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	<title>Startabbruch &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Startabbruch &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Start der indischen GSLV-D5 im Dezember 2013?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-der-indischen-gslv-d5-im-dezember-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 10:58:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[GSAT 14]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
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		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) teilte am 29. August 2013 mit, dass sie ihre Rakete GSLV-D5 mit dem Kommunikationssatelliten GSAT 14 an Bord nun im Dezember 2013 starten möchte. Der Countdown für einen Start am 19. August 2013 musste wegen eines Treibstofflecks in der zweiten Stufe der Rakete abgebrochen werden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) teilte am 29. August 2013 mit, dass sie ihre Rakete GSLV-D5 mit dem Kommunikationssatelliten GSAT 14 an Bord nun im Dezember 2013 starten möchte. Der Countdown für einen Start am 19. August 2013 musste wegen eines Treibstofflecks in der zweiten Stufe der Rakete abgebrochen werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01092013125823_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01092013125823_small_1.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSLV-D5 mit GSAT 14 auf der Startrampe 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Zum Zeitpunkt des Abbruchs auf dem Gelände des Satish Dhawan Space Center (SDSC) auf Sriharikota an Indiens Südküste war die 49,13 Meter hohe Rakete mit rund 210 Tonnen flüssigen Treibstoffen betankt. Die zweite Stufe vom Typ GS2 war mit den flüssigen Treibstoffen UH25 (75% Unsymmetrisches Dimethylhydrazin (UDMH) + 25% Hydrazinhydrat) und N2O4 (Distickstofftetroxid) beladen. Rund 750 Kilogramm UH25 sind laut ISRO aus der Stufe ausgetreten und verursachten eine Kontamination der Startanlage und ihrer Umgebung.</p>



<p>Die Verseuchung mit der gesundheitlich nicht unbedenklichen Substanz (giftig, ätzend und krebserregend) machte Arbeiten erforderlich, die 6 Tage lang rund um die Uhr ausgeführt wurden, bis die UH25-Konzentration auf ein ungefährliches Maß gesunken war, berichtete die ISRO. Erst anschließend konnte die Rakete am Morgen des 26. August 2013 in ihr Integrationsgebäude zurück transportiert werden. Dort wurden die einzelnen Stufen der GSLV-D5 voneinander getrennt.</p>



<p>Eine Kommission zur Untersuchung der Ursache des Treibstofflecks und Ausarbeitung eines Plans für einen möglichst bald abzuwickelnden Start der GSLV-D5 unter dem Vorsitz von Shri K. Narayana konstituierte sich am 20. August 2013. Hinischtlich des Ortes der Undichtigkeit geht man derzeit von einem Problem mit dem unteren Teil des UH25-Tanks oder den Leitungen, die zu seiner Betankung verwendet werden, aus. Die Stufe mit dem Leck soll in ISROs Zentrum für Flüssigkeitsantriebe in Mahendragiri LPSC (Liquid Propulsion Systems Centre) umfänglich untersucht werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01092013125823_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01092013125823_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
2. Stufe GS2 für GSLV-D5 im Integrationsgebäude 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p>Um möchlichst bald eine flugfähige Rakete auf die Startrampe zu bekommen, lässt die ISRO eine andere GS2-Stufe vorbereiten. Die ebenfalls mit Flüssigkeitstriebwerken versehenen seitlichen Booster der GSLV-D5 vom Typ L40 will die ISRO auch durch neue ersetzen. Die zentrale Feststoffstufe vom Typ GS1 alias S139 gilt es zu überprüfen, durch das Mißgeschick gegebenenfalls beschädigte und im angelaufenen Startprozeß evtl. nur einmalig verwendbare Komponenten sind zu ersetzen. Die enttankte kryogene Oberstufe vom Typ GS3 alias CUS, das Naviagtionssystem der Rakete und der Satellit werden zwischenzeitlich unter definierten Bedingungen sicher gelagert.</p>



