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	<title>Außerirdische &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Außerirdische &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>AstroGeo Podcast: Finden Aliens das Leben auf der Erde?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-ein-blick-ins-alien-teleskop-gibt-es-leben-auf-der-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 07:29:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Suche nach außerirdischem Leben ist schön und gut, aber heute geht’s um die Suche nach irdischem Leben – um die Erde als Exoplanet. Könnten Aliens irgendwo im All herausfinden, ob es Leben auf der Erde gibt?</p>
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<h4 class="wp-block-heading"><br>Die Suche nach außerirdischem Leben ist schön und gut, aber heute geht’s um die Suche nach irdischem Leben – um die Erde als Exoplanet. Könnten Aliens irgendwo im All herausfinden, ob es Leben auf der Erde gibt?</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Foto zeigt die Erde, aufgenommen aus dem Weltraum. Erkennbar sind Kontinente, Wolken und der Ozean." data-rl_caption="" title="Das Foto zeigt die Erde, aufgenommen aus dem Weltraum. Erkennbar sind Kontinente, Wolken und der Ozean." data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="460" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn.jpg" alt="Das Foto zeigt die Erde, aufgenommen aus dem Weltraum. Erkennbar sind Kontinente, Wolken und der Ozean." class="wp-image-152563" style="width:402px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/ag137_rn-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Foto der Astronautinnen und Astronauten der Artemis II-Mission ist eine Nahaufnahme der Erde – und da wird schnell klar, dass auf unserem Planeten so Einiges los ist. Aber wie könnten Aliens in ungleich größerer Entfernung herausfinden, ob es Leben auf der Erde gibt? (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bislang wissen wir nur von einem Planeten in unserer Galaxie sicher, dass es dort Leben gibt: unsere eigene Erde, die seit Milliarden von Jahren von den unterschiedlichsten Lebewesen bewohnt wird. Von Einzellern, die Kohlenstoff statt Sauerstoff atmen, über Pflanzen die sich nicht vom Fleck rühren können bis hin zu neugierigen Menschen ist so Einiges dabei. Auf unserem Planeten wimmelt es geradezu vor Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob das auf anderen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems auch so ist, wissen wir nicht. Was wir auch nicht wissen: Wie könnte Leben dort überhaupt aussehen? Ähnlich wie auf der Erde, mit Einzellern, Pflanzen und Zweibeinern? Dann ist die grundlegende Frage, wie irdische Forscherinnen und Forscher nach etwas suchen können, von dem sie noch nicht einmal wissen, wie es aussieht und welche Spuren es hinterlässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre, wenn sich genau diese Frage in diesem Moment ein solches außerirdisches Lebewesen auch stellen sollte? Mal angenommen, es gäbe sie, die Aliens – nicht unendlich weit weg, sondern irgendwo ums kosmische Eck in unserer Milchstraße. Vielleicht sind sie genauso neugierig wie wir. Vielleicht blicken auch sie in ihren Nachthimmel, stellen astronomische Beobachtungen an und finden tatsächlich einen Gesteinsplaneten, der als dritter Planet einen nicht besonders großen Stern umkreist – unsere Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts dreht Franzi den Spieß bei der Suche nach außerirdischem Leben um: Wie könnten außerirdische Lebensformen herausfinden, dass die Erde ein bewohnter Planet ist? Zunächst müssten sie den Planeten überhaupt finden. Das irdische Leben hat seine Spuren hinterlassen, es gibt Biosignaturen und sogar Technosignaturen, die auf intelligentes Leben und einen gewissen technologischen Entwicklungsstand schließen lassen. Was also könnten Aliens überhaupt beobachten, um die folgende Frage zu beantworten: Gibt es Leben auf der Erde?</p>



