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	<title>Teilchenphysik &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>AstroGeo Podcast: Fehlende Neutrinos &#8211; als die Sonne kaputt war</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-fehlende-neutrinos-als-sonne-kaputt-war/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jahrzehntelang fehlte unserer Sonne das gewisse Etwas: Von den Neutrinos, die sie ständig ins All schießt, kam bei uns nur ein Drittel an. Lag es am fehlenden Verständnis der Sonne – oder hatten Physiker die Teilchen selbst nicht verstanden?</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Jahrzehntelang fehlte unserer Sonne das gewisse Etwas: Von den Neutrinos, die sie ständig ins All schießt, kam bei uns nur ein Drittel an. Lag es am fehlenden Verständnis der Sonne – oder hatten Physiker die Teilchen selbst nicht verstanden?</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/11/blasen-kammer-teilchen-neutrinos-physik-rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine kolorierte Aufnahme einer Bubble Chamber zeigt einen gelben Hintergrund mit blau eingefärbten Teilchenspuren, die teilweise gebogen und spiralförmig sind." data-rl_caption="" title="Eine kolorierte Aufnahme einer Bubble Chamber zeigt einen gelben Hintergrund mit blau eingefärbten Teilchenspuren, die teilweise gebogen und spiralförmig sind." data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="478" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/11/blasen-kammer-teilchen-neutrinos-physik-rn.jpg" alt="" class="wp-image-133560" style="width:521px;height:362px" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/11/blasen-kammer-teilchen-neutrinos-physik-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/11/blasen-kammer-teilchen-neutrinos-physik-rn-300x239.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Neutrinos lassen sich nur sehr schwer nachweisen, und sehen kann man sie direkt sowieso nie. Aber in einer Bubble Chamber lassen sich Neutrinos indirekt sichtbar machen, indem sie mit anderen Teilchen wechselwirken und daraufhin Teilchen entstehen, die ihre Spuren hinterlassen (Quelle: CERN).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Warum scheint unsere Sonne? Antwort: Kernfusion! Tief in ihrem Innern verschmelzen also unter anderem Atomkerne des Wasserstoffs zu Helium. Doch Forschende wollten sich in den 1960er Jahren nicht nur mit schönen Erklärungen begnügen, sondern eine so schlüssige Erklärung auch experimentell überprüfen: zum Beispiel mit einem unterirdischen Tank in der Homestake-Mine in South Dakota, der, gefüllt mit chemischem Reinigungsmittel, darauf wartete, dass ab und an ein Neutrino von der Sonne vorbeikäme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn unsere Sonne erzeugt bei der Kernfusion auch Neutrinos – und diese wollten Forscherinnen und Forscher finden und zählen. Das gelang ihnen auch. Doch leider kamen in den irdischen Neutrinodetektoren nur rund ein Drittel der erwarteten Neutrinos an. War gar die Sonne kaputt? Hatte man doch nicht verstanden, warum die Sonne scheint? Oder war das Problem ganz woanders zu verorten – vielleicht waren die Neutrinos selbst schuld?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Franzi erzählt Karl in dieser Ausgabe des AstroGeo Podcasts vom Rätsel der fehlenden Sonnen-Neutrinos – und zur Beruhigung: Nein, unsere Sonne war wohl doch nicht kaputt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist der Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg555885#msg555885" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=753.msg555886#msg555886" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Unsere Sonne</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Weltrekord: Dünnsten Pixel-Detektor installiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltrekord-duennsten-pixel-detektor-installiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Aug 2023 16:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Internationales Team baut das Herzstück des Belle II-Experiments am japanischen Forschungszentrum KEK ein. Eine Pressemitteilung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Quelle: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 3. August 2023. 3. August 2023 &#8211; Forschende aus der ganzen Welt suchen mit dem Kooperationsprojekt Belle II am japanischen Forschungszentrum KEK nach neuen Phänomenen in der Teilchenphysik. Nun wurde ein bedeutender [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Internationales Team baut das Herzstück des Belle II-Experiments am japanischen Forschungszentrum KEK ein. Eine Pressemitteilung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 3. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DetektorvorEinbauKojiHaraKatsuroNakamura.