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	<title>Baden-Württemberg &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Baden-Württemberg &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>DLR: Hochwasserkarten und Lageinformationen für Süddeutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 18:31:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) unterstützt Behörden und Einsatzkräfte mit Lageinformationen aus Luftbildaufnahmen und Satellitenaufnahmen von Hochwassergebieten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 4. Juni 2024. 4. Juni 2024 &#8211; Langanhaltende und starke Regenfälle haben seit dem 30. Mai 2024 in Süddeutschland für stark ansteigende Wasserstände gesorgt. Insbesondere [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) unterstützt Behörden und Einsatzkräfte mit Lageinformationen aus Luftbildaufnahmen und Satellitenaufnahmen von Hochwassergebieten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 4. Juni 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">4. Juni 2024 &#8211; Langanhaltende und starke Regenfälle haben seit dem 30. Mai 2024 in Süddeutschland für stark ansteigende Wasserstände gesorgt. Insbesondere die Grenzregion zwischen Baden-Württemberg und Bayern ist von schweren Überschwemmungen betroffen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt die Einsatz- und Rettungskräfte zeitnah mit aktuellen Lageinformationen, insbesondere aus Luftbildaufnahmen und Satellitendaten. Die Daten bereitet das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) im Earth Observation Center (EOC) des DLR in Form von Hochwasserkarten und als Webanwendung auf. Sie finden Anwendung bei Behörden und Organisationen wie dem Bayerischen Rote Kreuz (BRK), dem Technischen Hilfswerk (THW), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und der Bundeswehr.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorherNachherHochwasserlageRegensburgDLRZKI20242k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vorher-Nachher: Hochwasserlage Regensburg Die DLR-Luftbilddaten unten vom 03. Juni 2024 (unten) zeigen Ausschnitte der Hochwassersituation und Schadenslage für Teile von Regensburg (~10 cm Auflösung) im Vergleich zu Luftbildaufnahmen der Bayerischen Vermessungsverwaltung (oben) vom 04. Juni 2023 (40 cm Auflösung). Der Ausschnitt zeigt den Bereich der Donau rund um die Nibelungenbrücke. Auf der Aufnahme unten ist sichtbar, dass die Donau über die Ufer getreten ist. Sowohl die Uferböschungen und Fußwege, als auch die Donauinseln sind in Teilen überschwemmt. Die DLR Luftbilddaten wurden mit der 3K-Kamera des DLR Instituts für Methodik der Fernerkundung in Zusammenarbeit mit der DLR-Einrichtung Flugexperimente aufgenommen. Die Verarbeitung der Daten und Erstellung der Karte erfolgte am DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). (Bild: DLR/ZKI 2024)" data-rl_caption="" title="Vorher-Nachher: Hochwasserlage Regensburg Die DLR-Luftbilddaten unten vom 03. Juni 2024 (unten) zeigen Ausschnitte der Hochwassersituation und Schadenslage für Teile von Regensburg (~10 cm Auflösung) im Vergleich zu Luftbildaufnahmen der Bayerischen Vermessungsverwaltung (oben) vom 04. Juni 2023 (40 cm Auflösung). Der Ausschnitt zeigt den Bereich der Donau rund um die Nibelungenbrücke. Auf der Aufnahme unten ist sichtbar, dass die Donau über die Ufer getreten ist. Sowohl die Uferböschungen und Fußwege, als auch die Donauinseln sind in Teilen überschwemmt. Die DLR Luftbilddaten wurden mit der 3K-Kamera des DLR Instituts für Methodik der Fernerkundung in Zusammenarbeit mit der DLR-Einrichtung Flugexperimente aufgenommen. Die Verarbeitung der Daten und Erstellung der Karte erfolgte am DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). (Bild: DLR/ZKI 2024)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="424" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorherNachherHochwasserlageRegensburgDLRZKI202460.jpg" alt="Vorher-Nachher: Hochwasserlage Regensburg Die DLR-Luftbilddaten unten vom 03. Juni 2024 (unten) zeigen Ausschnitte der Hochwassersituation und Schadenslage für Teile von Regensburg (~10 cm Auflösung) im Vergleich zu Luftbildaufnahmen der Bayerischen Vermessungsverwaltung (oben) vom 04. Juni 2023 (40 cm Auflösung). Der Ausschnitt zeigt den Bereich der Donau rund um die Nibelungenbrücke. Auf der Aufnahme unten ist sichtbar, dass die Donau über die Ufer getreten ist. Sowohl die Uferböschungen und Fußwege, als auch die Donauinseln sind in Teilen überschwemmt. Die DLR Luftbilddaten wurden mit der 3K-Kamera des DLR Instituts für Methodik der Fernerkundung in Zusammenarbeit mit der DLR-Einrichtung Flugexperimente aufgenommen. Die Verarbeitung der Daten und Erstellung der Karte erfolgte am DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). (Bild: DLR/ZKI 2024)" class="wp-image-140694" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorherNachherHochwasserlageRegensburgDLRZKI202460.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorherNachherHochwasserlageRegensburgDLRZKI202460-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorher-Nachher: Hochwasserlage Regensburg. Die DLR-Luftbilddaten unten vom 03. Juni 2024 (unten) zeigen Ausschnitte der Hochwassersituation und Schadenslage für Teile von Regensburg (~10 cm Auflösung) im Vergleich zu Luftbildaufnahmen der Bayerischen Vermessungsverwaltung (oben) vom 04. Juni 2023 (40 cm Auflösung). Der Ausschnitt zeigt den Bereich der Donau rund um die Nibelungenbrücke. Auf der Aufnahme unten ist sichtbar, dass die Donau über die Ufer getreten ist. Sowohl die Uferböschungen und Fußwege, als auch die Donauinseln sind in Teilen überschwemmt. Die DLR Luftbilddaten wurden mit der 3K-Kamera des DLR Instituts für Methodik der Fernerkundung in Zusammenarbeit mit der DLR-Einrichtung Flugexperimente aufgenommen. Die Verarbeitung der Daten und Erstellung der Karte erfolgte am DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). (Bild: DLR/ZKI 2024)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Unterstützung lieferte das DLR mit hochauflösenden Aufnahmen aus der Luft. Vom Standort Oberpfaffenhofen aus überflog das DLR-Forschungsflugzeug Dornier DO 228-212 am 3. Juni 2023 die Hochwassergebiete entlang des Donaustreifens zwischen Günzburg und Regensburg – darunter Donauwörth, Neuburg, Manching und Kehlheim – wie auch die schwer betroffenen Gebiete Schrobenhausen und Pfaffenhofen. Heute am 4. Juni erstellt das DLR-Team Luftbilder von weiteren Regionen zwischen Regensburg und Passau. Betrieben wird das Forschungsflugzeug von der DLR-Einrichtung Flugexperimente.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterstützung aus der Luft und dem All</strong><br>Für die Aufnahmen aus der Vogelperspektive ist die Dornier mit dem 3K-Kamerasystem ausgestattet. Das Luftbild-Kamerasystem wurde vom DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung entwickelt und liefert aktuell Aufnahmen mit einer Auflösung von bis zu vier Zentimeter. Das System lieferte bereits während des Elbehochwassers 2002 und zum Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz 2021 wertvolle Aufnahmen. Entsprechend ist sie auch bei Katastrophenschutz-Übungen im Einsatz und wird für die Verkehrsforschung genutzt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HochwasserkarteRegionAugsburgDLRZKI20242k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hochwasserkarte Region Augsburg Die Karte zeigt einen Ausschnitt um Augsburg, aufgenommen am 2. Juni 2024. Die Hochwasserflächen sind hellblau markiert, Siedlungsgebiete in rosa. Die Wasserausdehnung wurde auf Basis von Sentinel-1 Satellitendaten (dunkelblau) in einer geometrischen Auflösung von zehn Metern abgeleitet. Für die Auswertung der Radardaten nutzte das DLR ein automatisiertes Verfahren, das speziell für Flutereignisse entwickelt wurde. (Bild: DLR/ZKI 2024)" data-rl_caption="" title="Hochwasserkarte