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	<title>Katastrophenschutz &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Katastrophenschutz &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Neue Ära für Copernicus: Start des Satelliten Sentinel-2C</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-aera-fuer-copernicus-start-des-satelliten-sentinel-2c/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 08:58:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guayana) gestartet. Sentinel-2C ist der dritte von vier Sentinel-2-Satelliten, der den nun fast zehn Jahre alten Sentinel-2A ersetzen wird. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 5. September 2024. 5. September 2024 &#8211; [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guayana) gestartet. Sentinel-2C ist der dritte von vier Sentinel-2-Satelliten, der den nun fast zehn Jahre alten Sentinel-2A ersetzen wird. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 5. September 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. September 2024 &#8211; Die Sentinel-2-Mission besteht aus zwei identischen Satelliten, die sich auf derselben Erdumlaufbahn befinden. Sie umkreisen die Erde alle 100 Minuten und erfassen alle fünf Tage alle Landflächen sowie Binnen- und Küstengewässer. <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/sentinel-2c/" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C</a> ersetzt nun Sentinel-2A, der sich seit 2015 im All befindet. Damit ist der Satellit ein wichtiger Baustein für die langfristige Datenversorgung zahlreicher Anwendungen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CKourouausTransportbehaeltergehobESACNESASPACECSGS.Martin.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Sentinel-2C-Satellit wird auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana von seinem Transportbehälter befreit. Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu 10 Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen. (Bild: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin)" data-rl_caption="" title="Der Sentinel-2C-Satellit wird auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana von seinem Transportbehälter befreit. Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu 10 Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen. (Bild: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CKourouausTransportbehaeltergehobESACNESASPACECSGSMartin60.jpg" alt="Der Sentinel-2C-Satellit wird auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana von seinem Transportbehälter befreit. Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu 10 Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen. (Bild: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin)" class="wp-image-144131" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CKourouausTransportbehaeltergehobESACNESASPACECSGSMartin60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/Sentinel2CKourouausTransportbehaeltergehobESACNESASPACECSGSMartin60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Sentinel-2C-Satellit wird auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana von seinem Transportbehälter befreit.
Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu 10 Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu erstellen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen. (Bild: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique vidéo du CSG–S. Martin)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland ist das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) federführend für <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/copernicus/" data-wpel-link="internal">Copernicus</a> verantwortlich. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR begleitet das europäische Erdbeobachtungsprogramm im Auftrag des BMDV auf europäischer Ebene und unterstützt die Nutzung in Deutschland durch konkrete Maßnahmen. Der Satellit Sentinel-2C wurde von Airbus in Deutschland gebaut.