<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Darmstadt &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/darmstadt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Mon, 16 Feb 2026 22:36:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Darmstadt &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Tag der offenen Tür im ESOC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tag-der-offenen-tuer-im-esoc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 08:19:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[50 Years in Space – Launching into the Future]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der offenen Tür]]></category>
		<category><![CDATA[Ticket]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=147788</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 12. September 2025 öffnet das ESA-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt seine Türen.Tickets für den ESA-Tag der offenen Tür im ESOC sind jetzt erhältlich.Eine Pressemitteilung der europäischen Raumfahrtagentur ESA. Quelle: ESA/Space_in_Member_States/Germany, 18. August 2025 Elevating the future of Europe since 1975: Wo Missionen zum Leben erwachen. Der Ticketverkauf für den ESA-Tag der offenen Tür im ESOC [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tag-der-offenen-tuer-im-esoc/" data-wpel-link="internal">Tag der offenen Tür im ESOC</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 12. September 2025 öffnet das ESA-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt seine Türen.<br>Tickets für den ESA-Tag der offenen Tür im ESOC sind jetzt erhältlich.<br>Eine Pressemitteilung der europäischen Raumfahrtagentur ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Tickets_fuer_den_ESA-Tag_der_Offenen_Tuer_im_ESOC_sind_jetzt_erhaeltlich" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> ESA/Space_in_Member_States/Germany</a>, 18. August 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Elevating the future of Europe since 1975: Wo Missionen zum Leben erwachen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ticketverkauf für den ESA-Tag der offenen Tür im ESOC ist offiziell eröffnet. Seien Sie dabei, wenn das Europäische Raumflugkontrollzentrum in Darmstadt (Robert-Bosch-Straße 5, 64293 Darmstadt) am Freitag, den 12. September 2025, von 15:00 bis 23:00 Uhr MESZ seine Türen für eine besondere Feier öffnet. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Lange Nacht der Sterne“: Bei der „Langen Nacht der Sterne“ am 8. September 2017 erhielten Besucher innerhalb des ESOC-Geländes Einblicke in unser Kontrollzentrum mit seinem Herzstück, dem großen Hauptkontrollraum. ESA-Experten hielten Kurzvorträge über unsere Raumfahrt-Missionen und beantworteten Fragen rund um Missionen zu fernen Planeten, Erdbeobachtung, Raumfahrtmüll und die Zukunft der Raumfahrt. Mehr dazu hier. Credit: ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="„Lange Nacht der Sterne“: Bei der „Langen Nacht der Sterne“ am 8. September 2017 erhielten Besucher innerhalb des ESOC-Geländes Einblicke in unser Kontrollzentrum mit seinem Herzstück, dem großen Hauptkontrollraum. ESA-Experten hielten Kurzvorträge über unsere Raumfahrt-Missionen und beantworteten Fragen rund um Missionen zu fernen Planeten, Erdbeobachtung, Raumfahrtmüll und die Zukunft der Raumfahrt. Mehr dazu hier. Credit: ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233.jpg" alt="" class="wp-image-147791" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lange_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Lange Nacht der Sterne&#8220;:<br>Bei der &#8222;Langen Nacht der Sterne&#8220; am 8. September 2017&nbsp; erhielten Besucher&nbsp;innerhalb des ESOC-Geländes Einblicke in unser Kontrollzentrum mit seinem&nbsp;Herzstück, dem großen Hauptkontrollraum.&nbsp;ESA-Experten hielten Kurzvorträge über unsere Raumfahrt-Missionen und&nbsp;beantworteten Fragen&nbsp;rund um Missionen zu fernen Planeten, Erdbeobachtung, Raumfahrtmüll&nbsp;und die Zukunft der Raumfahrt. Mehr dazu <a href="https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Lange_Nacht_der_Sterne_am_8._September_im_ESOC_in_Darmstadt" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>.<br>Credit<strong>:</strong> ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der diesjährige Tag der offenen Tür steht ganz im Zeichen des 50-jährigen Bestehens der ESA und bietet einen seltenen Einblick hinter die Kulissen der europäischen Satellitenkontrolle. Besucher:innen können sich auf einen 90-minütige Rundgang durch das Kontrollzentrum freuen, die Höhepunkte wie den Hauptkontrollraum, interaktive Stationen, VR-Erlebnisse und kurze Präsentationen zu den Themen Weltraumsicherheit, Planetenforschung, Astronomie-Missionen und Erdbeobachtung umfasst. Der Einlass auf das Hauptgelände des ESOC erfolgt gestaffelt alle 30 Minuten ab 15:00 Uhr, letzter Einlass ist um 21:00 Uhr.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der gegenüberliegenden Straßenseite können Besucher:innen ein abwechslungsreiches Outdoor-Programm mit Live-Bühne,&nbsp;einem Kinderbereich mit Mitmach-Stationen und Speisen- und Getränkewagen genießen – allesamt darauf ausgelegt, das Thema Weltraum für alle Altersgruppen zugänglich und spannend zu erzählen. Die Aktivitäten in diesem Bereich sind den ganzen Tag über ohne zeitliche Einschränkungen zugänglich, und Ticketinhaber:innen sind ab 14:00 Uhr MESZ willkommen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Programmdetails werden kurz vor dem Veranstaltungstermin bekannt gegeben. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ticket-Details</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="„Lange Nacht der Sterne“: Credit: ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence" data-rl_caption="" title="„Lange Nacht der Sterne“: Credit: ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="233" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233.jpg" alt="" class="wp-image-147793" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/08/Lang_Nacht_der_Sterne_pillars_350x233-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Lange Nacht der Sterne&#8220;: Credit<strong>:</strong> ESA/ J. Mai; Licence: ESA Standard Licence</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der öffentliche Ticketverkauf beginnt am 18. August und die Tickets können über die Website von Darmstadt Marketing <a href="https://web.archive.org/web/20250819163925/https://www.darmstadt-tourismus.de/en/visit/guided-tours/esa-and-eumetsat/esa-darmstadt-open-day-2025.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a> erworben werden. Der Verkauf läuft, bis alle verfügbaren Tickets verkauft sind. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, es werden keine Tickets vor Ort verkauft. Tickets können nur über Darmstadt Marketing erworben werden, entweder <a href="https://web.archive.org/web/20250819163925/https://www.darmstadt-tourismus.de/en/visit/guided-tours/esa-and-eumetsat/esa-darmstadt-open-day-2025.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">online</a> oder im Ladengeschäft in der Elisabethenstraße 20-22, 64283 Darmstadt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung findet überwiegend in deutscher Sprache statt, einzelne Programmpunkte können jedoch auch in englischer Sprache angeboten werden. Bitte lesen Sie vor der Buchung Ihrer Tickets alle Informationen auf der Seite von Darmstadt Marketing. Bei Fragen zur Ticketbuchung wenden Sie sich bitte an Darmstadt Marketing unter <a href="mailto:da-service@darmstadt.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">da-service@darmstadt.de</a>. Bei Fragen zum ESA-Tag der Offenen Tür im ESOC schreiben Sie bitte an <a href="mailto:esoc.communication@esa.int" target="_blank" rel="noreferrer noopener">esoc.communication@esa.int</a>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob Sie nun schon immer vom Weltraum fasziniert sind oder einfach nur neugierig darauf,&nbsp;was sich hinter den Toren der Europäischen Weltraumorganisation abspielt, diese Veranstaltung hat für jeden etwas zu bieten – von Science-Fiction-Cosplayern und Raketendemos bis hin zu spannenden Kurzvorträgen und Karriereberatung. Seien Sie Teil dieser außergewöhnlichen Feier der europäischen Weltraumleistungen! &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns auf Sie!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20632.msg577741#msg577741" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">&#8222;ESA Open Day&#8220; im ESA-Kontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt am 12.09.2025</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tag-der-offenen-tuer-im-esoc/" data-wpel-link="internal">Tag der offenen Tür im ESOC</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GSI: Installationsstart der FAIR-Beschleunigermaschine</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gsi-installationsstart-der-fair-beschleunigermaschine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2024 21:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beschleuniger]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[FAIR]]></category>
		<category><![CDATA[GSI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=143046</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erste Magnete erfolgreich im Tunnel, 17 Meter unter der Erde, eingebaut. Eine Pressemitteilung des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung Darmstadt. Quelle: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung 2. August 2024. 2. August 2024 &#8211; Der Startschuss für die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine ist gefallen. Die hoch präzisen Montagearbeiten in den Gebäuden der internationalen Beschleunigeranlage FAIR in Darmstadt haben begonnen: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gsi-installationsstart-der-fair-beschleunigermaschine/" data-wpel-link="internal">GSI: Installationsstart der FAIR-Beschleunigermaschine</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erste Magnete erfolgreich im Tunnel, 17 Meter unter der Erde, eingebaut. Eine Pressemitteilung des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung Darmstadt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung 2. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Tunnelevent1LarsMoellerGSIFAIR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Mit dem Einbau der ersten supraleitenden Hightech-Magnete hat die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine begonnen. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)" data-rl_caption="" title="Mit dem Einbau der ersten supraleitenden Hightech-Magnete hat die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine begonnen. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Tunnelevent1LarsMoellerGSIFAIR26.jpg" alt="Mit dem Einbau der ersten supraleitenden Hightech-Magnete hat die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine begonnen. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)" class="wp-image-143055"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Mit dem Einbau der ersten supraleitenden Hightech-Magnete hat die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine begonnen. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">2. August 2024 &#8211; Der Startschuss für die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine ist gefallen. Die hoch präzisen Montagearbeiten in den Gebäuden der internationalen Beschleunigeranlage FAIR in Darmstadt haben begonnen: Die ersten tonnenschweren Magnete wurden erfolgreich in dem ringförmigen Tunnel, 17 Meter unter der Erde, positioniert. Dies markiert einen entscheidenden Fortschritt in der Realisierung des hochmodernen Beschleunigers, der Ionen aller Elemente bis auf 99 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen wird. Die <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/fair/" data-wpel-link="internal">Facility for Antiproton and Ion Research (FAIR)</a> wird am <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/gsi/" data-wpel-link="internal">GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung</a> in internationaler Zusammenarbeit errichtet.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/GSIFAIRSIS100Magnet3JHosanGSI.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="SIS100-Dipolmagnet - Sicht in den Magneten. (Foto: J. Hosan/GSI)" data-rl_caption="" title="SIS100-Dipolmagnet - Sicht in den Magneten. (Foto: J. Hosan/GSI)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/GSIFAIRSIS100Magnet3JHosanGSI26.jpg" alt="SIS100-Dipolmagnet - Sicht in den Magneten. (Foto: J. Hosan/GSI)" class="wp-image-143053"/></a><figcaption class="wp-element-caption">SIS100-Dipolmagnet &#8211; Sicht in den Magneten. (Foto: J. Hosan/GSI)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">FAIR ist eines der größten Bauvorhaben und eine der innovativsten Hightech-Anlagen für die Forschung weltweit. Von der FAIR-Spitzenforschung sind bahnbrechende neue Erkenntnisse über die Materie und das Universum zu erwarten. Wissenschaftler*innen aus aller Welt werden an FAIR eine Vielzahl von neuartigen Experimenten durchführen, von der Astrophysik bis zur Krebsforschung.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Tunnelevent3LarsMoellerGSIFAIR.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Von den tonnenschweren supraleitenden Dipol-Magneten werden über 100 Stück benötigt. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)" data-rl_caption="" title="Von den tonnenschweren supraleitenden Dipol-Magneten werden über 100 Stück benötigt. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/Tunnelevent3LarsMoellerGSIFAIR26.jpg" alt="Von den tonnenschweren supraleitenden Dipol-Magneten werden über 100 Stück benötigt. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)" class="wp-image-143057"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Von den tonnenschweren supraleitenden Dipol-Magneten werden über 100 Stück benötigt. (Foto: Lars Möller, GSI/FAIR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gebäude für die aktuelle Ausbaustufe von FAIR sind fertiggestellt und die Installation der technischen Gebäudeausrüstung ist weit fortgeschritten. In den kommenden Jahren werden mehrere Tausend Hightech-Komponenten der FAIR Beschleuniger- und Experimentieranlagen installiert. Die nun installierten ersten Komponenten sind supraleitende Magnete mit einem Gewicht von jeweils rund drei Tonnen. Davon werden insgesamt 108 Stück installiert. Sie werden Teil des 1,1 km langen Ringbeschleunigers SIS100, mit dem Ionen aller Elemente auf bis zu 99 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden können. Die Aufgabe der Magnete ist es, die Teilchen im Ringbeschleuniger zu lenken und in der Kreisbahn auf Kurs zu halten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/FAIRConstructionSiteApril24DFehrenzGSIFAIR.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="FAIR-Baustelle aus der Luft, April 2024. (Foto: D. Fehrenz, GSI/FAIR)" data-rl_caption="" title="FAIR-Baustelle aus der Luft, April 2024. (Foto: D. Fehrenz, GSI/FAIR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/FAIRConstructionSiteApril24DFehrenzGSIFAIR26.jpg" alt="FAIR-Baustelle aus der Luft, April 2024. (Foto: D. Fehrenz, GSI/FAIR)" class="wp-image-143051"/></a><figcaption class="wp-element-caption">FAIR-Baustelle aus der Luft, April 2024. (Foto: D. Fehrenz, GSI/FAIR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit dem Einbau der ersten supraleitenden Hightech-Magnete starten wir die Installation der FAIR-Beschleunigermaschine, auf die wir seit Jahren konsequent und mit größtem Engagement hingearbeitet haben“, so Jörg Blaurock, Technischer Geschäftsführer von GSI und FAIR. „Alle weltweit gefertigten High-Tech-Komponenten, die jetzt zum Einbau bereitstehen, wurden vorher in aufwändigen Verfahren entwickelt und getestet. Dieser Erfolg ist das Ergebnis akribischer Planung und des enormen Einsatzes aller Beteiligten. Ich bin stolz auf die hervorragende Zusammenarbeit unserer Mitarbeitenden, der Kooperationspartner aus Forschung und Industrie sowie der vielen Planer und Unterstützer und natürlich unserer Gesellschafter, die diesen Übergang in die nächste Realisierungs-Phase von FAIR ermöglicht haben.&#8220; (GSI)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über FAIR</strong><br>Zurzeit wird in Darmstadt das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR, eines der größten und komplexesten Bauvorhaben für die internationale Spitzenforschung, errichtet. Auf rund 20 Hektar entstehen einzigartige Gebäudestrukturen, um neu entwickelte Hochtechnologie-Gerätschaften für die Forschung zu beherbergen und zu betreiben. Für das multinationale, hochkomplexe Mega-Bauprojekt wurde eine integrierte Bauablaufplanung entwickelt, in der Hoch-, Tief- und Ingenieurbau, Beschleunigerentwicklung und -bau, sowie die wissenschaftlichen Experimente eng aufeinander abgestimmt sind. Mit FAIR wird Materie im Labor erzeugt und erforscht werden, wie sie sonst nur im Universum vorkommt. Forschende aus aller Welt erwarten neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums, vom Urknall bis heute.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19358.msg564675#msg564675" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">physikalische Grundlagenforschung</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gsi-installationsstart-der-fair-beschleunigermaschine/" data-wpel-link="internal">GSI: Installationsstart der FAIR-Beschleunigermaschine</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TU Darmstadt: Mit Atomwolken Dunkle Materie detektieren</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tu-darmstadt-mit-atomwolken-dunkle-materie-detektieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 15:53:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmologie]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[DM]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkle Materie]]></category>
		<category><![CDATA[Quantensensor]]></category>
		<category><![CDATA[TU Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ultraleichte Dunkle Materie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=137389</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Natur eines Großteils der Materie im Universum ist Physikern weiterhin ein Rätsel. Bisherige Versuche, sie zu detektieren, scheiterten. Nun zeigen Darmstädter Physiker, wie es mit so genannten Quantensensoren doch gelingen könnte. Eine Pressemitteilung der Technischen Universität Darmstadt. Quelle: Technische Universität Darmstadt 7. März 2024. 7. März 2024 &#8211; Mit Sensoren, die dank der Regeln [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tu-darmstadt-mit-atomwolken-dunkle-materie-detektieren/" data-wpel-link="internal">TU Darmstadt: Mit Atomwolken Dunkle Materie detektieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Natur eines Großteils der Materie im Universum ist Physikern weiterhin ein Rätsel. Bisherige Versuche, sie zu detektieren, scheiterten. Nun zeigen Darmstädter Physiker, wie es mit so genannten Quantensensoren doch gelingen könnte. Eine Pressemitteilung der Technischen Universität Darmstadt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Technische Universität Darmstadt 7. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AVSQuantumScienceCCBY40DEEDBearbTUDarmstadt.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Physiker der Technischen Universität Darmstadt haben nun maßgebliche Beiträge zum Design von neuen Quantensensoren geleistet, die Dunkle Materie mit Hilfe hochpräziser Messungen detektieren sollen. (Bild: CC BY 4.0 DEED / Bearbeitung TU Darmstadt)" data-rl_caption="" title="Physiker der Technischen Universität Darmstadt haben nun maßgebliche Beiträge zum Design von neuen Quantensensoren geleistet, die Dunkle Materie mit Hilfe hochpräziser Messungen detektieren sollen. (Bild: CC BY 4.0 DEED / Bearbeitung TU Darmstadt)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AVSQuantumScienceCCBY40DEEDBearbTUDarmstadt26.jpg" alt="Physiker der Technischen Universität Darmstadt haben nun maßgebliche Beiträge zum Design von neuen Quantensensoren geleistet, die Dunkle Materie mit Hilfe hochpräziser Messungen detektieren sollen. (Bild: CC BY 4.0 DEED / Bearbeitung TU Darmstadt)" class="wp-image-137392"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Physiker der Technischen Universität Darmstadt haben nun maßgebliche Beiträge zum Design von neuen Quantensensoren geleistet, die Dunkle Materie mit Hilfe hochpräziser Messungen detektieren sollen. (Bild: CC BY 4.0 DEED / Bearbeitung TU Darmstadt)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">7. März 2024 &#8211; Mit Sensoren, die dank der Regeln der Quantenphysik extrem empfindlich sind, wollen Physiker die wohl geheimnisvollste Substanz im Universum aufspüren: die Dunkle Materie. Sie macht etwa 80 Prozent der Materie im All aus. Die sichtbare Materie, aus der die Erde, Planeten, Sonne und Galaxien bestehen, macht also nur einen kleinen Teil des Universums aus. Physiker vermuten, dass Dunkle Materie aus einer unbekannten Art von Teilchen besteht. Die Dunkle-Materie-Teilchen wären zwar überall vorhanden, aber äußerst schwer zu detektieren, da sie nur sehr schwach mit normaler Materie, also Atomen oder Elektronen wechselwirken. In bisherigen Beobachtungen macht sie sich nur indirekt durch ihre Schwerkraft, die weitaus schwächste der vier Grundkräfte der Physik, bemerkbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bisherige Detektoren konnten noch keine Dunkle Materie direkt nachweisen. Physiker der Technischen Universität Darmstadt haben nun maßgebliche Beiträge zum Design von neuen Quantensensoren geleistet, die Dunkle Materie mit Hilfe hochpräziser Messungen detektieren sollen. „Wir stellen uns die Frage, wie man den perfekten Sensor für Dunkle Materie baut“, sagt Daniel Derr. Seine Arbeitsgruppe „Theoretische Quantenoptik“ unter der Leitung von Professor Enno Giese vom Fachbereich Physik hat zusammen mit Kollegen der Universität Ulm dazu drei Arbeiten im angesehen Journal „AVS Quantum Science“ veröffentlicht, von denen der Verlag zwei besonders hervorhob.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch was ist eigentlich ein solcher Quantensensor? Eines der erstaunlichsten Phänomene der Quantenphysik ist das wellenartige Verhalten von Materie. Atome oder Elektronen stellen wir uns als winzige Teilchen vor. Aber sie können auch Wellenphänomene zeigen. Elektronen etwa, die man durch einen Spalt sendet, bilden dahinter ähnliche Streifenmuster wie es Lichtwellen tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch größere Materieobjekte können diese „Interferenzstreifen“ bilden. Dazu gehören etwa Wolken aus Zehntausenden von Atomen, die sich zu einer Art Superatom verbinden. Da das Superatom relativ schwer ist, hat es eine sehr kurze Materiewellenlänge. Das bedeutet, dass die Interferenzstreifen solcher Superatome sehr empfindlich auf Kräfte und Beschleunigungen reagieren. Schon die relativ schwache Gravitation kann das Muster der Streifen verändern. Dieser Effekt ermöglicht hochempfindliche Gravitationssensoren, die zur Navigation oder zum Aufspüren von Bodenschätzen genutzt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Schwerkraft könnten solche Interferometer auch eine mögliche Wechselwirkung mit Dunkler Materie nachweisen. Die Physiker diskutieren mehrere Modelle der Dunklen Materie. „Ein vielversprechender Kandidat, die so genannte ultraleichte Dunkle Materie, würde mit den Elektronen und den Quarks in den Atomkernen wechselwirken“, erklärt Derr. Damit würde diese rätselhafte Materieform die Energiestruktur des Superatoms beeinflussen und sich indirekt auf das Interferenzmuster auswirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Signatur der Dunklen Materie zu isolieren, ist jedoch eine große Herausforderung. Physiker wollen dazu die Interferenzstreifen zweier Superatome vergleichen. Diese müssen räumlich und zeitlich möglichst weit voneinander entfernt erzeugt und zudem mit demselben Laser manipuliert werden. „So kann man lokale Unterschiede in der Dunklen Materie sehen und das Rauschen unterdrücken“, erklärt Derr. Geplant sind Quantendetektoren mit einer Länge von etwa 100 Metern. „Perspektivisch sollen sie einmal bis zu einem Kilometer groß werden“, sagt Giese.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Unsere Ergebnisse haben direkten Einfluss auf das Design von Quantendetektoren für ultraleichte Dunkle Materie“, sagt Giese. So gibt es vielversprechende Ansätze, wie man den verfügbaren Platz in den Detektoren am besten ausnutzt oder wie man das Atom am geschicktesten manipuliert. Auch die Standortwahl könnten die Darmstädter Ergebnisse beeinflussen. Das Team will sich nun an internationalen Konsortien beteiligen, die solche Detektoren bauen. „In diesem Gebiet ist gerade viel Schwung“, sagt Derr. Vielleicht wird gerade der Grundstein für eine bahnbrechende Entdeckung gelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die TU Darmstadt</strong><br>Die TU Darmstadt zählt zu den führenden Technischen Universitäten in Deutschland und steht für exzellente und relevante Wissenschaft. Globale Transformationen – von der Energiewende über Industrie 4.0 bis zur Künstlichen Intelligenz – gestaltet die TU Darmstadt durch herausragende Erkenntnisse und zukunftsweisende Studienangebote entscheidend mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Spitzenforschung bündelt die TU Darmstadt in drei Feldern: Energy and Environment, Information and Intelligence, Matter and Materials. Ihre problemzentrierte Interdisziplinarität und der produktive Austausch mit Gesellschaft, Wirtschaft und Politik erzeugen Fortschritte für eine weltweit nachhaltige Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit ihrer Gründung 1877 zählt die TU Darmstadt zu den am stärksten international geprägten Universitäten in Deutschland; als Europäische Technische Universität baut sie in der Allianz Unite! einen transeuropäischen Campus auf. Mit ihren Partnern der Rhein-Main-Universitäten – der Goethe-Universität Frankfurt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – entwickelt sie die Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main als global attraktiven Wissenschaftsraum weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalpublikation:</strong><br>In der Sonderausgabe „Large Scale Quantum Detectors“ zu Quantensensoren des Magazins „AVS Quantum Science“ erschienen folgende drei Artikel des Darmstädter Teams:<br>doi.org/10.1116/5.0174258 / <a href="https://pubs.aip.org/avs/aqs/article/5/4/044402/2921319/Atomic-diffraction-from-single-photon-transitions" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://pubs.aip.org/avs/aqs/article/5/4/044402/2921319/Atomic-diffraction-from-single-photon-transitions</a><br>doi.org/10.1116/5.0176666 / <a href="https://pubs.aip.org/avs/aqs/article/5/4/044404/2930367/Clock-transitions-versus-Bragg-diffraction-in-atom" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://pubs.aip.org/avs/aqs/article/5/4/044404/2930367/Clock-transitions-versus-Bragg-diffraction-in-atom</a><br>doi.org/10.1116/5.0175683 / <a href="https://pubs.aip.org/avs/aqs/article/6/1/014404/2933696/Optimal-baseline-exploitation-in-vertical-dark" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://pubs.aip.org/avs/aqs/article/6/1/014404/2933696/Optimal-baseline-exploitation-in-vertical-dark</a></p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=607.msg560484#msg560484" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Dunkle Materie</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tu-darmstadt-mit-atomwolken-dunkle-materie-detektieren/" data-wpel-link="internal">TU Darmstadt: Mit Atomwolken Dunkle Materie detektieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB feiert Mating des MTG-Sounder-Satelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-feiert-mating-des-mtg-sounder-satelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2023 20:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Fucino]]></category>
		<category><![CDATA[IRS]]></category>
		<category><![CDATA[Mating]]></category>
		<category><![CDATA[MTG]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Sounder]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=132104</guid>