Region Augsburg Die Karte zeigt einen Ausschnitt um Augsburg, aufgenommen am 2. Juni 2024. Die Hochwasserflächen sind hellblau markiert, Siedlungsgebiete in rosa. Die Wasserausdehnung wurde auf Basis von Sentinel-1 Satellitendaten (dunkelblau) in einer geometrischen Auflösung von zehn Metern abgeleitet. Für die Auswertung der Radardaten nutzte das DLR ein automatisiertes Verfahren, das speziell für Flutereignisse entwickelt wurde. (Bild: DLR/ZKI 2024)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="424" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HochwasserkarteRegionAugsburgDLRZKI202460.jpg" alt="Hochwasserkarte Region Augsburg Die Karte zeigt einen Ausschnitt um Augsburg, aufgenommen am 2. Juni 2024. Die Hochwasserflächen sind hellblau markiert, Siedlungsgebiete in rosa. Die Wasserausdehnung wurde auf Basis von Sentinel-1 Satellitendaten (dunkelblau) in einer geometrischen Auflösung von zehn Metern abgeleitet. Für die Auswertung der Radardaten nutzte das DLR ein automatisiertes Verfahren, das speziell für Flutereignisse entwickelt wurde. (Bild: DLR/ZKI 2024)" class="wp-image-140692" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HochwasserkarteRegionAugsburgDLRZKI202460.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HochwasserkarteRegionAugsburgDLRZKI202460-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hochwasserkarte Region Augsburg. Die Karte zeigt einen Ausschnitt um Augsburg, aufgenommen am 2. Juni 2024. Die Hochwasserflächen sind hellblau markiert, Siedlungsgebiete in rosa. Die Wasserausdehnung wurde auf Basis von Sentinel-1 Satellitendaten (dunkelblau) in einer geometrischen Auflösung von zehn Metern abgeleitet. Für die Auswertung der Radardaten nutzte das DLR ein automatisiertes Verfahren, das speziell für Flutereignisse entwickelt wurde. (Bild: DLR/ZKI 2024)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datensätze und Analysen der aktuellen Kameraflüge werden den Lagezentren zügig zur Verfügung gestellt. Einige Daten und Auswertungen sind auch auf der ZKI-Webseite öffentlich abrufbar. Da die Hochwassersituation in Süddeutschland voraussichtlich noch anhält, wird das ZKI die Kriseninformationen laufend durch Satellitendaten und Auswertungen ergänzen. Die Ergebnisse fließen auch in das DLR-Projekt IFAS ein, das der Krisenfrüherkennung dient und zum Ziel hat, relevante Informationen noch schneller bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das ZKI</strong><br>Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI®) wurde 2004 gegründet und ist ein Service des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD) im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Schwerpunkt des ZKI sind Innovationen insbesondere rund um das Thema Erdbeobachtung im Krisenmanagement, die gemeinsam mit Nutzern erarbeitet werden. Diese Dienste können, zum Teil über ISO-zertifizierte Prozesse, auch operationell bereitgestellt werden. Ein weiterer Fokus liegt auf der Beratung und dem Training von Endnutzern beziehungsweise Servicedienstleistern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg562217#msg562217" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Green Späce Awards des ESA BIC Baden-Württemberg vergeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/green-spaece-awards-des-esa-bic-baden-wuerttemberg-vergeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 16:11:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Baden-Württemberg setzt im Weltraum auf Ökologie. Eine Presseinformation des Industrie- und Handelskammertags e.V. Baden-Württemberg. Quelle: Industrie- und Handelskammertag e.V. Baden-Württemberg 1. Dezember 2023. 1. Dezember 2023 &#8211; Weltraumtechnik kann einen bedeutenden Beitrag zur Ökologie leisten. Baden-Württemberg als THE aerospace LÄND zeigt sich dabei als Vorreiter. Deutlich wurde das bei der Preisverleihung der Green Späce Awards, [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Baden-Württemberg setzt im Weltraum auf Ökologie. Eine Presseinformation des Industrie- und Handelskammertags e.V. Baden-Württemberg.