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	<title>Mondlandung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Mondlandung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Wie legal ist Mondbergbau? Ein Gespräch mit UN-Experte Prof. Dr. Schladebach</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/wie-legal-ist-mondbergbau-ein-gesprach-mit-un-experte-prof-dr-schladebach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna-Janina Stöhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 10:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abbau von Rohstoffen im All, private Raumfahrtfirmen und internationale Abkommen – was ist rechtlich überhaupt möglich? Im Interview erklärt Prof. Dr. Marcus Schladebach, welche Regeln heute gelten und welche Lücken die Zukunft noch bringen könnte. Beitrag von Anna-Janina Stöhr, 04. März 2026. Wie lässt sich der Weltraum rechtlich nutzen und welche Regeln gelten für Staaten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Abbau von Rohstoffen im All, private Raumfahrtfirmen und internationale Abkommen – was ist rechtlich überhaupt möglich? Im Interview erklärt Prof. Dr. Marcus Schladebach, welche Regeln heute gelten und welche Lücken die Zukunft noch bringen könnte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Beitrag von Anna-Janina Stöhr, 04. März 2026.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Marcus-Schladebach_Foto_Studioline-kl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Portraitfoto von Prof. Dr. Marcus Schladebach Quelle: Prof. Dr. Marcus Schladebach" data-rl_caption="" title="Portraitfoto von Prof. Dr. Marcus Schladebach Quelle: Prof. Dr. Marcus Schladebach" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Marcus-Schladebach_Foto_Studioli.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild: Prof. Dr. Marcus Schladebach<br></figcaption></figure>



<p>Wie lässt sich der Weltraum rechtlich nutzen und welche Regeln gelten für Staaten und private Unternehmen, wenn es um Mondmissionen oder Ressourcennutzung geht? Diese Fragen diskutieren wir in unserem Interview mit <strong>Prof. Dr. Marcus Schladebach</strong>. Er ist Professor für Öffentliches Recht, Medienrecht sowie Luft- und Weltraumrecht an der Universität Potsdam und deutscher Delegierter beim UN-Weltraumausschuss in der Expertengruppe zur Mondnutzung. Im Gespräch gibt er Einblicke in internationale Rechtsgrundlagen, aktuelle Entwicklungen wie den Mondbergbau und die Artemis Accords sowie die Chancen und Herausforderungen für private Raumfahrtunternehmen.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: Welche internationalen Rechtsgrundlagen regeln derzeit die Nutzung des Weltraums?</strong></p>



<p><strong>Prof. Dr. Marcus Schladebach: </strong>Wir haben hier fünf große Verträge. Erstens der <strong>Weltraumvertrag von 1967</strong>, der unter UN-Ägide, hauptsächlich von den USA und der Sowjetunion, verhandelt wurde. Der ist bis heute von 116 Staaten ratifiziert, darunter Deutschland, und weitere 23 haben ihn nur unterzeichnet. Das ist sozusagen das Vorstadium.</p>



<p>Dann gibt es noch weitere Verträge, die eigentlich nur Konkretisierungen sind, weil der Weltraumvertrag sehr allgemein formuliert ist. Große Worte, friedliche Nutzung des Weltraums, gemeinsames Erbe der Menschheit, sozusagen Grundsatzdinge. Deshalb kamen dann:</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Minimalist-Timeline-Diagram-Concept-Map.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Zeitstrahl des Weltraumrechts und der 5 großen Verträge" data-rl_caption="" title="Zeitstrahl des Weltraumrechts und der 5 großen Verträge" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Minimalist-Timeline-Diagram-Conc.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Weltraumrecht auf dem Zeitstrahl<br>Bild: Raumfahrer.net  <a href="https://lucnix.be/" data-type="link" data-id="https://lucnix.be/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">/ Luc Viatour</a></figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1968 das Rettungsübereinkommen für Raumfahrer</strong>,</li>



<li><strong>1972 das Haftungsübereinkommen</strong> bei Unfällen,</li>



<li><strong>1975 das Registrierungsübereinkommen</strong>, damit Raumfahrzeuge angemeldet werden, bevor sie ins All geschickt werden,</li>



<li><strong>1979 der Mondvertrag</strong>, als Reaktion auf Armstrong &amp; Aldrin.</li>
</ul>



<p>Der Haken beim Mondvertrag: Die großen Raumfahrtnationen haben ihn nicht ratifiziert. Nur 18 Staaten haben ratifiziert, die politisch oder symbolisch dabei sind, aber keine Rolle im Raumfahrtgeschäft spielen. Praktisch bedeutet das, für den Mond ist der Vertrag bedeutungslos.</p>



<p>Interessant ist trotzdem, dass im Mondvertrag das Abbausystem für Bodenschätze steht. Artikel 11 erlaubt es prinzipiell, Bodenschätze auf dem Mond zu nutzen. Aber alles unter dem Gedanken &#8222;Gemeinsames Erbe der Menschheit&#8220;, der Mond gehört keinem einzelnen Staat, genauso wie die Erde. Das ist der bekannte Gemeinschaftsgedanke, den sowohl der Weltraumvertrag von 1967 als auch der Mondvertrag festschreiben.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: Ist der Abbau von Ressourcen auf dem Mond oder Asteroiden nach geltendem Recht erlaubt?</strong></p>



<p><strong>Prof. Schladebach:</strong> Im Mondvertrag steht grundsätzlich: Wenn ich Bodenschätze abbauen will, muss ich allen anderen Staaten, die inaktiv bleiben etwas abgeben. Also ein Verteilungssystem, einer arbeitet, alle anderen profitieren. Ich nenne das in meinen Auftritten gerne „Kommunismus im Weltraum“. Wenn alle Himmelskörper allen gehören, sollen auch alle vom Abbau profitieren.</p>



<p>Jetzt kann man sich vorstellen, wie damals die großen Raumfahrtnationen – USA, Deutschland, Russland – das von der UN-Generalversammlung vorgelegt bekommen haben und dem nicht zustimmen wollten, dass wenn sie die Arbeit leisten, alle anderen davon profitieren. Und deshalb wurde der Mondvertrag von den großen Industriestaaten nicht ratifiziert. Artikel 11 Absatz 7 ist also praktisch bedeutungslos.</p>



<p>Also, zur Frage, ob der Abbau von Ressourcen nach geltendem Recht erlaubt ist: Nein. Man kann sich nicht auf den Mondvertrag berufen, weil man ihn nicht ratifiziert hat. Dann fällt man zurück auf den Weltraumvertrag von 1967, und da steht in Artikel 2: niemand darf sich etwas aneignen. Das unterstützt den Gemeinschaftsgedanken: Allen gehört alles, also darf sich niemand etwas exklusiv sichern – weder Staaten noch Privatpersonen. Lustige Beispiele gibt’s ja, Leute verkaufen „Mondzertifikate“ oder Sternenrechte, aber das geht nicht.</p>



<p>Fazit: Bodenschätze abbauen wäre eine Aneignung im Sinne von Artikel 2, und das ist nach dem Gemeinschaftsgedanken verboten.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: Unter welchen Voraussetzungen dürfen private Unternehmen im All tätig werden, und welche Verantwortung tragen Staaten für deren Aktivitäten?</strong></p>



<p><strong>Prof. Schladebach: </strong>Das ist tatsächlich ein echter Wandel in der Raumfahrtgeschichte. Früher gab es im Grunde nur staatliche Akteure, also Raumfahrtagenturen wie die NASA, Roskosmos, die ESA oder die JAXA. Jetzt treten zunehmend private Unternehmen auf den Plan, schlicht weil sie enorme finanzielle Mittel haben.</p>



<p>Grundsätzlich dürfen private Unternehmen im All tätig werden. Das ist im Weltraumvertrag ausdrücklich vorgesehen und zwar schon seit den 1960er-Jahren. In Artikel 6 ist erstaunlich visionär geregelt, dass nicht nur Staaten, sondern auch nichtstaatliche Akteure im Weltraum aktiv sein können.</p>



<p>Aber: Völkerrechtlich verantwortlich bleibt immer der Staat. Artikel 6 stellt klar, dass der Staat für die Aktivitäten „seiner“ privaten Unternehmen nach außen haftet. Wenn also ein Unternehmen im All Schäden verursacht, trifft die Verantwortung zunächst den sogenannten Startstaat – also den Staat, von dessen Territorium aus gestartet wird oder der die Aktivität genehmigt hat. Er hat die Gefahrenquelle geschaffen und zugelassen, dass dieses Unternehmen tätig wird, und muss deshalb auch geradestehen. Genau deshalb hat der Staat ein starkes Interesse daran, private Akteure streng zu beaufsichtigen. </p>



<p><strong>Raumfahrer.net: Welche Rolle spielen nationale Weltraumgesetze für die kommerzielle Nutzung außerirdischer Rohstoffe?</strong></p>



<p><strong>Prof. Schladebach:</strong> Wenn ein Staat private Unternehmen ins All lassen will, dann will er natürlich nur solche Akteure zulassen, die zuverlässig sind – technisch, finanziell und organisatorisch solide aufgestellt.</p>



<p>Genau dafür braucht es ein nationales Weltraumgesetz. Darin werden die Genehmigungsvoraussetzungen festgelegt – also unter welchen Bedingungen ein privates Unternehmen überhaupt starten darf. Und es geht nicht nur um die einmalige Erlaubnis, sondern auch um eine ständige Aufsicht, wie sie Artikel 6 des Weltraumvertrags ausdrücklich verlangt.</p>



<p>Das liegt im ureigenen Interesse des Staates. Deshalb richtet er ein Prüfverfahren ein, ähnlich wie bei anderen genehmigungspflichtigen Tätigkeiten auf der Erde. Man prüft vorab, ob ein Unternehmen seriös agieren wird. Das ist natürlich immer eine Prognoseentscheidung, aber ohne ein solches Verfahren geht es nicht.</p>



<p>Und was ist mit deutschen Unternehmen? Wir haben ja richtig gute Technik, viel Innovationspotenzial, und es ist gut möglich, dass deutsche Firmen auch Interesse an Aktivitäten im All hätten. Das Problem: Es gibt in Deutschland kein nationales Weltraumgesetz, das genau regelt, unter welchen Bedingungen deutsche Unternehmen tätig werden dürfen. Man könnte sagen, die Bundesregierung hat andere Prioritäten, aber das Thema wird schon seit Jahren verschoben. Es gibt nur sogenannte Eckpunkte der alten Bundesregierung vom 5. September 2024. Jetzt hofft man, dass diese Eckpunkte vielleicht umgesetzt werden.</p>



<p>Wichtig wäre, dass Deutschland den privaten Unternehmen rechtssichere, finanz- und investitionssichere Grundlagen bietet, wie es Artikel 6 Satz 2 des Weltraumvertrags vorsieht. Denn private Unternehmen investieren viel Geld, und ohne klare Regeln können sie nicht planvoll agieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Dunkel-Blau-Minimalistisch-Interaktiv-Top-5-Liste-Lieblings-Reiseziele-Instagram-Story.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="5 Regelungslücken im Weltall" data-rl_caption="" title="5 Regelungslücken im Weltall" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Dunkel-Blau-Minimalistisch-Inter.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Regelungslücken im Weltraumrecht<br>Bild: Raumfahrer.net <a href="https://lucnix.be/" data-type="link" data-id="https://lucnix.be/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">/ Luc Viatour</a></figcaption></figure>



<p><strong>Raumfahrer.net: Ist das bestehende Weltraumrecht noch auf die Realität der heutigen Raumfahrt zugeschnitten? Sehen Sie konkrete Regelungslücken?</strong></p>



<p><strong>Prof. Schladebach: </strong>Ich bin ein Fan des Weltraumvertrags. In den 60ern, mitten in Kuba-Krise, Berlin-Krise, Atomspannung – trotzdem haben sie sich auf Grundsätze geeinigt, die bis heute noch gelten. Das ist schon beeindruckend.</p>



<p>Aber es gibt konkrete Regelungslücken. Die wichtigste ist der Mondbergbau. Ob der wirklich sinnvoll ist, können eher Geowissenschaftler beurteilen – wie viel Rohstoffe sind da, ist es technisch machbar oder nicht. Mit zunehmender Weltbevölkerung muss man sich fragen, wie die Menschheit ihren Rohstoffhunger stillt.</p>



<p>Zweitens: Weltraummüll. Große Metallobjekte, alte Satelliten, die Starlink-Satelliten – die verglühen nicht so einfach in der Atmosphäre. Bisher gibt es keine internationale Regelung, die Staaten verpflichtet, Weltraummüll zurückzuholen oder die Kosten zu tragen. Ich habe schon vor 15 Jahren vorgeschlagen: Wer etwas hochschickt, muss sich auch um die Entsorgung kümmern, wie auf der Erde. Wenn man die Umlaufbahn nicht sauber hält, wird das Starten immer komplizierter.</p>



<p>Drittens: Geistiges Eigentum. Auf der ISS gibt es zwar eine Art Regelung für die dort durchgeführten Experimente, aber das gilt nicht international für alle Missionen. Wenn einer der Forscher dort oben etwas entdeckt oder eine neue Technologie entwickelt, ist oft unklar, wem die Rechte daran gehören – dem einzelnen Forscher, dem betreibenden Unternehmen oder dem Staat, von dem aus gestartet wurde. Gerade angesichts der zunehmenden Beteiligung privater Akteure wird das schnell relevant, denn geistiges Eigentum kann extrem wertvoll sein.</p>



<p>Zwei weitere heiße Themen: Space Traffic Management, also Verkehrsordnung im Weltraum. Es gibt ein Manual der Uni Köln, gefördert von der ESA, wie man sich verkehrlich im All verhält. Und Planetary Defense, also Verteidigung der Erde gegen Meteoriten oder andere einschlagende Objekte. </p>



<p><strong>Raumfahrer.net: Welche Bedeutung haben Initiativen wie die Artemis Accords für die zukünftige Nutzung des Mondes – entsteht hier ein paralleles Regelwerk zum bestehenden Völkerrecht?</strong></p>



<p><strong>Prof. Schladebach:</strong> Die Artemis Accords sind ein Versuch der USA, das rechtliche Hindernis für Mondbergbau zu umgehen. Die Amerikaner haben am 13. Oktober 2020 dieses Vertrags-ähnliche Konzeptpapier entworfen mit 13 Artikeln, als Einladung an Staaten, sich an neuen Mondmissionen zu beteiligen. Juristisch sind die Accords kein völkerrechtlicher Vertrag, sie können nicht ratifiziert werden. Trotzdem haben mittlerweile 59 Staaten, darunter Deutschland, unterschrieben.</p>



<p>Besonders interessant: In Artikel 10 Absatz 2 der Accords steht versteckt, dass der Abbau von Bodenschätzen nicht zwingend als Aneignung nach Artikel 2 des Weltraumvertrags zu sehen ist. Für die USA ist das ein Weg, die wirtschaftliche Nutzung zu ermöglichen, ohne direkt gegen bestehendes Völkerrecht zu verstoßen.</p>



<p>Deutschland hat als 29. Staat unterzeichnet, aber gleichzeitig eine Zusatzerklärung nachgeschoben, dass man am Aneignungsverbot festhält – das ist widersprüchlich, weil die Accords selbst eben versuchen, dieses Hindernis aufzuweichen.</p>



<p>Kurz gesagt: Wer Mondbergbau machen will, muss die Hürde des Gemeinschaftsgedankens überwinden. Die Artemis Accords versuchen das „durch die Hintertür“, und die Diskussion dazu läuft in den entsprechenden UN-Gremien. Aber konkrete Ergebnisse gibt es noch nicht, weil die Interessen der verschiedenen Staaten sehr unterschiedlich sind.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: Was würde passieren, wenn ein Staat entgegen internationaler Regeln Rohstoffe abbaut? Und ist das bestehende Weltraumrecht stark genug, um solche Konflikte zu verhindern?</strong></p>



<p><strong>Prof. Schladebach: </strong>Rechtlich passiert erstmal gar nichts. Im Völkerrecht gibt es leider kaum Durchsetzungsbefugnis. Man könnte vielleicht den UN-Weltraumausschuss anrufen, aber der hat keine Sanktionsbefugnis. Eher theoretisch könnte ein Konkurrenzstaat den Internationalen Gerichtshof in Den Haag einschalten. Der würde dann prüfen, ob durch den Abbau das Aneignungsverbot aus dem Weltraumvertrag von 1967 verletzt wurde. Praktisch wird das aber kaum passieren, weil man sich diplomatisch nicht gleich verknoten will.</p>



<p>Wahrscheinlich werden neue Regelungen kommen müssen, vielleicht ein „Mondvertrag 2.0“. Aber momentan gibt es keine Institution mit echter Durchsetzungskraft, außer dem Internationalen Gerichtshof oder dem Permanent Court of Arbitration (PCA) in Den Haag. Der PCA kann Schiedsverfahren zwischen Staaten machen, so eine Art Ausgleich. Theoretisch könnte man also einen Staat da hinziehen, aber das ist eher unwahrscheinlich.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: Denken Sie, dass der Abbau von Rohstoffen im Weltall in den nächsten 20 Jahren Realität wird?</strong></p>



<p><strong>Prof. Schladebach: </strong>Ja, das wird passieren. Alles, was technisch möglich ist, macht die Menschheit, ob es klug ist oder nicht. In fünf, sechs, sieben Jahren wird die Technik wahrscheinlich soweit sein. Dann wird gesagt: „Es gibt ja keine Regeln, also ist es erlaubt.“ Eigentlich gilt aber noch der Weltraumvertrag, also offiziell ist es nicht erlaubt.</p>



<p>Aber die großen Staaten werden es machen: USA, China, Russland, vielleicht Indien, und auch Staaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate, die viel Geld haben. Es geht oft darum, der Erste zu sein – egal ob Staat oder privates Unternehmen – immer mit einem verantwortlichen Staat im Hintergrund. </p>



<p>Bisher denkt niemand wirklich über die Konsequenzen nach. Ich habe letztes Jahr im UN-Weltraumausschuss in Wien vorgeschlagen, dass ein Eingriff in die Mondoberfläche auch als Eingriff in eine Art Umwelt gesehen werden sollte, auch wenn es kein Ökosystem wie auf der Erde gibt. Auf der Erde gibt es Umweltverträglichkeitsprüfungen, bevor man in Flüsse, Meere oder Gebiete eingreift, die auch international anerkannt sind. Und genau so sollte man auch auf den Mond schauen: man sollte prüfen, welche Folgen der Abbau dort hat, bevor man einfach alles verändert.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: Was wäre Ihre persönliche Wunschvorstellung?</strong></p>



<p><strong>Prof. Schladebach: </strong>Dass wir die Ressourcen erst einmal auf der Erde vernünftig nutzen. Dass wir uns um die wiederanbaubaren Rohstoffe kümmern und die Himmelskörper wie den Mond in Ruhe lassen. Denn wenn man den Mond jetzt bewirtschaftet oder, sagen wir mal ein bisschen Science-Fiction-mäßig, sogar besiedelt – da gibt’s ja alle möglichen Vorstellungen, von Stationen bis zu Mondhotels oder Infrastruktur, um irgendwann vielleicht zum Mars weiterzufliegen – dann ist das für den Mond nicht unbedingt günstig.</p>



<p>Es geht nicht nur um Nutzung, sondern irgendwann auch um Übernutzung, und ob das für das Verhältnis Mond–Erde gut wäre, ist fraglich. </p>



<p>Damit sage ich nicht, dass man den Mond nicht besuchen sollte, wissenschaftliche Forschung ist total wichtig. Schon die zwölf Apollo-Astronauten Anfang der 70er haben gezeigt, dass man durch den Mond viel über sich selbst und die Erde lernen kann. Aber richtigen Bergbau wie in Brandenburg, Krater und Kohlegruben auf dem Mond, das fände ich zu viel. Ob man das auf Dauer überhaupt stoppen kann, weiß ich nicht – die Menschheit strebt ja immer nach „mehr“ und macht alles, was technisch möglich ist.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20772.msg582769#msg582769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19915.msg584490#msg584490" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumrecht</a></li>
</ul>