					<description><![CDATA[<p>Europas neuer Wettersatellit ist bereit für Tests unter simulierten Weltraumbedingungen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 11. Oktober 2023. Bremen, 11. Oktober 2023. Der Raumfahrtkonzern OHB feiert einen entscheidenden Meilenstein im Meteosat Third Generation (MTG) Programm. Der erste MTG-Sounder-Satellit ist von der OHB System AG im Auftrag der Europäischen Raumfahrtagentur ESA in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-feiert-mating-des-mtg-sounder-satelliten/" data-wpel-link="internal">OHB feiert Mating des MTG-Sounder-Satelliten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Europas neuer Wettersatellit ist bereit für Tests unter simulierten Weltraumbedingungen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 11. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmOHB120923OHBStefanGerding2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gut geschützt im Reinraum von OHB: Der neue Europäische Wettersatellit MTG-Sounder ist erfolgreich zusammengebaut und hat die ersten Funktionstests mit Bravour bestanden. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-rl_caption="" title="Gut geschützt im Reinraum von OHB: Der neue Europäische Wettersatellit MTG-Sounder ist erfolgreich zusammengebaut und hat die ersten Funktionstests mit Bravour bestanden. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="390" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmOHB120923OHBStefanGerding26.jpg" alt="Gut geschützt im Reinraum von OHB: Der neue Europäische Wettersatellit MTG-Sounder ist erfolgreich zusammengebaut und hat die ersten Funktionstests mit Bravour bestanden. (Foto: OHB, Stefan Gerding)" class="wp-image-132107" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmOHB120923OHBStefanGerding26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csmOHB120923OHBStefanGerding26-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gut geschützt im Reinraum von OHB: Der neue Europäische Wettersatellit MTG-Sounder ist erfolgreich zusammengebaut und hat die ersten Funktionstests mit Bravour bestanden. (Foto: OHB, Stefan Gerding)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 11. Oktober 2023. Der Raumfahrtkonzern OHB feiert einen entscheidenden Meilenstein im Meteosat Third Generation (MTG) Programm. Der erste MTG-Sounder-Satellit ist von der OHB System AG im Auftrag der Europäischen Raumfahrtagentur ESA in Kooperation mit EUMETSAT erfolgreich zusammengebaut worden. Erste Tests haben seine Funktionsfähigkeit bestätigt. Nun ist Europas neuer Wettersatellit bereit für die große Testkampagne unter simulierten Weltraumbedingungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Satellit wird mit komplett neuartigen Daten aus dem geostationären Orbit in 36.000 Kilometer Höhe die Wettervorhersagen revolutionieren. Das Herzstück der MTG-Sounder-Mission ist ein Infrarot-Instrument, das an unserem Standort in Oberpfaffenhofen entwickelt wurde, mit der Detektor Einheit (DEA) und dem Interferometer, die von Thales Alenia Space Frankreich geliefert wurden. Es kann die Verteilung von Temperatur und Wasserdampf in verschiedenen Höhen der Atmosphäre bestimmen. Das ermöglicht die Beobachtung der Bewegung der Luftschichten im Verhältnis zueinander und die Bestimmung bestimmter Bereiche mit lokalen Turbulenzen, die auf die Entwicklung eines Sturmsystems hinweisen können. Mit diesen Daten werden die Wetterdienste präzisere Vorhersagen machen und auch viel früher vor möglichen extremen Wetterereignissen warnen können“, sagt Dr. Rüdiger Schönfeld, bei OHB der Direktor für Erdbeobachtungssysteme. Es mache ihn sehr stolz, dass seine Teams diese technische Herausforderung gemeistert haben und OHB die hohen Erwartungen der Wissenschaft an das Instrument und den Satelliten erfüllen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Wochen vor dem Transport in das Testhaus der IABG-Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH bei Ottobrunn standen nach dem erfolgreichen Mating des Satelliten noch umfangreiche Funktionstests an. Dafür wurde der Satellit in den operationellen Modus gesetzt und verschiedene Szenarien, darunter auch die Flugprozeduren, von der Bodenstation von Telespazio in Fucino, Italien, und dem Betriebszentrum von EUMETSAT in Darmstadt aus gesteuert. Der MTG-Sounder, fest am Boden im Bremer Reinraum, meisterte alle Tests mit Bravour &#8211; so als sei er bereits im All.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den MTG-Projekt-Manager Ian Bennett und seine Teams eine harte Zeit: „Die größte Herausforderung war der enge Zeitplan. Seit Beginn dieses Jahres haben unsere Teams in Oberpfaffenhofen und Bremen extrem hart gearbeitet, damit der Satellit in so kurzer Zeit voll funktionsfähig ist. Den Anfang machte der optische Leistungstest des IRS in Lüttich, Belgien, der zeigte, dass das Instrument wie erwartet funktioniert. Dann wurde unser IRS im Sommer zusammen mit dem Sentinel-4/UVN-Instrument von Airbus innerhalb von nur sieben Wochen auf der Satellitenplattform integriert. Das war nur möglich dank der guten Zusammenarbeit aller Partner und der hervorragenden Technologie, die uns geliefert wurde.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt ist der Wettersatellit bereit für die Tests unter simulierten Weltraumbedingungen. In der Thermalvakuum-Kammer wird er den Temperaturen ausgesetzt, die ihn im All erwarten und auf dem sogenannten Shaker wird untersucht, ob der MTG-Sounder den Ritt auf der Rakete aushalten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Wettersatellit der neuen, dritten Generation, der MTG-Imager 1, ist bereits seit Ende letzten Jahres im All und leistet hervorragende Arbeit. Insgesamt ist OHB für alle sechs Satellitenplattformen der MTG-Konstellation verantwortlich und für die vier Einheiten der Telescope Assembly des Flexible Combined Imagers der Imager-Satelliten sowie für die beiden IRS-Instrumente der beiden Sounder-Satelliten. Thales Alenia Space ist Hauptauftragnehmer des MTG-Programms, leitet das Industriekonsortium und ist verantwortlich für die vier Imager-Satelliten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das MTG-Programm ist eines der komplexesten und innovativsten Satellitensysteme, das jemals entwickelt wurde. Es wird für die nächsten zwei Jahrzehnte aus einer geostationären Umlaufbahn verbesserte Daten für die Wettervorhersage liefern. MTG ist ein hervorragendes Beispiel für die technologische Exzellenz Europas und basiert auf der langjährigen Partnerschaft zwischen der Europäischen Raumfahrtagentur ESA und der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten EUMETSAT.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg554725#msg554725" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-feiert-mating-des-mtg-sounder-satelliten/" data-wpel-link="internal">OHB feiert Mating des MTG-Sounder-Satelliten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EUMETSAT: Die kommende Revolution der Wettervorhersage</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-die-kommende-revolution-der-wettervorhersage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 13:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
		<category><![CDATA[FCI]]></category>
		<category><![CDATA[Gewitter]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[LI]]></category>
		<category><![CDATA[Lightning Imager]]></category>
		<category><![CDATA[MTG]]></category>
		<category><![CDATA[MTG-I1]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=131000</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die vorläufigen Daten des MTG-I1-Satelliten, des ersten einer neuen Generation von Wettersatelliten für eine noch bessere Beobachtung und Vorhersage schwerer Wetterereignisse, sind atemberaubend. Sie stellen eine echte Revolution für die Wettervorhersage und das Nowcasting extremer und gefährlicher Wetterereignisse dar. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT 11. September 2023. 11. September 2023 &#8211; Im Rahmen der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eumetsat-die-kommende-revolution-der-wettervorhersage/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT: Die kommende Revolution der Wettervorhersage</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die vorläufigen Daten des MTG-I1-Satelliten, des ersten einer neuen Generation von Wettersatelliten für eine noch bessere Beobachtung und Vorhersage schwerer Wetterereignisse, sind atemberaubend. Sie stellen eine echte Revolution für die Wettervorhersage und das Nowcasting extremer und gefährlicher Wetterereignisse dar. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: EUMETSAT 11. September 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">11. September 2023 &#8211; Im Rahmen der Kalibrierung und Validierung der unterschiedlichen Elemente des Satelliten und des Bodensegments wurden die von den beiden Hauptinstrumenten an Bord des MTG-I1, vom Flexible Combined Imager (FCI) und dem Lightning Imager (LI), erfassten Daten erstmals kombiniert, um den Synergieeffekt deutlich zu machen. Die erste Reihe von Animationen gibt uns einen Vorgeschmack auf das, was wir in Zukunft erwarten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Animationen zeigen, dass die Kombination der beiden Instrumente das Nowcasting und die Beobachtung schwerer Gewitterstürme revolutionieren wird“, erklärt Phil Evans, Generaldirektor von EUMETSAT. „Ich bin extrem beeindruckt und freue mich auf die innovativen Anwendungen, die sich aus diesen Daten ergeben werden, sobald das System in Betrieb ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die hochauflösenden sichtbaren und infraroten Kanäle des FCI ermöglichen die präzise Beobachtung und Charakterisierung von Wolken und Gewitterstürmen bei Tag und Nacht, während das LI-Instrument Blitzaktivität erkennt, ein Anzeichen für starke atmosphärische Turbulenz und Konvektion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald er voll einsatzbereit ist, wird der MTG-I1 es Meteorologen und Wissenschaftlern ermöglichen, extreme Wetterereignisse mit bisher nie dagewesener Genauigkeit zu überwachen. Die neuen, präziseren Daten werden außerdem noch genauere digitale Wettervorhersagemodelle ermöglichen und so die Zuverlässigkeit von Frühwarnungen vor extremen Wetterereignissen erhöhen, für einen besseren Schutz von Leben und Eigentum.</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="2160" style="aspect-ratio: 2160 / 2160;" width="2160" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_full_disc_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kombinierte Beobachtung des Flexible Combined Imager (FCI) und Lightning Imager (LI) an Bord von MTG-I1, von 12.00 Uhr UTC am 03.06.2023 bis 12.00 Uhr UTC am 04.06.2023. Hierbei handelt es sich um vorläufige Inbetriebnahmedaten, die nicht zur praktischen Verwendung bestimmt sind. Die Blitzaktivität kann über die gesamte Erdscheibe beobachtet werden, am besten jedoch über Zentralafrika, dem nördlichen Teil von Südamerika, Europa und dem Nahen Osten. Wolken- und Blitzbewegungen sind synchronisiert und folgen den globalen Zirkulationsmustern (von Ost nach West entlang des Äquators und von West nach Ost in höheren Breiten). Der helle Bereich mit Sonnenreflexen, in dem das Sonnenlicht vom Ozean und kleinen Gewässern zum Satelliten reflektiert wird, zieht über den Tagesverlauf von Ost nach West. (Quelle: EUMETSAT)</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video height="2160" style="aspect-ratio: 3834 / 2160;" width="3834" controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_europe_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kombinierte Beobachtung des Flexible Combined Imager (FCI) und Lightning Imager (LI) an Bord von MTG-I1, von 12.00 Uhr UTC am 03.06.2023 bis 12.00 Uhr UTC am 04.06.2023. Hierbei handelt es sich um vorläufige Inbetriebnahmedaten, die nicht zur praktischen Verwendung bestimmt sind. Die Animation zeigt ausgedehnte Blitzaktivität über Südeuropa und dem Mittelmeer mit lokalen Gewittern. Außerdem sind über dem Mittelmeer umfangreiche und ausdauernde Sturmsysteme mit über die Nacht anhaltender Blitzaktivität zu sehen. Wie erwartet sieht man auch eine weiträumige Zunahme der Blitzaktivität über den Tag, die nach Sonnenuntergang nachlässt. Der nördliche Teil Europas ist überwiegend wolkenfrei. Dies ist auf die Dominanz eines umfangreichen und anhaltenden Hochdruckgebiets über den Zeitraum der Datensammlung zurückzuführen. (Quelle: EUMETSAT)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die europäische Zusammenarbeit an den Satellitendaten ist von entscheidender Bedeutung für das SMHI, daher freuen wir uns sehr auf die praktischen Ergebnisse des MTG-I1. Wetterdienste sind in hohem Maße abhängig von den Daten, die die Wetterbeobachtung liefert, vor allem bei extremen und sich rasch entwickelnden Wetterereignissen. Diese Daten müssen präzise sein und in hoher Auflösung vorliegen, um lokale Phänomene zu erfassen. Das kann der MTG-I1 leisten“, erklärt Håkan Wirtén, Generaldirektor des SMHI.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sturmtief Hans fegte kürzlich über Schweden, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Lituauen und Norwegen hinweg und verursachte extreme Regenfälle, tödliche Erdrutsche und umfangreiche Überschwemmungen und gefährdete so das Leben und die Existenzgrundlage ganzer Regionen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)" data-rl_caption="" title="Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="272" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60.jpg" alt="" class="wp-image-131007" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SturmtiefHansueberSkandinavienVergleichSEVIRIMSGFCIMTGI1EUMESAT60-300x136.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sturmtief Hans über Skandinavien – Vergleich zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord eines MSG-Satelliten und dem Flexible Combined Imager (FCI) an Bord von MTG-I1 – 07.08.2023 um 08.00 Uhr UTC. (Daten nicht zur praktischen Verwendung / Quelle: Eumetsat)<br>Wolken mit Eispartikeln erscheinen in Cyan, während Wasserwolken in unterschiedliche Schattierungen von Weiß oder Hellrosa zu sehen sind. Die höhere Auflösung der FCI-Daten im Vergleich zum SEVIRI ist beeindruckend. Sie ermöglicht eine wesentlich bessere Beobachtung kleiner Wolkenstrukturen wie der kleinen Cumulus-Wolken über der Ostsee sowie der Eigenschaften an der Wolkenoberkante im Zusammenhang mit dem großen Sturmtief, das Schweden und Norwegen mit heftigen Regenfällen überzog. Ein einzelner Sturm über Finnland oben rechts im FCI-Bild zeigt gut den Farbton der Sturmoberseite über den darunter liegenden Wolken und eine sehr klar sichtbare Gewitterwolke mit klumpenförmigen überschießenden Spitzen darüber. Zudem ist auch die Auflösung der Details an Land außergewöhnlich. Kleine Inseln und Seen sind deutlich sichtbar.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" data-type="link" data-id="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">MTG-I1-Animation mit Sturmtief Hans</a> zeigt, wie warme und feuchte Luft von Südeuropa auf die kühlere Luft in Skandinavien traf, was zu massiven Gewitterstürmen führte. Da der Strom an Energie und Feuchtigkeit anhielt, dauerte der Sturm mehrere Tage, mit starken Regenfällen und Winden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche extremen Wetterereignisse dürften in Zukunft immer häufiger auftreten, je mehr sich das Erdklima verändert. Frei zugängliche, frühzeitig und in hoher Auflösung zur Verfügung stehende globale Erdbeobachtungsdaten wie diejenigen, die EUMETSAT Tag für Tag herausgibt, werden eine immer wichtigere Rolle spielen, wenn wir die Menschen erfolgreich vor diesen Risiken schützen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MTG-I1 ging am 13. Dezember 2022 an den Start. Er wird von EUMETSAT von der Zentrale in Darmstadt aus betrieben. Der Satellit wurde von der ESA zur Verfügung gestellt und erfüllt die von EUMETSAT in Absprache mit den Wetterdiensten der Mitgliedsstaaten festgelegten Anforderungen. Für die Entwicklung des Bildgebungsinstruments, des sogenannten Flexible Combined Imager, sowie dessen Integration in den MTG-I1-Satelliten, für den OHB (Deutschland) die Plattform lieferte, zeichnet das Unternehmen Thales Alenia Space (Frankreich) als MTG-Hauptauftragnehmer verantwortlich. Der Lightning Imager wurde von Leonardo (Italien) entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über EUMETSAT</strong><br>Die europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Darmstadt, Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUMETSAT, die europäische Agentur für meteorologische Satelliten, überwacht Wetter und Klima vom Weltraum aus. EUMETSAT mit Sitz in Darmstadt stellt ihren 30 Mitgliedsstaaten meteorologische Bilder und Daten zur Verfügung, die einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der dort lebenden Menschen und zum Schutz kritischer Sektoren ihrer Volkswirtschaften leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Meteosat-Satelliten der zweiten Generation im geostationären Orbit beobachten permanent sich rasch entwickelnde Unwetterereignisse über Europa, Afrika und dem Indischen Ozean. Der erste Meteosat-Satellit der dritten Generation wurde im Dezember 2022 gestartet und wird zunächst eine 12-monatige Inbetriebnahme im Orbit durchlaufen. Zwei polarumlaufende Metop-Satelliten stellen entscheidende Daten für Vorhersagen von bis zu 10 Tagen im Voraus bereit. Der erste Metop-Satellit der zweiten Generation soll 2025 an den Start gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das mehr als 40 Jahre umfassende Archiv der Satellitenbeobachtungen von EUMETSAT bietet Klimaforschern rund um den Globus einheitliche Langzeitdaten, die für die Überwachung von Klimaveränderungen benötigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUMETSAT gehört zu den Hauptpartnern des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union. EUMETSAT betreibt die Copernicus-Missionen Sentinel-3 und -6 zur Ozeanüberwachung und wird auch die anstehende CO2M-Mission zur Überwachung von Kohlendioxidemissionen betreiben. EUMETSAT betreibt die Missionen Copernicus Sentinel-4 und -5 an Bord seiner eigenen MTG- und Metop-SG-Satelliten. Die dabei sowie bei den eigenen Missionen von EUMETSAT gesammelten Daten werden den Copernicus-Diensten für Klima-, Atmosphären- und Meeresumweltüberwachung zur Verfügung gestellt. Neben der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) gehört EUMETSAT zu den Partnern in der DestinE-Initiative der EU, die digitale Zwillinge des gesamten Erdsystems erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit NASA, NOAA, der EU, ESA sowie mit Unterstützung durch die französische Raumfahrtagentur CNES beteiligt sich EUMETSAT als Partner an der Jason und Copernicus Sentinel-6-Missionen zur Ozeanüberwachung.<br>EUMETSAT arbeitet mit Agenturen aus allen Teilen der Welt zusammen und sichert sich dadurch zusätzliche Satellitendaten für Wettervorhersagen und Klimaüberwachung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 30 Mitgliedsstaaten von EUMETSAT sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkiye, Ungarn und das Vereinigte Königreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg553905#msg553905" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eumetsat-die-kommende-revolution-der-wettervorhersage/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT: Die kommende Revolution der Wettervorhersage</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_full_disc_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4" length="18077713" type="video/mp4" />
