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	<title>Ulf Merbold &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Ulf Merbold &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>DLR-Nachwuchsförderung mit Weltrekord</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-nachwuchsfoerderung-mit-weltrekord/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2020 09:28:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DLR_Raumfahrt_Show: DLR-Nachwuchsförderung mit Weltrekord. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR.0 Jetzt ist es offiziell: Die Aufführung der DLR_Raumfahrt_Show am 7. Juni 2019 im Erfurter Steigerwaldstadion war die weltweit größte Wissenschaftsshow aller Zeiten. Nach eingehender Prüfung wurde das nun vom Guinnessbuch der Rekorde bestätigt. 15.966 Schülerinnen und Schüler hatten an [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">DLR_Raumfahrt_Show: DLR-Nachwuchsförderung mit Weltrekord. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.0</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/dlrraumfahrtshowerfurtDLRCCBY30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="DLR_Raumfahrt_Show mit Astro-Alex in Erfurt. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-rl_caption="" title="DLR_Raumfahrt_Show mit Astro-Alex in Erfurt. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/dlrraumfahrtshowerfurtDLRCCBY3060.jpg" alt=""/></a><figcaption>DLR_Raumfahrt_Show mit Astro-Alex in Erfurt.<br>(Bild: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt ist es offiziell: Die Aufführung der DLR_Raumfahrt_Show am 7. Juni 2019 im Erfurter Steigerwaldstadion war die weltweit größte Wissenschaftsshow aller Zeiten. Nach eingehender Prüfung wurde das nun vom Guinnessbuch der Rekorde bestätigt. 15.966 Schülerinnen und Schüler hatten an diesem Tag die Bühnenpräsentation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) verfolgt, bei der auch die deutschen ESA-Astronauten Ulf Merbold und Alexander Gerst auftraten. Der neue Weltrekord überbietet die bisherige Bestmarke – aufgestellt bei einer Veranstaltung im englischen Birmingham, wo rund 11.000 Personen anwesend waren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/besuchershowerfurtdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Junge Besucher der DLR_Raum­fahrt_Show. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Junge Besucher der DLR_Raum­fahrt_Show. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/besuchershowerfurtdlr60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Junge Besucher der DLR_Raum­fahrt_Show.<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rekord-Veranstaltung in Erfurt, die in Zusammenarbeit mit der dortigen Nachwuchs-Initiative „Förderverein Spiel- und Freizeitplätze der Generationen“ durchgeführt wurde, bildete den Auftakt für eine deutschlandweite Tour, mit der das DLR im vergangenen Jahr insgesamt 56.000 Kinder und Jugendliche für Raumfahrt und damit für Forschung und Technik begeistern konnte. Bei der DLR_Raumfahrt_Show handelte es sich um eine interaktive Bühnenpräsentation, die in den Jahren 2018 und 2019 quer durch Deutschland an zahlreichen Orten aufgeführt wurde – teils in der Aula von Schulen, teils in großen Stadthallen. Dabei führte das Moderationsteam durch ein kurzweiliges Programm aus verblüffenden Bühnen-Experimenten, faszinierenden Videos und Saalaktionen, bei denen das ganze Publikum mitmachen durfte. So zählten hunderte von Kindern lauthals den Countdown mit, stellten mit großen leuchtenden Kugeln als Planeten das Sonnensystem nach oder staunten, wie sich ein Schokokuss unter einer Vakuumglocke aufblähte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/dlrraumfahrtshowerfurtnr2dlr.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Zweite Veranstaltung der DLR_Raum­fahrt_Show. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Zweite Veranstaltung der DLR_Raum­fahrt_Show. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/dlrraumfahrtshowerfurtnr2dlr60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zweite Veranstaltung der DLR_Raum­fahrt_Show.<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie groß das Interesse der Schulen an dieser unterhaltsamen Art der Wissensvermittlung ist, zeigte sich bereits bei der Premiere im Erfurter Stadion: Schon vier Tage nach der Ankündigung waren sämtliche verfügbaren Plätze ausgebucht – von insgesamt über 200 Schulen aus der näheren und weiteren Umgebung. Sonderzüge und zusätzliche Busverbindungen waren nötig, um dem Ansturm am Morgen des 7. Juni gerecht zu werden. Neben den knapp 16.000 Kindern, die hier vormittags teils auf dem Spielfeld, teils auf den Tribünen Platz nahmen, wurde daher abends für Familien mit Kindern eine zweite Aufführung angesetzt – nochmals mit rund 9.000 Zuschauern. Beide Male nahm die DLR-Präsentation das Publikum mit auf eine „Gedankenreise zum Mond“, bevor mit Ulf Merbold und Alexander Gerst zwei Astronauten aus erster Hand von ihren Erlebnissen im Weltraum berichteten. Gerst verband mit dem Event noch eine ganz persönliche Erinnerung: Als er im Jahr zuvor auf der ISS war, hatten sich 1.500 Schülerinnen und Schüler im Erfurter Stadion versammelt und den Schriftzug „HALLO ALEX“ geformt. Das Foto wurde vom DLR an den ESA-Astronauten übermittelt, der sich via Twitter mit „Danke Erfurt!“ revanchierte. Mit seinem Auftritt im Steigerwaldstadion löste er die Zusage ein, sich auch vor Ort für die Grüße zu bedanken.