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	<title>Europäische Kommission &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Europäische Kommission &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>EU plant neues Weltraumgesetz für mehr Sicherheit und Wettbewerb im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/meldung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anna-Janina Stöhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 07:27:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission hat am 25. Juni 2025 einen Vorschlag für ein EU-Weltraumgesetz („EU Space Act“) vorgelegt, über den derzeit das Europäisches Parlament und der Rat verhandeln. Ziel ist es, erstmals einen umfassenden, EU-weiten Rechtsrahmen für Raumfahrtaktivitäten zu schaffen und damit Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit im All zu stärken sowie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Raumfahrtindustrie [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Kommission hat am 25. Juni 2025 einen Vorschlag für ein EU-Weltraumgesetz („EU Space Act“) vorgelegt, über den derzeit das Europäisches Parlament und der Rat verhandeln. Ziel ist es, erstmals einen umfassenden, EU-weiten Rechtsrahmen für Raumfahrtaktivitäten zu schaffen und damit Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit im All zu stärken sowie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Raumfahrtindustrie zu verbessern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitrag von Anna-Janina Stöhr, Quellen: <a href="https://european-space-act.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">european-space-act.com</a>, Europäische Kommission 08. April 2026.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/EU-Space-Act.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">EU Space Act, Hintergrund von Paopano, Adobe</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission arbeitet an einem einheitlichen Rechtsrahmen für die europäische Raumfahrt: dem sogenannten EU Space Act. Der Gesetzesvorschlag wurde im Juni 2025 vorgelegt und wird derzeit im Europäischen Parlament sowie im Rat der EU verhandelt<sup data-fn="d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453" class="fn"><a id="d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453-link" href="#d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453">1</a></sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Initiative ist es, die bislang fragmentierte Regulierung von Raumfahrtaktivitäten in Europa zu vereinheitlichen und einen Binnenmarkt für Weltraumdienste zu schaffen. Bisher existieren in den Mitgliedstaaten unterschiedliche nationale Regelungen, die für Unternehmen zu erhöhtem Aufwand und rechtlicher Unsicherheit führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inhaltlich setzt der Entwurf auf drei zentrale Säulen: Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit. Geplant sind unter anderem strengere Vorgaben zur Vermeidung von Weltraummüll, zur Überwachung von Objekten im Orbit sowie neue Anforderungen an die Cybersicherheit von Raumfahrtinfrastruktur. Letztere knüpfen an bestehende EU-Regelwerke wie die NIS-2-Richtlinie an und schaffen erstmals spezifische Vorgaben für den Weltraumsektor<sup data-fn="4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7" class="fn"><a id="4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7-link" href="#4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7">2</a></sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Hintergrund des Vorhabens ist die wachsende strategische Bedeutung von Raumfahrtinfrastruktur. Satellitensysteme für Navigation, Erdbeobachtung oder Kommunikation gelten zunehmend als kritische Infrastruktur. Vor dem Hintergrund der zunehmenden sicherheitspolitischen Bedeutung des Weltraums will die EU daher verbindliche Sicherheitsanforderungen für Betreiber einführen und die Resilienz dieser Systeme stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der EU Space Act soll zudem eine bessere Überwachung des Weltraumverkehrs ermöglichen. Geplant ist der Aufbau koordinierter Fähigkeiten zur Beobachtung von Objekten im Orbit sowie zur frühzeitigen Erkennung von Kollisionen oder potenziellen Bedrohungen. Gleichzeitig werden Betreiber verpflichtet, Risiken über den gesamten Lebenszyklus ihrer Missionen hinweg zu bewerten – von der Entwicklung über den Betrieb bis hin zur Entsorgung von Satelliten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.instagram.com/p/DLUwnaAKO9_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.instagram.com/p/DLUwnaAKO9_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Ein Beitrag geteilt von European Commission <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f1ea-1f1fa.png" alt="🇪🇺" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> (@europeancommission)</a></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Umweltaspekte spielen eine größere Rolle: Unternehmen sollen künftig die Umweltauswirkungen ihrer Raumfahrtaktivitäten systematisch erfassen und reduzieren. Dafür sind unter anderem neue Methoden zur Bewertung des ökologischen Fußabdrucks von Weltraummissionen vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen Regeln sollen sowohl für europäische als auch für internationale Anbieter gelten, die ihre Dienste im EU-Binnenmarkt anbieten. Dabei ist eine abgestufte Regulierung geplant, die insbesondere kleinere Unternehmen entlasten soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gesetzgebungsprozess befindet sich derzeit in der Verhandlungsphase. Änderungen am Entwurf gelten als wahrscheinlich – unter anderem bei Fragen der Zuständigkeit und der konkreten Ausgestaltung einzelner Vorgaben. Eine Verabschiedung wird frühestens in den kommenden Jahren erwartet. Alle weiteren Informationen gibt es auch auf der Seite <a href="https://www.european-space-act.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.european-space-act.com/</a></p>




<ol class="wp-block-footnotes"><li id="d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453">https://www.european-space-act.com/ <a href="#d2f6b79d-8845-4678-89e1-412286edc453-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7">https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space-act_en <a href="#4cce29df-1332-4f02-a5be-627ecc7402b7-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg585296#msg585296" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg586025#msg586025" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20772.msg582769#msg582769" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19915.msg584490#msg584490" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraumrecht</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net berichtete:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.raumfahrer.net/rechtsrahmen-fuer-new-space-in-europa-der-eu-space-act-interview-mit-luft-und-weltraumrecht-professor-schladebach/" data-wpel-link="internal">Rechtsrahmen für New Space in Europa: Der EU Space Act – Interview mit Luft- und Weltraumrecht-Professor Schladebach</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB und Europäische Kommission unterzeichnen Grant Agreement für ODIN’S EYE II</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-und-europaeische-kommission-unterzeichnen-grant-agreement-fuer-odins-eye-ii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Dec 2023 21:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EVF-Fördermittel in Höhe von 90 Mio. Euro – OHB System AG leitet Konsortium für die Entwicklung eines Frühwarnsystems zur Raketenabwehr. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 23. Dezember 2023. Bremen, 22. Dezember 2023. Mit einem weltraumgestützten Frühwarnsystem, das ballistische und Hyperschallflugkörper detektiert und verfolgt, will sich Europa in Zukunft bei Sicherheitsbedrohungen schützen. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">EVF-Fördermittel in Höhe von 90 Mio. Euro – OHB System AG leitet Konsortium für die Entwicklung eines Frühwarnsystems zur Raketenabwehr. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 23. Dezember 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/odinseyeEuropeanUnion202140.