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	<title>Hessen &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Hessen &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>JLU Gießen: Nachhaltig ins Weltall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2024 17:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gießener Studierende erhalten für sechs Monate das „Hessen Ideen Stipendium“. Eine Pressemitteilung der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen (Gemeinsame Pressemitteilung mit der THM). Quelle: JLU/THM 30. Juli 2024. 30. Juli 2024 &#8211; Nachhaltige Raumfahrt – wie geht das? Daran forschen Studierende der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). Ihr gemeinsames Projekt, eine neuartige Hybridrakete [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Gießener Studierende erhalten für sechs Monate das „Hessen Ideen Stipendium“. Eine Pressemitteilung der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen (Gemeinsame Pressemitteilung mit der THM).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: JLU/THM 30. Juli 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">30. Juli 2024 &#8211; Nachhaltige Raumfahrt – wie geht das? Daran forschen Studierende der Justus-Liebig-Universität Gießen (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/jlu/" data-wpel-link="internal">JLU</a>) und der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). Ihr gemeinsames Projekt, eine neuartige <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/hybridantrieb/" data-wpel-link="internal">Hybridrakete</a> zu konstruieren, wird jetzt für ein halbes Jahr mit dem „Hessen Ideen Stipendium“ gefördert.<br>Hybridraketen, die bereits existieren, werden mit flüssigem und festem Brennstoff betrieben und nutzen sogenannte Turbopumpen oder Druckbehälter. Das achtköpfige Team Gießener Studierender mit dem Namen „HybridLaunch“ hat ein neues Pumpsystem entwickelt, das Hybridraketen deutlich leichter und damit auch effizienter machen könnte.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/fcef8b93b477267JLU1k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Team „HybridLaunch“, Studierende der JLU und THM, entwickelt einen nachhaltigen Raketenantrieb. Jetzt erhalten sie für ihre Forschungsarbeit das „Hessen Ideen Stipendium“. Seit 2022 arbeiten (v.l.) Anna Komjagin, Stephanie Käs, Paul Silas Moos, Alex Daniel Stamm, Nico Krug und Fiene Bremer zusammen. (Bild: via JLU)" data-rl_caption="" title="Das Team „HybridLaunch“, Studierende der JLU und THM, entwickelt einen nachhaltigen Raketenantrieb. Jetzt erhalten sie für ihre Forschungsarbeit das „Hessen Ideen Stipendium“. Seit 2022 arbeiten (v.l.) Anna Komjagin, Stephanie Käs, Paul Silas Moos, Alex Daniel Stamm, Nico Krug und Fiene Bremer zusammen. (Bild: via JLU)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="469" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/fcef8b93b477267JLU60.jpg" alt="Das Team „HybridLaunch“, Studierende der JLU und THM, entwickelt einen nachhaltigen Raketenantrieb. Jetzt erhalten sie für ihre Forschungsarbeit das „Hessen Ideen Stipendium“. Seit 2022 arbeiten (v.l.) Anna Komjagin, Stephanie Käs, Paul Silas Moos, Alex Daniel Stamm, Nico Krug und Fiene Bremer zusammen. (Bild: via JLU)" class="wp-image-143200" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/fcef8b93b477267JLU60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/fcef8b93b477267JLU60-300x235.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Team „HybridLaunch“, Studierende der JLU und THM, entwickelt einen nachhaltigen Raketenantrieb. Jetzt erhalten sie für ihre Forschungsarbeit das „Hessen Ideen Stipendium“. Seit 2022 arbeiten (v.l.) Anna Komjagin, Stephanie Käs, Paul Silas Moos, Alex Daniel Stamm, Nico Krug und Fiene Bremer zusammen. (Bild: via JLU)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Thema Nachhaltigkeit ist uns bei Raketen wichtig, weil die Raumfahrt eine Industrie ist, die aktuell sehr schnell wächst. Und wenn wir jetzt frühzeitig Alternativen zu schadstoffreichen Raketen anbieten, können wir in der Zukunft viel Umweltverschmutzung vermeiden“, erklärt Alex Daniel Stamm, der Physik und