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	<title>Universität Klagenfurt &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Universität Klagenfurt &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ÖWF lud hochkarätige Raumfahrt-Forschungsteams nach Wien ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2022 18:07:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8212; Österreichisches Weltraum Forum als Drehscheibe für High-Tech-Forschung. &#8212; Aus Anlass der Mars-Simulation AMADEE-20, die im Oktober 2021 in Israel stattfand, versammelte das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) Forscher und Forscherinnen aus Europa und Israel beim Science Workshop in Wien, um erste Erkenntnisse zu diskutieren. Die endgültigen Daten werden in den nächsten 12 Monaten der wissenschaftlichen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">&#8212; Österreichisches Weltraum Forum als Drehscheibe für High-Tech-Forschung. &#8212;  </h4>



<h4 class="wp-block-heading">Aus Anlass der Mars-Simulation AMADEE-20, die im Oktober 2021 in Israel stattfand, versammelte das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) Forscher und Forscherinnen aus Europa und Israel beim Science Workshop in Wien, um erste Erkenntnisse zu diskutieren. Die endgültigen Daten werden in den nächsten 12 Monaten der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse sollen zukünftige astronautische Missionen zu Mars und Mond mitvorbereiten. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://oewf.org/2022/04/oewf-lud-hochkaraetige-raumfahrt-forschungsteams-nach-wien-ein/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ÖWF</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AnalogAstronautmitAMAZEOeWFVoggeneder.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AnalogAstronautmitAMAZEOeWFVoggeneder26.jpg" alt="" class="wp-image-107643"/></a><figcaption>ÖWF Analog-Astronaut mit der AMAZE Drohne während der AMADEE-20 Mars Simulation in Israel. (Bild: ÖWF/Florian Voggeneder)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">4. April 2022. Dazu Gernot Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums: „Das Österreichische Weltraum Forum verfügt mit mehr als 800 Stunden simulierter Mars-Außenbordeinsätze im Raumanzug-Simulator über einen in Europa einzigartigen Datensatz. Aktuell haben wir mehrere Projekte der Europäischen Weltraumorganisation ESA laufen, wo die Ergebnisse aus unserer Mars-Simulation in Israel einfließen sollen. So können einige der Resultate auf den Mond übertragen werden. Etwa im Umfeld des ARTEMIS-Programm der NASA mit ESA Beteiligung, wo auch ÖWF-Inputs helfen, Astronauten und Astronautinnen auf der Mondoberfläche zu unterstützen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Forschungsergebnissen rund um den Faktor Mensch lag der Fokus beim ÖWF-Science Workshop auch auf Rovern und Drohnen, die ähnlich wie auf dem Mars oder Mond eingesetzt werden und für die Arbeit der Astronauten und Astronautinnen unentbehrlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des DLR Experiments RETINA wurde eine neue Methode zur Erkennung von Netzhautschädigung validiert, die aktuell der ESA Astronaut Matthias Maurer an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) testet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den internationalen Teams aus dem Bereich Robotik und Software gehört auch jenes um Univ. Prof. Stephan Weiss von der Universität Klagenfurt. Er hat eine kamerabasierte, autonome Navigation für Drohnen entwickelt. Diese ist für Einsätze auf dem Mars essenziell, da es dort kein GPS gibt und die Drohnen somit orientierungslos wären. Stephan Weiss und sein Team stehen dabei in enger Abstimmung mit dem Jet Propulsion Laboratory der NASA, das diese autonome Navigation aktuell am Mars testet. So konnte bei der AMADEE-20 Mission erstmals eine Nahbereichserkundung mit der AMAZE Drohne demonstriert werden, eine Fähigkeit, die dem Mars Helikopter Ingenuity noch fehlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Olivia Haider, vom ÖWF Vorstand dazu: „Diese Mars Simulation unter österreichische Führung war eine Drehscheibe für die Zusammenarbeit internationaler Forschungsteams.&nbsp; So nutzen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität Lissabon das Roboter-Fahrzeug der TU Graz. Sie konnte zeigen, wie sich mit haptischem Feedback die Effizienz zur Roboter-Steuerung durch Astronauten und Astronautinnen verbessern lässt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Information:</strong><br><a href="https://oewf.org/en/amadee-20/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">AMADEE-20 Missionsseite</a><br><a href="https://youtu.be/fCT8m8JZDUc" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Video: AMAZE Drohne, Universität Klagenfurt</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">ÜBER DAS ÖSTERREICHISCHE WELTRAUM FORUM<br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. ExpertInnen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner*innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und SchülerInnen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern. <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://oewf.org" target="_blank" data-wpel-link="external">oewf.org</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Medienkontakt:</strong></p>