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Logo zeigt links oben ein oranges Hexagon, darin eine angedeutete Erdkugel mit den Amerikas, Eurasien und Afrika sowie einem symbolhaften Schild davor. Rechts daneben steht in orangenen Großbuchstaben &quot;ODINS&#039;S EYE&quot;, rechts daneben ein dünnerer senkrechter Strich etwas länger als die Buchstaben hoch sind. (Grafik: EC / European Union 2021)" data-rl_caption="" title="Das Logo zeigt links oben ein oranges Hexagon, darin eine angedeutete Erdkugel mit den Amerikas, Eurasien und Afrika sowie einem symbolhaften Schild davor. Rechts daneben steht in orangenen Großbuchstaben &quot;ODINS&#039;S EYE&quot;, rechts daneben ein dünnerer senkrechter Strich etwas länger als die Buchstaben hoch sind. (Grafik: EC / European Union 2021)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/odinseyeEuropeanUnion202126.jpg" alt="(Grafik: EC / European Union 2021)" class="wp-image-128771"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: EC / European Union 2021)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 22. Dezember 2023. Mit einem weltraumgestützten Frühwarnsystem, das ballistische und Hyperschallflugkörper detektiert und verfolgt, will sich Europa in Zukunft bei Sicherheitsbedrohungen schützen. Das Vorhaben heißt ODIN’S EYE II und als Projektkoordinator hat die Europäische Kommission die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, ausgewählt. Jetzt erfolgte die Unterzeichnung des Grant Agreement. Das Projekt erhält eine EU-Förderung von 90 Mio. EUR aus dem Europäischen Verteidigungsfonds (EVF) und zusätzliche Ko-Finanzierungsmittel der Mitgliedstaaten. Im Industriekonsortium arbeiten 43 Unternehmen aus 14 europäischen Mitgliedsstaaten unter der Leitung der Bremer Raumfahrtexperten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Europas Souveränität und Verteidigungsfähigkeit wird auch im Weltraum entschieden, und eine eigene Fähigkeit zur Frühwarnung ist dabei essenziell angesichts der aktuellen geopolitischen Weltlage. OHB hat schon seit vielen Jahren in den Kompetenzaufbau im Bereich raumgestützter Frühwarnung investiert, daher sind wir stolz, dass wir erneut das Vertrauen der EU-Kommission gewonnen haben und als Konsortialführer ODIN’S EYE II koordinieren und gestalten werden. Damit leisten wir auch einen führenden Beitrag zur Umsetzung nationaler Entwicklungsstrategien“, sagte Sabine von der Recke, die zuständige Vorständin bei der OHB System AG, anlässlich der Vertragsunterzeichnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name ODIN&#8217;S EYE steht für die multinationale Entwicklungsinitiative für eine weltraumgestützte Raketenfrühwarnarchitektur (engl.: multinational development initiative for a space-based missile early-warning architecture). Die OHB System AG ist im Rahmen von ODIN’S EYE I bereits für die Sammlung und Harmonisierung der Anforderungen, die die Architektur des Gesamtsystems aller Systeme dieses Vorhabens („system of systems“-architecture) sowie für die einzelnen Komponenten des Raumsegments verantwortlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem jetzt bewilligten Nachfolgeprojekt ODIN&#8217;S EYE II wird OHB auch für die Definition, Entwicklung, Integration und Verifikation des gesamten Missions- und Systemsimulators zuständig sein. OHB Digital Connect und OHB Hellas sind ebenfalls Teil des Industrieteams und jeweils für das Bodensegment und die Datenanalyse sowie die On-Board-Verarbeitung zuständig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Frühwarnsystem ODIN’S EYE ist eine Säule im Projekt TWISTER (Timely Warning and Interception with Space-based TheatER surveillance) innerhalb der EU-Verteidigungsinitiative für die Ständige Strukturierte Zusammenarbeit PESCO (Permanent Structured Cooperation) und wird eine Architektur bieten, die kohärent, komplementär und interoperabel mit anderen Systemen ist, auch mit Nicht-EU-Systemen wie z. B. NATO-Systemen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg557678#msg557678" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU-Weltraummissionen zur Validierung neuer Technologien und Innovationen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eu-weltraummissionen-zur-validierung-neuer-technologien-und-innovationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 21:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wurden drei neue Missionen zur Orbit-Demonstration- und -Validierung (IOD/IOV) mit dem Flug VV23 der europäischen Trägerrakete Vega vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizont 2020“ gestartet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Kommission. Quelle: Europäische Kommission 9. Oktober 2023. 9. Oktober 2023 &#8211; Bei den drei Missionen werden mit sechs Satelliten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eu-weltraummissionen-zur-validierung-neuer-technologien-und-innovationen/" data-wpel-link="internal">EU-Weltraummissionen zur Validierung neuer Technologien und Innovationen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Heute wurden drei neue Missionen zur Orbit-Demonstration- und -Validierung (IOD/IOV) mit dem Flug VV23 der europäischen Trägerrakete Vega vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizont 2020“ gestartet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Kommission.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Europäische Kommission 9. Oktober 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VegaVV23liftoffESACNESArianespace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vega-Start zur Mission VV23. (Bild: ESA/CNES/Arianespace)" data-rl_caption="" title="Vega-Start zur Mission VV23. (Bild: ESA/CNES/Arianespace)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VegaVV23liftoffESACNESArianespace26.jpg" alt="Vega-Start zur Mission VV23. (Bild: ESA/CNES/Arianespace)" class="wp-image-132277"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vega-Start zur Mission VV23. (Bild: ESA/CNES/Arianespace)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">9. Oktober 2023 &#8211; Bei den drei Missionen werden mit sechs Satelliten und neun Experimenten Technologien dank einer Vielzahl von Anwendungen erprobt werden können, auf die im Folgenden näher eingegangen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem IOD/IOV-Programm der Europäischen Union können Experimente in der Umlaufbahn durchgeführt werden und für wissenschaftliche, gemeinnützige oder kommerzielle Zwecke im Weltraum (Validierung in realer Umgebung) erprobt werden. Die Erprobung in der Umlaufbahn ist der letzte Schritt, der zu durchlaufen ist, bevor die Technologien auf den Markt gebracht werden können. Die Europäische Union nutzt die IOD/IOV-Missionen dafür, die Lücke zwischen der Entwicklung einer Technologie und ihrer Vermarktung zu schließen und wird dabei von der Europäischen Weltraumorganisation unterstützt. Sie bieten eine hervorragende Möglichkeit, die europäische Weltraumindustrie durch Innovationen wettbewerbsfähiger zu machen und die wissenschaftliche Exzellenz in Europa voranzubringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der CubeSat-Missionen SYNDEO-1 und SYNDEO-2 werden sieben IOD/IOV-Experimente gebündelt. Die ESTCube-2-Mission und die ANSER-Mission werden dagegen mithilfe einsatzbereiter Satelliten für die Demonstration im Orbit durchgeführt werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESTCube2EMcompatestUofTartuKarinPaiKristoAllaje2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESTCube-2 im Test. (Bild: University of Tartu / Karin Pai / Kristo Allaje)" data-rl_caption="" title="ESTCube-2 im Test. (Bild: University of Tartu / Karin Pai / Kristo Allaje)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESTCube2EMcompatestUofTartuKarinPaiKristoAllaje26.jpg" alt="ESTCube-2 im Test. (Bild: University of Tartu / Karin Pai / Kristo Allaje)" class="wp-image-132275"/></a><figcaption class="wp-element-caption">ESTCube-2 im Test. (Bild: University of Tartu / Karin Pai / Kristo Allaje)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt werden im Rahmen dieses Vega-Flugs Teilnehmer aus sechs europäischen Ländern IOD/IOV-Dienste nutzen können.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>SYNDEO-1 und SYNDEO-2</strong>: Die EU organisiert erstmals im Rahmen von „Horizont&nbsp;2020“ gebündelt sieben Experimente zu verschiedenen einschlägigen Themen wie Weltraumwissenschaft, Technologie, Antrieb und Weltraumverkehrsmanagement. Die Missionen werden vom niederländischen Unternehmen ISISpace durchgeführt; die Nutzlasten wurden von Universitäten und KMU aus Belgien, Spanien, Frankreich und Tschechien hergestellt.</li>



