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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Fri, 08 May 2026 07:31:06 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Raumfahrer.net</title>
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		<title>AstroGeo Podcast: Finden Aliens das Leben auf der Erde?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-ein-blick-ins-alien-teleskop-gibt-es-leben-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 07:29:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Suche nach außerirdischem Leben ist schön und gut, aber heute geht’s um die Suche nach irdischem Leben – um die Erde als Exoplanet. Könnten Aliens irgendwo im All herausfinden, ob es Leben auf der Erde gibt?</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-ein-blick-ins-alien-teleskop-gibt-es-leben-auf-der-erde/" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast: Finden Aliens das Leben auf der Erde?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading"><br>Die Suche nach außerirdischem Leben ist schön und gut, aber heute geht’s um die Suche nach irdischem Leben – um die Erde als Exoplanet. Könnten Aliens irgendwo im All herausfinden, ob es Leben auf der Erde gibt?</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="460" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn.jpg" alt="Das Foto zeigt die Erde, aufgenommen aus dem Weltraum. Erkennbar sind Kontinente, Wolken und der Ozean." class="wp-image-152563" style="width:402px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Foto der Astronautinnen und Astronauten der Artemis II-Mission ist eine Nahaufnahme der Erde – und da wird schnell klar, dass auf unserem Planeten so Einiges los ist. Aber wie könnten Aliens in ungleich größerer Entfernung herausfinden, ob es Leben auf der Erde gibt? (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p>Bislang wissen wir nur von einem Planeten in unserer Galaxie sicher, dass es dort Leben gibt: unsere eigene Erde, die seit Milliarden von Jahren von den unterschiedlichsten Lebewesen bewohnt wird. Von Einzellern, die Kohlenstoff statt Sauerstoff atmen, über Pflanzen die sich nicht vom Fleck rühren können bis hin zu neugierigen Menschen ist so Einiges dabei. Auf unserem Leben wimmelt es geradezu vor Leben.</p>



<p>Ob das auf anderen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems auch so ist, wissen wir nicht. Was wir auch nicht wissen: Wie könnte Leben dort überhaupt aussehen? Ähnlich wie auf der Erde, mit Einzellern, Pflanzen und Zweibeinern? Dann ist die grundlegende Frage, wie irdische Forscherinnen und Forscher nach etwas suchen können, von dem sie noch nicht einmal wissen, wie es aussieht und welche Spuren es hinterlässt.</p>



<p>Was wäre, wenn sich genau diese Frage in diesem Moment ein solches außerirdisches Lebewesen auch stellen sollte? Mal angenommen, es gäbe sie, die Aliens – nicht unendlich weit weg, sondern irgendwo ums kosmische Eck in unserer Milchstraße. Vielleicht sind sie genauso neugierig wie wir. Vielleicht blicken auch sie in ihren Nachthimmel, stellen astronomische Beobachtungen an und finden tatsächlich einen Gesteinsplaneten, der als dritter Planet einen nicht besonders großen Stern umkreist – unsere Erde.</p>



<p>In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts dreht Franzi den Spieß bei der Suche nach außerirdischem Leben um: Wie könnten außerirdische Lebensformen herausfinden, dass die Erde ein bewohnter Planet ist? Zunächst müssten sie den Planeten überhaupt finden. Das irdische Leben hat seine Spuren hinterlassen, es gibt Biosignaturen und sogar Technosignaturen, die auf intelligentes Leben und einen gewissen technologischen Entwicklungsstand schließen lassen. Was also könnten Aliens überhaupt beobachten, um die folgende Frage zu beantworten: Gibt es Leben auf der Erde?</p>



<iframe title="AstroGeo Podcast: Ein Blick ins Alien-Teleskop - gibt es Leben auf der Erde?" height="200" width="100%" style="margin-bottom:0" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fraumfahrernet&#038;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F4213" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe>



<p>Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/astrogeo/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=628.msg580770#msg580770" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg586344#msg586344" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13385.msg347819#msg347819" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Außerirdisches Leben</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17839.msg479090#msg479090" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Fermi Paradoxon</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>7. 5. 2026 &#8211; Static Fire von Booster 19 erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/6-5-2026-booster-19-fuer-static-fire-am-pad-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 18:09:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzmeldungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152559</guid>

					<description><![CDATA[<p>Booster 19 absolvierte heute einen erfolgreichen Static Fire Test aller 33 Raptor Triebwerke über ca. 14 Sekunden. Auch das Sound Supression System dürfte den ganzen Test über klaglos funktioniert haben.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/6-5-2026-booster-19-fuer-static-fire-am-pad-2-2/" data-wpel-link="internal">7. 5. 2026 &#8211; Static Fire von Booster 19 erfolgreich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Booster 19 absolvierte heute einen erfolgreichen Static <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20639.msg587140#msg587140" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Fire Test aller 33 Raptor Triebwerke</a> über ca. 14 Sekunden. Auch das Sound Supression System dürfte den ganzen Test über klaglos funktioniert haben.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/6-5-2026-booster-19-fuer-static-fire-am-pad-2-2/" data-wpel-link="internal">7. 5. 2026 &#8211; Static Fire von Booster 19 erfolgreich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>NASA´s neues Weltraumteleskop zur Beobachtung erdnaher Asteroiden nimmt Gestalt an</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasas-neues-weltraumteleskop-zur-beobachtung-erdnaher-asteroiden-nimmt-gestalt-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 19:05:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Deep Space Network]]></category>
		<category><![CDATA[Infrarotteleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Lagrange-Punkt]]></category>
		<category><![CDATA[Lagrange-Punkt L1]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Near Earth Object Surveyor]]></category>
		<category><![CDATA[Near Earth-Asteroiden]]></category>
		<category><![CDATA[NEO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der „Near-Earth Object (NEO) Surveyor“ – das erste Infrarot-Weltraumteleskop der NASA, das speziell für die Entdeckung potenziell gefährlicher Asteroiden und Kometen entwickelt wurde – befindet sich derzeit in der Integrations- und Testphase. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA Science Editorial Team, 5. Mai 2026 Mit einem Starttermin, der frühestens im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der „Near-Earth Object (NEO) Surveyor“ – das erste Infrarot-Weltraumteleskop der NASA, das speziell für die Entdeckung potenziell gefährlicher Asteroiden und Kometen entwickelt wurde – befindet sich derzeit in der Integrations- und Testphase. <br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/neo-surveyor/2026/05/05/nasas-next-gen-near-earth-asteroid-space-telescope-takes-shape/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 5. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152552" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1_PIA26669-telescope-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Im September 2025 montieren Ingenieure im Space Dynamics Laboratory in Logan, Utah, das Aluminiumteleskop für den NEO Surveyor der NASA am Grundrahmen des Fluggeräts. Das Teleskop ist über ein System von Streben befestigt, das verhindert, dass Wärme vom Raumfahrzeug auf das Instrument übergeht.<br><mark>Credit: Space Dynamics Laboratory/Allison Bills</mark></em></figcaption></figure>



<p>Mit einem Starttermin, der frühestens im September 2027 angesetzt ist, arbeiten Teams in den gesamten Vereinigten Staaten intensiv daran, die Komponenten des Raumfahrzeugs zu bauen, die Art der Beobachtungen und wissenschaftlichen Untersuchungen zu planen und die Software zu entwickeln, mit der die riesigen Datenmengen verarbeitet werden sollen, die die Mission generieren wird.</p>



<p>Im Jahr 2005 beauftragte der Kongress die NASA mit der Entdeckung potenziell gefährlicher erdnaher Objekte (NEOs), doch viele dieser Objekte sind mit bodengestützten Beobachtungen nur schwer zu finden. Einige sind so dunkel wie Holzkohle, andere sind winzig, und viele verbergen sich im gleißenden Licht der Sonne, wo bodengestützte optische Teleskope sie nicht sehen können. Um dem entgegenzuwirken, wird der <a href="https://science.nasa.gov/mission/neo-surveyor/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NEO Surveyor</a> speziell dafür gebaut, das Sonnensystem zu scannen und Objekte zu erkennen, die im Infrarotbereich leuchten, wenn sie von der Sonne erwärmt werden – im Gegensatz zu dem von ihnen reflektierten optischen Licht, das bei bodengestützten Beobachtungen gemessen wird –, um der Menschheit <a href="https://www.nasa.gov/missions/dart/nasas-dart-mission-changed-orbit-of-asteroid-didymos-around-sun/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">genügend Vorwarnzeit</a> zu geben, damit sie gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen kann.</p>



<p>Die Raumsonde wird sich etwa 1,5 Millionen Kilometer von unserem Planeten in Richtung Sonne zu einem Bereich gravitativer Stabilität bewegen, der als <a href="https://science.nasa.gov/resource/what-is-a-lagrange-point/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Lagrange-Punkt</a> Sonne-Erde (oder L1-Punkt) bezeichnet wird, und dort mindestens fünf Jahre lang ununterbrochen weite Teile des Himmels absuchen, um bisher unentdeckte NEOs aufzuspüren.</p>



<p>„NEO Surveyor ist eine einzigartige Mission, die darauf ausgelegt ist, eine ganz bestimmte Herausforderung zu bewältigen: Asteroiden und Kometen aufzuspüren, die das größte Risiko für die Erde darstellen“, sagte Jim Fanson, Projektleiter der Mission am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Unser Fokus liegt auf dem Einsatz eines robusten Observatoriums am L1-Punkt zwischen Sonne und Erde, wo es eine kontinuierliche, mehrjährige Infrarot-Durchmusterung durchführen wird. Durch die Identifizierung von Objekten, die bodengestützte Teleskope übersehen können, wird diese Mission die entscheidenden Daten liefern, die wir benötigen, um unseren Planeten für die kommenden Jahre zu schützen.“</p>



<p><strong>Modularer Ansatz</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152554" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-E1_PIA26711-bus-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die hier abgebildete Bustruktur des NEO Surveyor der NASA wurde im August 2025 bei BAE Systems Space &amp; Mission Systems in Boulder, Colorado, einer Testreihe unterzogen. Der Bus beherbergt die Subsysteme für Energieversorgung, Antrieb, Avionik und Kommunikation, die alle vom Teleskop und den empfindlichen Detektoren isoliert sind.<br><mark>Credit: BAE Systems Space &amp; Mission Systems</mark></em></figcaption></figure>



<p>Das <a href="https://www.jpl.nasa.gov/news/work-is-under-way-on-nasas-next-generation-asteroid-hunter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Infrarot-Teleskop</a> des Raumfahrzeugs und sein <a href="https://science.nasa.gov/photojournal/the-light-and-dark-sides-of-neo-surveyors-instrument-enclosure/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Instrumentengehäuse</a> wurden am JPL zusammengebaut und durchlaufen nun am Space Dynamics Laboratory (SDL) der Utah State University in Logan die Integrations- und Testphase. Das Instrumentengehäuse ist eine 3,7 Meter lange, eckige Konstruktion, die das Teleskop des Raumfahrzeugs schützt und Wärme ableitet, die andernfalls die wärmeempfindlichen Infrarotbeobachtungen beeinträchtigen könnte. Die Projektingenieure planen, Fokustests in einer Kammer am SDL durchzuführen, die die extremen Bedingungen des Weltraums simuliert, um sicherzustellen, dass das Instrument wie vorgesehen funktioniert und die Kamera auch bei sehr kalten Temperaturen und in der Schwerelosigkeit scharf bleibt.</p>



<p>Die Kamera besteht aus <a href="https://images.nasa.gov/details/PIA26668" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zwei Detektorarrays</a>, die darauf ausgelegt sind, detaillierte Bilder von Asteroiden und Kometen in zwei Infrarotbereichen zu erzeugen. Jedes Array erstellt ein 16-Megapixel-Mosaik des Himmels. Durch die Abbildung desselben Himmelsabschnitts in den beiden Infrarotbereichen kann das Instrument die Temperatur eines Asteroiden oder Kometen messen und so eine Schätzung der Größe des Objekts liefern.</p>



<p>Die Raumsonde wird zudem mit einem 6 Meter langen <a href="https://images.nasa.gov/details/PIA26664" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sonnenschutz</a> ausgestattet sein, der es ihm ermöglicht, die Sonne aus nächster Nähe zu beobachten, der verhindert, dass grelles Licht in die Öffnung des Teleskops gelangt. Diese Konstruktion ist das mit Abstand größte Bauteil des NEO Surveyor und verfügt auf ihrer der Sonne zugewandten Seite über Solarpaneele, die den Strom für die Systeme des Raumfahrzeugs erzeugen.</p>



<p>Bei BAE Systems Space &amp; Mission Systems in Boulder, Colorado, wird der Sonnenschutz derzeit zusammen mit dem <a href="https://images.nasa.gov/details/PIA26713" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Raumfahrzeugbus</a> <a href="https://images.nasa.gov/details/PIA26714" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">getestet</a>, der die Subsysteme für Energieversorgung, Antrieb, Avionik und Kommunikation beherbergt. Das integrierte Teleskop und das Gehäuse werden von SDL zu BAE Systems transportiert, wo das Raumfahrzeug fertiggestellt wird.</p>



<p><strong>Wissenschaft, Daten, Beobachtungsstrategie</strong></p>



<p>Unterdessen ist das wissenschaftliche Team der Mission damit beschäftigt, Wege zu finden, um das volle Potenzial dieses hochmodernen Raumfahrzeugs auszuschöpfen.</p>



<p>„Wir haben ein interinstitutionelles Team, das von erfahrenen Wissenschaftlern bis hin zu Studierenden reicht und über umfassende Fachkenntnisse im Bereich der Planung von Infrarotmissionen verfügt“, sagte Amy Mainzer, die Missionsleiterin an der University of California, Los Angeles (UCLA). „Wir arbeiten derzeit daran, die effizienteste Beobachtungsstrategie zu entwickeln, mit der die Mission einige der am schwersten zu findenden Asteroiden in unserem Sonnensystem sowie alle Kometen aufspüren kann, die möglicherweise auf uns zukommen.“</p>



<p>Wenn die Daten der Mission über das <a href="https://www.nasa.gov/communicating-with-missions/dsn/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Deep Space Network</a> der NASA zur Erde gelangen, werden sie an das NEO Surveyor Survey Data Center am IPAC des Caltech in Pasadena, Kalifornien, weitergeleitet. Das Zentrum ist für die Verarbeitung und Kalibrierung der riesigen Menge an Beobachtungsdaten verantwortlich, die das Raumfahrzeug liefert, und erstellt zudem Bilder und Quellenkataloge zur Archivierung im NASA/IPAC Infrared Science Archive.</p>



