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	<title>IGS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>IGS &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Japan: Neuer Radar-Aufklärer IGS Radar 5 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japan-neuer-radar-aufklaerer-igs-radar-5-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Mar 2017 08:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 17. März 2017 gelangte ein weiterer japanischer militärischer Aufklärungssatellit ins All. Mutmaßlich ist der Satellit mit einem aktiven Radar ausgerüstet. Bezeichnet wird das neue Raumfahrzeug als IGS Radar 5. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: JAXA, NHK, Raumfahrer.net, The Japan Times. Das IGS-Programm …… verfügt seit 2003 über Satelliten zur Informationsgewinnung im Weltraum. Die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 17. März 2017 gelangte ein weiterer japanischer militärischer Aufklärungssatellit ins All. Mutmaßlich ist der Satellit mit einem aktiven Radar ausgerüstet. Bezeichnet wird das neue Raumfahrzeug als IGS Radar 5.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: JAXA, NHK, Raumfahrer.net, The Japan Times.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das IGS-Programm …</strong><br>… verfügt seit 2003 über Satelliten zur Informationsgewinnung im Weltraum. Die Bezeichnung der Satelliten folgt ihren Aufgaben: IGS steht für Information Gathering Satellite, die Ergänzung Optical oder Radar weist auf die konkrete Ausrüstung eines Raumfahrzeugs der Serie hin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfangs erfolgte der Einsatz der Raumfahrzeuge des IGS so, dass jeweils ein mit optischen Bilderfassungssystemen und ein mit einer Radaranlage ausgerüsteter Satellit hintereinander Stellen von Interesse am Erdboden untersuchten. Seit Anfang 2013 nutzt man je zwei Satelliten mit optischen Bilderfassungssystemen und mit Radaranlagen zusammen in einer Konstellation, die es ermöglicht, jeden Punkt am Erdboden mindestens ein mal pro Tag abzutasten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im All befinden sich nach Angaben der japanischen Fernsehgesellschaft NHK jetzt vier Radarsatelliten und drei mit optischen Bilderfassungssystemen. The Japan Times meldete, Japan verfüge jetzt über jeweils drei kontrollierte Satelliten beider Bauarten. Jeweils ein Satellit beider Bauarten diene als Backup. Der jetzt gestartete Radarsatellit sei als Nachfolger eines der Satelliten – vermutlich aus einem Start von 2011 – vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erde umkreisen die Satelliten des IGS auf annähernd polaren, rund 98 Grad gegen den Erdäquator geneigten Umlaufbahnen in Höhen zwischen 480 und 500 Kilometern. Betrieben werden sie im Auftrag des japanischen Kabinetts von dessen Zentrum für Satellitenaufklärung. Der Nutzen des Systems liegt japanischen Angaben zufolge insbesondere in der Erkennung möglicher Gefahren, die in den Nachbarstaaten Japans entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Aufklärung möglicherweise bedenklicher Aktivitäten in den Nachbarstaaten, wie zum Beispiel der Vorbereitung von Starts militärischer Raketen, wird eine Nutzung des Satellitensystems auch für zivile Zwecke behauptet. Unter anderem soll das System japanische Hilfskräfte in humanitärem Einsatz bei der Bewältigung von großen Unfällen und Naturkatastrophen unterstützen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenauflösung der Radarsatelliten, die auch bei Bewölkung den Boden abtasten können, liegt nach Angaben aus Japan vermutlich im Bereich eines Meters. Schärfere Bilder erfassen können die Satelliten mit optischen Bilderfassungssystemen, sie sind allerdings auf geeignete Wetterbedingungen am zu beobachtenden Ort angewiesen. Hersteller bzw. Hauptauftragnehmer für den Bau der Satelliten ist die japanische Mitsubishi Electric Corporation (MELCO).