<li><strong>ESTCube-2</strong>: Diese Mission wurde von einer Gruppe von Studierenden der Weltraumwissenschaften an der Universität Tartu (Estland) entwickelt: Der 3U-CubeSat dient zur Demonstration der Plasmabremstechnologie für die Entfernung von Satelliten aus der Umlaufbahn und als Plattform für im fernen Weltraum bei künftigen Missionen eingesetzte Minisatelliten, die mit einem elektrischen Sonnensegel betrieben werden.</li>



<li><strong>ANSER</strong>: Vom spanischen Institut INTA (Instituto Nacional de Técnica Aeroespacial) entwickelte Mission, um die Qualität der Wasserreserven der Iberischen Halbinsel mit spektrometrischen Techniken zu untersuchen und zu überwachen. Dabei wird ein Cluster von 3X3U Cube-Sats in einer Formation in die erdnahe Umlaufbahn gebracht werden.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Das gesamte Raumfahrt-Ökosystem wird letztlich durch das IOD/IOV-Programm der Kommission unterstützt, wovon Universitäten und Forschungszentren bis hin zu KMU und Satellitenherstellern profitieren. Das IOD/IOV-Programm stützt sich auf europäische Startlösungen und fördert damit einen autonomen Zugang zum Weltraum. Es leistet einen entscheidenden Beitrag zur Initiative „CASSINI“ der Kommission, mit der die rasche Entwicklung von Neueinsteigern in der Weltraumwirtschaft gefördert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund</strong><br>Für das IOD/IOV-Programm der Kommission wurde 2018 im Rahmen von „Horizont 2020“ der erste Aufruf zur Interessenbekundung veröffentlicht. Mehr als 50 Vorschläge wurden von verschiedenen europäischen Teilnehmern – von KMU bis hin zu großen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen – eingereicht. Bei den ausgewählten Anwendungen handelt es sich um technologische Innovationen für Erdbeobachtung, Ortung, Navigation und Zeitgebung, Satellitenkommunikation und Weltraumwissenschaft. Im September 2020 ist das erste ausgewählte IOD/IOV-Experiment „UPMSat-2“ an Bord der Trägerrakete Vega erfolgreich angelaufen. Die drei neuen Missionen, die im Oktober 2023 eingeleitet wurden, gehören zu den ausgewählten Projekten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit laufen parallel zwei Aufrufe zur Interessenbekundung für Experimente, die für IOD/IOV-Maßnahmen in Betracht kommen würden, die die Bündelung und gegebenenfalls den Start von Diensten und Operationen abdecken. Bewerbungen können für Folgendes eingereicht werden: 1) IOD/IOV-Experimente, die eine Bündelung erfordern und 2) einsatzbereite IOD/IOV-Satelliten. Weitere Informationen sind <a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/eu-space/research-development-and-innovation/orbit-demonstration-and-validation-iodiov_en" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier abrufbar</a>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/yndeo1andyndeo2CubeSatISISPACE2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="SYNDEO-1 und SYNDEO-2. (Bild: ISISPACE)" data-rl_caption="" title="SYNDEO-1 und SYNDEO-2. (Bild: ISISPACE)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="461" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/yndeo1andyndeo2CubeSatISISPACE26.jpg" alt="SYNDEO-1 und SYNDEO-2. (Bild: ISISPACE)" class="wp-image-132279" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/yndeo1andyndeo2CubeSatISISPACE26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/yndeo1andyndeo2CubeSatISISPACE26-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">SYNDEO-1 und SYNDEO-2. (Bild: ISISPACE)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Technologien, die mit SYNDEO-1-CubeSat erprobt werden müssen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Miniatursternsensor zur Lageregelung: Damit soll in der Umlaufbahn ein hochpräziser und kostengünstiger Miniatursternsensor zur Lageregelung getestet werden – Solar MEMS Technologies S.L. (KMU – Spanien).</li>



<li>Demonstration eines hochpräzisen CubeSats als Lage- und Bahnregelungssystem: Damit soll ein hochpräziser und kompakter CubeSat als Lage- und Bahnregelungssystem (ADCS) mit neuartigen Sternsensoren und Reaktionsrädern validiert werden — KU Leuven (Universität – Belgien).</li>



<li>Demonstration eines CubeSat-Sternsensors mit einer Genauigkeit im Bogensekundenbereich: Validierung eines Sternsensors, einschließlich eines neuartigen Sternsensoralgorithmus, neuartiger Kalibriermethoden im Orbit und Validierung der Platten zur Streulichtreduzierung und des optomechanischen Designs — KU Leuven (Universität – Belgien).</li>



<li>RADIOX steht für „RADiation effects during In Orbit Flight eXperiment“ (Strahlungseffekte während des Flugexperiments in der Umlaufbahn): Zielt auf die experimentelle Überprüfung eines neuartigen Strahlungssensors ab. Der Strahlungssensor basiert auf einem elektronischen Speicher, in dem durch energetische Partikel verursachte Fehler überwacht werden. Die Strahlungsintensität wird durch die Messung der Anzahl der Fehler im Speicher ermittelt – KU Leuven (Universität – Belgien).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Technologien, die mit <strong>SYNDEO-2-CubeSat</strong> erprobt werden müssen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Spacepix Radiation Monitor (SXRM): Validierung und Qualifizierung des vollständig entwickelten Strahlendetektors in der Umlaufbahn auf der Grundlage von SpacePix ASIC in der Weltraumumgebung mittels eines Prototyps des Detektors zur Strahlenverfolgung in Originalgröße auf dem Strahlungsfeld im Orbit (Messung des Flusses von Elektronen, Protonen und schweren Ionen) – Esc Aerospace s.r.o (KMU – Tschechien).</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Charakterisierung von Niederfrequenzgeräuschen im Orbit mit Blick auf das magnetische Messsystem für LISA: Mit der IOD soll ein Teil des magnetischen Diagnosesystems für LISA, insbesondere der Magnetsensor und die damit verbundenen elektronischen Lärmminderungstechniken bei Frequenzen unterhalb des Millihertz-Bereichs, validiert werden — Universidad de Cádiz (Universität – Spanien).</li>



<li>Demonstration von Plasma Jet Pack 0-30 W im Orbit: Das geplante Experiment besteht aus der IOD eines elektrischen Triebwerks (PJP Plasma-Jet Pack), wobei Metall (Wolfram) als Brennstoff verwendet und durch eine Magnetspule verstärkt wird. Das Triebwerk soll bei kleinen Satelliten (15-30&nbsp;kg) zum Einsatz kommen – COMAT (KMU – Frankreich).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Informationen:</strong><br><a href="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/system/files/2023-10/IOD%20IOV%20launch%20-%20VV23%20-%20Oct.%202023%20_%20Factsheet%20%28EN%29_0.pdf" data-type="link" data-id="https://defence-industry-space.ec.europa.eu/system/files/2023-10/IOD%20IOV%20launch%20-%20VV23%20-%20Oct.%202023%20_%20Factsheet%20%28EN%29_0.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Factsheet</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=19757.msg554755#msg554755" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Triton + weitere Sats auf Vega (VV23)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>OHB: Erfolgreiches Angebot für Frühwarn-Projekt ODIN’S EYE</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-erfolgreiches-angebot-fuer-fruehwarn-projekt-odins-eye/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 15:30:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfolgreiches Angebot der OHB System AG für das Projekt ODIN’S EYE der Europäischen Kommission. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 30. Juni 2023. Bremen, 30. Juni 2023. Ein von der OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, geführtes Angebotskonsortium erhält eine finanzielle Förderung der Europäischen Kommission für das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Erfolgreiches Angebot der OHB System AG für das Projekt ODIN’S EYE der Europäischen Kommission. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 30. Juni 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 30. Juni 2023. Ein von der OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, geführtes Angebotskonsortium erhält eine finanzielle Förderung der Europäischen Kommission für das Projekt ODIN’S EYE II in Höhe von EUR 90 Mio. Das Vorhaben wird im Rahmen des European Defence Fund realisiert und hat die Entwicklung eines europäischen multinationalen weltraumgestützten Frühwarn- und Verfolgungssystems für ballistische Flugkörper zum Ziel. Das Industriekonsortium besteht aus 38 Unternehmen aus 14 europäischen Mitgliedsstaaten, zu diesen gehören unter anderem Airbus Defence and Space, Thales Alenia Space, Leonardo und die ArianeGroup.