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/buehneshowerfurtdlrccby30.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die DLR_Raumfahrt_Show in Erfurt mit dem Moderationsteam Dirk Stiefs, Nadine Hadad und Tobi Bohnhardt und mit über 15.000 begeisterten Zuschauern. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-rl_caption="" title="Die DLR_Raumfahrt_Show in Erfurt mit dem Moderationsteam Dirk Stiefs, Nadine Hadad und Tobi Bohnhardt und mit über 15.000 begeisterten Zuschauern. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/buehneshowerfurtdlrccby3060.jpg" alt="" width="600" height="243"/></a><figcaption>Die DLR_Raumfahrt_Show in Erfurt mit dem Moderationsteam Dirk Stiefs, Nadine Hadad und Tobi Bohnhardt und mit über 15.000 begeisterten Zuschauern.<br>(Bild: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die DLR_Raumfahrt_Show, die in den Jahren 2018 und 2019 zusammen vor mehr als 80.000 jungen Zuschauerinnen und Zuschauern aufgeführt wurde, war eine Aktion der DLR-Nachwuchsförderung. Sie ergänzte viele andere Angebote für Schulen wie die Schülerlabore des DLR, die sogenannten DLR_School_Labs, oder auch das DLR-Jugendportal DLR_next. Der Event in Erfurt wurde in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Spiel- und Freizeitplätze der Generationen und mit maßgeblicher Unterstützung durch die Arena GmbH, das Amt für Bildung und das Verkehrsamt der Stadt Erfurt sowie die Europäische Weltraumorganisation ESA realisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Aufzeichnung der DLR_Raumfahrt_Show ist auf YouTube zu sehen:<br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=l8l9m093s_U" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.youtube.com/watch?v=l8l9m093s_U</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg492396#msg492396" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>26. ASE-Kongress &#8211; Zweiter (und dritter) Tag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/26-ase-kongress-zweiter-und-dritter-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jul 2013 16:37:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. Juli fanden die ASE-Veranstaltungen in Aachen statt. Am 3. Juli nahmen Raumfahrer an verschiedenen Veranstaltungen über das ganze Bundesgebiet verteilt, teil. Ein Beitrag von Kirsten Müller. Quelle: RN. Die geschlossene Veranstaltung am Vormittag bei der RWTH Aachen fing mit einer Präsentation von Soichi Noguchi (Japan) und Sergej Wolkow (RUS) über die Geschichte der [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 2. Juli fanden die ASE-Veranstaltungen in Aachen statt. Am 3. Juli nahmen Raumfahrer an verschiedenen Veranstaltungen über das ganze Bundesgebiet verteilt, teil.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Kirsten Müller</a>. Quelle: RN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072013183717_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072013183717_small_1.jpg" alt="Kirsten Müller" width="260"/></a><figcaption>
Anton Schkaplerow spricht zu seinem letzten Raumflug. 
<br>
(Bild: Kirsten Müller)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die geschlossene Veranstaltung am Vormittag bei der RWTH Aachen fing mit einer Präsentation von Soichi Noguchi (Japan) und Sergej Wolkow (RUS) über die Geschichte der Raumfahrt und des ASE an. Danach hielt der japanische Astronaut Akihiko Hoshide einen Vortrag über seine ISS-Mission 32/33. Der Höhepunkt selbiger war für ihn das Aussetzen des kleinen japanischen Satelliten Kibo. Anton Schkaplerow berichtete vom Training für seine Mission und von der Missionsplanung, untermalt mit russischsprachigen Powerpoint-sheets. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Höhepunkt der Veranstaltung war eine Präsentation der gesamten ISS-33/34-Crew: Oleg Nowizki, Jewgeni Tarelkin und Kevin Ford. Jewgeni Tarelkin benannte dabei, dass in den Jahren 2014 und 2015 auch geplant ist, ein SpaceX-Raumschiff an der ISS andocken zu lassen. Im Anschluss daran präsentierte Jean Francois Clervoy (ESA / Frankreich) über die Beiträge der ESA zur ISS und über die Zukunftsvisionen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An einer anschließenden Pressekonferenz nahmen unter anderem Hans Schlegel, ehemaliger Physikstudent an der RWTH Aachen, und Reinhold Ewald, ehemaliger RWTH-Aachen–Dozent, teil. Schlegel erzählte von seiner Mitarbeit bei der Entwicklung des AMS (Alpha-Magnet-Spektrometer), bei der die RWTH Aachen auch einen Anteil gehabt hatte und das in Aachen gebaut worden war. Das wissenschaftliche Denken, das er im Weltraum angewandt habe, habe er bei der RWTH gelernt. Ewald erzählt mittlerweile bei Präsentationen nicht mehr so viele Fakten, weil die seinem Publikum durch soziale Medien mittlerweile sowieso bekannt sind. Viel lieber berichtet er von seinen Erfahrungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachmittags fand auf dem Katschhof in Aachen eine halböffentliche Veranstaltung statt. Dem Publikum als besonders prominente Raumfahrer wurden vorgestellt: Rusty Schweickart (Apollo 9), Alexei Leonow (1. Ausstieg in den freien Weltraum), Reinhold Ewald (MIR 1997) und Sheikh Muszaphar Shukor, der neben seiner Tätigkeit als Arzt und als Astronaut auch als Model gearbeitet hatte. Jetzt sei er aber mehr ein „role model“, Vorbild, für die Jugend. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072013183717_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072013183717_small_2.jpg" alt="Kirsten Müller" width="260"/></a><figcaption>