<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA stärkt Artemis: Mission erweitert, Gesamtarchitektur verfeinert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-staerkt-artemis-mission-erweitert-gesamtarchitektur-verfeinert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 07:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um das Ziel zu erreichen, Astronauten auf der Mondoberfläche zu landen, gab die NASA am 27. Februar bekannt, dass sie die Kadenz ihrer Missionen im Rahmen des Artemis-Programms erhöht, die Konfiguration der SLS-Rakete standardisiert und eine neue Mission hinzufügt. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Cheryl Warner, News Chief, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um das Ziel zu erreichen, Astronauten auf der Mondoberfläche zu landen, gab die NASA <a href="https://www.raumfahrer.net/nasa-erweitert-artemis-mondprogramm-um-eine-mission-und-aktualisiert-architektur/" data-wpel-link="internal">am 27. Februar</a> bekannt, dass sie die Kadenz ihrer Missionen im Rahmen des Artemis-Programms erhöht, die Konfiguration der SLS-Rakete standardisiert und eine neue Mission hinzufügt. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/directorates/esdmd/nasa-strengthens-artemis-adds-mission-refines-overall-architecture/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / Cheryl Warner, News Chief</a>, 3. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/55081705156-0055a0332d-k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Mond geht, am Sonntag, dem 1. Februar 2026, hinter der Artemis II SLS-Rakete der NASA und dem Raumschiff Orion auf, die auf einer mobilen Startrampe im Launch Complex 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida stehen. Der Testflug Artemis II wird Commander Reid Wiseman, Pilot Victor Glover und Missionsspezialistin Christina Koch von der NASA sowie Missionsspezialist Jeremy Hansen von der CSA (CSA) um den Mond und zurück zur Erde bringen. Credit: NASA/Ben Smegelsky" data-rl_caption="" title="Der Mond geht, am Sonntag, dem 1. Februar 2026, hinter der Artemis II SLS-Rakete der NASA und dem Raumschiff Orion auf, die auf einer mobilen Startrampe im Launch Complex 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida stehen. Der Testflug Artemis II wird Commander Reid Wiseman, Pilot Victor Glover und Missionsspezialistin Christina Koch von der NASA sowie Missionsspezialist Jeremy Hansen von der CSA (CSA) um den Mond und zurück zur Erde bringen. Credit: NASA/Ben Smegelsky" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/55081705156-0055a0332d-k-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-150982" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/55081705156-0055a0332d-k-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/55081705156-0055a0332d-k-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/55081705156-0055a0332d-k-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Mond geht, am Sonntag, dem 1. Februar 2026, hinter der Artemis II SLS-Rakete der NASA und dem Raumschiff Orion auf, die auf einer mobilen Startrampe im Launch Complex 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida stehen. Der Testflug Artemis II wird Commander Reid Wiseman, Pilot Victor Glover und Missionsspezialistin Christina Koch von der NASA sowie Missionsspezialist Jeremy Hansen von der CSA (CSA) um den Mond und zurück zur Erde bringen.<br><mark>Credit: NASA/Ben Smegelsky</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Pläne wurden während einer <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eCbQtyUopOM" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressekonferenz</a> im Kennedy Space Center der NASA in Florida vorgestellt und umfassten auch ein Update zur kurzfristigen Mission <a href="https://www.nasa.gov/mission/artemis-ii/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis II</a>. Diese Aktualisierung konzentrierte sich auf die Transportsysteme, mit denen die Besatzung zum Mond gebracht werden soll. Die neueste Architektur der NASA sieht vor, dass 2027 eine neue Mission hinzukommt, um die Systemfähigkeiten näher an der Erde zu testen, bevor zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren wieder Astronauten auf die Mondoberfläche geschickt werden. Danach soll jährlich eine Mondmission durchgeführt werden. Die Standardisierung von SLS und anderen Systemen wird der NASA helfen, 2028 erstmals Astronauten zur Erforschung des Mond-Südpols zu entsenden. Konkrete Details zur Umsetzung dieses neuen Ansatzes sowie weitere Aktualisierungen der Architektur werden in Kürze bekannt gegeben, da sich die Behörde weiterhin auf die Artemis-II-Mission um den Mond im April konzentriert und die Fähigkeiten zur Unterstützung einer erhöhten Missionskadenz überprüft.</p>



<p>Hier sind die Grundlagen für die ersten fünf Missionen im Rahmen des Artemis-Programms:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://www.nasa.gov/mission/artemis-i/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis I</a></strong>: Die NASA hat im November 2022 einen unbemannten Testflug der SLS-Rakete und des Raumschiffs Orion erfolgreich abgeschlossen. Bei dieser Mission wurde zum ersten Mal der Start der Rakete unter Verwendung neuer Bodensysteme für die Erforschung getestet und die Orion-Systeme ohne Astronauten und ohne die für die nächste Mission geplanten kritischen Lebenserhaltungssysteme bewertet.</li>



<li><strong><a href="https://www.nasa.gov/mission/artemis-ii/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis II</a></strong>: Der Testflug wird der erste Flug mit einer Besatzung an Bord der SLS-Rakete und des Raumschiffs Orion sein. Nach einer erfolgreichen Generalprobe im Februar stellte die NASA ein Problem mit dem Heliumfluss zur &#8222;interim cryogenic propulsion stage&#8220; fest und brachte die Rakete und das Raumschiff zur Reparatur zurück zum Vehicle Assembly Building. Ingenieure im Kennedy Space Center der NASA in Florida arbeiten derzeit an der integrierten SLS-Rakete und dem Orion-Raumschiff, um das Problem zu beheben, das die Rückführung erforderlich machte, und die Teams nehmen sich auch die Zeit, Batterien auszutauschen und weitere Arbeiten durchzuführen. Das nächste Startfenster öffnet sich im April. Zu den Besatzungsmitgliedern gehören die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und der CSA-Astronaut (CSA) Jeremy Hansen, die sich auf eine etwa zehntägige Mission begeben werden, die sie um den Mond und zurück führen wird.</li>



<li><strong>Artemis III</strong>: Die NASA hat für Mitte 2027 eine neue Demonstrationsmission in der erdnahen Umlaufbahn hinzugefügt, um einen oder beide kommerziellen Lander von SpaceX bzw. Blue Origin zu testen. Im Rahmen dieser Mission wird eine Besatzung in einer Orion-Kapsel auf einer SLS-Rakete ins All gebracht, um die Rendezvous- und Andockfähigkeiten zwischen Orion und privaten kommerziellen Raumfahrzeugen zu testen, die für die Landung von Astronauten auf dem Mond erforderlich sind. Dieser Test wird mit einem oder beiden Anbietern durchgeführt.</li>



<li><strong>Artemis IV</strong>: Die NASA strebt weiterhin die erste Artemis-Mondlandung für Anfang 2028 an, was seit Mitte 2025 das angestrebte Landedatum ist. Nach dem Start wird die Besatzung von Orion in eine kommerzielle Mondlandefähre umsteigen, die sie zur Mondoberfläche transportiert. Die Einsatzbereitschaft der Landefähre wird darüber entscheiden, welcher Anbieter sie sicher zur Oberfläche und zurück zur Orion in der Mondumlaufbahn befördert, bevor die Besatzung an Bord der Orion zur Erde zurückkehrt und sicher im Pazifischen Ozean wassert. Für Artemis IV werden Arbeiten zur Standardisierung der SLS-Rakete durchgeführt. Mit diesem Architekturansatz prüft die NASA alternative Optionen für die zweite Stufe der Rakete. Die für die ersten drei Missionen verwendete &#8222;interim cryogenic propulsion stage&#8220; wird durch eine neue zweite Stufe ersetzt, und die Behörde plant nicht mehr, die Exploration Upper Stage oder den Mobile Launcher 2 zu verwenden, da sich die Entwicklung beider Komponenten verzögert hat.</li>



<li><strong>Artemis V</strong>: Unter Verwendung der standardisierten Konfiguration der SLS-Rakete plant die NASA den Start dieser Mondmission bis Ende 2028 und danach etwa eine Mission pro Jahr. Im Rahmen dieser Mission soll die NASA auch mit dem Bau ihrer Mondbasis beginnen.</li>
</ul>



<p>Die NASA arbeitet weiter an ihren Architekturplänen und wird in Zukunft mehr Infos zu ihrem Ansatz für die Erforschung des Mondes und die Besatzungsaufgaben bekannt geben. NASA wird Artemis-Astronauten auf immer schwierigere Missionen schicken, um mehr vom Mond zu erforschen, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, wirtschaftliche Interessen zu verfolgen und die Grundlage für die ersten bemannten Missionen zum Mars zu schaffen.<br>Weitere Informationen zum Artemis-Programm finden Sie unter: <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/artemis</a></p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16779.msg584477#msg584477" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16779.msg584477#msg584477" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA Artemis &#8211; bemannte Mondlandung</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die NASA begrüßt ihren 15. Administrator Jared Isaacman</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-nasa-begruesst-ihren-15-administrator-jared-isaacman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 13:56:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Administrator]]></category>
		<category><![CDATA[Jared Isaacman]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[US-Senat]]></category>
		<category><![CDATA[Washington]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jared Isaacman wurde am Donnerstag von Bezirksrichter Timothy J. Kelly als 15. Administrator der NASA vereidigt. Die Vereidigung fand im Rahmen einer Zeremonie im Eisenhower Executive Office Building in Washington statt.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA, 18. Dezember 2025 Als NASA-Administrator wird Isaacman die Behörde bei ihrem mutigen Streben nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Jared Isaacman wurde am Donnerstag von Bezirksrichter Timothy J. Kelly als 15. Administrator der NASA vereidigt. Die Vereidigung fand im Rahmen einer Zeremonie im Eisenhower Executive Office Building in Washington statt.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-welcomes-15th-administrator-jared-isaacman/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>, 18. Dezember 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/54991408427-3ba642e1fd-k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der US-Bezirksrichter Timothy Kelly (links) vereidigt Jared Isaacman (rechts) als 15. Administrator der NASA, während Isaacmans Eltern Donald und Sandra Marie am 18. Dezember 2025 im Eisenhower Executive Office Building in Washington dabei sind. Bildnachweis: NASA/Bill Ingalls" data-rl_caption="" title="Der US-Bezirksrichter Timothy Kelly (links) vereidigt Jared Isaacman (rechts) als 15. Administrator der NASA, während Isaacmans Eltern Donald und Sandra Marie am 18. Dezember 2025 im Eisenhower Executive Office Building in Washington dabei sind. Bildnachweis: NASA/Bill Ingalls" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="257" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/54991408427-3ba642e1fd-k-400x257-1.jpg" alt="" class="wp-image-149846" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/54991408427-3ba642e1fd-k-400x257-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/54991408427-3ba642e1fd-k-400x257-1-300x193.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der US-Bezirksrichter Timothy Kelly (links) vereidigt Jared Isaacman (rechts) als 15. Administrator der NASA, während Isaacmans Eltern Donald und Sandra Marie am 18. Dezember 2025 im Eisenhower Executive Office Building in Washington dabei sind.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Bill Ingalls</mark></figcaption></figure>



<p>Als NASA-Administrator wird Isaacman die Behörde bei ihrem mutigen Streben nach Erforschung, Innovation und wissenschaftlichen Entdeckungen leiten.<br>„Ich fühle mich zutiefst geehrt, als NASA-Administrator vereidigt zu werden“, sagte Isaacman. „Die Mission der NASA ist so wichtig und dringend wie eh und je – die Grenzen der menschlichen Erforschung zu erweitern, die Orbitalwirtschaft anzukurbeln, wissenschaftliche Entdeckungen voranzutreiben und Innovationen zum Wohle der gesamten Menschheit zu entwickeln. Ich freue mich darauf, unter der Führung von Präsident Trump zu dienen und eine Kultur der Missionsorientierung bei der NASA wiederherzustellen, die sich auf die Erreichung ehrgeiziger Ziele konzentriert: die Rückkehr amerikanischer Astronauten zum Mond, die Etablierung einer dauerhaften Präsenz auf der Mondoberfläche und die Schaffung der Grundlagen für die Verwirklichung von Präsident Trumps Vision, die amerikanische Flagge auf dem Mars zu hissen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/54992274496-98da7dcf23-k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Offizielles Porträt des NASA-Administrators Jared Isaacman Quelle: NASA/Bill Ingalls" data-rl_caption="" title="Offizielles Porträt des NASA-Administrators Jared Isaacman Quelle: NASA/Bill Ingalls" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="280" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/54992274496-98da7dcf23-k-280x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-149848" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/54992274496-98da7dcf23-k-280x400-1.jpg 280w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/54992274496-98da7dcf23-k-280x400-1-210x300.jpg 210w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Offizielles Porträt des NASA-Administrators Jared Isaacman<br><mark>Quelle: NASA/Bill Ingalls</mark></figcaption></figure>



<p>Isaacman, der am 4. November von Präsident Donald J. Trump nominiert wurde, wurde am 17. Dezember vom US-Senat als NASA-Administrator bestätigt. Isaacman wird voraussichtlich diese Woche vor den Mitarbeitern sprechen.<br>Jared „Rook“ Isaacman ist der 15. Administrator der NASA, Pilot, Astronaut, erfahrener Unternehmer, Philanthrop und Pionier der kommerziellen Raumfahrt. Lesen Sie Isaacmans offizielle <a href="https://www.nasa.gov/people/jared-isaacman/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Biografie</a> online.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3439.msg582244#msg582244" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Team Bremen gewinnt 500.000 Euro Preisgeld bei ESA-Wettbewerb</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/team-bremen-gewinnt-500-000-euro-preisgeld-bei-esa-wettbewerb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 14:24:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[DFKI]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[LUNA Halle]]></category>
		<category><![CDATA[Regolith]]></category>
		<category><![CDATA[Space Resources Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumrobotik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Aufgabe der aktuellen ESA Space Resources Challenge war es, Technologien für die Aufbereitung von Mondstaub (Regolith) zu entwickeln. Aus Regolith können zum Beispiel Sauerstoff und Baumaterialien direkt vor Ort auf dem Mond gewonnen werden. Das DLR und das DFKI treten zusammen als Team BREMEN bei dem Wettbewerb an und testeten Ihr System in der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Aufgabe der aktuellen ESA Space Resources Challenge war es, Technologien für die Aufbereitung von Mondstaub (Regolith) zu entwickeln. Aus Regolith können zum Beispiel Sauerstoff und Baumaterialien direkt vor Ort auf dem Mond gewonnen werden. Das DLR und das DFKI treten zusammen als Team BREMEN bei dem Wettbewerb an und testeten Ihr System in der LUNA-Halle in Köln.<br>Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2025/team-bremen-startet-bei-der-esa-space-resources-challenge-2025" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR / Pressemitteilungen</a>, 9. Dezember 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/1-image-2000-cca23fc2cd51f8eccdb0dba92f8d181d.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Team BREMEN während der ESA Space Resources Challenge 2025 in der LUNA-Halle beim DLR in Köln Das System, bestehend aus dem mobilen Rover „Coyote III“ (links) und einer stationären Aufbereitungseinheit (rechts), kann Mondstaub sammeln und sortieren. Aus Mondstaub sollen zukünftig Ressourcen wie Sauerstoff und Baumaterialien direkt vor Ort auf dem Mond gewonnen werden können. Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten" data-rl_caption="" title="Team BREMEN während der ESA Space Resources Challenge 2025 in der LUNA-Halle beim DLR in Köln Das System, bestehend aus dem mobilen Rover „Coyote III“ (links) und einer stationären Aufbereitungseinheit (rechts), kann Mondstaub sammeln und sortieren. Aus Mondstaub sollen zukünftig Ressourcen wie Sauerstoff und Baumaterialien direkt vor Ort auf dem Mond gewonnen werden können. Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/1-image-2000-cca23fc2cd51f8eccdb0dba92f8d181d-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149568" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/1-image-2000-cca23fc2cd51f8eccdb0dba92f8d181d-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/1-image-2000-cca23fc2cd51f8eccdb0dba92f8d181d-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Team BREMEN während der ESA Space Resources Challenge 2025 in der LUNA-Halle beim DLR in Köln<br>Das System, bestehend aus dem mobilen Rover „Coyote III“ (links) und einer stationären Aufbereitungseinheit (rechts), kann Mondstaub sammeln und sortieren. Aus Mondstaub sollen zukünftig Ressourcen wie Sauerstoff und Baumaterialien direkt vor Ort auf dem Mond gewonnen werden können.<br>Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten</figcaption></figure>



<p>Die Tests der zweiten ESA Space Resources Challenge sind vorbei. Team BREMEN (Benefication of REgolith and Mobile Excavation) gewinnt das Preisgeld in Höhe von 500.000 Euro. Vereint im Team BREMEN haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) Technologien für die Aufbereitung von Mondstaub (Regolith) entwickelt.</p>



<p>Acht Teams waren bei der ESA Space Resources Challenge 2025 gegeneinander in der LUNA-Halle in Köln angetreten. In der LUNA-Halle können künftige astronautische und robotische Mondmissionen vorbereitet werden. Die Anlage ist ein gemeinsames Projekt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Europäischen Weltraumorganisation ESA am DLR-Standort Köln.</p>



<p>Die Aufgabe der aktuellen ESA Space Resources Challenge war es, Technologien für die Aufbereitung von Mondstaub, in der Fachsprache Regolith genannt, zu entwickeln. Aus Regolith können zum Beispiel Sauerstoff und Baumaterialien direkt vor Ort auf dem Mond gewonnen werden. Ziel ist es, künftig eine nachhaltige und unabhängige Versorgung künftiger Astronautinnen und Astronauten sicherzustellen.</p>



<p id="6b478fb9-d4ce-4840-ae4f-9e2a1a93687b"><strong>Mobiler Rover zur Gewinnung von Ressourcen aus Mondstaub</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2-image-2000-564473d0a0d24d4a252c1d9719e17d6b.jpeg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mobiler Mondrover „Coyote III“ Coyote III soll bei zukünftigen astronautischen Mondmissionen Regolith (Fachbegriff für Mondstaub) sammeln. Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)" data-rl_caption="" title="Mobiler Mondrover „Coyote III“ Coyote III soll bei zukünftigen astronautischen Mondmissionen Regolith (Fachbegriff für Mondstaub) sammeln. Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2-image-2000-564473d0a0d24d4a252c1d9719e17d6b-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149570" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2-image-2000-564473d0a0d24d4a252c1d9719e17d6b-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/2-image-2000-564473d0a0d24d4a252c1d9719e17d6b-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mobiler Mondrover „Coyote III“<br>Coyote III soll bei zukünftigen astronautischen Mondmissionen Regolith (Fachbegriff für Mondstaub) sammeln.<br>Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)</figcaption></figure>



<p>Das Ausgangszenario: Wir schreiben die 2040er Jahre. Auf dem Mond sind dauerhaft Menschen stationiert. Mondrohstoffe werden direkt vor Ort abgebaut und genutzt. Um Ressourcen wie Sauerstoff oder Metalle effizient zu gewinnen, müssen die Astronautinnen und Astronauten Regolithpartikel zuvor nach Größen sortieren.</p>



<p>Für dieses Zukunftsszenario vereint Team BREMEN schon heute zwei starke Partner: das DLR-Institut für Raumfahrtsysteme mit seiner Expertise im Bereich Sammlung und Verarbeitung von Materialien auf Himmelskörpern wie Asteroiden oder dem Mond sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das eng mit der Universität Bremen kooperiert. Das DFKI hat eine weltweit anerkannten Kompetenz in der Weltraumrobotik. Gemeinsam entwickeln sie ein modulares System bestehend aus dem mobilen Rover „Coyote III“, der das Regolith sammelt und dann zu einer stationären Aufbereitungseinheit bringt, wo es nach Größe sortiert und für die weitere Verarbeitung vorbereitet wird.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/3-image-2000-e2990835c512bfa0cad2e63ce544d78f.jpeg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Rover übergibt das gesammelte Regolith an eine stationäre Aufbereitungseinheit Hier werden die Gesteinsteilchen nach Größen sortiert, um in einem späteren Schritt Ressourcen wie Sauerstoff oder Metalle aus dem Material zu gewinnen. Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)" data-rl_caption="" title="Der Rover übergibt das gesammelte Regolith an eine stationäre Aufbereitungseinheit Hier werden die Gesteinsteilchen nach Größen sortiert, um in einem späteren Schritt Ressourcen wie Sauerstoff oder Metalle aus dem Material zu gewinnen. Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/3-image-2000-e2990835c512bfa0cad2e63ce544d78f-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149572" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/3-image-2000-e2990835c512bfa0cad2e63ce544d78f-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/3-image-2000-e2990835c512bfa0cad2e63ce544d78f-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Rover übergibt das gesammelte Regolith an eine stationäre Aufbereitungseinheit<br>Hier werden die Gesteinsteilchen nach Größen sortiert, um in einem späteren Schritt Ressourcen wie Sauerstoff oder Metalle aus dem Material zu gewinnen.<br>Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)</figcaption></figure>



<p>„Unser Ziel ist es, Technologien zu entwickeln, die einen nachhaltigen Aufenthalt auf dem Mond ermöglichen. Dafür braucht es Lösungen, die sich direkt vor Ort bewähren – und genau das testen wir in diesem Wettbewerb. Unser System hat sehr gut funktioniert und wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen“, sagt Dr. Paul Zabel, Projektleiter am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme.</p>



