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	<title>Insa Thiele-Eich &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Insa Thiele-Eich &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Deutschland sucht die Astro-Frau …</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/deutschland-sucht-die-astro-frau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 22:07:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronautin]]></category>
		<category><![CDATA[Brigitte Zypries]]></category>
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		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Insa Thiele-Eich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gedanken zur Initiative „Die Astronautin“ Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: Veranstaltungsbesuch. War das ein Fest! Am 19. April 2017 durfte ich bei der Vorstellung der beiden Finalistinnen im Raumfahrt-Projekt „Die Astronautin“ dabei sein. Fernsehteams hatten sich in Position begeben. Die Lokation war sehr nobel gewählt: In Berlin am Pariser Platz, gleich zwischen Hotel Adlon [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gedanken zur Initiative „Die Astronautin“</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Andreas Weise</a>.   Quelle: Veranstaltungsbesuch.</p>



<p>War das ein Fest! Am 19. April 2017 durfte ich bei der Vorstellung der beiden Finalistinnen im Raumfahrt-Projekt „Die Astronautin“ dabei sein. Fernsehteams hatten sich in Position begeben. Die Lokation war sehr nobel gewählt: In Berlin am Pariser Platz, gleich zwischen Hotel Adlon und US-Botschaft, in Sichtweite des Brandenburger Tors. Es gab etwas zu trinken, bedeutsame Reden wurden gehalten … die Stimmung war geradezu Historien-schwanger.</p>



<p>Deutschland schicke sich an, nun endlich auch eine Frau ins All zu bringen, hieß es. Ich hatte Gelegenheit, einige Anwesende zu fragen, ob sie glauben, dass eine der beiden ausgewählten Damen auch tatsächlich in den Weltraum fliegen werden. Die Antwort war immer die Selbe: Natürlich, Einhundertprozentig! Auf meine zweite Frage, ob ich die befragte Person auch so zitieren durfte, war die Antwort ebenso eindeutig: Bitte nicht!</p>



<p>Da fragt man sich trotz der vielen Glückstränen der Begeisterung in den Augen, ob das alles auch wirklich real ist. Deshalb: Tränen auswischen, Augen schließen, und Gedanken finden:</p>



<p><strong>Gedanke 1: Solang es bemannte Raumfahrt gibt …<br></strong> Solang es bemannte Raumfahrt gibt, steht die Frage: Wie hält man es eigentlich mit dem weiblichen Geschlecht im Weltraum. Für den Filmregisseur Fritz Lang war das kein Problem. In seinem Film „Frau im Mond“ von 1929 war wie selbstverständlich eine Frau mit an Bord der Rakete. Ganz so locker sah dann der Mastermind der sowjetischen Raumfahrt Sergei Pawlowitsch Koroljow die Sache 34 Jahre später nicht. Nach dem nicht ganz glücklichen Flug von Wostok 6 mit der ersten Kosmonautin Walentina Tereschkowa soll er getobt haben. Nie wieder werde ihm ein Weibsbild in ein Raumschiff steigen. Dabei hatte die unglückliche Kosmonautin keine Schuld an dem verkorksten Flug. Aber wie in der Seefahrt war man hinter vorgehaltener Hand auch hier der Meinung: Frauen bringen Unglück an Bord.</p>



<p>Schon die Auswahl der ersten Frau im All zeigte, was man von Ihr erwartete: Lächeln und schweigen. Das Unternehmen war schließlich ein reiner Propagandaflug für Staatschef Chruschtschow. Die Kandidatinnen, die die besseren fachlichen Qualifikationen hatten, aber vielleicht nicht ganz so fotogen waren, gingen leer aus. Es dauerte 19 Jahre, bis wieder eine Frau aus Russland in das All aufbrach. Swetlana Sawizkaja hatte dabei ein entscheidendes Argument an ihrer Seite: Die Amerikaner hatten angekündigt, selber Frauen ins All zu schicken.</p>