Shukor, Ewald, Leonow und Schweickardt auf der Bühne 
<br>
(Bild: Kirsten Müller)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr. Stefan Schael von der RWTH Aachen erzählte dann vom AMS (Alpha Magnetic Spectrometer), das in Aachen gebaut worden war und mit STS 134, der letzten Endeavour-Mission, zur ISS gebracht worden war. Dieser Teilchendetektor ist das größte Experiment auf der ISS. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Attila Wohlbrandt (DLR) demonstrierte das Konzept Science Slam, mit dem man einem allgemeinen Publikum erklären kann, was die Wissenschaft eigentlich macht; dies anhand einer einfachen Demonstration der Schwerkraft und einiger Erklärungen zur Bildung von Dendriten. Diesem Vortrag folgte eine Präsentation über Weltraumschrott und über das Rexus-Programm für Studenten. Dieses beinhaltet, dass kleine Satelliten ein Segel dabei haben, das sie am Ende ihrer Mission entfalten, damit ihr Eintritt und das Verglühen in der Erdatmosphäre schneller gehen. Anschließend wurde nochmals eine Botschaft von Luca Parmitano aus der ISS übertragen, und alle anwesenden 85 Raumfahrer betraten die Bühne. Einige Fragen wurden gestellt, unter anderem, was denn die Familien der Raumfahrer von deren Beruf halten. Ulf Merbold antwortete über seine Weltraummissionen: „Das war das einzige Mal, dass meine Frau genau wusste, wo ich bin!“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwoch, dem 3. Juli, war „Ausschwärmtag“. Die Raumfahrer nahmen über ganz Deutschland verstreut an über 30 verschiedenen, teilweise internen und teilweise öffentlichen Veranstaltungen teil. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der letzte Start der Atlantis im europäischen Astronautenzentrum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-letzte-start-der-atlantis-im-europaeischen-astronautenzentrum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantis]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Messerschmid]]></category>
		<category><![CDATA[Paolo Nespoli]]></category>
		<category><![CDATA[STS-135]]></category>
		<category><![CDATA[Ulf Merbold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 8. Juli 2011 hob die US-Raumfähre Atlantis zum letzten Flug des Space-Shuttle-Programms ab. Raumfahrer.net begleitete den Start vom europäischen Astronautenzentrum in Köln aus. Zum Ende des US-Amerikanischen Shuttle-Programms veranstaltete die europäische Raumfahrtagentur ESA in Köln ein Presseevent mit verschiedenen Astronauten der europäischen Raumfahrt. Im Mittelpunkt stand der letzte Shuttle-Start mit dem Orbiter Atlantis, der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 8. Juli 2011 hob die US-Raumfähre Atlantis zum letzten Flug des Space-Shuttle-Programms ab. Raumfahrer.net begleitete den Start vom europäischen Astronautenzentrum in Köln aus.</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Ende des US-Amerikanischen Shuttle-Programms veranstaltete die europäische Raumfahrtagentur ESA in Köln ein Presseevent mit verschiedenen Astronauten der europäischen Raumfahrt. Im Mittelpunkt stand der letzte Shuttle-Start mit dem Orbiter Atlantis, der letzten Mission STS-135.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung wurde von Dr. Martin Zell eröffnet, dem ESA-Bereichsleiter für Astronauten und ISS-Nutzung, der die versammelten Medienvertreter begrüßte. Er berichtete über die jüngsten Erfolge der bemannten Raumfahrt in Europa, wie beispielsweise die Missionen von Paolo Nespoli, der im Mai dieses Jahres zur Erde zurückgekehrt war, oder die von Roberto Vittori, der auf dem letzten Flug der Endeavour als Missionsspezialist dabei war. Danach sprach er vom Ende des Shuttle- Programms. So war STS-135 definitiv der letzte Flug, ein Grund mehr, ein derartiges Event zu veranstalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Begrüßung der anwesenden Astronauten Dr. Ulf Merbold, Prof. Dr. Ernst Messerschmid, Dr. André Kuipers, Frank de Winne, Dr. Alexander Gerst sowie Paolo Nespoli übergab er letzterem das Wort, welcher von seinem eigenen Flug zur Internationalen Raumstation ISS berichtete. Beispielsweise erzählte er von emotionalen Momenten, zu denen beispielsweise das Öffnen von Luken zu Besuchsbesatzungen gehört. Jedoch blieb ihm für diese Erzählungen nicht viel Zeit, da die Atlantis in den Startlöchern stand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nespoli erwies sich als ausgezeichneter Startkommentator und erklärte in den letzten Minuten vor dem Start hervorragend wie dieser denn funktioniere. Kleinere Probleme während des Startverlaufs wurden von den anwesenden Fachleuten verständlich erklärt. Als die US-Raumfähre dann zu ihrem letzten Flug aufbrach, war die Stimmung im Astronautenzentrum wie bei einem Fußballspiel, nach der erfolgten Tankabtrennung gab es tobenden Applaus.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/paolo_nespoli_starterklaerung_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="240" height="155" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/paolo_nespoli_starterklaerung.jpg" alt="" class="wp-image-78871"/></a><figcaption>Paolo Nespoli erklärt den Start<br>(Bild: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an den erfolgten Start war Gelegenheit für Fernsehteams und Reportern zu Gesprächen und Einzelinterviews mit den Astronauten. Auch Raumfahrer.net führte mit den Astronauten sehr interessante, detailreiche Gespräche.