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	<title>ESAIL &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>ESAIL &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>ESA bucht zwei Nutzlasten auf Bartolomeo-Plattform</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-bucht-zwei-nutzlasten-auf-bartolomeo-plattform/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Experimente zur Exobiologie und Materialexposition auf der neuen ISS Nutzlastplattform. Rahmenvertrag mit Airbus erleichtert zukünftige Buchungen durch die ESA. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Bremen / Noordwijk &#8211; Die Europäische Weltraumorganisation ESA und Airbus haben sich auf Serviceaufträge für zwei unabhängige Nutzlastmissionen geeinigt, die in den Jahren 2022 [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Experimente zur Exobiologie und Materialexposition auf der neuen ISS Nutzlastplattform. Rahmenvertrag mit Airbus erleichtert zukünftige Buchungen durch die ESA. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BartolomeoViewfromTrussNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blick auf Bartolomeo vom Truss aus. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Blick auf Bartolomeo vom Truss aus. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/BartolomeoViewfromTrussNASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Blick auf Bartolomeo vom Truss aus.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen / Noordwijk &#8211; Die Europäische Weltraumorganisation ESA und Airbus haben sich auf Serviceaufträge für zwei unabhängige Nutzlastmissionen geeinigt, die in den Jahren 2022 bzw. 2024 zur Nutzlastplattform Bartolomeo auf der Internationalen Raumstation (ISS) starten sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Nutzlast ist die Exobiologie-Plattform (EXPO) der ESA. Sie trägt eine Reihe von Strahlungsexperimenten, die darauf abzielen, die Evolution von organischen Molekülen und Organismen im Weltraum besser zu verstehen. Die Anlage wird in einem dem Zenith zugewandten Slot platziert und zwei wissenschaftliche Module mit Bartolomeo verbinden. Diese Module werden alles beherbergen, was für die Experimente benötigt wird, einschließlich der wissenschaftlichen Probenbehälter, Fluidik Systeme und Sensoren für die einzelnen Experimente namens Exocube, IceCold und OREOcube. Am Ende der dreijährigen Mission werden die Proben zur Erde zurückgebracht, wo sie eingehend untersucht und analysiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Nutzlast ist die Experimentplattform SESAME, die von der französischen Raumfahrtbehörde CNES entwickelt wurde. Diese Mission wird das Alterungsverhalten von neuen Materialien im Weltraum untersuchen und ebenfalls die Rückholoption von Bartolomeo nutzen. Nach einem Jahr im Weltraum werden die Experimente zur Erde zurückgebracht. Dann können die Wissenschaftler die Proben gründlich untersuchen, um die Auswirkungen der Weltraumumgebung auf die Materialien vollständig zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Serviceaufträge im Wert von 6,5 Millionen Euro sind die ersten unter einem neuen Rahmenvertrag, den die ESA und Airbus abgeschlossen haben und der die allgemeinen kommerziellen Bedingungen für ESA-Nutzlastmissionen auf Bartolomeo vorgibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit diesem Rahmenvertrag machen wir es der ESA deutlich einfacher, den Bartolomeo-Service für eine schnelle und kostengünstige Nutzung der ISS zu nutzen“, sagte David Parker, ESA-Direktor für astronautische und robotische Exploration. „Die kommerziellen Vereinbarungen wurden gestrafft, so dass unsere Forscher die Vorteile der kurzen Vorlaufzeiten und der hohen Flexibilität von Bartolomeo in vollem Umfang nutzen können. Wir freuen uns sehr, dass die ersten beiden ESA-Nutzlasten auf der Plattform gesichert sind, und wir freuen uns auf die Nutzung dieses neuen europäischen Assets auf der ISS.