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Start von IGS Radar 5 …</strong><br>… erfolgte auf einer von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) gebauten Rakete vom Typ H-IIA. Der in der Version 202 eingesetzte Raumfahrtträger war seiner Versionsbezeichnung entsprechend mit zwei seitlich an der Zentralstufe montierten Feststoffbooster vom Typ SRB-A ausgerüstet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt geplant war der Start am 16. März 2017 zwischen 1:00 und 3:00 Uhr Weltzeit. Wegen einer wetterbedingten Verschiebung um circa 24 Stunden ist die Rakete am 17. März 2017 um exakt 1:20 Uhr Weltzeit (2:20 Uhr MEZ) am Anfang eines rund 14 Minuten umfassenden Startfensters von der Rampe Nummer 1 des Yoshinobu-Startkomplexes (YLP-1) an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima abgehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkrete Daten zum Ablauf des Fluges der H-IIA mit der Flugnummer F33 machten japanische Stellen nicht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die beim Abheben gezündeten Feststoffbooster der Anfangs rund 53 Meter hohen Rakete nach rund einer Minute und 48 Sekunden Flug abgeworfen wurden. Anschließend muss das flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrennende Haupttriebwerk vom Typ LE-7A am Heck der ersten Stufe, das vor dem Abheben gezündet worden war, alleine für den weiteren Gewinn an Geschwindigkeit und Flughöhe gesorgt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund vier Minuten nach dem Abheben dürfte die Nutzlastverkleidung abgetrennt worden sein, nach rund sechseinhalb Flugminuten schließlich auch die erste Stufe der Rakete. Danach begann die zweite Stufe mit einem Triebwerk des Typs LE-5B, das ebenfalls flüssigen Wasserstoff mit flüssigem Sauerstoff verbrannte, mit ihrer Arbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vermutlich rund 20 Minuten nach dem Abheben wurde IGS Radar 5 dann von der zweiten Stufe nach einer einzigen Brennphase auf einer Erdumlaufbahn ausgesetzt. Nach Angaben der japanischen Agentur für Luft- und Raumfahrtforschung (Japan Aerospace Exploration Agency, JAXA) verlief der Flug der Rakete wie geplant, die korrekte Abtrennung des IGS Radar 5 sei bestätigt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14869.msg384711#msg384711" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IGS Radar 5 auf H-IIA 202 F33 von Tanegashima</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Japanischer Radaraufklärer gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japanischer-radaraufklaerer-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2015 10:45:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[H-IIA]]></category>
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		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Tanegashima]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. Februar 2015 wurde ein neuer japanischer Erdbeobachtungssatellit mit einer Radaranlage an Bord ins All gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: FNN, JAXA, MHI, Sankei Shimbun, Raumfahrer.net. Der Start erfolgte am 1. Februar 2015 um 2:21 Uhr MEZ bei Temperaturen um die 10,4 Grad Celsius und Windgeschwindigkeiten um 4,9 Meter pro Sekunde aus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 1. Februar 2015 wurde ein neuer japanischer Erdbeobachtungssatellit mit einer Radaranlage an Bord ins All gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: FNN, JAXA, MHI, Sankei Shimbun, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022015114550_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01022015114550_small_1.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Startanlagen auf Tanegashima 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 1. Februar 2015 um 2:21 Uhr MEZ bei Temperaturen um die 10,4 Grad Celsius und Windgeschwindigkeiten um 4,9 Meter pro Sekunde aus nordöstlicher Richtung von der Startrampe 1 des Yoshinobu-Startkomplexes (YLP-1) an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Einsatz kam eine von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) gebaute Rakete vom Typ H-IIA in der Version 202. Das bedeutet, an den Seiten ihrer Zentralstufe waren zwei Feststoffbooster vom Typ SRB-A3 montiert. Letztere unterstützten die Beschleunigung der Rakete in den ersten rund 100 Flugsekunden maßgeblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beim Start um 10:21 Uhr japanischer Ortszeit rund 285 Tonnen schwere H-IIA-Rakete von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) setzte den von Mitsubishi Electric (MELCO) gebauten Satelliten aus der Serie IGS nach rund zwanzig Minuten