Technologie für Raumfahrtanwendungen im Master als Kooperationsstudiengang beider Gießener Hochschulen studiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2022 begann das hochschulübergreifende Team mit dem ersten gemeinsamen Projekt: Es startete einen Stratosphärenballon. Seitdem arbeiten die Studierenden zusammen und entwickelten die Idee, ein neuartiges Triebwerk für Raketen zu konstruieren. Die Bauteile für ihren ersten kleinen Prototyp fertigten sie selbst im Makerspace am THM-Standort Friedberg. Im vergangenen Oktober haben sie das Mini-Triebwerk erfolgreich getestet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihrer Idee überzeugten die Studierenden physikalisch-technischer Studiengänge an der JLU und des Maschinenbaus an der THM im Wettbewerb um das „Hessen Ideen Stipendium“. Seit 1. Juli erhalten Fiene Bremer, Stephanie Käs, Anna Komjagin, Nico Krug, Nikolas Michel, Paul Silas Moos, Mathis Reuß-Hennschen und Alex Daniel Stamm für ihr Projekt monatlich monetäre Unterstützung sowie ein begleitendes sogenanntes Akzeleratorprogramm, in dem sie intensiv bei der Entwicklung ihres Geschäftsmodells begleitet werden. Die Förderung beträgt bis zum 31. Dezember 2024 für drei Studierende jeweils 1000 Euro pro Monat.<br>Insgesamt 13 Gründungsteams aus zehn hessischen Hochschulen erhalten diese Förderung aktuell. „Hessen Ideen“ ist eine Initiative des Landes Hessen, der hessischen Hochschulen und hessischer Unternehmen. Die Initiative wird von UniKasselTransfer an der Universität Kassel in Kooperation mit HIGHEST von der Technischen Universität Darmstadt koordiniert. Das Land Hessen unterstützt die Initiative „Hessen Ideen“ im Rahmen des Hessischen Hochschulpaktes bis 2025 mit 5,4 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nächste Förderrunde beginnt am 1. Januar 2025. Bewerbungsschluss dafür ist der 25. September 2024. Interessierte erhalten weitere Informationen dazu online unter <a href="https://hessen-ideen.de/hochschulen" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hessen-ideen.de/hochschulen</a> oder direkt in der Gründungsberatung ihrer Hochschule.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4100.msg564771#msg564771" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Höhenforschungsraketen</a></li>
</ul>
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		<title>Hessen in Space</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hessen-in-space/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2022 20:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ministerpräsident Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen weiter voranbringen. Erste „Hessen in Space“-Konferenz dient als Forum für Austausch und Impulse. Eine Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei. Quelle: Hessische Staatskanzlei 4. November 2022. 4. November 2022 &#8211; Hessens Ministerpräsident Boris Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen stärken und weiter voranbringen. „Wenn es um den Weltraum geht, denken viele an [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ministerpräsident Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen weiter voranbringen. Erste „Hessen in Space“-Konferenz dient als Forum für Austausch und Impulse. Eine Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Hessische Staatskanzlei 4. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl76735HessischeStaatskanzleiThomasLohnes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)" data-rl_caption="" title="Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl76735HessischeStaatskanzleiThomasLohnes26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">4. November 2022 &#8211; Hessens Ministerpräsident Boris Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen stärken und weiter voranbringen. „Wenn es um den Weltraum geht, denken viele an Science-Fiction. Dabei leistet die Raumfahrt schon jetzt Bedeutendes für unser aller Leben. Bilder aus dem All liefern uns nicht nur wichtige Erkenntnisse zum Zustand unserer Erde, die Satelliten warnen auch vor Extremwetterereignissen, versorgen die Menschen mit schnellem Internet und sorgen dafür, dass wir uns überall auf der Welt