<p>Auch heute tut man sich in Russland schwer, Kosmonautinnen zu starten. Unvergessen für alle, die dabei waren, bleibt der Auftritt von Kosmonauten-Urgestein Kowaljonok im Russischen Kulturzentrum in Berlin 2013 anlässlich des 50. Jahrestages des Fluges von Walentina Tereschkowa. Kowaljonok polterte auf der Bühne, dass Frauen im All nichts zu suchen hätten. Die Aufgabe der Männer wäre es bitte schön, die Frauen vor solchen Strapazen zu beschützen. Hier war man von einer Gleichberechtigung noch Lichtjahre entfernt. Aber auch wenn man sich heute mit aktiven Kosmonauten unterhält, erntet man nicht gerade Begeisterungsstürme, wenn es um den Einsatz von Kolleginnen geht.</p>



<p>In den USA mag das ein wenig anders aussehen. Hier haben die Frauen die Chance, sich bis zum Raumflug durchzuboxen. In der dritten großen Raumfahrernation, in China, scheint das alles kein Thema zu sein. Da fliegen Männer und Frauen. Sie machen es einfach.</p>



<p><strong>Gedanke 2: Zur deutschen Geschichte …<br></strong> Deutschland hat eine lange Tradition im Nicht-Verwirklichen von Raumflügen von Frauen. Vor 30 Jahren (1987!) wurde aus einer Vielzahl von Bewerbern und Bewerberinnen die DLR-Gruppe-2 für die Spacelab-Mission D2 vorgestellt.</p>



<p>Die Gruppe bestand aus Renate Brümmer, Hans Schlegel, Gerhard Thiele, Heike Walpot und Ulrich Walter. Drei Mitglieder dieser Gruppe konnten ihren Weltraumtraum verwirklichen. Zwei blieben am Boden: Eine brünette und eine blonde Dame. Beide damals um die 30 Jahre jung. Jeder, der in Deutschland als Astronaut/Kosmonaut einmal ausgewählt wurde, konnte irgendwann ins All fliegen. (Eine Ausnahme bildete das Double von Sigmund Jähn, Eberhard Köllner.) Keine, die als deutsche Astronautin/Kosmonautin einmal ausgewählt wurde, war bislang im All. Ein schlechtes Omen? Wenn ja, gilt es das zu durchbrechen!</p>



<p><strong>Gedanke 3: Hatten wir nicht schon eine „Erste Deutsche im Weltraum“?<br></strong> Vor zehn Jahren (2007) gab es ein lautes Rauschen im Medienwald. Sonja Rohde, damals 31, schickte sich an, als Weltraumtouristin im „SpaceShipTwo“ des britischen Milliardärs Richard Branson auf einen suborbitalen Weltraum-Flug zu gehen. Über Monate wurde die attraktive, unternehmungslustige und mutige Dame in der Szene herum gereicht als mutmaßlich erste Deutsche im All. Doch erstens kam es anders und zweitens, als wir dachten (frei nach Wilhelm Busch). Wie bekannt, scheiterte der Weltraumhüpfer bislang am nicht zur Verfügung stehenden Fluggerät. Fortsetzung folgt vielleicht (irgendwann).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/DSCF6280b600.jpg" alt=""/><figcaption>von links.: Insa Thiele-Eich, Nicola Baumann<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Gedanke 4: Die Siegerinnen<br></strong> Ich hatte mir im Vorfeld der Präsentation der Siegerinnen auf einem Zettel mit den Namen der letzten sechs verbliebenen Kandidatinnen zwei Namen markiert. Ungelogen! Genau diese beiden wurden aus dem Briefumschlag gezaubert: Nämlich die von Nilcola Baumann, Eurofighter-Pilotin aus Köln, und Insa Thiele-Eich, Meteorologin aus Bonn. Dass Frau Insa Thiele-Eichs Vater, der Astronaut Gerhard Thiele, zusammen mit Jury-Mitglied Astronaut Ulrich Walter genau in dem Team mit den angehenden Astronautinnen vor 30 Jahren war, das möge ein dummer Zufall sein. Zumindest möchte ich das glauben.</p>



