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	<title>702HP &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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		<title>Ariane-5-Start: Eutelsat 172B und ViaSat 2 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-eutelsat-172b-und-viasat-2-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2017 20:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[702HP]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus Defence and Space]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. Juni 2017 startete um 23:45 Uhr UTC zu Beginn eines eine Stunde langen Startfensters vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Eutelsat S.A. aus Frankreich und ViaSat, einem Anbieter von Breitbanddiensten und Kommunikationstechniklösungen aus Carlsbad im US-Bundesstaat Kalifornien, wurden nach rund einer halben Stunde [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-eutelsat-172b-und-viasat-2-im-all/" data-wpel-link="internal">Ariane-5-Start: Eutelsat 172B und ViaSat 2 im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 1. Juni 2017 startete um 23:45 Uhr UTC zu Beginn eines eine Stunde langen Startfensters vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Kommunikationssatelliten an Bord. Die Erdtrabanten für die Eutelsat S.A. aus Frankreich und ViaSat, einem Anbieter von Breitbanddiensten und Kommunikationstechniklösungen aus Carlsbad im US-Bundesstaat Kalifornien, wurden nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: Airbus Defence and Space, Arianespace, Boeing, ESA, Eutelsat, ViaSat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/va237onlaunchpad800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/va237onlaunchpad260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Ariane 5 ECA für VA237 auf der Startanlage</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rekordnutzlast für Ariane-5-ECA<br></strong> Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA, die von der Startrampe ELA-3 zum zweiten Flug einer Ariane 5 im Jahr 2017 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA237 der europäische Kommunikationssatellit Eutelsat 172B (Masse beim Start 3.551 kg) und der US-amerikanische Kommunikationssatellit ViaSat 2 (Startmasse 6.418 kg, unbetankt 4.197 kg).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Mission VA237 wurde laut Arianespace bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen 10.865 kg transportiert, von denen 9.969 kg auf die beiden Satelliten entfielen. Eutelsat 172B wurde zum 32. Satelliten für Eutelsat, der mit einer europäischen Ariane-Rakete ins All gelangte. ViaSat ist der 54. von Boeing hergestellte und von einer Ariane-Rakete in den Weltraum transportierte Satellit.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/va237Ariane5launcha1600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/va237Ariane5launcha260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Nachtstart zur Mission VA237<br>(Bilder: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung von RUAG mit einem Durchmesser von 5,4 Metern und einer Masse von rund 2.400 kg untergebracht. ViaSat 2 wurde als erster der Satelliten etwa 29 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der Nutzlasttragstruktur SYLDA 5 B (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA wurde Eutelsat-172B dann rund 41 Minuten nach dem Start freigegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zwei Satelliten werden aus dem erreichten Geotransferorbit (GTO) mit Perigäum von 249 km über der Erde (geplant 248,9 km) und einem Apogäum von 35.860 km über der Erde (geplant 35.848 km) mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit (GEO) ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verbliebenen Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von circa 6 Grad bewerkstelligen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Buildinge172bEutelsat1200.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Buildinge172bEutelsat260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Eutelsat 172B beim Hersteller<br>(Bild: Eutelsat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>All-Electric: Eutelsat 172B<br></strong> Eutelsat 172B ist eine Konstruktion von Airbus Defence and Space aus Toulouse in Frankreich und basiert auf der Satellitenplattform Eurostar E3000e. Eutelsats neuer Satellit soll im geostationären Orbit eine Position im Bereich von 172 Grad Ost beziehen, um von dort insbesondere Empfänger im asiatisch-pazifischen Raum zu versorgen. Dafür ist er mit 14 C-Band-, 36 K<sub>u</sub>-Band-Standard- und weiteren 11 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern für hohen Durchsatz (~1,8 Gbps) ausgerüstet. Eutelsat 172A, den Eutelsat 172B ersetzen soll, wird laut Eutelsat künftig an einer anderen Position eingesetzt. Er war als AMC 23 für SES Americom gestartet worden und kreist seit dem 29. Dezember 2005 um die Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die C-Band-Transponder des neuen Eutelsat 172B adressieren den vollständigen asiatisch-pazifischen Raum mit Australien und Neuseeland sowie Alaska, Hawai und den Westen der vereinigten Staaten. Die Standart-K<sub>u</sub>-Band-Transponder sind für die Versorgung von fünf Zonen gedacht: Der Nordpazifik-Downlink reicht vom Westen der USA über Kanada bis zum Osten Asiens mit Japan und Teilen von China und Russland. Der Südpazifik-Downlink deckt Australien und Neuseeland ab. Von Neukaledonien über Papua Neu Guinea, Indonesien und Malaysia bis Thailand und Myanmar erstreckt sich der Südwestpazifik-Downlink. Japan und die Philippinen können über den Norostasien-Downlink bedient werden, eine Reihe von Inselstaaten über den Südostpazifik-Downlink. Die 11 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern für hohen Durchsatz, deren Leistung mit Hilfe eines innovativen Multiport-Verstärkers (multi-port-amplifier, mpa) individuell angepasst werden können, ermöglichen elf insbesondere dem Luftverkehr gewidmete Ausleuchtzonen von der Westküste der USA über die Flugrouten über dem Pazifik und großen Teilen Südostasiens.