<p>Nachdem IPAC die sich bewegenden Objekte in den Daten identifiziert hat, meldet es diese an das Minor Planet Center (MPC), die internationale Clearingstelle für alle Positionsmessungen von Kleinplaneten in unserem Sonnensystem und die für die Benennung neuer Entdeckungen zuständige Stelle. Diese Daten können dann von Gruppen zur planetaren Verteidigung genutzt werden, darunter das Center for Near Earth Object Studies (<a href="https://cneos.jpl.nasa.gov/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">CNEOS</a>) des JPL, das die Umlaufbahnen aller bekannten Asteroiden und Kometen berechnet und gleichzeitig das Einschlagrisiko gefährlicher Objekte für viele Jahre in der Zukunft vorhersagt. Die Abteilung für Erd-, Planeten- und Weltraumwissenschaften der UCLA wird die Vermessung planen und alle sechs Monate Messungen der Größen von Asteroiden und Kometen sowie anderer physikalischer Eigenschaften an öffentliche Archive übermitteln.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=669.msg587115#msg587115" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Erdnahe Asteroiden (NEOs)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausgewählter Raumfahrer.net-Autor Artikel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neueste-raumfahrer-net-autoren-artikel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 17:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzmeldungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152392</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kontaktverlust zu MAVEN und alternde Orbiter am Mars Weitere Portalartikel von Raumfahrer.net Autoren</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neueste-raumfahrer-net-autoren-artikel/" data-wpel-link="internal">Ausgewählter Raumfahrer.net-Autor Artikel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/kontaktverlust-zu-maven-und-alternde-orbiter-am-mars/" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="130" height="100" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/Maven-130x100-1.jpg" alt="" class="wp-image-152419"/></a></figure>



<p><br><a href="https://www.raumfahrer.net/kontaktverlust-zu-maven-und-alternde-orbiter-am-mars/" data-wpel-link="internal">Kontaktverlust zu MAVEN und alternde Orbiter am Mars</a></p>
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<p><a href="https://www.raumfahrer.net/langliste-raumfahrer-net-autoren-portalartikel/" data-wpel-link="internal">Weitere Portalartikel von Raumfahrer.net Autoren</a></p>
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		<item>
		<title>NASA-Mission STORIE soll Erkenntnisse über den Ringstrom der Erde liefern</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-nasa-mission-storie-soll-erkenntnisse-ueber-den-ringstrom-der-erde-liefern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 19:39:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Erdmagnetfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Ringstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
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		<category><![CDATA[U.S. Space Force]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumwetter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Erdmagnetfeld wirkt wie eine mächtige Falle. Es zieht elektrisch geladene Teilchen aus dem Weltraum in die Nähe unseres Planeten und fängt sie in einem unsichtbaren, donutförmigen Ring um die Erde ein, der als Ringstrom bekannt ist. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA, Goddard Space Flight Center / Vanessa Thomas, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Erdmagnetfeld wirkt wie eine mächtige Falle. Es zieht elektrisch geladene Teilchen aus dem Weltraum in die Nähe unseres Planeten und fängt sie in einem unsichtbaren, donutförmigen Ring um die Erde ein, der als Ringstrom bekannt ist. <br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/science-research/heliophysics/nasas-storie-mission-to-tell-tale-of-earths-ring-current/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA, Goddard Space Flight Center / Vanessa Thomas</a>, 1. Mai 2026</p>



<p>Dieser gefangene Schwarm geladener Teilchen spielt eine wichtige Rolle dabei, wie die Erde auf sich ändernde Bedingungen im Weltraum reagiert – das sogenannte Weltraumwetter –, die sich auf die Technologien auswirken können, auf die wir uns verlassen, wie Satelliten und Stromnetze. Dennoch gibt es noch vieles, was wir über den Ringstrom nicht wissen.</p>



<p>Die NASA bereitet den Start einer Mission vor, die einen einzigartigen Einblick in den Ringstrom bieten soll. Die Mission mit dem Namen STORIE (Storm Time O+ Ring current Imaging Evolution) soll im Mai an Bord der 34. kommerziellen Versorgungsmission von SpaceX zur Internationalen Raumstation für die NASA starten. Die Mission ist Teil der Nutzlast des Space Test Program – Houston 11 (STP-H11), einer Partnerschaft zwischen der U.S. Space Force und der NASA. Sobald STORIE robotergesteuert an der Außenseite der Raumstation installiert ist (voraussichtlich wenige Tage nach ihrer Ankunft), wird es den außenliegenden Ringstrom beobachten und Wissenschaftlern dabei helfen, langjährige Fragen darüber zu beantworten, wie er wächst und schrumpft und aus welchen Partikeln er besteht.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Inner-Magnetosphere-Background-with-Expanded-Ring-Current.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Inner-Magnetosphere-Background-with-Expanded-Ring-Current-450x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152530" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Inner-Magnetosphere-Background-with-Expanded-Ring-Current-450x225-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Inner-Magnetosphere-Background-with-Expanded-Ring-Current-450x225-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Ringstrom ist ein unsichtbarer, donutförmiger Schwarm geladener Teilchen, der die Erde umgibt (hier blau dargestellt). Er überlagert den äußeren der beiden Van-Allen-Strahlungsgürtel (die grün dargestellt sind), enthält jedoch Teilchen mit geringerer Energie als die Strahlungsgürtel. Im Ringstrom fließen positiv und negativ geladene Teilchen in entgegengesetzte Richtungen und erzeugen so elektrische Ströme. Veränderungen im Ringstrom beeinflussen, wie unser Planet auf Sonnenstürme reagiert, und können Auswirkungen auf unsere Technologie haben.<br><mark>Credit: NASA/Mary Pat Hrybyk-Keith/Kristen Perrin</mark></em></figcaption></figure>



<p>„Diese Teilchen haben erhebliche Auswirkungen auf das Weltraumwetter“, sagte Alex Glocer, der leitende Forscher des STORIE-Projekts am Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, wo das Instrument entwickelt und gebaut wurde. „Wir wollen verstehen, wie sich diese eingeschlossene Teilchenpopulation bildet und woher sie stammt.“</p>



<p>Diese Details sind besonders wichtig während Sonnenstürmen, wenn Ausbrüche der Sonne zu magnetischen Störungen auf der Erde führen können. Ähnlich wie die Van-Allen-Strahlungsgürtel der Erde, jedoch mit Teilchen geringerer Energie gefüllt, neigt der Ringstrom dazu, während Sonnenstürmen in Größe, Form und Intensität stärker zu schwanken als die Strahlungsgürtel. Zudem fließen im Ringstrom positiv und negativ geladene Teilchen in entgegengesetzte Richtungen und erzeugen so elektrische Ströme. Veränderungen dort können daher zu magnetischen Schwankungen und induzierten Strömen am Boden führen, was sich potenziell auf Pipelines und Stromleitungen auswirken kann. Der Ringstrom kann auch zur Ladungsbildung an der Oberfläche von Satelliten in der Erdumlaufbahn beitragen, was zu Störungen bei Raumfahrzeugen führen kann. Wenn die Energie im Ringstrom ansteigt, wird zudem ein Teil dieser Energie in die obere Atmosphäre übertragen, wodurch sich diese erwärmt, ausdehnt und einen größeren Luftwiderstand auf Satelliten ausübt, was dazu führen kann, dass das Raumfahrzeug früher als erwartet aus der Umlaufbahn gerät.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6_Bild-450x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152533" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6_Bild-450x225-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-RingCurrent_video6_Bild-450x225-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Simulation zeigt Schwankungen im Ringstrom (links) und im äußeren Van-Allen-Strahlungsgürtel (rechts) während eines Sonnensturms. Der Ringstrom und der äußere Strahlungsgürtel überlappen sich im Weltraum, doch der Ringstrom schwankt dynamischer als der Strahlungsgürtel, während dessen Intensität langsamer zunimmt.<br><mark>Credit: NASA/Austin Brenner</mark></em></figcaption></figure>



<p>Es ist jedoch schwierig, den Ringstrom direkt zu untersuchen, da die darin enthaltenen Teilchen unsichtbar sind. „Man kann sie nicht einfach mit einer Kamera abbilden“, erklärte Glocer.</p>



<p>Stattdessen wird STORIE nach dem Leuchten energiereicher neutraler Atome (ENAs) suchen, die entstehen, wenn geladene Teilchen, die im Ringstrom gefangen sind, entkommen können. Die Teilchen erlangen ihre Freiheit, indem sie der äußeren Erdatmosphäre, der sogenannten Exosphäre, ein Elektron entziehen und dadurch neutral werden.</p>



<p>„Sobald diese geladenen Teilchen neutralisiert sind, unterliegen sie nicht mehr den Einflüssen des Erdmagnetfelds und sind nicht mehr gebunden“, sagte Glocer. „Sie können einfach in jede beliebige Richtung davonfliegen.“</p>



<p>Durch die Messung der Geschwindigkeit und Richtung der ENAs könnte STORIE dazu beitragen, langjährige Fragen über den Ursprung der Teilchen im Ringstrom zu beantworten – ob sie von einem aus der Sonne strömenden Teilchenstrom, dem sogenannten Sonnenwind, oder von der Erde stammen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-STORIE_pallet_IMG_3227.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-STORIE_pallet_IMG_3227-450x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152534" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-STORIE_pallet_IMG_3227-450x225-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-STORIE_pallet_IMG_3227-450x225-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das STORIE-Instrument (Storm Time O+ Ring current Imaging Evolution) der NASA ist hier auf der Nutzlast „Space Test Program – Houston 11“ (STP-H11) zu sehen, einem Gemeinschaftsprojekt der U.S. Space Force und der NASA. Es ist mit Schutzmaterial umhüllt, um STORIE vor den Bedingungen im Weltraum zu schützen. Nach dem Start werden die Nutzlast STP-H11 und STORIE an der Außenseite des Columbus-Moduls der Internationalen Raumstation installiert.<br><mark>Credit: U.S. Space Force</mark></em></figcaption></figure>



<p>Das STORIE-Team hat das Instrument so konzipiert, dass es besonders auf positiv geladene Sauerstoffatome (O+) achtet, denn laut Glocer „stammt Sauerstoff, den man dort sieht, aus der Atmosphäre. Aus dem Sonnenwind gelangt nur sehr wenig davon dorthin.“ Wenn STORIE viele Sauerstoffatome nachweist, wissen die Wissenschaftler, dass der Ringstrom größtenteils aus der Erdatmosphäre stammt und nicht aus dem Sonnenwind.</p>



<p>Glocer und andere Wissenschaftler wollen außerdem herausfinden, ob sich die geladenen Teilchen des Ringstroms in schnellen Schüben oder langsam und allmählich ansammeln. „Ist es so, als würde man einen See mit dem stetigen Fluss eines Wasserfalls oder mit einer Menge Regentropfen füllen?“, sagte Glocer.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=aMu8p_LX6i8" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="450" height="253" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-STORIE-450x253-1.jpg" alt="" class="wp-image-152536" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-STORIE-450x253-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-STORIE-450x253-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die NASA startet ein neues Experiment namens STORIE (Storm Time O+ Ring current Imaging Evolution), um geladene Teilchen in einem „Weltraum-Donut“ zu verfolgen, der unseren Planeten umgibt.<br><mark>Credit: Das Goddard Space Flight Center der NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>Frühere NASA-Missionen – wie IMAGE (Imager for Magnetopause-to-Aurora Global Exploration) und TWINS (Two Wide-angle Imaging Neutral-atom Spectrometers) – haben die ENAs des Ringstroms bisher aus der Vogelperspektive untersucht, wodurch sie den gesamten Ringstrom auf einen Blick erfassen konnten. Aus dieser Perspektive kann jedoch das von der Erde – im Zentrum des Rings – reflektierte ultraviolette Licht die ENA-Beobachtungen stören, und die Betrachtungsgeometrie erschwert es, gefangene Teilchen im Ringstrom nahe dem Äquator der Erde zu erkennen.</p>



<p>„Aus der Inside-Out-Perspektive von STORIE hat man die Erde im Rücken und kann diese gefangene Teilchenpopulation nahe dem Äquator sehen, die für andere Missionen schwer zu beobachten war“, sagte Glocer.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-ISS_RENA_Magnetic_Field.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="348" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-ISS_RENA_Magnetic_Field-450x348-1.jpg" alt="" class="wp-image-152537" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-ISS_RENA_Magnetic_Field-450x348-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-ISS_RENA_Magnetic_Field-450x348-1-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Nach ihrer Installation auf der Internationalen Raumstation wird die STORIE-Mission der NASA den Blick von der Erde weg richten, um energiereiche neutrale Atome (ENAs) aus dem Ringstrom der Erde abzubilden. STORIE wird jeweils nur einen Ausschnitt des Ringstroms betrachten, doch während der Umlaufbahn um die Erde wird sich ein vollständiges Bild dieses unsichtbaren, donutförmigen Partikelbandes ergeben. In dieser Animation stellen die gekrümmten orangefarbenen Linien die Feldlinien des Erdmagnetfelds dar, und der sich bewegende Keil aus grünen Strahlen repräsentiert das Sichtfeld von STORIE, während die Raumstation den Planeten umkreist.<br><mark>Credit: NASA/Gonzalo Cucho-Padin</mark></em></figcaption></figure>



<p>Einige Höhenraketenexperimente haben in der Vergangenheit kurze Einblicke in das Innere des Ringstroms geliefert, doch standen ihnen nur wenige Minuten zur Beobachtung zur Verfügung, und sie konnten bei jedem Flug nur einen Ausschnitt des Ringstroms erfassen. Die Aufnahmen von STORIE zeigen jeweils nur einen Ausschnitt des Ringstroms, doch während die Raumstation die Erde umkreist, wird STORIE etwa alle 90 Minuten ein vollständiges Bild des Ringstroms erstellen.</p>



<p>Während seiner sechsmonatigen Mission wird STORIE beobachten, wie sich der Ringstrom im Laufe der Zeit entwickelt, und es Wissenschaftlern ermöglichen, sein Verhalten während Sonnenstürmen mit dem bei ruhiger Sonnenaktivität zu vergleichen. Die Erkenntnisse von STORIE werden uns helfen, besser zu verstehen, wie die Erde auf Sonnenstürme reagiert, die Vorhersagen zum Weltraumwetter zu verbessern und die Auswirkungen des Weltraumwetters auf die Technologien, auf die die Menschheit angewiesen ist, abzumildern.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17425.msg587091#msg587091" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumwetter</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreicher Start stärkt Erdbeobachtung und Vernetzung in Europa</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-start-staerkt-erdbeobachtung-und-vernetzung-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 09:12:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Falcon 9]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Hellenic Fire System]]></category>
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		<category><![CDATA[Laurent Jaffart]]></category>
		<category><![CDATA[Simonetta Cheli]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152520</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dreizehn europäische Satelliten, die auf derselben Trägerrakete mitflogen, haben erfolgreich die Umlaufbahn erreicht. Sie erweitern die Kapazitäten italienischer und griechischer Überwachungsprogramme und umfassen zudem CubeSats, die die Verbindungsfähigkeit von Satelliten testen sollen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Applications / Observing the Earth, 04. Mai 2026 Die europäischen Satelliten sind: Der Start erfolgte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dreizehn europäische Satelliten, die auf derselben Trägerrakete mitflogen, haben erfolgreich die Umlaufbahn erreicht. Sie erweitern die Kapazitäten italienischer und griechischer Überwachungsprogramme und umfassen zudem CubeSats, die die Verbindungsfähigkeit von Satelliten testen sollen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Applications / Observing the Earth</a>, 04. Mai 2026</p>



<p><strong>Die europäischen Satelliten sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE/Italy_s_Earth_monitoring_programme_reaches_new_milestone" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sieben Satelliten</a> wurden der „Hawk for Earth Observation“ (HEO)-Konstellation für das italienische Erdbeobachtungsprogramm <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIDE</a> hinzugefügt.</li>



