Miniupdate zu Starship Testflug 13

Ship 40 treibt viel länger als erwartet auf der Wasseroberfläche. Booster 20 hatte nicht erst beim Landingburn mit Problemen zu kämpfen. Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Redakteurs James

Quelle: SpaceX Livestream, X

Ship 40 auf dem Wasser treibend
Quelle: SpaceX

Ship 40 ist zumindest noch die ganze Nacht nach der Wasserung auf der Wasseroberfläche getrieben. Der Hochseeschlepper „Go Australis“ folgte Ship 40 in naher Distanz.
Circa 2 Stunden nach der Landung ist man für ungefähr eineinhalb Stunden an Ship 40 für Nahaufnahmen auf Ship 40 herangefahren. 30 Stunden nach der Landung hatte Ship 40 bereits über 100 km Distanz zurückgelegt.

Schon unter einer Minute nach dem Start konnten an den inneren 3 Triebwerken von Booster 20 von Beobachtern Anomalien beobachtet werden, die möglicherweise zu einem Leck in den Methan- oder Sauerstoff Zuführungen führten.
Beim Boostbackburn wurden die inneren 3 Triebwerke als letzte Triebwerke nach 2 Minuten und 55 Sekunden nach dem Start deaktiviert.

Driftweg von Ship 40
Quelle: TheSpaceEngineer auf X

Die Treibstoffanzeige ging daraufhin in der Anzeige des Livestreams auf den Wert Null.
Der Boostbackburn hätte nach Plan allerdings erst nach 3 Minuten und 3 Sekunden enden sollen, also 8 Sekunden später.
Das Starten von nur sehr wenigen Triebwerken beim Landingburn könnte damit nicht ursächlich ein Problem der Triebwerke selber, sondern schlicht durch Treibstoffmangel verursacht worden sein.
Dies ist allerdings noch eine Annahme, denn eine Stellungnahme zur nicht nach Plan erfolgten Wasserung des Booster 40 gibt es von SpaceX derzeit noch keine.

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