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/e172binsideS5C800.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/e172binsideS5C260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Eutelsat 172B in Kourou<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit elektrischer Energie versorgt werden Antrieb und Kommunikationsnutzlast von Eutelsat 172B durch zwei Solarzellenausleger, die dem Raumfahrzeug mit einer Transportkonfiguration von 5,7 x 3,73 x 3 Meter zusammen eine Spannweite von insgesamt 39,3 Metern geben und rund 13 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten Raumfahrzeugs beträgt mindestens 15 Jahre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Antriebssystem von Eutelsat 172B besitzt ausschließlich elektrische Triebwerke des Typs PPS-5000 von Safran/Snecma. Die elektrischen Hall-Effekt-Triebwerke zum Betrieb in einem Leistungsbereich zwischen 2 und 5 Kilowatt verwenden das Edelgas Xenon als auszustoßende Stützmasse. Sie haben einen Schub im Bereich von etwas unter 0,2 und etwas über 0,3 Newton, lassen sich jedoch sehr ausdauernd einsetzen. 15.000 Betriebsstunden soll ein einzelnes solche Triebwerk ableisten können. Montiert sind die vier Triebwerke paarweise an ausklappbaren und schwenkbaren Roboter-Armen. Eutelsat ist der erste kommerzielle Satellitenbetreiber, der einen Satelliten mit PPS-5000-Triebwerken besitzt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/E172BelectricalengDMarquesAirbus800.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/E172BelectricalengDMarquesAirbus260.jpg" alt=""/></a><figcaption>PPS-5000-Triebwerke an Roboterarm in Transportkonfiguration<br>(Bild: Airbus Defence and Space / D.</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Einsatz zum Abbau der verbliebenen Bahnneigung gegen den Erdäquator und der Ausbildung einer annähernden Kreisbahn werden die PPS-5000-Trieberwerke in einem Betriebsregime mit 300 Volt Versorgungsspannung und einem Leistungsbedarf im Bereich von 3.000 Watt für einen Schub im Bereich von 0,3 Newton mit einem spezifischen Impuls von ~1.700 Sekunden betrieben werden. Für den Bahnerhalt soll anschließend ein Modus mit einer Versorgungsspannung von 375 Volt, einem verringerten Schub von 0,18 Newton und einem spezifischen Impuls von 1.850 Sekunden zum Einsatz kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neuartig an Eutelsat 172B ist auch der Einsatz einer 3D-gedruckten Antennentragstruktur.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/viasat2orbitraisingboeing800.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/viasat2orbitraisingboeing260.jpg" alt=""/></a><figcaption>ViaSat 2 über der Erde &#8211; Künstlerische Darstellung<br>(Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit Chemie und Strom: ViaSat 2</strong><br>Bei ViaSat 2 handelt es sich um ein von Boeing auf Basis des Satellitenbus BSS-702HP entworfenes und in El Segundo im Bundesstaat Kalifornien in den Vereinigten Staaten von Amerika gebautes, dreiachsstabilisiertes Raumfahrzeug, dessen Körper in Transportkonfiguration Maße von rund 6 auf 3 auf 2 Meter aufweist. Boeing war beauftragt worden, nachdem sich das Unternehmen in einem Bieterwettbewerb gegen Lockheed Martin durchgesetzt hatte. Space Systems/Loral (SS/L) wollte ViaSat nach <a href="https://www.raumfahrer.net/viasat-bucht-starts-bei-arianespace/" data-wpel-link="internal">Patentstreitigkeiten</a> nicht mehr beauftragen. SS/L hatte <a href="https://www.raumfahrer.net/viasat-1-im-orbit/" data-wpel-link="internal">ViaSat 1</a> gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ViaSat 2 ist dazu gedacht, Empfänger in der Karibik, in Nord-, Süd- und Zentralamerika sowie auf Routen von Luft- und Seefahrt über und auf dem Atlantik zwischen Europa und Nordamerika von einer Position bei 70 Grad West (laut ViaSat 69,9 Grad West) im Geostationären Orbit mit schnellen Zugriffsmöglichkeiten auf das Internet zu versorgen. Dementsprechend ist die Kommunikationsnutzlast von ViaSat 2 mit K<sub>a</sub>-Band-Transpondern ausgestattet. Sie sollen einen Durchsatz von rund 300 Gbps ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von ViaSat 2 erfolgt durch zwei Solarzellenausleger. Am Ende der projektierten Einsatzdauer von mindestens 14 Jahren sollen die Solarzellenausleger von ViaSat 2 noch rund 16.100 Watt elektrische Leistung bereitstellen können (Leistung bei Betriebsbeginn 18.200 Watt). Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem hybriden Antriebssystem aus chemischen und elektrischen Treibwerken wird das Raumfahrzeug einige Monate benötigen, bis es seine Betriebsposition im GEO erreicht. Nach Ende der kommerziellen Nutzung des Satelliten soll ihn sein Antriebssystem nach Angaben von ViaSat in einen Friedhofsorbit befördern, der rund 300 Kilometer oberhalb des GEO liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut ViaSat wurden erste Signale des Satelliten bereits kurz nach dem Start von der Erdfunkstelle Hassan in Indien empfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat 172B wurde katalogisiert mit der NORAD Nr. 42.741 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-029B, ViaSat 2 mit der NORAD Nr. 42.740 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2017-029A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15405.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Eutelsat 172B und ViaSat 2 auf Ariane 5 ECA VA237</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SES 9 hat Regelbetrieb aufgenommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-9-hat-regelbetrieb-aufgenommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2016 17:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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		<category><![CDATA[SES 9]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der am 5. März 2016 ins All transportierte Kommunikationssatellit SES 9 hat nach Angaben seines Betreibers den Regelbetrieb aufgenommen. SES berichtete am 1. Juni 2016, dass zur Versorgung des asiatischen Raums jetzt zahlreiche zusätzliche Transponder genutzt werden können. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, SES, SpaceX. Eine Falcon-9-Rakete in der Version 1.2 hatte SES [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der am 5. März 2016 ins All transportierte Kommunikationssatellit SES 9 hat nach Angaben seines Betreibers den Regelbetrieb aufgenommen. SES berichtete am 1. Juni 2016, dass zur Versorgung des asiatischen Raums jetzt zahlreiche zusätzliche Transponder genutzt werden können.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Boeing, SES, SpaceX.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03SES9BoeingSatelliteSystems1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03SES9BoeingSatelliteSystems260.jpg" alt="SES 9 vor dem Start
(Bild: Boeing Satellite Systems)"/></a><figcaption>SES 9 vor dem Start<br>(Bild: Boeing Satellite Systems)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Falcon-9-Rakete in der Version 1.2 hatte SES 9 in den Weltraum transportiert und auf einem Transferorbit mit einem erdfernsten Bahnpunkt im Bereich von 40.650 Kilometern über der Erde ausgesetzt. Von dort aus musste sich SES 9 mit bordeigenen chemischen und zusätzlich mit elektrischen, Xenon ausstoßenden Triebwerken, in den Geostationären Orbit steuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tests von SES im All waren vor einigen Tagen erfolgreich abgeschlossen und SES 9 bei 108,2 Grad Ost im GEO in Kolokation mit SES 7 und NSS 11 positioniert worden. Dort wird SES 9 den von Lockheed Martin gebauten NSS 11 ablösen. Letzterer kreist seit dem 2. Oktober 2000 um die Erde und besitzt eine Auslegungsbetriebsdauer von 15 Jahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SES 9 ist eine Konstruktion von Boeing Satellite Systems International und basiert auf dem Bus 702HP. Ausgelegt ist der Satellit mit einer Masse von rund 5.330 Kilogramm (nach alternativen Angaben 5.271 Kilogramm) für eine Lebensdauer von 15 Jahren. Der Energieversorgung dienen zwei Solarzellenausleger aus jeweils sechs Elementen und vier Sätze mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit Zellen vom Typ VES 140S des Herstellers SAFT.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SES09ArtBoeingSatelliteSystems1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/SES09ArtBoeingSatelliteSystems260.jpg" alt="SES 9 über der Erde - Illustration
(Bild: Boeing Satellite Systems)"/></a><figcaption>SES 9 über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: Boeing Satellite Systems)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als größter der Satelliten in der Flotte von SES zur Versorgung des asiatischen Raums wurde er mit einer Kommunikationsnutzlast mit 57 starken K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgestattet. Die Kommunikationsnutzlast hat eine Nennleistung von 12,7 Kilowatt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im schnell wachsenden Segment der Bereitstellung von Video- und Mobilfunkübertragungsmöglichkeiten ermöglicht der neue Satellit eine bedeutende Erweiterung der Kapazitäten von SES zur Versorgung von Empfängern in Indien, auf dem indischen Ozean, in Indonesien, im Nordosten Asiens, auf den Philippinen und im südlichen Asien. Außerdem kann SES mit SES 9 eigenen Angaben zufolge Anforderungen von Großunternehmen und Regierungsorganisationen gerecht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Nutzung von SES 9 konnte SES bereits Kunden gewinnen. Zusammen mit dem größten Unternehmen für Satellitenkommunikation aus Indonesien, der <a href="https://www.telkom.co.id/sites/about-us/en_US/page/about-us-1019" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">PT Telekomunikasi Indonesia</a>, will SES Kapazitäten von SES 9 vermarkten. Mit <a href="https://www.mysky.com.ph/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Sky Cable</a>, dem größten Anbieter von Satellitenfernsehen auf den Philippinen, hat SES einen langjährigen Vertrag über die Direktausstrahlung von Fernsehprogrammen geschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus ging SES vor wenigen Tagen eine Partnerschaft mit <a href="https://www.gilat.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gilat Satellite Networks Ltd.