<p>Auf Basis der Verfügbarkeit von Baugruppen und Einzelteilen geht die ISRO derzeit davon aus, in der ersten Woche des Dezember 2013 eine neuerliche Montage und die zu wiederholenden anbschließenden Tests der GSLV-D5 im Integrationsgebäude beenden zu können. Gelingt dies, könnte der Start der Rakete im Dezember 2013 stattfinden.</p>



<p>Die Rakete, bei der in der kryogenen Oberstufe zum ersten Mal erfolgreich ein in Indien entwickeltes Triebwerk, das flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennt, zum Einsatz kommen soll, hat die Aufgabe, den Kommunikationssatelliten GSAT 14 in den Weltraum zu transportieren. Das Raumfahrzeug mit einer Startmasse von rund 1.982 Kilogramm und einer Trockenmasse von 851 Kilogramm ist als Ersatz für GSAT 3 alias EDUSAT gedacht, der sich seit dem 20. September 2004 im All befindet, und für eine Positionierung bei 74 Grad Ost im Geostationären Orbit vorgesehen. Dort will man es in Kollokation mit INSAT 3C, INSAT 4CR und KALPANA-1 betreiben.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9955.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSLV-D5 mit GSAT 14</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Start der Endeavour verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-der-endeavour-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 17:44:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Fehleranalyse]]></category>
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		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Startabbruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der für heute um 21:47 Uhr MESZ geplante Start des Space Shuttle Endeavour musste aufgrund einer defekten Elektronikbox an der Auxiliary Power Unit Nummer 1 abgesagt werden. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger. Der Startabbruch erfolgte um 18:18 Uhr MESZ als die sechsköpfige Besatzung der Endeavour, bestehend aus dem Kommandanten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der für heute um 21:47 Uhr MESZ geplante Start des Space Shuttle Endeavour musste aufgrund einer defekten Elektronikbox an der Auxiliary Power Unit Nummer 1 abgesagt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-04-30-44022.mp3"></audio></figure>



<p>Der Startabbruch erfolgte um 18:18 Uhr MESZ als die sechsköpfige Besatzung der Endeavour, bestehend aus dem Kommandanten Mark Kelly, Pilot Gregory Johnson und den Missionsspezialisten Michael Finke, Greg Chamintoff, Andrew Feustel und ESA-Astronaut Roberto Vittori, bereits auf dem Weg zur Startrampe war. 
<br>
Das Team rund um Startdirektor Mike Leinbach versuchte noch aus dem Kontrollraum und dem Cockpit der Endeavour heraus, das Problem zu beheben, allerdings zeigte sich schnell, dass es keine Möglichkeit gab den Countdown fortzusetzen und so folgte nach einer kurzen Beratung des Mission Management Teams und des Startteams der Abbruch.</p>



<p>Nach einer ersten Fehleranalyse kam es zu einem Kurzschluss in einer der sogenannten Load Control Assembly Boxen (LCA) im hinteren Teil des Space Shuttles, welche die Thermostate und die Treibstoffleitungen anspricht und dafür sorgt, dass der Treibstoff in den Leitungen nicht gefriert. Da man die Mission nicht mit einer ausgefallenen Auxilliary Power Unit (APU), von denen das Space Shuttle insgesamt drei besitzt, in Gefahr bringen wollte, entschied man sich den Start um mindestens 72 Stunden zu verschieben. Eine Verschiebung um mindestens fünf Tage ist aber eher wahrscheinlich, da der Zugang zu den Auxiliary Power Units recht schwierig ist und eine lange Vorbereitungszeit benötigt. </p>



<p>Sollte die Reparatur der Endeavour länger als fünf Tage dauern, so käme es zu einem Konflikt mit dem geplanten Start einer Atlas-Rakete am 6. Mai, was den Start der Endeavour weiter verzögern könnte. Das Startfenster der Endeavour würde sich am 8. Mai für einen einzigen Startversuch wieder öffnen, bevor es zu einem eintägigen Konflikt mit einer Sojus-Kapsel kommen würde, welche die Internationale Raumstation verlässt. Anschließend stände dem Space Shuttle der gesamte restliche Mai zum Start zur Verfügung. </p>



