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	<title>Sojus-TMA 22 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Sojus-TMA 22 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Drei ISS-Raumfahrer gelandet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/drei-iss-raumfahrer-gelandet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 16:04:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Crew Transfer]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 29]]></category>
		<category><![CDATA[Landung]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA 22]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die drei Raumfahrer Daniel Burbank, Anatoli Iwanischin und Anton Schkaplerow sind heute Mittag, gegen 13.45 Uhr MESZ, mit der Rückkehrkapsel ihres Raumschiffes Sojus-TMA 22 in der kasachischen Steppe gelandet. Sie befanden sich seit dem 14. November 2011 im All. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, RN, NASA. Wie bereits der Start, verschob sich auch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die drei Raumfahrer Daniel Burbank, Anatoli Iwanischin und Anton Schkaplerow sind heute Mittag, gegen 13.45 Uhr MESZ, mit der Rückkehrkapsel ihres Raumschiffes Sojus-TMA 22 in der kasachischen Steppe gelandet. Sie befanden sich seit dem 14. November 2011 im All.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, RN, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27042012180403_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Sojus-TMA 22 entfernt sich von der Station. 
<br>
(Bild: ESA/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Wie bereits der Start, verschob sich auch die Landung, allerdings aufgrund verschiedener Ursachen. Im August letzten Jahres misslang erstmals seit 1978 ein Flug eines unbemannten Transportraumschiffs vom Typ Progress. Da die Trägerrakete viele Übereinstimmungen mit der für bemannte Sojus-Raumschiffe bietet, beschloss man, zunächst einen unbemannten Testflug einzuschieben. Somit verschob sich der Start des letzten Raumschiffes der TMA-Serie von Ende September auf Mitte November 2011. </p>



<p>Die Mission an Bord der Internationalen Raumstation verlief anschließend normal. Es wurde eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen zu genau 200 Experimenten auf den Gebieten Medizin, Biologie, Astronomie, Geophysik, Atmosphärenphysik, Erderkundung, Physik, Materialwissenschaft, Bildung und Technik ausgeführt. Dabei waren die drei Raumfahrer Teil der ISS-Expeditionen 29 und 30. Am 16. Februar arbeitete Anton Schkaplerow gemeinsam mit seinem Kollegen Oleg Kononjenko mehr als 6 Stunden außerhalb der Station, wobei ein Teleskopkran umgesetzt und Materialproben geborgen wurden. </p>



<p>Zu den interessantesten Forschungsaufgaben gehörte u.a. das Experiment Aurora-Max der kanadischen Weltraumagentur CSA, bei dem Polarlichter während besonders aktiver Perioden zeitgleich von der Station aus und auf der Erde aufgezeichnet wurden. Daraus resultieren auch die in den letzten Tagen veröffentlichten Videos (Walking on Air). </p>



<p>Die ESA untersuchte im Rahmen von ALTEA-SHIELD die bei geschlossenen Augen von Raumfahrern wahrgenommenen Lichtblitze, die durch die Wechselwirkung kosmischer Strahlung mit Sinneszellen im Auge zustande kommen sowie weitere Wechselwirkungen mit dem menschlichen Gehirn. Dabei wurde auch ein Material getestet, das diese Strahlung teilweise abschirmen soll. </p>



<p>Die japanische Raumfahrtagentur erfasste mit MAXI mehr als 1.000 Röntgenquellen über einen längeren Zeitraum gleichzeitig. Die zugehörige hochempfindliche Spaltkamera ist auf einer Experimentierplattform außenbords angebracht. Erfasst werden können Röntgenstrahlen im Energiebereich von 0,5 bis 30 keV (Kilo-Elektronenvolt). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27042012180403_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Amine Swingbed 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Gegenstand des NASA-Technologieexperiments Amine Swingbed ist die Erprobung eines Amine-Systems zur Ausfilterung von Kohlenstoffdioxid aus der Stationsluft. CO<sub>2</sub> entsteht bei der Atmung und führt in überhöhter Konzentration zu Sinnestäuschungen beim Menschen. Auf der Erde wird das Kohlendioxid von Pflanzen aufgenommen, der Kohlenstoff für das Wachstum verwendet und der Sauerstoff an die Umgebung abgegeben. Amine sind organische Abkömmlinge des Ammoniak. </p>



<p>Das russische Biotechnologieexperiment Membran beschäftigte sich mit der Untersuchung der Verwendbarkeit neuartiger poröser Materialien mit regelmäßiger Molekülstruktur als Membranen und Filter. Diese könnten ökonomisch profitabel zur Stofftrennung sowohl in Flüssigkeiten als auch in Gasen verwendet werden. </p>