</a>, einem im Bereich Satellitennetzwerke international tätigen Unternehmen aus Israel, ein. Zusammen will man in Asien ein Angebot namens &#8222;<a href="https://web.archive.org/web/20260217144439/https://www.ses.com/blog/hybrid-satellite-solution-when-combined-networks-mean-enhanced-connectivity" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SES Enterprise+ Hybrid Broadband</a>&#8220; vermarkten, das auf Kapazitäten von SES 9 zurückgreifen wird. Bei der Nutzung für den Zugriff auf das Internet sieht das Konzept den Download über den Satelliten und den Upload über terrestrische Verbindungen vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">SES 9 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 41.380 und als COSPAR-Objekt 2016-013A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13274.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SES-9 auf Falcon 9v1.2</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ses-9-hat-regelbetrieb-aufgenommen/" data-wpel-link="internal">SES 9 hat Regelbetrieb aufgenommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ViaSat bucht Starts bei Arianespace</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/viasat-bucht-starts-bei-arianespace/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2016 20:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[702HP]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Viasat]]></category>
		<category><![CDATA[ViaSat 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 9. Februar 2016 gab Arianespace bekannt, von ViaSat, einem Anbieter von Breitbanddiensten und Kommunikationstechniklösungen aus Carlsbad im US-Bundesstaat Kalifornien, mit dem Start des Kommunikationssatelliten ViaSat 2 und einem Satelliten für die ViaSat-3-Konstellation beauftragt worden zu sein. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Boeing, SpaceX, SS/L. Sowohl ViaSat 2 als auch der Satellit für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/viasat-bucht-starts-bei-arianespace/" data-wpel-link="internal">ViaSat bucht Starts bei Arianespace</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 9. Februar 2016 gab Arianespace bekannt, von ViaSat, einem Anbieter von Breitbanddiensten und Kommunikationstechniklösungen aus Carlsbad im US-Bundesstaat Kalifornien, mit dem Start des Kommunikationssatelliten ViaSat 2 und einem Satelliten für die ViaSat-3-Konstellation beauftragt worden zu sein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Arianespace, Boeing, SpaceX, SS/L.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/BoeingKaSatBasedOn702HPboeing1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/BoeingKaSatBasedOn702HPboeing260x200.jpg" alt=""/></a><figcaption>Boeing-K<sub>a</sub>-Band-Satellit über der <br>Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Sowohl ViaSat 2 als auch der Satellit für die ViaSat-3-Konstellation sind Konstruktionen von Boeing Satellite Systems in El Segundo im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. Beide Satelliten werden nach Angaben von Arianespace eine Startmasse im Bereich von 6.400 Kilogramm aufweisen und haben die Aufgabe, im Geostationären Orbit (GEO) im K<sub>a</sub>-Band Kapazitäten bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ViaSat 2 soll von einer Ariane-5-ECA-Rakete im ersten Quartal 2017 auf einen Geotransferorbit (GTO) gebracht werden, das ViaSat-3-Raumfahrzeug von einer Rakete des gleichen Typs Ende 2019 oder Anfang 2020. Beide Starts werden vom europäischen, in Französisch Guayana gelegenen Raumfahrtzentrum Kourou aus erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ViaSat arbeitet am Aufbau einer Infrastruktur, die Nutzern an Land, zu Wasser und in der Luft gleichwertige hochperformante Zugriffsmöglichkeiten auf das Internet bietet und im Vergleich mit Angeboten anderer Satelliten- und Netzbetreiber bestehen kann. Versorgen will ViaSat mit der Infrastruktur Privatkunden, Unternehmen, Regierungsorganisationen und das Militär.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ViaSat 2 will Viasat die dem eigenen Unternehmen und seinen Kunden zur Verfügung stehende Kapazität im Vergleich zu bisher von ViaSat genutzten Satelliten ungefähr verdoppeln und gleichzeitig etwa das siebenfache an Abdeckung erreichen. ViaSat 2 ist für eine kostengünstigere und schnellere Versorgung in ausgedehnteren Gebieten gedacht und adressiert Kunden in der Karibik, in Nord-, Süd- und Zentralamerika sowie auf Routen von Luft- und Seefahrt über und auf dem Atlantik zwischen Europa und Nordamerika.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Bau von ViaSat 2 basierend auf der Plattform BSS-702HP hatte ViaSat im Mai 2013 bei Boeing beauftragt. Boeing hatte sich in einem Bieterwettbewerb gegen Lockheed Martin durchgesetzt. Space Systems/Loral (SS/L), Hersteller von ViaSat 1, kam für ViaSat wegen Patentstreitigkeiten als Lieferant nicht mehr in Frage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ViaSat warf SS/L vor, dass SS/L Technologien, die ViaSat zum Bau von ViaSat 1 beigesteuert hatte, anschließend unberechtigt bei der Herstellung von Kommunikationssatelliten für andere Abnehmer verwendet habe. In diesem Zusammenhang wurden insbesondere die Kommunikationssatelliten Jupiter 1 (alias EchoStar 17 / EchoStar XVII) und Jupiter 2 (alias EchoStar 19 / EchoStar XIX) genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die geplante Auslegungsbetriebsdauer von ViaSat 2 liegt bei über 15 Jahren. Eine Nutzung eines Teils der Kapazitäten des Satelliten, der einen Durchsatz von voraussichtlich 350 Gigabit pro Sekunde möglich macht, durch Xplornet Communications aus Kanada vereinbarten ViaSat und Xplornet am 1. Mai 2014.