<p>Die Besatzung wird vorerst in Florida bleiben und sich mit diversen Trainingseinheiten weiter auf den Start vorbereiten. Sollten die Wartungsarbeiten an der Endeavour länger als eine Woche beanspruchen, so könnte die Besatzung auch wieder zurück nach Houston fliegen, um dort weiter zu trainieren. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9655.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS 134 &#8211; Countdown und Start</a></li></ul>



<p><strong>Weitere Links:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://spacelivecast.de/myportal/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsche Liveübertragung zum Start von STS-134</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Discovery-Start erneut verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/discovery-start-erneut-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 05:27:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Startabbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Startverschiebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein technischer Defekt an einem Ventil im hinteren Teil von Discovery verhinderte heute den Start des Space Shuttle. Wenn der nächste Startversuch klappt, kann die Discovery ihren 25. Jahrestag im All feiern. Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA. Während der Befüllung des externen Tanks für den geplanten Start um 7:10 Uhr MESZ stellten die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/discovery-start-erneut-verschoben/" data-wpel-link="internal">Discovery-Start erneut verschoben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein technischer Defekt an einem Ventil im hinteren Teil von Discovery verhinderte heute den Start des Space Shuttle. Wenn der nächste Startversuch klappt, kann die Discovery ihren 25. Jahrestag im All feiern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Pallmann. Quelle: NASA.</p>



<p>Während der Befüllung des externen Tanks für den geplanten Start um 7:10 Uhr MESZ stellten die Ingenieure ein Problem mit dem innen liegenden PV-12-Ventil im hinteren Teil des Space Shuttles fest. Die Ventile in der Hauptwasserstoffzuleitung, von denen der Shuttle zwei besitzt, werden vor dem Start dazu genutzt, das Füllen des externen Tanks zu steuern. Zu diesem Zweck sind die Ventile während der Betankung geöffnet und erlauben so den Durchfluss des flüssigen Wasserstoffs.
<br>
Sobald sich genug Treibstoff im Tank befindet, sollen sich diese Ventile schließen. Allerdings schloss sich das PV-12-Ventil nicht sondern verblieb in der offenen Position. Die Flugregeln für den Start, die sogenannten Launch-Commit-Criterias (LCC), verbieten in so einem Fall das weitere Vorgehen und so wurde um 23:52 Uhr MESZ der Startabbruch verkündet. Daraufhin wurde der Tank wieder entleert und der Startkomplex in eine sichere Konfiguration gebracht, sodass die Ingenieure mit der Fehleranalyse beginnen können. Die PV-12- und PV-9-Ventile sollten planmäßig für die nächste Mission der Discovery STS-131 ausgetauscht werden.</p>



<p>Da man sich derzeit nicht sicher ist, ob das Versagen des Ventils ein wirklicher Fehler im Ventil ist oder nur ein Fehler in den Instrumenten vorliegt, hat man den nächsten Startversuch für Freitagmorgen angesetzt. Sollte sich herausstellen, dass wirklich ein Fehler im PV-12-Ventil vorliegt und man selbiges austauschen müsste, so würde man mit hoher Wahrscheinlichkeit das derzeitige Startfenster, welches bis zum 30. August geöffnet ist, nicht einhalten können und auf das nächste Startfenster im Oktober ausweichen.</p>