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Belle II-Pixel-Detektor vor dem Einbau, - umgeben vom Belle II-Streifendetektor. Der Detektor ist direkt um den Kollisionspunkt an das Strahlrohr angebracht. (Foto: Koji Hara und Katsuro Nakamura)" data-rl_caption="" title="Der Belle II-Pixel-Detektor vor dem Einbau, - umgeben vom Belle II-Streifendetektor. Der Detektor ist direkt um den Kollisionspunkt an das Strahlrohr angebracht. (Foto: Koji Hara und Katsuro Nakamura)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DetektorvorEinbauKojiHaraKatsuroNakamura26.jpg" alt="Der Belle II-Pixel-Detektor vor dem Einbau, - umgeben vom Belle II-Streifendetektor. Der Detektor ist direkt um den Kollisionspunkt an das Strahlrohr angebracht. (Foto: Koji Hara und Katsuro Nakamura)" class="wp-image-129731"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Belle II-Pixel-Detektor vor dem Einbau, &#8211; umgeben vom Belle II-Streifendetektor. Der Detektor ist direkt um den Kollisionspunkt an das Strahlrohr angebracht. (Foto: Koji Hara und Katsuro Nakamura)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">3. August 2023 &#8211; Forschende aus der ganzen Welt suchen mit dem Kooperationsprojekt Belle II am japanischen Forschungszentrum KEK nach neuen Phänomenen in der Teilchenphysik. Nun wurde ein bedeutender Meilenstein für das internationale Belle II-Experiment erreicht: Ein Team installierte den neuen Pixel-Detektor erfolgreich an seinem endgültigen Standort in Japan. Der Detektor von der Größe einer Getränkedose wurde entwickelt, um die Signale bestimmter Teilchenzerfälle zu erkennen. Sie sollen Aufschluss über die Herkunft des beobachteten Ungleichgewichts von Materie und Antimaterie im Universum geben. Die reibungslose Installation markiert einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung des Experiments und der Forschungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Japan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Belle II ist ein internationales Kollaborationsprojekt von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt, das am SuperKEKB-Beschleuniger des KEK-Forschungszentrums in Japan durchgeführt wird. Das Ziel dieses Experiments ist es, Antworten auf die vielen offenen Fragen hinsichtlich des Universums zu finden. Hierfür suchen die rund 1200 Mitglieder der internationalen Belle II-Kollaboration nach Hinweisen für neue Physikphänomene und unbekannte Teilchen jenseits des etablierten Standardmodells der Teilchenphysik.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DetektormitMitgliedernRalfFarkas.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Pixel-Detektor mit den am Einbau beteiligten Mitgliedern der Universität Bonn (von links): - Munira Khan, Jannes Schmitz, Ralf Farkas, Georgios Giakoustidis und Botho Paschen. (Foto: Ralf Farkas)" data-rl_caption="" title="Der Pixel-Detektor mit den am Einbau beteiligten Mitgliedern der Universität Bonn (von links): - Munira Khan, Jannes Schmitz, Ralf Farkas, Georgios Giakoustidis und Botho Paschen. (Foto: Ralf Farkas)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DetektormitMitgliedernRalfFarkas26.jpg" alt="Der Pixel-Detektor mit den am Einbau beteiligten Mitgliedern der Universität Bonn (von links): - Munira Khan, Jannes Schmitz, Ralf Farkas, Georgios Giakoustidis und Botho Paschen. (Foto: Ralf Farkas)" class="wp-image-129729"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Pixel-Detektor mit den am Einbau beteiligten Mitgliedern der Universität Bonn (von links): &#8211; Munira Khan, Jannes Schmitz, Ralf Farkas, Georgios Giakoustidis und Botho Paschen. (Foto: Ralf Farkas)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Installation endete für den Detektor auch eine lange Reise: quer durch Deutschland von München, via mehrere deutsche Institute, darunter die Universität Bonn, nach Hamburg ans Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) und von dort aus schließlich tausende Kilometer ostwärts nach Japan zum Standort von Belle II, dem SuperKEKB-Elektron-Positron-Kollider. Die Luftreise brachte neue Herausforderungen mit sich: unerwartete Turbulenzen und unsachgemäße Handhabung während des Transports hätten leicht einen der empfindlichen Sensoren zerbrechen können. Ein eigens dafür angefertigter Koffer schützte deshalb den Detektor, um Vibrationen zu minimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beitrag der Universität Bonn</strong><br>Mitglieder der Universität Bonn waren am Einbau des Detektors in Japan maßgeblich beteiligt. “Die Installation des Pixel-Detektors verlief äußerst zufriedenstellend und ohne größere Schwierigkeiten”, sagt Botho Paschen, technischer Koordinator des Pixel-Detektor-Projekts und Wissenschaftler der Universität Bonn. Der Erfolg sei das Ergebnis der harten Arbeit und des Engagements eines hervorragenden Teams, das über Jahre hinweg daran gearbeitet hat, den Detektor zu entwickeln und für die Installation vorzubereiten. Insbesondere der sehr begrenzte Platz machte den Einbau zu einer äußerst herausfordernden Aufgabe. Paschen: “Der nächste wichtige Schritt ist nun die Inbetriebnahme des Detektors, damit wir Anfang 2024 neue Kollisionsdaten aufzeichnen können.