<iframe title="AstroGeo Podcast: Ein Blick ins Alien-Teleskop - gibt es Leben auf der Erde?" height="200" width="100%" style="margin-bottom:0" src="https://astrogeo.de/wp-content/plugins/podlove-web-player/web-player/share.html?config=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fconfig%2Fdefault%2Ftheme%2Fraumfahrernet&#038;episode=https%3A%2F%2Fastrogeo.de%2Fwp-json%2Fpodlove-web-player%2Fshortcode%2Fpublisher%2F4213" frameborder="0" scrolling="no" tabindex="0"></iframe>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=628.msg580770#msg580770" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg588130#msg588130" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13385.msg588131#msg588131" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Außerirdisches Leben</a></li>
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			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Späher von fernen Sternen &#8211; was verbirgt Oumuamua?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-spaeher-aus-der-ferne-was-verbirgt-oumuamua/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2024 13:35:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor sieben Jahren entdeckten Forschende das erste interstellare Objekt: 1I/Oumuamua. Obwohl er wie ein Komet beschleunigte, wiesen Teleskope weder Staub noch Gas nach - und bis heute wissen wir nicht, wie dieser Besucher aus dem All wirklich aussah und wo er her kam.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Vor sieben Jahren entdeckten Forschende das erste interstellare Objekt: 1I/Oumuamua. Obwohl er wie ein Komet beschleunigte, wiesen Teleskope weder Staub noch Gas nach &#8211; und bis heute wissen wir nicht, wie dieser Besucher aus dem All wirklich aussah und wo er her kam.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Computergrafik eines sehr langgestreckten grau-schwarzen Felsbrockens im All, von dem graue Schwaden ausgehen, dahinter die Sonne." data-rl_caption="" title="Computergrafik eines sehr langgestreckten grau-schwarzen Felsbrockens im All, von dem graue Schwaden ausgehen, dahinter die Sonne." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="1200" height="705" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl.jpg" alt="Computergrafik eines sehr langgestreckten grau-schwarzen Felsbrockens im All, von dem graue Schwaden ausgehen, dahinter die Sonne." class="wp-image-142887" style="width:312px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl.jpg 1200w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-300x176.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-1024x602.jpg 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-768x451.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/07/ag096_sl-600x353.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Oumuamua hat die Form einer langgestreckten Zigarre, wie hier künstlerisch dargestellt. Als wahrscheinlicher gilt mittlerweile die eines oblaten Spheroids, also eines flachen Eierpfannkuchens. Anders als im Bild dargestellt, konnten weder Staub noch Gas eines Kometenschweifs nachgewiesen werden (Quelle: ESA/Hubble, NASA, ESO, M. Kornmesser).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 25. Oktober 2017 finden Forschende in den Daten von vier Teleskopen auf Hawaii ein merkwürdiges Objekt: Es ist ein Lichtpunkt, dessen Umlaufbahn um die Sonne irgendwie seltsam ist. Schnell ist klar: Man hatte den ersten interstellaren Besucher entdeckt. Ein Komet, so vermuten die Astronomen, der aus einem anderen Sternensystem stammt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karl erzählt in dieser Folge die Geschichte des Objekts 1I/Oumuamua. Obwohl er nach wenigen Wochen bereits aus dem Sichtfeld der meisten Teleskope verschwunden war, konnten einige Daten über ihn gesammelt werden. Diese Daten scheinen aber bis heute nicht gut zusammenzupassen: Zwar beschleunigte Oumuamua nach seinem Vorbeiflug an der Sonne wie ein Komet, der einen Schweif bildet. Aber Teleskope fanden keinen Hinweis auf empor geschleuderten Staub oder austretendes Gas. Auch seine eigenartige Form gibt Rätsel auf, denn die ähnelt entweder einem flachen Pfannkuchen oder einer Zigarre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studienlage ist vielfältig und die Zahl der Hypothesen über den Ursprung und die Entstehung von Oumuamua ist groß. Bekannt wurde der erste interstellare Besucher allerdings durch eine Hypothese des Harvard-Physikers Avi Loeb: Er hält es bis heute für möglich, dass Oumuamua von Außerirdischen gebaut worden ist. Doch seine Herangehensweise, mit der wir uns am Ende dieser Geschichte beschäftigen, schadet der Wissenschaft vielleicht mehr, als dass sie nutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist ein Podcast der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