<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/fcili_europe_202306031200-202306041200_FR-100_rev1_0.mp4" length="17573652" type="video/mp4" />
<enclosure url="https://www-cdn.eumetsat.int/files/2023-09/FCI_storm_hans_eurol1_true_color_with_night_layer.mp4" length="77581400" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>GSI und FAIR laden zum Tag der offenen Tür ein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gsi-und-fair-laden-zum-tag-der-offenen-tuer-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2023 07:51:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beschleuniger]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[FAIR]]></category>
		<category><![CDATA[GSI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=127391</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tag der offenen Tür bei GSI und FAIR am 15. Juli 2023. Eine Pressemitteilung des Beschleunigerzentrums FAIR. Quelle: FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) 30. Mai 2023. 30. Mai 2023 &#8211; Wie entstehen die Bausteine unseres Lebens? Welche Waffen können der Menschheit im Kampf gegen den Krebs helfen? Wie sind Planeten in ihrem innersten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gsi-und-fair-laden-zum-tag-der-offenen-tuer-ein/" data-wpel-link="internal">GSI und FAIR laden zum Tag der offenen Tür ein</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="tag-der-offenen-tur-bei-gsi-und-fair-am-15-juli-2023-eine-pressemitteilung-des-beschleunigerzentrums-fair--c0ec6d49-934e-4255-93d6-82496379c525">Tag der offenen Tür bei GSI und FAIR am 15. Juli 2023. Eine Pressemitteilung des Beschleunigerzentrums FAIR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) 30. Mai 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TdoTPM2JHosanGSI2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ionenquellen - Startpunkt der Beschleunigeranlage. (Foto: J. Hosan/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)" data-rl_caption="" title="Ionenquellen - Startpunkt der Beschleunigeranlage. (Foto: J. Hosan/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TdoTPM2JHosanGSI26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ionenquellen &#8211; Startpunkt der Beschleunigeranlage. (Foto: J. Hosan/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">30. Mai 2023 &#8211; Wie entstehen die Bausteine unseres Lebens? Welche Waffen können der Menschheit im Kampf gegen den Krebs helfen? Wie sind Planeten in ihrem innersten Kern beschaffen? Was passiert gerade auf dem Baufeld für eines der größten Forschungsvorhaben weltweit? Antworten auf diese und viele andere spannende Fragen gibt es beim Tag der offenen Tür, zu dem das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und das künftige Beschleunigerzentrum FAIR am Samstag, dem 15. Juli, von 10 bis 16 Uhr einladen. Die Besucher*innen können an diesem Tag mit einem Programm für die ganze Familie den Forschungscampus von GSI und FAIR kennenlernen. Für den Besuch benötigen alle Gäste ein kostenfreies Ticket, das aus organisatorischen Gründen vorab elektronisch zu buchen ist über <a href="https://www.gsi.de/medien-news/veranstaltungen/tag-der-offenen-tuer" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.gsi.de/tagderoffenentuer</a>. Der Ticketerwerb ist ab 1. Juni 2023 möglich.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TdoTPM3JHosanGSI2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Detektor Hades - einer der größten Experimentieraufbauten bei GSI/FAIR. (Foto: J. Hosan/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)" data-rl_caption="" title="Der Detektor Hades - einer der größten Experimentieraufbauten bei GSI/FAIR. (Foto: J. Hosan/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TdoTPM3JHosanGSI26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Detektor Hades &#8211; einer der größten Experimentieraufbauten bei GSI/FAIR. (Foto: J. Hosan/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sehen. Erleben. Verstehen: Der Tag der offenen Tür bietet eine Erlebnisreise in die Wissenschaft und führt mit zahlreichen Informations- und Unterhaltungsangeboten mitten hinein in den hochmodernen Wissenschaftsbetrieb bei GSI und FAIR. Wissenschaftler*innen, Ingenieur*innen und Techniker*innen erläutern ihre Arbeit und geben Einblicke in die faszinierende Welt der Forschung. Die Möglichkeiten für die Gäste sind dabei breit gefächert. Mit dem Ticketsystem können die Besucher*innen ihren Aufenthalt im Vorfeld bequem planen und ganz individuell gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Campus kann an diesem Tag mit geführten Touren erkundet werden. Es stehen mehrere Rundgänge zur Auswahl, darunter auch englischsprachige und Angebote mit barrierefreiem Zugang und ohne Altersbeschränkung. Sie alle geben einen guten Überblick über Forschungseinrichtungen, Technikabteilungen, Beschleuniger und Experimente. Hier gibt es beispielsweise viel Neues zu erfahren über die Beschleunigeranlagen, durch die die Ionen während des Forschungsbetriebs mit rund 270.000 Kilometer pro Sekunde rasen können, oder die Experimente mit haushohen Detektoren, mit denen mehreren Hundert Reaktionsprodukte gleichzeitig nachgewiesen werden können. Andere buchbare Touren setzen einen Schwerpunkt auf die 20 Hektar große Baustelle für die weltweit herausragende Teilchenbeschleunigeranlage FAIR und die einzigartigen Hightech-Entwicklungen für dieses große Zukunftsprojekt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TdoTPM4JHosanGSI2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Experimentierspeicherring ESR - Außenansicht. (Foto: J. Hosan/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)" data-rl_caption="" title="Experimentierspeicherring ESR - Außenansicht. (Foto: J. Hosan/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TdoTPM4JHosanGSI26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Experimentierspeicherring ESR &#8211; Außenansicht. (Foto: J. Hosan/GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Flaniermeile „Science Square“ nahe dem zukünftigen FAIR-Kontrollzentrum geht es um das entspannte Genießen der internationalen Atmosphäre von GSI und FAIR mit vielfältigem Catering-Angebot und Unterhaltungsprogramm. Auch dort steht die Wissenschaft im Mittelpunkt: Es gibt Mitmach-Experimente und Gelegenheiten, sich im direkten Gespräch mit Forschenden zu Themen wie Technologietransfer oder Raumfahrt zu informieren<s>.</s> Wer selbst in einer der spannendsten internationalen Forschungseinrichtungen arbeiten möchte, kann sich dort auch über die vielfältigen Jobmöglichkeiten bei GSI und FAIR informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag der offenen Tür bei GSI und FAIR ist zugleich Teil des großen, bundesweiten Programmangebots für das Wissenschaftsjahr 2023. Die Aktion wird jährlich unter einem wechselnden Thema vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufen, diesmal unter dem Titel „Unser Universum“. Das Thema passt besonders gut zum künftigen Beschleunigerzentrum FAIR, das unter dem Motto „Das Universum im Labor“ steht. Mit FAIR wird Materie im Labor erzeugt und erforscht, wie sie sonst nur im Universum vorkommt. Forschende aus aller Welt erwarten neue Einblicke in den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums, vom Urknall bis heute. Außerdem fällt die Veranstaltung in die Zeit der Feierlichkeiten zum 850-Jahr-Jubiläum des Darmstädter Stadtteils Wixhausen, mit dem GSI/FAIR als angrenzendem Stadtteil eng verbunden ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TdoTPM5MKonradtGSIFAIR2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="FAIR-Baustelle aus der Luft - Blick nach Norden. (Foto: M. Konradt, GSI/FAIR)" data-rl_caption="" title="FAIR-Baustelle aus der Luft - Blick nach Norden. (Foto: M. Konradt, GSI/FAIR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TdoTPM5MKonradtGSIFAIR26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">FAIR-Baustelle aus der Luft &#8211; Blick nach Norden. (Foto: M. Konradt, GSI/FAIR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die GSI- und FAIR-Geschäftsführer Professor Paolo Giubellino, Dr. Ulrich Breuer und Jörg Blaurock sehen mit großer Vorfreude dem Tag der offenen Tür entgegen: „Wir alle, die bei GSI und FAIR arbeiten, freuen uns sehr auf die Besucher*innen und möchten mit dem Tag der offenen Tür Begeisterung und Neugier für die Wissenschaft wecken. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Öffentlichkeit über unsere Arbeit und unser Zukunftskonzept zu informieren, die Menschen zu inspirieren und das Interesse für naturwissenschaftlich-technische Themen zu stärken, auch bei dem interessierten Nachwuchs. Wissenschaft benötigt viele kluge Köpfe, die ihr Talent für die Forschung einsetzen. Wir möchten außerdem zeigen, was in internationaler Zusammenarbeit alles möglich ist und wie die Gesellschaft von der modernen Forschung profitieren kann. Deshalb hoffen wir sehr, am 15. Juli zahlreiche Gäste bei uns begrüßen zu können.“ (BP)<br>Informationen</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TdoTPM6DFehrenzGSIFAIR2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="FAIR-Baustelle aus der Luft - Blick nach Südwest. (Foto: D. Fehrenz, GSI/FAIR)" data-rl_caption="" title="FAIR-Baustelle aus der Luft - Blick nach Südwest. (Foto: D. Fehrenz, GSI/FAIR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TdoTPM6DFehrenzGSIFAIR26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">FAIR-Baustelle aus der Luft &#8211; Blick nach Südwest. (Foto: D. Fehrenz, GSI/FAIR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tickets:</strong> Kostenfreie Einzeltickets für den „Tag der offenen Tür“ müssen im Vorfeld erworben werden.<br>Buchungsportal: kostenfreie Ticketbuchung unter <a href="https://www.gsi.de/medien-news/veranstaltungen/tag-der-offenen-tuer" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.gsi.de/tagderoffenentuer</a> (ab 1. Juni).<br>Buchungsoptionen: gebucht werden können <br>a) Tourentickets: geführte Campus- oder Baustellentouren zu festen Startzeiten (Dauer ca. 75 Minuten) mit Aufenthaltsmöglichkeit im „Science Square“ <br>b) Flaniertickets: Aufenthalte im „Science Square“ ohne Führungen (Dauer unbegrenzt)<br>Pro Person können bis zu sechs Tickets gebucht werden</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einlass:</strong> Das Ticket berechtigt zum Einlass ab 10 Uhr, bitte erscheinen Sie mindestens 30 Minuten vor der gebuchten Touren-Startzeit am Eingang</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sprache:</strong> Touren werden zu bestimmten Uhrzeiten auch in englischer Sprache angeboten</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Altersangaben:</strong> Im „Science Square“ ist jedes Alter willkommen; Alterseinschränkungen bei den Touren sind dem Ticketing-Portal zu entnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Barrierefreiheit:</strong> Im „Science Square“ ist Barrierefreiheit gegeben; Einschränkungen bei den Touren sind dem Ticketing-Portal zu entnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gastronomie:</strong> Ein gastronomisches Angebot ist auf Selbstzahlerbasis vorhanden</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg549777#msg549777" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gsi-und-fair-laden-zum-tag-der-offenen-tuer-ein/" data-wpel-link="internal">GSI und FAIR laden zum Tag der offenen Tür ein</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Juice’s RIME Antenne ist FREI!</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/juices-rime-antenne-ist-frei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2023 12:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
		<category><![CDATA[RIME]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=126669</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mehr als drei Wochen nach Beginn der Arbeiten an der RIME-Antenne, das eisdurchdringende Radar zur Erforschung von Jupiters Eismonden, hat sich der 16 Meter lange Ausleger endlich aus seiner Halterung gelöst. Eine Information von ESA, Science &#38; Exploration. Quelle: ESA, Science &#38; Exploration 12. Mai 2023. Beim ersten Versuch, die zusammengeklappte Antenne auszufahren, wurden nur [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/juices-rime-antenne-ist-frei/" data-wpel-link="internal">Juice’s RIME Antenne ist FREI!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mehr als drei Wochen nach Beginn der Arbeiten an der RIME-Antenne, das eisdurchdringende Radar zur Erforschung von Jupiters Eismonden, hat sich der 16 Meter lange Ausleger endlich aus seiner Halterung gelöst. Eine Information von ESA, Science &amp; Exploration.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle:<a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Juice/Juice_s_RIME_antenna_breaks_free" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> ESA, Science &amp; Exploration</a> 12. Mai 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Versuch, die zusammengeklappte Antenne auszufahren, wurden nur die ersten Segmente jeder Hälfte ausgefahren. Die Flugkontrolleure vermuteten, dass ein winziger, festsitzender Stift die anderen Segmente verklemmt hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Glücklicherweise hatten die Flugkontrollteams im Missionskontrollzentrum der ESA in Darmstadt eine Menge Ideen in petto.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Stift zu lösen, versuchten sie Juice mit Hilfe der Schubdüsen zu schütteln und erwärmten sie dann mit Sonnenlicht. Jeden Tag zeigte die RIME-Antenne Anzeichen von Bewegung, aber keine vollständige Freigabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 12. Mai konnte RIME schließlich befreit werden, als das Flugkontrollteam ein mechanisches Gerät, einen so genannten &#8222;nicht-explosiven Aktuator&#8220; (NEA), abfeuerten, der sich in der verklemmten Halterung befand. Dadurch wurde ein Schock ausgelöst, der den Stift um einige Millimeter bewegte und das Ausklappen der Antenne ermöglichte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_article.gif" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Der erste festsitzende Teil der RIME-Antenne entfaltet sich, Quelle: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bild unten zeigt den mechanischen Stoß, der durch das Zünden des Aktuators in der Halterung ausgelöst wird. Der Aktuator wurde zu dem Zeitpunkt ausgelöst, der mit &#8222;NEA 6 Release&#8220; gekennzeichnet ist. Die daraus resultierende Dämpfungsschwingung zeigt, dass die Antenne entriegelt wird und dann hin und her wackelt, bevor sie sich in einer ausgefahrenen, verriegelten Position stabilisiert.</p>



