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	<title>Anik F2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Anik F2 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Telesats Anik F2 überstand erneut Ausfall</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/telesats-anik-f2-ueberstand-erneut-ausfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 13:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anik F2]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. Oktober 2016 trat an Bord des Kommunikationssatelliten Anik F2 eine Anomalie auf, die für einen vielstündigen Sendeausfall sorgte. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Alaska Telephone Association, CTV News, Gosfield North Communications, Northwestel, Telesat. Der Regelbetrieb des am 17. Juli 2004 auf einer Ariane-5-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana aus in den Weltraum transportierten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/telesats-anik-f2-ueberstand-erneut-ausfall/" data-wpel-link="internal">Telesats Anik F2 überstand erneut Ausfall</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 2. Oktober 2016 trat an Bord des Kommunikationssatelliten Anik F2 eine Anomalie auf, die für einen vielstündigen Sendeausfall sorgte. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Alaska Telephone Association, CTV News, Gosfield North Communications, Northwestel, Telesat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/anikf2earthartboeing260.jpg" alt="Anik F2 über der Erde - Illustration
(Bild: Boeing)"/><figcaption>Anik F2 über der Erde &#8211; Illustration<br> (Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Regelbetrieb des am 17. Juli 2004 auf einer Ariane-5-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana aus in den Weltraum transportierten Kommunikationssatelliten Anik F2 war im Oktober 2004 aufgenommen worden. Das Raumfahrzeug mit einer Startmasse von 5.948 Kilogramm dient seinem Betreiber <a href="https://www.telesat.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Telesat</a> aus dem kanadischen Ottawa insbesondere zur Versorgung von Kunden in bestimmten Gebieten Kanadas und der Vereinigten Staaten von Amerika mit einer großen Bandbreite von Kommunikationsdiensten wie Internet und  Mobiltelefonie. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit 24 C-Band-, 32 K<sub>u</sub>-Band-, 38 K<sub>a</sub>-Band- und einer Reihe von Reserve-Transpondern ausgerüstete, von Boeing basierend auf der Plattform BSS-702 nach einer Bestellung vom April 2000 gebaute Satellit ist im Geostationären Orbit bei 111,1 Grad West positioniert. Die Auslegungsbetriebsdauer des Satelliten beträgt 15 Jahre. Mit den Treibstoffreserven an Bord ließe sich sein Betrieb laut Telesat auch über das Jahr 2019 hinaus verlängern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/anikf2inkourou600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/anikf2inkourou260.jpg" alt="Anik F2 in Kourou
(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)"/></a><figcaption>Anik F2 in Kourou<br> (Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzer und Vertreiber der Kapazitäten der Kommunikationsnutzlast an Bord von Anik F2 sind unter anderem Bell Mobility, Northwestel, Shaw Direct, SSi Micro, Wildblue und Xplornet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine technische Anomalie, die am 2. Oktober 2016 gegen 13:00 Uhr UTC  (Weltzeit) auftrat, führte zur Aussetzung des Sendebetriebs. Angaben über Notfallmanöver des Satelliten lassen darauf schließen, dass Anik F2 sich in einen sogenannten Sicherheitsmodus versetzte, in dem die Kommunikationsnutzlast deaktiviert wird. Dabei richtete sich der Satellit wahrscheinlich so Richtung Sonne aus, dass auf jeden Fall eine sichere Stromversorgung durch die beiden Solarzellenausleger möglich ist und die Ladung der Akkumulatoren an Bord sichergestellt wird, und wartete dann auf Kommandos von einer Bodenstation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach etwa 17 Stunden Ausfallzeit konnte Telesat den Sendebetrieb schließlich wieder aufnehmen. Einige Nutzer mussten jedoch über 19 Stunden warten, bis sie wieder auf die von ihnen üblicherweise genutzten Dienste zurückgreifen konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>(Un)gewöhnlicher Ausfall mit erwartbaren Folgen <br></strong>Telesat bezeichnet den Ausfall als höchst ungewöhnlich. Über eine Ursache für den Ausfall legte Telesat bis dato keine Informationen vor. Nach eigenen Angaben setzt Telesat die Untersuchungen des Ereignisses fort und will seine Kunden informieren, sobald neue Details vorliegen. Nach der neuerlichen Betriebsaufnahme verhielt sich Anik F2 laut Telesat nicht ungewöhnlich, und alle seine Untersystem  hinterließen einen gesunden Eindruck, so Telesat </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/V163anikf2fuel600.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/V163anikf2fuel260.jpg" alt="Anik F2 an der &quot;Tankstelle&quot;
(Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)"/></a><figcaption>Anik F2 an der &#8222;Tankstelle&#8220;<br> (Bild: ESA / CNES / Arianespace / CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Nutzer der von Anik F2 bereitgestellten Dienste bedeutete die  mehrstündige Unterbrechung den Verlust einer Reihe unterschiedlicher  Kommunikationsverbindungen. Einige ländliche Regionen im Norden Kanadas verloren so gut wie jede Kommunikationsmöglichkeit. Zahlreiche via Satellit versorgte Gemeinden in den Nordwestlichen Gebieten und in Nunavut waren von dem Ausfall betroffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Regierung Nunavuts wies Mitarbeiter von öffentlichen Stellen, Gesundheitszentren und Flughäfen an, darauf zu achten, immer Zugriff auf ein aufgeladenes Satellitentelefon (zur Kommunikation in dedizierten Satellitentelefonnetzen) zu haben. Sie empfahl, die Geräte eingeschaltet zu lassen und sie im Falle einer erforderlichen Benutzung – zum Beispiel zur Meldung eines Notfalls &#8211; im Freien einzusetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausfall von Anik F2 unterbrach unter anderem auch von Bell Canada bereitgestellte Dienste im Norden Ontarios und Quebecs, in Nunavut, den Nordwestlichen Gebieten und in Yukon. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterbrechungen von Kommunikationsverbindungen des kanadischen Telekommunikationsproviders Northwestel führten dazu, dass zahlreiche elektronische Bankgeschäfte nicht abgewickelt werden konnten und im Handel vor allem mit Barzahlungen operiert werden musste. Auch die Verteilung von rund 50 Kabelfernsehprogrammen war bei Northwestel behindert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Zugriff auf das Internet war in 25 von SSi Micro angebundenen Kommunen in Nunavut nicht mehr möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Shaw Direct verursachte der Ausfall Probleme mit den von Shaw Direct ausgestrahlten französischsprachigen Programmen und HD-Fernsehkanälen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gegebenenfalls wird alles dunkel im Norden Kanadas <br></strong>Nach dem letzten längeren Ausfall von Anik F2 am 6. Oktober 2011 wurde unter anderem festgestellt, dass es für den via Anik F2 etablierten Notfallbekanntgabedienst zur Bevölkerungsinformation eines  insbesondere im Bereich der Wetternachrichten tätigen Unternehmens  namens <a href="https://www.pelmorex.com/en/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pelmorex Communication Inc.</a> kein Backup gab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem Bericht eines Beratungsunternehmens mit Datum vom 30. Januar 2012 wird behauptet, Telesat habe signalisiert, dass im Falle eines Versagens von Anik F2 „alles dunkel wird im Norden Kanadas“. Um dem entgegen wirken zu können, halte Telesat eigenen Angaben zufolge Reservekapazitäten auf Anik F3 bereit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Kommunen in den betroffenen Regionen können aktuell Anik F2 und Anik F3 nutzen, und waren durch den Anik-F2-Ausfall nicht vollständig abgeschnitten. Der Wegfall bestimmter  Verbindungsmöglichkeiten scheint vor Ort jedoch zu einer gewissen  Konfusion geführt zu haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die neuerlichen Probleme mit Anik F2 wieder die berichteten Folgen hatten, mag erstaunen. Der Vorfall von 2011 hätte Anlass bieten können, die Kommunikationseinrichtungen im Norden Kanadas mit ausreichenden Redundanzen zu versehen. Einzelne wichtige Verbindungen sollten nicht vom unterbrechungsfreien Funktionieren eines einzelnen Satelliten abhängig sein. In einem kanadischen Regierungsgutachten wurden die Kommunikationsverbindungen im Norden des Landes seinerzeit als zerbrechlich bezeichnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anik F2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.378 bzw. als COSPAR-Objekt 2004-027A. Anik ist ein Inuktitut-Wort, also eines in der Sprache der Inuit in Nordostkanada, und steht für &#8222;kleiner Bruder&#8220;. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Telesats Anik F2 mit Softwareproblemen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/telesats-anik-f2-mit-softwareproblemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 13:02:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anik F2]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem vor kurzem durchgeführten Softwareupdate trat während der Ausführung eines Routinemanövers an Bord des Kommunikationssatelliten Anik F2 eine Anomalie auf, in deren Folge sich der Satellit in einen Sicherheitsmodus versetzte, bei dem seine Kommunikationsnutzlast abgeschaltet ist. Quelle: Boeing, Canadian Business, Northwestel, Telesat. Der am 18. Juli 2004 auf einer Ariane-5-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach einem vor kurzem durchgeführten Softwareupdate trat während der Ausführung eines Routinemanövers an Bord des Kommunikationssatelliten Anik F2 eine Anomalie auf, in deren Folge sich der Satellit in einen Sicherheitsmodus versetzte, bei dem seine Kommunikationsnutzlast abgeschaltet ist. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: Boeing, Canadian Business, Northwestel, Telesat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/ankf2pose1esacnsaspacecsg.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/ankf2pose1esacnsaspacecsg260.jpg" alt="Anik F2 bei Startvorbereitungen in Kourou
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)"/></a><figcaption>Anik F2 bei Startvorbereitungen in Kourou<br> (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der am 18. Juli 2004 auf einer Ariane-5-Rakete von Kourou in Französisch-Guayana aus in den Weltraum transportierte Kommunikationssatellit Anik F2 mit einer Startmasse von rund 5.950 Kilogramm dient seinem Betreiber Telesat aus dem kanadischen Ottawa insbesondere zur Versorgung von Kunden in bestimmten Gebieten Kanadas und der Vereinigten Staaten von Amerika mit einer großen Bandbreite von Kommunikationsdiensten wie Internet und Mobiltelefonie. Der mit 24 C-Band-, 32 K<sub>u</sub>-Band-, 38 K<sub>a</sub>-Band- und einer Reihe von Reserve-Transpondern ausgerüstete, von Boeing basierend auf der Plattform BSS-702 gebaute Satellit ist im Geostationären Orbit bei 111,1 Grad West positioniert. Dort führte am 6. Oktober 2011 gegen 12:36 Uhr MESZ ein Softwarefehler beim Ausführen eines Routinemanövers zur Abschaltung der Kommunikationsnutzlast und einer geänderten Ausrichtung des Satelliten. Der Satellit richtete sich so Richtung Sonne aus, dass auf jeden Fall eine sichere Stromversorgung durch die beiden Solarzellenausleger des Satelliten ermöglicht wurde und die Ladung der Akkumulatoren an Bord sichergestellt war, und wartete auf Kommandos von einer Bodenstation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Nutzer bedeutete die Abschaltung der Kommunikationsnutzlast eine mehrstündige Unterbrechung einer Reihe unterschiedlicher Kommunikationsverbindungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige ländliche Regionen im Norden Kanadas verloren so gut wie jede Kommunikationsmöglichkeit. Laut Northwestel, einem kanadischen Telekommunikationsprovider, waren insgesamt 39 via Satellit versorgte Gemeinden in den nordwestlichen Gebieten und in Nunavut betroffen. In Iqaluit, der Hauptstadt des kanadischen Territoriums Nunavut, war das DSL-Netzwerk von der Außenwelt abgeschnitten. Rund 7.800 Kunden von Bell Aliant, einem anderen kanadischen Telekommunikationsprovider, waren im Norden Ontarios und im Norden Quebecs mit Unterbrechungen von Telefonfernverbindungen und Fernsehprogrammen konfrontiert. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/anikf2earthboeing.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/anikf2earthboeing260.jpg" alt="Anik F2 über der Erde - Illustration
(Bild: Boeing)"/></a><figcaption>Anik F2 über der Erde &#8211; Illustration<br> (Bild: Boeing)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zahlreiche Flüge wurden wegen fehlender Kommunikationsverbindungen zur Betriebsorganisation gestrichen. So musste beispielsweise die kanadische Fluggesellschaft First Air 48 Flüge absagen. Canadian Business berichtete, dass Kommunikationskanäle zu Bohrplattformen auf See ausfielen, und durch bereitgehaltene Technik zur Notfallkommunikation ersetzt werden mussten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Telesat teilte am 7. Oktober 2011 mit, dass man im Verlauf des Abends des 6. Oktober und in der darauf folgenden Nacht die auf Anik F2 etablierten Dienste wieder aktivieren konnte. Bei Telesat führt man die Probleme des Satelliten auf Code in einem Softwareupdate zurück, das der Hersteller des Satelliten vor Kurzem bereitgestellt habe. Die Software aus diesem speziellen Update kommt laut Telesat aktuell nicht zum Einsatz. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall könnte Anlass bieten, die Kommunikationseinrichtungen im Norden Kanadas mit ausreichenden Redundanzen zu versehen. Einzelne wichtige Verbindungen sollten nicht vom unterbrechungsfreien Funktionieren eines einzelnen Satelliten abhängig sein. In einem aktuellen kanadischen Regierungsgutachten werden die Kommunikationsverbindungen im Norden des Landes laut Canadian Business als zerbrechlich bezeichnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anik F2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 28.378 bzw. als COSPAR-Objekt 2004-027A. Anik ist ein Inuktitut-Wort, also eines in der Sprache der Inuit in Nordostkanada, und steht für &#8222;kleiner Bruder&#8220;. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ariane 5 startet mit schwerer Nutzlast</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-startet-mit-schwerer-nutzlast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2004 12:51:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anik F2]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Telesat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die europäische Trägerrakete Ariane 5 startete am 17. Juli 2004 erfolgreich den bisher schwersten Telekommunikations-Satelliten. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Arianespace. Samstag, 17. Juli 2004, 1:44 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ): Eine Rakete vom Typ Ariane 5 G+ startet vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. An Bord befindet sich der massereichste kommerzielle Telekommunikationssatellit, der je [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die europäische Trägerrakete Ariane 5 startete am 17. Juli 2004 erfolgreich den bisher schwersten Telekommunikations-Satelliten. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: Arianespace.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/040718a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/040718a260x200.jpg" alt="Liftoff in Kourou
(Bild: Arianespace)"/></a><figcaption>Liftoff in Kourou für den Flug V163.<br> (Bild: Arianespace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Samstag, 17. Juli 2004, 1:44 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ): Eine Rakete vom Typ <em>Ariane 5 G+</em> startet vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. An Bord befindet sich der massereichste kommerzielle  Telekommunikationssatellit, der je gestartet wurde: Der 5,95 Tonnen schwere Satellit <em>Anik F2</em> nutzt damit die Kapazität der Trägerrakete gut aus, die darauf ausgelegt ist, einzelne massereiche bzw. gleich mehrere leichtere Nutzlasten in einen Erdorbit zu hieven. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/V163AnikF2lau260.jpg" alt=""/><figcaption>Ariane-5-Start mit Anik F2. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startvorbereitungen verliefen nicht ohne Probleme: Viermal musste der Start verschoben werden, der eigentlich bereits am vergangenen Montag, den 12. Juli 2004, stattfinden sollte. Der Grund für die Verschiebungen waren technische Probleme an der Starteinrichtung sowie Wetterprobleme. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der 163. Start einer <em>Ariane</em>-Rakete sowie der 15. erfolgreiche Start der <em>Ariane 5</em> erfolgte in großem Abstand zum letzten vergleichbaren Ereignis: Zuletzt hob der Träger mit der ESA-Raumsonde <em>Rosetta</em> am 2. März 2004 ab. Dies zeugt vor allem vor den wirtschaftlichen Problemen, die das Betreiberunternehmen <em>Arianespace</em> sowie die europäische Raumfahrtindustrie plagen. Der nächste Start ist für Oktober geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph">28 Minuten nach dem erfolgreichen <em>Liftoff</em> erreichte <em>Anik F2</em> einen geosynchronen Transferorbit. Von dort soll der Satellit nun langsam in den geostationären Orbit angehoben werden, den er für seinen Betrieb benötigt. Anfang Oktober soll er einsatzbereit sein. Von dort soll er dann über Nordamerika Telekommunikationsaufgaben versehen. <em>Anik F2</em> wurde von <em>Boeing</em> entwickelt und wird vom Unternehmen <em>Telesat</em> betrieben, das seinen Sitz in Ottawa/Kanada hat. </p>
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