<p>Die ursprünglich für März vorgesehene Rückkehr der Besatzung wurde um gut einen Monat verschoben, da auf der Erde das Rückkehrmodul des geplanten Nachfolgeraumschiffs bei einem Test beschädigt worden war. Stattdessen wurde nun das nächste Raumschiff für eine Mission vorbereitet, wodurch mehrwöchige Verzögerungen entstanden. So kam aber die Besatzung von Sojus-TMA 22 nun doch noch zu einem fast halbjährigen Raumflug. </p>



<p>An den letzten Tagen waren die drei Raumfahrer bereits mit Arbeiten für ihre Rückkehr beschäftigt. Dazu gehörte das Vorbereiten und Verladen von Rückkehrfracht, ein verändertes und intensiviertes körperliches Training sowie das Durchgehen bestimmter Prozeduren und Tests am Raumschiff. Gegen 7 Uhr heute morgen (MESZ) fand eine Verabschiedungszeremonie an Bord der Station statt. Danach begaben sich die Raumfahrer in ihr Raumschiff an der Oberseite des Moduls Poisk, legten ihre Innenbord-Raumanzüge an und schlossen die Luken. Gegen 10.18 Uhr MESZ koppelte des Raumschiff von der ISS ab und entfernte sich langsam. Die abschließende Bremszündung der Triebwerke begann gegen 12.49 Uhr. </p>



<p>Beim Eintritt in dichtere Schichten der Erdatmosphäre wird das dreiteilige Raumschiff in seine einzelnen Komponenten getrennt. Während die Kommandokapsel aerodynamisch günstig geformt ist und über einen Hitzeschutz verfügt, bleiben Orbitalteil und Techniksektion zurück, brechen durch die Belastung auseinander und verglühen durch die entstehende Hitze. Die Kommandokapsel gleitet hingegen auf einem vorprogrammierten Pfad und wird dabei von rund 28.000 km/h auf etwa 400 abgebremst. Der Hitzeschild kühlt, indem ein spezielles Material aufschmilzt und verdampft. Ähnlich wie Schweiß unsere Haut und den gesamten Körper beim Verdunsten kühlt, wird auch hier die Hitze von der Kapsel weitgehend fern gehalten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27042012180403_small_3.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/><figcaption>
Raumkapsel am Fallschirm kurz vor der Landung 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach diesem harten Bremsmanöver öffnen sich nacheinander mehrere Fallschirme, die für ein weiteres Abbremsen der Landekapsel sorgen. Etwa 1 Meter über dem Boden werden mehrere Bremsraketen gezündet. Dies und speziell stoßgedämpfte Sitze sorgen im Normalfall für eine verträgliche Landung auf hartem Steppenboden. </p>



<p>Wenige Minuten nach der Landung öffneten Bodenmannschaften die Kapsel und hoben die Raumfahrer heraus. Damit fand die 165-tägige Mission ihr erfolgreiches Ende. Die Raumfahrer werden sich auch in den kommenden Wochen verschiedenen Untersuchungen unterziehen. Außerdem erfolgt eine aktive Wiederanpassung an die Schwerkraft. Dabei werden Muskeln gestärkt und Knochen aufgebaut. </p>



<p>Der nächste Start eines Sojus-Raumschiffes zur Internationalen Raumstation mit Joseph Acaba, Gennadi Padalka und Sergej Rewin ist für den 15. Mai geplant. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9849.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-22</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10209.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 30</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erster Weltraumausstieg in diesem Jahr beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-weltraumausstieg-in-diesem-jahr-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 21:27:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Progress-M 14M]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA 22]]></category>
		<category><![CDATA[Strela]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der russische Außeneinsatz Nummer 30 wurde heute zum Teil erfolgreich abgeschlossen, er diente der weiteren Aus- und Umrüstung des russischen Stationsteils. Mit dem Umsetzen des ersten der beiden STRELA-Teleskoparme wurde ein wichtiger Schritt zur Erweiterung des russischen Segments erreicht. Dies war nötig, da das Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs im nächsten Jahr durch das neue russische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Außeneinsatz Nummer 30 wurde heute zum Teil erfolgreich abgeschlossen, er diente der weiteren Aus- und Umrüstung des russischen Stationsteils. Mit dem Umsetzen des ersten der beiden STRELA-Teleskoparme wurde ein wichtiger Schritt zur Erweiterung des russischen Segments erreicht. Dies war nötig, da das Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs im nächsten Jahr durch das neue russische Labormodul Naúka (sprich Na-u-ka) ersetzt werden soll. (Newsbild: Die beiden Außenarbeiter)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ralf Möllenbeck. Quelle: NASA, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Die Aufteilung der Raumfahrer in der ISS während des Ausstieges 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Vorbereitend auf den Einsatz führten Anton Schkaplerow und Oleg Kononenko am 14. Februar einen Test der russischen Orlan-MK-Raumanzüge durch. Unterstützt wurden sie dabei von Anatoli Iwanischin. Bei diesem Testlauf im Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs wurden etliche Funktionen, wie die der Kommunikationsanlagen, Dichtigkeit, Beweglichkeit, Überwachung der Biodatenübertragung sowie Funktionen der US-Kameras geprüft. Beide trugen, wie auch beim direkten Ausstieg, Raumanzüge mit blauen Streifen. </p>



