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	<title>Aquila &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Aquila &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Die Spektrum Rakete fliegt bis in den Orbit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 21:54:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Andøya Spaceport]]></category>
		<category><![CDATA[Aquila]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der erfolgreiche Start markiert einen Meilenstein in der Raumfahrt Europas, auch wenn es bis zum zweiten Start der Spectrum wesentlich länger dauerte, als es ursprünglich anvisiert war. Mit diesem Start konnte nicht nur das Ziel höher und weiter bewältigt werden, als erstes der neu angetretenen privaten Raumfahrtunternehmen Europas hat Isar Aerospace mit ihrer eigenen Trägerrakete [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der erfolgreiche Start markiert einen Meilenstein in der Raumfahrt Europas, auch wenn es bis zum zweiten Start der Spectrum wesentlich länger dauerte, als es ursprünglich anvisiert war. Mit diesem Start konnte nicht nur das Ziel höher und weiter bewältigt werden, als erstes der neu angetretenen privaten Raumfahrtunternehmen Europas hat Isar Aerospace mit ihrer eigenen Trägerrakete den Orbit erreicht. Das vielzitierte New Space hat damit auch Europa erreicht. Isar Aerospace befindet sich damit nicht mehr nur in der ersten Reihe, sondern hat die Spitzenpostition übernommen.<br>Ein Portalbeitrag vom Raumfahrer.net Redakteur James.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Livestream, Raumfahrer.net Forum</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber beginnen wir am Anfang.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Trägerrakete</strong><br>Isar Aerospace entwickelt ihre &#8222;<a href="https://isaraerospace.com/spectrum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spectrum</a>&#8220; Rakete welche bis 1 Tonne Nutzlast in einen LEO befördern können soll. Sie ist bei 2 Meter Durchmesser insgesamt 28 Meter hoch, und verwendet zur Gewichtsreduktion kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe. Die Spectrum besteht aus zwei Stufen, wobei in der Ersten neun in-house entwickelte <a href="https://isaraerospace.com/press/aquila-engine-development" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">&#8222;Aquila&#8220; Triebwerke</a> mit je 75 kN Schub und in der Zweiten eines mit 95 kN Schub zum Einsatz kommen. Diese Triebwerke werden mit Propan und Flüssigsauerstoff im Gasgeneratorverfahren betrieben, wobei die komplexesten Teile der Triebwerke im 3D Druck hergestellt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="218" height="218" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward-218x218-1.jpg" alt="" class="wp-image-154344" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward-218x218-1.jpg 218w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward-218x218-1-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Logo-onward-and-upward-218x218-1-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Logo des 2. Starts der Spektrum<br>Bildnachweis: Isar Aerospace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwischen Erststart und Zweitstart</strong><br>Am 30. März 2025 erfolgte der Erststart der Spectrum vom Launch Pads am Andøya Spaceport. Da gab es noch Luft nach oben. Mit einem freundlichen Lächeln könnte man sagen, damit ist sogar der überwiegende Teil der Höhe der Lufthülle gemeint. Aber man konnte die Probleme identifizieren und Verbesserungen für die nächste Erprobung konnten damit in Angriff genommen werden. Nur gut 7 Monate später, am 13. November 2025 vermeldete Isar Aerospace die Anlieferung der Haupt-und der Oberstufe für den 2. Teststart am Andøya Spaceport. Anfang Dezember konnte <a href="https://vcdn.polarismedia.no/695e8040-1944-4914-8140-fa11a7cc31c2?fit=crop&amp;h=900&amp;q=80&amp;tight=false" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">die aufgerichtete erste Stufe der Spectrum am Startturm</a> gesichtet werden, und kurz darauf wurde eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/NOTAM" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NOTAM</a> herausgegeben, welche auf einen Raketenstart vom Andøya Spaceport im Zeitraum vom 13. bis 24. Januar hinwies.<br><a href="https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/raumfahrt-isar-aerospace-steht-kurz-vor-dem-zweiten-raketenstart/100192056.