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	<title>Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Raumfahrer.net</title>
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		<title>Webb spürt Methan am interstellaren Kometen 3I/ATLAS auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/webb-spuert-methan-am-interstellaren-kometen-3i-atlas-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 13:56:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA, der ESA und der CSA hat bei einem erfolgten Vorbeiflug am Kometen 3I/ATLAS den ersten chemischen Fingerabdruck eines interstellaren Objekts erfasst.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 1. Juni 2026 Dieses Bild des Mid-Infrared Instrument (MIRI) zeigt den interstellaren Kometen in drei verschiedenen Lichtwellenlängen und veranschaulicht, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">James-Webb-Weltraumteleskop</a> der NASA, der ESA und der CSA hat bei einem erfolgten Vorbeiflug am <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_observations_of_interstellar_Comet_3I_ATLAS" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kometen 3I/ATLAS</a> den ersten chemischen Fingerabdruck eines interstellaren Objekts erfasst.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 1. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars.png" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="301" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1.jpg" alt="" class="wp-image-152966" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1.jpg 800w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1-300x113.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/Webb_sniffs_methane_from_interstellar_Comet_3I_ATLAS_pillars-800x301-1-768x289.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das zusammengesetzte Bild zeigt drei nebeneinander angeordnete Karten verschiedener chemischer Spezies. Die Karten sind größtenteils rot mit einem leuchtend orangefarbenen Zentrum und ähneln pixeligen Wolken, die vor einem schwarzen Hintergrund leuchten. Von links nach rechts sind sie mit „Wasser“, „Kohlendioxid“ und „Methan“ beschriftet.<br><mark>Credit: NASA, ESA, CSA, STScI, M. Belyakov (Caltech), I. Wong (STScI), Image Processing: A. Pagan (STScI); Licence: CC BY 4.0 INT or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild des <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Webb/MIRI_factsheet" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mid-Infrared Instrument</a> (MIRI) zeigt den interstellaren Kometen in drei verschiedenen Lichtwellenlängen und veranschaulicht, wo sich zum Zeitpunkt der Beobachtung verschiedene Gase befanden.<br>Wasserdampf breitet sich weit über den Kometenkern hinaus aus, da ein Großteil davon aus den eisigen Körnern in der umgebenden Koma freigesetzt wird, während Kohlendioxid und Methan in der Nähe des Kometenkerns stärker konzentriert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb führte die Beobachtungen an zwei verschiedenen Tagen durch, als der Komet nach seinem Umlauf um die Sonne wieder aus unserem Sonnensystem hinausflog. Die erste Beobachtung fand vom 15. bis 16. Dezember statt, als sich der Komet etwa 330 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt befand. Darauf folgte eine zweite Beobachtung am 27. Dezember, als der Komet etwa 380 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt war.<br>Zum ersten Mal bei einem interstellaren Besucher hat Webb Methangas direkt nachgewiesen. Methan wurde erst jetzt im Kometen 3I/ATLAS beobachtet, was darauf hindeutet, dass es unter der Oberfläche des Kometen verborgen war. Auf diese Weise blieb es vor der Verdampfung geschützt, bis die Wärme durch den nahen Vorbeiflug des Kometen an der Sonne tiefere Teile der eisigen Außenhülle erreichte. Die im Verhältnis zu Wasser gefundene Methanmenge ist überraschend hoch und liegt auf einem Niveau, das in unserem Sonnensystem selten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webbs Beobachtungen bestätigten zudem, dass der Komet 3I/ATLAS nach wie vor ungewöhnlich viel Kohlendioxid enthält und im Vergleich zu typischen Kometen des Sonnensystems im Verhältnis zum Wasser weitaus mehr Kohlendioxid freisetzt.<br>Beide Erkenntnisse deuten auf eine Entstehungsumgebung und Chemie hin, die sich deutlich von derjenigen der überwiegenden Mehrheit der Kometen unterscheidet, die sich innerhalb unseres Sonnensystems gebildet haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Webb beobachtete den Kometen 3I/ATLAS mit dem mittelauflösenden Spektrometer von MIRI, einem leistungsstarken Instrument, das Infrarotlicht in seine einzelnen Wellenlängen zerlegt. Dieses Spektrometer liefert an jedem Punkt eines kleinen Himmelsausschnitts ein Spektrum, wodurch das Team messen kann, welche Gase vorhanden sind, und deren Verteilung um den Kometenkern visualisieren kann.<br>Die Ergebnisse wurden kürzlich in <a href="https://iopscience.iop.org/article/10.3847/2041-8213/ae5700" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">The Astrophysical Journal Letters</a> veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15819.msg587992#msg587992" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Interstellare Objekte</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Exoplaneten: Ungewöhnliche Winde liefern bislang deutlichste Hinweise auf magnetische Aktivität</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/exoplaneten-ungewoehnliche-winde-liefern-bislang-deutlichste-hinweise-auf-magnetische-aktivitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 08:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Team von Astronomen hat den bislang eindeutigsten Beweis dafür gefunden, dass einige Planeten außerhalb unseres Sonnensystems magnetisch sein könnten. Mithilfe des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) und des Gemini-North-Teleskops haben die Forscher die Windgeschwindigkeiten auf sieben sehr heißen, Jupiter-ähnlichen Exoplaneten gemessen. Die Beobachtungen ergaben, dass die Winde auf diesen Planeten höchstwahrscheinlich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Team von Astronomen hat den bislang eindeutigsten Beweis dafür gefunden, dass einige Planeten außerhalb unseres Sonnensystems magnetisch sein könnten. Mithilfe des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) und des Gemini-North-Teleskops haben die Forscher die Windgeschwindigkeiten auf sieben sehr heißen, Jupiter-ähnlichen Exoplaneten gemessen. Die Beobachtungen ergaben, dass die Winde auf diesen Planeten höchstwahrscheinlich von Magnetfeldern gesteuert werden, was den ersten zuverlässigen Nachweis von Magnetismus auf Planeten außerhalb des Sonnensystems darstellt.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Südsternwarte ESO.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.eso.org/public/news/eso2606/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESO press release 2606</a>, 2. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-eso2606a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-eso2606a-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152953" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-eso2606a-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/1-eso2606a-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines Exoplaneten mit Magnetfeld<br><mark>Bildquelle: ESO/M. Kornmesser, L. Calçada</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Durchbruch eröffnet völlig neue Perspektiven für die Exoplanetenforschung. Zum ersten Mal können wir die magnetischen Umgebungen anderer Welten vergleichen – ein entscheidender Schritt, um letztendlich zu verstehen, welche Planeten lebensfähig bleiben, ihr Wasser behalten und vielleicht sogar eines Tages Leben, wie wir es kennen, beherbergen können“, sagt Julia Seidel, Astronomin am Laboratoire Lagrange, Observatoire de la Côte d’Azur, Frankreich, und Hauptautorin der heute in Nature Astronomy veröffentlichten Studie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Magnetfeld der Erde beeinflusst unsere Atmosphäre auf komplexe Weise und ist daher ein entscheidender Faktor für das Verständnis dessen, was den Planeten für Leben bewohnbar macht. Magnetfelder sind auch auf anderen Planeten des Sonnensystems vorhanden, wie zum Beispiel auf Jupiter und Saturn. In den letzten 15 Jahren gelang es jedoch niemandem, die Stärke der Magnetfelder von Exoplaneten direkt zu messen – bis jetzt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-eso2606b.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-eso2606b-400x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-152954" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-eso2606b-400x400-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-eso2606b-400x400-1-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-eso2606b-400x400-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/2-eso2606b-400x400-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Diagramm veranschaulicht, wie Astronomen die Stärke der Magnetfelder von Exoplaneten anhand ihrer Auswirkungen auf die Winde auf diesen Planeten ableiten können.<br><mark>Bildquelle: ESO/M. Kornmesser, L. Calçada</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team hatte jedoch nicht vor, Magnetfelder zu messen, sondern vielmehr Winde. Es ermittelte die Windgeschwindigkeiten auf sieben Exoplaneten, die verschiedene Sterne umkreisen: Gasriesen wie Jupiter, die jedoch alle mit ihrem Mutterstern in Gezeitenbindung stehen und sich sehr nahe an ihm befinden. So wie wir immer nur eine Seite des Mondes sehen, richten diese Planeten stets eine Seite zum Stern aus, was zu einer glühend heißen Tagseite und einer eiskalten Nachtseite führt. Dieser Temperaturunterschied schafft ein Klima, das sich völlig von dem auf unserem Planeten unterscheidet und durch extrem starke Winde gekennzeichnet ist. Die Windgeschwindigkeiten in ihrer Stichprobe reichten von etwa 7200 km/h bis zu über 25 000 km/h; zum Vergleich: Die schnellsten auf dem Jupiter gemessenen Winde erreichen Geschwindigkeiten von etwa 1500 km/h.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Anfangs wollten wir überprüfen, ob sich die atmosphärischen Winde bei allen heißen Planeten gleich verhalten“, erklärt Seidel, der zuvor als Astronom bei der ESO in Chile tätig war. Für ihre Messungen nutzte das Team Daten des <a href="https://www.eso.org/public/teles-instr/paranal-observatory/vlt/vlt-instr/espresso/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESPRESSO-Instruments</a> am <a href="https://www.eso.org/public/teles-instr/paranal-observatory/vlt/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">VLT der ESO</a> in der chilenischen Atacama-Wüste sowie eines ähnlichen Instruments am Gemini-North-Teleskop auf Hawaii, USA. (Das VLT ist ein Teleskop der ESO, während Gemini North eine Hälfte des Internationalen Gemini-Observatoriums ist, das teilweise von der US-amerikanischen National Science Foundation (NSF) finanziert und vom NSF NOIRLab betrieben wird.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als sie jedoch untersuchten, wie sich die Windgeschwindigkeiten in Abhängigkeit von der Temperatur der Planeten veränderten, erkannten sie ein äußerst faszinierendes Muster: Je heißer der Planet, desto langsamer der Wind. „Das widerspricht völlig der Intuition, denn unter sonst gleichen Bedingungen verfügen heiße Planeten über mehr Energie, um die Winde zu beschleunigen! Es muss also etwas geschehen, das die Windgeschwindigkeiten bei heißeren Objekten verlangsamt“, sagt die Mitautorin der Studie, Vivien Parmentier, Professorin am Laboratoire Lagrange.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team kam zu dem Schluss, dass die plausibelste Erklärung für dieses Rätsel das Vorhandensein planetarischer Magnetfelder ist, da diese Felder wie eine Bremse wirken und die Bewegung geladener Teilchen in der Atmosphäre verlangsamen können. Anhand der Daten konnten die Forscher daher Rückschlüsse auf die Stärke des Magnetfelds auf jedem der untersuchten Planeten ziehen. Sie stellten fest, dass diese in ihrer Stärke mit denen in unserem Sonnensystem vergleichbar sind: etwa viermal so stark wie das von Saturn oder etwa halb so stark wie das von Jupiter.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4dut4vMdVe8" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><img decoding="async" width="690" height="388" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Vdeo-magnetic-exoplanets.jpg" alt="" class="wp-image-152955" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Vdeo-magnetic-exoplanets.jpg 690w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/3-Vdeo-magnetic-exoplanets-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ungewöhnliche Winde enthüllen magnetische Exoplaneten<br><mark>Video: ESO</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Solch starke Magnetfelder könnten auf diesen fernen Planeten mehr als nur den Wind beeinflussen. „Hier auf der Erde kennen wir die Schönheit der Nord- und Südlichter, bei denen Teilchen von der Sonne auf unser Magnetfeld treffen und zu den Polen geleitet werden, wo sie mit Gasen in der Atmosphäre kollidieren und farbenprächtige Schauspiele in Grün, Rosa und Violett erzeugen“, erklärt die Mitautorin der Studie, Bibiana Prinoth, eine ehemalige Doktorandin an der Universität Lund in Schweden und heute Astronomin bei der ESO in Garching, Deutschland. Auf den untersuchten Exoplaneten könnten die magnetisch angetriebenen Polarlichter noch spektakulärer sein. Das Team sieht der Inbetriebnahme des <a href="https://elt.eso.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Extremely Large Telescope (ELT) der ESO</a> mit Spannung entgegen, das dazu beitragen wird, nicht nur große, Jupiter-ähnliche Exoplaneten, sondern auch kleinere wie die Erde zu charakterisieren und möglicherweise sogar Gase nachzuweisen, die auf diesen fernen Welten Polarlichter erzeugen könnten. Prinoth sagt: „Ich stelle mir gerne vor, dass der Himmel einiger dieser Welten nicht nur mit Sternen, sondern auch mit riesigen Vorhängen aus buntem Licht gefüllt ist, die über einen Planeten tanzen, der zur Hälfte in ewigem Tag und zur Hälfte in endloser Nacht liegt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Forschungsergebnisse wurden in einem Artikel vorgestellt, der in „Nature Astronomy“ erscheinen wird (<a href="https://doi.org/10.1038/s41550-026-02870-1" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">doi:10.1038/s41550-026-02870-1</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=483.msg587984#msg587984" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Exoplaneten</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>2. 6. 2026 &#8211; Unterschiedliche Aussagen zum Wiederaufbau von LC-36</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/2-6-2026-unterscheidliche-aussagen-zum-wiederaufbau-von-lc-36/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 21:18:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzmeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während Jared Isaacman, Administrator der NASA, nach einem Lokalaugenschein am Freitag vermeldete das er erwarte das der Wiederaufbau von LC-36, nach der verheerenden Explosion der New Glenn bis zum Jahr 2028 dauern könnte, gab Dave Limp heute Dienstag seiner Zuversicht Ausdruck das noch in diesem Jahr ein Start von LC-36 erfolgen werde. Seiner Aussage nach [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Während Jared Isaacman, Administrator der NASA, nach einem Lokalaugenschein am Freitag vermeldete das er erwarte das der Wiederaufbau von LC-36, nach der verheerenden Explosion der New Glenn bis zum Jahr 2028 dauern könnte, <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20994.msg587943#msg587943" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">gab Dave Limp heute Dienstag seiner Zuversicht Ausdruck das noch in diesem Jahr ein Start von LC-36 erfolgen werde</a>. Seiner Aussage nach sind vor allem die Tanks, welche eine lange Neubeschaffung erfordern würden, und auch der Wasserturm in gutem Zustand. Weiters erklärte er das man weiter mit der Version 7&#215;2 der New Glenn planen werde. Inwieweit hier Zweckoptimismus des CEO von Blue Origin beteiligt ist, kann nur die Zeit zeigen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/2-6-2026-unterscheidliche-aussagen-zum-wiederaufbau-von-lc-36/" data-wpel-link="internal">2. 6. 2026 &#8211; Unterschiedliche Aussagen zum Wiederaufbau von LC-36</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Aufbau einer Mondbasis, „Moon Base“ Phase 3, 2032 und darüber hinaus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aufbau-einer-mondbasis-moon-base-phase-3-2032-und-darueber-hinaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 08:28:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnmodule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dauerhafte menschliche Präsenz. In dieser Phase werden die Aktivitäten ausgeweitet, um eine dauerhafte Präsenz mit regelmäßigen Besatzungswechseln und kontinuierlichen Aktivitäten auf der Mondoberfläche zu erreichen. Damit wird das Leben und Arbeiten auf dem Mond zur Realität.Eine Projektpräsentation der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA, 26. Mai 2026 Phase drei des Aufbaus der Mondbasis [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dauerhafte menschliche Präsenz. In dieser Phase werden die Aktivitäten ausgeweitet, um eine dauerhafte Präsenz mit regelmäßigen Besatzungswechseln und kontinuierlichen Aktivitäten auf der Mondoberfläche zu erreichen. Damit wird das Leben und Arbeiten auf dem Mond zur Realität.<br>Eine Projektpräsentation der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/moonbase-phases/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>, 26. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-03-v04-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-03-v04-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152911" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-03-v04-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-03-v04-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Credit: NASA</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Phase drei des Aufbaus der Mondbasis umfasst:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Semipermanente Wohnmodule mit geräumigeren Innenräumen für die Unterbringung der Besatzung und die Durchführung von Operationen.</li>



<li>Betriebsbereite Kernkraftwerke an der Oberfläche, die während der langen Mondnächte konstante und zuverlässige Energie liefern und die Nutzung vor Ort gewonnener Ressourcen ermöglichen.</li>



<li>Druckbeaufschlagte Rover, die Langstreckenfahrten, Erkundungen und wissenschaftliche Operationen ermöglichen.</li>



<li>Fortschrittliche Logistiknetzwerke, unterstützt durch bemannte und autonome Rover, um die Basis das ganze Jahr über zu versorgen und funktionsfähig zu halten.</li>



<li>Lieferung von bis zu 38 Tonnen Fracht pro Jahr zur Versorgung von Wohnmodulen, Energiesystemen, Logistikoperationen und wichtigen wissenschaftlichen Außenposten, ermöglicht durch kostengünstige, wiederverwendbare Schwerlasttransportkapazitäten.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-93a81f24"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-mph-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-mph-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152913" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-mph-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-mph-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Credit: NASA</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Infrastruktur: Habitate</strong><br>In der dritten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, die Wohnkapazitäten auf der Mondoberfläche von den in der zweiten Phase vorgestellten Systemen für Kurzaufenthalte auf eine fortschrittlichere Infrastruktur auszuweiten, die für einen längeren Aufenthalt von Menschen ausgelegt ist.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbauend auf früheren Bemühungen im Bereich der Wohnmodule sollen die Systeme der dritten Phase größere Wohnmodule sowie erweiterte Funktionen für Klimatisierung, Energieversorgung und Lebenserhaltung umfassen.</li>



<li>Die geplante Wohninfrastruktur könnte zudem Luftschleusen und Knotenpunkte für die Modulverbindung umfassen, die zur Unterstützung miteinander verbundener Wohnmodule konzipiert sind.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-619b1ff4"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-isru-regolithprocessing-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-isru-regolithprocessing-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152915" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-isru-regolithprocessing-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-isru-regolithprocessing-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines konzipierten Regolith-Verarbeitungssystems, das auf der Mondoberfläche zum Einsatz kommt.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselfähigkeit: Nutzung der Ressourcen vor Ort</strong><br>In der dritten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, von ersten Demonstrationen zur Nutzung vor Ort verfügbarer Ressourcen (ISRU) zu einer nachhaltigeren Umsetzung von Technologien überzugehen, die darauf abzielen, Mondmaterialien für die Erkundung und den Betrieb auf der Mondoberfläche zu nutzen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbauend auf den ISRU-Tests, die in den Phasen eins und zwei durchgeführt wurden, sollen sich die Maßnahmen in Phase drei voraussichtlich auf die Nutzung von Mondressourcen und -rohstoffen konzentrieren, die dazu beitragen könnten, die Startmasse, die Betriebskosten und die mit einer langfristigen Mondforschung verbundenen Risiken zu verringern.</li>