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StartvonCopernicusSentinel2CESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Start des Satelliten Copernicus Sentinel-2C Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guyana) mit der letzten Vega-Rakete in ihrer ursprünglichen Konfiguration erfolgreich gestartet. Sentinel-2C ist dafür ausgerüstet, Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Zudem kann das Algenwachstum an Küsten und in Binnengewässern, oder der Sedimenteintrag in Flussdeltas nachverfolgt werden. (Bild: ESA–S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Start des Satelliten Copernicus Sentinel-2C Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guyana) mit der letzten Vega-Rakete in ihrer ursprünglichen Konfiguration erfolgreich gestartet. Sentinel-2C ist dafür ausgerüstet, Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Zudem kann das Algenwachstum an Küsten und in Binnengewässern, oder der Sedimenteintrag in Flussdeltas nachverfolgt werden. (Bild: ESA–S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StartvonCopernicusSentinel2CESASCorvaja60.jpg" alt="Start des Satelliten Copernicus Sentinel-2C Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guyana) mit der letzten Vega-Rakete in ihrer ursprünglichen Konfiguration erfolgreich gestartet. Sentinel-2C ist dafür ausgerüstet, Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Zudem kann das Algenwachstum an Küsten und in Binnengewässern, oder der Sedimenteintrag in Flussdeltas nachverfolgt werden. (Bild: ESA–S. Corvaja)" class="wp-image-144134" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StartvonCopernicusSentinel2CESASCorvaja60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StartvonCopernicusSentinel2CESASCorvaja60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Start des Satelliten Copernicus Sentinel-2C
Am 5. September 2024 um 3:50 Uhr MEZ (22:50 Uhr Ortszeit) ist der neue Sentinel-2C-Satellit in Kourou (Französisch-Guyana) mit der letzten Vega-Rakete in ihrer ursprünglichen Konfiguration erfolgreich gestartet. Sentinel-2C ist dafür ausgerüstet, Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Zudem kann das Algenwachstum an Küsten und in Binnengewässern, oder der Sedimenteintrag in Flussdeltas nachverfolgt werden. (Bild: ESA–S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sentinel-2C ist mit einem optischen Multispektralinstrument ausgestattet, das eine hohe Auflösung von bis zu zehn Metern und eine Abtastbreite von 290 Kilometern abdeckt. Damit ist der Satellit ideal ausgerüstet, um Veränderungen der Vegetation zu erkennen und etwa Erntevorhersagen zu ermöglichen, Waldbestände zu kartieren oder das Wachstum von Wild- und Nutzpflanzen zu bestimmen. Das Instrument wird auch an Küsten und Binnengewässern eingesetzt, um etwa das Algenwachstum zu beobachten oder den Sedimenteintrag in Flussdeltas nachzuverfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klimawandel erforschen, Katastrophenschutz effektiver machen</strong><br>Mit den gewonnenen Daten leistet Copernicus einen wichtigen Beitrag für die Erforschung und Überwachung des Klimawandels sowie zentrale Lebensbereiche wie den Katastrophenschutz und die Sicherheitspolitik. Die Daten dienen zudem als Grundlage für wichtige internationale Übereinkommen zum Umwelt- und Klimaschutz, etwa im Rahmen der Klimakonferenzen der Vereinten Nationen (UN) und der UN-Nachhaltigkeitsziele.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/KalbenderGletscheruSchneeGroenlandEUCopSentinel2.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kalbender Gletscher und Schnee in Grönland Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt eine in einen Fjord mündende Gletscherzunge (links). Die bergige Landschaft des nördlichen Grönlands ist nur teilweise von Schnee und Eis bedeckt, auf dem Wasser treiben vom Gletscher abgebrochene Eisschollen. Gut zu erkennen sind zudem bräunliche, sehr sedimentreiche Zuflüsse in den Fjord (rechte Bildhälfte). Da die Sonne im hohen Norden auch im Sommer tief steht, sind dunkle Bergschatten zu sehen (linke Bildhälfte). Die Beobachtung von Schnee- und Eismassen dient beispielsweise dem Verständnis des Klimawandels und der Abschätzung möglicher Änderungen des Meeresspiegels. Das Bild entstand am 21. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" data-rl_caption="" title="Kalbender Gletscher und Schnee in Grönland Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt eine in einen Fjord mündende Gletscherzunge (links). Die bergige Landschaft des nördlichen Grönlands ist nur teilweise von Schnee und Eis bedeckt, auf dem Wasser treiben vom Gletscher abgebrochene Eisschollen. Gut zu erkennen sind zudem bräunliche, sehr sedimentreiche Zuflüsse in den Fjord (rechte Bildhälfte). Da die Sonne im hohen Norden auch im Sommer tief steht, sind dunkle Bergschatten zu sehen (linke Bildhälfte). Die Beobachtung von Schnee- und Eismassen dient beispielsweise dem Verständnis des Klimawandels und der Abschätzung möglicher Änderungen des Meeresspiegels. Das Bild entstand am 21. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/KalbenderGletscheruSchneeGroenlandEUCopSentinel260.jpg" alt="Kalbender Gletscher und Schnee in Grönland Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt eine in einen Fjord mündende Gletscherzunge (links). Die bergige Landschaft des nördlichen Grönlands ist nur teilweise von Schnee und Eis bedeckt, auf dem Wasser treiben vom Gletscher abgebrochene Eisschollen. Gut zu erkennen sind zudem bräunliche, sehr sedimentreiche Zuflüsse in den Fjord (rechte Bildhälfte). Da die Sonne im hohen Norden auch im Sommer tief steht, sind dunkle Bergschatten zu sehen (linke Bildhälfte). Die Beobachtung von Schnee- und Eismassen dient beispielsweise dem Verständnis des Klimawandels und der Abschätzung möglicher Änderungen des Meeresspiegels. Das Bild entstand am 21. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" class="wp-image-144129" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/KalbenderGletscheruSchneeGroenlandEUCopSentinel260.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/KalbenderGletscheruSchneeGroenlandEUCopSentinel260-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kalbender Gletscher und Schnee in Grönland
Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt eine in einen Fjord mündende Gletscherzunge (links). Die bergige Landschaft des nördlichen Grönlands ist nur teilweise von Schnee und Eis bedeckt, auf dem Wasser treiben vom Gletscher abgebrochene Eisschollen. Gut zu erkennen sind zudem bräunliche, sehr sedimentreiche Zuflüsse in den Fjord (rechte Bildhälfte). Da die Sonne im hohen Norden auch im Sommer tief steht, sind dunkle Bergschatten zu sehen (linke Bildhälfte). Die Beobachtung von Schnee- und Eismassen dient beispielsweise dem Verständnis des Klimawandels und der Abschätzung möglicher Änderungen des Meeresspiegels. Das Bild entstand am 21. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesminister für Digitales und Verkehr Dr. Volker Wissing betont das Einsatzspektrum des Programms: „Mit dem Start von Sentinel-2C demonstriert Deutschland seine führende Rolle in der globalen Erdbeobachtung. Dieses innovative Instrument wird entscheidend dazu beitragen, den Klimawandel zu verstehen, ihn zu bekämpfen und mit den Folgen umzugehen. Unser Engagement im Copernicus-Programm ist eine Investition in Spitzentechnologie und eine nachhaltige Zukunft, da die präzisen Daten des Satelliten Entscheidungsträger weltweit bei umweltpolitischen Maßnahmen unterstützen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Copernicus ist heute das größte und erfolgreichste Erdbeobachtungsprogramm in Europa und zeigt die effiziente Zusammenarbeit der Europäischen Union, der Europäischen Weltraumorganisation ESA sowie der nationalen Raumfahrtagenturen. Durch Sentinel-2C sichern wir seine Zukunft und stärken zugleich den Raumfahrtstandort Deutschland nachhaltig.“ sagt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StauseeuWaldbrandschaedenProvinzCuencaSpanienEUCopSentinel2.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Stausee und Waldbrandschäden in der Provinz Cuenca in Spanien Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt in schwarz den Stausee von Alarcón sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder. Die rotbraunen Flächen in der rechten Bildmitte haben vor kurzem gebrannt. Die Region liegt südlich der Spanischen Stadt Cuenca, etwa in der Mitte zwischen Madrid und Valencia. Die Darstellung zeigt die Landschaft nicht in sichtbaren Farben, sondern sie nutzt die Fähigkeit des Satelliten, auch im Bereich kurzwelliger Infrarotstrahlung „sehen“ zu können. Die Sentinel-2-Satelliten liefern Aufnahmen in 13 Spektralkanälen, die im sichtbaren und infraroten Spektrum zwischen 443 und 2.190 Nanometern Wellenlänge angesiedelt sind. Das Bild entstand am 31. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" data-rl_caption="" title="Stausee und Waldbrandschäden in der Provinz Cuenca in Spanien Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt in schwarz den Stausee von Alarcón sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder. Die rotbraunen Flächen in der rechten Bildmitte haben vor kurzem gebrannt. Die Region liegt südlich der Spanischen Stadt Cuenca, etwa in der Mitte zwischen Madrid und Valencia. Die Darstellung zeigt die Landschaft nicht in sichtbaren Farben, sondern sie nutzt die Fähigkeit des Satelliten, auch im Bereich kurzwelliger Infrarotstrahlung „sehen“ zu können. Die Sentinel-2-Satelliten liefern Aufnahmen in 13 Spektralkanälen, die im sichtbaren und infraroten Spektrum zwischen 443 und 2.190 Nanometern Wellenlänge angesiedelt sind. Das Bild entstand am 31. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StauseeuWaldbrandschaedenProvinzCuencaSpanienEUCopSentinel260.jpg" alt="Stausee und Waldbrandschäden in der Provinz Cuenca in Spanien Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt in schwarz den Stausee von Alarcón sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder. Die rotbraunen Flächen in der rechten Bildmitte haben vor kurzem gebrannt. Die Region liegt südlich der Spanischen Stadt Cuenca, etwa in der Mitte zwischen Madrid und Valencia. Die Darstellung zeigt die Landschaft nicht in sichtbaren Farben, sondern sie nutzt die Fähigkeit des Satelliten, auch im Bereich kurzwelliger Infrarotstrahlung „sehen“ zu können. Die Sentinel-2-Satelliten liefern Aufnahmen in 13 Spektralkanälen, die im sichtbaren und infraroten Spektrum zwischen 443 und 2.190 Nanometern Wellenlänge angesiedelt sind. Das Bild entstand am 31. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)" class="wp-image-144136" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StauseeuWaldbrandschaedenProvinzCuencaSpanienEUCopSentinel260.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/StauseeuWaldbrandschaedenProvinzCuencaSpanienEUCopSentinel260-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Stausee und Waldbrandschäden in der Provinz Cuenca in Spanien
Dieses Bild von Sentinel-2 zeigt in schwarz den Stausee von Alarcón sowie landwirtschaftliche Nutzflächen und Wälder. Die rotbraunen Flächen in der rechten Bildmitte haben vor kurzem gebrannt. Die Region liegt südlich der Spanischen Stadt Cuenca, etwa in der Mitte zwischen Madrid und Valencia. Die Darstellung zeigt die Landschaft nicht in sichtbaren Farben, sondern sie nutzt die Fähigkeit des Satelliten, auch im Bereich kurzwelliger Infrarotstrahlung „sehen“ zu können. Die Sentinel-2-Satelliten liefern Aufnahmen in 13 Spektralkanälen, die im sichtbaren und infraroten Spektrum zwischen 443 und 2.190 Nanometern Wellenlänge angesiedelt sind. Das Bild entstand am 31. Juli 2024. (Bild: European Union, Copernicus Sentinel-2)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Copernicus – ein gemeinsames Programm von EU und ESA</strong><br>Copernicus ist ein gemeinsames Programm der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Die EU betreibt mit dem Programm satellitengestützte Informationsdienste für Landoberflächen (CLMS), Ozeane (CMEMS), Atmosphäre (CAMS), Katastrophen- und Krisenmanagement (CEMS), Klimawandel (C3S) und zivile Sicherheit (CSS). Auch immer mehr deutsche Behörden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie innovative Unternehmen arbeiten mit Copernicus-Daten. Grundlage all dieser Anwendungen und Dienste sind sechs Satellitenfamilien, die so genannten Sentinels – zu Deutsch „Wächter“, die von der ESA zusammen mit der Europäischen Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) betrieben werden. Zudem werden derzeit weitere sechs Missionen vorbereitet, die die Copernicus-Flotte in den kommenden Jahren sukzessive erweitern werden. Darunter auch die Mission „Copernicus Anthropogenic Carbon Dioxide Monitoring Mission“ (CO2M), die ab 2026 globale Treibhausgasemissionen messen soll. In Copernicus werden auch Satellitendaten von Dritten einbezogen, so etwa Daten der deutschen Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X. Datenportale wie die „Copernicus Data and Exploitation Platform – Deutschland“ – kurz CODE-DE – sichern