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/odinseyeEuropeanUnion202126.jpg" alt=""/><figcaption class="wp-element-caption">Grafik: EC / European Union 2021</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">OHB System ist im Rahmen von ODIN’S EYE I bereits für die Sammlung und Harmonisierung der Anforderungen, für die System of Systems-Architektur und für die einzelnen Komponenten des Raumsegments verantwortlich. In dem zeitnah parallel beginnenden Projekt ODIN&#8217;S EYE II wird OHB nun auch für die Definition, Entwicklung, Integration und Verifikation des gesamten Missions- und Systemsimulators zuständig sein. OHB Digital Connect und OHB Hellas sind ebenfalls Teil des Industrieteams und jeweils für das Bodensegment und die Datenanalyse sowie die On-Board-Verarbeitung zuständig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sabine von der Recke, zuständige Vorständin bei der OHB System AG hebt die Bedeutung des Vorhabens hervor: „Dass die Europäische Union mit ODIN’S EYE II eine Weltrauminfrastruktur für Frühwarnung aufbaut und damit in die eigene Verteidigungsfähigkeit investiert, ist angesichts der veränderten Sicherheitslage ein wichtiger Schritt. OHB hat als Koordinator des Konsortiums nicht nur eine besondere Verantwortung, sondern hat auch in den vergangenen Jahrzehnten die richtige Expertise für das Thema aufgebaut und wir sind stolz, dass wir zur Sicherheit Europas beitragen können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB System ist außerdem Mitglied in zwei weiteren Industriekonsortien, die nun ebenfalls finanzielle Förderung im Rahmen des European Defence Funds erhalten haben. Die beiden Projekte REACTS und SPIDER zielen ebenfalls auf den Aufbau einer responsiven Infrastruktur ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg551439#msg551439" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>OHB: constellr erhält Millionenauftrag</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-constellr-erhaelt-millionenauftrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2023 21:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Millionenauftrag von Europäischer Kommission und Europäischer Weltraumorganisation. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 21. Juni 2023. Bremen/Freiburg, 21. Juni 2023. Das von OHB unterstützte Technologie-Startup constellr hat von der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ESA einen mehrjährigen Millionenauftrag erhalten. Im Rahmen der Vereinbarung wurde die von constellr erdachte Satellitenkonstellation HiVe (High-Precision [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Millionenauftrag von Europäischer Kommission und Europäischer Weltraumorganisation. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 21. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimulatedthermalinfraredheatmapConstellr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satelliten können Hitzestress und Nährstoffmangel aus dem All erfassen: Simulation einer Thermal-Infrarotaufnahme von landwirtschaftlichen Anbauflächen. (Bild: Constellr)" data-rl_caption="" title="Satelliten können Hitzestress und Nährstoffmangel aus dem All erfassen: Simulation einer Thermal-Infrarotaufnahme von landwirtschaftlichen Anbauflächen. (Bild: Constellr)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="260" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimulatedthermalinfraredheatmapConstellr26.jpg" alt="Satelliten können Hitzestress und Nährstoffmangel aus dem All erfassen: Simulation einer Thermal-Infrarotaufnahme von landwirtschaftlichen Anbauflächen. (Bild: Constellr)" class="wp-image-128154" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimulatedthermalinfraredheatmapConstellr26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimulatedthermalinfraredheatmapConstellr26-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimulatedthermalinfraredheatmapConstellr26-100x100.jpg 100w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SimulatedthermalinfraredheatmapConstellr26-120x120.jpg 120w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Satelliten können Hitzestress und Nährstoffmangel aus dem All erfassen: Simulation einer Thermal-Infrarotaufnahme von landwirtschaftlichen Anbauflächen. (Bild: Constellr)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen/Freiburg, 21. Juni 2023. Das von OHB unterstützte Technologie-Startup <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/constellr/" data-wpel-link="internal">constellr</a> hat von der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ESA einen mehrjährigen Millionenauftrag erhalten. Im Rahmen der Vereinbarung wurde die von constellr erdachte Satellitenkonstellation HiVe (High-Precision Versatile Ecosphere Monitoring) als sogenannte „beitragende Mission“ für das europäische Erdbeobachtungsprogramm <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=copernicus" data-wpel-link="internal">Copernicus</a> ausgewählt. Konkret soll constellr zukünftig hochauflösende Infrarotbilder aus dem Weltall liefern. Diese Daten erlauben Rückschlüsse auf den Wasserbedarf und den allgemeinen Gesundheitszustand von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Dadurch können Symptome von Trockenstress und Nährstoffmängel frühzeitig erkannt und durch den gezielten Einsatz von künstlicher Bewässerung und Düngemitteln behoben werden, bevor es zu stärkeren Schäden kommt. Dieses Vorgehen ermöglicht den sparsameren Einsatz von wertvollen Ressourcen und trägt zur globalen Ernährungssicherheit bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die OHB System AG realisiert am Standort Oberpfaffenhofen im Auftrag von constellr die ersten beiden Nutzlasten für die HiVe-Konstellation. Die technologisch anspruchsvollen Instrumente kombinieren einen VTIR-Sensor (thermisches Infrarot) mit vier Aufnahmekanälen mit einem VNIR-Sensor (sichtbares und nahes Infrarot). Nach Fertigstellung der Konstellation sollen der Wasserbedarf und die Wasserverfügbarkeit für jedes Feld auf der Erde ständig überwacht werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der ersten beiden Satelliten ist für 2024 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über constellr</strong><br>constellr ist ein deutsches Deeptech-Startup aus Freiburg, welches an der Schnittstelle von Fernerkundung und Landwirtschaft agiert. Als Ausgründung der Fraunhofer Gesellschaft für Angewandte Forschung widmet sich constellr der Unterstützung der globalen Ernährungssicherheit in Zeiten des Klimawandels. Gestützt auf eine proprietäre Weltrauminfrastruktur mit einzigartiger Sensortechnologie bietet constellr weltweites, präzises und feldgenaues Wassermonitoring und Gesundheitsmonitoring für landwirtschaftliche Nutzpflanzen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über OHB System</strong><br>Die OHB System AG ist eines der führenden Raumfahrtunternehmen Europas und das größte Tochterunternehmen des börsennotierten Technologiekonzerns OHB SE, der europaweit knapp 3.000 Mitarbeiter:innen beschäftigt. Mit Hauptsitz in Bremen und einem weiteren starken Standort in Oberpfaffenhofen bei München hat die OHB System AG mehr als 40 Jahre Erfahrung mit der Entwicklung von High-Tech-Lösungen für die Raumfahrt und weitere Anwendungsfelder. Das Portfolio an Produkten und Dienstleistungen reicht dabei von der Realisierung von Satellitensystemen für Erdbeobachtung, Navigation, Telekommunikation und Aufklärung über die Ausarbeitung und Umsetzung von Missionen zur Erforschung des Weltalls bis hin zur Entwicklung von Systemen für die astronautische Raumfahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg550613#msg550613" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-constellr-erhaelt-millionenauftrag/" data-wpel-link="internal">OHB: constellr erhält Millionenauftrag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>SES, ESA, Europäische Kommission: Quantenkryptografie-System für europäische Cybersicherheit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-esa-europaeische-kommission-quantenkryptografie-system-fuer-europaeische-cybersicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 08:24:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=115976</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein von SES geleitetes Konsortium wird Technologien für die sichere Übertragung kryptografischer Schlüssel im Orbit entwerfen, entwickeln und validieren sowie den Satelliten EAGLE-1 betreiben, um die Länder Europas sicher zu vernetzen. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES (22. September 2022) via Business Wire (23. September 2022). September 22, 2022 04:40 AM Eastern Daylight Time &#8211; [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein von SES geleitetes Konsortium wird Technologien für die sichere Übertragung kryptografischer Schlüssel im Orbit entwerfen, entwickeln und validieren sowie den Satelliten EAGLE-1 betreiben, um die Länder Europas sicher zu vernetzen. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SES (22. September 2022) via Business Wire (23. September 2022).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Eagle1visualESA15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="EAGLE-1-Infografik. (Grafik: SES/ESA)" data-rl_caption="" title="EAGLE-1-Infografik. (Grafik: SES/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Eagle1visualESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>EAGLE-1-Infografik. (Grafik: SES/ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">September 22, 2022 04:40 AM Eastern Daylight Time &#8211; Luxemburg &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Ein Konsortium von 20 europäischen Unternehmen unter der Leitung von SES wird mit Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Europäischen Kommission das Satellitensystem EAGLE-1 für die sichere Quantenschlüsselverteilung (QKD – Quantum Key Distribution) entwerfen, entwickeln, starten und betreiben und die Demonstration und In-Orbit-Validierung des künftigen paneuropäischen Cybersicherheitssystems durchführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bahnbrechende Partnerschaft zwischen der ESA und dem von SES geleiteten Konsortium, welches von der Europäischen Kommission unterstützt wird, bringt Europa an die Spitze der Innovation in der Raumfahrt und der satellitengestützten QKD. Gemeinsam mit seinen europäischen Partnern wird SES mit der Entwicklung und dem Betrieb eines speziellen Satelliten in der niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) sowie der Einrichtung eines hochmodernen QKD-Betriebszentrums in Luxemburg das erste eigenständige europäische End-to-End-System für weltraumgestützte QKD aufbauen. Das Projekt wird von der ESA im Rahmen des ARTES-Forschungsprogramms mit Beiträgen Deutschlands, Luxemburgs, Österreichs, Italiens, der Niederlande, der Schweiz, Belgiens und der Tschechischen Republik sowie von der Europäischen Kommission über das Programm Horizon Europe kofinanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem EAGLE-1-System stoßen die ESA und die Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Demonstration und In-Orbit-Validierung von QKD-Technologien zwischen der niedrigen Erdumlaufbahn und der Erde an. Das Projekt EAGLE-1 wird wertvolle und nützliche Daten für die Entwicklung der nächsten Generation von Quantenkommunikationsinfrastrukturen (QCI) bereitstellen und damit beispielsweise zu den Plänen der EU beitragen, souveräne, autonome und grenzüberschreitende sichere Quantenkommunikationsnetze aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Launch des EAGLE-1-Satelliten ist für 2024 geplant und wird dann mit Unterstützung der Europäischen Kommission eine dreijährige Mission in der Umlaufbahn absolvieren. Während dieser Betriebsphase bietet der Satellit Regierungen und Institutionen aus der EU sowie sicherheitsrelevanten Operationen einen ersten Zugang zu der QKD-Technologie über große Entfernungen und ebnet damit den Weg zum Aufbau einer europäischen Konstellation für die ultrasichere Datenübertragung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um das System für den Austausch hochsicherer kryptografischer Schlüssel von EAGLE-1 umzusetzen, wird das Konsortium die QKD-Nutzlast, die optische Bodenstation, skalierbare Netze für die Quantennutzung sowie das System zur Verwaltung der Schlüssel als Schnittstelle für die nationalen QCIs entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher erklärte: „Die europäische Innovation in der Raumfahrt hat sowohl vom technologischen als auch vom wirtschaftlichen Standpunkt aus stark an Dynamik gewonnen. Sie ermöglicht uns, in wichtigen Zukunftsbereichen wie sichere Kommunikation, Netzwerke der nächsten Generation und Cybersicherheit tragfähige Weltraumprojekte zu entwickeln und durchzuführen. Unter der Leitung der ESA, teilweise finanziert von der Europäischen Kommission und umgesetzt von SES, gibt EAGLE-1 heute schon einen Vorgeschmack darauf, wie Europas sichere und skalierbare Quantenkommunikationsinfrastruktur von morgen aussehen wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elodie Viau, Direktorin für Telekommunikation und Integrierte Anwendungen (TIA) bei der ESA, sagte: „In der heutigen, immer stärker vernetzten Welt ist es absolut entscheidend, die Vertraulichkeit von Informationen zu gewährleisten. Ein robustes System zur Verschlüsselung sowie Technologien zu ihrer sicheren Verteilung sind dafür unerlässlich. Wir sind stolz darauf, diese Partnerschaft zwischen der ESA und einem von SES geführten Konsortium zu schmieden, um EAGLE-1 als hochsicheres und autonomes System zur Quantenschlüsselverteilung zu entwickeln. Die ESA ermöglicht es der europäischen Raumfahrtindustrie, ihre Kräfte in groß angelegten Programmen zu bündeln und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die europäische Sicherheit und Souveränität in einer zukünftigen Welt des Quantencomputing ist entscheidend für den Erfolg Europas und der EU Mitgliedstaaten“, sagte Steve Collar, CEO von SES. „Wir sind stolz darauf, in Zusammenarbeit mit der ESA, der Europäischen Kommission und der Regierung Luxemburgs unser Knowhow in Systemen in verschiedenen Umlaufbahnen sowie unsere innovativen Plattformen und Lösungen in den Dienst der Quantenkommunikation und des EAGLE-1-Systems zu stellen. Dieser Satellit wird der Grundstein für die Entwicklung der zukünftigen, sicheren und eigenständigen Netzwerke Europas sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die ESA</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist das Tor Europas zum Weltraum. Sie ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und weltweit zugutekommen. Mehr über die ESA erfahren Sie unter <a href="https://www.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.esa.int</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Direktion für Telekommunikation und Integrierte Anwendungen (TIA) unterstützt die Innovation zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie auf dem Weltmarkt für Raumfahrt. Dazu gehört eine große Bandbreite von Tätigkeiten, von weltraumgestützten Technologien, Systemen und Produkten für die Entwicklung der Telekommunikation bis hin zur Anwendung weltraumgestützter Dienste auf der Erde. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://connectivity.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://connectivity.esa.int/</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SES</strong><br>SES hat die Vision, durch die Verbreitung von Fernsehinhalten in höchster Qualität und die Bereitstellung nahtloser Konnektivität beeindruckende Erlebnisse rund um den Erdball zu ermöglichen. Als führender globaler Anbieter von Konnektivitätslösungen für Inhalte betreibt SES eine weltweit einzigartige Satellitenkonstellation in mehreren Umlaufbahnen, welche weltweite Abdeckung mit Leistungsstärke kombiniert – darunter das wirtschaftliche, mit geringer Latenz arbeitende O3b-System in der mittleren Erdumlaufbahn. Mithilfe des umfangreichen und intelligenten cloudfähigen Netzwerks kann SES an jedem Ort zu Lande, zu Wasser und in der Luft hochwertige Konnektivitätslösungen bereitstellen und ist Partner weltweit führender Telekommunikationsunternehmen, Mobilfunkbetreiber, staatlicher Regierungsbehörden, Konnektivitäts- und Cloud-Dienstleistern, Rundfunkanbietern, Betreibern von Videoplattformen und Inhalteanbietern. Das Videonetzwerk von SES versorgt mehr als 8.000 Kanäle und erreicht mit seiner beispiellosen Reichweite rund 366 Millionen Haushalte. Zudem stellt es Mediendienstleistungen für lineare und nichtlineare Inhalte bereit. Das Unternehmen ist an den Börsen von Paris und Luxemburg notiert (Ticker: SESG). Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.ses.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.ses.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3306.msg538087#msg538087" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Quantenkommunikation im Weltraum</a></li></ul>