<li><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Hellenic_Fire_System_satellites_launched_for_Greece" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vier Satelliten des „Hellenic Fire System“</a> wurden für das griechische System zur Erkennung und Verfolgung von Waldbränden gestartet, was eine Weltpremiere für diese Art nationaler Satellitenkapazität darstellt.</li>



<li>Zwei CubeSats wurden ebenfalls für Griechenland im Rahmen der Mission „Hellenic Space Dawn“ gestartet. Die CubeSats werden Satellitenverbindungen und optische Datenübertragungsfähigkeiten im Weltraum testen.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152512" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-Launch_boosts_European_Earth_monitoring_and_connectivity_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Start der SpaceX-Falcon-9-Rakete von Vandenberg<br><mark>Credit: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p>Der Start erfolgte am Sonntag, dem 3. Mai, um 09:00 Uhr MESZ an Bord einer SpaceX-Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien aus.</p>



<p>Simonetta Cheli, Direktorin der Erdbeobachtungsprogramme der ESA, erklärte: „Der Start von sieben weiteren Satelliten der HEO-Konstellation von IRIDE markiert einen neuen Meilenstein für das gesamte Programm und eine Erweiterung der Systemfähigkeiten. Ich möchte den an dieser Leistung beteiligten Teams danken, darunter den Teams der ESA, der ASI und von Argotec.</p>



<p>„Und das Hellenic Fire System ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was durch Zusammenarbeit erreicht werden kann. Durch die Zusammenarbeit zwischen der griechischen Regierung, der Industrie und der ESA zeigt das Hellenic Fire System, wie europäische Kooperation Innovation in operative Fähigkeiten umsetzen kann. Es verdeutlicht den Wert von Partnerschaften bei der Entwicklung souveräner Weltraumlösungen, die nationalen Bedürfnissen dienen und gleichzeitig gemeinsame Ziele voranbringen.“</p>



<p>Laurent Jaffart, Direktor des Bereichs „Resilience, Navigation and Connectivity“ der ESA, sagte: „Die ESA setzt sich dafür ein, Europas Vision für die Konnektivität der nächsten Generation voranzutreiben, und der Start von Hellenic Space Dawn baut zuversichtlich auf diesen Fähigkeiten auf, indem er innovative optische Kommunikationstechnologien demonstriert. Von der Stärkung nationaler Ökosysteme bis hin zur Unterstützung wegweisender New-Space-Lösungen ermöglicht die ESA widerstandsfähige, leistungsstarke Satellitennetzwerke, indem sie unseren Partnern hilft, die Technologien ausgereift zu entwickeln, die die Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitgliedstaaten im Weltraum untermauern werden. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!“</p>



<p><strong>Die HEO-Konstellation IRIDE für Italien</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152514" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-Argotec_s_mission_control_room_in_Italy_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mission Control Raum von Argotec in Italien<br><mark>Credit: Argotec</mark></em></figcaption></figure>



<p><a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IRIDE</a> ist eine von der italienischen Regierung initiierte nationale Mission. Das Programm wird von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) mit Unterstützung der italienischen Weltraumagentur (ASI) koordiniert und ist eine anspruchsvolle Weltrauminitiative, die aus dem italienischen Nationalen Plan für Wiederaufbau und Resilienz (PNRR) finanziert wird, der darauf abzielt, die italienische Wirtschaft nach der COVID-19-Pandemie zu modernisieren und wiederzubeleben.</p>



<p>Die Konstellation ist mit multispektralen, hochauflösenden optischen Instrumenten ausgestattet, die Bilddaten über mehrere Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums erfassen. Die Daten fließen in Produkte und Dienstleistungen ein, die Behörden dabei helfen werden, Küsten- und Meeresgebiete sowie Landbedeckung und -nutzung zu überwachen und Notfall- und Sicherheitsdienste für Italien zu verwalten.</p>



<p>Die sieben neu gestarteten HEO-Satelliten wurden von Argotec für das IRIDE-Programm entwickelt. Damit steigt die Gesamtzahl der IRIDE-Satelliten im Orbit auf 31; sie gesellen sich zu <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE/IRIDE_pathfinder_satellite_has_launched" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">HEO Pathfinder</a> und den <a href="https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/IRIDE/Italy_s_IRIDE_programme_marks_major_step_with_first_satellite_constellation" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">sieben im Juni 2025</a> gestarteten Satelliten. Die ersten acht HEO-Satelliten sind voll einsatzfähig und liefern Daten und Bilder.</p>



<p><strong>Satelliten des „Hellenic Fire System“ für Griechenland gestartet</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152516" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-Hellenic_Fire_System_satellite_undergoing_magnetic_cleaning_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Satellit des Hellenic Fire System während der magnetischen Reinigung<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Mission ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der griechischen Regierung, dem privaten Satellitenunternehmen OroraTech und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und wird durch die von der EU finanzierte Einrichtung für Konjunkturbelebung und Resilienz unterstützt.</p>



<p>Nach dem Start von zwei ICEYE-Radarsatelliten Ende letzten Jahres ist das von OroraTech entwickelte Hellenic Fire System die zweite operative Erdbeobachtungsmission, die im Rahmen des griechischen Nationalen Kleinsatellitenprogramms entwickelt wurde. Das Programm wird letztlich aus 13 Satelliten bestehen, die je nach Instrumenten und Missionszielen in vier Gruppen unterteilt sind.</p>



<p>Das von Griechenland, über die EU Konjunktur- und Resilienz Initiative, finanzierte Programm zielt darauf ab, die nationalen Satellitentechnologien und -dienste auszubauen, Innovation und Wirtschaftswachstum zu fördern sowie die Kapazitäten in den Bereichen Katastrophenhilfe, Umweltüberwachung und nationale Sicherheit zu stärken.</p>



<p>Das Hellenic Space Center und das griechische Ministerium für digitale Governance und künstliche Intelligenz leiten das Programm, während die ESA den übergeordneten Rahmen und die technische Unterstützung für die Entwicklung der Satellitensysteme bereitstellt.</p>



<p><strong>Tests von Verbindungsfähigkeiten mit zwei neuen CubeSats</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars-400x239-1.jpg" alt="" class="wp-image-152518" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars-400x239-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-Hellenic_Space_Dawn_CubeSats_pillars-400x239-1-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die CubeSats von Hellenic Space Dawn wurden in das Aussetzungssystem von Exolaunch integriert<br><mark>Credit: Exolaunch</mark></em></figcaption></figure>



<p>Hellenic Space Dawn ist Teil einer Initiative, die von der ESA und den griechischen Behörden unterstützt wird. Es ist zudem Bestandteil des umfassenderen griechischen „Connect/National Satellite Space Programme“.</p>



<p>Zwei kürzlich gestartete CubeSats, Helios und Selene, die von EMTech Space betrieben werden, sind mit CubeCAT-Laserterminals ausgestattet, die von AAC Clyde Space bereitgestellt werden. CubeCAT ist kompakt und hocheffizient und ermöglicht schnelle, sichere Datenverbindungen zwischen CubeSats, SmallSats und der Erde. Das Terminal ermöglicht Downlink-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s.</p>



<p>Zusätzlich zum Terminal werden Helios und Selene auch hochauflösende Kameras mitführen, die bei Anwendungen wie der Erstellung von Karten aus Weltraumdaten und Landnutzungsüberwachung helfen werden.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18481.msg587055#msg587055" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CAS500-1/CAS500-2 (Korea, Süd)</a></li>
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		<title>Leistungsstarkes, Lithium betriebenes Triebwerk für Marsflüge getestet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/leistungsstarkes-lithium-betriebenes-triebwerk-fuer-marsfluege-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 21:01:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Jared Isaacman]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Lithium]]></category>
		<category><![CDATA[magnetoplasmadynamisches Triebwerk]]></category>
		<category><![CDATA[MPD Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Technologie, die bemannte Missionen zum Mars und unbemannte Raumfahrzeuge durch das Sonnensystem vorantreiben könnte, wurde kürzlich im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien getestet. Am 24. Februar starteten Wissenschaftler zum ersten Mal einen elektromagnetischen Antrieb der mit Lithiummetalldampf betrieben, wird mit einer Leistung die alle bisherigen Tests in den Vereinigten Staaten übertraf. Eine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Technologie, die bemannte Missionen zum Mars und unbemannte Raumfahrzeuge durch das Sonnensystem vorantreiben könnte, wurde kürzlich im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien getestet. Am 24. Februar starteten Wissenschaftler zum ersten Mal einen elektromagnetischen Antrieb der mit Lithiummetalldampf betrieben, wird mit einer Leistung die alle bisherigen Tests in den Vereinigten Staaten übertraf. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/tech-demonstration/nasa-fires-up-powerful-lithium-fed-thruster-for-trips-to-mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jet Propulsion Laboratory</a>, 28. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=6XsqSA9tNfY" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152462" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Electric-Thruster-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Prototyp eines mit Lithium betriebenen magnetoplasmadynamischen Triebwerks wurde im Februar 2026 in einer Spezialkammer im Jet Propulsion Laboratory der NASA getestet. Nach weiterer Entwicklung könnten Triebwerke dieser Art Teil eines nuklear-elektrischen Antriebssystems werden, das bemannte Missionen zum Mars antreibt.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p>Dieser Prototyp erreichte Leistungswerte, die über denen der leistungsstärksten Elektroantriebe aller derzeitigen Raumfahrzeuge der Behörde liegen. Wertvolle Daten aus dem ersten Zündversuch dieses Triebwerks werden in eine bevorstehende Testreihe einfließen.</p>



<p>„Bei der NASA arbeiten wir an vielen Dingen gleichzeitig, und wir haben den Mars nicht aus den Augen verloren. Die erfolgreiche Leistung unseres Triebwerks in diesem Test zeigt echte Fortschritte auf dem Weg dahin, einen amerikanischen Astronauten auf den Roten Planeten zu schicken“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Dies ist das erste Mal in den Vereinigten Staaten, dass ein elektrisches Antriebssystem mit einer so hohen Leistung von bis zu 120 Kilowatt betrieben wurde. Wir werden weiterhin strategische Investitionen tätigen, die diesen nächsten großen Sprung vorantreiben werden.“</p>



<p>Während fünf Zündvorgängen glühte die Wolframelektrode in der Mitte des Triebwerks hellweiß und erreichte Temperaturen von über 2.800 Grad Celsius. Die Arbeiten wurden im Electric Propulsion Lab des JPL durchgeführt, wo sich die Vakuumanlage für verdampfbare Metalltreibstoffe befindet – eine einzigartige nationale Einrichtung für die sichere Erprobung von Elektrotriebwerken, die Metalldampf-Treibstoffe bei Leistungen bis in den Megawattbereich nutzen.</p>



<p><strong>Inbetriebnahme</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152464" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-mpd-jay-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL, blickt in die Vakuumanlage für kondensierbaren Metalltreibstoff (CoMeT) im Electric Propulsion Lab des JPL, wo im Februar 2026 ein von seinem Team entwickelter Prototyp eines Hochleistungs-Elektroantriebs getestet wurde.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p>Elektrische Antriebe verbrauchen bis zu 90 % weniger Treibstoff als herkömmliche chemische Raketen mit hohem Schub. Aktuelle elektrische Triebwerke, wie jene, die die Psyche-Mission der NASA antreiben, nutzen Solarenergie, um Treibstoffe zu beschleunigen, und erzeugen so einen geringen, kontinuierlichen Schub, der im Laufe der Zeit hohe Geschwindigkeiten erreicht. Das NASA JPL testet derzeit ein mit Lithium betriebenen magnetoplasmadynamischen (MPD) Triebwerk, eine Technologie, die seit den 1960er Jahren erforscht wird, aber noch nie im Einsatz war. Der MPD-Motor unterscheidet sich von bestehenden Triebwerken dadurch, dass er hohe Ströme nutzt, die mit einem Magnetfeld interagieren, um Lithiumplasma elektromagnetisch zu beschleunigen.</p>



<p>Während des Tests erreichte das Team eine Leistung von bis zu 120 Kilowatt. Das ist mehr als das 25-Fache der Leistung der Triebwerke von Psyche, das derzeit über die leistungsstärksten elektrischen Triebwerke aller NASA-Raumsonden verfügt. Im Vakuum des Weltraums beschleunigt die sanfte, aber konstante Kraft, die die Triebwerke von Psyche im Laufe der Zeit liefern, die Raumsonde auf 200.000 Kilometer pro Stunde.</p>



<p>„Die Entwicklung und der Bau dieser Triebwerke in den letzten Jahren waren eine lange Vorbereitung auf diesen ersten Test“, sagte James Polk, leitender Wissenschaftler am JPL. „Das ist ein großer Moment für uns, denn wir haben nicht nur gezeigt, dass das Triebwerk funktioniert, sondern auch die angestrebten Leistungswerte erreicht. Und wir wissen, dass wir über einen guten Teststandort verfügen, um die Herausforderungen der Skalierung anzugehen.“</p>



<p><strong>Übergang zu Elektroantriebstechnik</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152467" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-mpd-comet-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Prototyp des Triebwerks befindet sich in der Vakuumanlage für kondensierbare Metalltreibstoffe (CoMeT) des JPL, einer einzigartigen nationalen Einrichtung, die dafür konzipiert wurde, Triebwerke mit Metalldampf-Treibstoffen als Teil potenzieller elektrischer Antriebssysteme der Megawattklasse sicher zu testen.<br><mark>Bildquelle: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p>Um den Test zu beobachten, spähte Polk durch eine kleine Öffnung in die 8 Meter lange, wassergekühlte Vakuumkammer. Im Inneren sprang der Antrieb an, wobei seine düsenförmige Außenelektrode glühend hell leuchtete und eine leuchtend rote Abgasfahne ausstieß. Polk forscht seit Jahrzehnten an lithiumbetriebenen MPD-Antrieben und hat an der Dawn-Mission der NASA sowie an Deep Space 1 mitgearbeitet, der ersten Demonstration elektrischen Antriebs jenseits der Erdumlaufbahn.</p>



<p>Das Team strebt an, in den kommenden Jahren Leistungswerte zwischen 500 Kilowatt und 1 Megawatt pro Triebwerk zu erreichen. Da die Hardware bei so hohen Temperaturen arbeitet, wird es eine zentrale Herausforderung sein, in vielen Teststunden nachzuweisen, dass die Komponenten der Hitze standhalten können. Eine bemannte Mission zum Mars könnte 2 bis 4 Megawatt Leistung benötigen, was mehrere MPD-Triebwerke erfordern würde, die mehr als 23.000 Stunden lang in Betrieb sein müssten.</p>



<p>Lithium-betriebene MPD-Triebwerke haben das Potenzial, mit hoher Leistung zu arbeiten, Treibstoff effizient zu nutzen und einen deutlich höheren Schub zu liefern als derzeit eingesetzte elektrische Triebwerke. In ihrer ausgereiften Form und in Kombination mit einer nuklearen Energiequelle könnten sie die Startmasse reduzieren und die für bemannte Marsmissionen erforderlichen Nutzlasten ermöglichen.</p>