<p>„Robotik ist der Schlüssel, um Menschen im All zu entlasten. Mit unserem Rover ‚Coyote III‘&nbsp;konnten wir demonstrieren, wie ein mechanisch robuster, geländegängiger und modular erweiterbarer Roboter zuverlässig Daten sammelt, auswertet und sich sicher und effizient auf mondähnlichem Terrain bewegen kann“, ergänzt Dr. Mehmed Yüksel, Leiter der Abteilung Space Robotics am DFKI.</p>



<p id="dd1409fb-0be0-4ce9-ab99-dd4cc0c62dac"><strong>Team BREMEN im internationalen Wettbewerb</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/4-image-2000-6965f1ca861dc6491ad6807764f0aae6.jpeg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Teammitglieder beobachten den Test in der LUNA-Halle aus dem Leitstand Die anfallenden Daten nutzt Team BREMEN im Anschluss des Tests für die Auswertung. Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten" data-rl_caption="" title="Die Teammitglieder beobachten den Test in der LUNA-Halle aus dem Leitstand Die anfallenden Daten nutzt Team BREMEN im Anschluss des Tests für die Auswertung. Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/4-image-2000-6965f1ca861dc6491ad6807764f0aae6-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149575" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/4-image-2000-6965f1ca861dc6491ad6807764f0aae6-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/12/4-image-2000-6965f1ca861dc6491ad6807764f0aae6-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Teammitglieder beobachten den Test in der LUNA-Halle aus dem Leitstand<br>Die anfallenden Daten nutzt Team BREMEN im Anschluss des Tests für die Auswertung.<br>Credit: © DLR. Alle Rechte vorbehalten</figcaption></figure>



<p>Neben Team BREMEN aus Deutschland sind Teams aus Polen, Kanada, Dänemark und Großbritannien beim Wettbewerb dabei. Jedes Team bringt seine Expertise in Robotik, Materialwissenschaft und Weltraumtechnik ein.</p>



<p>Bremen gilt als „City of Space“ und profitiert von seiner einzigartigen Forschungs- und Industrieinfrastruktur. Neben dem DLR und DFKI sind zahlreiche Unternehmen und Hochschulen in Bremen angesiedelt, die im Bereich Raumfahrt, Robotik und Hightech forschen.</p>



<p id="c179273c-46d2-4cd3-8102-61ea0b61ea52"><strong>Weiterführende Links</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://src.esa.int/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">ESA Space Rescources Challenge</a></li>



<li><a href="https://src.esa.int/bremen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Team BREMEN bei der ESA Space Resources Challenge</a></li>



<li>DLR-Standorte <a href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/standorte-und-bueros/bremen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bremen</a> und <a href="https://www.dlr.de/de/das-dlr/standorte-und-bueros/koeln" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Köln</a></li>



<li><a href="https://www.dlr.de/de/irs" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DLR-Institut für Raumfahrtsysteme</a></li>



<li><a href="https://www.dfki.de/web" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz</a></li>
</ul>



<p><strong>Über die ESA Space Rescources Challenge</strong></p>



<p>ESA Space Resources Challenge ist eine 2021 von ESA und und dem European Space Resources Innovation Centre (ESRIC) ins Leben gerufene Initiative zur Förderung von Innovationen. Sie soll dazu anregen, innovative Lösungen für das europäische Raumfahrtprogramm zu entwickeln. Der Wettbewerb ermutigt Industrie und Forschungseinrichtungen, sich um einen Preis zu bewerben. Die ESA Space Resources Challenge soll dazu beitragen, Innovation zu fördern, indem sie die internationale Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie und Forschungsorganisationen zur Weiterentwicklung von Weltraumressourcen anregt. Der Wettbewerb läuft noch bis November 2025. Dann werden die Gewinner-Teams bekanntgegeben. Das insgesamt beste Team erhält Preisgeld der ESA im Wert von 500.000 Euro für weitere Forschungsarbeiten. Das beste Team in der Kategorie „Sortierung des Regoliths“ erhält von der Luxembourg Space Agency (LSA) und ESRIC bis zu 250.000 Euro.</p>



<p><strong>Über LUNA</strong></p>



<p>Die LUNA Analog Facility in Köln ist eine weltweit einzigartige Anlage zur Vorbereitung künftiger astronautischer und robotischer Mondmissionen. In der LUNA-Halle befindet sich unter anderem eine 700 Quadratmeter große simulierte Mondoberfläche. Sie ist gefüllt mit „Mondstaub“, der dem echten Regolith täuschend ähnlich ist. Steine und Felsen sind der Mondgeologie nachempfunden und ein Sonnensimulator erzeugt Lichtverhältnisse wie auf dem Mond. Ein um drei Meter abgesenkter Bereich erlaubt etwa das Testen von Bohrtechniken. Auf einer verstellbaren Rampe können künftig Versuche mit einer schrägen Ebene durchgeführt werden.</p>



<p>Das „Gravity Offloading System“ wird demnächst die Schwerkraft des Monds nachbilden: Dazu werden an der Decke Laufwagen und Seilsysteme installiert, sodass sich Astronautinnen und Astronauten oder Rover wie auf dem Mond mit einem Sechstel ihres eigenen Gewichts bewegen. Seit einigen Monaten steht das FLEXhab, ein Wohnbereich für astronautische Missionen, bereit. Als weiteres externes Modul wird das Forschungsgewächshaus EDEN LUNA angebunden. LUNA ist am 25. September 2024 offiziell eröffnet worden. Das Land NRW fördert das Gemeinschaftsprojekt von DLR und ESA mit 25 Millionen Euro.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg581902#msg581902" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20305.msg581919#msg581919" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA &#8211; LUNA Simulationsanlage in Köln</a></li>
</ul>
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		<title>Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz e.V.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jahreshauptversammlung-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 08:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Raumfahrtausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Morgenröthe-Rautenkranz]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eindrücke von der Jahreshauptversammlung am 14.11.2025 Bilder: Andreas Weise / Quelle: Veranstaltungsbesuch. In vielen Vereinen sind derartige Veranstaltungen reine Arbeitstagungen. Es geht um Arbeit, Bilanzen, Geld und Personalien. Insofern war die Teilnehmerzahl an der Jahreshauptversammlung des Trägervereins „Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz e.V.“ übersichtlich. In ihrem Bericht konnte Vereinsvorsitzende Karin Schädlich eine durchweg positive Bilanz ziehen. Die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Eindrücke von der Jahreshauptversammlung am 14.11.2025</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Bilder: Andreas Weise / Quelle: Veranstaltungsbesuch.</p>



<p></p>



<p>In vielen Vereinen sind derartige Veranstaltungen reine Arbeitstagungen. Es geht um Arbeit, Bilanzen, Geld und Personalien. Insofern war die Teilnehmerzahl an der Jahreshauptversammlung des Trägervereins „Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz e.V.“ übersichtlich.</p>



<p>In ihrem Bericht konnte Vereinsvorsitzende <strong>Karin Schädlich</strong> eine durchweg positive Bilanz ziehen. Die Besucherzahlen konnten, bereinigt um eine siebenwöchiger Schließung auf Grund von Bauarbeiten, stabil gehalten werden. Die Finanzen sind Ordnung.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-4.webp" alt="" class="wp-image-149332"/><figcaption class="wp-element-caption">Staffelstabübergabe: Von Romy Mothes (rechts) an Katrin Trommer (links), Bild aus Präsentation Verein</figcaption></figure>



<p>Zu Beginn des Jahres 2025 gab es eine wichtige Personaländerung. Die Leitung der Ausstellung ging von <strong>Romy Mothes</strong> an <strong>Katrin Trommer</strong> über. In der Bestandsausstellung selber wurde an der Modernisierung gearbeitet. Das betrifft die Neugestaltung und Aktualisierung von Tafeln und einem neuen Lichtkonzept für die Vitrinen. Möglich wurde das durch das LEADER-Förderungsprogramm. Das Raketenpodest im 1. Stock wurde erweitert und eine neue Rakete (SLS der Artemis-Mission) hinzugefügt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-6.webp" alt="" class="wp-image-149338"/><figcaption class="wp-element-caption">All-Berts Raumstation<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Im Vorraum gegenüber dem Shop wurde ein neues Kinder-Raumfahrt-Zimmer „All-Berts Raumstation“ mit ansprechenden Spielmöglichkeiten für die ganz kleinen Besucher eingerichtet.</p>



<p>Man war viel unterwegs, um sich in anderen Museen und Ausstellungen Ideen und Anregungen zu holen, wie man es besser machen könne bzw. wie man es nicht machen sollte.</p>



<p>Womit man beim besonders interessanten Teil der Veranstaltung war. Wie ist der aktuelle Stand des Erweiterungsbaues? Das Richtfest fand am 26.05.2025 statt. Viel Prominenz, einschließlich Sachsens Ministerpräsident, war anwesend. Das lässt darauf schließen, dass die Unterstützung durch die Politik für dieses Projekt nach wie vor ungebrochen ist. Einschneidendes Ereignis im Bauprojekt war die oben genannte siebenwöchige Schließung. Diese war notwendig, weil beide Gebäudeteile heizungs- und elektrotechnisch miteinander verbunden werden mussten. Seit Oktober 2024 wurde der Eingang zur Bestandsausstellung provisorisch an die hintere Gebäudeseite verlegt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="394" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-2-1024x394.webp" alt="" class="wp-image-149334" style="width:518px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-2-1024x394.webp 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-2-300x115.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-2-768x295.webp 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-2.webp 1040w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bestandsgebäude mit neuem EIngang, November 2025<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Inzwischen ist der alte Hauptzugang abgerissen und der neue Eingang im Rohbau fertig. Den Rohbau des Erweiterungsbaues konnten die Anwesenden besichtigen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="394" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-3-1024x394.webp" alt="" class="wp-image-149336" style="width:520px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-3-1024x394.webp 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-3-300x115.webp 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-3-768x295.webp 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-3.webp 1040w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rohbau des Erweiterungsbaues, Hauptsaal, November 2025<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Die Baustelle machte einen sehr ordentlichen, aufgeräumten Eindruck. Man hatte das Gefühl, dass alle Beteiligten sehr daran interessiert sind, dass dieses Projekt ein Erfolg wird. In 2026 steht nun der Innenausbau an. Das Ausstellungskonzept steht und muss jetzt mit Leben gefüllt werden. Mit der Eröffnung ist Anfang des 2. Quartals 2027 zu rechnen. Soweit, so gut.</p>



<p>Zum Ende der Veranstaltung stand die Wahl des Vorstandes an. Hierbei kam es zu einer faustdicken Überraschung: Dass <strong>Karin Schädlich</strong> nicht mehr als Vereinsvorsitzende kandidieren würde, war schon durchgesickert. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/MR2025-5.webp" alt="" class="wp-image-149340"/><figcaption class="wp-element-caption">Von links nach rechts: Karin Schädlich, Katrin Trommer, Konrad Stahl<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Als neuer Vereinsvorsitzender wurde gewählt: <strong>Konrad Stahl</strong>. Dieser hatte das Amt schon einmal für über 2 Jahrzehnte inne, bevor <strong>Karin Schädlich</strong> vor 10 Jahren übernahm. Warum nun den inzwischen etwas betagten ehemaligen Bürgermeister von Morgenröthe-Rautenkranz wieder in dieses Amt holen? Beim genaueren Überlegen, erscheint dieser Personalwechsel gar nicht so dumm. Die Ausstellung hat in Gestalt von <strong>Katrin Trommer</strong> eine neue Leiterin, die hauptsächlich damit beschäftigt ist, den Ausstellungsbetrieb zu gewährleisten, gleichzeitig aber auch sehr umtriebig ist, um alte und neue Partner für das Projekt zu gewinnen. Netzwerken eben. <strong>Konrad Stahl</strong> dagegen ist von Seiten des Vereins, der ja Träger der Ausstellung ist, mit der Bauüberwachung des Erweiterungsbaues betraut. Eine Idealbesetzung, liegen hier doch direkte Erfahrungen aus dem Bau des Hauptgebäudes vor, als auch umfangreiche Kontakte zur einheimischen Wirtschaft. Und als ehemaliger Bürgermeister kennt er sich eben mit einem solchen Bau aus. Als Vorsitzender des Vereines, der quasi Auftraggeber ist, wird seine Rolle der Bauüberwachung gestärkt. Ein Glücksfall. Es kann spekuliert werden, dass <strong>Konrad Stahl</strong> dieses Amt nur bis zur nächsten Wahl 2027 behält. Dann ist auch der Erweiterungsbau fertig und der Schwerpunkt der Vereinsarbeit verlagert sich wieder voll auf den Betrieb. Hinzu lässt sich beobachten, dass <strong>Konrad Stahl</strong> (Vereinsvorsitz) und <strong>Katrin Trommer</strong> (Ausstellungsleitung) „gut miteinander können“. So wird auch Wissen, Erfahrung, Kontakte u.v.m. weitergegeben. Man kann hier nur viel Schaffenskraft und „Glück auf!“ wünschen.</p>



<p>Eine Nachricht, die quasi am Rande mitgeteilt wurde, sei hier noch erwähn: OHB übernimmt das TechniSat-Werk in Schöneck im Vogtland. In einer Mitteilung vom 31.10.2025 ist zu entnehmen, dass dort statt Unterhaltungselektronik in Zukunft Satellitenkomponenten gebaut werden sollen. Die deutsche Raumfahrtausstellung liegt ca. 20 Autominuten entfernt.</p>



<p><strong>Links:</strong>    </p>



<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="afMa4FRV6D"><a href="https://www.raumfahrer.net/jahreshauptversammlung-2024/" data-wpel-link="internal">Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz e.V.</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Deutsche Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz e.V.&#8220; &#8211; Raumfahrer.net" src="https://www.raumfahrer.net/jahreshauptversammlung-2024/embed/#?secret=kcr0BifWdm#?secret=afMa4FRV6D" data-secret="afMa4FRV6D" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<p><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3287.msg581275#msg581275" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Deutsche Raumfahrtausstellung</a></p>
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		<item>
		<title>Blue Origin kündigt stark vergrößerte New Glenn 9&#215;4 an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/blue-origin-kuendigt-stark-vergroesserte-new-glenn-9x4-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 15:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[New Glenn]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[BE-3U]]></category>
		<category><![CDATA[BE-4]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Origin]]></category>
		<category><![CDATA[New Glenn 7x2]]></category>
		<category><![CDATA[New Glenn 9x4]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwerke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=149319</guid>

					<description><![CDATA[<p>Blue Origin erhöht das Tempo in Entwicklung und Startabwicklung. Außerdem stellen sie eine größere Version der New Glenn, die New Glenn 9&#215;4 vor.Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James Quelle: Blue Origin, 20. November 2025 New Glenn 7&#215;2 Blue Origin will die Startanzahl der bestehenden New Glenn bereits im Jahr 2026 auf über einen Start pro [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Blue Origin erhöht das Tempo in Entwicklung und Startabwicklung. Außerdem stellen sie eine größere Version der New Glenn, die New Glenn 9&#215;4 vor.<br>Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Blue Origin, 20. November 2025</p>



<p><strong>New Glenn 7&#215;2</strong></p>



<p>Blue Origin will die Startanzahl der bestehenden New Glenn bereits im Jahr 2026 auf über einen Start pro Monat erhöhen, und schon beginnend mit dem Start NG-3 sukzessive Updates an der bestehenden New Glenn, die jetzt als New Glenn 7&#215;2, nach der Anzahl der Triebwerke in der ersten, bzw. zweiten Stufe, bezeichnet wurde, einführen.<br>Die Verbesserungen für die New Glenn 7&#215;2 umfassen Bereiche des Antrieb, der Strukturen, Avionik, Wiederverwendbarkeit und Wiederherstellungsoperationen. Primäre Verbesserungen sind jedoch die Leistungsteigerungen der Triebwerke.<br>Das BE-4 Triebwerk wird von ursprünglich 2450 kN Schub auf 2847 kN Schub gesteigert. 2780 kN Schub wurden bereits auf dem Prüfstand nachgewiesen. 2847 kN Schub werden im Laufe des Jahres erwartet. Hauptverantwortlich für die Leistungssteigerungen wird die Unterkühlung der Treibstoffe sein, wie wir es vom Hauptmitbewerber kennen.<br>Das BE-3U wird, ebenfalls im Laufe des Jahres von 778 kN Schub auf 890 kN Schub gesteigert werden können.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Start_Rendering.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blue Origin´s erstes Fahrzeug der Super-Schwergewichtsklasse. Mehr Volumen, Leistung und Erschwinglichkeit. 9×4 ist fast 122 Meter hoch. Die 8,7 Meter durchmessende Verkleidung bietet ein Volumen von 820 m3, fast 70 % mehr als die 7×2-Konfiguration von New Glenn. 9×4 ist eine Weiterentwicklung der 7×2-Variante und nutzt bestehende Designs, Subsysteme, Fertigungsprozesse und Betriebsabläufe. Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Blue Origin´s erstes Fahrzeug der Super-Schwergewichtsklasse. Mehr Volumen, Leistung und Erschwinglichkeit. 9×4 ist fast 122 Meter hoch. Die 8,7 Meter durchmessende Verkleidung bietet ein Volumen von 820 m3, fast 70 % mehr als die 7×2-Konfiguration von New Glenn. 9×4 ist eine Weiterentwicklung der 7×2-Variante und nutzt bestehende Designs, Subsysteme, Fertigungsprozesse und Betriebsabläufe. Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Start_Rendering-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-149315" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Start_Rendering-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Start_Rendering-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blue Origin´s erstes Fahrzeug der Super-Schwergewichtsklasse. Mehr Volumen, Leistung und Erschwinglichkeit. 9&#215;4 ist fast 122 Meter hoch. Die 8,7 Meter durchmessende Verkleidung bietet ein Volumen von 820 m<sup>3</sup>, fast 70 % mehr als die 7&#215;2-Konfiguration von New Glenn. 9&#215;4 ist eine Weiterentwicklung der 7&#215;2-Variante und nutzt bestehende Designs, Subsysteme, Fertigungsprozesse und Betriebsabläufe.<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></figcaption></figure>



<p><strong>New Glenn 9&#215;4</strong></p>



<p>Außerdem wurde eine neue, größere Variante der New Glenn angekündigt, die New Glenn 9&#215;4, welche über 9 Erststufentriebwerke und 4 Zweitstufentriebwerke verfügt, und auch wesentlich größer ist.<br>Sie erreicht eine Höhe von ca. 122 m, das Fairing wird auf 8,7 m verbreitert und bietet stolze 820 m<sup>3</sup> an Volumen; das sind immerhin 70% mehr als bei der New Glenn 7&#215;2.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Evolution.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Erweiterung der Flotte um 9x4 unterstützt die Nachfrage nach größeren kommerziellen Mega-Konstellationen, der Erforschung des Mondes und des Weltraums sowie nationalen Sicherheitsmissionen. Ein visueller Vergleich zeigt die Weiterentwicklung von der 7x2-Konfiguration von New Glenn, wobei die historische Saturn V als Maßstab dient. Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Die Erweiterung der Flotte um 9x4 unterstützt die Nachfrage nach größeren kommerziellen Mega-Konstellationen, der Erforschung des Mondes und des Weltraums sowie nationalen Sicherheitsmissionen. Ein visueller Vergleich zeigt die Weiterentwicklung von der 7x2-Konfiguration von New Glenn, wobei die historische Saturn V als Maßstab dient. Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="308" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Evolution-400x308-1.jpg" alt="" class="wp-image-149317" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Evolution-400x308-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/NG9x4_Evolution-400x308-1-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Erweiterung der Flotte um 9&#215;4 unterstützt die Nachfrage nach größeren kommerziellen Mega-Konstellationen, der Erforschung des Mondes und des Weltraums sowie nationalen Sicherheitsmissionen. Ein visueller Vergleich zeigt die Weiterentwicklung von der 7&#215;2-Konfiguration von New Glenn, wobei die historische Saturn V als Maßstab dient.<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></figcaption></figure>



