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	<title>Briz-KM &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Briz-KM &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Swarm &#8211; Start verschoben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/swarm-start-verschoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2013 21:45:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
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		<category><![CDATA[SWARM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Start der europäischen Wissenschaftsmission Swarm zur Vermessung des Magnetfelds unseres Heimatplaneten wird auf Ende November 2013 verschoben. Grund sind wohl technische Probleme an der Oberstufe des verwendeten Rockot-Trägers. Ein Beitrag von Michael Clormann. Quelle: ESA, spaceflightnow.com. Die drei von EADS Astrium gebauten, identischen Einzelsatelliten des Swarm-Projekts trafen bereits im September wohlbehalten auf dem Startgelände [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Start der europäischen Wissenschaftsmission Swarm zur Vermessung des Magnetfelds unseres Heimatplaneten wird auf Ende November 2013 verschoben. Grund sind wohl technische Probleme an der Oberstufe des verwendeten Rockot-Trägers.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Clormann</a>. Quelle: ESA, spaceflightnow.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31102013224536_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31102013224536_small_1.jpg" alt="ESA - B. Bergaglio" width="260"/></a><figcaption>
Die russische Bris-KM Oberstufe, welche unter anderem für den Rockot-Träger der Eurockot Launch Services verwendet wird. 
<br>
(Bild: ESA &#8211; B. Bergaglio)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei von EADS Astrium gebauten, identischen Einzelsatelliten des Swarm-Projekts trafen bereits im September wohlbehalten auf dem Startgelände in der russischen Oblast Archangelsk ein. Seither laufen die unmittelbaren Startvorbereitungen, die neben ausgiebigen Abschlusstests der Wissenschaftssatelliten auch deren Betankung mit Treibstoff – bereits Mitte Oktober abgeschlossen &#8211; und die abschließende Integration auf dem Launcher beinhalten. Letztere begann am vergangenen Montag mit einer optischen Abnahme der Raumfahrzeuge. Bis zum Ende dieser Woche sollen alle drei Satelliten auf einem gemeinsamen Adapter installiert sein, der ihren gleichzeitigen Transport in den Orbit mit Hilfe der Bris-KM Oberstufe ermöglicht. Den ersten Verlautbarungen des Projektteams bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) nach zu vermuten, hängt die nun angekündigte Verzögerung mit einer defekten Komponente der Oberstufe selbst zusammen. Sobald diese ausgewechselt ist, sollte die Integration des Nutzlastadapters samt Swarm in den Träger innerhalb der nächsten Woche(n) fortgesetzt werden können. Insgesamt erlebte die Mission, unter anderem durch Komplikationen mit dem gewählten Träger, bereits mehrfache Terminverschiebungen. Ursprünglich war sogar mit einem Start für das Jahr 2009 gerechnet worden.     <br>Aufgabe der drei Swarm-Satelliten nach ihrem Start wird es sein, das Erdmagnetfeld in bisher unerreichter Präzision zu vermessen. Dabei interessieren insbesondere auch die Schwankungen und längerfristigen Veränderungen des Feldes im Hinblick nicht nur auf ihre Aussagekraft über das Innere unseres Planeten, sondern auch auf ihre Klimawirkung an seiner Oberfläche und in der Atmosphäre. Über die Prozesse im Erdinneren und ihre Auswirkungen auf Magnet- und Schwerefeld der Erde hatten zuvor bereits andere Forschungsmissionen vom All aus Daten gesammelt: etwa CHAMP (Deutschland) in den Jahren 2000 bis 2010, der Cluster-Verbund (Europa/USA) seit 2000, die Doppelmission GRACE (Deutschland/USA) seit 2002 und nach dem Start im Jahr 2009 auch der GOCE-Satellit (Europa).    </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31102013224536_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31102013224536_small_2.jpg" alt="ESA/AOES Medialab" width="260"/></a><figcaption>
Studie der drei Swarm-Satelliten im Orbit. Die Auslegerarme für den wissenschaftlichen Betrieb verlängern die Raumfahrzeuge letztlich um gut neun Meter. 