<p>Warum waren ausgerechnet diese beiden Damen meine Wahl? Ich kenne sie doch gar nicht, und Pressetexte sind Schall und Rauch. Vielleicht, weil sie irgendwie gegensätzlich wirken. Die eine mit hellem Haar, die andere mit dunklem Haar. Hatten wir das nicht schon einmal vor 30 Jahren? Dann ist die eine Kampfpiloten, die andere Wissenschaftlerin. Größer kann der Gegensatz nicht sein.</p>



<p>Aber ich glaube, genau deshalb werden die Beiden ein gutes Team abgeben. Und das müssen sie. Es gilt nicht nur die Ausbildung zur Astronautin/Kosmonautin zu bestehen. Es gilt vor allem auch, sich auf einem anderen Schlachtfeld zu bewähren: Dem der öffentlichen Meinung. Dort geht es teilweise sehr rau und ruppig zu. Als Anmerkung: In BILD (Berlin/Brandenburg) und im Berliner Kurier fand ich einen Tag nach der Präsentation keinen einzigen Hinweis, dass bald eine deutsche Frau ins All aufsteigen soll. Nun sind diese beiden Blätter nicht unbedingt für eine speziell wissenschaftlich interessierte Leserschaft gedacht. Aber sie könnten an der Bildung einer öffentlichen Meinung mitwirken. Auch die Akzeptanz der Öffentlichkeit kann für solch ein Projekt entscheidend sein. (Ok, die Berliner Zeitung hatte ihre ganze Wissenschaftsseite für das Thema reserviert).</p>



<p><strong>Gedanke 5: Scheitern ausgeschlossen (?) !<br></strong> Es gibt nur einen …. wirklich nur einen einzigen Grund, warum die Privat-Initiative „Die Astronautin“ scheitern könnte. Das fehlende Geld. Es wird einem schwindlig, wenn man die Zahlen hört. Die Rede ist von 50 Millionen Euro, die ein Flug kosten würde. Manchmal redet man auch von 30 Millionen. Was macht das für einen Unterschied? Zur Zeit versucht man über Spenden ca. 50 Tausend (!) Euro zu bekommen, um mit dem Projekt weiter machen zu können. Und selbst das ist im Augenblick nicht gesichert. Nachfragen zur Finanzierung wurden in der Pressekonferenz abgewimmelt. Es sieht also vielleicht sehr düster aus. Aber ist die Sache wirklich so aussichtslos? Spinnen wir mal:</p>



<p>In Berlin ist ein junges Unternehmen ansässig, das will in Kürze einen Rover zum Mond bringen. Der erforderliche zweistellige Millionenbetrag wird durch das Sponsoring einer großen Automarke aufgebracht. Eine Win-Win-Situation. Markenname und Technologiedemonstrator. So etwas ist auch möglich. Warum sollte so etwas nicht bei der Astro-Frau funktionieren? Airbus scheint dabei schon eingestiegen zu sein. Warum nicht auch andere Firmen? Dabei denke ich jetzt nicht unbedingt an Kosmetika, Mode-Label, einen bekannten Sportschuhhersteller oder andere klassisch-frauentypische Werbeträger.</p>



<p>Die beiden Damen sind hochintelligent und werden im Weltraum, ob auf der ISS oder anderswo, nicht nur süß lächeln dürfen, sondern handfeste Forschung betreiben können. Da könnte man ansetzen. Als Sympathieträger für die Bildung und Ausbildung von Jugendlichen, speziell jungen Frauen sind die Beiden sowieso unbezahlbar. Mein Fazit: Die Privatwirtschaft könnte das vermutlich allein stemmen.</p>