Nutzerinnen und Nutzern einen unkomplizierten Zugang zu den Erdbeobachtungsdaten und Verarbeitungsmethoden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20248.msg565852#msg565852" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sentinel-2C auf Vega (VV24) </a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>TU Wien: Katastrophen werden vorhersagbar – mit Weltraumdaten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tu-wien-katastrophen-werden-vorhersagbar-mit-weltraumdaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 19:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Menschen werden unvorbereitet von Überflutungen oder Hangrutschungen getroffen. Ein ESA-Projekt mit Beteiligung der TU Wien macht den Wasserkreislauf nun berechenbar. Eine Presseaussendung der Technischen Universität Wien. Quelle: Technische Universität Wien 5. März 2024. 5. März 2024 &#8211; Der Klimawandel verändert den Wasserkreislauf – aber wie? Leider lässt sich das nicht in eine einfache, global [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Viele Menschen werden unvorbereitet von Überflutungen oder Hangrutschungen getroffen. Ein ESA-Projekt mit Beteiligung der TU Wien macht den Wasserkreislauf nun berechenbar. Eine Presseaussendung der Technischen Universität Wien.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Technische Universität Wien 5. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/INFOGRAPHIC1LandscapeDigitalTwinEarthHydrology.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Ein &quot;digitaler Zwilling&quot; der Erde erlaubt, treffsichere Vorhersagen zu errechnen. (Grafik: TU Wien)" data-rl_caption="" title="Ein &quot;digitaler Zwilling&quot; der Erde erlaubt, treffsichere Vorhersagen zu errechnen. (Grafik: TU Wien)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/INFOGRAPHIC1LandscapeDigitalTwinEarthHydrology26.jpg" alt="Ein &quot;digitaler Zwilling&quot; der Erde erlaubt, treffsichere Vorhersagen zu errechnen. (Grafik: TU Wien)" class="wp-image-137448"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein &#8222;digitaler Zwilling&#8220; der Erde erlaubt, treffsichere Vorhersagen zu errechnen. (Grafik: TU Wien)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">5. März 2024 &#8211; Der <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/klimawandel/" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a> verändert den <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/wasserkreislauf/" data-type="link" data-id="https://www.raumfahrer.net/tag/wasserkreislauf/" data-wpel-link="internal">Wasserkreislauf</a> – aber wie? Leider lässt sich das nicht in eine einfache, global gültige Formel pressen. Der Wasserkreislauf ist ein komplexes System, regional können sich ganz unterschiedliche Veränderungen zeigen: In manchen Regionen wird es trockener, in anderen steigt die Regenmenge, Extremwetterereignisse ändern und verschieben sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um dieses komplexe System besser vorhersagbar zu machen, entwickelte ein internationales Pilotprojekt, finanziert von der Europäischen Weltraumbehörde ESA und geleitet vom italienischen National Research Council, nun einen „digitalen Zwilling“ der Hydrosphäre: Der Wasserkreislauf und die relevanten mit ihm verbundenen Phänomene werden physikalisch korrekt am Computer nachgebildet. So lässt sich simulieren, wie eine ganz bestimmte Region auf hydrologische Veränderungen reagiert. Damit sollen nicht nur Katastrophen wie Überschwemmungen sondern auch schleichende Veränderungen im Wasserhaushalt, die z.B. durch höhere Temperaturen verursacht werden, räumlich detaillierter vorhergesagt werden als bisher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend dafür sind Satellitendaten. Ein Team der TU Wien sorgte dafür, dass speziell Radarsatellitendaten über den Wasserkreislauf nun in hervorragender räumlicher Auflösung zur Verfügung stehen – ein wesentliches Schlüsselelement für die Zuverlässigkeit des Vorhersagesystems.