<p>Auch der Startschub erhöht sich um 50% gegenüber der New Glenn 7&#215;2.<br>Damit schafft sie den Transport von über 70 Tonnen in den niedrigen Erdorbit, 14 Tonnen direkt in den geostationären Orbit, oder 20 Tonnen in eine lunare Einschußbahn.<br>Sie übertrifft damit in den Leistungsdaten immerhin die Falcon Heavy.<br>Ausgelegt wird sie für eine 25 malige Verwendung. Betrieben werden New Glenn 7&#215;2 und 9&#215;2 parallel je nach Anforderungen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3385.msg581253#msg581253" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Blue Origin</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14556.msg582539#msg582539" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14556.msg582539#msg582539" target="_blank" rel="noopener">New Glenn &#8211; Entwicklung, Bau, Tests und Erstflüge</a></a></li>
</ul>
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		<title>Auf dem Weg zum Nahrungsmittelanbau auf dem Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auf-dem-weg-zum-nahrungsmittelanbau-auf-dem-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 17:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ISRU]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Regolith]]></category>
		<category><![CDATA[SolSys Mining]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=148859</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um langfristig auf dem Mond zu bleiben, müssen Menschen dort Nahrungsmittel produzieren. Ist es möglich, Pflanzen in Umgebungen anzubauen, die sich stark von denen auf der Erde unterscheiden? Mit Unterstützung durch das Discovery-Element der Grundaktivitäten der ESA untersuchte SolSys Mining die chemische Behandlung von Mondbodensimulaten, um Dünger für den Anbau von Pflanzen herzustellen.Eine Pressemitteilung der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um langfristig auf dem Mond zu bleiben, müssen Menschen dort Nahrungsmittel produzieren. Ist es möglich, Pflanzen in Umgebungen anzubauen, die sich stark von denen auf der Erde unterscheiden? Mit Unterstützung durch das Discovery-Element der Grundaktivitäten der ESA untersuchte SolSys Mining die chemische Behandlung von Mondbodensimulaten, um Dünger für den Anbau von Pflanzen herzustellen.<br>Eine Pressemitteilung der europäischen Raumfahrtagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Preparing_for_the_Future/Discovery_and_Preparation/Towards_farming_on_the_Moon" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA/Enabling&amp;Support/Preparing_for_the_Future/Discovery_and_Preparation</a>, 29. März 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Habitats_grouped_together_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Habitats_grouped_together_pillars_400x225.jpg" alt="" class="wp-image-148877" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Habitats_grouped_together_pillars_400x225.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Habitats_grouped_together_pillars_400x225-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Habitate nebeneinander grupiert<br>Credit: SOM; License: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p>Das norwegische Forschungsteam untersuchte die Hydrokultur, also den Anbau von Pflanzen in nährstoffreichem Wasser ohne Erde. Der Mondstaub kann eine gute lokale Quelle für einige der benötigten Nährstoffe sein, beispielsweise Phosphor. Die Herausforderung besteht darin, die nützlichen Elemente effizient zu extrahieren und gleichzeitig diejenigen zu entfernen, die für die Pflanzen giftig sind.<br>Im Rahmen des Projekts „Enabling Lunar In-Situ Agriculture by Producing Fertilizer from Beneficiated Regolith” (Ermöglichung der Landwirtschaft auf dem Mond durch die Herstellung von Düngemitteln aus aufbereitetem Regolith) wurde eine Kombination aus mechanischen, chemischen und biologischen Verfahren untersucht, um mineralische Nährstoffe aus den Mondregolith-Nachbildungen zu extrahieren. Das Team arbeitete mit auf der Erde verfügbaren Simulaten von Mondgestein, die die Hauptelemente des Mondregoliths enthielten, und unterzog sie verschiedenen Behandlungen. Außerdem untersuchten sie, wie unterschiedliche Größen und Formen der Körner die Reaktion des Rohmaterials auf Säuren beeinflussen und was in die endgültige Wasserlösung gelangt.<br>Die Proben wurden mit verschiedenen chemischen Methoden analysiert, um Spuren der gewünschten Elemente zu finden, darunter auch mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP). Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend, da einige relevante Elemente in der hergestellten Lösung vorhanden sind.<br>Das Unternehmen arbeitete nicht nur mit Regolithnachbildungen, sondern auch mit Nebenprodukten aus anderen Aktivitäten, die auf die Gewinnung von Metalloxiden für verschiedene Anwendungen abzielen. Selbst aus diesen Nebenprodukten konnten die Nährstoffe gewonnen werden, was große Vorteile in Bezug auf die In-situ-Ressourcennutzung (ISRU) und Nachhaltigkeit mit sich bringen könnte.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Farming_on_the_Moon_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Anbau auf dem Mond Credit: SolSys Mining; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Anbau auf dem Mond Credit: SolSys Mining; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="487" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Farming_on_the_Moon_pillars_600x277.jpg" alt="Anbau auf dem Mond Credit: SolSys Mining; Licence: ESA Standard Licence" class="wp-image-148857" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Farming_on_the_Moon_pillars_600x277.jpg 487w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/10/Farming_on_the_Moon_pillars_600x277-300x139.jpg 300w" sizes="(max-width: 487px) 100vw, 487px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Anbau auf dem Mond
Credit: SolSys Mining; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p>Da die Aktivität bewiesen hat, dass Pflanzennährstoffe auf dem Mond aus lokal gewonnenem Regolith hergestellt werden können, prüft SolSys Mining weitere Kooperationen mit der ESA und hat derzeit ein weiteres Projekt mit der Agentur am Laufen: Strategien zur Aufbereitung und Gewinnung von urinbasierten Pflanzendüngern.<br>Die Aktivität lieferte wichtige Erkenntnisse darüber, was in Bezug auf Hydrokulturen auf anderen Planeten möglich ist und welche Möglichkeiten die Verwendung von Nebenprodukten aus ISRU-Prozessen bietet. Die Methodik könnte nicht nur für Pflanzen, sondern auch für die chemische Produktion unter Verwendung lokaler Ressourcen im Allgemeinen Anwendung finden.<br>„Das Team hat gezeigt, wie wir auf dem Mond Chemie betreiben können und welche Produkte wir erwarten können. Für die Zukunft müssen wir das Gesamtbild einer Mondmission betrachten, da Astronauten immer noch einige Reaktionspartner mitbringen müssten, um die Ressourcenverwertungsprozesse in Gang zu setzen“, sagt Malgorzata Holynska, Material- und Verfahrenstechnikerin und ESA-Projektleiterin. „Außerdem müssen wir die Verhältnisse optimieren, denn es geht nicht nur darum, die Mineralien zu extrahieren, sondern sie müssen auch eine bestimmte Konzentration erreichen.“<br>Für SolSys Mining, ein relativ neues Unternehmen im Weltraumsektor, war dies die erste Zusammenarbeit mit der ESA. „Es war für beide Seiten eine große Lernmöglichkeit. Sie stellten neue Fragen, und wir betrachteten verschiedene Probleme gemeinsam aus neuen Blickwinkeln. Alle waren sehr offen und enthusiastisch“, sagt Malgorzata.<br>„Dieses Projekt ermöglichte es uns, die einzigartige Herausforderung anzugehen, Pflanzennährstoffe aus Mondregolith zu extrahieren und gleichzeitig giftige Elemente zu entfernen – im Wesentlichen die Entwicklung einer Düngemittelproduktion für den Mond“, sagt Ethel Tolentino, CEO von SolSys Mining. „Die Finanzierung durch ESA Discovery war für uns als neues Unternehmen im Weltraumsektor von unschätzbarem Wert und öffnete uns die Türen zur breiteren europäischen Weltraumgemeinschaft. Wir sehen ein erhebliches kommerzielles Potenzial, da die Mondlandwirtschaft für eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond unerlässlich sein wird.“<br>Das Unternehmen produziert derzeit ein Simulat auf Basis von in Norwegen vorkommenden Mineralien, welcher auf ihren Erfahrungen mit den verschiedenen Arten von Simulaten basiert, mit denen es während der Aktivität gearbeitet hat. Es hat einige Verbesserungen an den derzeit verfügbaren Materialien vorgenommen und dabei die Einschränkungen berücksichtigt, auf die es während der Experimente gestoßen ist. Das Simulat befindet sich derzeit in Produktion und wird in Kürze erhältlich sein.</p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19102.msg580140#msg580140" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zukünftige Nahrung in der Raumfahrt &#038; Mondstation</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Asteroid Day Luxemburg 2025: Interview mit Christer Fuglesang</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroid-day-luxemburg-2025-interview-mit-christer-fuglesang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Aug 2025 13:42:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Mir]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[STS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Hauptveranstaltung des Asteroid Day in Luxemburg hatte Raumfahrer.net am 28. Juni 2025 die Gelegenheit, Interviews mit den vier teilnehmenden Raumfahrern zu führen. Einer davon war der schwedische Raumfahrer Christer Fuglesang. Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Veranstaltungsbesuch. Christer Fuglesang ist ein europäischer Astronaut schwedischer Abstammung. Er wurde am 18. März 1957 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen der Hauptveranstaltung des Asteroid Day in Luxemburg hatte Raumfahrer.net am 28. Juni 2025 die Gelegenheit, Interviews mit den vier teilnehmenden Raumfahrern zu führen. Einer davon war der schwedische Raumfahrer Christer Fuglesang.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Veranstaltungsbesuch.</p>



<p>Christer Fuglesang ist ein europäischer Astronaut schwedischer Abstammung. Er wurde am 18. März 1957 in Stockholm, Schweden, geboren. 1981 erwarb er einen Master of Science in Ingenieurphysik an der Königlichen Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm. 1987 promovierte er in experimenteller Teilchenphysik an der Universität von Stockholm, und 1991 wurde er an dieser Universität Dozent für Teilchenphysik. 2006 wurde er zum außerordentlichen Professor an der Königlichen Technischen Hochschule ernannt.</p>



<p>Bereits als angehender Doktorand forschte Fuglesang am Europäischen Forschungszentrum für Teilchenphysik (CERN) am UA5-Experiment über Proton-Antiproton-Kollisionen. 1988 nach seiner Promotion bekam er dort eine Festanstellung und arbeitete am CPLEAR-Experiment, das sich mit K-Mesonen beschäftigt. Nach einem Jahr wurde er Gruppenleiter am Teilchenidentifikations-Subdetektor. Im November 1990 erhielt Fuglesang eine Stelle am Manne-Siegbahn-Institut für Physik in Stockholm, blieb aber noch ein weiteres Jahr am CERN, wo er an dem neuen Projekt Large Hadron Collider (LHC) arbeitete.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Autogrammstunde.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Christer Fuglesang während der Autogrammstunde Foto: Kirsten Müller" data-rl_caption="" title="Christer Fuglesang während der Autogrammstunde Foto: Kirsten Müller" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Autogrammstunde-klein.jpg" alt="Christer Fuglesang während der Autogrammstunde Bild: Kirsten Müller" class="wp-image-148258" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Autogrammstunde-klein.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Autogrammstunde-klein-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Christer Fuglesang beim Asteroid Day während der Autogrammstunde<br>Foto: Kirsten Müller</figcaption></figure>



<p>Christer Fuglesang bewarb sich für eine ausgeschriebene Stelle bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) als Astronaut. Er wurde im Mai 1992 für das Astronautenkorps der ESA mit Sitz im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln, Deutschland, ausgewählt.</p>



<p>Im August 1996 trat Christer Fuglesang in die Klasse der Missionsspezialisten im Johnson Space Center der NASA in Houston, USA, ein. Im April 1998 qualifizierte er sich für den Einsatz als Missionsspezialist.</p>



<p>Christer Fuglesang verbrachte auf seinen beiden Raumflügen insgesamt 26 Tage, 17 Stunden und 37 Minuten im Weltraum, davon 31 Stunden und 54 Minuten bei fünf Weltraumausstiegen außerhalb druckbeaufschlagter Module.</p>



<p>Seine erste Space Shuttle Mission STS-116 erfolgte vom 9. bis 22. Dezember 2006. Während dieser Mission wurde von der Besatzung das P5-Gitterstrukturelement zur Raumstation befördert. In den nachfolgenden Tagen wurde das P5-Modul bei mehreren Außenbordeinsätzen in den Gitterstrukturelementverbund integriert. Die Missionszeit betrug 12 Tage, 20 Stunden und 45 Minuten. Bei drei Weltraumausstiegen verbrachte Fuglesang 18 Stunden und 14 Minuten im freien Weltraum.</p>



<p>Der zweite Raumflug von Christer Fuglesang STS-128 fand vom 29. August bis zum 2. September 2009 statt. Fuglesang konnte auf diesem Flug weitere 13 Tage, 20 Stunden und 53 Minuten auf seinem Flugkonto verbuchen, davon zwei weitere Weltraumspaziergänge mit einer Gesamtdauer von 13 Stunden und 40 Minuten. Dieser Flug war ein Logistikflug, bei dem das MPLM (Multi-Purpose Logistics Module) Leonardo zur Nutzlast gehörte. Es wurden Experimente und Flughardware zur Internationalen Raumstation (ISS) gebracht, um diese für eine sechsköpfige Besatzung auszurüsten.</p>



<p>Christer Fuglesang beendete im Jahr 2017 seine aktive Karriere als Astronaut bei der ESA.</p>



<p>Im Rahmen des Asteroid Day 2025 in Luxemburg trafen Kirsten Müller und Ingo Muntenaar den ESA-Astronauten Christer Fuglesang zu einem Gespräch.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net: </strong>Hatten Sie einen Masterplan in Ihrem Leben? Wann entstand der Wunsch, Astronaut zu werden? Oder war das Ganze eher Zufall? Einfach nach dem Motto: &#8222;Mal sehen was die Zukunft bringt. Ich probiere es einfach mal.“</p>



<p><strong>Christer Fuglesang: </strong>Ich habe niemals studiert, um einmal Astronaut zu werden. Ich war immer an Mathematik und Physik interessiert. Mein größeres Interesse galt allerdings der Physik. Ich habe einen Doktorgrad in Physik erlangt. Dann habe ich eine Forschungsstelle bei CERN (Europäische Organisation für Kernforschung) außerhalb von Genf angeboten bekommen. Eines Tages habe ich dann in einer Tageszeitung eine Anzeige der ESA gelesen. Es wurden Astronauten für zukünftige Raumflüge mit europäischen Astronauten gesucht. Dann habe ich erst einmal überlegt. Sollte ich es wirklich mal in den Weltraum schaffen dann müsste ich jetzt aktiv werden.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Sie haben sich nur ein einziges Mal beworben.</p>



<p><strong>Christer Fuglesang:</strong> Ja. Der Bewerbungsprozess hat sich über 2 Jahre hingezogen. Im Mai 1992 waren wir dann nur noch 6 Bewerber. Also wurden wir dann als 2. Bewerbergruppe zu ESA-Astronauten.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Sie waren das Ersatzcrewmitglied für Thomas Reiter auf seinem Sojus TM-22 / Euromir 95-Flug. Was sind die Hauptunterschiede zwischen der Ausbildung zum Missionsspezialisten für das Space Shuttle und der Ausbildung zum Flugingenieur für die Sojus? Oder was haben sie gemeinsam?</p>



<p><strong>Christer Fuglesang:</strong> Gemeinsamkeiten sind Checklisten. Wir haben immer nach Checklisten gearbeitet. Aber im russischen Programm musste man mehr über die einzelnen Bordsysteme wissen. Wir mussten sehr viel mehr über die einzelnen Systeme lernen. Ich habe natürlich nicht nur für einen Soyuzflug trainiert sondern auch für einen Langzeitaufenthalt auf der Raumstation Mir.</p>



<p>Die Mir-Station hatte nicht solche Kontaktzeiten zu Bodenstationen, wie es heute die ISS hat. Die Kontaktzeiten zur Bodenstationen waren bei der Mir-Station wesentlich kürzer. Daher musste man sämtliche Systeme viel besser kennen, weil man längere Zeit autark arbeiten musste.</p>



<p>Beim Space Shuttle wurde man beinahe rund um die Uhr durch Bodenstationen überwacht. Die Space Shuttle Missionen waren sehr kompakte Missionen. Die Bordzeit wurde sehr effizient genutzt. Sämtliche Arbeiten mussten während der Flugzeit abgearbeitet werden. Aber wir haben gelernt, unsere Arbeiten hauptsächlich nach Checklisten abzuarbeiten. Das war bei Situationen der Fall, in denen wir vom Erwartbaren abgewichen sind, also unplanmäßige Situationen während des Fluges.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Lassen Sie uns mal über ihre erste Space Shuttle Mission STS-116 sprechen. Sie wurden für diese Mission als EVA-Teammitglied ausgebildet. Von den 5 Raumspaziergängen haben Sie insgesamt 3 absolviert. Der vierte Raumspaziergang war ein unplanmäßiger Ausstieg. Den haben Sie gemeinsam mit Robert Curbeam absolviert.</p>



<p>Wie haben Sie diesen unplanmäßigen EVA geplant? Oder haben Sie solche unerwarteten Ereignisse im großen Schwimmbecken im Johnson Space Center in Houston trainiert (NBL – Neutral Buoyancy Tank / Schwimmbecken als Teil der Sonny Carter Training Facility)?</p>



<p><em>(Anmerkung der Redaktion: Bei EVA 3 setzten die Astronauten Robert Curbeam und Sunita Williams als „Zusatzaufgabe“ zur EVA auch die Arbeit am Einfahren eines klemmenden Solarzellenauslegers fort. Weitere sechs Abschnitte des P6 (Solarzellenausleger an der Backbordseite) konnten vollständig eingefahren werden. Am Ende des EVA 3 waren somit noch 11 Abschnitte übrig, die manuelle Hilfe zum vollständigen Einfahren des Solarzellenauslegers benötigten. Diese Arbeiten wurden bei dem unplanmäßigen Weltraumspaziergang am 18. Dezember 2006 von Robert Curbeam und Christer Fuglesang durchgeführt.)</em></p>



<p><strong>Christer Fuglesang:</strong> Natürlich haben wir im NBL außergewöhnliche Szenarien trainiert für den Fall, dass etwas schiefgeht. Aber für diese besondere Reparaturmaßnahme hatten wir keinen Plan. Als wir diesen Weltraumausstieg gestartet hatten, wusste noch niemand genau, wo der Fehler lag. Wir hatten einige improvisierte Werkzeuge dabei. Uns hatte die Bodenstation Anweisungen gegeben, wie wir diese selbstgebauten Werkzeuge bauen sollten. In der Kabine hatten wir dann einige Teile mit Tape zusammengebaut und damit sollten wir dann bei unserem Raumspaziergang an den klemmenden Solarzellenfeldern herummanipulieren in der Hoffnung, diese bewegen und lösen zu können. Dabei mussten wir sehr vorsichtig mit diesen Solarzellen sein. Bei voller Sonneneinstrahlung haben diese Solarzellen 60 Volt Gleichstrom produziert und man konnte diese Stromerzeugung nicht abschalten. Wir mussten also sämtliche metallischen Teile an unseren Raumanzügen isolieren, um nicht Gefahr zu laufen, dass wenn wir doch versehentlich die Solarzellenausleger berühren, es zu einem Stromschlag kommt. Also ja, es war schon ein sehr interessanter Weltraumspaziergang.</p>



<p>Nun, wir waren nur 2 Personen, die an diesem Unternehmen direkt beteiligt waren. An Bord des Space Shuttle und der Internationalen Raumstation waren 8 Personen, von der Bodenkontrollstation haben ebenfalls hunderte Leute zugeschaut. Gemeinsam haben wir an dem Problem gearbeitet und konnten es lösen. Ja, wir konnten am Ende den kompletten Solarzellenausleger einfahren. Für mich war es der interessanteste Weltraumspaziergang.</p>



<p><em>(Anmerkung der Redaktion zum Flug STS-128: Als Sie etwa 20 Minuten nach dem Start von STS-128 über Deutschland flogen, sah ich das Space Shuttle und den externen Tank nebeneinander fliegen. Das war in der Morgendämmerung des 29. August 2009, und für mich war es ein großartiger Anblick. Es war das erste Mal, dass ich eine Raumfähre so kurz nach dem Start gesehen habe.)</em></p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>: </strong>Warum haben Sie nie einen Langzeitflug auf der ISS gemacht?</p>



<p><strong>Christer Fuglesang: </strong>Ganz einfach. Schweden hat nicht genug Geld bezahlt. Es hat nichts damit zu tun, dass ich keinen Langzeitflug hätte machen wollen. Es ging auch nicht darum, dass ich nicht kompetent genug wäre.</p>



<p>Nach meinem ersten Flug hatte ich den damaligen DG (Generaldirektor der ESA) Jean-Jacques Dordain (Direktor von Juli 2003 bis Juni 2015) getroffen. Er sagte mir, dass ich mit meinem ersten Raumflug eine sehr gute Arbeit geleistet hatte. Er sagte mir auch, dass es für mich einen weiteren Space Shuttle Flug in der Zukunft gäbe. Und das wäre es dann für mich gewesen.</p>



<p>Und auch wenn er dass nicht gesagt hätte, hätte ich mir denken können, dass es das gewesen ist. Ich war da bereits lange genug bei der ESA. Wenn Dein Land genug für bemannte Raumfahrt bezahlt, steigen Deine Chancen für weitere Flüge.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Wir wollen jetzt einfach mal die politischen Fragen auslassen.</p>



<p><strong>Christer Fuglesang: </strong>Nein, nein, die sind schon sehr wichtig.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Gut, es ist Ihre Zeit, die wir hier beanspruchen.</p>