<br>
(Bild: ESA/AOES Medialab)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei der Swarm-Trabanten sollen in eine polare Umlaufbahn auf etwa 450 Kilometer Höhe gebracht werden, während der dritte Satellit noch etwa 80 Kilometer weiter entfernt den Blauen Planeten umkreisen wird. Durch diesen räumlich verteilten „Formationsflug“ der Mission kann eine genauere und umfangreichere Erfassung des Magnetfelds erfolgen, die, so hoffen die Projektbeteiligten, dessen verschiedenen Quellen unterscheidbar und damit ihre Wechselwirkung besser als bisher nachvollziehbar macht. Relevanz erlangt die Frage nach den Eigenschaften und den Einflüssen auf das Erdmagnetfeld vor dem Hintergrund seiner merklich abnehmenden Intensität während der letzten Dekaden. Grundsätzlich schirmt es, wie auch die Atmosphäre, einen Großteils des sowohl für Lebewesen als auch für niedrig fliegende, künstliche Erdsatelliten schädlichen Sonnenwinds ab. Bis zu seiner vollständigen, zyklischen Umpolung in voraussichtlich einigen tausend Jahren, wird das Feld wohl, nach jetzigem Wissensstand, ständig weiter an Stärke verlieren.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Swarms Satelliten weisen eine keilförmige, längliche Formgebung auf, die von Anfang an speziell im Hinblick auf die gemeinsame Integrierbarkeit im Nutzlastbereich nur einer Trägerrakete hin ausgerichtet wurde. Jedes der Raumfahrzeuge ist im Startzustand etwa fünf Meter hoch, misst jedoch in der Breite nur gut eineinhalb Meter. Samt mitgeführtem Treibstoff beträgt ihre Masse jeweils rund 470 Kilogramm.    </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3988.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Swarm</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11912.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rockot-KM mit 3x Gonets-M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4207.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GOCE mit Rockot</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zweimal Gonjez, Strela und ein Studentensatellit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweimal-gonjez-strela-und-ein-studentensatellit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2012 10:05:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Briz-KM]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Plessezk]]></category>
		<category><![CDATA[Rokot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute morgen, gegen 3.35 Uhr MESZ startete vom Kosmodrom Plesezk eine Rokot-Trägerrakete mit Bris-KM-Oberstufe und den Satelliten Gonjez-M 3, Gonjez-M 4, Strela-3 143 und MiR. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Skyrocket. Vertont von Peter Rittinger. Die Satelliten wurden bis 5.19 Uhr in ihren Zielbahnen in etwa 1.400 km Höhe bei 82,6° Bahnneigung abgesetzt. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute morgen, gegen 3.35 Uhr MESZ startete vom Kosmodrom Plesezk eine Rokot-Trägerrakete mit Bris-KM-Oberstufe und den Satelliten Gonjez-M 3, Gonjez-M 4, Strela-3 143 und MiR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Skyrocket. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-07-30-34997.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Satelliten wurden bis 5.19 Uhr in ihren Zielbahnen in etwa 1.400 km Höhe bei 82,6° Bahnneigung abgesetzt. 
<br>
Die beiden Gonjez (auf deutsch: Bote) gehören zu einer im Aufbau befindlichen Konstellation für multifunktionale persönliche Satellitenkommunikation. Dazu zählen Sprach- und Datendienste wie Email, Fax und Telex. Die Satelliten können aber auch Daten von Einbruchs- und Brandmeldeanlagen sowie Umweltsensoren entgegennehmen und weiterleiten. Gefunkt wird im A- bzw. B-Band (UHF/VHF) mit bis zu 64 kBit/s. Der Speicher an Bord jedes etwa 280 kg schweren Satelliten liegt bei 8 MByte, die Sendeleistung bei 10 W. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorversuche mit dem zivilen System wurden ab 1992 angestellt, die ersten funktionsfähigen Satelliten gelangten 1996 ins All. Die Gonjez-M-Serie gibt es seit 2005, da die geplante Funktionsdauer bei 5 bis 7 Jahren liegt, ist das Netz, das zunächst auf 36, später auf 12 Satelliten ausgelegt war, nach wie vor unvollständig. Ab 2014 sollen Satelliten der verbesserten Serie Gonjez-M1 folgen. Die Raumfahrzeuge werden bei Reschetnjow gefertigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wesentlich erfolgreicher hingegen ist die militärische Version dieses Satellitentyps, Strela (Pfeil). Diese werden seit 1964, die aktuelle Serie Strela-3 seit 1985 gestartet und für die militärisch-taktische Kommunikation in unwegsamem Gelände verwendet. Vom Typ Strela-3 wurden etwa 130 Satelliten erfolgreich gestartet. Strela-3 143 ist weitgehend baugleich zu den zivilen Gonjez. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusatznutzlast ist der Jubiläumssatellit MiR (Jubilejni 2), der ebenfalls von Reschetnjow gebaut wurde, allerdings Ausbildungszwecken dient. Studenten und Absolventen der Sibirischen Staatlichen Universität für Luft- und Raumfahrt Krasnojarsk haben MiR mit einem Laserreflektor, einer Kamera zur Fernerkundung, zwei Webcams und einem neuartigen Schaltnetzteil ausgerüstet. Zudem arbeitet er mit neuen Elektronik-Komponenten und funkt im Amateurbereich. Der Satellit dient pädagogisch-studentischen Projekten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11082.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Rokot mit 2 Gonjez und MiR</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Hoffnung für GEO-IK 2?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hoffnung-fuer-geo-ik-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 20:19:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Briz-KM]]></category>
		<category><![CDATA[Fehlfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[Geodäsiesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Rokot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl sich der russische Geodäsie-Satellit nicht im geplanten Orbit befindet, kann er eventuell eingesetzt werden. Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Roskosmos. Am 1. Februar wurde GEO-IK 2 von einer russischen Rokot gestartet. Statt des geplanten kreisförmigen Orbits in 1.000 Kilometern Höhe landete der Satellit jedoch in einem Orbit zwischen 320 und 1.052 Kilometern. Grund [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Obwohl sich der russische Geodäsie-Satellit nicht im geplanten Orbit befindet, kann er eventuell eingesetzt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Stefan Heykes. Quelle: Roskosmos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. Februar wurde GEO-IK 2 von einer russischen Rokot gestartet. Statt des geplanten kreisförmigen Orbits in 1.000 Kilometern Höhe landete der Satellit jedoch in einem Orbit zwischen 320 und 1.052 Kilometern. Grund dafür war ein Versagen der Oberstufe Bris-KM, die nur einmal zündete. Daraufhin wurde eine staatliche Untersuchungskommission eingerichtet, die heute ihre Ergebnisse veröffentlicht hat. Demnach war dieses Versagen ein einmaliges Ereignis und kein systematisches Problem der Bris. Starts der Rokot werden nicht durchgeführt, bis die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Sicherstellung der Zuverlässigkeit durchgeführt werden. Es gibt hingegen keine Aussagen über eine Aufschiebung von Starts der Proton mit der verwandten Oberstufe Bris-M. Spekulationen, eine ausländische Macht könne einen Angriff auf das System durchgeführt haben, wurden zwar geäußert, tauchen aber nicht im offiziellen Bericht auf. 