<figure class="wp-block-image alignfull size-full"><img decoding="async" width="960" height="611" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_article.jpg" alt="" class="wp-image-126666" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_article.jpg 960w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_article-300x191.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_article-768x489.jpg 768w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_article-600x382.jpg 600w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein letzter Teil der Antenne blieb jedoch eingeklappt. Die Bestätigung, dass die RIME-Antenne erfolgreich entfaltet wurde, kam erst, als das Flugkontrollteam einen weiteren Aktuator in der Halterung zündete, wodurch sich die RIME-Antenne nach Monaten, in denen sie für den Start zusammengeklappt war, vollständig ausstreckte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Juice_RIME_antenna_deploys_pillars.gif" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Der zweite festsitzende Teil der RIME-Antenne entfaltet sich. Quelle: ESA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald die ESA-Sonde Jupiter Icy Moons Explorer (Juice) am Jupiter angekommen ist, wird sie RIME einsetzen, um die Oberflächen- und Untergrundstruktur der Jupitermonde bis in eine Tiefe von 9 km zu untersuchen. RIME ist eines von zehn Instrumenten an Bord von Juice, mit denen die Entstehung lebensfreundlicher Welten um Gasriesen und die Entstehung unseres Sonnensystems untersucht werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.msg548959#msg548959" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) auf Ariane 5 ECA</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/juices-rime-antenne-ist-frei/" data-wpel-link="internal">Juice’s RIME Antenne ist FREI!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HLMD: Mit der JUICE Mission der ESA auf zum Jupiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hlmd-mit-der-juice-mission-der-esa-auf-zum-jupiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2023 11:23:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[HLMD]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Khan]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Yves Doat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=124676</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aktionstag zum Start der Jupiter ICy Moons Explorer (JUICE) Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Hessischen Landesmuseum Darmstadt am 13. April 2023. Eine Pressemitteilung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt. Quelle: Hessisches Landesmuseum Darmstadt (HLMD) 13. März 2023. Das Hessische Landesmuseum Darmstadt (HLMD) stellt den Start der Jupiter Icy Moons Explorer (JUICE) Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hlmd-mit-der-juice-mission-der-esa-auf-zum-jupiter/" data-wpel-link="internal">HLMD: Mit der JUICE Mission der ESA auf zum Jupiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Aktionstag zum Start der Jupiter ICy Moons Explorer (JUICE) Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Hessischen Landesmuseum Darmstadt am 13. April 2023. Eine Pressemitteilung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Hessisches Landesmuseum Darmstadt (HLMD) 13. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1567215176336JUICEexploringJupiterESA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="JUICE erforscht Jupiter und seine Monde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/ATG medialab (Sonde); NASA/JPL/DLR (Jupiter, Monde))" data-rl_caption="" title="JUICE erforscht Jupiter und seine Monde - künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/ATG medialab (Sonde); NASA/JPL/DLR (Jupiter, Monde))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/1567215176336JUICEexploringJupiterESA60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">JUICE erforscht Jupiter und seine Monde &#8211; künstlerische Darstellung. (Grafik: ESA/ATG medialab (Sonde); NASA/JPL/DLR (Jupiter, Monde))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Hessische Landesmuseum Darmstadt (HLMD) stellt den Start der Jupiter Icy Moons Explorer (JUICE) Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA am Donnerstag, den 13. April 2023 von 11 bis 16 Uhr, in den Mittelpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Jupiter Icy Moons Explorer (JUICE) der Europäischen Weltraumorganisation ESA wird an diesem Donnerstag vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA und seine internationalen Partner schicken Juice zur Erforschung des Jupiters und seiner drei größten Eismonde – Ganymed, Callisto und Europa – mit einer Reihe von zehn einzigartigen wissenschaftlichen Instrumenten, einem Experiment und einem Strahlungsmonitor los oder ins Weltall.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum Jupiter?</strong><br>Galileos Entdeckung von Monden, die den Jupiter umkreisen, führte vor 400 Jahren zu der realitätsverändernden Erkenntnis, dass die Erde nicht das Zentrum des Sonnensystems ist. Sonden haben das System besucht, und wie so oft in der Wissenschaft wurden dabei mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Was werden die Jupitermonde als Nächstes enthüllen oder uns in Frage stellen lassen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionskontrolle dieser einzigartigen Mission wird vom Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum der ESA, ESOC in Darmstadt übernommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe der Mission werden die Teams im ESOC Manöver durchführen, die noch nie zuvor durchgeführt wurden. Das wird ein aufregender Flug!</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HessischesLandesmuseumDarmstadtWFuhrmannekHLMD2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hessisches Landesmuseum Darmstadt (Bild: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD)" data-rl_caption="" title="Hessisches Landesmuseum Darmstadt (Bild: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HessischesLandesmuseumDarmstadtWFuhrmannekHLMD60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Hessisches Landesmuseum Darmstadt (Bild: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir landen Sie herzlich ein, diesen historischen Moment mit uns gemeinsam zu erleben!<br>Gerne können alle Weltraum-Begeisterten passend zum Thema unserer Veranstaltung verkleidet erscheinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ablauf des Aktionstages:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>12.00 Uhr Start des Rahmenprogramms für Kinder: Malen und Basteln zum Thema Weltraum, belgeitet von ESA-Mitarbeiter*innen, Quiz-Gewinnspiel</li>