<p>Laut Spiegel-Online hat der Strartosphärensprung von Felix Baumgartner seiner Zeit 50 Millionen Euro gekostet. Dem Energydrinkhersteller Redbull war dieses „Kleingeld“ die Sache wert. Das nur mal so zum Vergleich.</p>



<p>Es geht also darum, die Sache richtig zu verkaufen. Und dazu muss man sich in Deutschland klar positionieren: Will man oder will man nicht?</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/DSCF6243b400.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/DSCF6243b260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Brigitte Zypries<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Gedanke 6: Es besteht (k)ein öffentliches Interesse?<br></strong> Brigitte Zypries ist seit 2017 Bundesministerin für Wirtschaft und Energie im Kabinett Merkel. Seit Januar 2014 ist sie die Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt. Sie war in der Auswahl-Jury für „Die Astronautin“. Natürlich durfte sie auch bei der Präsentation als Rednerin nicht fehlen. Ihre kurze Rede war geradezu beispielhaft für die derzeitige Situation. Zunächst gab es einen verbalen Dank an die Initiatoren des Ganzen, an Frau Kessler. „Wenn Sie das nicht gemacht hätten ….!“ Ja, hätte es der Bund denn eben ganz bestimmt nicht gemacht? Es folgte der Dank an die Sponsoren.</p>



<p>Dann fiel der entscheidende Satz: „Ich in meiner Funktion als Koordinatorin für Luft- und Raumfahrt unterstütze ich Sie auch, allerdings nur ideell. Aber immerhin schon mal ideell … .“ Ein kurzes verkniffenes Lachen folgte. Hier hat sich eine Bundesministerin nicht mehr und nicht weniger bei einer Privatinitiative bedankt, die eigentlich ihren Job macht. Nämlich die Förderung von Jugendausbildung und Begeisterung für die Naturwissenschaften. Die Kurzübersetzung lautet: „Danke, aber von uns gibt es nur ein Schulterklopfen und ein Selfie mit allen Beteiligten“.</p>



<p>Es hätte dem Bundesministerium gut zu Gesicht gestanden, die restlichen paar Tausend Euro für den Fortbestandes des Projektes auf den Tisch zu blättern. Und wenn es aus dem Werbeetat gewesen wäre. Statt dessen muss die Initiative buchstäblich betteln gehen. Aber warum ist das so? Offensichtlich besteht kein Interesse von Seiten der Politik, hier ernsthaft unterstützend weiter zu helfen. Wir haben ein Wahljahr. Da achtet man auf Stimmungen. Und mögliche Stimmen. Stimmen, die man bei einer Hilfestellung für eine Astronautin eventuell verlieren könnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/DSCF6267center300.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/DSCF6267center260.jpg" alt=""/></a><figcaption>HE Space CEO Claudia Kessler<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p>Ich hatte den Eindruck, dass sich bei Frau Zypries die Begeisterung irgendwie in Grenzen hielt. Richtig gejubelt über das erreichte Zwischenetappenziel hat nur die Initiatorin Frau Kessler. Ob gewollt oder ungewollt &#8211; sie hat der Politik den Spiegel vorgehalten. Aber vielleicht täusche ich mich auch und das Bundesministerium steigt jetzt ganz groß ein. Mit einer Kampagne für Frauenfortbildung, für Gleichberechtigung im Beruf, für naturwissenschaftliche Fächer und so weiter … .</p>



<p>Ich sehe erhebliches Potenzial für die Jugendarbeit und das Frauenverständnis in unserer Gesellschaft. Und ich schäme mich für die derzeitige Kleinkariertheit in der Politik. Denn sie wäre ganz sicher in der Lage, eine entsprechende öffentliche Stimmung mit zu initiieren.</p>



<p><strong>Gedanke 7: Denk ich an Briten in der Nacht …<br></strong> Der erste Brite im Weltraum …. war eine Frau. Im Sommer 1989 bewarb sich die damals 26 jährige Helen Patricia Sharman auf einen Radiospot hin als erste britische Astronautin. 1991 hatte Sie dann ihren Raumflug zur Raumstation MIR. Sie war zu diesem Zeitpunkt nicht im ESA-Team. Es war ein rein kommerzieller Flug. So geht es auch.</p>