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andreas Hammer, Leiter Space Exploration bei Airbus, sagte: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Partnern bei der ESA, um diese beiden und zukünftige Nutzlasten ins All zu bringen &#8211; und bei Bedarf auch wieder zurück. Das starke Interesse seitens der ESA und anderer Institutionen sowie einer Reihe kommerzieller Anbieter bestätigt den Bedarf an unseren effizienten und erschwinglichen Nutzlastträger-Lösungen für niedrige Erdumlaufbahnen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bartolomeo-Plattform von Airbus wurde 2020 gestartet und mit einem Roboter am Columbus-Modul der ISS befestigt. Nach dem endgültigen Anschluss der Verkabelung während eines Weltraumspaziergangs Anfang 2021 wird die Plattform für die Inbetriebnahme im Weltraum bereit sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bartolomeo ist eine Airbus-Investition in die ISS-Infrastruktur, die das Hosting von bis zu zwölf externen Nutzlasten in der Weltraumumgebung ermöglicht und einzigartige Möglichkeiten für Demonstrations- und Verifikationsmissionen im Orbit bietet. Sie wird in einer Partnerschaft zwischen Airbus, ESA, NASA und dem ISS National Laboratory betrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bartolomeo ist für viele Arten von Missionen geeignet, darunter Erdbeobachtung, Umwelt und Klimaforschung, Robotik, Materialwissenschaften und Astrophysik. Sie bietet Kunden und Forschern begehrte Nutzlast-Hosting-Fähigkeiten, um Raumfahrttechnologien zu testen, ein neues Raumfahrt-Business-Konzept zu verifizieren, wissenschaftliche Experimente in der Mikrogravitation durchzuführen oder in die Fertigung im Weltraum einzusteigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Startmöglichkeiten gibt es bei jeder Servicemission zur ISS, die etwa alle drei Monate stattfinden. Die Nutzlastunterbringung ermöglicht Steckplätze für eine große Bandbreite an Nutzlastmassen, von fünf bis 450 Kilogramm. Als Weiterentwicklung der Plattform wird Airbus eine optische Daten-Downlink-Kapazität von ein bis zwei Terabyte pro Tag bereitstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzlasten können innerhalb von eineinhalb Jahren nach Vertragsunterzeichnung vorbereitet und einsatzbereit sein. Nutzlastgrößen, Schnittstellen, Vorbereitung vor dem Start und Integrationsprozesse sind weitgehend standardisiert. Dies verkürzt die Vorlaufzeiten und senkt die Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Missionskosten erheblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Airbus bietet diesen einfachen Zugang zum Weltraum als Komplettservice an. Dieser umfasst die technische Unterstützung bei der Vorbereitung der Nutzlastmission, den Start und die Installation, den Betrieb und die Datenübertragung sowie die optionale Rückkehr zur Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Airbus</strong><br>Airbus ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Der Umsatz betrug € 70 Mrd. im Jahr 2019, die Anzahl der Mitarbeiter rund 135.000. Airbus bietet die umfangreichste Verkehrsflugzeugpalette. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Tank-, Kampf-, Transport- und Missionsflugzeugen und eines der größten Raumfahrtunternehmen der Welt. Die zivilen und militärischen Hubschrauber von Airbus zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sind weltweit gefragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/iss-erdbeobachtungssystem-fuer-bartolomeo/" data-wpel-link="internal">ISS: Erdbeobachtungssystem für Bartolomeo</a> (14. Dezember 2020)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/bartolomeo-dockt-erfolgreich-an-die-iss-an/" data-wpel-link="internal">Bartolomeo dockt erfolgreich an die ISS an</a> (3. April 2020)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/aussenplattform-bartolomeo-erweitert-die-iss-nutzung/" data-wpel-link="internal">Außenplattform Bartolomeo erweitert die ISS-Nutzung</a> (5. März 2020)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/dlr-testet-bartolomeo/" data-wpel-link="internal">DLR testet Bartolomeo</a> (12. Februar 2020)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/bartolomeo-auf-dem-weg-zur-internationalen-raumstation/" data-wpel-link="internal">Bartolomeo auf dem Weg zur ISS</a> (27. Januar 2020)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3787.msg500674#msg500674" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Raumlabor Columbus</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ESAIL startet mit neuer Satellitenplattform ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esail-startet-mit-neuer-satellitenplattform-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 12:20:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mikrosatellit ESAIL ist am 3. September 2020 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou ins Weltall gestartet. ESAIL ist der