<li>12.30 Uhr Vortrag: JUICE – Erforschung von Jupiter und seinen Eismonden, Fragerunde mit dem ESA-Experten Michael Khan</li>



<li>13.30 Uhr Live-Übertragung des Startes aus Kourou und dem ESOC, begleitet von den ESA Experten Yves Doat und Michael Khan</li>



<li>14.15 Uhr Start von JUICE an Bord Ariane 5</li>



<li>14.40 Uhr Trennung JUICE von Ariane 5</li>



<li>14.50 Uhr Acquisition of Signal (AOS): erstes Signal über die Bodenstation in New Norcia, Australien und dem ESOC-Hauptkontrollraum</li>



<li>15.53 Uhr Solarpaneele voll entfaltet</li>



<li>16.00 Uhr Programmende</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationsseite des HLMD:</strong><br><a href="https://www.hlmd.de/de/besuchen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.hlmd.de/de/besuchen</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.msg546951#msg546951" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE (JUpiter ICy moons Explorer) auf Ariane 5 ECA</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hlmd-mit-der-juice-mission-der-esa-auf-zum-jupiter/" data-wpel-link="internal">HLMD: Mit der JUICE Mission der ESA auf zum Jupiter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die perfekte Explosion im Weltraum – Das Rätsel der sphärischen Kilonova</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-perfekte-explosion-im-weltraum-das-raetsel-der-sphaerischen-kilonova/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 18:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[AT2017gfo]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Dopplereffekt]]></category>
		<category><![CDATA[GSI]]></category>
		<category><![CDATA[GW170817]]></category>
		<category><![CDATA[HEAVYMETAL]]></category>
		<category><![CDATA[Kilonova]]></category>
		<category><![CDATA[kosmische Entfernungsleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Neutronenstern]]></category>
		<category><![CDATA[Neutronensternverschmelzung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Kopenhagen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=122573</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Neutronensterne kollidieren, entsteht eine Explosion, die – anders als bis vor kurzem angenommen – die Form einer nahezu perfekten Kugel hat. Wie dies möglich ist, ist zwar immer noch ein Rätsel, aber die Entdeckung könnte einen neuen Schlüssel zur Messung des Alters des Universums liefern. Eine Pressemitteilung des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung Darmstadt. Quelle: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-perfekte-explosion-im-weltraum-das-raetsel-der-sphaerischen-kilonova/" data-wpel-link="internal">Die perfekte Explosion im Weltraum – Das Rätsel der sphärischen Kilonova</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Wenn Neutronensterne kollidieren, entsteht eine Explosion, die – anders als bis vor kurzem angenommen – die Form einer nahezu perfekten Kugel hat. Wie dies möglich ist, ist zwar immer noch ein Rätsel, aber die Entdeckung könnte einen neuen Schlüssel zur Messung des Alters des Universums liefern. Eine Pressemitteilung des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung Darmstadt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung 20. Februar 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">20. Februar 2023 &#8211; Die Entdeckung wurde von einem internationalen Team unter Beteiligung von Forschenden des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt und unter Leitung von Wissenschaftlern der Universität Kopenhagen gemacht. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift Nature veröffentlicht.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KilonovaartRDienelCarnegieInstiforSci2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Künstlerische Darstellung einer Kilonova. (Bild: R. Dienel, Carnegie Institution for Science)" data-rl_caption="" title="Künstlerische Darstellung einer Kilonova. (Bild: R. Dienel, Carnegie Institution for Science)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KilonovaartRDienelCarnegieInstiforSci60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Künstlerische Darstellung einer Kilonova. (Bild: R. Dienel, Carnegie Institution for Science)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Kilonovae sind gigantische Explosionen, die entstehen, wenn zwei Neutronensterne einander umkreisen und schließlich miteinander kollidieren. Die dabei auftretenden extremen physikalischen Bedingungen sind für die Entstehung schwerer Elemente verantwortlich, beispielsweise die Atome im Goldschmuck und das Jod in unseren Körpern. Des Weiteren erzeugen Kilonovae Licht, so dass man diese Explosionen auch noch in kosmischen Entfernungen mit Teleskopen beobachten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es gibt noch viel, was wir über dieses gewaltige Phänomen nicht wissen. Als 2017 in 140 Millionen Lichtjahren Entfernung eine Kilonova entdeckt wurde, konnten zum ersten Mal detaillierte Daten gesammelt werden. Wissenschaftler*innen auf der ganzen Welt sind immer noch dabei, die Daten dieser kolossalen Explosion zu interpretieren, darunter Albert Sneppen und Professor Darach Watson von der Universität Kopenhagen, sowie Privatdozent Andreas Bauswein und Dr. Oliver Just aus der GSI-Forschungsabteilung Theorie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der offenen Frage betrifft die geometrische Form der Kilonova, also die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Explosion in verschiedenen Richtungen. Dieses Problems hat sich das internationale Forschungsteam rund um Sneppen und Watson angenommen. Die Forschenden haben die Geschwindigkeit der Explosion in verschiedenen Richtungen analysiert: entlang der Sichtlinie – also die Geschwindigkeit des Materials, das sich in Richtung unserer Erde bewegt – und senkrecht dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entlang der Sichtlinie machen sich die Forschenden den Dopplereffekt zunutze, den man vom herannahenden Feuerwehrauto kennt. Wie sich die Tonhöhe der Sirene mit hoher Geschwindigkeit verändert, so kann man auch aus den Eigenschaften des Lichts der Kilonova-Explosion, genauer aus den sogenannten Spektrallinien, die Geschwindigkeit ablesen. Die Geschwindigkeit senkrecht zur Beobachtungslinie ergibt sich aus der Größe der strahlenden Fläche, die sich aus Helligkeit und Farbe der Kilonova ableiten lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kugelform ist ein Rätsel</strong><br>Die Überraschung dieser Analyse: Die Explosion breitet sich in alle Richtungen gleich schnell aus. Die Kilonova aus dem Jahr 2017 hat die Form einer Kugel. „Man hat zwei superkompakte Sterne, die sich 100 Mal pro Sekunde umkreisen, bevor sie kollabieren. Unsere Intuition und die meisten der bisherigen Modelle besagen, dass die bei der Kollision entstehende Explosionswolke aufgrund des enormen Drehimpulses im System eine eher asymmetrische Form haben muss“, sagt Albert Sneppen, Doktorand am Niels-Bohr-Institut und Erstautor der in der Zeitschrift Nature veröffentlichten Studie. Wie die Kilonova kugelförmig sein kann, ist ein echtes Rätsel.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SphaerischeExplosionartASneppen.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Darstellung einer sphärischen Explosion. (Bild: A. Sneppen)" data-rl_caption="" title="Darstellung einer sphärischen Explosion. (Bild: A. Sneppen)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SphaerischeExplosionartASneppen60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Darstellung einer sphärischen Explosion. (Bild: A. Sneppen)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das GSI-Team hat insbesondere Simulationen der Explosion zum Test verschiedener Szenarien und theoretische Interpretationen zu der Veröffentlichung beigetragen. Die Forschenden konnten zeigen, dass es selbst unter recht spekulativen Annahmen keinen Mechanismus gibt, der zwangsläufig zu einer sphärischen Explosion führen muss, wenngleich einige Simulationen recht gut zu der Beobachtung passen. „Eine Möglichkeit könnte daher auch sein, dass es sich um eine pure Koinzidenz handelt. Spannend ist die Beobachtung auf alle Fälle, denn sie hilft Modelle der Kilonova-Explosion besser zu verstehen und damit auch Details der Elemententstehung in diesen Ereignissen“, sagt Oliver Just. Andreas Bauswein ergänzt: „Mit Messungen weiterer Neutronensternverschmelzungen wird man dieses Ergebnis sicher besser beurteilen können. Wir erwarten, dass mit neuen, jetzt zur Verfügung stehenden Observatorien in den kommenden Jahren viele weitere Kilonovae entdecken werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein neues kosmisches Lineal</strong><br>Die Form der Explosion ist auch aus einem ganz anderen Grund interessant: „Unter Astrophysiker*innen wird viel darüber diskutiert, wie schnell das Universum expandiert. Die Geschwindigkeit sagt uns unter anderem, wie alt das Universum ist. Und die beiden hauptsächlich benutzten Methoden, die es gibt, um dies zu messen, weichen um etwa eine Milliarde Jahre voneinander ab. Hier haben wir vielleicht eine dritte Methode, die die anderen Messungen ergänzt und mit ihnen verglichen werden kann“, sagt Albert Sneppen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die so genannte „kosmische Entfernungsleiter“ ist die Methode, die heute verwendet wird, um zu messen, wie schnell das Universum wächst. Dazu wird der Abstand zwischen verschiedenen Objekten im Universum berechnet, die als Sprossen auf der Leiter fungieren. „Wenn sie hell und meist kugelförmig sind, können wir die Kilonovae als eine neue Möglichkeit nutzen, um die Entfernung unabhängig zu messen – eine neue Art von kosmischem Lineal“, sagt Darach Watson und fährt fort: „Die Kenntnis der Form ist hier entscheidend, denn wenn ein Objekt nicht kugelförmig ist, strahlt es je nach Blickwinkel anders. Eine kugelförmige Explosion ermöglicht eine viel genauere Messung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeiten sind ein erstes Resultat der neu gegründeten HEAVYMETAL-Kollaboration, die vergangenes Jahr mit einem ERC Synergy Grant ausgezeichnet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Kilonovae</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Neutronensterne sind extrem kompakte Sterne, die hauptsächlich aus Neutronen bestehen. Sie haben in der Regel nur einen Durchmesser von etwa 20 Kilometern, wiegen aber ein- bis zwei Mal soviel wie die Sonne. Ein Teelöffel Neutronensternmaterie wiegt etwa so viel wie der Mount Everest.</li>



