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	<title>SPOT 6 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>SPOT 6 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>PSLV-C21 bringt zwei Satelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pslv-c21-bringt-zwei-satelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Sep 2012 07:48:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am Morgen des 9. September 2012 ist die PSLV-C21-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) auf Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat den Erdbeobachtungssatelliten SPOT 6 sowie den Amateurfunk- und Technologieerprobungssatelliten PROITERES auf Umlaufbahnen um die Erde gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, ISRO, OIT. Vertont von Peter Rittinger. Um 6.23 Uhr [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-54ba89db">Am Morgen des 9. September 2012 ist die PSLV-C21-Rakete vom Satish Dhawan Space Center (SDSC) auf Sriharikota an Indiens Südküste gestartet und hat den Erdbeobachtungssatelliten SPOT 6 sowie den Amateurfunk- und Technologieerprobungssatelliten PROITERES auf Umlaufbahnen um die Erde gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, ISRO, OIT. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-12-43092.mp3"></audio></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-09a34471"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_small_1.jpg" alt="ddinia.gov.in" width="329" height="239"/><figcaption class="wp-element-caption">
Die PSLV-C21 hebt ab. 
<br>
(Bild: Webcast ddindia.gov.in)
</figcaption></figure>



<p>Um 6.23 Uhr MESZ (9.53 Uhr Ortszeit in Indien) war die PSLV-C21 mit SPOT 6 und PROITERES an der Spitze nach einem rund 51 Stunden dauernden Countdown vom Pad Nummer 1 des SDSC gestartet. Die erste Stufe wurde beim Flug der PSLV-C21 nicht von zusätzlichen, seitlich angebrachten Boostern unterstützt, die Rakete flog in der sogenannten Core Alone Version, abgekürzt CA genannt. Nach dem Aufbrauchen des festen Treibstoffes in der ersten Stufe und der Zündung der zweiten, mit flüssigen Treibstoffen (UH25 und N2O4) betriebenen Raketenstufe wurde die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Anschließend trat die dritte Stufe in Aktion, die festen Treibstoff verbrannte. In der vierten und letzten Raketenstufe wurden wieder flüssige Treibstoffe (MMH und MON-3) verwendet. Nachdem diese ihre Arbeit erledigt hatte, erfolgte nach einer kurzen Freiflugphase die Abtrennung der Nutzlasten von der vierten Stufe rund 20 Minuten nach dem Start. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-9dfa310e"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_small_2.jpg" alt="Astrium GEO" width="305" height="229"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
SPOT 6 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium GEO)
</figcaption></figure>



<p>Der französische Erdbeobachtungssatellit SPOT 6 ist nach Angaben der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) der massereichste Satellit, den die ISRO bisher für einen Kunden aus dem Ausland in den Weltraum transportiert hat. Die ISRO nennt für den von Astrium SAS hergestellten, auf dem Satellitenbus AstroSat 500 MkII basierenden SPOT 6 eine Startmasse von rund 712 kg. Der Satellit erreichte einen polaren Erdorbit in rund 659 km Höhe über der Erde mit einer Neigung gegen den Erdäquator von rund 98,3 Grad. Entsprechend seiner Bezeichnung, SPOT steht für &#8222;Satellite Probatoire de l&#8217;Observation de la Terre&#8220; und bedeutet schlicht Messsatellit zur Beobachtung der Erde, ist es seine Aufgabe, seinen Betreibern regelmäßig Aufnahmen der Erdoberfläche zu liefern. </p>