erste Satellit aus dem SAT-AIS-Programm der ESA, mit dem der Schiffsverkehr weltweit beobachtet werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland haben Kernkomponenten für die neue &#8222;Triton&#8220;-Plattform geliefert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Mikrosatellit ESAIL ist am 3. September 2020 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou ins Weltall gestartet. ESAIL ist der erste Satellit aus dem SAT-AIS-Programm der ESA, mit dem der Schiffsverkehr weltweit beobachtet werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland haben Kernkomponenten für die neue &#8222;Triton&#8220;-Plattform geliefert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VV16lau1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="VEGA startet in Kourou zum Flug VV16. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-rl_caption="" title="VEGA startet in Kourou zum Flug VV16. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VV16lau126.jpg" alt=""/></a><figcaption>Start der Ve­ga-Trä­ger­ra­ke­te vom eu­ro­päi­schen Welt­raum­bahn­hof in Kou­rou.<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem kommerziellen Mikrosatelliten ESAIL ist am 3. September um 3:51 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit eine neu entwickelte Satellitenplattform an Bord einer Vega-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou ins Weltall gestartet. Die Entwicklung des ersten Satelliten des SAT-AIS-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Die Aufgabe von ESAIL wird es sein, Schiffe zu orten und den weltweiten Schiffsverkehr zu beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kernkomponenten für die neue Plattform kommen aus Deutschland</strong><br>In einer Höhe von rund 515 Kilometern wird ESAIL die Erde rund fünf Jahre lang umrunden. Der würfelförmige Satellit gehört mit einer Kantenlänge von nur 60 Zentimetern und einem Gewicht von rund 110 Kilogramm zu den Mikrosatelliten. Der internationale Markt für diese kleinen Satelliten wächst, denn sie können für die unterschiedlichsten Aufgaben im niedrigen Erdorbit eingesetzt werden. So gehören die Erdbeobachtung, Datenrelaisdienste im Internet der Dinge und Technologietests zu ihrem Aufgabenspektrum.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailvortransportluxspaace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESAIL vor dem Trans­port nach Kou­rou. (Bild: LuxSpace S.à.r.l.)" data-rl_caption="" title="ESAIL vor dem Trans­port nach Kou­rou. (Bild: LuxSpace S.à.r.l.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailvortransportluxspaace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESAIL vor dem Trans­port nach Kou­rou.<br>(Bild: LuxSpace S.à.r.l.)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Besondere an ESAIL ist die neue, flexible Satellitenplattform namens Triton&#8220;, erklärt Dr. Marc Hofmann, zuständig für ESAIL im DLR Raumfahrtmanagement. &#8222;Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland haben Kernkomponenten hierfür entwickelt&#8220;. Satelliten wurden in der Vergangenheit für jeden Einsatz maßgeschneidert, was einen hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand erforderte. Um Zeit und Kosten bei der Herstellung zu sparen, werden daher immer häufiger flexiblen Plattformen entwickelt und eingesetzt. &#8222;Diese Plattformen kann man nun mit geringen Anpassungen quasi von der Stange kaufen&#8220;, so Dr. Hofmann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine genaue Positionsbestimmung erhöht die Sicherheit im Schiffsverkehr</strong><br>ESAIL beobachtet vom Weltraum aus Schiffe, die zuvor mit dem Ortungssystem AIS (Automatic Identification System) ausgerüstet wurden. Mit Hilfe dieses satelliten-gestützten Systems (SAT-AIS) können Schiffe weltweit identifiziert und ihre genaue Position bestimmt werden. AIS-Daten sind wichtig, um Kollisionen zwischen Schiffen zu vermeiden, Fahrtrouten zu überwachen, und Umweltkriminalität zu bekämpfen. ESAIL wird die Satellitenflotte des kanadischen Unternehmens exactEarth ergänzen, das Ortungs- und Informationsdienste für den maritimen Sektor anbietet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailartESAPCarril.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild vergrößernKünst­le­ri­sche Dar­stel­lung des ESAIL Sa­tel­li­ten im Or­bit. (Bild: ESA/P.Carril)" data-rl_caption="" title="Bild vergrößernKünst­le­ri­sche Dar­stel­lung des ESAIL Sa­tel­li­ten im Or­bit. (Bild: ESA/P.Carril)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailartESAPCarril26.jpg" alt=""/></a><figcaption><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/nav/spacer.gif" width="4" height="4"><br><a rel="noreferrer noopener" href="https://images.raumfahrer.net/news/esailartESAPCarril.jpg" target="_blank" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/nav/lupe.jpg" alt="Bild vergrößern" width="20" height="20"></a>Künst­le­ri­sche Dar­stel­lung des ESAIL Sa­tel­li­ten im Or­bit.<br>(Bild: ESA/P.Carril)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittelständische Unternehmen in Deutschland leisten wichtigen Beitrag zu ESAIL</strong><br>ESAIL wurde im Rahmen des SAT-AIS-Programms als Teil des ARTES-Programms (Advanced Research in Telecommunications Systems) der ESA entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut wurde ESAIL von der in Luxemburg ansässigen Firma LuxSpace, einem Tochterunternehmen des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB SE. Kernkomponenten der Triton-Plattform wurden von deutschen KMUs (kleinen und mittelständischen Unternehmen) entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Datenübertragungssystem der Satellitennutzlast stammt von der STT-SystemTechnik GmbH in München. Teile des Lageregelungssystems wurden von der Berliner Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH, sowie von der ZARM Technik AG aus Bremen gefertigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Programmbeitrag in SAT-AIS kommt somit zu hundert Prozent mittelständischen Unternehmen zugute. Das DLR Raumfahrtmanagement fördert durch seine Beiträge zu den ESA-Programmen die Entwicklung neuer, flexibler Satellitenplattformen für den Einsatz im erdnahen Orbit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17581.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SSMS POC Mission auf Vega (VV16)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB: Erfolgreicher Start für ESAIL</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-erfolgreicher-start-fuer-esail/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 07:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AIS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESAIL]]></category>
		<category><![CDATA[LuxSpace]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Schiffsidentifikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Satellit der OHB-Tochter LuxSpace wird zum weltweiten Schiffsmonitoring eingesetzt. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Kourou/Betzdorf, 3. September 2020. ESAIL, der erste kommerzielle Mikrosatellit, der im Rahmen des SAT-AIS-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA zur Ortung von Schiffen entwickelt wurde, ist heute Nacht um 3.51 Uhr (MEZ) vom Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, erfolgreich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-erfolgreicher-start-fuer-esail/" data-wpel-link="internal">OHB: Erfolgreicher Start für ESAIL</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Satellit der OHB-Tochter LuxSpace wird zum weltweiten Schiffsmonitoring eingesetzt. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/DSC5038ESAILLSA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/DSC5038ESAILLSA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESAIL ist Teil des ESA Innovationsprogramms &#8222;Partnership Projects&#8220;, das das Ziel hat, die nächste Generation weltraumgestützter Dienste zu entwickeln.<br>(Bild: LSA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kourou/Betzdorf, 3. September 2020. ESAIL, der erste kommerzielle Mikrosatellit, der im Rahmen des SAT-AIS-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA zur Ortung von Schiffen entwickelt wurde, ist heute Nacht um 3.51 Uhr (MEZ) vom Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, erfolgreich mit einer Vega-Rakete gestartet und knapp zwei Stunden später in seiner Umlaufbahn platziert worden. Die komplette Integration von ESAIL hat die in Luxemburg ansässige Firma LuxSpace, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, verantwortet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das lange Warten auf den Start</strong><br>Eigentlich hätte ESAIL schon im März 2020 starten sollen. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte die französische Regierung den Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana allerdings im März weitestgehend stillgelegt. Ohne ihre Arbeit am Satelliten fertigstellen zu können, reiste das LuxSpace-Team zurück nach Europa und musste die Startvorbereitungen remote vom LuxSpace-Sitz in Betzdorf steuern. Auch weitere im Juni, Juli und August anvisierte Startermine mussten aufgrund von Winden verschoben werden. „Ich habe wirklich selten so lange auf einen erfolgreichen Launch eines OHB-Satelliten gewartet. Umso mehr freue ich mich, dass ESAIL nun endlich seine Reise in den Orbit antreten konnte“, sagt LuxSpace-Geschäftsführer Jochen Harms.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ESAIL is watching you</strong><br>Auftraggeber exactEarth wird ESAIL zum weltweiten Schiffsmonitoring einsetzen. ESAIL wird Teil der Satellitenkonstellation von exactEarth werden, die Schiffe mittels ihres automatischen Identifikationssystems überwacht. ESAIL wurde in einem Partnerschaftsprogramm der ESA und mit Unterstützung der Luxemburgischen Raumfahrtagentur (LSA) entwickelt, um die nächste Generation von satellitenbasierten Diensten für den maritimen Sektor zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17581.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SSMS POC Mission auf Vega (VV16)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA: VEGA-Flugbetrieb mit VV16 wieder aufgenommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-vega-flugbetrieb-mit-vv16-wieder-aufgenommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 06:28:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ESAIL]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SAT-AIS]]></category>
		<category><![CDATA[SSMS]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=45743</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trägerrakete Vega nimmt Flugbetrieb wieder auf – mit neuem Rideshare-Service. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA) Quelle: ESA. Der erste Rideshare-Flug einer Vega-Trägerrakete, für den im Rahmen des Small Spacecraft Mission Service (SSMS) der Dispenser für kleine Satelliten genutzt wird, startete am 3. September um 02:51 BST / 03:51 CEST (22:51 Uhr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-vega-flugbetrieb-mit-vv16-wieder-aufgenommen/" data-wpel-link="internal">ESA: VEGA-Flugbetrieb mit VV16 wieder aufgenommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Trägerrakete Vega nimmt Flugbetrieb wieder auf – mit neuem Rideshare-Service. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA)</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VV16lau1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="VEGA startet in Kourou zum Flug VV16. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-rl_caption="" title="VEGA startet in Kourou zum Flug VV16. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VV16lau126.jpg" alt=""/></a><figcaption>VEGA startet in Kourou zum Flug VV16.<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Rideshare-Flug einer Vega-Trägerrakete, für den im Rahmen des Small Spacecraft Mission Service (SSMS) der Dispenser für kleine Satelliten genutzt wird, startete am 3. September um 02:51 BST / 03:51 CEST (22:51 Uhr Ortszeit am 2. September) vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guyana, ins All.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs mit Vega demonstriert die neuen Service-Kapazitäten an Bord der von der ESA entwickelten Trägerrakete. Gleichzeitig sorgt sie für Kontinuität bei Europas garantiertem und unabhängigem Zugang zum Weltraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start markiert gleichzeitig den Abschluss der schnellen und effizienten Durchführung von Korrektivmaßnahmen durch die Industrie. Diese wurden von der ESA als die Qualifikationsbehörde für die Vega-Trägerraketensysteme geleitet und folgten den Empfehlungen des unabhängigen Untersuchungsausschusses, der den gescheiterten Vega-Flug VV15 am 10. Juli 2019 analysiert hatte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/SSMSonVegasPLAesacnesaspacecsg15.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="SSMS auf dem Nutzlastadapter der VEGA. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-rl_caption="" title="SSMS auf dem Nutzlastadapter der VEGA. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/SSMSonVegasPLAesacnesaspacecsg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>SSMS auf dem Nutzlastadapter der VEGA.