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Beinahe wäre auch ein Start vor Weihnachten möglich gewesen.</a> Auch für diesen Zeitraum existierte vorläufig eine Luftraumsperre. Aber ein Triebwerk machte anscheinend Probleme, womit man im verfügbaren Zeitraum die Vorbereitungen nicht mehr abschließen konnte.<br>Einige Tage vor Weihnachten vermeldetet Isar Aerospace, als Meilenstein vor dem geplanten Start, den <a href="https://isaraerospace.com/press/less-than-nine-months-after-first-test-flight-isar-aerospace-clears-final-tests-for-second-spectrum-launch" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">positiven Abschluß der Static Fire</a> von Haupt- und Oberstufe der Spectrum. Mitte Januar erfolgte dann die endgültige Bestätigung des Startzeitraums: Plantermin Mittwoch 21. Januar 2026 um 21Uhr MEZ.<br>Der Testflug der Spectrum wird übrigens vom Boost!-Programm der ESA unterstützt. Mit Boost! konnte Isar Aerospace bereits den ersten Microlauncher-Wettbewerb des DLR gewinnen. Der Name des Testfluges ist: &#8222;Onward and upward&#8220;, also höher und weiter, ein Wunsch den auch die Raumfahrtcommunity mitträgt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Startplatz-Andoya-Aurora.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="218" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Startplatz-Andoya-Aurora-300x218-1.jpg" alt="" class="wp-image-154351"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Spectrum Rakete auf dem Startplatz am Andøya Spaceport<br>Bildnachweis: Isar Aerospace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nutzlasten</strong><br>Im Gegensatz zum Erststart entschied man sich dieses mal für den Transport von Nutzlasten</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CyBEEsat der TU Berlin</li>



<li>TriSat-S der Universität von Marburg</li>



<li>Platform 6 von EnduroSat</li>



<li>FramSat-1 von NTNU</li>



<li>SpaceTeamSat1 vom TU Wien Space Team</li>



<li>Let It Go von Dcubed (oberstufengebunden, wird nicht ausgesetzt)</li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-59b96876"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Das einzig Konstante in der Raumfahrt ist die Verschiebung&#8220;</strong><br>Quelle: Referent des DLR bei einem Arbeitstreffen von Raumfahrer.net im Mai 2022 in Köln</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erster Startversuch am 21. Januar</strong><br>Einige Tage vor dem Plantermin wurden nochmals Static Fire der Haupt- und der Oberstufe abgeschlossen. Aber der Startversuch am 21. Januar 2026, der für 21:00 MEZ angesetzt war, wurde schon um die Mittagszeit wegen einem Problem an einem Druckventil abgesagt.<br>Nach Behebung des Problems wurde Ende Januar, aufgrund von Wetterprognosen und Rangeverfügbarkeit der nächste Startversuch auf den 19. März verschoben, und am 18. März wegen ungünstiger Wettervorhersagen für den folgenden Tag auf den 23. März.<br>Der Wind wollte aber auch am Montag, 23. März unbeirrt weiterpfeifen. Also, was sollte man machen, wurde unbeirrt eine weitere Verschiebungsrunde eingelegt. Diesmal wurde <a href="https://x.com/isaraerospace/status/2035993194597429506" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Mittwoch der 25. März</a> anvisiert. Wer auf den Start wartete brauchte etwas Geduld. Aber das ist im Raumfahrtbereich ja normal.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Startplatz-Andoya-Winter.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="218" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Startplatz-Andoya-Winter-300x218-1.jpg" alt="" class="wp-image-154353"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Startplatz Andoya im Winter<br>Bildnachweis: Isar Aerospace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zweiter Startversuch am 25. März</strong><br>Bei guten Wettervorhersagen warteten die Interessierten auf 20 Uhr MEZ, den Beginn der offiziellen Startstreams für einen Start um 21:00 MEZ. Der Stream lief unterbrechungsfrei bis T-11min wo er dann auf T-26min zurückgesetzt wurde. Grund dürfte die kurz darauf vermeldete Rangeviolation gewesen sein, weil sich ein Fischerboot in der Sperrzone befunden hatte. Vom <a href="https://www-kystogfjord-no.translate.goog/nyheter/n/d447GB/vi-hadde-vase-paa-bruket?