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Florian Bernlochner, Belle II-Gruppenleiter an der Universität Bonn, betonte die Bedeutung des neuen Detektors für die physikalischen Ziele des Experiments: “Der Pixel-Detektor ist das entscheidende Instrument, um präzise Messungen von Lebensdauern von schweren Quarks zu ermöglichen. Mit diesen Messungen können wir die Verletzung einer der grundlegendsten Symmetrien der Natur, die Ladung-Parität-Symmetrie, genauer untersuchen.” Die Verletzung dieser Symmetrie ist eine von drei Bedingungen, die erfüllt sein müssen, um zu erklären, warum das heutige Universum fast ausschließlich aus Materie besteht. “Durch Belle II werden wir ein noch präziseres Verständnis entwickeln, warum sich Materie und Antimaterie unterschiedlich verhalten und ob es in den Zerfällen von schweren Quarks Beiträge von bisher noch nicht entdeckten Teilchen oder Kräften gibt”, ergänzt Bernlochner.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EinbauPixelDetektorBothoPaschen.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Einbau des Pixel-Detektors – das Herzstück von Belle II. (Foto: Botho Paschen)" data-rl_caption="" title="Einbau des Pixel-Detektors – das Herzstück von Belle II. (Foto: Botho Paschen)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="345" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EinbauPixelDetektorBothoPaschen26.jpg" alt="Einbau des Pixel-Detektors – - das Herzstück von Belle II. (Foto: Botho Paschen)" class="wp-image-129733" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EinbauPixelDetektorBothoPaschen26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EinbauPixelDetektorBothoPaschen26-226x300.jpg 226w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Einbau des Pixel-Detektors – das Herzstück von Belle II. (Foto: Botho Paschen)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zerfallsprodukte der schweren Quarks weisen eine relativ geringe Energie auf und werden leicht gestört, wenn sie das Detektormaterial durchqueren. Deshalb war es für Belle II notwendig, dass die dem Kollisionspunkt der Teilchenstrahlen am nächsten gelegenen Detektorelemente so leicht wie möglich sein müssen, was den Pixel-Detektor sehr fragil und seine Installation sehr anspruchsvoll machte. Der Detektor besteht aus 20 Silizium-Streifen, die 75 Mikrometer dick sind &#8211; das entspricht der Breite eines menschlichen Haares.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die extrem dünnen DEPFET (DEPleted Field Effect Transistor)-Sensoren wurden am Halbleiter-Labor der Max-Planck-Gesellschaft entwickelt. Die Streifen sind in zwei konzentrischen zylindrischen Schichten angeordnet, wobei die innere Schicht nur 1,4 cm von der Strahllinie entfernt ist. Nach dem erfolgreichen Einbau ist Belle II nun mit dem weltweit dünnsten Pixel-Detektor instrumentiert, so das Team.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neuartige Detektor ist darauf ausgelegt, bis zu 50.000 hochauflösende Bilder pro Sekunde von den Zerfällen der reichlich produzierten schweren Quarks am SuperKEKB zu liefern. Die DEPFET Sensortechnologie des Pixel-Detektors lässt sich auch für weitere Zwecke vielfältig einsetzen: zum Beispiel für Röntgen-Satelliten-Missionen, für die Suche nach sterilen Neutrinos oder Dunkler Materie oder in der medizinischen Bildgebung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forschung, die die Struktur der Materie auf kleinsten Längenskalen vermisst, erfordert die Entwicklung immer leistungsfähigerer Detektoren. Das Forschungs- und Technologiezentrum für Detektorphysik (FTD) der Universität Bonn bietet den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hierfür ein ideales Umfeld mit moderner Infrastruktur. Im FTD befindet sich auch das Siliziumlabor (SILAB) der Universität Bonn, wo die Module für den Pixel-Detektor über mehrere Jahre hinweg charakterisiert und untersucht wurden. “Die erfolgreiche Installation des Detektors ist das Ergebnis einer langjährigen, fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen und Forschungszentren”, sagt FTD-Co-Sprecher und Leiter des SILAB Prof. Dr. Jochen Dingfelder, der gemeinsam mit Prof. Dr. Norbert Wermes an der Entwicklung des Pixel-Detektors über viele Jahre hinweg maßgeblich beteiligt war. “Es freut mich zu sehen, wie unsere gemeinsamen Anstrengungen zu einem solchen bahnbrechenden Erfolg geführt haben.” Die Bonner Gruppe dankt allen Beteiligten in Japan, Europa und Deutschland herzlich für ihre harte Arbeit und ihr Engagement.