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		<title>AstroGeo Podcast: Was Schleim mit uns und der Erde macht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-was-schleim-mit-uns-und-der-erde-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 05:29:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der Leinwand sind viele Aliens schleimig. Da draußen etwa auch? Die Frage ist berechtigt, schließlich hängt das Leben, ob Mikrobe, Mensch, Pflanze oder Tier von Schleim ab, einem höchst komplexen Biomaterial. Schleim hat es nicht leicht. Er ist vielleicht das einzige Biomaterial mit gleich zwei Imageproblemen. Er macht äußerlich nicht viel her, gilt also [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Auf der Leinwand sind viele Aliens schleimig. Da draußen etwa auch? Die Frage ist berechtigt, schließlich hängt das Leben, ob Mikrobe, Mensch, Pflanze oder Tier von Schleim ab, einem höchst komplexen Biomaterial.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ein grüner Schleimpilz wächst mit fingerartigen Auswüchsen entlang einer Holzoberfläche" data-rl_caption="" title="Ein grüner Schleimpilz wächst mit fingerartigen Auswüchsen entlang einer Holzoberfläche" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn-1024x788.jpg" alt="Ein grüner Schleimpilz wächst mit fingerartigen Auswüchsen entlang einer Holzoberfläche" class="wp-image-117159" width="286" height="219" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn-1024x788.jpg 1024w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn-300x231.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn-768x591.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn-600x462.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/schleim-schleimpilz-holz_rn.jpg 1200w" sizes="(max-width: 286px) 100vw, 286px" /></a><figcaption>Ein Schleimpilz (Bild: CC-BY-SA 3.0 Rich Hoyer)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Schleim hat es nicht leicht. Er ist vielleicht das einzige Biomaterial mit gleich zwei Imageproblemen. Er macht äußerlich nicht viel her, gilt also als banal oder Abfall. Und er ist ein außerordentlich potenter Ekel-Auslöser. Das hat seine Berechtigung, denn diese Emotion soll uns mit starken Abwehrreaktionen von Pathogenen und Parasiten fernhalten. Und Schleim ist tatsächlich oft kontaminiert. Er fängt Erreger ein und Mikroben produzieren selbst eigene Schleime. Das sind gute Gründe, um einen großen Bogen um Schleim zu machen. Aus der Distanz wird aber leicht übersehen, wie wichtig, komplex und unverzichtbar dieses Biomaterial ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schleim hat das Leben auf der Erde wohl von Beginn an begleitet und liefert mehrere essenzielle Funktionen, etwa als Gleitmittel, als Klebstoff und als selektive Barriere, die etwa im Darm Nährstoffe passieren lässt und gleichzeitig Erreger abfängt. Dabei ähneln sich biologische Schleime und gehören zur großen Gruppe der Hydrogele. Sie bestehen fast nur aus Wasser, das aber so gebunden ist, dass es nur langsam fließen kann, Das ergibt die charakteristische Schleimigkeit, wobei der Organismus die Konsistenz und Eigenschaften von Schleimen verändern und so an den jeweiligen Bedarf anpassen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des AstroGeo Podcast erzählt Susanne Wedlich, wie sie ihren Ekel überwand und den Schleim lieben lernte. Vor allem aber geht es um die Rolle des Schleims auf der Erde und wie das Leben sie dank des besonderen Materials gestaltete. Susanne Wedlich ist Autorin des <a href="https://web.archive.org/web/20240209055018/https://www.riffreporter.de/de/magazine/schleimwelten" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Riffreporter-Magazins Schleimwelten</a> und <a href="https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/das-buch-vom-schleim.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hat ein Buch über das Thema geschrieben</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban alle zwei Wochen eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist der Podcast von <a href="https://www.riffreporter.de/de/genossenschaft/recherche-kollektive/weltraum-reporter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die Weltraumreporter</a>, einem Magazin der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement die Weltraumreporter für 3,49 Euro pro Monat oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