_x_tr_sl=auto&amp;_x_tr_tl=en&amp;_x_tr_hl=en-US&amp;_x_tr_pto=wapp" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Internetportal der nordnorwegischen Fischereizeitung &#8222;Kyst og Fjord&#8220;</a> gibt es auch eine Stellungnahme von dem oder den verantwortlichen Fischern (in englisch), denen Sperrungen ein Dorn im Auge ist. Allerdings wurde dies von den norwegischen Behörden auch sehr unglücklich geregelt. Für die &#8222;Sperrzone&#8220;gab es nur eine &#8222;Gefahrenwarnung&#8220; und somit war es kein Vergehen in Diese, in so einem Fall auch nicht von norwegischen Sicherheitskräften überwachten Zone, einzufahren.<br>Bei T-2:30 wurde Clearance für den Start gegeben, bei T-0:03 allerdings der Countdown mit Hold gestoppt. Ein Hold so kurz vor dem Start deutet auf alle Fälle auf ein massiveres Problem hin. Laut Isar Aerospace hat sich mit der Verzögerung durch die Rangeviolation der Treibstoff erwärmt, dem man in der verbleibenden Zeit vor Ende des Startfensters nicht mehr ausreichend entgegenwirken konnte, womit der Startversuch abgebrochen werden mußte.<br>Also war warten auf Veröffentlichung eines neuen Starttermines angesagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dritter Startversuch am 9. April</strong><br>Am 7. April gab es den ersten Hinweis auf den Start am 9. April. Das <a href="https://www.nrk.no/nordland/planlegger-for-ny-oppskyting_-_-vi-har-god-dialog-med-fiskerne-1.17836596" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Nachrichtenportal des norwegischen Rundfunks NRK</a> berichtete das der nächste Versuch des Raketenstarts von Andøya ist für den 9. April gelant wäre. Außerdem erwähnte der CEO von Andøya Space das sie einen guten Dialog mit den Fischern hätten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Den Fischern würde nun allerdings <a href="https://www-nrk-no.translate.goog/nordland/fiskebat-avbrot-oppskyting-pa-andoya-_-na-stenges-de-ute-fra-havet-1.17838107?_x_tr_sl=auto&amp;_x_tr_tl=en&amp;_x_tr_hl=en-US&amp;_x_tr_pto=wapp" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">nach einem Bericht des NRK eine Geldstrafe</a> drohen, wenn sie sich in der gesperrten Zone befänden, denn nun wird die Sperrzone ihrem Namen gerecht. Bei einem Starttermin von 22:00 gilt nun ein Schifffahrtsverbot von 18:00 bis 23:00. Wobei die Polizei angibt, das die Boote die Sperrzone bis spätestens 19:00 zu verlassen haben. Kurz vor Mittag am 8. April bestätigte auch Isar Aerospace den Starttermin für nächsten Tag um 22:00 Uhr MESZ und einen Beginn ihres Livestreams um 21:00 MESZ. Schon davor lief auch der Livestream eines bekannten deutschen Raumfahrtkanals an; das Warten auf einen Start dauerte allerdings nicht lange, den kurz vor Beginn des offiziellen Livestreams von Isar Aerospace wurde schon der Abbruch wegen einem Leck in einem COPV, welches natürlich untersucht werden musste, bekannt gegeben. COPVs sind Bauteile mit keinem geringen Gefahrenpotential. Man konnte also nicht von einem sofortigen Neuversuch ausgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vierter Startversuch am 15. Juni</strong><br>Es hat dann doch unerwartet lange gedauert. Erst am 8. Juni sickerte über das <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/start-ups/raumfahrt-isar-aerospace-steht-kurz-vor-dem-zweiten-raketenstart/100231232.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Handelsblatt</a> der Starttermin für diesen Tages durch. Aber schon kurz nach 21 Uhr verkündete Isar Aerospace das wegen nicht nominellem Verhalten im Flüssigkeitssystemen der Rakete der Start nicht durchgeführt wird, und der Sachverhalt untersucht wird. Also doch immer wieder Probleme mit der Spectrum, eine detailiertere Auskunft wurde nicht gegeben, aber die folgende längere Pause zeigt das es doch keine Kleinigkeit gewesen sein dürfte. Dieses Startfenster wäre noch bis 21. Juni offen gewesen. Der nächste Startversuch der daraufhin in einschlägigen Portalen zuerst für den 18. Juni, darauf für den 20. angekündigt wurde, konnte diese Deadline nicht halten.<br>Das neue Startfenster wurde mit einem Bereich von 6. August bis zum 25. November angegeben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Spectrum-Start-klein.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="218" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/09/Spectrum-Start-klein-300x218-1.jpg" alt="" class="wp-image-154349"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erster Start der Spektrum<br>Bildnachweis: Isar Aerospace</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start im neuen Startfenster</strong><br>Wieder war in einem Raumfahrtportal ein neuer Starttermin genannt worden. Der 4. September. Da fand er nicht statt und Isar Aerospace schwieg. Die Windstärke an diesem Tag war jedoch etwas hoch, und das Nichtstattfinden eines Startes eher erwartet.