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		<item>
		<title>ArianeGroup: Weltraumüberwachung für Europa</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/arianegroup-weltraumueberwachung-fuer-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[ArianeGroup]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission hat ArianeGroup für drei Projekte in den Bereichen Weltraumüberwachung und Frühwarnsysteme im Rahmen des Europäischen Programms zur industriellen Entwicklung im Verteidigungsbereich (EDIDP) ausgewählt. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup. Quelle: ArianeGroup. ArianeGroup wurde mit drei Projekten der Kategorie „Weltraumüberwachung und Frühwarnsysteme“ im Rahmen des Europäischen Programms zur industriellen Entwicklung im Verteidigungsbereich (European Defence Industrial [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Kommission hat ArianeGroup für drei Projekte in den Bereichen Weltraumüberwachung und Frühwarnsysteme im Rahmen des Europäischen Programms zur industriellen Entwicklung im Verteidigungsbereich (EDIDP) ausgewählt. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ArianeGroup.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/arianegroupssaheader1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Bild: via ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="(Bild: via ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/arianegroupssaheader26.jpg" alt=""/></a><figcaption>(Bild: via ArianeGroup)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">ArianeGroup wurde mit drei Projekten der Kategorie „Weltraumüberwachung und Frühwarnsysteme“ im Rahmen des Europäischen Programms zur industriellen Entwicklung im Verteidigungsbereich (European Defence Industrial Development Programme &#8211; EDIDP) beauftragt. Diese Projekte werden es Europa ermöglichen, seine Kapazitäten bei der Erkennung von Bedrohungen aus dem Weltraum und ballistischen Bedrohungen zu verbessern. Für das Projekt SAURON koordiniert ArianeGroup damit ein Konsortium von 24 Partnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Weltraumüberwachung (Space Situational Awareness &#8211; SSA) ist es, den Verkehr im Weltraum (Satelliten, Starts, aber auch Weltraumschrott) exakt zu erfassen, um Kollisionen zu vermeiden und etwaige Bedrohungen abwehren zu können. Die Frühwarnkomponente ermöglicht die Erkennung und Analyse von Flugkörper- und Raketenabschüssen zu Aufklärungs- und Flugabwehrzwecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Weltraums für unsere Verteidigung und auf Basis unseres Know-hows in Trägerraketen hat ArianeGroup einzigartige Lösungen wie GeoTracker® und Laser-Technologien entwickelt“, erklärt André-Hubert Roussel, CEO von ArianeGroup. „Unsere Kompetenzen bei der Entwicklung großangelegter Weltraumsysteme und bei der Analyse unserer strategischen Position im Weltraum befähigen uns heute, einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit Europas zu leisten. Ich möchte mich bei den Teams von ArianeGroup für ihr Engagement und ihre außerordentlichen Leistungen, bei der Europäischen Kommission für ihr Vertrauen und bei der französischen Beschaffungsbehörde DGA (Direction Générale de l’Armement) für ihre Unterstützung bei der Umsetzung dieser drei Projekte bedanken.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die drei Projekte im Detail</strong><br><strong>SAURON: Sensors for Advanced Usage and Reconnaissance of Outerspace situatioN</strong><br>ArianeGroup wird bei der Umsetzung von SAURON ein Konsortium mit 24 Partnern aus neun Ländern koordinieren. Ziel ist die Entwicklung innovativer Sensoren für die Erfassung und Identifizierung von Satelliten im Orbit. ArianeGroup wird seine Kompetenzen bei der Konzeption und dem Design von Konstellationen einbringen, um ein europäisches Netzwerk für die weltweite Erfassung und die Anwendung von Laser- und Bilderfassungssensoren zu knüpfen. Die Konsortialpartner werden zusätzliche Optik- und Funk-Technologien für die Beobachtung vom Boden und vom Weltraum aus entwickeln. Eine Testkampagne mit den vorhandenen verschiedenen Sensoren ist für Ende 2023 geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konsortialkoordinator:</strong> ArianeGroup (Frankreich)<br><strong>Konsortium:</strong> 24 Partner mit lokaler Präsenz in neun Ländern<br><strong>Partner:</strong> ArianeGroup GmbH, Airbus Defence and Space SAS GmbH, ATOS, Cilium Engineering, CNIT, DA-group, DLR, Deimos, Deimos Engenharia, Free Space, GMV, Indra, Jena-Optronik, Leonardo, ONERA, SED, SDSF, Sybilla Technologies, Thales Alenia Space Italy, Thales LAS France, Vitrociset, Weibel Scientific<br><strong>Gegenstand:</strong> Weltraumlage-Erfassung<br><strong>Ziel:</strong> technologische Entwicklungen/Entwicklung von Sensoren auf Grundlage aussichtsreicher Technologien mit dem Ziel des Ausbaus der Identifizierung und Charakterisierung von Weltraumobjekten vom Boden und vom Weltraum aus auf europäischer Ebene.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>INTEGRAL: Innovative and iNteroperable Technologies for spacEGlobal Recognition and Alert</strong><br>Das Projekt INTEGRAL wird vom italienischen Unternehmen Vitrociset koordiniert, einer Tochtergesellschaft von Leonardo. Gegenstand des Projekts ist die Entwicklung der Software für die Vernetzung und Koordination der nationalen Leitstellen für Weltraumüberwachung. Die Umsetzung wird in enger Zusammenarbeit mit SAURON erfolgen, womit das künftige europäische Netz zur Weltraumüberwachung auf zwei Säulen gründet. ArianeGroup gewährleistet die Koordination der Projekte und wird einen Teil des Datenaustauschs zwischen den nationalen Leitstellen umsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konsortialkoordinator:</strong> Vitrociset (Italien)<br><strong>Konsortium:</strong> 23 Partner mit lokaler Präsenz in sieben Ländern<br><strong>Partner:</strong> ArianeGroup France, Thales Alenia Space (TAS) France, Airbus Defence and Space SAS et GmbH, TelespazioItalie, Telespazio France, Telespazio VEGA, Universita degli Studi di Napoli UNINA Italie, Politecnico Milano (POLIMI) Italie, CS GROUP,ONERA, GMV,INDRA, Deimos, OKAPI, Orbits,Vyoma, ELSis, Sybilla Technologies, Thales Denmark, DTU Denmark, Space Inventor, Centro Italiano Ricerche Aerospaziali (CIRA)<br><strong>Gegenstand:</strong> Weltraum-Lage-und Führungszentrum (Command and Control –C2) für ein Kooperationsnetzwerk der nationalen Lage-und Führungszentren.<br><strong>Ziele:</strong> Bewertung der technologischen Mittel für den Austausch sensibler Einsatzdaten (Orbitdaten und andere), die in erster Linie von den SAURON-Sensoren geliefert werden, bis hin zu einer gemeinsamen Weltraumlage-Erfassung. Ausbau der Weltraumaufklärungsfähigkeiten der Dienste für Erkennung/Charakterisierung/Vorhersage potenziell feindlichen Verhaltens, Entwicklung von Lösungen und Softwaremodulen für Berechnungen, Visualisierung und Kooperation, einschließlich Absicherung und dynamischer Steuerung des Austauschs.