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Paolo Nespoli berichtet von seiner ISS-Mission</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Paolo Nespoli ist im Mai 2011 von seiner 5-monatigen Mission mit dem Namen MagISStra zurückgekehrt. Die Erfahrungen seines Fluges und mehr schilderte er wie folgt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Sie haben die Internationale Raumstation ISS von der Sojus aus fotografiert. Konnten Sie die atemberaubende Aussicht genießen oder waren Sie zu sehr darauf konzentriert, Fotos und Videos anzufertigen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Dort hinaufzugehen und zu fotografieren war nicht so einfach, es war nicht so, als ob man da reingehen würde und Fotos machen könnte. Wir mussten mehrere Dinge tun, damit dies möglich war. Es war zum einen aus technischer Sicht kompliziert, zum anderen gab es auch Sicherheitsprobleme. Wir waren alle besorgt, ob ich das tun könnte, ohne das Raumschiff irgendwie zu beschädigen. Als ich dann endlich hinauf gehen und mich auf die Fotos konzentrieren konnte, schaute ich kurz auf die Station und es war wirklich überwältigend und atemberaubend. Ich entschied mich dann, nicht mehr als ein paar Sekunden zu schauen, weil ich ansonsten die Aufgabe Fotos zu machen gestört hätte, welche sehr schwierig war. Es war nicht einfach ein Foto machen, denn wir mussten die Aufnahmen mit verschiedenen Methoden anfertigen. Außerdem bewegte sich die Station und ich musste außerdem Videos aufnehmen. Ich musste deswegen abwechselnd fotografieren und filmen, es gab also eine Menge zu tun. Dabei halfen mir meine Kollegen und der Bodenkontrolle, die mit mir sprachen. Es war sehr interessant. Als sich das Ganze dem Ende zuneigte, kam der Sonnenuntergang, so dass die Station quasi aus dem Blickfeld verschwand. Wenn ich aber durch die Kamera schaute, konnte ich die Station immer noch sehen. Das war erstaunlich, weil es wie ein Zaubertrick aussah. Wenn ich mich bewegte, sah ich abwechselnd die Station und dann wieder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Als sie dann wieder in das Rückkehrmodul zurückkehren mussten, wie haben Sie sich da gefühlt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Wir waren unter Zeitdruck, weil wir die Wiedereintrittsprozedur wieder aufnehmen mussten. Dies musste zu einem exakten Zeitpunkt geschehen. Wir hatten auch das Problem, dass wir einige Drucksiegel, die wir eigentlich schon geprüft hatten, wieder gebrochen hatten, so dass wir alles erneut machen mussten, um wieder dahin zu kommen, wo wir vorher waren. Im Normalfall macht man diese Prozedur, während man noch mit der Station verbunden ist, so dass man im Falle eines Fehlers wieder zurückgehen könnte. Da wir jetzt aber schon abgekoppelt hatten, dachten wir ein bisschen, was würde passieren, wenn die Tests fehlschlagen würden. Wir gingen also schnell in das Rückkehrmodul zurück, schlossen alle Luken, legten die Handschuhe wieder an und führten alle Dichtigkeitstests erneut durch. Es war also sehr hektisch, während wir prüften, ob alles in Ordnung war. Danach hatten wir anderthalb oder zwei Stunden Zeit. Wir saßen dann da in der Sojus, reflektierten unsere 6-monatige Zeit im All und dachten darüber nach, was kommt, also der Wiedereintritt, welcher ein sehr rasanter Moment ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Während ihrer Mission gab es eine Menge Transportraumschiffe, die ankommen, so dass es eine Menge Inventarverwaltung, wofür Sie zuständig waren. Dabei gab es auch Probleme, Dinge zu finden. War es schwierig, dabei den Überblick zu behalten?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Während der Mission kamen nahezu alle vorhanden Fahrzeuge an, so dass es eine Menge Nachschub und Material gab. Zur gleichen Zeit mussten aber auch viele Dinge entsorgt werden. Dies zu bewerkstelligen, war eine große Herausforderung. Sie müssen sich das so vorstellen, dass jeden Monat ein großer LKW in ihre Garage fährt. Diesen LKW müssen sie entladen und alles so einsortieren, dass Sie es wiederfinden. Dies ist eine der schwierigsten Aufgaben auf der Raumstation. Wir haben einige Probleme damit und es gibt immer noch Sachen, die wir nicht finden können. Gerade heute Morgen habe ich eine E-Mail von Mike Fossum aus dem All bekommen, ob ich mich erinnere wo der eine Gegenstand wäre. Ich habe ihm geantwortet und dann hat er es gefunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Was war das genau?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Vor zwei Tagen haben sie nach einem Kabel für eine Kamera gesucht, heute war es ein Computer. Das sind kleine Dinge, aber es ist wirklich eine Herausforderung, das zu verstehen und einen Weg zu finden, so zusammenarbeiten. Und aus diesem Grund haben wir Raumstation, so dass wir die Dinge besser gestalten können. Ich würde sagen, dass ich am Ende überrascht war, weil Dinge verloren gingen und wir sie nicht wiederfinden konnten. Aber im Wesentlichen ist das eine unbedeutende Sache. Wir können weiterhin jeden Tag zehn, zwölf oder vierzehn Stunden mit der Ausrüstung arbeiten, die wir brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Bei der letzten Sojus-Mission, die die Station erreichte, konnten sie ihre Schuhe nicht finden, wodurch sie ihre Trainingsaufgaben nicht durchführen konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Ja, das passiert. Ich würde aber nicht sagen, dass das die Normalität ist, aber wenn man viele tausende Dinge transportiert und manche von diesen in anderen Nationen hergestellt