<p>Die seit zweieinhalb Jahren andauernde Entwicklung des MPD-Triebwerks wird vom JPL in Zusammenarbeit mit der Princeton University in New Jersey und dem Glenn Research Center der NASA in Cleveland geleitet. Sie wird durch das Space Nuclear Propulsion-Projekt der NASA finanziert, das seit 2020 ein Programm für nuklear-elektrische Antriebe der Megawattklasse für bemannte Marsmissionen unterstützt, wobei der Schwerpunkt auf fünf entscheidenden Technologieelementen liegt, zu denen auch das elektrische Antriebssubsystem gehört. Das Projekt mit Sitz im Marshall Space Flight Center der Behörde in Huntsville, Alabama, ist Teil des Space Technology Mission Directorate der NASA.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5309.msg586924#msg586924" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Elektrische Antriebe</a></li>
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		<title>Hardware für Artemis-III-Mondrakete am Cape eingetroffen. Artemis-II-Kapsel kehrt zum Kennedy Space Center zurück.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hardware-fuer-artemis-iii-mondrakete-am-cape-eingetroffen-artemis-ii-kapsel-kehrt-zum-kennedy-space-center-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 13:22:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 2]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 3]]></category>
		<category><![CDATA[Kennedy Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[KSC]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[RS-25]]></category>
		<category><![CDATA[VAB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem erfolgreichen Testflug von Artemis II arbeiten die Teams im Kennedy Space Center mit Hochdruck an der nächsten Artemis-Mission. Am 28. April manövrierten Techniker die riesige Kernstufe der SLS-Rakete im VAB des KSC, um sie für Artemis III vorzubereiten. Das Besatzungsmodul von Artemis II traf währenddessen zur Auswertung nach dem Flug wieder im Kennedy [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem erfolgreichen Testflug von Artemis II arbeiten die Teams im Kennedy Space Center mit Hochdruck an der nächsten Artemis-Mission. Am 28. April manövrierten Techniker die riesige Kernstufe der SLS-Rakete im VAB des KSC, um sie für Artemis III vorzubereiten. Das Besatzungsmodul von Artemis II traf währenddessen zur Auswertung nach dem Flug wieder im Kennedy Space Center ein. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/04/28/nasas-artemis-iii-moon-rocket-hardware-arrives-artemis-ii-capsule-returns-to-kennedy/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Communications</a>, 28. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die oberen vier Fünftel der SLS-Kernstufe für die Artemis-III-Mission wurden am Dienstag, dem 28. April 2026, vom Lastkahn „Pegasus“ abgeladen, nachdem sie am Vortag im Kennedy Space Center eingetroffen waren. Credit: NASA/Glenn Benson" data-rl_caption="" title="Die oberen vier Fünftel der SLS-Kernstufe für die Artemis-III-Mission wurden am Dienstag, dem 28. April 2026, vom Lastkahn „Pegasus“ abgeladen, nachdem sie am Vortag im Kennedy Space Center eingetroffen waren. Credit: NASA/Glenn Benson" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="467" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large-700x467-1.jpg" alt="" class="wp-image-152432" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large-700x467-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large-700x467-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large-700x467-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die oberen vier Fünftel der SLS-Kernstufe für die Artemis-III-Mission wurden am Dienstag, dem 28. April 2026, vom Lastkahn „Pegasus“ abgeladen, nachdem sie am Vortag im Kennedy Space Center eingetroffen waren.<br><mark>Credit: NASA/Glenn Benson</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Kernstufe von Artemis III wird horizontal im Transfergang des VAB platziert, bevor sie in die High Bay 2 gehoben wird, wo sie mit dem Triebwerksblock und dessen „Boat-Tail“ verbunden wird, die im August 2025 integriert wurden. Die Kernstufe ist nach der vollständigen Montage 64,6 Meter hoch und beherbergt zwei Treibstofftanks, die zusammen mehr als 2,77 Millionen Liter tiefgekühlten Flüssigtreibstoff für den Antrieb von vier RS-25-Triebwerken fassen, sowie die Flugcomputer oder Avionik, die als Gehirn der Rakete fungieren und den Flug während des Aufstiegs steuern. Dies ist das erste Mal, dass die Montage der Kernstufe im NASA Kennedy Space Center stattfindet.</p>



<p><strong>Segmente für die Booster-Triebwerke von Artemis III</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die unteren Segmente der linken und rechten Feststoff-Booster für die Artemis-III-SLS-Rakete sind am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Rotation, Processing and Surge Facility im Kennedy Space Center der Behörde in Florida zu sehen. Credit: NASA/Glenn Benson" data-rl_caption="" title="Die unteren Segmente der linken und rechten Feststoff-Booster für die Artemis-III-SLS-Rakete sind am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Rotation, Processing and Surge Facility im Kennedy Space Center der Behörde in Florida zu sehen. Credit: NASA/Glenn Benson" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152434" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die unteren Segmente der linken und rechten Feststoff-Booster für die Artemis-III-SLS-Rakete sind am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Rotation, Processing and Surge Facility im Kennedy Space Center der Behörde in Florida zu sehen.<br><mark>Credit: NASA/Glenn Benson</mark></em></figcaption></figure>



<p>Auch andere SLS-Komponenten für Artemis III treffen in Florida ein. Die erste Lieferung von Segmenten für die Booster-Triebwerke des Fluges traf am 13. April im Kennedy Space Center ein. Aus diesen Bauteilen werden die beiden Feststoff-Booster-Triebwerke für die SLS zusammengesetzt, die beim Start mehr als 75 % des Schubs der Rakete erzeugen. Eine zweite Lieferung von Segmenten für die Booster-Triebwerke wird für diesen Sommer erwartet.</p>



<p>Die Segmente wurden in Spezialtransportwagen per Bahn durch acht Bundesstaaten transportiert und von Northrop Grumman in Utah hergestellt, bevor sie ihre Reise zum Weltraumbahnhof antraten. Die Teams bearbeiten die Hardware nun in der Rotation, Processing and Surge Facility des Kennedy Space Centers, wo jedes Segment geprüft und für den Einbau vorbereitet wird.</p>



<p>Sobald sie fertiggestellt sind, werden die Motorsegmente in das VAB gebracht und mit den vorderen und hinteren Baugruppen zu den imposanten, 17 Stockwerke hohen Booster-Stufen zusammengefügt. Zusammen mit der SLS-Kernstufe und ihren vier RS-25-Triebwerken werden die Booster einen Schub in der Höhe von 4000 Tonnen erzeugen – und damit Artemis III und zukünftige Missionen antreiben, während die NASA ihre Monderkundungskampagne fortsetzt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-orion-ii-arrival.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Orion-Raumschiff der Artemis-II-Mission der Behörde traf am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Multi Payload Processing Facility des Kennedy Space Centers in Florida ein. Credit: NASA/Tiffany Fairley" data-rl_caption="" title="Das Orion-Raumschiff der Artemis-II-Mission der Behörde traf am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Multi Payload Processing Facility des Kennedy Space Centers in Florida ein. Credit: NASA/Tiffany Fairley" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-orion-ii-arrival-400x300-1.jpg" alt="" class="wp-image-152436" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-orion-ii-arrival-400x300-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-orion-ii-arrival-400x300-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Orion-Raumschiff der Artemis-II-Mission der Behörde traf am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Multi Payload Processing Facility des Kennedy Space Centers in Florida ein.<br><mark>Credit: NASA/Tiffany Fairley</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Artemis II Orion trifft im Kennedy Space Center ein</strong><br>Nachdem das Raumschiff Artemis II Orion die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie den CSA-Astronauten Jeremy Hansen um den Mond herumgeflogen und sicher zur Erde zurückgebracht hatte, kehrte es auf der gegenüberliegenden Seite des Weltraumbahnhofs in die „Multi-Processing Payload Facility“ des NASA Kennedy Space Centers zurück.</p>



<p>Nun werden Techniker am Kennedy Space Center mit den Wartungsarbeiten am Raumschiff beginnen. Dazu gehören das Entfernen der Nutzlasten aus dem Besatzungsmodul, das Ausbauen der Avionikboxen zur Wiederverwendung sowie das Auslesen von Daten aus dem Raumschiff, um dessen Leistung besser zu verstehen und daraus Erkenntnisse für Verfahren und Pläne zukünftiger Artemis-Missionen zu gewinnen. Der Hitzeschild von Orion und andere Bauteile werden zur eingehenden Analyse entfernt, und verbleibende Gefahrenquellen wie überschüssiger Treibstoff werden entsorgt.</p>



<p>Während die detaillierten Flugauswertungen für Artemis II noch laufen, schließen die Ingenieure im NASA Kennedy Space Center die wichtigsten Funktionstests des Orion-Besatzungsmoduls für Artemis III ab, bevor dieses im Laufe dieses Sommers mit dem Servicemodul verbunden wird. Alle 186 Avcoat-Blöcke für den verbesserten Hitzeschild wurden montiert, ausgehärtet und geprüft. Die Teams haben zudem die Temperaturwechselprüfungen und Ultraschallprüfungen des Hitzeschilds abgeschlossen. Das Orion-Servicemodul für Artemis III hat erfolgreich Temperaturwechselprüfungen, Entfaltungsprüfungen aller vier Solarpaneele sowie die Installation des Adapterkonus durchlaufen, der Orion mit der SLS-Rakete verbindet. Die NASA plant, die Besatzungs- und Servicemodule noch in diesem Jahr mit dem Startabbruchsystem zu integrieren.</p>



<p>Die Artemis-III-Mission im nächsten Jahr wird Astronauten an Bord des Orion-Raumschiffs auf der SLS in die Erdumlaufbahn bringen, um die Rendezvous- und Andockfähigkeiten zwischen Orion und kommerziellen Raumfahrzeugen zu testen, die erforderlich sind, um die Artemis-IV-Astronauten im Jahr 2028 auf dem Mond zu landen.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18681.msg586918#msg586918" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis III &#8211; Orion MPCV auf SLS</a></li>
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		<title>Hubble feiert seinen 36. Geburtstag mit atemberaubenden Porträt des Trifid-Nebels</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hubble-feiert-seinen-36-geburtstag-mit-einem-atemberaubenden-portraet-des-trifid-nebels/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 10:41:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Hubble]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Sternentstehung]]></category>
		<category><![CDATA[Sternentstehungsregion]]></category>
		<category><![CDATA[Trifid-Nebel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anlässlich seines 36. Jubiläums richtete das Hubble-Weltraumteleskop der NASA/ESA seinen Blick auf eine Szene, die es erstmals 1997 eingefangen hatte: einen kleinen Ausschnitt einer etwa 5000 Lichtjahre entfernten Sternentstehungsregion im Sternbild Schütze, bekannt als Trifid-Nebel. Das Bild zeigt Veränderungen innerhalb unglaublich kurzer Zeiträume und weckt ein Gefühl der Ehrfurcht und des Staunens angesichts unseres sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Anlässlich seines 36. Jubiläums richtete das Hubble-Weltraumteleskop der NASA/ESA seinen Blick auf eine Szene, die es erstmals 1997 eingefangen hatte: einen kleinen Ausschnitt einer etwa 5000 Lichtjahre entfernten Sternentstehungsregion im Sternbild Schütze, bekannt als Trifid-Nebel. Das Bild zeigt Veränderungen innerhalb unglaublich kurzer Zeiträume und weckt ein Gefühl der Ehrfurcht und des Staunens angesichts unseres sich ständig wandelnden Universums. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_turns_36_with_a_dazzling_Trifid_Nebula_portrait" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science</a>, 20. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Trifid_Nebula_Wide_Field_Camera_3_Image_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Trifid-Nebel (Aufnahme der Wide Field Camera 3) Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Trifid-Nebel (Aufnahme der Wide Field Camera 3) Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Trifid_Nebula_Wide_Field_Camera_3_Image_pillars-233x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152330" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Trifid_Nebula_Wide_Field_Camera_3_Image_pillars-233x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Trifid_Nebula_Wide_Field_Camera_3_Image_pillars-233x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Trifid-Nebel (Aufnahme der Wide Field Camera 3)<br><mark>Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Farben auf dem <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hubble</a>-Bild dieser schimmernden Sternentstehungsregion im sichtbaren Licht erinnern an eine Unterwasserszene voller feinkörniger Sedimente, die durch die Tiefen des Ozeans wirbeln. Mehrere massereiche Sterne, die sich außerhalb dieses Sichtfeldes befinden, haben diese Region seit mindestens 300 000 Jahren geprägt. Ihre starken ultravioletten Winde blasen weiterhin eine riesige Blase auf, von der hier ein kleiner Ausschnitt zu sehen ist, die das Gas und den Staub der Wolke zusammendrückt und so neue Wellen der Sternentstehung auslöst.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Trifid_Nebula_annotated_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Trifid-Nebel (mit Erläuterungen) Credit: NASA, ESA, STScI; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Trifid-Nebel (mit Erläuterungen) Credit: NASA, ESA, STScI; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="387" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Trifid_Nebula_annotated_pillars-400x287-1.jpg" alt="" class="wp-image-152325" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Trifid_Nebula_annotated_pillars-400x287-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Trifid_Nebula_annotated_pillars-400x287-1-300x290.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Trifid-Nebel (mit Erläuterungen)<br><mark>Credit: NASA, ESA, STScI; Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Es ist nicht das erste Mal, dass Hubble diesen Anblick erfasst hat. Das Teleskop beobachtete den Trifid-Nebel bereits <a href="https://esahubble.org/images/opo9942a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">1997</a>, und nun, 29 Jahre später, hat es fast seine gesamte Betriebsdauer genutzt, um uns <a href="https://esahubble.org/videos/heic2608e/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Veränderungen</a> im Nebel auf menschlicher Zeitskala zu zeigen. Warum erneut denselben Ort betrachten? Neben der Beobachtung von Veränderungen im Laufe der Zeit ist Hubble auch mit einer verbesserten Kamera ausgestattet, die über ein größeres Sichtfeld und eine höhere Empfindlichkeit verfügt und während der vierten Wartungsmission installiert wurde.</p>



<p><strong>Sternentstehung in der „Cosmic Sea Lemon“</strong><br>Hubbles Blick auf den Trifidnebel (auch bekannt als Messier 20 oder M20) konzentriert sich auf den „Kopf“ und den wellenförmigen „Körper“ einer rostfarbenen Gas- und Staubwolke, die einer Seezitrone oder Meerlimette ähnelt und den Anschein erweckt, als würde sie durch den Kosmos gleiten.</p>



<p>Das linke „Horn“ der kosmischen Meerlimette ist Teil von Herbig-Haro 399, einem Plasmastrahl, der seit Jahrhunderten in regelmäßigen Abständen von einem jungen Protostern <a href="#Notes">[1]</a> ausgestoßen wird, der im Kopf der Meerlimette eingebettet ist. <a href="https://esahubble.org/videos/heic2608e/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Beobachten Sie, wie sich der Strahl ausdehnt.</a> Anhand der beobachteten Veränderungen können Forscher die Geschwindigkeiten der Ausflüsse messen und bestimmen, wie viel Energie der Protostern in diese Regionen einspeist. Die Messungen liefern Erkenntnisse darüber, wie neu entstandene Sterne mit ihrer Umgebung interagieren.</p>