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Januar 2015 beauftragte ViaSat SpaceX mit dem Start des Satelliten, wofür SpaceX eine Rakete vom Typ Falcon 9 Heavy vorsah. Wegen Verzögerungen bei der Entwicklung des bisher leistungsfähigsten Raumfahrtträgers von SpaceX wählte ViaSat zur Absicherung der eigenen Planungen jetzt offensichtlich einen alternativen Startanbieter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ViaSat-3-Konstellation soll zusammen mit einer weiterentwickelten Bodeninfrastruktur ein weltweit verfügbares System für breitbandigen, schnellen Zugriff auf das Internet bilden. Die dafür vorgesehenen Satelliten sollen jeweils einen Durchsatz von über 1.000 Gigabit pro Sekunde bzw. von mehr als einem Terabit pro Sekunde bewältigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt drei ViaSat-3-Raumfahrzeuge sind geplant. Der erste Satellit ist Empfängern in den beiden amerikanischen Kontinenten gewidmet. Der zweite Erdtrabant wird Nutzer in einer EMEA genannten Region, also solche in Europa, dem mittleren Osten und in Afrika, adressieren. Das dritte Raumfahrzeug ist dafür gedacht, mit seinen Ausleuchtzonen Nutzer im asiatisch-pazifischem Gebiet zu bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ViaSat-3-Raumfahrzeuge werden via ViaSat 2 auf der Plattform BSS-702HP basieren. Ihre Kommunikationsnutzlasten will ViaSat selbst beisteuern. Mit ihrer Hilfe will ViaSats Haushalte künftig mit einer Downloadgeschwindigkeit von mindestens 100 Megabit pro Sekunde, Geschäftskunden gar mit Geschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4216.msg353508#msg353508" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">neue Verträge</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erster Proton-Start 2015 wurde ein Erfolg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erster-proton-start-2015-wurde-ein-erfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2015 09:35:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[702HP]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[HiPAT]]></category>
		<category><![CDATA[I-5 F2]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Inmarsat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. Februar 2015 startete von der Rampe 200/39 des russischen, auf kasachischem Boden gelegenen Raumfahrtzentrums Baikonur eine vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarktete Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den Kommunikationssatelliten Inmarsat 5 F2 für Inmarsat in den Weltraum zu bringen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, Chrunitschew, Harris, ILS, Inmarsat, Roskosmos. Nach einer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 1. Februar 2015 startete von der Rampe 200/39 des russischen, auf kasachischem Boden gelegenen Raumfahrtzentrums Baikonur eine vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarktete Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe, um den Kommunikationssatelliten Inmarsat 5 F2 für Inmarsat in den Weltraum zu bringen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, Chrunitschew, Harris, ILS, Inmarsat, Roskosmos.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="266" height="178"/></a><figcaption>
Proton mit Inmarsat 5 F2 nach dem Aufrichten &#8230; 
<br>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_small_2.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
&#8230; kurz nach dem Abheben &#8230; 
<br>
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Flugzeit von rund 15,5 Stunden (laut ILS 15 Stunden 31 Minuten) wurde der Satellit erfolgreich auf der vorgesehenen Erdumlaufbahn ausgesetzt. Die Mission war die erste einer von ILS vermarkteten Proton im Jahre 2015 und gleichzeitig die erste in 2015 überhaupt, sowie die 88. einer von ILS vermarkteten Proton insgesamt. Bezogen auf alle jemals gestarteten Proton-Raketen war es die 402. Mission dieses Raketentyps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als exakter Startzeitpunkt wird 15:31 Uhr und 00 Sekunden Moskauer Zeit genannt (13:31 Uhr und 00 Sekunden MEZ). Die Abtrennung der Orbitaleinheit bestehend aus Breeze-M-Oberstufe und Inmarsat 5 F2 von der dritten Stufe der Proton-M erfolgte rund 9 Minuten und 42 Sekunden später um 15:40 Uhr Moskauer Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend war es Aufgabe der wie die Proton-Rakete von Chrunitschew gebauten Oberstufe, mit insgesamt fünf Brennphasen erst für die Einnahme einer stabilen Parkbahn zu sorgen, und dann das Erreichen des vorgesehenen supersynchronen Zielorbits (SSTO, super-synchronous transfer orbit) sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Trennprozess des Satelliten von der Oberstufe fand um 7:02 Uhr Moskauer Zeit am 2. Februar 2015 statt (5:02 Uhr MEZ) und verlief nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos sauber und auf der vorgesehenen Bahn. Der Raketenhersteller Chrunitschew nannte ein Aussetzten rund 19,4 Sekunden vor dem geplanten Zeitpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den ausgesetzten Satelliten meldete Chrunitschew folgende Orbitparameter in Ist geschätzt / Soll / Abweichung:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_small_3.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
&#8230; und im Flug.