<li>Wenn zwei Neutronensterne miteinander kollidieren, entsteht das Phänomen einer Kilonova. Es handelt sich dabei um einen radioaktiven, hell leuchtenden Feuerball, der sich mit enormer Geschwindigkeit ausdehnt und hauptsächlich aus schweren Elementen besteht, die bei der Verschmelzung und ihren Nachwirkungen entstanden sind. Diese neu gebildeten Elemente werden in den Weltraum geschleudert und mit Gaswolken vermischt, aus denen eine neue Generation von Sternen und Planeten hervorgeht.</li>



<li>Die Elemententstehung in Kilonovae wurde 1974 vorhergesagt. Im Jahr 2017 wurden zum ersten Mal detaillierte Daten von einer Kilonova gewonnen, als es den Detektoren LIGO (in den USA) und Virgo (in Europa) gelang, Gravitationswellen einer Neutronensternverschmelzung zu detektieren und die Position der Kilonova am Himmel einzugrenzen. Teleskope fanden schließlich die Kilonova AT2017gfo in der Nähe einer 140 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalpublikation:</strong><br>doi.org/10.1038/s41586-022-05616-x<br><a href="https://www.nature.com/articles/s41586-022-05616-x" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nature.com/articles/s41586-022-05616-x</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=648.msg545043#msg545043" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Neutronensterne, Pulsare, Magnetare</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/die-perfekte-explosion-im-weltraum-das-raetsel-der-sphaerischen-kilonova/" data-wpel-link="internal">Die perfekte Explosion im Weltraum – Das Rätsel der sphärischen Kilonova</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EUMETSAT: MTG-I1 als erster einer neuen Generation von Wettersatelliten im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eumetsat-mtg-i1-als-erste-einer-neuen-generation-von-wettersatelliten-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Leonardo]]></category>
		<category><![CDATA[Meteosat]]></category>
		<category><![CDATA[Meteosat Third Generation]]></category>
		<category><![CDATA[MTG]]></category>
		<category><![CDATA[MTG-I1]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[VA259]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=119812</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem heutigen Start der nächsten Generation von Wettersatelliten beginnt eine neue Ära der Wettervorhersage. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT. Quelle: EUMETSAT (14. Dezember 2022) via Business Wire (15. Dezember 2022). Darmstadt, Deutschland &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; „Heute Abend startet von Kourou in Französisch-Guayana aus ein Wettersatellit der neuesten Generation und läutet damit eine neue Ära der Wettervorhersage [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eumetsat-mtg-i1-als-erste-einer-neuen-generation-von-wettersatelliten-im-all/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT: MTG-I1 als erster einer neuen Generation von Wettersatelliten im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Mit dem heutigen Start der nächsten Generation von Wettersatelliten beginnt eine neue Ära der Wettervorhersage. Eine Pressemitteilung von EUMETSAT.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: EUMETSAT (14. Dezember 2022) via Business Wire (15. Dezember 2022).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/39691_high_res_eumetsat_2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="MTG-I1 wurde mit Hilfe einer Ariane-5-Trägerrakete von Kourou in Französisch-Guayana aus erfolgreich gestartet (Photo: EUMETSAT)" data-rl_caption="" title="MTG-I1 wurde mit Hilfe einer Ariane-5-Trägerrakete von Kourou in Französisch-Guayana aus erfolgreich gestartet (Photo: EUMETSAT)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/39691_high_res_eumetsat_26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">MTG-I1 wurde mit Hilfe einer Ariane-5-Trägerrakete von Kourou in Französisch-Guayana aus erfolgreich gestartet (Photo: EUMETSAT)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darmstadt, Deutschland &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; „Heute Abend startet von Kourou in Französisch-Guayana aus ein Wettersatellit der neuesten Generation und läutet damit eine neue Ära der Wettervorhersage in Europa ein“, erklärt EUMETSAT-Generaldirektor Phil Evans.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit MTG-I1 ist der erste einer neuen Generation von Wettersatelliten mit noch ausgereifteren und präziseren Instrumenten an Bord, die der Beobachtung und Vorhersage von schweren Wetterereignissen wie Stürmen, Gewitter, Nebel und Waldbränden dienen sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er wurde mit Hilfe einer Ariane-5-Trägerrakete um 21.30 Uhr MEZ erfolgreich gestartet und befindet sich nun auf dem Weg zu seiner Umlaufbahn in einer Höhe von 36.000 km über dem Äquator.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„MTG-I1 wird alle 10 Minuten Bilder von Europa und Afrika aufnehmen, also schneller als es bisher möglich war, in höherer Auflösung und mit präziseren Details“, führt Evans weiter aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Daten werden Meteorologen bei einer ihrer wichtigsten Aufgaben helfen – rechtzeitige und präzise Vorhersagen sich schnell entwickelnder schwerer Wetterereignisse zu treffen, damit Einwohner, Ersthelfer und Behörden geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Blitz-Imager-Instrument des Satelliten wird Blitze zwischen den Wolken sowie zwischen Wolken und Erdboden kontinuierlich abbilden. Das ist eine absolute Neuheit für Europa mit erheblichen Vorteilen für die Sicherheit seiner Einwohnerinnen und Einwohner sowie für die europäische Luftfahrt.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">MTG-I1 – mit vollem Namen Meteosat Third Generation – Imager 1 – wird zunächst eine 12-monatige Inbetriebnahmephase durchlaufen, in der die Instrumente kalibriert und die generierten Daten validiert werden, bevor der Satellit dann endgültig in den Betrieb geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wird von der EUMETSAT-Zentrale in Darmstadt aus betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Meteosat Third Generation ist eine europäische Erfolgsgeschichte“, erzählt Evans. „Keine europäische Nation könnte es sich leisten, ein solches System allein zu entwickeln und zu betreiben. Indem wir die Ressourcen unserer 30 Mitgliedsstaaten, aber auch ihr wissenschaftliches und technisches Know-how bündeln, können wir nun eine neue Ära der Wetter- und Klimaüberwachung einläuten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu MTG-I1 finden Sie dort: <a href="https://www.eumetsat.int/our-satellites/launch-hub" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.eumetsat.int/our-satellites/launch-hub</a> .<br>Eine Broschüre mit Fakten und Zahlen sowie weiteren Informationen zum MTG-System gibt es dort <a href="https://www.eumetsat.int/media/50008" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.eumetsat.int/media/50008</a> .</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die komplette MTG-Konstellation wird zwei Imager-Satelliten und erstmals auch einen Sounder-Satelliten umfassen. MTG – Sounder 1 soll 2024 an den Start gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MTG-I1 wurde von Thales Alenia Space im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gebaut. Die ESA ist dafür verantwortlich, die Satelliten nach den Anforderungen von EUMETSAT bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thales Alenia Space Cannes ist industrieller Hauptpartner bei der Entwicklung der MTG-I-Satelliten. Dabei besteht eine enge Zusammenarbeit mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>OHB-Bremen, verantwortlich für die Montage, Integration und Prüfung der Plattform</li>



<li>LEONARDO (Italien), zuständig für die Lieferung des Blitz-Imager-Instruments</li>



<li>Thales Alenia Space Italien, Lieferant der Instrumente zur Datensammlung und der GEO SAR-Instrumente</li>



<li>Thales Alenia Space Cannes baute zudem den Flexible Combined Imager ein.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über EUMETSAT</strong><br>EUMETSAT, die europäische Agentur für meteorologische Satelliten, überwacht Wetter und Klima vom Weltraum aus. EUMETSAT mit Sitz in Darmstadt stellt ihren 30 Mitgliedsstaaten meteorologische Bilder und Daten zur Verfügung, die einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit der dort lebenden Menschen und zum Schutz kritischer Sektoren ihrer Volkswirtschaften leisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei Meteosat-Satelliten der zweiten Generation im geostationären Orbit beobachten permanent sich rasch entwickelnde Unwetterereignisse über Europa, Afrika und dem Indischen Ozean. Der erste Meteosat-Satellit der dritten Generation wurde im Dezember 2022 gestartet und wird zunächst eine 12-monatige Inbetriebnahme im Orbit durchlaufen. Zwei polarumlaufende Metop-Satelliten stellen entscheidende Daten für Vorhersagen von bis zu 10 Tagen im Voraus bereit. Der erste Metop-Satellit der zweiten Generation soll 2025 an den Start gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das mehr als 40 Jahre umfassende Archiv der Satellitenbeobachtungen von EUMETSAT bietet Klimaforschern rund um den Globus einheitliche Langzeitdaten, die für die Überwachung von Klimaveränderungen benötigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUMETSAT gehört zu den Hauptpartnern des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der Europäischen Union. EUMETSAT betreibt die Copernicus-Missionen Sentinel-3 und -6 zur Ozeanüberwachung und wird auch die anstehende CO2M-Mission zur Überwachung von Kohlendioxidemissionen betreiben. EUMETSAT betreibt die Missionen Copernicus Sentinel-4 und -5 an Bord seiner eigenen MTG- und Metop-SG-Satelliten. Die dabei sowie bei den eigenen Missionen von EUMETSAT gesammelten Daten werden den Copernicus-Diensten für Klima-, Atmosphären- und Meeresumweltüberwachung zur Verfügung gestellt. Neben der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und dem Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) gehört EUMETSAT zu den Partnern in der DestinE-Initiative der EU, die digitale Zwillinge des gesamten Erdsystems erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit NASA, NOAA, der EU, ESA sowie mit Unterstützung durch die französische Raumfahrtagentur CNES beteiligt sich EUMETSAT als Partner an der Jason und Copernicus Sentinel-6-Missionen zur Ozeanüberwachung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUMETSAT arbeitet mit Agenturen aus allen Teilen der Welt zusammen und sichert sich dadurch zusätzliche Satellitendaten für Wettervorhersagen und Klimaüberwachung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 30 Mitgliedsstaaten von EUMETSAT sind: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkiye, Ungarn und das Vereinigte Königreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19559.msg542061#msg542061" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">MTG-I1 &amp; Galaxy-35/-36 auf Ariane-5 VA-259</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eumetsat-mtg-i1-als-erste-einer-neuen-generation-von-wettersatelliten-im-all/" data-wpel-link="internal">EUMETSAT: MTG-I1 als erster einer neuen Generation von Wettersatelliten im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Goethe-Universität und GSI: Gemeinsame Forschung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/goethe-universitaet-und-gsi-gemeinsame-forschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2022 17:59:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astrophysik]]></category>
		<category><![CDATA[Beschleuniger]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ELEMENTS]]></category>
		<category><![CDATA[FAIR]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe-Universität Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[GRADE]]></category>
		<category><![CDATA[GSI]]></category>
		<category><![CDATA[HFHF]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Frankfurt/Main]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=116789</guid>