<p>Unmittelbar rechts darunter sind Anzeichen für den Gegenstrahl zu erkennen: gezackte orangefarbene und rote Linien, die an der Rückseite des Halses der Meereslimette „herunterlaufen“, wo sich im braunen Staub ein natürliches V abzeichnet. Das dunklere, eher dreieckige „Horn“ rechts vom „Kopf“ beherbergt an seiner Spitze einen weiteren jungen Stern. Wenn man heranzoomt, sieht man einen schwachen roten Punkt mit einem winzigen Strahl. Der grüne Bogen darüber könnte ein Hinweis darauf sein, dass eine <a href="https://esahubble.org/wordbank/circumstellar-disc/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zirkumstellare Scheibe</a> durch das intensive ultraviolette Licht benachbarter massereicher Sterne abgetragen wird. Je klarer der Bereich um diesen Protostern herum ist, desto eher deutet dies darauf hin, dass seine Entstehung fast abgeschlossen ist.</p>



<p>Unmittelbar links von der „kosmischen Meerlimette” befindet sich eine kleine, schwache Säule. Ein Großteil des Gases und Staubs dieser Säule wurde weggeblasen, doch das dichteste Material an der Spitze ist noch vorhanden. </p>



<p>Streifen und scharfe Linien liefern weitere Hinweise auf die Aktivitäten anderer junger Sterne. Ein Beispiel dafür ist eine wellenförmige, schräge Linie in der Bildmitte, die hellorange beginnt und in leuchtendem Rot endet. Im Bildvergleich scheint sie sich zu bewegen, was darauf hindeutet, dass es sich um einen Ausstoß handeln könnte, der von einem anderen, sich gerade bildenden Stern ausgestoßen wurde, der tief im Staub verborgen liegt.</p>



<p><strong>Ein buntes Farbmeer</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/04/031/2604_031_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Entdecken-sie-den-Trifid-Nebel-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152327" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Entdecken-sie-den-Trifid-Nebel-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Entdecken-sie-den-Trifid-Nebel-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Entdecken Sie den Trifidnebel<br><mark>Credit: NASA, ESA, STScI, Leah Hustak (STScI), Christian Nieves (STScI). Image Processing: J. DePasquale (STScI), A. Pagan (STScI). Contributors: Subaru Telescope, R. Gendler;<br>Acknowledgements: G. Bacon (STScI), J. Muzerolle (STScI), F. Summers (STScI);<br>Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Bei den Beobachtungen des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hubble</a>-Teleskops im sichtbaren Licht ist der Blick nach links oben am klarsten, wo die Farbe blauer ist. Starkes ultraviolettes Licht von massereichen Sternen, die sich nicht im Sichtfeld befinden, hat Elektronen aus dem umgebenden Gas herausgelöst und so ein Leuchten erzeugt, während Winde eine Blase formen, indem sie den umgebenden Staub wegfegen.</p>



<p>An der Spitze des Kopfes der „Cosmic Sea Lemon“ strömt hellgelbes Gas nach oben. Dies ist ein Beispiel dafür, wie ultraviolettes Licht in den dunkelbraunen Staub eindringt und das Gas und den Staub ablöst und auflöst.</p>



<p>Viele Grate und Hänge aus dunkelbraunem Material werden noch einige Millionen Jahre bestehen bleiben, während das ultraviolette Licht der Sterne das Gas langsam abträgt. In den dichtesten Bereichen befinden sich Protosterne <a href="#Notes">[1]</a>, die im sichtbaren Licht verdeckt sind.</p>



<p>Die rechte hintere Ecke ist fast pechschwarz. Dort ist der Staub am dichtesten. Die Sterne, die hier zu sehen sind, gehören möglicherweise nicht zu dieser Sternentstehungsregion – sie könnten näher bei uns liegen, also im Vordergrund.</p>



<p>Suchen Sie nun nach leuchtend orangefarbenen Kugeln. Diese Sterne sind vollständig ausgebildet und haben den Raum um sich herum freigeräumt. Im Laufe von Millionen von Jahren werden das Gas und der Staub, aus denen der Nebel besteht, verschwinden – und nur die Sterne werden übrig bleiben.</p>



<p><strong>Beispiellose Langlebigkeit, ununterbrochene Entdeckungen</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Full_Trifid_Nebula_Rubin_Image_with_Hubble_Close-up_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Trifidnebel in voller Größe (Rubin &amp; Hubble) Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Der Trifidnebel in voller Größe (Rubin &amp; Hubble) Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="450" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Full_Trifid_Nebula_Rubin_Image_with_Hubble_Close-up_pillars-450x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152328" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Full_Trifid_Nebula_Rubin_Image_with_Hubble_Close-up_pillars-450x225-1.jpg 450w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/4-Full_Trifid_Nebula_Rubin_Image_with_Hubble_Close-up_pillars-450x225-1-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Trifidnebel in voller Größe (Rubin &amp; Hubble)<br><mark>Credit: NASA, ESA, STScI. Image processing: J. DePasquale (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die vielfältigen Instrumente des Hubble-Teleskops und der breite Spektralbereich, den es abdeckt – von Ultraviolett bis zum nahen Infrarot –, haben Forschern seit Jahrzehnten zu bahnbrechenden Entdeckungen verholfen und liefern täglich neue Daten, die unweigerlich zu weiteren Erkenntnissen führen werden.</p>



<p>Im vergangenen Jahr ermöglichte Hubble Entdeckungen, die von einem <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cloud-9_a_new_celestial_object_found_by_Hubble" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Relikt der frühen Galaxienentstehung</a> über eine Galaxie, die <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_Euclid_Subaru_uncover_dark_galaxy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">so schwach leuchtet, dass sie fast unsichtbar ist</a>, bis hin zu <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/1400_quirky_objects_found_in_Hubble_s_archive" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">unbekannten kosmischen Anomalien</a> reichten, die mit Hilfe von KI entdeckt wurden. Forscher beobachteten zum ersten Mal <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_sees_asteroids_colliding_around_nearby_star" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Asteroiden, die in einem anderen Sternsystem kollidierten</a>, während Hubble in unserem eigenen Sonnensystem zufällig einen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_unexpectedly_catches_comet_breaking_up" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zerbrechenden Kometen</a> einfing. Die seit langem bestehende Vorhersage, dass unsere Milchstraße <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_and_Gaia_revisit_fate_of_our_galaxy" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">in ferner Zukunft mit Andromeda kollidieren</a> wird, wurde durch eine neue Studie unter Verwendung von Daten des Hubble-Teleskops und der ESA-Sonde <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Gaia" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gaia</a> in Frage gestellt. Hubble verfolgte außerdem den interstellaren Kometen <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_observations_of_interstellar_comet_3I_ATLAS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">3I/ATLAS</a>, der im vergangenen Jahr unerwartet im Sonnensystem auftauchte, und trug so zu einer <a href="https://esahubble.org/news/heic2509/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">schnellen Schätzung seiner Größe</a> bei.</p>



<p>Das 36. Betriebsjahr des Hubble-Teleskops hat erneut beeindruckende Einblicke in den Kosmos geliefert. Dazu gehörten die <a href="https://esahubble.org/images/potw2536a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sternentstehungsregion N11</a> in der Großen Magellanschen Wolke, die Hüllen aus Sternenstaub, aus denen der <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/02/Hubble_captures_light_show_around_rapidly_dying_star" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Eier-Nebel</a> besteht, der <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_Euclid_zoom_into_cosmic_eye" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Katzenaugennebel</a> in Kombination mit dem ESA-Teleskop <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Euclid" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Euclid</a> sowie eine brandneue Aufnahme des berühmten <a href="https://esahubble.org/news/heic2607/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Krebsnebels</a>. Hubble zeigte außerdem das glühende <a href="https://esahubble.org/images/potw2537b/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Herz von M82</a>, die wirbelnden Spiralgalaxien <a href="https://esahubble.org/images/potw2525a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">UGC 11397</a> und <a href="https://esahubble.org/images/potw2551a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Arp 4</a>, Staubringe um die Galaxie <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/01/Dark_rings_and_new_light" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NGC 7722</a>, die funkelnden Sterne des <a href="https://esahubble.org/images/potw2528a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kugelsternhaufens NGC 1786</a> und den riesigen <a href="https://esahubble.org/images/potw2527a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Galaxienhaufen Abell 209</a>.</p>



<p>Das Teleskop hat bis heute über 1,7 Millionen Beobachtungen durchgeführt. Fast 29.000 Astronomen haben begutachtete wissenschaftliche Artikel veröffentlicht, die auf Hubble-Daten basieren, die während der 36-jährigen Lebensdauer des Teleskops gesammelt wurden. Daraus sind mehr als 23.000 Veröffentlichungen hervorgegangen, davon fast 1.100 allein im Jahr 2025. Seit 2022 kombinieren Forscher regelmäßig die Beobachtungen des Hubble-Teleskops mit denen des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">James-Webb-Weltraumteleskops</a> der NASA/ESA/CSA, um die Möglichkeiten für neue Entdeckungen weiter auszubauen.</p>



<p id="Notes"><strong>Notes</strong><br>[1] A protostar is a mass of interstellar gas and dust in the process of collapsing to form a star.</p>



<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Das <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Hubble_overview" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hubble-Weltraumteleskop</a> ist ein Projekt der internationalen Zusammenarbeit zwischen der ESA und der NASA.</p>



<p><strong>Links</strong><br><a href="https://esahubble.org/news/heic2608/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressemitteilung auf esahubble.org</a><br><a href="https://science.nasa.gov/missions/hubble/nasas-hubble-dazzles-with-young-stars-in-trifid-nebula/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressemitteilung auf der NASA-Website</a></p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1172.msg586783#msg586783" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Hubble</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Smile startet am 19. Mai</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/smile-startet-am-19-mai/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 20:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[chinesische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonnenaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<category><![CDATA[SXI]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152306</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die europäisch-chinesische „Smile“-Mission soll am Dienstag, dem 19. Mai 2026, um 05:52 Uhr MESZ mit einer europäischen Vega-C-Rakete starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 23. April 2026 Der ursprüngliche Starttermin wurde vorsorglich verschoben, nachdem an der Fertigungslinie einer Komponente des Vega-C-Subsystems ein technisches Problem festgestellt worden war. Sowohl [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die europäisch-chinesische „Smile“-Mission soll am Dienstag, dem 19. Mai 2026, um 05:52 Uhr MESZ mit einer europäischen Vega-C-Rakete starten. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_set_to_launch_on_19_May" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 23. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Smile_delivered_to_space_artist_impression_GIF_pillars.gif" alt="" class="wp-image-152301" style="aspect-ratio:1.7777280979990957;width:402px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Smile wird im Weltraum ausgesetzt (künsterlische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA; Acknowledments: ATG Europe; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Der ursprüngliche Starttermin wurde vorsorglich verschoben, nachdem an der Fertigungslinie einer Komponente des Vega-C-Subsystems ein technisches Problem festgestellt worden war. Sowohl „Smile“ als auch die Vega-C, die es ins All befördern wird, sind weiterhin stabil und sicher. Nach Abschluss sorgfältiger Untersuchungen des Problems haben sich alle Partner auf den 19. Mai als neuen Starttermin geeinigt.</p>



<p>Smile ist ein Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Es wird Aufschluss darüber geben, wie die Erde auf Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert. Dazu wird eine Röntgenkamera eingesetzt, um erstmals Röntgenbeobachtungen des Erdmagnetfelds durchzuführen, sowie eine Ultraviolettkamera, um die Nordlichter 45 Stunden lang ununterbrochen zu beobachten.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-03f19d90"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Startablauf von Smile Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Startablauf von Smile Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2.jpg" alt="" class="wp-image-152302" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Smile_launch_timeline_pillars-400x225-2-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Startablauf von Smile<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana schreiten gut voran. Im März wurde „Smile“ betankt, mit dem Vega-C-Raketenadapter verbunden und in die Raketenverkleidung eingebaut.</p>



<p>Während des Starts werden sich die vier Stufen der Vega-C nacheinander abtrennen, bevor „Smile“ nach 57 Minuten schließlich freigesetzt wird. Nach 63 Minuten werden sich die Solarpaneele von „Smile“ entfalten – ein Meilenstein, nach dem Start. Der Start wird Smile in eine erdnahe Umlaufbahn bringen. Von dort aus übernimmt das Raumfahrzeug selbst die Steuerung, um sich in seine endgültige, eiförmige Umlaufbahn zu begeben, die 121 000 km über dem Nordpol verläuft, um Daten zu sammeln, bevor es 5000 km über den Südpol kommt, um diese an die wartenden Bodenstationen zu übermitteln.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a0747871"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p><strong>Über Smile</strong></p>



<p>Smile (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS).<br>Smile wird mithilfe von vier wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen, wie die Erde auf den Sonnenwind reagiert. Auf diese Weise wird Smile unser Verständnis von Sonnenstürmen, geomagnetischen Stürmen und der Weltraumwetterforschung verbessern.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="226" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1.jpg" alt="" class="wp-image-152304" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-what-is-smile-about-to-discover-400x226-1-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Was wird Smile entdecken?<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die ESA ist verantwortlich für die Bereitstellung des Nutzlastmoduls von Smile (das drei der vier wissenschaftlichen Instrumente trägt), eines der vier wissenschaftlichen Instrumente des Raumfahrzeugs (den Soft-Röntgen-Imager, SXI), der Trägerrakete sowie der Einrichtungen und Dienstleistungen für die Montage, Integration und Erprobung. Die ESA leistet einen Beitrag zu einem zweiten wissenschaftlichen Instrument (dem Ultraviolett-Imager, UVI) und zum Missionsbetrieb, sobald Smile sich im Orbit befindet.</p>



<p>CAS stellt die übrigen drei wissenschaftlichen Instrumente sowie die Raumfahrzeugplattform bereit und ist für den Betrieb des Raumfahrzeugs im Orbit verantwortlich.</p>



