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	<title>IPAC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>IPAC &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>SOFIA Daten-Zentrum stellt wissenschaftliches Erbe sicher</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/sofia-daten-zentrum-stellt-wissenschaftliches-erbe-sicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2024 15:54:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den nächsten fünf Jahren wird ein Team aus Experten und Expertinnen am Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Uni Stuttgart das SOFIA Data Center (SDC) aufbauen. Eine Information der Universität Stuttgart, Deutsches SOFIA Institut. Quelle: Universität Stuttgart 12. September 2024. 12. September 2024 &#8211; Ziel ist es, die von SOFIA, dem Stratosphären Observatorium für Infrarot [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In den nächsten fünf Jahren wird ein Team aus Experten und Expertinnen am Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Uni Stuttgart das SOFIA Data Center (SDC) aufbauen. Eine Information der Universität Stuttgart, Deutsches SOFIA Institut.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Stuttgart 12. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">12. September 2024 &#8211; Ziel ist es, die von <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/sofia/" data-wpel-link="internal">SOFIA</a>, dem Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie gesammelten Daten der internationalen astronomischen Gemeinschaft in optimalem Zustand zur weiteren wissenschaftlichen Nutzung zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft in Köln vom 9. bis 13. September 2024 hat Bernhard Schulz, Projektwissenschaftler des SDC und ehemaliger SOFIA Science Mission Deputy Direktor, das SDC der Wissenschaftsgemeinschaft vorgestellt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SDCSignetfinalNIESYTOdesign.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Signet des SOFIA Data Center. (Grafik: NIESYTO design)" data-rl_caption="" title="Signet des SOFIA Data Center. (Grafik: NIESYTO design)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="328" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SDCSignetfinalNIESYTOdesign60.jpg" alt="Signet des SOFIA Data Center. (Grafik: NIESYTO design)" class="wp-image-144367" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SDCSignetfinalNIESYTOdesign60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SDCSignetfinalNIESYTOdesign60-300x164.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Signet des SOFIA Data Center. (Grafik: NIESYTO design)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem SOFIA, ein Gemeinschaftsprojekt der deutschen und amerikanischen Raumfahrtagenturen, DLR und NASA, im September 2022 den Beobachtungsbetrieb eingestellt hat, wird es wegen der langen Entwicklungsphasen solcher Projekte mindestens zehn bis zwanzig Jahre lang kein Observatorium mehr geben, das Ferninfrarotdaten detektieren kann. „Daher ist jedes Photon, das SOFIA detektiert hat und dessen Messung im SDC-Archiv gespeichert sein wird, derzeit ausgesprochen wertvoll.“, meint Schulz „Wir wollen mit unserer Arbeit deutsche und internationale Astronomen und Astronominnen dabei unterstützen, SOFIAs wissenschaftliches Erbe vollständig auszuschöpfen und noch zahlreiche Artikel zu veröffentlichen, die auf diesem Archiv basieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontinuierliche Optimierung</strong><br>Bevor Forschende astronomische Beobachtungen wissenschaftlich auswerten können, müssen diese Daten zunächst eine Grundverarbeitung durchlaufen, bei der zum Beispiel störende Faktoren der Detektoren bereinigt oder verschiedenen Datenpunkten die richtigen Wellenlängen zugeordnet werden. Die dafür nötige Software wird kontinuierlich optimiert und am Ende der Betriebsphase großer Observatorien ist es üblich, alle Daten nochmal mit der neuesten Version dieser Software zu bearbeiten. Bei einer fliegenden Sternwarte wie SOFIA spielen zusätzliche Faktoren wie etwa eine verbesserte Koordinatenrekonstruktion &#8211; abgeleitet von den Leitkameras des Observatoriums – oder neue Korrekturen für den vorhandenen infrarotabsorbierenden atmosphärischen Wasserdampf eine Rolle. Zusammen mit den wissenschaftlichen Daten werden diese technischen und operationellen Informationen ebenfalls im SDC-Archiv abgelegt sein. Zahlreiche ehemalige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Deutschen SOFIA Instituts (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/dsi/" data-wpel-link="internal">DSI</a>), das im Auftrag des DLR die SOFIA Aktivitäten während der Betriebsphase koordiniert hat, werden hierfür ihre Expertise in das SDC einbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kompatibel mit dem Virtuellen Observatorium</strong><br>Mit Hilfe von Workshops und Webinaren oder in direkter Einzelberatung wird das SDC, Forschende im Umgang mit den SOFIA-Beobachtungen unterstützen. Die Daten des SDC-Archivs, dessen Struktur sich am Virtual Observatory (VO) Standard orientiert, stehen Forschenden aus aller Welt kostenlos zur Verfügung. So können SOFIA-Daten mit denen anderer Observatorien kombiniert oder verglichen werden, die dasselbe Objekt zum Beispiel bei anderen Wellenlängen oder zu unterschiedlichen Zeitpunkten beobachtet haben. Offiziell ist das SDC bereits im Juli 2024 gestartet. Zum Ende seiner Laufzeit Ende Juni 2029 wird sein Archiv dauerhaft an das Deutsche Astronomische Zentrum in Görlitz transferiert.