					<description><![CDATA[<p>Goethe-Universität und GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung vereinbaren Rahmenvertrag. Eine Pressemitteilung der Goethe-Universität Frankfurt. Quelle: Goethe-Universität Frankfurt am Main 10. Oktober 2022. 10. Oktober 2022 &#8211; Seit 2008 bildet ein Rahmenvertrag die Grundlage der engen wissenschaftlichen Kooperation zwischen der Goethe-Universität Frankfurt und dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt. Jetzt wurde der Rahmenvertrag erneuert und unter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/goethe-universitaet-und-gsi-gemeinsame-forschung/" data-wpel-link="internal">Goethe-Universität und GSI: Gemeinsame Forschung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Goethe-Universität und GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung vereinbaren Rahmenvertrag. Eine Pressemitteilung der Goethe-Universität Frankfurt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Goethe-Universität Frankfurt am Main 10. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FAIRFotomontage2021GSI.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Fotomontage der zukünftigen FAIR-Anlage. (Bild: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)" data-rl_caption="" title="Fotomontage der zukünftigen FAIR-Anlage. (Bild: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FAIRFotomontage2021GSI26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Fotomontage der zukünftigen FAIR-Anlage. (Bild: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">10. Oktober 2022 &#8211; Seit 2008 bildet ein Rahmenvertrag die Grundlage der engen wissenschaftlichen Kooperation zwischen der Goethe-Universität Frankfurt und dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt. Jetzt wurde der Rahmenvertrag erneuert und unter rechtlichen sowie wissenschaftspolitischen Gesichtspunkten aktualisiert. Beschleuniger- und Schwerionenphysik sowie die „grüne“ IT-Technologie werden jetzt erstmals als konkrete Forschungsgebiete im Vertrag festgehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im wissenschaftlichen Netzwerk der Rhein-Main-Region kooperieren das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und die Goethe-Universität seit vielen Jahren eng miteinander. Es gibt acht gemeinsam berufene Professoren etwa in der theoretischen Physik und der Beschleunigerphysik, außerdem zahlreiche Kooperationsprojekte, zum Beispiel die Helmholtz Forschungsakademie Hessen für FAIR (HFHF), einem Think Tank der physikalischen Grundlagenforschung, und die Graduiertenakademie GRADE Center for Hadron and Ion Research, die an der Goethe-Universität angesiedelt ist. Auch der Green-IT-Cube der GSI, eines der leistungsfähigsten und energieeffizientesten Rechenzentren der Welt, geht auf eine Entwicklung von Wissenschaftlern von Goethe-Universität und GSI zurück.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FAIRConstructionSiteMay2022DFehrenzGSIFAIR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="FAIR-Baustelle aus der Luft, Mai 2022. (Bild: D. Fehrenz GSI FAIR)" data-rl_caption="" title="FAIR-Baustelle aus der Luft, Mai 2022. (Bild: D. Fehrenz GSI FAIR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FAIRConstructionSiteMay2022DFehrenzGSIFAIR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>FAIR-Baustelle aus der Luft, Mai 2022. (Bild: D. Fehrenz GSI FAIR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität Frankfurt, erläutert: „Die GSI mit der großen Beschleunigeranlage FAIR, die gerade erbaut wird, ist seit vielen Jahren ein äußerst wichtiger strategischer Kooperationspartner für die Goethe-Universität Frankfurt. So qualifizieren wir in GRADE und in der Helmholtz Forschungsakademie HFHF gemeinsam die nächste Generation junger, talentierter Forscherinnen und Forscher und öffnen ihnen Möglichkeiten, sich wissenschaftlich zu etablieren. Weiterhin haben wir im vergangenen Jahr das vom Land Hessen geförderte Schwerpunktprojekt ELEMENTS gestartet, an dem die Goethe-Universität, das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und die TU Darmstadt beteiligt sind.“ Bei ELEMENTS experimentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Teilchenbeschleunigern, um die Materie in extremen astrophysikalischen Objekten wie Neutronensternen zu verstehen und mit theoretischen Modellen zu beschreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Schleiff ist überzeugt: „Mit der GSI verbindet uns die physikalisch-mathematische Grundlagenforschung, eines der prägenden Forschungsthemen der Goethe-Universität, die wir in unserem Profilbereich ‚Space, Time &amp; Matter‘ gebündelt haben: Hier arbeiten rund 150 Professorinnen und Professoren und 1000 Mitarbeitende und bilden 10.000 Studierende aus. Zusammen mit der GSI wollen wir die Spitzenforschung in diesem Bereich weiter vorantreiben. Aber der neue Kooperationsvertrag geht weit über die Zusammenarbeit in der Forschung hinaus und bietet somit auch Raum für neue Kooperationsformate bis in die Verwaltung hinein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Paolo Giubellino, wissenschaftlicher Geschäftsführer des GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, erklärt: „Mit FAIR entsteht bei GSI eine weltweit einzigartige Beschleunigeranlage für die Forschung in der Teilchen- und Kernphysik, mit der wir neue Erkenntnisse zum Aufbau der Materie und zur Entwicklung des Universums gewinnen werden. Die enge Partnerschaft mit der Goethe-Universität wird unseren wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch weiter fördern und die Grundlagenforschung in diesem faszinierenden Wissenschaftsfeld ausbauen. Neben dem reinen Erkenntnisgewinn erwarteten wir auch hochspannende wissenschaftliche Ergebnisse aus der biomedizinischen Strahlenforschung und der Materialforschung. Und hochtechnologische Neuentwicklungen in den Bereichen Detektor- und Sensortechnologien oder in energiesparenden Supercomputern generieren nicht nur Nutzen für die Wissenschaft, sondern auch für Wirtschaft und Gesellschaft. Wir sind froh, mit der Goethe-Universität einen so starken Forschungspartner zu haben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19358.msg539052#msg539052" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">physikalische Grundlagenforschung</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/goethe-universitaet-und-gsi-gemeinsame-forschung/" data-wpel-link="internal">Goethe-Universität und GSI: Gemeinsame Forschung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Europe Direct Darmstadt: Visionen zur Forschung im Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europe-direct-darmstadt-visionen-zur-forschung-im-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2022 20:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Solorrow GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Space Safety]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Reiter]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Flohrer]]></category>
		<category><![CDATA[yuri GmbH]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=115359</guid>