</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Industrie- und Handelskammertag e.V. Baden-Württemberg 1. Dezember 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1. Dezember 2023 &#8211; Weltraumtechnik kann einen bedeutenden Beitrag zur Ökologie leisten. Baden-Württemberg als THE aerospace LÄND zeigt sich dabei als Vorreiter. Deutlich wurde das bei der Preisverleihung der Green Späce Awards, die jetzt vom Business Incubation Centre der europäischen Weltraumagentur ESA (ESA BIC Baden-Württemberg) vergeben wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fünf Studententeams und neun ganz unterschiedliche Startups hatten es bei der Green Späce Challenge 2023 in die Endauswahl geschafft. Bei der Preisverleihung der drei Green Späce Awards im Stuttgarter Fernsehturm standen die landestypischen Tugenden “Kehrwoche” und “Sparen” im Mittelpunkt. Dass Weltraumtechnik ein „Game-Changer“ für ganze Branchen sein kann, machte Johannes Schwörer, Vizepräsident der IHK Reutlingen, bei seiner Begrüßung deutlich. „Der Stuttgarter Fernsehturm war der erste Stahlbeton-Fernsehturm der Welt. Diese bauliche Innovation war Wegbereiter für eine weltweite Turmbauwelle. Fernsehtürme sind in ihrer Funktion aber längst durch Kommunikationssatelliten ersetzt worden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Preisträger</strong><br>Beim Studentenwettbewerb der Green Späce Challenge konkurrierten fünf Teams. Als Sieger ging CUPID hervor: Bahar Karahan, Leon Habermalz und Paul Haufe vom Studiengang Luft- und Raumfahrttechnik der Universität Stuttgart entwarfen ein innovatives Konzept zur Beseitigung von inaktiven Satelliten aus dem Orbit. Die hohe Fachkompetenz der drei Studierenden überzeugte die Jury. Das sogenannte ‚de-orbiting kit‘ soll bei zukünftigen Missionen zum Standard werden. Für die weitere Umsetzung stehen bereits Partner bereit. Die viel genutzten Erdumlaufbahnen bekommen durch CUPID damit etwas verspätet die längst notwendige schwäbische Kehrwoche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um zwei weitere Preise – den Green Späce Investor Award und dem Green Späce Audiance Award – konkurrierten junge Startups. Zehn Investoren und Business Angels kürten das aus ihrer Sicht lukrativste Geschäftsmodell. Den Green Späce Investor Award erhielt das Karlsruher Startup FastCast Ceramics GmbH. Keramik bietet bei extremen Beanspruchungen sehr viele Vorteile gegenüber anderen Werkstoffen. Die Anzahl der Schritte und die Dauer der Herstellung von Keramikbauteilen konnte von dem Team, bestehend aus Moritz Weiß, Wolf Wedel und David Menne, zunächst in der Wissenschaft mit neuen Ansätzen deutlich reduziert und die Leistungsfähigkeit der Keramik entscheidend verbessert werden. Nun machen sich die drei Gründer daran, diese Erkenntnisse in die Herstellungsprozesse der Keramikindustrie zu überführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Green Späce Audiance Award ging an das Startup InSpacePropulsion Technologies GmbH aus Steinenbronn im Landkreis Böblingen. Ein im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR entwickelter Treibstoff hat deutliche Effizienzvorteile gegenüber den seit den 1960er Jahren eingesetzten herkömmlichen Antriebsstoffen von Raketen. Eine grüne Technologie ist es zudem, da auch der Ausstoß von giftigen und für die Umwelt schädlichen Abgasen vermieden wird. Lukas Werling und Felix Lauck beschreiten mit diesem Geschäftsmodell den Weg von der Wissenschaft in die wirtschaftliche Umsetzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den Preis</strong><br>Die Green Späce Awards wurden zum zweiten Mal vergeben. Der erste Green-Späce-Award ging 2021 an Sebastian Klaus von der ATMOS Space Cargo GmbH aus Rheinmünster bei Baden-Baden. Bei der diesjährigen Preisverleihung