<p>Was wir momentan sehen ist, dass die NASA ihr Budget sehr stark kürzen wird. Am 2. Mai 2025 veröffentlichte die Trump-Regierung ihren Haushaltsvorschlag für das Jahr 2026 für die NASA, der die Einstellung der Programme Orion und SLS nach Artemis III vorsieht. Was aus den weiteren Flügen im Rahmen des Artemis-Programms wird, weiß zur Zeit keiner. Die Besatzungsgröße bei den Crew Dragon Flügen wird möglicherweise auf nur noch einen NASA Astronauten reduziert werden. Die Besatzung würde bei drei verbliebenen Crew-Mitgliedern vermutlich aus einem NASA-Astronauten, einem russischen Raumfahrer und einem internationalen Besatzungsmitglied zusammengesetzt werden <em>(Anmerkung der Redaktion: Ansicht von Raumfahrer.net)</em>. Ein weiterer NASA-Astronaut wird dann zukünftig bei einer Crewgröße von 3 Personen entweder gar nicht erst nominiert werden oder auf einen kommenden Flug umgebucht werden. Es würde abgesehen von den bereits im Flugplan stehenden Orion-Flügen keine weiteren Orion-Raumfahrzeuge mehr gebaut werden. Genauso sieht es bei der Trägerrakete SLS (Space Launch System) aus. Die in Entwicklung befindliche Mondstation LOP-G (Lunar Orbital Platform-Gateway) steht durch die Haushaltskürzungen wohl ebenfalls vor dem Aus.</p>



<p>Wie wird die Einstellung sämtlicher Aktivitäten Europa, Kanada und Japan beeinflussen? Was können diese Staaten tun, wenn die Vereinigten Staaten nicht mehr am Mondexplorationsprogramm teilnehmen?</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Christer Fuglesang / ESA (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) Foto: Kirsten Müller" data-rl_caption="" title="Christer Fuglesang / ESA (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) Foto: Kirsten Müller" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein.jpg" alt="Christer Fuglesang / ESA (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) Foto: Kirsten Müller" class="wp-image-148260" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Fuglesang-Ingo-Kirsten-Asteroid-Day-2025-klein-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Christer Fuglesang / ESA (Mitte) mit Ingo Muntenaar (links) und Kirsten Müller (rechts) 
Foto: Kirsten Müller</figcaption></figure>



<p><strong>Christer Fuglesang: </strong>Stellen wir uns einfach mal vor, dass Europa genauso viel bezahlt, wie es die USA nach den Budgetkürzungen macht. Wir (Anmerkung der Redaktion: Europa), können eine Menge machen. Wir sollten uns nicht darüber beschweren, dass die NASA ihr Raumfahrtbudget kürzt. Es ist dann immer noch einiges höher als unser Budget. Es ist auch nicht so, dass die NASA das Raumfahrtbudget kürzt. Trump möchte das. Und der U.S. Kongress wird die entsprechenden Beschlüsse dazu fassen.</p>



<p>Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Budgetkürzungen so drastisch ausfallen, wie Trump es vorgeschlagen hat. Es wird bestimmt Kürzungen geben. Aber es werden hauptsächlich Kürzungen im Wissenschaftsprogramm stattfinden. Bei der Erkundung des Weltraums sollen nicht so drastische Kürzungen durchgeführt werden. Trump schlägt vor, dass Gelder, die für die Mondexploration vorgesehen waren, für die Marsexploration ausgegeben werden. Er möchte, dass man schneller zum Mars kommt.</p>



<p>Er möchte auch, dass man das Space Lauch System einstellt. Das ist übrigens auch meine Meinung. SLS ist nicht nachhaltig und darüber hinaus sehr teuer. Bevor Trump zurück ins Amt kam, war meine Meinung die, dass SLS drei mal fliegen würde. Danach hätte ich mir vorstellen können, dass man Starship oder möglicherweise die New Glenn Rakete einsetzen würde. Es wird möglicherweise eine Verzögerung im Artemis-Programm geben. Ich glaube aber nicht, dass das Programm nach dem Artemis-III Flug gestoppt wird. Die orbitale Mondstation Gateway wird möglicherweise nicht gebaut werden. Ich war sowieso nicht von Gateway überzeugt. Natürlich ist es gut, wenn wir Infrastruktur im Weltraum, und auch um den Mond, aufbauen.</p>



<p>Wenn man sich auf die Monderkundung konzentrieren möchte, Erkundung der Mondoberfläche und eine Station auf der Mondoberfläche, ist es dann preiswerter, wenn man eine orbitale Mondstation baut (Gateway), oder ist es preiswerter, wenn man den Mond direkt anfliegt? Ich bin nicht traurig, wenn Gateway nicht kommt.</p>



<p>Für Europa ist es sehr traurig. Da haben wir in die Orion-Kapsel investiert. Und möglicherweise gibt es da nur noch 2 weitere Flüge. Wir bauen auch zur Zeit Module für Gateway. Wir können unsere Zukunft doch selbst gestalten. Wir können das fehlende Geld doch selber einbringen.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Sprechen wir über das Hier und Jetzt. Wir befinden uns beim Asteroid Day in Luxemburg. Der 30. Juni dieses Jahres erinnert an den Asteroideneinschlag im Jahr 1908 in der Region Tunguska im heutigen Krasnojarsker Gebiet. Der Asteroid Day soll das Bewusstsein für die Gefahr eines Asteroiden- oder Kometeneinschlags in die Erdatmosphäre schärfen.</p>



<p>Was sind Ihre Visionen für die Asteroidenabwehr?</p>



<p><strong>Christer Fuglesang:</strong> Ich finde das, was wir gerade machen, sehr gut. Wir verbessern uns gerade bei den Beobachtungsmethoden. Und parallel dazu können wir neue Methoden entwickeln. Wenn wir etwas auf uns zukommen sehen, können wir Maßnahmen ergreifen.</p>



<p>Die HERA- (als Teil der Asteroid Impact and Deflection Assessment Zusammenarbeit) und die DART- (Double Asteroid Redirection Test) Missionen sind die ersten Missionen, bei denen wir so etwas austesten. Zukünftig sollten wir uns weiter in Richtung Techniken zum Ablenken von Asteroiden aus ihrer Bahn konzentrieren.</p>



<p><strong>Raumfahrer.net</strong><strong>:</strong> Vielen Dank für das Gespräch. Zum Abschluss hätten wir gerne noch ein gemeinsames Photo. Ist das möglich?</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16280.msg578295#msg578295" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Asteroid Day</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Der amtierende NASA-Administrator reflektiert über das Vermächtnis des Astronauten Jim Lovell</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der-amtierende-nasa-administrator-reflektiert-ueber-das-vermaechtnis-des-astronauten-jim-lovell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2025 11:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 13]]></category>
		<category><![CDATA[Gemini]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=147680</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Folgenden finden Sie eine Erklärung des amtierenden NASA-Administrators Sean Duffy zum Tod des berühmten Apollo-Astronauten Jim Lovell. Er verstarb am 7. August in Lake Forest, Illinois. Er wurde 97 Jahre alt.Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration (NASA). Quelle: NASA, 8. August 2025 „Die NASA spricht der Familie von Captain Jim Lovell ihr [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Im Folgenden finden Sie eine Erklärung des amtierenden NASA-Administrators Sean Duffy zum Tod des berühmten Apollo-Astronauten Jim Lovell. Er verstarb am 7. August in Lake Forest, Illinois. Er wurde 97 Jahre alt.<br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration (NASA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/tracers/2025/07/23/nasas-tracers-mission-in-orbit/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>, 8. August 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Jim_Lovell_1536x1920.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Porträt des NASA-Astronauten Jim Lovell Bild: NASA" data-rl_caption="" title="Porträt des NASA-Astronauten Jim Lovell Bild: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Jim_Lovell_300x375.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Porträt des NASA-Astronauten Jim Lovell<br>Bild: NASA</figcaption></figure>



<p>„Die NASA spricht der Familie von Captain Jim Lovell ihr Beileid aus, dessen Leben und Werk über Jahrzehnte hinweg Millionen von Menschen inspiriert hat. Jims Charakter und sein unerschütterlicher Mut haben unserem Land geholfen, den Mond zu erreichen, und eine potenzielle Tragödie in einen Erfolg verwandelt, aus dem wir enorm viel gelernt haben. Wir trauern um ihn, während wir gleichzeitig seine Leistungen feiern.</p>



<p>Von zwei bahnbrechenden Gemini-Missionen bis hin zu den Erfolgen von Apollo hat Jim unserem Land dabei geholfen, einen historischen Weg in die Raumfahrt zu beschreiten, der uns zu den bevorstehenden Artemis-Missionen zum Mond und darüber hinaus führt.</p>



<p>Als Pilot des Kommandomoduls von Apollo 8 waren Jim und seine Crewmitglieder die ersten, die mit einer Saturn-V-Rakete starteten und den Mond umkreisten, wodurch sie bewiesen, dass die Mondlandung in unserer Reichweite lag. Als Kommandant der Apollo-13-Mission trug seine ruhige Stärke unter Druck dazu bei, die Besatzung sicher zur Erde zurückzubringen, und demonstrierte das schnelle Denken und die Innovationskraft, die zukünftige NASA-Missionen prägten.</p>



<p>Dieser unvergessliche Astronaut, der für seinen Witz bekannt war, wurde von seinen Astronautenkollegen „Smilin&#8216; Jim“ genannt, weil er schnell zu einem Grinsen bereit war, wenn er eine besonders witzige Antwort parat hatte.</p>



<p>„Jim diente unserem Land auch im Militär, und die Marine hat einen stolzen Akademiker und Testpiloten verloren. Jim Lovell verkörperte die mutige Entschlossenheit und den Optimismus sowohl vergangener als auch zukünftiger Entdecker, und wir werden ihn immer in Erinnerung behalten.“</p>



<p>Weitere Informationen über Lovells Karriere bei der NASA und seine Biografie finden Sie unter: <a href="https://www.nasa.gov/former-astronaut-james-a-lovell/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/former-astronaut-james-a-lovell/</a></p>



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		<title>Die NASA begrüßt Senegal als neuesten Unterzeichner der Artemis-Abkommen.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-nasa-begruesst-senegal-als-neuesten-unterzeichner-der-artemis-abkommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 06:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis Accords]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Senegal]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Senegal hat am Donnerstag während einer von der NASA in ihrer Zentrale in Washington ausgerichteten Zeremonie das Artemis-Abkommen unterzeichnet und ist damit das jüngste Land, das sich zur verantwortungsvollen Erforschung des Weltraums für die gesamte Menschheit verpflichtet hat. Eine Pressemitteilung der NASA. Quelle: NASA, 8. April 2025 Washington, 15. Mai 2025 &#8211; „Nach einem [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Senegal hat am Donnerstag während einer von der NASA in ihrer Zentrale in Washington ausgerichteten Zeremonie das Artemis-Abkommen unterzeichnet und ist damit das jüngste Land, das sich zur verantwortungsvollen Erforschung des Weltraums für die gesamte Menschheit verpflichtet hat. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: NASA, 8. April 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/senegal.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Von links nach rechts: Der senegalesische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Abdoul Wahab Haidara, der Generaldirektor der senegalesischen Weltraumagentur (ASES), Maram Kairé, der Stabschef der NASA, Brian Hughes, und der leitende Beamte des Büros für afrikanische Angelegenheiten im Außenministerium, Jonathan Pratt, posieren für ein Foto während der Unterzeichnungszeremonie des Artemis-Abkommens am Donnerstag, dem 24. Juli 2025, im Mary W. Jackson NASA-Hauptquartier in Washington. Senegal ist das 56. Land, das die Artemis-Abkommen unterzeichnet hat, die eine Reihe praktischer Grundsätze für die Zusammenarbeit bei der Weltraumforschung zwischen den am Artemis-Programm der NASA beteiligten Nationen festlegen. Bild: NASA/Keegan Barber" data-rl_caption="" title="Von links nach rechts: Der senegalesische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Abdoul Wahab Haidara, der Generaldirektor der senegalesischen Weltraumagentur (ASES), Maram Kairé, der Stabschef der NASA, Brian Hughes, und der leitende Beamte des Büros für afrikanische Angelegenheiten im Außenministerium, Jonathan Pratt, posieren für ein Foto während der Unterzeichnungszeremonie des Artemis-Abkommens am Donnerstag, dem 24. Juli 2025, im Mary W. Jackson NASA-Hauptquartier in Washington. Senegal ist das 56. Land, das die Artemis-Abkommen unterzeichnet hat, die eine Reihe praktischer Grundsätze für die Zusammenarbeit bei der Weltraumforschung zwischen den am Artemis-Programm der NASA beteiligten Nationen festlegen. Bild: NASA/Keegan Barber" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/senegal_450x300.jpg" alt="Astronaut arbeitet auf der Mondoberfläche - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)" style="width:569px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Von links nach rechts: Der senegalesische Botschafter in den Vereinigten Staaten, Abdoul Wahab Haidara, der Generaldirektor der senegalesischen Weltraumagentur (ASES), Maram Kairé, der Stabschef der NASA, Brian Hughes, und der leitende Beamte des Büros für afrikanische Angelegenheiten im Außenministerium, Jonathan Pratt, posieren für ein Foto während der Unterzeichnungszeremonie des Artemis-Abkommens am Donnerstag, dem 24. Juli 2025, im Mary W. Jackson NASA-Hauptquartier in Washington. Senegal ist das 56. Land, das die Artemis-Abkommen unterzeichnet hat, die eine Reihe praktischer Grundsätze für die Zusammenarbeit bei der Weltraumforschung zwischen den am Artemis-Programm der NASA beteiligten Nationen festlegen.<br>Bild: NASA/Keegan Barber</figcaption></figure>



<p>Washington, 15. Mai 2025 &#8211; „Nach einem Treffen zwischen dem senegalesischen Präsidenten Faye und Präsident Trump hat die NASA heute auf den starken Beziehungen zwischen unseren beiden Nationen aufgebaut, als die senegalesische Weltraumagentur die Artemis-Abkommen unterzeichnete“, sagte der amtierende NASA-Administrator Sean Duffy. „Mit Senegal als 56. Unterzeichner bin ich stolz darauf, das starke Vermächtnis von Präsident Trump im Bereich der globalen Zusammenarbeit im Weltraum weiterzuführen.“</p>



<p>Der Generaldirektor der senegalesischen Weltraumagentur (ASES), Maram Kairé, unterzeichnete die Artemis-Abkommen im Namen des Senegals. Jonathan Pratt, leitender Beamter für afrikanische Angelegenheiten im US-Außenministerium, und Abdoul Wahab Haidara, Botschafter des Senegals in den Vereinigten Staaten, nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil.</p>



<p>„Die Unterzeichnung des Artemis-Abkommens durch den Senegal spiegelt unser Engagement für einen multilateralen, verantwortungsvollen und transparenten Ansatz in der Raumfahrt wider“, sagte Kairé. „Diese Unterzeichnung ist ein bedeutender Schritt in unserer Weltraumdiplomatie und in unserem Bestreben, zur friedlichen Erforschung des Weltraums beizutragen.“</p>



<p>Die Unterzeichnungszeremonie für die Artemis-Abkommen fand zwei Wochen nach dem Treffen von Präsident Trump mit dem senegalesischen Präsidenten Bassirou Diomaye Faye und anderen afrikanischen Ländern in Washington statt, bei dem es um die Beziehungen zwischen den USA und Afrika ging.</p>



<p>Astronomen aus dem Senegal haben NASA-Missionen unterstützt, indem sie an mehreren Beobachtungen teilgenommen haben, bei denen Asteroiden oder Planeten vor Sternen vorbeizogen und Schatten auf die Erde warfen. Im Jahr 2021 arbeitete die NASA auch mit Kairé und einer Gruppe von Astronomen für eine Bodenbeobachtungskampagne im Senegal zusammen. Als der Asteroid Orus vor einem Stern vorbeizog, positionierten sie Teleskope entlang der Bahn des Asteroiden-Schattens, um dessen Form und Größe zu schätzen. Die NASA-Raumsonde Lucy wird sich 2028 im Rahmen ihrer Mission zur Erforschung der Trojaner-Asteroiden des Jupiter dem Orus nähern.</p>



<p>Im Jahr 2020, während der ersten Amtszeit der Trump-Regierung, schlossen sich die Vereinigten Staaten unter der Führung der NASA und des US-Außenministeriums mit sieben anderen Gründungsnationen zusammen, um die Artemis-Abkommen zu schließen, als Reaktion auf das wachsende Interesse sowohl von Regierungen als auch von privaten Unternehmen an Mondaktivitäten.</p>



<p>Die Abkommen führten die ersten praktischen Grundsätze ein, die darauf abzielen, die Sicherheit, Transparenz und Koordination der zivilen Weltraumforschung auf dem Mond, dem Mars und darüber hinaus zu verbessern.</p>



<p>Die Unterzeichnung der Artemis-Abkommen bedeutet, friedlich und transparent zu forschen, den Bedürftigen Hilfe zu leisten, den uneingeschränkten Zugang zu wissenschaftlichen Daten zu gewährleisten, aus denen die gesamte Menschheit lernen kann, sicherzustellen, dass die Aktivitäten diejenigen anderer nicht beeinträchtigen, historisch bedeutsame Stätten und Artefakte zu erhalten und bewährte Verfahren für die Durchführung von Weltraumforschungsaktivitäten zum Nutzen aller zu entwickeln.</p>



<p>Es wird erwartet, dass in den kommenden Monaten und Jahren weitere Länder das Artemis-Abkommen unterzeichnen werden, während die NASA ihre Arbeit zur Schaffung einer sicheren, friedlichen und prosperierenden Zukunft im Weltraum fortsetzt.</p>



<p>Weitere Informationen zum Artemis-Abkommen finden Sie unter: <a href="https://www.nasa.gov/artemis-accords/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/artemis-accords/</a></p>



<p><em>Übersetzung: DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



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		<title>NASA wählt 3 Instrumente für das Artemis-Mondfahrzeug aus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-waehlt-instrumente-fuer-das-artemis-mondfahrzeug-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2025 14:25:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[Intuitive Machines]]></category>
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		<category><![CDATA[Lunar Outpost]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar Terrain Vehicle]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Venturi Astrolab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA hat drei Instrumente für die Reise zum Mond ausgewählt, von denen zwei in ein LTV (Lunar Terrain Vehicle) integriert werden sollen und eines für eine zukünftige Orbitalmission vorgesehen ist. Eine Pressemitteilung der NASA. Quelle: NASA, 10. Juli 2025. 10. Juli 2025 &#8211; Washington &#8211; Das LTV ist Teil der Bemühungen der NASA, im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA hat drei Instrumente für die Reise zum Mond ausgewählt, von denen zwei in ein LTV (Lunar Terrain Vehicle) integriert werden sollen und eines für eine zukünftige Orbitalmission vorgesehen ist. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: NASA, 10. Juli 2025.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/ltv-concept.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung des Mondfahrzeugs der NASA. Bild: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung des Mondfahrzeugs der NASA. Bild: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/07/ltv-concept_533x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung des Mondfahrzeugs der NASA.<br>Bild: NASA</figcaption></figure>



<p>10. Juli 2025 &#8211; Washington &#8211; Das LTV ist Teil der Bemühungen der NASA, im Rahmen der Artemis-Kampagne die Mondoberfläche zu erforschen, und ist das erste bemannte Fahrzeug, das seit mehr als 50 Jahren auf dem Mond eingesetzt werden soll. Dieses Oberflächenfahrzeug, das für bis zu zwei Astronaut*innen ausgelegt ist und auch ohne Besatzung ferngesteuert betrieben werden kann, wird es der NASA ermöglichen, mehr ihrer wissenschaftlichen und explorativen Ziele in einem weiten Bereich des Mondgeländes zu erreichen.</p>



<p>„Das Artemis Lunar Terrain Vehicle wird die Menschheit auf einer epischen Reise der wissenschaftlichen Erforschung und Entdeckung weiter als je zuvor über die Grenze zum Mond bringen“, sagte Nicky Fox, stellvertretender Administrator der Science Mission Directorate im NASA-Hauptquartier in Washington. „Durch die Kombination der besten Aspekte der bemannten und robotergestützten Erforschung werden die für das LTV ausgewählten wissenschaftlichen Instrumente Entdeckungen machen, die uns Informationen über den nächsten Nachbarn der Erde liefern und der Gesundheit und Sicherheit unserer Astronaut*innen und Raumfahrzeuge auf dem Mond zugutekommen.“</p>



<p>Das Artemis Infrared Reflectance and Emission Spectrometer (AIRES) wird Mondmineralien und flüchtige Stoffe identifizieren, quantifizieren und kartieren, also Materialien, die leicht verdampfen, wie Wasser, Ammoniak oder Kohlendioxid. Das Instrument wird Spektraldaten erfassen, die über Bilder im sichtbaren Licht sowohl von bestimmten interessanten Merkmalen als auch von weiten Panoramen gelegt werden, um die Verteilung von Mineralien und flüchtigen Stoffen in der Südpolregion des Mondes zu erforschen. Das AIRES-Instrumententeam wird von Phil Christensen von der Arizona State University in Tempe geleitet.</p>