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Förderung</strong><br>Der Pixel-Detektor wurde in enger Zusammenarbeit von führenden deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen im Rahmen der internationalen PXD-Kollaboration entwickelt. Die Universitäten Bonn, Mainz, Gießen, Göttingen, KIT, LMU und TUM sowie das Max-Planck-Institut für Physik (MPP), das Halbleiterlabor der Max-Planck-Gesellschaft (MPG-HLL) und das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) haben gemeinsam an der Entwicklung des Detektors gearbeitet. Die Entwicklungen wurden maßgeblich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19358.msg552296#msg552296" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">physikalische Grundlagenforschung</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Dunkle Materie &#8211; Wo sind die WIMPs?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-dunkle-materie-wo-sind-die-wimps-teilchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2023 06:30:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dunkle Materie muss es geben, aber wo ist sie? Was ist sie? Hier fängt das DAMA-Drama an: Denn es gibt da ein Experiment, das sagt: Wir haben die Dunkle Materie gefunden. Und das bereits seit über 25 Jahren! </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-709a13ab">Dunkle Materie muss es geben, aber wo ist sie? Was ist sie? Hier fängt das DAMA-Drama an: Denn es gibt da ein Experiment, das sagt: Wir haben die Dunkle Materie gefunden. Und das bereits seit über 25 Jahren!</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/07/galaxie-milchstrasse-spiralarme-dunkle-materie-wolke-wimp-rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Grafik: Eine Galaxie, die sich mitten in einer blauen diffusen Wolke befindet." data-rl_caption="" title="Grafik: Eine Galaxie, die sich mitten in einer blauen diffusen Wolke befindet." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="460" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/07/galaxie-milchstrasse-spiralarme-dunkle-materie-wolke-wimp-rn.jpg" alt="" class="wp-image-128493" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/07/galaxie-milchstrasse-spiralarme-dunkle-materie-wolke-wimp-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2023/07/galaxie-milchstrasse-spiralarme-dunkle-materie-wolke-wimp-rn-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Unsere Milchstraße besteht nicht nur aus einem dichten Zentrum und einigen Spiralarmen voller leuchtender Sterne, sondern aus noch viel mehr: Laut Simulationen soll sie in einen Halo (hier in blau) aus Dunkler Materie eingebettet sein. Was genau diese Dunkle Materie ist, weiß niemand – aber gäbe es sie nicht, so sollte unsere Heimatgalaxie schlicht und ergreifend auseinanderfliegen. Kein Wunder, dass Forschende seit Jahrzehnten auf der Suche nach der Dunklen Materie sind. Ein Kandidat dafür ist ein bislang rein hypothetisches Teilchen namens WIMP (Bild: ESO/L. Calçada).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dunkle Materie muss es geben – jene unsichtbare Materie, die auch unsere Galaxie vor dem Auseinanderfliegen bewahrt. Bis zu 85 Prozent aller Materie in unserem Universum sollte daraus bestehen. Aber wo ist sie? Und was ist sie? Als guter Kandidat galten und gelten hypothetische Teilchen namens WIMP (<em><u>w</u>eakly <u>i</u>nteracting <u>m</u>assive <u>p</u>articles)</em>. Stimmt das, wäre unsere ganze Galaxie in einen Nebel aus jenen zwar massereichen, aber extrem flüchtigen Teilchen regelrecht eingebettet. Auch durch die Erde würden in jedem Moment Billionen von WIMPs fliegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar gelten die WIMPs als guter Kandidat für die so dringend gesuchten Materieteilchen – aber ihr Nachweis auf der Erde gestaltet sich als schwierig. Oder doch nicht? Es gibt da zumindest ein Experiment in einem italienischen Labor, rund 1400 Meter unter der Erde, das behauptet: Wir haben die WIMPs gefunden! Und das schon seit über 25 Jahren!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Franzi erzählt die Geschichte des Dramas um das DAMA-Experiment: eine Geschichte vom Suchen und, nun ja, Nicht-Finden der Dunklen Materie – eine Erfolgsgeschichte der wissenschaftlichen Methode oder doch eher ein Trauerspiel?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban alle regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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		<title>AstroGeo Podcast: Vakuumzerfall &#8211; wenn das Universum sich auflöst</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-vakuum-zerfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Apokalypse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Vakuumzerfall ist die ultimative Apokalypse: Eine Blase der Zerstörung breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Aber ist unser Universum wirklich nur metastabil? Um das zu klären, müssten wir erst verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält.</p>