Flug im Weltraum ab. Der neue Erdtrabant kreist nun vermutlich in Höhen zwischen 480 und 500 Kilometern über der Erde auf einer um rund 98 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war der 27. Flug einer H-IIA-Rakete, der 21. erfolgreiche dieses Raketentyps hintereinander, und der fünfte Flug, bei dem ein Radarsatellit aus der Reihe der IGS-Raumfahrzeuge ins All transportiert wurde. IGS steht für Information Gathering Satellite, übersetzt: Satellit zum Sammeln von Informationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Raumfahrzeuge, auf japanisch als Joho Shushu Eisei (JSE) bezeichnet, gibt es in Ausführungen mit optischen Bilderfassungsystemen und als Radarsatelliten. Nach Angaben der japanischen überregionalen Tageszeitung Sankei Shimbun liegt die Bodenauflösung der Radarsatelliten im Bereich eines Meters. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Regelbetrieb sollten zunächst jeweils ein optischer und ein Radaraufklärer auf gleicher Umlaufbahn hintereinander Gebiete anderer Staaten, wo für Japan möglicherweise gefährliche Aktivitäten stattfinden könnten, wie zum Beispiel Nordkorea, überfliegen, um Informationen über die jeweilige Situation zu erfassen und weiterzuleiten. Neben der militärischen Nutzung wie der Feststellung gegnerischer Raketenstarts sollen die Satelliten auch für die zivile Fernerkundung eingesetzt werden. Sie bewegen sich auf annähernd polaren Umlaufbahnen in Höhen zwischen 480 und 500 Kilometern über der Erdoberfläche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Satellitenpaar aus IGS 1A und IGS 1B war am 28. März 2003 in den Weltraum gelangt. Im selben Jahr, am 29. November, ging ein zusätzliches Satellitenpaar aus IGS 2A und IGS 2B bei der fehlgeschlagenen Mission der H-IIA mit der Flugnummer F6 verloren, weil sich ein ausgebrannter Feststoffbooster nicht wie vorgesehen von der Rakete löste. Die Rakete kam dadurch soweit von der vorgesehenen Flugbahn ab, dass sie zerstört werden musste. Die Düse des von Nissan gebauten Boosters war durchgebrannt, und eine für die Boostertrennung benötigte Einrichtung beschädigt worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. September 2006 gelang der Start des optischen Aufklärungssatelliten IGS 3A, und am 24. Februar 2007 konnten IGS 4A und IGS 4B ins All gebracht werden. IGS 5, ein optischer Aufklärungssatellit mit einem verbesserten Bilderfassungssystem, erreichte am 28. November 2009 eine Umlaufbahn um die Erde, ein weiterer solcher am 22. September 2011.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Radarsatellit IGS 7 alias IGS Radar 3 kreist seit dem 12. Dezember 2011 um die Erde. IGS Radar 4 (IGS 8A) und ein optischer Testsatellit mit der Bezeichnung IGS O5V (IGS 8B) befinden sich seit dem 27. Januar 2013 im Weltraum. Seit April 2013 werden die IGS-Raumfahrzeuge regelmäßig in einer Konstellation aus vier Satelliten, zwei optischen und zwei Radaraufklärern, betrieben. Mit dieser Konstellation ist es möglich, jede Stelle der Erdoberfläche mehr als ein Mal pro Tag ins Visier zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelingt die Inbetriebnahme des neuen, als IGS Radar Spare bezeichneten Satelliten wie geplant, steht dem japanischen Militär ein weiterer Radaraufklärer im All zur Verfügung. Vorgängersatelliten mit Radaranlagen an Bord waren wegen Problemen mit ihren Stromversorgungsanlagen ausgefallen, zuletzt der im Jahr 2007 gestartete Radarsatellit IGS 4A im August 2010. Mit IGS Spare ist nun eine Reservesatellit im All &#8211; &#8222;Spare&#8220; bedeutet soviel wie &#8222;Reserve&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verläuft alles nach Plan, wird IGS Radar Spare in etwa einem halben Jahr durchgeprüft und einsatzbereit sein. Für Entwicklung und Bau des neuen Satelliten gab der japanische Staat rund 22,8 Milliarden Yen aus, für Start und Einsatz des Satelliten während seiner fünfjährigen Auslegungsbetriebsdauer sind laut Sankei Shimbun weitere 10,5 Milliarden Yen angesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">IGS Radar Spare alias IGS 9A ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 40.381 und als COSPAR-Objekt 2015-004A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/zwei-japanische-aufklaerungssatelliten-gestartet/" data-wpel-link="internal">Zwei