<p class="has-custom-lineheight wp-block-paragraph" style="line-height:1.32">Reinhard Tlustos<br>Media Officer Stv.<br>Austrian Space Forum<br>Tel: +43 699 81304844<br>reinhard.tlustos@oewf.org</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16031.msg530271#msg530271" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marssimulation AMADEE des Österreichischen Weltraum Forums</a></li></ul>
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		<title>Forschungsteam der Universität Klagenfurt erprobt Mars-Helikopter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/forschungsteam-der-universitaet-klagenfurt-erprobt-mars-helikopter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 14:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass der Mars-Helikopter „Ingenuity“ derzeit den Roten Planeten erkundet, ist unter anderem einer Navigationstechnologie verdankt, die von Stephan Weiss, Professor für Regelung Vernetzter Systeme an der Universität Klagenfurt, mitentwickelt wurde. Drei Doktoranden von ihm werden von 4. bis 10. Oktober 2021 nun an der AMADEE-20 Marsmissionssimulation des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) teilnehmen und Daten zur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dass der Mars-Helikopter „Ingenuity“ derzeit den Roten Planeten erkundet, ist unter anderem einer Navigationstechnologie verdankt, die von Stephan Weiss, Professor für Regelung Vernetzter Systeme an der Universität Klagenfurt, mitentwickelt wurde. Drei Doktoranden von ihm werden von 4. bis 10. Oktober 2021 nun an der AMADEE-20 Marsmissionssimulation des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) teilnehmen und Daten zur Weiterentwicklung des Helikopters in der Negev Wüste in Israel sammeln. Eine Medienmitteilung der Universität Klagenfurt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Klagenfurt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AFornasierChBrommerMScheiberaauMueller2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AFornasierChBrommerMScheiberaauMueller26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Allessandro Fornasier, Christian Brommer und Martin Scheiber (v.l.n.r.). (Foto: aau/Müller)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Da auf dem Mars keine GPS-Signale zur Verfügung stehen, brauchen alle Roboter, die zu Boden oder zu Land den fremden Planeten erkunden, eine alternative Navigationstechnologie. „Der Mars-Helikopter navigiert kamerabasiert, das heißt, wir statten ihn technisch mit ‚Augen‘ aus, die ihm helfen, sich zu orientieren“, fasst Christian Brommer zusammen, der gemeinsam mit seinen Kollegen Alessandro Fornasier und Martin Scheiber Anfang Oktober nach Israel aufbrechen wird.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrohnenteammitWeissaauMueller1k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrohnenteammitWeissaauMueller26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Martin Scheiber, Stephan Weiss, Christian Brommer &amp; Allessandro Fornasier (v.l.n.r.). (Foto: aau/Müller)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Was einfach klingt, ist in Wahrheit hoch komplex, insbesondere, da der Helikopter bisher unbekanntes Terrain erkundet und daher möglichst genau und stabil fliegen muss. Christian Brommer erklärt dazu: „In der Negev Wüste finden wir marsähnliche Umgebungen vor, also Klippen und Hänge sowie unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten. Wir können auf diesem Weg viele Daten sammeln, die es uns ermöglichen sollen, die Navigationstechnologie entscheidend weiterzuentwickeln.“ </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrohnefuerAMADEE20aauKK2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DrohnefuerAMADEE20aauKK26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Drohne für AMADEE20. (Foto: aau/KK)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der in Israel zum Einsatz kommende Helikopter verfügt dabei über die gleichen Sensoren wie Ingenuity. Daten zu verschiedenen Höhen, Geschwindigkeiten, Abständen zwischen Boden und Helikopter sollen so erhoben werden. „Gleichzeitig haben wir auch Sensoren an Board, die hochakkurate GPS-Daten sammeln. Wir können so vergleichen, wie der Helikopter sich wirklich orientiert und wie nah wir mit der kamerabasierten Navigation im Vergleich liegen“, so Brommer. Die gesammelten Daten werden auch dem Jet Propulsion Laboratory der NASA zur Verfügung gestellt und nach der Analogmission mit den dortigen Kolleg*innen besprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Experimente des Klagenfurter Forschungsteams sind Teil der AMADEE-20 Mars Simulation. Zwischen 4. und 31. Oktober 2021 wird das Österreichische Weltraum Forum – in Kooperation mit der staatlichen israelischen Raumfahrtagentur Israel Space Agency sowie D-MARS – eine ganzheitliche, analoge Mars-Feldsimulation in der Negev Wüste in Israel durchführen. Diese Expedition wird in einer sogenannten terrestrischen Mars-Analogumgebung stattfinden und dabei von einem Mission Support Center von Österreich aus geleitet. Das Testgelände befindet sich im Ramon-Krater, dem größtem Erosionskrater in der Negev Wüste im Süden von Israel. Das Testgelände ist geologisch sehr vielseitig: Von sandigen Sedimentstrukturen, die seit 70 Millionen Jahren erodiert werden, bis hin zu Vulkankegeln, die erst einige tausend Jahre jung sind. Insgesamt sind 20 Forschungsgruppen mit jeweils unterschiedlichen Fragestellungen an Bord.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16031.msg523167#msg523167" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Marssimulation AMADEE des Österreichischen Weltraum Forums</a></li></ul>
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