<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>WMO &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/wmo/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 02 Jun 2024 16:29:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>WMO &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>DWD: Neue Wetterstation Lingen-Baccum offiziell eingeweiht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dwd-neue-wetterstation-lingen-baccum-offiziell-eingeweiht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2022 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[DWD]]></category>
		<category><![CDATA[Lingen-Baccum]]></category>
		<category><![CDATA[Wetterdaten]]></category>
		<category><![CDATA[Wetterstation]]></category>
		<category><![CDATA[Wettervorhersage]]></category>
		<category><![CDATA[WMO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=109402</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit 1. März 2022 läuft die neue Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Lingen-Baccum bereits im operationellen Betrieb. Für den 26. April 2022 wurde die offizielle Einweihung geplant. Eine Pressemitteilung des Deutschen Wetterdiensts (DWD). Quelle: DWD. Lingen / Offenbach, 26. April 2022 – Heute wird die Wetterstation von Klaus-Jürgen Schreiber, DWD-Vorstand Technische Infrastruktur und Betrieb, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dwd-neue-wetterstation-lingen-baccum-offiziell-eingeweiht/" data-wpel-link="internal">DWD: Neue Wetterstation Lingen-Baccum offiziell eingeweiht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Seit 1. März 2022 läuft die neue Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Lingen-Baccum bereits im operationellen Betrieb. Für den 26. April 2022 wurde die offizielle Einweihung geplant. Eine Pressemitteilung des Deutschen Wetterdiensts (DWD).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DWD.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pmwstlingenbaccumKlausWeinDWD.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/pmwstlingenbaccumKlausWeinDWD600.jpg" alt="" width="326" height="183"/></a><figcaption>Das Messfeld der neuen Wetterstation Lingen-Baccum. (Foto: Klaus Wein / DWD)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Lingen / Offenbach, 26. April 2022 – Heute wird die Wetterstation von Klaus-Jürgen Schreiber, DWD-Vorstand Technische Infrastruktur und Betrieb, und Dieter Krone, Oberbürgermeister der Stadt Lingen, offiziell eingeweiht. „Ich freue mich sehr, dass wir an dem neuen Standort nun langfristig Wetterdaten in gleichbleibend hoher Qualität erhalten, die wir sowohl für die Wettervorhersage, das Warnmanagement als auch für die Klimaforschung benötigen“, sagt Klaus-Jürgen Schreiber in Lingen. „Es ist sehr erfreulich, dass von Lingen aus nun wieder langfristig Wetterdaten eingespeist werden“, ergänzt Dieter Krone.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hauptamtliche Station mit umfangreichem Messprogramm nach WMO-Standards</strong><br>Nach langjähriger Standortsuche und gut zweijähriger Bauzeit der Station stehen die Wetterdaten aus Lingen nun wieder im weltweiten Austauschnetz der Weltorganisation für Meteorologie (WMO, einer UN-Sonderorganisation) in Minutenschnelle rund um den Globus zur Verfügung. An dieser hauptamtlichen Messstation des DWD, die nach den empfohlenen WMO-Standards angelegt ist, werden folgende meteorologischen Parameter gemessen: Windrichtung und Windgeschwindigkeit, Niederschlagsdauer und -menge, Sichtweite, Schneehöhe, Wolkenhöhe, Luftdruck, Lufttemperatur, Luftfeuchte, Erdbodentemperatur und Wetterzustand. Darüber hinaus gehört die Station zum DWD-Messnetz für die Ermittlung von Radioaktivität in Luft und Niederschlag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem 1.500 Quadratmeter großen Grundstück befindet sich zudem ein Mess- und Technikgebäude. Dieses ist klimafreundlich und ressourcenschonend in Holzrahmenbauweise ausgeführt und erfüllt die hohen Anforderungen an den Wärmeschutz und die Vorgaben der aktuellen Energieversorgung. Die Investitionssumme lag bei knapp über 500.000 Euro. „Die neue Wetterstation war keine alltägliche Baumaßnahme“, betont die Leiterin des Staatlichen Baumanagements Region Nord-West, Cristina von Pozniak-Bierschenk. „Umso mehr freue ich mich, dass wir den hochmodernen und komplexen Neubau innerhalb des Zeit- und Kostenrahmens zur Zufriedenheit des Deutschen Wetterdienstes abschließen konnten.