zurechtfinden. Wenn wir auf die drängendsten Aufgaben der Zukunft blicken, können wir davon ausgehen, dass die Raumfahrt noch stärker an Bedeutung gewinnen wird“, sagte der Ministerpräsident bei der ersten „Hessen in Space“-Konferenz der Landesregierung am Freitag in Frankfurt und ergänzte: „Wir werden den Raumfahrtstandort Hessen weiter voranbringen. Dabei setzen wir auch darauf, die relevanten Akteure in unserem Land besser zu vernetzen. Der heutige Austausch kann auch für die eigene Arbeit ein wichtiger Impulsgeber sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Raumfahrt-Akteure in Hessen beheimatet: ESOC und EUMETSAT</strong><br>Hessen sei ein bedeutender Raumfahrtstandort, gerade weil mit ESOC (European Space Operations Centre) und EUMETSAT (European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites) in Darmstadt gleich zwei wichtige europäische Institutionen im Land beheimatet seien, sagte Rhein weiter. Außerdem seien bedeutende Einrichtungen, Hochschulen und Unternehmen in Hessen angesiedelt, die den Weltraum erforschten und deren Erkenntnisse wichtig für die Entwicklung technischer Innovationen seien. „Wir sind uns über dieses Potenzial in unserem Land sehr bewusst. Mit dem hessischen Raumfahrtkoordinator haben wir einen der renommiertesten Experten als Ansprechpartner in unserem Land. Er hat die Raumfahrtstrategie der Hessischen Landesregierung erarbeitet, die wir aktuell umsetzen“, sagte der Ministerpräsident. Raumfahrtkoordinator Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner ist seit dem 1. August 2021 im Amt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. Darüber hinaus präsentierten sich sieben Einrichtungen auf dem „Markplatz“, darunter die Deutsche Raumfahrtagentur, das Centrum für Satellitennavigation Hessen cesah GmbH, DEV-Systemtechnik und die Universität Gießen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl13570HessischeStaatskanzleiThomasLohnes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl13570HessischeStaatskanzleiThomasLohnes26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ministerpräsident Boris Rhein und ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst besuchten den „Markplatz“ mit Informationsständen u.a. von der Deutschen Raumfahrtagentur, des Centrum für Satellitennavigation Hessen cesah GmbH, der DEV-Systemtechnik und der Universität Gießen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst, dem hessischen Raumfahrtkoordinator Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner und dem EUMETSAT-Programmdirektor Cristian Bank diskutierte Ministerpräsident Boris Rhein auf der Konferenz auch über die Potenziale der Branche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich freue mich, dass in vielen Bundesländern die Wichtigkeit der Raumfahrt erkannt wird. Mit unserem Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt hat die Europäische Weltraumorganisation ESA einen besonderen Bezug zu Hessen. Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit mit dem Land zu intensivieren und Hessen beim Umsetzen der Raumfahrtstrategie zu unterstützen“, sagte ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr. Wörner zeigte sich hoch erfreut über die große Resonanz der Veranstaltung: „Die heutige Konferenz zeigt, dass Hessen wirklich ein sehr beeindruckender Raumfahrtstandort ist – mit Akteuren in nahezu allen Bereichen der Raumfahrt mit einer beeindruckenden Breite an Forschungsthemen, an Angeboten und an Geschäftsmodellen. Wir sind auf dem richtigen Weg und nehmen die uns selbst gegebene Aufgabe ernst, die Hessische Raumfahrtstrategie mit Leben zu füllen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„EUTMETSAT integriert innovative Lösungen aus der Weltraumbeobachtung in die tagtägliche Arbeit“, sagte Programmdirektor Bank und fügte hinzu: „Über unsere EUMETSAT-Satellitenprogramme schaffen wir dadurch ständig neue und verbesserte Angebote. Die Daten, die wir bereitstellen, können beispielsweise Bürgerinnen und Bürger in Hessen, Deutschland und Europa vor Extremwetterereignissen warnen und liefern wichtige Erkenntnisse, wie wir dem Klimawandel begegnen können. Wir sind mit der Hessischen Landesregierung stetig