<p><strong>Gedanke 8: Es ist möglich. – Wir sollten es machen.<br></strong> Wenn man unterstellt, dass die Initiative „Die Astronautin“ nicht einfach eine riesig aufgeblasene Promo-Veranstaltung einer Werbeagentur ist, dann kommt man unweigerlich zu dem Schluss: Man muss diese Initiative unterstützen. Von der Politik ist im Moment nicht viel zu erwarten, leider.</p>



<p>Das DLR in Gestalt der Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, aber auch Sponsoren wie der Konzern Airbus, vertreten durch Johannes von Thadden, haben ihre Unterstützung signalisiert.</p>



<p>Wir sollten den weiteren Fortgang des Projektes aufgeschlossen beobachten und im Rahmen unserer Möglichkeiten auch unterstützen.</p>



<p>Vielleicht ist es doch möglich, in absehbarer Zeit tatsächlich eine Astronautin aus Deutschland ins All zu bringen. Beiden jungen Damen wünsche ich es von Herzen</p>



<p>Für unser Land und für die Raumfahrt wäre es ein Gewinn.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14161.msg391764#msg391764" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die erste deutsche Astronautin?</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Astronautin: Zwei Kandidatinnen ausgewählt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-astronautin-zwei-kandidatinnen-ausgewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2017 22:07:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronautin]]></category>
		<category><![CDATA[Brigitte Zypries]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Kessler]]></category>
		<category><![CDATA[Insa Thiele-Eich]]></category>
		<category><![CDATA[Nicola Baumann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung Die Astronautin: Zwei Kandidatinnen setzen sich im Auswahlverfahren durch. Ein Beitrag der Raumfahrer.net Redaktion. Quelle: Initiative „Die Astronautin“. Berlin, 19 April 2017 &#8211; Die Entscheidung ist gefallen: Nilcola Baumann, Eurofighter-Pilotin aus Köln, und Insa Thiele-Eich, Meteorologin aus Bonn, haben sich im Finale der Initiative „Die Astronautin“ gegen vier weitere Kandidatinnen durchgesetzt. Die zwei Frauen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Pressemitteilung Die Astronautin: Zwei Kandidatinnen setzen sich im Auswahlverfahren durch.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag der Raumfahrer.net Redaktion.  Quelle: Initiative „Die Astronautin“.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/DSCF6273aw600.jpg" alt=""/><figcaption>von links.: Insa Thiele-Eich, Claudia Kessler, Nicola Baumann, Ulrich Walter<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p>Berlin, 19 April 2017 &#8211; Die Entscheidung ist gefallen: Nilcola Baumann, Eurofighter-Pilotin aus Köln, und Insa Thiele-Eich, Meteorologin aus Bonn, haben sich im Finale der Initiative „Die Astronautin“ gegen vier weitere Kandidatinnen durchgesetzt. Die zwei Frauen aus NRW überzeugten die Jury und sicherten sich damit die zwei begehrten Ausbildungsplätze zur Astronautin. Eine von ihnen soll noch vor 2020 als erste deutsche Astronautin zu einer Forschungsmission auf die ISS fliegen. Für den Job als erste deutsche Astronautin im All bewarben sich über 400 Frauen aus der ganzen Bundesrepublik.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/DSCF6281aw1000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/DSCF6281aw300.jpg" alt=""/></a><figcaption>von links.: Insa Thiele-Eich, Nicola Baumann<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p>Nicola Baumann und Insa Thiele-Eich haben sich für das Astronautentraining qualifiziert. Beide Frauen bestanden die medizinisch-psychologische Eignungsauswahl des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, die an die ESA-Standards zur Astronautenauswahl angelehnt ist. Damit sind sie aus fachlicher, medizinischer und psychologischer Sicht ideal für eine Forschungsmission auf der ISS geeignet. Zuletzt entschied sich eine Jury für die beiden Kandidatinnen. Die Jury gründete ihre Entscheidung auf einen acht Kriterien umfassenden Katalog, der ebenfalls an die Auswahlkriterien der vorherigen Astronautenauswahlen angelehnt ist.</p>