<li>Zu den ISRU-Demonstrationen könnten die Gewinnung von Sauerstoff, Wasser und Wasserstoff aus dem Mondregolith gehören, während gleichzeitig Techniken zur Umwandlung von Regolith in langlebige Bau- und Infrastrukturmaterialien durch Verfahren wie Sintern, Auskragung und 3D-Druck erforscht werden.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-8b1eb924"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-cargo-return-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-cargo-return-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152917" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-cargo-return-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-cargo-return-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines geplanten unbemannten Rückfluges mit Frachtgütern von der Mondoberfläche.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselfähigkeit: Unbemannte Frachtrückführung</strong><br>In der dritten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, mit der Umsetzung umfangreicher Fähigkeiten zur unbemannten Rückführung von Fracht von der Mondoberfläche zur Erde zu beginnen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbauend auf ersten Demonstrationen, die in Phase Zwei durchgeführt wurden, sollen die Bemühungen in Phase Drei unbemannte Frachtrücktransportsysteme weiterentwickeln, die in der Lage sind, bis zu 500 Kilogramm Material vom Mond zurückzubringen.</li>



<li>Diese Rücktransportmissionen sollen den Transport von wissenschaftlichen Proben, Forschungsnutzlasten und kritischer Hardware von der Mondoberfläche zurück zur Erde unterstützen, um diese dort weiter zu analysieren und auszuwerten.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-b5910df0"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-cpc-logistics-actionshot.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-cpc-logistics-actionshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152919" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-cpc-logistics-actionshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-cpc-logistics-actionshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselfähigkeit: Logistik</strong><br>In der dritten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, die durchgängigen Logistikkapazitäten auszubauen, um nachhaltigere und komplexere Operationen auf der Mondoberfläche zu ermöglichen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbauend auf den in Phase Zwei unter Beweis gestellten logistischen Fähigkeiten sollen die Maßnahmen in Phase Drei die Lieferkapazität von etwa 0,5 bis 1,5 Tonnen auf bis zu acht Tonnen pro 28-tägiger Mission steigern.</li>



<li>Diese Logistiksysteme sollen den Transport und die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern und Infrastruktur unterstützen, darunter Lebensmittel, Wasser, Kleidung, Ersatzteile, wissenschaftliche Nutzlasten, Wartungsausrüstung und andere Materialien, die zur Versorgung der Besatzungen, der Lebensräume und der Oberflächensysteme benötigt werden.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-719fa449"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19495.msg587872#msg587872" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA Moon Base</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausgewählter Raumfahrer.net-Autor Artikel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neueste-raumfahrer-net-autoren-artikel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 05:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurzmeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blue Origin kündigt stark vergrößerte New Glenn 9×4 an Weitere Portalartikel von Raumfahrer.net Autoren</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/blue-origin-kuendigt-stark-vergroesserte-new-glenn-9x4-an/" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="130" height="100" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/NG9x4_Start_Rendering-130x100-1.jpg" alt="" class="wp-image-152425"/></a></figure>



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</div>



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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/langliste-raumfahrer-net-autoren-portalartikel/" data-wpel-link="internal">Weitere Portalartikel von Raumfahrer.net Autoren</a></p>
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		<item>
		<title>Aufbau einer Mondbasis, „Moon Base“ Phase 2, 2029 bis 2032</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aufbau-einer-mondbasis-moon-base-phase-2-2029-bis-2032/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 21:31:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[JAXA]]></category>
		<category><![CDATA[Moon Base]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[nukleare Energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Regolith]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152890</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erste Besiedlung: Bis 2029 wird die NASA dazu übergehen, semipermanente Infrastruktur aufzubauen und erste Besiedlungs- und Logistikmaßnahmen einzuleiten. Eine Projektpräsentation der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA, 26. Mai 2026 Phase zwei des Ausbaus der Mondbasis umfasst Wichtige Oberflächeninfrastruktur: Druckbeaufschlagte RoverEin von der JAXA bereitgestellter druckbeaufschlagter Rover soll voraussichtlich in der zweiten Phase [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/aufbau-einer-mondbasis-moon-base-phase-2-2029-bis-2032/" data-wpel-link="internal">Aufbau einer Mondbasis, „Moon Base“ Phase 2, 2029 bis 2032</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erste Besiedlung: Bis 2029 wird die NASA dazu übergehen, semipermanente Infrastruktur aufzubauen und erste Besiedlungs- und Logistikmaßnahmen einzuleiten. Eine Projektpräsentation der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/moonbase-phases/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>, 26. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-02-v04-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Moon Base Phase 02 Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Moon Base Phase 02 Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-02-v04-1-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152878" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-02-v04-1-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-02-v04-1-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Moon Base Phase 02<br>Credit: NASA</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Phase zwei des Ausbaus der Mondbasis umfasst</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Inbetriebnahme erweiterter Solarstromanlagen und erster nuklearer Energieversorgungssysteme an der Oberfläche, darunter möglicherweise Kernspaltungsreaktoren und radioisotopische Energiesysteme.</li>



<li>Verbesserte Rover, möglicherweise fortschrittliche „MoonFall“-Drohnen und erste Elemente für die Besiedlung.</li>



<li>Verbesserte Kommunikationsnetze zwischen der Oberfläche und der Umlaufbahn, um eine zuverlässige Konnektivität in der gesamten Region des Mond-Südpols zu gewährleisten.</li>



<li>Lieferung von bis zu 60 Tonnen Fracht durch bis zu 24 Landungen unter Einsatz von Frachtlandefährten der Klassen „Low“, „Medium“ und „Heavy“.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-1f9af12b"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-20250331-01.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine Konzeptdarstellung des unter Druck stehenden Mondrovers der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) auf der Mondoberfläche. Credit: JAXA/Toyota" data-rl_caption="" title="Eine Konzeptdarstellung des unter Druck stehenden Mondrovers der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) auf der Mondoberfläche. Credit: JAXA/Toyota" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-20250331-01-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152880" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-20250331-01-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-20250331-01-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine Konzeptdarstellung des unter Druck stehenden Mondrovers der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) auf der Mondoberfläche.<br><mark>Credit: JAXA/Toyota</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Oberflächeninfrastruktur: Druckbeaufschlagte Rover</strong><br>Ein von der JAXA bereitgestellter druckbeaufschlagter Rover soll voraussichtlich in der zweiten Phase des Aufbaus der Mondbasis zum Einsatz kommen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der unter Druck stehende Rover wird die Reichweite der Astronauten bei ihren Reisen und Arbeiten im Bereich des Mond-Südpols erweitern. Als mobiler Lebensraum und Labor ermöglicht der Rover den Besatzungen, geografisch vielfältige Regionen zu erkunden und wissenschaftliche Untersuchungen weit über die unmittelbare Umgebung der Landeplätze oder festen Lebensräume hinaus durchzuführen.</li>



<li>Der unter Druck stehende Rover ist dafür ausgelegt, zwei Astronauten bis zu 30 Tage lang in einer Umgebung ohne Schutzanzüge zu versorgen, und soll einen sicheren, geschlossenen Arbeitsbereich bieten, in dem Astronauten leben, forschen und sich auf Ausflüge auf der Mondoberfläche vorbereiten können. Diese Fähigkeit verringert die Notwendigkeit für Astronauten, während langer Fahrten in Raumanzügen zu bleiben, was den Komfort, die Effizienz und die Produktivität der Mission erhöht.</li>



<li>Der unter Druck stehende Rover wird es Astronauten ermöglichen, von abgelegenen Standorten aus Mondspaziergänge zu unternehmen, wodurch sich der Erkundungsradius erweitert und der Zugang zu neuen wissenschaftlichen Zielen, unwegsamem Gelände und ressourcenreichen Gebieten ermöglicht wird, die andernfalls schwer zu erreichen wären. Da er sowohl als Transportsystem als auch als vorübergehender Lebensraum dient, wird er dazu beitragen, die Mondoberfläche zu einem Ort zu machen, an dem Besatzungen über längere Zeiträume hinweg operieren können.</li>



<li>Der für die rauen Bedingungen auf dem Mond konzipierte Rover soll eine Lebensdauer von etwa 10 Jahren haben, Steigungen von bis zu 15 Grad bewältigen, bis zu 150 Stunden im Schatten überstehen und Geschwindigkeiten von bis zu 3,5 Kilometern pro Stunde erreichen.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-f07b767d"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-logistics-rover-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung eines robotergesteuerten Logistik-Rovers auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung eines robotergesteuerten Logistik-Rovers auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-logistics-rover-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152882" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-logistics-rover-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-logistics-rover-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines robotergesteuerten Logistik-Rovers auf der Mondoberfläche.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Oberflächeninfrastruktur: Geländebearbeitungs- und Logistikfahrzeuge</strong><br>In der zweiten Phase des Aufbaus der Mondbasis plant die NASA Geländebearbeitungs- und Logistikrover im Bereich des Mond-Südpols zum Einsatz zu bringen um den Standort zu erschließen, Tätigkeiten mit Regolith durchzuführen, sowie die ersten logistischen Operationen auf der Mondoberfläche zu unterstützen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zu den für die zweite Phase geplanten Bodenfahrzeugen gehören das „Lunar Terrain Vehicle“ (LTV) der zweiten Generation der NASA sowie weitere Rover von Industriepartnern und internationalen Partnern, die für den Transport von Fracht und Logistik, für Vorbereitungsarbeiten am Standort, für Regolithaushub sowie für Bodenverdichtungsarbeiten in der Nähe des Mond-Südpols konzipiert sind.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-a39eeaab"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-rtg-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung eines thermoelektrischen nuklearen Generators (RTG) im Einsatz auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung eines thermoelektrischen nuklearen Generators (RTG) im Einsatz auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-rtg-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152884" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-rtg-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-rtg-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines thermoelektrischen nuklearen Generators (RTG) im Einsatz auf der Mondoberfläche.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Technologiedemonstration: atomare Energieversorgung auf der Mondoberfläche</strong><br>In der zweiten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA den Einsatz von thermoelektrischen nuklearen Generatoren (RTGs), um Technologien, Betriebskonzepte und Verfahren zu erproben, die als Grundlage für künftige groß angelegte Kernkraftsysteme auf der Mondoberfläche dienen könnten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die für die zweite Phase geplanten Demonstrationen zur nuklearen Energieversorgung auf der Mondoberfläche umfassen den Einsatz von Radioisotopengeneratoren (RTGs), die mehrere hundert Watt Leistung erzeugen können, um Systeme auf der Mondoberfläche, das Überleben während der Mondnacht sowie die Erkundung in dauerhaft im Schatten liegenden Gebieten zu unterstützen.</li>



<li>Diese Demonstrationen sollen dazu beitragen, Technologien, Ansätze zum Wärmemanagement, Betriebskonzepte und Prozesse voranzubringen, die als Grundlage für künftige groß angelegte Kernkraftsysteme zur nachhaltigen Erforschung des Mondes und des Mars dienen könnten.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-7b40ecbe"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-solararray-lander-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen solaren Energieversorgungssystems auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen solaren Energieversorgungssystems auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-solararray-lander-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152886" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-solararray-lander-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-solararray-lander-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen solaren Energieversorgungssystems auf der Mondoberfläche.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Technologiedemonstration: Ausweitung der Solarenergieversorgung</strong><br>In der zweiten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, Technologien zur Verbesserung der Solarenergieversorgung sowie Betriebskonzepte und Verfahren zu testen, die als Grundlage für künftige groß angelegte Stromerzeugungs-, Energiespeicher- und -verteilungssysteme dienen könnten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die für die zweite Phase geplanten Demonstrationsprojekte zur Erweiterung der Solarstromversorgung umfassen den Einsatz von Solaranlagen mit Energiespeicher- und Stromverteilungsfunktionen.</li>



<li>In ersten Demonstrationen sollen Solaranlagen, Batterietechnologien und oberirdische Stromverteilungszentren getestet werden.</li>



<li>Die permanente Infrastruktur muss in der Lage sein, bei Sonneneinstrahlung mehr als 10 Kilowatt Strom zu erzeugen und während der Mondschattenphasen bis zu 360 Kilowattstunden gespeicherte Energie bereitzustellen.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-f19a4670"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-cpnt-surf-terminal-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung einer konzeptionellen Kommunikationsinfrastruktur auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung einer konzeptionellen Kommunikationsinfrastruktur auf der Mondoberfläche. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-cpnt-surf-terminal-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152888" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-cpnt-surf-terminal-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-cpnt-surf-terminal-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung einer konzeptionellen Kommunikationsinfrastruktur auf der Mondoberfläche.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Oberflächeninfrastruktur: Kommunikationssysteme</strong><br>In der zweiten Phase des Aufbaus der Mondbasis plant die NASA, Kommunikationssysteme für die Mondoberfläche zu erproben und auszubauen, die den wachsenden Kommunikationsbedarf im Bereich des Mond-Südpols decken sollen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zu den Maßnahmen zur Entwicklung der Bodenkommunikation gehört die Einrichtung spezieller Boden-zu-Orbit-Kommunikationsstationen, die einen höheren Datendurchsatz und mehr Verbindungen ermöglichen.</li>



<li>Die Bodenkommunikationsknoten sollen eine Reichweite von etwa 10 Kilometer pro Knoten bieten und ähnlich wie Mobilfunkmasten auf der Erde funktionieren, um eine besser vernetzte und stabilere Mondkommunikationsarchitektur zu schaffen.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-9342402a"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19495.msg587754#msg587754" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA Moon Base</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufbau einer Mondbasis, &#8222;Moon Base&#8220; Phase 1, jetzt bis 2029</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aufbau-einer-mondbasis-moon-base-phase-1-jetzt-bis-2029/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 21:02:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Moon Mark 1]]></category>
		<category><![CDATA[Griffin-1]]></category>
		<category><![CDATA[LTV]]></category>
		<category><![CDATA[Moon Base]]></category>
		<category><![CDATA[MoonFall]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Radionuklid]]></category>
		<category><![CDATA[VIPER]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152872</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die NASA wird die Mondbasis im Bereich des Mond-Südpols im Rahmen eines schrittweisen, iterativen Ansatzes errichten, bei dem die Kapazitäten im Laufe der Zeit ausgebaut werden. Durch den Einstieg mit kurzfristigen Technologiedemonstrationen, Robotermissionen und ersten Experimenten können die NASA und ihre Partner Systeme testen, schnell Erfahrungen sammeln und die für eine dauerhafte menschliche Präsenz auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA wird die Mondbasis im Bereich des Mond-Südpols im Rahmen eines schrittweisen, iterativen Ansatzes errichten, bei dem die Kapazitäten im Laufe der Zeit ausgebaut werden. Durch den Einstieg mit kurzfristigen Technologiedemonstrationen, Robotermissionen und ersten Experimenten können die NASA und ihre Partner Systeme testen, schnell Erfahrungen sammeln und die für eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond erforderlichen Fähigkeiten schrittweise weiterentwickeln. Eine Projektpräsentation der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/moonbase-phases/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA</a>, 26. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-artboard-1@4x.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Errichtung einer dauerhaften lunaren Präsenz Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Errichtung einer dauerhaften lunaren Präsenz Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="750" height="422" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-artboard-1@4x-750x422-1.jpg" alt="" class="wp-image-152851" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-artboard-1@4x-750x422-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/0-artboard-1@4x-750x422-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Errichtung einer dauerhaften lunaren Präsenz<br>Credit: NASA</em></mark></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-01-v08-1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Moon Base Phase 01 Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Moon Base Phase 01 Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-01-v08-1-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152854" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-01-v08-1-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-moon-base-phase-01-v08-1-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><mark><em>Credit: NASA</em></mark>Moon Base Phase 01<br>Credit: NASA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lernen, Testen, Bauen</strong><br>Die NASA wird zunächst eine Reihe von Robotermissionen starten, um die Region des Mond-Südpols zu erkunden, Technologien zu testen und Vorbereitungen für Operationen auf der Mondoberfläche zu treffen.<br>Hier erfahren sie mehr über einige der wichtigsten Missionen, Ressourcen und Technologiedemonstrationen, die für die erste Phase des Aufbaus der Mondbasis geplant sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Phase eins der Entwicklung der Mondbasis umfasst:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine deutliche Ausweitung der Mondaktivitäten mit bis zu 25 Missionen, darunter 21 Landungen.</li>



<li>Bemannte und autonome Rover für Mobilitätsdemonstrationen und die Vorbereitung der Oberfläche sowie vier Drohnen namens „MoonFall“ und Kommunikations- und Beobachtungssatelliten.</li>



<li>Frühe Demonstrationen von Technologien in den Bereichen Energieversorgung, Navigation, Kommunikation und nukleare Radioisotopen-Heizgeräte, die für die langen Mondnächte ausgelegt sind.</li>



<li>Möglichkeiten für wissenschaftliche Nutzlasten, die in Landern und Rovern integriert sind.</li>



<li>Die ersten greifbaren Spuren der Mondbasis-Initiative, mit vier Tonnen Nutzlast, die transportiert werden, um zu testen, was auf der Mondoberfläche funktioniert.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-blue-origin-mk-1.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Umweltprüfungen des Mondlandefahrzeugs „Blue Moon Mark 1“ (MK1) von Blue Origin wurden in der thermischen Vakuumkammer A im Johnson Space Center der NASA in Houston abgeschlossen. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Die Umweltprüfungen des Mondlandefahrzeugs „Blue Moon Mark 1“ (MK1) von Blue Origin wurden in der thermischen Vakuumkammer A im Johnson Space Center der NASA in Houston abgeschlossen. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-blue-origin-mk-1-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152856" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-blue-origin-mk-1-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-blue-origin-mk-1-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Umweltprüfungen des Mondlandefahrzeugs „Blue Moon Mark 1“ (MK1) von Blue Origin wurden in der thermischen Vakuumkammer A im Johnson Space Center der NASA in Houston abgeschlossen.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselmission: Blue Origins Blue Moon Mark 1</strong><br>In der ersten Phase der Entwicklung der Mondbasis wird der Lander „Blue Moon Mark 1“ von Blue Origin dazu beitragen, wissenschaftliche Untersuchungen durchzuführen, Schlüsseltechnologien zu demonstrieren und die Entwicklung der Fähigkeiten zu unterstützen, die für einen dauerhaften Mondbetrieb in der Nähe des Südpols des Mondes erforderlich sind.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mission im Rahmen der CLPS-Initiative (Commercial Lunar Payload Services) der NASA.</li>