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SOFIATakeOffFlorianBehrensDSI.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die fliegende Sternwarte SOFIA beim Take Off zu einem Beobachtungsflug. (Foto: Florian Behrens / DSI)" data-rl_caption="" title="Die fliegende Sternwarte SOFIA beim Take Off zu einem Beobachtungsflug. (Foto: Florian Behrens / DSI)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SOFIATakeOffFlorianBehrensDSI60.jpg" alt="Die fliegende Sternwarte SOFIA beim Take Off zu einem Beobachtungsflug. (Foto: Florian Behrens / DSI)" class="wp-image-144369" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SOFIATakeOffFlorianBehrensDSI60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SOFIATakeOffFlorianBehrensDSI60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/SOFIATakeOffFlorianBehrensDSI60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die fliegende Sternwarte SOFIA beim Take Off zu einem Beobachtungsflug. (Foto: Florian Behrens / DSI)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf amerikanischer Seite hatte die NASA in der rund einjährigen Nachbetriebsphase von SOFIA nur eine begrenzte Datenmenge neu bearbeitet und anschließend alle Daten dem Infrarot-Wissenschaftsarchiv am Infrared Processing and Analysis Center (IPAC), einem NASA-Wissenschaftszentrum am California Institute of Technology (Caltech) zur Verfügung gestellt. Das SDC plant eine Zusammenarbeit mit IPAC, sodass beide Archive miteinander im Einklang bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das SDC wird mit Mitteln der DLR Raumfahrtagentur unter dem Förderkennzeichen FKZ 50OK2404 finanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SOFIA</strong><br>SOFIA, das Stratosphären Observatorium Für Infrarot Astronomie, ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR; Förderkennzeichen 50OK0901, 50OK1301, 50OK1701 und 50OK2002) und der National Aeronautics and Space Administration (NASA). Es wird auf Veranlassung des DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Universität Stuttgart durchgeführt. Die SOFIA-Aktivitäten werden auf deutscher Seite von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR koordiniert und vom Deutschen SOFIA Institut (DSI) der Universität Stuttgart durchgeführt, auf amerikanischer Seite von der NASA und der Universities Space Research Association (USRA).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1149.msg566126#msg566126" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Stratosphären-Observatorium SOFIA</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DSI: SOFIA findet ein neues zu Hause im Museum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dsi-sofia-findet-ein-neues-zu-hause-im-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2023 09:52:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. Januar 2023 ist SOFIA, das Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie, in seinem finalen, dauerhaften zu Hause, dem Pima Air &#38; Space Museum in Tucson, Arizona, angekommen. Eine Information der Universität Stuttgart, Deutsches SOFIA Institut. Quelle: Universität Stuttgart 13. Januar 2023. 13. Januar 2023 &#8211; Das Deutsche SOFIA Institut der Universität Stuttgart, welches seit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 12. Januar 2023 ist SOFIA, das Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie, in seinem finalen, dauerhaften zu Hause, dem Pima Air &amp; Space Museum in Tucson, Arizona, angekommen. Eine Information der Universität Stuttgart, Deutsches SOFIA Institut.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Universität Stuttgart 13. Januar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SOFIAPimaAirandSpaceMuseumFlorianBehrens.