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein „digitaler Zwilling“ der Erde</strong><br>Das Konzept des „digitalen Zwillings“ spielt in der Industrie schon lange eine wichtige Rolle: Ein kompliziertes System, zum Beispiel eine Produktionsanlage, wird physikalisch exakt am Computer nachgebildet. Man kann diesem System dann am Computer beliebige Bedingungen vorgeben, und es wird sich genauso verhalten wie auch in der Wirklichkeit. Ähnlich wie beim Flugsimulator, in dem man neuartige Flugmanöver am Computer ausprobieren kann, lässt sich so gefahrlos vorhersagen, was in einer speziellen Situation geschehen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Genau so ein digitaler Zwilling entsteht nun für das globale Wassersystem“, erklärt Dr. Mariette Vreugdenhil vom Department für Geodäsie und Geoinformation der TU Wien, die den Anteil der TU Wien an dem ESA Projekt geleitet hat. Wenn für große Gebiete, im Idealfall den ganzen Globus, räumlich hochaufgelöste Daten für die Validierung und laufende Verbesserung von Computersimulationen zur Verfügung stehen, dann lässt sich mit höherer Treffsicherheit sagen, welche Effekte sich unter bestimmten Bedingungen zeigen werden – bis hin zu Überflutungen oder Hangrutschungen an einem ganz bestimmten Ort.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auf die Auflösung kommt es an</strong><br>Von besonders großer Bedeutung sind dabei Daten über die Bodenfeuchte. Daran forscht man an der TU Wien schon seit Jahren: Man nutzt Messergebnisse von Radarsatelliten, die den Erdboden rund um die Uhr untersuchen. Daraus kann man wichtige Informationen über die Eigenschaften des Bodens herausrechnen und letztlich vorhersagen, ob der Boden in einer bestimmten Gegend angesichts kommender Regenfälle noch weiteres Wasser aufnehmen kann oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend dafür ist allerdings, dass man die räumlichen Gegebenheiten mit sehr hoher Auflösung kennt. „Hohe Auflösung heißt bei uns etwa: Ein Pixel pro Kilometer“, sagt Prof. Wolfgang Wagner, der Leiter des Forschungsbereichs Fernerkundung der TU Wien. „Man verwendet dafür heute oft künstliche Intelligenz. Die trainiert man mit unterschiedlichen Datensätzen und hofft dann, auf diese Weise die Auflösung zu verbessern. Das ergibt zwar schöne Bilder, aber ob die etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben, ist oft eine andere Frage.“ Um die Interpretation der Satellitendaten auf ihre Richtigkeit hin besser überprüfen zu können, hat man sich an der TU Wien für eine andere Strategie entschieden: „Wir verfolgen einen rigorosen Ansatz. Unser Modell arbeitet mit physikalischen Formeln, von denen wir wissen, dass sie stimmen.“ Machine Learning kommt unterstützend zum Einsatz, etwa für die Kalibrierung der Parameter, aber die Berechnung der Daten lässt sich klar nachvollziehen und erklären. So kann man sicherstellen, dass die Berechnung eines hochauflösenden Datensatzes auf bekannten Naturgesetzen beruht und es nicht etwa zu einer AI-Halluzination ohne faktische Basis kommt, wie das bei künstlicher Intelligenz auch manchmal zu beobachten ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der Po-Region in die ganze Welt</strong><br>Begonnen hat man damit, die Po-Ebene in Italien abzubilden – eine besonders komplexe Region, wie Projektleiter Luca Brocca erklärt: „Wir haben die Alpen, wir haben Schnee, der schwer zu simulieren ist, besonders in unregelmäßigem und komplexem Gelände wie den Bergen. Dann gibt es das Tal mit all den menschlichen Aktivitäten – Industrie, Bewässerung.“ Aufbauend darauf bildete man den gesamten Mittelmeerraum ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Modell soll letztendlich auf den ganzen Erdball ausgedehnt werden. Außerdem soll es noch weiter verbessert und verfeinert werden. Wünschenswert wäre am Ende eine multidimensionale Abbildung der Hydrosphäre, in der ausgewählte Prozesse mit einer räumlichen Auflösung in der Größenordnung von zehn Metern erfasst werden können. Das Ziel des Projekts ist ein Computermodell, das rechtzeitig auf Gefahren hinweisen kann und auch dazu dient, die Auswirkungen verschiedener menschlicher Eingriffe auf lokaler Ebene zu erklären, sodass man nachhaltige Entscheidungen treffen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Diese gemeinsamen Bemühungen von Wissenschaft, Raumfahrtbehörden und Entscheidungsträgern versprechen eine Zukunft, in der ein digitaler Zwilling der Erde für die Hydrologie unschätzbare Erkenntnisse für ein nachhaltiges Wassermanagement und die Widerstandsfähigkeit gegen Katastrophen liefern&#8220;, sagt Luca Brocca.