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<h4 class="wp-block-heading advgb-dyn-4512dcb3">Der Vakuumzerfall ist die ultimative Apokalypse: Eine Blase der Zerstörung breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Aber ist unser Universum wirklich nur metastabil? Um das zu klären, müssten wir erst verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vakuum-zerfall-blase-kollaps-blau-rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vor schwarzem Grund eine dunkelblau-durchscheinende Blase mit einigen hellblauen wabernden Wolken am Rand." data-rl_caption="" title="Vor schwarzem Grund eine dunkelblau-durchscheinende Blase mit einigen hellblauen wabernden Wolken am Rand." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vakuum-zerfall-blase-kollaps-blau-rn.jpg" alt="Vor schwarzem Grund eine dunkelblau-durchscheinende Blase mit einigen hellblauen wabernden Wolken am Rand." class="wp-image-124590" width="533" height="411" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vakuum-zerfall-blase-kollaps-blau-rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vakuum-zerfall-blase-kollaps-blau-rn-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 533px) 100vw, 533px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Das Higgs-Teilchen kann gar nichts dafür, dass sein dazugehöriges Higgs-Feld vielleicht nur metastabil ist. Manche Forschende sagen: Dann droht dem Universum irgendwann der Vakuumzerfall. Für uns Menschen und das Universum als Ganzes wäre das das ultimative apokalyptische Szenario: ein Weltuntergang mit Lichtgeschwindigkeit (Quelle: Dominguez, Daniel: CERN).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Menschen, die fürchten sich vor dem Vakuumzerfall unseres Universums. Doch die gute Nachricht ist: Es spricht nicht viel für diese Art des Weltuntergangs. Und selbst wenn, könnten wir sowieso nichts dagegen unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Franzi erzählt in dieser Ausgabe des AstroGeo Podcasts die Geschichte des ultimativen apokalyptischen Szenarios: dem Vakuumzerfall. Tritt dieser ein, würde sich im Universum mit Lichtgeschwindigkeit eine Blase der Zerstörung ausbreiten und alles zerstören, was ihr in den Weg kommt. Was so schön schaurig klingt und leider nach hochkomplexer Quantenfeldtheorie und einer Menge Teilchenphysik müffelt, ist tatsächlich gar nicht komplett abwegig: Manche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind tatsächlich der Meinung, dass unser Universum nur „metastabil“ sei. Das soll heißen: Es ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, dass unser Universum übermorgen ausgelöscht wird, aber irgendwann in einer paar Myriaden Jahren könnte es unweigerlich soweit sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wem jetzt angst und bange wird, für die gibt es eine noch bessere Nachricht: Die Wissenschaft ist sich überhaupt nicht einig, ob es überhaupt irgendwann soweit sein wird. Denn was uns das Szenario des Vakuumzerfalls eigentlich erzählt, ist eine Geschichte darüber, dass wir noch lange nicht verstanden haben, was die Welt im Innersten zusammenhält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban alle regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist der Podcast von <a href="https://www.riffreporter.de/de/genossenschaft/recherche-kollektive/weltraum-reporter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die Weltraumreporter</a>, einem Magazin der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement die Weltraumreporter für 3,49 Euro pro Monat oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=949.msg547157#msg547157" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kosmologie</a></li>



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</ul>
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		<item>
		<title>Vom Higgs-Teilchen zur Suche nach Neuer Physik – 10 Jahre nach der Entdeckung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vom-higgs-teilchen-zur-suche-nach-neuer-physik-10-jahre-nach-der-entdeckung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 09:16:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[CERN]]></category>
		<category><![CDATA[Higgs]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Jakobs]]></category>
		<category><![CDATA[LHC]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Physik im Theater]]></category>
		<category><![CDATA[PRISMA+]]></category>
		<category><![CDATA[Staatstheater Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Mainz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=111429</guid>