<p>Am 30. August 1984 startete die Discovery zu ihrem Jungfernflug. Wenn der nächste Startversuch im Laufe dieser Woche Erfolg haben sollte, kann die Discovery-Besatzung das silberne Jubiläum ihres Transportmittels also im All feiern. Bei ihren 36 Missionen hat die älteste verbliebene Raumfähre eine Gesamtstrecke zurückgelegt, die auch für den Flug zum Mars gereicht hätte.</p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6164.msg112399#msg112399" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-128-Thread ab Auftauchen des Problems</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/discovery-start-erneut-verschoben/" data-wpel-link="internal">Discovery-Start erneut verschoben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Discovery: Dichtungstausch geplant (Original+Update)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/discovery-dichtungstausch-geplant-originalupdate/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 16:49:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Außentanks]]></category>
		<category><![CDATA[Leck]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
		<category><![CDATA[Startabbruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Arbeiten an einer undichten Platte am Externen Tank, an der verschiedene Tank- und Sicherheitsleitungen angedockt werden, können nur an einem leeren, trocknen Tank vorgenommen werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Das Leck an der Ground Umbilical Carrier Plate war erst richtig wirksam geworden, als der Tank bereits zu 98% gefüllt war. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/discovery-dichtungstausch-geplant-originalupdate/" data-wpel-link="internal">Discovery: Dichtungstausch geplant (Original+Update)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Arbeiten an einer undichten Platte am Externen Tank, an der verschiedene Tank- und Sicherheitsleitungen angedockt werden, können nur an einem leeren, trocknen Tank vorgenommen werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12032009174927_small_1.jpg" alt="NASA" width="334" height="262"/><figcaption>
Ground Umbilical Carrier Plate mit angeschlossenen Treibstoffzu- und Gasableitungsrohren. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Das Leck an der Ground Umbilical Carrier Plate war erst richtig wirksam geworden, als der Tank bereits zu 98% gefüllt war. Auch bei früheren Betankungsvorgängen hatte es schon eine gewisse Leckrate gegeben, die bis zu einem gewissen Wert auch toleriert wird. Durch mehrfaches Öffnen und Schließen eines Druckventils lässt sich die Leckage im Normalfall verringern. Gestern hingegen führte ein solcher Versuch zur Verschlimmerung des Problems. Deshalb entschloss man sich, den Countdown abzubrechen und eine oder mehrere Teflon-Dichtungen an den Zu- bzw. Ableitungen auszutauschen. Dies kann aber nur im warmen, trockenen Zustand geschehen.</p>



<p>Nach dem Trocknen des Tanks sollen die Leitungen getrennt sowie die Dichtungen geprüft und evtl. ausgetauscht werden. Für die befestigenden Schrauben ist ein bestimmtes Drehmoment vorgeschrieben, mit dem diese angezogen sein müssen, um die gewünschte Funktion zu garantieren. Nach einer dreißigstündigen Wartezeit, in der das Material &#8222;arbeiten&#8220; kann, wird das Drehmoment normalerweise noch einmal kontrolliert eingestellt. Erst dann kann ein neuer Betankungsversuch unternommen werden. </p>



<p>Je nachdem, ob man die 30 Stunden einhält oder die Prozedur verkürzt, ist ein Start frühestens am Montag oder bereits am Sonntag (beides Ortszeit) möglich. </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4965.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Discovery &#8211; STS 119 &#8211; S6 Truss: Countdown &amp; Start</a></li></ul>



<p><strong>Update:</strong></p>



<p>Mittlerweile kann man aufgrund der gemessenen Werte feststellen, dass das Leck tatsächlich in der Leitung auftrat, in der verdampfter Wasserstoff und Helium vom Tank weggeführt werden. Außerdem haben die Sensoren im Tankinneren keine abnormalen Werte angezeigt, so dass der Fehler tatsächlich nur am Ground Umbilical Carrier zu suchen ist. </p>