<br>
GEO-IK 2 selbst ist technisch einwandfrei. Auch in der verunglückten Umlaufbahn können die geplanten Flugtests durchgeführt werden. 26 der 29 Tests können uneingeschränkt erfolgreich absolviert werden, drei Tests sind durch die Umlaufbahn nur eingeschränkt erfüllbar. Letztendlich ist es dadurch möglich, dass GEO-IK 2 operationell eingesetzt werden könnte. Es gibt jedoch noch keine offiziellen Äußerungen, inwiefern der Einsatz durch die Umlaufbahn eingeschränkt sein könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9500.msg174310.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Geo-IK (Geodäsie) auf Rokot von Plesezk</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hoffnung-fuer-geo-ik-2/" data-wpel-link="internal">Hoffnung für GEO-IK 2?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geo-IK 2 in Schwierigkeiten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/geo-ik-2-in-schwierigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 18:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Briz-KM]]></category>
		<category><![CDATA[Geodäsiesatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Laserreflektor]]></category>
		<category><![CDATA[Radarhöhenmesser]]></category>
		<category><![CDATA[Rokot]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33915</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der russische Vermessungssatellit fliegt auf falscher Bahn und kann dadurch nicht wie geplant eingesetzt werden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIAN, Raumcon, Skyrocket. Am 1. Februar startete gegen 15:00 Uhr MEZ der russische Geodäsiesatellit Geo-IK 2 an der Spitze einer Rokot-Trägerrakete mit Bris-KM-Oberstufe vom Kosmodrom Plesezk aus ins All. Nach einem scheinbar erfolgreichen Aufstieg [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/geo-ik-2-in-schwierigkeiten/" data-wpel-link="internal">Geo-IK 2 in Schwierigkeiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der russische Vermessungssatellit fliegt auf falscher Bahn und kann dadurch nicht wie geplant eingesetzt werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: RIAN, Raumcon, Skyrocket.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 1. Februar startete gegen 15:00 Uhr MEZ der russische Geodäsiesatellit Geo-IK 2 an der Spitze einer Rokot-Trägerrakete mit Bris-KM-Oberstufe vom Kosmodrom Plesezk aus ins All. Nach einem scheinbar erfolgreichen Aufstieg konnte man zunächst keinen Kontakt mit dem Satelliten aufnehmen. Ursache war: man suchte an der falschen Stelle. 
<br>
Statt auf einer Kreisbahn in etwa 1.000 Kilometern Höhe umläuft Geo-IK 2 die Erde zwischen 320 und 1.052 Kilometern bei 99,46 Grad Bahnneigung. Da die Oberstufe bereits abgeworfen ist, besteht auch keine Chance mehr, die geplante Bahn zu erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Ursache wird aus Kreisen der Industrie entweder ein Fehler in der Flugsteuerung oder der Kreiselplattform der Oberstufe vermutet. Dies könnte möglicherweise weiterreichende Konsequenzen haben. So könnten bis zur endgültigen Klärung der Fehlerursache alle Flüge mit Bris-KM-Oberstufe verschoben werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von ISS Reschetnjow gebaute, etwa 1,4 Tonnen schwere Satellit verfügt über einen Radarhöhenmesser, mehrere Laserreflektoren zur Bahnvermessung sowie Empfänger für Navigationssignale der Systeme GloNaSS (Russland) und GPS (USA). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9500.msg174310.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Geo-IK (Geodäsie) auf Rockot von Plesezk</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/geo-ik-2-in-schwierigkeiten/" data-wpel-link="internal">Geo-IK 2 in Schwierigkeiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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