<p>Bereits in der letzten Woche wurden die Luken von Progress-M 14M geschlossen und der Raumfrachter zum Abdocken bereit gemacht. Das ist notwendig, um das Kopplungs- und Schleusenmodul Pirs während der Außenbordarbeit als Luftschleuse nutzen zu können. Progress-M 14M müsste die ISS zeitiger als geplant verlassen, sollte es nicht gelingen, Pirs nach dem Ausstieg wieder unter Druck zu setzen. Ein Zugang zum Raumfrachter wäre dann nicht mehr möglich und seine Mission somit erfüllt. </p>



<p>In Vorbereitung auf den Ausstieg begaben sich Kommandant Dan Burbank und Flugingenieur Anatoli Iwanischin gegen 13:20 Uhr MEZ in das Docking- und Schleusenmodul Poisk (MIM 2) und schlossen dort die Luken zum Transfertunnel von Swesda. Dies war erforderlich, damit sie während des Außenbordeinsatzes Zugang zu ihrem Raumschiff Sojus-TMA 22 haben und der Transfertunnel von Swesda als Notluftschleuse genutzt werden kann. Gesetzt den Fall, dass das Schleusenmodul Pirs (SO 1) aus einem technischen Grund nicht wieder unter Druck gesetzt werden kann, wäre diese Notluftschleuse zum Einsatz gekommen. Diesmal blieb der Transfertunnel (wie bisher immer) jedoch druckbeaufschlagt. Donald Pettit und André Kuipers hingegen konnten im amerikanischen Segment der Station verbleiben, da sie von dort Zugang zu ihrem Rückkehrraumschiff Sojus-TMA 03M hatten, das am MIM 1 Rasswjet angekoppelt ist. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
STRELA-1 wird mit STRELA-2 zum Poisk-Modul bewegt 
<br>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/16022012222709_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
Materialproben-Experiment Winosliwost am Poisk-Modul 
<br>
(Bilder: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p>Etwas später als geplant, um 15:31 Uhr unserer Zeit, öffnete sich die Ausstiegsluke von Pirs und die beiden Kosmonauten schwebten aus der Station. Kleinere Probleme bei der Arretierung eines Schutzringes sorgten für einen verzögerten Start. Oleg Kononjenko (EV1) und Anton Schkaplerow (EV2) begaben sich sogleich zu ihrer ersten Aufgabe, den ersten der beiden STRELA-Teleskoparme von Pirs nach Poisk zu versetzen. Dazu wurde der handbetriebene STRELA-2 ausgefahren und mit der Spitze an STRELA-1 befestigt. Auch hier kam es bei der Handhabung des STRELA-2 Arms zu Verzögerungen, da seine Ausrichtung den beiden Außenarbeitern Probleme bereitete. Zu dieser Zeit befand man sich bereits 30-40 Minuten hinter dem normalen Zeitplan. Während die ISS sich im Erdschatten bewegte, wurden die Arbeiten fortgesetzt. STRELA-2 transportierte Anton Schkaplerow gemeinsam mit dem STRELA-1 zu dessen neuem Einsatzort an der Oberseite der ISS am Poisk-Modul. </p>



<p>Dort angekommen entfernte Anton Schkaplerow eine Schutzabdeckung von dem bisher ungenutzten Haltepunkt des Arms. Diese Abdeckung wurde später nach hinten/unten, von der Station weg, ins All entsorgt. Die Installation von STRELA-1 an seiner neuen Position führten beide Raumfahrer gemeinsam durch, da das Handling mit nur einer Person sich als zu schwierig erwies. Zu diesem Zeitpunkt befand man sich bereits 1,5 Stunden hinter dem dem normalen Zeitplan und verschob daher die geplante Installation von fünf Meteoritenschutzschilden am Sevicemodul Swesda auf einen späteren Einsatz. Anschließend erfolgte die Montage des Materialproben-Experiments Winosliwost an der Außenseite von Poisk. Es war die erste von drei geplanten Zusatzaufgaben. Nach Abschluss dieser Aufgabe begaben sich beide erneut zum STRELA-2-Arm und bewegten ihn in seine Stauposition zurück. </p>