<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir nehmen den Betrieb am europäischen Weltraumbahnhof wieder auf und sind stolz, dass Vega erneut ins All startet und damit einen neuen besonderen Startservice unter Beweis stellt. Europas Small Spacecraft Mission Service bringt kleine Satelliten routinemäßig und zu erschwinglichen Kosten in den Weltraum. Mit diesem neuen Ansatz werden wir den neuen Bedürfnissen des Marktes gerecht&#8220;, sagt Daniel Neuenschwander, ESA-Direktor für Trägersysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug dient dem Nachweis der Machbarkeit dieses Konzepts und wird von Arianespace durchgeführt – und zwar im Rahmen der LLL-Initiative der ESA (Light satellites, Low cost, Launch opportunities; Deutsch: Günstige Startmöglichkeiten für leichte Satelliten), die vom ESA-Ministerrat im Jahr 2016 beschlossen wurde, um neue Routinedienstleistungen für leichte Satelliten an Bord der europäischen Trägerraketen Vega/Vega-C und Ariane 6 zu entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der SSMS-Dispenser ist eine modulare, leichte Struktur aus Carbonfaser. Sie wurde entwickelt, um mehrere leichte Nutzlasten in den Weltraum zu transportieren und kann bis sehr kurz vor dem Start so konfiguriert werden, dass sie Satelliten in unterschiedlichster Anzahl und von unterschiedlichster Größen mitnehmen kann. Somit bietet Vega erschwingliche und praktische Startmöglichkeiten für kleine Satelliten, und diese sind nicht länger darauf angewiesen, nur als sekundäre Nutzlasten mit erheblich größeren Satelliten ins All fliegen zu können. Nachdem der Dispenser die Satelliten freigegeben hat, verlässt er den Orbit, um das Erzeugen von Weltraummüll zu vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dieser Start zeigt, wie die ESA Innovationen nutzt, um die Kosten zu verringern, die Flexibilität und Agilität zu steigern sowie sich weiter in Richtung Kommerzialisierung zu bewegen&#8220;, sagt ESA-Generaldirektor Jan Wörner. „Dieser bessere Zugang zum Weltraum für innovative kleine Satelliten wird eine ganze Reihe von positiven Ergebnissen mit sich bringen, von neuer Umweltforschung bis hin zum Demonstrieren neuer Technologien.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/SSMSvibrationtestingESAMPedoussaut2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="SSMS mein Vibrationstest. (Bild: ESA/M. Pedoussaut)" data-rl_caption="" title="SSMS mein Vibrationstest. (Bild: ESA/M. Pedoussaut)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/SSMSvibrationtestingESAMPedoussaut26.jpg" alt=""/></a><figcaption>SSMS mein Vibrationstest.<br>(Bild: ESA/M. Pedoussaut)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kleine Satelliten ermöglichen Unternehmen und institutionellen Nutzern einen Zugang zum All, damit diese dort forschen und kommerzielle Anwendungen realisieren können. Somit sind sie ein Herzstück des NewSpace-Zeitalters.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vega hat sieben Mikrosatelliten mit einem jeweiligen Gewicht von 15 bis 150 Kilogramm sowie 46 kleinere CubeSats mitgenommen. Sie alle wurden in sonnensynchronen Umlaufbahnen in einer Höhe von 515 bis 530 Kilometern freigegeben. Der letzte Satellit wurde etwa 104 Minuten nach dem Start freigesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei stammt etwa die Hälfte der Gesamtmasse dieser 53 Satelliten, die Arianespace heute ins All geschossen hat, von europäischen Ländern (acht sind vertreten). Die ESA hat zur Entwicklung von vier dieser Satelliten beigetragen. Bei diesen handelt es sich um den 113 Kilogramm schweren ESAIL-Mikrosatelliten sowie drei CubeSats: Simba, Picasso und FSSCat/Φ-sat-1.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/ESAILreadytoshiptolaunchsiteLuxspace15.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESAIL bereit zum Transport nach Kourou. (Bild: Luxspace)" data-rl_caption="" title="ESAIL bereit zum Transport nach Kourou. (Bild: Luxspace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/ESAILreadytoshiptolaunchsiteLuxspace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESAIL bereit zum Transport nach Kourou.