<br>Um die Mittagszeit des 5. September kündigte Isaraerospace sehr kurzfristig den Start für den Abend des selben Tages an. Ein Wet Dress Rehearsal hatte, ohne Ankündigung und damit auch ohne Beachtung bereits stattgefunden. Das Ziel war von Isar Aerospace wie üblich tief angesetzt: So viel wie möglich zu lernen und so weit wie möglich zu kommen.<br>Die Betankung war bereits im Gange als der Livestream startete. Kurz unter 10 Minuten vor dem Start wurde die Startzeit nochmals angepasst, und noch mal ca. 6 Minuten auf den Countdown drauf gepackt. Vermeldet wurde jedoch das alles nominell verläuft. Während des Countdowns werden eine Vielzahl von Checks an der Rakete durchgeführt. 2 Minuten vor dem Start übernahm die Rakete die weitere Startsequenz.<br>Die Triebwerke zündeten und pünktlich zu T-00:00 hob die Spektrum von ihrem Pad ab. Bis auf das Feuern der Triebwerke war es still im Livestream, und so viel man trotz der Dunkelheit beim Start sagen konnte sah der Aufstieg sehr gut aus. Bei ca. T+01:30 wurde MaxQ, der Zeitpunkt der höchsten aerodynamischen Belastung ohne Probleme überschritten. Bilder mit Blick zurück auf die erste Stufe und auf die sich aufweitenden Triebwerksstrahlen waren erkennbar. Eine weitere Kamera lieferte Bilder des Oberstufentriebwerks, mit der auch die Oberstufentrennung bei T+02:36 und daraufhin die Zündung des Oberstufentriebwerks zu sehen war. Die Glocke des Aquila-Oberstufentriebwerks glühte auf, Kabel baumelten um Diese herum, und nach ca. 3 Minuten 38 Sekunden konnte die Karman Linie überschritten werden, und kurz darauf erfolgte der Abwurf der Nutzlastverkleidung.<br>Gut 7 Minuten nach dem Start wurde das Oberstufentriebwerk deaktiviert &#8211; der Orbit wurde erreicht!<br>Der erreichte Orbit von ca. 500 km x 180 km mußte jedoch noch mit einer zweiten Zündung des Triebwerks zirkularisiert werden. Dies sollte ca. gegen 23 Uhr MESZ erfolgen. Dies lag jedoch, genauso wie die Freisetzung der Nutzlasten, bereits außerhalb der Dauer des Livestreams. Darüber wird wohl Isar Aerospace im Laufe des morgigen Tages informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Warum in diesem Artikel keine aktuellen Bilder dieses Startes auftauchen, möchten wir auch sehr gerne darlegen.<br>Trotz mehrmaliger Anfrage bei Isar Aerospace zur Bewilligung der Übernahme von Bildern haben wir leider weder eine positive noch eine negative, sondern leider gar keine Antwort erhalten. Damit blieb uns nichts anderes übrig als die nicht aktuellen Bilder aus dem für die Presse freigegebenen PressKit zu verwenden.</em></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Nachtrag vom 6. September 8 Uhr:</strong> <br>Kurz nach Mitternacht vermeldete Isar Aerospace auf X das sowohl Wiederzündung des Oberstufentriebwerks und der Zirkulationsschub als auch die Freisetzung der Nutzlasten erfolgreich verlaufen sind. Damit ist dieser 2. Testflug der Spectrum ein uneingeschränkter Erfolg. Wir gratulieren sehr herzlich.</li>



<li><strong>Nachtrag vom 6. September 20 Uhr:</strong><br>Damit Isar Aerospace aber für den nächsten Start noch etwas zu verbessern hat, hat dann doch noch etwas nicht ganz geklappt. Der Deorbitburn der Oberstufe hat nicht oder nicht zur Gänze funktioniert. Es befinden sich sechs Objekte in der Umlaufbahn, es sollten aber nur noch fünf sein.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20755.msg591914#msg591914" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Isar Aerospace &#8211; Spectrum 2. Start</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESO: Massereichstes stellares schwarzes Loch unserer Galaxie entdeckt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eso-massereichstes-stellares-schwarzes-loch-unserer-galaxie-entdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2024 21:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Astronominnen und Astronomen haben das massereichste stellare schwarze Loch identifiziert, das bisher in der Milchstraßengalaxie entdeckt wurde. Entdeckt wurde das schwarze Loch in den Daten der Gaia-Mission der Europäischen Weltraumorganisation, weil es den Begleitstern, der es umkreist, in eine merkwürdige „Taumelbewegung“ versetzt. Eine Pressemitteilung des ESO Science Outreach Network (ESON). Quelle: ESON 16. April 2024. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Astronominnen und Astronomen haben das massereichste stellare schwarze Loch identifiziert, das bisher in der Milchstraßengalaxie entdeckt wurde. Entdeckt wurde das schwarze Loch in den Daten der Gaia-Mission der Europäischen Weltraumorganisation, weil es den Begleitstern, der es umkreist, in eine merkwürdige „Taumelbewegung“ versetzt. Eine Pressemitteilung des ESO Science Outreach Network (ESON).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESON 16. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2408a2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Astronominnen und Astronomen haben das massereichste stellare schwarze Loch in unserer Galaxie entdeckt, und zwar dank der Taumelbewegung, die es auf einen Begleitstern ausübt. Diese künstlerische Darstellung zeigt die Bahnen des Sterns und des schwarzen Lochs, kurz Gaia BH3 genannt, um ihr gemeinsames Massenzentrum. Die Gaia-Mission der Europäischen Weltraumorganisation hat dieses Taumeln über mehrere Jahre hinweg gemessen. Zusätzliche Daten von anderen Teleskopen, darunter das Very Large Telescope der ESO in Chile, bestätigten, dass die Masse dieses schwarzen Lochs 33 Mal so groß ist wie die unserer Sonne. Die chemische Zusammensetzung des Begleitsterns deutet darauf hin, dass das schwarze Loch nach dem Kollaps eines massereichen Sterns mit sehr wenigen schweren Elementen oder Metallen entstanden ist, so wie es die Theorie vorhersagt. (Bild: ESO/L. Calçada/Space Engine (spaceengine.org))" data-rl_caption="" title="Astronominnen und Astronomen haben das massereichste stellare schwarze Loch in unserer Galaxie entdeckt, und zwar dank der Taumelbewegung, die es auf einen Begleitstern ausübt. Diese künstlerische Darstellung zeigt die Bahnen des Sterns und des schwarzen Lochs, kurz Gaia BH3 genannt, um ihr gemeinsames Massenzentrum. Die Gaia-Mission der Europäischen Weltraumorganisation hat dieses Taumeln über mehrere Jahre hinweg gemessen. Zusätzliche Daten von anderen Teleskopen, darunter das Very Large Telescope der ESO in Chile, bestätigten, dass die Masse dieses schwarzen Lochs 33 Mal so groß ist wie die unserer Sonne. Die chemische Zusammensetzung des Begleitsterns deutet darauf hin, dass das schwarze Loch nach dem Kollaps eines massereichen Sterns mit sehr wenigen schweren Elementen oder Metallen entstanden ist, so wie es die Theorie vorhersagt. (Bild: ESO/L. Calçada/Space Engine (spaceengine.org))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2408a26.jpg" alt="Astronominnen und Astronomen haben das massereichste stellare schwarze Loch in unserer Galaxie entdeckt, und zwar dank der Taumelbewegung, die es auf einen Begleitstern ausübt. Diese künstlerische Darstellung zeigt die Bahnen des Sterns und des schwarzen Lochs, kurz Gaia BH3 genannt, um ihr gemeinsames Massenzentrum. Die Gaia-Mission der Europäischen Weltraumorganisation hat dieses Taumeln über mehrere Jahre hinweg gemessen. Zusätzliche Daten von anderen Teleskopen, darunter das Very Large Telescope der ESO in Chile, bestätigten, dass die Masse dieses schwarzen Lochs 33 Mal so groß ist wie die unserer Sonne. Die chemische Zusammensetzung des Begleitsterns deutet darauf hin, dass das schwarze Loch nach dem Kollaps eines massereichen Sterns mit sehr wenigen schweren Elementen oder Metallen entstanden ist, so wie es die Theorie vorhersagt. (Bild: ESO/L. Calçada/Space Engine (spaceengine.org))" class="wp-image-138382"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Astronominnen und Astronomen haben das massereichste stellare schwarze Loch in unserer Galaxie entdeckt, und zwar dank der Taumelbewegung, die es auf einen Begleitstern ausübt. Diese künstlerische Darstellung zeigt die Bahnen des Sterns und des schwarzen Lochs, kurz Gaia BH3 genannt, um ihr gemeinsames Massenzentrum. Die Gaia-Mission der Europäischen Weltraumorganisation hat dieses Taumeln über mehrere Jahre hinweg gemessen. Zusätzliche Daten von anderen Teleskopen, darunter das Very Large Telescope der ESO in Chile, bestätigten, dass die Masse dieses schwarzen Lochs 33 Mal so groß ist wie die unserer Sonne. Die chemische Zusammensetzung des Begleitsterns deutet darauf hin, dass das schwarze Loch nach dem Kollaps eines massereichen Sterns mit sehr wenigen schweren Elementen oder Metallen entstanden ist, so wie es die Theorie vorhersagt. (Bild: ESO/L. Calçada/Space Engine (spaceengine.org))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">16. April 2024 &#8211; Um