werden, dann müssen sie nach Russland geliefert werden und dort nach Moskau gebracht werden. Von da aus werden sie nach Baikonur in Kasachstan gebracht und dort ins Raumschiff verladen. Bei so einem komplexen Prozess kann das schonmal passieren. Mittlerweile haben sie die Schuhe übrigens gefunden. Was sie nicht herausfinden konnten war, wo sie waren. Aber manchmal ist das einfach so. Ich habe auch manchmal einfach etwas in Node 2 abgelegt und dann weitergearbeitet. Hinterher wusste ich nicht mehr genau, wo ich es hingelegt hatte. Ein anderes Problem ist, dass wir jetzt in drei Dimensionen arbeiten, so dass wir nicht mehr nur links, rechts, vorne und hinten haben, sondern auch oben und unten. Auch ist es so, dass man manchmal etwas in einen Schrank packen möchte, dort aber schon eine Menge drin ist. Dann funktioniert das nicht und man muss erst Gegenstände herausräumen und hinterher alles wieder einräumen. Wenn man dann weiterarbeiten will, sieht man plötzlich, dass noch etwas herumschwebt und dann stopft man es schnell dazu. Und dann ist da nochwas und so weiter. Das passiert relativ häufig. Manchmal ist es auch so, dass man etwas fertigstellt und zwei Stunden später vorbeikommt und sieht, wie etwas herumschwebt und es so aussieht, als ob es dazu gehören würde. Die Schwerelosigkeit spielt eine Menge Tricks und es hilft beim Verstauen nicht wirklich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Vor einiger Zeit mussten die Stationslaptops neu konfiguriert werden. Dabei schwebten im Destiny-Modul eine Menge Kabel umher. Kann man dabei den Überblick behalten?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Das mit den Kabeln ist ein Problem, dass wir auf dem Boden nicht haben, dort oben haben sie ihr „eigenes Leben“. Wenn ich hier ein Kabel auf den Boden lege, dann bleibt das da liegen. Auf der Station würde es nicht da bleiben. Außerdem haben wir eine Kraft, so dass es lustig ist, dass wenn man ein Kabel mit einem Computer verbindet und dieses Kabel dann den Computer wegzieht. Alle diese Dinge spielen Tricks, die man alle lernen muss. Die Dinge zu befestigen oder irgendetwas zu tun, dauert viel länger als auf der Erde. Das interessante ist, dass wir hochfliegen, uns an die Umgebung anpassen und mit neuen Lösungen zurückkehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Wie lange braucht man, um sich an die Schwerelosigkeit zu gewöhnen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nespoli:</strong>&nbsp;Um sich an die Umgebung anzupassen, benötigt man nur ein paar Tage, zwei oder drei. Aber bis man sich wirklich zuhause fühlt, wenn man etwas isst oder trinkt, wenn man auf die Toilette geht oder wenn man schläft oder arbeitetet braucht man einen oder anderthalb Monate.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Vielen Dank!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frank de Winne als ISS-Kommandant</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/04/paolo_nespoli_interview_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="240" height="180" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/paolo_nespoli_interview.jpg" alt="" class="wp-image-78872"/></a><figcaption>Nespoli im Interview<br>(Bild: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Schon länger wieder auf der Erde ist Frank de Winne. Der 50-jährige Belgier war im Dezember 2009 von seiner ISS-Mission zurückgekehrt. Dort war er als Kommandant der Expedition 21 im Einsatz. Wie das Leben als ISS-Commander so ist, berichtete er mit folgenden Worten:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Herzlichen Glückwunsch zu ihrem erfolgreichen Flug als erster europäischer ISS-Kommandanten. Dazu eine Frage: Wie unterscheiden sich die Aufgaben eines Kommandanten von denen der Flugingenieure?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Die tägliche Arbeit eines Kommandanten ist genau genommen vergleichbar zu der eines Flugingenieurs. Die Rolle des Kommandanten zeigt sich im Notfall, also wenn etwas schiefläuft. Dann kann er die Entscheidungen treffen. Im Normalfall entscheidet die Bodenkontrolle, wie die Arbeit an Bord organisiert wird. Aber wenn ein Notfall eintritt, geht diese Autorität automatisch auf den Kommandanten über und dann trägt dieser wirklich die Verantwortung. Außerdem ist der Kommandant dafür zuständig, dass das Klima an Bord der Raumstation, also der Weg wie Menschen untereinander und mit der Bodenkontrolle zusammen arbeiten, optimal ist, so dass jeder sein Bestes geben kann. Man ist also auch ein bisschen Trainer und Psychologe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Können Sie ein Beispiel dafür geben, in welchen Situationen der Kommandant Entscheidungen treffen muss?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Ja, in drei verschiedenen Notfällen hat der Kommandant zu entscheiden. Feuer, Druckverlust, also wenn ein Leck in der Station ist und die Atmosphäre ausströmt und wenn die Atmosphäre innerhalb der ISS giftig wird. In diesen Fällen gibt es einen Alarm und der Kommandant erhält die Entscheidungsmacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Sie waren einer der ersten Astronauten, der Mitglied einer Sechs-Personen-Crew auf der ISS war. Inwiefern unterscheidet sich das zu einer Drei-Personen-Crew?