“ Im Technikgebäude selbst sind im Wesentlichen die Einrichtungen für die Datenübermittlung an das Deutsche Meteorologische Rechenzentrum des DWD in Offenbach untergebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg531642#msg531642" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/dwd-neue-wetterstation-lingen-baccum-offiziell-eingeweiht/" data-wpel-link="internal">DWD: Neue Wetterstation Lingen-Baccum offiziell eingeweiht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aeolus geht an die Öffentlichkeit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aeolus-geht-an-die-oeffentlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 07:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Aeolus]]></category>
		<category><![CDATA[ECMWF]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<category><![CDATA[WMO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=7192</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die ESA-Mission Aeolus, die neue Erkenntnisse über die Windverhältnisse auf der Erde liefert, wurde bereits als Erfolg gefeiert. Heute hat diese außergewöhnliche Satellitenmission erneut einen Meilenstein erreicht: In weniger als drei Stunden werden ihre Messdaten aus dem Weltraum nun an Vorhersagedienste und wissenschaftliche Nutzer verteilt. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/aeolus-geht-an-die-oeffentlichkeit/" data-wpel-link="internal">Aeolus geht an die Öffentlichkeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die ESA-Mission Aeolus, die neue Erkenntnisse über die Windverhältnisse auf der Erde liefert, wurde bereits als Erfolg gefeiert. Heute hat diese außergewöhnliche Satellitenmission erneut einen Meilenstein erreicht: In weniger als drei Stunden werden ihre Messdaten aus dem Weltraum nun an Vorhersagedienste und wissenschaftliche Nutzer verteilt. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/windeverhältnisseverstehenesaatg15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/windeverhältnisseverstehenesaatg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Windeverhältnisse der Erde verstehen.<br>(Bild: ESA / ATG medialab)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aeolus ist eine der sogenannten Earth Explorer-Missionen der ESA. Sie soll demonstrieren, wie neue Wege der Erdbeobachtung unser Verständnis über die Funktionsweise unseren Planeten als System verbessern können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aeolus ist nicht nur die erste Satellitenmission mit einem der fortschrittlichsten Instrumente, das je in die Umlaufbahn gebracht wurde. Sie ist auch die erste Mission, bei der die Windverhältnisse auf der Erde direkt vom Weltraum aus gemessen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies funktioniert durch die Aussendung kurzer, kräftiger ultravioletter Lichtpulse von einem Laser und der Messung der Dopplerverschiebung der sehr kleinen Lichtmenge, die von Molekülen und Partikeln zurück zum Instrument gestreut wird. Auf diese Weise werden vertikale Profile übermittelt, die die horizontale Geschwindigkeit der Winde in den untersten 26 km der Erdatmosphäre zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Josef Aschbacher, ESA-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, sagte: &#8222;Die Entwicklung von Aeolus war nie einfach und es hat in der Tat bis zum Start einige Jahre gedauert. Das Warten hat sich aber auf jeden Fall gelohnt und in den 20 Monaten im Orbit hat sich die Mission stetig weiterentwickelt, was sowohl der Wissenschaft als auch der Gesellschaft zugutekommen wird“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ergänzt: &#8222;Dank aller beteiligten Teams, und im Einvernehmen mit EUMETSAT, können wir stolz ankündigen, dass ab heute die Daten von Aeolus für die numerische Wettervorhersage in nahezu Echtzeit auch über die Aeolus-Hauptnutzer-Gemeinschaft hinaus verteilt werden&#8220;.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Aeolus6may2020ESAvires.