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="SOFIA ist beim Pima Air &amp; Space Museum in Tucson, Arizona, angekommen. (Foto: Florian Behrens)" data-rl_caption="" title="SOFIA ist beim Pima Air &amp; Space Museum in Tucson, Arizona, angekommen. (Foto: Florian Behrens)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SOFIAPimaAirandSpaceMuseumFlorianBehrens60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">SOFIA ist beim Pima Air &amp; Space Museum in Tucson, Arizona, angekommen. (Foto: Florian Behrens)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">13. Januar 2023 &#8211; Das Deutsche SOFIA Institut der Universität Stuttgart, welches seit 2004 auf deutscher Seite die Vorbereitung und Durchführung des wissenschaftlichen Betriebs von SOFIA durchgeführt hat, wird die Kollegen und Kolleginnen der NASA und vom Pima Museum dabei unterstützen, SOFIA in die Dauerausstellung vor Ort zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am 13. Dezember 2022 war die fliegende Sternwarte zum letzten Mal abgehoben, um vom NASA Armstrong Flight Research Center (AFRC) in Palmdale zur Davis-Monthan Air Force Base in Tucson zu fliegen. Den letzten Kilometer von der Air Force Base zum Pima Museum legte SOFIA nach der Weihnachtspause über zum Teil unbefestigte Wege geschleppt zurück. Für den Transport, der etwa drei Stunden dauerte, wurde die zu überquerende Straße kurzzeitig für den Autoverkehr gesperrt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SOFIAaufdemWegFlorianBehrensDSI.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="SOFIA auf dem Weg von der Davis-Monthan Air Force Base zum Pima Air &amp; Space Museum. (Foto: Florian Behrens / DSI)" data-rl_caption="" title="SOFIA auf dem Weg von der Davis-Monthan Air Force Base zum Pima Air &amp; Space Museum. (Foto: Florian Behrens / DSI)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SOFIAaufdemWegFlorianBehrensDSI26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">SOFIA auf dem Weg von der Davis-Monthan Air Force Base zum Pima Air &amp; Space Museum. (Foto: Florian Behrens / DSI)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die amerikanische Weltraumbehörde NASA und die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR am 28. April 2022 gegen den Rat deutscher und US-amerikanischer Wissenschaftler verkündet hatten, den Betrieb von SOFIA einzustellen, hat das Observatorium in der Nacht vom 28. auf den 29. September 2022 ihren letzten wissenschaftlichen Flug absolviert. Im Oktober nahm SOFIA dann zum ersten &#8211; und damit leider auch zum letzten &#8211; Mal an der Aerospace Valley Air Show auf der Edwards Air Force Base teil.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SOFIAbeimFlybymitoffenerTuerFlorianBehrensDSI.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="SOFIA beim Flyby mit offener Tür bei der Aerospace Valley Air Show am 15. Oktober 2022. (Foto: Florian Behrens / DSI)" data-rl_caption="" title="SOFIA beim Flyby mit offener Tür bei der Aerospace Valley Air Show am 15. Oktober 2022. (Foto: Florian Behrens / DSI)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SOFIAbeimFlybymitoffenerTuerFlorianBehrensDSI26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">SOFIA beim Flyby mit offener Tür bei der Aerospace Valley Air Show am 15. Oktober 2022. (Foto: Florian Behrens / DSI)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend hat das DSI vor Ort in Palmdale bis Anfang Dezember diverse deutsche Hardware-Komponenten wie etwa den Sekundärspiegel des Teleskops und den Focal Plane Imager plus (FPI+) &#8211; die Leitkamera des Observatoriums – ausgebaut und für den Versand nach Deutschland vorbereitet. In Tucson werden die Kollegen und Kolleginnen des DSI nun noch den 2,7 Meter durchmessenden Hauptspiegel aus dem Teleskop ausbauen, der an das Deutschen Optischen Museum (DOM) in Jena überführt werden soll und dort das Herzstück der neuen SOFIA Ausstellung im DOM sein wird.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AusbauSekundaerspiegelmechanismusDSIFlorianBehrens.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ausbau des Sekundärspiegelmechanismus. (Foto: DSI / Florian Behrens)" data-rl_caption="" title="Ausbau des Sekundärspiegelmechanismus. (Foto: DSI / Florian Behrens)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AusbauSekundaerspiegelmechanismusDSIFlorianBehrens26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ausbau des Sekundärspiegelmechanismus. (Foto: DSI / Florian Behrens)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das abbildende Ferninfrarot Spektrometer FIFI-LS (Field-Imaging Far-Infrared Line Spectrometer) der Universität Stuttgart wird seit Oktober 2022 für den Rücktransport nach Stuttgart vorbereitet. In welcher Form es eine Weiterverwendung für dieses spezielle Instrument geben wird, ist noch nicht entschieden. Seine Sensoren, die speziell zum Detektieren von ferninfraroten Wellenlängen in Handarbeit hergestellt wurden, sollen auf jeden Fall für mögliche zukünftige Ferninfrarotmissionen erhalten bleiben. Ende August hatte FIFI-LS in seiner letzten Kampagne an Bord von SOFIA unter anderem das Galaktischen Zentrum unserer Milchstraße kartiert. Mit diesen Beobachtungen können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Bahnen des interstellaren Gases auf dem Weg ins zentrale, massive Schwarze Loch unserer Milchstraße genauer analysieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FIFILSDSI.