<p>Nicola Baumann, Jahrgang 1985, geboren in München, ist Eurofighter-Pilotin bei der Bundeswehr in Nörvenich bei Köln. Sie trägt den Dienstgrad „Major&#8220; und ist u. a. für die Luftraumüberwachung in Deutschland und befreundeten NATO-Nationen zuständig. Nach einer Offiziersausbildung machte die Münchnerin eine Ausbildung zur Kampfflugzeugpilotin und absolvierte ein Fernstudium in Maschinenbau. Geschwindigkeiten von mehr als 2.000 km/h gehören für sie seither zum Alltag.</p>



<p>Insa Thiele-Eich, Jahrgang 1983, geboren in Heidelberg, ist Meteorologin und wissenschaftliche Koordinatorin am Meteorologischen Institut der Universität Bonn. Sie betreibt Grundlagenforschung für eine verbesserte Wetter- und Klimavorhersage und untersucht z. B. den Wasser- oder Energieaustausch zwischen Boden, Vegetation und Atmosphäre. In ihrer Doktorarbeit analysiert sie die Auswirkungen des Klimawandels auf Bangladesch. Sie hat Meteorologie an der Universität in Bonn studiert.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/DSCF6261aw1000.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/DSCF6261aw300.jpg" alt=""/></a><figcaption>„Die Astronautin“ &#8211; eine Initiative sorgt für Aufmerksamkeit<br>(Bild: Andreas Weise)</figcaption></figure></div>



<p>Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, zur Entscheidung: „Mit Insa Thiele-Eich und Nicola Baumann schickt Deutschland zwei hervorragende Frauen in die Ausbildung zur Astronautin. Ich bin mir sicher, sie werden viele Frauen und Mädchen ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen. Sie sind gute Vorbilder, um auch andere junge Frauen für technisch-naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern. Unsere Wirtschaft braucht mehr hochqualifizierte Fachkräfte insbesondere in der Hochtechnologiebranche der Luft- und Raumfahrt, die so wichtig für den Standort Deutschland ist.&#8220;</p>



<p>Claudia Kessler, Initiatorin von „Die Astronautin&#8220;: „Als wir vor über einem Jahr starteten, zweifelten viele, ob wir überhaupt eine geeignete Bewerberin finden würden. Heute kann ich sagen: Wir haben sogar zwei. Insa Thiele-Eich und Nicola Baumann sind zwei hochqualifizierte Frauen mit starken Persönlichkeiten und wir freuen uns auf die Ausbildung der beiden zu Astronautinnen. Damit kommen wir unserem gemeinsamen Traum von einer deutschen Astronautin einen großen Schritt näher.&#8220;</p>



<p>Text: Pressemitteilung „Die Astronautin&#8220;<br>Fotos: Andreas Weise</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14161.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Die erste deutsche Astronautin?</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Astronautin: Finalistinnen vorgestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/die-astronautin-finalistinnen-vorgestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2017 04:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Astronautin]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Kessler]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Insa Thiele-Eich]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Maurer]]></category>
		<category><![CDATA[Nicola Baumann]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=7891</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 1. März 2017 fand in der Mock-Up Halle des Airbus Standortes Bremen die Vorstellung der Finalistinnen der Initiative „Die Astronautin“ statt. Ein Beitrag von Ingo Muntenaar. Quelle: Veranstaltungsbesuch. Oliver Juckenhöfel, Leiter des Airbus Raumfahrt-Standortes Bremen und gleichzeitig Hausherr des Veranstaltungsortes, erwähnte, dass gerade in den letzten Wochen etliche spektakuläre Ereignisse am Standort Bremen stattgefunden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 1. März 2017 fand in der Mock-Up Halle des Airbus Standortes Bremen die Vorstellung der Finalistinnen der Initiative „Die Astronautin“ statt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Ingo Muntenaar. Quelle: Veranstaltungsbesuch.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/DSCF4148c3c600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/06/DSCF4148c3c300.jpg" alt=""/></a><figcaption>Die Finalistinnen für &#8222;Die Astronautin&#8220; in Bremen<br>(Bild: Ingo Muntenaar)</figcaption></figure></div>