japanische Aufklärungssatelliten gestartet</a> 27. Januar 2013</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-radaraufklaerer-gestartet-2/" data-wpel-link="internal">Japanischer Radaraufklärer gestartet</a> 13. Dezember 2011</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-erbeobachtungssatellit-igs-4a-ausgefallen/" data-wpel-link="internal">Japanischer Erbeobachtungssatellit IGS 4A ausgefallen</a> 2. September 2010    </li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-aufklaerungssatellit-gestartet/" data-wpel-link="internal">Japanischer Aufklärungssatellit gestartet</a> 28. November 2009</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/japan-militarisiert-sein-weltraumprogramm/" data-wpel-link="internal">Japan militarisiert sein Weltraumprogramm</a> 10. Juni 2007</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/japan-startet-vierten-spionagesatelliten/" data-wpel-link="internal">Japan startet vierten Spionagesatelliten</a> 1. März 2007</li><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/fehlstart-einer-japanischen-rakete/" data-wpel-link="internal">Fehlstart einer japanischen Rakete</a> 29. November 2003</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13240.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IGS auf H-2A</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-radaraufklaerer-gestartet/" data-wpel-link="internal">Japanischer Radaraufklärer gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Japanischer Radaraufklärer gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japanischer-radaraufklaerer-gestartet-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 18:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[2011-075A]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtungssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[Radar]]></category>
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		<category><![CDATA[Tanegashima Space Center]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. Dezember 2011 wurde ein neuer japanischer Erdbeobachtungssatellit mit einer Radaranlage an Bord ins All gebracht. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: 373news.com, asahi.com, JAXA, NHK, Raumfahrer.net, sacj.org. Der Start erfolgte am 12. Dezember 2011 um 2:21 Uhr MEZ bei milden Temperaturen um die 14 Grad Celsius und Windgeschwindigkeiten um 3,7 m/s aus nördlicher [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading" id="am-12-dezember-2011-wurde-ein-neuer-japanischer-erdbeobachtungssatellit-mit-einer-radaranlage-an-bord-ins-all-gebracht">Am 12. Dezember 2011 wurde ein neuer japanischer Erdbeobachtungssatellit mit einer Radaranlage an Bord ins All gebracht.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: 373news.com, asahi.com, JAXA, NHK, Raumfahrer.net, sacj.org.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13122011194313_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13122011194313_small_1.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Startanlagen auf Tanegashima 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 12. Dezember 2011 um 2:21 Uhr MEZ bei milden Temperaturen um die 14 Grad Celsius und Windgeschwindigkeiten um 3,7 m/s aus nördlicher Richtung von der Startrampe 1 des Yoshinobu-Startkomplexes (YLP-1) an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima. Die beim Start rund 285 Tonnen schwere H-IIA-Rakete von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) setzte den von Mitsubishi Electric (MELCO) gebauten Satelliten mit der Bezeichnung IGS 7 nach rund zwanzig Minuten Flug im Weltraum ab. Das Raumfahrzeug kreist nun zwischen 487 und 490 Kilometern über der Erde auf einer um rund 97,7 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war der zwanzigste Flug einer H-IIA-Rakete, der vierzehnte erfolgreiche dieses Raketentyps hintereinander, und der dritte Flug, bei dem ein Radarsatellit aus der Reihe der IGS-Raumfahrzeuge ins All transportiert wurde. IGS steht für Information Gathering Satellite, übersetzt: Satellit zum Sammeln von Informationen. Die Raumfahrzeuge, auf japanisch als joho shushu eisei bezeichnet, gibt es in Ausführungen mit optischen Bilderfassungsystemen und als Radarsatelliten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Regelbetrieb sollen jeweils ein optischer und ein Radaraufklärer auf gleicher Umlaufbahn hintereinanderfliegend Gebiete anderer Staaten, wo für Japan möglicherweise gefährliche Aktivitäten stattfinden könnten, wie zum Beispiel Nordkorea, überfliegen, um Informationen über die jeweilige Situation zu erfassen und weiterzuleiten. Neben der militärischen Nutzung wie der Feststellung gegnerischer Raketenstarts sollen die Satelliten auch für die zivile Fernerkundung eingesetzt werden. Sie bewegen sich auf annähernd polaren Umlaufbahnen in Höhen zwischen 480 und     500 Kilometern über der Erdoberfläche. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Satellitenpaar aus IGS 1A und IGS 1B war am 28. März 2003 in den Weltraum gelangt. Im selben Jahr, am 29. November, ging ein zusätzliches Satellitenpaar aus IGS 2A und IGS 2B bei der fehlgeschlagenen Mission der H-IIA mit der Flugnummer F6 verloren, weil sich ein ausgebrannter Feststoffbooster nicht wie vorgesehen von der Rakete löste. Die Rakete kam dadurch soweit von der vorgesehenen Flugbahn ab, dass sie zerstört werden musste. Die Düse des von Nissan gebauten Boosters war durchgebrannt, und eine für die Boostertrennung benötigte Einrichtung beschädigt worden. Am 11. September 2006 gelang der Start des optischen Aufklärungssatelliten IGS 3A, und am 24. Februar 2007 konnten IGS 4A und IGS 4B ins All gebracht werden. IGS 5, ein optischer Aufklärungssatellit mit einem verbesserten Bilderfassungssystem, erreichte am 28. November 2009 eine Umlaufbahn um die Erde, ein weiterer solcher am 22. September 2011. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelingt die Inbetriebnahme des neuen Satelliten wie geplant, steht dem japanischen Militär wieder ein Radaraufklärer im All zur Verfügung. Die zwei Vorgängersatelliten mit Radaranlagen an Bord waren beide wegen Problemen mit ihren Stromversorgungsanlagen ausgefallen, zuletzt der im Jahr 2007 gestartete Radarsatellit IGS 4A im August 2010 (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-erbeobachtungssatellit-igs-4a-ausgefallen/" data-wpel-link="internal">raumfahrer.net berichtete</a>). Verläuft alles nach Plan, wird IGS 7 in etwa einem halben Jahr regelmäßig Bilder in einer Auflösung im Bereich von einem Meter liefern. Für Entwicklung und Bau des Satelliten gab der Japanische Staat rund 39.800.000.000 Yen aus, für den Start noch einmal 10.300.000.000 Yen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">IGS 7, auch IGS Radar 3 genannt, ist katalogisiert als COSPAR-Objekt 2011-075A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10555.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">IGS auf HII-A F20</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/japanischer-radaraufklaerer-gestartet-2/" data-wpel-link="internal">Japanischer Radaraufklärer gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Japanischer Aufklärungssatellit gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/japanischer-aufklaerungssatellit-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 22:54:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. November 2009 wurde ein weiterer japanischer Aufklärungssatellit ins All gebracht. Quelle: JAXA, Kyodo News, NASA, NHK, SPN. Der Start erfolgte am 28. November 2009 um 2:21 Uhr MEZ zu Beginn eines 14 Minuten breiten Startfensters von der Startrampe 1 des Yoshinobu-Startkomplexes an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima. Die H-IIA-Rakete von Mitsubishi Heavy [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 28. November 2009 wurde ein weiterer japanischer Aufklärungssatellit ins All gebracht. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: JAXA, Kyodo News, NASA, NHK, SPN.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/h2ainflightjaxa.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/h2ainflightjaxa260.jpg" alt="H-IIA im Flug