<p><strong>Über Vega-C</strong><br>Die europäische Vega-C-Rakete kann 2300 kg ins All befördern, beispielsweise kleine wissenschaftliche Satelliten und Erdbeobachtungssatelliten. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen und erreicht die Umlaufbahn mit drei feststoffbetriebenen Stufen, bevor die vierte Stufe mit Flüssigtreibstoff die präzise Platzierung der Satelliten in ihre gewünschte Umlaufbahn um die Erde übernimmt. Als Ergänzung zur Ariane-Familie, die alle Arten von Nutzlasten in ihre gewünschten Umlaufbahnen befördert, gewährleistet Vega-C, dass Europa über einen vielseitigen und unabhängigen Zugang zum Weltraum verfügt. Die ESA leitet das Vega-C-Programm und arbeitet dabei mit Avio als Hauptauftragnehmer und Konstruktionsbehörde zusammen. Bei diesem Start fungiert Avio auch als Startdienstleister.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg586740#msg586740" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://dlmultimedia.esa.int/download/public/videos/2026/03/030/2603_030_AR_EN.mp4" length="43128661" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>NASA plant Start des Roman Weltraumteleskops für Anfang September</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-plant-start-des-nancy-grace-roman-weltraumteleskops-fuer-anfang-september/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 08:30:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Nancy Grace Roman Space Teleskop]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Falcon Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Jared Isaacman]]></category>
		<category><![CDATA[Nancy Grace Roman Space Telescope]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SLC 39A]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Team des Nancy Grace Roman Weltraumteleskops strebt nun einen Start bereits Anfang September 2026 an, weit vor dem ursprünglichen Plantermin Mai 2027. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Ashley Balzer, 22. April 2026 „Die zügige Entwicklung des Nancy Grace Roman Weltraumteleskops ist eine echte Erfolgsgeschichte, und zeigt was [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Team des Nancy Grace Roman Weltraumteleskops strebt nun einen Start bereits Anfang September 2026 an, weit vor dem ursprünglichen Plantermin Mai 2027. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/image-article/nasa-targets-early-september-for-roman-space-telescope-launch/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Ashley Balzer</a>, 22. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Nancy-Grace-Roman-Space-Telescope-in-the-clean-room-at-Goddard-Space-Flight-Center.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskops wurde im größten Reinraum des Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, fotografiert. Das Observatorium soll planmäßig im Juni an den Startplatz im Kennedy Space Center in Florida geliefert und bereits Anfang September gestartet werden. Credit: NASA/Scott Wiessinger" data-rl_caption="" title="Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskops wurde im größten Reinraum des Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, fotografiert. Das Observatorium soll planmäßig im Juni an den Startplatz im Kennedy Space Center in Florida geliefert und bereits Anfang September gestartet werden. Credit: NASA/Scott Wiessinger" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Nancy-Grace-Roman-Space-Telescope-in-the-clean-room-at-Goddard-Space-Flight-Center-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152289" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Nancy-Grace-Roman-Space-Telescope-in-the-clean-room-at-Goddard-Space-Flight-Center-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Nancy-Grace-Roman-Space-Telescope-in-the-clean-room-at-Goddard-Space-Flight-Center-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskops wurde im größten Reinraum des Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, fotografiert. Das Observatorium soll planmäßig im Juni an den Startplatz im Kennedy Space Center in Florida geliefert und bereits Anfang September gestartet werden.<br><mark>Credit: NASA/Scott Wiessinger</mark></em></figcaption></figure>



<p>„Die zügige Entwicklung des Nancy Grace Roman Weltraumteleskops ist eine echte Erfolgsgeschichte, und zeigt was wir erreichen können, wenn öffentliche Investitionen, institutionelles Fachwissen und private Unternehmen zusammenkommen, um sich den fast unmöglichen Missionen zu stellen, die die Welt verändern“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman, der die Neuigkeiten am 21. April auf einer <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XX4f6dOoi08" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressekonferenz</a> im Goddard Space Flight Center der Behörde in Greenbelt, Maryland, bekanntgab.</p>



<p>Roman wird ein großes Sichtfeld mit scharfer Infrarotsicht kombinieren, um tiefe, weite Bereiche des Himmels zu erfassen. Während die Mission mit Blick auf dunkle Energie, dunkle Materie und Exoplaneten konzipiert wurde, wird Romans beispiellose Beobachtungsfähigkeit Astronomen praktisch unbegrenzte Möglichkeiten bieten, alle Arten von kosmischen Themen zu erforschen.</p>



<p>Bis zum Ende seiner fünfjährigen Hauptmission wird „Roman“ voraussichtlich ein Datenarchiv von 20.000 Terabyte anlegen. Wissenschaftler können darauf zurückgreifen, um 100.000 Exoplaneten, Hunderte Millionen Galaxien, Milliarden von Sternen sowie seltene Objekte und Phänomene zu identifizieren und zu untersuchen – darunter auch solche, die Astronomen noch nie zuvor beobachtet haben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://youtu.be/Sk4anYfPyb0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Nancy-Grace-Roman-Space-Teleskop-Video-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152291" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Nancy-Grace-Roman-Space-Teleskop-Video-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Nancy-Grace-Roman-Space-Teleskop-Video-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Video zeigt einige der wichtigsten Erfolge des Teams des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops der NASA in der zweiten Hälfte des Jahres 2025, die in der Fertigstellung des Observatoriums gipfelten.<br><mark>Credit: Das Goddard Space Flight Center der NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p>Roman wird mit einer SpaceX Falcon Heavy-Rakete vom Startkomplex 39A im <a href="https://www.nasa.gov/kennedy/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kennedy Space Center</a> der NASA in Florida starten. Die NASA und SpaceX werden weitere Informationen zu einem konkreten Starttermin bekannt geben, und die Behörde wird weiterhin über die Vorbereitungen vor dem Start berichten, sobald neue Informationen vorliegen.</p>



<p>Das Nancy Grace Roman Weltraumteleskop wird vom Goddard Space Flight Center der NASA geleitet, unter Mitwirkung des Jet Propulsion Laboratory der NASA und des Caltech/IPAC in Südkalifornien, des Space Telescope Science Institute (STScI) in Baltimore sowie von Wissenschaftlern verschiedener Forschungseinrichtungen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-35cc5ebb"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11094.msg586720#msg586720" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Roman Space Telescope, früher WFIRST &#8211; Wide-Field Infrared Survey Telescope </a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Das Space Rider Gleitmodell ist startklar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-space-rider-gleitmodell-ist-startklar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 23:44:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Capua]]></category>
		<category><![CDATA[CIRA]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[INCAS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumgleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Salto di Quirra]]></category>
		<category><![CDATA[Space Rider]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152281</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das erste Testmodell in Originalgröße des wiederverwendbaren Raumfahrzeugs „Space Rider“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist fertiggestellt. Das Modell wurde am italienischen Luft- und Raumfahrtforschungszentrum in Capua fertiggestellt. Es wird noch in diesem Jahr aus einem Hubschrauber abgeworfen und gleitet zur Landung, um den Endanflug aus dem Orbit nachzustellen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das erste Testmodell in Originalgröße des wiederverwendbaren Raumfahrzeugs „Space Rider“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist fertiggestellt. Das Modell wurde am italienischen Luft- und Raumfahrtforschungszentrum in Capua fertiggestellt. Es wird noch in diesem Jahr aus einem Hubschrauber abgeworfen und gleitet zur Landung, um den Endanflug aus dem Orbit nachzustellen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Space_Rider/Space_Rider_drop_model_ready_to_glide" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Enabling &amp; Support</a>, 22. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152274" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-Space_Rider_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Space Rider ist Europas wiederverwendbares Transportsystem<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Space Rider soll das erste wiederverwendbare europäische Raumfahrzeug werden. Das unbemannte robotergesteuerte Labor wird etwa zwei Monate lang in einer niedrigen Umlaufbahn verbleiben. Der Laderaum von Space Rider ermöglicht die Durchführung unterschiedlichster Experimente und Operationen. Am Ende seiner Missionen kehrt das Wiedereintrittsmodul von Space Rider zur Erde zurück, gleitet unter einem Fallschirm auf eine Landebahn zu und landet dort.</p>



<p>Da noch nie ein operatives Raumfahrzeug für eine gezielte Landung mit einem Fallschirm entwickelt wurde, werden derzeit umfangreiche Tests vorbereitet. Das Gleittestmodell wurde in Craiova, Rumänien, am rumänischen Nationalen Institut für Luft- und Raumfahrtforschung „Elie Carafoli“ (INCAS) gebaut, bevor es an das italienische Zentrum für Luft- und Raumfahrtforschung (CIRA) in Capua, Italien, verschickt wurde. Das CIRA ist für die Konzeption, Integration und Durchführung des Falltests verantwortlich.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152276" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-Space_Rider_s_nose_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Space Riders Nasensektion<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Avionik – das „Gehirn“ des Space Rider – wurde in der zweiten Märzwoche installiert. Dieser Computer enthält die Algorithmen für Steuerung, Navigation und Kontrolle, die den Parafoil lenken und sich an den Wind – einschließlich etwaiger Böen – anpassen, um den Space Rider zu einer sanften Landung zu führen.</p>



<p>Das Gleittestmodell, das etwa die Größe eines Minivans hat, ist ein originalgetreuer Nachbau des 4,6 m langen Wiedereintrittsmoduls. Space Rider landet auf Kufen, wobei das Fahrwerk bei diesem Modell permanent ausgefahren ist, da der Mechanismus nicht Teil des Gleittests ist.</p>



<p><strong>Perfekt gefaltet</strong><br>Zur Fertigstellung des Falltestmodells wurde der Fallschirm gefaltet und eingebaut. Der riesige Fallschirm ist 27 m lang und 10 m breit – etwa zehnmal größer, als ein Gleitschirm für Menschen benötigen würde –, da er das Gewicht des Space Rider von 2950 kg tragen muss, während dieser zur Erde gleitet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152278" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-Inside_view_of_the_Space_Rider_drop-test_model_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Innenansicht des Gleittestmodells des Space Rider<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p>Das aufwendige Falten und Einbauen dauerte drei Wochen; dabei kam eine speziell angefertigte Maschine zum Einsatz, um die Fall- und Gleitschirme zu pressen und zu verpacken – sollte das Entfalten und Auslösen während des freien Falls kilometerhoch über der Erde schiefgehen, wird es für den Space Rider keine sanfte Landung geben.</p>



<p>Zwei Winden ziehen an den Steuerleinen des Gleitschirms, die vollständig von der Avionik des Raumfahrzeugs gesteuert werden: Es ist kein Mensch daran beteiligt.</p>



<p>„Es ist wunderbar zu sehen, wie das Wiedereintrittsmodul ‚Space Rider‘ so Gestalt annimmt. Die Teams haben jahrelang an diesem Projekt gearbeitet, und obwohl es sich um ein Testmodell handelt, sieht es aus und wiegt fast genauso viel wie das Original“, sagt Aldo Scaccia, Leiter des Space-Segment-Projekts „Space Rider“ bei der ESA. „Die Teams können es kaum erwarten, dieses Modell auf Herz und Nieren zu prüfen und zu sehen, wie es fliegt und gleitet.“</p>



<p>Um den endgültigen Landeanflug zu testen, wird Space Rider im Laufe dieses Jahres mehrmals aus einem Hubschrauber abgeworfen, der in einer Höhe von bis zu 3 km über dem Testgelände Salto di Quirra auf Sardinien, Italien, fliegt.</p>



<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/zJgCxgBghhw?rel=0" width="649" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>



<p><em>Dieses Video der ESA ist nur bei der ESA oder unter <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zJgCxgBghhw&amp;list=PLbyvawxScNbuxHyiUNdR0_-FmjdNrrfC9" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Youtube</a> zugänglich.<br>Zusammenbau des Gleittestmodells des Space Rider<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></p>



<p><a href="https://www.thalesaleniaspace.com/en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Thales Alenia Space</a> Italy ist der industrielle federführende Partner für die Tests und gemeinsam mit Avio Hauptauftragnehmer für das Space-Rider-Programm.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-96b39c0c"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18328.msg586709#msg586709" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA Space Rider (vormals PRIDE)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Curiosity entdeckt auf dem Mars bisher unbekannte organische Moleküle</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/curiosity-entdeckt-auf-dem-mars-bisher-unbekannte-organische-molekuele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 07:38:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Curiosity]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Goddard Space Flight Center]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[organisches Molekül]]></category>
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		<category><![CDATA[Stickstoffheterozyklus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach jahrelanger Laborarbeit liegen nun die Ergebnisse vor: Ein Gesteinsbrocken, den der Marsrover „Curiosity“ der NASA im Jahr 2020 angebohrt und analysiert hat, enthält die vielfältigste Sammlung organischer Moleküle, die jemals auf dem Roten Planeten gefunden wurde. Von den 21 in der Probe identifizierten kohlenstoffhaltigen Molekülen wurden sieben zum ersten Mal auf dem Mars nachgewiesen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach jahrelanger Laborarbeit liegen nun die Ergebnisse vor: Ein Gesteinsbrocken, den der Marsrover „Curiosity“ der NASA im Jahr 2020 angebohrt und analysiert hat, enthält die vielfältigste Sammlung organischer Moleküle, die jemals auf dem Roten Planeten gefunden wurde. Von den 21 in der Probe identifizierten kohlenstoffhaltigen Molekülen wurden sieben zum ersten Mal auf dem Mars nachgewiesen. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/mars-science-laboratory/curiosity-rover/nasas-curiosity-finds-organic-molecules-never-seen-before-on-mars/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Jet Propulsion Laboratory</a>, 21. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Marsrover „Curiosity“ der NASA hat dieses Selfie am 25. Oktober 2020 aufgenommen, nachdem er an einer Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning“ eine Gesteinsprobe entnommen hatte. Nach jahrelangen eingehenden Analysen hat die Probe die größte Vielfalt an organischen Molekülen offenbart, die jemals auf dem Mars gefunden wurde. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-rl_caption="" title="Der Marsrover „Curiosity“ der NASA hat dieses Selfie am 25. Oktober 2020 aufgenommen, nachdem er an einer Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning“ eine Gesteinsprobe entnommen hatte. Nach jahrelangen eingehenden Analysen hat die Probe die größte Vielfalt an organischen Molekülen offenbart, die jemals auf dem Mars gefunden wurde. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152253" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-25382-pia24173-1600-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Marsrover „Curiosity“ der NASA hat dieses Selfie am 25. Oktober 2020 aufgenommen, nachdem er an einer Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning“ eine Gesteinsprobe entnommen hatte. Nach jahrelangen eingehenden Analysen hat die Probe die größte Vielfalt an organischen Molekülen offenbart, die jemals auf dem Mars gefunden wurde.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p>Wissenschaftler können nicht sagen, ob diese organischen Moleküle durch biologische oder geologische Prozesse entstanden sind – beides ist möglich –, doch ihre Entdeckung bestätigt erneut, dass der Mars in der Vergangenheit über die richtigen chemischen Voraussetzungen verfügte, um Leben zu ermöglichen. Darüber hinaus reihen sich diese Moleküle in eine wachsende Liste von Verbindungen ein, von denen bekannt ist, dass sie in Gesteinen erhalten bleiben, selbst nachdem sie auf dem Mars Milliarden von Jahren lang Strahlung ausgesetzt waren, die diese Moleküle im Laufe der Zeit zersetzen kann. </p>



<p>Die Ergebnisse sind in einem neuen Artikel detailliert beschrieben, der am Dienstag in Nature Communications veröffentlicht wurde.</p>