<p>Inzwischen (13.03.2009, 15:45 Uhr MEZ) dürfte die Dichtung gewechselt worden sein.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Atlantis: Fehlersuche beginnt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/atlantis-fehlersuche-beginnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 09:15:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Columbus]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sensor]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Startabbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31139</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach der Startverschiebung der Raumfähre Atlantis auf Januar 2008 liegt nun ein Plan zur Fehlersuche vor. Entgegen ersten Gerüchten möchte die NASA das Grundproblem beheben und nicht lediglich umgehen. Das sagte gestern NASA-Manager Wayne Hale, der für das Space-Shuttle-Programm verantworlich zeichnet. Ein Beitrag von rainergerhards. Quelle: NASA. Gleich mehrfach wiederholte Hale es: &#8222;Unser Hauptziel besteht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/atlantis-fehlersuche-beginnt/" data-wpel-link="internal">Atlantis: Fehlersuche beginnt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach der Startverschiebung der Raumfähre Atlantis auf Januar 2008 liegt nun ein Plan zur Fehlersuche vor. Entgegen ersten Gerüchten möchte die NASA das Grundproblem beheben und nicht lediglich umgehen. Das sagte gestern NASA-Manager Wayne Hale, der für das Space-Shuttle-Programm verantworlich zeichnet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von rainergerhards. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12122007101539_small_1.jpg" alt="NASA TV" width="260"/><figcaption>
Shuttle-Verantwortlicher Wayne Hale 
<br>
(Bild: NASA TV)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Gleich mehrfach wiederholte Hale es:</strong> &#8222;<i>Unser Hauptziel besteht darin, &#8230; die Funktion unseres Systems wieder herzustellen. Erst wenn das nicht gelingt, werden wir über andere Maßnahmen nachdenken&#8220;</i>. Auch hartnäckiges Fragen half nichts: <strong>Hale verwies die Möglichkeit geänderter Startprozeduren in den Bereich der Spekulation.</strong> Man darf aber wohl dennoch vermuten, dass an Verfahren gearbeitet wird, die einen Start des Shuttle auch ohne funktionsfähige ECO-Sensoren ermöglichen. Denn sonst hätte man, sollte sich der Fehler nicht finden lassen, zu viel wertvolle Zeit verloren. Ganz offensichtlich genießen diese Planungen jedoch keine Priorität. </p>



<p>Das ist auch gut so. Denn schließlich <strong>erfüllen die ECO-Sensoren eine wichtige Aufgabe: Sie verhindern die Explosion der Raumfähre</strong>, sollte der Treibstoff vollständig aufgebraucht werden. Im Normalbetrieb wird der Tank allerdings nie komplett leer geflogen. Damit dies geschieht, sind weitere Fehler notwendig, z.B. ein Leck in einer Treibstoffleitung. Die ECO-Sensoren werden somit nur im Ausnahmefall benötigt. Dieser sei bisher niemals vorgenommen, so die NASA. Dennoch möchte man natürlich das Risiko minimieren. 
<br>
<strong>NASA beginnt nun eine Fehlersuche im großen Stil:</strong> es wird sowohl am &#8222;lebenden Objekt&#8220; getestet als auch im Labor. Nachdem der gleiche Sensor sowohl am Donnerstag als auch am Sonntag falsch arbeitete, hofft man darauf, dieses Verhalten reproduzieren zu können. Momentan geht man von einem Fehler in den Steckverbindungen oder der Verkabelung aus. Die Atlantis wird mit zustäzlichen Messgeräten beschickt. Für kommenden Dienstag ist ein Betankungstest geplant. Tritt der Sensorfehler wieder auf, kann man anhand der neuen Geräte hoffentlich erkennen, in welchem Bereich der zirka 30 Meter langen Verbindung zwischen Raumschiff und Sensor das Problem zu suchen ist. </p>



<p><strong>Weitere Tests werden an dem für die STS-123-Mission vorgesehenen Tank sowie einem, der sich noch im Werk befindet, vorgenommen.</strong> Speziell letzterer ist wohl recht vielversprechend: auf diesen Tank ist der Isolierschaum noch nicht aufgebracht, die gesamte Kabelführung daher noch problemlos zugänglich. Details zu den Tests wurden nicht genannt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12122007101539_small_2.jpg" alt="NASA" width="400" height="275"/><figcaption>
ECO-Sensoren im Komponententest 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Schließlich werden noch Labortests durchgeführt.</strong> Die Sensor-Fehler treten nur nach Betankung mit flüssigem Wasserstoff auf. Dabei sinken die Temperaturen dramatisch ab, sie betragen unter -253 Grad Celsius. Bereits in der Vergangenheit wurden die einzelnen Systemkomponenten bei diesen Temperaturen getestetet, dabei trat jedoch kein Fehler auf. Nun wird der Test auf das Gesamtsystem ausgedehnt. Wesentliche Teile des Systems werden im Labor aufgebaut und dann detailliert analysiert.</p>