<p>Das Lunar Microwave Active-Passive Spectrometer (L-MAPS) wird dabei helfen, zu definieren, was sich unter der Mondoberfläche befindet, und nach möglichen Eisvorkommen suchen. Die Instrumentensuite, die sowohl ein Spektrometer als auch ein bodendurchdringendes Radar enthält, wird Temperatur, Dichte und Strukturen unter der Oberfläche bis zu einer Tiefe von mehr als 40 Metern messen. Das L-MAPS-Instrumententeam wird von Matthew Siegler von der University of Hawaii in Manoa geleitet.</p>



<p>Kombiniert ergeben die Daten der beiden Instrumente ein Bild der Bestandteile der Mondoberfläche und des Untergrunds, das die Erforschung durch den Menschen unterstützt und Hinweise auf die Geschichte der Gesteinswelten in unserem Sonnensystem liefert. Die Instrumente werden Wissenschaftlern auch dabei helfen, die Ressourcen des Mondes zu charakterisieren, darunter seine Zusammensetzung, mögliche Vorkommen von Eis und wie sich der Mond im Laufe der Zeit verändert.</p>



<p>Zusätzlich zu den Instrumenten, die für die Integration in das LTV ausgewählt wurden, hat die NASA auch das Ultra-Compact Imaging Spectrometer for the Moon (UCIS-Moon) für einen zukünftigen Orbitalflug ausgewählt. Das Instrument wird regionale Zusammenhänge zu den Entdeckungen des LTV liefern. Von oben wird UCIS-Moon die Geologie und die flüchtigen Stoffe des Mondes kartieren und messen, wie menschliche Aktivitäten diese flüchtigen Stoffe beeinflussen. Das Spektrometer wird auch dabei helfen, wissenschaftlich wertvolle Gebiete für Astronaut*innen zu identifizieren, in denen sie Mondproben sammeln können, während seine Weitwinkelbilder den Gesamtkontext für die Entnahme dieser Proben liefern. Das UCIS-Moon-Instrument wird die Daten mit der höchsten räumlichen Auflösung für das Wasser auf der Mondoberfläche, die mineralische Zusammensetzung und die thermophysikalischen Eigenschaften des Mondes liefern. Das UCIS-Moon-Instrumententeam wird von Abigail Fraeman vom Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien geleitet.</p>



<p>„Zusammen werden diese drei wissenschaftlichen Instrumente einen bedeutenden Fortschritt bei der Beantwortung wichtiger Fragen darüber erzielen, welche Mineralien und flüchtigen Stoffe auf und unter der Oberfläche des Mondes vorhanden sind“, sagte Joel Kearns, stellvertretender Verwaltungsleiter für Exploration, Wissenschaftsmissionen-Direktion im NASA-Hauptquartier. „Mit diesen Instrumenten an Bord des LTV und im Orbit werden wir nicht nur die Oberfläche charakterisieren können, die von Astronaut*innen erkundet wird, sondern auch die gesamte Südpolregion des Mondes, was spannende Möglichkeiten für wissenschaftliche Entdeckungen und Erkundungen in den kommenden Jahren bietet.“</p>



<p>Im Vorfeld dieser Instrumentenauswahl hat die NASA mit allen drei Anbietern von Mondfahrzeugen – Intuitive Machines, Lunar Outpost und Venturi Astrolab – zusammengearbeitet, um ihre vorläufigen Entwurfsprüfungen abzuschließen. Diese Überprüfung zeigt, dass der erste Entwurf jedes kommerziellen Mondrovers alle Systemanforderungen der NASA erfüllt und dass die richtigen Designoptionen ausgewählt, Schnittstellen identifiziert und Verifizierungsmethoden beschrieben wurden. Die NASA wird die von jedem LTV-Anbieter eingereichten Angebotsvorschläge bewerten und bis Ende 2025 eine Auswahlentscheidung für die Demonstrationsmission treffen.</p>



<p>Im Rahmen von Artemis wird sich die NASA mit wissenschaftlichen Fragen von hoher Priorität befassen, wobei der Schwerpunkt auf solchen Fragen liegt, die am besten von menschlichen Forschern vor Ort auf und um den Mond herum unter Verwendung von robotergestützten Oberflächen- und Orbitalsystemen gelöst werden können. Die Artemis-Missionen werden Astronaut*innen zur Erforschung des Mondes entsenden, um wissenschaftliche Entdeckungen zu machen, wirtschaftliche Vorteile zu erzielen und die Grundlage für die ersten bemenschten Missionen zum Mars zu schaffen.</p>



<p>Weitere Informationen zu Artemis finden Sie unter: <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/</a></p>



<p><em>Übersetzung: DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19128.msg570297#msg570297" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19128.msg562978#msg562978" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17280.msg576554#msg576554" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASAs Lunar Terrain Vehicle (LTV)</a></li>
</ul>
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		<title>NASA und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt erweitern Zusammenarbeit bei der Artemis-Kampagne</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-und-deutsches-zentrum-fuer-luft-und-raumfahrt-erweitern-zusammenarbeit-bei-der-artemis-kampagne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 16:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während der Paris Air Show am 16. Juni unterzeichnete die amtierende NASA-Administratorin Janet Petro eine Vereinbarung mit dem DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) zur Fortsetzung der Partnerschaft in der Weltraummedizinforschung. Diese erneuerte Zusammenarbeit baut auf früheren Bemühungen zur Strahlenminderung bei bemannten Raumflügen auf. Während die NASA die Ziele der Trump-Vance-Regierung für die Erforschung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Während der Paris Air Show am 16. Juni unterzeichnete die amtierende NASA-Administratorin Janet Petro eine Vereinbarung mit dem DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) zur Fortsetzung der Partnerschaft in der Weltraummedizinforschung. Diese erneuerte Zusammenarbeit baut auf früheren Bemühungen zur Strahlenminderung bei bemannten Raumflügen auf. Während die NASA die Ziele der Trump-Vance-Regierung für die Erforschung des Mondes und des Mars vorantreibt, ist die Minimierung der Strahlenbelastung im Weltraum einer der Schlüsselbereiche, in denen die Behörde daran arbeitet, Besatzungen auf Langzeitmissionen zu schützen. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: NASA, 16. Juni 2025.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/dlr-signing-for-release.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die amtierende NASA-Administratorin Janet Petro und Anke Kaysser-Pyzalla, Vorsitzende des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), unterzeichneten am 16. Juni 2025 eine Vereinbarung zur Fortsetzung ihrer Partnerschaft im Bereich der Weltraummedizinforschung. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird das DLR neue Strahlungssensoren an Bord des Raumschiffs Orion während der Artemis-II-Mission der NASA bereitstellen. Artemis II soll spätestens im April 2026 starten und wird der erste Testflug mit Besatzung im Rahmen von Artemis sein. Bild: DLR" data-rl_caption="" title="Die amtierende NASA-Administratorin Janet Petro und Anke Kaysser-Pyzalla, Vorsitzende des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), unterzeichneten am 16. Juni 2025 eine Vereinbarung zur Fortsetzung ihrer Partnerschaft im Bereich der Weltraummedizinforschung. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird das DLR neue Strahlungssensoren an Bord des Raumschiffs Orion während der Artemis-II-Mission der NASA bereitstellen. Artemis II soll spätestens im April 2026 starten und wird der erste Testflug mit Besatzung im Rahmen von Artemis sein. Bild: DLR" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/dlr-signing-for-release_450x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die amtierende NASA-Administratorin Janet Petro und Anke Kaysser-Pyzalla, Vorsitzende des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), unterzeichneten am 16. Juni 2025 eine Vereinbarung zur Fortsetzung ihrer Partnerschaft im Bereich der Weltraummedizinforschung. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird das DLR neue Strahlungssensoren an Bord des Raumschiffs Orion während der Artemis-II-Mission der NASA bereitstellen. Artemis II soll spätestens im April 2026 starten und wird der erste Testflug mit Besatzung im Rahmen von Artemis sein.<br>Bild: DLR</figcaption></figure>



<p>16. Juni 2025 &#8211; Paris &#8211; Mit dieser Vereinbarung wird das DLR sein Know-how im Bereich der bemannten Raumfahrt nutzen und im Rahmen der Artemis-II-Mission der NASA neue Strahlungssensoren an Bord des Raumschiffs Orion bereitstellen, wobei es auf früheren Arbeiten in diesem Bereich während der Artemis-I-Mission aufbauen wird. Artemis II soll spätestens im April 2026 starten und wird der erste Testflug mit Besatzung im Rahmen von Artemis sein.<br>„Im Einklang mit den historischen Vereinbarungen, die die NASA im Rahmen von Artemis mit internationalen Partnern geschlossen hat, freue ich mich, heute eine neue gemeinsame Vereinbarung zwischen der NASA und dem DLR zu unterzeichnen, um die Strahlenforschung an Bord von Artemis II zu ermöglichen“, sagte die amtierende NASA-Administratorin Janet Petro. „Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt ist ein wertvoller Partner im Rahmen von Artemis. Es hat bereits zuvor mit der NASA zusammengearbeitet, um Technologien zu testen, die für unser Verständnis der Strahlenbelastung von Menschen an Bord eines Orion-Raumschiffs im Rahmen von Artemis I von entscheidender Bedeutung sind, und stellt im Rahmen von Artemis II einen CubeSat zur Verfügung. Nach einem produktiven Treffen zwischen Präsident Trump und Bundeskanzler Merz Anfang dieses Monats freue ich mich darauf, unsere großartige Partnerschaft mit Deutschland weiter auszubauen.“<br>Während der geplanten 10-tägigen Reise der Artemis II-Mission um den Mond und zurück werden vier der neu entwickelten M-42 Extended (M-42 EXT) Strahlungsdetektoren des DLR an Bord sein und wichtige Daten zur Sicherheit der Astronauten liefern. Dieses Gerät der nächsten Generation steht für eine neue Phase der Forschung, in der die NASA und das DLR weiterhin zusammenarbeiten, um die Gesundheit der Menschen im Weltraum zu schützen.<br>Unter der Führung von Präsident Trump hat die amerikanische Artemis-Kampagne die Ambitionen der NASA neu entfacht und internationale Zusammenarbeit und bahnbrechende Innovationen angestoßen. Die fortgesetzte Partnerschaft mit dem DLR und der Einsatz seiner fortschrittlichen M-42 EXT-Strahlungsdetektoren an Bord von Artemis II sind Beispiele dafür, wie die Trump-Vance-Regierung eine goldene Ära der Erforschung und Innovation anführt, die amerikanische Astronaut*innen auf den Weg zum Mond, zum Mars und darüber hinaus bringt.<br>„Um wirksame Schutzmaßnahmen gegen die Auswirkungen der Weltraumstrahlung auf den menschlichen Körper zu entwickeln, sind umfassende und kohärente Strahlungsmessungen im Weltraum unerlässlich“, sagt Anke Pagels-Kerp, Bereichsvorstand für Raumfahrt beim DLR. „Ende 2022 beförderte Artemis I 12.000 passive und 16 aktive Detektoren in den Mannequins Helga und Zohar, die im Rahmen des MARE-Projekts des DLR an Bord des Raumschiffs Orion flogen. Diese lieferten wertvolle Daten – die ersten kontinuierlichen Strahlungsmessungen, die jemals außerhalb der niedrigen Erdumlaufbahn aufgezeichnet wurden. Wir freuen uns nun darauf, gemeinsam mit der NASA den nächsten Schritt zu gehen und unsere verbesserten Strahlungsdetektoren auf der Artemis-II-Mission um den Mond zu schicken.“<br>Im Rahmen der Artemis-Kampagne wird die Behörde gemeinsam mit unseren kommerziellen und internationalen Partnern eine langfristige Präsenz auf dem Mond für wissenschaftliche Erkundungen aufbauen, lernen, wie man fernab der Heimat lebt und arbeitet, und sich auf die zukünftige Erforschung des Mars durch den Menschen vorbereiten.</p>



<p>Weitere Informationen zu Artemis finden Sie unter: <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/</a></p>



<p><em>Übersetzung: DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



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		<title>Die NASA begrüßt Norwegen als 55. Nation, die das Artemis-Abkommen unterzeichnet hat.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-nasa-begruesst-norwegen-als-55-nation-die-das-artemis-abkommen-unterzeichnet-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 09:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einer internationalen Unterzeichnungszeremonie am Donnerstag gratulierte die NASA Norwegen dazu, als neuestes Land den Artemis-Abkommen beigetreten zu sein und sich damit zur friedlichen, transparenten und verantwortungsvollen Erforschung des Weltraums verpflichtet zu haben. Eine Pressemitteilung der NASA. Quelle: NASA, 8. April 2025 Washington, 15. Mai 2025 &#8211; „Wir sind dankbar für die enge und fruchtbare [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach einer internationalen Unterzeichnungszeremonie am Donnerstag gratulierte die NASA Norwegen dazu, als neuestes Land den Artemis-Abkommen beigetreten zu sein und sich damit zur friedlichen, transparenten und verantwortungsvollen Erforschung des Weltraums verpflichtet zu haben. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: NASA, 8. April 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/06/artemis-accords-norway-55-051525_4000x2250.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Nach einer internationalen Unterzeichnungszeremonie am Donnerstag gratulierte die NASA Norwegen dazu, dass es als jüngstes Land den Artemis-Abkommen beigetreten ist und sich damit zu einer friedlichen, transparenten und verantwortungsvollen Weltraumforschung verpflichtet hat." data-rl_caption="" title="Nach einer internationalen Unterzeichnungszeremonie am Donnerstag gratulierte die NASA Norwegen dazu, dass es als jüngstes Land den Artemis-Abkommen beigetreten ist und sich damit zu einer friedlichen, transparenten und verantwortungsvollen Weltraumforschung verpflichtet hat." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/06/artemis-accords-norway-55-051525_533x300.jpg" alt="Astronaut arbeitet auf der Mondoberfläche - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)" style="width:569px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Nach einer internationalen Unterzeichnungszeremonie am Donnerstag gratulierte die NASA Norwegen dazu, dass es als jüngstes Land den Artemis-Abkommen beigetreten ist und sich damit zu einer friedlichen, transparenten und verantwortungsvollen Weltraumforschung verpflichtet hat.<br>Bild: NASA</figcaption></figure>



<p>Washington, 15. Mai 2025 &#8211; „Wir sind dankbar für die enge und fruchtbare Zusammenarbeit, die wir bereits mit der norwegischen Weltraumagentur hatten“, sagte die amtierende NASA-Administratorin Janet Petro. „Mit der Unterzeichnung der Artemis-Abkommen unterstützt Norwegen nicht nur die Zukunft der Weltraumforschung, sondern hilft uns auch dabei, diese gemeinsam mit all unseren Partnern für den Mond, den Mars und darüber hinaus zu gestalten.“</p>



<p>Die norwegische Ministerin für Handel und Industrie, Cecilie Myrseth, unterzeichnete die Artemis-Abkommen im Namen ihres Landes während einer Veranstaltung bei der norwegischen Weltraumagentur (NOSA) in Oslo. Christian Hauglie-Hanssen, Generaldirektor der NOSA, und Robert Needham, Geschäftsträger der US-Botschaft in Norwegen, nahmen an der Veranstaltung teil. Petro trug sich in einer vorab aufgezeichneten Videobotschaft ein.</p>



<p>„Wir freuen uns, Teil der Artemis-Abkommen zu sein“, sagte Myrseth. „Dies ist ein wichtiger Schritt, damit Norwegen zu einer breiteren internationalen Zusammenarbeit beitragen kann, um die friedliche Erforschung und Nutzung des Weltraums sicherzustellen.“</p>



<p>Im Jahr 2020 haben die Vereinigten Staaten unter der Führung der NASA und des US-Außenministeriums , und sieben weitere Unterzeichnerstaaten die Artemis-Abkommen geschlossen, die ersten praktischen Leitlinien für Nationen zur Erhöhung der Sicherheit von Operationen und zur Verringerung von Risiken und Unsicherheiten bei ihren zivilen Erkundungsaktivitäten.</p>



<p>Die Artemis-Abkommen basieren auf dem Weltraumvertrag und anderen Vereinbarungen, darunter das Registrierungsübereinkommen und das Rettungs- und Rückführungsabkommen, sowie auf bewährten Verfahren für verantwortungsbewusstes Verhalten, die von der NASA und ihren Partnern unterstützt werden, darunter die Veröffentlichung wissenschaftlicher Daten.</p>



<p>Weitere Informationen über die Artemis-Abkommen finden Sie hier: <a href="https://www.nasa.gov/artemis-accords/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/artemis-accords/</a></p>



<p><em>Übersetzung: DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18196.msg574932#msg574932" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA &#8211; Artemis Accords</a></li>
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		<title>NASA begrüßt Bangladesch als neuen Unterzeichner des Artemis-Abkommens</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-begruesst-bangladesch-als-neuen-unterzeichner-des-artemis-abkommens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 09:09:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einer Unterzeichnungszeremonie am Dienstag in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka beglückwünscht die NASA Bangladesch als 54. Nation, die sich mit der Unterzeichnung des Artemis-Abkommens zur sicheren und verantwortungsvollen Erforschung des Weltraums zum Nutzen der Menschheit verpflichtet. Eine Pressemitteilung der NASA. Quelle: NASA, 8. April 2025 Washington, 8. April 2025 &#8211; „Wir sind begeistert von der Unterzeichnung [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach einer Unterzeichnungszeremonie am Dienstag in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka beglückwünscht die NASA Bangladesch als 54. Nation, die sich mit der Unterzeichnung des Artemis-Abkommens zur sicheren und verantwortungsvollen Erforschung des Weltraums zum Nutzen der Menschheit verpflichtet. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: NASA, 8. April 2025</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/04/artemis-accords-bangladesh-54-040825_4000x2250.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am 8. April 2025 wurde Bangladesch als 54. Nation zum Unterzeichner des Abkommens. Die Verpflichtungen des Artemis-Abkommens und die Bemühungen der Unterzeichner, die Umsetzung dieser Grundsätze voranzutreiben, unterstützen die sichere und nachhaltige Erforschung des Weltraums. Bild: NASA" data-rl_caption="" title="Am 8. April 2025 wurde Bangladesch als 54. Nation zum Unterzeichner des Abkommens. Die Verpflichtungen des Artemis-Abkommens und die Bemühungen der Unterzeichner, die Umsetzung dieser Grundsätze voranzutreiben, unterstützen die sichere und nachhaltige Erforschung des Weltraums. Bild: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/04/artemis-accords-bangladesh-54-040825_640x360.jpg" alt="Astronaut arbeitet auf der Mondoberfläche - künstlerische Darstellung. (Grafik: NASA)" style="width:569px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Am 8. April 2025 wurde Bangladesch als 54. Nation zum Unterzeichner des Abkommens. Die Verpflichtungen des Artemis-Abkommens und die Bemühungen der Unterzeichner, die Umsetzung dieser Grundsätze voranzutreiben, unterstützen die sichere und nachhaltige Erforschung des Weltraums.<br>Bild: NASA</figcaption></figure>



<p>Washington, 8. April 2025 &#8211; „Wir sind begeistert von der Unterzeichnung des Abkommens durch Bangladesch“, sagte die amtierende NASA-Administratorin Janet Petro. „Bangladesch bekräftigt seine Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der Weltraumerkundung. Es geht darum sicherzustellen, dass unsere Reise zum Mond &#8211; und darüber hinaus &#8211; friedlich, nachhaltig und transparent ist. Wir freuen uns darauf, zusammenzuarbeiten, voneinander zu lernen und zu sehen, wie das unglaubliche Talent und die Visionen Bangladeschs zum nächsten großen Kapitel der Menschheit im Weltraum beitragen.“</p>



<p>Ashraf Uddin, der Verteidigungsminister von Bangladesch, unterzeichnete die Artemis-Vereinbarung im Namen des Landes. Die Geschäftsträgerin der US-Botschaft in Dhaka, Bangladesch, Tracey Jacobson, nahm an der Veranstaltung teil, und Petro äußerte sich in einer vorab aufgezeichneten Videobotschaft.</p>



<p>„Das Engagement Bangladeschs für die Artemis-Vereinbarungen wird das Engagement des Landes bei der NASA und der internationalen Gemeinschaft stärken“, sagte Bangladeschs Chefberater Muhammad Yunus. „Mit der Unterzeichnung des Abkommens baut Bangladesch auf einer wichtigen Grundlage für die offene, verantwortungsvolle und friedliche Erforschung des Weltraums auf.“</p>