<p>Das Gesteinsstück, das nach der englischen Fossiliensammlerin und Paläontologin den Spitznamen „Mary Anning 3“ erhielt, wurde an einem Abschnitt des Mount Sharp gefunden, der vor Milliarden von Jahren von Seen und Flüssen bedeckt war. Diese Oase entstand und versiegte in der fernen Vergangenheit des Planeten mehrfach, wodurch das Gebiet schließlich mit Tonmineralien angereichert wurde, die organische Verbindungen besonders gut konservieren – kohlenstoffhaltige Moleküle, die die Bausteine des Lebens bilden und im gesamten Sonnensystem vorkommen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Mastcam des Curiosity-Rovers hat dieses Mosaik am 3. Februar 2019 von einem Gebiet auf dem Mount Sharp aufgenommen, in dem es viele tonhaltige Gesteine gibt, die vor Milliarden von Jahren entstanden sind, als es dort noch Seen und Flüsse gab. Die Probe „Mary Anning 3“ wurde in diesem tonreichen Gebiet gefunden. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-rl_caption="" title="Die Mastcam des Curiosity-Rovers hat dieses Mosaik am 3. Februar 2019 von einem Gebiet auf dem Mount Sharp aufgenommen, in dem es viele tonhaltige Gesteine gibt, die vor Milliarden von Jahren entstanden sind, als es dort noch Seen und Flüsse gab. Die Probe „Mary Anning 3“ wurde in diesem tonreichen Gebiet gefunden. Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152255" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-e1-curiosity-views-a-landscape-in-the-clay-unit-pia23139-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Mastcam des Curiosity-Rovers hat dieses Mosaik am 3. Februar 2019 von einem Gebiet auf dem Mount Sharp aufgenommen, in dem es viele tonhaltige Gesteine gibt, die vor Milliarden von Jahren entstanden sind, als es dort noch Seen und Flüsse gab. Die Probe „Mary Anning 3“ wurde in diesem tonreichen Gebiet gefunden.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p>Zu den neu identifizierten Molekülen gehört ein Stickstoffheterozyklus, also ein Ring aus Kohlenstoffatomen, der Stickstoff enthält. Diese Art von Molekülstruktur gilt als Vorläufer von RNA und DNA, zwei Nukleinsäuren, die für die genetische Information von entscheidender Bedeutung sind.</p>



<p>„Dieser Nachweis ist ziemlich bedeutend, da diese Strukturen chemische Vorläufer komplexerer stickstoffhaltiger Moleküle sein können“, sagte die Hauptautorin der Studie, Amy Williams von der University of Florida in Gainesville. „Stickstoffheterocyclen wurden bisher noch nie auf der Marsoberfläche gefunden oder in Marsmeteoriten nachgewiesen.“</p>



<p>Eine weitere spannende Entdeckung war Benzothiophen, ein Kohlenstoff- und Schwefel enthaltendes Molekül, das in vielen Meteoriten gefunden wurde. Einige Wissenschaftler vermuten, dass diese Meteoriten zusammen mit den darin enthaltenen organischen Molekülen die präbiotische Chemie im frühen Sonnensystem angestoßen haben.</p>



<p><strong>Chemie auf dem Mars</strong><br>Die neue Studie ergänzt die im letzten Jahr gemachten Entdeckungen der größten organischen Moleküle, die jemals auf dem Mars gefunden wurden: langkettige Kohlenwasserstoffe, darunter Decan, Undecan und Dodecan.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dies ist eine kommentierte Nahaufnahme von drei Bohrlöchern, die der NASA-Rover „Curiosity“ im Oktober 2020 an einem Ort mit dem Spitznamen „Mary Anning“ in das Marsgestein gebohrt hat. Die Probe, in der der Rover eine Vielzahl organischer Moleküle fand, stammte von „Mary Anning 3“. (Eine nahegelegene Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning 2“ wurde nicht genutzt.) Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-rl_caption="" title="Dies ist eine kommentierte Nahaufnahme von drei Bohrlöchern, die der NASA-Rover „Curiosity“ im Oktober 2020 an einem Ort mit dem Spitznamen „Mary Anning“ in das Marsgestein gebohrt hat. Die Probe, in der der Rover eine Vielzahl organischer Moleküle fand, stammte von „Mary Anning 3“. (Eine nahegelegene Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning 2“ wurde nicht genutzt.) Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152257" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-e2-curiosity-drill-holes-at-mary-anning-pia24173-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist eine kommentierte Nahaufnahme von drei Bohrlöchern, die der NASA-Rover „Curiosity“ im Oktober 2020 an einem Ort mit dem Spitznamen „Mary Anning“ in das Marsgestein gebohrt hat. Die Probe, in der der Rover eine Vielzahl organischer Moleküle fand, stammte von „Mary Anning 3“. (Eine nahegelegene Stelle mit dem Spitznamen „Mary Anning 2“ wurde nicht genutzt.)<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/MSSS</mark></em></figcaption></figure>



<p>„Das ist Curiosity und unser Team in Bestform. Dutzende von Wissenschaftlern und Ingenieuren waren nötig, um diesen Standort zu finden, die Probe zu entnehmen und diese Entdeckungen mit unserem großartigen Roboter zu machen“, sagte der Projektwissenschaftler der Mission, Ashwin Vasavada vom Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Diese Sammlung organischer Moleküle stärkt erneut die Aussicht, dass der Mars in der fernen Vergangenheit Lebensraum geboten hat.“</p>



<p>Beide Ergebnisse wurden mit einem hochentwickelten Minilabor namens „Sample Analysis at Mars“ (SAM) erzielt, das sich im Unterbau von Curiosity befindet. Ein Bohrer am Ende des Roboterarms des Rovers zermahlt eine sorgfältig ausgewählte Gesteinsprobe zu Pulver und leitet dieses anschließend in das SAM-Labor, wo ein Hochtemperaturofen das Material erhitzt, wodurch Gase freigesetzt werden, die von den Instrumenten im Labor analysiert werden, um die Zusammensetzung des Gesteins zu bestimmen.</p>



<p>Darüber hinaus kann SAM sogenannte „Nasschemie“ durchführen, indem Proben in einen kleinen Becher mit Lösungsmittel gegeben werden. Die daraus resultierenden Reaktionen können größere Moleküle aufspalten, die sonst nur schwer nachzuweisen und zu identifizieren wären. Das Gerät verfügt zwar über mehrere solcher Becher, doch nur zwei enthalten Tetramethylammoniumhydroxid (TMAH), eine hochwirksame Lösung, die den wertvollsten Proben vorbehalten ist. Die Probe „Mary Anning 3“ war die erste, die TMAH ausgesetzt wurde.</p>



<p>Um die Reaktionen von TMAH mit außerirdischen Materialien zu überprüfen, testeten die Autoren der Studie die Technik auch auf der Erde mit einem Stück des Murchison-Meteoriten, einem der am besten untersuchten Meteoriten aller Zeiten. Der mehr als 4 Milliarden Jahre alte Murchison enthält organische Moleküle, die im frühen Sonnensystem verbreitet waren. Es zeigte sich, dass eine TMAH-behandelte Murchison-Probe viel größere Moleküle in einige der in Mary Anning 3 gefundenen Moleküle zerlegte, darunter Benzothiophen. Dieses Ergebnis bestätigt, dass die in Mary Anning 3 gefundenen Marsmoleküle durch den Abbau noch komplexerer, für das Leben relevanter Verbindungen entstanden sein könnten.</p>



<p>Curiosity setzte kürzlich seinen zweiten und letzten TMAH-Becher ein, während es netzartige Boxwork-Grate erkundete, die durch uraltes Grundwasser entstanden sind. Das Missionsteam wird diese Ergebnisse für eine künftige, von Fachkollegen begutachtete Veröffentlichung analysieren.</p>



<p><strong>Wegweisend für zukünftige Missionen</strong><br>SAM wurde vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, entwickelt und basiert auf größeren Laborgeräten in kommerzieller Qualität. Um solch komplexe Geräte in den Rover zu integrieren, mussten die Ingenieure diese drastisch verkleinern und eine Möglichkeit finden, sie mit weniger Strom zu betreiben. Die Wissenschaftler mussten lernen, den Ofen von SAM über längere Zeiträume hinweg langsamer aufzuheizen, um einige dieser Experimente durchführen zu können.</p>



<p>„Es war schon eine Meisterleistung, überhaupt herauszufinden, wie man diese Art von Chemie zum ersten Mal auf dem Mars durchführen kann“, sagte Charles Malespin, der leitende Forscher für das Instrument am NASA Goddard und Mitautor der Studie. „Aber jetzt, da wir etwas Übung haben, sind wir bereit, ähnliche Experimente bei zukünftigen Missionen durchzuführen.“</p>



<p>In der Tat hat das NASA Goddard Space Flight Center mehrere Komponenten, darunter das Massenspektrometer, für eine Weiterentwicklung von SAM – den sogenannten „Mars Organic Molecular Analyzer“ – für den Marsrover „Rosalind Franklin“ der ESA (Europäische Weltraumorganisation) bereitgestellt. Ein ähnliches Instrument, das „Dragonfly Mass Spectrometer“, wird an Bord des NASA-Fluggeräts „Dragonfly“ den Saturnmond Titan erforschen. Beide Instrumente werden in der Lage sein, mit dem Lösungsmittel TMAH nasschemische Analysen durchzuführen.</p>



<p><strong>Mehr über Curiosity</strong><br>Curiosity wurde vom JPL gebaut, das vom Caltech in Pasadena, Kalifornien, geleitet wird. Das JPL leitet die Mission im Auftrag des NASA Science Mission Directorate in Washington als Teil des Mars-Erkundungsprogramms der NASA.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11246.msg586673#msg586673" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MSL Rover Curiosity &#8211; Mission auf dem Mars</a></li>
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		<title>New Glenn NG-3 beweist Wiederverwendungsfähigkeit. Oberstufe versagt.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/blue-origin-mit-ng-3-erfolgreich-new-glenn-ist-nun-eine-wiederverwendbare-rakete/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 14:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[New Glenn]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit diesem zweiten Start und der auch wieder erfolgreichen Landung des Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; konnte Blue Origin die Wiederverwendbarkeit ihrer New Glenn Rakete belegen. Damit existiert nun ein zweiter Startanbieter der Wiederverwendung mit ihren Trägern einsetzen kann. Das Monopol des weltweit größten Startanbieters auf diese Technologie ist damit beendet. Es gab jedoch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit diesem zweiten Start und der auch wieder erfolgreichen Landung des Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; konnte Blue Origin die Wiederverwendbarkeit ihrer New Glenn Rakete belegen. Damit existiert nun ein zweiter Startanbieter der Wiederverwendung mit ihren Trägern einsetzen kann. Das Monopol des weltweit größten Startanbieters auf diese Technologie ist damit beendet. Es gab jedoch Probleme mit der Oberstufe.<br>Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Blue Origin Livestream, Raumfahrer.net Forum</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hold im ersten Analuf zum Start Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Hold im ersten Analuf zum Start Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152216" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T-0357_Hold-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Hold im ersten Analuf zum Start<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p>Am Sonntag, den 19. April stand die New Glenn &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; für den Start NG-3 auf der Startplattform des Lauch Complex 36 in Cape Canaveral. Für diesen Booster war das keine Premiere, er wurde bereits beim Flug NG-2 verwendet, bei der er erfolreich auf der Landeplattform Jacklyn gelandet werden konnte. Die Triebwerke wurden jedoch, wie der CEO von Blue Origin Dave Limp bekanntgab, vollständig ersetzt, um einige Verbesserungen zu testen. Die Triebwerke von NG-2 sollen aber bei einem späteren Flug wieder zum Einsatz kommen. </p>



<p>Natürlich kann von einer wirtschaftlichen Wiederverwendung erst gesprochen werden, wenn diese die Wiederverwendung der Triebwerke einschließt, da diese im Allgemeinen zu den teuersten Komponenten eines Trägers zählen. Aber Angesichts der noch sehr niedrigen Anzahl von geflogenen Triebwerken ist es sehr verständlich, wenn man diese nun sehr genau prüfen möchte und auch dass man bereits Neuerungen vorliegen hat, die man erproben möchte. Vielleicht muss man auch daran denken wie viele Iterationen des Triebwerkdesigns und auch des Trägers der größte Mitbewerber bei seinem Träger, der die Wiederverwendung geschafft hat, durchgeführt hat.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Sound Supression System wird kurz vor dem Start aktiviert Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Das Sound Supression System wird kurz vor dem Start aktiviert Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152197" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0001-Liftoff-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Sound Supression System wird kurz vor dem Start aktiviert<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p>Die Struktur des Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; wurde wiederaufbereitet, aber auch der nächste für den Einsatz bestimmte Booster &#8222;No, It&#8217;s Necessary&#8220; ist, nach einer Veröffentlichung von Dave Limp, schon fast fertiggestellt. Auch wenn es dazu von Blue Origin noch keine Bestätigung gibt, dürfte dieser Booster wohl für den Start des Blue Moon MK1 Pathfinder vorgesehen sein.</p>



<p>Wer wissen will woher die Namen der Booster kommen, der kann dies in der deutschen Wikipedia im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/New_Glenn" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artikel über die New Glenn</a> unter &#8222;Verwendete Booster&#8220; nachlesen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-e93d256a"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p><strong>Static Fire fand am 16. April statt</strong><br>Am 12. April wurde die New Glenn mitsamt seiner Nutzlast, dem Bluebird Block 2 FM 2, oder Bluebird 7 Satelliten von AST SpaceMobile zum LC-36 transportiert. Am Donnerstag den 16. April konnte Blue Origin einen Static Fire der New Glenn durchführen. Ca. 5 Sekunden vor Beginn des Tests wurde das Sound Supression System in Betrieb genommen. Um 13:45 Uhr MESZ wurden daraufhin alle 7 BE-4 Triebwerke für ca. 20 Sekunden auf Volllast betrieben.</p>



<p><strong>Die Nutzlast</strong><br>Transportiert wurde ein BlueBird Block 2 Satellit. Dieser wird Teil der Satellitenkonstellation von AST SpaceMobile, oder hätte es zumindest werden sollen. Die Konstellation soll zukünftig aus bis zu 60 Satelliten bestehen. Die Block 2 Satelliten stellen eine höhere Bandbreitenkapazität als die aktuellen BlueBird Block 1 Satelliten bereit. Ziel ist es eine durchgehende 24/7-Mobilfunk-Breitbandabdeckung anzubieten. Es wird eine nahezu gesamtstaatliche Abdeckung der USA mit über 5.600 Zellen aus dem Weltraum angestrebt. Die Satelliten sind darauf ausgelegt, Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 120 Mbit/s zu erreichen, wodurch Sprach-, Daten- und Videokommunikationsmöglichkeiten für Endbenutzer ermöglicht werden sollen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-af3641fa"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Never Tell Me the Odds“ hat abgehoben Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="„Never Tell Me the Odds“ hat abgehoben Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152199" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0058-Startphase-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>&#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; hat abgehoben<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Zu T+01:40 wurde maxQ überschritten Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Zu T+01:40 wurde maxQ überschritten Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152201" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0140-MaxQ-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Zu T+01:40 wurde maxQ überschritten<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a0583da1"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-8137d7bb"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152203" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0317-Separation-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>MECO und Stufentrennung<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p><strong>Starttag 19. April 2026, Startfenster von 12:45 bis 14:45 MESZ</strong><br>Die Betankung verlief reibungslos, um 11:45 Uhr MESZ stand sie startbereit auf dem Pad. Um 12:30 Uhr MESZ erfolgte der Go/NoGo Poll. Und Alles war auf Go. Countdown verlief auch ungestört bis T-3:57. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Hold ausgelöst. Grund wurde keiner bekannt gegeben. Kurz nach 13:00 Uhr MESZ wurde der Countdown auf L-22:00 gestellt, was aber in diesem Fall auch T-22:00 war.</p>



