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	<title>Spoofing &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Spoofing &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ADVA: GPS-Backup-as-a-Service</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 06:40:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ADVA bringt GPS-Backup-as-a-Service für Diensteanbieter zur Abwehr von GNSS-Cyberangriffen auf den Markt. Eine Pressemitteilung der ADVA Optical Networking SE, München. Quelle: ADVA Optical Networking SE (1. Juni 2022) via Business Wire (2. Juni 2022). München 1. Juni 2022 &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; ADVA (FWB: ADV) hat heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen seinen Netzbetreiberkunden ermöglicht, GPS- oder [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">ADVA bringt GPS-Backup-as-a-Service für Diensteanbieter zur Abwehr von GNSS-Cyberangriffen auf den Markt. Eine Pressemitteilung der ADVA Optical Networking SE, München.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ADVA Optical Networking SE (1. Juni 2022) via Business Wire (2. Juni 2022).</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/backupasaservicegbaasvulner15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/backupasaservicegbaasvulner60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Schwachstellen beim satellitengestützten und netzinternen Timing stellen eine signifikante Bedrohung für kritische Netzinfrastrukturen dar. (Grafik: ADVA / Oscilloquartz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">München 1. Juni 2022 &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; ADVA (FWB: ADV) hat heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen seinen Netzbetreiberkunden ermöglicht, GPS- oder GNSS-Backup-as-a-Service (GBaaS) anzubieten. Eine Vielzahl von Branchen ist zunehmend auf satellitengestütztes Timing angewiesen. Angesichts der zunehmenden Bedrohungen durch Jamming- und Spoofing-Angriffe müssen Betreiber jedoch Wege finden, um alldiejenigen Dienste zu schützen, die auf Positionierungs-, Navigations- und Timing-Informationen (PNT) angewiesen sind. Auch die netzinterne Synchronisation mit NTP und PTP ist zunehmend durch Cyber-Bedrohungen gefährdet. Als Reaktion darauf hat ADVA eine GBaaS-Lösung entwickelt. Damit ermöglichen Diensteanbieter ihren Kunden die Einhaltung neuer Richtlinien und Standards für redundante PNT-Architekturen. GBaaS erfüllt die neuesten PNT-Empfehlungen wie beispielsweise die US Executive Order 13905. Der Einsatz der aPNT+<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />-Technologie von ADVA vermeidet Risiken und Kosten, die sich aus einer Abhängigkeit von GNSS ergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Risiken für die Beeinträchtigung von PNT-Funktionen nehmen global zu, und die meisten kritischen Infrastrukturen sind noch immer nicht ausreichend vor GNSS-Schwachstellen geschützt. Diese Situation kann jedoch grundlegend durch die Bereitstellung von GBaaS durch Diensteanbieter verbessert werden. Unsere aPNT+<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />-Plattform verwendet mehrere Schutzmechanismen wie beispielsweise Multiband-GNSS-Empfänger und KI- und ML-basierte Management-Software. Diese Lösung macht Netze nicht nur widerstandsfähiger gegen Cyberattacken, sondern liefert auch ein hochpräzises Backup beim Ausfall von GNSS“, sagte Gil Biran, GM von Oscilloquartz, ADVA. „Jetzt können Netzbetreiber den aPNT+<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />-Schutz von ADVA im Abonnement als Bestandteil ihrer SLAs anbieten. Damit erreichen Netze ein sehr hohes Maß an Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit. Für eine Vielzahl von Branchen wird dies der einfachste und flexibelste Weg sein, um PNT-Dienste robust und zuverlässig zu machen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die GBaaS-Lösung von ADVA nutzt eine Kombination aus Multi-Layer-Detektion, Multi-Source-Backup und fehlertoleranter Risikominimierung, um Timing-Netze sicherer zu machen. Die Syncjack<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />-Technologie von ADVA ist in alle Synchronisationsgeräte integriert und bietet Informationen für eine umfassende und präzise Überwachung und Analyse der Timing-Qualität. Damit kann die Netzmanagement-Suite Ensemble Sync Director unterschiedliche Timing-Signale im gesamten Netz auf intelligente Weise verwenden und priorisieren. Integrierte Multiband-GNSS-Empfänger erhöhen die Genauigkeit des Timings und schützen vor Angriffen wie Jamming und Spoofing. Falls GNSS nicht