(Bild: JAXA)"/></a><figcaption>H-IIA im Flug<br> (Bild: JAXA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 28. November 2009 um 2:21 Uhr MEZ zu Beginn eines 14 Minuten breiten Startfensters von der Startrampe 1 des Yoshinobu-Startkomplexes an der Südküste der japanischen Insel Tanegashima. Die H-IIA-Rakete von Mitsubishi Heavy Industries (MHI) setzte den von Mitsubishi Electric (MELCO) gebauten Satelliten mit der Bezeichnung IGS 5 nach rund zwanzig Minuten Flug im Weltraum ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war der sechzehnte Flug einer H-IIA-Rakete, und der vierte Flug, bei dem ein optischer Aufklärungssatellit aus der Reihe der IGS-Raumfahrzeuge ins All transportiert wurde. IGS steht für Information Gathering Satellite, übersetzt: Satellit zum Sammeln von Informationen. Die Raumfahrzeuge gibt es in Ausführungen mit optischen Bilderfassungsystemen und als Radarsatelliten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im  Regelbetrieb sollen jeweils ein optischer und ein Radaraufklärer auf gleicher Umlaufbahn hintereinanderfliegend Gebiete anderer Staaten, wo für Japan möglicherweise gefährliche Aktivitäten stattfinden könnten, wie zum Beispiel Nordkorea, überfliegen, um Informationen über die jeweilige Situation zu erfassen und weiterzuleiten. Neben der militärischen Nutzung wie der Feststellung gegnerischer Raketenstarts sollen die Satelliten auch für die zivile Fernerkundung eingesetzt werden. Sie bewegen sich auf annähernd polaren Umlaufbahnen in Höhen zwischen 480 und 500 Kilometern über der Erdoberfläche. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste Satellitenpaar aus IGS 1A und IGS 1B war am 28. März 2003 in den Weltraum gelangt. Im selben Jahr, am 29. November, ging ein zusätzliches Satellitenpaar aus IGS 2A und IGS 2B bei der fehlgeschlagenen Mission der H-IIA mit der Flugnummer F6 verloren, weil sich ein ausgebrannter Feststoffbooster nicht wie vorgesehen von der Rakete löste. Die Rakete kam dabei soweit von der vorgesehenen Flugbahn ab, dass sie zerstört werden musste. Die Düse des von Nissan gebauten Boosters war durchgebrannt, und eine für die Boostertrennung benötigte Einrichtung beschädigt worden. Am 11. September 2006 gelang der Start des optischen Aufklärungssatelliten IGS 3A, und am 24. Februar 2007 konnten IGS 4A und IGS 4B ins All gebracht werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">IGS 5 soll im Unterschied zu den vorher gestarteten optischen Aufklärungssatelliten ein verbessertes Bilderfassungssystem besitzen. Der Satellit soll Objekte am Boden mit einer von einem Meter auf 60 Zentimeter verbesserten Mindestgröße registrieren können. Bevor der Satellit volle Einsatzbereitschaft erlangt, soll er in einer etwa drei Monate dauernenden Periode im Orbit intensiv getestet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es wie derzeit geplant im Finanzjahr 2011 gelingt, einen weiteren Radaraufklärer in den Weltraum zu bringen, und kein Satellit bis dahin versagt, wird Japan ab diesem Zeitpunkt wieder jeden Tag einmal die gesamte Erdoberfläche von dann vier aktiven IGS-Raumfahrzeugen abtasten lassen können. Der Radarsatellit IGS 1B war am 25. März 2007 wegen Problemen seiner Stromversorgung ausgefallen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gestartete und geplante IGS-Raumfahrzeuge:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>IGS 1A (IGS O-1), H-2A F5, optisch 850 kg, NORAD Nr. 27.698, Objekt 2003-009A, ersetzt wegen technischer Probleme </li><li>IGS 1B (IGS R-1), H-2A F5, Radar 1.200 kg, NORAD Nr. 27.699, Objekt 2003-009B, ausgefallen am 25. März 2007 </li><li>IGS 2A (IGS O-2), H-2A F6, optisch, Fehlstart</li><li>IGS 2B (IGS R-2), H-2A F6, Radar, Fehlstart</li><li>IGS 3A (IGS O-2, IGS 2AR), H-2A F10, optisch 850 kg, NORAD Nr. 29.393, Objekt 2006-037A, Ersatz für IGS 1A</li><li>IGS 3B Bezeichnung verschiedentlich für IGS 4A+B verwendet </li><li>IGS 4A (IGS R-2), H-2A F12, Radar 1.200 kg, NORAD Nr. 30.586, Objekt 2007-005A</li><li>IGS  4B (IGS O-3V), H-2A F12, optisch Test 850 kg, NORAD Nr. 30.587, Objekt  2007-005B, sechsmonatige Testmission, Leistung unterhalb der Erwartungen</li><li>IGS 5(A) (IGS O-4), H-2A F16, optisch, NORAD Nr. 36.104, Objekt 2009-066A</li><li>IGS (IGS R-3) Radar, Start geplant im Finanzjahr 2011</li><li>IGS (IGS O-_V) optisch Test, Start geplant im Finanzjahr 2012</li><li>IGS (IGS O-5) optisch, Start geplant im Finanzjahr 2014, optische Auflösung weiter verbessert 40 Zentimeter</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7106.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">H-IIA F 16 mit IGS</a></li></ul>
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