<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Beagle &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/beagle/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 19 Jan 2025 13:09:39 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Beagle &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Im Gespräch mit David Southwood</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/im-gespraech-mit-david-southwood/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jan 2005 18:09:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle]]></category>
		<category><![CDATA[David Southwood]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Huygens]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://h117294.web171.dogado.net/?p=5102</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zur Landung von Huygens unterhielt sich Raumfahrer.net mit David Southwood, ESA Science Director. Ein Beitrag von Karl Urban. Vertont von Dominik Mayer. David Southwood ist Wissenschaftsdirektor der ESA und sprach auf der Presse-veranstaltung im European Space Operations Centre (ESOC) in Darmstadt mit Raumfahrer.net. &#8222;Wir tun hier etwas, das ist meiner Meinung nach schwieriger, als auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/im-gespraech-mit-david-southwood/" data-wpel-link="internal">Im Gespräch mit David Southwood</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zur Landung von Huygens unterhielt sich <em>Raumfahrer.net</em> mit David Southwood, ESA Science Director. </p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Karl Urban. Vertont von Dominik Mayer.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2005-01-23-96047.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/DavidSouthwood2002ESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/DavidSouthwood2002ESA260.jpg" alt="David Southwood, ESA-Wissenschaftsdirektor. (Bild: 
ESA - P. Sebirot)"/></a><figcaption>David Southwood, ESA-Wissenschaftsdirektor. (Bild: <br> ESA &#8211; P. Sebirot)</figcaption></figure></div>



<p>David Southwood ist Wissenschaftsdirektor der ESA und sprach auf der Presse-veranstaltung im <em>European Space Operations Centre (ESOC)</em> in Darmstadt mit <em>Raumfahrer.net</em>.<br></p>



<p>&#8222;Wir tun hier etwas, das ist meiner Meinung nach schwieriger, als auf  dem Mars zu landen. Was wir hier tun, spielt sich auf der anderen Seite  des Sonnensystems ab, zehn mal weiter von der Sonne entfernt als wir und in einer Atmosphäre, die wir nicht kennen! Wir haben Titan [zuletzt] als verschwommenes Glimmen mit Hilfe von Voyager gesehen. Dies waren die  einzigen Informationen, die wir bei der Entwicklung des Landesystems nutzen konnten! Sie könnten sagen das ist Hybris. </p>



<p>Sie müssen verstehen, dass wir hier eine Herausforderung annehmen, die deutlich härter ist, als auf dem Mars zu landen. Es ist anders und sie sehen wie nervös ich bin. Was Beagle anbelangt bin ich sehr sensibel, ich bin absolut traurig, dass wir ihn verloren haben. Ich bin jedoch überzeugt, dass Beagle in vielerlei Hinsicht ein ernstzunehmender Erfolg war. Er wurde gestartet, im All durchgecheckt und erfolgreich ausgesetzt, aber er scheiterte an der letzten Hürde. Huygens ist bisher nicht gefallen aber in der Tat gibt es noch genügend Hürden in diesem Rennen. </p>



[&#8230;] Wir arbeiten in einer Risikobranche. Wir tun diese Dinge nicht, weil mit ihnen hohe Risiken verbunden sind. Wir tun sie, weil die  wissenschaftlichen Möglichkeiten so bedeutend sind; um unseren Platz im  Universum besser zu verstehen. Wenn Sie es so betrachten, müssen Sie Risiken in Kauf nehmen. Die Amerikaner fliegen zum Saturn. Wir können die Möglichkeiten von deren Programm umfassend erweitern, indem wir ihm beitreten. Was müssen wir dafür tun? Wir müssen die risikoreichste Aufgabe auf uns nehmen, aber auch die Aufgabe, die mit dem größten Bonus  verbunden ist. Sie [die Amerikaner mit Cassini] fliegen viele Male um Titan. Wir werden ihnen erzählen, wie sie diese Daten nehmen und daraus eine dreidimensionale Ansicht der Titanatmosphäre erstellen.&#8220; </p>