die genaue Masse des schwarzen Lochs zu bestimmen, wurden Daten des Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) und anderer bodengestützter Observatorien herangezogen. Sie beziffern die Masse des schwarzen Lochs auf das 33-fache der Sonne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellare schwarze Löcher entstehen durch den Kollaps massereicher Sterne. Die bisher in der Milchstraße nachgewiesenen schwarzen Löcher haben im Durchschnitt etwa die zehnfache Masse der Sonne. Selbst das nächstmassereiche stellare schwarze Loch in unserer Galaxie, Cygnus X-1, erreicht nur 21 Sonnenmassen, was diese neue Beobachtung mit 33 Sonnenmassen außergewöhnlich macht [1].</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem ist dieses schwarze Loch extrem nah an uns dran &#8211; mit einer Entfernung von nur 2000 Lichtjahren im Sternbild Aquila ist es das schwarze Loch, das der Erde am zweitnächsten ist. Es wurde als Gaia BH3 oder kurz BH3 bezeichnet und entdeckt, als das Team die Gaia-Beobachtungen zur Vorbereitung einer bevorstehenden Datenfreigabe überprüfte. „Niemand hat damit gerechnet, ein massereiches schwarzes Loch zu finden, das in der Nähe lauert und bisher unentdeckt geblieben ist“, sagt Pasquale Panuzzo, Astronom am Observatoire de Paris, das zum französischen Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) gehört. „Diese Art von Entdeckung macht man nur einmal in seinem Forscherleben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Bestätigung ihrer Entdeckung nutzte die Gaia-Kollaboration Daten von bodengestützten Observatorien, unter anderem vom Ultraviolet and Visual Echelle Spectrograph (UVES)-Instrument am VLT der ESO in der chilenischen Atacama-Wüste [2]. Diese Beobachtungen ergaben wichtige Eigenschaften des Begleitsterns, die es den Astronominnen und Astronomen in Verbindung mit den Gaia-Daten ermöglichten, die Masse von BH3 genau zu bestimmen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2408b2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Diese künstlerische Darstellung vergleicht drei stellare schwarze Löcher in unserer Galaxie nebeneinander: Gaia BH1, Cygnus X-1 und Gaia BH3, deren Massen das 10-, 21- bzw. 33-fache der Sonnenmasse betragen. Gaia BH3 ist das massereichste stellare schwarze Loch, das bisher in der Milchstraße gefunden wurde. Die Radien der schwarzen Löcher sind direkt proportional zu ihren Massen, aber es ist wichtig zu beachten, dass die schwarzen Löcher selbst nicht direkt abgebildet worden sind. (Bild: ESO/M. Kornmesser)" data-rl_caption="" title="Diese künstlerische Darstellung vergleicht drei stellare schwarze Löcher in unserer Galaxie nebeneinander: Gaia BH1, Cygnus X-1 und Gaia BH3, deren Massen das 10-, 21- bzw. 33-fache der Sonnenmasse betragen. Gaia BH3 ist das massereichste stellare schwarze Loch, das bisher in der Milchstraße gefunden wurde. Die Radien der schwarzen Löcher sind direkt proportional zu ihren Massen, aber es ist wichtig zu beachten, dass die schwarzen Löcher selbst nicht direkt abgebildet worden sind. (Bild: ESO/M. Kornmesser)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2408b60.jpg" alt="Diese künstlerische Darstellung vergleicht drei stellare schwarze Löcher in unserer Galaxie nebeneinander: Gaia BH1, Cygnus X-1 und Gaia BH3, deren Massen das 10-, 21- bzw. 33-fache der Sonnenmasse betragen. Gaia BH3 ist das massereichste stellare schwarze Loch, das bisher in der Milchstraße gefunden wurde. Die Radien der schwarzen Löcher sind direkt proportional zu ihren Massen, aber es ist wichtig zu beachten, dass die schwarzen Löcher selbst nicht direkt abgebildet worden sind. (Bild: ESO/M. Kornmesser)" class="wp-image-138384" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2408b60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2408b60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Diese künstlerische Darstellung vergleicht drei stellare schwarze Löcher in unserer Galaxie nebeneinander: Gaia BH1, Cygnus X-1 und Gaia BH3, deren Massen das 10-, 21- bzw. 33-fache der Sonnenmasse betragen. Gaia BH3 ist das massereichste stellare schwarze Loch, das bisher in der Milchstraße gefunden wurde. Die Radien der schwarzen Löcher sind direkt proportional zu ihren Massen, aber es ist wichtig zu beachten, dass die schwarzen Löcher selbst nicht direkt abgebildet worden sind. (Bild: ESO/M. Kornmesser)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Astronominnen und Astronomen haben ähnlich massereiche