<br>
(Bilder: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Periode &#8211; Zeit für einen Erdumlauf [h:m:s]22:57:9,1 / 22:59:22,5 / 0:2:13,4</p>



<p class="wp-block-paragraph">Große Halbachse des erreichten Orbits [km]



<p class="wp-block-paragraph">41.002,91 / 41.047,02 / 44,11</p>



<p class="wp-block-paragraph">Exzentrizität0,7395027 / 0,7389306 / 0,0005721</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inklination &#8211; Neigung der Bahn gegen den Erdäquator</p>



<p class="wp-block-paragraph">26 °39 &#8217;53 &#8220; / 26 °44 &#8217;57 &#8220; / 0 °5 &#8218;4 &#8222;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Perigäum &#8211; erdnächster Bahnpunkt [km]4.310,15 / 4.345,12 / 34,97</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apogäum &#8211; erdfernster Bahnpunkt [km]



<p class="wp-block-paragraph">64.953,68 / 65.006,92 / 53,24</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptauftragnehmer für den Bau des Satelliten, der US-amerikanische Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing, bestätigte das planmäßige Funktionieren des in Boeings Werk in El Segundo im Bundesstaat Kalifornien gebauten Raumfahrzeugs, nachdem es im All ausgesetzt worden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der erreichten supersynchronen Übergangsbahn muss sich Inmarsat 5 F2 nun mit eigener Kraft in den Geostationären Orbit (GEO) manövrieren. Damit das gelingen kann, wird der 445 Newton starke, High Performance Apogee Thruster (HiPAT) genannte Abpogäumsmotor vom Typ R-4D-15 von Aerojet Rocketdyne an Bord des Satelliten mehrere Brennphasen absolvieren müssen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_small_4.jpg" alt="Inmarsat" width="260"/></a><figcaption>
Inmarsat 5 F2 (links) und 5 F1 (rechts) beim Hersteller  
<br>
(Bild: Inmarsat)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat 5 F2 ist ein auf dem Satellitenbus Boeing 702HP basierendes Raumfahrzeug. Als künftiger Betreiber des bei 55 Grad West im Geostationären Orbit einzusetzenden Erdtrabanten mit einer Startmasse von rund 6.104 kg (ausgesetzte Masse laut ILS 6.070 kg, Leermasse 3.663 kg) fungiert Inmarsat, ein Unternehmen, das bereits seit Jahrzehnten von Boeing gebaute Raumfahrzeuge einsetzt, um insbesondere auf und über den Weltmeeren verkehrenden Fahrzeugen und in abgelegenen Regionen der Erde mobilen Menschen Kommunikationsverbindungen zur Verfügung zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der nun seit wenigen Tagen im All die Erde umrundende Trabant ist der zweite einer Serie von vier Satelliten (inkl. eines Resveresatelliten), mit denen Inmarsat eine weltweite Abdeckung der angebotenen Dienste erreichen möchte. Boeing spricht in einer Präsentation von August 2014 von einer Konstellation aus drei Satelliten mit einer Option auf weitere zwei. Nach Angaben von Inmarsat aus dem Jahre 2013 investiert Inmarsat in das Satellitensystem rund 1,2 Milliarden US-Dollar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inmarsat-5-Satelliten sollen das neue, Global Xpress genannte Kommunikationsnetzwerk von Inmarsat unterstützen. Kunden in den Bereichen Luft- und Seefahrt, Regierung, Energieerzeugung und aus anderen Gewerben könnten laut Inmarsat von mobilen Breitbandkommunikationsverbindungen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s profitieren. Die dafür an Bord der Satelliten untergebrachten Kommunikationsnutzlasten besitzen hinsichtlich der sogenannten Global Payload jeweils 89 K<sub>a</sub>-Band-Transponder. Ist Global Xpress vollständig, soll es 216 auf die eingebundenen Satelliten verteilte Ausleuchtzonen umfassen.