<p>Auf die Frage, wie sich ein Erfolg der Huygens-Mission für Europa auswirken könnte, sagte David Southwood: </p>



<p>&#8222;Das müssen die europäischen Bürger entscheiden. Wir sind eine sehr  erfolgsorientierte Organisation, denn wir hatten sehr sehr wenige  Fehlschläge. Ich meine, Sie könnten &#8222;Beagle 2&#8220; nennen, aber das war ein  Zusatz &#8211; ein optionelles Extra &#8211; auf einer unglaublich erfolgreichen  Mission Mars Express. Niemand ist perfekt, aber unsere Erfolgsbilanz ist  letztendlich sehr gut. Immerhin war Beagle 2 der einzige komplette  Fehlschlag innerhalb unseres Wissenschaftsprogramms. &#8211; Ich spreche jetzt nicht über Raketen oder ähnliche Dinge. Europa hat eine gute  Weltraumagentur, die es zusammenhält. Es hat große Fähigkeiten sowohl in der Industrie wie innerhalb der Agentur, die es ein zweites Mal nirgendwo auf dem Planeten gibt. </p>



<p>Alles was wir tun müssen, ist, zu sagen, dass Europa das Sonnensystem  erforschen möchte &#8211; und ein Budget zu bestimmen, um dies zu tun. Das ist  eine politische Aufgabe. [&#8230;] [Die deutsche Wissenschaftsministerin] Frau Buhlmahn war heute hier. Es ist ihre Aufgabe, dafür in Deutschland zu kämpfen und das zu benutzen, was wir dafür getan haben. Das gilt ebenso für Großbritannien oder Frankreich. Wir leben in Demokratien und Entscheidungen werden von Politikern getroffen, die gegenüber der Öffentlichkeit verantwortlich sind. </p>



[&#8230;] Sie dürfen niemals die Vorstellungskraft der normalen Leute  unterschätzen. Sich vorzustellen, einen Ort zu besuchen, den wir nie  zuvor gesehen haben, ständig bewölkt, ein mysteriöser Ort aus den  Frühzeiten des Sonnensystems, das regt die Vorstellungskraft an. Sie  wird auch angeregt, wenn dieser Ort nicht allzu einladend aussieht. All  diese Menschen blicken hinauf zu den Sternen und fragen sich: Warum bin ich hier? Ich frage mich das auch. [&#8230;] </p>



<p>Wenn Sie etwas weiterfahren, an den Rhein, sehen Sie diese wahnsinnigen Kathedralen. Das Bauen dieser gigantischen Münster ist das Äquivalent zu dem, was wir hier tun. Wir bringen normale Menschen in Berührung mit der Unendlichkeit, ihrem Ursprung.&#8220; </p>



<p>Das Interview können Sie auch in der kommenden Ausgabe des Raumfahrer.net-Webradios InSound, die in wenigen Tagen erscheint, nachhören. </p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Verwandte Artikel:</strong> <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://en.wikipedia.org/wiki/David_Southwood" target="_blank" data-wpel-link="external">ESA: David Southwood</a> (engl.) </td></tr></tbody></table></figure>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/im-gespraech-mit-david-southwood/" data-wpel-link="internal">Im Gespräch mit David Southwood</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2005-01-23-96047.mp3" length="26309777" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Zitterpartie um britischen Mars-Lander</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-83/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2002 14:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Startvorbereitung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=7790</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der für Mitte 2003 geplante Start des in Großbritannien entwickelten und zur Zeit in der Konstruktion befindlichen Mars-Landers Beagle 2 ist einem Bericht von BBC Online zufolge gefährdet. Autor: Michael Stein, bearbeitet von Star-Light, Quelle: BBC online. Wie das britische Online-Magazin in einem Artikel vom 23. September berichtet hinkt die Fertigstellung von Beagle 2 dem Zeitplan deutlich hinterher. Der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-83/" data-wpel-link="internal">Zitterpartie um britischen Mars-Lander</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der für Mitte 2003 geplante Start des in Großbritannien entwickelten und zur Zeit in der Konstruktion befindlichen Mars-Landers <em>Beagle 2</em> ist einem Bericht von BBC Online zufolge gefährdet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: Michael Stein, bearbeitet von Star-Light, Quelle: BBC online.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/n020926_01.jpg" alt="" /><figcaption>Der »Beagle 2«-Lander auf der Marsoberfläche<br>(Grafik: ESA)</figcaption></figure></div>