im Austausch und freuen uns sehr, dass die Branche im Blickpunkt ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg539910#msg539910" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Jan Wörner wird Hessischer Raumfahrtkoordinator</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jan-woerner-wird-hessischer-raumfahrtkoordinator/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2021 19:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Wörner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir stellen Hessischen Raumfahrtkoordinator vor: „Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner verfügt über eine hohe Expertise in der Raumfahrt und ein hervorragendes Netzwerk zu relevanten Akteuren im In- und Ausland.“ Eine Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei. Quelle: Hessische Staatskanzlei. 22. Juli 2021 &#8211; Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir haben [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir stellen Hessischen Raumfahrtkoordinator vor: „Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner verfügt über eine hohe Expertise in der Raumfahrt und ein hervorragendes Netzwerk zu relevanten Akteuren im In- und Ausland.“ Eine Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Hessische Staatskanzlei.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/22072021aStaatskanzleiHessen2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/22072021aStaatskanzleiHessen26.jpg" alt=""/></a><figcaption>V.l.n.r.: Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, der neue Hessische Raumfahrtkoordinator Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner und Ministerpräsident Volker Bouffier. (Bild: Staatskanzlei)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">22. Juli 2021 &#8211; Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir haben am Donnerstag den Raumfahrtkoordinator der Hessischen Landesregierung vorgestellt. Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner wird diese Aufgabe ab 1. August wahrnehmen. Der frühere Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA und ehemalige Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist der erste Raumfahrtkoordinator der Hessischen Landesregierung. „Prof. Dr. Wörner ist seit Jahrzehnten in der deutschen, europäischen und internationalen Raumfahrt eine bekannte und renommierte Persönlichkeit. Er verfügt durch seine ingenieurwissenschaftliche Ausbildung und seine bisherigen Tätigkeiten über eine hohe Expertise in der Raumfahrt und ein hervorragendes Netzwerk zu relevanten Akteuren im In- und Ausland“, sagte Bouffier am Donnerstag in Wiesbaden. „Hessen ist ein bedeutender europäischer Raumfahrtstandort. Mit dem Europäischen Raumflugkontrollzentrum ESOC, der Europäischen Weltraumorganisation ESA, der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten EUMETSAT sowie mit dem Centrum für Satellitennavigation Hessen (cesah) haben wir zentrale Player hier im Land. Diesen Standort gilt es zu sichern und auszubauen. Prof. Dr. Wörner ist der ideale Mann für diese Aufgabe“, machte Bouffier bei der Pressekonferenz klar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrtstandort Hessen gezielt weiterentwickeln</strong><br>„Hessen hat eine lange Tradition in der Raumfahrttechnologie“, sagte Wirtschaftsminister Al-Wazir. „Präzisionsgetriebe aus Limburg flogen mit den Apollo-Missionen zum Mond, Sensoren aus Lahnau sind mit den Marsrovern über den roten Planeten gerollt, von Darmstadt aus werden die Satelliten der Europäischen Raumfahrtagentur ESA und der Wettersatellitenorganisation EUMETSAT gesteuert. Von den Innovationen und technologischen Impulsen der Raumfahrt profitiert unser gesamter Standort – gleichzeitig vollzieht sich in der Branche ein dynamischer Wandel: Ehrgeizige Pläne werden formuliert, Privatunternehmen steigen ins Weltraumgeschäft ein, der internationale Wettbewerb verschärft sich. In dieser Situation kommt es darauf an, den Raumfahrtstandort Hessen gezielt weiterzuentwickeln, seine Akteure enger miteinander zu vernetzen und ihm ein nach außen wahrnehmbares Profil zu geben. Dafür ist Prof. Wörner mit seiner langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet, seinen