verfügbar oder beeinträchtigt sein sollte, stehen redundante autonome Cäsium-Atomuhren in Ergänzung zu anderen Synchronisationsersatzquellen bereit. Damit kann auch während längerer Nichtverfügbarkeit von GNSS ein hochpräzises Timing über das Netz bereitgestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„GBaaS ist eine völlig neue Möglichkeit für Netzbetreiber, um kritische PNT-Leistungsmerkmale als Dienst anzubieten. Sie können ihren Kunden unterschiedliche SLAs für ein stabiles und sicheres Timing in zeitkritischen Netzen und Anwendungen gewährleisten. Die Kunden können somit Kosten für eine eigene PNT-Infrastruktur sparen und müssen diese auch nicht betreiben“, kommentierte Nino De Falcis, Senior Director Business Development bei Oscilloquartz, ADVA. „Die Flexibilität und der Schutz durch GBaaS sind wirksame Mittel zur Abwehr böswilliger Akteure, die PNT-Dienste angreifen wollen. Wenn GNSS kompromittiert wird oder aus anderen Gründen nicht verfügbar ist, wird ADVAs robustes Netz mit PTP-Geräten ein Timing sicherstellen und mit umfassendem Backup die dringend benötigte Genauigkeit liefern. Dies können Diensteanbieter ihren Kunden jetzt zusichern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über ADVA</strong><br>Innovation und der Ansporn, unsere Kunden erfolgreich zu machen, bilden das Fundament von ADVA. Unsere Technologie liefert die Grundlage für eine digitale Zukunft und macht Kommunikationsnetze auf der ganzen Welt leistungsfähiger. Wir entwickeln fortschrittliche Hardware- und Software-Lösungen, die richtungsweisend für die Branche sind und neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen. Unsere offene Übertragungstechnik ermöglicht unseren Kunden, die für die heutige Gesellschaft lebenswichtigen Cloud- und Mobilfunkdienste bereitzustellen und neue, innovative Dienste zu schaffen. Gemeinsam bauen wir eine vernetzte und nachhaltige Zukunft. Weiterführende Informationen über unsere Produkte und unser Team finden Sie unter <a href="https://www.adtran-networks.com/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.adva.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Oscilloquartz</strong><br>Oscilloquartz ist ein Vorreiter in der Entwicklung von Lösungen zur Zeit- und Frequenzsynchronisation. Wir entwerfen, produzieren und implementieren durchgängige Synchronisationssysteme, die in traditionellen wie auch fortschrittlichen paketvermittelten Netzen für die Verteilung und Sicherung hochpräziser Taktdaten sorgen. Als Unternehmen von ADVA schaffen wir neue Möglichkeiten für die Netze von morgen. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.oscilloquartz.com/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.oscilloquartz.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4072.msg532870#msg532870" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GPS</a></li></ul>
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		<title>Setzt Russland Störangriffe gegen das GPS ein?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/setzt-russland-stoerangriffe-gegen-das-gps-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2022 17:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Forschende der Universität der Bundeswehr München detektieren und geolokalisieren entsprechende Störquellen. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M). Quelle: UniBw M. 6. April 2022- Kürzlich berichteten Piloten von Navigationsstörungen in der Nähe der russisch-finnischen Grenze. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich dabei um gezielte russische GPS-Störangriffe handelt. Forschende der Universität der Bundeswehr [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Forschende der Universität der Bundeswehr München detektieren und geolokalisieren entsprechende Störquellen. Eine Pressemitteilung der Universität der Bundeswehr München (UniBw M).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: UniBw M.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/181223FZZ999101gps3satUSAF.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/181223FZZ999101gps3satUSAF260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Im Vordergrund: US-amerikanischer Navigationssatellit vom Typ GPS III. (Quelle: USAF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">6. April 2022- Kürzlich berichteten Piloten von Navigationsstörungen in der Nähe der russisch-finnischen Grenze. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich dabei um gezielte russische GPS-Störangriffe handelt. Forschende der Universität der Bundeswehr arbeiten daran, solche Störquellen aus dem Weltraum möglichst sensitiv zu detektieren und zu geolokalisieren. Laut den finnischen Behörden ereigneten sich die GPS-Störungen unmittelbar nach dem Treffen der Präsidenten von Finnland und den USA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nikolas Dütsch untersucht im Rahmen der dtec.bw-geförderten Kleinsatellitenmission SeRANIS an der Universität der Bundeswehr München solche Störangriffe und erläutert die möglichen Hintergründe dieser Vorfälle: „GPS-Störangriffe können, vereinfacht gesagt, in zwei Kategorien des „Jamming“ und „Spoofing“ unterschieden werden. Beim Jamming wird ein starkes Störsignal in einer Region abgestrahlt, wodurch der GPS Signalempfang blockiert und Empfänger ihre Position nicht mehr berechnen können. Das ist vergleichbar mit zwei Personen, die sich wegen zu viel Lärm nicht mehr unterhalten können“, so Dütsch. Die zwei Personen wären hier im übertragenen Sinne die Satelliten, die die Navigationssignale ausstrahlen und das Navigationsgerät im Flugzeug oder am Boden, das die Signale empfängt und auswertet. Dagegen wird beim Spoofing die Integrität der Positionsinformationen verletzt, in dem manipulierte GPS Navigationssignale ausgestrahlt werden, die zu einer falschen Positionsberechnung am Empfänger führen. Dem Nutzer wird somit eine falsche Position suggeriert. So lassen sich beispielsweise einfache GPS-gesteuerte Drohnen vom Eindringen in bestimmten Gebieten fernhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Störgeräte kann jedermann günstig kaufen</strong><br>Das Thema ist aktuell wie nie zu vor. „Wir erkennen einen Anstieg solcher Störangriffe auf Navigationssysteme durch Berichte in den Medien“, so Dütsch. Nicht zuletzt liegt das auch daran, dass auch für die private Nutzung, Geräte zum Stören und zum Täuschen für wenige Euro über das Internet bezogen werden können. Das absichtliche Aussenden von Signalen in den reservierten Frequenzbändern für Funknavigationsdienste ist dennoch verboten. „Im Zeitalter des teil- und zukünftigen autonomen Fahrens sind die Verfügbarkeit und die Verlässlichkeit der Positionsinformationen zu jeder Zeit unerlässlich“, so Dütsch. Es gibt aber aus Sicht des Forschers nur wenig Grund zur Sorge: Die meisten Anwendungen nutzen eine Vielzahl weiterer Sensoren, die komplett autark arbeiten können und bei kurzeitigem Ausfall von GPS die Navigationsfähigkeit aufrechterhalten können, wie dies beispielsweise mit Trägheitsnavigationssensoren der Fall ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Defekte Geräte können unbeabsichtigt Signale stören</strong><br>Im Rahmen der Kleinsatellitenmission SeRANIS forscht Dütsch an Methoden, solche Störquellen aus dem Weltall zu detektieren, hochgenau zu geolokalisieren und deren Signalstruktur zu charakterisieren. Dabei handelt es sich aber keinesfalls nur um mutwillige Störquellen. Auch unbeabsichtigt können z. B. defekte Geräte Signale ausstrahlen, die GPS und andere Dienste stören. „Mit der Mission legen wir den Grundstein für die weltweite Erfassung von Jamming und Spoofing Vorfällen und liefern wertvolle Beiträge zu Angriffsvektoren, die u. a. für die Steigerung der Robustheit eingesetzt werden können“, so Dütsch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsprojekt &#8222;Seamless Radio Access Networks for Internet of Space&#8220; (SeRANIS) ist die weltweit erste und einzige Kleinsatellitenmission, die ein öffentlich zugängliches multifunktionales Experimentallabor im erdnahen Orbit bereitstellt. Auf dem Satelliten der Universität der Bundeswehr München werden simultan mehr als zehn innovative Experimente mit Schlüssel- und Zukunftstechnologien wie Mobilfunksysteme der sechsten Generation (6G) und Internet of Things (IoT) durchgeführt. Besondere Schwerpunkte der New Space Mission sind sichere Kommunikationswege und ein nahtloser Übergang zwischen verschiedenen Netzwerken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr</strong><br>Das dtec.bw – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr – ist ein von beiden Universitäten der Bundeswehr gemeinsam getragenes wissenschaftliches Zentrum und Bestandteil des Konjunkturprogramms der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19-Krise. Es unterliegt der akademischen Selbstverwaltung. Die Mittel, mit dem das dtec.bw ausgestattet wurde, werden an beiden Universitäten der Bundeswehr zur Finanzierung von Forschungsprojekten und Projekten zum Wissens- und Technologietransfer eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4072.msg530549#msg530549" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GPS</a></li></ul>
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