<br>
Pro Satellit sind unter dem Titel High Capacity Payload (HCP) zusätzlich sechs unabhängig von einander ansteuerbare und hinsichtlich ihrer Ausrichtung änderbare Ausleuchtzonen möglich. Jede dieser Ausleuchtzonen kann dabei von 130 Watt starken Wanderfeldröhrenverstärkern in der Kommunikationsnutzlast versorgt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08022015103515_small_5.jpg" alt="Boeing" width="260"/></a><figcaption>
Inmarsat-5-Satellit über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die für die HCP erforderlichen Antennen an Bord lieferte die US-amerikanische Harris Corporation. Sie werden von Harris als Gimbal Dish Antenna (GDA) bezeichnet, was soviel wie schwenkbare Antennenschüssel bedeutet. Die HCPs sind laut Boeing so gestaltet, das mit ihnen im Bedarfsfall das Wideband Global Satcom (WGS, ursprünglich Wideband Gapfiller Satellites) genannte Satellitenkommunikationssystem des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums verstärkt werden kann. Dessen Raumfahrzeuge wurden ebenfalls von Boeing gebaut und besitzen eine ähnliche Grundkonstruktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entsprechend der Auslegungsbetriebszeit der Satelliten will Inmarsat auch den Satelliten 5 F2 mindestens 15 Jahre lang einsetzen. Einen ressourcensparenden Betrieb des Satelliten werden unter anderem elektrische, Xenon ausstoßende Lageregelungstriebwerke eines XIPS für xenon ion propulsion system genannten Antriebssystems ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Versorgung des Satelliten mit Strom finden zwei Solarzellenausleger mit jeweils fünf Segmenten Verwendung, die zu Beginn der Mission maximal rund 15 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen und bei Missionsende immer noch rund 13,8 Kilowatt. Sie geben dem Satelliten eine Spannweite von rund 33,8 Metern. Der Speicherung elektrischer Energie an Bord dienen zwei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inmarsat 5 F2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.384 und als COSPAR-Objekt 2015-005A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/proton-m-startet-mit-inmarsat-5-f1/" data-wpel-link="internal">Proton-M startet mit Inmarsat 5 F1</a> 8. Dezember 2013</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/inmarsat-5-start-der-satelliten-auf-proton-m-raketen/" data-wpel-link="internal">Inmarsat 5: Start der Satelliten auf Proton-M-Raketen</a> 2. August 2011</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/inmarsat-4f3-in-geosynchronem-orbit-angekommen/" data-wpel-link="internal">Inmarsat 4F3 in geosynchronem Orbit angekommen</a> 11. September 2008</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/inmarsat-4-f3-gestartet/" data-wpel-link="internal">Inmarsat 4 F3 gestartet</a> 19. August 2008</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13254.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Inmarsat 5 F2 auf Proton-M / Breeze-M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erster-proton-start-2015-wurde-ein-erfolg/" data-wpel-link="internal">Erster Proton-Start 2015 wurde ein Erfolg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auch Mexsat 2 hat nun Träger &#8211; fliegt auf Atlas V</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auch-mexsat-2-hat-nun-traeger-fliegt-auf-atlas-v/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2013 07:39:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[702HP]]></category>
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		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[ESPECIMEN]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Lockheed Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Mexsat 2]]></category>
		<category><![CDATA[SCT]]></category>
		<category><![CDATA[Startauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=37161</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 9. September 2013 gab Lockheed Martin Commercial Launch Services (LMCLS) bekannt, vom mexikanischen Ministerium für Kommunikation und Transport (Secretara de Comunicaciones y Transportes, SCT) beauftragt worden zu sein, den Kommunikationssatelliten Morelos 3 alias Mexsat 2 auf einer Atlas-V-Rakete in den Weltraum zu transportieren. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: BSS, LMCLS, SCT. Mexsat 2 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 9. September 2013 gab Lockheed Martin Commercial Launch Services (LMCLS) bekannt, vom mexikanischen Ministerium für Kommunikation und Transport (Secretara de Comunicaciones y Transportes, SCT) beauftragt worden zu sein, den Kommunikationssatelliten Morelos 3 alias Mexsat 2 auf einer Atlas-V-Rakete in den Weltraum zu transportieren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: BSS, LMCLS, SCT.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-64d599b1"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092013093941_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092013093941_small_1.jpg" alt="Boeing Satellite Systems" width="260"/></a><figcaption>
Boeing-Satellit für MEXSAT über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Boeing Satellite Systems)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mexsat 2 wird eine Startmasse von rund 5.800 Kilogramm haben. Hat er seine vorgesehene Position im Geostationären Orbit erreicht und den Betrieb aufgenommen, wird seine Masse noch rund 3.200 Kilogramm betragen. Das Raumfahrzeug ist eine Konstruktion des US-amerikanischen, in El Segundo im Bundesstaat Kalifornien ansässigen Satellitenherstellers Boeing Space and Intelligence Systems (BSS) und basiert auf der Plattform 702 HP.