<p>Wie das britische Online-Magazin in einem <a rel="noreferrer noopener follow" href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/2268301.stm" target="_blank" data-wpel-link="external">Artikel vom 23. September</a> berichtet hinkt die Fertigstellung von Beagle 2 dem Zeitplan deutlich hinterher. Der Start des Landers ist gemeinsam mit der ESA-Sonde Mars Express für Ende Mai nächsten Jahres geplant. Eine Verschiebung des Starttermins um mehr als einige Tage ist nicht möglich, da der Start der ersten europäischen Marssonde an eine ganz bestimmte Konstellation von Erde und Mars gekoppelt ist.<br> <br>Der britische Lander, der unter Leitung eines Teams von der Open University in Milton Keynes (UK) entwickelt wurde, soll quasi &#8222;huckepack&#8220; von der europäischen Marssonde zum Roten Planeten transportiert werden und sich fünf Tage vor Eintritt von <em>Mars Express</em> in eine Marsumlaufbahn vom Mutterschiff lösen, um dann &#8211; gebremst von einem Fallschirm &#8211; bis auf die Planetenoberfläche hinabzusinken. Dort sollen automatisch aufblasbare &#8222;Airbags&#8220; schließlich dafür sorgen, dass die Raumsonde das Auftreffen auf dem Marsboden übersteht. Allerdings stehen aufgrund der extremen Gewichtsbeschränkungen (das Gesamtgewicht von <em>Beagle 2</em> beträgt nur rund 60 kg) keine Bremsraketen zur Verfügung, wie sie beispielsweise bei den ebenfalls im nächsten Jahr startenden amerikanischen Mars-Rovern zum Einsatz kommen, wodurch das Risiko einer Beschädigung der Sonde bei der Landung relativ hoch ist.<br> <br>Während der Direktor des ESA-Wissenschaftsprogramms, Prof. Southwood, bei einer ESA-Veranstaltung am 18. September noch einmal ausdrücklich betonte, dass der Start von <em>Mars Express</em> nicht wegen eventueller Probleme bei der Fertigstellung bzw. dem Test von <em>Beagle 2</em> verschoben werden könne, zeigte sich Prof. Pillinger &#8211; Leiter des <em>Beagle 2</em>-Teams an der Open University &#8211; zuversichtlich, dass sich der britische Mars-Lander allen Schwierigkeiten zum Trotz im Mai nächsten Jahres zusammen mit <em>Mars Express</em> auf die Reise zum Roten Planeten machen wird. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-83/" data-wpel-link="internal">Zitterpartie um britischen Mars-Lander</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Musik auf dem Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-81/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2002 22:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Beagle]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=7531</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wohl keiner der Planeten hat die Phantasie des Menschen so angeregt, wie der erdähnliche Mars, der nur durch seine im eigene rötliche Färbung Anlass zu zahlreichen Legenden, Hypothesen und Spekulationen gab. Autor: meiklampmann, bearbeitet von Star-Light, Quelle: ESA. Die europäische Raumfahrtagentur ESA will ab 2003 mit mehreren Premieren untersuchen, ob es auf unserem Nachbarn Leben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-81/" data-wpel-link="internal">Musik auf dem Mars</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wohl keiner der Planeten hat die Phantasie des Menschen so angeregt, wie der erdähnliche Mars, der nur durch seine im eigene rötliche Färbung Anlass zu zahlreichen Legenden, Hypothesen und Spekulationen gab.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Autor: meiklampmann, bearbeitet von Star-Light, Quelle: ESA.</p>