					<description><![CDATA[<p>Online-Veranstaltung am 15. September 2022 live aus dem European Space Operations Centre (ESOC). Eine Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Darmstadt. Quelle: Regierungspräsidium Darmstadt 7. September 2022. Am Donnerstag, 15. September, hebt das Europe Direct Darmstadt ab. Dann wird das Team des europäischen Informationszentrums beim Regierungspräsidium live aus dem Pressezentrum des European Space Operations Centre (ESOC) der Europäischen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/europe-direct-darmstadt-visionen-zur-forschung-im-weltraum/" data-wpel-link="internal">Europe Direct Darmstadt: Visionen zur Forschung im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Online-Veranstaltung am 15. September 2022 live aus dem European Space Operations Centre (ESOC). Eine Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Darmstadt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Regierungspräsidium Darmstadt 7. September 2022.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Veranstaltung vom 15.09.2022 mit der ESA - &quot;Lebe deinen Traum - Deine Forschung im Weltraum&quot;" width="1200" height="900" src="https://www.youtube.com/embed/jA1ZwB-KQjI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag, 15. September, hebt das Europe Direct Darmstadt ab. Dann wird das Team des europäischen Informationszentrums beim Regierungspräsidium live aus dem Pressezentrum des European Space Operations Centre (ESOC) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Darmstadt senden. Dabei wird es auch um bahnbrechende Visionen Einzelner gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von 17 bis 19 Uhr dreht sich bei der Online-Veranstaltung alles um die europäische Raumfahrt. Unter anderem wird ESA-Astronaut Thomas Reiter von seinem Weg ins All erzählen und der Leiter des Büros für Raumfahrtrückstände, Dr. Tim Flohrer, wird über die europäische Weltraumforschung und „Space-Safety“ sprechen. Im europäischen Jahr der Jugend wird zudem aufgezeigt, wie es in Europa möglich ist, Visionen zu verfolgen und ein eigenes Projekt im Weltraum erfolgreich anzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vertreter zweier Start-ups werden über Mini-Versuchslabore und Satellitentechnik für die Landwirtschaft berichten: Die Solorrow GmbH ermöglicht durch die Auswertung von Satellitenbildern eine nachhaltigere Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen; die yuri GmbH entwickelt Mini-Labore für die Forschung in Beinahe-Schwerelosigkeit. Alle Referenten werden den Teilnehmenden für Fragen zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung über das Videokonferenz-System Webex (Webinar-Nummer 2379 289 8156, Passwort: DeinTraum2022) möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Link zur Videokonferenz:</strong><br>https://esait.webex.com/esait/j.php?MTID=ma1b11f23ef1f12d7399d37e700b3d9a3</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Link mit weiteren Informationen:</strong><br><a href="https://web.archive.org/web/20250814123656/https://rp-darmstadt.hessen.de/ueber-uns/europe-direct-darmstadt/veranstaltungen/lebe-deinen-traum" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://rp-darmstadt.hessen.de/ueber-uns/europe-direct-darmstadt/veranstaltungen/lebe-deinen-traum</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg539039#msg539039" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/europe-direct-darmstadt-visionen-zur-forschung-im-weltraum/" data-wpel-link="internal">Europe Direct Darmstadt: Visionen zur Forschung im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hochschule Darmstadt, EUt+ und ESA vertiefen Zusammenarbeit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hochschule-darmstadt-eut-und-esa-vertiefen-zusammenarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 14:23:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersecurity]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EUt+]]></category>
		<category><![CDATA[h_da]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenszyklusbewertung]]></category>
		<category><![CDATA[Missionskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Space Operations]]></category>
		<category><![CDATA[Space Safety]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=109029</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Hochschule Darmstadt (h_da) als Teil der „European University of Technology“, kurz EUt+, und die Europäische Weltraumagentur ESA vertiefen ihre Zusammenarbeit. h_da-Präsident Prof. Dr. Arnd Steinmetz und Dr. Rolf Densing, Director of Operations der ESA haben heute eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Hochschule Darmstadt. Quelle: Hochschule Darmstadt. 25. April 2022 &#8211; Die Vereinbarung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hochschule-darmstadt-eut-und-esa-vertiefen-zusammenarbeit/" data-wpel-link="internal">Hochschule Darmstadt, EUt+ und ESA vertiefen Zusammenarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Hochschule Darmstadt (h_da) als Teil der „European University of Technology“, kurz EUt+, und die Europäische Weltraumagentur ESA vertiefen ihre Zusammenarbeit. h_da-Präsident Prof. Dr. Arnd Steinmetz und Dr. Rolf Densing, Director of Operations der ESA haben heute eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Eine Pressemitteilung der Hochschule Darmstadt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Hochschule Darmstadt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RolfDensingArndSteinmetzESAJuergenMai2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RolfDensingArndSteinmetzESAJuergenMai26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Dr. Rolf Densing und Prof. Dr. Arnd Steinmetz (v.l.n.r.) bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags. (Foto: ESA / Jürgen Mai)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">25. April 2022 &#8211; Die Vereinbarung sieht vor, dass die Zusammenarbeit auf Raumfahrt-spezifische Themengebiete wie „Space Operations“ und „Space Safety“ ausgeweitet werden kann. Von der Zusammenarbeit profitieren beide Seiten: Studierenden bietet sich die Chance, früh mit einem hoch renommierten Partner zusammenzuarbeiten, während Forschende neue wissenschaftliche Netzwerke knüpfen. Für die ESA wiederum ist Grundlagenforschung zu Themen wie KI, Cybersicherheit und Lebenszyklusbewertung von zunehmender Bedeutung, da sie in Form von Raumfahrzeugen oder Bodenstationen eine große Zahl von Vermögenswerten besitzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Kooperation ist ein großer Schritt für die h_da und ihre Partnerhochschulen der EUt+“, sagt h_da-Präsident Prof. Dr. Arnd Steinmetz. „Ich freue mich für unsere Studierenden, denen sich ganz neue Chancen eröffnen werden. Auch für unsere Partner in Riga und Cartagena, die für ihre Studierenden der Luft- und Raumfahrttechnik nun Zugang zum ESOC bekommen. Wir werden dafür arbeiten, die Zusammenarbeit weiter voranzutreiben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Rolf Densing, ESA-Direktor für Missionsbetrieb: „Raumfahrttechnologien, -dienstleistungen und -handel unterliegen einem schnellen Wandel, und die ESA arbeitet an der Beschleunigung aller unserer Bemühungen, um den Europäern die Vorteile der Raumfahrt zu erschließen. Um dies zu erreichen, brauchen wir eine enge Zusammenarbeit mit der akademischen Welt, und diese neue Zusammenarbeit wird dazu beitragen, die neuesten Forschungsergebnisse zur Lösung der künftigen Herausforderungen bei der Missionskontrolle und der Weltraumsicherheit einzubringen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die „European University of Technology“ (EUt+)</strong><br>EUt+ steht für „European University of Technology“ und ist ein Vorhaben der h_da mit sieben Partnerhochschulen aus ganz Europa. Die Europäische Kommission fördert den Zusammenschluss im Rahmen der European Universities Initiative &#8211; eine Initiative zur Stärkung des europäischen Bildungsraums. Die Hochschulen wollen langfristig Stück für Stück enger zusammenwachsen. EUt+ erleichtert es Studierenden, einen Teil ihres Studiums an einer der Partner-Hochschulen zu verbringen. Auch wird die Mobilität der Beschäftigten sowie Zahl und Volumen gemeinsamer Forschungsprojekte erhöht. Die European University of Technology vereint 100.000 Studierende und 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die beteiligten Institutionen verbindet ein Schwerpunkt auf Technik, der die Bedürfnisse von Mensch und Umwelt zentral im Blick hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Europäische Weltraumorganisation (ESA)</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist das Tor Europas zum Weltraum. Sie ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und weltweit zugutekommen. Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Slowenien ist assoziiertes Mitglied. Slowenien, Lettland und Litauen sind assoziierte Mitglieder. Die ESA arbeitet förmlich mit fünf anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil. Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU bei der Verwirklichung der Programme Galileo und Copernicus und mit Eumetsat bei der Entwicklung von Meteorologiemissionen zusammen. Mehr über die ESA erfahren Sie unter<a href="https://www.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> www.esa.int</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg531262#msg531262" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/hochschule-darmstadt-eut-und-esa-vertiefen-zusammenarbeit/" data-wpel-link="internal">Hochschule Darmstadt, EUt+ und ESA vertiefen Zusammenarbeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Projektwochen &#8222;YourSpace &#8211; Deine Reise ins Weltall&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/projektwochen-yourspace-deine-reise-ins-weltall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 08:10:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Physikalische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[DLR_School_Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Ferienprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Schulferien]]></category>
		<category><![CDATA[TU Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[YourSpace -Deine Reise in Weltall]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=108771</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ende August 2022 und im Oktober 2022 gibt es im Rahmen eines Ferienprogramms in Darmstadt Projektwochen des DLR_School_Lab TU Darmstadt. Eine Veranstaltungsankündigung des DLR_School_Lab der Technischen Universität Darmstadt. Quelle: TU Darmstadt. Kommt mit uns auf eine Zeitreise in die Zukunft. Unter diesem Motto könnt ihr im Rahmen unserer Projektwochen unseren Planeten erkunden, den Mars mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/projektwochen-yourspace-deine-reise-ins-weltall/" data-wpel-link="internal">Projektwochen &#8222;YourSpace &#8211; Deine Reise ins Weltall&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ende August 2022 und im Oktober 2022 gibt es im Rahmen eines Ferienprogramms in Darmstadt Projektwochen des DLR_School_Lab TU Darmstadt. Eine Veranstaltungsankündigung des DLR_School_Lab der Technischen Universität Darmstadt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: TU Darmstadt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MINTTUgether2022tudarmstadt.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">(TU Darmstadt)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Kommt mit uns auf eine Zeitreise in die Zukunft. Unter diesem Motto könnt ihr im Rahmen unserer Projektwochen unseren Planeten erkunden, den Mars mit Robotern erforschen, wie Astronauten in Schwerelosigkeit forschen und Satelliten auf ihrer Flugbahn um die Erde steuern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bieten euch ein vielfältiges Programm zum Thema Raumfahrt, in dem ihr im Fokus steht. Werdet an unseren vielen Experimentstationen selbst tätig und erforscht die schwierigen Bedingungen für Mensch und Maschine im Weltall. Löst gemeinsam als Team vielfältige Aufgaben im Bereich Fern- und Naherkundung. Baut Messstationen für Umweltmessungen hier am Boden und vergleicht diese anschließend mit Satellitendaten. Euch werden Probleme im Bereich Klima, Umwelt und Technik begegnen, deren Lösung ihr als Team erarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In allen hessischen Schulferien 2022 veranstalten wir jeweils eine einwöchige Projektwoche unter dem Titel „YourSpace &#8211; Deine Reise in Weltall“ an. Zusätzlich bieten wir ein wöchentliches Mentoringprogramm für alle Teilnehmer*innen im Anschluss an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm ist für Schüler*innen der 6.-11. Klasse und findet täglich von 9:00 Uhr &#8211; 15:00 Uhr statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wann?</strong><br>29. August bis 2. September 2022 (Sommerferien Hessen)<br>24. bis 28. Oktober 2022 (Herbstferien Hessen)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo?</strong><br>DLR_School_Lab TU Darmstadt<br>S4|15 Raum 1<br>Goethestraße 50<br>64285 Darmstadt</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Veranstalter</strong><br>DLR_School_Lab TU Darmstadt</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/MINTTUgether_Projektwochen_Flyer.pdf" data-wpel-link="internal"><strong>Flyer mit Anmeldeformular</strong></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg530936#msg530936" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/projektwochen-yourspace-deine-reise-ins-weltall/" data-wpel-link="internal">Projektwochen &#8222;YourSpace &#8211; Deine Reise ins Weltall&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schutz der Erde: ESA-Zentrum für Weltraumsicherheit eröffnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/schutz-der-erde-esa-zentrum-fuer-weltraumsicherheit-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2022 17:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ClearSpace-1]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESOC]]></category>
		<category><![CDATA[Hera]]></category>
		<category><![CDATA[Proba 2]]></category>
		<category><![CDATA[Space Safety Centre]]></category>
		<category><![CDATA[Vigil]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumwetter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=108579</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das neue Zentrum für Weltraumsicherheit der ESA ist ein Knotenpunkt für Aktivitäten zum Schutz unseres Planeten vor Sonnenstürmen, gefährlichen Asteroiden und ausgedienten Satelliten. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA. 14. April 2022 &#8211; Der Generaldirektor der ESA, Josef Aschbacher, hat die Einrichtung vorgestern (12. April 2022) im ESA-Missionskontrollzentrum ESOC in Darmstadt eingeweiht. Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/schutz-der-erde-esa-zentrum-fuer-weltraumsicherheit-eroeffnet/" data-wpel-link="internal">Schutz der Erde: ESA-Zentrum für Weltraumsicherheit eröffnet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das neue Zentrum für Weltraumsicherheit der ESA ist ein Knotenpunkt für Aktivitäten zum Schutz unseres Planeten vor Sonnenstürmen, gefährlichen Asteroiden und ausgedienten Satelliten. Eine Information der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JAschbacherandRDensinginaugurateSpaceSafetyCentreESAJMai2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JAschbacherandRDensinginaugurateSpaceSafetyCentreESAJMai26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher und Direktor Rolf Densing eröffnen das neue Zentrum für Weltraumsicherheit. (Foto: ESA / J. Mai)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">14. April 2022 &#8211; Der Generaldirektor der ESA, Josef Aschbacher, hat die Einrichtung vorgestern (12. April 2022) im ESA-Missionskontrollzentrum ESOC in Darmstadt eingeweiht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Leben in der Nähe eines aktiven Sterns, in einem Sonnensystem voller alter und sich schnell fortbewegender Asteroiden und auf einem Planeten, der zunehmend von ausgedienten Satelliten und deren Trümmern umzingelt wird, ist mit einer Fülle von Herausforderungen verbunden. Das Weltraumsicherheitsprogramm der ESA beschäftigt sich mit den notwendigen Maßnahmen, um die Auswirkungen dieser Gefahren einzudämmen und zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das am 12. April eingeweihte neue Space Safety Centre ist eine spezielle Einrichtung für die Teams, die das Weltraumwetter überwachen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Die von der Sonne in den Weltraum ausgestrahlten elektromagnetischen Strahlen und geschleuderten geladenen Teilchen können aktive Satelliten, Astronaut*innen und die Infrastruktur auf der Erde, wie z. B. Stromnetze, stören oder beschädigen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JAschbacherSpaceSafetyCentreESAJMai2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/JAschbacherSpaceSafetyCentreESAJMai26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher weiht neues ESA-Zentrum für Weltraumsicherheit ein. (Foto: ESA / J. Mai)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese neue ESA-Einrichtung verdeutlicht den Ehrgeiz Europas, seine kritischen Missionen in der Erdumlaufbahn und die zivile Infrastruktur am Boden bestmöglich gegen Gefahren aus dem Weltraum zu schützen“, sagt ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die ESA trägt in enger Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedstaaten zu unabhängigeren und robusteren Raumfahrtprogrammen bei &#8211; heute und in Zukunft.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teams der ESA überwachen den Zustand der Daten, die von unseren Satelliteninstrumenten und anderen Weltraumwetterdiensten auf der Erde eingehen. Auf diese Weise sorgen sie dafür, dass Raumfahrzeuge und Astronaut*innen vor den unvorhersehbaren Ausbrüchen unseres Sterns geschützt sind, und tragen gleichzeitig zum Schutz der zivilen Infrastruktur, wie z. B. der Stromnetze, auf der Erde bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schaffung von Eigenständigkeit für Europa</strong><br>Das Zentrum für Weltraumsicherheit ist eine Premiere für die ESA und bietet ein dynamisches Umfeld, wo die nächste Generation von Kapazitäten, Tools und Modellen für das Weltraumwetter in enger Zusammenarbeit mit europäischen Instituten und der Industrie entwickelt, getestet und bewertet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Zentrum liefert auch Informationen und Warnungen zum Weltraumwetter für die von der ESA betriebenen Raumfahrtmissionen. Es arbeitet eng mit dem Weltraumwetter-Netzwerk der ESA zusammen und versorgt europäische Satellitenbetreiber, Behörden, Institutionen, Forscher*innen und kommerzielle Sektoren, die von der Sonnenaktivität betroffen sind, wie z. B. Transport-, Navigations- und Stromnetzbetreiber, mit zeitnahen und zuverlässigen Weltraumwetterinformationen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InsideESAsSpaceSafetyCentreESAJMai2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/InsideESAsSpaceSafetyCentreESAJMai26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Im neuen Zentrum für Weltraumsicherheit. (Foto: ESA / J. Mai)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teams des Zentrums werden die von den Weltraumwettersensoren der ESA empfangenen Daten überwachen. Dazu gehören heute die Nutzlasten an Bord von <a href="https://www.raumfahrer.net/proba-2-beobachtet-sonneneruption/" data-wpel-link="internal">Proba-2</a>, die Nutzlasten, die auf Missionen anderer Organisationen mitfliegen und in Zukunft auch die Daten der Vigil- und Aurora-Missionen sowie von neuen Nanosatellitenmissionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus wird es in Zukunft auch zur Überwachung der Nutzung von Daten eingesetzt, die von den drei bevorstehenden Weltraumsicherheitsmissionen der ESA gesammelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Einrichtung dieses Zentrums in unserem ESOC-Missionskontrollzentrum zeigt unsere Vorreiterrolle und ist ein klarer Schritt auf dem Weg der ESA, die europäische Eigenständigkeit im Weltraum zu stärken“, sagt Rolf Densing, ESA-Direktor für Missionsbetrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ein starkes Weltraumwetterereignis könnte in Europa einen Schaden von über 15 Milliarden Euro verursachen. Wir können zwar nicht die Folgen des Weltraumwetters aufhalten, aber teure Bodeninfrastrukturen und Satelliten, und die damit verbundenen wichtigen Dienste, können durch Prognosen, rechtzeitige Warnungen und Echtzeitinformationen geschützt werden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bevorstehende ESA-Weltraumsicherheitsmissionen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vigil</strong><br><a href="https://www.raumfahrer.net/esa-vigil-der-treue-waechter-der-erde/" data-wpel-link="internal">ESA Vigil</a> wird unsere aktive und unberechenbare Sonne überwachen und uns vor ihren heftigen Ausbrüchen schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hera</strong><br>Der Start von <a href="https://www.raumfahrer.net/esa-industrie-beginnt-arbeit-an-hera/" data-wpel-link="internal">Hera</a> ist für 2024 geplant. Die Mission wird die Folgen des ersten kinetischen Einschlagtests zur Ablenkung von Asteroiden untersuchen, der von der DART-Mission der NASA durchgeführt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das europäische Vorzeigeprojekt Planetary Defender wird aus dem groß angelegten Experiment eine verständliche und wiederholbare Technik zur Verteidigung des Planeten machen. Hera wird neue Technologien zeigen, von der autonomen Navigation um einen Asteroiden bis hin zum Einsatz von CubeSats in den Tiefen des Weltalls. Sie wird die erste Sonde der Menschheit sein, die ein binäres Asteroidensystem ansteuert und eine Technik zur Planetenverteidigung vollständig erprobt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ClearSpace-1</strong><br><a href="https://www.raumfahrer.net/mission-zur-entfernung-von-weltraummuell-beauftragt/" data-wpel-link="internal">Clearspace-1</a> ist die erste Mission, die ein Stück Weltraummüll aus der Umlaufbahn entfernen wird. Dabei wird Clearspace-1 ein 112 kg schweres Wrackteil abfangen und herunterbringen, damit es wieder sicher in die Atmosphäre eintreten kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Organisation bezieht das vom Clean Space Team der ESA entwickelte Projekt als Dienstleistung vom Schweizer Start-up-Unternehmen „Clearspace SA“. Damit soll die für die Trümmerbeseitigung benötigte Technologie und der erste Schritt zum Aufbau eines neuen und nachhaltigen kommerziellen Sektors im Weltraum demonstriert werden. Die Mission befindet sich derzeit in der Entwicklung und wird voraussichtlich im Jahr 2026 starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg530753#msg530753" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/schutz-der-erde-esa-zentrum-fuer-weltraumsicherheit-eroeffnet/" data-wpel-link="internal">Schutz der Erde: ESA-Zentrum für Weltraumsicherheit eröffnet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