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		<title>AstroGeo Podcast: Ufo-Stadt Roswell und was dort wirklich passierte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-ufo-stadt-roswell-und-was-dort-wirklich-passierte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 05:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Aliens]]></category>
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		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ufos]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Souvenirshops, Papp-Ufos und Straßenlaternen, die wie Außerirdische aussehen: In der US-amerikanischen Kleinstadt Roswell regieren Aliens – und Dollarnoten. Die bringt der Tourismus nämlich ein. 75 Jahre ist es her, dass ein Farmer in der Wüste von New Mexico auf seltsame Trümmerteile stieß. Der Mann ging mit seinem Fund zum Sheriff; der wiederum verständigte das Militär. [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Souvenirshops, Papp-Ufos und Straßenlaternen, die wie Außerirdische aussehen: In der US-amerikanischen Kleinstadt Roswell regieren Aliens – und Dollarnoten. Die bringt der Tourismus nämlich ein.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/10/ausserirdischer-alien-figur-schild-strasse-usa-auto-rn-1.jpg" alt="" class="wp-image-116509" width="269" height="207"/><figcaption>In Roswell gibt es nicht nur Zustimmung zum Alien-Hype (Quelle: Steve Przybilla)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">75 Jahre ist es her, dass ein Farmer in der Wüste von New Mexico auf seltsame Trümmerteile stieß. Der Mann ging mit seinem Fund zum Sheriff; der wiederum verständigte das Militär. Die US Army veröffentliche kurz darauf eine Pressemitteilung: „Ufo in der Wüste abgestürzt.“ Der Name des Ortes: Roswell.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Begebenheit ist lange her, doch noch immer ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien um den angeblichen Ufo-Crash von 1947. In unserem Podcast berichtet <a href="https://www.riffreporter.de/de/autorinnen-und-autoren/steve-przybilla" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">USA-Reporter Steve Przybilla</a>, wie die Bewohnerinnen und Bewohner im Laufe ihrer Geschichte unterschiedlich mit ihrem außerirdischen Erbe umgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mal verlacht, mal verpönt, aber immer präsent: Die vermeintliche Ufo-Landung spielt noch immer eine wichtige Rolle in Roswell, vor allem für den Tourismus. Steve schildert seine persönlichen Eindrücke. Er hat bereits 2010 für seine Masterarbeit in Roswell geforscht und die Stadt später noch einmal besucht. Auch bei RiffReporter hat er bereits über Roswell geschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban alle zwei Wochen eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


[podloveaudio chaptersVisible=&#8220;false&#8220; title=&#8220;AstroGeo Podcast: Ufo-Stadt Roswell und was dort wirklich passierte&#8220; src=&#8220;https://astrogeo.de/podlove/file/705/s/feed/c/m4a-raumfahrernet/ag056-rosswell-ufos.m4a&#8220; poster=&#8220;https://astrogeo.de/media/ag056-rosswell-ufos.jpg&#8220; chapters=&#8220;https://astrogeo.de/media/ag056-rosswell-ufos.chapters.txt&#8220; duration=&#8220;00:39:22.918&#8243;]



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist der Podcast von <a href="https://www.riffreporter.de/de/genossenschaft/recherche-kollektive/weltraum-reporter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die Weltraumreporter</a>, einem Magazin der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement die Weltraumreporter für 3,49 Euro pro Monat oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



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		<title>AstroGeo Podcast: Die neue Aliensuche</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-die-neue-aliensuche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2022 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astrobiologie/Leben]]></category>
		<category><![CDATA[AstroGeo Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aliens]]></category>
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		<category><![CDATA[BLC1]]></category>
		<category><![CDATA[Breakthrough Initiatives]]></category>
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		<category><![CDATA[Proxima Centauri b]]></category>