<li>Der Mondlander „Blue Moon Mark 1“ (MK1) von Blue Origin, auch bekannt als „Endurance“, ist ein unbemannter Frachtlander, der vom Unternehmen als kommerzielle Demonstrationsmission finanziert wird, um die Fähigkeiten von Lande-Systemen zur Unterstützung des Artemis-Programms der NASA voranzutreiben.</li>



<li>„Endurance“ wird Schlüsseltechnologien für zukünftige Operationen auf der Mondoberfläche demonstrieren, darunter Präzisionslandung, kryogene Antriebe sowie autonome Führung, Navigation und Steuerung.</li>



<li>Zusätzlich zu seinen primären Missionszielen soll Endurance <a href="https://science.nasa.gov/lunar-science/clps-deliveries/ct-3-science/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">zwei wissenschaftliche und technologische Nutzlasten</a> der NASA transportieren. Dazu gehören die Stereokameras für Lunar Plume-Surface Studies, eine Anordnung hochauflösender Kameras, die Bilder der Wechselwirkung zwischen dem Triebwerksstrahl des Landers und der Mondoberfläche während des Abstiegs und der Landung aufnehmen sollen, sowie das Laser Retroreflective Array, das es orbitierenden Raumfahrzeugen ermöglicht, mithilfe von reflektiertem Laserlicht eine präzisere Positionierung zu bestimmen.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-astrobotic.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Mondlander „Griffin“ von Astrobotic ist in der Werkshalle des Unternehmens zu sehen. Credit: Astrobotic" data-rl_caption="" title="Der Mondlander „Griffin“ von Astrobotic ist in der Werkshalle des Unternehmens zu sehen. Credit: Astrobotic" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-astrobotic-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152858" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-astrobotic-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-astrobotic-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Mondlander „Griffin“ von Astrobotic ist in der Werkshalle des Unternehmens zu sehen.<br><mark>Credit: Astrobotic</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselmission: Astrobotic’s Griffin-1</strong><br>In der ersten Phase der Entwicklung der Mondbasis wird die „Griffin Mission One“ (Griffin-1) von Astrobotic dazu beitragen, die Fähigkeiten für kommerzielle Mondlandungen und Mobilität zu demonstrieren, Nutzlasten der NASA und internationaler Partner in die Region des Mond-Südpols zu befördern und die Entwicklung von Technologien zu unterstützen, die für künftige Operationen auf der Mondoberfläche benötigt werden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Griffin-1 ist eine Mondlandemission im Rahmen der CLPS-Initiative (Commercial Lunar Payload Services) der NASA, deren Ziel eine Landung im Nobile-Krater nahe dem Südpol des Mondes ist.</li>



<li>Die Mission dient als groß angelegter Demonstrationsflug für Landegeräte und befördert Nutzlasten der NASA, der ESA (Europäische Weltraumorganisation), von Venturi Astrolab und Astrobotic.</li>



<li>Griffin-1 wird die bislang größte kommerzielle Nutzlast auf die Mondoberfläche befördern: Astrolabs FLEX Lunar Innovation Platform (FLIP), einen Technologie-Demonstrationsrover, der dazu dient, Systeme und Komponenten für den zukünftigen Flexible Logistics and Exploration (FLEX)-Rover des Unternehmens zu erproben. Der FLIP-Rover wird 10 weitere Nutzlasten transportieren, darunter vier, die in Zusammenarbeit mit der NASA entwickelt wurden.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-intuitive-machines.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Mondlander „Nova-C“ von Intuitive Machines für die IM-3-Mission, aufgenommen in den Räumlichkeiten des Unternehmens. Credit: Intuitive Machines" data-rl_caption="" title="Der Mondlander „Nova-C“ von Intuitive Machines für die IM-3-Mission, aufgenommen in den Räumlichkeiten des Unternehmens. Credit: Intuitive Machines" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="225" height="292" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-intuitive-machines-225x292-1.jpg" alt="" class="wp-image-152860"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Mondlander „Nova-C“ von Intuitive Machines für die IM-3-Mission, aufgenommen in den Räumlichkeiten des Unternehmens.<br><mark>Credit: Intuitive Machines</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselmission: Intuitive Machines IM-3</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die IM-3-Mission von Intuitive Machines ist eine Mondlandemission im Rahmen der CLPS-Initiative (Commercial Lunar Payload Services) der NASA, bei der mithilfe des firmeneigenen Mondlanders „Trinity“ wissenschaftliche Untersuchungen und Technologiedemonstrationen im &#8222;<a href="https://science.nasa.gov/resource/lunar-swirl-reiner-gamma/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Reiner-Gamma-Swirl</a>&#8220; auf dem Mond durchgeführt werden sollen.</li>



<li>Diese Mission markiert die erste Lieferung einer Nutzlast durch die NASA, die im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens „Payloads and Research Investigations on the Surface of the Moon“ (PRISM) des Science Mission Directorate ausgewählt wurde. Unter der Leitung des Johns Hopkins Applied Physics Laboratory wird die Nutzlast „Lunar Vertex“ die Ursprünge der magnetischen Anomalien des Mondes und deren möglichen Zusammenhang mit sichtbaren lunaren Swirls untersuchen. Zusätzlich zu dieser wissenschaftlichen Untersuchung wird IM-3 im Rahmen internationaler Partnerschaften mit der ESA (Europäische Weltraumorganisation) und dem Korea Astronomy and Space Science Institute (KASI) weitere Nutzlasten transportieren.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-438ee346"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-moonfall-thumbnail-2-clean-1.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung einer „MoonFall“-Drohne im Einsatz in der Nähe des Südpols des Mondes. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung einer „MoonFall“-Drohne im Einsatz in der Nähe des Südpols des Mondes. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-moonfall-thumbnail-2-clean-1-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152862" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-moonfall-thumbnail-2-clean-1-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-moonfall-thumbnail-2-clean-1-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung einer „MoonFall“-Drohne im Einsatz in der Nähe des Südpols des Mondes.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselmission: &#8222;MoonFall&#8220; Drohnen</strong><br>In der ersten Phase der Entwicklung der Mondbasis plant die NASA, <a href="https://www.jpl.nasa.gov/missions/moonfall" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">„MoonFall“-Drohnen</a> am Südpol des Mondes einzusetzen, um die Erkundung und Kartierung des schwierigen Geländes zu unterstützen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die „MoonFall“-Mission der NASA wird dazu beitragen, den Weg für den Aufbau einer Mondbasis zu ebnen, indem vier hochmobile Drohnen zur Erkundung der Region am Südpol des Mondes eingesetzt werden. Die „MoonFall“-Drohnen wurden für die Erforschung einer der anspruchsvollsten und strategisch wichtigsten Regionen auf dem Mond konzipiert und werden wertvolle Daten liefern, um künftige Operationen auf der Mondoberfläche und die Erschließung von Standorten zu unterstützen.</li>



<li>Aufbauend auf den Erfahrungen mit dem <a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-2020-perseverance/ingenuity-mars-helicopter/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mars-Hubschrauber „Ingenuity“</a> der NASA werden die vier Drohnen gemeinsam starten und während des Abstiegs zur Mondoberfläche ausgesetzt. Nach dem Einsatz wird jedes Fahrzeug landen und im Laufe eines Mondtages – etwa 14 Erdentage – unabhängig operieren.</li>



<li>Die MoonFall-Drohnen wurden entwickelt, um Gebiete zu erkunden, die für herkömmliche Rover schwer oder gar nicht zugänglich sind, darunter steiles Gelände und dauerhaft im Schatten liegende Regionen, in denen sich möglicherweise Wassereis und andere wertvolle Ressourcen befinden. Mithilfe hochauflösender optischer Kameras und anderer Instrumente werden die Drohnen das Gelände vermessen, Bildmaterial sammeln und dabei helfen, Gebiete zu identifizieren, die für zukünftige Erkundungen und die Erschließung von Standorten von Interesse sind.</li>



<li>Jede Drohne wird mehrere Antriebsflüge durchführen. Die von den MoonFall-Drohnen gesammelten Daten werden der NASA helfen, die Umgebung am Südpol des Mondes besser zu verstehen, Risiken für zukünftige Besatzungen zu verringern und Erkenntnisse über die Technologien und Operationen zu gewinnen, die für eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond erforderlich sind.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-ltv-concept.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Eine künstlerische Darstellung des Mondfahrzeugs der NASA. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Eine künstlerische Darstellung des Mondfahrzeugs der NASA. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-ltv-concept-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152864" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-ltv-concept-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/6-ltv-concept-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine künstlerische Darstellung des Mondfahrzeugs der NASA.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Oberflächeninfrastruktur: Mondgeländefahrzeuge</strong><br>In der ersten Phase des Aufbaus der Mondbasis plant die NASA, sowohl bemannte als auch unbemannte Mondgeländefahrzeuge (LTVs) einzusetzen, um die Grundlage für eine dauerhafte Mobilität auf der Mondoberfläche zu schaffen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unbemannte <a href="https://www.nasa.gov/suits-and-rovers/lunar-terrain-vehicle/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">LTVs</a> werden die erste Erkundung, Technologiedemonstrationen und Vorbereitungsarbeiten an der Oberfläche unterstützen, bevor groß angelegte bemannte Einsätze beginnen. Diese Fahrzeuge sollen über grundlegende Autonomie- und Fernsteuerungsfunktionen verfügen, mindestens ein Jahr lang einsatzfähig sein und eine Strecke von mindestens 800 Kilometer zurücklegen.</li>



<li>Bemannte LTVs werden Astronauten die Möglichkeit geben, während Oberflächenmissionen weitere Strecken zurückzulegen und mehr zu erreichen. Diese Fahrzeuge sollen eine Betriebsdauer von mindestens einem Jahr haben und Strecken von 900 Kilometer oder mehr zurücklegen, einschließlich mindestens 100 Kilometer zusätzlicher bemannter Fahrten.</li>



<li>Diese frühen LTV-Konzepte, die für die anspruchsvolle Mondumgebung ausgelegt sind, werden die Fähigkeit beinhalten, Steigungen von bis zu 20 Grad zu bewältigen, bis zu 150 Stunden im Schatten zu überstehen und mit Geschwindigkeiten von bis zu 10 Kilometer pro Stunde zu fahren.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/7-rhu-rover-hopper-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen Mondrovers und einer Hopper-Drohne auf der Mondoberfläche, die den Einsatz von Radionuklid-Heizelementen (RHUs) zur Aufrechterhaltung der Betriebstemperaturen unter den rauen Bedingungen auf dem Mond verdeutlicht. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen Mondrovers und einer Hopper-Drohne auf der Mondoberfläche, die den Einsatz von Radionuklid-Heizelementen (RHUs) zur Aufrechterhaltung der Betriebstemperaturen unter den rauen Bedingungen auf dem Mond verdeutlicht. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/7-rhu-rover-hopper-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152866" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/7-rhu-rover-hopper-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/7-rhu-rover-hopper-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen Mondrovers und einer Hopper-Drohne auf der Mondoberfläche, die den Einsatz von Radionuklid-Heizelementen (RHUs) zur Aufrechterhaltung der Betriebstemperaturen unter den rauen Bedingungen auf dem Mond verdeutlicht.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Technologiedemonstration: Radionuklid-Heizelemente</strong><br>In der ersten Phase des Aufbaus der Mondbasis plant die NASA den Einsatz von Radionuklid-Heizelementen zur Unterstützung der Oberflächensysteme und -operationen im Bereich des Mond-Südpols.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine zuverlässige Energieversorgung und Temperaturregelung sind für die Einrichtung einer dauerhaften menschlichen Präsenz auf dem Mond von entscheidender Bedeutung. Im Rahmen der „Moon Base“-Initiative arbeitet die NASA an Radionuklid-Heizelementen (RHUs) und damit verbundenen Technologien, die dazu beitragen können, dass Systeme den extremen Bedingungen im Bereich des Mond-Südpols standhalten, wo lange Dunkelphasen und extreme Kälte einen längeren Betrieb erschweren können.</li>



<li>Im Gegensatz zur Erde verfügt der Mond über kaum eine Atmosphäre, die Wärme speichern könnte, und die Temperaturen in schattigen Regionen oder während der Mondnacht können auf extrem niedrige Werte absinken. Solarenergie kann in sonnenbeschienenen Gebieten sehr effektiv sein, doch Phasen der Dunkelheit, flach einfallendes Sonnenlicht und permanent im Schatten liegendes Gelände schaffen Umgebungen, in denen zusätzliche Heizlösungen unerlässlich sind. RHUs nutzen die natürliche Wärme, die durch den Zerfall radioaktiver Isotope entsteht, um Elektronik, Batterien, Instrumente und mechanische Systeme innerhalb sicherer Betriebstemperaturen zu halten.</li>



<li>Radionuklid-Heizelemente können Missionen in kälteren Regionen ermöglichen, länger andauernde Operationen an der Oberfläche unterstützen und robotergestützten Erkundungsfahrzeugen helfen, wissenschaftlich wertvolle Gebiete zu erreichen, die wenig oder gar kein Sonnenlicht erhalten. Diese Fähigkeiten sind besonders wichtig in der Nähe des Mond-Südpols, wo der Zugang zu eishaltigen Kratern und schattigen Gebieten für die zukünftige Erforschung und Ressourcenerschließung von zentraler Bedeutung sein könnte.</li>



<li>Die Erprobung radioisotopischer Heiztechnologien auf dem Mond wird der NASA helfen, Systeme zu entwickeln, die eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond ermöglichen, und gleichzeitig Erkenntnisse für zukünftige Weltraummissionen liefern, darunter auch zum Mars, wo zuverlässige Heiz- und Energieversorgung ebenfalls für eine langfristige Erkundung unerlässlich sind.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/8-lro-beautyshot.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen Mondorbiters, der für die Kommunikation, Ortung und Navigation bei Mondmissionen und Erkundungsaktivitäten konzipiert ist. Credit: NASA" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen Mondorbiters, der für die Kommunikation, Ortung und Navigation bei Mondmissionen und Erkundungsaktivitäten konzipiert ist. Credit: NASA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/8-lro-beautyshot-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152868" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/8-lro-beautyshot-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/8-lro-beautyshot-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Künstlerische Darstellung eines konzeptionellen Mondorbiters, der für die Kommunikation, Ortung und Navigation bei Mondmissionen und Erkundungsaktivitäten konzipiert ist.<br><mark>Credit: NASA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Weltrauminfrastruktur: Kommunikations- und Beobachtungssatelliten</strong><br>In der ersten Phase des Betriebs der Mondbasis plant die NASA den Einsatz einer ersten Konstellation von Orbitalrelais, gefolgt von einer weiteren, von einem Anbieter entwickelten Konstellation, um die Kommunikations- und Navigationskapazitäten zu erweitern.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zu den geplanten Funktionen gehört die Kommunikation mit hoher Bandbreite zwischen der Erde, dem cislunaren Raum und der Mondoberfläche, um den wachsenden Anforderungen in Wissenschaft, Erforschung und Betrieb gerecht zu werden.</li>



<li>Die NASA plant außerdem, über <a href="https://www.nasa.gov/goddard/esc/lcrns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">„LunaNet“</a> erste Interoperabilitätsstandards zu demonstrieren. Dabei handelt es sich um eine in der Entwicklung befindliche Kommunikations- und Navigationsarchitektur für den Mond, die darauf ausgelegt ist, die nahtlose Zusammenarbeit verschiedener Systeme und Anbieter zu ermöglichen.</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-db3add3a"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/9-jsc2024e059358.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="VIPER (Volatiles Investigating Polar Exploration Rover) wird im August 2024 im Johnson Space Center der NASA getestet. Credit: NASA/Helen Arase Vargas" data-rl_caption="" title="VIPER (Volatiles Investigating Polar Exploration Rover) wird im August 2024 im Johnson Space Center der NASA getestet. Credit: NASA/Helen Arase Vargas" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/9-jsc2024e059358-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152870" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/9-jsc2024e059358-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/9-jsc2024e059358-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>VIPER (Volatiles Investigating Polar Exploration Rover) wird im August 2024 im Johnson Space Center der NASA getestet.<br><mark>Credit: NASA/Helen Arase Vargas</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schlüsselmission: VIPER</strong><br>Der <a href="https://science.nasa.gov/mission/viper/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">VIPER</a> (Volatiles Investigating Polar Exploration Rover) der NASA ist eine Schlüsselmission, die für die erste Phase des Aufbaus einer Mondbasis geplant ist und Wissenschaftlern dabei helfen soll, die Lage von Wassereis und anderen flüchtigen Stoffen in der Nähe des Mond-Südpols besser zu erfassen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der VIPER (Volatiles Investigating Polar Exploration Rover) der NASA wird dazu beitragen, den Weg für den Aufbau einer Mondbasis zu ebnen, indem er in der Nähe des Mond-Südpols nach Wassereis und anderen wertvollen Ressourcen sucht. VIPER wird in einer der extremsten Umgebungen des Mondes eingesetzt und wichtige Daten liefern, um die langfristige Erforschung des Mondes durch den Menschen zu unterstützen.</li>



<li>VIPER soll im Rahmen der CLPS-Initiative (Commercial Lunar Payload Services) der NASA Ende 2027 auf die Mondoberfläche gebracht werden und wird von <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-selects-blue-origin-to-deliver-viper-rover-to-moons-south-pole/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Blue Origin an Bord eines zweiten Blue Moon MK1-Landers transportiert</a>, der sich derzeit in Produktion befindet. Die Mission spiegelt die Strategie der NASA wider, kommerzielle Partnerschaften zu nutzen, um die Erforschung des Mondes voranzutreiben.</li>