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/Aeolus6may2020ESAvires26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Windprofil von Aeolus 6. Mai 2020<br>(Bild: ESA/VirES)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Peggy Fischer, ESA-Managerin im Bereich der wissenschaftlichen Datenerfassung, sagte: &#8222;Es wurde eine enorme Menge Arbeit investiert, um die Aeolus-Daten vor der heutigen Veröffentlichung zu perfektionieren. Diese Satellitentechnologie ist so neu, dass wir bestimmte Verzerrungen in den Daten, die vor dem Start nicht bekannt waren, erst verstehen und korrigieren mussten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu diesem Zweck arbeiteten Aeolus-Experten aus verschiedenen Organisationen im Team des Clusters für Dateninnovation und Wissenschaft &#8211; dem <a href="https://earth.esa.int/eogateway/activities/aeolus-disc" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Aeolus DISC</a> &#8211; zusammen, um die Datenverarbeitung und Verzerrungskorrektur zu validieren und zu optimieren“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jonas von Bismarck, ESA-Wissenschaftler für Atmosphärische Zusammensetzung, ergänzte: &#8222;Als letzter und besonders kniffliger Teil des Puzzles wurde eine Verzerrung im Zusammenhang mit Temperaturschwankungen innerhalb das Teleskop des Instruments korrigiert. Dadurch können die Daten für die numerische Wettervorhersage verwendet werden, ohne dass die Vorhersagezentren zuvor weitere komplexe Korrekturen vornehmen müssen&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Europäische Zentrum für Mittelfristige Wettervorhersagen (European Centre for Medium-Range Weather Forecasts, ECMWF) im Vereinigten Königreich bezieht die Aeolus-Daten bereits seit Januar in seine Prognosen ein und stützt sich dabei auf ein eigenes Schema zur Verzerrungskorrektur.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/1808048ARENesaatg.gif" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/1808048ARENesaatgsm.gif" alt=""/></a><figcaption>Aeolus-Datenfluss<br>(Bild: ESA/ATG medialab)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Florence Rabier, Generaldirektorin des ECMWF, sagte: &#8222;Nach monatelangen Tests im vergangenen Jahr waren wir zuversichtlich, die Aeolus-Winddaten in unsere Vorhersagen übernehmen zu können, was wir seit Januar dieses Jahres tun. Wir sind begeistert, dass die letzten Verzerrungen korrigiert wurden, was uns und zusätzlichen Wetterzentren, die sich auf die Verwendung der Daten vorbereiten, zugutekommt&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese neuen Daten werden in nahezu Echtzeit über das <a href="https://aeolus-ds.eo.esa.int/oads/access/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Aeolus Online Dissemination Centre</a> der ESA verteilt sowie über <a href="https://user.eumetsat.int/data-access/eumetcast-europe" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">EUMETCast</a>, das Verbreitungssystem der Europäischen Organisation für die Nutzung Meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) und das <a href="https://web.archive.org/web/20231027165513/https://public.wmo.int/en/programmes/global-telecommunication-system" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Global Telecommunication System</a> (GTS) der Weltorganisation für Meteorologie (WMO).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/NewAntarcticstationAeolusKongsberg.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/NewAntarcticstationAeolusKongsberg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Neue antarktische Bodenstation für Aeolus erhöht Datenfluss.<br>(Bild: Kongsberg Satellite Services)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich als Forschungs- und Demonstrationsmission entwickelt, konnte Aeolus bereits ihren Wert als operationelle Mission unter Beweis stellen. Die Daten werden für die tägliche Wettervorhersage genutzt und ebnen den Weg für eine mögliche zukünftige Flotte operationeller Doppler-Wind-LiDAR-Satelliten im Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alain Ratier, EUMETSAT-Generaldirektor, fügte hinzu: &#8222;EUMETSAT wird die Aeolus-Daten nun in nahezu Echtzeit an die 4.000 Nutzer von EUMETCast und an die gesamte WMO-Gemeinschaft weitergeben, um jedem Vorhersagezentrum die Möglichkeit zu geben, sich mit den neuartigen Daten vertraut zu machen und ihren Wert zu messen. Dieses Nutzer-Feedback wird uns zusammen mit den Ergebnissen der laufenden ESA-Instrumenten- und Satellitenstudien bei der Planung einer möglichen operationellen Doppler-Lidar-Mission unterstützen, die unserem Polarsystem der nächsten Generation EPS-SG eine fehlende Windprofilierungsfähigkeit hinzufügt&#8220;.</p>