schwarze Löcher außerhalb unserer Galaxie gefunden (mit einer anderen Nachweismethode). Sie vermuten, dass sie aus dem Kollaps von Sternen entstehen, die in ihrer chemischen Zusammensetzung nur wenige Elemente enthalten, die schwerer sind als Wasserstoff und Helium. Es wird angenommen, dass diese so genannten metallarmen Sterne im Laufe ihres Lebens weniger Masse verlieren und daher mehr Material übrig bleibt, aus dem nach ihrem Tod massereiche schwarze Löcher entstehen. Bisher gab es jedoch keine direkten Beweise für den Zusammenhang zwischen metallarmen Sternen und massereichen schwarzen Löchern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sterne in Paaren neigen allerdings dazu, eine ähnliche Zusammensetzung zu haben, was bedeutet, dass der Begleiter von BH3 wichtige Hinweise auf den Stern enthält, der kollabierte, um dieses außergewöhnliche schwarze Loch zu bilden. Die UVES-Daten zeigten, dass der Begleiter ein sehr metallarmer Stern war, was darauf hindeutet, dass der Stern, der zur Bildung von BH3 kollabierte, ebenfalls metallarm war – genau wie vorhergesagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Panuzzo geleitete Untersuchung wird heute in Astronomy &amp; Astrophysics veröffentlicht. „In Anbetracht der Einzigartigkeit der Entdeckung haben wir den außergewöhnlichen Schritt unternommen, diese auf vorläufigen Daten basierende Arbeit vor der bevorstehenden Ausgabe der Gaia-Daten zu veröffentlichen“, sagt Mitautorin Elisabetta Caffau, ebenfalls Mitglied der Gaia-Kollaboration am CNRS Observatoire de Paris. Die frühzeitige Bereitstellung der Daten ermöglicht es anderen Astronominnen und Astronomen, dieses schwarze Loch bereits jetzt zu untersuchen, ohne auf die Veröffentlichung der vollständigen Daten zu warten, die frühestens Ende 2025 erfolgen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Beobachtungen dieses Systems könnten mehr über seine Geschichte und über das schwarze Loch selbst verraten. Das GRAVITY-Instrument am VLT-Interferometer der ESO könnte Astronominnen und Astronomen zum Beispiel dabei helfen, herauszufinden, ob dieses schwarze Loch Materie aus seiner Umgebung anzieht, und dieses spannende Objekt besser zu verstehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2408c2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dieses Bild zeigt einen Weitwinkelausschnitt der Umgebung von Gaia BH3, dem massereichsten stellaren schwarzen Loch in unserer Galaxie. Das schwarze Loch selbst ist hier nicht sichtbar, aber der Stern, der es umkreist, ist genau in der Mitte dieses Bildes zu sehen, das aus Aufnahmen des Digitized Sky Survey 2 erstellt wurde. (Bild: ESO/Digitized Sky Survey 2. Acknowledgement: D. De Martin)" data-rl_caption="" title="Dieses Bild zeigt einen Weitwinkelausschnitt der Umgebung von Gaia BH3, dem massereichsten stellaren schwarzen Loch in unserer Galaxie. Das schwarze Loch selbst ist hier nicht sichtbar, aber der Stern, der es umkreist, ist genau in der Mitte dieses Bildes zu sehen, das aus Aufnahmen des Digitized Sky Survey 2 erstellt wurde. (Bild: ESO/Digitized Sky Survey 2. Acknowledgement: D. De Martin)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="242" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eso2408c26.jpg" alt="Dieses Bild zeigt einen Weitwinkelausschnitt der Umgebung von Gaia BH3, dem massereichsten stellaren schwarzen Loch in unserer Galaxie. Das schwarze Loch selbst ist hier nicht sichtbar, aber der Stern, der es umkreist, ist genau in der Mitte dieses Bildes zu sehen, das aus Aufnahmen des Digitized Sky Survey 2 erstellt wurde. (Bild: ESO/Digitized Sky Survey 2. Acknowledgement: D. De Martin)" class="wp-image-138386"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Bild zeigt einen Weitwinkelausschnitt der Umgebung von Gaia BH3, dem massereichsten stellaren schwarzen Loch in unserer Galaxie. Das schwarze Loch selbst ist hier nicht sichtbar, aber der Stern, der es umkreist, ist genau in der Mitte dieses Bildes zu sehen, das aus Aufnahmen des Digitized Sky Survey 2 erstellt wurde. (Bild: ESO/Digitized Sky Survey 2. Acknowledgement: D. De Martin)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Endnoten</strong><br>[1] Dies ist nicht das massereichste schwarze Loch in unserer Galaxie – dieser Titel gehört Sagittarius A*, dem supermassereichen schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße, das etwa vier Millionen Mal so viel Masse wie die Sonne hat. Aber Gaia BH3 ist das massereichste schwarze Loch in der Milchstraße, das durch den Kollaps eines Sterns entstanden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[2] Neben UVES am VLT der ESO stützte sich die Studie auf die Daten des HERMES-Spektrographen am Mercator-Teleskop auf La Palma (Spanien), das von der Universität Leuven (Belgien) in Zusammenarbeit mit dem Observatorium der Universität Genf (Schweiz) betrieben wird, und des Hochpräzisionsspektrographen SOPHIE am Observatoire de Haute-Provence – OSU Institut Pythéas.