Kenntnissen und Kontakten die ideale Besetzung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Funktion des Hessischen Raumfahrtkoordinators</strong><br>In seiner Funktion soll Wörner eine zukunftsfähige Raumfahrtstrategie für das Land entwickeln, die alle maßgeblichen Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Forschung, technologischer Entwicklung, Bildung, Wirtschaft und Industrie sowie die in Hessen beheimateten nationalen und internationalen Organisationen eng einbindet und stärker miteinander vernetzt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/22072021bStaatskanzleiHessen2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/22072021bStaatskanzleiHessen26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Hessische Raumfahrtkoordinator Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner. (Bild: Staatskanzlei)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aktivitäten der einzelnen Ressorts der Hessischen Landesregierung wird Wörner koordinierend unterstützen und gewinnbringend mit anderen Akteurinnen und Akteuren und Branchen im Land zusammenbringen. Zudem soll er gegenüber dem Bund und der Europäischen Union wirksam für den Raumfahrtstandort werben und die bisherigen Aktivitäten der Landesregierung zur nachhaltigen Stärkung des Raumfahrtstandortes Hessen fortführen. „Hessen verfügt über viele Kompetenzen im Raumfahrtbereich. Ich freue mich daher darauf, durch die Gestaltung einer kohärenten Raumfahrtstrategie für das Land zu einer verstärkten Vernetzung der Akteure und zur Schaffung von wichtigen Synergien beitragen zu können“, sagte Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner zu seiner neuen Aufgabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bouffier machte bei der Vorstellung des Raumfahrtkoordinators zugleich die Bedeutung der Raumfahrt für die Menschen und den Alltag deutlich. „Ohne Raumfahrt gäbe es keine genauen Wettervorhersagen, keine Navigationssysteme, kein Satellitenfernsehen und keine Live-Berichterstattung. Die Raumfahrt sichert uns den Zugang zu wichtigen Informationen und Daten, wie die genaue Uhrzeit und Positionsbestimmung durch GPS und Galileo. Sie ermöglicht die Übermittlung von Daten und Informationen im Bereich der Satellitenkommunikation. Und wir können uns auf Klimamodelle stützen, die auf Basis von Daten aus der Raumfahrt entstehen. Die Raumfahrt ist für unser modernes Leben und eine funktionierende Industriegesellschaft unverzichtbar geworden. Auch und besonders hier in Hessen“, sagte Bouffier. Zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen sowie Industrieunternehmen mit den unterschiedlichsten innovativen Produkten, Anwendungen und Dienstleistungen tragen ebenso zur Bedeutung des Raumfahrtstandortes Hessen bei, wie wissenschaftliche Institute und Einrichtungen an hessischen Hochschulen oder im Bereich der außeruniversitären staatlichen Forschung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wettervorhersagen, Erdbeobachtung und Klimamodellierung</strong><br>„Da die Bestrebungen der EU-Kommission, die Aufgaben der neu gegründeten Europäischen Agentur für Raumfahrt EUSPA auszuweiten, dazu führen werden, dass die Zuständigkeiten der eigenständigen, internationalen und von vielen europäischen und nichteuropäischen Staaten getragenen Europäischen Raumfahrtagentur ESA und deren Institute nach und nach reduziert würden, ist es wichtig, gerade jetzt das Profil des Raumfahrtstandortes Hessen zu stärken. Mit den am ESOC wahrgenommenen Aufgaben im Bereich der satellitengestützten Erd- und Umweltbeobachtung, der Weltraumwissenschaft, der Weltraumsicherheit, der Überwachung von Weltraummüll sowie der Weltraumlageerfassung besitzt das Zentrum ein unverwechselbares Alleinstellungsmerkmal in Europa. Dieses dauerhaft zu sichern und auszubauen ist die Absicht der Hessischen Landesregierung“, sagten Bouffier und Al-Wazir. EUMETSAT trage ebenfalls seit Jahrzehnten mit seinen unterschiedlichen Satellitensystemen zur Überwachung des Wetter- und Klimageschehens bei und ermögliche genaueste Wettervorhersagen, Erdbeobachtung und Klimamodellierung. „Diese Aufgabe erfährt gerade jetzt infolge des zunehmenden Klimawandels eine hohe Bedeutung. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir die hessischen Institutionen stärken und die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Anwendung vorantreiben. Mit Prof. Dr. Wörner haben wir den richtigen Mann zur richtigen Zeit, der die dafür wichtigen Maßnahmen umsetzen wird“, so Bouffier und Al-Wazir. Durch die Unterstützung für das Centrum für Satellitennavigation Hessen (cesah GmbH) als ESA Business Incubation Centre in Darmstadt (ESA BIC) fördere die Hessische Landesregierung bereits seit Langem die Entwicklung von Wertschöpfung im Bereich der Raumfahrtanwendungen und -dienste. Zahlreiche Unternehmungsgründungen in Hessen seien auf die enge Kooperation mit ESOC und EUMETSAT zurückzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrund</strong><br>Außer Hessen haben nur die Bundesregierung sowie Bayern, Baden-Württemberg und Bremen einen eigenen Koordinator für Raumfahrt bzw. für Luft- und Raumfahrt. Der Hessische Raumfahrtkoordinator ist direkt in der Hessischen Staatskanzlei angesiedelt und wird durch eine Geschäftsstelle bei seiner Aufgabe unterstützt. Mit der Benennung des Hessischen Raumfahrtkoordinators setzt die Hessische Landesregierung einen Punkt des Koalitionsvertrages um. In diesem bekennt sie sich zur Stärkung des Raumfahrtstandortes Hessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/jan-woerner-wird-praesident-von-acatech/" data-wpel-link="internal">Jan Wörner wird Präsident von acatech</a> (22. März 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/dlr-prof-jan-woerner-verlaesst-die-esa/" data-wpel-link="internal">DLR: Prof. Jan Wörner verlässt die ESA</a> (25. Februar 2021)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/esa-mitgliedstaaten-verabschieden-groessten-haushalt/" data-wpel-link="internal">ESA-Mitgliedstaaten verabschieden größten Haushalt</a> (28. November 2019)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/space-talk-raumfahrt-hautnah/" data-wpel-link="internal">Space Talk – Raumfahrt hautnah</a> (27. November 2018)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ministerratskonferenz-europaeische-herausforderungen/" data-wpel-link="internal">Ministerratskonferenz: Europäische Herausforderungen</a> (24. November 2014)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/ariane-evolution-in-revolution/" data-wpel-link="internal">Ariane &#8211; Evolution in Revolution ?</a> (25. Juni 2013)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg515977#msg515977" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Besuch im ESOC</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bundeskanzlerin-angela-merkel-zu-besuch-im-esoc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 20:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Thomas Reiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sprach mit ESA-Astronaut Thomas Reiter, der sich gerade an Bord der ISS befindet. Um 12:30 Uhr wurde vom ESOC-Konferenzraum in Darmstadt aus eine 20-minütige Live-Schaltung ins All hergestellt. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA. Merkel sprach mit dem in Frankfurt geborenen Astronauten Reiter unter anderem über seinen anstehenden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sprach mit ESA-Astronaut Thomas Reiter, der sich gerade an Bord der ISS befindet. Um 12:30 Uhr wurde vom ESOC-Konferenzraum in Darmstadt aus eine 20-minütige Live-Schaltung ins All hergestellt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/merkelcallingreiteresa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/merkelcallingreiteresa260.