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Originalpublikation</strong><br>L. Brocca et al., A Digital Twin of the terresrial water cycle: a glimpse into the future through high-resolution Earth observations; Front Sci. 5. March 2024.<br><a href="https://www.frontiersin.org/journals/science/articles/10.3389/fsci.2023.1190191/full" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.frontiersin.org/journals/science/articles/10.3389/fsci.2023.1190191/full</a><br>pdf: <a href="https://public-pages-files-2025.frontiersin.org/journals/science/articles/10.3389/fsci.2023.1190191/pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.frontiersin.org/journals/science/articles/10.3389/fsci.2023.1190191/pdf</a></p>




<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg560230#msg560230" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>PSLV-C12 bringt Radar- und Kleinsatelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/pslv-c-12-bringt-radar-und-kleinsatelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 04:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Anusat]]></category>
		<category><![CDATA[Fernerkundungssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV]]></category>
		<category><![CDATA[Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[RISat 2]]></category>
		<category><![CDATA[SDSC]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=10831</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Morgen des 20. April 2009 brachte eine PSLV-Rakete vom Startgelände der indischen Weltraumorganisation ISRO auf der Insel Sriharikota aus zwei Satelliten in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO, PTI, bharat-rakshak.com Der Start erfolgte um 3:15 Uhr MESZ im Satish Dhawan Space Centre. Die 44 Meter hohe, vierstufige Trägerrakete hatte eine Startmasse [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="am-morgen-des-20-april-2009-brachte-eine-pslv-rakete-vom-startgelande-der-indischen-weltraumorganisation-isro-auf-der-insel-sriharikota-aus-zwei-satelliten-in-den-weltraum">Am Morgen des 20. April 2009 brachte eine PSLV-Rakete vom Startgelände der indischen Weltraumorganisation ISRO auf der Insel Sriharikota aus zwei Satelliten in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: ISRO, PTI, bharat-rakshak.com</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/r2risatdeployedisro260a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/r2risatdeployedisro260a.jpg" alt="Risat-2 - Illustration
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Risat-2 &#8211; Illustration<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte um 3:15 Uhr MESZ im Satish Dhawan Space Centre. Die 44 Meter hohe, vierstufige Trägerrakete hatte eine Startmasse von 229 Tonnen. Sie flog die Mission, die fünfzehnte einer PSLV-Rakete, ohne zusätzlich seitlich angebrachte Booster und wurde von einer neu eingeführten, weiterentwickelten Flugelektronik (AAM, Advanced Avionics Module) gelenkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die vier Stufen der Rakete mit Feststoffmotoren in der ersten und dritten sowie Flüssigkeitstriebwerken in der zweiten und vierten Stufe ihre Aufgaben erfüllt hatten, wurden RISAT-2 nach rund 17 Flugminuten und Anusat nach rund 19 Flugminuten im All ausgesetzt. Für beide Satelliten gibt ISRO zirkulare Zielorbits in 550 Kilometern Höhe über der Erdoberfläche, mit 41 Grad Inklination und einer Umlaufperiode von 90 Minuten an.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AnuSatisro260.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/AnuSatisro260.jpg" alt="Anusat vor Integration auf dem Träger