<p>Die zweite Zusatzaufgabe an diesem Abend war die Bergung eines weiteren Materialexperiments. Dieses TEST genannte Experiment hatte seinen Platz an der Außenseite des Swesda-Moduls. Es diente der Erforschung von verschiedenen technischen und biologischen Proben unter Weltraumbedingungen und besteht aus zwei Probenbehältern. Aus Zeitgründen konnte jedoch nur ein Behälter geborgen werden. Die dritte Zusatzaufgabe, die Befestigung von Haltern an der Ausstiegsleiter wurde ebenfalls gestrichen. Nach dem Abschuss der Arbeiten machten sich die beiden Kosmonauten auf den Rückweg zum Schleusenmodul Pirs und beendeten den Weltraumausstieg nach 6 Stunden und 15 Minuten um 21:46 Uhr MEZ. Für Oleg Kononjenko war es die dritte Außenmission, Anton Schkaplerow hingegen befand sich das erste Mal im freien All. Es war der 162. Einsatz an der Station seit der Inbetriebnahme der ISS, alle zusammen hatten eine Gesamtdauer von 1.021 Stunden und 37 Minuten. Der nächste Ausstieg ist für August 2012 geplant. </p>



<p><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/russischer-aussenbordeinsatz-an-der-iss-beendet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Russischer Außenbordeinsatz an der ISS beendet</a></li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10209.msg216352#msg216352" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">**ISS** Expedition 30 seit dem 16. Februar</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-weltraumausstieg-in-diesem-jahr-beendet/" data-wpel-link="internal">Erster Weltraumausstieg in diesem Jahr beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sojus startet erfolgreich drei ISS-Raumfahrer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sojus-startet-erfolgreich-drei-iss-raumfahrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 11:24:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA 22]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem turbulenten Jahr für die russischen Raumfahrt wieder eine Erfolgsmeldung. Das Rückgrat der bemannten Raumfahrt in Form der Sojus-Rakete startete pünktlich vom winterlichen Weltraumbahnhof in Baikonur. Dies stellt den ersten bemannten Start zur Raumstation seit der Einstellung des Shuttle-Programmes mit STS 135 dar. Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Roskosmos, NASA. Vertont von Peter [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In einem turbulenten Jahr für die russischen Raumfahrt wieder eine Erfolgsmeldung. Das Rückgrat der bemannten Raumfahrt in Form der Sojus-Rakete startete pünktlich vom winterlichen Weltraumbahnhof in Baikonur. Dies stellt den ersten bemannten Start zur Raumstation seit der Einstellung des Shuttle-Programmes mit STS 135 dar.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Klaus Donath. Quelle: Roskosmos, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-11-15-72985.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SoyuzTMA22lauNASATV.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SoyuzTMA22lauNASATV26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Sojus-Start am 14. November 2011. (Bild: NASA TV)</figcaption></figure></div>



<p>Pünktlich um 05:14 Uhr (MEZ) hob die Sojus mit 3 Mann an Bord in Richtung der internationalen Raumstation ISS ab. Die dortige Besatzung wartet schon länger auf Verstärkung, da der Absturz eines auf der bemannten Sojus basierenden Progress-Frachters den gesamten Zeitplan über den Haufen geworfen hatte. Ursprünglich war der Start nämlich für den 22. September 2011 angesetzt. An Bord von Sojus-TMA 22 befinden sich die Kosmonauten Anton Schkaplerow und Anatoli Iwanischin sowie der US-Astronaut Daniel Burbank. Das Docking mit der internationalen Raumstation ist für den 16. November um 06.33 Uhr (MEZ) geplant. </p>



<p>Mit dem geglückten Start ist nun auch keine unbemannte Flugphase der ISS mehr zu befürchten. Da die Sojus-Kapsel nicht länger als ein halbes Jahr im All bleiben kann, gab es durch die Verzögerungen bereits ernsthafte Planungen, die Raumstation auf diese Situation vorzubereiten. Diese Vorbereitungen können nun verworfen werden. Kurz vor Weihnachten, am 21. Dezember, ist schon der nächste bemannte Start geplant, um die Crewstärke auf die gewohnte Sechs anzuheben. </p>



<p><strong>Zukünftige Ereignisse: </strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>16. November, Sojus-TMA 22 erreicht die ISS</li><li>18. November, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li><li>21. November, Sojus-TMA 02M verlässt die ISS</li><li>01. Dezember, Bahnanhebung durch die Triebwerke von Swesda</li></ul>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9849.30" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Sojus TMA-22</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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