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Ich denke, dass die Sechs-Personen-Crew sehr gut war und dass sich so sehr gut arbeiten ließ. Denn mit sechs Personen gibt es mehr Zusammenarbeit zwischen den Crewmitgliedern, sie ist unterschiedlicher, weil es immer fünf andere gibt, mit denen sich arbeiten lässt. Es gibt immer einen, der gerade nichts zu tun hat oder mit dem man reden kann. Für uns ließ es sich sehr gut arbeiten. Am Anfang dachten wir, dass es ein Problem mit den limitierten Kommunikationsmöglichkeiten zum Boden und mit den Ressourcen geben könnte, aber am Ende war es sehr gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Als ein europäischer Astronaut waren Sie sozusagen zwischen dem russischen und dem US-Amerikanischen Segment. Wo haben Sie mehr gearbeitet?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Heutzutage sind Europäer, die zur ISS fliegen Teil des westlichen Segment, dem USOS-Teil. Columbus ist auch an diesen angekoppelt. Deshalb liegen unsere Aufgaben als Astronauten hauptsächlich in diesem Segment, aber wir verbringen auch viel Zeit mit unseren russischen Kollegen, so wird zum Beispiel das Frühstück und das Mittagessen immer im russischen Segment eingenommen. Außerdem gab es Cupola noch nicht, so dass sich die einzigen Fenster für die Erdbeobachtung im russischen Segment befanden. Deswegen waren wir sehr viel mit unseren russischen Kollegen in diesem Segment.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Wie war das während eines Shuttleflugs? Gab es da keine Probleme mit dem Platz im russischen Segment?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Auf unserem Flug war es so, dass wir das Frühstück und das Mittagessen immer im russischen Segment eingenommen haben und das Abendessen immer im amerikanischen Teil stattfand. Dies hat sich auch während eines Shuttleflugs nicht geändert, denn während eines Tages waren wir sehr beschäftigt, so dass wir im russischen Segment gegessen haben und die Shuttle-Crew im Shuttle. Abends haben wir dann nach der Arbeit im Unity-Modul gegessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Stimmt es, dass manche Astronauten für die Sprache auf der ISS das Wort „Runglish“ verwenden?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Sobald man oben ist, ist man eine Crew der Internationalen Raumstation. Da kommt es nicht so drauf an, ob man aus den Vereinigten Staaten, Japan, Europa, Kanada oder Russland kommt. In meiner Crew hatten wir Menschen aus all diesen Nationen an Bord. Wir sind eine Crew, da gibt es da kaum Unterschiede. Bei der Sprache war das natürlich anderes. Wenn wir mit unseren amerikanischen Crewmitgliedern gesprochen haben, war das mehr Englisch, mit den russischen mehr Russisch. Wenn wir alle zusammen gesprochen haben, gab das einen Mix, den man wirklich Runglish nennen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Passiert es öfters, dass man bei der Kommunikation mit den Bodenstationen mit der Sprache durcheinander kommt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>De Winne:</strong>&nbsp;Es gibt verschiedene Transportraumschiffe. Und es ist oft so, dass mit einem russischen Transporter amerikanische Ausrüstung hochgebracht wird oder andersherum. Dies muss dann sehr gut zusammen mit dem Boden koordiniert werden. Manchmal ist es so, dass russische Ausrüstung mit dem Shuttle runtergebracht wird oder amerikanische Dinge in die Progress gebracht werden sollen. In diesem Fall versucht man zu übersetzen. Es macht schon Mühe, so zu kommunizieren, aber das ist eigentlich kein Problem, sondern ist nur etwas anstrengend.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Vielen Dank!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ulf Merbold zur europäischen Perspektive nach dem Shuttle-Ende</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Gespräch mit Ulf Merbold, dem ersten Nicht-Amerikaner, der in einem Space-Shuttle mitfliegen konnte, sprachen wir über die Zukunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Herr Merbold, Sie sind schon vor geraumer Zeit mit dem Shuttle geflogen? Die Fernsehaufnahmen von damals sind schon historisch. Wo sehen sie die Unterschied zwischen damals und heute?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>&nbsp;Nun, ich war der erste Nicht-Amerikaner, den die Amerikaner im Shuttle mitgenommen haben. Die Änderungen, die wir heute erleben, sind ja sehr traurig. Wir erlebten gerade den letzten Start des Shuttle-Programms nach 30 Jahren Hier hören die Amerikaner auf und machen sich für eine noch nicht absehbare Zeit davon abhängig, dass die Russen ihnen in die Umlaufbahn verhelfen. Und ich wünschte, wir Europäer würden daraus die Lehre ziehen, schleunigst was eigenes zu bauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;War die ESA in der Vergangenheit nur der kleine Bruder der NASA und werden die Probleme der Nasa jetzt auch die ESA treffen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>&nbsp;Ich möchte hier nicht die Amerikaner kritisieren, die werden ihre Gründe haben. Der Shuttle Betrieb war teuer und wenn aus 135 Flügen zwei in die Katastrophe führen, muß man auch sagen, dass es nicht ausreichend sicher ist. Aber die Europäer, ohne eigenes Fahrzeug sind bis dato Junior-Partner; wir sind so im Grunde verzichtbar. Wir sind sehr gut, wenn es darum geht, im Weltraum wissenschaftliche Experimente erfolgreich durchzuführen, zu neuen Erkenntnissen zu gelangen, aber wir brauchen die anderen als Crew-Transporteure, um in die Umlaufbahn zu gelangen und von dort aus sicher zurückzukehren. Und da denke ich, wird es jetzt langsam Zeit, dass wir uns in Europa die Fähigkeit selber erarbeiten, auch ohne deren Hilfe dort hinzukommen. Und