(Bild: ISRO)"/></a><figcaption>Anusat vor Integration auf dem Träger<br>(Bild: ISRO)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">RISAT-2, ein Fernerkundungssatellit mit einem in Israel gebauten Radar mit synthetischer Apertur, soll sowohl militärischen als auch zivilen Zwecken dienen. Er soll es ermöglichen, während seiner Lebenserwartung von drei Jahren zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jedem Wetter Beobachtungen durchzuführen. Man erwartet sich von dem beim Start rund 300 Kilogramm schweren Satelliten Hilfe bei der Überwachung von Indiens Grenzen, sowie Unterstützung beim Katastrophenschutz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Radarbildsystem des Satelliten wurde vom israelischen Luft- und Raumfahrtkonzern IAI gebaut. Die Auflösung des Systems soll im besten Fall einen Meter betragen. Der Bus des Satelliten mit den Kommando-, Kontroll- und Kommunikationssystemen wurde von der ISRO beigesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anusat ist der erste von einer indischen Universität entworfene Satellit, der den Weltraum erreichte. Der von der Anna-Universität in Chennai im indischen Bundesstaat Tamil Nadu gebaute, beim Start rund 40 Kilogramm wiegende Satellit ist vornehmlich zur Weiterleitung von Daten vorgesehen. Unter anderem soll der Satellit vertrauliche akademische Daten aufnehmen und zu gegebener Zeit weitergeben. Als Beispiel für solche Daten werden Examensfragen genannt, deren vorzeitiges Bekanntwerden man verhindern möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem fliegen auf dem würfelförmigen Anusat mit 60 Zentimetern Kantenlänge zwei miniaturisierte elektromechanische Systeme: ein Gyroskop und ein Magnetometer. Zusätzlich ist Anusat mit einem weiteren Lageregelungssystem ausgesattet. Der Satellit wird vom Madras-Institut für Technologie, Chennai, dem Ingeniuerkolleg Chennai und der Universität Pune im indischen Bundesstaat Maharashtra benutzt werden. Seine Lebenserwartung beträgt ein Jahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">RISAT-2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 34807 bzw. als Objekt 2009-019A. Anusat ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 34808 bzw. als Objekt 2009-019B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5307.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">RISAT-2 auf PSLV</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Shiyan 3 und Chuangxin 1-02 von China gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shiyan-3-und-chuangxin-1-02-von-china-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 07:22:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-2D]]></category>
		<category><![CDATA[Jiuquan Satellite Launch Centre]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wettersatellit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31699</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, dem 5. November 2008 startete vom Jiuquan Satellite Launch Center in der Inneren Mongolei im Norden Chinas eine Langer-Marsch-2D-Rakete mit den beiden Satelliten. Es war der 112te Start einer Langer-Marsch-Rakete. Der Start erfolgte um 01:15 MEZ bzw. 08:15 Pekinger Zeit. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: chinaview, Xinhua. Auf Shiyan-3 (Shiyan Weixing-3) fliegen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/shiyan-3-und-chuangxin-1-02-von-china-gestartet/" data-wpel-link="internal">Shiyan 3 und Chuangxin 1-02 von China gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Mittwoch, dem 5. November 2008 startete vom Jiuquan Satellite Launch Center in der Inneren Mongolei im Norden Chinas eine Langer-Marsch-2D-Rakete mit den beiden Satelliten. Es war der 112te Start einer Langer-Marsch-Rakete. Der Start erfolgte um 01:15 MEZ bzw. 08:15 Pekinger Zeit.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: chinaview, Xinhua.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Shiyan-3 (Shiyan Weixing-3) fliegen neue Experimente zur Atmosphärenforschung. Die Hauptentwicklung erledigte das Harbin Institute of Technology. Katalogisiert ist er als 33433U und 2008-056A.
<br>
Chuangxin-1-02 (Chuang Xin-1(2)), entwickelt von der Chinese Academy of Sciences, soll meteorologische und hydrologische Daten sammeln und weiterleiten, sowie im Katastrophenschutz eingesetzt werden. Er wird als Objekt 33434U bzw. 2008-056B geführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandter Link:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Langer_Marsch_2" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Zur Trägerrakete bei Wikipedia</a>
</li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/shiyan-3-und-chuangxin-1-02-von-china-gestartet/" data-wpel-link="internal">Shiyan 3 und Chuangxin 1-02 von China gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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