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ODIN’S EYE: Multi-natiOnalDevelopment INitiative for a Space-based missile EarlY-warning architecturE</strong><br>Das von der deutschen Firma OHB koordinierte Projekt ODIN’S EYE befasst sich mit fortgeschrittenen Weltraum-Frühwarnsystemen, ein Bereich, in dem ArianeGroup seit vielen Jahren aktiv ist. Das Projekt soll die Entwicklung von Systemen zur Erkennung von ballistischen und Hyperschall-Flugkörpern sowie ziviler Trägerraketen vom Weltraum aus anstoßen und so zur Flugkörperabwehr, der Überwachung der Verbreitung ballistischer Raketen und zur Weltraumüberwachung beitragen. ArianeGroup wird seine Expertise in der Abwehr ballistischer und von Hyperschall-Bedrohungen sowie bei der Flugkörperabwehr und der Einstufung des Bedrohungspotenzials einbringen und so die Grundlagen für Konzeptstudien liefern, Techniken für die Nutzung der umgesetzten Maßnahmen zu Aufklärungszwecken prüfen und den Beitrag von Frühwarnsystemen zur Flugkörperabwehr bewerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konsortialkoordinator:</strong> OHB (Deutschland)<br><strong>Konsortium:</strong> 27 Partner mit lokaler Präsenz in zehn Ländern<br><strong>Partner:</strong> ArianeGroup France,OHB System, ST Analytics, Diehl Defence, iABG, MBDA, Fraunhofer EMI, Hensoldt, RUAG Space, Airbus DS, THALES Alenia Space, THALES LAS, ONERA, INDRA, GMV, Deimos Space, Leonardo, THALES NL, NLR-Royal Netherlands Aerospace centre, TNO, Optronic Instruments and Products, SpaceBel, Intracom Defense, Hertz Systems, Terma, Isaware, Elsis<br><strong>Gegenstand:</strong> Weltraumfrühwarnsysteme<br><strong>Ziel:</strong> Machbarkeitsstudie basierend auf der Analyse von Architekturen und Nutzungskonzepten für ein Weltraum-Frühwarnsystem. Bewertung der Leistungen eines solchen Systems für die Übergabe an Überwachungsradare und des Beitrags zu Missionen der Überwachung der Verbreitung von ballistischen Raketen und Identifizierung des Angreifers sowie der aktiven und passiven Verteidigung gegenüber ballistischen Bedrohungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Projekte sollen Ende 2021 anlaufen und bis 2024 fortgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im Rahmen dieser Projekte angestoßenen Entwicklungen werden voraussichtlich im Rahmen des Europäischen Verteidigungsfonds fortgeführt und erweitert. Erste Ausschreibungen laufen ab dem kommenden Jahr an.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3958.msg514706#msg514706" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Militärische Raketen- und Raumfahrtneuigkeiten</a></li></ul>
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		<title>EU-Raumfahrt- und Digitalakteure: Satcom für die EU</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eu-raumfahrt-und-digitalakteure-satcom-fuer-die-eu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkonstellationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europäische Raumfahrt- und Digitalakteure untersuchen den Aufbau eines satellitengestützten Kommunikationssystems für die EU. Schubkraft für digitale Wirtschaft und Überbrückung der digitalen Kluft. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Die Europäische Kommission hat ein Konsortium aus europäischen Satellitenherstellern, -betreibern und -dienstleistern, Telekommunikationsnetzbetreibern und Anbietern von Startdienstleistungen ausgewählt, um das Design, die Entwicklung und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Europäische Raumfahrt- und Digitalakteure untersuchen den Aufbau eines satellitengestützten Kommunikationssystems für die EU. Schubkraft für digitale Wirtschaft und Überbrückung der digitalen Kluft. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/HHertzearthOHBsystemAG50.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kommunikationssatellit (Heinrich Hertz) über der Erde - Illustration. (Bild: OHB System AG)" data-rl_caption="" title="Kommunikationssatellit (Heinrich Hertz) über der Erde - Illustration. (Bild: OHB System AG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/HHertzearthOHBsystemAG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Kommunikationssatellit (Heinrich Hertz) über der Erde &#8211; Illustration.<br>(Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission hat ein Konsortium aus europäischen Satellitenherstellern, -betreibern und -dienstleistern, Telekommunikationsnetzbetreibern und Anbietern von Startdienstleistungen ausgewählt, um das Design, die Entwicklung und den Start eines europäischen weltraumgestützten Kommunikationssystems zu untersuchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie wird die Umsetzbarkeit einer neuen Initiative bewerten, die darauf abzielt, die digitale Souveränität Europas zu stärken und sichere Konnektivität für Bürger, kommerzielle Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zu bieten und darüber hinaus eine globale Netzabdeckung für ländliche Gebiete und Funklöcher bereitstellt. Als Ergänzung zu Copernicus und Galileo soll dieses neue EU-Flaggschiff-Programm, sobald es grünes Licht erhält, die Synergien des technologischen Potenzials der Digital- und der Raumfahrtindustrie voll ausschöpfen. Der Auftragswert der einjährigen Machbarkeitsstudie beläuft sich auf 7,1 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das von EU-Kommissar Breton befürwortete europäische weltraumgestützte System soll sichere Kommunikationsdienste für die Mitgliedstaaten der EU und Breitbandkonnektivität für europäische Bürger, Unternehmen und Mobilitätssektoren bereitstellen. Dadurch soll die digitale Souveränität der EU gestärkt werden. Das System soll auf dem GOVSATCOM-Programm der Europäischen Union zur Bündelung und gemeinsamen Nutzung von Satellitendiensten aufbauen und ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, Ausfallsicherheit und Sicherheit gewährleisten, wie es derzeit auf dem Markt noch nicht verfügbar ist. Zudem soll das Potenzial der EuroQCI-Initiative gehoben werden, die innovative Quantenkryptografie-Technologie fördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von der Europäischen Kommission beauftragte Studienphase wird die Nutzer- und Missionsanforderungen konsolidieren und einen vorläufigen Architekturentwurf und ein Konzept für die Bereitstellung von Diensten liefern. Zudem wird auch eine Schätzung des damit verbundenen Budgets vorgenommen und die Möglichkeit einer öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) in Betracht gezogen und bewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret wird im Rahmen der Studie untersucht, wie das weltraumgestützte System aktuelle und künftige kritische Infrastrukturen, einschließlich terrestrischer Netze, verbessern und an diese anschließen könnte. Dadurch könnte die Fähigkeit der EU, auf die Cloud zuzugreifen und digitale Dienste auf unabhängige und sichere Weise bereitzustellen, gestärkt werden, was für Schaffung von Vertrauen in die digitale Wirtschaft und die Gewährleistung der strategischen Autonomie und Widerstandsfähigkeit Europas von wesentlicher Bedeutung ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das in der Studie untersuchte System wird die Rolle von Satelliten im 5G-Ökosystem stärken, die Interoperabilität bewerten und dabei auch die Entwicklung hin zu den kommenden 6G-Technologien berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die europäische souveräne Infrastruktur wird einer Vielzahl von Sektoren zugutekommen, darunter der Straßen- und Seeverkehr, der Luftverkehr und die Flugsicherung, die Entwicklung autonomer Fahrzeuge sowie viele Anwendungen des Internets der Dinge (IoT). Sie soll eine verbesserte Sicherheit bei der Übertragung und Speicherung von Informationen und Daten bieten und die Bedürfnisse verschiedener Nutzer wie Regierungsbehörden, Finanz- und Bankunternehmen, Wissenschaftsnetzwerke, kritische Infrastrukturen und Rechenzentren unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mitglieder des Konsortiums sind: Airbus, Arianespace, Eutelsat, Hispasat, OHB, Orange, SES, Telespazio und Thales Alenia Space.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14723.msg498032#msg498032" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Großkonstellationen</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Opticon-RadioNet-Pilotprojekt (ORP)</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/das-opticon-radionet-pilotprojekt-orp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Effelsberg]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
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		<category><![CDATA[Opticon]]></category>
		<category><![CDATA[ORP]]></category>