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen</strong><br>Diese Forschungsergebnisse wurden in einer Veröffentlichung mit dem Titel „Discovery of a dormant 33 solar-mass black hole in pre-release Gaia astrometry“ (Entdeckung eines inaktiven schwarzen Lochs von 33 Sonnenmassen mittels Gaia-Astrometrie) vorgestellt, die in der Zeitschrift Astronomy &amp; Astrophysics (<a href="https://www.aanda.org/component/article?access=doi&amp;doi=10.1051/0004-6361/202449763" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.aanda.org/component/article?access=doi&#038;doi=10.1051/0004-6361/202449763</a>) erscheint (DOI: 10.1051/0004-6361/202449763).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Artikel von P. Panuzzo et al. wurde von der Gaia-Kollaboration verfasst, an der über 300 Autoren aus der ganzen Welt beteiligt sind, darunter Österreich, Belgien, Tschechien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Vereinigtes Königreich, Chile und Australien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die ESO</strong><br>Die Europäische Südsternwarte (<a href="https://www.eso.org/public/germany/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">ESO</a>) befähigt Wissenschaftler*innen weltweit, die Geheimnisse des Universums zum Nutzen aller zu entdecken. Wir entwerfen, bauen und betreiben Observatorien von Weltrang, die Astronominnen und Astronomen nutzen, um spannende Fragen zu beantworten und die Faszination der Astronomie zu wecken, und wir fördern die internationale Zusammenarbeit in der Astronomie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESO wurde 1962 als zwischenstaatliche Organisation gegründet und wird heute von 16 Mitgliedstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Finnland, Irland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, der Schweiz, Spanien, der Tschechischen Republik und dem Vereinigten Königreich) sowie dem Gastland Chile und Australien als strategischem Partner unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hauptsitz der ESO und ihr Besucherzentrum und Planetarium, die ESO Supernova, befinden sich in der Nähe von München in Deutschland, während die chilenische Atacama-Wüste, ein wunderbarer Ort mit einzigartigen Bedingungen für die Himmelsbeobachtung, unsere Teleskope beherbergt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESO betreibt drei Beobachtungsstandorte: La Silla, Paranal und Chajnantor. Am Standort Paranal betreibt die ESO das Very Large Telescope und das dazugehörige Very Large Telescope Interferometer sowie Durchmusterungsteleskope wie z. B. VISTA. Ebenfalls am Paranal wird die ESO das Cherenkov Telescope Array South betreiben, das größte und empfindlichste Gammastrahlen-Observatorium der Welt. Zusammen mit internationalen Partnern betreibt die ESO auf Chajnantor APEX und ALMA, zwei Einrichtungen zur Beobachtung des Himmels im Millimeter- und Submillimeterbereich. Auf dem Cerro Armazones in der Nähe von Paranal bauen wir „das größte Auge der Welt am Himmel“ – das Extremely Large Telescope der ESO. Von unseren Büros in Santiago, Chile, aus unterstützen wir unsere Aktivitäten im Land und arbeiten mit chilenischen Partnern und der Gesellschaft zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übersetzungen von englischsprachigen ESO-Pressemitteilungen sind ein Service des ESO Science Outreach Network (ESON), eines internationalen Netzwerks für astronomische Öffentlichkeitsarbeit, in dem Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikatoren aus allen ESO-Mitgliedsländern (und einigen weiteren Staaten) vertreten sind. Deutscher Knoten des Netzwerks ist das <a href="https://www.haus-der-astronomie.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Haus der Astronomie</a> in Heidelberg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15786.msg560864#msg560864" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESO</a></li>
</ul>
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