<p>Im Jahr 2020 gründeten die Vereinigten Staaten, angeführt von der NASA und dem US-Außenministerium, und sieben weitere Erstunterzeichnerstaaten die Artemis-Vereinbarung, eine Reihe praktischer Leitlinien für Staaten zur Erhöhung der Betriebssicherheit und zur Verringerung von Risiken und Unsicherheiten bei ihren zivilen Erkundungsaktivitäten. Diese Gruppe von Unterzeichnern ist heute auf mehr als 50 Länder angewachsen.</p>



<p>Die Artemis-Vereinbarungen stützen sich auf den Weltraumvertrag und andere Abkommen, darunter das Registrierungsübereinkommen und das Rettungs- und Rückführungsabkommen, sowie auf bewährte Praktiken für verantwortungsbewusstes Verhalten, die von der NASA und ihren Partnern unterstützt werden, einschließlich der Veröffentlichung wissenschaftlicher Daten.</p>



<p>Weitere Informationen über die Artemis-Abkommen finden Sie hier: <a href="https://www.nasa.gov/artemis-accords/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/artemis-accords/</a></p>



<p><em>Übersetzung: DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18196.msg574070#msg574070" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA &#8211; Artemis Accords</a></li>
</ul>
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		<title>XXXV. ASE Planetary Congress Noordwijk – ISS und Updates der Raumfahrtbehörden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/xxxv-ase-planetary-congress-noordwijk-iss-und-updates-der-raumfahrtbehoerden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Feb 2025 18:55:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 29. September bis zum 6. Oktober 2024 fand unter dem Motto „Generation Space – Shaping the future together“ der XXXV. ASE Planetary Congress in den Niederlanden statt. Themen in der zweiten technischen Vortragsreihe waren die Internationale Raumstation und Updates der Raumfahrtbehörden. Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Kongressbesuch. Die technischen Vorträge am zweiten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/xxxv-ase-planetary-congress-noordwijk-iss-und-updates-der-raumfahrtbehoerden/" data-wpel-link="internal">XXXV. ASE Planetary Congress Noordwijk – ISS und Updates der Raumfahrtbehörden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><br><br><br><strong>Vom 29. September bis zum 6. Oktober 2024 fand unter dem Motto „Generation Space – Shaping the future together“ der XXXV. ASE Planetary Congress in den Niederlanden statt. Themen in der zweiten technischen Vortragsreihe waren die Internationale Raumstation und Updates der Raumfahrtbehörden.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autoren: Ingo Muntenaar und Kirsten Müller, Quelle: Kongressbesuch.</p>



<p><strong>Die technischen Vorträge am zweiten Kongresstag wurden ebenfalls im ESTEC, unter dem Vorsitz des ehemaligen ESA-Astronauten Pedro Duque (STS-95; Soyuz TMA-3), gehalten.</strong></p>



<p><strong>ESA</strong></p>



<p>Matthias Maurer gab ein Update zu den ESA-Aktivitäten. Am 22. April 2024 haben die sechs neuesten ESA-Astronautinnen und -Astronauten Sophie Adenot, Rosemary Coogan, Pablo Alvarez Fernández, Raphaël Liègeois und Marco Sieber ihre Astronautenzertifikate erhalten. Sophie Adenot wird ihren ersten Raumflug 2026 machen, Raphaël Liègeois nach ihr. Es gab zwei Raumflüge von ESA-Astronauten: der Däne Andreas Mogensen war mit seiner Huginn-Mission Teil der ISS-Expeditionen 70 und 71 und wurde auf der ISS von der Privatmission Axiom-3 mit dem schwedischen ESA-Reserveastronauten Markus Wandt besucht. Für 2024 und 2025 sind ansonsten keine Langzeitmissionen mehr von europäischen Astronauten geplant.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/ESA_astronaut_class_of_2022_graduation_ceremony-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESA-Astronautenklasse 2022 beim Abschluss ihrer Grundausbildung am 22. April 2024 Bild: ESA" data-rl_caption="" title="ESA-Astronautenklasse 2022 beim Abschluss ihrer Grundausbildung am 22. April 2024 Bild: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="462" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/ESA_astronaut_class_of_2022_graduation_ceremony-260-px.jpg" alt="ESA-Astronautenklasse 2022 beim Abschluss ihrer Grundausbildung am 22. April 2024 Bild: ESA" class="wp-image-146835" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/ESA_astronaut_class_of_2022_graduation_ceremony-260-px.jpg 462w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/ESA_astronaut_class_of_2022_graduation_ceremony-260-px-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 462px) 100vw, 462px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">ESA-Astronautenklasse 2022 beim Abschluss ihrer Grundausbildung am 22. April 2024 
Bild: ESA</figcaption></figure>



<p>Für den Rücktransport von Fracht aus dem LEO (Low Earth Orbit, niedrigen Erdorbit) sind im Mai 2024 zwei Verträge, mit TEX und mit TAS-1, unterzeichnet worden. Einer davon wird kommendes Jahr verlängert. Auch wurde das European Service Module ESM-3 am KSC abgeliefert und man ist dabei, ESM-4 bis ESM-6 zu integrieren. Für das Mondlandeelement (LDE, Lunar Descent Element) Argonaut, das Teil von Artemis werden soll, wurde TAS-1 als primärer Vertragspartner ausgewählt. Im Oktober wird die Auswahl eines Triebwerkes erwartet. Für das ExoMars / Rosalind Franklin-Projekt ist zwischen der ESA und der NASA ein Memorandum of Understanding unterschrieben worden. Auch fand am 9. Juli 2024 der Erstflug einer Ariane-6 statt. Recht ausführlich ging Maurer auf LUNA, die Anlage zur analogen Mondsimulation auf dem DLR-Gelände in Köln-Porz, ein. Diese stand vor einem Jahr noch nicht und wurde am 25. September 2024 eröffnet. Im Innenbereich wurde mit künstlichem Regolith die Mondoberfläche nachempfunden. Die Anlage verfügt über einen Sonnensimulator, ein System zur Reduzierung von Schwerkraft, unterstützende Kontroll- und Laboreinrichtungen, Raumanzüge zur Simulation und regenerative Energiesysteme und ermöglicht auch die Simulation mit Rovern und Robotern, außerdem wird dort am Projekt EDEN-LUNA zur Entwicklung von Pflanzenzucht zur Ernährung in geschlossenen Systemen gearbeitet. Es wird auch eng mit der benachbarten :envihab-Anlage des DLR für Raumfahrtmedizin zusammengearbeitet.</p>



<p><strong>JAXA</strong></p>



<p>Der japanische Raumfahrer Koichi Wakata (5 Raumflüge: STS-72; STS-92; STS-119 / ISS-18 / ISS-19 / ISS-20 / STS-127; Soyuz TMA-11M / ISS-38 / ISS-39; SpaceX Crew-5 / ISS-68) hat ein Update über die japanische Raumfahrtorganisation JAXA gegeben. Wakata erwähnte gleich zu Beginn seines Vortrags, dass er nicht als Repräsentant von JAXA spricht, sondern mangels JAXA-Vertreter beim ASE-Kongress lediglich die von JAXA vorbereiteten Folien vorträgt.</p>



<p>Koichi Wakata ist am 31. März 2024 aus dem japanischen Astronautenkorps ausgetreten und hat sich der privaten Raumfahrtfirma Axiom Space angeschlossen. Diese Firma repräsentiert er im asiatisch-pazifischen Raum.</p>



<p>Die von Wakata vorgestellte Organisationsstruktur des JAXA Management Boards sieht zwei altbekannte japanische Raumfahrer. Dr. Chiaki Mukai (2 Raumflüge: STS-65; STS-95) hält die Position der Beraterin des JAXA-Generaldirektors. Akihiko Hoshide (3 Raumflüge: STS-124; Soyuz TMA-05M / ISS-32 / ISS-33; SpaeX Crew-2 / ISS-65 / ISS-66) kam am 9. November 2021 von seinem Langzeitflug zurück und hat im Management Board die Position des stellvertretenden Programm Managers übernommen.</p>



<p>Der Status der weiteren aktiven japanischen Raumfahrer sieht wie folgt aus:</p>



<p>Satoshi Furukawa (2 Raumflüge: Soyuz TMA-02M / ISS-28 / ISS-29; SpaceX Crew-7 / ISS-69 / ISS-70) befindet sich nach der Landung von SpaceX Crew-7 und somit der Beendigung seines Langzeitaufenthalts auf der ISS am 12. März 2024 in der Regenerationsphase.</p>



<p>Kimiya Yui (1 Raumflug: Soyuz TMA-17M / ISS-44 / ISS-45) befindet sich gerade im Training für eine Langzeitmission auf der Internationalen Raumstation und ist als Missionsspezialist für den ersten kommerziellen Flug des Boeing CST-100 Starliner nominiert.</p>



<p>Takuya Onishi (1 Raumflug: Soyuz MS / ISS-48 / ISS-49) hat im September an der ESA-Analogmission PANGAEA ((Planetary Analogue Geological and Astrobiological Exercise for Astronauts). Der PANGAEA-Ausbildungskurs soll den Astronauten die grundlegenden Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten im Bereich Feldgeologie und Astrobiologie vermitteln, die sie benötigen, um bei künftigen Planetenerkundungsmissionen zum Mond und zum Mars als Wissenschaftler im Einsatz zu sein. Mittlerweile ist er als Missionspezialist für die im Februar angesetzte Mission SpaceX Crew-10 eingeteilt worden. Daher befindet er sich derzeit im Training für eine Langzeitmission.</p>



<p>Norishige Kanai (1 Raumflug: Soyuz MS-07 / ISS-54 / ISS-55) befindet sich ebenfalls im Training und wartet auf die Nominierung zu seinem nächsten Raumflug. Zur Zeit unterstützt er u. a. ausländische Studenten beim Kibo-Nutzungsprogramm.</p>



<p>Seit dem Januar 2024 unterstützt Akihiko Hoshide das JAXA-Büro in Houston als Senior Manager. Gleichzeitig ist er die Verbindungsperson der JAXA zum Astronautenbüro der NASA.</p>



<p>Die beiden am 28. Februar 2023 ausgewählten neuen japanischen Astronauten Ayu Yoneda und Makoto Suwa befinden sich weiterhin im Basistraining. Im April 2024 haben sie die ESA-Einrichtungen besucht und an einer Parabelflugkampagne der ESA teilgenommen. Als nächstes werden sie die NASA-Einrichtungen kennenlernen und u. a. Trainings im Bereich Robotik erhalten. Nach derzeitiger Planung (Stand 1. Oktober 2024) wird erwartet, dass die beiden Nachwuchsraumfahrer im November 2024 ihr Basistraining abschließen. Danach folgt die Zertifizierung.</p>



<p>Die Planungen für die neuen Mondmissionen im Artemis-Programm schreiten voran. Als eines der drei ersten Experimente ist das LDA (Lunar Dielectric Analyzer) für Artemis-III ausgewählt worden. Dieses Experiment wird federführend durch die University of Tokyo betreut und von JAXA unterstützt.</p>



<p>NASA und das japanische Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie (MEXT &#8211; Ministry of Education, Culture, Sports, Science and Technology) haben am 9. April 2024 ein Abkommen zur Förderung der nachhaltigen Erforschung des Mondes durch den Menschen unterzeichnet.</p>



<p>Japan wird einen druckbeaufschlagten Rover für die Erkundung des Mondes mit Besatzung entwerfen, entwickeln und betreiben. Dabei kann dieser Rover astronautisch oder robotisch betrieben werden. Die NASA wird für den Start und die Landung des Rovers zum Mond sorgen und japanischen Astronauten zwei Gelegenheiten bieten, die Mondoberfläche zu betreten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/NATHANREINDS-ASE2024-01102024-LR-5-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Koichi Wakata stellt japanischen Mondrover vor Bild: Nathan Reinds" data-rl_caption="" title="Koichi Wakata stellt japanischen Mondrover vor Bild: Nathan Reinds" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="390" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/NATHANREINDS-ASE2024-01102024-LR-5-260-px.jpg" alt="Koichi Wakata stellt japanischen Mondrover vor Bild: Nathan Reinds" class="wp-image-146838" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/NATHANREINDS-ASE2024-01102024-LR-5-260-px.jpg 390w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/NATHANREINDS-ASE2024-01102024-LR-5-260-px-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/NATHANREINDS-ASE2024-01102024-LR-5-260-px-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 390px) 100vw, 390px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Koichi Wakata stellt japanischen Mondrover vor<br>Bild: Nathan Reinds</figcaption></figure>



<p>Nach Auskunft von Koichi Wakata soll der Rover von Toyota Motor Corporation entwickelt und gebaut werden. Zur Zeit macht man sich Gedanken, ob dieses Vehikel ein Sichtfenster bekommt, oder aber mittels Kameras die Außenansicht auf Monitoren innerhalb der Kabine darstellt. Strukturingenieure halten die Möglichkeit von Sichtfenstern innerhalb eines druckbeaufschlagten Systems, welches auch Schläge durch Bodenunebenheiten aufnehmen muss, für einen Albtraum. Astronauten dagegen bevorzugen aber genau solche Fenster, weil sie dann genau sehen können, wohin sie fahren. Gleichzeitig haben sie die Umgebung ohne gravierende Sichtfeldeinschränkung im Blick.</p>



<p>Mit dem Zwischenruf „Die Qualität und Lebensdauer der japanischen Autos muss aber stimmen“ aus dem Publikum wurde der Vortrag von Koichi Wakata beendet.</p>



<p><strong>NASA</strong></p>



<p>Der nächste Statusreport wurde von Mike Fincke (3 Flüge: Soyuz TMA-4 / ISS-09; Soyuz TMA-13 / ISS-18; STS-134) als Repräsentant der NASA gegeben. Als langjähriges Mitglied des NASA-Astronautenkorps hat er natürlich einen sehr tiefen Einblick in seine Organisation. Das Motto des Astronautenkorps lautet: „We train and fly for the benefit of humankind and provide crew perspective and leadership for all aspects of human space exploration“, was übersetzt werden kann mit: „Wir trainieren und fliegen zum Wohle der Menschheit und bieten aus der Astronautenperspektive die Sichtweise und die Führungsqualitäten für alle Aspekte der menschlichen Erforschung des Weltraums.“</p>



<p>Danach gab er eine sehr ausführliche Übersicht über die Zusammensetzung des Astronautenkorps. Im Jahr 2000 hatte das Korps eine maximale Größe von beinahe 150 Astronauten. Diese ist auf momentan 48 Raumfahrer zusammengeschrumpft. Damit hat die NASA die kleinste Kadergröße seit fast 20 Jahren durchschritten. Dabei muss sich der Astronautenkader folgenden Herausforderungen stellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zielvorgaben der NASA für Weltraumflüge erreichen</li>



<li>Wartung der Internationalen Raumstation und Entwicklung / Ermöglichung des Stationsbetriebs in der niedrigen Erdumlaufbahn</li>



<li>Durchführung von astronautischen Raumfahrtmissionen mit unterschiedlichen Raumfahrzeugen</li>



<li>Unterstützung bei der Konzeption und Entwicklung anderer Fahrzeuge und Systeme für Artemis-Missionen</li>
</ul>



<p>Dabei liegen die Prioritäten bei folgenden Hauptaktivitäten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Raumflugbetrieb</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unterstützung aktueller und künftiger Weltraummissionen</li>



<li>Unterstützung der Ausbildung von Raumflugbesatzungen</li>



<li>Erlangung technischer Fertigkeiten</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Technische Arbeiten:</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Führung und / oder technische Unterstützung des Astronautenbüros</li>



<li>Erstellen / Überprüfen der Bürorichtlinien</li>



<li>Vertretung des Astronautenbüros in JSC- oder NASA-Gremien/Ausschüssen</li>



<li>qualitativ hochwertige Public Relations-Unterstützung für Pflichtveranstaltungen und Veranstaltungen mit hoher Priorität</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit:</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>sicherer T-38 Flugbetrieb zum Erreichen der Flugstundenziele</li>



<li>Erhaltung / Verbesserung der technischen Fähigkeiten für Flug- und Unterstützungssimulationen</li>



<li>Aufrechterhaltung der körperlichen Fitness</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>sonstige Unterstützung:</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zeit für berufliche Weiterentwicklung und Aufrechterhaltung der Gesundheit</li>



<li>Sicherstellung der Erledigung aller Verwaltungsaufgaben</li>



<li>Bieten hochwertiger PR-Unterstützung</li>
</ul>



<p>Die NASA-Astronautenklasse 23 „The Flies“, die am 06.12.2021 ausgewählt wurde, hat ihre Grundausbildung am 5. März 2024 abgeschlossen. Zu den 10 neuen Astronauten (Nicole S. Ayers, Marcos G. Berrios, Christina M. Birch, Deniz M. Burnham, Luke D. Delaney, André M. B. Douglas, Jack S. Hathaway, Anil S. Menon, Christopher L. Williams, Jessica O. Wittner) gesellen sich noch zwei Raumfahrer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (Nora Al Matrooshi, Mohammad Al Mulla), die ebenfalls ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und nun auf ihre Flugnominierung warten.</p>



<p>Der Astronaut Josh Cassada (1 Raumflug: SpaceX Crew-5 / ISS-68) hat nach nur einem Raumflug seine Astronautentätigkeit zum 1. Oktober 2024 bei der NASA beendet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/IMG_1616-NASA-astronaut-corps-2024-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Aktive Astronautinnen und Astronauten der NASA Anfang Oktober 2024 Bild: Kirsten Müller" data-rl_caption="" title="Aktive Astronautinnen und Astronauten der NASA Anfang Oktober 2024 Bild: Kirsten Müller" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="390" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/IMG_1616-NASA-astronaut-corps-2024-260-px.jpg" alt="Aktive Astronautinnen und Astronauten der NASA Anfang Oktober 2024 Bild: Kirsten Müller" class="wp-image-146836" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/IMG_1616-NASA-astronaut-corps-2024-260-px.jpg 390w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/IMG_1616-NASA-astronaut-corps-2024-260-px-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/IMG_1616-NASA-astronaut-corps-2024-260-px-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 390px) 100vw, 390px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Aktive Astronautinnen und Astronauten der NASA Anfang Oktober 2024 
Bild: Kirsten Müller</figcaption></figure>



<p>Damit ergibt sich die oben bereits erwähnte Größe des NASA-Astronautenkaders. Von diesen Raumfahrern sind zur Zeit 45 Raumfahrer als aktiv gelistet. 11 Astronauten haben Führungspositionen im Astronautenbüro, wobei das Astronautenbüro derzeit von Joseph M. Acaba (3 Raumflüge: STS-119; Soyuz TMA-04M / ISS-31 / ISS-32; Soyuz MS-06 / ISS-53 / ISS-54) geleitet wird. Unterstützt wird er in der Leitungsfunktion durch Shannon Walker (2 Raumflüge: Soyuz TMA-19 / ISS-24 / SS-25; SpaceX Crew-1 / ISS-64 / ISS-65). Weitere Assistenz gibt es in den Bereichen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>International Space Station (Assistenz: Stephen G. Bowen)</li>



<li>EVA / Robotic + NextEMU (Assistenz: Nicole V. A. Mann)</li>



<li>kommerzielle Besatzungen (Assistenz: Robert T. Hines, Jr.)</li>



<li>Artemis:</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Orion / Space Launch System / Exploration Ground Systems (Assistenz: Randolph J. Bresnik)</li>



<li>Human Landing System (Assistenz Raja Chari)</li>



<li>Gateway (Assistenz: Stanley G. Love)</li>



<li>Extravehicular Activity (EVA) and Human Surface Mobility (HSM) Program EHP (Assistenz: Kayla S. Barron)</li>
</ul>



<p>Das Astronautenbüro ist in die folgenden Sparten aufgeteilt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zugewiesene Besatzungen (Abteilungsleiterin: Jessica A. Watkins; Stellvertreter: Francisco C. Rubio)</li>



<li>Crew-Betrieb (Abteilungsleiter: James M. Kelly; Stellvertreter: Joe F. Edwards)</li>



<li>Missionsunterstützung Besatzungen (Abteilungsleiterin: M. Behnken; Stellvertreterin: Kathleen H. Rubins)</li>



<li>3D Druck-Labor (Abteilungsleiter: Lee M. Morin; Stellvertreter: Stanley G. Love)</li>
</ul>



<p>Derzeit (Stand 1. Oktober 2024) befinden sich sechs NASA-Astronauten im Weltraum. Drei Raumfahrer befinden sich in der mindestens sechsmonatigen Regenerationsphase nach ihrem jeweiligen Langzeitflug. Zwei Astronauten sind derzeit nicht in Houston ansässig, sondern haben andere Tätigkeiten (z. B. Lehrtätigkeiten) außerhalb des Astronautenbüros übernommen. 20 NASA-Astronauten bereiten sich gerade auf ihren Raumflug als Stammbesatzung oder Ersatzbesatzung vor.</p>