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kommunikationsnutzlast von Mexsat 2 soll mit Transpondern für das Ku- und das L-Band ausgerüstet werden. Für Verbindungen im Ku-Band erhält Mexsat 2 eine Antenne mit einem Reflektordurchmesser von rund 2 Metern, für im L-Band-Bereich abzuwickelnde Mobilfunkkommunikation eine Antenne mit einem Reflektordurchmesser von ca. 22 Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden mit je 5 Segmenten ausgestatteten Solarzellenausleger des Satelliten mit UTJ-Galliumarsenid-Zellen werden nach Angaben von Boeing in der Lage sein, die Satellitensysteme und die Kommunikationsnutzlast mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 14 Kilowatt zu versorgen, am Ende der Auslegungsbetriebsdauer sollen immer noch 13 Kilowatt zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützen sollen das Stromversorgungssystem an Bord von Mexsat 2 Lithium-Ionen-Akkumulatoren des Herstellers Saft, die aus Zellen vom Typ VES140S aufgebaut sind. Die Akkumulatoren haben insbesondere in zwei jeweils rund 45 Tage dauernden Betriebsphasen pro Jahr, während derer die Solarzellenausleger nicht oder nicht ausreichend von der Sonne beschienen werden, die Aufgabe, den Strom für einen ununterbrochenen Betrieb aller Bordsysteme zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mexikos Regierung will Mexsat 2 einsetzten, um Mexiko und die umliegenden Regionen mit einer großen Bandbreite von Telekommunikationsdiensten zu versorgen. Stationieren möchte man Mexsat 2 bei 116,8 Grad West im Geostationären Orbit. 15 Jahre lang soll sich der Satellit dann dort betreiben lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start von Mexsat 2 von der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) im US-amerikanischen Bundesstaat Florida aus ist derzeit für das Jahr 2015 geplant und soll darin möglichst früh stattfinden. Gelingen Start und Inbetriebnahme des Satelliten wie gewünscht, wird er Teil einer von Boeing entwickelten Satellitenkonstellation namens Mexican Satellite System (MEXSAT), die einmal neben den von BSS konstruierten Satelliten Mexsat 1 und Mexsat 2 auch den von der Orbital Sciences Corporation (OSC) gebauten Mexsat 3 alias Bicentenario umfassen wird. Letzterer befindet sich seit seinem Start auf einer Ariane-5-Rakete am 19. Dezember 2012 im Weltraum und wurde im März 2013 vom SCT abgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Satelliten der neuen Konstellation zusammen werden nach Angaben des SCT 122 Ausleuchtzonen bedienen können. Mit dem zugehörigen Bodensegment bilden sie das Mexsat Communications Network (ESPECIMEN). Für Raum- und Bodensegment fungiert BSS als Hauptaufragnehmer. SCT und BSS hatten am 17. Dezember 2010 laut SCT einen Preis von 1,0318 Milliarden US-Dollar für die nötigen Lieferungen und Leistungen vereinbart.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-seit-zehn-jahren-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">          Ariane 5 &#8211; seit zehn Jahren erfolgreich</a> (20. Dezember 2012)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ils-soll-mexsat-1-auf-einer-proton-ins-all-bringen/" data-wpel-link="internal">          ILS soll Mexsat 1 auf einer Proton ins All bringen</a>  (10. März 2012)</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/arianespace-soll-mexsat-3-ins-all-bringen/" data-wpel-link="internal">          Arianespace soll Mexsat 3 ins All bringen</a>  (3. Oktober 2011)</li></ul>
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		<item>
		<title>SES 9 bei Boeing bestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-9-bei-boeing-bestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2012 05:39:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[702HP]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Ionenantrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Ku-Band]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[SES 9]]></category>
		<category><![CDATA[XIPS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=35175</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber SES hat beim US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing mit SES 9 einen weiteren Satelliten geordert, gaben die Unternehmen am 10. Oktober 2012 bekannt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, SES. Bei SES 9 handelt es sich um den 11. Satelliten, den SES bei Boeing beauftragt hat. Betreiben möchte SES den neuen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der europäische Kommunikationssatellitenbetreiber SES hat beim US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing mit SES 9 einen weiteren Satelliten geordert, gaben die Unternehmen am 10. Oktober 2012 bekannt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, SES.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12102012073901_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12102012073901_small_1.jpg" alt="SES" style="width:260px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
SES 9 über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: SES)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bei SES 9 handelt es sich um den 11. Satelliten, den SES bei Boeing beauftragt hat. Betreiben möchte SES den neuen Satelliten an einer Position von 108,2 Grad Ost im Geostationären Orbit in Kolokation mit den dort bereits im Einsatz befindlichen Satelliten NSS 11 und SES 7. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Verbreiten will SES über SES 9 Fernsehprogramme und eine Reihe von Kommunikationsdiensten, die an Empfänger im Nordosten und dem Süden Asiens sowie in Indonesien gerichtet sind. Außerdem plant SES, via SES 9 für Seefahrzeuge im Indischen Ozean Kommunikationsdienste zur Verfügung zu stellen. 15 Jahre lang soll SES 9 seinen Aufgaben nachkommen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An Bord des auf der Plattform Boeing 702HP basierenden Satelliten werden sich nach derzeitigem Planungsstand 57 K<sub>u</sub>-Band-Transponder befinden. Den Stromverbrauch der Kommunikationsnutzlast beziffert man aktuell auf 12,7 Kilowatt. <br>Wie andere von Boeing gebaute Kommunikationssatelliten auch will der Hersteller SES 9 mit einem XIPS genannten elektrischen Triebwerkssystem ausrüsten, das insbesondere zum Positionshalten des Raumfahrzeugs verwendet werden kann. XIPS steht für Xenon Ion Propulsion System, übersetzt Xenonionenantriebssystem. Zum Erreichen der für seinen Einsatz vorgesehenen Umlaufbahn erhält SES 9 ein separates Flüssigkeitstriebwerk.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegenstand des Vertrags über den Bau von SES 9 ist die Option für einen weiteren Satelliten, zu dem aber keine konkreten Informationen mitgeteilt wurden. </p>
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