		<category><![CDATA[Radiointerferenz]]></category>
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		<category><![CDATA[SETI]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
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		<category><![CDATA[Wow-Signal]]></category>
		<category><![CDATA[Yuri Milner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Derzeit läuft die größte Aliensuche aller Zeiten: Breakthrough Listen sucht systematisch nach mysteriösen Signalen aus dem All. Denn nur, weil wir noch nicht von Außerirdischen kontaktiert worden sind, heißt das nicht, dass wir nicht nach ihnen suchen sollten. </p>
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<h4 class="wp-block-heading">Derzeit läuft die größte Aliensuche aller Zeiten: Breakthrough Listen sucht systematisch nach mysteriösen Signalen aus dem All. Denn nur, weil wir noch nicht von Außerirdischen kontaktiert worden sind, heißt das nicht, dass wir nicht nach ihnen suchen sollten.</h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/08/parkes-teleskop-australien-radioteleskop-seti-rn-gr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/08/parkes-teleskop-australien-radioteleskop-seti-rn-gr.jpg" alt="" class="wp-image-113887" width="360" height="278" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/08/parkes-teleskop-australien-radioteleskop-seti-rn-gr.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2022/08/parkes-teleskop-australien-radioteleskop-seti-rn-gr-300x231.jpg 300w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" /></a><figcaption>Parkes-Radioteleskop in Australien (Quelle: CC-BY 3.0&nbsp;CSIRO)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„It’s never aliens!“ &#8211; Es stimmt schon, dass es bislang für mysteriöse Signale aus dem All meistens profane Erklärungen gab. Aber wie sollen wir potenzielle Außerirdische finden, wenn wir nicht nach ihnen suchen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da ein Besuch vor Ort nicht im Rahmen unseres Möglichen liegt, gibt es seit einigen Jahrzehnten SETI: Search for Extraterrestrial Intelligence. Und derzeit läuft das größte SETI-Vorhaben aller Zeiten: Das Breakthrough Listen-Projekt hat zehn Jahre Zeit und 100 Millionen US-Dollar zur Verfügung, um nachzuhören und nachzusehen, ob nicht doch Außerirdische durchs All funken oder gar Laserpulse senden. Und tatsächlich gab es vor ein paar Jahren dieses eine interessante Signal, das praktischerweise von unserem allernächsten Stern zu stammen schien – von Proxima Centauri.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Franzi erzählt einem skeptischen Karl die Geschichte dieses so vielversprechenden Signals namens BLC1, davon, mit welchen Schwierigkeiten Alienjägerinnen und -jäger heutzutage zu kämpfen haben und nach was man überhaupt sucht, wenn man dafür ein gigantisch großes Radioteleskop zur Verfügung hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban alle zwei Wochen eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">iTunes</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


[podloveaudio chaptersVisible=&#8220;false&#8220; title=&#8220;AstroGeo Podcast: Es sind nie Aliens &#8211; oder?&#8220; src=&#8220;https://astrogeo.de/podlove/file/690/s/feed/c/m4a-raumfahrernet/ag053-niemals-aliens.m4a&#8220; poster=&#8220;https://astrogeo.de/media/ag053-niemals-aliens.jpg&#8220; chapters=&#8220;https://astrogeo.de/media/ag053-niemals-aliens.chapters.txt&#8220; duration=&#8220;00:49:22.78&#8243;]



<p class="wp-block-paragraph">Episodenbild: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"></a><a href="https://www.eso.org/public/germany/images/eso1629a/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"></a>CC-BY 2.0 <a href="https://www.flickr.com/photos/50027494@N00/2255789356" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Xenu / Flickr</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Ausgaben des AstroGeo Podcast <a href="https://astrogeo.de" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">gibt es auf astrogeo.de</a>. AstroGeo ist der Podcast von <a href="https://www.riffreporter.de/de/genossenschaft/recherche-kollektive/weltraum-reporter" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Die Weltraumreporter</a>, einem Magazin der Riffreporter eG. Er ist frei verfügbar und entsteht durch die finanzielle Unterstützung seiner Hörerinnen und Hörer. Das geht mit einem monatlichen Abonnement die Weltraumreporter für 3,49 Euro pro Monat oder einer Spende. Diese und <a href="https://astrogeo.de/unterstuetze-uns/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">jede andere Form der finanziellen Unterstützung</a> hilft dabei, dass der Podcast weiter werbefrei bleibt.