<h4><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></h4>



<ul>
<li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4039.msg478240#msg478240" rel="noreferrer noopener" aria-label="(öffnet in neuem Tab)" target="_blank" data-wpel-link="internal">ADM-Aeolus (Atmospheric Dynamics Mission &#8211; ESA Earth Explorer) auf VEGA</a></strong></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/aeolus-geht-an-die-oeffentlichkeit/" data-wpel-link="internal">Aeolus geht an die Öffentlichkeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>China: Verbesserter FengYun 3 startet im Herbst</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/china-verbesserter-fengyun-3-startet-im-herbst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Mar 2017 10:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CASC]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-4C]]></category>
		<category><![CDATA[Feng Yun]]></category>
		<category><![CDATA[Langer Marsch]]></category>
		<category><![CDATA[TSLC]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<category><![CDATA[WMO]]></category>
		<category><![CDATA[Xinhua]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=7930</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, in der zweiten Hälfte des Jahres 2017 wolle China einen verbesserten Wettersatelliten aus der Serie FengYun 3 ins All bringen. In verfügbaren Startmanifesten ist der Start aktuell für September 2017 terminiert. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Xinhua. FengYun 3D wird voraussichtlich vom Satelltitenstartzentrum Taiyuan (Taiyuan Satellite Launch Center, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/china-verbesserter-fengyun-3-startet-im-herbst/" data-wpel-link="internal">China: Verbesserter FengYun 3 startet im Herbst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, in der zweiten Hälfte des Jahres 2017 wolle China einen verbesserten Wettersatelliten aus der Serie FengYun 3 ins All bringen. In verfügbaren Startmanifesten ist der Start aktuell für September 2017 terminiert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/FY3Largensmccmagovcn260.jpg" alt=""/><figcaption>Satellit vom Typ FY-3 &#8211; Illustration<br>(Bild: NSMC)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">FengYun 3D wird voraussichtlich vom Satelltitenstartzentrum Taiyuan (Taiyuan Satellite Launch Center, TSLC) im Norden der Provinz Shanxi aus in den Weltraum transportiert werden. Als Trägerrakete ist eine vom Typ Langer Marsch 4C (Chang Zheng 4C, CZ-4C) vorgesehen. Anvisiert ist ein sonnensynchroner, annähernd polarer Orbit in durchschnittlich 836 Kilometer über der Erde, wo man den Satelliten nach Daten der Weltorganisation für Meteorologie (World Meteorological Organization, WMO) mindestens fünf Jahre nutzen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Xinhua soll der Satellit nach Angaben der am Bau des Satelliten beteiligten China Aerospace Science and Technology Corporation (CASC) in der Lage sein, Nordlichter zu erfassen. Gemeint ist damit vermutlich, dass das neue Raumfahrzeug mit Sensoren für das Weltraumwetter und dessen Auswirkungen auf die verschiedenen Schichten der Erdatmosphäre ausgestattet sein wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenüber den drei Vorgängersatelliten aus der FengYun-3-Serie soll sich FengYun 3D durch erhöhte Zuverlässigkeit und Stabilität sowie verbesserte Genauigkeit seiner Instrumente auszeichnen. Im Unterschied zu den älteren Satelliten wird der neue teilweise mit weiterentwickelten Instrumenten ausgerüstet, äußerte der CASC-Wissenschaftler Zhu Wei laut Xinhua.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Zukunft sollen nach FengYun 3D weitere vier Raumfahrzeuge der Serie gestartet werden. Mit ihrer Hilfe will China die Zeit zwischen zwei Aktualisierungen der Wettervorhersage von etwa sechs auf rund vier Stunden verkürzen. Außerdem hofft man, die Frequenz von Warnungen vor Unwettern verdoppeln zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6408.msg389657#msg389657" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Chinas Raumfahrt</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/china-verbesserter-fengyun-3-startet-im-herbst/" data-wpel-link="internal">China: Verbesserter FengYun 3 startet im Herbst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Ozonschicht erholt sich langsam</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-ozonschicht-erholt-sich-langsam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 12:58:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Erdatmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[MetOp-A]]></category>