vor allem hätten wir jetzt mit dem ATV ein europäisches Raumschiff, die Gebrauchsfähigkeit der Station signifikant zu erhöhen. Denn diese nimmt jetzt Schaden, weil im weiteren nur noch die Sojus in der Lage ist, irgendetwas zurückzuholen und das ist ja so gut wie nichts, die Sojus ist viel zu eng und zu klein, um größere Geräte, Proben oder Material zur Erde zurückzubringen. ATV wäre ja dreimal so groß als die Sojus. So wie man aus der Progress die Sojus gemacht hat oder umgekehrt, könnte man auch aus dem ATV ein bemanntes Raumschiff bauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Würden die Amerikaner lieber bei den Europäern einen Sitzplatz kaufen als bei den Russen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>&nbsp;Nein, das glaub ich nicht, inzwischen ist man doch gut miteinander vertraut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Raumfahrtprojekte sind immer mit viel Planungs- und Organisationsarbeit verbunden. Muß die Perspektive dann nicht mehr auf 2020-2030 ausgerichtet sein?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>&nbsp;Ich denke, wir könnten das ARV sehr viel schneller realisieren Die Aufgabe des Rendezvous und Docking ist gelöst, das kann das ATV sehr sicher und präzise, die Rückkehrfähigkeit wäre für uns was Neues, Lebenserhaltungssysteme haben wir schon gebaut im Spacelab und in Columbus. Es geht also nicht mehr um Technik, sondern ist nur noch eine Frage des politischen Wollens.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Was denken Sie über die Diskussion LEO versus BEO-Exploration?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>&nbsp;Mittelfristig sollte es für uns eine Herausforderung bleiben, was unsere Altvorderen gemacht haben, weiterzuführen. Es läßt sich nicht leugnen, dass viele Teile des heutigen Weltbildes von Entdeckern an die Gesellschaft zurückgebracht wurden: Einsichten über die Belastungsgrenzen des menschlichen Körpers, über Geographie, Klima, über Tiere, Pflanzen, Kulturen durch Entdecker wie Columbus oder Marco Polo, Livingstone, Amundsen und Scott. Warum sollten wir jetzt sagen, wir wissen alles und gehen nicht mehr weiter. In meinen Augen ist es unsere Aufgabe, das fortzusetzen und das kann ja nur bedeuten, das weitere Planetensystem zu erforschen, aber für die nahe Zukunft, da sollten wir die Investition, die wir mit der Raumstation getätigt haben, auch sinnvoll nutzen, um diese große Station, die ja nun dreimal so groß ist wie die MIR, um sie als wissenschaftliches Labor auch zu nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Halten sie die Lebenszeit der ISS auf 2020 für begrenzt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>Das kann man noch nicht wissen. Man kann Teile, die altern, nach und nach ersetzen und laufend modernisieren. Das setzt jedoch die logistische Fähigkeit voraus, Menschen und Dinge dort hin zu bringen oder wieder zur Erde zurückzubringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Ist das Shuttle nach 30 Jahren zu alt geworden?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Merbold:</strong>&nbsp;Nein, das Shuttle ist nicht zu alt, es ist jetzt auch so sicher wie es vorher noch nie war. Ob es sicher genug ist, ist nochmal eine andere Frage und es sind die Kosten, warum die Amerikaner damit aufhören wollen. Aber es würde mich nichts davon abhalten, mich in ein Shuttle zu setzen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net:</strong>&nbsp;Vielen Dank für das Gespräch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ernst Messerschmidt über das Ende des Shuttle-Programms</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ernst_messerschmid_big.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ernst_messerschmid_big.jpg" alt="" class="wp-image-78865"/></a><figcaption>Ernst Messerschmid<br>(Bild: Raumfahrer.net)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ernst Messerschmid flog mit dem US Shuttle als Wissenschaftsastronaut, als das Shuttle noch selbst mit dem Spacelab als Forschungsstation ausgerüstet war. Seit der Zeit sind viele Jahre vergangen, in der das Shuttle die Grundlage der bemannten Raumfahrt bildete. Raumfahrt und deren Weiterentwicklung muss das Ziel verfolgen, die Sicherheit und Zuverlässigkeit zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er betonte vor allem, dass uns bewusst sein sollte, dass Wissen und Können Hand in Hand gehen. Wissen ist zwar archivierbar, aber Können nicht und so werden uns mit dem Ende des Shuttles das Können und viele Fähigkeiten verloren gehen. Das Shuttle war eine technische Errungenschaft, die nunmehr eine große Lücke hinterlassen wird.</p>
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		<title>Spacelab-Trainingsmodul für Speyer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacelab-trainingsmodul-fuer-speyer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 07:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Spacelab]]></category>
		<category><![CDATA[Spacelab D1]]></category>
		<category><![CDATA[Speyer]]></category>
		<category><![CDATA[STS-9]]></category>
		<category><![CDATA[Technikmuseum Speyer]]></category>