<li>VIPER wurde als mobiler Roboter-Erkundungsrover konzipiert, der in der Lage ist, das unwegsame Gebiet am Südpol zu durchqueren. Ausgestattet mit mehreren wissenschaftlichen Instrumenten und einem 1 Meter langen Bohrer wird der Rover den Mondboden in verschiedenen Tiefen und bei unterschiedlichen Temperaturen analysieren, um flüchtige Stoffe aufzuspüren und zu untersuchen.</li>



<li>Der Rover ist in der Lage, dauerhaft im Schatten liegende Krater zu befahren – einige der kältesten Orte im Sonnensystem –, in denen Eis möglicherweise seit Milliarden von Jahren erhalten geblieben ist. Durch die Untersuchung der Lage von Ressourcen, ihrer Zusammensetzung und ihrer Zugänglichkeit soll VIPER die erste Mission zur Kartierung von Ressourcen auf einem anderen Himmelskörper werden.</li>



<li>Die von VIPER gesammelten Daten werden der NASA helfen zu bestimmen, wie Mondressourcen zukünftige Forscher unterstützen könnten, und gleichzeitig das wissenschaftliche Verständnis darüber verbessern, wie Wasser und andere flüchtige Stoffe im Sonnensystem verteilt waren. Die Entdeckungen von VIPER werden zur Standortplanung, zu Ressourcenstrategien und zur langfristigen Nachhaltigkeit der Mondbasis beitragen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19495.msg587722#msg587722" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA Moon Base</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/aufbau-einer-mondbasis-moon-base-phase-1-jetzt-bis-2029/" data-wpel-link="internal">Aufbau einer Mondbasis, &#8222;Moon Base&#8220; Phase 1, jetzt bis 2029</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA gibt Update zu Mondbasis-Rover, Lander und Missionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-gibt-ein-update-zu-mondbasis-rover-lander-und-missionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 03:44:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobotic]]></category>
		<category><![CDATA[Astrolab]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Moon Mark 1]]></category>
		<category><![CDATA[CLPS]]></category>
		<category><![CDATA[Jared Isaacman]]></category>
		<category><![CDATA[LTV]]></category>
		<category><![CDATA[Mondbasis]]></category>
		<category><![CDATA[Mondsüdpol]]></category>
		<category><![CDATA[MoonFall]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema „Mondbasis“ am Dienstag im NASA-Hauptquartier in Washington gab die Behörde neue Aufträge für bemannte Mondrover und unbemannte Frachtlandefähren für den Mond bekannt. Die NASA-Führung stellte zudem die geplanten Startzeiträume und die nächsten Meilensteine für die ersten Infrastruktur- und Erkundungsmissionen zur Mondbasis sowie für die Erkundung der Region am Südpol [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema „Mondbasis“ am Dienstag im NASA-Hauptquartier in Washington gab die Behörde neue Aufträge für bemannte Mondrover und unbemannte Frachtlandefähren für den Mond bekannt. Die NASA-Führung stellte zudem die geplanten Startzeiträume und die nächsten Meilensteine für die ersten Infrastruktur- und Erkundungsmissionen zur Mondbasis sowie für die Erkundung der Region am Südpol des Mondes vor, die den Landungen der Artemis-Astronauten vorausgehen sollen. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-provides-update-on-moon-base-rovers-landers-missions/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA/Elizabeth Shaw</a>, 26. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/nhq202605260002.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dienstag, 26. Mai 2026 im Mary W. Jackson NASA-Hauptquartier in Washington. Von links nach rechts sind am Ende einer Pressekonferenz zum Thema „Moon Base“, einer langfristigen Initiative zur Erforschung des Mondes und zum Aufbau der entsprechenden Infrastruktur, die eine dauerhafte Präsenz des Menschen sowie erweiterte wissenschaftliche und kommerzielle Aktivitäten am Südpol des Mondes ermöglichen soll, Modelle des Mondlanders „Mark 1“ von Blue Origin, des bemannten Mondrovers „Astrolab“, des Mondrovers „Pegasus“ für den Mondaußenposten sowie des Orbiters „Firefly Elytra Dark“ zu sehen. Bildnachweis: NASA/Aubrey Gemignani" data-rl_caption="" title="Dienstag, 26. Mai 2026 im Mary W. Jackson NASA-Hauptquartier in Washington. Von links nach rechts sind am Ende einer Pressekonferenz zum Thema „Moon Base“, einer langfristigen Initiative zur Erforschung des Mondes und zum Aufbau der entsprechenden Infrastruktur, die eine dauerhafte Präsenz des Menschen sowie erweiterte wissenschaftliche und kommerzielle Aktivitäten am Südpol des Mondes ermöglichen soll, Modelle des Mondlanders „Mark 1“ von Blue Origin, des bemannten Mondrovers „Astrolab“, des Mondrovers „Pegasus“ für den Mondaußenposten sowie des Orbiters „Firefly Elytra Dark“ zu sehen. Bildnachweis: NASA/Aubrey Gemignani" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="467" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/nhq202605260002-700x467-1.jpg" alt="" class="wp-image-152839" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/nhq202605260002-700x467-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/nhq202605260002-700x467-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/nhq202605260002-700x467-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dienstag, 26. Mai 2026 im Mary W. Jackson NASA-Hauptquartier in Washington.<br>Von links nach rechts sind am Ende einer Pressekonferenz zum Thema „Moon Base“, einer langfristigen Initiative zur Erforschung des Mondes und zum Aufbau der entsprechenden Infrastruktur, die eine dauerhafte Präsenz des Menschen sowie erweiterte wissenschaftliche und kommerzielle Aktivitäten am Südpol des Mondes ermöglichen soll, Modelle des Mondlanders „Mark 1“ von Blue Origin, des bemannten Mondrovers „Astrolab“, des Mondrovers „Pegasus“ für den Mondaußenposten sowie des Orbiters „Firefly Elytra Dark“ zu sehen.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Aubrey Gemignani</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Mondbasis wird Amerikas und der Menschheit erster Außenposten auf einem anderen Himmelskörper sein“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Jede Mission, ob bemannt oder unbemannt, wird eine Gelegenheit zum Lernen sein, während wir zur Mondoberfläche zurückkehren, die Infrastruktur für einen dauerhaften Aufenthalt aufbauen und die Fähigkeiten erlernen, die erforderlich sind, um in einer der anspruchsvollsten und gefährlichsten Umgebungen zu leben und zu arbeiten, die man sich vorstellen kann. Wir werden dies tun für die Wissenschaft, für all das, was wir aus wirtschaftlicher und technologischer Sicht gewinnen können, für die Innovationen, die das Leben hier auf der Erde verbessern werden, und um uns auf das vorzubereiten, wohin wir unweigerlich als Nächstes gehen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die NASA kündigte die ersten drei Mondbasis-Missionen an, mit denen der Aufbau eines dauerhaften Betriebs beginnen soll</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Moon Base I: Der Start dieser Mission ist frühestens für Herbst 2026 geplant; dabei wird der Lander „Blue Moon Mark 1 Endurance“ von Blue Origin zum Transport von NASA-Nutzlasten eingesetzt. Zur Ausrüstung gehören das Instrument „Stereo Cameras for Lunar Plume-Surface Studies“ zur Untersuchung der Wechselwirkung von Triebwerken mit der Mondoberfläche sowie das „Laser Retroreflective Array“, das orbitalen Raumfahrzeugen hilft, mithilfe von reflektiertem Laserlicht einen genaueren Standort zu bestimmen. Die Mission wird auf dem Shackleton Connecting Ridge landen, um Fähigkeiten zu demonstrieren, die das Risiko für zukünftige bemannte Artemis-Landemissionen im Jahr 2028 verringern.</li>



<li>Moon Base II: Diese Mission, deren Start für später in diesem Jahr geplant ist, wird mehr als 1.100 Pfund Fracht auf dem Griffin-Lander von Astrobotic transportieren, darunter den FLIP-Rover von Astrolab, um Mobilitätssysteme zu erproben, die als Grundlage für den künftigen Betrieb von Mondgeländefahrzeugen (LTV) dienen.</li>



<li>Moon Base III: Diese ebenfalls für dieses Jahr geplante Mission wird die erste Nutzlast befördern, die im Rahmen der NASA-Initiative „Payloads and Research Investigations on the Surface of the Moon“ ausgewählt wurde. Das Kernforschungsprojekt „Lunar Vertex“ wird an Bord des Mondlanders „Nova-C Trinity“ von Intuitive Machines zum Einsatz kommen und Mondwirbel – also helle Flecken auf der Mondoberfläche – untersuchen, um das Verständnis der Oberflächenentwicklung und des Materialverhaltens unter extremen Bedingungen zu verbessern. Die Mission wird Nutzlasten der ESA und des Korea Astronomy and Space Science Institute umfassen, was die kommerzielle und internationale Beteiligung an den Aktivitäten der Moon Base widerspiegelt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Missionen sind die ersten von mehr als einem Dutzend Missionen, die in diesem Jahr angekündigt werden sollen; jede davon dient dazu, Betriebsdaten zu generieren und Risiken im Vorfeld der bemannten Artemis-Aktivitäten auf der Mondoberfläche zu minimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA hat Astrolab 219 Millionen Dollar und Lunar Outpost 220 Millionen Dollar für den Bau und die Lieferung der ersten Phase der LTVs bewilligt. Diese, im Rahmen der Phase-1-Aufträge für Missionen mit hoher Realisierbarkeit, vergebenen Lunar Terrain Vehicle Services-Verträge sind festpreisgebunden und die leistungsbasierten Meilensteine werden es der NASA ermöglichen, bis 2028 im Rahmen der CLPS-Initiative (Commercial Lunar Payload Services) bemannte und unbemannte Mobilitätssysteme auf der Mondoberfläche einzusetzen. Die frühzeitige Mobilität auf der Mondoberfläche ist ein grundlegender Bestandteil der nationalen Weltraumpolitik, deren Priorität darin besteht, eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bemannte Mondfahrzeug von Astrolab, kurz CLV-1, basiert auf der FLEX-Architektur des Unternehmens und ist ein bemannter Rover, der für den Transport von Astronauten, die Beförderung von Versorgungsgütern und die Unterstützung von Fernoperationen konzipiert ist. Er verfügt über eine kompakte Transportkonfiguration, eine Masse von etwa 900 kg und erreicht auf ebenem Gelände eine Geschwindigkeit von mehr als 3,7 Kilometer pro Stunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzend dazu ist der „Pegasus“ von Lunar Outpost eine leichtere, einsatzbereite Weiterentwicklung des „Eagle“-Rovers, der speziell auf die aktualisierten LTV-Anforderungen der NASA zugeschnitten ist. Der „Pegasus“ ist bis zu einem Jahr lang einsatzfähig und kann manuell, autonom oder ferngesteuert mit Geschwindigkeiten von über 5,6 km/h fahren. Er nutzt Technologien aus dem Apollo-Programm und baut auf Prototypen- und Flugerfahrungen auf, um die für die Errichtung einer dauerhaften Mondbasis unverzichtbare, auf den Menschen ausgerichtete Mobilität zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der frühzeitige Einsatz mehrerer LTVs in der Entwicklungsphase der Mondbasis wird Technologiedemonstrationen beschleunigen, die Standortplanung unterstützen und das Betriebsrisiko im Vorfeld der bemannten Artemis-Missionen verringern. Dies ermöglicht es der NASA, Geländegefahren zu erfassen, Materialien zu transportieren, Ressourcen vorab bereitzustellen und Systeme zu optimieren, die für eine langfristige Erforschung des Mondes erforderlich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den nächsten 18 Monaten werden die ausgewählten Anbieter die Rover-Entwürfe fertigstellen, bemannte Evaluierungen durchführen und die Fluggeräte für die Einsatzbereitschaft qualifizieren, wobei die daraus resultierenden LTVs autonome Fahrten, Geländevorbereitungen, wissenschaftliche Untersuchungen, Technologiedemonstrationen und den Transport von Astronauten unterstützen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zuge der fortschreitenden Bemühungen um eine Mondbasis wird die NASA durch Ausschreibungen für weitere Anbieter die Möglichkeiten für zusätzliche Partner erweitern, einen robusten und nachhaltigen Ansatz für die Mobilität auf dem Mond fördern und die nationalen Prioritäten im Bereich der Weltraumkapazitäten stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Rover in die Region des Südpols des Mondes zu bringen, vergab die NASA an Blue Origin einen Auftrag im Wert von 188 Millionen US-Dollar mit einer Optionsphase im Wert von 280,4 Millionen US-Dollar für zwei Teilaufträge, die eine Optionsphase auf der Grundlage der Leistung in der Anfangsphase beinhalten. Die NASA kann den Teilauftrag für die Lieferung der Nutzlast verlängern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser im Rahmen des CLPS 1.0-Rahmenvertrags mit unbestimmter Liefermenge und unbestimmter Lieferzeit durchgeführte Ausschreibungsauftrag (CX-2) stellt eine strategische Investition in die Mondforschung dar und wird eine entscheidende Rolle bei der Ermöglichung von Mobilität und Infrastrukturentwicklung für nachhaltige Mondoperationen spielen, was einen bedeutenden Schritt zur Etablierung einer dauerhaften menschlichen Präsenz auf dem Mond darstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufbauend auf den Erfolgen und Erfahrungen aus CLPS 1.0 skizzierte die Behörde zudem, wie die nächste Generation von Frachtlandern im Rahmen von CLPS 2.0 weiterhin Nutzlasten zur Mondoberfläche und in die Mondumlaufbahn befördern wird, um die ehrgeizigen Ziele der NASA für nachhaltige Mondoperationen zu unterstützen. Diese nächste Phase bietet mehr Flexibilität und ermöglicht es der NASA, schlüsselfertige Lieferdienste zu bestellen oder die Lieferung von CLPS-Hardware zur Integration in ihre eigenen Missionen anzunehmen. Die endgültige Ausschreibung für CLPS 2.0 wurde am 15. Mai veröffentlicht, die Antworten sind bis Dienstag, den 30. Juni, einzureichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update zu MoonFall</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Behörde gab zudem neue Informationen zu MoonFall bekannt, einer Mission, bei der vier Drohnen kurze Flüge über die Mondoberfläche unternehmen sollen, um potenzielle Landeplätze für Artemis-Astronauten zu erkunden. Das Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien hat das Design entwickelt und Prototypen getestet und Firefly Aerospace mit dem Bau des Raumfahrzeugs beauftragt, das die Drohnen von der Erdumlaufbahn zum Mond transportieren soll. Der Start ist für 2028 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Drohnen werden selbstständig auf der Mondoberfläche landen und dann im Laufe eines einzigen Mondtages hochauflösende Bilder von schwer zugänglichem Gelände aufnehmen. Nach dem letzten Flug jeder Drohne wird ihre „Survive-the-Night“-Nutzlast noch mehrere Monate lang weiterarbeiten und damit eine dauerhafte Präsenz der USA am Südpol des Mondes kennzeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Robotermissionen stehen bevor</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich kündigte die NASA an, dass in den kommenden Wochen eine Auswahl weiterer CLPS 1.0-Auftragsvergaben für Nutzlasten und Technologiedemonstrationen im Rahmen der Mondbasis, die während der „Ignition“-Veranstaltung der Behörde bekannt gegeben wurden, erfolgen wird. In den kommenden Monaten wird es zudem weitere Möglichkeiten geben, sich um CLPS 1.0- und 2.0-Aufträge zu bewerben, da die Technologiedemonstrationen der Phase 1 für Mondbasismissionen definiert und geplant werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Berichts bekräftigte die NASA-Führung, dass die Etablierung einer dauerhaften Präsenz auf dem Mond im Einklang mit der breit angelegten Erkundungsstrategie der Behörde steht, die durch eine höhere Startfrequenz, erweiterte Partnerschaften mit der Industrie und behördenweite Koordination unterstützt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19495.msg587676#msg587676" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis Mondstation</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Starship Testflug 12; gelungener erster Flug von Version 3 mit Triebwerksproblemen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/starship-testflug-12-gelungener-erster-flug-von-version-3-mit-kleinen-problemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 02:19:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Starship]]></category>
		<category><![CDATA[Booster 19]]></category>
		<category><![CDATA[Ship 39]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug]]></category>
		<category><![CDATA[Testflug 12]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedereintritt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152803</guid>