<p>Die künftig von SPOT 6 zur Verfügung gestellten Aufnahmen sollen eine maximale Auflösung von 1,5 m erreichen. Die Schwadbreite beim Abtasten der Erdoberfläche wird bei rund 60 km liegen. Mindestens 10 Jahre soll SPOT 6 der Erdbeobachtung dienen. Anfang 2014 wird SPOT 6 durch den identisch aufgebauten SPOT 7 Verstärkung erhalten. SPOT 6 und SPOT 7 sind dazu gedacht, die Arbeit der französischen Erdbeobachtungssatelliten SPOT 4 und SPOT 5 fortzusetzen. Gegenüber den älteren Satelliten zeichnen sich die Nachfolger durch eine deutlich geringere Masse aus (SPOT 4 und SPOT 5 hatten Startmassen im Bereich von 3.000 kg), was unter anderem durch die Verwendung der Ingenieurkeramik Siliziumkarbid (SiC) beim Bau möglich wurde. Die neuen Satelliten weisen außerdem eine erheblich gesteigerte Beweglichkeit auf. </p>



<p>Astrium plant, das Duo SPOT 6 und SPOT 7 schließlich im Verbund mit den beiden Erdbeobachtungssatelliten Pléiades 1A und Pléiades 1B einzusetzen. Diese Konstellation würde es nach Angaben von Astrium erlauben, jeden Punkt auf der Erdoberfläche einmal pro Tag mit hoher und sehr hoher Auflösung abzubilden. Die Abbildungen großer Flächen sollen dann SPOT 6 und SPOT 7 bereitstellen, Detailbilder mit einer Auflösung im Bereich von 50 cm Pléiades 1A und Pléiades 1B liefern. Pléiades 1A, Startmasse rund 970 kg, kreist seit dem 17. Dezember 2011 um die Erde. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-458742d5"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_small_3.jpg" alt="OIT" width="309" height="232"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
PROITERES 
<br>
(Bild: OIT)
</figcaption></figure>



<p>Der auf der PSLV-C21 ins All transportierte erheblich kleinere japanische Amateurfunk- und Technologieerprobungssatellit PROITERES mit dem Amateurfunkrufzeichen JL3YZK hat eine Startmasse von rund 15 kg. Seine Bezeichnung steht für &#8222;PRoject of OIT Electric-Rocket-Engine onboard small Space ship&#8220;. Er wurde von Studenten und Fakultätsmitgliedern des Instituts für Technologie Osaka (Osaka Institute of Technologie &#8211; OIT) gebaut. Zielorbit ist eine Kreisbahn in 695 km über der Erdoberfläche mit einer Neigung gegen den Erdäquator von rund 98,2 Grad. </p>



<p>Die Aufgaben von PROITERES im Bereich der Funktechnik sind, der Überprüfung der Ausbreitungscharakteristik von Funksignalen auf Amateurfunkbändern zu dienen, Tests von Kommunikationsverbindungen unter Einsatz von Standardkomponenten an Bord des Satelliten zu erlauben, um den Einsatz solcher Komponenten zu qualifizieren, und sein Tracking durch Amateurfunkstationen in aller Welt und die Kommunikation mit ihm zu  ermöglichen. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-70fa02ba"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09092012094821_small_4.jpg" alt="OIT" width="330" height="226"/><figcaption class="wp-element-caption">
Pulsed Plasma Thruster (PPT) in Betrieb &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: OIT)
</figcaption></figure>



<p>Im Bereich Satellitenantriebe gilt es, mit PROITERES einen angetriebener Flug unter Verwendung von elektrischen Triebwerken an Bord zu demonstrieren. Die Triebwerke sind solche vom Typ Pulsed Plasma Thruster (PPT). In den Sektor der Erdbeobachtung gehört die geplante Beobachtung des Bezirks Kansai und speziell des Großraums Osaka mit einer hochauflösenden Kamera. </p>