<p>Oliver Juckenhöfel, Leiter des Airbus Raumfahrt-Standortes Bremen und gleichzeitig Hausherr des Veranstaltungsortes, erwähnte, dass gerade in den letzten Wochen etliche spektakuläre Ereignisse am Standort Bremen stattgefunden haben. Mitte Februar wurden Verträge für ESA-Beiträge zu den ersten beiden Orion-Flügen unterzeichnet. In der gleichen Veranstaltung hat sich mit Dr. Matthias Maurer der neue deutsche ESA-Astronaut am Raumfahrtstandort Bremen vorgestellt. Erst in den letzten Tagen wurde diskutiert, ob der erste Orionflug inklusive ESA-Anteil für eine bemannte Mondumrundungsmission genutzt werden kann.</p>



<p>Der Wettlauf zwischen privater und staatlich geförderter Raumfahrt ist als „Wettlauf ohne Verlierer“ anzusehen, da es ein gegenseitiger Ansporn ist und sehr beflügelnd wirkt. Die Initiative „Die Astronautin“, die in Bremen initiiert wurde, sorgt für eine große Resonanz besonders in fachfremden Medien.</p>



<p>Juckenhöfel führte weiterhin aus, dass man in diesem Zusammenhang nicht über bemannte Raumfahrt, sondern über astronautische Raumfahrt sprechen müsse, da über „Die Astronautin“ erstmals eine weibliche Astronautin die Reihe der deutschen Raumfahrer ergänzen soll.</p>



<p>Claudia Kessler, CEO des Unternehmens HE Space und Gründerin der Initiative „Die Astronautin“, fasste in ihrem Vortrag die bisherigen Etappen des Auswahlprozesses zusammen. Gestartet wurde „Die Astronautin“ vor einem Jahr. Circa 500 Bewerberinnen haben sich mit ihrem Bewerbungsvideo als zukünftige deutsche Raumfahrerin vorgestellt. Nach einer ersten Sichtung wurden im September 2016 120 Kandidatinnen in Berlin öffentlich vorgestellt.</p>



<p>80 Bewerberinnen wurden zu Eignungstests in Hamburg zusammengezogen. Das DLR mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Piloten- und Astronautenauswahl hat die medizinischen und psychologischen Auswahltests durchgeführt. Nach ersten Interviews und Gruppenspielen im Januar 2017 in Köln wurde die Anzahl der Bewerberinnen von 30 auf 6 aussichtsreiche Kandidatinnen verkleinert. Am 19. April 2017 findet in Berlin die Endauswahl statt. Dann werden die beiden Finalistinnen offiziell vorgestellt werden.</p>



<p>Das Trainingsprogramm wird von ehemaligen Astronautentrainern erstellt und zunächst in Modulen gelehrt. Die modulare Ausbildung erfolgt in der ersten Ausbildungsphase in Teilzeit.</p>



<p>Der Start des Raumfluges soll 2020 stattfinden. Gespräche für eine Mitfluggelegenheit werden mit SpaceX und Boeing, aber auch mit Russland und China geführt werden. Die Startkosten beziffert Claudia Kessler auf 30 bis 40 Millionen Euro.</p>



<p>Herwig Renkwitz, VIVID Group, stellte die Crowdfunding Kampagne für das Unternehmen „Die Astronautin“ vor. Als Plattform für die Geldsammelaktion hat man sich für Start Next entschieden. Über diese Crowdfunding-Plattform wurden bisher über 4.000 Kampagnen erfolgreich abgeschlossen.</p>