<p>Die europäische Raumfahrtagentur ESA will ab 2003 mit mehreren Premieren untersuchen, ob es auf unserem Nachbarn Leben gab oder gibt. Mars Express ist nicht nur Europas erste Mission zum roten Planeten. Der mitgeführte Roboter Beagle 2 soll Weihnachten 2003 Europas erste Landung auf einem anderen Planeten vollziehen und sogar Popmusik übertragen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Beagle_2_lander_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/Klein_Beagle_2_lander_pillars.jpg" alt="" /></a><figcaption>Die ESA-Raumsonde Mars Express mit dem Lander Beagle 2 wurde am 2. Juni 2003 gestartet und traf im Dezember in der Nähe des Mars ein. Die Trennung von Beagle 2 von Mars Express verlief am 19. Dezember einwandfrei. Der Satellit setzte seine Mission mit seiner erfolgreichen Einbringung in eine Marsumlaufbahn am 25. Dezember fort, dem Tag, an dem Beagle 2 landen sollte. Grafik: ESA</figcaption></figure></div>



<p>Wenn Beagle 2 sicher die Marsoberfläche erreicht hat, werden sogar musikalische Grüße vom roten zum blauen Planeten übertragen. Die britische Erfolgsband &#8222;Blur&#8220; hat hierfür einen Song komponiert, mit dem die Popstars auch im interplanetaren Raum Fuß fassen wollen.<br>Die Idee hierzu brüteten Blur-Trommler Dave Rowntree und Bassmann Alex James Ende 1999 aus. Nach den Erfolgen, die Blur als erneuerer des Britpop im Vereinigten Königreich feierten, wollten sie nun neue Horizonte ins Visier nehmen. Was, wenn ein Blur-Song zum Mars flöge? Rowntree und James wandten sich an den wissenschaftlichen Leiter des Beagle-2-Projekts, Colin Pillinger von der Open University. Der Planetenforscher erkannte sofort, welche Möglichkeiten die Idee bot und war begeistert. &#8222;Als wir das Beagle-Projekt in Angriff nahmen, mussten wir unsere Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen. Außerdem mussten wir jede Menge Geld auftreiben. Blur hat uns zweifach geholfen: Sie hat für Medienaufmerksamkeit gesorgt und uns das Erkennungssignal für die Mission geliefert&#8220;, so Pillinger.</p>



<p>2002 ging die Band dann zusammen mit Pillinger und einem Software-Spezialisten ins Studio, um die Blur-Komposition &#8222;Beagle 2&#8220; in den Quellcode der Beagle-Software einzugeben. Die Komposition basiert auf einer mathematischen Reihe, der so genannten Fibonacci-Sequenz. Sie bedient sich auch bei der Titelmusik von &#8222;Dr. Who&#8220;, einer britischen Science-Fiction-Fernsehserie, die Kultstatus genießt.</p>



<p>Der solchermaßen pop-programmierte Beagle-2-Lander reist mit dem ESA-Mars-Express huckepack zum roten Planeten. Nach geglückter Landung, voraussichtlich am ersten Weihnachtsfeiertag 2003, werden die Systeme des Landers hochgefahren und Beagle signalisiert mit poppigem Piepsen den erfolgreichen Abstieg zum roten Planeten. Danach soll dann jede Nachricht des Landers, die via Mars-Express-Orbiter zur Erde gefunkt wird, mit dem Popsignal von Blur als Kennung beginnen.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/lexikon-planet-erde-3-81/" data-wpel-link="internal">Musik auf dem Mars</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