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19493.msg536526#msg536526" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AstroGeo Podcast</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13680.msg497266#msg497266" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Breakthrough Listen</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Voyager: 25-jähriges Jubiläum einer Odyssee</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-63/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2002 22:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Außerirdische]]></category>
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		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
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		<category><![CDATA[Voyager 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute vor 25 Jahren brach die erste der beiden Voyager-Raumsonden zu ihrer Reise in das äußere Sonnensystem auf, und immer noch senden die unendlich schwachen Signale der beiden Zwillingssonden Informationen über die Randgebiete unseres Sonnensystems zu den riesigen Antennen des Deep Space Network der NASA. Ein Beitrag von Michael Stein, bearbeitet von Star-Light. Quelle: NASA. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-63/" data-wpel-link="internal">Voyager: 25-jähriges Jubiläum einer Odyssee</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute vor 25 Jahren brach die erste der beiden <em>Voyager</em>-Raumsonden zu ihrer Reise in das äußere Sonnensystem auf, und immer noch senden die unendlich schwachen Signale der beiden Zwillingssonden Informationen über die Randgebiete unseres Sonnensystems zu den riesigen Antennen des <em>Deep Space Network</em> der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Michael Stein, bearbeitet von Star-Light. Quelle: NASA.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/pia17049-16-Voyager-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Voyager 1 im All - Illustration. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Voyager 1 im All - Illustration. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/pia17049-16-Voyager-260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Voyager 1 im All &#8211; Illustration. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wohl kaum einer der Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker, die am 20.&nbsp;August 1977 die mächtige Titan&nbsp;III&nbsp;E/Centaur mit <em>Voyager&nbsp;2</em> an Bord in den nächtlichen Himmel über Florida steigen sahen, hätte angenommen, dass noch 25&nbsp;Jahre später die beiden im Abstand von gut zwei Wochen gestarteten Raumsonden Kontakt zur Erde haben würden: Unmittelbares Ziel ihrer Reise waren damals nur die beiden größten Planeten unseres Sonnensystems, Jupiter und Saturn, die nach vier Jahren Reisezeit erreicht werden sollten.<br><br>Dieses Ziel erreichten die beiden identischen Sonden dann auch ohne Schwierigkeiten und bescherten den Wissenschaftlern eine ungeheure Fülle an neuen Aufnahmen, wissenschaftlichen Messdaten und Erkenntnissen. Die aktiven Vulkane auf dem Jupitermond Io, Wellen und speichenförmige Strukturen in den Saturnringen, die dichte Atmosphäre des Saturnmondes Titan, eine Vielzahl neu entdeckter Monde: Alles Entdeckungen, die mit Hilfe der beiden <em>Voyager</em>-Sonden gemacht worden sind.<br><br>Doch die Reise sollte noch weiter gehen. Nur alle 176 Jahre kommt es zu einer Planetenkonstellation wie in den Jahren 1977 bis 1979, die es einer in dieser Zeit gestarteten Raumsonde erlaubt, durch geschickte Ausnutzung der planetaren Gravitationskräfte neben Jupiter und Saturn auch noch Uranus und Neptun anzufliegen, so der seit 1972 am Voyager-Projekt beteiligte Wissenschaftler Dr.