<br>(Bild: Luxspace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der ESAIL-Satellit wurde von LuxSpace in Luxemburg gebaut und wird dabei helfen, hochinnovative, weltraumbasierte Services für den Seeverkehr anzubieten. Der Satellit wird Schiffe nachverfolgen, indem er deren Funknachrichten im Automatic Identification System weltweit ermittelt. Dies verbessert die Sicherheit auf See und trägt ebenfalls zur Überwachung der Fischerei sowie des Umweltschutzes bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der CubeSat Simba wird vom Königlichen Meteorologischen Institut von Belgien (gemeinsam mit der Universität von Leuven sowie ISISpace in den Niederlanden) geleitet und Miniatur-Radiometer nutzen, um zwei wichtige Klimavariablen zu messen: die auf die Erde einwirkende Sonnenstrahlung und die von der Erde ausgehende Erdstrahlung, und zwar über alle Wellenlängen hinweg. Darüber hinaus wird Simba ein präzises Lagekontrollsystem demonstrieren. Picasso hat eine ähnliche Größe und wird vom Belgischen Institut für Weltraum-Aeronomie gemeinsam mit dem Technischen Forschungszentrum Finnland VTT und dem Unternehmen Clyde Space aus dem Vereinigten Königreich geleitet. Picasso wird die Ozonverteilung in der Stratosphäre sowie die Temperatur in der Mesosphäre vermessen – mit einem neu entwickelten Miniatur-Multispektral-Imager. Darüber hinaus wird Picasso die Dichte der Elektronen in der Ionosphäre untersuchen, und zwar mit einem Satz aus vier elektrostatischen Sonden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine von der spanischen Universitat Politècnica de Catalunya bei den Copernicus Masters im Jahr 2017 vorgeschlagene Federated-Satellite-Systems-Mission (FSSCat-Mission) ist von einem Konsortium aus europäischen Unternehmen und Instituten entwickelt worden. Sie ermöglicht nun die erste ESA-Initiative, die Künstliche Intelligenz an Bord einer Erdbeobachtungs-Mission nutzen wird. Die bahnbrechende Technologie mit dem Namen Φ-sat-1 (spricht sich wie folgt: „Phisat-1&#8243;) soll dafür sorgen, dass nur nutzbare Daten zurück auf die Erde geschickt werden. Dies ermöglicht eine effiziente Handhabung der Daten und verschafft Nutzern einen zeitnahen Zugang zu Informationen – wovon letztlich die Gesellschaft als Ganzes profitieren wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heutige Vega-Flug wurde teilweise durch die Europäische Union finanziert, und zwar als Teil des Programms Horizon 2020, das wiederum im Rahmen des Abkommens über Weltraumtechnologie-Aktivitäten, das die EU und die ESA am 16. April 2019 unterzeichnet haben, stattfindet. Es unterstützt die Demonstration und Validierung dieses neuen Rideshare-Services auf einem Flug sowie den Startdienst für den Mikrosatelliten UPMSat-2.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vega und ihre Nutzlast wurden unter sicheren Bedingungen untergebracht, und die Batterien wurden neu geladen, nachdem mehrere Startversuche im Juni wegen ungünstiger Wetterbedingungen in großer Höhe über Europas Weltraumbahnhof unterbrochen worden waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SSMS</strong><br>Der Dispenser des Small Spacecraft Mission Service (SSMS; Deutsch: Missions-Service für kleine Raumfahrzeuge) hat ein modulares Design und kann so für verschiedene Startanforderungen verwendet werden. Dabei kann der Dispenser Satelliten mit einer Gesamtmasse von 1 Kilogramm (CubeSats) bis 500 Kilogramm (Minisatelliten) mitnehmen. SAB Aerospace hat den modularen Dispenser für Avio, den Generalunternehmer für die Vega-Trägerraketen der ESA, entwickelt und gebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Vega</strong><br>Vega, Europas Trägerrakete für leichte Lasten, startete erstmals im Februar 2012 ins All. Die Rakete hat einen Durchmesser von 3 Metern und ist 30 Meter lang. Sie besteht aus einem einzigen Gehäuse, drei mit Festtreibstoff angefeuerten Stufen, und einem oberen, mit Flüssigtreibstoff angetriebenen Modul zur Lage- und Orbitkontrolle sowie zur Satellitenfreigabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA blickt mit Vega-C zuversichtlich in die Zukunft – diese leistungsfähigere Vega-Version soll erstmals 2020 gestartet werden. Vega-C kann eine zusätzliche Last von 700 Kilogramm mit ins All nehmen und bietet ein größeres Volumen mit breiterer Verkleidung. Die Kosten sind dabei ähnlich wie für Vega, sodass mehr Raumfahrzeuge pro Flug mitgenommen werden können – bei erheblich niedrigeren Kosten pro Kilogramm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17581.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SSMS POC Mission auf Vega (VV16)</a></li></ul>
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