<p>Der Zyklus vom Astronautentraining bis zum Raumflug erfolgt nach dem folgenden zeitlichen Ablauf: Das ASCAN (Astronaut Candidate) Training dauert 2 Jahre und beinhaltet Grundkenntnisse in den Bereichen Wissenschaften, Einführung in ISS Systeme, T-38 Flugbetrieb, Umgang mit robotischen Systemen, Erlernen russischer Sprachkenntnisse, Überlebenstraining an Land und auf See). Nach dem Basistraining werden die Astronaut:innen ihre Kenntnisse in den Gebieten ISS Systeme, EVA, robotische Systeme, T-38 Flugbetrieb, russische Sprachkenntnisse und Leitungsfunktionen im Management weiter vertiefen. Daneben werden sie unterstützende Tätigkeiten im Raumflugbetrieb wahrnehmen. Diese Wartezeit vor der Nominierung zu einem Raumflug, auch als „Pre-Assignment Training“ bekannt, kann zwischen einem bis sieben Jahre dauern. Ist die Person erst einmal als Besatzungsmitglied einer Raumflugmission zugewiesen, folgt das in der Regel auf 2 Jahre angesetzte missionsspezifische Training. Nach der Langzeitmission, die im Normalfall ein halbes Jahr dauert, schließt sich das Regenerationsprogramm an. Danach nimmt die Person wieder unterstützende Aufgaben in einer NASA-Abteilung war, ehe sie wieder einer Raumflugmission zugeordnet wird.</p>



<p>Die Aufgabenvielfalt verlangt dem kleinen Astronautenkader sehr viel ab. Eine Frage einer ehemaligen Astronautin, ob man denn bereits das Regierungsprogramm wahrgenommen hätte, wonach ehemalige Regierungsbeamte (Anmerkung der Redaktion: NASA ist eine Regierungsorganisation) für ihren ehemaligen Arbeitgeber ohne Einhaltung ausufernder bürokratischer Prozesse, ein weiteres Jahr tätig werden können, wurde positiv aufgenommen. Es bleibt abzuwarten, ob die NASA von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wird.</p>



<p>Am Horizont zeichnet sich dann doch wieder etwas Entspannung für den Zeitraum nach dem Sommer 2027 ab. Dann wird eine neue Astronautenklasse ihre Grundausbildung abgeschlossen haben. Die nächste Astronautengruppe, die in 2025 ihre Ausbildung starten wird, beginnt in den nächsten Tagen die erste Interviewrunde beim Johnson Space Center. In einer weiteren Interviewrunde, die voraussichtlich Anfang 2025 stattfinden wird, werden aus den anfänglich mehr als 8000 Bewerbern die möglichen 10 Astronautenkandidat:innen herausgefiltert worden sein, die die NASA-Astronautengruppe 24 bilden.</p>



<p><strong>Das Explorationsprogramm sieht folgende Schritte vor:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Commercial Lunar Payload Services: kleine Nutzlasten werden auf die Mondoberfäche gebracht</li>



<li>Artemis I: Space Launch System / Orion Testflug ohne Besatzung</li>



<li>Artemis II: astronautische Mission in die Mondumlaufbahn mit dem Space Launch System / Orion</li>



<li>Gateway: Power Propulsion Element (PPE) und Habitation and Logistics Outpost (HALO) werden gestartet</li>



<li>Human Landing System (HLS) wird in die Mondumlaufbahn gebracht</li>



<li>Artemis III: erste astronautische Mission zur Mondoberfläche</li>



<li>Das Lunar Terrain Vehicle (LTV) wird zur Mondoberfläche gebracht</li>
</ul>



<p><strong>Die Artemis II Crew besteht aus den folgenden Besatzunsmitgliedern:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reid Wiseman (NASA / Kommandant)</li>



<li>Victor Glover (NASA Pilot)</li>



<li>Christina Hammock Koch (NASA / Missionsspezialistin)</li>



<li>Jeremy Hansen (CSA / Missionsspezialist)</li>
</ul>



<p>Die Artemis II Mission wurde im September 2023, beim vorherigen ASE Planetary Congress in Bursa / Türkei, von Victor Glover bereits für 2024 angekündigt, allerdings haben technische Probleme zu einer Startverschiebung auf September 2025 geführt. Artemis III, also eine erste astronautische Mondlandung ist nunmehr für September 2026 angesetzt.</p>



<p>Grund für diese Verzögerungen sind technische Probleme mit dem Batteriesystem und dem Thermalkontrollsystem von Orion.</p>



<p>Beim letzten Orion-Testflug sind außerdem sicherheitsrelevante Probleme aufgetaucht, die letztendlich zu einer Missionsverschiebung beigetragen haben. Zum einen wird der Verlust von verkohltem Material aus dem Hitzeschild der Orion-Kapsel beim Wiedereintritt untersucht. Der Abtrag vom Hitzeschild ist höher als vorherberechnet. Momentan wird diskutiert, ob man diesen erhöhten Abtrag vom Thermalschutz toleriert, oder ob es für Artemis II angepasst wird. Dieses gilt aber nicht als das Hauptkriterium für die Startverschiebung. Der Hauptverzögerungsgrund besteht in den Ausfällen von Ventilen im Lebenserhaltungssystem des Raumfahrzeugs.</p>



<p>Weitere Untersuchungen finden bei der Trägerrakete statt. Dort hat sich in der Startphase Isolierschaum der Trägerrakete SLS gelöst. Ein ähnlicher Vorfall hatte im 1. Februar 2003 zum tragischen Verlust der Besatzung der Raumfähre Columbia und des Orbiters beim Wiedereintritt geführt.</p>



<p>Ein weiterer Punkt, der untersucht wird, ist das Fluchtseilbahn-Rettungssystem an der Startrampe, bei dem das Bremssystem nicht richtig funktioniert.</p>



<p><strong>Den Neuigkeiten aus dem Astronautenbüro folgte dann die Berichterstattung über die ISS-Nutzung der NASA seit dem letzten ASE Planetary Congress.</strong></p>



<p>Ab dem 20. Januar 2024 besuchte die Axiom-Crew Ax-3 (M. Lopez-Alegria, W. Villadei, A. Gezeravci, H. M. Wandt) für ungefähr 16 Tage die Internationale Raumstation. Damit erweiterte sich die Raumstationsbesatzung für die Expedition 70, die zu diesem Zeitpunkt aus den Crews Soyuz MS-24 (O. Kononenko, N. Chub, L. O’Hara) und SpaceX Crew-7 (J. Moghbeli, A. Mogensen, S. Furukawa, K. Borisov) bestand.</p>



<p>Anfang September 2024 bestand die Expedition 71 aus den Crews Soyuz MS-24 (O. Kononenko, N. Chub, T. Caldwell-Dyson), SpaceX Crew-8 (M. Dominick, M. Barratt, J. Epps, A. Grebyonkin) und der Boeing CFT-1 Crew (B. Wilmore, S, Williams). Die CFT-1 Crew gehörte ab dem 6. September 2024 offiziell zu Expedition 71. An diesem Tag dockte ihre Raumkapsel Boeing CST-100 Starliner unbemannt von der Internationalen Raumstation ab.</p>



<p>Am 11. September 2024 startete Soyuz MS-26 zur Internationalen Raumstation. An Bord waren die Raumfahrer Aleksei Ovchinin, Ivan Wagner und Donald Pettit. Diese lösten die Soyuz MS-24 Crew ab, welche mit dem Raumfahrzeug Soyuz MS-25 am 23. September 2024 zur Erde zurückkehrte. An Bord waren die Kosmonauten Oleg Kononenko, Nikolai Chub und Tracy Caldwell-Dyson. Das Abdocken von Soyuz MS-25 war gleichzeitig der Beginn der Expedition 72. Mit der Landung konnte Oleg Kononenko ein einmaliges Jubiläum feiern. Auf seinen fünf Langzeitexpeditionen verbrachte er 1110 Tage und 4 Stunden im Weltall. Dieser Weltrekord wird so schnell nicht eingeholt werden.</p>



<p>Sunita Williams und Barry Wilmore wurden am 29. September 2024 offiziell Crewmitglieder von SpaceX Crew-9, nachdem dieses Raumfahrzeug an der ISS angedockt hatte. Die Besatzung dieser Mission bestand ursprünglich aus Kommandant Zena M. Cardman, Pilot Tyler N. Hague und den Missionsspezialisten Stephanie D. Wilson und Aleksandr V. Gorbunov. Diese ursprüngliche Crew wurde später durch die Entscheidung des NASA-Chefastronauten Joe Acaba auf zwei Raumfahrer dezimiert. Letztendlich startete SpaceX Crew-9 mit dem Kommandanten Tyler N. Hague und dem Roscosmos Missionspezialisten Aleksandr V. Gorbunov. Die zwei leer bleibenden Sitze in der SpaceX-Raumkapsel werden durch Sunita Williams und Barry Wilmore belegt werden. Stephanie Wilson und Zena Cardman werden nun einer späteren Raumflugbesatzung zugeordnet.</p>



<p><em>(Anmerkung der Redaktion: Nach einer Übergabe der Crew-Verantwortlichkeiten sollte die SpaceX Crew-8 am 8. Oktober 2024 im Golf von Mexiko landen. Schlechte Wetterbedingungen und der Durchzug des Hurrikan Milton führten dann zu einer mehr als 2-wöchigen Verzögerung, so dass die Landung von SpaceX Crew-8 erst am Freitag, den 25. Oktober 2024 stattfinden konnte.)</em></p>



<p>Damit besteht nach mehreren Crew-Wechseln die Besatzung von Expedition 72 nunmehr aus der ISS Kommandantin Sunita Williams und den Flugingenieuren Barry Wilmore, Aleksei Ovchinin, Ivan Wagner, Donald Pettit, Tyler Hague und Aleksandr Gorbunov.</p>



<p>SpaceX Crew-10, bestehend aus den Crewmitgliedern Kommandantin Anne McClain, Pilotin Nichole Ayers, sowie den Missionsspezialisten Takuya Onishi und Kirill Peskov, bereiten sich auf ihren Start zur ISS vor. Dieser wird im Februar 2025 stattfinden. Für Kirill Peskov und Nichole Ayers wird es der erste Raumflug sein. Nichole Ayers ist damit gleichzeitig die erste Astronautin aus der NASA-Auswahlgruppe 23, die in den Weltraum startet.</p>



<p>Im Frühjahr 2025 wird Axiom Space ihre vierte private Mission zur Internationalen Raumstation starten. Auf diesen Flug bereiten sich die frühere NASA-Astronautin Peggy Whitson, der Pilot Shubanshu Shukla (Indien) sowie die Missionsspezialisten Slawosz Uznanski (Polen) und Tibor Kapu (Ungarn) vor. Slawosz Uznanski gehört zu den ESA-Reserveastronauten, die im November 2022 von der ESA ausgewählt wurden.</p>



<p>Voraussichtlich im September 2025 soll dann der erste kommerzielle Starliner Flug zur ISS starten. Als Besatzung wurden ausgewählt: Kommandant Scott D. Tingle, Pilot Mike Fincke, der kanadische Missionsspezialist Joshua Kutryk. Der vierte Missionsspezialist ist möglicherweise der japanische Astronaut Kimiya Yui.</p>



<p>Anschließend gab es noch einzelne Fragen aus dem Auditorium. Die wichtigsten zwei Fragen sollen hier wiedergegeben werden.</p>



<p>Frage von Cady Coleman (3 Flüge: STS-73; STS-93; Soyuz TMA-20 / ISS-26 / ISS-27): &#8222;Es gibt in der US-Regierung ein Programm, wonach ehemalige Regierungsbeamte bis zu 6 Monate an ihrem alten Arbeitsplatz aushelfen können. Im Hinblick auf die derzeitige stressige Situation im Astronautenbüro wäre das doch eine gute Sache. Macht die NASA so etwas?&#8220;</p>



<p>Antwort von Mike Fincke: &#8222;Möchtest Du zurückkommen? Wir nehmen Dich gerne zurück. Aber allen Ernstes. Das ist wirklich ein guter Vorschlag. Ich werde das mal im Astronautenbüro vorbringen.</p>



<p>Als wir damals mit der Internationalen Raumstation anfingen, hatten wir auch viel zu tun. Was haben wir gemacht? Wir haben dann einfach die große Gruppe von 44 Raumfahrern eingestellt<em> (Anmerkung der Redaktion: NASA-Klasse 16, genannt „The Sardines“, ausgewählt am 1. Mai 1996).</em> Unsere technischen Einsätze in den Abteilungen dauerten sehr lange bevor wir dann zu unseren ersten Raumflügen nominiert wurden.</p>



<p>Also diesen exzellenten Vorschlag werde ich mitnehmen. So könnten wir unsere Astronauten im Astronautenbüro entlasten und könnten auch noch von den Erfahrungen partizipieren.&#8220;</p>



<p>Frage von Carl „Elvis“ Walz (4 Flüge: STS-51; STS-65; STS-79; STS-108 / ISS-04 / STS-111): &#8222;Wie sieht der momentane Status der Internationalen Raumstation aus? Ich habe gehört, das es ein Leck gibt und sehr viel Sauerstoff in den freien Weltraum austritt. Und was wird gerade unternommen, um die Situation zu lösen?&#8220;</p>



<p>Antwort von Mike Fincke: &#8222;Das ist tatsächlich gerade unser größtes Problem. Vor einigen Jahren haben wir im russischen Teil der Raumstation mehrere Risse in der Aluminiumhaut der Raumstation entdeckt. Sie befinden sich im Übergang vom Servicemodul zur hinteren Schleuse, an der Progress- und Soyuz-Raumschiffe andocken. Die Risse hat man immer wieder mit Flicken und einer Art Epoxydharz verschließen wollen. <em>(Anmerkung der Redaktion: Mike Fincke konnte nicht weiter auf die Art der Reparaturmethode eingehen, da es im russischen Teil der Raumstation und somit in russischer Verantwortung liegt.)</em> Leider ist die Leckrate von Sauerstoff mittlerweile so groß, dass wir die Luke zur Schleuse verschließen <em>(Anmerkung der Redaktion: Der Verlust an Sauerstoff hat im Frühjahr 2024 bei 3.7 lbs./day = 1.68 kg/Tag gelegen)</em>. Damit verhindern wir, dass Sauerstoff aus den anderen Modulen austreten kann. Deshalb können wir natürlich den hinteren Andockstutzen so nicht mehr nutzen. Die verbliebenen drei Andockstutzen werden dafür jetzt mehr durch russische Zubringerraumschiffe frequentiert. Zur Zeit wissen wir nicht, warum die Risse entstanden sind, daher konnten wir natürlich auch bisher keine dauerhafte Lösung erarbeiten. Nun, die Raumstation wird zwar erst 2030 aufgegeben und zum Absturz gebracht. Aber wir haben nun erst 2024 und es zeigen sich jetzt schon Abnutzungserscheinungen, die uns das Leben wirklich schwer machen.&#8220;</p>



<p>Nach dem Update der NASA wurden die Kongressteilnehmer in die Kaffeepause entlassen. Hinterher ging Mike Fincke in einem separaten Vortrag auf das Starliner-Programm und die Zusammenarbeit zwischen NASA und Boeing ein. Dieses tat er so ausführlich, dass wir in einem separaten Artikel davon berichten.</p>



<p><strong>CSA</strong></p>



<p>Der kanadische Astronaut David Saint-Jacques (Sojus MS-11 / ISS-58 / 59) gab danach ein Update zu den kanadischen Raumfahrtaktivitäten. Mehrere kanadische Raumfahrende werden in den nächsten Jahren an Raumflügen teilnehmen. Starliner 1 &#8211; Capcom Joshua Kutryk soll im August 2025 mit USCV 10 (CAN-4, dem vierten kanadischen Langzeitflug) zur Internationalen Raumstation starten. Momentan ist der Flug mit dem CST-100 / Starliner geplant. Jeremy Hansen und seine Back-up-Kollegin Jennifer Sidey-Gibbons trainieren zur Zeit für einen Flug mit Artemis II. Dieser Flug war für September 2025 geplant, wurde aber dann auf 2026 verschoben. Derzeit sind noch zwei weitere Raumflüge in einer ersten Planungsphase. Ein noch nicht benannter kanadischer Raumfahrer soll 2030 mit dem Flug USCV 20 (CAN-5) zur Raumstation fliegen. Eine weitere Fluggelegenheit ergibt sich vielleicht für das Jahr 2033, dann ergäbe sich möglicherweise eine Option für einen noch nicht näher bezeichneten Flug zur geplanten Mondorbitalstation Gateway.</p>



<p>Auch erinnerte David Saint-Jacques in seinem Vortrag an ein Flugjubiläum, welches sich am 5. Oktober 2024 zum 40. Mal jährte: Am 05. Oktober 1984 startete das Space Shuttle Challenger zur Mission STS-41G. Dieser Flug dauerte etwas mehr als acht Tage. An Bord war Marc Garneau, der als Nutzlastspezialist eingesetzt war. Dieser wurde damit der erste kanadische Staatsbürger, der in den Weltraum geflogen ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/IMG_1664-Jubilaeum-CSA-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="40. Jahrestag des Starts von Marc Garneau als erstem Kanadier in den Weltraum Bild: Kirsten Müller" data-rl_caption="" title="40. Jahrestag des Starts von Marc Garneau als erstem Kanadier in den Weltraum Bild: Kirsten Müller" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="390" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/IMG_1664-Jubilaeum-CSA-260-px.jpg" alt="40. Jahrestag des Starts von Marc Garneau als erstem Kanadier in den Weltraum Bild: Kirsten Müller" class="wp-image-146837" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/IMG_1664-Jubilaeum-CSA-260-px.jpg 390w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/IMG_1664-Jubilaeum-CSA-260-px-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/02/IMG_1664-Jubilaeum-CSA-260-px-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 390px) 100vw, 390px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">40. Jahrestag des Starts von Marc Garneau als erstem Kanadier in den Weltraum <br>Bild: Kirsten Müller</figcaption></figure>



<p>Auf der ISS gibt es für Biowissenschaften drei kanadische Einrichtungen: den Bio-Monitor, den Mobil-O-Graphen und den Bio-Analyzer. Kanada betreibt dort Forschung auf elf Gebieten der Weltraummedizin. Auch wird Kanada die ISS bis 2030 unterstützen mit dem Betreiben des Canadarm2 / Dextre, das sind ewa 2,3 % der ISS-Zusammenarbeit. Canadarm2 wird mehr und mehr vom Boden aus gesteuert und im August 2024 fing er mit NG21 sein 50. frei fliegendes Objekt seit der Installation im Jahr 2009 ein. Für die Zeit nach dem Ende der ISS plant Kanada, sich ab 2029 mit Canadarm-3 an Gateway zu beteiligen. Dieser wird etwas kleiner sein als Canadarm2, wird für Einsätze ohne Crewbeteiligung unabhängiger operieren und soll Außenbordeinsätze unterstützen.</p>



<p>Bei Artemis-II wird Jeremy Hansen der erste Nicht-US-Bürger sein, der die Erdumlaufbahn verlassen und zum Mond fliegen wird. Kanada wird sich auch um 2033 herum an einem Mondfahrzeug beteiligen. Dieses wird man gebrauchen können für logistische Zwecke, für den Transport von Lasten und für Bauarbeiten. Außerdem wird an Programmen zur medizinischen Versorgung und zur Lebensmittelproduktion im tiefen Weltraum gearbeitet.</p>



<p>Nach Ende der Präsentation wurde die folgende Frage gestellt: Da der Canadarm ja eine Kamera ersetzt habe, die vor 25 Jahren entworfen worden war: war dieses ein Gedanke von vor 25 Jahren oder von danach? Saint-Jacques antwortete, dass man erst vor relativ kurzer Zeit auf die Idee gekommen ist, dass der Canadarm manche Verrichtungen auch automatisch tun könne. Ursprünglich wurde größtenteils nur an Bedienung durch Menschen gedacht. Mittlerweile denkt man auch über Software für automatische Bedienung nach. Die zweite Frage galt den kanadischen Beiträgen im Bereich der medizinischen Versorgung der Raumfahrenden. Dieses Gebiet liegt Saint-Jacques als Mediziner besonders am Herzen. Man selektiere zuerst mal besonders gesunde Leute, jedoch müsse im Hinblick auf Langzeitmissionen die medizinische Versorgung verbessert werden. Ähnlich sei das in Kanada selbst in ländlichen Gegenden auch. Man müsse also darüber noch weiter forschen.</p>



<p>Mit diesem Vortrag wurde der technische Teil des zweiten Tages abgeschlossen. Nachmittags fand für die Teilnehmenden des Kongresses ein Rahmenprogramm in Amsterdam in Form eines Konzertes, eines Empfangs beim niederländischen König und eines Abendessens statt.</p>



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