<p>Mit der öffentlichen Vorstellung der Sammelaktion gab es auch gleichzeitig den Kick-Off. Für den Finanzierungszeitraum vom 1. März bis 30. April 2017 sind als Fundingziel 125.000 Euro für den ersten Trainingsabschnitt avisiert. Dieser Trainingsabschnitt umfasst die Trainingsmodule Grundlagentraining, Medienkompetenz, Sprachtraining Russisch, und Tauchausbildung.</p>



<p>Auf dieser <a href="https://www.startnext.com/dieastronautin" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Seite</a> kann man die Kampagne verfolgen und Geld spenden bzw. Mementos und Arrangements zu dem privat finanzierten Raumflug einkaufen. Über die soziale Medien <a href="https://web.archive.org/web/20181005010434/https://www.facebook.com/DieAstronautin" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Facebook</a> und <a href="https://x.com/dieastronautin" data-wpel-link="external" target="_blank" rel="follow">Twitter</a> kann man sich über die neuesten Entwicklungen zur Kampagne informieren.</p>



<p>Matthias Hill von Hill Media stellte anhand von Videos und Live-Interviews auf der Bühne die sechs aussichtsreichen Kandidatinnen vor.</p>



<p>In der Reihenfolge der Vorstellung sind es:</p>



<p>Insa Thiele-Eich, 33 Jahre alt, hat in Bonn Meteorologie studiert und arbeitet an der Universität Bonn. Frau Thiele-Eich weiß aus erster Hand, was Vorbereitung für einen Raumflug bedeutet. Ihr Vater Gerhard Thiele hat an Bord des Space Shuttle erfolgreich die Mission STS-99/SRTM absolviert.</p>



<p>Suzanna Randall, 37 Jahre alt, ist Astrophysikerin und arbeitet an der europäischen Südsternwarte Garching und in Chile. Frau Randall zählt u.a. Gleitschirmfliegen zu ihren Hobbys.</p>



<p>Magdalena Pree, 28 Jahre alt. Sie hat an der TU München Luft- und Raumfahrttechnik studiert und arbeitet im Satellitenkontrollzentrum Oberpfaffenhofen. Frau Pree hat bereits mit 17 Jahren ihre Privatpilotenlizenz (PPL) erworben.</p>



<p>Susanne Peters, 31 Jahre alt, hat Luft- und Raumfahrttechnik mit Schwerpunkt Raumfahrt studiert und promoviert derzeit an der Universität der Bundeswehr in München. Frau Peters arbeitet an Konzepten um Space Debris aus dem erdnahen Weltraum zu entfernen.</p>



<p>Lisa Marie Haas, 33 Jahre alt, hat Physik an der Universität Heidelberg studiert. Sie arbeitet als Entwicklungsingenieurin bei der Robert Bosch GmbH.</p>



<p>Nicola Baumann, 31 Jahre alt, ist eine von nur drei bei der Bundeswehr ausgebildeten Eurofighter-Pilotinnen. Major Baumann ist in Nörvenich stationiert und hat nach ihrer Pilotenausbildung ein Maschinenbaustudium absolviert. Bereits im November 2015 hat Major Baumann begonnen, ihre Bewerbungsunterlagen für eine Initiativbewerbung als Astronautin bei der ESA zusammenzustellen. Sie wurde dann durch die Initiative „Die Astronautin“ überrascht. Major Baumann möchte nicht nur diesen Kurzzeitflug im Rahmen der Kampagne fliegen, sondern sich auch weiter für eine Langzeitmission empfehlen.</p>



<p>Alle sechs Finalistinnen haben seit ihrer Kindheit den Traum, Astronautin werden zu wollen. Sie sehen sich als Vorreiter für Frauen in MINT-Berufen und sagen unisono: „Wenn Vorbilder fehlen, fehlt Nachwuchs.“</p>



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