stellte er das Projekt ‚EVA‘ vor. Gemeinsam mit der Yuri GmbH aus dem oberschwäbischen Meckenbeuren und der bayrisch-schwäbischen Rocket Factory Augsburg RFA realisiert er eine flexible Alternative zur internationalen Raumstation ISS für die Mikrogravitationsforschung und als kleine eigenständige Produktionsstätte im Weltraum. Der Low-Cost-Ansatz passt natürlich wunderbar zum schwäbischen Markenkern &#8222;Sparen&#8220;. Und: Vergleicht man die beiden Alternativen zur Ermöglichung von Produktion im Weltraum, so ist die Einsparung von Ressourcen bei der Lösung mit EVA im Vergleich zur ISS enorm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Baden-Württemberg hat sich als „THE aerospace LÄND“ im Bereich Green Späce die Vorreiterrolle zum Ziel gesetzt. Die Möglichkeiten zur Nutzung von Weltraumtechnologien für Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourceneffizienz sind vielfältig. Viele Studententeams und Startups aus Baden-Württemberg sehen darin ihre Chance und gehen diese beherzt an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESA BIC in Baden-Württemberg</strong><br>Das ESA BIC Baden-Württemberg, das Business Incubation Centre der europäischen Weltraumagentur ESA, wurde 2018 gegründet und wird seither von der IHK Reutlingen betrieben. Mit diesem Accelerator Programm werden Gründerinnen und Gründern in ganz Baden-Württemberg gefördert, die zur Verwirklichung ihres Geschäftsmodells Weltraumtechnik einsetzen. Zudem fördert das ESA BIC mit dem Ideenwettbewerb Green Späce Challenge auch Frühphasen-Projekte, die sich noch in der konzeptuellen Phase befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über 70 in ganz Baden-Württemberg ansässige Startups haben das Programm seither durchlaufen. Den größten Schwerpunkt der inkubierten Startups bildet mit Abstand die ökologische Nachhaltigkeit – der Bereich, der mit Green Späce umschrieben wird – gefolgt vom Bereich Gesundheitswirtschaft. Europaweit gibt es 29 ESA BICs.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19511.msg556837#msg556837" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ehrungen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>TESAT: Staatssekretär zu Besuch in Backnang</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tesat-staatssekretaer-zu-besuch-in-backnang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 21:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, besuchte das Deutsche Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) sowie die Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG (TESAT) in Backnang, einen der größten Raumfahrtstandorte in Deutschland. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG. Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &#38; Co. KG 1. März 2023. 1. März [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, besuchte das Deutsche Zentrum für Satelliten-Kommunikation e.V. (DeSK) sowie die Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG (TESAT) in Backnang, einen der größten Raumfahrtstandorte in Deutschland. Eine Pressemitteilung der Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co. KG 1. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/230301_TESAT_Staatssekretaer_Besuch_Dr_Christian_Rapp_02_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Foto: TESAT)" data-rl_caption="" title="(Foto: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/230301_TESAT_Staatssekretaer_Besuch_Dr_Christian_Rapp_02_25.