem Wege noch über den Umweg über dessen Verteidigungsministerium eine Antwort erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben von SpaceNews denken viele kompetente Beobachter, dass das geschilderte Ereignis das erste seiner Art sei, bei dem das  Weltraumsegment der Infrastruktur eines kommerziellen Satellitenbetreibers zum Ziel einer beabsichtigten Annäherung durch einen ausländischen Militärsatelliten wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sears hält die Tatsache, dass in der Angelegenheit bisher keine Kommunikation mit der russischen Seite möglich war, für verantwortungslos, berichteten die SpaceNews. Es gäbe laut Sears sicher eine Reihe von Unfällen, verhielten sich alle so.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unklar ist bis dato, auf welche Ressourcen kommerzielle Satellitenbetreiber künftig in ähnlichen Situationen zurückgreifen können. Derzeit bleibt Privatunternehmen nichts anderes übrig, als jeweils die Regierung ihres Landes um Hilfe zu bitten, schrieb Brian Weeden den SpaceNews in einer E-Mail.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer von den SpaceNews nicht weiter präzisierten Quelle führten die Manöver von Lutsch zu einer Reihe vertraulicher Besprechungen im US-amerikanischen Verteidigungsministerium.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Anfrage der SpaceNews beim US-Militär führte zu einer Reaktion des Luftwaffen-Kapitäns und Direktors für öffentliche Angelegenheiten der 14<sup>th</sup> Air Force, Nicholas Mercurio, eines Sprechers des Joint Functional Component Command Space (JFCC Space, ein Teil des strategischen Kommandos der Vereinigten Staaten von Amerika). Er informierte darüber, Lutsch sei seit seinem Start dreimal in einen Abstand von nicht über fünf Kilometern zu einem anderen Satelliten gelangt. Um welchen anderen Satelliten es sich dabei handelte, gab Mercurio nicht an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der tatsächliche Abstand zwischen Lutsch und den Satelliten Intelsats war nicht unbedingt derartig gering. Da die Daten des US-Militärs auf Abschätzungen der Driftraten der Satelliten basieren, können sie nicht absolut exakt sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Abstand von fünf oder weniger als fünf Kilometern zwischen  Raumfahrzeugen verschiedener Betreiber im GEO erfordert eine vertrauensvolle Zusammenarbeit der Betreiber, wenn das Risiko einer Kollision gering gehalten werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mercurio empfahl, weiterreichenden Anfragen an die Regierung Russlands zu richten. Die SpaceNews konnten bis zum 9. Oktober 2015 nicht über eine Antwort der in der Angelegenheit kontaktierten russischen Botschaft  berichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lutsch, der zwischenzeitlich nicht mehr bei 18 Grad West steht, ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.258 und als COSPAR-Objekt 2014-058A. Am 8. Oktober 2015 wurde er bei 24,4 Grad West beobachtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12886.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Proton mit Lutsch</a></li></ul>
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