					<description><![CDATA[<p>SpaceX konnte mit dem ersten Flug der neuen Version 3 ihres Starships einen erfolgreichen Start verbuchen. Das Ship 39 konnte erfolgreich gewassert werden, der Booster konnte den Anflug zur Wasserung nicht erfolgreich durchführen. Ein Beitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James. Quelle: SpaceX Livestream, Raumfahrer.net Forum, 23. Mai 2026 Die Tage vor dem StartDie waren auf alle [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">SpaceX konnte mit dem ersten Flug der neuen Version 3 ihres Starships einen erfolgreichen Start verbuchen. Das Ship 39 konnte erfolgreich gewassert werden, der Booster konnte den Anflug zur Wasserung nicht erfolgreich durchführen. Ein Beitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SpaceX Livestream, Raumfahrer.net Forum, 23. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T-000235.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Betankung vor dem Start Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Betankung vor dem Start Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T-000235-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152801" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T-000235-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T-000235-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Betankung vor dem Start<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Tage vor dem Start</strong><br>Die waren auf alle Fälle noch sehr geschäftig. Ein weiterer Betankungs- und Starttest oder &#8222;Wet Dress Rehearsal&#8220; stand an. Auch das Pad 2 wurde weiter geprüft. Das Delugesystem wurde zum wiederholten Male ausprobiert. Am 19. Mai wurden Booster 19 und Ship 39 endgültig zum Pad 2 transportiert welche dort übereinander gestapelt wurden. Der Betankungs- und Starttest am 20. Mai ist dann nur ein Halber geworden, denn nach halbem Füllstand wurde wieder enttankt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startversuch am 22. Mai</strong><br>Schon eine Stunde vor dem ursprünglichen Startzeitpunkt wurde bekannt das aus Wettergründen der Start vorsorglich um eine halbe Stunde später stattfinden sollte, also um 01:00 Uhr MESZ. Kurz vor Mitternach folgte aber die nächste Verschiebung auf 01:30 Uhr MESZ. Damit gab es nur noch eine Reserve von einer halben Stunde bis zum Ende des Startfensters, welches um 02:00 Uhr MESZ schließen sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 00:39 Uhr MESZ postete SpaceX dass die Betankung des Starships erfolgt. Um 00:45 Uhr MESZ begann der Livestream. Das Wetter wurde als sehr gut bezeichnet. Der Booster stand vereist und dampfend am Starttisch. Der Countdown lief problemlos bis T-00:40, ab dem mehrmalig ein Hold bei T-00:40 zu verzeichnen war. Der&#8220; Quick Disconnect&#8220; machte Probleme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man gab schließlich bekannt, dass man die Probleme in der verbleibenden Zeit nicht mehr lösen können werde. Da man ja bisher eh nur einen halben Betankungs- und Starttest zu Buche hatte, ist es halt damit ein kompletter geworden. Neuer Startversuch würde Tags darauf erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines der Highlights des Streams von SpaceX war wohl die Ankündigung von Chun Wang mit dem Starship einen Flug zum Mars, mit Flyby am Mars, also ohne Landung, und daraufhin den Rückflug mit Starship durchführen zu wollen sobald das System soweit entwickelt sei.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000000.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Liftoff Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Liftoff Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000000-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152770" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000000-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000000-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Liftoff<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vor dem Start am 23. Mai</strong><br>Pünktlich wurde mit der Betankung des Starship Stapels mit flüssigem Sauerstoff und Methan begonnen. Der Stream von SpaceX startete ebenso pünktlich um Mitternacht. Die Range war &#8222;grün&#8220;, auch Schiffe befanden sich keine in der Sperrzone.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der NASA Administrator Jared Isaacman erschien bei der Moderation und gab seiner Anerkennung zu dieser Mission Ausdruck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Knapp 3 Minuten vor dem Start war die Betankung vollständig und die Triebwerke vorgekühlt. 17 Sekunden vor dem Start wurde das Wasserflutungssystem aktiviert und 3 Sekunden vor dem Start wurden die Triebwerke von Booster 19 gezündet. In der Version 3 des Starships können die Triebwerke des Boosters nun alle gleichzeitig gezündet werden und alle 33 Triebwerke begannen auch zu feuern.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-240a7797"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000011.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Liftoff Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Liftoff Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000011-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152772" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000011-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000011-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Liftoff<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000032.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Starship hat abgehoben Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Starship hat abgehoben Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000032-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152775" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000032-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000032-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Starship hat abgehoben<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-1ba6ae33"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000059.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000059-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152777" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000059-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000059-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Alle Triebwerke des Boosters aktiv<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start von Starship Testflug 12</strong><br>Schnell hob der gesamte Stapel vom Pad 2 ab. Nach 45 Sekunden wurde bereits MaxQ, der Moment des größten aerodynamischen Druckes auf die Rakete, erreicht. Bei ca. T+1:42 fiel dann ein Triebwerk des Boosters aus, was aber wegen der Engine Out Capability des Boosters keine Folgen hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach knapp zweieinhalb Minuten wurden die meisten Triebwerke des Boosters deaktiviert und die Triebwerke von Ship 39 aktiviert. Der Booster kippte seitlich weg und sollte eigentlich mit seinen inneren 13 Triebwerken den Boostback Burn einleiten. Hier starteten aber nur 5 Triebwerke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstaunlich war der offensichtliche Versuch Triebwerke des äußeren Ringes zu starten, was zwar nicht geklappt hat, aber dies war zumindest in Version 2 überhaupt nur auf dem Startpad möglich. Nichtdestoweniger konnte der Rückflug des Boosters eingeleitet werden, auch wenn dieser etwas unruhig von Statten ging. Beim vorgesehenen Landing Burn ging dann die Telemetrie des Boosters verloren. Die Landezone konnte bei diesem eher mißlungenem Boostbackburn wohl nicht mehr erreicht worden sein. Darauf wird dann aber die FAA reagieren.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-6fdb1abd"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000228.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Most engine Cut Off Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Most engine Cut Off Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000228-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152779" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000228-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000228-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Most engine Cut Off<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000233.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Stufentrennung Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Stufentrennung Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000233-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152781" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000233-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000233-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Stufentrennung<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000237.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Boostback Burn Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Boostback Burn Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000237-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152783" style="width:400px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000237-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000237-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Boostback Burn<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-51616755"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000700.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ship 39 beschleunigt Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Ship 39 beschleunigt Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000700-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152785" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000700-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T000700-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ship 39 beschleunigt<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ship 39 erledigt seine Aufgabe gut</strong><br>Ship 39 konnte bei der Stufentrennung alle seine 6 Triebwerke aktivieren, jedoch fiel nach einer knappen halben Minute eines der Vakuumtriebwerke aus. Also mußten die verbliebenen 5 Triebwerke etwas länger betrieben werden um die projektierte Flugbahn zu erreichen. Brennschluß wurde damit erst nach knapp neuneinhalb Minuten erreicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen der verlängerten Beschleunigungssphase wurde der Wiederzündungstest eines Triebwerkes im Freiflug gestrichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ca. 19 Minuten nach dem Start wurde begonnen die 20 Starlink Dummys und die 2 Spezialausführungen, welche mit Beleuchtung und Kameras ausgetattet waren, auszusetzen. Mit diesen konnten auch Außenaufnahmen von Ship 39 gemacht werden. Die Aussetzung der Nutzlast erfolgte auch zügiger als dies in früheren Flügen der Fall war.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T002813.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="Aussetzen der Starlink Dummies Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Aussetzen der Starlink Dummies Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T002813-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152787" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T002813-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T002813-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Aussetzen der Starlink Dummies<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T003818.jpg" data-rel="lightbox-image-10" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ship 39 von außen nach dem Aussetzen der Nutzlast Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Ship 39 von außen nach dem Aussetzen der Nutzlast Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T003818-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152789" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T003818-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T003818-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ship 39 von außen nach dem Aussetzen der Nutzlast<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-c75c10dd"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-86018c69"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T004350.jpg" data-rel="lightbox-image-11" data-magnific_type="image" data-rl_title="Beginn des Wiedereintritts Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Beginn des Wiedereintritts Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T004350-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152791" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T004350-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T004350-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Beginn des Wiedereintritts<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T004738.jpg" data-rel="lightbox-image-12" data-magnific_type="image" data-rl_title="Flap beim Wiedereintritt Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Flap beim Wiedereintritt Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T004738-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152793" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T004738-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T004738-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Flap beim Wiedereintritt<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-b1dda431"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T010601.jpg" data-rel="lightbox-image-13" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ship 39 erreicht die oberen Wolkenschichten Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Ship 39 erreicht die oberen Wolkenschichten Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T010601-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152795" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T010601-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T010601-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ship 39 erreicht die oberen Wolkenschichten<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wiedereintritt und Landung</strong><br>Nach ungefähr einer dreiviertel Stunde nach Start begann der Wiedereintritt von Ship 39. Abbrände waren nicht zu beobachten. Es wurde auch wieder eine Kurve, um den Landeanflug nach Starbase zu simulieren, geflogen. Dabei sind kurzzeitig bis zu 2,1 G aufgetreten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Stunde und 5 Minuten wurden die oberen Wolkenschichten erreicht, eine Minute später erfolgte das Flip Manöver bei der sich das Ship aufrichtet. Die Unterseite des Schiffes war dabei recht gut zu sehen, und die Verfärbungen hielten sich in Grenzen. Nach dem Aufsetzen auf der Wasseroberfläche fiel Ship 39 um und explodierte dabei spektakulär.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T010631.jpg" data-rel="lightbox-image-14" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ship 39 fällt bei der Wasserung um… Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="Ship 39 fällt bei der Wasserung um… Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T010631-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152797" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T010631-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T010631-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ship 39 fällt bei der Wasserung um&#8230;<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T010639.jpg" data-rel="lightbox-image-15" data-magnific_type="image" data-rl_title="… und explodiert Credit: SpaceX" data-rl_caption="" title="… und explodiert Credit: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T010639-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152799" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T010639-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/T010639-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8230; und explodiert<br><mark><em>Credit: SpaceX</em></mark></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-d27ddd85"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein kurzes Fazit</strong><br>Die große Misserfolgsserie die die Version 2 bei ihrer Einführung hinnehmen musste, blieb der Version 3 erspart. Das Ship performte sogar sehr gut. Den Ausfall des einen Vakuumtriebwerks sollte man gesondert betrachten. Dass Raptor 3 Triebwerke Kandidaten für mögliche Problem werden können, war bei den Problemen die es schon im Vorfeld gab, nun mal nicht auszuschließen. Beim Aufstieg des Boosters ist ja auch eines ausgefallen. Besonders an der Verlässlichkeit der Triebwerke wird noch gearbeitet werden müssen. Nutzlastaussetzung, Wiedereintritt, Zielanflug&#8230; alles sehr gut verlaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Booster hat dagegen deutlich Verbesserungsbedarf. Die Wiederzündungsfähigkeit im Flug hat sich stark verschlechtert. Da wird man erst mal eruieren müssen, was da genau passiert ist. Das wird wohl zu konstruktiven Änderungen am Booster führen müssen, möglicherweise an der neuen Triebwerksverrohrung. Da wird man sehr gespannt auf den nächsten Testflug sein können. Da der Aufstieg des Boosters in Ordnung war und auch das Ship die Erwartungen sehr gut erfüllte, ergibt sich jedoch insgesamt ein recht positives Bild.</p>