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Foto: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">1. März 2023 &#8211; Bei seinem Besuch konnte sich der Staatssekretär im DeSK-Showroom umfassend über die Satellitenkommunikation informieren und im Anschluss bei TESAT ein Bild von der Serienproduktion in der Raumfahrtbranche machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>High-tech aus der Murr-Metropole</strong><br>„Weltraumtechnologien sind bereits ein fester Bestandteil unseres alltäglichen Lebens. Ob Fernsehen, Navigation, Internet oder Erdbeobachtung – all dies wäre ohne Satellitenkommunikationstechnik, wie wir sie in der heutigen Zeit kennen, nicht denkbar. Der Standort Backnang bildet sowohl bei der Entwicklung als auch bei der Produktion den regionalen Schwerpunkt der deutschen Raumfahrtindustrie in Sachen Satellitenkommunikationssysteme”, resümierte Staatssekretär Dr. Patrick Rapp bei seinem Besuch vor Ort. “Die Satellitenkommunikation ist ein zentraler Wirtschaftsbereich aus und für Backnang. Dabei hat sich hier ein Cluster ausgebildet, das in ganz Deutschland einmalig ist. In diesem Zusammenhang freue ich mich sehr, dass diese wichtige Branche auf politischer Ebene Unterstützung findet und sich Staatssekretär Dr. Patrick Rapp vor Ort selbst ein Bild davon macht”, hieß Oberbürgermeister Maximilian Friedrich den landespolitischen Besuch in der Murr-Metropole willkommen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/230301_TESAT_Besuch_Staatssekretaer_Dr_Christian_Rapp_01_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Foto: TESAT)" data-rl_caption="" title="(Foto: TESAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/230301_TESAT_Besuch_Staatssekretaer_Dr_Christian_Rapp_01_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Foto: TESAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wachstumschancen für eine ganze Region</strong><br>“Momentan wird immer von Weltraumtourismus und SpaceX berichtet, aber New Space &#8211; oder wie wir sagen: Next Space &#8211; beschreibt eigentlich die Kommerzialisierung der Raumfahrt. Von den typischen wissenschaftlichen Missionen hin zu geschäftsmodellbasierten Services, wie z.B. Satelliteninternet. Bis 2040 soll der internationale Raumfahrtmarkt so groß sein, wie der heutige Automobilmarkt.” erklärt Thomas Reinartz, CEO TESAT. “Wir haben uns zum Weltmarktführer für Laserkommunikation gemausert und investieren hier am Standort über 25 Millionen Euro in die Serienproduktion von Laser Communication Terminals. Dies umfasst unter anderem den Bau eines neuen Fertigungsgebäudes”. Wachstumschancen ergeben sich vor allem insbesondere durch Satellitenkonstellationen. “Um Daten sicher zwischen Satelliten auszutauschen oder an die Erde zu senden, bedarf es in den meisten Fällen Technologie aus Backnang. Auch die hier ansässigen KMUs leisten ihren Beitrag zur Technologiekompetenz am Standort”, schildert die Geschäftsführerin des DeSK, Dilara Betz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">“In Zeiten, in denen Untersee-Pipelines angegriffen oder Spionage-Ballons abgeschossen werden, bedarf es sichere und resiliente Kommunikationswege. Eine Lösung hierfür ist die optische Laserkommunikation. In diesem Marktsegment sind wir Technologieführer. Das ist unser Beitrag für ein resilientes und souveränes Europa”, erklärt Thomas Reinartz. “Schön wäre es, wenn diese Technologie nicht nur in den USA sondern auch in Europa systematisch eingesetzt würde. Sonst haben wir hier bald den nächsten mp3-Player entworfen”, witzelt Reinartz zum Abschluss des Besuchs von Staatssekretär Dr. Rapp.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Tesat</strong><br>Bei TESAT in Backnang entwickeln, fertigen und vertreiben über 1.100 Mitarbeiter Systeme und Geräte für die Telekommunikation via Satellit. Das Produktspektrum reicht dabei von kleinsten raumfahrtspezifischen Bauteilen bis hin zu Modulen, ganzen Baugruppen oder Nutzlasten. Weltweit einziger Anbieter und technologisch führend ist TESAT bei den optischen Terminals zur Datenübertragung via Laser (LCTs). Bis heute wurden weit über 700 Raumfahrtprojekte durchgeführt.</p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16655.msg545429#msg545429" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Tesat-Spacecom GmbH &amp; Co.KG (Tesat) aus Backnang</a></li>
</ul>
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