		<category><![CDATA[Ulf Merbold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Großexponaten wie einer russischen Buran-Raumfähre und jetzt dem Trainingsmodul des in Deutschland entwickelten Spacelab wird das Technik Museum Speyer zu einem Anziehungspunkt für Raumfahrt-Interessierte. In der kommenden Woche erfolgt der Transport des neuen Exponats über Deutschlands Straßen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: DLR. Das Spacelab wurde in den Siebziger Jahren in Deutschland entwickelt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit Großexponaten wie einer russischen Buran-Raumfähre und jetzt dem Trainingsmodul des in Deutschland entwickelten Spacelab wird das Technik Museum Speyer zu einem Anziehungspunkt für Raumfahrt-Interessierte. In der kommenden Woche erfolgt der Transport des neuen Exponats über Deutschlands Straßen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UMerboldatGradientHeatingFacilitySL1nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UMerboldatGradientHeatingFacilitySL1nasa26.jpg" alt="DLR"/></a><figcaption> Astronaut Ulf Merbold beim Ersteinsatz des Spacelab, 1983   (Bild: DLR) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das <i>Spacelab </i>wurde in den Siebziger Jahren in Deutschland entwickelt und gebaut. Ziel war ein flexibel einsetzbares Labor mit Druckkabine und Außenbereich, dass im Laderaum amerikanischer Raumfähren für Zeiträume bis zu zwei Wochen zum Einsatz kommt. Dieses Ziel wurde auch erreicht. Aus den ursprünglich geplanten 50 Einsätzen ist aus Kostengründen und politischen Erwägungen und nicht zuletzt den Problemen mit dem Space Shuttle dann aber leider nichts geworden. Auch die deutsche Raumfahrt konnte nicht wie gewünscht von der Entwicklung des Labors profitieren. Dr. Niklas Reinke und Andreas Schütz vom DLR schreiben dazu: &#8222;Über die im Memorandum of Understanding festgeschriebene europäische Beteiligung beim Erstflug des Raumlabors hinaus konnte der weitere Zugriff [Deutschlands, d. Red.] auf das System nicht vertraglich gesichert werden, ebenso wenig wie der Zugriff auf sich eventuell aus Experimenten ergebende wirtschaftliche Anwendungen.&#8220; Für weitere deutsche und europäische Forschungsmissionen musste ordentlich gezahlt werden. Insgesamt absolvierten Druckmodule des <i>Spacelab </i>16 Einsätze mit 110 beteiligten Raumfahrern. Spacelab-Paletten wurden häufiger genutzt. Technisch gesehen war das <em>Spacelab </em>allerdings top! Es war so ausgelegt, dass es innerhalb einer Woche für den nächsten Einsatz umgebaut und überprüft werden konnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STS9Spacelab1nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/STS9Spacelab1nasa26.jpg" alt="NASA"/></a><figcaption>
Spacelab im All 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konfiguration konnte ein oder zwei Druckmodule und mehrere Paletten umfassen. Der Innenraum wurde mit einzelnen Forschungs- oder Versorgungseinheiten versehen, die den heutigen Racks in der ISS entsprachen. Anschlüsse für Energie, Kühlung oder Steuerungen waren sinnvoll verlegt. Obendrein bot die weite Röhre ein angenehmes Arbeitsumfeld. Für die deutsche und europäische Raumfahrtindustrie war <i>Spacelab </i>in erster Linie der Einstieg in die Fertigung und Verwendung großer Raumfahrtapparate und eine wichtige Voraussetzung für die heutigen Highlights: das ISS-Modul <i>Columbus </i>und den Frachtzubringer <i>ATV</i>. <br> Nun macht sich also das Trainingsmodul des <i>Spacelab </i>auf den Weg ins Technik Museum Speyer. Hier gesellt es sich zu einer Vielzahl weiterer Großexponate aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt und wird die Attraktivität des Standortes weiter erhöhen.  <br> Die Route lt. DLR: </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Freitag, 12. September 2008</strong>
<br>
8:00 Uhr: Beginn der Verladung des Spacelab auf einen LKW im DLR-Standort Köln-Porz-Wahn </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Montag, 15. September 2008</strong>
<br>
22:00 Uhr: Abfahrt vom DLR Köln-Porz-Wahn zur &#8222;Natorampe&#8220; nach Niederkassel/Rhein </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spacelabtransp20081fromkoelntospeyerdlr2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/spacelabtransp20081fromkoelntospeyerdlr26.jpg" alt="DLR"/></a><figcaption>
Das Spacelab-Trainingsmodul wird auf den Transport nach Speyer vorbereitet. 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">(Planitzweg, Linder Mauspfad, Nibelungenstraße, Frankfurter Straße, Kaiserstraße, Humboldtstraße, Bergerstraße, Josefstraße, Philipp-Reis-Straße, Klingerstraße, Bahnhofstraße, Mühlenstraße, Ernst-Mühlendyck-Straße, Hauptstraße (Richtung Zündorf), Porzer Straße (bis Niederkassel), Waldstraße, Kölner Straße, Spicher Straße, Deutzer Straße, &#8222;Natorampe&#8220;) </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dienstag, 16. September 2008</strong>
<br>
7:00 Uhr: Beginn Verladevorbereitungen in Niederkassel/Rhein</p>



<p class="wp-block-paragraph">8:00 Uhr: Verladen des Spacelab auf ein Spezialschiff11:00 Uhr: Ablegen, Fahrt nach Speyer </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittwoch, 17. September 2008</strong>
<br>
8:00 Uhr: &#8222;Entladung&#8220; des Spacelab von der Landzunge der Schiffswerft Braun in Speyer und Transport ins Technik-Museum </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong> <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3730.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Spacelab kommt ins Technik Museum Speyer</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/spacelab-trainingsmodul-fuer-speyer/" data-wpel-link="internal">Spacelab-Trainingsmodul für Speyer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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