&nbsp;Edward Stone. Nun also flog <em>Voyager&nbsp;2</em> weiter zu Uranus und Neptun. Beide bis dahin noch nie und seitdem nie wieder von einem Raumfahrzeug angesteuert. Auch dort wieder gleichermaßen wissenschaftlich faszinierende, als auch für das Auge einfach nur wunderschöne Aufnahmen der beiden großen Gasplaneten. Und natürlich auch wieder ein Füllhorn neuer Erkenntnisse und Entdeckungen: Die höchsten bisher gemessenen Windgeschwindigkeiten unseres Sonnensystems in der Neptun Atmosphäre, der puzzleartig aus neuen und alten Oberflächenstrukturen zusammengesetzte Uranusmond Miranda, aktive Geysire auf dem Neptunmond Triton, die Ringe um Uranus und Neptun und wieder neu entdeckte Monde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/PIA01371_hires-Jupiter.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/PIA01371_hires-Jupiter_260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Voyager 1 der NASA nahm diese Aufnahme des Planeten Jupiter am Samstag, dem 6. Januar 1979, auf, die erste in ihrer dreimonatigen Nahuntersuchung des größten Planeten. Das Raumschiff, das am 5. März auf den nächsten Anflug zusteuerte, war zum Zeitpunkt der Aufnahme 35,8 Millionen Meilen (57,6 Millionen Kilometer) vom Jupiter und 371,7 Millionen Meilen (598,2 Millionen Kilometer) von der Erde entfernt. Als die Voyager-Kameras mit der meteorologischen Überwachung des Jupiter beginnen, zeigen sie eine dynamische Atmosphäre mit mehr konvektiver Struktur, als man bisher angenommen hatte. Während die kleinsten atmosphärischen Merkmale, die auf diesem Bild zu sehen sind, immer noch bis zu 1.000 Kilometer (600 Meilen) groß sind, wird die Voyager in der Lage sein, einzelne Sturmsysteme bis zu 5 Kilometer (3 Meilen) aus nächster Nähe zu erkennen. Der Große Rote Fleck ist in der Nähe des Randes ganz rechts zu sehen. Die meisten anderen Merkmale sind zu klein, um mit terrestrischen Teleskopen gesehen zu werden. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die am 5.&nbsp;September 1977 gestartete Raumsonde <em>Voyager&nbsp;1</em> ist mittlerweile das am weitesten von der Erde entfernte von Menschenhand geschaffene Objekt. Seit dem Vorbeiflug am Saturn im November 1980 fliegt das Raumfahrzeug in nördlicher Richtung (relativ zur Ekliptik) auf die äußerste Grenze unseres Sonnensystems &#8211; die so genannte Heliopause &#8211; zu, wo der Sonnenwind und der interstellare Teilchenstrom in einer Schockzone aufeinander treffen. Zurzeit ist <em>Voyager&nbsp;1</em> 85&nbsp;Astronomische Einheiten (<em>AE</em> = durchschnittliche Entfernung Erde-Sonne [rund 149,6&nbsp;Mio. km]) von der Sonne entfernt und nähert sich pro Jahr um rund 3,6&nbsp;AE der Heliopause. <em>Voyager&nbsp;2</em> ist nach seinem Vorbeiflug an Neptun im August 1989 ebenfalls auf den Weg zur Heliopause und befindet sich rund 68&nbsp;AE von der Sonne entfernt. Um diese gigantischen Entfernungen besser einschätzen zu können: <em>Voyager&nbsp;1</em> ist knapp 13&nbsp;Milliarden Kilometer oder mehr als doppelt soweit wie Pluto von der Sonne entfernt, und die Funksignale von der Raumsonde benötigen trotz Lichtgeschwindigkeit eine Reisezeit von knapp 12 Stunden, bevor sie von den 70&nbsp;m-Antennen des Deep Space Network registriert werden.<br><br>Doch nun haben die Wissenschaftler den beiden Reisenden ein neues Ziel gesteckt: Sie hoffen, dass zumindest eine der <em>Voyager</em>-Sonden funktionsfähig den interstellaren Raum erreichen wird, wohin der von unserer Sonne ausgehende Partikelstrom nicht mehr reicht. Erst dann, wenn die Heliopause passiert ist, werden die beiden Raumsonden registrieren können, wie die Bedingungen außerhalb unseres Sonnensystems sind, welche (interstellaren) Winde dort wehen; bis dahin bewegen sie sich im weitesten Sinne in der solaren Atmosphäre.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/record-diagram-800.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/record-diagram-260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Cover der Goldenen Schallplatte mit den Anweisungen für Außerirdische. (Bild: NASA/JPL)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">So ist jetzt, lange nach dem Erreichen aller primären Ziele der Voyager-Mission, noch ein Rennen gegen die Zeit entbrannt. Während Voyager&nbsp;1 mit rund 1,6&nbsp;Millionen Kilometer pro Tag auf die äußerste Grenze des Sonnensystems zu rast, nimmt die von dem nuklearen Miniaturkraftwerk des Raumfahrzeugs gelieferte elektrische Energie stetig ab. Die drei Generatoren an Bord der Raumsonde, mit denen die beim radioaktiven Zerfall von Plutonium entstehende Wärme in elektrische Energie umgewandelt wird, produzieren zurzeit noch gut 300&nbsp;Watt, doch nach und nach werden einzelne Instrumente abgeschaltet werden müssen. Wann genau <em>Voyager&nbsp;1</em> die Heliopause erreichen wird ist ungewiss, da sich deren genaue Lage mit dem solaren Aktivitätsniveau verändert.