<p>Zusätzlich zu beiden Satelliten SPOT 6 und PROITERES war vor dem Start eine zusätzliche Nutzlast an der vierten Raketenstufe der PSLV-C21 angebracht worden. Dabei handelte es sich um ein miniaturisiertes inertiales Navigationssystem mit der Bezeichnung mRESINS. Das Gerät mit einer Masse von rund 50 kg ist eine Weiterentwicklung einer RESINS für Redundant Strapdown Inertial Navigation System genannten Avionik. Letztgenannte lenkte bereits den Flug von Raketen der Typen GSLV und PSLV. mRESINS wurde wie geplant nicht von der vierten Stufe abgetrennt und war nicht zur Steuerung der PSLV-C21 verwendet, sondern nur getestet worden. Die Navigation der Rakete erfolgte durch ein älteres RESINS. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10938.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SPOT 6 und PROITERES auf PSLV-C21</a></li>
</ul>
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		<title>SPOT 6 fliegt auf PSLV</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spot-6-fliegt-auf-pslv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2011 09:16:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[EADS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der französische Erdbeobachtungssatellit SPOT 6 soll im Jahr 2012 von einer indischen Trägerrakete aus der PSLV-Serie in den Weltraum transportiert werden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: EADS Astrium, ISRO. SPOT 6 ist als verbesserter Nachfolger für den zur Zeit im All aktiven Erdbeobachtungssatelliten SPOT 5 gedacht. Französische Raumfahrzeuge aus der Serie SPOT (SPOT steht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-914b744a">Der französische Erdbeobachtungssatellit SPOT 6 soll im Jahr 2012 von einer indischen Trägerrakete aus der PSLV-Serie in den Weltraum transportiert werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: EADS Astrium, ISRO.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-3db8f19f"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22052011111605_small_1.jpg" alt="CNES/David Ducros" width="335" height="206"/><figcaption class="wp-element-caption">
SPOT 5 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: CNES/David Ducros)
</figcaption></figure>



<p>SPOT 6 ist als verbesserter Nachfolger für den zur Zeit im All aktiven Erdbeobachtungssatelliten SPOT 5 gedacht. Französische Raumfahrzeuge aus der Serie SPOT (SPOT steht für Satellite Pour l&#8217;Observation de la Terre, also für Satellit zur Beobachtung der Erde) liefern seit 1986 hochaufgelöste Bilder von der Erdoberfläche. In 25 Einsatzjahren entstanden über 25 Millionen Aufnahmen. </p>



<p>Der am 4. Mai 2002 gestartete SPOT 5 (Startmasse 3.030 kg) wird sich voraussichtlich noch bis 2013 betreiben lassen. Endet sein Einsatz, muss der deutlich kleinere SPOT 6 (Startmasse rund 800 kg) bereits im All verfügbar sein. Eine PSLV-Rakete (PSLV steht für Polar Satellite Launch Vehicle) der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) soll dies im kommenden Jahr sicherstellen. EADS Astrium sprach im Februar 2011 von einem Start des auf dem Satellitenbus AstroSat 500L basierenden Raumfahrzeugs im September 2012. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-28455f1a"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22052011111605_small_2.jpg" alt="EADS Astrium" width="307" height="210"/><figcaption class="wp-element-caption">
SPOT 6 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: EADS Astrium)
</figcaption></figure>



<p>Im Rahmen des Programms AstroTerra wird SPOT 6 einer der Satelliten einer neu aufzubauenden Konstellation von durch EADS Astrium hergestellten Erdbeobachtungssatelliten sein, die Astrium Services einsetzen möchte, um seine Rolle im Geschäftsfeld der kommerziellen Erdbeobachtung auszubauen. </p>



<p>Ab 2014 könnte SPOT 6 in enger Zusammenarbeit mit SPOT 7 und den auf dem Satellitenbus Astrosat 1000 aufgebauten Erdbeobachtungssatelliten Pléiades-HR 1 und Pléiades-HR 2 zweimal täglich Daten von einem beliebigen konkreten Bereich am Erdboden in unterschiedlichsten Auflösungen liefern, wenn alle Starts gelingen und sich die Satelliten den Anforderungen im All gewachsen erweisen. Alle vier Satelliten sollten dann in rund 694 Kilometern Höhe auf gegen den Äquator um etwa 98,2 Grad geneigten Bahnen um die Erde kreisen. </p>
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