		<category><![CDATA[Ozon]]></category>
		<category><![CDATA[Ozonloch]]></category>
		<category><![CDATA[Ozonschicht]]></category>
		<category><![CDATA[WMO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33891</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Januar 2011 hat die World Meteorological Organization (WMO) einen Bericht zur Entwicklung der irdischen Ozonschicht veröffentlicht, an dessen Erstellung Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entscheidend mitgewirkt haben. Nach neuesten Abschätzungen könnte die Ozonschicht demnach Mitte des 21. Jahrhunderts wieder über die gleiche Stärke verfügen wie zu Beginn der 1980er Jahre. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-ozonschicht-erholt-sich-langsam/" data-wpel-link="internal">Die Ozonschicht erholt sich langsam</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Januar 2011 hat die World Meteorological Organization (WMO) einen Bericht zur Entwicklung der irdischen Ozonschicht veröffentlicht, an dessen Erstellung Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entscheidend mitgewirkt haben. Nach neuesten Abschätzungen könnte die Ozonschicht demnach Mitte des 21. Jahrhunderts wieder über die gleiche Stärke verfügen wie zu Beginn der 1980er Jahre.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: DLR, Wikipedia.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011135858_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011135858_small_1.jpg" alt="ESA" width="331" height="220"/></a><figcaption>
An Bord des am 12. Oktober 2006 gestarteten Satelliten MetOP-A (hier eine künstlerische Darstellung) befindet sich das Messinstrument GOME-2. Hierbei handelt es sich um einen Atmosphärensensor, welcher die Erdatmosphäre und die Ozonschicht kontinuierlich vermisst. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Grund für diese positive Entwicklung ist die erfolgreiche Regulierung der Produktion und des Gebrauchs von fluor-, chlor- und bromhaltigen Substanzen wie zum Beispiel FCKW durch das Montreal-Protokoll von 1987 und nachfolgende internationale Vereinbarungen&#8220;, so Prof. Martin Dameris vom im bayrischen Oberpfaffenhofen ansässigen DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. &#8222;In diesem Prozess hat sich gezeigt, welche positiven Folgen es hat, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse politische Konsequenzen haben.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Montreal-Protokoll" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Montreal-Protokoll</a> reagierte die internationale Staatengemeinschaft auf das Anfang der 1980er Jahre erstmals beobachtete Ozonloch über der Antarktis. Die Abgabe von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) in die Atmosphäre, so die wissenschaftliche Begründung für dessen Entstehung, führt im Rahmen chemischer Prozesse zu einem Abbau der in der Stratosphäre befindlichen <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ozonschicht" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Ozonschicht</a> und begünstigt so die Bildung dieser Lücke, durch welche die für Flora und Fauna schädliche UV-Strahlung ungehindert auf die Erdoberfläche trifft. Mit dem Montreal-Protokoll verpflichteten sich die unterzeichnenden Staaten, die Produktion und den Gebrauch von Fluorchlorkohlenwasserstoffen drastisch zu reduzieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut dem Bericht der in Genf in der Schweiz ansässigen <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/World_Meteorological_Organization" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">World Meteorological Organization</a> (WMO) geht man davon aus, dass sich durch die aktuell stattfindende Klimaänderung die Neubildung der Ozonschicht insgesamt beschleunigt. Das Ozonloch über der Antarktis soll sich demzufolge im Rahmen dieses Prozesses bis etwa zur Mitte dieses Jahrhunderts wieder weitestgehend schließen. In einigen Regionen könnte es dabei nach Ansicht der Atmosphärenforscher sogar zu einer sogenannten &#8222;Übererholung&#8220; kommen. Damit ist gemeint, dass die Ozonkonzentrationen in einigen Bereichen der Atmosphäre nach dem vollständigen Abbau der dort befindlichen Fluorchlorkohlenwasserstoffe sogar höher ausfällt als dies vor dem ersten Auftreten des Ozonlochs in den frühen 1980er Jahren der Fall war. Allerdings: &#8222;Diese positive Entwicklung ist nur dann gewährleistet, wenn die Vereinbarungen des Montrealer Protokolls weiterhin strikt befolgt werden&#8220;, so Prof. Martin Dameris. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011135858_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24022011135858_small_2.jpg" alt="DLR" width="307" height="395"/></a><figcaption>
Die Messungen von GOME-2 (Global Ozone Monitoring Experiment) an Bord des EUMETSAT-Satelliten MetOp-A ermöglichen die Bestimmung der Dicke der Ozonschicht. Der Gesamtozongehalt in der Atmosphäre wird in Dobson Einheiten (DU) angegeben. Das Bild zeigt das Ozonloch über der Südpolarregion von 1. bis 3. Oktober 2010 mit Ozonwerten deutlich unter 150 DU. Das Ozonloch überdeckt die Antarktis dabei fast vollständig. 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als Grundlage für ihre Vorhersagen über die Entwicklung der Ozonschicht verwenden die Wissenschaftler sogenannte &#8222;Klima-Chemie-Modelle&#8220;, mit denen die physikalischen, chemischen und dynamischen Prozesse in der Erdatmosphäre simuliert werden können. Diese Rechenmodelle wurden unter anderem am DLR-Institut für Physik der Atmosphäre erstellt. Im Vordergrund der Arbeiten stehen dabei Untersuchungen zum Einfluss des aktuellen Klimawandels auf die Chemie der Atmosphäre im Allgemeinen und auf die Ozonschicht im Besonderen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen ihrer Analysen führen die Mitarbeiter des DLR-Instituts Langzeitsimulationen durch, welche in der Vergangenheit beginnen und sich bis in die Zukunft erstrecken. Die Rechenergebnisse werden dabei mit den bisher gewonnenen Beobachtungsdaten verglichen, um unter anderem die Qualität der Rechenmodelle zu bewerten und die Modelle zu verfeinern. Auf der Grundlage dieser Modelle ist es dann möglich, zuverlässige Aussagen über die zukünftigen Entwicklungen zu tätigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Erstellung der Klimamodelle nutzen die Atmosphärenforscher unter anderem Daten des DLR-Instituts für Methodik der Fernerkundung (IMF). Das IMF verfügt über Standorte in Oberpfaffenhofen, Berlin-Adlershof und Neustrelitz. Zusammen mit dem Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) bildet das IMF das Earth Observation Center (EOC) &#8211; das Zentrum für Erdbeobachtung in Deutschland. Die Wissenschaftler des IMF sind maßgeblich an der Bereitstellung von Daten beteiligt, welche mithilfe satellitengestützter Messungen gewonnen werden. Diese Satellitendaten können anschließend zum Beispiel mit erdgestützten Messdaten ergänzt werden, um so eine möglichst hohe Genauigkeit zu erhalten. Am Ende stehen hochwertige Datensätze zur Verfügung, mit denen die Wissenschaftler ihre Prognosen erstellen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im Jahr 1950 gegründete World Meteorological Organization ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die sich mit dem Zustand und dem Verhalten der Atmosphäre, ihren Interaktion mit den Ozeanen, das durch sie entstehende Klima und der daraus resultierenden Verteilung der Wasserressourcen auf der Erde beschäftigt. Seit der Entdeckung des Ozonlochs veröffentlicht die WMO alle vier Jahre einen Bericht zum aktuellen Zustand der Ozonschicht. Die DLR-Wissenschaftler Dr. Veronika Eyring, Prof. Martin Dameris, Diego Loyola, Dr. Patrick Jöckel, Prof. Robert Sausen und Prof. Ulrich Schumann waren als Leitautoren und Mitwirkende beziehungsweise Gutachter an der Erstellung des aktuellen WMO-Dokumentes beteiligt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.255  " target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.180  " target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WMO-Bericht:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://csl.noaa.gov/assessments/ozone/2010/executivesummary/booklet.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ozonbericht 2010</a> (engl., 16,57 MB)</li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-ozonschicht-erholt-sich-langsam/" data-wpel-link="internal">Die Ozonschicht erholt sich langsam</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ozonloch kehrt zurück</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ozonloch-kehrt-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2005 12:59:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Envisat]]></category>