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		<title>Psyche absolviert Flyby am Mars und steuert auf metallreichen Asteroiden zu</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/psyche-absolviert-flyby-am-mars-und-steuert-auf-metallreichen-asteroiden-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 08:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroidengürtel]]></category>
		<category><![CDATA[ASU]]></category>
		<category><![CDATA[DSN]]></category>
		<category><![CDATA[Magnetometer]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Swingby]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA-Sonde „Psyche“ hat am 15. Mai ihre Annäherung an den Mars abgeschlossen und sich dabei bis auf 4.609 Kilometer der Planetenoberfläche genähert. Bei diesem Vorbeiflug nutzte die Sonde den Gravitationseffekt des Mars, um einen zusätzlichen Impuls zu erhalten und ihre Umlaufbahn anzupassen, ohne Treibstoff zu verbrauchen. Damit wurde sie auf ihren Weg zum metallreichen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA-Sonde „Psyche“ hat am 15. Mai ihre Annäherung an den Mars abgeschlossen und sich dabei bis auf 4.609 Kilometer der Planetenoberfläche genähert. Bei diesem Vorbeiflug nutzte die Sonde den Gravitationseffekt des Mars, um einen zusätzlichen Impuls zu erhalten und ihre Umlaufbahn anzupassen, ohne Treibstoff zu verbrauchen. Damit wurde sie auf ihren Weg zum metallreichen Asteroiden Psyche gebracht. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/psyche-mission/nasas-psyche-mission-aces-mars-flyby-targets-metal-rich-asteroid/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Jet Propulsion Laboratory</a>, 19. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese Aufnahme eines Marshalbmondes wurde am 15. Mai 2026 gegen 5:03 Uhr PDT von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen, als sich diese dem Planeten für einen Gravitationsmanöver näherte. Das Bild wurde unter Verwendung der Rot-, Grün- und Blau-Daten des Multispektral-Kamerasystems zu einer Aufnahme in Naturfarben verarbeitet. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Diese Aufnahme eines Marshalbmondes wurde am 15. Mai 2026 gegen 5:03 Uhr PDT von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen, als sich diese dem Planeten für einen Gravitationsmanöver näherte. Das Bild wurde unter Verwendung der Rot-, Grün- und Blau-Daten des Multispektral-Kamerasystems zu einer Aufnahme in Naturfarben verarbeitet. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152749" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-1-pia26771-mars-crescent-pydenxfs-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Di<em>ese Aufnahme eines Marshalbmondes wurde am 15. Mai 2026 gegen 5:03 Uhr PDT von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen, als sich diese dem Planeten für einen Gravitationsmanöver näherte. Das Bild wurde unter Verwendung der Rot-, Grün- und Blau-Daten des Multispektral-Kamerasystems zu einer Aufnahme in Naturfarben verarbeitet.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Raumschiff steuert nun direkt auf den Asteroiden zu, der sich im Hauptasteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter befindet. Nach dem Vorbeiflug am Mars analysierte das Flugteam die Funksignale zwischen dem Raumschiff und dem Deep Space Network (DSN) der NASA – dem weltweiten Kommunikationssystem der Behörde für interplanetare Raumfahrzeuge –, um zu bestätigen, dass sich Psyche auf der richtigen Flugbahn befand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Obwohl wir von unseren Berechnungen und unserem Flugplan überzeugt waren, war es dennoch spannend, das Doppler-Signal des DSN während des Vorbeiflugs in Echtzeit zu überwachen“, sagte Don Han, Leiter der Navigation für Psyche am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Südkalifornien. „Wir haben bestätigt, dass der Mars dem Raumschiff einen Schub von 1.600 Kilometer pro Stunde verliehen und seine Bahnebene um etwa 1 Grad relativ zur Sonne verschoben hat. Wir sind nun auf Kurs für die Ankunft am Asteroiden Psyche im Sommer 2029.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einzigartiger Blick auf den Mars</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dies ist der erste Blick auf einen fast „vollständigen Mars“, wie ihn die NASA-Sonde „Psyche“ kurz nach ihrer größten Annäherung an den Planeten am 15. Mai 2026 aufgenommen hat. Der Blick reicht von der Südpolkappe nach Norden bis zum Canyonsystem Valles Marineris und darüber hinaus. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Dies ist der erste Blick auf einen fast „vollständigen Mars“, wie ihn die NASA-Sonde „Psyche“ kurz nach ihrer größten Annäherung an den Planeten am 15. Mai 2026 aufgenommen hat. Der Blick reicht von der Südpolkappe nach Norden bis zum Canyonsystem Valles Marineris und darüber hinaus. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152751" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-e1a-pia26772-polar-globe-1ao1dlbtj7-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist der erste Blick auf einen fast „vollständigen Mars“, wie ihn die NASA-Sonde „Psyche“ kurz nach ihrer größten Annäherung an den Planeten am 15. Mai 2026 aufgenommen hat. Der Blick reicht von der Südpolkappe nach Norden bis zum Canyonsystem Valles Marineris und darüber hinaus.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In den Tagen vor und während der nahen Annäherung wurden alle Instrumente von Psyche zur <a href="https://science.nasa.gov/blogs/psyche/2026/05/08/nasas-psyche-mission-to-fly-by-mars-for-gravity-assist/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kalibrierung</a> eingeschaltet, darunter die Kameras, Magnetometer sowie das Gamma- und Neutronenspektrometer. Die Begegnung mit dem Planeten bot der Mission einen wertvollen Probelauf für die Ankunft am <a href="https://science.nasa.gov/solar-system/asteroids/16-psyche/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Asteroiden Psyche</a>; als Bonus gelang es ihr, Bilder vom Mars aus einer seltenen Perspektive aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da sich Psyche dem Mars aus einem hohen Winkel näherte, erschien der Planet in den Tagen vor der größten Annäherung als <a href="https://science.nasa.gov/photojournal/nasas-psyche-mission-captures-mars-during-gravity-assist-approach/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">dünner Halbmond</a>, beleuchtet durch das von seiner Oberfläche reflektierte Sonnenlicht. In den <a href="https://science.nasa.gov/mission/psyche/psyche-multimedia-raw-images/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Aufnahmen</a> des <a href="https://science.nasa.gov/mission/psyche/spacecraft/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Multispektral-Bildgebers</a> des Raumfahrzeugs erschien der Halbmond heller und erstreckte sich weiter um die Planetenscheibe herum als erwartet, was auf die starke Streuung des Sonnenlichts durch die staubige Atmosphäre des Planeten zurückzuführen war. Als Psyche vom nächtlichen Himmel des Mars in den Tag überging, nahm es um den Zeitpunkt der größten Annäherung herum eine schnelle Bilderserie der Oberfläche auf.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dies ist die hochauflösendste Aufnahme der wasserreiche Südpolkappe des Mars, die von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen wurde, nachdem sie sich dem Planeten für einen Gravitationsmanöver genähert hatte. Die Kappe hat einen Durchmesser von mehr als 700 Kilometern. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Dies ist die hochauflösendste Aufnahme der wasserreiche Südpolkappe des Mars, die von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen wurde, nachdem sie sich dem Planeten für einen Gravitationsmanöver genähert hatte. Die Kappe hat einen Durchmesser von mehr als 700 Kilometern. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152753" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-e1b-pia26773-polar-closeup-85npbqu6-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dies ist die hochauflösendste Aufnahme der wasserreiche Südpolkappe des Mars, die von der NASA-Mission „Psyche“ aufgenommen wurde, nachdem sie sich dem Planeten für einen Gravitationsmanöver genähert hatte. Die Kappe hat einen Durchmesser von mehr als 700 Kilometern.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben Tausende von Bildern von der Annäherung an den Mars sowie von der Oberfläche und der Atmosphäre des Planeten bei der größten Annäherung aufgenommen. Dieser Datensatz bietet uns einzigartige und wichtige Möglichkeiten, die Leistung der Kameras zu kalibrieren und zu charakterisieren sowie die frühen Versionen unserer Bildverarbeitungswerkzeuge zu testen, die für den Einsatz beim Asteroiden Psyche entwickelt werden“, sagte Jim Bell, Leiter des Psyche-Imager-Instruments an der Arizona State University (ASU) in Tempe. „Während das Raumfahrzeug nach dem Vorbeiflug seine Reise fortsetzt, werden wir den Rest des Monats über die Kalibrierungsaufnahmen des Mars fortsetzen, während er sich in die Ferne entfernt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bell leitet außerdem die <a href="https://science.nasa.gov/mission/mars-2020-perseverance/science-instruments/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Mastcam-Z</a>-Bildgebungsuntersuchungen im Team der Perseverance-Marsrover-Mission der NASA, die zu den mehreren Missionen gehörte, die während des Vorbeiflugs ergänzende Oberflächen- und Atmosphärenbilder sowie Navigationsdaten lieferten, um die Kalibrierungsbemühungen zu unterstützen. Zu den weiteren beteiligten Missionen zählen der Mars Reconnaissance Orbiter der NASA, der Orbiter 2001 Mars Odyssey und der Rover Curiosity sowie Mars Express und der ExoMars Trace Gas Orbiter der ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Bildgeber könnten frühe Kalibrierungsmessungen der Magnetometer von Psyche den <a href="https://science.nasa.gov/science-research/astrophysics/cosmic-bow-shocks/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Stoßwellenbereich</a> des Mars erfasst haben, als das Raumfahrzeug den Planeten passierte. Das Team für das Gamma- und Neutronenspektrometer sammelte ebenfalls zügig Daten zur Kalibrierung des Instruments, indem es seine Messungen mit der umfangreichen Sammlung vorhandener Marsdaten verglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf zum Asteroiden Psyche</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese Aufnahme der Marsoberfläche zeigt Streifen, die durch den Wind entstanden sind, der über die Einschlagkrater in der Region Syrtis Major weht. Die Windstreifen erstrecken sich über eine Länge von etwa 50 Kilometern, und die großen Krater im unteren mittleren Bereich des Bildes haben einen Durchmesser von durchschnittlich etwa 30 Meilen. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Diese Aufnahme der Marsoberfläche zeigt Streifen, die durch den Wind entstanden sind, der über die Einschlagkrater in der Region Syrtis Major weht. Die Windstreifen erstrecken sich über eine Länge von etwa 50 Kilometern, und die großen Krater im unteren mittleren Bereich des Bildes haben einen Durchmesser von durchschnittlich etwa 30 Meilen. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152755" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/4-e2a-pia26774-surface-zj4lalqo-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese Aufnahme der Marsoberfläche zeigt Streifen, die durch den Wind entstanden sind, der über die Einschlagkrater in der Region Syrtis Major weht. Die Windstreifen erstrecken sich über eine Länge von etwa 50 Kilometern, und die großen Krater im unteren mittleren Bereich des Bildes haben einen Durchmesser von durchschnittlich etwa 30 Meilen.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Mars nun im Rückspiegel liegt, wird das Raumschiff bald wieder sein solarelektrisches Antriebssystem nutzen, um direkt auf den Hauptasteroidengürtel zuzusteuern. Bei seiner Ankunft im August 2029 wird es sich in eine Umlaufbahn um den Asteroiden Psyche einfügen, von dem angenommen wird, dass er der Teilkern eines Planetesimal ist, also eines Bausteins eines frühen Planeten. In einer Reihe von kreisförmigen Umlaufbahnen, die um den Asteroiden Psyche – der an seiner breitesten Stelle einen Durchmesser von etwa 280 Kilometern hat – zunächst tiefer und dann höher verlaufen, wird das Raumschiff den Asteroiden kartografieren und wissenschaftliche Daten sammeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte sich der Asteroid als metallischer Kern eines uralten Planetesimalen erweisen, könnte er einen einzigartigen Einblick in das Innere von Gesteinsplaneten wie der Erde bieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben den Vorbeiflug am Mars schon seit Jahren erwartet, aber nun ist er geschafft. Wir können dem Roten Planeten dafür danken, dass er unserem Raumschiff einen entscheidenden Schwung gegeben hat, um weiter ins Sonnensystem vorzudringen“, sagte Lindy Elkins-Tanton, die leitende Forscherin für die Psyche-Mission an der University of California in Berkeley. „Auf zum Asteroiden Psyche!“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr über Psyche</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese vom Multispektral-Kamera-Instrument von Psyche aufgenommene, farbverstärkte Ansicht zeigt den großen Doppelringkrater Huygens (oben rechts; Durchmesser ca. 470 Kilometer) und das umliegende, stark verkraterte südliche Hochland. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-rl_caption="" title="Diese vom Multispektral-Kamera-Instrument von Psyche aufgenommene, farbverstärkte Ansicht zeigt den großen Doppelringkrater Huygens (oben rechts; Durchmesser ca. 470 Kilometer) und das umliegende, stark verkraterte südliche Hochland. Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152758" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/5-e2b-pia26775-surface-color-m4kzus7e-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Diese vom Multispektral-Kamera-Instrument von Psyche aufgenommene, farbverstärkte Ansicht zeigt den großen Doppelringkrater Huygens (oben rechts; Durchmesser ca. 470 Kilometer) und das umliegende, stark verkraterte südliche Hochland.<br><mark>Credit: NASA/JPL-Caltech/ASU</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Psyche-Mission wird von der ASU geleitet. Das JPL, eine Abteilung des Caltech in Pasadena, ist für das Gesamtmanagement der Mission, die Systemtechnik, die Integration und Erprobung sowie den Missionsbetrieb verantwortlich. Intuitive Machines in Palo Alto, Kalifornien, lieferte das Chassis für das Raumfahrzeug mit hochleistungsfähigem solarelektrischem Antrieb. Der Betrieb des Bildgebungsinstruments wird von der ASU geleitet, die bei der Konstruktion, Fertigung und Erprobung der Kameras mit Malin Space Science Systems in San Diego zusammenarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Psyche ist die 14. Mission, die im Rahmen des Discovery-Programms der NASA ausgewählt wurde, das vom Marshall Space Flight Center der Behörde in Huntsville, Alabama, verwaltet wird. Das Launch Services Program der NASA mit Sitz im Kennedy Space Center der NASA in Florida war für den Start verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur Psyche-Mission der NASA finden Sie unter: <a href="https://science.nasa.gov/mission/psyche/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://science.nasa.gov/mission/psyche/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15696.msg587424#msg587424" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Psyche-Mission auf Falcon Heavy (B1064.4/B1079.1/B1065.4)</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Smile gestartet; Enthüllung des unsichtbaren Schutzschilds der Erde gegen den Sonnenwind</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/smile-gestartet-enthuellung-des-unsichtbaren-schutzschilds-der-erde-gegen-den-sonnenwind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 19:35:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Smile]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[CAS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[SMILE]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensturm]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenwind]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=152740</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Raumsonde „Smile“ startete am 19. Mai 2026 um 05:52 Uhr MESZ mit einer Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana. Der Start markiert den Beginn einer ehrgeizigen Mission, deren Ziel es ist, Sonnenstürme, geomagnetische Stürme und die Wissenschaft des Weltraumwetters besser zu verstehen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/smile-gestartet-enthuellung-des-unsichtbaren-schutzschilds-der-erde-gegen-den-sonnenwind/" data-wpel-link="internal">Smile gestartet; Enthüllung des unsichtbaren Schutzschilds der Erde gegen den Sonnenwind</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Raumsonde „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Smile</a>“ startete am 19. Mai 2026 um 05:52 Uhr MESZ mit einer <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vega-C</a>-Rakete vom <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Europe_s_Spaceport/Europe_s_Spaceport2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">europäischen Weltraumbahnhof</a> in Französisch-Guayana. Der Start markiert den Beginn einer ehrgeizigen Mission, deren Ziel es ist, Sonnenstürme, geomagnetische Stürme und die Wissenschaft des Weltraumwetters besser zu verstehen. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_lifts_off_on_quest_to_reveal_Earth_s_invisible_shield_against_the_solar_wind" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration / Space Science / Smile</a>, 19. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/01-2605_020_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/01-2605_020_AR_EN-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152719" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/01-2605_020_AR_EN-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/01-2605_020_AR_EN-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Highlights des SMILE Starts<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start und der Trennung von der Trägerrakete wurde das erste Signal von Smile um 06:48 Uhr MESZ von der ESA-Bodenstation New Norcia in Australien empfangen. Um 06:49 Uhr MESZ wurden die Solarpaneele des Raumfahrzeugs ausgefahren, sodass Smile nun Sonnenlicht sammeln kann, um seine Systeme und wissenschaftlichen Instrumente mit Energie zu versorgen. Mit dem Abschluss dieses Vorgangs war der Start erfolgreich.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/02-Vega-C_shoots_through_the_sky_with_a_Smile_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="SMILE startet in den Himmel Credit: ESA" data-rl_caption="" title="SMILE startet in den Himmel Credit: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/02-Vega-C_shoots_through_the_sky_with_a_Smile_pillars-267x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-152721" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/02-Vega-C_shoots_through_the_sky_with_a_Smile_pillars-267x400-1.jpg 267w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/02-Vega-C_shoots_through_the_sky_with_a_Smile_pillars-267x400-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>SMILE startet in den Himmel<br><mark>Credit: ESA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Smile“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der ESA und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Es soll Aufschluss darüber geben, wie die Erde auf Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert. Dazu werden mithilfe einer Röntgenkamera die weltweit ersten Röntgenbeobachtungen des Erdmagnetfelds durchgeführt und mit einer Ultraviolettkamera die daraus resultierenden Nordlichter jeweils 45 Stunden lang ununterbrochen beobachtet.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Start der Vega-C von SMILE Credit: ESA" data-rl_caption="" title="Der Start der Vega-C von SMILE Credit: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152723" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/03-Vega-C_liftoff_with_Smile_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Start der Vega-C von SMILE<br><mark>Credit: ESA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir stehen kurz davor, etwas zu erleben, was wir noch nie zuvor gesehen haben – die unsichtbare Schutzhülle der Erde in Aktion“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher. „Mit Smile erweitern wir die Grenzen der Wissenschaft, um Antworten auf große Fragen zu finden, die seit unserer Entdeckung vor über siebzig Jahren, dass die Erde sicher in einer riesigen magnetischen Blase liegt, ein Rätsel geblieben sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er fügt hinzu: „Die ESA und China blicken auf eine 25-jährige Zusammenarbeit zurück, die von frühen Vereinbarungen zum Datenaustausch in den 1990er Jahren bis zur gemeinsam entwickelten Smile-Mission reicht. Diese Mission ist ein Beweis für das Engagement der ESA für internationale Zusammenarbeit, die Förderung wissenschaftlicher Erkenntnisse und die friedliche Nutzung des Weltraums.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Vega-C mit SMILE Credit: ESA" data-rl_caption="" title="Die Vega-C mit SMILE Credit: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152725" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/04-Vega-C_complete_with_Smile_inside_pillars-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Vega-C mit SMILE<br><mark>Credit: ESA</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Smile wird Licht in die Geheimnisse des Erdmagnetfelds bringen“, sagt David Agnolon, Projektleiter für Smile bei der ESA. „Die Mission wird durch eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen der ESA und der CAS sowie durch Beiträge von Partnern aus ganz Europa ermöglicht. Es ist das erste Mal, dass die ESA und China gemeinsam eine Mission ausgewählt, konzipiert, umgesetzt, gestartet und betrieben haben, und wir sind alle sehr gespannt auf die bedeutenden wissenschaftlichen Entdeckungen, die wir in den nächsten drei Jahren von Smile erwarten.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/05-Smile_s_X-ray_camera_sees_Earth_reacting_to_coronal_mass_ejection_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Röntgenkamera von Smile beobachtet, wie die Erde auf einen koronalen Massenauswurf reagiert Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Die Röntgenkamera von Smile beobachtet, wie die Erde auf einen koronalen Massenauswurf reagiert Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/05-Smile_s_X-ray_camera_sees_Earth_reacting_to_coronal_mass_ejection_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152727" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/05-Smile_s_X-ray_camera_sees_Earth_reacting_to_coronal_mass_ejection_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/05-Smile_s_X-ray_camera_sees_Earth_reacting_to_coronal_mass_ejection_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Röntgenkamera von Smile beobachtet, wie die Erde auf einen koronalen Massenauswurf reagiert<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Zeit ist gekommen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit fast vier Milliarden Jahren hält die Erde einen riesigen Schutzschild gegen den unerbittlichen Ansturm geladener Teilchen von der Sonne aufrecht. Dieser <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/The_solar_wind" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sonnenwind</a> kann alles auf seinem Weg beschädigen, besonders wenn er sich zu Sonnenstürmen aufbaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Sonnenwind würde unsere blühende grüne und blaue Erde in eine felsige, braune Ödnis verwandeln – gäbe es nicht das Magnetfeld, das tief im Inneren unseres Planeten entsteht. Dieses Magnetfeld bildet eine riesige Schutzblase um uns herum, die <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2026/02/Anatomy_of_Earth_s_magnetosphere" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Magnetosphäre</a> genannt wird.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/06-Smile_in_numbers_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="SMILE in Zahlen Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="SMILE in Zahlen Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/06-Smile_in_numbers_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152729" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/06-Smile_in_numbers_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/06-Smile_in_numbers_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>SMILE in Zahlen<br><mark>Credit: ESA; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zum ersten Mal in der Geschichte sind wir an einem Punkt angelangt, an dem unsere wissenschaftlichen Instrumente und Technologien so weit fortgeschritten sind, dass wir genau auf den Grund gehen können, wie diese Abwehr gegen den Sonnenwind funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Carole Mundell, Wissenschaftsdirektorin der ESA, sagt: „Smile ist das <a href="https://www.esa.int/ESA_Multimedia/Images/2022/07/ESA_science_missions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">neueste Mitglied der Flotte der Weltraumforschungsmissionen</a> der ESA. Es baut auf dem bahnbrechenden wissenschaftlichen und technologischen Erbe früherer Missionen wie <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Cluster" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cluster</a> und <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/XMM-Newton" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">XMM-Newton</a> auf und nutzt bewährte Technologien auf neue Weise, um die magnetische Umgebung der Erde wie nie zuvor zu erforschen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie fährt fort: „Die bewährte Zusammenarbeit zwischen unseren Ingenieur- und Wissenschaftsteams in Europa und China hat globale Herausforderungen wie pandemiebedingte Reisebeschränkungen und geografisch verteilte Teams überstanden. Es ist spannend zu sehen, wie all dies heute zusammenkommt, und ich freue mich auf die neuen wissenschaftlichen Entdeckungen, die Smile liefern wird.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/07-2505_029_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/07-2505_029_AR_EN-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152731" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/07-2505_029_AR_EN-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/07-2505_029_AR_EN-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das ist Smile – ein Überblick über die Mission<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist mit einer <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_s_science_toolbox" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">einzigartigen Instrumentenausstattung</a> ausgestattet, die uns erstmals einen umfassenden Einblick darin geben soll, wie das Erdmagnetfeld auf die unerbittlichen Angriffe der Sonne reagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird die erste Mission sein, die das magnetische Schutzschild der Erde mit <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_s_X-ray_vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Röntgenaugen</a> betrachtet, um aufzudecken, wo und wie es vom Sonnenwind getroffen wird. Diese Wechselwirkung löst Störungen aus, die von kleinen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JZcSEdz54k0" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Substürmen</a> bis hin zu großen geomagnetischen Stürmen reichen und sich durch unsere Magnetosphäre in Richtung Nord- und Südpol ausbreiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort lösen die Magnetstürme ein Lichtspektakel aus, die Aurora (das Nord- und Südlicht). Smile wird die Nordlichter mit Hilfe von <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile/Smile_s_ultraviolet_vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Ultraviolettstrahlung</a> 45 Stunden am Stück aufzeichnen und ist damit die erste Mission, die sie so lange beobachtet, sowie die erste seit 2008, die den gesamten Kreis der Aurora um den Nordpol im ultravioletten Licht beobachtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch den Vergleich der Röntgen- und Ultraviolettbilder werden wir in Echtzeit verfolgen können, wie die Erde auf den Ansturm des Sonnenwinds reagiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die von Smile gesammelten Daten werden uns helfen, den Planeten Erde und unser Sonnensystem als Ganzes besser zu verstehen“, sagt Philippe Escoubet, Projektwissenschaftler für Smile bei der ESA. „Und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die sich daraus ergeben, werden unsere Modelle der magnetischen Umgebung der Erde verbessern, was letztlich dazu beitragen könnte, die Sicherheit unserer Astronauten und Weltraumtechnologien für die kommenden Jahrzehnte zu gewährleisten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorbereitungen für die Wissenschaft</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/08-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die drei Mysterien, die SMILE aufdecken soll. Bild: ESA" data-rl_caption="" title="Die drei Mysterien, die SMILE aufdecken soll. Bild: ESA" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/08-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152733" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/08-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/08-Top_three_mysteries_Smile_will_solve_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die drei wichtigsten Mysterien, die SMILE aufdecken soll.<br>Bild: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vega-C-Rakete, die „Smile“ ins All beförderte, wurde ausgewählt, da sie den Anforderungen der Mission perfekt entsprach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Géraldine Naja, Direktorin für Raumtransport bei der ESA, sagt: „Von der ersten Idee über den Start bis hin zu den Ergebnissen arbeiten Tausende von Menschen in Teams auf der ganzen Welt zusammen, um „Smile“ zu einem Erfolg zu machen. Die für einen Start erforderliche Präzisionstechnik macht jeden einzelnen Start zu einer Leistung. Herzlichen Glückwunsch an alle beteiligten Partner, die Vega-C heute zum Strahlen gebracht haben – insbesondere an Avio, das zum ersten Mal als Startdienstleister fungierte – und damit einen reibungslosen Start für Smiles wissenschaftliche Reise ermöglichten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start ist erst der Anfang. Im Laufe des nächsten Monats wird Smile durch elf Triebwerkszündungen schrittweise an Höhe gewinnen und schließlich in eine extrem elliptische Umlaufbahn gelangen, die ihn 121.000 km über den Nordpol führt, um dort Daten zu sammeln, bevor er auf 5.000 km über den Südpol absinkt, um diese effizient an die gespannt wartenden Wissenschaftler auf der Erde zu übermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datenerfassung wird im Juli ernsthaft beginnen, nachdem das Team die Ausleger ausgefahren, die Kamerabeschläge geöffnet und sich vergewissert hat, dass alles wie erwartet funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europäische Zusammenarbeit</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/09-Smile_s_special_orbit_pillars.gif" alt="" class="wp-image-152735" style="width:551px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dank seiner besonderen Umlaufbahn fliegt „Smile“ hoch über den Nordpol, um dort jeweils 45 Stunden lang die Nordlichter zu beobachten<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist ein wahrhaft internationales Projekt, zu dem Europa einen wesentlichen Beitrag leistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Auftrag der ESA hat Airbus Defence and Space in Spanien das Nutzlastmodul von Smile gebaut. Dieser entscheidende Teil des Raumfahrzeugs beherbergt drei der vier wissenschaftlichen Instrumente der Mission – darunter die Röntgen- und Ultraviolettkameras sowie die Steuereinheit für die Instrumente und den Kommunikationskanal, über den alle wertvollen wissenschaftlichen Daten zur Erde zurückgesendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Europa war auch für die Röntgenkamera verantwortlich, das größte Instrument von Smile. Im Auftrag der ESA wurde diese Kamera in Großbritannien von der University of Leicester in Zusammenarbeit mit dem Mullard Space Science Laboratory und der Open University sowie mehreren anderen Institutionen in ganz Europa entwickelt und gebaut.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/10-Labelled_Smile_spacecraft_artist_impression_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Raumsonde „Smile“ mit Erleuterungen (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Raumsonde „Smile“ mit Erleuterungen (Künstlerische Darstellung) Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/10-Labelled_Smile_spacecraft_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152736" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/10-Labelled_Smile_spacecraft_artist_impression_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/10-Labelled_Smile_spacecraft_artist_impression_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Raumsonde „Smile“ mit Erleuterungen (Künstlerische Darstellung)<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">An der Entwicklung des Nutzlastmoduls und der Röntgenkamera waren Institute und Unternehmen aus 14 europäischen Ländern beteiligt, wobei das Vereinigte Königreich und Spanien die größten Beiträge leisteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der finanzielle Beitrag der ESA zur Mission beläuft sich auf 130 Millionen Euro und umfasst über 25 Beschaffungsverträge mit mehr als 40 Unternehmen und Instituten. Alle ESA-Mitgliedstaaten leisten über das <a href="https://www.science.esa.int/web/cm25/about" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wissenschaftsprogramm</a> der Agentur einen indirekten Beitrag, wobei sich der durchschnittliche Beitrag zu Smile auf etwa 28 Cent pro Einwohner Europas beläuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Smile-Projekt hat sieben Jahre lang Hunderte von Menschen in Europa und China beschäftigt, und Hunderte von Wissenschaftlern werden in den kommenden Jahren anhand der von Smile gesammelten Daten Forschungsarbeiten durchführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Smile</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/11-Smile_European_partners_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Europäische Partner von SMILE Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="Europäische Partner von SMILE Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/11-Smile_European_partners_pillars-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152738" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/11-Smile_European_partners_pillars-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/11-Smile_European_partners_pillars-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Europäische Partner von SMILE<br><mark>Credit: ESA; Licence: CC BY-SA 3.0 IGO or ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Smile</a> (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile wird mithilfe von vier wissenschaftlichen Instrumenten untersuchen, wie die Erde auf den Sonnenwind reagiert. Auf diese Weise wird Smile unser Verständnis von Sonnenstürmen, geomagnetischen Stürmen und der Weltraumwetterforschung verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA ist verantwortlich für die Bereitstellung des Nutzlastmoduls von Smile (das drei der vier wissenschaftlichen Instrumente trägt), eines der vier wissenschaftlichen Instrumente des Raumfahrzeugs (den Soft-Röntgen-Imager, SXI), die Trägerrakete sowie die Einrichtungen und Dienstleistungen für die Montage, Integration und Erprobung. Die ESA trägt zu einem zweiten wissenschaftlichen Instrument (dem Ultraviolett-Imager, UVI) sowie zum Missionsbetrieb bei, sobald Smile sich in der Umlaufbahn befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CAS stellt die übrigen drei wissenschaftlichen Instrumente sowie die Raumfahrzeugplattform bereit und ist für den Betrieb des Raumfahrzeugs im Orbit verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile ist Teil des „<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/ESA_s_Cosmic_Vision" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Cosmic Vision</a>“-Programms der ESA und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Beantwortung der Frage: „Wie funktioniert das Sonnensystem?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Smile" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Science_Exploration/Smile</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Vega-C</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäische <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Vega-C</a>-Rakete kann 2300 kg ins All befördern, beispielsweise kleine wissenschaftliche Satelliten und Erdbeobachtungssatelliten. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen und erreicht die Umlaufbahn mit drei feststoffgetriebenen Stufen, bevor die vierte, flüssigtreibstoffbetriebene Stufe die präzise Platzierung der Satelliten in ihre gewünschte Umlaufbahn um die Erde übernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ergänzung zur Ariane-Familie, die alle Arten von Nutzlasten in ihre gewünschten Umlaufbahnen befördert, gewährleistet Vega-C, dass Europa über einen vielseitigen und unabhängigen Zugang zum Weltraum verfügt. Die ESA leitet das Vega-C-Programm und arbeitet dabei mit <a href="https://www.avio.com/vega-c" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Avio</a> als Hauptauftragnehmer und Konstruktionsbehörde zusammen. Bei diesem Start fungiert Avio auch als Startdienstleister.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.esa.int/Enabling_Support/Space_Transportation/Vega/Vega-C</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg587415#msg587415" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
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		<title>Save the date: Raumcon-Treffen 2027 in Berlin/Potsdam</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/save-the-date-raumcon-treffen-2027-in-berlin-potsdam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefan Goth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 17:08:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Sonntag 02. Mai 2027 (Anreisetag) bis Samstag 8. Mai 2027 (Abreisetag) findet das nächste Raumcon-Treffen statt. Raumfahrt- und Astronomieinteressierte aus dem ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus treffen sich in der Jugendherberge Potsdam. Eine Information des Vorstands von Raumfahrer.net e.V. Quelle: Raumfahrer.net e.V., 17. Mai 2026 Seit vielen Jahren treffen sich Forist:innen, stille Mitlesende, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Von Sonntag 02. Mai 2027 (Anreisetag) bis Samstag 8. Mai 2027 (Abreisetag) findet das nächste Raumcon-Treffen statt. Raumfahrt- und Astronomieinteressierte aus dem ganzen deutschsprachigen Raum und darüber hinaus treffen sich in der Jugendherberge Potsdam. Eine Information des Vorstands von Raumfahrer.net e.V.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Raumfahrer.net e.V., 17. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Bar_Gagarin_20170526_120344.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017) Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017) Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Bar_Gagarin_20170526_120344_533x300.jpg" alt="" style="width:533px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Wandbild in der Bar Gagarin in Berlin (2017)<br>Bild: Stefan Goth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit vielen Jahren treffen sich  Forist:innen, stille Mitlesende, Vereinsmitglieder und einfach raumfahrt- und astronomiebegeisterte Menschen zum Raumcon-Treffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den Raumcon-Treffen 2024 in Bremen und 2025 in Augsburg hat das Orgateam beschlossen, dass mehr Zeit für die Vorbereitung des nächsten Treffens gebraucht wird. Deshalb findet nach September 2025 das nächste Treffen erst im Mai 2027 in der Woche von Christi Himmelfahrt statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach den guten Erfahrungen die wir 2017 gemacht haben, wird das Treffen wieder in der Jugendherberge Potsdam stattfinden, wobei wir bei unseren Exkursionen den ganzen Großraum Berlin einbeziehen. Auch 2027 werden wir wieder zahlreiche Institutionen, Firmen, Museen und Raumfahrt- und Astronomie-Highlights besuchen. Vorträge, Diskussionen und Filme im Konferenzraum und das gemütliche Beisammensein werden die Veranstaltung abrunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Organisiert wird das Treffen durch die Foristen, Redakteure und Vereinsvorstände F-D-R (Andreas Weise) und Rücksturz (Stefan Goth). Sie werden unterstützt durch Spacecat und bei administrativen und kaufmännischen Angelegenheiten durch die weiteren Vorstandsmitglieder.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/20170527_093245.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Jugendherberge Potsdam (2017) Bild: Stefan Goth" data-rl_caption="" title="Jugendherberge Potsdam (2017) Bild: Stefan Goth" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/20170527_093245_JH_Potsdam_533x300.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Jugendherberge Potsdam (2017)<br>Bild: Stefan Goth</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ergeht herzliche Einladung an alle Raumfahrt- und Astronomieinteressierte sich den Termin vorzumerken und teilzunehmen. Die Anmeldeseite wird voraussichtlich Ende dieses Jahres freigeschaltet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anregungen zum Programm, insbesondere eigene Vorträge, sind ausdrücklich willkommen und können beim Orga-Team und im Diskussionsthread eingebracht werden</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20990.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treff Berlin/Potsdam vom 2.5. bis 8.5.2027 &#8211; Ankündigung und Diskussion</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer wissen möchte wie wir über frühere Treffen diskutiert haben, kann hier nachlesen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13877.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treff 2016 &#8211; Darmstadt &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14338.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treff 2017 &#8211; Berlin/Potsdam &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15566.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treff 2018 &#8211; Lindau &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16571.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treffen 2019- Dachau &#8211; Ankündigung und Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19643.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon Treff 2023 in Bonn &#8211; Diskussion</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20080.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2024 in Bremen &#8211; Diskussionsthread</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20563.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumcon Treffen 2025 &#8211; Augsburg 21.09. &#8211; 26.09. &#8211; Diskussionsthread</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer (noch mehr) wissen möchte, kann in den Berichten zu früheren Treffen schmökern:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treffen-2015-in-kassel-und-goettingen/" data-wpel-link="internal">Raumcon-Treffen 2015 in Kassel und Göttingen</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2017/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2017</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2018/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2018</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/jahrestreffen-raumcon-forum-und-raumfahrer-net-2019-2/" data-wpel-link="internal">Jahrestreffen Raumcon-Forum und Raumfahrer Net 2019</a></li>