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das abbildende Ferninfrarot-Spektrometer FIFI-LS (Field-Imaging Far-Infrared Line Spectrometer) am SOFIA-Teleskop. (Foto: DSI)" data-rl_caption="" title="Das abbildende Ferninfrarot-Spektrometer FIFI-LS (Field-Imaging Far-Infrared Line Spectrometer) am SOFIA-Teleskop. (Foto: DSI)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/FIFILSDSI26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das abbildende Ferninfrarot-Spektrometer FIFI-LS (Field-Imaging Far-Infrared Line Spectrometer) am SOFIA-Teleskop. (Foto: DSI)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Alle von SOFIA gesammelten Beobachtungsdaten kommen in das Infrared Science Archive (IRSA) am Infrared Processing and Analysis Center (IPAC) in Pasadena, Kalifornien, so dass Forschende auch in Zukunft noch zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse daraus ableiten können. In den nächsten Monaten plant das DSI ein gespiegeltes Archiv dazu auf einem deutschen Server aufzubauen, welches weitere Verbesserungen der Datenprozessierung in den nächsten Jahren ermöglicht, so dass Astronomen und Astronominnen aus Deutschland und der ganzen Welt das Erbe, dass SOFIA hinterlässt, noch besser für ihre wissenschaftlichen Arbeiten nutzen können. “Da in nächste Zukunft weltweit kein anderes Ferninfrarot-Observatorium geplant ist, ist der Wert jedes bereits gemessenen Infrarot-Photons für Astronomen deutlich gestiegen. Damit ist es noch wichtiger die gesammelten SOFIA Daten so gut wie möglich aufzubereiten und der Wissenschaft einfach durchsuchbar zur Verfügung zu stellen.“, so Bernhard Schulz, SOFIA Science Mission Operations Deputy Director am DSI. „Ich denke, es wird noch viele SOFIA Veröffentlichungen geben die zeigen, dass die Beendigung des Projektes verfrüht und unberechtigt war.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn beim DSI Team immer noch Unverständnis und Trauer über das verfrühte Ende der Mission vorherrscht – der Betrieb von SOFIA war ursprünglich auf 20 Jahre ausgelegt, dann aber ohne die übliche wissenschaftliche Begutachtung nach 8,5 Jahren eingestellt worden &#8211; schaut das DSI auf eine erfolgreiche Betriebszeit von SOFIA zurück. So hat zum Beispiel das vom DSI gewartete und kontinuierlich weiterentwickelte Teleskop, der deutsche Hauptbeitrag zum SOFIA-Observatorium, während SOFIAs Betriebszeit nahezu perfekt funktioniert. „In den Jahren 2017 bis 2020 sind nur vier Wissenschaftsflüge aufgrund von technischen Teleskopproblemen ausgefallen. Das entspricht weniger als 1 % der durchgeführten Flüge. Die Ausfallursachen konnten allesamt innerhalb eines Tages behoben werden. Dies unterstreicht die außerordentliche Zuverlässigkeit des Teleskops und die Problemlösungs-Fähigkeit des DSI-Teams.“, so Michael Hütwohl, SOFIA Teleskopmanager des DSI.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SOFIAChristchurch2017DSIFlorianBehrens.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="SOFIA am Flughafen von Christchurch, Neuseeland. (Foto: DSI / Florian Behrens)" data-rl_caption="" title="SOFIA am Flughafen von Christchurch, Neuseeland. (Foto: DSI / Florian Behrens)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SOFIAChristchurch2017DSIFlorianBehrens60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">SOFIA am Flughafen von Christchurch, Neuseeland. (Foto: DSI / Florian Behrens)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Viele wissenschaftliche Missionen, wie etwa die Beobachtung der Plutobedeckung im Juni 2015 oder die Suche nach Wasserspuren auf der Mondoberfläche, waren nur durch die tatkräftige Unterstützung des DSI Teams möglich. Ganz zu schweigen von den Forschungseinsätzen auf der Südhemisphäre – vor allem in Christchurch, Neuseeland (2013, 2015 bis 2019 und 2022), aber auch in Französisch-Polynesien (Sommer 2021) und Chile (März 2022). Selbst während der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hat das DSI-Team unter extremen Bedingungen hundertprozentigen Einsatz gezeigt und zum Beispiel im Februar und März 2021 die sechswöchige Beobachtungskampagne von Köln aus mit vorbereitet und vor Ort unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der beiden Besuche von SOFIA am Stuttgarter Flughafen im September 2011 und 2019 haben die Kolleginnen und Kollegen des DSI der Öffentlichkeit dieses besondere Flugzeug und seine Mission vorgestellt und bei den Führungen durch das Observatorium mit zahlreichen authentischen Erfahrungsberichten nahegebracht. „Trotz der besonderen technischen Herausforderungen einer flugzeuggestützten Sternwarte war SOFIA ein außerordentlich erfolgreiches Projekt mit exzellentem wissenschaftlichem Ertrag – und dies insbesondere für die deutsche Astronomische Community und die Universität Stuttgart“, so Alfred Krabbe, Leiter des DSI.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1149.msg543285#msg543285" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Stratosphären-Observatorium SOFIA</a></li>
</ul>
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