		<category><![CDATA[Ozon]]></category>
		<category><![CDATA[Ozonloch]]></category>
		<category><![CDATA[Ozonschicht]]></category>
		<category><![CDATA[PROMOTE]]></category>
		<category><![CDATA[Südpol]]></category>
		<category><![CDATA[WMO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=29951</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Ozonloch über dem Südpol hat sich wieder geöffnet und es könnte größer und mächtiger werden als je zuvor. Zurzeit hat es die Größe Europas doch es wird größer und größer&#8230;. Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: ESA. Die Größe des Ozonloches und die Geschwindigkeit, in der das Loch wächst oder schrumpft, hängt jetzt maßgeblich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ozonloch-kehrt-zurueck/" data-wpel-link="internal">Ozonloch kehrt zurück</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Ozonloch über dem Südpol hat sich wieder geöffnet und es könnte größer und mächtiger werden als je zuvor. Zurzeit hat es die Größe Europas doch es wird größer und größer&#8230;.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Martin Ollrom. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Größe des Ozonloches und die Geschwindigkeit, in der das Loch wächst oder schrumpft, hängt jetzt maßgeblich vom Wetter auf der Südhalbkugel ab. Während des gesamten August hat es nun die Größe Europas erreicht und es scheint weiter zu wachsen. Im September soll, laut ESA Forscher, das Maximum erreicht werden. Die ESA Satelliten untersuchen und messen das Loch pausenlos und ständig gibt es neue Prognosen über das erreichbare Maximum des Ozonloches. Zurzeit übertrifft das heurige Ozonloch die Ozonlöcher der vergangenen Jahre um ein Vielfaches. Nur 2000 und 1996 konnten noch größere Ozonlöcher gemessen werden. Die ESA Satelliten ERS-2 und der mächtige ENVISAT hatten das Ozonloch Anfang August bemerkt und mussten zusehen wie es rasant anwuchs. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01092005145935_small_1.jpg" alt="None" width="475" height="471"/><figcaption>
Eine Darstellung der Ozonschicht der Erde (Bild: ESA)
</figcaption></figure>



<p>Um ständig Daten von den Satelliten zu erhalten hat die ESA mehrere Partner auf der ganzen Erde, da ENVISAT &amp; Co. nicht immer in Reichweite der ESA Bodenstationen sind. Jedoch erfordert es der Ernst der Lage, das Loch pausenlos zu überwachen und nachzumessen. Deswegen gründete man schon vor Jahren ein Konsortium, bestehend aus 11 Partnern der ESA, die die Ozonlochentwicklung über Jahre hin untersuchen und analysieren wird. Dieses Konsortium nennt sich PROMOTE. Die</p>



<p class="wp-block-paragraph"><i>World Meteorological Organisation (WMO)</i> verwendet die aktuellen ESA Daten, die ihrerseits dann ein Bulletin verfasst und den Zuständigen der UNO übergibt. Wie bereits erwähnt macht das jetzige Wetter auf der Südhalbkugel die endgültige Größe des Ozonloches aus. Im Winter auf der südlichen Hemisphäre bilden sich durch die extrem kalten Temperaturen Wolken, die Chlor beinhalten. Diese Wolken bilden sich in der Stratosphäre, einer der äußersten Schichten der gesamten Atmosphäre. Dort befindet sich auch die schützende Ozonschicht, die auf Anwesenheit von Chemikalien wie Chlor ziemlich empfindlich reagiert. Chlor zerstört Ozon und so können die UV-Strahlen der Sonne ungehindert auf die Oberfläche unseres Planeten gelangen. Dies ist für Tier und Mensch sehr gefährlich, allein bei Menschen kann dadurch Hautkrebs ausgelöst werden. </p>



<p>Die ESA und das gesamte PROMOTE Konsortium wird mit Sorgenfalten die weitere Entwicklung des Ozonloches beobachten und wie jedes Jahr, die großen Industriestaaten der Welt vor einer weiteren Umweltverschmutzung warnen. Diese Warnungen bleiben leider weitgehend unerhört&#8230;..</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ozonloch-kehrt-zurueck/" data-wpel-link="internal">Ozonloch kehrt zurück</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