<li><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treff-2023-in-bonn/" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treff 2023 in Bonn</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20563.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://www.raumfahrer.net/raumcon-treffen-2024-in-bremen/" data-wpel-link="internal">RaumCon-Treffen 2024 in Bremen</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Starship Testflug 12; das lange Warten hat ein Ende</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/starship-testflug-12-das-lange-warten-hat-ein-ende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 19:09:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Starship]]></category>
		<category><![CDATA[Booster]]></category>
		<category><![CDATA[Booster 19]]></category>
		<category><![CDATA[Gridfins]]></category>
		<category><![CDATA[Raptor]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<category><![CDATA[Starbase]]></category>
		<category><![CDATA[Starship 39]]></category>
		<category><![CDATA[Static Fire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über sieben Monate liegt der letzte Start eines Starships der Version 2 zurück. In der Zwischenzeit wurde ein neues, vollkommen überarbeitetes Startpad fertiggestellt. Booster und Starship wurden in der Version 3 zur Einsatzreife entwickelt. Viele Hürden waren zu nehmen. Rückschläge blieben nicht aus. Auch wenn Booster und Ship von außen auf den ersten Blick die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Über sieben Monate liegt der letzte Start eines Starships der Version 2 zurück. In der Zwischenzeit wurde ein neues, vollkommen überarbeitetes Startpad fertiggestellt. Booster und Starship wurden in der Version 3 zur Einsatzreife entwickelt. Viele Hürden waren zu nehmen. Rückschläge blieben nicht aus. Auch wenn Booster und Ship von außen auf den ersten Blick die vertraute Form aufweisen, so sind sie durch die vielen Neuerungen mit der Version 2 kaum mehr zu vergleichen. Auch die Anzahl und Intensivität der Tests musste damit stark erhöht werden. Der Zeitbedarf um dies alles zu bewerkstelligen, auch um die Probleme zu beheben, war dementsprechend hoch. Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Raumfahrer.net Forum, SpaceX, engl. Wikipedia, 16. Mai 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte Start des Starship, Testflug 11 in der Version 2, erfolgte am 14. Oktober 2025 um 01:24 Uhr MESZ. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar das es sich um den letzten Flug eines Starships in Version 2 vom Startpad 1 mit dem ursprünglichen Starttisch sein würde. Bereits vor dem Testflug 11 befanden sich Booster 18 und Ship 39 in der Fertigungslinie und wurden in Version 3 ausgeführt. Aber das es zu einer Pause kommen würde, war trotzdem abzusehen, da das neue Startpad 2 noch nicht einsatzbereit war. Wohl überhaupt nur Optimisten erhofften noch einen Start in 2025. Aber es folgte sowieso bald ein terminlich erheblich verzögerndes Ereignis.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbesserungen in Version 3:</strong><br>Die Änderungen von Version 2 auf Version 3 sind sehr umfangreich und nicht leicht zur Gänze aufzählbar.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Raptor-3-Triebwerke-und-ein-Raptor-2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Raptor 3 Triebwerk (links und im Hintergrund) im Vergleich zu einem Raptor 2 Triebwerk (rechts) Bildnachweis: SpaceX" data-rl_caption="" title="Raptor 3 Triebwerk (links und im Hintergrund) im Vergleich zu einem Raptor 2 Triebwerk (rechts) Bildnachweis: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Raptor-3-Triebwerke-und-ein-Raptor-2-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152659" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Raptor-3-Triebwerke-und-ein-Raptor-2-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Raptor-3-Triebwerke-und-ein-Raptor-2-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Raptor 3 Triebwerk (links und im Hintergrund) im Vergleich zu einem Raptor 2 Triebwerk (rechts)<br><mark>Bildnachweis: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr bedeutend ist der Einsatz des in der Leistung gesteigerten Raptor V3 Triebwerks, welches außerdem einfacher und preiswerter zu fertigen, und schon vom Aussehen her ein Triebwerk ist, wie es vorher wohl noch keines zu sehen gegeben hat. Der Schub konnte von 2260 kN auf 2750 kN gesteigert werden, der spezifische Impuls leicht von 3400 m/s auf 3430 m/s, und die Masse konnte von 163 0kg auf 1525 kg verringert werden. Durch die Verlegung von Leitungen und Sensorik in die Struktur selber ist außerdem keine Schutzverkleidung in der Triebwerkssektion mehr nötig, was zu einer weiteren Gewichtsreduktion führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hot-Staging-Ring des Boosters hat nun eine neue Geometrie, sehr den Hot-Staging Konstruktionen von Sojus und Weiteren ähnelnd, welcher bei der Landung am Booster verbleibt und nicht mehr durch die bisherigen vorzeitigen Abwürfe verloren geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht unbedingt alle Maßnahmen scheinen gewichtsreduzierend gewesen sein. Z.B. dürfte die Anzahl der eingesetzten COPVs wohl erhöht worden sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die innere Struktur des Boosters wurde vollkommen geändert. Die Triebwerksanordnung wurde leicht geändert, die Verrohrung hat nichts mehr mit dem Vorgänger zu tun. Markante Änderung ist, bei einem Boostergesamtdurchmesser von 9 m, der Einsatz eines neuen 3 m durchmessenden Downcomers, das ist das Durchführungsrohr vom oberen Methantank durch den Sauerstofftank.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Gridfins-fuer-Booster-Version-3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vergrößerte Gridfins für Booster Version 3 Bildnachweis: SpaceX" data-rl_caption="" title="Vergrößerte Gridfins für Booster Version 3 Bildnachweis: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Gridfins-fuer-Booster-Version-3-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152657" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Gridfins-fuer-Booster-Version-3-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Gridfins-fuer-Booster-Version-3-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Vergrößerte Gridfins für Booster Version 3<br><mark>Bildnachweis: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gridfins wurden ca. 50 % vergrößert, dafür wurde jener Gridfin der durch die Lage beim Rückflug vom Luftstrom schlecht angeströmt wird, und daher in seiner Wirkung etwas eingeschränkt ist, gleich weggelassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Booster ist auch leicht von 71 m auf 72,3 m und das Ship von 50,3 m auf 52,1 m gewachsen, im Ship wurden die Tanks zusätzlich auf Kosten des Nutzlastbereichs vergrößert. Insgesamt wird also mehr Treibstoff mitgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies alles soll die Nutzlastkapazität über die anvisierten 100 Tonnen heben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ship hat nun auch Einrichtungen zur Schiffskopplung und zum Treibstofftransfer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Mai veröffentlichte SpaceX einen Bericht über die Änderungen an Booster, Ship und Startanlage. Eine <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15638.msg587235#msg587235" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Auflistung ist im Raumfahrer.net Forum vorhanden</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Ende von Booster 18</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-18-detoniert.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Booster 18 detoniert bei einem Drucktest am Testgelände Masseys Bildnachweis: SpaceX" data-rl_caption="" title="Booster 18 detoniert bei einem Drucktest am Testgelände Masseys Bildnachweis: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-18-detoniert-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152647" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-18-detoniert-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-18-detoniert-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Booster 18 detoniert bei einem Drucktest am Testgelände Masseys<br><mark>Bildnachweis: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 20. November 2025 wurde Booster 18 zum Masseys Testgelände transportiert, um am nächsten Tag den ersten Cryotest durchzuführen. Wie auch bei anderen Tests, wurde auch bei diesem das Testgelände gesperrt. Dieser Test demonstrierte die Notwendigkeit solcher Maßnahmen. Bei der Freigabe des Druckes auf das Stickstoffsystems kam es zu einer Explosion. Treibstoffe befanden sich keine in den Tanks. Als Ursache kamen bald die COPVs in den Mittelpunkt der Fehlersuche, von denen wieder einer versagt haben dürfte. Ein eventuell möglicher Starttermin im Jänner war damit auf alle Fälle vom Tisch, auch wenn man das 1. Quartal noch anvisierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Booster 19 rückt nach, Tests von Ship und Booster</strong><br>Jetzt wollte man Booster 19 schneller fertig stellen. Und Ende des Jahres stand er tatsächlich, wenn auch noch nicht vollkommen fertig, in voller Höhe in einer Megabay. Aber das Startpad 2 war sowieso noch nicht einsatzbereit, vor allem fehlte noch der Quick Disconnect Arm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Angelegenheit mit den nicht gänzlich unproblematischen COPVs wurde auch eine Verbesserung gesucht. Für diese hat man eine eigene Testanlage auf Masseys gebaut. Und nach einem Bericht auf dem <a href="https://youtu.be/tAMSxUoM79A?t=396" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Youtube Kanal von Sirwan Aminy</a> wurde der Hersteller der COPVs auch gleich noch aufgekauft. Das kann mehr Kontrolle in deren Handhabung bringen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-19-rollt-zum-Startgelaende.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Booster 19 wird zum Testgelände transportiert Bildnachweis: SpaceX" data-rl_caption="" title="Booster 19 wird zum Testgelände transportiert Bildnachweis: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-19-rollt-zum-Startgelaende-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152653" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-19-rollt-zum-Startgelaende-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-19-rollt-zum-Startgelaende-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Booster 19 wird zum Testgelände transportiert<br><mark>Bildnachweis: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es hat dann auch noch bis 1. Februar gedauert bis Booster 19 zum Masseys Testgelände transportiert wurde. Dort wurde am Tag darauf der Drucktest absolviert und an den folgenden Tagen die Cryotests. Diesmal alles O.K.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Februar transportierte man Booster 19, zur Installation von Triebwerken, zurück zum Produktionsgelände. Den Ausdruck &#8222;Start in 4 bis 6 Wochen&#8220; vernahm man in der Folge öfter, nur die Anzahl der Hürden ließ es nicht zu. Es folgte der Transport von Ship 39 nach Masseys und Anfang März wurden bei diesem Drucktests und die Cryotests durchgeführt, wonach es wieder zum Produktionsgelände ging. Ausgestattet mit 10 Raptor V3 Triebwerken rollte man Booster 19 zum Startgelände, während Ship 39 wieder zum Produktionsbereich zurückgebracht wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Viele Tests, viele Probleme</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Flammenabweiser-von-Pad-2.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Flammenabweiser (von oben) im Abgaskanal von Pad 2 Bildnachweis: SpaceX" data-rl_caption="" title="Flammenabweiser (von oben) im Abgaskanal von Pad 2 Bildnachweis: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="406" height="228" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Flammenabweiser-von-Pad-2-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152655" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Flammenabweiser-von-Pad-2-400x225-1.jpg 406w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Flammenabweiser-von-Pad-2-400x225-1-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 406px) 100vw, 406px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Flammenabweiser (von oben) im Abgaskanal von Pad 2<br><mark>Bildnachweis: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Booster 19 auf Pad 2 gehoben wurde, tastete man sich langsam in der Testsequenz nach vorne. Mit neuem Pad und neuen Raptoren wollte man sicherlich keine allzu großen Risiken einer eventuellen Beschädigung eingehen. Zuerst begann man die Turbopumpen zu testen, gefolgt von einem Zündtest, bevor man einen Static Fire in Angriff nahm, welchen man aber vorzeitig wieder abbrach. Später wurde bekannt das der Grund ein Problem an Pad 2 war. Ein Sensor des &#8222;Deluge Systems&#8220; zeigte einen zu niedrigen Wert, und daher schaltete man die Triebwerke schnellstens ab. Durch das schnelle Abschalten wurden die Triebwerke allerdings in Mitleidenschaft gezogen. Somit war wieder klar: auch Pad 2 bedurfte noch weiterer Tätigkeiten. Mitte März brachte man Booster 19 wieder zum Produktionsgelände.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang April wurde auch noch bekannt das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_OfcR8QUnlk" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ein Raptor 3 Triebwerk explodiert</a> ist, der Grund wurde nicht bekannt. Schwierigkeiten gab es also noch Etliche. Daraus ergaben sich immer wieder Verzögerungen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-b710638d"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Ship-39-rollt-nach-Masseys.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ship 39 wird nach Masseys gerollt Bildnachweis: SpaceX" data-rl_caption="" title="Ship 39 wird nach Masseys gerollt Bildnachweis: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Ship-39-rollt-nach-Masseys-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152662" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Ship-39-rollt-nach-Masseys-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Ship-39-rollt-nach-Masseys-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ship 39 wird nach Masseys gerollt<br><mark>Bildnachweis: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Static-Fire-von-Ship-39.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Static Fire von Ship 39 Bildnachweis: SpaceX" data-rl_caption="" title="Static Fire von Ship 39 Bildnachweis: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Static-Fire-von-Ship-39-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152664" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Static-Fire-von-Ship-39-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Static-Fire-von-Ship-39-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Static Fire von <em>Ship 39<br><mark>Bildnachweis: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-103a5bdb"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte April wurde Ship 39 nach Masseys und Booster 19 zum Pad 2 transportiert. Beide begannen mit einem Turbopumpentest, Ship 39 folgte mit einem Static Fire seiner 6 Raptoren und tags darauf auch Booster 19. Ship 39 konnte damit wieder zurück. Der Booster mußte noch mal ran zu einem Tank Test bevor dieser auch zum Produktionsgelände zurück konnte.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-f12a130e"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-19-auf-Pad-2-Oben.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Booster 19 auf Pad 2 Bildnachweis: SpaceX" data-rl_caption="" title="Booster 19 auf Pad 2 Bildnachweis: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-19-auf-Pad-2-Oben-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152649" style="width:400px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-19-auf-Pad-2-Oben-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-19-auf-Pad-2-Oben-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Booster 19 auf Pad 2<br><mark>Bildnachweis: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-19-auf-Pad-2-Seite.jpg" data-rel="lightbox-image-8" data-magnific_type="image" data-rl_title="Booster 19 auf Pad 2 Bildnachweis: SpaceX" data-rl_caption="" title="Booster 19 auf Pad 2 Bildnachweis: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-19-auf-Pad-2-Seite-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152651" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-19-auf-Pad-2-Seite-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Booster-19-auf-Pad-2-Seite-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Booster 19 auf Pad 2<br><mark>Bildnachweis: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-73c18b57"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Booster 19 muß noch mal getestet werden</strong><br>Auch wenn nicht alle beschädigt waren, tauschte man alle 10 Triebwerke die beim abgebrochenen Static Fire zum Einsatz kamen, sicherheitshalber aus. Ende April wurde schließlich der Test mit allen 33 Triebwerken durchgeführt. Auch dieser wurde wieder vorzeitig abgebrochen, doch diesmal wurde von keinen Schäden berichtet. Damit hatte man aber immer noch keinen vollständigen Static Fire des Boosters, so daß er Anfang Mai wiederum zum Pad 2 gerollt wurde. Nach einem Gasdrucktest konnte diesmal ein vollständiger 14 Sekunden Static Fire durchgeführt werden. Der Weg für einen Start war geebnet.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Starbase.jpg" data-rel="lightbox-image-9" data-magnific_type="image" data-rl_title="Starbase Bildnachweis: SpaceX" data-rl_caption="" title="Starbase Bildnachweis: SpaceX" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Starbase-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152669" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Starbase-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Starbase-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Starbase<br><mark>Bildnachweis: SpaceX</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erste Starttermine tauchen auf</strong><br>Anfang Mai war es dann soweit. Erste Nennung eines Starttermines, auch wenn dieser nicht ganz gehalten werden konnte. Es wurde auch bekannt das der Flug dieses Mal nicht das Gebiet zwischen Florida und Kuba überfliegen, sondern die &#8222;Lücke&#8220; zwischen Kuba und Yucatan angesteuert werden würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Teil des &#8222;Deluge Systems&#8220;, möglicherweise einen Gasdruckgenerator, hat es dann auch noch spektakulär weit in die Höhe katapultiert. Der nächste Reparaturfall. Aber auch die Chopsticks erforderten nochmalige Arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun transportierte man auch Ship 39 wieder zum Pad 2 und hatte damit Booster und Ship am Startgelände. Am 9. Mai wurde dann Ship 39 auf Booster 19 gehoben. Ein Wet Dress Rehearsal war geplant, konnte jedoch vorerst nicht durchgeführt werden. Probleme mit dem SQD Arm. Am 11. Mai klappte es aber doch. Nach dem erfolgreichen WDR mussten Ship und Booster jedoch zur Inspektion noch mal zurück. Aber der Starttermin wurde konkret.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start vorgesehen für 19. Mai Ortszeit</strong><br>Tauchte Tags zuvor schon ein NOTMAR mit diesem Termin auf, so gab auch SpaceX am 13. Mai den 20. Mai 00:30 Uhr MESZ als Starttermin bekannt. Das Startfenster würde bis 02:00 Uhr MESZ offen sein und Ersatztermine sind an den folgenden Tagen vorhanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Probleme mußten gelöst und beseitigt werden, viel Mühe hatte man, viele Tätigkeiten waren erforderlich, um zu diesem Stand der Entwicklung zu gelangen. Wie erfolgreich die Maßnahmen waren, erfahren wir in ein paar Tagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachtrag</strong> vom 17. Mai<br>Verschiebungen, insbesondere leichte Anpassungen des Starttermines sind wie bei jedem, so auch insbesondere bei diesem recht kritischem Start jederzeit möglich. Und SpaceX hat auch bereits bekanntgegeben, das der Starttermin einen Tage nach &#8222;rechts&#8220; rutscht. Neuer Termin also 21. Mai. Alles andere bleibt gleich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20639.msg587322#msg587322" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Starship Flug 12 (B19/S39) von Starbase</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorbereitung von &#8222;Smile&#8220; auf den Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vorbereitung-von-smile-auf-den-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 19:13:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Smile]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[SMILE]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bevor „Smile“ beginnen kann, zu erforschen, wie die Erde auf die Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert, musste das Raumschiff hier auf der Erde eine außergewöhnliche Reise hinter sich bringen.Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA. Quelle: ESA / Science &#38; Exploration, 15. Mai 2026 Verfolgen Sie die Mission während der letzten Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bevor „Smile“ beginnen kann, zu erforschen, wie die Erde auf die Partikelströme und Strahlungsausbrüche der Sonne reagiert, musste das Raumschiff hier auf der Erde eine außergewöhnliche Reise hinter sich bringen.<br>Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESA / Science &amp; Exploration</a>, 15. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2605_015_AR_EN.mp4" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-152639" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/Smile-Video-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Vorbereitung von &#8222;Smile&#8220; auf den Weltraum<br><mark>Credit: European Space Agency; Licence: ESA Standard Licence</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Verfolgen Sie die Mission während der letzten Startvorbereitungen am europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana; vom Betanken und Einbau in die Schutzverkleidung bis hin zur Verbindung mit dem Rest der Vega-C-Rakete, die sie ins All befördern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile fliegt mit dem Vega-C-Flug VV29 ins All. Die 35 Meter hohe Vega-C wiegt auf der Startrampe 210 Tonnen. Die Rakete wird Smile mit drei feststoffbetriebenen Stufen in die Umlaufbahn bringen, bevor die vierte Stufe mit Flüssigtreibstoff die Kontrolle übernimmt, um Smile präzise in die Erdumlaufbahn zu befördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smile (Solar Wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer) ist eine gemeinsame europäisch-chinesische Mission zur Erforschung der Wechselwirkungen zwischen dem Sonnenwind und der magnetischen Umgebung der Erde aus einer einzigartigen, stark elliptischen Umlaufbahn. In den nächsten drei Jahren wird die Sonde alle zwei Tage hoch über den Nordpol fliegen, um Röntgen- und Ultraviolettbilder des magnetischen Schutzschilds der Erde und der Nordlichter aufzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19774.msg587303#msg587303" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SMILE-Mission (ESA/China) auf Vega C</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2605_015_AR_EN.mp4" length="40767214" type="video/mp4" />