<br><br>Bis 2020 wird noch genug Energie an Bord der beiden Raumfahrzeuge vorhanden sein, um wenigstens eines der wissenschaftlichen Instrumente aktivieren zu können, doch wenn bis dahin der interstellare Raum nicht erreicht ist, könnte es kritisch werden: Irgendwann nach diesem Datum wird der Tag kommen, an dem die elektrische Energie nicht mehr für den Betrieb auch nur eines Instruments an Bord der <em>Voyager</em>-Sonden ausreicht. Spätestens dann wird das interstellare Forschungsprogramm der vor 25 Jahren auf ihre Reise ohne Wiederkehr gestarteten Raumfahrzeuge beendet sein, und sie werden nur noch als Botschafter unseres Planeten unterwegs sein, eine vergoldete Platte mit Tondokumenten und Aufnahmen von der Erde mit sich tragend.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Seti @ Home</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/seti-home/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Arecibo]]></category>
		<category><![CDATA[Außerirdische]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[SETI]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Setiathome ist wohl das bekannteste &#8211; und auch größte &#8211; wissenschaftliche Projekt, das durch das Internet geistert. Autor: Birger Höper Dabei handelt es sich um die halbprivate Weiterführung des &#8222;großen Lauschangriffs&#8220; aufs Weltall, mit dem die NASA vor einigen Jahren die Existenz von intelligentem außerirdischen Leben beweisen wollte. Es wird davon ausgegangen, dass intelligente Lebensformen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Setiathome ist wohl das bekannteste &#8211; und auch größte &#8211; wissenschaftliche Projekt, das durch das Internet geistert.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Autor: <a href="https://www.raumfahrer.net/redaktion/" data-wpel-link="internal">Birger Höper</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/areciboNationalAstronomyandIonosphereCenterCornellUNSF15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/areciboNationalAstronomyandIonosphereCenterCornellUNSF26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das Arecibo-Teleskop in Mittelamerika ist das größte Radioteleskop der Welt – und wird für die Suche nach Signalen aus dem All benutzt. (Bild: National Astronomy and Ionosphere Center, Cornell U., NSF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um die halbprivate Weiterführung des &#8222;großen Lauschangriffs&#8220; aufs Weltall, mit dem die NASA vor einigen Jahren die Existenz von intelligentem außerirdischen Leben beweisen wollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird davon ausgegangen, dass intelligente Lebensformen auf anderen Planeten über kurz oder lang die Technik der Radiowellen entwickeln und anwenden. So wie die Erde bzw. seine Bewohner seit ca. 100 Jahren ihre Fernseh- und Radiowellen mehr oder minder unbeabsichtigt auch ins Weltall abstrahlen, wird das auch von andern Zivilisationen erwartet. Mit großen Radioteleskopen wird der Himmel abgesucht, um ähnliche Signale auch von außerhalb dieses Sonnensystems zu finden. Die Auswertung der so gesammelten Daten wird dann über das Internet betrieben, da sich die private Organisation, die hinter der ganzen Geschichte steht, keine Supercomputer leisten kann, die diese Daten bearbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In kleine Blöcke à 360 KB aufgeteilt, werden die Daten zum teilnehmenden Computer geschickt, auf dem die downgeloadete Software wiederum entweder im Hintergrund oder als Bildschirmschoner beginnt, sie auszuwerten, d.h. der einzelne User, der vor seinem Computer sitzt, bekommt von der ganzen Sache so gut wie nichts mit, außer, dass er von Zeit zu Zeit aufgefordert wird, einen neuen Datenblock zu saugen und deswegen Verbindung zum Internet aufzubauen. Auf der offiziellen Homepage kann man dann auch seine momentanen Erfolge nachsehen. Wer jetzt ganz wild darauf ist, die ersten Funksignale von Außerirdischen auf seinem Rechner zu entdecken, der sollte auch auf die URL klicken &#8211; die nötige Software gibt&#8217;s nämlich auch dort.</p>
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