<p>Dieses mal gab es keine Unterbrechung mehr. Bei T-00:10 wurde das Sound Supression System aktiviert und Wassermassen überfluteten geradezu das Pad. Und bei T-00:00 wurden die Triebwerke gezündet. Der untere Teil der New Glenn verschwand in Gischt und Nebel. Nach dem Passieren des Startturms hatte man aber wieder unbeeinflußten Blick auf den Booster. Der Start war absolviert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Glühen der Triebwerkssektion im freien Fall in der Atmosphäre Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Glühen der Triebwerkssektion im freien Fall in der Atmosphäre Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152205" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0818-FreiFallGluehen-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Glühen der Triebwerkssektion im freien Fall in der Atmosphäre<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<p>Bei T+01:40 wurde MaxQ erreicht. Nach 3 Minuten im Flug standen mehrere Ereignisse an. Bei T+3:05 erfolgte das Abschalten der Erststufentriebwerke, bei T+3:09 die Stufentrennung und bei T+3:17 die Zündung der Zweitstufentriebwerke.<br>Bei T+03:44 hatte das Fairing seinen Dienst getan und wurde abgeworfen. Die Höhe der Erststufe stieg zu der Zeit noch, erreichte ihren Maximalwert und begann ihren Fall Richtung Erde. Bei T+07:07 wurde der Reentry Burn gestartet um die Geschwindigkeit des Boosters vor dem Auftreffen auf die Atmosphäre zu verringern. Die weitere Verlangsamung des Boosters wurde dann durch die Atmosphäre verursacht. Auch bei New Glenn konnte das schon bekannte Glühen der Triebwerkssektion in dieser Flugphase beobachtet werden.</p>



<p>Die Landefähre Jacklyn stand am Landeort bereit. Bei T+8:52 wurden drei Triebwerke für den Landingburn gestartet. Ob die Landefähre näher als letztes Mal anflogen wurde, konnte etwas schwer beobachtet werden. Die Spur der Gischt im Meer beim Bild bei T+09:12 könnte ein Hinweis auf den Annäherungsflug sein, aber der Booster feuert im Anflug auch schräg. Nach einer Schwebephase, die oft von Rauch und Nebel verhüllt war, konnte &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; aber bei T+09:42 aufgesetzt auf der Landefähre gesehen werden.</p>



<p>Damit hat &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; erfolgreich ihren zweiten Start und ihre zweite Landung gemeistert.<br>Jubel von den Mitarbeitern konnte vernommen werden.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-105a3212"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start der Triebwerke zum Landing Burn Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Start der Triebwerke zum Landing Burn Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152207" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0853-Landing-Burn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Start der Triebwerke zum Landing Burn<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Schwebephase mit Annäherung an das Landeschiff Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Schwebephase mit Annäherung an das Landeschiff Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152209" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0912-Landing-Schweben-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Schwebephase mit Annäherung an das Landeschiff<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-370bf437"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kurz vor dem Aufsetzen auf Jacklyn Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="Kurz vor dem Aufsetzen auf Jacklyn Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152212" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0918-Landing-letzte-Phase-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kurz vor dem Aufsetzen auf Jacklyn<br><mark>Credit: Blue Origin</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Never Tell Me the Odds“ ist gelandet Credit: Blue Origin" data-rl_caption="" title="„Never Tell Me the Odds“ ist gelandet Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152214" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/T0942-Landing-on-Jacklyn-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>&#8222;Never Tell Me the Odds&#8220; ist gelandet<br><a href="Credit: Blue Origin" data-wpel-link="internal"><mark>Credit: Blue Origin</mark></a></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-ed5a34f5"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p><strong>Die Oberstufe erleidet eine Fehlfunktion</strong><br>Derweilen ging es etwas unter, dass die Oberstufe noch auf dem Weg war. Bei T+13:09 wurden die Oberstufentriebwerke, bei einer Geschwindigkeit von 27.127 Kilometer pro Stunde auf einer Höhe von 164 Kilometer deaktiviert. Nach ungefähr einer Stunde und 10 Minuten im Flug sollten die Triebwerke der Oberstufe nochmals kurzzeitig aktiviert werden um die Nutzlast im geplanten Orbit auszusetzen. Bei dieser zweiten Zündung der Oberstufe muß es zu einem Problem gekommen sein. </p>



<p>Blue Origin veröffentlichte auf X das die Nutzlast nicht im vorhergesehenen Orbit ausgesetzt wurde. Es wurde angegeben das das Verhalten der Oberstufe überprüft und zu gegebener Zeit Ergebnisse bekanntgeben würden.<br>Es wird darauf ankommen, in welchem Orbit Bluebird 7 schließlich ausgesetzt wurde. Wenn dieser nicht zu stark vom geplanten Orbit abweicht, besteht die Möglichkeit mit Triebwerken des Satelliten einen funktionsfähigen Orbit, bei dann verringerter Lebensdauer, zu erreichen.<br>Hier ist man auf endgültige Angaben von Blue Origin angewiesen.</p>



<p>Leider trübt die Fehlfunktion der Oberstufe den ansonsten sehr erfreulichen Flug des New Glenn Boosters &#8222;Never Tell Me the Odds&#8220;.</p>



<p><strong>Nachtrag zum Verlust des Bluebird Block 2 Satelliten &#8222;Bluebird 7&#8220;</strong></p>



<p>Schon wenige Stunden nach dem Start gab es erste Hinweise das der Satellit wohl verloren ist. Das Finanznachrichtenportal Stock Titan berichtete schon um ca. 8 Uhr abends das Bluebird 7 zum Versicherungsfall geworden ist.<br>Wenige Stunden später gab die USSF in einem ersten Datensatz Bahndaten von 154 x 494 km Höhe und 36,1° Inklination an, wobei etwas unklar war ob dies Bahndaten vor oder nach der 2. Zündung gewesen sein sollen. Mit diesen Bahndaten ist kein regulärer Orbit möglich. Beachtenswert wäre allerdings die weit vom Sollwert 43.1° abweichende Inklination.<br>In einem zweiten Datensatz der USSF am nächsten Tag wurden für BlueBird-7 nun 265 x 485 km Höhe und 43.0° Inklination angegeben, und wieder war es unklar ob es Satellit oder zweite Stufe beftrifft.<br>Aber schon am Abend des 20. April gab der CEO von Blue Origin, Dave Limp, bekannt das beim zweiten GS2-Burn eines der BE-3U-Triebwerke nicht genügend Schub aufbrachte um die geplante Zielbahn zu erreichen, und das man in Kontakt mit AST SpaceMobile und der FAA stünde. Dem Satellit selber war es mit seinen eigenen Antrieben unmöglich noch seinen Zielorbit zu erreichen. <br>Bluebird 7 trat auch bereits an diesem Tag wieder in die Erdatmophäre ein.<br>Die FAA bewertete das Ereignis schließlich als Unfall und verhängte für die New Glenn ein Startverbot bis zur Aufklärung der Unfallursache.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20764.msg586546#msg586546" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">BlueBird Block 2 &#8211; Satellitenkonstellation von AST SpaceMobile</a></li>
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		<title>Um den Betrieb von Voyager 1 aufrecht zu erhalten muß ein Instrument deaktiviert werden</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/um-den-betrieb-von-voyager-1-aufrecht-zu-erhalten-muss-ein-instrument-deaktiviert-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 05:57:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmische Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[LECP]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Radioisotopengenerator]]></category>
		<category><![CDATA[Voyager 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dem Raumschiff mit nuklearelektrischer Stromversorgung geht die Energie aus. Am 17. April sendeten Ingenieure des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Südkalifornien Kommandos, um ein Instrument an Bord von Voyager 1 abzuschalten, das als „Low-energy Charged Particles Experiment“ (LECP) bezeichnet wird. Das Abschalten des LECP gilt als die beste Möglichkeit, den ersten interstellaren Erkundungssatelliten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dem Raumschiff mit nuklearelektrischer Stromversorgung geht die Energie aus. Am 17. April sendeten Ingenieure des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Südkalifornien Kommandos, um ein Instrument an Bord von Voyager 1 abzuschalten, das als „Low-energy Charged Particles Experiment“ (LECP) bezeichnet wird. Das Abschalten des LECP gilt als die beste Möglichkeit, den ersten interstellaren Erkundungssatelliten der Menschheit weiterfliegen zu lassen. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: <a href="https://science.nasa.gov/blogs/voyager/2026/04/17/nasa-shuts-off-instrument-on-voyager-1-to-keep-spacecraft-operating/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Science Editorial Team</a>, 17. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1_Voyager_artist_concept.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Missionsingenieure am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien haben am 17. April 2026 das Experiment zur Erforschung niederenergetischer geladener Teilchen an Bord von Voyager 1 abgeschaltet. Bildnachweis: NASA/JPL-Caltech" data-rl_caption="" title="Die Missionsingenieure am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien haben am 17. April 2026 das Experiment zur Erforschung niederenergetischer geladener Teilchen an Bord von Voyager 1 abgeschaltet. Bildnachweis: NASA/JPL-Caltech" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="394" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1_Voyager_artist_concept-700x394-1.jpg" alt="" class="wp-image-152172" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1_Voyager_artist_concept-700x394-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1_Voyager_artist_concept-700x394-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Missionsingenieure am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien haben am 17. April 2026 das Experiment zur Erforschung niederenergetischer geladener Teilchen an Bord von Voyager 1 abgeschaltet.<br><mark>Bildnachweis: NASA/JPL-Caltech</mark></em></figcaption></figure>



<p>Das LECP ist seit dem Start von <a href="https://science.nasa.gov/mission/voyager/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Voyager 1</a> im Jahr 1977 – also seit fast 49 Jahren – nahezu ununterbrochen in Betrieb. Es misst niederenergetische geladene Teilchen, darunter Ionen, Elektronen und kosmische Strahlung, die aus unserem Sonnensystem und unserer Galaxie stammen. Das Instrument hat wichtige Daten über die Struktur des interstellaren Mediums geliefert und dabei Druckfronten und Regionen mit unterschiedlicher Teilchendichte im Weltraum jenseits unserer Heliosphäre erfasst. Die beiden Voyager-Sonden sind die einzigen Raumfahrzeuge, die weit genug von der Erde entfernt sind, um diese Informationen zu liefern.</p>



<p>Wie Voyager 2 ist auch Voyager 1 auf einen <a href="https://science.nasa.gov/planetary-science/programs/radioisotope-power-systems/power-radioisotope-thermoelectric-generators/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Radioisotopengenerator</a> angewiesen, ein Gerät, das die Wärme aus zerfallendem Plutonium in Elektrizität umwandelt. Beide Sonden verlieren jährlich etwa 4 Watt an Leistung. Nach fast einem halben Jahrhundert im Weltraum sind die Leistungsreserven hauchdünn geworden, sodass das Team Energie sparen muss, indem es Heizungen und Instrumente abschaltet und gleichzeitig sicherstellt, dass die Raumfahrzeuge nicht so kalt werden, dass ihre Treibstoffleitungen einfrieren.</p>



<p>Während eines routinemäßigen, geplanten Rollmanövers am 27. Februar sank die Leistungsaufnahme von Voyager 1 unerwartet. Den Missionsingenieuren war bewusst, dass jeder weitere Leistungsabfall das Unterspannungs-Fehlerschutzsystem des Raumfahrzeugs auslösen könnte, das zum Schutz der Sonde Komponenten eigenständig abschalten würde, was eine Wiederherstellung durch das Flugteam erfordern würde – ein langwieriger Prozess, der eigene Risiken birgt.</p>



<p><strong>Das Voyager-Team musste zuerst handeln.</strong></p>



<p>„Auch wenn niemand gerne ein wissenschaftliches Instrument abschaltet, ist dies die beste verfügbare Option“, sagte Kareem Badaruddin, Voyager-Missionsleiter am JPL. „Voyager 1 verfügt noch über zwei funktionierende wissenschaftliche Instrumente – eines, das Plasmawellen abhört, und eines, das Magnetfelder misst. Sie arbeiten nach wie vor hervorragend und senden Daten aus einem Bereich des Weltraums zurück, den noch kein anderes von Menschen gebautes Raumfahrzeug jemals erkundet hat. Das Team konzentriert sich weiterhin darauf, beide Voyager-Sonden so lange wie möglich am Laufen zu halten.“</p>



<p><strong>Ein weitreichender Plan</strong></p>



<p>Die Entscheidung, welches Instrument als nächstes abgeschaltet werden sollte, fiel nicht spontan. Vor Jahren setzten sich die Wissenschafts- und Technikteams von Voyager zusammen und einigten sich auf die Reihenfolge, in der sie Teile des Raumfahrzeugs abschalten würden, während sie sicherstellten, dass die Mission ihre einzigartigen wissenschaftlichen Untersuchungen fortsetzen kann. Von den 10 identischen Instrumentensätzen, die jedes Raumfahrzeug mitführt, wurden bisher <a href="https://science.nasa.gov/mission/voyager/where-are-voyager-1-and-voyager-2-now/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">sieben</a> abgeschaltet. Für Voyager 1 stand das LECP als Nächstes auf dieser Liste. Das Team schaltete das LECP auf Voyager 2 im März 2025 ab.</p>



<p>Da Voyager 1 mehr als 25 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt ist, wird es etwa 23 Stunden dauern, bis die Befehlssequenz zum Abschalten des Instruments das Raumschiff erreicht, und der Abschaltvorgang selbst wird etwa drei Stunden und 15 Minuten dauern. Ein Teil des LECP – ein kleiner Motor, der den Sensor kreisförmig dreht, um in alle Richtungen zu scannen – bleibt eingeschaltet. Er verbraucht nur wenig Strom (0,5 Watt), und wenn er weiterläuft, hat das Team die besten Chancen, das Instrument eines Tages wieder einschalten zu können, falls zusätzliche Energie zur Verfügung steht.</p>



<p><strong>Was kommt als Nächstes</strong></p>



<p>Die Ingenieure sind zuversichtlich, dass die Abschaltung des LECP der Voyager 1 etwa ein Jahr Atempause verschaffen wird. Sie nutzen diese Zeit, um eine ehrgeizigere Energiesparmaßnahme für beide Voyager-Sonden fertigzustellen, die sie „Big Bang“ nennen und die darauf abzielt, den Betrieb der Voyager-Sonden weiter zu verlängern. Die Idee besteht darin, eine Gruppe von stromversorgten Geräten auf einmal auszuwechseln – daher der Spitzname –, einige Komponenten abzuschalten und durch stromsparendere Alternativen zu ersetzen, um das Raumschiff warm genug zu halten, damit es weiterhin wissenschaftliche Daten sammeln kann.</p>



<p>Das Team wird den „Big Bang“ zunächst bei Voyager 2 umsetzen, da diese etwas mehr Leistungsreserven hat und näher an der Erde ist, was sie zum sichereren Testobjekt macht. Die Tests sind für Mai und Juni 2026 geplant. Wenn sie gut verlaufen, wird das Team frühestens im Juli versuchen, dieselbe Lösung bei Voyager 1 anzuwenden. Wenn dies funktioniert, besteht sogar die Chance, dass das LECP von Voyager 1 wieder eingeschaltet werden kann.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4090.msg586485#msg586485" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Voyager / Pioneer 10 + 11</a></li>
</ul>
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