			</item>
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		<title>NASA stellt erste Konzepte für die Artemis-III-Mission vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-stellt-erste-konzepte-fuer-die-artemis-iii-mission-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 19:04:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 3]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Moon Mark 2]]></category>
		<category><![CDATA[Erdumlaufbahn]]></category>
		<category><![CDATA[LEO]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASA treibt die Planung der für nächstes Jahr geplanten Artemis-III-Mission in der Erdumlaufbahn zügig voran. Bei diesem bemannten Flug sollen die Rendezvous- und Andockfähigkeiten zwischen dem Orion-Raumschiff und den kommerziellen Landemodulen von Blue Origin und SpaceX getestet werden. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Lauren E. Low, 13. Mai [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">NASA treibt die Planung der für nächstes Jahr geplanten Artemis-III-Mission in der Erdumlaufbahn zügig voran. Bei diesem bemannten Flug sollen die Rendezvous- und Andockfähigkeiten zwischen dem Orion-Raumschiff und den kommerziellen Landemodulen von Blue Origin und SpaceX getestet werden. <br>Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/artemis/artemis-3/nasa-outlines-preliminary-artemis-iii-mission-plans/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Lauren E. Low</a>, 13. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152621" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>März 2026: Die Sonne geht hinter der Artemis-II-SLS-Rakete und dem Raumschiff Orion auf, die auf einer mobilen Startrampe am Startkomplex 39B im Kennedy Space Center in Florida stehen.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Jim Ross</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Ankündigung im Februar, eine Artemis-Mission vor den bemannten Landemissionen in der Region des Südpols des Mondes einzufügen, haben Ingenieure verschiedene Optionen für das Missionsprofil und operative Überlegungen für Artemis III geprüft, um sicherzustellen, dass der Testflug der Behörde und ihren Partnern hilft, Risiken im Vorfeld der nächsten Landung von Amerikanern auf dem Mond im Rahmen von Artemis IV zu minimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Auch wenn es sich hierbei um eine Mission in die Erdumlaufbahn handelt, ist sie ein wichtiger Meilenstein für die erfolgreiche Mondlandung im Rahmen von Artemis IV. Artemis III ist eine der komplexesten Missionen, die die NASA je durchgeführt hat“, sagte Jeremy Parsons, stellvertretender Leiter des Bereichs „Moon to Mars“ im Direktorat für die Entwicklung von Erkundungssystemen der NASA in Washington. „Zum ersten Mal wird die NASA eine Startkampagne koordinieren, an der mehrere Raumfahrzeuge beteiligt sind und bei der neue Fähigkeiten in die Artemis-Operationen integriert werden. Wir beziehen bewusst mehr Partner und miteinander verknüpfte Operationen in diese Mission ein, was uns helfen wird zu lernen, wie Orion, die Besatzung und die Bodenteams mit der Hardware und den Teams beider Anbieter zusammenarbeiten, bevor wir Astronauten auf die Mondoberfläche schicken und dort eine Mondbasis errichten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission soll eine Reihe von Zielen erfüllen, mit denen wichtige Systeme demonstriert werden sollen, die für eine künftige Mondlandung erforderlich sind. Im Rahmen der Artemis-III-Mission wird die SLS-Rakete das Raumschiff Orion mit vier Besatzungsmitgliedern vom Kennedy Space Center der NASA in Florida aus starten. Anstelle der &#8222;interim cryogenic propulsion stage&#8220; als Oberstufe der Rakete wird die NASA einen Dummy verwenden, der die Masse und die Gesamtabmessungen einer Oberstufe nachbildet, jedoch keine Antriebskraft besitzt. Der Dummy wird die gleichen Gesamtabmessungen und Schnittstellenanschlusspunkte wie die Oberstufe zwischen dem Orion-Stufenadapter und dem Trägerraketen-Stufenadapter aufweisen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-a3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-a3-267x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-152623" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-a3-267x400-1.jpg 267w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-a3-267x400-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Kernstufe von Artemis III steht am 12. Mai 2026 in der „High Bay 2“ des Fahrzeugmontagegebäudes im NASA-Kennedy-Space-Center, wobei der Tank der Kernstufe an den Triebwerksblock montiert ist.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Kim Shiflett</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstruktions- und Fertigungsarbeiten für den Abstandhalter schreiten im Marshall Space Flight Center der NASA in Huntsville, Alabama, zügig voran. Das Material für den Zylinderabschnitt sowie den oberen und unteren Ring wird derzeit im Marshall Space Flight Center bearbeitet, um es für die bevorstehenden Schweißarbeiten vorzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Rakete Orion in den Orbit gebracht hat, wird das in Europa gebaute Servicemodul den Antrieb bereitstellen, um Orions Umlaufbahn um die Erde im LEO zu zirkularisieren. Diese Umlaufbahn erhöht die Gesamterfolgsquote der Mission, da sie im Vergleich zu einer Mondmission mehr Startmöglichkeiten für jedes Element bietet – die SLS mit Orion und ihrer Besatzung, den Vorläufer des bemannten Landefahrzeugs „Starship“ von SpaceX und den Vorläufer des bemannten Landefahrzeugs „Blue Moon Mark 2“ von Blue Origin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Grundlage der Erfahrungen von Blue Origin und SpaceX arbeitet die NASA derzeit an der Festlegung des Einsatzkonzepts für die Mission. Auch wenn einige Entscheidungen noch ausstehen, könnten die Astronauten möglicherweise in mindestens einen Test-Lander einsteigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wird mehr Zeit an Bord der Orion verbringen als bei Artemis II, wodurch die Bewertung der Lebenserhaltungssysteme weiter vorangetrieben wird, und zum ersten Mal die Leistungsfähigkeit des Andocksystems demonstrieren. Die Mission wird Erkenntnisse für Konzepte zum Rendezvous mit dem Lander, zur Bewohnbarkeit sowie für den Missionsbetrieb liefern, um zukünftige Oberflächenmissionen vorzubereiten. Die Behörde plant außerdem, bei der Rückkehr der Orion zur Erde einen verbesserten Hitzeschild zu testen, um flexiblere und robustere Wiedereintrittsprofile für zukünftige Missionen zu ermöglichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-sm.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-sm-400x300-1.jpg" alt="" class="wp-image-152625" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-sm-400x300-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-sm-400x300-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Orion-Dienstmodul für die Mission Artemis III ist hier vor den Akustiktests in der Operations and Checkout Facility des Kennedy Space Centers der NASA am 7. Mai 2026 zu sehen.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Jess Ruffa</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Wochen wird die NASA die konkreten Pläne für den Flug weiter ausarbeiten, darunter einen Zeitplan für die Auswahl der Astronauten, die für den Missionsbetrieb ausgebildet werden sollen, Optionen zur Bewertung der Schnittstellen des AxEMU-Raumanzugs von Axiom im Vorfeld von Mondoberflächenmissionen, die Missionsdauer sowie mögliche wissenschaftliche Aktivitäten während des Fluges. Die NASA hat die Industrie um Vorschläge für mögliche Lösungen zur Verbesserung der Kommunikation mit der Erde während der Mission gebeten, da das Deep Space Network nicht genutzt werden wird. Die Behörde sucht zudem nach internationalem und nationalem Interesse an der möglichen Mitführung von CubeSats zum Einsatz in der Erdumlaufbahn und wird möglicherweise weitere Möglichkeiten bekannt geben, sobald das Einsatzkonzept für die Mission genauer definiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von Innovation und Erforschung wird die NASA die Artemis-Astronauten auf immer anspruchsvollere Missionen entsenden, um weitere Teile des Mondes zu erforschen – im Hinblick auf wissenschaftliche Erkenntnisse und wirtschaftliche Vorteile –, eine dauerhafte menschliche Präsenz auf der Mondoberfläche zu etablieren und die Grundlagen für die ersten bemannten Missionen zum Mars zu schaffen.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18681.msg587262#msg587262" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis III &#8211; Orion MPCV auf SLS</a></li>
</ul>
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