					<description><![CDATA[<p>Prof. Dr. Karl Jakobs über die faszinierende Forschung am CERN, den heutigen Stand, die offenen Fragen und Perspektiven. Sonntag, 3. Juli 2022, 19:00 Uhr &#8211; Großes Haus, Staatstheater Mainz. Eine Veranstaltungsankündigung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Quelle: JGU 21. Juni 2022. 21. Juni 2022 &#8211; Das Higgs-Teilchen wird 10 Jahre alt – am 4. Juli [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Prof. Dr. Karl Jakobs über die faszinierende Forschung am CERN, den heutigen Stand, die offenen Fragen und Perspektiven. Sonntag, 3. Juli 2022, 19:00 Uhr &#8211; Großes Haus, <a href="https://staatstheater-mainz.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Staatstheater Mainz</a>. Eine Veranstaltungsankündigung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: JGU 21. Juni 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JakobsK2020priv200.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JakobsK2020priv200.jpg" alt=""/></a><figcaption>Prof. Dr. Karl Jakobs (Bild: Privat)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">21. Juni 2022 &#8211; Das Higgs-Teilchen wird 10 Jahre alt – am 4. Juli 2012 gaben die Experimente ATLAS und CMS am Large Hadron Collider (LHC) des CERN seine Entdeckung bekannt. Das muss gebührend gefeiert werden. Und zwar mit vielen Veranstaltungen deutschlandweit &#8211; und eine davon auch in <a href="https://staatstheater-mainz.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mainz</a>! Welcher Rahmen würde sich für eine solche Geburtstagsparty besser eignen als die populäre Reihe „<a href="https://www.mitp.uni-mainz.de/physik-im-theater/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Physik im Theater</a>&#8222;?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entdeckung des Higgs-Teilchens ist eine der wichtigsten wissenschaftlichen Errungenschaften unserer Zeit – und ein wichtiger Meilenstein in der Erforschung der fundamentalen Bausteine der Materie und der zwischen ihnen wirkenden Kräfte. Die genaue Vermessung des Higgs-Teilchens und unser daraus resultierendes Verständnis des Universums ist das Ergebnis von mehr als vier Jahrzehnten intensiver Arbeit über Grenzen und viele verschiedene Institutionen auf der ganzen Welt hinweg. Zehntausende von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus allen Kontinenten waren daran beteiligt – die Teilchenphysik steht damit beispielhaft für wissenschaftliche Bestrebungen in weltweiter und friedlicher Zusammenarbeit, über Grenzen und Kulturen hinweg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo steht die Teilchenphysik heute, 10 Jahre nach dieser Entdeckung? Während der vergangenen 10 Jahre wurden am CERN sehr erfolgreich Proton-Proton-Kollisionen bei den bislang höchsten erreichbaren Energien aufgezeichnet. Im Vortrag gibt der Referent Prof. Dr. Karl Jakobs von der Universität Freiburg Einblicke in die faszinierende Forschung am CERN und diskutiert den heutigen Stand, offene Fragen sowie Perspektiven.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit mehr als 25 Jahren ist Prof. Dr. Karl Jakobs an den Experimenten der Teilchenphysik bei höchsten Energien beteiligt. So forschte er an verschiedenen Experimenten am CERN in Genf und am US-Forschungslabor Fermilab in der Nähe von Chicago. An der Konzeption, am Bau und an der Datenanalyse des ATLAS-Experiments am Large Hadron Collider (LHC) war er maßgeblich beteiligt. Für seine herausragenden Beiträge zur Entdeckung des Higgs-Teilchens erhielt er 2015 die Stern-Gerlach-Medaille, die höchste Auszeichnung für experimentelle Leistungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Neben der Erforschung des Higgs-Teilchens steht die Suche nach sogenannten supersymmetrischen Teilchen im Vordergrund seines Interesses. Von 2017 bis 2021 war er der wissenschaftliche Leiter (Spokesperson) des ATLAS-Experiments am CERN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die populäre Vortragsreihe „<a href="https://www.mitp.uni-mainz.de/physik-im-theater/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Physik im Theater</a>&#8220; wurde 2013 ins Leben gerufen – und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Veranstalter ist das Mainzer Institut für Theoretische Physik (<a href="https://www.mitp.uni-mainz.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MITP</a>), das 2012 im Rahme des Exzellenzclusters PRISMA, dem Vorgänger des heutigen Clusters PRISMA+ gegründet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg533680#msg533680" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vom-higgs-teilchen-zur-suche-nach-neuer-physik-10-jahre-nach-der-entdeckung/" data-wpel-link="internal">Vom Higgs-Teilchen zur Suche nach Neuer Physik – 10 Jahre nach der Entdeckung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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