<p><strong>Für Atlantis peilt man weiterhin Anfang Januar 2008 als neuen Starttermin an.</strong> Bis zum zweiten Januar werde man es wohl kaum schaffen, so Hale, man sei aber guter Dinge, kurz danach starten zu können. Gelingt ein Start innerhalb dieses Zeitfensters, so ergeben sich keine Auswirkungen auf die weiteren Shuttle-Flüge. <strong>STS-123 könnte dann wie geplant am 14. Februar 2008 zur ISS aufbrechen</strong>. Das Zeitfenster ist aber offensichtlich knapp. Verschiebt sich der Atlantis-Start weiter nach hinten, wird die NASA wohl ihre gesamte Flugplanung überdenken müssen. <br><strong>Weitere Informationen sind erst nach Abschluss des Betankungstest und seiner Analyse zu erwarten.</strong> Das wird wohl kaum vor Mitte/Ende nächster Woche der Fall sein. </p>
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		<title>Militärischer Titan 4B-Start verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/militaerischer-titan-4b-start-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2003 11:35:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[NRO]]></category>
		<category><![CDATA[Startabbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstoff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein plötzlich auftretendes Leck und giftige Dämpfe verhindern einen Start nach Plan Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Space.com. Das Problem trat gestern auf, als Techniker vergangen Nacht in Cape Canaveral die Trägerrakete des Typs Titan 4B betanken wollten. Während dieses Vorgangs wurde plötzlich ein Leck festgestellt, welches das Auslaufen von rund 190 Litern hochtoxischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein plötzlich auftretendes Leck und giftige Dämpfe verhindern einen Start nach Plan</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: Space.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13082003133543_small_1.jpg" alt="None" width="305" height="340"/><figcaption>
Die 
<i>Titan 4B</i>
, hier als Archivbild, ist ein schwerer Träger, zugeschnitten vor allem auf die Bedürfnisse des Militärs. Die Rakete ist seit 1997 im Einsatz.
<br>
(Bild: USAF)
</figcaption></figure></div>



<p>Das Problem trat gestern auf, als Techniker vergangen Nacht in Cape Canaveral die Trägerrakete des Typs <i>Titan 4B</i> betanken wollten. Während dieses Vorgangs wurde plötzlich ein Leck festgestellt, welches das Auslaufen von rund 190 Litern hochtoxischen Treibstoffs ermöglichte. Verletzte hätte es zwar nicht gegeben und nach Angaben des Militärs bestünde keine Gefahr für die Öffentlichkeit; dennoch erfordert der Vorfall nun eine komplette Untersuchung und als Folge eine dem entsprechende Verzögerung des Starts. Ursprünglich sollte der Lift-off am 17. oder 18. August vom <i>Complex 40</i> des Kennedy Space Centers aus erfolgen. Das Leck, welches sich an der Basis der zweiten Stufe des schweren Trägers befindet, konnte binnen weniger Minuten abgedichtet werden, nachdem sofort ein Sicherheitsteam anrückte. Als Ursache vermutet werden entweder Klimaeinwirkungen oder ein Materialfehler.</p>



<p>Die <i>Titan 4B</i> trägt an ihrer Spitze einen Militärsatelliten, dessen genaue Parameter streng geheim gehalten werden. Wahrscheinlich handelt es sich um einen optischen Aufklärer oder einen Kommunikations-Satelliten des <i>National Reconnaissance Office</i> (<i>NRO</i>), einer Abteilung des Verteidigungs-Ministeriums (<i>DoD</i>). Laut US-Behörden diene der Satellit der &#8222;nationalen Sicherheit&#8220;. Mit den Startvorbereitungen soll fortgefahren werden, sobald keine Gefahr mehr für die Techniker besteht. Der Starttermin wird vorerst aufgeschoben, da man zuerst die definitive Ursache des Vorfalls ermitteln möchte, um Risiken für den weiteren Verlauf der Mission auszuschließen. Erst gestern startete ein geheimer russischer Spionagesatellit von Baikonur aus ins All.
<br>
<i>Mehr Informationen zur oben benannten Trägerrakete finden Sie im<a class="gruen" href="https://web.archive.org/web/20040428043909/http://spaceflightnow.com/titan/b34/010929titan4b.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Titan 4B-Factsheet der amerikanischen Air Force</a>.</i></p>
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