		<category><![CDATA[Radioastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[RadioNet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission wird ein Konsortium aus 37 astronomischen Institutionen aus der Europäischen Union und Großbritannien mit 15 Millionen € fördern. Ziel ist es, mit dem Opticon-RadioNet-Pilotprojekt (ORP) Wissenschaftlern die gemeinsame Nutzung von optischen und Radioteleskopen der Partner zu ermöglichen und zu vereinfachen. Eine Information des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn. Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie. Ähnliche [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Europäische Kommission wird ein Konsortium aus 37 astronomischen Institutionen aus der Europäischen Union und Großbritannien mit 15 Millionen € fördern. Ziel ist es, mit dem Opticon-RadioNet-Pilotprojekt (ORP) Wissenschaftlern die gemeinsame Nutzung von optischen und Radioteleskopen der Partner zu ermöglichen und zu vereinfachen. Eine Information des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/AZensusbySSteinbach.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Prof. Anton Zensus, Direktor und Leiter der Forschungsabteilung Radioastronomie/VLBI am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) übernimmt die wissenschaftliche Koordination bei der Beteiligung der radioastronomischen Institute im Rahmen des Opticon-RadioNet-Pilotprojekts. Im Hintergrund das 100-m-Radioteleskop des MPIfR bei Bad Münstereifel-Effelsberg. (Bild: Silvia Steinbach)" data-rl_caption="" title="Prof. Anton Zensus, Direktor und Leiter der Forschungsabteilung Radioastronomie/VLBI am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) übernimmt die wissenschaftliche Koordination bei der Beteiligung der radioastronomischen Institute im Rahmen des Opticon-RadioNet-Pilotprojekts. Im Hintergrund das 100-m-Radioteleskop des MPIfR bei Bad Münstereifel-Effelsberg. (Bild: Silvia Steinbach)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/12/AZensusbySSteinbach26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Prof. Anton Zensus, Direktor und Leiter der Forschungsabteilung Radioastronomie/VLBI am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) übernimmt die wissenschaftliche Koordination bei der Beteiligung der radioastronomischen Institute im Rahmen des Opticon-RadioNet-Pilotprojekts. Im Hintergrund das 100-m-Radioteleskop des MPIfR bei Bad Münstereifel-Effelsberg.<br>(Bild: Silvia Steinbach)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnliche Programme gab es schon früher: das RadioNet-Programm stellte Radioteleskope der Spitzenklasse, darunter das 100-m-Radioteleskop des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR) bei Effelsberg, sowie das Submillimeterteleskop APEX in Chile, an dem das MPIfR beteiligt ist, zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung. Und auch der OPTICON-Verbund verfolgte ein ähnliches Konzept mit seinen Teleskopen, die im sichtbaren Wellenlängenbereich arbeiten. Nun soll als nächster Schritt die gesamte Vielfalt der optischen und radioastronomischen Infrastrukturen in Europa unter einem Dach zusammengefasst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU-Fördermittel im Rahmen des Opticon-RadioNet-Pilotprojekts (ORP) sollen in den nächsten vier Jahren dazu verwendet werden, Astronomen den gegenseitigen Zugang zu den besten bodengebundenen Teleskopen der europäischen Institute zu ermöglichen. Dazu gehört nicht nur deren kostenlose Nutzung, sondern auch Training und Unterstützung bei der Bedienung der komplexen Infrastrukturen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Anton Zensus, Direktor und Leiter der Forschungsabteilung Radioastronomie/VLBI am MPIfR, der die Beteiligung der radioastronomischen Institute wissenschaftlich koordinieren wird, freut sich:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Stellen Sie sich vor, Sie haben eine zündende Forschungsidee und brauchen dafür ein Spitzen-Radioteleskop. Für europäische Forscher kein Hindernis. Denn der EU-geförderte RadioNet-Verbund hat Astronomen seit 20 Jahren nicht nur die besten europäischen Radioteleskope kostenlos zur Verfügung gestellt; er erleichtert das Beobachten auch durch Training und Service vor Ort. Jetzt sind wir einen Schritt weiter gegangen und haben uns mit den Betreibern von optischen Teleskopen zusammengetan, um uns im Opticon-RadioNet Pilotprojekt noch besser zu synchronisieren. Ein großartiger Erfolg aller, die an die europäische Idee glauben. Und ein großer Schritt vorwärts für die Wissenschaft. Denn astronomische Phänomene lassen sich nur begreifen, wenn man die besten Beobachtungsinstrumente zur Verfügung hat“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sorge bereitet den Bonner Wissenschaftlern allerdings die zunehmende Störstrahlung von neuen Mobilfunkanlagen. „Wenn wir jetzt nicht handeln, dann werden weite Bereiche radioastronomischer Forschung in absehbarer Zeit nicht mehr möglich sein“, sagt Prof. Michael Kramer, Direktor und Leiter der Forschungsabteilung Radioastronomische Fundamentalphysik am MPIfR. „Um so mehr freut es mich, dass wir mithilfe der bewilligten EU-Fördermittel ausgefeilte Strategien entwickeln können, um die Störsignale und deren Auswirkung zu reduzieren und so den Standort Effelsberg auch weiterhin für die Radioastronomie erhalten zu können.”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17396.msg498029#msg498029" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Beeinträchtigung von astronomischen Teleskopen durch Megakonstellationen</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU-Raumfahrtverordnung: Verhandlungen abgeschlossen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eu-raumfahrtverordnung-verhandlungen-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2020 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[BMWi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Luft- und Raumfahrtkoordinator Jarzombek: „Abschluss der Verhandlungen zur EU-Raumfahrtverordnung ist ein Erfolg der deutschen Ratspräsidentschaft“. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Nach mehrjährigen Verhandlungen hat am Freitagabend der Ausschuss der Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedstaaten die EU-Raumfahrtverordnung gebilligt. Die Verordnung kann somit aller Voraussicht nach Anfang des [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Luft- und Raumfahrtkoordinator Jarzombek: „Abschluss der Verhandlungen zur EU-Raumfahrtverordnung ist ein Erfolg der deutschen Ratspräsidentschaft“. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach mehrjährigen Verhandlungen hat am Freitagabend der Ausschuss der Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedstaaten die EU-Raumfahrtverordnung gebilligt. Die Verordnung kann somit aller Voraussicht nach Anfang des kommenden Jahres final verabschiedet werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/innospacemasters2021jarzombekdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/innospacemasters2021jarzombekdlr26.jpg" alt="" class="wp-image-89154"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Thomas Jarzombek (MdB), Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt: „Deutschland hat im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft eine klare Agenda in der europäischen Raumfahrt verfolgt. Wir wollten die jahrelangen, teils schwierigen Verhandlungen für eine EU-Raumfahrtverordnung zu einem Ende bringen. Ich freue mich sehr, dass dieser Durchbruch gelungen ist. Damit wird Europas Rolle im Weltraum gestärkt. Die Verordnung gibt der Union nun das Werkzeug in die Hand, zusammen mit der Europäischen Raumfahrtagentur ESA die Raumfahrtprogramme Galileo für die Satellitennavigation und Copernicus zur Erdbeobachtung weiter auszubauen und neue Initiativen zu erkunden. Die Chancen, die uns die Verordnung nun bietet, sollten wir auch in Zukunft nutzen. Das heißt, insbesondere Innovation im Bereich New Space durch Wettbewerb zu fördern, aber auch die europäische Resilienz, Unabhängigkeit und Sicherheit im Raumfahrtsektor zu festigen. Der Abschluss der Verhandlungen noch in diesem Jahr ist ein erfreulicher Erfolg auf der Zielgeraden der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verordnung über das EU-Raumfahrtprogramm vereint alle Raumfahrtaktivitäten der EU für den Zeitraum 2021 bis 2027 in einer Verordnung. Dazu gehören das Satellitennavigationssystem Galileo/EGNOS, das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus sowie die neuen Sicherheitskomponenten GOVSATCOM (Governmental Satellite Communication; ein Programm zur behördlichen Satellitenkommunikation) und SSA (Space Situational Awareness, ein Programm zur Weltraumlage-Erfassung).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Aktivitäten werden im EU-Haushalt mit 14,8 Mrd. Euro für den Zeitraum 2021 bis 2027 unterlegt und stellen neben den Raumfahrtaktivitäten der europäischen Staaten auf nationaler Ebene und im Rahmen der Europäischen Raumfahrtagentur ESA inzwischen einen unverzichtbaren Teil der europäischen Raumfahrt dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9380.msg498039#msg498039" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EU &#8211; Space Policy auf EU-Ebene</a></li>
</ul>
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