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption> Bundeskanzlerin Merkel telefoniert mit Thomas Reiter. (Bild: ESA) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Merkel sprach mit dem in Frankfurt geborenen Astronauten Reiter unter anderem über seinen anstehenden Außenbordeinsatz, die wissenschaftlichen Untersuchungen an Bord und seine Reaktion auf die Schwerelosigkeit zehn Jahre nach seiner letzten Mission. Ministerpräsident Roland Koch und ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain nahmen ebenfalls an dem Gespräch teil, das von ESA-Astronaut Dr. Reinhold Ewald vor Ort moderiert wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Weltraumfahrt übt nicht nur große Faszination aus, sondern liefert durch wissenschaftliche Experimente auch wichtige Erkenntnisse, insbesondere für die Forschung in den Bereichen Gesundheit und Medizin&#8220;, sagte Bundeskanzlerin Merkel. Sie ergänzte: &#8222;Dieser Besuch im ESOC-Kontrollzentrum zeigt abermals, dass ehrgeizige Weltraumprogramme nicht von einem Land allein durchgeführt werden können; internationale Kooperation ist hierbei unabdingbar. Daher wird Deutschland ein beständiger und verlässlicher Partner im Europäischen Weltraumprogramm bleiben.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kanzlerin besichtigt Satellitensteuerungsanlagen</strong> <br>Merkel und Koch nutzten den Besuch außerdem, um das ESOC-Gelände mit den verschiedenen Anlagen zur Satellitensteuerung zu besichtigen, von wo aus bislang 54 europäische Satellitenmissionen erfolgreich betreut wurden. Bei dieser Gelegenheit informierten ESA-Generaldirektor Prof. Jean-Jacques Dordain, ESA-Direktor für Operationen und Zentrumsleiter Gaele Winters und weitere ESA-Führungskräfte die hochrangigen Gäste auch über die Cassini-Huygens-Mission zum Saturnmond Titan, über Mars Express, Venus Express, den Erdbeobachtungssatelliten Envisat und Europas zukünftige Pläne in der Erforschung des Sonnensystems. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Es ist für uns eine große Ehre und Freude, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Hessens Ministerpräsident Roland Koch hier im ESOC für dieses Live-Telefongespräch begrüßen zu dürfen. Ihr Besuch ist Ausdruck ihrer großen Unterstützung für Thomas Reiters ISS-Mission als Schlüssel zu unserem bemannten Raumfahrtprogramm und bedeutungsvoll für das ESA-Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt&#8220;, betonte ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Highlight: ISS Live-Gespräch mit dem in Hessen geborenen Astronauten Reiter</strong> <br>Das Telefonat der besonderen Art fand in Darmstadt, ganz in der Nähe von Reiters Geburtsort Frankfurt, statt. Aus diesem Grunde freute sich der deutsche ESA-Astronaut besonders, mit Bundeskanzlerin Merkel, einer promovierten Physikerin, und dem Ministerpräsidenten seiner hessischen Heimatregion über Wissenschaft und Flugbetrieb auf der ISS zu sprechen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Reiters Astrolab-Mission ist der erste Langzeitaufenthalt eines ESA-Astronauten auf der ISS. Das wissenschaftliche Programm umfasst europäische Experimente in Biologie, Materialwissenschaften und Astrophysik. Am Tag des Inflight Calls hat Thomas Reiter die ersten zwei Wochen seines sechsmonatigen Weltraumaufenthaltes im Rahmen der Astrolab-Mission an Bord der Raumstation absolviert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Experimenten, die europäische Wissenschaftler für die Mission entwickelt haben, soll Reiter unter anderem ISS-Wartungsmaßnahmen verrichten und &#8211; voraussichtlich am 3. August &#8211; einen Außenbordeinsatz durchführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die so genannte Astrolab-Mission ermöglicht Europas Raumfahrt, wichtige Erkenntnisse im Bereich der bemannten Langzeitmissionen zu erlangen und die Ankopplung von Europas Columbus-Labor im Jahr 2007 vorzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Hessens Tor zum All&#8220; &#8211; das Europäische Satellitenkontrollzentrum ESA/ESOC</strong> <br>Das Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt, Ort der Live-Schaltung zur ISS, ist für den reibungslosen Betrieb aller ESA-Satelliten verantwortlich. Seit 1967 wurden mehr als 50 Missionen erfolgreich von dort aus gesteuert &#8211; einschließlich Huygens, Venus Express, Mars Express, Rosetta, XMM-Newton, Smart-1 und Envisat. ESOC-Kontrollräume, die mit Bodenstationen in aller Welt vernetzt sind, verfolgen und überwachen Satelliten während ihrer gesamten Einsatzdauer, lösen Korrekturmanöver aus und steuern den Betrieb ihrer Nutzlasten. ESOC beschäftigt etwa 250 Festangestellte sowie 550 Mitarbeiter von Vertragsfirmen.  </p>
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